Krankmacher Handy – Planet E ; „Fake-News“ der öffentlich-rechtlichen Medien, am Beispiel des Mobilfunks


In diesem ZDF Beitrag, wird von ca. 1 Million Elektrosensiblen Menschen in Deutschland gesprochen. Die echte Zahl ist sicher viel höher, aber sehr mutig von einem Fernsehsender das Thema so anzusprechen.

Natürlich muß auch die von Vodafone finanzierte Jacobs Universität zu Wort kommen. Verschwiegen wird aber, wie Gerichte die Lügen und Verharmlosungen von Prof. Lerchl mittlerweile gestopt haben:

„Fake-News“ der öffentlich-rechtlichen Medien, am Beispiel des Mobilfunks

Auch das „Bundesamt für Strahlenschutz“ macht seinem Namen wieder alle Ehre und zeigt, wie es die Strahlen schützt. Wer schützt aber die Menschen, Tiere und Pflanzen? Die überleben diese Zeit nur, wenn sie sich selber schützen und wenig auf Industrie-nahen Stellen hören. Empfehle sehr auf die kommerziellen digitalen Funkdienste zu verzichten und dem Beispiel Schwedens zu folgen. Eine Homepage mit sehr vielen Informationen zu dieser Thematik findet Ihr unter http://ul-we.de/ und besonders möchte ich die aktuellen Krankenkassenberichte empfehlen, welche klar zeigen, daß mittlerweile sehr viele Menschen betroffen sind: http://ul-we.de/category/faq/mobilfun…

FunkWissen

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Eine kurze Liste der beunruhigendsten Facebook Messenger App-Berechtigungen, und was sie bedeuten


Hier ist eine kurze Liste der beunruhigendsten Berechtigungen, die Messenger erfordert und eine rasche Erklärung dessen, was es für Sie und Ihre Privatsphäre bedeutet.

    • Den Status der Netzwerkkonnektivität ändern – das bedeutet, dass Facebook Ihre Verbindung zum Internet- oder Mobilfunkdienst ändern oder verändern kann. Im Grunde genommen versetzen Sie Facebook in die Lage, Funktionen in Ihrem Telefon nach deren Belieben ein- oder abzuschalten, ohne es Ihnen zu sagen.

 

    • Telefonnummern anrufen und SMS-Nachrichten senden – das bedeutet, wenn Facebook es will … kann es SMS-Nachrichten an Ihre Kontakte in Ihrem Namen senden. Sehen Sie das Problem darin? Wer ist Facebook, dass es auf Nachrichten in Ihrem Handy zugreifen und mit ihm auch welche senden kann?! Sie geben mehr oder weniger einem Fremden Ihr Telefon und sagen ihm, er könne tun, was und wann er es wolle!

 

    • Tonaufnahmen, Fotos und Videos machen, jederzeit – Sie sollten diese Zeile besser noch einmal lesen ….TONAUFNAHMEN … FOTOS MACHEN ….JEDERZEIT! Das bedeutet, dass die Leute bei Facebook durch das Objektiv in ihrem Handy sehen können, wann immer sie wollen … sie können hören, was sie über Ihr Mikrofon sagen, wenn sie es wünschen!

 

    • Das Anrufprotokoll Ihres Telefons lesen, einschließlich der Informationen über eingehende und abgehende Anrufe – Wen haben Sie angerufen? Wie lange haben Sie mit demjenigen gesprochen? Jetzt wird Facebook das alles wissen, weil Sie ja zuvor die neue Facebook Messenger App heruntergeladen haben.

 

    • Ihre Kontaktdaten lesen, einschließlich derjenigen, die Sie anrufen und an die sie E-Mails senden, und wie oft – Eine weitere klare Verletzung Ihrer Privatsphäre. Jetzt wird Facebook in der Lage sein, E-Mails zu lesen, die Sie gesendet haben, und Informationen daraus zu entnehmen, um sie für deren eigenen Gewinn zu verwenden. Ob es für „persönliche Zwecke“ ist oder für „Informationsszwecke“ … , was auch immer der Grund ist … Tatsache ist, dass sie jedenfalls auf Ihre privaten Begegnungen zugreifen können.

 

    • Persönliche Profilinformationen lesen, die auf Ihrem Gerät gespeichert sind – das bedeutet, dass, wenn Sie Adressen, persönliche Informationen, Bilder oder etwas anderes haben, das Ihnen in Ihrem persönlichen Leben wichtig oder lieb ist … sie können es lesen.
    • Eine Liste der Konten in Ihrem Telefon erhalten, oder über andere Apps, die Sie verwenden – Facebook wird nun eine Aufstellung von allen Anwendungen haben, die Sie verwenden, wie oft Sie sie verwenden und welche Informationen Sie in diesen Apps speichern oder tauschen.

 

Quelle: TheBull.CbsLocal

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://anonhq.com/short-list-disturbing-fb-messenger-app-permissions-mean/

Quelle: http://derwaechter.net/eine-kurze-liste-der-beunruhigendsten-facebook-messenger-app-berechtigungen-und-was-sie-bedeuten

Gruß an die Klardenker

TA KI

Bereits der Anblick eines Smartphones stört die Konzentration – Handy & Co. verzögern sprachliche Entwicklung bei Kindern


Wie japanische Psychologen nun in einem Experiment herausgefunden haben, stört alleine der bloße Anblick eines Handys die Konzentration.

Ob im Klassenzimmer, auf der Arbeit, während der Autofahrt oder beim schönen Abendessen zu zweit: Taucht ein Handy im Blickfeld eines Menschen auf – selbst wenn es nicht klingelt bzw. benutzt wird, stört es bereits dessen Konzentrationsfähigkeit.

Bisher gingen Forscher davon aus, dass die aktive Nutzung des Handys durch surfen im Internet, dem spielen sogenannter Minigames oder dem klassischen telefonieren die Konzentration der sich in der Nähe befindlichen Mitmenschen stört (Verschwinden der Kindheit: Ich sehe keine glücklichen Kinder mehr).

Dies ist auch so, aber japanische Psychologen haben jetzt herausgefunden, dass bereits die bloße Anwesenheit eines Handys schon ausreicht, um die Konzentration anderer zu stören.

Im Versuch standen sich Handy und Schreibblock gegenüber

Die Forscher Junichiro Kawahara und Motohiro Ito von der Hokkaido Universität haben für ihr Experiment 40 Studenten eine recht einfache Aufgabe am Computer lösen lassen. Sie teilten dazu die Probanden in zwei Gruppen ein.

Beide sahen am Bildschirm diverse Zeichen und sollten aus der Menge bestimmte Zeichen ausfindig machen. Allerdings legten die Forscher neben dem Computer bei der einen Testgruppe ein Handy, bei der anderen ein einfachen Schreibblock von gleicher Größe.

Um die Ergebnisse vergleichen zu können, wurde bei beiden Gruppen die Zeit gemessen, welche die Probanden benötigt haben um die Aufgabe zu lösen.

Das Ergebnis: Handys stören die Konzentration, aber…

Die Auswertung der einzelnen Ergebnisse zeigte, dass die Gruppe mit dem Handy länger brauchte um die Aufgaben zu lösen. „Alleine die Anwesenheit des Handys, welches das Potenzial besitzt gleich zu klingeln oder zu vibrieren, schränkte die kognitive Leistungsfähigkeit der Testpersonen ein“, berichten die Forscher im Wiley Online Libary.

Allerdings setzt sich der Durchschnitt der Handygruppe aus zwei sehr unterschiedlichen Ergebnissen zusammen. Die Forscher befragten die Probanden im Vorfeld danach, wie häufig sie im Internet sind und wie oft sie am Tag das Handy nutzen.

Die Handytestgruppe wurde nämlich nur von den Personen ausgebremst, die das Internet bzw. das Handy nur sehr unregelmäßig nutzen.

Die sogenannten Heavy-User ließen sich von dem Handy nicht irritieren. Im Gegenteil: Sie nutzen das Handy oft als eine Art visuellen Anker und starteten ihre Bildschirmsuche von der Seite, auf der das Handy lag (Handystrahlung: Tumor als Berufskrankheit anerkannt (Videos)).

Wie die Forscher abschließend betonen, gibt es diverse unterschiedliche Strategien um ein herumliegendes Handy zu ignorieren. Aber auf jeden Fall zieht es unwillkürlich die Aufmerksamkeit wie ein Magnet auf sich.

Smartphone & Co. verzögern sprachliche Entwicklung bei Kindern

Smartphones sind in deutschen Kinderzimmern angekommen. Ärzte warnen: Kinder, die oft auf den mobilen Bildschirm schauen, hinken in der Sprachentwicklung hinterher.

Vor zwanzig Jahren sah der Tag eines Kleinkinds noch etwa so aus: spielen, toben, mit Mama und Papa am Wochenende in den Zoo gehen und vor allem versuchen, alles nachzuplappern, was die Erwachsenen sagen.

Heute entdecken die Kleinen die Welt mit dem Smartphone oder dem Tablet ihrer Eltern oder einem anderen, speziell für Kinderhände entwickelten mobilen Endgerät am Bildschirm.

Ob jene Lern-Filmchen und Spiele, die sie darüber machen, ihrem Alter entsprechen und auch wirklich kindgerecht sind, darüber lässt sich diskutieren. Vielmehr stellen sich viele Eltern die Frage, ob der Umgang mit Smartphone & Co. ihrem Kind eventuell schaden könnte.

Umgang mit Mobilgeräten wirft kindliche Sprachentwickung zurück

Eine vor wenigen Tagen veröffentlichte Studie, die im Rahmen des diesjährigen Treffens der Pedriatic Academy Society im kalifornischen San Francisco vorgestellt wurde, brachte hierüber nun brisante Erkenntnisse ans Licht: Die Studie ergab, dass Kinder zwischen 6 Monaten und 2 Jahren umso stärker dazu neigen, Verzögerungen in ihrer sprachlichen Entwicklung zu zeigen, je mehr Zeit sie mit Smartphones, Tablets und elektronischen Spielen verbrachten.

Schon eine halbe Stunde am Tag wirkt sich negativ aus

Knapp 900 Kinder im Alter von 18 Monaten hatten an der Studie teilgenommen. Eine Befragung ihrer Eltern ergab, dass die Kinder im Schnitt 28 Minuten am Tag vor einem Bildschirm sitzen. Die an der Studie beteiligten Forscher um Leiterin Dr. Catherine Birken, Kinderärztin am Hospital for Sick Children in Toronto, ließen die Kinder verschiedene Sprachtests absolvieren.

So wurde beispielsweise untersucht, ob ein Kind Laute oder Wörter verwendet, um auf sich aufmerksam zu machen, wie es Wörter zusammensetzt und wie groß der Wortschatz des Kindes ist.

Das erschreckende Ergebnis: Schon 30 Minuten am Tag, die ein Kleinkind vor einem Bildschirm verbringt, erhöhen das Risiko einer Verzögerung seiner sprachlichen Entwicklung um 49 Prozent!

Lernfortschritte am besten durch Interaktion mit anderen Personen

Zu klären sei jetzt allerdings, sagte Dr. Catherine Birken, ob die sprachlichen Verzögerungen eventuell daher rühren, dass die Kinder die genannten Geräte stets in der Hand halten oder ob eher nicht kindgerechte Inhalte die Ursache sind, dass die Kinder in ihren sprachlichen Fähigkeiten zurückbleiben (Die Smartphone-Generation wird maulfaul (Videos)).

Darüber hinaus könnte es auch eine Rolle spielen, ob die Eltern anwesend sind, während die Kinder Filme und Spiele über die elektronischen Mobilgeräte konsumieren.

„Wir wissen, dass kleine Kinder die Sprache am besten über die Interaktion und den Umgang mit anderen Menschen lernen“, sagte Michael Robb, wissenschaftlicher Leiter der Organisation Common Sense Media.

Seiner Meinung nach könnten die negativen Auswirkungen daher rühren, dass in Familien immer weniger gemeinsam gespielt, vorgelesen, gesprochen und gesungen wird – Kriterien, die für eine gesunde Entwicklung eines Kindes entscheidend sind (Österreichische Unfallversicherung: Smartphone-Strahlung führt zu DNA-Strangbrüchen (Videos)).

Immer mehr Kleinkinder verwenden Smartphones & Co.

Bereits 2013 hatte eine Studie ergeben, dass fast 40 Prozent aller Kinder unter 2 Jahren regelmäßig ein mobiles Endgerät benutzten. Dies bedeutete einen Anstieg um 10 Prozent gegenüber den Zahlen aus 2011. Heute dürften demnach weit mehr Kleinkinder Zugang zu bildschirmbasierten Geräten haben, welche die natürliche Entwicklung ausbremsen (Zellen im Strahlenstress: Aktuelle Forschung zu Smartphones, Tablets & Co.).

Literatur:

Googeln wir uns dumm? – Manfred Spitzer von Manfred Spitzer

Gesund ohne E-Smog: Neue Strategien zum Schutz vor der lautlosen Gefahr von Donna Fisher

Mobilfunk die verkaufte Gesundheit: Von technischer Information zur biologischen Desinformation. Warum Handys krank machen von Hans Ch Scheiner

Warum Ihr Handy nicht Ihr Wecker sein sollte: Effektive Möglichkeiten, sich vor Elektrosmog zu schützen von Ann Louise Gittleman

Videos:

Quellen: PublicDomain/forschung-und-wissen.de/merkur.de am 18.05.2017
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Gruß an die Erwachten
TA KI

Urteil: Gericht in Italien erkennt Tumor durch Handy-Telefonieren als Berufskrankheit an!


„Weltweit erstmals hat ein Gericht die unsachgemäße Verwendung eines Handys als Ursache für einen Gehirntumor anerkannt“, erklärten die italienischen Anwälte Stefano Bertone und Renato Ambrosio.

Ein Gericht in Italien hat einen Gehirntumor als Folge häufigen beruflichen Handy-Telefonierens eines inzwischen 57-jährigen Klägers anerkannt.

Der Richterspruch vom 11. April wurde von den Justizbehörden in Ivrea erst am Donnerstag bekannt gemacht. Der Geschädigte, Roberto Romeo, soll wegen des dauerhaften Hörschadens von der Unfallversicherung monatlich 500 Euro bekommen.

„Weltweit erstmals hat ein Gericht die unsachgemäße Verwendung eines Handys als Ursache für einen Gehirntumor anerkannt“, erklärten die Anwälte Stefano Bertone und Renato Ambrosio zu dem Fall. Romeo sagte, er wolle das Telefonieren mit mobilen Telefonen nicht verteufeln, die Nutzer sollten sich aber über die Risiken mehr Gedanken machen. Nach eigenen Angaben telefonierte er 15 Jahre lang täglich drei bis vier Stunden mit seinem Handy.

Schließlich hatte Romeo den Eindruck, sein rechtes Ohr sei verstopft. Im Jahr 2010 wurde ein gutartiger Tumor festgestellt. Bei der Operation sei der Hörnerv entfernt worden. Ein Fachmann veranschlagte die Minderung der Erwerbstätigkeit auf 23 Prozent. (afp)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/europa/weltweit-erstmals-gericht-in-italien-erkennt-tumor-durch-handy-telefonieren-als-berufskrankheit-an-a2100271.html

Gruß an die Wahrheit

TA KI

Langzeitwirkung der Mikrowellenstrahlung


Handys, Schnurlostelefone, Radar, Handymasten und WLAN-Geräte: Sie alle funktionieren nur dank Mikrowellen. Doch genau diese Mikrowellen – auch bekannt als Handystrahlung – stehen schon seit langem im Verdacht, die Gesundheit nachhaltig zu gefährden. Ob Kopfschmerzen, Unfruchtbarkeit oder Krebs: Immer mehr Studien bestätigen die schädliche Langzeitwirkung der Mikrowellenstrahlung – Studien, die von Politikern, Behörden und Netzbetreibern meist konsequent ignoriert werden.

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Mikrowellenstrahlung: Gefahr von Langzeitwirkungen wird verschwiegen oder verharmlost

Aus Studien kennt man die gesundheitlichen Risiken, besonders die Langzeitwirkungen, die von Mikrowellen ausgehen. Doch die Politik schweigt – und Wirtschaft und Industrie sorgen dafür, dass es auch so bleibt.

Das Höchste der Gefühle war, als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Handystrahlung im Juni 2011 als „möglicherweise krebserregend“ eingestuft hat. Das Wort „möglicherweise“ erscheint in Anbetracht des internationalen Forschungsstandes jedoch wie blanker Hohn.

Die Beurteilung der WHO basierte auf den Ergebnissen der sogenannten Interphone-Studie der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC). Das Resultat lautete, dass bei einer durchschnittlichen Handynutzung für erwachsene Menschen kein erhöhtes Tumorrisiko bestehe.

Zeitgleich wurde aber eingeräumt, dass die Handystrahlung bei intensiver Nutzung und auch langfristig betrachtet, gesundheitsschädlich sein könnte.

Mikrowellenstrahlung – Langzeitwirkung im Fokus

Ist es nicht paradox, dass einerseits Entwarnung gegeben, andererseits aber dennoch auf eine mögliche Gefährdung hingewiesen wird? Ist diese Unstimmigkeit vielleicht dem Umstand geschuldet, dass die Interphone-Studie dank der Mobilfunkindustrie überhaupt erst stattfinden konnte? Diese überwies als kleine Finanzspritze 5,5 Millionen Euro.

Die Glaubwürdigkeit der Interphone-Studie kann man also durchaus in Frage stellen. Einen neutralen und äusserst umfassenden Überblick in Sachen Risiken der Mikrowellenstrahlung hingegen erlaubt die Studienanalyse von Wissenschaftlern des Kavetsky Institute of Experimental Pathology in der Ukraine. Darin hat man sich ausschliesslich auf zweifelsfreie Studien konzentriert und mehrdeutige Untersuchungen ausgeschlossen.

Da die krebserregende Wirkung meist erst nach langfristigen Expositionen sichtbar wird, lag der Fokus auf der Langzeitwirkung. Bei der Auswertung von rund 100 Studien wurde schnell klar, dass die Auswirkungen der Mikrowellenstrahlung schon lange bekannt waren, bevor das Handy zum Massenphänomen mutiert ist.

So hat z. B. eine grosse Anzahl von militärischen und berufsbezogenen Daten gezeigt, dass die langjährige Mikrowellen-Exposition bei der Entstehung von Krebs und anderen Leiden eine massgebliche Rolle spielen kann.

Mikrowellenstrahlung als Berufsrisiko

Von rund 128.000 polnischen Soldaten wurde bei jenen, die in den 1970ern während eines Zeitraums von rund 10 Jahren Mikrowellenradar ausgesetzt waren, eine 5,5-mal höhere Krebsrate festgestellt als bei den nicht-exponierten Soldaten. Radar wird beim Militär z. B. genutzt, um den Flug- und Schiffsverkehr zu überwachen.

Ausserdem wurde auch bei Linienpiloten und Polizisten eine deutliche Erhöhung der Krebshäufigkeit festgestellt. Eine Studie an der University of Washington hat beispielsweise ergeben, dass in einer Gruppe von 340 Polizisten in Seattle zwischen 1979 und 1991 die Erkrankungsrate an Hodenkrebs 18-mal höher war als in der Normalbevölkerung.

Der einzige gemeinsame Risikofaktor war die Verwendung von Radar-Handgeräten. Alle betroffenen Polizisten hatten die Angewohnheit, ihre Radargeräte in der Hosentasche, also in direkter Nähe ihrer Hoden zu tragen.

Doch während Menschen vor der Handy-Ära insbesondere aufgrund ihres Berufs verschärft mit Mikrowellen in Kontakt gekommen sind, ist heute praktisch jeder davon betroffen. Kein Wunder nehmen heutzutage die Hodenkrebszahlen von Jahr zu Jahr zu.

Langzeitwirkung Hirntumor: Handystrahlung erhöht das Risiko

Diverse Untersuchungen des schwedischen Krebsforschers Prof. Lennart Hardell haben ergeben, dass die langfristige Benutzung von Handys und schnurlosen Telefonen (10 Jahre oder mehr) das Risiko, an einem Hirntumor zu erkranken, erhöht.

Erschreckend war, dass bei einem Nutzungszeitraum von mehr als 5 Jahren innerhalb aller analysierten Altersgruppen (20 bis 80 Jahre) bei der jüngsten Gruppe, nämlich bei den 20- bis 29-jährigen Handynutzern, das höchste Risiko für die Entwicklung eines Hirntumors entdeckt wurde.

Daraus kann geschlossen werden, dass die Gefahr ansteigt, je früher Menschen mit der Handystrahlung in Kontakt kommen.

Interessant ist hierbei, dass dieser Effekt bei einem kurzfristigen Einsatz von Handys entweder gar nicht vorhanden war oder deutlich vermindert auftrat. Hirntumore gehören somit zu den Langzeitwirkungen des Handygebrauchs.

Doch man muss gar nicht telefonieren, um gefährdet zu sein.

Je näher die Basisstation, desto höher das Krebsrisiko

In den letzten Jahrzehnten wurden weltweit mehr als 1,5 Millionen Basisstationen installiert. Die WHO zog es jedoch vor, das Augenmerk auf die Auswirkungen von Handys zu legen. Dies erklärt mitunter, warum es über die Strahlung von Sendeanlagen nicht so viele Studien gibt.

Und doch hat es in Bezug auf diese Problematik bereits vor 1994 eine Reihe von Untersuchungen gegeben, die Hinweise geliefert haben, dass von Sendeanlagen ein gesundheitliches Risiko ausgeht.

Zwischen 1994 und 2004 haben deutsche Wissenschaftler schliesslich eine Vergleichsstudie von Krebsfällen durchgeführt – die sogenannte Naila-Studie. Die Untersuchung galt Menschen im Freistaat Bayern, die in einem Umkreis von bis zu 400 Meter von einer Basisstation oder weiter als 400 Meter davon entfernt lebten.

Bei den Anwohnern, die in nächster Nähe zu Basisstationen wohnten, erhöhte sich die Krebsrate im Vergleich zur Kontrollgruppe innerhalb der ersten fünf Jahre um den Faktor 1,26. Dies mag nicht viel erscheinen, doch während des zweiten fünfjährigen Beobachtungszeitraums verdreifachte sich der genannte Faktor, d. h. die Krebsfälle nahmen signifikant zu.

Dabei sollte nicht vergessen werden, dass die Mobilfunkstrahlung auch zu vielen weiteren gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann:

Basisstationen schaden der Gesundheit

Untersuchungen von Dr. Santini und seinem Team vom Institut national des sciences appliquées haben ergeben, dass Menschen, die in der Nähe einer Basisstation (bis zu 300 Meter) lebten, in deutlich stärkerem Mass betroffen waren als die Kontrollgruppe, die in einem entfernteren Bereich wohnte.

Je näher die Basisstation war, desto ausgeprägter und häufiger traten die folgenden Beschwerden auf:

  • Bis zu 300 Meter Entfernung: Müdigkeit
  • 200 Meter Entfernung: Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Unwohlsein etc.
  • 100 Meter Entfernung: Gereiztheit, Depressionen, Gedächtnisstörungen, Schwindel, Nachlassen der Libido etc.

Warum Mikrowellen zu allen möglichen Symptomen bzw. Krankheiten führen können, wird kontrovers diskutiert. Der Zellstoffwechsel scheint hierbei aber eine wichtige Rolle zu spielen.

Mirowellenstrahlung stört den Zellstoffwechsel

Im Körper können sämtliche lebensnotwendigen Abläufe nur dann glatt über die Bühne gehen, wenn der Zellstoffwechsel einwandfrei funktioniert. Ist der Zellstoffwechsel aber gestört, wird der Körper krank.

Ein wesentliches Merkmal des Zellstoffwechsels sind die sogenannten freien Radikale. Diese sind zwar in Bezug auf verschiedenste biologische Prozesse von grosser Bedeutung, können aber – wenn im Übermass vorhanden – auch Zellschäden verursachen, wodurch z. B. eine Tumorerkrankung ausgelöst werden kann.

Diverse Studien haben inzwischen gezeigt, dass Mikrowellen zu einem deutlichen Anstieg der freien Radikale in den Zellen führen. Australische Forscher haben z. B. menschliche Spermien mit Mikrowellen bestrahlt und dabei einen deutlichen Rückgang in Bezug auf die Beweglichkeit und Vitalität der Spermien festgestellt.

Das Erschreckende daran war, dass diese Effekte auch dann auftraten, wenn der von der WHO empfohlene oberste SAR-Grenzwert von 2,0 W/kg deutlich unterschritten wurde.

Mit dem SAR-Wert wird die vom Körpergewebe absorbierte Strahlungsenergie einer Handy-Antenne in Watt pro Kilogramm bezeichnet. Je kleiner also der SAR-Wert ist, desto geringer wird das Gewebe durch die Strahlung erwärmt.

In den vergangenen Jahren konnte jedoch laut Wissenschaftlern von der Medical University of Vienna durch mehr als 50 unabhängige Studien belegt werden, dass selbst eine schwache Mikrowellenstrahlung zu DNA-Schäden führen kann.

Mikrowellenstrahlung: Ungünstige Langzeitwirkungen längst bekannt

Die Forscher vom Kavetsky Institute of Experimental Pathology stellten zum Thema Langzeitwirkungen der Mikrowellenstrahlung zusammenfassend fest:

„Es gibt mittlerweile schon genügend plausible Daten, die ausreichend begründen, dass die langfristige Exposition mit Mikrowellen Tumoren und weitere Erkrankungen fördern kann, selbst wenn die Intensität der Strahlen gering ist.“

Darüber hinaus wurde die Empfehlung ausgesprochen, dass die alltägliche Belastung durch die Mikrowellenstrahlung gesenkt werden sollte.

Dies können Sie bei sich zu Hause beispielsweise erreichen, indem Sie Ihr WLAN-Gerät nur dann einschalten, wenn Sie es auch wirklich nutzen. Und auch das Handy sollte nachts ausgeschaltet bleiben.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/mikrowellen-handy-langzeitfolgen.html

Gruß an die Begreifenden

TA KI

Handystrahlung und Täuschungsmanöver


Seit Jahren setzen sich Forscher und Ärzte mit einer Reihe von Forderungen für den Schutz der Bürger vor der Handystrahlung ein. Doch immer wenn Studien ergeben, dass die vom Handy ausgehenden Mikrowellen der Gesundheit schaden, ist der Aufschrei gross. Unabhängige Wissenschaftler werden der Fälschung bezichtigt und diskreditiert. Politik und Industrie verweisen dann gern auf selbst finanzierte Kurzzeitstudien, die angeblich das Gegenteil bewiesen haben. Was bleibt, ist der Selbstschutz!

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Mikrowellen: Verschwiegenheit statt Aufklärung

Mobilfunkmasten, Handys, Radar- oder auch WLAN-Geräte senden elektromagnetische Wellen aus, die im Volksmund auch als „Handystrahlung“ bezeichnet werden. Diese sogenannten Mikrowellen stehen schon seit langem im Verdacht, die Gesundheit zu gefährden.

In den USA haben Ärzte und Wissenschaftler die Politik bereits vor rund 50 Jahren nachdrücklich dazu aufgefordert, einen Regierungsreport zur Wirkung von Mikrowellen erarbeiten zu lassen. Und so wurde das Office of Telecommunications Policy (OTP) engagiert – die damalige Behörde für Telekommunikationspolitik des Weissen Hauses – um die Gefahr abzuklären.

Die vom OTP zusammengetrommelten Experten warnten eingehend davor, die möglichen gesundheitlichen Auswirkungen von Mikrowellen zu unterschätzen. Dies könnte für die Volksgesundheit einmal verheerend sein, da bei einer lang andauernden und ständigen Exposition auch durch eine geringe Strahleneinwirkung Schädigungen auftreten könnten.

Nichtsdestotrotz kam der geforderte Regierungsreport nie zustande, da Wirtschaft und Militär Widerstand leisteten.

Daran hat sich bis heute kaum etwas geändert. Denn auch wenn seitdem in zahllosen Studien die von der Handystrahlung ausgehenden gesundheitlichen Gefahren aufgezeigt wurden, wird eine klare Stellungnahme vonseiten der Politik noch immer schmerzlich vermisst.

Neue Studien erhärten den Verdacht

Seit die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Handystrahlung im Juni 2011 als „möglicherweise krebserregend“ eingestuft hat, lief die Forschung auf Hochtouren. Die aktuellen Studienergebnisse weisen klar darauf hin, dass die negativen Auswirkungen von Mikrowellen nicht länger von der Hand gewiesen werden können.

So hat z. B. eine französische Studie im Jahr 2014 bestätigt, dass Menschen, die ihr Handy mehr als 15 Stunden pro Monat über fünf Jahre hinweg nutzen, ein zwei- bis dreimal höheres Hirntumor-Risiko haben.

Forscher von der University of Haifa in Israel haben im Jahr 2015 aufgezeigt, dass durch Handystrahlung die männliche Fruchtbarkeit geschädigt werden kann.

Im Jahr 2016 haben indische Forscher darüber berichtet, wie sich Basisstationen auf die Gesundheit auswirken. An der Studie nahmen 40 Personen teil, die in zwei Gruppen eingeteilt wurden: Gruppe 1 lebte in unmittelbarer Nähe der fünf beobachteten Mobilfunktürme und Gruppe 2 ungefähr einen Kilometer davon entfernt.

Die Untersuchungen ergaben, dass bei fast allen Probanden der Gruppe 1 gehäuft gesundheitliche Probleme auftraten, darunter Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Bluthochdruck und Konzentrationsschwierigkeiten.

Die Wissenschaftler liessen verlauten, dass die mit der langfristigen Exposition einhergehenden Folgen nicht länger verdrängt werden sollten.

Handystrahlung – Ein Stein kommt ins Rollen

Inzwischen melden sich auch immer mehr Ärzte zu Wort, die es nicht mehr verantworten wollen, Mikrowellen als harmlos darzustellen. So wurde z. B. im Internationalen Ärzteappell 2012 vor den gesundheitlichen Gefahren gewarnt und überfällige Massnahmen der Vorsorge gefordert.

Des Weiteren hat die Wiener Ärztekammer, die in puncto Aufklärung schon seit Jahren eine Vorreiterrolle innehat, im Dezember 2015 die „10 Medizinischen Handy-Regeln“ neu aufgelegt und an den neuesten Stand der Wissenschaft angepasst.

Last but not least wurde auch ein Meilenstein gesetzt, als die Corte Suprema di Cassazione (der Oberste Kassationsgerichtshof) in Rom in puncto Mikrowellen-Schädigung das allererste rechtskräftige Urteil gefällt hat. Einem Handy-Langzeitnutzer wurde aufgrund eines dadurch verursachten Hirntumors eine lebenslange Entschädigung zugesprochen.

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Handystrahlung: Forscher werden diskreditiert

Die zuständigen Politiker, Behörden und Netzbetreiber ignorieren jedoch nach wie vor mehrheitlich die Erkenntnisse der internationalen Forschung. Obwohl schon zig-fach nachgewiesen wurde, dass sich selbst bei einer geringen Mobilfunkstrahlung Langzeitfolgen manifestieren können, wird hartnäckig beteuert, dass keine Gefahr bestehe.

Auf der Webseite des Bundesamtes für Strahlenschutz ist z. B. zu lesen, dass in sorgfältig durchgeführten Studien bisher kein Zusammenhang zwischen Basisstationen und Krebs beobachtet werden konnte. Dies impliziert, dass alle Forscher, die zu einem anderen Ergebnis gekommen sind, nachlässig gearbeitet haben.

Den unabhängigen Wissenschaftlern wird immer wieder ganz klar vorgeworfen, dass ihre Studienergebnisse entweder das Papier nicht wert seien, worauf sie geschrieben wurden, oder gar gefälscht seien.

Handelt es sich um Studien ausländischer Forscher, werde laut Prof. Dr. Karl Hecht von der Humboldt Universität Berlin gerne hochnäsig darauf verwiesen, dass diese Ergebnisse nicht anerkannt werden könnten, da sie nicht auf der Basis des westlichen Untersuchungsstandards entstanden seien.

Doch welchen Vorteil hätten Wissenschaftler auf der ganzen Welt unabhängig voneinander, Studienergebnisse zu manipulieren, zumal sie selbst – wie wir alle – die Vorteile der mobilen Kommunikation sehr wohl zu schätzen wissen und davon auch profitieren?

Politik und Industrie ziehen an einem Strang

Seltsam erscheint aber auch, dass gerade jene Studien, die vom Staat und der Mobilfunkindustrie finanziert sind, als besonders aussagekräftig hingestellt werden. Selbstverständlich kam man bei diesen Untersuchungen stets zum Ergebnis, dass von Mikrowellen keine gesundheitliche Gefahr ausgehe.

Dabei sollte bedacht werden, dass in fast 70 Prozent dieser Studien nur eine Wirkungsdauer von maximal drei Tagen untersucht wurde. Ist es da verwunderlich, dass keinerlei gesundheitsschädigende Wirkung registriert werden konnte? Am Rande wird eingeräumt, dass über die Langzeiteffekte keine Aussagen möglich seien.

Möglich sind sie schon, nur finden sie keinen Sponsor.

Menschen nun, die bereits an den Folgen der Mikrowellenstrahlung leiden und darüber sprechen, werden gerne einfach als psychisch krank bezeichnet und nicht ernst genommen.

Solange Regierungen mit der Mobilfunkindustrie zum Schutze ihrer wirtschaftlichen Interessen und unter dem Deckmantel der Wissenschaft eng zusammenarbeiten, werden Gesundheitsvorsorge, Bürgerrechte, Jugend- und Naturschutz keine Priorität haben.

Handystrahlung – Selbstschutz statt Ohnmacht

In Anbetracht der Verflechtung von Politik und Wirtschaft und der mangelnden Aufklärung ist es ganz natürlich, dass Menschen sich ohnmächtig fühlen.

Ausserdem gerät man schnell in eine Zwickmühle, da man ja selbst Tag für Tag mit dem Handy telefoniert, im Internet surft und somit gewissermassen aus freien Stücken privat wie beruflich mit Mikrowellen in Berührung kommt.

Nichtsdestotrotz kann jeder von uns das Seine dazu beitragen, um die Zukunft der Kommunikationsgesellschaft mitzugestalten und besser zu machen. Denn eines ist gewiss: Die Belastung durch Handy und Co. ist im eigenen Heim viel höher als jene, die von Basisstationen ausgeht.

So ist es z. B. ein erster Schritt, Mikrowellen-Quellen im privaten Umfeld möglichst zu vermeiden und auszuschalten. Sie können z. B. auf schnurlose Telefone verzichten, das Headset nutzen, über Kabel statt WLAN ins Internet gehen und das WLAN-Gerät nur dann einschalten, wenn Sie es nutzen möchten.

Nachts sollte das WLAN – besonders wenn Sie in einem Mehrfamilien- oder Reihenhaus leben – in jedem Falle ausgeschaltet werden, da Ihr Nachbar möglicherweise empfindlich auf die Mikrowellen reagiert und wegen Ihrer WLAN-Nutzung nicht schlafen kann.

Ein weiterer guter Tipp wäre, zumindest Ihren Schlafplatz zur handyfreien Zone zu erklären.

Bedenken Sie dabei unbedingt, dass Kinder besonders gefährdet sind, worüber wir z. B. hier schon für Sie berichtet haben: Handy während der Schwangerschaft. Gehen Sie Ihren Kindern also mit gutem Beispiel voran und sprechen Sie mit ihnen über die Vor- und Nachteile der Telekommunikation und stellen Sie klare Regeln zur Nutzung von Smartphone & Co auf.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/handystrahlung-16080359.html

Gruß an die Begreifenden

TA KI

Quecksilber: Ursache für Schilddrüsenunterfunktion?


Quecksilber kann der Gesundheit auf vielerlei Arten schaden. Längst weiss man, dass auch Schilddrüsenerkrankungen zu den Folgen einer Quecksilberbelastung gehören können. Interessant ist hier der Zusammenhang zwischen Quecksilberbelastung und der Handynutzung. Handys – so zeigen Studien – können die Freisetzung von Quecksilberdämpfen aus amalgamhaltigen Zahnfüllungen beschleunigen, so die individuelle Quecksilberbelastung erhöhen und auf diese Weise eine Schilddrüsenunterfunktion begünstigen.

Schilddrüsenunterfunktion durch Handy © Albina Glisic – Shutterstock.com

 

Handystrahlung macht krank und führt zu Schilddrüsenunterfunktion

Heute nutzen allein in Deutschland mehr als 45 Millionen Menschen mindestens ein Smartphone und rund 57 Prozent der Kinder zwischen 10 und 11 Jahren sind mobil unterwegs.

Inzwischen haben jedoch Tausende Studien gezeigt, dass die Handystrahlung diverse gesundheitliche Risiken birgt. Betroffen sind vor allem Kinder, aber auch Erwachsene, die das Handy am Körper tragen. Kopfschmerzen, Unfruchtbarkeit und Krebs zählen zu den möglichen Folgeerkrankungen, so dass die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) die Handystrahlung im Jahr 2011 nicht ohne Grund als „möglicherweise krebserregend“ eingestuft hat.

Mit der Handystrahlung sind aber noch viele weitere Risiken verbunden, denen in medialer Hinsicht noch nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Einerseits kann das Handy die Freisetzung von Quecksilber aus Amalgamfüllungen beschleunigen und schon allein über diese Art der Vergiftung einer Vielzahl von Krankheiten führen. Andererseits wird das Handy mit der weit verbreiteten Schilddrüsenunterfunktion in Verbindung gebracht.

Handystrahlung und Amalgam: Keine gute Kombination

Der alte Spruch „Mad as a hatter“ (Verrückt wie ein Hutmacher) zeigt klar auf, dass die Gefahren von Quecksilber schon lange bekannt sind. Hutmacher waren bei der Arbeit ständig Quecksilberdämpfen ausgeliefert und die chronische Vergiftung äusserte sich z. B. durch Merkschwäche, Verwirrtheit und Persönlichkeitsveränderungen. Heute wird der Zusammenhang zwischen Quecksilber und Alzheimer diskutiert.

Im EU-Raum werden jährlich etwa 70 Tonnen Quecksilber für Amalgam verwendet, wobei die Zahnärzte zu den Hauptverbrauchern zählen. Allein in den Zähnen von EU-Einwohnern stecken bis zu 2.200 Tonnen Quecksilber. Dabei wirken gerade die eingeatmeten Dämpfe stark toxisch.

Während quecksilberhaltige Produkte in Norwegen und Dänemark seit 2008 sowie in Schweden seit 2009 verboten sind, übernehmen in Deutschland die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für Zahnfüllungen (im Seitenzahnbereich) nach wie vor nur dann, wenn Amalgam zum Einsatz kommt.

Doch wer hätte gedacht, dass die Kombination Handy und Amalgamfüllung besonders negative Auswirkungen haben kann?

Handystrahlung beschleunigt Freisetzung von Quecksilber

Iranische Forscher von der Shiraz University of Medical Sciences haben herausgefunden, dass die Handystrahlung zu einer beschleunigten Quecksilberfreisetzung aus Amalgam führen kann – und zwar in bedeutsamer Menge.

Dies wird darauf zurückgeführt, dass das Handy beim Telefonieren direkt neben dem Kiefer positioniert wird. Dabei wird das Quecksilber in den Zahnfüllungen gerade ausreichend erwärmt, so dass verstärkt Quecksilberdampf entweicht. Dieser wird nun eingeatmet, gelangt in die Blutbahn und lagert sich z. B. im Gehirn ab. Über Monate und Jahre hinweg entsteht so eine chronische Quecksilberbelastung.

Schwangerschaft: Amalgamfüllungen können tödlich sein

Schwangere sollten dabei besonders vorsichtig sein, da das giftige Schwermetall über die Nabelvene auf den Fötus übertragen wird und für das ungeborene Kind gravierende Folgen haben kann.

Wenn die werdende Mutter Amalgamfüllungen trägt, wird der Fötus langfristig zwar nur mit niedrigen Quecksilber-Dosen konfrontiert. Doch diese reichen laut Wissenschaftlern der University for Health Sciences in Hall (Österreich) und der Yale University in New Haven völlig aus, um das Leben des Kindes zu gefährden.

Dabei konnte z. B. auch der plötzliche Kindstod mit den Amalgamfüllungen der Mutter in Verbindung gebracht werden. Im Jahr 2000 wurde im Gehirn von 93 Kinderleichen deutliche Mengen Quecksilber festgestellt, das nachweislich zum Atemstillstand geführt hatte.

Da eine Amalgamsanierung nicht ungefährlich ist, sollten Sie eine solche nur bei einem darauf spezialisierten Zahnarzt durchführen lassen. Während der Schwangerschaft und Stillzeit wird vom Entfernen von Amalgamfüllungen meist abgeraten. Weiterführende Informationen finden Sie hier: Amalgam entfernen lassen, Quecksilber ausleiten.

Amalgamfüllungen sind somit ein Grund mehr, gerade in der Schwangerschwaft das Handy so wenig wie möglich zu benutzen.

Abgesehen davon kann eine steigende Quecksilberbelastung im Blut – neben den vielen bekannten negativen Eigenschaften – auch die Schilddrüse schädigen.

Quecksilber: Mögliche Ursache von Schilddrüsenunterfunktion

Immer mehr Menschen leiden an einer Schilddrüsenerkrankung – Ärzte sprechen schon von einer Volkskrankheit. Besonders häufig kommt es zu einer Schilddrüsenunterfunktion.

Die sogenannte „Papillon-Studie“, woran fast 100.000 Erwachsene teilgenommen haben, hat ergeben, dass in Deutschland jeder Dritte an krankhaften Veränderungen der Schilddrüse leidet und jeder Zweite über 45 bereits an der Schilddrüse erkrankt ist.

Als Ursache wird im Falle der Schilddrüsenunterfunktion meist chronischer Jodmangel angegeben. Ansonsten tappt man in Bezug auf mögliche Ursachen der Schilddrüsenepidemie noch im Dunkeln.

Nun hat sich jedoch gezeigt, dass Quecksilber die Schilddrüsengesundheit massgeblich beeinträchtigen kann.

Forscher an der Slovak Medical University haben im Jahr 2012 in einer Studie die Quecksilberbelastung von 75 Frauen gemessen. Dann untersuchte man, inwiefern das Quecksilber die Schilddrüsenhormone beeinflusste – und zwar nicht nur bei den Frauen selbst, sondern auch bei ihren Säuglingen.

Die Zusammenhänge waren derart gravierend, dass man bereits anhand der Quecksilberbelastung des mütterlichen Blutes den TSH-Wert des Kindes einschätzen konnte.

TSH ist ein Hormon aus der Hypophyse (Hirnanhangsdrüse), das beim gesunden Menschen immer dann ausgeschüttet wird, wenn der Spiegel der Schilddrüsenhormone im Blut sinkt. TSH signalisiert der Schilddrüse, verstärkt Jod aufzunehmen und daraus Hormone zu bilden, damit der Schilddrüsenhormonspiegel wieder steigt. Ein erhöhter TSH-Wert gilt somit als Hinweis auf eine Schilddrüsenunterfunktion.

Je höher nun die Quecksilberbelastung der Mutter war, umso höher war auch der TSH-Wert des Kindes, was auf eine Unterfunktion der kindlichen Schilddrüse deuten könnte. Eine Schilddrüsenunterfunktion im Kindesalter aber führt zu einer verzögerten körperlichen wie auch geistigen Entwicklung.

Auch die Mütter selbst litten an einer Unterfunktion, wenn ihr Blut massgebliche Quecksilberwerte aufzeigte, was insbesondere bei den Amalgamträgerinnen der Fall war.

Das Team um Dr. Ursinyova kam somit zum Schluss, dass schon eine geringe Quecksilberbelastung den Status der Schilddrüsenhormone auf vielfältige Weise beeinflussen kann.

Aus diesem Grund wird bei Funktionsstörungen der Schilddrüse eine Bestimmung der Quecksilberkonzentration und ggf. eine Quecksilberausleitung empfohlen.

Ausserdem gibt es mittlerweile Hinweise darauf, dass die Handystrahlung – auch ganz unabhängig von ihrer Fähigkeit, Quecksilber aus Amalgamfüllungen lösen zu können – die Funktion der Schilddrüse beeinträchtigen kann, wie eine Studie an der Shiraz University of Medical Sciences zeigte:

Handystrahlung: Auch Wenig-Telefonierer riskieren Schilddrüsenunterfunktion

An der besagten Studie nahmen 77 gesunde Universitätsstudenten zwischen 19 und 29 Jahren teil, die in drei Gruppen eingeteilt wurden.

Die Gruppe 1 umfasste die Wenig-Telefonierer (5 bis 20 Minuten pro Tag). Zur Gruppe 2 zählten die Viel-Telefonierer (120 Minuten pro Tag). Der Gruppe 3 wurden all jene Probanden zugeteilt, die das Handy überhaupt nicht zum Telefonieren nutzten (Kontrollgruppe).

Die Forscher stellten fest, dass die Schilddrüsenwerte der ersten beiden Gruppen keine signifikanten Unterschiede aufwiesen. Wurden allerdings die Werte von Gruppe 1 und 2 mit denen der Kontrollgruppe verglichen, zeigte sich deutlich, dass die Handynutzung mit einer Veränderung des TSH-Spiegels in Zusammenhang gebracht werden kann.

Das bedeutet im Klartext, dass es nicht viel Unterschied macht, wie lange nun mit dem Handy telefoniert wird, da sich die Handystrahlung in jedem Fall negativ auf die Schilddrüse auswirkt und die Entstehung einer Schilddrüsenunterfunktion begünstigen kann.

Wenn Sie erfahren möchten, wie Sie sich vor der Handystrahlung schützen können, empfehlen wir Ihnen den folgenden Link: Handy ja, Strahlung nein?

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Quelle: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/schilddruesenunterfunktion-ursache-quecksilber-ia.html

Gruß an die Wissenden

TA KI