Essentielle Fettsäuren: Was macht diese gesunden Fette so wichtig?


Essentielle Fettsäuren: Was macht diese gesunden Fette so wichtig?

Seit Jahrzehnten wird das Nahrungsfett von einem schlechten Ruf geplagt, da fettreduzierte Produkte in die Regale kommen und fettarme Diäten im Mittelpunkt stehen. Nahrungsfett und essentielle Fettsäuren sind jedoch zwei entscheidende Bestandteile einer jeden gesunden Ernährung.

Fett spielt eine Rolle in fast jedem Aspekt der Gesundheit, bis hin zu den Zellen, aus denen sich der Körper zusammensetzt. Glücklicherweise ist es einfach, das Fett zu bekommen, das Du brauchst. Dein Körper ist sogar in der Lage, seine eigenen Fettsäuren zu bilden, um einen Mangel zu verhindern.

Es gibt jedoch bestimmte Arten von Fettsäuren, die Du durch Deine Ernährung bekommen musst, da Dein Körper nicht in der Lage ist, sie zu produzieren. Bekannt als essentielle Fettsäuren, ist es entscheidend, dass Du ausreichend von diesen essentiellen Fettsäuren in Deiner Ernährung bekommst, um eine optimale Gesundheit zu erhalten und Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Was sind essentielle Fettsäuren?

Du hast wahrscheinlich schon einiges über gesättigte Fettsäuren und ungesättigte Fettsäuren sowie deren Auswirkungen auf die Gesundheit gehört. Aber was sind Fettsäuren genau, und warum brauchen wir sie?

Es gibt viele Arten von Fettsäuren, die alle durch die Anzahl der Kohlenstoffatome und Wasserstoffbindungen, die sie enthalten, variieren. Der Körper benötigt diese verschiedenen Arten von Fettsäuren, da sie Energie liefern, die Zellmembranen bilden, bestimmte Vitamine und Mineralien aufnehmen und sogar wichtige Hormone produzieren.

Der Körper ist in der Lage, die meisten der benötigten Fettsäuren aus anderen Fetten zu gewinnen. Es gibt jedoch zwei Arten von Fettsäuren, die der Körper nicht synthetisieren kann: Linolsäure (Omega-6-Fettsäure) und Alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure).

Alpha-Linolensäure wird im Körper in die aktiven Formen von Omega-3-Fettsäuren, Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA) umgewandelt. Linolsäure und Alpha-Linolensäure gelten als essentielle Fettsäuren, da sie über die Nahrung aufgenommen werden müssen, weil der Körper sie nicht selbst bilden kann.

Warum brauchst Du essentielle Fettsäuren?

Essentielle Fettsäuren beeinflussen viele Aspekte der Gesundheit. Zu den Funktionen der essentiellen Fettsäuren gehören die Verbesserung der Abwehrkräfte, der Zellsignale, der Stimmung und der Gesundheit des Gehirns sowie die Verringerung von Entzündungen.

Einige Untersuchungen zeigen, dass die Erhöhung der Zufuhr von essentiellen Fettsäuren die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit steigern, bei der Behandlung einiger Krankheiten helfen, die psychische Gesundheit fördern und die Körperzusammensetzung verbessern kann. (1)

Ein Mangel an essentiellen Fettsäuren kann zu folgenden Symptomen führen:

  • Trockene Haut
  • Schuppen
  • Schuppige Haut
  • Brüchige Fingernägel
  • Trockener Mund
  • Stumpfe, fleckige Haut
  • Übermäßiger Durst
  • Gebrochene Fingerspitzen oder Absätze

Neben der Vorbeugung von Mangelzuständen kann die Zufuhr von ausreichend essentiellen Fettsäuren in der Ernährung auch eine ganze Reihe von Vorteilen für die Gesundheit mit sich bringen.

Vorteile essentieller Fettsäuren

1. Fördert die Gesundheit des Herzens

Essentielle Fettsäuren sind bekannt für ihre Rolle bei der Vorbeugung von Herzerkrankungen, indem sie Risikofaktoren reduzieren und das Herz gesund und stark halten. In der Tat wurde eine höhere Zufuhr von essentiellen Fettsäuren mit einem reduzierten Risiko für Herzerkrankungen in Verbindung gebracht. (2),(3)

Insbesondere Omega-3 reduziert nachweislich Triglyceride, den Blutdruck und die Bildung von Plaque in den Arterien. (4), (5), (6)

Studien zeigen, dass Omega-6-Fettsäuren auch einige Risikofaktoren für Herzerkrankungen wie Blutdruck, Gesamtcholesterin und schlechtes LDL-Cholesterin senken können. (7), (8)

2. Schützt das Gehirn

Einige vielversprechende Forschungen haben einen Zusammenhang zwischen der Zufuhr essentieller Fettsäuren und der Gesundheit des Gehirns gefunden. Dieser Zusammenhang zeigt, dass essentielle Fettsäuren zur Verbesserung der Kognition beitragen und sogar bestimmte neurologische Störungen verhindern können.

Mehrere Studien haben ergeben, dass der Verzehr von Omega-3-Fettsäuren mit einem verringerten Risiko eines kognitiven Verfalls und der Alzheimer-Krankheit verbunden ist. (9), (10)

Eine im American Journal of Preventative Medicine veröffentlichte Studie ergab sogar, dass eine höhere Aufnahme von Fisch, der einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren aufweist, mit mehr grauer Substanz im Gehirn einhergeht. Dies ist eine Art von Hirngewebe, das an der Gedächtnisbildung, der sensorischen Wahrnehmung und der Entscheidungsfindung beteiligt ist. (11)

3. Bekämpft Depressionen

Neben der Gesunderhaltung des Gehirns können essentielle Fettsäuren auch die psychische Gesundheit positiv beeinflussen. Eine Analyse von klinischen Studien betrachtete 19 Studien über die Auswirkungen von Omega-3-Fettsäuren auf Depressionen und zeigte, dass eine Supplementierung mit Omega-3-Fettsäuren bei der Behandlung von Symptomen von Depressionen wirksam war. (12)

Omega-3-Fettsäuren helfen auch bei der Behandlung anderer psychischer Probleme wie bipolare Störungen und Angstzustände. (13), (14)

4. Lindert Entzündungen

Eine Entzündung ist eine normale Immunantwort, die den Körper vor Infektionen schützen soll. Chronische Entzündungen sind jedoch mit einer Reihe von Problemen wie Herzerkrankungen, Krebs und Autoimmunkrankheiten verbunden. (15)

Untersuchungen zeigen, dass Omega-3-Fettsäuren helfen können, schädliche Entzündungen zu reduzieren. Eine Studie im New England Journal of Medicine ergab, dass die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren über einen Zeitraum von sechs Wochen dazu beitrug, das Niveau mehrerer Entzündungsmarker im Blut zu senken. (16)

Eine weitere Studie am University of Pittsburgh Medical Center verglich die Wirkung von Ibuprofen, einem entzündungshemmenden Medikament, mit einer Omega-3-Fettsäureergänzung und zeigte, dass sie in ihrer Fähigkeit, Schmerzen und Entzündungen zu reduzieren, vergleichbar sind. (17)

Essentielle Fettsäuren können besonders hilfreich bei der Behandlung von entzündlichen Erkrankungen wie Asthma, rheumatoider Arthritis und entzündlichen Darmerkrankungen sein.

5. Reduziert Gelenkschmerzen

Arthritis ist eine Gelenkerkrankung, die Schmerzen, Steifheit und Schwellungen verursachen kann. Es kann jeden betreffen, unabhängig von Alter oder Geschlecht, aber am häufigsten betrifft es ältere Erwachsene. In der Tat haben fast 50 Prozent der Deutschen über 65 Jahren, eine Form von Arthritis.

Essentielle Fettsäuren helfen nachweislich bei der Behandlung von Arthritis, indem sie Gelenkschmerzen lindern.

In einer Studie erhielten 40 Patienten über einen Zeitraum von sechs Monaten entweder Nachtkerzenöl oder ein Placebo. Nachtkerzenöl enthält Gamma-Linolensäure, eine Fettsäure, die im Körper aus Linolsäure hergestellt wird. Verglichen mit der Placebogruppe hatten diejenigen, die Nachtkerzenöl erhielten, eine signifikante Verringerung der Schmerzen, der Morgensteifigkeit und der Gelenkempfindlichkeit. (18)

In einer weiteren Studie der Forschungsstelle für Arthritis und metabolische Knochenerkrankungen in Belgien wurden Teilnehmer mit rheumatoider Arthritis ein Jahr lang mit Omega-3-Fettsäuren versorgt, was sowohl Gelenkschmerzen als auch den Einsatz von Medikamenten gegen Arthritis reduzierte. (19)

Quellen für essentielle Fettsäuren

Du kannst Deinen Bedarf an essentiellen Fettsäuren leicht durch die Ernährung decken, indem Du ein paar Portionen gesunder Öle, Nüsse und Samen in Deinen Tag einbaust.

Einige häufige Quellen von Linolsäure sind:

  • Leinsamen und Leinsamenöl
  • Sojaöl
  • Sonnenblumenöl
  • Distelöl
  • Hanfsamen und Hanföl
  • Kürbiskerne

Einige gute Quellen für Alpha-Linolensäure sind unter anderem:

  • Perilla-Öl
  • Leinsamen und Leinsamenöl
  • Chiasamen
  • Walnüsse
  • Rosenkohl

Man beachte, dass Alpha-Linolensäure in DHA und EPA, die aktiven Formen der Omega-3-Fettsäuren, umgewandelt wird. Du kannst auch ein paar Portionen fetten Fisch in deine Ernährung aufnehmen oder mit Fisch- oder Algenöl ergänzen, um deine Omega-3-Fettsäurezufuhr mit DHA und EPA zu erhöhen.

Essentielle Fettsäuren vs. nicht essentielle Fettsäuren

Alpha-Linolensäure und Linolsäure sind nur zwei der vielen Arten von Fettsäuren, die der Körper benötigt. Diese beiden zeichnen sich jedoch dadurch aus, dass sie die einzigen Fettsäuren sind, die der Körper nicht selbst herstellen kann.

DHA und EPA zum Beispiel sind genauso wichtig und haben die gleichen gesundheitlichen Vorteile wie Alpha-Linolensäure. Da der Körper jedoch Alpha-Linolensäure in DHA und EPA umwandeln kann, gelten sie als nicht essentielle Fettsäuren.

Deshalb ist es unglaublich wichtig, viele essentielle Fettsäuren in die Ernährung aufzunehmen, da nur so sichergestellt werden kann, dass der Bedarf gedeckt wird.

Gesundes Fett vs. ungesundes Fett

Leider hat Fett im Laufe der Jahre einen schlechten Ruf bekommen. Dank seiner Verbindung mit Herzerkrankungen und Gewichtszunahme neigen viele Menschen dazu, sich ganz von Fett fernzuhalten. Es sollte jedoch zwischen gesunden Fetten und ungesunden Fetten unterschieden werden.

Transfette die häufig in verarbeiteten Lebensmitteln und Backwaren vorkommen, sind beispielsweise mit einem erhöhten Risiko für Herzerkrankungen verbunden. (20)

Währenddessen schützen gesunde Fette wie einfach ungesättigte Fettsäuren tatsächlich vor Herzerkrankungen und dem metabolischen Syndrom, einer Gruppe von Erkrankungen, die das Risiko von Herzerkrankungen, Schlaganfall und Diabetes erhöhen. (21)

Neben den essentiellen Fettsäuren gibt es weitere gesunde Fettquellen:

  • Fettiger Fisch
  • Nüsse
  • Samen
  • Butter
  • Ghee

Verwendung von essentiellen Fettsäuren

Möchtest Du Deine essentielle Fettsäureaufnahme erhöhen und die gesundheitlichen Vorteile dieser nahrhaften Fette nutzen? Kein Problem! Essentielle Fettsäuren sind reichlich in Ölen, Nüssen und Samen enthalten, so dass es einfach ist, sie in die Ernährung aufzunehmen.

Versuchs mal mit Leinsamenöl, das sowohl Alpha-Linolensäure als auch Linolsäure enthält. Dabei ist zu beachten, dass diese Öle beim Kochen mit hoher Temperatur nicht verwendet werden sollten, da sie einen niedrigen Rauchpunkt haben und bei Hitzeeinwirkung leicht oxidieren und schädliche Verbindungen bilden können.

Du kannst auch versuchen, Chiasamen, Kürbiskerne oder Hanfsamen auf Salate, Joghurt oder Smoothies zu streuen, um die Zufuhr von essentiellen Fettsäuren zu erhöhen.

Alternativ kannst Du versuchen, einige essentielle fettsäurehaltige Lebensmittel in Deine Vorspeisen, Beilagen oder Snacks aufzunehmen, indem Du mit einigen neuen Rezepten experimentierst.

Geschichte der essentiellen Fettsäuren

Die Bedeutung von Nahrungsfett wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts erkannt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde Fett einfach als eine Möglichkeit angesehen, die Kalorienzufuhr in der Nahrung zu erhöhen, anstatt als wichtiger Nährstoff.

In den Jahren 1929 und 1930 veröffentlichten die Eheleute George und Mildred Burr zwei Aufsätze, die die Bedeutung von Fetten in der Ernährung beleuchten. Sie führten eine Reihe von Tests durch, bei denen Ratten mit speziellen Nährstoffen gefüttert wurden und fanden heraus, dass ein Mangel an Fettsäuren zu Mangel und sogar zum Tod führte. Das brachte sie zum Staunen: Was sind Fettsäuren und wie verhalten sie sich in Bezug auf die Gesundheit?

Durch diese Entdeckungen lernten wir die entscheidende Rolle von essentiellen Fettsäuren für die allgemeine Gesundheit kennen. Die Burrs prägten den Begriff “essentielle Fettsäure” und entdeckten insbesondere die Bedeutung der Linolsäure. Sie stellten fest, dass ein Mangel an Linolsäure zu schuppiger Haut und Wasserverlust bei den Ratten führte.

Interessanterweise galt Linolsäure bis vor kurzem als die einzige essentielle Fettsäure. Bis Mitte der 90er Jahre war Linolsäure die einzige Fettsäure, die der Säuglingsanfangsnahrung zugesetzt werden musste. (22)

Heute erfahren die Forscher immer mehr über die Bedeutung von Nahrungsfett und essentiellen Fettsäuren sowie die Rolle, die sie bei der Förderung einer optimalen Gesundheit spielen.

Quelle

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Weiterführende Literatur

Gruß an die Wissenden

TA KI

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Hanföl – Das beste aller Speiseöle


Hanföl ist ein exquisites Öl mit köstlich nussigem Geschmack und dem besten Fettsäuremuster aller Speiseöle. Die lebenswichtigen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren liegen im Hanföl im optimalen Verhältnis von eins zu drei vor.

 Auch findet sich im Hanföl die seltene und entzündungshemmende Gamma-Linolen-Säure, so dass sich Hanföl nicht nur als Feinschmeckeröl, sondern genauso äusserlich zur Hautpflege eignet – ganz besonders bei Hautproblemen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte.
 Für die Gewinnung von hochwertigem Hanföl wird die Hanfsamen kalt und schonend gepresst. Ein Hanföl von annähernd grüner Farbe entsteht. Das Grün stammt vom Chlorophyll, der goldene Schimmer von den im Hanföl enthaltenen Carotinoiden (z. B. Beta-Carotin).

Beta-Carotin ist die Vorstufe des Vitamin A, das für die Augengesundheit äusserst wertvoll ist und zusätzlich für samtige Haut und gesunde Schleimhäute sorgt. Hanföl liefert natürlich auch – wie alle Öle – das Antioxidans Vitamin E und verschiedene hochwirksame sekundäre Pflanzenstoffe.

 Besonders wertvoll ist das Hanföl jedoch aufgrund seiner spezifischen Zusammensetzung der für uns Menschen essentiellen, also lebenswichtigen Fettsäuren.

Hanföl mit 80 Prozent Omega-Fettsäuren

 Hanföl besteht zu 70 bis 80 Prozent aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Das allein ist nichts Besonderes. Denn ähnlich hohe Werte weisen andere Pflanzenöle ebenfalls auf, so z. B. das Distelöl, das Sonnenblumenöl, das Mohnöl oder auch das Traubenkernöl. Doch sind alle diese Öle nicht annähernd so gesund wie das Hanföl. Was also macht das Hanföl zu einem so aussergewöhnlichen und einzigartigen Öl?

Zur Gruppe der mehrfach ungesättigten Fettsäuren gehören die Omega-3-Fettsäuren (insbesondere die Alpha-Linolensäure) und die Omega-6-Fettsäuren (insbesondere die Linolsäure). Diese beiden Fettsäuren können vom Körper nicht selbst gebildet werden und müssen ihm somit durch die Nahrung zugeführt werden. Sie sind daher essentielle Fettsäuren.

In all den genannten Ölen überwiegen nun stark die Omega-6-Fettsäuren. Das Distelöl beispielsweise enthält 155 Mal mehr Omega-6-Fettsäuren als Omega-3-Fettsäuren. Und beim so beliebten Sonnenblumenöl lautet das Verhältnis 128 : 1, was bedeutet, dass es 128 Mal mehr Linolsäure enthält als Omega-3-Fettsäuren (Ein Tröpfchen Cannabisöl gegen chronische Schmerzen).

Omega-6-Überschuss in vielen anderen Ölen fördert Entzündungen

Dieser gravierende Überschuss an Linolsäure führt zu zwei Problemen: Zum einen kann die Linolsäure (Omega 6) im Körper zur entzündungsfördernden Arachidonsäure umgewandelt werden, was die Entstehung von sämtlichen Erkrankungen fördern kann, die mit chronisch entzündlichen Prozessen in Verbindung stehen (z. B. Arthritis, Parodontitis, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, aber auch Multiple Sklerose, Diabetes, Arteriosklerose etc.).

Bestehende entzündliche Krankheiten können von einem Übermass an Arachidonsäure natürlich noch verstärkt werden.

Zum anderen sollte die Alpha-Linolensäure (Omega 3) im Körper des Menschen eigentlich zu den langkettigen Fettsäuren EPA und DHA umgebaut werden. Gerade EPA sorgt für eindeutig entzündungshemmende Effekte und könnte die entzündungsfördernde Wirkung der Linolsäure gut kompensieren. Dies gelingt jedoch nur, wenn Omega-6-Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren in einem ganz bestimmten Verhältnis zueinander verspeist werden.

Überwiegen aber die Omega-6-Fettsäuren so stark wie in den oben genannten Ölen, dann blockieren sie die Umwandlung der Omega-3-Fettsäuren in die entzündungshemmende Fettsäure EPA.

Hanföl – Das perfekte Öl

Ein Linolsäureüberschuss fördert Entzündungsprozesse also einerseits durch die übermässige Bildung der entzündungsfördernden Arachidonsäure und andererseits durch die verhinderte Bildung entzündungshemmender Fettsäuren.

Das für den Menschen optimale Fettsäureverhältnis sollte etwa 3 : 1 lauten. Ein Öl wäre also dann perfekt, wenn es nur 3 Mal so viele Omega-6-Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren enthielte. Hanföl ist dieses perfekte Öl.

Hanföl zur Zell-Regeneration

Benötigt werden alle diese Fettsäuren natürlich nicht nur für die Regulierung von Entzündungsprozessen, sondern auch für die Produktion zahlreicher Hormone, für die Stärkung des Immunsystems, für optimale Gehirn- und Nervenfunktionen sowie zur Reparatur und Regeneration jeder einzelnen Zelle im ganzen Körper.

Hanföl – Innerlich und äusserlich bei Hautproblemen

Hanföl versorgt aber noch mit zwei weiteren für den Menschen äusserst wichtigen und hilfreichen Fettsäuren. Die seltene Gamma-Linolensäure (eine Omega-6-Fettsäure) sowie die Stearidonsäure (eine Omega-3-Fettsäure).

Die Gamma-Linolensäure kennt man besonders aus dem Nachtkerzen- oder Borretschsamenöl, zwei Öle, die z. B. bei Neurodermitis-Haut oder Schuppenflechte sowohl innerlich wie auch äusserlich Einsatz finden.

Hanföl bei Hormonstörungen und Bluthochdruck

Die Gamma-Linolensäure hilft auch bei hormonellen Störungen (z. B. PMS oder in den Wechseljahren) bei der Wiederherstellung eines harmonischen Hormonhaushaltes. Darüber hinaus weiss man schon seit einer Studie aus den 1990er Jahren, dass die Gamma-Linolensäure eine blutdrucksenkende Wirkung aufweist.

Hanföl gehört zu den wenigen Ölen, die Gamma-Linolensäure enthalten, und zwar zu 2 bis 4 %. Im Vergleich zum Nachtkerzen- und Borretschsamenöl schmeckt das Hanföl zudem sehr fein, so dass es sich sehr viel besser zur Versorgung mit Gamma-Linolensäure eignet.

Bei den oben genannten Beschwerden kann das Hanföl daher sowohl innerlich als auch äusserlich eingesetzt werden. Bei empfindlicher und gestresster Haut oder auch bei entzündlichen Hautproblemen dient es als rasch einziehendes Pflegeöl mit juckreizstillender und beruhigender Wirkung (Cannabis-Wirkstoff: CBD heilt Knochenbrüche schneller).

Hanföl bei chronischen Entzündungen aller Art

Die Stearidonsäure nun ist wie die Alpha-Linolensäure eine Omega-3-Fettsäure, nur nicht annähernd so bekannt wie diese. Äusserst praktisch an der Stearidonsäure ist, dass sie im Organismus sehr viel effektiver als die Alpha-Linolensäure in die entzündungshemmende Fettsäure EPA verwandelt werden kann.

Gemeinsam mit der Gamma-Linolensäure bildet die Stearidonsäure ausserdem ein ganz fantastisches Team. Mit vereinten Kräften hindern die beiden Fettsäuren die Umwandlung der Linolsäure in entzündungsfördernde Substanzen.

Hanföl wirkt also gleich über mehrfache Mechanismen chronischen Entzündungen entgegen und kann die heute übliche Fettsäuren-Disharmonie ein für alle Mal in ein gesundes Gegenteil umkehren.

Verwenden Sie zu diesem Zweck in der kalten Küche täglich 1 – 2 EL Hanföl und zur Abwechslung Olivenöl, kochen und braten Sie mit Bio-Kokos-Öl oder Ghee und meiden Sie die linolsäurereichen Ölsorten wie Distel- und Sonnenblumenöl (Kokosöl in den Schlagzeilen und warum Naturstämme, die viele Kokosnüsse essen, so gesund sind).

Hanföl statt Fisch

Gemeinhin wird heutzutage ja der Verzehr von fettem Seefisch zur Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren empfohlen. Seefisch ist heute allerdings nicht selten mit Umweltgiften und Schwermetallen belastet, so dass ein häufiger Verzehr nicht jedem sinnvoll erscheint. Hanföl stellt hier eine ökologisch einwandfreie, vielseitige und höchst gesunde Lösung dar.

Für vegan und vegetarisch lebende Menschen kommt Fisch zur Deckung des Omega-3-Fettsäurenbedarfs sowieso nicht in Frage, so dass auch hier das Hanföl eine wunderbare wohlschmeckende und pflanzliche Omega-3-Quelle bietet (Die Pharmaindustrie fürchtet sich vor dem Erfolg von Cannabis (Videos)).

Hanföl – Ideal für kalte Speisen und Salate

In der Küche kann Hanföl wie jedes andere Öl verwendet werden, wobei sein idealer Einsatzbereich bei kalten Speisen liegt. Seine nussige Kräuternote passt daher ideal zu Salaten, zu rohem Sauerkraut, zu Dips und vielem mehr.

Auch gekochte Speisen können mit Hanföl verfeinert werden. Dazu gibt man das Hanföl einfach nach dem Kochvorgang über die Gerichte. Zum Braten ist das Hanföl hingegen nicht geeignet, da seine wertvollen Fettsäuren spätestens bei 165 Grad Celsius geschädigt würden.

Optimal wäre der Verzehr von täglich etwa 1 bis 2 Esslöffel Hanföl aus biologischer Erzeugung.

https://www.pravda-tv.com/2017/10/hanfoel-das-beste-aller-speiseoele/

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Gruß

TA KI

Hanföl


Hanföl – die gesunde Alternative

Ein sehr gutes Öl, welches sehr gut in der Zubereitung von Speisen verwendet werden kann, ist das Hanföl. Hanföl wird, wie der Name schon sagt, aus Hanf gewonnen. Dabei wird es aus dem Samen des Hanfs gepresst. Hanföl sollte dabei nicht mit dem Öl verwechselt werden, was aus den Blättern des Hanfs gewonnen wird, und zu den ätherischen Ölen zählt. Wer denkt, dass Hanföl die gleichen Wirkstoffe wie das Harz des Hanfs enthält, aus dem Haschisch gewonnen wird, täuscht sich aber. Hier ist kein Tetrahydrocannabinol enthalten. Trotzdem hat Hanföl auch einige gute Inhaltsstoffe, die ebenfalls heilende Wirkungen aufweisen.

Um ein gutes Hanföl mit einer hohen Qualität zu gewinnen, sollte es kaltgepresst sein. Dazu wird es in der Ölmühle gepresst und nie über 40 bis 60 Grad erhitzt. Wenn es nicht kalt gepresst wird, verliert es an Wirkstoffen und auch an Geschmack. Der Geschmack des Öls ist leicht nussig und kann daher in vielen Speisen eine schmackhafte Zutat sein. Ganz besonders zum Anrichten von Salaten eignet sich das Öl sehr gut. Aber auch viele andere Rezepte können online gefunden werden, die man mit Hanföl kochen kann. Außer dem Gebrauch in der Küche ist das Hanföl auch als alternatives Heilmittel gut zu gebrauchen.

Schon vor Jahrhunderten wurde Hanf als Nutzpflanze angebaut. Allerdings ist man davon in den letzten Jahrzehnten eher abgewichen, da Hanf für die Herstellung von Haschisch verwendet, und der Anbau daher verboten, wurde. Der Anbau als Nutzpflanze für die Gewinnung von Öl hat erst in den letzten Jahren wieder ein wenig aufgelebt. Hanföl kann sehr vielseitig eingesetzt werden, da es sich auch als Gleitmittel und Schmiermittel eignet, deshalb kann es industrielle Anwendung finden. Aber auch als Kraftstoff, zum Beispiel in Bio-Diesel, kann es Anwendung finden. Allerdings muss hierzu gesagt werden, dass es bisher für diesen Bereich eher selten genutzt wurde, sondern eher für den Hausgebrauch in der Küche.

Die Wirkung von Hanföl auf den Körper

Um zu verstehen, welche gesundheitlichen Vorteile der Gebrauch und die Anwendung von Hanföl hat, sollte man sich die Inhaltsstoffe ein wenig genauer anschauen. In Hanföl sind wertvolle Fettsäuren enthalten, die wichtig für den Körper sind. Aber auch Vitamine und Mineralien können in Hanföl gefunden werden. Wichtige Inhaltsstoffe sind zum Beispiel:

  • Omega 3 Fettsäure
  • Omega 6 Fettsäure
  • Linolsäure
  • Gamma Linolsäure
  • Ölsäure
  • Palmitinsäure
  • Stearinsäure

Die Linolsäure ist ein wichtiger Inhaltsstoff, denn dieser hat entzündungshemmende Wirkungen und kann sehr gut bei Hautkrankheiten, aber auch bei anderen chronischen Entzündungskrankheiten, helfen. Besonders gut einsetzbar ist das Öl bei Neurodermitis und natürlich auch bei Problemen wie Schuppenflechte. Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren sind wichtig für einige Funktionen des Körpers, können aber nicht im Körper hergestellt werden, sondern müssen durch verschiedene Nahrungsmittel zugeführt werden. Daher ist Hanföl eine gute Möglichkeit, diese Fettsäuren einzunehmen. Es ist hier anzumerken, dass dieses Öl genau die richtige Konzentration und Zusammensetzung von Fettsäuren besitzt, um als alternatives Heilmittel wirkungsvoll zu sein.

Nicht nur bei Hautproblemen sind diese Fettsäuren wichtig, sondern auch sehr wirkungsvoll für die Nervenfunktionen des Körpers. Außerdem werden die Zellen durch die Einnahme des Öls repariert und regeneriert. Ebenfalls braucht der Mensch diese Substanzen, um die Funktionen des Gehirns zu optimieren. Ebenfalls wichtig ist die entzündungshemmende Wirkung durch die enthaltene Stearidonsäure. Für Hanföl gibt es viele interessante Anwendungsgebiete. Hier kann man online gute Hinweise und Tipps für das Kochen mit Hanföl, aber auch für den Gebrauch als Heilmittel, finden.

Die vielseitigen Anwendungsgebiete von Hanföl

Wer sich für alternative Heilmittel interessiert, wird von Hanföl begeistert sein. Dieses Öl wurde früher oft eingesetzt, aber in den letzten Jahrzehnten hat man Hanf viel weniger als Nutzpflanze angebaut. Dies liegt sicherlich auch daran, dass Hanf zur Produktion von Haschisch verwendet wird und deshalb der Anbau teilweise verboten oder nur sehr kontrolliert erlaubt ist. Das Hanföl wird nicht aus den Blättern, sondern aus dem Samen der Hanfpflanze hergestellt und enthält kein THC, dafür aber sehr gesunde Inhaltsstoffe, die bei den verschiedensten Krankheiten von Nutzen sind.

Interessant ist zum Beispiel die Anwendung von Hanföl bei Hormonstörungen. Ganz besonders Frauen in den Wechseljahren leiden oft unter einigen Symptomen, die an hormonellen Störungen liegen. Hier kann Hanföl auf jeden Fall Linderung bringen. Die Inhaltsstoffe von Hanföl sorgen dafür, dass der Hormonhaushalt wieder ausbalanciert wird und daher gewisse Symptome verbessert oder sogar auch geheilt werden. Dazu kann das Hanföl oral eingenommen werden. Wichtig ist dabei, dass man darauf achtet, das Öl regelmäßig, also täglich, einzunehmen.

Aber auch Frauen, die unter PMS leiden, und zum Beispiel über Symptome wie Muskelverspannungen, Gereiztheit und Depressionen klagen, können mit der Einnahme von Hanföl eine drastische Veränderung bemerken. Dies liegt daran, dass durch die hormonellen Störungen auch Fettstoffwechselstörungen entstehen, die wiederum durch den Verzehr von diesem Öl deutlich verbessert werden können. Dabei ist es natürlich hier ebenfalls notwendig, das Hanföl regelmäßig einzunehmen. Am besten stellt man seine Ernährung entsprechend um und gebraucht das Öl zum Zubereiten von verschiedenen Speisen. Aber auch möglich ist die Einnahme mit dem Löffel.

Ein sehr wichtiger Punkt ist die Anwendung von Hanföl bei den verschiedensten Hautkrankheiten. Dabei kann man einen doppelten Effekt erzielen, wenn man das Hanföl oral verzehrt, indem man es in Speisen verwendet oder einfach einen Teelöffel Hanföl pro Tag einnimmt. Aber man kann zusätzlich das Öl auch an der betroffenen Hautstelle äußerlich anwenden. Dazu wird das Öl einfach leicht in die betreffende Stelle einmassiert. So wird die Hautkrankheit von innen und von außen behandelt, was einen besseren Erfolg auf Heilung verspricht. Übrigens ist es natürlich auch möglich, seine eigenen Kosmetika mit Hanföl herzustellen. Dazu gibt es hier online einige tolle Anleitungen. Egal ob man das reine Öl auf der Haut verwendet, oder sich dafür entscheidet Kosmetika selbst herzustellen, wird man sicherlich von dem Hanföl und seiner Wirkung begeistert sein.

Die Anwendung von Hanföl ist zum Beispiel sehr empfehlenswert bei Neurodermitis. Online können entsprechende Erfahrungsberichte auch gefunden werden, in denen das Öl bei Neurodermitis eingesetzt wurde. Entweder wurde dazu einfach das Öl auf die Haut aufgetragen, oder eine spezielle Creme angerührt. Man kann dieses Öl zum Beispiel gut mit Aloe Vera vermischen, sodass es sich auch als Feuchtigkeits- oder Nachtcreme eignet. Aber auch für den Gebrauch im Badewasser eignet sich Hanföl sehr gut. Die Haut wird so mit genügend Feuchtigkeit versorgt und ist wieder elastischer. Auch wird der Juckreiz gelindert. Innerhalb von wenigen Tagen der Anwendung von Hanföl wird man bei Neurodermitis einen großen Unterschied bemerken.

Außer den offensichtlichen Anwendungsgebieten, ist aber auch der Gebrauch von diesem kostbaren Öl bei anderen Symptomen ein großer Vorteil. Zum Beispiel kann Hanföl den Blutdruck senken und ist daher gesund für das Herz- Kreislaufsystem. Ein weiterer Vorteil von Hanföl ist die entzündungshemmende Wirkung. Daher kann man dieses Öl bei chronischen Entzündungen anwenden. Somit ist das Hanföl ganz besonders bei Rheumatoider Arthritis anwendbar. Hier kann eine Kur mit dem Öl über einen längeren Zeitraum sinnvoll sein. Große Mengen des Öls müssen nicht eingenommen werden, aber es ist wichtig das Öl täglich einzunehmen, um die vollen heilenden Wirkungen in Anspruch zu nehmen.

Auch viele andere Krankheiten können durch die Einnahme von Hanföl wesentlich verbessert und sogar manchmal geheilt werden. Online können entsprechende Informationen gefunden werden. Hier gibt es interessante Artikel und Abhandlungen zu dem Thema, aber auch die wissenschaftlichen Studien sind sehr interessant. Diese Studien kommen manchmal aus dem Ausland und sind dann in englischer Sprache hier online zu finden. Wer aber ein wenig recherchiert wird schnell feststellen, dass Hanföl tatsächlich sehr gesund ist und der Verzehr viele positive Effekte auf den Körper hat. Wichtig ist, dass man auf eine Ausgewogene Ernährung achtet. Für die ausgewogene Ernährung kann Hanföl ein wichtiger Bestandteil sein.

Wer sich gesund ernähren möchte, sollte außer Fleisch zum Beispiel auch Fisch essen. Ganz besonders in fetten Seefischen ist Omega 3 enthalten. Wer aber keinen Fisch mag, kann diesen Nährstoff durch die Anwendung von Hanföl ersetzen. Auch Veganer und Vegetarier verspeisen keinen Fisch und können daher sehr gut das Hanföl verwenden, um den Bedarf an Omega 3 zu decken. Wer Hanföl noch nie ausprobiert hat, wird sich vielleicht wundern, welche Gerichte man mit Hanföl zubereiten kann. Ganz besonders eignet sich Hanföl für die Zubereitung von kalten Speisen, wie zum Beispiel Salaten. Aber auch zum Kochen eignet sich dieses Öl durchaus. Allerdings sollte Hanföl nicht zum Braten und Frittieren verwendet werden, da der Geschmack und auch die wertvollen Inhaltsstoffe durch die starke Erhitzung leiden.

Aber nicht nur für den Menschen ist Hanföl ein gesundes Lebensmittel, sondern auch für das Haustier. So kann Hanföl zum Beispiel auch an den Hund verfüttert werden. Hier kann man online dieses Öl auch speziell für den Hund kaufen. Dieses Öl ist für den Hund wirkungsvoll gegen Allergien und stärkt das Immunsystem. Auch wird man schnell bemerken, dass das Fell glänzender und gesünder aussieht. Das Zellwachstum wird auch beim Hund angeregt und regeneriert. Wer sich noch genauer über dieses Thema informieren möchte, kann hier online unter den Stichwörtern “Hanföl Hund” noch einiges lesen. Interessant sind natürlich auch die Erfahrungsberichte von Kunden, die dieses Öl schon bei ihrem eigenen Haustier ausprobiert haben.

Wissenschaftliche Studien über Hanföl

Es gibt einige wissenschaftliche Studien über Hanföl, die man hier online einsehen kann. Die Studien kommen oft aus dem Ausland und sind deshalb hier in englischer Sprache einzusehen. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, ein wenig mehr zu recherchieren und sich diese Studien genauer anzuschauen, da dabei interessante Fakten über Hanföl offensichtlich werden.

Allerdings gibt es hier auch ein paar Studien, die aus Deutschland kommen. Eine dieser Studien kommt aus Stuttgart von der Universität in Hohenheim. Diese Studie beschäftigt sich mit den Inhaltsstoffen von kaltgepressten und weiterverarbeiteten Ölen und dessen Vorteilen für den Körper. Dabei wurde festgestellt, dass bei kaltgepressten Ölen der Inhaltsstoff Chlorophyll enthalten ist, welcher ein wichtiger Bestandteil für eine gesunde Diät ist. Die Studie enthält Diagramme, die die Inhaltsstoffe in den Ölen aufzeigen.

Eine Studie, die sich mit den genauen Inhaltsstoffen von Hanföl beschäftigt, wurde an der Universität von Sevilla in Spanien durchgeführt. Hier kann die Zusammensetzung von diesem Öl ein wenig genauer betrachtet werden. Die große Rolle die die verschiedenen Fettsäuren in dem Öl spielen werden hier in den Daten aufgezeigt. Durch die wertvollen Inhaltsstoffe, die hier gefunden wurden, kamen die Wissenschaftler zu dem Resultat, dass das Hanföl sicher für den Gebrauch als Lebensmittel und in Kosmetika ist und hier auch gesundheitliche Vorteile hat.

Eine sehr interessante Studie dreht sich um den Effekt von Hanföl auf das Herz. Diese Studie wurde an der Universität in Manitoba Canada durchgeführt. Unterstützt wurde diese Studie auch von dem Universität Krankenhaus in Holguin, Kuba. In dieser Studie kann man zuerst einmal einige Daten zu den Nähr- und Inhaltsstoffen von Hanföl nachlesen. Dann wurde Hanföl auf die verschiedenen Funktionen des Körpers hin untersucht. Dabei wurde zum Beispiel festgestellt, dass der Cholesterinspiegel mit der Einnahme von Hanföl gesenkt werden kann. Beobachtet wurde eine Senkung des Cholesterinspiegels von 15 bis zu 22%. Natürlich ist dies auch abhängig von der grundsätzlichen Ernährung, welches den Rückschluss ziehen lässt, dass eine gesunde Ernährung im generellen auch mit Hanföl unterstützt werden kann.

Die gleiche Studie beobachtete auch bei über 4000 Testpersonen den Effekt von Hanföl auf den Blutdruck. Dabei wurde festgestellt, dass dieser durchaus durch die Einnahme gesenkt werden kann. Die Wissenschaftler merken hier allerdings an das die Forschung über Hanföl erst am Anfang ist und, dass es wichtig ist, diese Punkte noch weiter zu untersuchen. Die Wissenschaftler machten noch weitere interessante Beobachtung bei ihren Tests mit Hanföl. Diese Daten können hier online eingesehen werden. Interessant ist allerdings, dass nach all den Tests die von diesem wissenschaftlichen Team unternommen wurden, das Endresultat zeigt, dass Hanföl gesund für das Herz ist und, dass Menschen, die unter Herz- Kreislaufbeschwerden leiden, durch dieses Öl positive Resultate erzielen werden.

Ein Artikel in dem American Journal of Physiology befasst sich ebenfalls mit dem Thema des gesundheitlichen Vorteils von Hanföl auf das Herz- Kreislaufsystem. Dabei wurden hier wissenschaftliche Studien besprochen, die zum Beispiel an Ratten stattfanden. Das Hanföl wurde den Ratten im Futter verabreicht und die Ratten wurden dann beobachtet und untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass nach circa 12 Wochen der Kur mit Hanföl ein Unterschied in der Gesundheit des Herzens festgestellt werden konnte. Selbst Schäden am Herzen konnten durch die Einnahme drastisch verbessert und geheilt werden. Diese Studie, die in diesem Artikel veröffentlicht wurde, enthält Diagramme und Daten die man hier einsehen kann.

Die Untersuchungen über die gesundheitlichen Vorteile von Hanföl sind sicherlich erst am Anfang, ganz besonders aus dem Grund, da in manchen Ländern der Anbau von Hanf verboten ist, wie zum Beispiel in Amerika. Auch hier in Deutschland war der Gebrauch von Hanf etwas verpönt, da Hanf als Basis für Rauschgift verwendet wird. Da aber Hanföl kein THC enthält und Wissenschaftler die wertvollen Inhaltsstoffe in den letzten Jahren wieder mehr in das richtige Licht gerückt haben, wird Hanföl wieder vermehrt hergestellt und vermarktet. Die Untersuchungen, die bisher durchgeführt wurden, sind vielversprechend und zeigen deutlich, dass Hanföl durchaus heilende Wirkungen hat und deshalb in keinem Haushalt fehlen sollten.

Tipps und Anregungen rund um das Hanföl

Die positive Wirkung von Hanföl auf die Haut

Wer Hautprobleme hat, der sollte sich Hanföl zulegen. Denn eines ist sicher, Hanföl ist hervorragend zu der Haut. Es ist ein herausragender Feuchtigkeitsspender und daher nahezu perfekt bei vielen Hautkrankheiten. Gerade wer unter Ekzemen oder anderen Hautirritationen leidet, sollte diesen Versuch einmal wagen. Aber hier zählt nicht nur das Einreiben mit dem Öl, sondern auch die Einnahme – denn schon mit ca. 20 ml. Hanföl am Tag, Dies verbessert das Hautbild und sorgt dafür, dass die Haut genug Feuchtigkeit und Spannung erhält – das ist dann dafür zuständig, dass es nicht mehr so viel Juckreiz gibt.

Neurodermitis kann durch Hanföl gelindert werden

Was viele nicht wissen ist, dass man mit Hanföl auch Neurodermitis lindern kann. Denn auch hier sind es meistens juckende Hautstellen, die sich öffnen und dann sehr unangenehm werden. Zum einen gilt auch hier, dass man die entsprechenden Stellen mit dem Öl einreibt und eine Art Hautkur macht – und zum anderen, dass man das Öl auch einnimmt. Sicherlich ist es nicht einfach, wenn man ca. 20 ml. Öl einnehmen soll, aber das kann man auch über den Weg, dass man ein Dressing zubereitet für Salat – damit hat man auch schon eine Menge Öl eingenommen.

Wo sollte man Hanföl kaufen?

Auf jeden Fall kann man gutes Hanföl in einem gut sortierten Reformhaus oder auch in Naturkostläden bekommen. Man sollte darauf achten, dass man ein Bioöl kauft, denn dann kann man sicher sein, dass es frei von Pestiziden oder auch anderen fremden Inhaltsstoffen ist. Kauft man ein konventionell hergestelltes Hanföl und vergleicht es mit einem Bioöl, wird man sicherlich feststellen, dass die beiden sich erheblich in Farbe und Geschmack unterscheiden. Da eine schonende Herstellung besser ist, sollte man auf das Bioöl zurückgreifen.

Die Herstellung von Hanföl

Meistens wird das Hanföl durch das ein Kaltpressverfahren gewonnen. Hierzu werden dann die Hanfnüsse genutzt. Dieses Pressverfahren hat den Vorteil, dass sämtliche wichtigen Inhaltsstoffe auch erhalten bleiben und nicht durch eine Erhitzung verloren gehen. Das sagt aber auch aus, dass man das Öl nicht zum Braten oder Kochen nehmen kann. Die beste Nutzung erfährt man durch kalte Speisen. Man kann auch Soßen damit verfeinern, wenn man nach dem Kochen ein bis zwei Teelöffel in diese gibt. Das gibt ein sehr edler und feiner nussiger Geschmack.

Hanföl eignet sich für Hunde

Nicht nur für den Menschen ist das Hanföl bestens geeignet – auch die vierbeinigen Haustiere, der Hund zum Beispiel kann Nutznießer des Hanföls sein. Auch hier ist es oft so, dass Hunde ein stumpfes Fell haben oder struppig wirken. Ekzeme und Juckreiz treffen auch Hunde und wie beim Menschen gilt, dass man die betreffenden Stellen einreiben kann und dem Hund das Hanföl auch teelöffelweise über das Futter machen kann. Schon nach kurzer Zeit kann man feststellen, dass das Fell des Hundes wieder glänzender wird und auch das gesamte Verhalten des Hundes sich bessert.

Fazit

Hanföl wurde seit Jahrhunderten in Speisen und auch als Heilmittel verwendet, wurde dann aber von der westlichen Welt in den letzten Jahrzehnten zum großen Teil vergessen. Dabei ist Hanföl ein wirklich gesundes Öl, was sehr gut zum Kochen und Anrichten von Speisen verwendet werden kann. Auch als Heilmittel eignet sich dieses Öl sehr gut. Die wissenschaftlichen Studien beweisen dies, aber auch die Erfahrungen mit Hanföl, über die man online lesen kann, sind sehr interessant. Es lohnt sich auf jeden Fall, Hanföl selbst einmal auszuprobieren, ganz besonders, wenn man Probleme mit Neurodermitis oder anderen Hautkrankheiten hat. Dabei kann Hanföl als Reinöl verwendet werden, oder es können auch kosmetische Produkte wie Cremes und Peelings angerührt werden.

Die Einnahme und auch die äußerliche Anwendung ist sicher und risikofrei, sodass selbst sensible Menschen und Kinder Hanföl anwenden können. Aber auch empfiehlt sich die Anwendung bei Herz- Kreislaufkrankheiten, chronischen Entzündungen und Hormonstörungen. Für diese Krankheiten empfiehlt sich die orale Einnahme. Dazu kann man einfach das Öl regelmäßig mit in seine Speisen einfügen, aber auch Hanföl direkt mit dem Teelöffel einnehmen.

Wer Hanföl kaufen möchte, kann dafür in ein Reformhaus gehen. Auch wird es in manchen Bio-Läden angeboten. Allerdings ist der Einkauf im Internet wesentlich einfacher. Hier kann man sich auch über den Hersteller und Anbieter besser informieren. Außerdem braucht man nicht lange nach Hanföl zu suchen, sondern findet hier seine Angebote praktisch mit dem Klick der Maus.

Wichtig ist nur, dass man darauf achtet, dass das Hanföl aus dem Bio-Anbau stammt. Das heißt, dass keine Pestizide während des Anbaus verwendet wurden, die die Qualität des Öls nachhaltig beeinflussen. Auch ist der Reinheitsgehalt des Öls entscheidend. In dem Öl sollten keine Zusatzstoffe enthalten sein. Je nach dem, in welchen Gebiet Hanf angebaut wird und in welcher Ölmühle das Hanf hergestellt wird, kann es sich in der Farbe und dem Geschmack unterscheiden. Dies hat aber nichts mit der Qualität zu tun. Frisches Hanföl hat einen leicht nussigen Geschmack, weshalb dieses Öl perfekt für Salate und kalte Speisen ist.

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Gruß an die Wissenden
TA KI