Außerirdisches Objekt dringt in unser Sonnensystem ein


Nachdem Oumuamua im Oktober 2017 von Astronomen der University of Hawaii entdeckt wurde, ist über den kleinen interstellaren Besucher, der mit seiner dunkelroten Farbe und instabiler Helligkeit hervorsticht, viel diskutiert worden. Seitdem haben sich viele Theorien entwickelt, um sein anomales Verhalten zu erklären. In diesem November 2018 haben Wissenschaftler der Harvard University darüber spekuliert, ob dieses Objekt künstlichen Ursprungs sein kann.

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Ist da noch jemand draußen?


leben im all

Ein Astrophysiker heizt die Diskussion über außerirdisches intelligentes Leben neu an. Und erinnert: Es gibt keinen Beweis, dass es das nicht gibt

Ein alter Witz unter Wissenschaftern, die nach außerirdischen Lebensformen suchen, geht ungefähr so: „Wir suchen schon seit vielen Jahren und haben nichts gefunden. Sie aber haben uns schon längst gefunden und sind frustriert wieder nach Hause gefahren.“

Abraham „Avi“ Loeb, theoretischer Astrophysiker an der Harvard University in Cambridge bei Boston, würde nicht ganz so weit gehen und von Extraterrestrischen sprechen, die sich angesichts der Menschheit angeödet abwenden. Er fragt sich aber genauso wie die Witzeerzähler, ob wirklich der Mensch das biologische Zentrum des Universums sein muss. „Wir glauben nur, dass es außer uns kein intelligentes Leben geben kann. Das ist aber ziemlich überheblich. Es gibt keinen Beweis, dass es jenseits der Erde intelligentes Leben gibt, aber es gibt auch keinen Beweis, dass es das nicht gibt“, meint er im Gespräch mit dem STANDARD.

Schon vor unserer Zeitrechnung waren Denker der Meinung, dass der Mensch nicht allein im Universum sein kann. Anaxagoras hielt zum Beispiel den Mond für bewohnt, Demokrit glaubte an Leben auf fernen Gestirnen. Frühe Größen der Naturwissenschaften, Paracelsus oder Giordano Bruno, ein Philosoph wie Immanuel Kant – alle waren sich sicher, dass die Erde nicht der einzige Planet mit Leben ist. Im 20. Jahrhundert meinte der Astronom Otto Struve sogar, es gebe mehrere Milliarden belebte Planeten.

Vergeblicher Kontaktversuch

In den 1970er-Jahren, in Film und Fernsehen war das Thema „Außerirdische“ an einem ersten Höhepunkt angelangt, kam es zur versuchten Kontaktaufnahme: Frank Drake, Leiter des Arecibo-Teleskops auf der Karibikinsel Puerto Rico, und Carl Sagan sandten im November 1974 eine kodierte Botschaft in Richtung eines Sternenhaufens, wo sie Leben vermuteten: Messier 13. Die Antwort ist selbstverständlich bis heute ausständig.

Loeb glaubt nicht, dass derartige Kontaktversuche zielführend sind. Innerhalb des Sonnensystems sollte sich relativ rasch – vermutlich primitives – Leben nachweisen können, sagt der Wissenschafter. Einige Spuren wurden ja schon gefunden: Der auf dem Mars seine Runde drehende Nasa-Rover Curiosity fand ja erst vor wenigen Wochen Hinweise darauf, dass es auf dem Roten Planeten bis heute flüssiges Wasser gibt. Unter der Eiskruste des Saturnmondes Enceladus sollen sich laut Wissenschaftern der Universität Colorado heiße Quellen befinden, womit sich die Wahrscheinlichkeit von bakteriellem Leben zumindest um einiges erhöht.

Die Frage bleibt, wie man nach Leben auf extrasolaren Himmelskörpern suchen kann. Loeb ist überzeugt, dass eine neue Generation von teuren Megateleskopen dabei helfen wird, Daten zu sammeln – das 2018 startende James-Webb-Teleskop im Weltraum, dessen Hauptspiegel 6,5 Meter Durchmesser haben wird, oder das in Chile im Bau befindliche European Extremely Large Telescope (E-ELT, Fertigstellung 2024) mit einem geplanten Hauptspiegeldurchmesser von heute unvorstellbaren 39 Metern. Auch das Giant Magellan Telescope und das Thirty Meter Telescope (Start von beiden: 2022) sollten in der Lage sein, Moleküle in der Atmosphäre von erdähnlichen Planeten zu finden, die Rückschlüsse auf Leben zulassen. Loeb: „Wenn wir Sauerstoff und Methan finden, dann kann man davon ausgehen, dass sich auf der Oberfläche irgendeine Form von Leben befindet.“

Der Wissenschafter hat Aufsehen erregt, als vor einigen Jahren in einem Paper über die mögliche Entstehung von Leben 15 Millionen Jahre nach dem Urknall nachdachte. Damals habe das Universum etwa Raumtemperatur gehabt. „Eigentlich eine ideale Voraussetzung für die Entstehung von Leben“, sagt er. Und wie würde es aussehen, wenn es intelligent ist? Grüne Männchen? Menschähnliche Gestalten mit furchteinflößenden Gesichtern wie in „Star Trek“? Kleine runzelige Außerirdische mit überlangen Fingern wie in „E.T. – der Außerirdische“, dem Science-Fiction-Filmklassiker von Steven Spielberg (1982)? Loeb meint dazu: „Nein, wenn es außerirdisches intelligentes Leben gibt, dann schaut es vermutlich nicht so aus, wie wir uns das in Filmen oder Büchern bisher vorgestellt haben.“ Diese Extraterrestrischen würden, sagt der Wissenschafter, in einer Gestalt auftreten, „von der wir heute nicht einmal ansatzweise denken, dass es die geben könnte“.

Viele Entwicklungen in der Vergangenheit hätten Menschen für unmöglich gehalten. „Wer hätte vor zwanzig Jahren gedacht, dass wir alle jetzt mit Smartphone herumrennen?“, sagt Loeb. Und an diese Erinnerung an das nicht Vorstellbare appelliert er, wenn er von möglichem intelligentem Leben in outer space spricht. „Wir müssen nicht der Nabel der Welt sein.“ Obwohl natürlich auch er weiß, dass selbst der Fund von Mikroorganismen eine Sensation wäre. (Peter Illetschko, 31.5.2015)

Quelle: http://derstandard.at/2000016644192/Ist-da-noch-jemand-draussen

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TA KI

Neues Gentechnik-Verfahren US-Forscher will Mammuts im Labor erschaffen


mittels-neuer-verfahren-sollen-schon-in-vier-jahren-wieder-mammuts-durch-sibirien-ziehen-Ein US-Genforscher will in seinem Labor an der US-amerikanischen Harvard University Mammut-ähnliche Elefanten erschaffen. Diese Tiere will er dann in der Kältesteppe Sibiriens ansiedeln, berichtet das Magazin „Der Spiegel“. Über ein neuartiges Verfahren könnte es schon in vier Jahren soweit sein.

George Churchs Plan ist es, einzelne Eigenschaften der ausgestorbenen Rüsseltiere auf ihre nächsten lebenden Verwandten, die Asiatischen Elefanten, zu übertragen. Der Harvard-Forscher hat dabei insbesondere jene Anpassungen im Auge, die die Mammuts kältebeständig machten, etwa ihr dichtes Wollhaar, das dicke Unterhautfettgewebe oder die kleinen Ohren.

„Wenn wirklich alles klappt, ist es nicht ausgeschlossen, unser Ziel innerhalb von vier Jahren zu erreichen“, sagte der Forscher dem Magazin. Möglich werde das ehrgeizige Vorhaben dank eines neuen Verfahrens namens „CRISPR“, das die gentechnische Manipulation von Organismen erheblich erleichtert. „Mit den klassischen Methoden können wir einzelne Gene verändern, mit CRISPR dagegen ganze Genome“, sagte Church.

Enorme ökologische Bedeutung für die sibirische Ebene

Mit den Experimenten hat Church bereits begonnen. Er verwendet dazu Bindegewebszellen von einem Asiatischen Elefanten, die er aus dem Zoo von San Diego erhalten hat. Bisher habe er in diesen Zellen bereits 15 Gene verändert, darunter etwa eines für den roten Blutfarbstoff Hämoglobin. Die Mammut-Variante dieses Moleküls ist geeignet, auch bei tiefen Temperaturen Sauerstoff ans Gewebe abzugeben.

Um seine modifizierten Elefanten in Sibirien anzusiedeln, strebt Church die Zusammenarbeit mit dem russischen Geophysiker Sergej Simow an. Simow unterhält im ostsibirischen Jakutien ein Freilandgehege namens „Pleistozän-Park„, auf dem er Pferde, Bisons, Moschusochsen und andere große Pflanzenfresser angesiedelt hat. Simow hofft, dass durch die intensive Beweidung jene eiszeitliche Graslandschaft wiederhergestellt wird, die sich einst über Tausende Kilometer in der sibirischen Ebene erstreckte. Den Mammuts kam Simows Theorie zufolge eine besondere ökologische Bedeutung zu.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/wissen/id_72535742/us-forscher-will-mammuts-im-labor-erschaffen.html

Gruß an die genmodifizierenden Forscher

Jurassic_Park,_US

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