Satte Prämie bei Wohnungsvermittlung an Flüchtlinge


Baden-Württemberg/Friedrichshafen –  Wer sein Wohneigentum an „Flüchtlinge“ vermietet, erhält von der Stadt Friedrichshafen – sprich vom Steuerzahler – eine satte Prämie von bis zu 500 Euro pro untergebrachter Person.

Händeringen suche die Stadt Friedrichshafen im grün-rot regierten Baden-Württemberg Wohnungen und Häuser für die Unterbringung von „Flüchtlingen“. Da in der Bodenseestadt der Wohnungsmarkt angespannt ist, hat sich die Stadtverwaltung etwas einfallen lassen.  Auf Steuerzahlerkosten wurde eine zweistufige Vermieterprämie ausgerufen.

Bis zu 500 Euro Prämie pro Kopf

Stufe Eins: Durch die Stadt Friedrichshafen wird eine Wohnung auf dem freien Wohnungsmarkt angemietet, wobei der Wohnungseigentümer während der Vermietung bezüglich der Mietzahlungen und der Behebung denkbarer Schäden an seinem Eigentum rundum durch an die Stadt abgesichert werde. Die Stadt sucht die zukünftigen Bewohner aus und der Vermieter erhält für jede zugewiesene Person eine Prämie in Höhe von 250 Euro.

Stufe Zwei: Weitere 250 Euro zahlt die Stadt, wenn eine anschließende Vermietung an die durch die Stadt hinein gemieteten „Flüchtlinge“ zustande kommt. Sollte der Wohnraum direkt an Flüchtlinge vermietet werden, die bei der Stadt Friedrichshafen als wohnungssuchend gemeldete sind, zahlt die Stadt – also der Steuerzahler –  sogar 500 Euro Prämie pro geflüchteten Mieter. Wird eine Wohnung zum Beispiel direkt an eine fünfköpfige Immigrantenfamilie vermietet, liegt die Vermieterprämie bei 2.500 Euro.

Steuerzahler blecht für satte Vermietungsprämie

Die Stadt will aber nicht irgendwelche Wohnungen für ihre „Flüchtlinge“ angemietet wissen. Der Wohnraum müsse gut erhalten und in zweckentsprechender Größe sein.

Für interessierte Vermieter, die nicht an verzweifelt nach Wohnraum suchende Friedrichshafener vermieten wollen, können über ein Wohnungsangebotsformular der Stadt Friedrichshafen, die sich selbst das Prädikat „Seeblick mit Weitsicht“ zuschreibt, ihre Offerte richten und sich die Wohnraumvermietung an Hereingeflüchtete vom Steuerzahler durch einer satten Prämie bezahlen lassen. (BS)

Quelle: http://www.journalistenwatch.com/2017/05/22/satte-praemie-bei-wohnungsvermittlung-an-fluechtlinge/

Gruß an die Unbestechlichen

TA KI

Gratis-Häuser von Migranten abgelehnt: “Zu weit weg, vom Stadtleben”


Zum zweiten Mal wollen Migranten ihnen zur Verfügung gestellte Häuser nicht beziehen. Diese seien zu weit von der nächsten Stadt in Schweden, Malung, entfernt.

Migranten sitzen in einem Bus.

Migranten sitzen in einem Bus.

Foto: Jeff J. Mitchell / Getty Images

Erneut weigern sich Migranten in Schweden von den Behörden zur Verfügung gestellte Häuser zu beziehen. Die Häuser wären zu weit vom Stadtleben entfernt, geben sie als Begründung an.

Die 35 Migranten seien am Sonntag mit dem Bus in die Ortschaft Lima gebracht worden. Dort standen die Sommerhäuser eines Ferienheims für sie bereit. Die Flüchtlinge aber wollten den Bus nicht verlassen, berichtet die Zeitung Dalarnas Tidningar. Die angebotene Unterkunft liegt 40 Kilometer von der nächsten Stadt, Malung, entfernt. Die Flüchtlinge fühlten sich vom Stadtleben isoliert. Malung ist eine 5.000 Einwohner-Stadt im Zentrum Schwedens. (dk)
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Gruß an die „Bescheidenen“
TA KI

Preise für Wohnungen erreichen ihren Höhepunkt – Bläht sich die Immobilienblase in Deutschland?


München, Frankfurt oder Hamburg zählen zu den teuersten Immobilienstandorten in Deutschland. Die Stadt aber, die die meisten Plätze gutmachte, hat dagegen nur 65.000 Einwohner und liegt im Allgäu.

Überteuerte Mieten

Nicht München, nicht Berlin, nicht Frankfurt am Main – den größten Preissprung am Immobilienmarkt gab es zuletzt in der 65.000-Einwohner-Stadt Kempten im Allgäu. Die Preise für Eigentumswohnungen zogen dort in den zurückliegenden zwölf Monaten im Durchschnitt um 21 Prozent an. Allein zwischen Ende März und Ende Juni ging es um gut zehn Prozent nach oben.

Damit kletterte Kempten auf der Rangliste der teuersten Städte von Platz 39 auf Platz 20 und überholte unter anderem Heidelberg (21), Düsseldorf (23) und Mainz (37). In Kempten müssen Käufer mittlerweile bis zu 3170 Euro pro Quadratmeter für eine zehn Jahre alte 75-Quadratmeter-Wohnung hinlegen, im Durchschnitt werden 2710 Euro verlangt.

Das geht aus dem regelmäßig erhobenen Wohnindex des Hamburger Beratungsunternehmens F+B hervor. Ausgewertet wurden die Preise in allen Städten mit mehr als 25.000 Einwohnern.

Kempten konnte auch deshalb so viele Plätze gutmachen, weil sich die Lage am Immobilienmarkt insgesamt allmählich entspannt. An vielen Standorten ist der Höhepunkt offenbar erreicht.

So verzeichnete Freiburg im Breisgau, die Nummer fünf unter den teuersten Städten, im zweiten Quartal lediglich noch ein Plus der Wohnungspreise von 0,3 Prozent. Der Durchschnittspreis für eine Eigentumswohnung hat sich dort bei 3300 Euro pro Quadratmeter stabilisiert.

 

Garmisch-Partenkirchen ist eine teure Adresse
 

Beim unumstrittenen Spitzenreiter München steht ebenfalls ein moderater Anstieg von 1,4 Prozent für die Zeit zwischen März und Juni. Gleichwohl rangiert die bayerische Landeshauptstadt mit einem Quadratmeterpreis von 4800 Euro pro Quadratmeter weiterhin mehr als 1000 Euro vor dem Zweitplatzierten. Das ist Garmisch-Partenkirchen mit 3710 Euro.

Bei den Mieten gab es eine noch deutlichere Beruhigung. Im Jahresvergleich stiegen die Neuvertragsmieten bundesweit innerhalb eines Jahres um 1,2 Prozent, gegenüber dem ersten Quartal 2014 um 0,7 Prozent.

Auch die Mietliste wird von München angeführt: 12,30 Euro pro Quadratmeter beträgt hier die standardisierte Marktmiete für eine zehn Jahre alte, 75 Quadratmeter große Wohnung. Sie stieg zuletzt mit dem Gesamtmarkt um 0,7 Prozent.

Interessant ist hier ein Vergleich der Metropolen. Noch langsamer als in München erhöhten sich die Mieten im zweiten Quartal in Hamburg (plus 0,6 Prozent), Düsseldorf (plus 0,5 Prozent) und Köln (0,2 Prozent). In Frankfurt am Main legten sie überdurchschnittlich noch einmal um 1,3 Prozent zu, in Berlin sogar um 2,1 Prozent.

Die Hauptstadt bleibt dennoch ein relativ günstiges Wohnpflaster. Mit 7,30 Euro pro Quadratmeter für eine Standardwohnung liegt Berlin lediglich auf Platz 131 in Deutschland. Wobei die Spanne mittlerweile von 4,20 Euro am unteren Ende bis hinauf auf 15,70 Euro pro Quadratmeter für Luxuswohnungen reicht. Die teuersten Straßenabschnitte gibt es in München (bis zu 20,80 Euro pro Quadratmeter), Hamburg (bis zu 19,90 Euro) und Frankfurt am Main (bis zu 17 Euro).

 

Berlin, Freiburg und Leipzig sind Schwarmstädte
Die Rangliste belegt einen nach wie vor intakten Immobilienmarkt: Deutschlands Bevölkerung sortiert sich derzeit neu. „In Schrumpfungsregionen wandern Menschen überregional ab in die Wachstumsregionen. Dort sammeln sie sich in den Zentren der Schwarmstädte und verdrängen Einheimische ins Umland“, so Reiner Braun vom Forschungsinstitut Empirica in Berlin. Als Schwarmstädte bezeichnet er unter anderem Berlin, Freiburg und Leipzig.

Auf den hinteren Plätzen der Aufstellung des Beratungsunternehmens F+B liegen denn auch Städte aus dem Osten Deutschlands. Die günstigsten Eigentumswohnungen gibt es demnach derzeit in Weißenfels in Sachsen-Anhalt. In der 33.000-Einwohner-Stadt müssen Interessenten im Schnitt 630 Euro für einen Quadratmeter bezahlen – ein erneuter Abschlag von knapp drei Prozent innerhalb von drei Monaten.

Die größten Verlierer sind laut F+B allerdings die Wohnungseigentümer im brandenburgischen Senftenberg. Ihre Wohnungen verloren allein vom ersten auf das zweite Quartal zehn Prozent an Wert. Innerhalb eines Jahres liegt das Minus sogar bei 33 Prozent.

Bei den Mieten bietet sich ein ähnliches Bild: In den günstigsten Regionen Deutschlands – wozu auch Städte in der Pfalz und der Eifel gehören – liegt die Durchschnittsmiete pro Quadratmeter bei nicht mehr als 4,50 Euro.

Ein Ende des Preisverfalls ist laut Experten gerade in ländlichen Gebieten nicht in Sicht. Laut Empirica-Experte Braun wird der Leerstand aus drei Gründen noch zunehmen: „Aktuell wegen Neubau trotz Leerstand in den Schrumpfungsregionen, mittelfristig durch Neubau in den Wachstumsstädten bei gleichzeitigem Leerzug der Schrumpfungsregionen und langfristig ohnehin wegen der demografisch schrumpfenden Haushaltszahlen.“

Überteuerte Mieten2Quelle: http://www.welt.de/finanzen/immobilien/article131162180/Preise-fuer-Wohnungen-erreichen-ihren-Hoehepunkt.html

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Hohe Preissteigerungen in Metropolen

Bläht sich in Deutschland eine Immobilienblase auf?

von Notker Blechner

In den letzten zwei Jahren haben vor allem in deutschen Großstädten wie Berlin, München und Frankfurt die Preise für Wohnungen und Häuser deutlich angezogen. Schon warnen einzelne Ökonomen und selbst die Bundesbank vor einer möglichen Blase. Haben sie Rechtimmobilienblase-deutschland100~_pd-1366797207315_v-z-a-par-a-small-float-l

Wer vor sieben Jahren eine Wohnung in guter Lage in Berlin gekauft hat, kann sich mit großer Wahrscheinlichkeit über einen satten Wertzuwachs freuen. Seit 2007 haben sich die Eigentumswohnungen in der Hauptstadt durchschnittlich um rund 40 Prozent verteuert. In einzelnen Bezirken wie Prenzlauer Berg oder Berlin-Mitte ging es sogar noch stärker nach oben.

Auch in anderen Metropolen sind die Immobilienpreise regelrecht explodiert. On München, Hamburg und Frankfurt kletterten die Preise für eine Eigentumswohnungen um 25 bis 35 Prozent in die Höhe. Für Einfamilienhäuser in München müssen Käufer schon über 6.000 Euro pro Quadratmeter hinblättern.

Die rekordniedrigen Zinsen und der damit verbundene Anlagenotstand haben zu einer Flucht ins „Betongold“ geführt. Statt in unattraktiv gewordene Staatsanleihen oder Tagesgelder steckten viele Bürger ihr Erspartes in ein Haus oder eine Eigentumswohnung. Immer mehr fürchten sich vor einer Entwertung des Geldes und sehen ein Eigenheim als idealen Inflationsschutz.

Neben vermögenden Privatpersonen drängen auch Großinvestoren, Versicherer und Pensionsfonds in den Wohnungsmarkt – auf der Jagd nach hohen Renditen. Vor allem betuchte Ausländer suchen händeringend nach lukrativen Immobilien.

Bundesbank schlägt Alarm
Die Deutsche Bundesbank schlägt Alarm. „In einigen Ländern – auch in Deutschland – sehen wir die Gefahr einer Immobilienblase“, warnte kürzlich Bundesbank-Präsident Jens Weidmann. In einzelnen Ballungsräumen haben die Notenbanker eine Überbewertung von bis zu 25 Prozent festgestellt. Auch in mittelgroßen Städten wie Aachen, Augsburg, Bonn oder Mannheim lägen die Preise gut zehn Prozent über dem ökonomisch und demographisch gerechtfertigten Niveau.

Auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zeigt sich besorgt. Es gebe Anzeichen für Preisentwicklungen, „die gefährlich sind“, sagte er im Juni. Er nehme die Warnungen der Bundesbank sehr ernst.

Anfang Juli stellte der Bonner Ökonom Moritz Schularick im Frankfurter House of Finance eine Studie vor, die belegen sollte, dass Deutschland auf eine Immobilienblase zusteuert. Derzeit bestehe ein großes Risiko für die Bildung von Preisblasen im deutschen Immobiliensektor, sagte Schularick.

Selbst Commerzbank-Chef Martin Blessing befürchtet eine mögliche Überhitzung des Immobilienmarkts. „Wir werden noch mindestens ein, zwei Jahre niedrige Zinsen haben. Wir müssen aufpassen, dass sich dadurch an den Immobilien- oder Finanzmärkten keine neuen spekulativen Übertreibungen bilden“, sagte er der „Bild“-Zeitung.

Nur ein Nachholprozess?
Andere Experten scheuen sich, von einer Blase zu sprechen. „Wir erkennen keine Blase“, betont der Regensburger Professor Tobias Just. Der Preisanstieg in einzelnen Metropolen sei keine spekulative Übertreibung, sondern eine Reaktion auf Marktknappheiten.

Nach Einschätzung mehrerer Beobachter hat die hohe Nachfrage mit einem Nachholprozess zu tun. Laut der Deutschen Bank liegen die Preise für deutsche Wohnimmobilien aktuell immer noch unter dem Niveau von Mitte der 1990er Jahre. Der Verband Deutscher Pfandbriefbanken hat sogar ausgerechnet, dass der Schuldendienst für eine Wohnung in den 100 größten deutschen Städten heute niedriger sei als vor sieben Jahren.

Von einer lockeren Kreditvergabe der Banken wie vor der Immobilienkrise 2008 in USA und Spanien kann in Deutschland ebenfalls keine Rede sein. Der Ausschuss für Finanzstabilität hat bisher keine sich selbst verstärkende Spirale aus nicht nachhaltigen Preiserhöhungen, steigender Verschuldung und Lockerung der Kreditbedingungen feststellen können.

Ob der Immobilienboom in Deutschland bald abkühlt, ist unter Experten umstritten. Der Regensburger Professor Steffen Sebastian hofft auf ein langsames Ablassen der Blase.

Eines aber sollte Immobilien-Käufern bewusst sein: Zieht das Zinsniveau irgendwann wieder an, verliert auch das „Betongold“ an Attraktivität. Spätestens dann könnten die Immobilienpreise ins Bröckeln kommen…

Quelle: http://boerse.ard.de/anlagestrategie/geldanlage/droht-in-deutschland-eine-immobilienblase102.html

Gruß an die Wucherer

TA KI