10 bewährte russische Hausmittel bei Erkältungen, Schmerzen und anderen Leiden.


Frost liegt auf den Beeten und von den Hühnern wagen sich lediglich zwei aus dem Stall hinaus in die Kälte. Mit einem lauten Quietschen schließt Babuschka Warwara die Tür zum Schuppen und trägt einen schweren Sack ins Haus. Fragt man sie, ob man ihr helfen könne, lächelt sie und sagt: „Du siehst dünn aus, ich mach dir was zu essen.“

In Russland genießen die Omas ein hohes Ansehen. Sie sind stolz auf ihre Selbständigkeit und darauf, selbst mit den widrigsten Umständen zurechtzukommen. Nicht zuletzt bewahren sie einen ganzen Schatz alter Rezepte und Hausmittel, mit denen man schnell wieder auf die Beine kommt, wenn man mal krank ist oder sich unwohl fühlt. Hier ist eine kleine Auswahl davon:

1.) Knoblauchmilch

Von Gelbsucht bis Schlaflosigkeit – Knoblauchmilch soll angeblich gegen alles helfen. Bewährt hat sich das Gebräu aber vor allem bei Erkältungen und Ischias-Problemen. Koche die Milch mit einigen Knoblauchzehen auf und trinke sie warm. Je nach Geschmack kann auch etwas Honig beigemengt werden.

2.) Zwiebelsocke

Schäle eine Zwiebel und schneide sie in fingerdicke Scheiben. Diese Scheiben erwärmst du, legst sie auf die Fußsohle und ziehst eine Wollsocke darüber. Dieses Hausmittel soll Fieber senken.

3.) Warmer Apfelessig

Aus den Schalen und Kerngehäusen von Äpfeln lässt sich ganz leicht ein wundervoller Essig ansetzen. Der findet auch in der russischen Volksmedizin Verwendung, zum Beispiel als Mittel gegen Verstopfung: Trinke vor dem Frühstück ein Glas warmes Wasser mit 2 TL Apfelessig.

4.) Wodka mit Pfeffer

Bei einem grippalen Infekt soll man – wie man in Russland häufig hört – 50 ml Wodka mit einer kräftigen Prise Pfeffer trinken und sich anschließend sofort ins Bett legen.

5.) Einreibemittel

Was in Deutschland lange Zeit der Franzbranntwein war, ist in Russland der Wodka: Um Fieber zu senken, werden mit ihm Rücken und Brust eingerieben; auch bei Durchblutungsstörungen, Gelenkschmerzen, Zerrungen oder Muskelkater kann das hochprozentige Einreibemittel eingesetzt werden. Für Kinder ist weder die innere noch die äußere Anwendung von Wodka geeignet.

6.) Senfmehlbad

Senfmehl wirkt stark durchblutungsfördernd und sollte nur behutsam eingesetzt werden. In der russischen Hausapotheke kommt es bei Migräne, einer Nasennebenhöhlenentzündung oder einer beginnenden Erkältung zum Einsatz. Gib 2 EL Senfmehl in eine Schüssel mit lauwarmem Wasser und bade deine Füße 3 Minuten darin. Das Senfmehl stimuliert den Kreislauf und die Reflexzonen am Fuß, daher auch seine Wirkung bei Kopfschmerzen.

7.) Rote-Bete-Nasentropfen

Etwas gewöhnungsbedürftig sieht diese Mixtur aus, sie hilft aber hervorragend bei Schnupfen: Mische 1 TL Honig mit 2,5 TL Rote-Bete-Saft. Davon träufelst du mehrmals täglich 5 Tropfen in jedes Nasenloch.

8.) Kartoffeldampf

Koche Kartoffelschalen in Salzwasser auf und inhaliere den Dampf. Dafür legst du dir am besten ein Handtuch über den Kopf, damit der Dampf nicht zur Seite hin entweicht. Der Kartoffeldampf befreit die Atemwege.

9.) Knoblauchtinktur

Bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum wird eine Knoblauchtinktur empfohlen. Hierfür presst du 2 Knoblauchzehen in ein Glas Wodka und lässt die Mischung über Nacht ziehen. Von der Tinktur gibst du nun ein paar Tropfen auf die Zungenspitze und verteilst sie damit im ganzen Mund.

10.) Wabenhonig

Frisch geerntet enthält Wabenhonig Blütennektar, Pollen, Propolis und Honigtau. In der russischen Volksmedizin werden ihm zahlreiche positive Eigenschaften zugeschrieben. Nicht zuletzt soll er wie ein Antibiotikum wirken, das Immunsystem stärken und gegen Heuschnupfen helfen.

„Старый друг лучше новых двух – ein alter Freund ist besser als zwei neue“, heißt ein russisches Sprichwort. Was sich lange bewährt hat, kann so falsch nicht sein, könnte man auch formulieren. Bei einigen dieser Hausmittel muss mit Sicherheit auch ein wenig der gute Glaube die Wirksamkeit unterstützen, andere sind tatsächliche Alternativen zu den teuren Arzneimitteln der Pharmaindustrie.

Generell gilt bei allen Hausmitteln: Sollte das gesundheitliche Problem längere Zeit andauern oder sich gar verschlimmern, muss unbedingt der Hausarzt aufgesucht werden. Vorsicht auch bei möglichen Unverträglichkeiten.

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Gruß an die Wissenden

TA KI

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14 Natron-Tricks, die dir zu Gesundheit und Schönheit verhelfen


Natriumhydrogencarbonat, besser bekannt unter der Kurzbezeichnung Natron, ist ein bewährtes Hausmittel und Bestandteil vieler Produkte unseres täglichen Lebens. Besonders häufig kommt es als Hauptzutat in handelsüblichem Backpulver zum Einsatz.

Doch nicht nur in der Küche hat Natron seinen festen Platz, es eignet sich beispielsweise auch zur Herstellung eines preisgünstigen und umweltfreundlichen Allzweck-Reinigers, einer selbstgemachten Febreze-Alternative sowie zahlreicher selbstgemachter Pflegeprodukte.

Auch für deine Gesundheit und Schönheit kann Natron Vieles tun. Die wichtigsten Anwendungen fassen wir in diesem Beitrag für dich zusammen (Natron – das natürliche Mittel zur Gewichtsabnahme).

1. Natron gegen Schweißgeruch

Natron bewirkt auf der Haut ein basisches Milieu und reduziert so auf natürliche Weise die Entstehung geruchsbildender Bakterien. Zu diesem Zweck trägst du auf die gereinigte Haut unter den Achseln einfach etwas Natronpulver auf. Alternativ kannst du dir ein Deo auf Natron-Basis selbst herstellen – auf Wunsch auch als Roll-on.

2. Natron gegen Nagelpilz

Nagelpilz lässt sich wirksam mit einem Fußbad in natronhaltigem Wasser bekämpfen. Dazu löst du einen guten Teelöffel Natron in fünf Liter lauwarmem Wasser auf und badest deine Füße mindestens zehn Minuten darin. Die Anwendung solange wiederholen, bis die Beschwerden verschwunden sind.

3. Natron gegen Warzen

Gegen lästige Warzen hilft eine Paste aus Wasser und Natron. Hierzu rührst du Natron in eine kleine Menge Wasser ein, bis eine streichfähige Paste entsteht. Diese trägst du auf die betroffenen Hautstellen auf, lässt sie trocknen und spülst sie anschließend mit klarem Wasser ab. Bei täglicher Anwendung über mehrere Wochen sind die Warzen bald Geschichte.

4. Natron gegen Schuppen

Bei schuppigem Haar hilft eine regelmäßige Spülung mit in Wasser aufgelöstem Natron. Für eine Anwendung rührst du einen Esslöffel Natron in ein Glas Wasser ein, massierst die Mischung ins feuchte Haar ein und wäscht dein Haar anschließend wie gewohnt. Um Haar und Kopfhaut nicht auszutrocknen, solltest du eine Natron-Spülung nur einmal in der Woche vornehmen (Natron: Entsäuerungsbad selber herstellen).

5. Natron gegen Pickel und Mitesser

Natron hilft, pH-Ungleichgewichte, die zu Pickeln und Mitessern führen können, zu neutralisieren. Für eine Gesichtsmaske rührst du die gleiche Menge Natron und Wasser zu einer glatten Paste zusammen. Die Maske auf die gut gereinigte Haut auftragen, eine Viertelstunde einwirken lassen, mit klarem Wasser abspülen und die Haut anschließend mit einer Feuchtigkeitscreme eincremen. Bei empfindlicher Haut kann der Kontakt mit Natron zu Rötungen und Juckreiz führen. Du solltest die Maske deshalb nur im Abstand von drei bis vier Tagen anwenden.

6. Natron gegen Übersäuerung

Natron wirkt einer Übersäuerung des Körpers entgegen und schafft im Körper ein basisches Milieu, was ihn widerstandfähiger gegenüber schädlichen Bakterien und Pilzen werden lässt. Diese Wirkungsweise wird auch in der alternativen Krebstherapie oder zur Unterstützung schulmedizinischer Krebstherapien genutzt (Natron und Soda: Unterschiede ein für allemal erklärt).

7. Natron Körperpeeling

Grobkörniges Natron eignet sich ideal zur Herstellung eines selbstgemachten Körperpeelings. Die groben Körner entfernen effektiv abgestorbene Hautschuppen, gleichzeitig neutralisiert der basische pH-Wert überschüssige Säuren auf der Haut.

8. Natürliche Badepralinen mit Natron

Bei selbst gemachten Badepralinen weißt du genau, was drin steckt und neben Natron brauchst du nur ein paar wenige weitere Zutaten. In einer hübschen Verpackung eignen sie sich zudem ideal als dekoratives DIY-Geschenk (Natron & Kernseife: Hornhaut entfernen und Schweißfüße beseitigen – 3 Schritte zu gesunden Füßen).

9. Natron gegen Augenringe

Augenringe lassen uns schnell müde und abgespannt aussehen. Mit einer Augenmaske aus Wasser und Natron kannst du ihnen entgegenwirken. Dazu rührst du einen halben Teelöffel Natron in ein kleines Glas Wasser ein. Anschließend tauchst du zwei (wiederverwendbare) Kosmetikpads in die Mischung, wringst sie leicht aus und legst sie für fünf bis zehn Minuten auf die unteren Augenlider. Zum Abschluss kannst du etwas pflegendes Kokosöl auftragen. Ein ebenso effektives Hausmittel gegen Augenringe lässt sich übrigens aus Zitronensaft und Olivenöl herstellen (Natron: Biowaschmittel und hautfreundliches Deo ohne Aluminium selbst herstellen (Video)).

10. Natron zur Reinigung der Zähne

Natron hellt die Zähne auf und hilft wirksam gegen Mundgeruch. In Kombination mit Rosskastanienpulver kannst du ein zahnaufhellendes Zahnputzpulver selbst herstellen. Zusammen mit Kokosöl ergibt Natron eine antibakterielle, säureneutralisierende Zahncreme.

11. Lippenpeeling mit Natron, Kaffeesatz und Kokosöl

Aus Natron und zwei weiteren natürlichen Zutaten lässt sich in wenigen Sekunden ein hautpflegendes und durchblutungsförderndes Peeling für die Lippen herstellen.

12. Alkoholfreie Tinkturen mit Natron

Anstelle von Alkohol kannst du Natron verwenden, um heilsame Pflanzenwirkstoffe in einer Tinktur zu lösen – zum Beispiel in einer entzündungshemmenden Gänseblümchen-Tinktur.

13. Natron gegen Magenschmerzen und Sodbrennen

Natron hilft, überschüssige Magensäure zu reduzieren, und ist deshalb ein bewährtes Hausmittel gegen Magenschmerzen und Sodbrennen. Bei Bedarf einen Teelöffel Natron in einem Glas lauwarmem Wasser auflösen und die Mischung zügig trinken. Beachte jedoch, dass Natron bei Sodbrennen nur im Notfall eingesetzt werden sollte und keine nachhaltige Lösung ist. Dafür gibt es eine ganze Reihe natürlicher Hausmittel gegen Sodbrennen, die du ebenfalls ausprobieren kannst  (Natron in der Krebstherapie: “Kein 100.000-Dollar-Medikament, sondern Backpulver”).

14. Natron gegen Übelkeit

Auch bei leichter Übelkeit vermag etwas Natron, aufgelöst in einem Glas Wasser, Abhilfe zu schaffen. Ist dein Unwohlsein durch zu viel Alkoholgenuss verursacht, findest du hier die besten Hausmittel gegen Kater. Wofür nutzt du Natron bevorzugt? Kennst du weitere empfehlenswerte Anwendungen des Allround-Talents im Bereich Gesundheit und Schönheitspflege?

Beachte: Die hier genannten Empfehlungen ersetzen nicht den Gang zum Arzt. Bei starken oder anhaltenden Beschwerden solltest du unbedingt den Rat eines Experten einholen (Was ist Natron – warum und wie es so gut wirkt).

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TA KI

Wickel für Hals, Bauch, Puls und Wade


Wickel sind wieder in Mode. Sie gehören zu den alten Hausmitteln, die bereits Pfarrer Kneipp im Zusammenhang mit seiner Hydrotherapie mit Erfolg angewandt hat. Jeder kennt Wadenwickel, die bei hohem Fieber zum Einsatz kommen. Jedoch existieren eine Vielzahl an Wickelrezepten, die neben der Schulmedizin oder anderen naturheilkundlichen Behandlungsmethoden die Heilung bei zahlreichen Beschwerdebildern beschleunigen können. Zusammen mit den Tüchern werden unterschiedlichste Wirksubstanzen verwendet. Dazu gehören Wasser, Wildkräuter, ätherische Öle, Quark, Schüßler Salze, Heilerde und Vieles mehr. Inzwischen werden in Berlin medizinische Studien durchgeführt, in denen beispielsweise die Wirksamkeit von Wickeln gegen Arthrose untersucht wird. Die Wickel lindern nachhaltig Schmerzen und andere Symptome.

Wie Wickel wirken

Diese alten Hausmittel stärken die Abwehrkräfte, reduzieren Entzündungen und somit auch Schmerzen. Sie sind, je nach Anwendung, kühlend oder wärmend, fördern die Durchblutung, dienen zur Entschlackung, lösen Krämpfe und zeigen entsprechend der verwendeten Wirkstoffe viele weitere positive Effekte. Dennoch sind Wickel keine Zaubermittel. Bei ernsteren Erkrankungen und/oder falls keine Besserung eintritt, ist unbedingt der Gang zum Arzt oder Heilpraktiker erforderlich.

Krankes Kind mit Wadenwickel
Wadenwickel zur Fiebersenkung sind das bekannteste Einsatzgebiet, doch können Wickel auch gegen zahlreiche weitere Beschwerden angewandt werden. (Bild: photophonie/fotolia.com)

Die Behandlung mit Wickeln stellt eine sogenannte Reiztherapie dar. Je nach Temperatur und Größe des Wickels bedeutet dies einen schwachen oder gar starken Reiz für den Körper, worauf letzterer dann reagiert. Ein Beispiel dafür ist der bekannte Wadenwickel, bei dem mit einem kühlen Wickel dem Körper Wärme entzogen wird. Der Grundsatz „Weniger ist mehr!“ trifft hier – wie so oft – zu. Das heißt, dass die Reize sanft sein sollten, damit der Körper weder auskühlt noch überhitzt wird. Je jünger der Patient ist, desto geringer sollten der Reiz und die Behandlungsdauer sein. Die hier erwähnten Anwendungszeiten beziehen sich in der Regel auf Jugendliche und Erwachsene.

Was bei der Anwendung wichtig ist

Dieses Hausmittel benötigt etwas Vorbereitung. Folgendes ist dabei zu beachten: Ein Wickel wird nicht zwischen Tür und Angel durchgeführt sondern erfordert eine ruhige Atmosphäre. Um sich währenddessen auch wirklich ausruhen zu können, ist vorher der Gang zur Toilette angeraten. Direkt nach dem Essen, aber auch bei knurrendem, leeren Magen ist eine Wickelanwendung nicht zu empfehlen. Kalte Wickel dürfen niemals auf kalter Haut angewandt werden. Kalte Füße werden vorher aufgewärmt – am besten durch ein Fußbad. Auf eventuelle Allergien ist zu achten, wenn der Wickel Zusätze wie zum Beispiel Kräuter oder ätherische Öle enthält. Kaffee, schwarzer Tee, Alkohol und Nikotin sind vor der Behandlung zu meiden.

Warm, heiß oder kalt?

Erwachsene und Jugendliche werden gefragt, nach welcher Temperatur sie sich fühlen. Lehnt jemand Kälte ab oder merkt, dass diese nicht gut tut, darf niemals ein kalter Wickel angewandt werden. Bei Babys und Kleinkindern werden grundsätzlich warme Wickel verwendet, da kalt oder heiß einen zu starken Reiz setzen würde.

Wichtig zur Wickel-Anwendung ist eine möglichst entspannte körperliche Verfassung und danach ist Ausruhen unbedingt notwendig. Vorab kann der Körper durch ein Meersalzbad und Aromaöl auf den Wickel vorbereitet werden. (Bild: PhotoSG/fotolia.com)

Warme Wickel

Warme Wickel werden verwendet, wenn Kälte nicht angezeigt, heiß aber ebenso wenig geeignet ist. Ein warmer Wickel ist zum Beispiel bei Nasennebenhöhlen-, Nierenbecken– oder Blasenentzündungen und bei Neuralgien das Mittel der Wahl.

Heiße Wickel

Heiße Wickel durchwärmen stark, sie sind nur für Jugendliche und Erwachsene geeignet und sollten nicht bei Säuglingen angewandt werden. Sie helfen besonders gut bei Verspannungen im Bereich des Rückens und bei Abszessen oder Furunkeln.

Kalte Wickel

Kalte Wickel entziehen dem Körper Wärme. Sie werden deswegen häufig in Verbindung mit Fieber, Gelenkentzündungen, Schwellungen und Schmerzen angewandt.

„Zutaten“ für Wickel

Für einen Wickel wird Folgendes benötigt: Ein Innentuch aus Baumwolle oder Leinen, ein Zwischentuch, ebenso aus Baumwolle oder Leinen, ein Außentuch, eventuell aus Wolle. Für das Innen- und Zwischentuch können einfach Babywindeln genutzt werden. Als Außentuch taugen auch ein alter Schal oder ein Kopfkissenbezug, der mit dem Gürtel eines Bademantels fixiert wird. Wem dies zu kompliziert ist, der besorgt sich ein fertiges Wickelset.

Erste Hilfe bei hohem Fieber. Kalte Wadenwickel entziehen dem Koerper Waerme. Tuecher straff um die Wade wickeln. Nach etwa 15 Minuten sollte die Koerpertemperatur um mindestens ein halbes Grad gesunken sein. [Abdruck nur mit Honorar, Namensnennung und Belegexemplar Henning Riediger Tannenhof 117c 22397 Hamburg Tel. 040/6080742 E-Mail: henning.riediger@t-online.de Steuer-Nr. 50/198/00549 USt.-IdNr. DE 118420134 Bankverbindung: Hamburger Sparkasse BLZ 200 505 50 Konto-Nr. 1299/475663 IBAN DE 27 2005 0550 1299 475663 BIC HASPDEHH]
Kalte Wadenwickel entziehen dem Körper Wärme und senken das Fieber. (Bild: Henrie/fotolia.com)

Die Größe des Innentuches richtet sich nach der zu behandelnden Stelle. Das Innentuch ist stets das Tuch, das mit der entsprechenden Flüssigkeit getränkt wird oder worauf die zu verwendenden Zusätze gebracht werden. Abgedeckt wird dieses mit einem Zwischentuch. Die äußere Schicht bildet das Außentuch, das häufig aus Wolle oder auch Seide besteht. Bei manchen Anwendungen sind noch etwas Rohwolle oder Watte nötig.

Wickel für den Hals

Generell gilt, dass der vordere und seitliche Teil des Halses mit dem Innentuch bedeckt werden, die Wirbelsäule jedoch stets frei bleiben sollte. Ein kühler oder auch kalter Halswickel hilft bei Halsschmerzen, vor allem, wenn sich die Betroffenen nach kalten Getränken sehnen. Dafür werden entweder kühles bzw. kaltes Wasser oder Zusätze wie zum Beispiel Zitronensaft, Zitronenscheiben oder Quark verwendet.

Zitronenwickel für den Hals – Zitronensaft oder Zitronenscheiben

Der Saft einer Zitrone wird dem Wasser zugegeben und damit das Innentuch getränkt. Als Alternative können Zitronenscheiben verwendet werden. Dazu wird eine Zitrone in dünne Scheiben geschnitten. In die Mitte eines Baumwolltuches werden so viele Zitronenscheiben platziert, dass beim Anlegen die Wirbelsäule frei bleibt. Die freien Enden des Tuches werden darüber geklappt und es wird mit der Faust darauf geklopft, damit der Zitronensaft entweichen kann. Dann wird der Wickel um den Hals gelegt. Darüber kommen Zwischen- und Außentuch. Sobald ein Juckreiz entsteht, wird der Wickel umgehend entfernt, ansonsten nach ungefähr einer halben Stunde.

Der Zitronensaft für die Wickel wird am besten direkt frisch gepresst, da er so die meisten Wirkstoffe enthält. (Bild: WavebreakmediaMicro/fotolia.com)

Quarkwickel für den Hals

Wickel mit Quark gehören zu den relativ bekannten Hausmitteln. Der Quarkwickel für den Hals hilft bei Hals- und Rachenschmerzen, auch wenn diese recht stark sind. Quarkwickel wirken gegen Entzündungen und Schwellungen. Quark riecht jedoch recht unangenehm, gerade dann, wenn er warm geworden ist. Deshalb lehnen Kinder diesen Wickel oft ab. Allerdings ist gerade die Quark-Variante eine besonders wirkungsvolle Wickelart.

Hierfür wird Magerquark auf die Mitte des Innentuchs aufgetragen. Die beiden freien Seiten werden darüber geschlagen und der Wickel wird kurz auf die Heizung gelegt, damit er temperiert ist. Die dünne Seite des Innentuches kommt auf den Hals, darüber kommt das Zwischentuch, dann der Wollschal. Vorsicht: auch hier muss die Wirbelsäule „quarkfrei“ sein. Der Wickel kann so lange getragen werden, bis der Quark warm ist. Bei Abnahme des Wickels ist Vorsicht geboten. Der trocken gewordene Quark bröselt sehr stark.

Kartoffelwickel für den Hals

Der Kartoffelwickel hilft bei leichten Schluckbeschwerden. Sind die Beschwerden heftiger, fällt die Wahl besser auf die Zitronen- oder Quarkvariante. Die Kartoffeln werden für den Wickel in Schale gekocht, in ein Küchenkrepp gewickelt und dann mit Hilfe eines Kartoffelstampfers oder eines ähnlichen Küchenwerkzeugs zerstampft. Das Ganze kommt anschließend in die Mitte des Innentuchs, die beiden freien Enden kommen darüber und die dünne Seite des Wickels wird auf die Haut gelegt. Vorsicht, der Wickel ist heiß und muss gegebenenfalls vor der Anwendung noch ein wenig abkühlen. Ein Zwischentuch ist hier nicht dringend nötig. Das Innentuch kann jedoch mit Rohwolle oder Watte bedeckt werden und darüber kommt der Wollschal – fertig ist der Kartoffelwickel. Dieser hält die Wärme sehr lange und bleibt am Hals, so lange dies als angenehm empfunden wird.

Honig bekämpft Pilze, Bakterien und Viren – außerdem wirkt er antientzündlich. All diese nützlichen Eigenschaften machen Honig zu einem wertvollen Bestandteil von Wickeln. (Bild: Leonid/fotolia.com)

Honigwickel für den Hals

Honig hat eine stark entzündungshemmende Wirkung, die für einen Wickel gut genutzt werden kann. So wird für den Honigwickel das Innentuch dick mit Honig bestrichen (circa einen halben Zentimeter dick) und die beiden freien Enden werden darüber geschlagen. Die dünne Seite des Tuches sollte dann Vorder- und Seitenbereich des Halses bedecken. Darüber kommen Zwischentuch und Außentuch. Dieser Wickel kann ein bis zwei Stunden getragen werden.

Wickel für die Ohren

Mittelohrenentzündungen gehören stets in ärztliche Behandlung. Jedoch kann ein Ohrenwickel die Behandlung gut unterstützen und die Entzündung reduzieren.

Kamillenwickel für die Ohren

Kamille ist ein Hausmittel, das heute immer mehr Zuspruch findet. Sie wirkt vor allem entzündungshemmend. Für den Wickel werden circa eine Handvoll getrocknete Blüten in ein Säckchen gegeben. Dies wird zwischen zwei Wärmflaschen angewärmt, dann auf das erkrankte Ohr gelegt und mit einer Mütze oder einem Stirnband dort fixiert. Um die Wirkung noch zu verstärken, legt sich der oder die Betroffene mit dem kranken Ohr auf eine Wärmflasche oder ein angewärmtes Dinkelsäckchen. Der Wickel kann mehrmals am Tag wiederholt werden und wird nach circa einer Stunde abgenommen. Das kranke Ohr wird danach noch etwas warm gehalten. Zugluft ist unbedingt zu meiden.

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Wickel gegen Ohrenschmerzen bei Kleinkindern werden mit einer Mütze oder einem Stirnband auf dem Ohr fixiert. (Bild: lisalucia/fotolia.com)

Zwiebelwickel für die Ohren

Zwiebeln wirken entzündungshemmend und damit auch schmerzstillend. Obwohl dieser Wickel nicht gerade gut riecht, sollte er unbedingt bei einer Ohrenentzündung ausprobiert werden. Kinder lehnen ihn anfangs ab, wenn sie seine Wirkung verspüren, fragen sie jedoch bei Beschwerden sogar danach. Gerade bei starken Ohrenschmerzen ist dies ein gutes Hausmittel, um Erleichterung zu schaffen. Für den Zwiebelwickel wird eine mittelgroße Zwiebel gehackt, in ein dünnes Tuch oder einen Fingerling gegeben, zwischen zwei Wärmflaschen etwas erwärmt und dann aufs Ohr oder auch hinters Ohr (auf den Knochen) gelegt. Darüber kommt etwas Rohwolle oder Watte und fixiert wird das Ganze mit Mütze oder Stirnband. Auch hier kann die Wirkung durch das Liegen auf einer Wärmequelle unterstützt werden. Nach einer Stunde wird der Zwiebelwickel entfernt und das Ohr weiterhin durch Mütze oder Stirnband geschützt.

Heißer Zwiebelwickel

Noch wirksamer als der einfache Zwiebelwickel ist ein Ohrwickel, für den die Zwiebeln in Pflanzenöl oder Ghee schonend erhitzt werden. Die Hitze löst und verteilt die flüchtigen schwefelhaltigen Verbindungen der Zwiebel noch besser. Durch die Hitze lösen sich Stoffe, die wie ein Antibiotikum wirken. Dazu eine große Zwiebel klein schneiden, diese in das schwach erhitzte Fett geben und unter mehrmaligem Wenden glasig braten – die Zwiebel sollten nicht braun werden. Die angebratene Zwiebel in einen Frotteewaschlappen oder ein umgeschlagenes Küchentuch geben. Je nachdem wie warm es am Ohr nun sein darf wird noch ein kleines Handtuch um diesen Waschlappen gelegt. Anschließend flach hinlegen, mit dem schmerzenden Ohr seitlich auf den Lappen. Die helfenden Wirkstoffe steigen durch die feuchte Wärme nach oben in den Ohrgang. Der Wickel sollte so lange am Ohr verbleiben, bis er spürbar abkühlt. Nach Bedarf mehrfach am Tag wiederholen.

Wickel für die Brust

Wickel für die Brust helfen bei Husten, festsitzendem Schleim und Hustenattacken. Die Brustwickel werden bei kleinen Kindern nur vorne auf dem Oberkörper aufgelegt, bei größeren Kindern und Erwachsenen dürfen diese fast rundherum, unter Aussparung der Wirbelsäule, angelegt werden. Die Wirkung der Brustwickel wird unterstützt, indem links und rechts die Rippengegend durch Wärmflaschen warm gehalten wird.

Hat man die Haut durch den Zitronensaft oder andere Inhaltsstoffe gereizt, so empfiehlt sich zur Linderung der Beschwerden eine Salbe oder ein Extrakt aus Ringelblumen. (Bild: Pixelmixel/fotolia.com)

Quarkwickel für die Brust

Anwendung siehe Quarkwickel für den Hals.

Heiße Zitronenwickel für die Brust

Der Zitronenwickel ist ein gutes Hausmittel bei festsitzendem Husten. Voraussetzung dafür ist eine intakte, unempfindliche Haut, da der Zitronensaft unter Umständen zu Hautreizungen führen kann. Wenn dies eintritt, muss der Wickel sofort entfernt und die Haut mit einer pflegenden Salbe, zum Beispiel Ringelblumensalbe, versorgt werden.

Für den Wickel wird eine große Zitrone ausgepresst und mit heißem Wasser vermischt. Damit wird das Innentuch getränkt, das um die Brust – mit Aussparung der Wirbelsäule – angelegt wird. Der Zitronenwickel kann eine halbe Stunde dort bleiben. Danach sollte die Haut mit einer geeigneten pflegenden Creme oder Salbe versorgt werden.

Wickel mit Lavendelöl für die Brust

Lavendel hat eine entspannende, beruhigende, aber auch krampflösende Wirkung. Der Brustwickel mit Lavendelöl hilft somit bei Unruhezuständen, Einschlafstörungen und auch bei Reizhusten und Verschleimung. Dafür wird ein Baumwolltuch in zehnprozentiges Lavendelöl getaucht, dann in Alufolie gepackt und zwischen zwei Wärmflaschen circa zehn Minuten lang erwärmt. Mit dem Tuch wird die Brust bedeckt, darüber kommt noch etwas Rohwolle oder Watte und zuletzt ein Wollschal. Der Wickel kann so lange angelegt bleiben, wie dies angenehm ist.

Das aus den Blüten des Lavendels gewonnene ätherische Lavendelöl wirkt im Wickel verwendet angenehm entspannend (Bild: Eileen Kumpf/fotolia.com)

Wickel mit Thymiantee für die Brust

Thymian ist ein ganz hervorragendes Kraut, das bei Husten gute Dienste leistet. Als Tee ist dieses Hausmittel in aller Munde. Für den Brustwickel wird von einem halben Liter Wasser und zwei Teelöffeln Thymiankraut ein Tee gekocht, in den anschließend das Innentuch getaucht wird. Das ausgewrungene Tuch bedeckt dann die Haut, darüber kommen ein Zwischentuch und ein Wollschal und zuletzt an jede Flanke eine Wärmflasche. Die Dauer der Anwendung beträgt circa eine Stunde.

Wickel für den Bauch

Ein einfaches Hausmittel bei Bauch gelegt. Darüber kommen Zwischentuch und Wolltuch. Wer mag, legt darauf noch eine Wärmflasche. Solang der Wickel warm ist, kann dieser auf dem Bauch bleiben.

Besonders bei Magen-Darmbeschwerden wie dem Reizdarmsyndrom hilft der Kümmel nicht nur als Tee, sondern auch als Kümmelöl im Wickel. (Bild: Swapan/fotolia.com)

Wickel für den Bauch mit Kümmelöl

Diese Variante ist vor allem angebracht bei Blähungen. Das Innentuch wird dazu mit zehnprozentigem Kümmelöl getränkt, in Alufolie eingeschlagen und zwischen zwei Wärmflaschen angewärmt und dann auf den Bauch gelegt. Dieser Wickel hilft bereits Babys, wenn diese unter lästigen Blähungen leiden und/oder die Nahrungsumstellung nicht vertragen. Das Innentuch wird am besten mit etwas Rohwolle oder Watte abgedeckt und dann mit dem Wollschal fixiert. Dieser Wickel darf auch über Nacht bleiben.

Pulswickel – Hände und Füße

Pulswickel sind eine Alternative zu den bekannten Wadenwickeln. Sie werden als Alternative bei Fieber angewandt. Dafür wird Wasser (Temperatur vier bis fünf Grad unter der Körpertemperatur) mit etwas frisch gepresstem Zitronensaft vermengt. Damit werden kleine Tücher getränkt und diese dann um die Schlagadern von Händen und Füßen gelegt. Darüber kommen Zwischentücher und fixiert wird das Ganze am besten mit Wollstulpen. Dieses Hausmittel wird alle zehn Minuten erneuert und die Anwendung drei Mal wiederholt. Danach ist eine Pause von mindestens einer Stunde nötig.

Leberwickel zur Fastenentgiftung

Nach Hildegard von Bingen wirkt ein Leberwickel entspannend und entlastend für den ganzen Körper. Dazu wird hauptsächlich Schafgarbe benötigt, Hirschzungenkraut, Mariendistelkraut und Salbei sind eine passende Ergänzung. Eine gute Handvoll der getrockneten Kräuter mit 400 Millilitern kochendem Wasser übergießen, 20 Minuten ziehen lassen. Ein dickes Mulltuch (oder ersatzweise Babywindeln oder ein kleines Frotteehandtuch) mit dem fertigen Tee tränken, die Kräuter können direkt in das Tuch gewickelt werden. Diesen Leberwickel nun am Rücken auflegen, noch ein Handtuch darüber. Mit einer Wärmflasche sollte der Wickel nun auch von außen gewärmt werden, während auf der Seite liegend entspannt wird. Dazu kann die Wärmflasche auch einfach mit Hilft eines alten Schals am Körper fixiert werden, bis der Wickel nach etwa 40 Minuten wieder abgenommen wird. Bestenfalls wird er nach dem Essen und vor der Nachtruhe gewickelt. Achtung, bei Magen- oder Darmgeschwüren sollte dieser Wickel nicht verwendet werden.

Die Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium) wirkt unter anderem gallenflussanregend, astringierend und entkrampfend. Als Wickel angewandt entfaltet sie ihre Leber schützenden Wirkungen besonders gut. (Bild: pisotckii/fotolia.com)

Krautwickel fürs Knie

Wie schon oben angeschnitten, kommen die Wickel wieder in Mode und werden heutzutage sogar von Ärzten in die Therapie integriert. Bei akuten Kniebeschwerden, Knieschwellungen oder einer Arthrose wirken Krautwickel äußerst wohltuend. Für solch einen Wickel werden die Blätter des Wirsing- oder Weißkohl mit einer Teigrolle (oder einem Nudelholz) auf einer Babywindel gerollt, sodass die Säfte austreten können. Die Wirkung tritt bei diesem Wickel schnell ein, da er direkt am schmerzenden Kniegelenk angelegt wird. Dabei sollte dieser Wickel unbedingt mehrmalig über einen längeren Zeitraum angewandt werden. Er bleibt pro Anwendung für mindestens zwei Stunden am betroffenen Knie. Solch eine Krautwickelkur kann sogar gegen Gelenkverschleiß helfen – stellten Essener Forscher in einer Studie fest.

Ayurvedische Wickel

Auch in der indischen Naturheilkunde sind Wickel ein bekanntes Hausmittel. Sie werden aus unterschiedlichen Gründen aufgelegt – gegen Schmerzen, zur Entspannung, gegen Entzündungen oder zum Ableiten giftiger Stoffe. Bei Husten empfiehlt sich ein Wickel mit Ghee, der um die Brust gelegt wird. Achtung: Bei akuten Infekten mit Fieber oder Schleimbildung sowie bei vollem Magen sollten diese Wickel nicht angewandt werden.

Das Butterschmalz „Ghee“ kann einfach zu Hause hergestellt werden, es ist Basis für viele ayurvedische Wickel. Mit Hilfe des hochwertigen Öles können die Wirkstoffe in die Haut einziehen. (Bild: bjphotographs/fotolia.com)

Ayurvedischer Nierenwickel

Die Nieren filtern Giftstoffe aus den Körperkreisläufen, sie sollten immer warm gehalten werden. Ein richtig angewendeter Nierenwickel unterstützt den Körper hervorragend bei der Ausscheidung belastender Stoffe.

Der Nierenwickel wird mit Ingwer und Ackerschachtelhalm zubereitet. Aus drei Esslöffeln geriebenem Ingwer, einem Esslöffel Ackerschachtelhalm sowie einer kleinen Tasse heißem Wasser angerührt, und dann mindestens acht Stunden stehen gelassen. Am nächsten Tag diese Flüssigkeit nochmal erwärmen, wenn sie zu dickflüssig ist, mit mehr Wasser verdünnen. Anschließend mit der Mullwindel (oder ersatzweise einem Baumwolltuch) filtern. Die Masse auf dem Tuch verteilen und den Wickel mit der gefilterten Flüssigkeit tränken, anschließend auspressen.

Dieser Wickel kann nun – mit der Ingwermasse nach innen – auf die Nieren gelegt werden, über den Rücken. Die Wirkung des Wickels kann durch eine Wärmflasche noch verbessert werden. Der Wickel sollte spätestens dann abgenommen werden, wenn die Wärmflasche erkaltet ist. Danach die Nieren gut abtrocknen und dem Körper noch etwas Ruhe gönnen.

Für alle ayurvedischen Wickel wird frischer Ingwer benötigt, der möglichst fein gerieben wird. (Bild: tycoon101/fotolia.com)

Verschiedene Wickel

Spezielle Varianten der Wickel können gegen verschiedene weitere Beschwerden angewandt werden, wobei die Wirkstoffe eine maßgebliche Rolle spielen.

Wickel mit Heilerde

Ein Wickel mit Heilerde hilft bei Verstauchungen, Gelenkbeschwerden, einem Abszess und Vielem mehr. Warmes oder auch kühles Wasser, je nach Beschwerden und Empfinden, wird mit Heilerde zu einem Brei vermischt und dann auf die Mitte eines Baumwolltuches gestrichen. Die beiden anderen Enden werden eingeschlagen und der Wickel wird mit der dünnen Seite auf den erkrankten Bereich gebracht. Ein Heilerdewickel kann solange dort bleiben, wie es angenehm ist.

Quarkwickel bei Gelenkbeschwerden

Gelenkbeschwerden – vor allem, wenn diese akut und entzündlich sind – reagieren recht gut auf eine Anwendung mit Quark. Dafür wird der Quark nicht direkt auf die Haut aufgebracht, sondern wie bei dem Heilerdewickel auf ein Tuch gegeben. Der Quarkwickel darf ebenso lange dort bleiben, wie dies gut tut.

Wickel mit Senfmehl für die Gelenke

Bei chronischen Beschwerden ist der Senfmehlwickel ein gutes Hausmittel. Dafür wird schwarzes Senfmehl mit warmem oder gar heißem Wasser zu einem Brei vermischt und dann auf ein Tuch gebracht. Dies wird von beiden Seiten eingeschlagen und mit Hilfe einer Mullbinde am schmerzenden Gelenk befestigt. Der Wickel wird sofort entfernt, wenn das Ganze zu brennen beginnt, ansonsten nach fünf bis zehn Minuten.

Ein Wickel aus Bienenwachs

Eine Bienenwachsauflage ist etwas ganz Besonderes und schon für die kleinsten Kinder geeignet. Die fertigen Bienenwachsauflagen sind in der Apotheke zu erwerben. Sie werden mit Papier abgedeckt und dann zwischen zwei Wärmflaschen angewärmt. Danach können sie direkt auf die Haut gelegt werden. Sie helfen bei Husten, bei Gelenk- und Rückenbeschwerden und lindern Bauchschmerzen und Blähungen. (sw, dp, aktualisiert am 07.11.2018)

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Gruß an die Wissenden

TA KI

Hausmittel gegen Tinnitus.


Piepsen, Rauschen, Klingeln – Millionen Deutsche werden von einem Tinnitus geplagt. Die lästigen Ohrgeräusche können das Leben der Betroffenen, je nach Ausmaß der Beschwerden, erheblich beeinträchtigen und eine gute Konzentration oder ausreichend Schlaf verhindern.

Die Ursachen für einen Tinnitus sind vielfältig: Sie reichen von einem Lärmtrauma über eine Mittelohrentzündung bis hin zu Stress. Du solltest dich daher zügig an einen HNO-Arzt wenden, wenn du Ohrgeräusche bemerkst. Je früher der Tinnitus mit wirksamen Medikamenten wie beispielsweise Kortison oder natürlichen Mitteln behandelt wird, desto besser die Heilungschancen. Besteht der Tinnitus länger als 3 Monate, wird er oft chronisch.

Du kannst selbst etwas tun, damit der Tinnitus nachlässt bzw. komplett verschwindet. Auch wenn du keine Medikamente nehmen möchtest, können dir die folgenden 11 Hausmittel helfen.

1.) Öle

Bestimmte Öle wie Lavendel- oder Olivenöl haben sich aufgrund ihrer entspannenden Wirkung bei der Behandlung von Tinnitus als sehr hilfreich erwiesen. Träufle dazu täglich 10 Tropfen rund um deine Ohren.

2.) Ginkgo biloba

Diese Heilpflanze wirkt durchblutungsfördernd. Durchblutungsstörungen sind eine häufige Ursache von Tinnitus. Du kannst Ginkgo als hochdosierte Tabletten täglich einnehmen.

3.) Kurkuma 

Kurkuma wirkt entzündungshemmend. Dies ist besonders bei einem entzündungsbedingten Tinnitus von Bedeutung. Schwillt die Entzündung im Ohr ab, verschwindet in den meisten Fällen auch der Tinnitus.

4.) Zink

Nicht nur brüchige Nägel, ein schwaches Immunsystem und Hautprobleme können auf einen Zinkmangel hinweisen, sondern auch das Auftreten von Ohrgeräuschen. Du kannst in diesem Fall Zink als Nahrungsergänzungsmittel zu dir nehmen oder auf zinkreiche Lebensmittel in deiner Ernährung achten. Dazu gehören beispielsweise Rindfleisch, Kürbiskerne, Leber, Muscheln, Wassermelonensamen oder Sesamsamen.

5.) Ingwer 

Ingwer wirkt durchblutungsfördernd. Diese Eigenschaft ist bei der natürlichen Behandlung von Tinnitus ausgesprochen nützlich. Trinke dreimal täglich eine Tasse Tee mit 1 TL frisch geriebenem Ingwer. Achte darauf, ihn vor dem Trinken 10 Minuten lang ziehen zu lassen. Alternativ kannst du auch dreimal am Tag 1 TL Ingwer mit etwas Honig zusammen essen. Belastet dich zusätzlich auch noch Ohrendruck, kannst du auf einer Ingwerscheibe kauen, damit dieser verschwindet.

6.) Vitamin B12

Tinnitus wird oft durch Stress ausgelöst. Zu wenig Vitamin B12 im Körper macht besonders anfällig für einen stressbedingten Tinnitus. Du solltest daher vermehrt Vitamin-B12-reiche Lebensmittel zu dir nehmen. Dazu gehören zum Beispiel Eier, Milch, Leber, Krabben oder Fisch. Da Vitamin B12 ausschließlich in tierischen Lebensmitteln enthalten ist, sollten Veganer ein Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Ein Vitamin-B12-Mangel kann schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben!

7.) Magnesium

Insbesondere wenn du an einem Tinnitus leidest, der durch ein Lärmtrauma oder einen Hörsturz verursacht wurde, kann Magnesium deine Beschwerden zuverlässig lindern. Verschiedene Studien haben dies bereits bestätigt. Bei Tinnitus empfiehlt es sich, täglich 300 mg Magnesium einzunehmen.

8.) Apfelessig

Mithilfe von Apfelessig werden Bakterien, Pilze und Entzündungen im Ohr bekämpft, sodass der Tinnitus verschwindet. Vermische Wasser mit 2 TL Apfelessig sowie etwas Honig und trinke die Mischung 2-mal täglich.

9.) Traubensilberkerze

Studien konnten bereits die Wirksamkeit der Traubensilberkerze bei Tinnitus nachweisen. Du kannst daher täglich 5 mg Traubensilberkerze in Form von Tabletten, Tee oder Trockenextrakt zu dir nehmen. Vorsicht: Frauen, die schwanger sind oder die unter Tumoren in den Geschlechtsorganen leiden, sollten von einer Einnahme dringend absehen. Grund dafür ist die hormonelle Wirksamkeit der Pflanze.

10.) Indisches Basilikum 

Wenn du unter Ohrgeräuschen und Ohrenschmerzen leidest, solltest du auf jeden Fall indisches Basilikum ausprobieren. Es wirkt antibakteriell, sodass tinnitusverursachende Bakterien abgetötet werden. Gib 2 Handvoll Basilikumblätter in einen Mixer, bis eine Paste entsteht. Gib diese anschließend in ein Sieb und extrahiere den Saft mit einem Löffel. Erhitze dann den Basilikumsaft etwas und träufle anschließend mit einer Pipette 2 bis 3 Tropfen davon in die Ohren. Das Ganze solltest du an 4 Tagen hintereinander je 2- bis 3-mal täglich wiederholen.

11.) Vitamin-A-reiche Lebensmittel 

Auch ein Mangel an Vitamin A kann Tinnitus auslösen. Vitamin A ist wichtig für ein funktionsträchtiges Innenohr, sodass Geräusche optimal aufgenommen und weitergeleitet werden können. Vitamin-A-reiche Lebensmittel sind beispielsweise Möhren, Kürbis, Ananas, Süßkartoffeln, Sellerie oder Spinat.

Weitere hilfreiche Tipps gegen Tinnitus sind:

  • viel Wasser trinken
  • Alkohol, Koffein und Rauchen meiden
  • viel Bewegung und regelmäßiger Sport
  • gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse
  • gezielte Entspannung der Nackenmuskulatur durch Massagen, Wärmekissen und Nackendehnungen

Wie du siehst, musst du dich keineswegs mit deinem Ohrensausen abfinden, sondern kannst aktiv etwas dagegen tun. Die genannten Hausmittel zeigen ihre Wirkung allerdings nicht sofort, sondern meist erst nach Tagen oder gar Wochen. Hier ist also Geduld gefragt, doch es lohnt sich garantiert!

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Gruß an die Wissenden

TA KI

 

 

 

Was passieren kann wenn du deine Zähne mit Meersalz und Natron putzt


Die Zähne zu putzen mit Meersalz und Natron ist eine sichere und natürliche Methode um sicherzustellen, dass du starke Zähne und Zahnfleisch hast, Zahnablagerungen beseitigst und dich vor Mundgeruch schützt.

Sowohl einzeln als auch zusammen verwendet, sind Meersalz und Natron (Natriumbikarbonat) kostengünstige und bewährte Mittel für die Zahnpflege.

Lass uns über Meersalz sprechen

Kalzium, Magnesium, Silizium, Phosphor, Natrium, Nickel, Eisen – nur einige wenige Spurenelemente und Mineralien, die im Meersalz vorkommen. Diese Nährstoffe stärken das Zahnfleisch, schützen vor Zahnfleisch- und Mundgeruch und können deine Zähne im Laufe der Zeit sogar aufhellen.

Jodhaltiges Meersalz hat antibakterielle Eigenschaften und neutralisiert Säuren im Mund. Salz schafft eine antibakterielle Barriere, die deinen Zahnschmelz schützt.

Du kannst entweder eine feuchte Zahnbürste in einen halben Teelöffel Meersalz tauchen und deine Zähne putzen, wie du es gewohnt bist … oder du kannst sie mit einer Salzwasserlösung spülen. Mische einen halben Teelöffel Meersalz mit vier Unzen warmem Wasser.

Lass das Salz auflösen und schwenke die Lösung 30 Sekunden lang in deinem Mund. Achte darauf, es heraus zu spucken und nicht hinunter zu schlucken, wenn du fertig bist! Eine Salzwasserspülung hilft, geschwollenes, entzündetes Zahnfleisch zu beruhigen und Bakterien im Mund wegzuspülen (Zitronen und Natron zerstören Krebszellen, doch die Pharma schweigt!)

Lass uns über Natron sprechen

Backpulver wird seit langem als natürlicher Weg zur Aufhellung von Zähnen gepriesen. Es ist grob genug, um deine Zähne von Zahnstein und Plaque zu reinigen, ohne so abrasiv zu sein, dass es deinen Zahnschmelz abnutzt.

Natriumbicarbonat ist stark alkalisch und wirkt Säuren im Mund entgegen (Säuren verursachen Karies), tötet Bakterien und Keime ab und bekämpft Mundgeruch.

Du kannst Natron mit Wasser in eine pastöse Konsistenz mischen, um die Zähne zu reinigen. Oder du kannst Natron und Salz kombinieren, um deine eigene hausgemachte Zahnpasta zu machen (Natron: Die wunderbare Welt von Bicarbonat und Kohlendioxid).

Wenn du deine traditionelle Zahnpasta nicht vollständig verlieren willst, gib etwas Meersalz und Natron einmal oder zweimal pro Woche auf die bereits vorhandene Zahnpasta als ergänzende Zahnpflege.

Im englischen Sprachraum wird das Hausmittel Natron schon lange ebenfalls gegen gelbe Zähne empfohlen. Natron bietet eine hervorragende natürliche Alternative zur Reinigung der Zähne.

Gib einfach eine Prise Natron Pulver auf die Zahnbürste und putze damit die Zähne. Da Natron eine alkalische Eigenschaft besitzt, werden kariesverursachende Säuren durch Natron reduziert und es entsteht ein angenehmes Gefühl im Mund. Durch die Beschaffenheit des Natron Pulvers wirkt das Zähneputzen mit Natron auch als Peeling für die Zähne (11 Natron-Tricks, die Dir zu Gesundheit und Schönheit verhelfen).

Nutze Natron nicht zu jedem Zähneputzen, da Natron aufgrund seiner Beschaffenheit auch einen Peeling-Effekt inne hat, der bei zu häufigen Gebrauch auch kontraproduktiv wirken kann (ähnlich wie Peeling-Zahncremes).

Gibt es irgendwelche Nebenwirkungen, vor denen du dich hüten solltest?

Laut Dr. Paul H. Keyes D. D. S., klinischer Forscher am Nationalen Institut für Zahnforschung, NEIN! Keyes behauptet:

“In den Jahren, in denen ich Vorlesungen hielt, bat ich Tausende von Zahnärzten und Hygienikern, ihre Hände zu heben, wenn sie jemals eine destruktive Parodontitis persönlich gesehen hatten, die durch regelmäßiges Salz und / oder [Natron] verursacht wurden.

Ich habe noch nie eine Hand gesehen! Und obwohl ich viele solcher Fälle nicht gesehen habe, war die parodontale Gesundheit bei diesen Patienten immer ausgezeichnet.” (Altes Hausmittel: Diese genialen Tricks mit Natron kennen Sie bestimmt noch nicht)

Quellen: PublicDomain/allhealthalternatives.com am 27.09.2018

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Gruß an die Wissenden

TA KI

Mit diesen Tricks kannst du starkes Schwitzen vermeiden.


Die Sommermonate sind bei vielen Menschen so beliebt, weil man dann keine dicke Jacke mehr braucht und die Haut etwas Farbe bekommt. Das heiße Wetter hat aber auch seine Nachteile – vor allem, dass man so viel schwitzt!

Sobald die Temperaturen ein gewisses Maß überstiegen haben, versagt selbst das stärkste Deo. So heißt es jedenfalls oft. Aber das stimmt nicht ganz: Denn viele Menschen benutzen ihren Schweißblocker lediglich auf die falsche Weise oder sie kennen die drei weiteren Tricks der folgenden Liste noch nicht.

Um sich vor triefendem Schweiß und unangenehmer Geruchsbildung unter den Achseln zu schützen, gibt es einige Methoden. Manche dieser vier Hausmittel mögen auf den ersten Blick vielleicht seltsam klingen, sind aber tatsächlich hilfreich.

 Antitranspirant

Ein Antitranspirant verschließt mithilfe der enthaltenen Aluminiumsalze die Schweißdrüsen. Diese Salze stehen seit einigen Jahren allerdings im Verdacht, Brustkrebs und Alzheimer zu fördern. Aus diesem Grund sollte man auf diesen Inhaltsstoff entweder ganz verzichten oder den Konsum so weit wie möglich reduzieren. (….)

Wechselduschen

Wer seine Schweißproduktion ohne Deo regulieren möchte, der kann auf ein altes Hausmittel zurückgreifen, das für gewöhnlich in der kalten Jahreszeit gegen Erkältungen empfohlen wird. Wechselduschen stärkt aber nicht nur die Abwehrkräfte, sondern hilft auch, die Körpertemperatur zu regulieren. Wer abwechselnd mit warmem und kalten Wasser duscht, wird sowohl unmittelbar nach dem Duschen als auch den ganzen Tag über weniger Schweiß produzieren.

Salbeitee

Der Gedanke an heißen Tee schreckt im Sommer viele ab. Die Zweifel sind allerdings unbegründet. Die ätherischen Öle der Salbeiblätter sorgen nämlich dafür, dass man von starken Schweißausbrüchen verschont bleibt. Vor allem Frauen in den Wechseljahren wird daher Salbeitee empfohlen. Der hilft aber nicht nur bei hormonell bedingten Hitzewallungen, sondern auch bei heißem Wetter.

 Suchtmittel reduzieren

Wenn die Abende lau sind, wird die Nacht zum Tag gemacht. Nicht selten spielen dabei kaltes Bier und fruchtige Cocktails eine zentrale Rolle. Jedoch sollte man es mit dem Konsum nicht übertreiben, denn Suchtmittel, wie Alkohol oder Nikotin, verengen die Blutgefäße – und die sind maßgeblich für die körpereigene Hitzeregulierung zuständig. Bekanntlich ist weniger Rauchen und Trinken ja ohnehin besser für die Gesundheit.

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Sommer, 40 °C im Schatten, Schweißperlen auf dem Rücken – für manche Menschen ist es die schönste Zeit im Jahr, die anderen warten sehnsüchtig auf den Herbst. Wenn man nicht mit einer hauseigenen Klimaanlage gesegnet ist, können die hohen Temperaturen schnell zur Qual werden. Doch keine Sorge, denn mit den folgenden 9 coolen Lifehacks sorgst du ganz schnell für eine Abkühlung.

Eisgläser machen

Die meisten Menschen geben ein paar Eiswürfel in ihr Getränk, um es ein wenig kühler zu machen. Doch wenn es so richtig heiß ist, kannst du dein kühles Getränk auch einfach in einem Becher aus Eis genießen. Dazu brauchst du 3 kleine und 3 große Plastikbecher sowie einen Holzspieß. Ein kleiner Becher wird jeweils in den großen gestellt. Den Spieß bohrst du dann an der Oberseite so durch die drei Doppelbecher, dass am Boden eine Lücke zwischen dem inneren und dem äußeren Becher bleibt. Der Spieß dient dazu, denn inneren Becher quasi „schwebend“ zu halten.

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Dann füllst du für einen farblich ansprechenden Look jeweils ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe in den Spalt zwischen dem kleinen und dem großen Plastikbecher und gibst anschließend Wasser bis zum Rand hinzu.

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Die 3 Doppelbecher stellst du nun ins Gefrierfach. Wenn das Wasser zwischen den beiden Bechern gefroren ist, ziehst du den Spieß heraus und entfernst die Becher.

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Übrig bleibt somit ein Glas aus Eis, in das du nun dein Getränk eingießen kannst. Kühler kann ein Drink echt nicht sein!

 Kühlbox aus altem Karton herstellen 

Anstatt einen Pappkarton mit dem Altpapier zu entsorgen, kannst du ihn auch zu einer Kühlbox umgestalten. Schneide dazu Luftpolsterfolie in die Größe der einzelnen Kartonseiten. Wickle dann Aluminiumfolie über die Luftpolsterfolien und lege sie in den Karton. Anschließend platzierst du deine Getränke im Karton und füllst die Eiswürfel hinein. Das ist die wohl günstigste Kühlbox, die es gibt!

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 Eiswürfel ersetzen

Du hast gerade keine Eiswürfel für deine Kühltasche parat? Kein Problem! Fülle eine große Plastikschale mit Wasser und gib etwas blaue Lebensmittelfarbe hinzu. Anschließend stellst du die Schale in das Gefrierfach. Wenn das Wasser gefrostet ist, entfernst du den Eisblock aus der Plastikschale und stellst ihn in deine Kühlbox hinein. Schon kannst du deine Getränke auch ohne Eiswürfel oder Kühlakkus unterwegs gekühlt genießen.

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Eiswürfel vor den Ventilator stellen 

Dieser Trick ist so einfach und doch extrem effektiv. Gerade wenn die Luft so heiß ist, dass auch ein Ventilator keine echte Abkühlung mehr verschafft, solltest du Folgendes unbedingt ausprobieren: Fülle einen großen Behälter mit Eiswürfeln und ein wenig Wasser. Stell ihn vor deinen Ventilator. Schon weht kühle Luft durch den Raum!

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 Eis aus dem Gefrierfach servieren

Wenn du Gäste erwartest und ihnen eine leckere Eiscremetorte servieren möchtest, gibt es einen einfachen Trick, wie du die Torte aus dem Behälter herausbekommst. Stelle den Eisbehälter samt Eis ca. 30 Sekunden in heißes Wasser. Dann kannst du das Eis einfach auf einen Teller stürzen.

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 Blumentöpfe als Kühlbox nutzen

Mit diesem Sommer-Lifehack kannst du deine Getränke ganz ohne Eiswürfel oder Kühltasche kühlen. Besorge dir einfach einen großen und einen etwas kleineren Blumentopf und stelle den kleinen in den großen hinein. Fülle den Spalt zwischen beiden nun mit Sand auf. Dieser wirkt wie ein Hitze-Isolator und sorgt dafür, dass deine Getränke nicht warm werden. Lege anschließend ein nasses Handtuch auf den Blumentopf. Schon ist deine Fake-Kühlbox fertig, die du sogar in die pralle Sonne stellen kannst.

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 Leckerer Eis-Smoothie 

Für eine fruchtige Erfrischung zwischendurch kannst du einfach 1 Tasse Wasser mit 2 Tassen Zucker in einem Topf zum Kochen bringen. Dann nimmst du den Kochtopf vom Herd und lässt die Flüssigkeit kurz abkühlen. Nun gießt du sie in eine Flasche und füllst ein Päckchen Getränkepulver in deinem Lieblingsgeschmack hinzu. Dann füllst du deinen Mixer mit Eiswürfeln auf und machst Crunch-Eis daraus. Anschließend gibst du das Eis in eine Schale und gießt den Sirup drüber, fertig! Alternativ kannst du aber auch Fruchtpüree kaufen und es ein paar Stunden im Tiefkühlfach gefrieren lassen.

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 Pfefferminzöl-Spray

Fülle eine Sprühflasche mit Wasser und gib 15 Tropfen Pfefferminzöl hinzu. Stelle die Flasche ein paar Stunden in den Kühlschrank – und schon hast du einen echten Abkühler für Zwischendurch. Das Pfefferminzöl verstärkt diese Wirkung noch.

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Erdbeereiswürfel 

Bei Hitze soll man viel trinken. Wenn dir 2 Liter Wasser jedoch zu viel sind und du mal einen anderen Geschmack im Mund haben willst, kannst du folgenden Trick anwenden: Schneide ein paar Erdbeeren und eine Zitrone in kleine Stücke. Vergiss nicht, die Zitronenkerne zu entfernen. Nimm dir nun eine Eiswürfelform und gib ein wenig Fruchtsirup oder Limonade hinein.

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In jede Eiswürfelform kommen anschließend noch 2 Stückchen Erdbeere und ein Stück Zitrone.

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Den Rest der Form gießt du dann mit Wasser auf und stellst sie ins Gefrierfach. Die fruchtigen Eiswürfel kannst du dann einfach in ein normales, mit Wasser gefülltes Glas geben.

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Sieh dir die Anti-Hitze-Tipps noch einmal im folgenden Video an (auf Englisch):

So wird der Sommer nicht mehr zu einer schwitzigen Angelegenheit, und du kannst das schöne Wetter endlich genießen. Die Tipps zeigen außerdem, dass man nicht viel Geld für eine teure Klimaanlage oder Kühltasche ausgeben muss, um sich eine Abkühlung zu verschaffen.

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Fußbad mit Kaisernatron

Eine Tüte Natron in die Wanne geben ca. 3 Liter Wasser hinzu- Ein Urlaub für die Füße, Du kühlst von unten nach oben ab- und entsäuerst zugleich.

Gruß an die Wissenden

TA KI

 

Splitter entfernen mit Backpulver


Das Motiv des Dornausziehers gilt in der bildenden Kunst als Symbol in sich versunkener Schönheit. Wer beruflich viel mit Holz zu tun hat – sei es als Tischler oder Möbelpacker –, weiß, dass das ziemlicher Humbug ist. Auch Gartenfreunde kennen das Problem zur Genüge, wenn Splitter oder Dornen unter die Haut kriechen und von dort auch nicht so schnell wieder herauswollen.

Besonders nervig sind etwa diese fiesen kleinen Splitter, die man kaum sieht und dennoch permanent in Erinnerung gerufen bekommt, sobald man die betroffene Stelle berührt. Da hilft weder Pinzette noch Nadel. Wie kann man aber diese winzigen Splitter entfernen?

Für solche Problemfälle gibt es ein Hausmittel, das zu Großmutters Zeiten vielfach angewendet wurde, aber inzwischen etwas in Vergessenheit geraten zu sein scheint.

Dafür brauchst du:

  • 1 EL Backpulver
  • etwas Wasser
  • Pflaster oder Mullbinde

Rühre zunächst das Backpulver mit dem Wasser zu einem dicken Brei an und trage ihn auf die stechende Stelle. Lass den Brei mithilfe des Pflasters oder einer Mullbinde einige Stunden einwirken.

Das Backpulver sorgt dafür, dass die Haut anschwillt und der Splitter herausgedrückt wird. Zudem sorgt die Feuchtigkeit des Breis dafür, dass die Haut weicher und durchlässiger wird. Auf diese Weise verschwindet der Splitter entweder von selbst oder lässt sich ganz leicht mit einer Pinzette entfernen.

Wichtig ist, dass man sämtliche Selbstverarztungen nur unter hygienischen Bedingungen ausführt – selbst bei solch kleinen Verletzungen. Bei großen Splittern oder auffälligen Rötungen sollte man einen Arzt aufsuchen. Gelingt es dem Körper nicht, den Eindringling abzustoßen, bildet sich nämlich ein schmerzender, heiß pochender Eiterherd, der im schlimmsten Fall zu einer Blutvergiftung führen kann. (…)

Vor der Gefahr ziellos umherwandernder Splitter kann hingegen Entwarnung gegeben werden. Splitter bewegen sich im Körper höchstens um wenige Zentimeter; nur wenn sie tief im Körper stecken, können sie also wichtige Organe oder Blutgefäße bedrohen. Die Kriegsgeneration war von diesem Risiko in der Tat betroffen – für Tischler, Möbelpacker und Gartenfreunde besteht aber wohl kaum eine Gefahr.

Quelle

Gruß an die, die sich zu helfen wissen

TA KI