Apfelessig ist ein natürliches Hausmittel gegen Ausschläge.


Millionen Menschen in Deutschland leiden an irgendeiner Form von Hautproblemen, die sich in Ausschlag und Ekzemen äußern. Dauerhafte Lösungen scheint es kaum zu geben und so bleiben viele Betroffene frustriert und verzweifelt. Dabei sind viele Hautirritationen auf hartnäckige Infektionen zurückzuführen, die sich leicht verhindern ließen.

 

In besonders schlimmen Fällen kratzen die Leute sich so lange, bis sie zu bluten anfangen und im schlimmsten Fall sogar Narben zurückbehalten.

Doch es gibt ein natürliches Mittel, das die Symptome mildern oder sogar aufheben kann: Apfelessig lindert den Juckreiz und die Entzündungen die mit den Ausbrüchen einhergehen.

Wie funktioniert es?
Obgleich es viele verschiedene Formen von Hautausschlag gibt, sind die Symptome oftmals ähnlich. Trockene Haut, vermehrte Schuppenbildung, Rötungen und extremer Juckreiz.

In besonders schlimmen Fällen können sich Wundflüssigkeit sowie Schorf bilden. Wenn die Leute sich jetzt stark kratzen, passiert es schnell, dass Blut fließt. Dies ist besonders gefährlich, da man sich so dem Risiko einer Infektion aussetzt.

Apfelessig besitzt sehr starke antibakterielle und antifungale (Pilz) Eigenschaften. So beschützt der Essig die ohnehin angegriffene Haut und verhindert, dass das Problem noch schlimmer wird. Gleichzeitig hat Apfelessig entzündungshemmende Eigenschaften und beruhigt juckende Haut.

Zudem hilft Apfelessig dabei, den Körper zu entgiften. Durch die Entgiftung werden Schadstoffe aus der Haut gezogen und Irritationen, die Ausbrüche bewirken können, werden reduziert. Somit kann der Essig zu einer präventiven Behandlung eingesetzt werden. Damit du endlich wieder richtig entspannen kannst.

So funktioniert die Anwendung:

Bevor du beginnst, noch ein Hinweis: Wenn deine Haut sensibel auf Apfelessig reagiert, solltest du ihn zuvor mit Wasser verdünnen. Mische zuerst im Verhältnis 1:1, wenn das immer noch zu stark ist, probiere es mit 4 Teilen Wasser zu einem Teil Apfelessig. 

Nun trägst du die Mischung auf die betroffene Stelle auf, entweder mit einem Wattebausch oder mit einer Sprühflasche.

Das beste Ergebnis erzielst du, wenn du diese Behandlung zweimal täglich wiederholst, die Ergebnisse werden dich umhauen.

Eine andere Methode besteht darin, ca. 500 ml Apfelessig zu warmen Badewasser hinzuzufügen und 30 Minuten darin zu baden. Diese Methode solltest du dreimal die Woche anwenden. 

Wenn du den Apfelessig so aufträgst, wirst du schon bald eine deutliche Verbesserung verspüren. Wenn die Hautprobleme trotzdem hartnäckig anhalten, solltest du dich aber an einen Arzt wenden, um andere Krankheiten wie zum Beispiel Neurodermitits auszuschließen. Endlich Schluss mit kratziger Haut und unangenehmen Schuppen oder Schorf. Und das ganz ohne aggressive Chemie.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/apfelessig/

Gruß an die natürlichen Heilmethoden

TA KI

Lein, Flachs – Leinsamen, Leinsamenöl


Lein oder Flachs bezeichnet eine Pflanzengattung aus der Familie der Leingewächse. Sie umfasst etwa 200 Arten. Es handelt sich um ein- oder zweijährige krautige Pflanzen oder Sträucher, die in gemäßigten und subtropischen Zonen wachsen. Sie blühen blau, gelb, rot, rosa oder weiß und bilden schwarze oder braune Samen.

Leinsamen ist der in den Fruchtkapseln des Echten Leins steckende Samen. Ursprünglich ist die bis zu einem Meter hohe Leinpflanze im Mittelmeerraum beheimatet, heute wird sie allerdings weltweit angebaut.

Leinsamen auf Holz und in Glasgefäßen© Marek – Fotolia

Eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt

Schon ägyptische Mumien bestattete man in Leintücher gewickelt. Archäologische Funde in Europa weisen darauf hin, dass der Mensch Lein vor etwa 10.000 Jahren zur Fasergewinnung, als Heilpflanze und als Lebensmittel nutzte. Somit handelt es sich um eine der ältesten Kulturpflanzen überhaupt. Zusammen mit Mohn galt Lein als wichtigste Ölpflanze des vor- und frühgeschichtlichen Mitteleuropas. Die Nutzung des Leins sowohl als Nahrungsmittel als auch als Faserpflanze ist für Jung- und Spätsteinzeit zweifelsfrei belegt.

Die Fasern finden Verwendung als textile Fasern in der Bekleidungsindustrie, wo man mit ihnen als Leinen, Linnen, Leintuch oder Leinwand handelt. Verdrängte im 19. Jahrhundert fast vollständig dieBaumwolle den Lein, so schätzt man sie im 20. und 21. Jahrhundert als ökologisch angebaute Faser. Darüber hinaus Lein als technische Faser, zur Gewinnung von Leinöl für die Industrie sowie als Nahrungsmittel und zur Herstellung von Linoleum.

Wertvolles Nahrungsmittel und Heilpflanze

Lein stellt ein wertvolles Nahrungsmittel dar und war gekürte Heilpflanze des Jahres 2005. Leinsamen enthalten viele Ballaststoffe sowie einen hohen Anteil an Kalium. Man verbackt sie in Brot und streut sie über Müsli. Sie regen die Verdauung an. Die Schleimsubstanzen im Leinsamen zählen zusammen mit der Samenschale zu den Ballaststoffen. Die Schleimstoffe werden erst durch Aufquellen freigesetzt und beschleunigen die Passage der Nahrung im Darm. Zusammen mit den Ölen ergibt sich dadurch eine schonend abführende Wirkung.

Ihr Ölgehalt liegt bei 30 bis 50 Prozent, weshalb man aus ihnen ein wertvolles Öl gewinnt. Es ist reich an essentiellen Fettsäuren und gibt diversen traditionellen Gerichten wie Pellkartoffeln mit Quark ihren typischen Geschmack. Der nach dem Auspressen des Öls zurückbleibende Presskuchen dient als eiweißreiches Futter für die Tiermast. Als Heilpflanze spielt Lein heute keine große Rolle mehr, außer als natürliches Abführmittel. Die großen Ärzte der Antike und des Mittelalters sahen in Leinöl jedoch ein hervorragendes Mittel gegen Katarrhe, Husten, Durchfälle und Magenschmerzen.

Vom Flachs zum Leinöl

Kaltgepresstes Leinöl erkennen Sie an seiner goldgelben Farbe, während warm gepresstes Öl gelblich bis braun ist. Kaufen Sie immer die kaltgepresste Variante, da die wertvollen Inhaltsstoffe durch das Erhitzen zerstört werden. Das Öl riecht würzig mit einer gewissen Heunote. Frisch schmeckt es leicht nussig und heuartig.

Bei der Lagerung wird es schon nach wenigen Wochen bitter und ranzig. Kaufen Sie daher nur kleine Flaschen. Achten Sie beim Einkauf darauf, dass Ihr Öl frisch gepresst worden ist. Da Leinöl sehr empfindlich auf Sauerstoff reagiert, lagern Sie angebrochene Flaschen am besten kühl und dunkel. Selbst bei Kühlschranktemperaturen um 4 Grad entsteht nach einigen Tagen ein bitterer Geschmack. Sie können es aber ohne Geschmackseinbußen auch über mehrere Wochen im Tiefkühlfach aufbewahren.

Der neue Gewinner in Sachen Omega-3-Fettsäuren

Die Fettsäurezusammensetzung des Leinöls ist auffällig und erklärt, warum es tatsächlich eine Wohltat für Ihren Körper ist. Es enthält zu 90 Prozent ungesättigte Fettsäuren und hat insbesondere einen hohen Anteil an der Omega-3-Fettsäure alpha-Linolensäure, die nach dem griechischen Wort „linos“ für Lein benannt wurde. Kaum ein anderes Pflanzenöl liefert Ihrem Körper so viel alpha-Linolensäure. Je nach Herkunft der Pflanze bringt kaltgepresstes Leinöl es auf bis zu 70 Prozent. Damit überholt es sogar die als Omega-3-Fettsäuren-Stars gepriesene Lieferanten wie Rapsöl (ca. 9 Prozent) oder Lachs (ca. 4 Prozent).

Omega-3-Fettsäuren sind besonders wertvoll für Ihre Gesundheit: Sie vermindern die Entzündungsneigung in Ihren Geweben, verbessern die Fließeigenschaften Ihres Blutes, hemmen die Blutgerinnung und senken somit das Thromboserisiko. Leinöl soll sich aber auch positiv auf den Cholesterinspiegel und das Immunsystem auswirken und eine Hilfe bei Depressionen und Beschwerden während der Wechseljahre sein. Auch Ihre Darmflora profitiert von den Schleimstoffen, die im Leinöl vorhanden sind. Als Hausmittel wird das vielseitige Öl seit langem bei Husten sowie Heiserkeit eingesetzt.

Leinsamen: Das neue Wunderlebensmittel?

Einige Forscher sehen in Leinsamen das gesündeste Lebensmittel der Welt. Es gibt einige Hinweise darauf, dass Sie mit dem Genuss von Leinsamen das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung senken. Leinsamen mindert des Weiteren das Risiko einer Krebserkrankung oder eines Diabetes mellitus und minimiert Ihr Schlaganfallrisiko.

Das ist eine ganze Menge für so einen kleinen Samen. Leinsamen bauten die Babylonier 3.000 vor Christus an. Heute findet er sich in Fertigprodukten wie Crackern oder Keksen und in manchen Mehlsorten. Die gesundheitlichen Wirkungen des Leinsamens beruhen vor allem auf den unter der Samenschale reichlich vorhandenen Schleimstoffen.

Wertvolle Inhaltsstoffe

Seinen gesunden Ruf verdankt Leinsamen vor allen Dingen diesen Inhaltsstoffen:

  • Das gute Fett in Form von Omega-3-Fettsäuren, die einen nachgewiesenen guten Einfluss auf Ihr Herz-Kreislauf-System haben. Jeder Teelöffel Leinsamen enthält 1,8 Gramm pflanzliche Omega-3-Fettsäuren.
  • Lignane (sekundäre Pflanzenstoffe) besitzen sowohl Pflanzenöstrogen-Eigenschaften als auch antioxidative Wirkung. Leinsamen enthält 75- bis 800-mal mehr Lignane als andere pflanzliche Lebensmittel.
  • Leinsamen enthält gleich beide Sorten an Ballaststoffen, wasserlösliche und wasserunlösliche Ballaststoffe.
  • Eiweißstoffe
  • Zuckerstoffe
  • Schleimstoffe

Bei diesen Beschwerden hilft Lein

Beschwerden Anwendung
Darmträgheit Morgens und abends einen Esslöffel Leinsamen essen. Die abführende Wirkung tritt erst nach etwa zwei bis drei Tagen ein. Daher ist Leinsamen nicht unbedingt für einen akuten Fall von Verstopfung geeignet, sondern eher für die mittelfristige Anwendung. Wichtig: Viel trinken.
Entzündungen der Magen- und Darmschleimhäute Ein bis zwei Teelöffel Leinsamen in einem Viertelliter Wasser etwa 20 Minuten aufquellen lassen, hin und wieder umrühren. Dann die Flüssigkeit (ohne den Samen auszupressen) abgießen. Den Brei leicht erwärmt essen.
Entzündungen im Mund- und Rachenraum,Harnwegbeschwerden Einen gehäuften Teelöffel mit einem Mörser angequetschter Leinsamen 20 Minuten in einem Viertelliter kaltem Wasser ziehen lassen. Mehrmals täglich damit gurgeln bzw. trinken.
Gliederschmerzen, Prellungen, Rheuma, Geschwulste 50 g gemahlenen Leinsamen in ein Stoffsäckchen füllen und zehn Minuten über Wasserdampf erhitzen. Dann auf die erkrankte Stelle legen.
Zur allgemeinen Stärkung des Abwehrsystems Leinöl ist durch seinen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren, speziell der Omega-3-Fettsäure ein Lebenselixier für Ihr Blut und Ihre Gefäße. Zudem hat es eine schmerz- und entzündungshemmende Wirkung. Dem Inhaltsstoff Lignan wird eine Schutzwirkung gegenüber Darm- und Brustkrebs zugeschrieben. Zur Essenszubereitung verwenden oder einen Esslöffel pro Tag einnehmen.

Leinsamen (1 kg ca. 2 €) und Leinöl (1 Liter ca. 6 €) erhalten Sie in Naturkostläden und Reformhäusern. Wichtig zu wissen: Bei Darmverschluss darf Leinsamen nicht angewandt werden. Frisch ist Lein stark giftig.

Leinsamen anwenden

Ganze Leinsamen wirken weniger stark als geschrotete, da sie leicht den Magen-Darm-Trakt in geschlossenem Zustand passieren. Wenn die Samenschalen dagegen durch Zerkleinern aufgebrochen werden, werden die Schleimstoffe ebenso wie das Leinöl freigesetzt und können ihre positiven Effekte entfalten. Innerlich hat sich Leinsamen vor allem bei Entzündungen der Magenschleimhaut durch seine reizlindernden Schleimstoffe bewährt. Diese Anwendungsgebiete werden auch von der Kommission E befürwortet. Die Volksmedizin empfiehlt Leinsamentee auch bei Blasenentzündungen, die Wirksamkeit ist hierbei jedoch nicht belegt. Beachten Sie bei der innerlichen Anwendung von Leinsamen, dass Sie unbedingt reichlich trinken, da sonst die Schleimstoffe im Darm verkleben und schlimmstenfalls zu einem Darmverschluss führen können.

Als Auflage äußerlich angewendet können Leinsamen-Zubereitungen Abszesse, Gerstenkörner und Furunkel erweichen und zur Eröffnung bringen. Leinsamen können Sie als ganze Samenkörner oder geschrotet sowohl in der Apotheke als auch im Reformhaus, Bioladen und in einigen Supermärkten kaufen. Aus diesen Körnern können Sie sich die folgenden Hausmittel herstellen:

Heißes Wasser fließt in Teetasse mit Beutel© monropic – Fotolia

Grundrezept für Leinsamentee

Übergießen Sie zwei Teelöffel unzerkleinerte Leinsamen mit einem Viertelliter kaltem Wasser und lassen Sie den Ansatz unter gelegentlichem Umrühren 20 Minuten lang quellen. Seihen Sie den Ansatz ab, erwärmen Sie ihn und trinken Sie bei Heiserkeit eine Tasse davon.

Leinsamenschleim gegen Magen-Darm-Beschwerden

Weichen Sie am Abend zwei Esslöffel geschroteten Leinsamen in einem Viertelliter kaltem Wasser ein. Kochen Sie den Brei am Morgen kurz auf und pressen Sie den Schleim durch ein Mulltuch ab. Füllen Sie den Leinsamenschleim in eine Thermosflasche und trinken Sie bei Magenschleimhautentzündung oder Reizdarm über den Tag verteilt davon.

Abführende Anwendung bei Verstopfung

Nehmen Sie bei Darmträgheit täglich drei Esslöffel unzerkleinerten Leinsamen ein. Trinken Sie jeweils mindestens ein Glas stilles Wasser dazu, damit die Schleimstoffe aufquellen können.

Auflage gegen Furunkel und Gerstenkörner

Kochen Sie zwei Esslöffel gemahlenen Leinsamen in einer Tasse Wasser auf und lassen Sie ihn kurz quellen. Füllen Sie ein Baumwoll- oder Mullsäckchen mit dem dicken Brei und legen Sie es so heiß wie möglich auf die zu behandelnde Stelle auf. Durch diese Anwendung reifen Furunkel und Gerstenkörner schneller und können sich entleeren.

Fertigpräparate

  • Linugran® Gold Biosamen, 250 g ab 1,90 €
  • Linusit® Granulat, 500 g ab 5,30 €
  • Schneekoppe® Leinsamen geschrotet, 200 g ab 1,50 €
  • Alnatura® Goldleinsamen geschrotet, 200 g ab 1,90 €

Achtung: Durch die innerliche Anwendung von Leinsamen kann die Aufnahme von Medikamenten behindert werden.

Rezepte mit Lein

Leinsamen-Hafer-Kekse als leckere Alternative

  • 150 g Leinsamen, grob gemahlen
  • 150 g grobe Haferflocken
  • 100 g gute Butter
  • 100 g Honig
  • 1 EL gemahlene Vanille
  • 1 Ei
  • 1 Prise Zitronenschale, abgerieben
  • 1 Prise Zimt
  • Leinsamenöl für das Backblech

Verkneten Sie alle Zutaten miteinander und stechen Sie vom Teig mit einem Teelöffel Teig ab. Setzen Sie mit dem Teelöffel kleine Häufchen auf das gefettete Backblech. Bei 200 °C im Umluftofen beträgt die Backzeit 10 bis 15 Minuten.

Der gesunde Klassiker: Leinöl mit Quark und Pellkartoffeln

Ursprünglich stammt dieses traditionelle Gericht aus der Lausitz und dem Spreewald. Es ist nicht nur gesund, sondern auch köstlich.

  • 6 Kartoffeln
  • 500 g Quark
  • 2 EL Milch
  • ½ Zwiebel
  • 4 EL Leinöl
  • Salz, Pfeffer und Schnittlauch
Quark mit Schnittlauch in Schüsselchen und Kräuter© Carmen Steiner – Fotolia

Kochen Sie die gewaschenen Kartoffeln mit der Schale und verrühren Sie inzwischen den Quark mit dem Leinöl und der Milch zu einer Creme. Fügen Sie die fein gewürfelte Zwiebel und den kleingeschnittenen Schnittlauch hinzu. Würzen Sie mit Salz und Pfeffer und reichen Sie die Quarkcreme zu den gepellten Kartoffeln.

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Gruß an die Besseresser
TA KI

8 ungewöhnliche Hausmittel, die wahre Wunder wirken.


Bei kleineren Wehwehchen scheuen viele Menschen den Gang zum Arzt und greifen lieber erst einmal zu bekannten Hausmittelchen. Eine Tasse Tee mit heißem Honig und Ingwer gegen die Halsschmerzen, ein bisschen Kokosöl gegen die trockenen Haare oder ein Stückchen Zwiebel gegen den juckenden Wespenstich. Solche und ähnliche Erste-Hilfe-Methoden kennen viele Menschen noch von ihren Großeltern. Doch die folgenden Hausmittel sind nicht nur extrem ungewöhnlich, sondern auch relativ unbekannt. Dabei wirken sie hervorragend. Gib ihnen eine Chance!

1. Lakritze gegen Hornschwielen und Hühneraugen 

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Nun, du magst vielleicht zunächst denken: Warum sollte man leckere Lakritze für die Füße verschwenden? Natürlich stimmt das, aber Hornschwielen können sehr schmerzhaft sein. Sie entstehen vor allem durch das Tragen von zu engen, nicht passenden Schuhen und führen zu unangenehmen Schmerzen beim Gehen. Lakritze hat eine entzündungshemmende und antivirale Wirkung. Die Wurzel der Lakritze wird schon seit jeher gegen verschiedenste Hautkrankheiten angewendet.

So kannst du den Schmerz schnell verschwinden lassen: Gib 4 bis 5 Lakritzstangen oder -schnecken mit etwas Wasser in einen und püriere sie zu einer Paste. Fülle die Paste anschließend in eine Schüssel. Gib dann 1/2 TL Vaseline hinzu und vermische sie mit der Lakritze. Wende die Mischung 2- bis 3-mal täglich auf dem betroffenen Bereich an. 

2. Haferflocken gegen Ekzeme

Ekzeme sind eine sehr häufige Hautkrankheit, die mit trockenen, juckenden und geröteten Stellen einhergeht. Mit einem einfachen Haferflocken-Rezept kannst du jedoch deine Haut beruhigen. Haferflocken wirken entzündungshemmend und haben antioxidative Eigenschaften. Zudem enthalten sie Aminosäuren sowie Vitamine, Eisen und Zink.

Gib 2 Tassen feine Haferflocken und eine Tasse Milch in eine Schüssel. Erhitze diese dann ca. 30 bis 60 Sekunden in einer Mikrowelle. Anschließend lässt du die Haferflocken-Milch-Mischung abkühlen. Gib sie nun auf die betroffenen Hautstellen und lasse sie 20 bis 30 Minuten lang einwirken. Zu guter Letzt spülst du sie ab.

3. Kokosnussöl gegen Körpergeruch

 

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Wenn du eine natürliche Alternative zu einem Deo suchst, die mindestens genauso wirksam ist, dann solltest du unbedingt Kokosnussöl ausprobieren. Die enthaltene Laurinsäure tötet Bakterien wirksam ab, sodass Körpergeruch erst gar nicht entstehen kann. Zudem hinterlässt Kokosöl einen angenehmen Geruch. Wende einfach ein wenig davon in deinen Achselhöhlen an und lass es einziehen, fertig!

4. Backpulver gegen fettige Haare 

 

Fast jede Frau kennt das folgende Szenario: Man hat keine Zeit mehr, sich die Haare zu waschen, und das Trockenshampoo ist alle. In diesem Fall solltest du beim nächsten Mal in deine Küche gehen! Denn Backpulver absorbiert das überschüssige Öl deiner Haare sofort und sie werden nicht mehr fettig aussehen. Gib einfach einen Teelöffel davon in deine Hände und verstreue das Pulver auf deinem ganzen Kopf. Dann „wuschle“ deine Haare kurz durch, um das überflüssige Pulver zu entfernen. Wenn du kein Backpulver zuhause hast, kannst du auch Talkumpulver verwenden.

5. Ingwer gegen Übelkeit auf Reisen

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Wem regelmäßig bei Auto-, Bus- oder Schifffahrten schlecht wird, dem helfen meist nur Reisetabletten. Doch es gibt auch eine natürliche und wirksame Alternative: Nimm beim nächsten Mal ein paar Scheiben der Ingwerwurzel mit auf die Reise. Sobald du ein ungutes Gefühl hast, saugst du an ihnen. Ingwer beruhigt den Magen und dir wird nicht mehr schlecht. Deshalb hilft Ingwer auch bei anderen Formen der Übelkeit, z.B. während der Schwangerschaft. 

6. Zitrone gegen Fieberbläschen

 

Sie sind schmerzhaft und äußerst unangenehm: Fieberbläschen, die sich oft an den Lippen oder um den Mund herum bilden. Im schlimmsten Fall ist es nicht mehr möglich, normal zu essen oder zu sprechen. Hier kann Zitronenmelissentee – als natürliche Alternative zur Schulmedizin – wahre Wunder bewirken. Brühe 2 bis 4 TL Zitronenmelisse in einem Becher mit heißem Wasser auf. Lass dieses anschließend 15 Minuten lang abkühlen. Tunke dann einen Wattebausch in die Mischung und tupfe damit auf deine Fieberbläschen. Wiederhole dies mehrmals täglich, um deine Fieberbläschen effektiv und auf natürliche Weise loszuwerden.

7. Wodka gegen stinkende Füße 

 

Egal, ob es nach einem langen Tag im Büro oder nach schweißtreibendem Sport ans Licht kommt: Fußgeruch ist eine äußerst unangenehme Sache und sollte möglichst schnell beseitigt werden. Schließlich will man ja nicht, dass die Mitmenschen die Nase rümpfen. Nicht immer hat man jedoch die Möglichkeit, seine Füße gründlich mit Seife zu waschen. In diesen Fällen ist Wodka eine Alternative. Ja, du hast richtig gelesen. Gib ein paar ordentliche Spritzer davon auf einen Waschlappen oder ein anderes Tuch und wische deine Füße damit ab. Der Geruch wird in Sekundenschnelle verschwunden sein. Alkohol wirkt antiseptisch und tötet geruchsproduzierende Bakterien sofort ab. Zudem trocknet er die Haut, sodass nicht mehr so viel Feuchtigkeit vorhanden ist, die wiederum einen idealen Nährboden für Bakterien darstellt. 

8. Kopfüber Wasser trinken gegen Schluckauf 

Beinahe jeder Mensch hat ihn mal gehabt und als nervig, in manchen Fällen sogar als peinlich empfunden: den Schluckauf. Er tritt auf, wenn der sogenannte Vagusnerv gereizt ist. Er verläuft vom Gehirn bis zum Magen. Um den reizbedingten Schluckauf sofort loszuwerden, kannst du einen einfachen Trick anwenden: Fülle ein Glas mit kaltem Wasser. Beuge dich nun senkrecht nach vorne und lass deinen Kopf herunterhängen. Trinke nun das Wasser von der gegenüberliegenden Seite des Glases – also nicht der, von der du normalerweise trinken würdest. Falls der Schluckauf noch nicht gleich weg ist, wiederhole die Übung.

(…)
Wer hätte gedacht, dass man mit einfachen Mitteln lästige Probleme wie Ekzeme oder Schluckauf loswerden kann? Genial, oder? Probiere es aus und erzähle auch deinen Freunden davon!

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/merkwuerdig-heilmethode/

Gruß an die Unkonventionellen

TA KI

Quarkwickel


Quarkwickel gegen Entzündungen und Schwellungen

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Quarkwickel sind ein altbekanntes Hausmittel, dass gegen unterschiedliche Entzündungen und Verletzungen eingesetzt werden kann. Wohl bekanntestes Einsatzgebiet der Quarkwickel, ist der Sonnenbrand. Aber auch bei Insektenstichen, Gelenkentzündungen und Verstauchungen sind Quarkwickel laut Angaben Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft (LVBM) in München durchaus hilfreich.

Therapeutischen Nutzen bieten die Quarkwickel durch ihre „abschwellende, entzündungshemmende, schmerzlindernde und angenehm kühlende Wirkung“, so die Mitteilung der LVBM. Die entzündungshemmende Wirkung geht dabei auf die Inhaltsstoffe des Quarks (z. B. Kasein) zurück und die kühlende Wirkung wird vor allem durch die Verdunstung der enthaltenen Flüssigkeit bedingt. Als Hausmittel haben sich die Quarkwickel vielfach bewährt.

Quarkwickel am Fuß. Bild: Gina Sanders - fotolia
Quarkwickel am Fuß. Bild: Gina Sanders – fotolia

Auch in modernen Reha-Kliniken werden die Wickel aufgrund ihrer überzeugenden Wirkung heute zum Beispiel bei Gelenkentzündungen angewandt. Die Kühlung zählt bei einer Entzündung der oberflächlichen Venen (Thrombophlebitis) zu den bewährten alternativen Behandlungsmethoden. Unter Berücksichtigung einiger Details lassen sich Quarkwickel relativ einfach herstellen und anwenden. Nebenwirkungen sind hier in der Regel nicht zu erwarten. Allerdings sollte bei schwerwiegenderen Entzündungserscheinungen dennoch ein Arzt hinzugezogen werden.

Quarkwickel ein bewährtes Hausmittel

Die Quarkwickel werden aus gewöhnlichem Magerquark erstellt, der etwa einen halben Zentimeter dick auf ein Tuch aufzutragen ist. Anschließend wird das Tuch eingeschlagen, so dass sich der Quark im Inneren befindet. Als Kompresse können die Quarkwickel nun auf den betroffenen Körperstellen eingesetzt werden. Zu beachten ist dabei, dass die Quarkwickel nicht auf offenen Wunden angebracht werden. Auch sollte der eingesetzt Quark nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen, sondern sich idealerweise bereits auf eine Temperatur von circa 18 Grad Celsius erwärmt haben, berichtet die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft.

Um die gewünschte therapeutische Wirkung zu erzielen, sollten die Quarkwickel laut Angaben der LVBM „mindestens einmal am Tag, bei Bedarf auch häufiger gemacht werden.“ Hierbei wird in der Regel eine Anwendungsdauer von circa 15 Minuten empfohlen. Starke Entzündungen können jedoch auch mehrere Anwendungen unmittelbar nacheinander erforderlich machen. Sobald die kühlende Wirkung des Quarkwickels nachlässt, wird zum Beispiel bei starken Entzündungen des Kniegelenks ein neuer Quarkwickel aufgebracht und dies Prozedere nach Belieben wiederholt. Meist gehen die Schwellungen und Rötungen durch den Einsatz der Wickel nach wenigen Behandlungstagen deutlich zurück.

Quarkwickel für stillende Mütter

Ein weiteres Einsatzgebiet der Quarkwickel sind typische Beschwerden stillender Mütter, wie beispielsweise die Brustentzündung (Mastitis), schmerzende Brustwarzen, Milchstau oder Verhärtungen der Brust. Durch den Einsatz der Quarkwickel lassen sich die Brustschmerzen und Entzündungszeichen hier oftmals deutlich lindern. Die Wickel werden dabei im Liegen auf die Brust aufgebracht. Haben sich beispielsweise im Zuge eines Milchstaus kleine Knötchen in der Brust gebildet, so kann der Wickel genau auf diese Bereiche aufgebracht werden. Hier verbleibt dieser für rund 15 Minuten und entfaltet so seine heilende Wirkung.

Die Beschwerden gehen bereits nach relativ kurzer Zeit zurück. Zudem müssen sich die Mütter aufgrund der rein natürlichen Inhaltsstoffe des Quarks keine Gedanken um mögliche Beeinträchtigungen des Kindes machen. Insgesamt bieten die Quarkauflagen ein äußerst effektives Mittel gegen verschiedenste Entzündungen und Schwellungen, was sich auch die moderne Medizin an unterschiedlichen Stellen zu Nutze macht. (fp)

Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/quarkwickel-gegen-entzuendungen-und-schwellungen-9016395.php

Gruß an die Natur

TA KI

Hausmittel gegen Krampfadern


Krampfadern sind geschlängelte, erweiterte Venen, die vor allem an den Beinen bzw. im Bereich der Waden auftreten. Die Ursachen von Varizen (Krampfadern) sind vielfältig. Müde, schwere und geschwollene Beine sind typische Begleiterscheinungen. Meist verschlimmern sich die Beschwerden in der Wärme und nach langem Stehen oder Sitzen.

Rauchen, hochhackige Schuhe, Bewegungsmangel, langes Sitzen, die Antibabypille und Übergewicht: All dies bedeutet Stress für die Venen. In Zeiten hormoneller Umstellung (z.B. während der Schwangerschaft und in den Wechseljahren) sind Frauen besonders gefährdet, Krampfadern zu bekommen. Probleme mit den Venen sollten durch einen Spezialisten (Phlebologen) abgeklärt werden. Oft helfen einfache Hausmittel, vor allem dann, wenn diese schon im Anfangsstadium angewendet werden.

Tipps für den Alltag

Bei Krampfadern sollten die Beine so oft wie möglich hochgelegt werden. Dabei ist zu beachten, dass die Füße höher liegen als der Kopf. Wer es etwas bequemer haben möchte, besorgt sich dafür ein spezielles Venenkissen. Das Ganze kann durch kühle Wadenwickel unterstützt werden.

Woman touching painful varicose veins on a leg
Krampfadern zeigen sich häufig im Bereich der Waden. Bild: zlikovec/fotolia.com

Wer eine sitzende Tätigkeit ausübt, sollte immer wieder aufstehen, ein paar Minuten umherlaufen und dabei im Wechsel auf Zehenspitzen oder auf den Fersen gehen. Um den Blutfluss zu unterstützen, hilft im Sitzen das Bewegen der Füße. Lassen Sie die Füße kreisen, strecken Sie die Zehenspitzen und ziehen sie diese anschließend heran.

Aktivitäten wie regelmäßiges Spazierengehen, Fahrradfahren und Wandern wirken ebenfalls präventiv und sind eine wirkungsvolle Maßnahme, wenn bereits Krampfadern bestehen.Das Übereinanderschlagen der Beine behindert den Blutfluss und ist deshalb ungesund. Auch sollten Waden mit Krampfadern niemals massiert werden. Ein sanftes Einreiben mit Franzbranntwein vor dem Schlafengehen bringt den Beinen Erholung über Nacht.

Die tägliche Pflege mit einer Lotion oder einer Tinktur, die Rosskastanie enthält, ist eine Wohltat. Dies kühlt, fördert die Durchblutung und wirkt abschwellend.

Zuviel Wärme ist ist bei Krampfadern kontraproduktiv. Der Gang in die Sauna, vor allem bei ausgeprägten Venenproblemen, sollte unbedingt vorher mit dem Arzt abgesprochen werden.

Wickel – Umschläge für die Waden

Die Beine hochlegen und dazu einen Wickel um die Waden – das nimmt die Schwere und die Schwellung. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige bewährte Umschläge gegen Krampfadern vor.

Achtung: Bei allen Anwendungen ist grundsätzlich darauf zu achten, dass die Beine währenddessen stets höher als der Kopf gelagert werden.

Wohlende Hilfe durch kühles Wasser

Ein Wickel mit kaltem Wasser ist schnell gemacht und trotzdem wirkungsvoll. Ein Küchenhandtuch wird in kühles Wasser getaucht, ausgewrungen und dann um die Wade gelegt. Der Umschlag bleibe so lange auf der Haut, wie er als kühlend empfunden wird. Sobald er sich erwärmt hat, wird er abgenommen und bei Bedarf wiederholt.

Wickel mit ätherischen Ölen

Wirkungsvoll bei Krampfadern sind ätherische Öle wie Wacholder, Zypresse, Lavendel, Zitrone, Schafgarbe und Lemongras. Diese können als Mischung oder einzeln angewandt werden.

Ein Bein-Wickel mit ätherischen Ölen (wie z.B. Lavendelöl) kann sehr wirkungsvoll bei dauerhaft erweiterten Venen sein. (Bild: anoli/fotolia.com)
Ein Bein-Wickel mit ätherischen Ölen (wie z.B. Lavendelöl) kann sehr wirkungsvoll bei dauerhaft erweiterten Venen sein. (Bild: anoli/fotolia.com)
Anleitung für Öl-Wickel:

  1. Füllen Sie eine Schüssel mit kühlem Wasser
  2. Geben Sie von jedem gewünschtem Öl einen Tropfen in etwas Sahne
  3. Rühren Sie die Mischung in das Wasser ein
  4. Nun wird ein Baumwolltuch darin getränkt und ausgewrungen
  5. Bringen Sie den Wickel für ca. 30 Minuten auf die betroffene Stelle auf
  6. Die Anwendung kann täglich bis zu zweimal durchgeführt werden

Quarkumschlag

Der bekannte Quarkwickel ist ein uraltes Hausmittel, das auch bei Krampfadern hilfreich ist. Der Quark kühlt und lindert die Schwellung. Dieser wird in die Mitte eines Geschirrtuchs aufgetragen, dann schlagen Sie die beiden anderen Seiten ein und legen den Umschlag mit der dünnen Seite nach unten um die Wade herum. Dort bleibt der Wickel solange, bis er keine Kälte mehr abgibt.

Wickel mit Retterspitz

Retterspitz ist ein traditionelles Heilmittel, das wieder modern geworden ist, da seine Inhaltsstoffe äußerst wirkungsvoll und bei den verschiedensten Problemen hilfreich sind. Dazu gehören unter anderem Schwellungen, Zerrungen, Fieber, Schmerzen und Krampfadern.

Anleitung für Retterspitz-Umschlag:

  1. Vermengen Sie 25 Milliliter Retterspitz mit 25 Millilitern kühlem Wasser
  2. Tränken Sie ein Baumwolltuch mit der Lösung
  3. Wickeln Sie dieses um das betroffene Bein
  4. Nach etwa einer Stunde wird der Umschlag wieder abgenommen

Umschlag mit Calendulaessenz

Calendulaessenz (Calendula = Ringelblume) wird mit Wasser im Verhältnis 1:5 vermischt. Das darin getränkte Tuch wird um die Wade(n) gelegt. Die Ringelblume hat eine heilende und abschwellende Wirkung.

Wickel mit Ringelblumentee

Aus einem Esslöffel Ringelblumen wird mit einem halben Liter Wasser ein Tee hergestellt, der mindestens zehn Minuten ziehen soll. Ist dieser etwas abgekühlt, kommt er in den Kühlschrank und wird – sobald kalt genug – für einen Umschlag verwendet.

Die Ringelblume stellt für viele Heilpraktiker eine der wichtigsten Heilpflanzen überhaupt dar. Ein Aufguss mit der Blume eignet sich sehr gut für einen Umschlag gegen Krampfadern. (Bild: DoraZett/fotolia.com)
Die Ringelblume stellt für viele Heilpraktiker eine der wichtigsten Heilpflanzen überhaupt dar. Ein Aufguss mit der Blume eignet sich sehr gut für einen Umschlag gegen Krampfadern. (Bild: DoraZett/fotolia.com)

Wasseranwendungen: Prävention und Linderung

Wasser ist ein ganz einfaches Hausmittel bei Krampfadern. Richtig und täglich durchgeführt, kann die Hydrotherapie präventiv helfen und bei bestehenden Problemen Linderung verschaffen. Bei stärkeren Beschwerden und/oder bei massiven Krampfadern sollten die Wasseranwendungen vorher mit dem Arzt abgesprochen werden. Nach den Güssen sind eventuell dicke Socken nötig.

Der Knieguss

Beim Knieguss bleibt der Oberkörper bekleidet. Am rechten Fuß außen beginnend wird der warme Wasserstrahl an der Wade entlang nach oben, um das Knie herum und dann nach unten bis zum Fuß geführt. Danach ist das linke Bein dran. Anschließend wird das Ganze mit kaltem Wasser durchgeführt. Je kälter das Wasser ist, desto schneller wird abgeduscht. Der gesamte Vorgang kann mehrmals wiederholt werden.

Schenkelguss

Der Schenkelguss ist eine Steigerung der Knieguss Variante. Hier ist der Oberkörper ebenso bekleidet, nur endet der Wasserstrahl nicht am Knie, sondern an der Hüfte. Ansonsten ist die Vorgehensweise dieselbe.

Wechselduschen gegen Krampfadern

Wechselduschen härten ab, stimulieren das Immunsystem und stärken die Venen. Dementsprechend ist diese Anwendung eine gute Möglichkeit, um täglich etwas für die überlasteten Gefäße zu tun. Wichtig: Beachten Sie dabei, dass stets mit dem rechten Arm begonnen wird.

Kneipp´sches Wassertreten

Das Kneipp´sche Wassertreten ist durchaus zuhause durchführbar. Zuerst sollte der Körper jedoch durch oben genannte Güsse an das kalte Wasser gewöhnt sein. Für die Kneipp-Kur im eigenen Bad wird die Badewanne in Wadenhöhe mit kaltem Wasser gefüllt.

Wichtig ist, dass sich in der Wanne eine rutschhemmende Unterlage befindet. Dann kann mit dem „wandern“ auf und ab begonnen werden. Bei jedem Schritt wird dabei der Fuß komplett aus dem Wasser gezogen.

Das berühmte Wasser treten kann auch ganz einfach in der heimischen Badewanne durchgeführt werden. (Bild: Jenny Sturm/fotolia.de)
Das berühmte Wasser treten kann auch ganz einfach in der heimischen Badewanne durchgeführt werden. (Bild: Jenny Sturm/fotolia.de)

Hilfe – von innen heraus

Krampfadern nur durch von außen aufgebrachte Hausmittel zu behandeln, wäre zu wenig. Vielmehr ist es wichtig, den Körper auch von innen heraus mit den geeigneten Mitteln zu unterstützen. Hier bieten die im Folgenden aufgeführten Teemischungen einen guten Ansatz.

Achtung: Schwangere und stillende Frauen sollten bei allen genannten Teesorten unbedingt im Vorfeld einen Arzt oder Therapeuten zu der Anwendung befragen.

Buchweizen unterstützt die Gefäße

Buchweizenkraut dient zur Arteriosklerose-Prophylaxe, wirkt entzündungshemmend und hat einen positiven Einfluss auf die Gefäße, was bei Krampfadern sehr wichtig ist.

Rezept für Buchweizen-Tee:

  1. Erwärmen Sie zwei Teelöffel Buchweizenkraut mit einem viertel Liter Wasser
  2. Lassen Sie die Mischung eine Minute kochen
  3. Nehmen Sie den Aufguss vom Herd und lassen Sie ihn zehn Minuten zugedeckt ziehen
  4. Seihen Sie den Tee ab und trinken Sie in kleinen Schlucken
  5. Eine Teekur mit zwei Tassen täglich, über einen Zeitraum von 6 Wochen, stärkt die Venen.

Vorsicht: Der Inhaltsstoff Fagopyrin kann die Haut lichtempfindlich machen.

Teemischung: Steinklee, Schafgarbe, Zaubernuss

Steinklee wirkt sich positiv auf die Lymphe aus, verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und hilft bei dicken Beinen.

Die Schafgarbe wird nicht nur als Hausmittel gegen Durchfall und bei Menstruationsbeschwerden wie z.B. Eisprung-Schmerzen verwendet, sondern wirkt auch gefäßtonisierend. Dadurch können venöse Beschwerden wie Krampfadern, geschwollene Füße und Durchblutungsstörungen positiv beeinflusst werden.

Die Zaubernuss, auch Hamamelis genannt, wirkt entzündungshemmend, adstringierend und wird häufig auch bei Hämorrhoiden angewandt.

Teemischung gegen Krampfadern:

  1. Mischen Sie Steinklee, Schafgarbe und Zaubernuss zu gleichen Teilen
  2. Übergießen Sie einen Teelöffel davon mit 250 Millilitern kochendem Wasser
  3. Lassen Sie den Aufguss vor dem Abseihen fünf bis sechs Minuten ziehen

Anwendung: Trinken Sie von dem Tee täglich drei Tassen, am besten in Form einer Kur über einen Zeitraum von sechs Wochen. Dann muss auf jeden Fall eine Pause eingelegt werden.

Lapacho Tee

Der Lapacho Tee wird aus der Rinde des Lapacho Baumes hergestellt und ist zu einem beliebten Hausmittel der Neuzeit geworden. Dem Tee werden vielfältige positive Wirkeigenschaften nachgesagt. So soll Lapacho Tee auch bei Krampfadern beziehungsweise deren Prävention seine Wirkung zeigen.

Ackerschachtelhalm

Ackerschachtelhalm wirkt krampflösend (spasmolytisch), senkt einen zu hohen Harnsäurespiegel und kräftig das Bindegewebe. Letzteres ist vor allem wichtig bei Venenproblemen, da die Entstehung von Krampfadern meist auch mit einer Bindegewebsschwäche zusammenhängt.

Rezept für Ackerschachtelhalm-Tee:

  1. Geben Sie zwei Teelöffel zerkleinertes Ackerschachtelhalmkraut in einen Topf
  2. Übergießen Sie es mit zwei Tassen (je 250 ml) kochendem Wasser
  3. Lassen Sie die Mischung circa fünf Minuten weiter kochen
  4. Vor dem Abseihen sollte der Aufguss zehn Minuten lang ziehen
  5. Trinken Sie täglich zwei bis drei Tassen von dem Tee

Das Bindegewebe stärken

Bei Varizen sollte stets das Bindegewebe gestärkt werden. Silizium, ein Spurenelement, das in Kieselsäure enthalten ist, kann dabei helfen. Kieselsäure findet sich in Getreide, Obst und Gemüse, vor allem in Hirse und in Bananen. Wer noch etwas mehr tun möchte, besorgt sich Braunhirse im Reformhaus, die einfach übers Müsli oder den Quark gestreut wird. Eine weitere Möglichkeit ist Kieselsäuregel, welches ebenfalls im Reformhaus erhältlich ist. Dieses kann der Körper durch die Gelform besonders gut aufnehmen.

Braunhirse ist besonders reich an Kieselerde und daher eine empfehlenswerte Nahrungsergänzung bei Varizen. (Bild: emuck/fotolia.com)
Braunhirse ist besonders reich an Kieselerde und daher eine empfehlenswerte Nahrungsergänzung bei Varizen. (Bild: emuck/fotolia.com)

Die richtige Ernährung bei Krampfadern

Für gesunde Venen und Venenklappen ist Vitamin C sehr wichtig. Dies ist vor allem enthalten in Hagebutten, Sanddorn, schwarzen Johannisbeeren, Stachelbeeren, Petersilie, Grünkohl, Paprika und Rosenkohl. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer vermindern die Gerinnungsstoffe im Blut und sollten daher regelmäßig beim Kochen zum Einsatz kommen.

Die Nahrung sollte viele Ballaststoffe enthalten, da diese einer übermäßigen Blutgerinnung vorbeugen. Achten Sie auf eine zuckerfreie und fettarme Kost sowie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, am besten in Form von stillem Wasser.

Richtige Kleidung

Wichtig ist es, auf die „richtige“ Kleidung zu achten. Dazu gehört bequemes Schuhwerk. Hohe Absätze sind nicht geeignet. Die Kleidung sollte auf keinen Fall einengend sein. Bei längerem Sitzen, zum Beispiel im Zug oder Flugzeug, sind Stützstrümpfe empfehlenswert.

Bei Schmerzen und Schwellungen immer zum Arzt

Krampfadern sind, vor allem, wenn sie mit Schmerzen und/oder starken Schwellungen einhergehen, ein ernst zunehmendes Problem. Hier sollte nicht selbst therapiert, sondern immer zuerst ein Arzt hinzugezogen werden, da sich aus „einfachen“ Krampfadern auch Venenentzündungen oder eine Thrombose entwickeln können. (sw, nr; zuletzt aktualisiert am 1.12.2016)

Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/hausmittel/hausmittel-gegen-krampfadern.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

Die besten Hausmittel bei Hühneraugen


Bewährte Hausmittel zur Selbstbehandlung von Hühneraugen

Hühneraugen sind Druckstellen an den Füßen, etwa fünf bis zehn Millimeter groß und entwickeln sich meist infolge des Tragens von falschem Schuhwerk. Schuhe, die drücken, einengen und dem Fuß keine Möglichkeit zum Atmen geben, lassen die Hauterscheinungen entstehen. Die Haut reagiert auf den Reiz mit Hornhautbildung. Dies kann ziemlich unangenehm und schmerzhaft sein, weil die Hornhaut wie eine Spitze in die Tiefe wächst. Zur Behandlung der Verhornungen sind eine Vielzahl natürlicher Hausmittel bekannt, die eine schnelle Linderung der Beschwerden bewirken können.

Hühnerauge – ein seltsamer Name

Das Hühnerauge heißt so, weil die schmerzende Stelle viel Ähnlichkeit mit einem Vogelauge, auch Krähen- oder Elsterauge genannt, hat. Ebenso existiert der Begriff Leichdorn. Diese Bezeichnung zielt auf das tote Gewebe ab, das sich bei einem Hühnerauge bildet. In der medizinischen Fachsprache wird das Wort Clavus (lat. Nagel) verwendet.

Ein Hühnerauge kann mit verschiedenen Hausmitteln wie zum Beispiel Zwiebeln, Zitronen oder Teebaumöl behandelt werden. (Bild: leszekglasner/fotolia.com)
Ein Hühnerauge kann mit verschiedenen Hausmitteln wie zum Beispiel Zwiebeln, Zitronen oder Teebaumöl behandelt werden. (Bild: leszekglasner/fotolia.com)

Erste Hilfe bei Hühneraugen: Zwiebelumschlag und Kamillenbad

Um gegen Hühneraugen auf natürliche Weise anzugehen, steht eine Vielzahl an Hausmitteln zur Verfügung. Die Zwiebel ist hier als Erstes zu nennen. Diese wird püriert, mit etwas Zitronensaft und Salz vermischt, dann auf die Stelle aufgetragen und mit einer Mullbinde abgedeckt. Das Ganze muss über Nacht einwirken und wird circa acht Tage lang wiederholt. Danach sollte die Druckstelle aufgeweicht sein, sodass sie ganz einfach abgetragen werden kann.

Vielfach bewährt hat sich ein Kamillentee-Bad, denn dieses weicht die Hornhaut auf und wirkt entzündungshemmend. Baden Sie den betroffenen Fuß für mindestens eine Viertelstunde in frisch zubereitetem Tee. Treten dabei gelbliche Flecken auf der Haut auf, ist dies kein Grund zur Sorge. Die Verfärbungen durch die Heilpflanze lassen sich anschließend mit Wasser und Seife mühelos wieder abwaschen.

Aspirin weicht die festen Hautstellen auf

Ein bekanntes Hausmittel bei Hühneraugen ist Aspirin. Dafür werden bis zu fünf Tabletten zerdrückt und mit etwas Wasser zu einem Brei gerührt, auf die Verhornung aufgetragen und abgedeckt. Die in Aspirin enthaltene Salicylsäure soll die festen Hautstellen aufweichen, so dass diese leicht entfernt werden können. Salicylsäure ist auch in den meisten frei verkäuflichen Mitteln gegen Hühneraugen enthalten. Wird Aspirin oder ein dementsprechendes Produkt verwendet, ist die Haut um die betroffene Stelle mit etwas Fettsalbe zu schützen.

Hühneraugen bekämpfen mit Rosinen und Knoblauch

Rosinen schmecken süß und gehören normalerweise ins Müsli oder in den Kuchen. Durchgeschnitten und auf die betroffene Stelle gelegt, hat die Rosine aber auch bei Hühneraugen ihre Daseinsberechtigung. Sie wird mit einem Pflaster befestigt, bleibt dort über Nacht und wird am nächsten Tag erneuert. Bewährt hat sich bei Verhornungen am Fuß das Auftupfen von Zitronensaft und/oder Salz Sole sowie das Auflegen von Knoblauchzehen, die mit Pflaster oder Mullbinde fixiert werden.

Das Einreiben der verhornten Stelle mit Schöllkraut-Tinktur kann schnell Abhilfe schaffen. (Bild: behewa/fotolia.com)
Das Einreiben der verhornten Stelle mit Schöllkraut-Tinktur kann schnell Abhilfe schaffen. (Bild: behewa/fotolia.com)

Wirksame Tinkturen gegen Verhornungen

Abendliches Betupfen mit einem kleinen Tropfen Teebaumöl oder etwas Propolistinktur ist einen Versuch wert, dem Hühnerauge beizukommen. Sowohl Schwedenkräuter in flüssiger Form nach dem Rezept von Maria Treben als auch Schöllkrauttinktur können für das tägliche Einreiben der Verhornungen verwendet werden. Dies geschieht am besten abends und die betroffenen Stellen werden danach abgedeckt.

Wichtig: Die Schöllkrauttinktur darf nicht zum innerlichen, sondern nur für den äußerlichen Gebrauch verwendet werden.

Mandelöl und Aloe vera zur äußeren Behandlung

Das tägliche Einreiben mit Oliven- oder Mandelöl soll die Druckstelle weicher machen, sodass sie leichter mit einem Bimsstein entfernt werden kann. Eine ähnliche Wirkung hat aufgeweichte Kernseife.

Aloe vera ist ein natürliches Heilmittel mit verschiedensten Einsatzmöglichkeiten, sowohl innerlich als auch äußerlich. Am besten hilft ein frisches Stück der Aloe Pflanze, dessen Gel auf das Hühnerauge aufgebracht wird. Dies sollte zweimal täglich wiederholt werden. Ist keine Pflanze zur Hand, ist die Anwendung natürlich auch mit einem hochwertigen Aloe vera-Hautgel möglich.

Kompresse mit Hauswurz hilft über Nacht

Der Hauswurz (Sempervivum) aus der Familie der Dickblattgewächse ist ein altbewährtes Hausmittel bei Druckstellen am Fuß. Für eine wirksame Kur werden die fleischigen Blätter der Pflanze in einer Saftpresse zerquetscht, um den Saft zu gewinnen. Dieser wird anschließend auf die verhornte Hautstelle geträufelt.

Zusätzlich kommt eines der bearbeiteten Blätter auf die Stelle und wird dort mit einer Mullbinde am Zeh fixiert. Die Kompresse mit Hauswurz wirkt am besten, wenn sie über Nacht angebracht bleibt. Am nächsten Morgen lässt sich das Hühnerauge meist problemlos entfernen.

Ein bewährtes homöopathisches Mittel bei Hühneraugen ist Ringelblumen-Salbe. (Bild: Johanna Mühlbauer/fotolia.com)
Ein bewährtes homöopathisches Mittel bei Hühneraugen ist Ringelblumen-Salbe. (Bild: Johanna Mühlbauer/fotolia.com)

Homöopathische Mittel bei Hühneraugen

Aus dem Bereich der Homöopathie bietet sich bei einer unangenehmen Verhornung am Fuß unter anderem Calendumed Salbe an. Der enthaltene Wirkstoff Calendula (Ringelblume) lindert Schmerzen und Spannungsgefühle, weicht die Hornhaut auf und fördert die Wundheilung. Dementsprechend eignet sich das Präparat auch gut zur Behandlung von Wunden, Erfrierungen oder leichten Verbrennungen und kann beispielsweise als Hausmittel gegen Sonnenbrand eingesetzt werden. Verursachen die Hühneraugen starke Schmerzen, Hautbrennen und/oder Jucken, kann Antimonium crudum helfen.

Wichtig: Verletzungen vermeiden

Die Apotheke oder auch gut sortierte Drogeriemärkte halten verschiedene Pflaster bereit, welche auf die Hühneraugen aufgeklebt werden, um diese zum „Einschmelzen“ zu bringen. Achtung: Viele dieser Produkte enthalten sehr viel Salicylsäure, wodurch unter Umständen Hautprobleme und Reizungen auftreten können. Die Pflaster sollten daher nur im Falle starker Schmerzen angewendet werden.

Unabhängig davon, welches Hausmittel zur Anwendung kommt, sollten auf keinen Fall Gegenstände (wie z.B. Messer oder Rasierklingen) eingesetzt werden, die die Haut verletzen können. Denn dadurch kann sich aus einem harmlosen Hühnerauge eine behandlungsbedürftige Wunde entwickeln. Zartes Abtragen mit einem Bimsstein ist möglich. Wenn jedoch alles nicht hilft, sollte ein Arzt oder Podologe aufgesucht werden.

Ursachen von Verhornungsstörungen

Hühneraugen entstehen an Stellen mit viel Reibung und/oder Druck, oft ausgelöst durch schlecht sitzende Schuhe. Die betroffenen Stellen befinden sich häufig im Bereich der Zehen und an der Fußsohle. Äußerst selten tritt solch eine Druckstelle an den Fingern auf. Ein Beispiel ist der Mittelfinger, an dem sich durch exzessives Schreiben mit dem Stift eine Verhornung bilden kann.

Die Ursache für häufige Hühneraugen kann eine Zehendeformation wie der so genannte "Hallux valgus" sein. (Bild: misalukic/fotolia.com)
Die Ursache für häufige Hühneraugen kann eine Zehendeformation wie der so genannte „Hallux valgus“ sein. (Bild: misalukic/fotolia.com)

Eine weitere mögliche Ursache ist ein Hallux valgus. Dabei handelt es sich um eine Deformität der Großzehe, die durch eine Beule im Bereich des Zehenballens gekennzeichnet ist. Diese entsteht meist durch jahrelanges Tragen zu enger und zu hoher Schuhe. Bei Fehlstellungen, wie Spreiz- oder Knickfuß treten Hühneraugen ebenfalls vermehrt auf.

Trockene Haut begünstigt die Entstehung von Verhornungen. Eine genetische Veranlagung, Stoffwechselstörungen wie beispielsweise Diabetes mellitus, Durchblutungsstörungen und die Strahlentherapie bei Krebspatienten kommen als weitere mögliche Auslöser für die Entstehung der Druckstellen in Betracht.

Wodurch der Schmerz entsteht

Bei einem Hühnerauge bildet sich vermehrt Hornhaut, was eigentlich ein Schutzmechanismus ist, um den Körper vor dem ungewohnten Druck zu schützen. Diese Hornhaut wächst wie eine Spitze in die Tiefe, dringt in tiefere Hautschichten vor und trifft auf Nervenendigungen, was sehr schmerzhaft sein kann. Vor allem das Laufen in Schuhen bereitet Schmerzen.

Durch den andauernden Reiz, kann sich die Stelle entzündlich verändern, verbunden mit Rötung und Eiterbildung. Gerade Diabetiker, bei denen das Schmerzempfinden reduziert ist, bemerken diese Druckstelle häufig erst im fortgeschrittenen Zustand, wenn sich bereits ein Geschwür (Ulkus) oder ein unnatürlicher Gang zwischen Organen bzw. zwischen Körperoberfläche und Organ (Fistel) gebildet hat.

Verschiedene Arten von Verhornungen

In der Medizin werden verschiedene Arten der Verhornungen voneinander abgegrenzt. So existieren zum Beispiel ein weiches (Clavus mollis) und ein hartes Hühnerauge (Clavus durus). Diese beiden Varianten unterschieden sich durch den weichen oder den harten Hornhautkern. Ein Clavus subungualis ist ein Hühnerauge unter dem Nagel, ein Clavus neurovasculare ist sehr schmerzhaft, da es mit Nerven durchsetzt ist.

Das Clavus neurofibrosum ist sehr großflächig, das Clavus papillaris besitzt einen weißen Rand und unter der Hornhautschicht befindet sich Flüssigkeit. Ein besonderes Hühnerauge ist das Clavus miliaris, das nicht in die Tiefe geht, eine runde Form besitzt und an Stellen auftritt, die keinem Druck ausgesetzt sind. Gerne wird hier auch der Begriff „Pseudohühnerauge“ gebraucht.

Warzen und Hühneraugen sehen auf den ersten Blick oft ähnlich aus. (Bild: AB Photography/fotolia.com)
Warzen und Hühneraugen sehen auf den ersten Blick oft ähnlich aus. (Bild: AB Photography/fotolia.com)

Unterschied Hühnerauge – Warze

Hühneraugen lassen sich auf den ersten Blick oft nicht gleich von Warzen unterscheiden. Während erstere an Stellen entstehen, an denen Druck und Reibung herrscht, werden Warzen jedoch vor allem durch Viren verursacht. Ein weiterer Unterschied ist, dass Hühneraugen einen Hornhautkeil besitzen, was bei Warzen nicht der Fall ist.

Vorbeugung von Hühneraugen

Zur Prävention ist das Tragen von gut passendem Schuhwerk unerlässlich. Schuhe sollten weder zu eng noch zu weit, relativ flach und atmungsaktiv sein. Viele Menschen beachten ihre Füße viel zu wenig. Dabei müssen sie täglich sehr viel Arbeit verrichten.

Regelmäßiges Entfernen von Hornhaut mit einem Bimsstein, tägliches Waschen und Eincremen, gründliches Abtrocknen, täglicher Wechsel von Socken und Strümpfen tut den Füßen gut und kann in vielen Fällen die Entstehung von Verhornungen verhindern, beziehungsweise reduzieren. Regelmäßiges Barfuß laufen ist für die Füße eine ganz besondere Wohltat.

Niemals zum Messer greifen

Ist die verhornte Stelle sehr hartnäckig und lässt sich mit Hausmitteln nicht entfernen, sollte auf keinen Fall selbst zum Messer gegriffen werden. Jetzt gilt es, einen Podologen oder Arzt aufzusuchen. Hier wird zuerst mit einem wohltuenden Fußbad die Haut aufgeweicht. Danach können die ersten Hautschichten schon mit einem geeigneten Instrument abgetragen werden.

Um den Hornhautdorn zu entfernen, wird Wasserstoffperoxid verwendet. Dieser kann anschließend mit Hilfe des Skalpells beseitigt werden. Damit die Haut in diesem Bereich noch etwas geschützt ist, wird ein Schaumstoffring rund um die betroffene Stelle angebracht und eventuell zusätzlich Schaumstoffeinlagen für die Schuhe empfohlen. Ein besonders tief sitzendes Hühnerauge wird meist operativ entfernt.

Auch wenn das Hühnerauge erfolgreich behandelt wurde, muss darüber nachgedacht werden, aus welchem Grund dieses überhaupt entstanden ist. Auslöser sollten von nun an gemieden werden.

Achtung: Hühneraugen bei Kindern mit Vorsicht behandeln

Bei Kindern ist aufgrund der noch sensiblen Haut besondere Vorsicht geboten. Mittel, die Salicylsäure enthalten, sollten nicht angewendet werden. Auch von den genannten Hausmitteln ist nicht jedes für Kinder geeignet: Teebaumöl, Schöllkrauttinktur, Aspirin und Schwedenkräuter sollten bei kleinen Kindern gar nicht zum Einsatz kommen. Alle anderen Mittel werden nur in kleinen Mengen und ganz vorsichtig ausprobiert. Bei Hautreizungen ist umgehend ein Arzt aufzusuchen.

Hühneraugen aus ganzheitlicher Sicht

Aus der ganzheitlichen Sicht der Naturheilkunde betrachtet, ist ein Hühnerauge nicht nur eine Druckstelle, sondern ein Zeichen dafür, dass irgendein Organ oder eine Stelle im Körper Hilfe benötigt. Befindet sich die Stelle zum Beispiel oben, über dem Nagel auf der Großzehe, ist dies für einen Therapeuten, der sich mit Fußreflexzonenmassage beschäftigt, ein Hinweis darauf, dass im Kopf eine Schwachstelle liegt. Das kann wiederum bedeuten, dass der Betroffene häufig unter Kopfschmerzen leidet oder ständig mit Grübeleien beschäftigt ist. Hier wird das Hühnerauge nicht nur äußerlich mit Hausmitteln, sondern ganzheitlich behandelt. (sw, nr; aktualisiert am 14.9.2016)

Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/hausmittel/hausmittel-bei-huehneraugen.html

 

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Nicht nur bei Hühneraugen, sondern innerlich wie äußerlich zur Gesunderhaltung 🙂

Gruß an die Füße

TA KI

Natürliche Hausmittel bei Schlaflosigkeit


index

 Alpträume und Einschlafprobleme
Gegen Alpträume und Einschlafprobleme vor dem Schlafengehen eine Tasse Tee mit Zitronenmelisse und Baldrian oder ein Glas warme Milch mit Honig und etwas Anis trinken.

 Einschlafprobleme
Ein Glas warmes Wasser, mit zwei Teelöffeln Zucker getrunken, hilft beim Einschlafen.

 Gesundes, wirksames Schlafmittel
Der Schlaf kommt schnell, wenn man kurz vor dem ins Bett gehen einige Speisezwiebeln, in Milch aufgekocht, verzehrt.

 Nervenmittel
Ein natürliches Nervenmittel ist ein frisch gelegtes Ei (etwa 2-3 Stunden nach dem Legen). Man nehme das Eigelb, mit etwas Zitronensaft und Honig verquirlt, zu sich.

Schlaflosigkeit
Gegen Schlaflosigkeit hilft Apfelschalentee. Hierfür getrocknete Apfelschalen mit Wasser aufkochen, mit etwas Honig süßen und vor dem Schlafengehen 2 – 3 Tassen langsam trinken.
Gegen Schlaflosigkeit hat Pfefferminzöl eine großartige Wirkung. Man reibt ein Tröpfchen davon unter die Nase. Der kräftige Mentholgeruch reizt zur Tiefatmung, diese bewirkt bald einen tiefen Schlaf.
Zwiebeln sind ein gutes Mittel gegen Schlaflosigkeit. Man isst vor dem Schlafengehen 1-2 Stück roh. Zwiebeln sind zudem für die Gesundheit von hohem Wert.
Gegen Schlaflosigkeit hilft ein Kiefernnadelbad. Ferner wirken einige Tropfen Baldrian mit einem Glas Wasser oder 1 – 2 Tassen saure Milch zum Abendessen getrunken. Auch ein warmes Fußbad ist wohltuend.
Bei Schlaflosigkeit hilft ein, mit Rosenöl benetzter, Wattebausch, der neben das Kopfkissen gelegt wird.

Schlaflosigkeit bei Kindern
Schlaflosigkeit bei Kindern behebt man durch nasse Wadenumschläge. Dadurch wird das Blut aus dem Kopf gezogen, die Nerven beruhigen sich und die Kinder schlafen gut. Diese Art Mittel verursacht absolut keine Erkältungen.

Schlafprobleme
Bei Schlafproblemen trinke man vor dem Schlafengehen einen Aufguss mit Dill, einen Hopfentee oder einen Tee aus Baldrian, Hopfen, Johanniskraut , Melisse und Honig. Auch ein Kissen, gefüllt mit getrockneten Brennesselblättern oder ein warmes Bad am Abend geben Entspannung.

Stresshilfe
Bei Stress wirkt das Kauen von Sonnenblumenkernen beruhigend.

Quelle: http://www.einfach-natuerlich.de/tipp.php?suche=18&start=0&probsuche=

Gruß an die Durchschläfer

TA KI