Waffen: Bayern ist Export-Meister


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Welche Länder beliefert werden

München – Die mit Abstand meisten Waffen, die aus Deutschland exportiert werden, kommen aus dem Freistaat. Wir erklären, um welche Waffen es geht und welche umstrittenen Staaten profitieren.

55 Prozent der 2015 genehmigten Waffenexporte kommen aus Bayern. 90 Prozent dieser Waffen gehen weder in EU-Staaten noch in andere NATO-Länder – sondern in Staaten wie Irak, Katar und Kuwait. Das geht aus der Antwort auf eine Bundestags-Anfrage der Abgeordneten Doris Wagner hervor.

Die Zahlen für das Jahr 2015 hat das Wirtschaftsministerium erhoben, das die Exporte genehmigt. Deutschlandweit wurden demnach 7,86 Milliarden Euro mit Waffen-Verkäufen ins Ausland umgesetzt, in Bayern waren es 4,33 Milliarden Euro. Besonders lukrativ war für bayerische Firmen das Geschäft mit Kampfpanzern (749 Millionen Euro), mit sonstigen gepanzerten Fahrzeugen (319 Millionen Euro), Lenkflugkörpern (296 Millionen Euro) und Kampfhubschraubern (120 Millionen Euro).

Wie viel Geld mit den Exporten in welche Staaten verdient wird, listet das Papier aus dem Haus von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) nicht auf. Da explizit die 90 Prozent Umsatz mit den „Drittstaaten“ wie Katar und Irak genannt werden, dürften die ebenfalls aufgelisteten Kampfhubschrauber für Schweden, Lenkflugkörper für Belgien oder „Kanonen, Haubitzen, Mörser“ (Kroatien) jeweils nur einen sehr kleinen Anteil ausmachen. Anders die Drittländer: So werden etwa Startanlagen für gelenkte Flugkörper geliefert (Botsuana, Indonesien, Irak, Katar, Kuweit, Saudi-Arabien). Nach Katar gehen außerdem unter anderem Kampfpanzer, sonstige gepanzerte Kampffahrzeuge und Maschinengewehre, in die Vereinigten Arabischen Emirate vollautomatische Gewehre.

Die Münchner Grünen-Abgeordnete Doris Wagner reagierte entsetzt auf die Zahlen. „Es geht um Kampfpanzer, um Lenkungskörper, Startanlagen dafür“, sagte sie unserer Zeitung. „Man muss sich fragen, wofür sie eingesetzt werden sollen. Wagner sagte, sie befürchte, „dass damit innen- und außenpolitische Konflikte befeuert und verschärft werden“. Die Grünen fordern, die Prüfung der Exporte im Außenministerium anzusiedeln, damit nicht mehr wirtschaftspolitische Interessen im Vordergrund stünden.
Felix Müller

Felix Müller

E-Mail: felix.mueller@merkur.de

 

Quelle: http://www.merkur.de/politik/waffen-bayern-export-meister-6627337.html

Anmerkung meinerseits:

Deutschland, hier Bayern ist Exportweltmeister im Bereich Waffen.
Neben KrausMaffei, stehen Heckler und Koch sowie viele Andere auf dem Wunschzettel von Diktatoren und anderen Regimen.
Alles dient dem Profit, denn Waffen lassen sich an beide Seiten verkaufen.

Und Ihr fragt Euch wer den Terror und die Flüchtlinge forciert ???

Quelle: https://rsvdr.wordpress.com/2016/08/03/waffen-bayern-ist-export-meister/

Gruß an Holger Greiner

TA KI

 

Von der Leyens „groteske“ Reform


G36 nicht treffsicherBundeswehr verzichtet auf neue Gewehre

G36

Es ist ein leidiges Thema für die Truppe: Soldaten klagen immer wieder über mangelhafte Ausrüstung. Auch die Hauptwaffe, das G36-Sturmgewehr, gerät in die Kritik. Jetzt stoppt das Verteidigungsministerium gar den Kauf weiterer Modelle.

Schlimmer kann es für einen Soldaten wohl kaum kommen: Salven peitschen durch die Luft, die Hitze des Gefechts nimmt zu – und plötzlich funktioniert die wichtigste Waffe nicht mehr. Der Soldat kann noch so genau anvisieren, seine Kugeln treffen einfach nicht mehr das Ziel. Was wie ein Albtraum klingt, ist Realität. Seit Monaten ist bekannt: Die Standardwaffe der Bundeswehr, das G36-Sturmgewehr, ist nicht mehr treffsicher, sobald sie heiß läuft. Vor allem Soldaten im Afghanistan-Einsatz beschwerten sich darüber. Sie fürchteten, sich im Ernstfall nicht schützen zu können. Das Bundesverteidigungsministerium ließ die Vorfälle zunächst überprüfen, jetzt stoppt es den Kauf weiterer Modelle. Das berichtet die „Bild am Sonntag“.

In Absprache mit dem Bundesrechnungshof prüfe die Bundeswehr mit Forschern des Ernst-Mach-Instituts, dem Bundeskriminalamt und Munitionsherstellern demnach nun erneut die Ursachen der mangelnden Zielgenauigkeit des Gewehrs. Bis zum Abschluss der Tests bestelle die Truppe keine G36 mehr. Die „Bild am Sonntag“ zitiert den Bundesrechnungshof mit den Worten: „Es gilt zu vermeiden, dass das Verteidigungsministerium bis zu 34 Millionen Euro in ein Gewehr investiert, das möglicherweise den Anforderungen der Truppe nicht genügt.“

Von der Leyens „groteske“ Reform

Im Februar vermuteten Experten laut einem Bericht von „Tagesschau.de“ noch, dass Schwankungen in der Qualität der Munition für die Panne verantwortlich sind, nicht die Güte des Sturmgewehrs des Herstellers Heckler und Koch. Damals hieß es: „Das Gewehr G36 ist technisch zuverlässig und ohne Mängel.“ Daran gibt es nun offenbar ernsthafte Zweifel.

Mangelhafte Ausrüstung plagt die Truppe seit Jahren. Hochrangige Militärs klagten während ihres Einsatzes in Afghanistan unter anderem über zu wenig gepanzerte Fahrzeuge und zu wenig Nachschub. Sie kritisierten wiederholt, dass allzu große Sparsamkeit, die Sicherheit der Soldaten gefährde.

Als Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen kürzlich ihre Pläne vorstellte, die Attraktivität der Truppe zu erhöhen, ließ beißende Kritik dann auch nicht lange auf sich warten. Von der Leyen setzt derzeit darauf, die Arbeitsbedingungen der Soldaten zu verbessern – unter anderem durch zusätzliche Angebote für die Kinderbetreuung, WLAN in den Kasernen und flexiblere Arbeitszeiten. Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr nannte von der Leyens Pläne „grotesk“. Die Ministerin komme ihm vor, „wie eine gute Hausfrau, die ihre Kinder versorgt“, sagte er. „Von der Leyen hat ganz offensichtlich keine Ahnung von Militär.“ Um die Attraktivität der Bundeswehr zu steigern, brauchten die Soldaten vernünftige Ausrüstung, so der Ex-General. Die CDU-Politikerin pochte dagegen darauf, dass beides miteinander einher gehen müsse. Andernfalls könne die Bundeswehr ohne Wehrpflicht nicht mehr ausreichend Personal anwerben.

Quelle: http://www.n-tv.de/politik/Bundeswehr-verzichtet-auf-neue-Gewehre-article13070436.html

Gruß an die Lügner

TA KI