Therapie mit Tönen: Die Wiederentdeckung einer alten Heilkunst


Nicht nur in der Antike war die Klangtherapie eine übliche Behandlungsmethode – auch heute findet sie in Form von Schall- und Musiktherapie Anwendung. Ein Ausflug in die Mysterien der Formgebung zeigt, dass uns Töne noch weit mehr lehren können.

Töne sind die Medizin der Zukunft.

– Edgar Cayce

Die scheinbar magischen Heilkräfte von Tönen und Klängen waren vielen antiken Kulturen bekannt. Aus dem westlichen Kulturkreis war diese Heilmethode jedoch praktisch verschwunden, bis Professor R. Wood und sein Assistent Loomis 1927 die medizinischen Einsatzmöglichkeiten von Ultraschall – Tönen mit sehr hoher Frequenz – entdeckten.1 Diese Entdeckung führte zu weiterer Forschung auf dem Gebiet, und es gilt heute als erwiesen, dass Ultraschall starke therapeutische Wirkung besitzt. So wird er unter anderem in Krankenhäusern auf der ganzen Welt zum Aufbrechen von Nierensteinen und sogar zum Verkleinern von Tumoren genutzt,2–5 aber auch bei Weichteilverletzungen oder Knochenbrüchen, da er deren Heilung unterstützt und beschleunigt. Während der 1980er Jahre fand man heraus, dass auch Infraschall – Schall mit einer Frequenz unterhalb des Hörspektrums – und hörbare Schallwellen eine gewisse Heilkraft besitzen.

Gerade in den vergangenen Jahren entwickelten etliche Unternehmen Geräte, die durch hörbaren Schall eine breite Palette an Beschwerden lindern.6–8 Diese Firmen haben zahlreiche Fallbeispiele dokumentiert, in denen ihre akustische Therapie den Betroffenen helfen konnte. Hörbarer Schall ist per definitionem sicher und kann nicht „überdosiert“ werden, wohingegen Ultraschall bei falscher Anwendung schwere innere Verbrennungen hervorrufen kann.

Dies kann bei einigen über Jahrhunderte erprobten natürlichen Methoden nicht passieren. So setzen die Aborigines in Australien ihr „Yidaki“ (so nennen die Aborigines das Didgeridoo) nachweislich seit Jahrtausenden als Heilmittel ein. Eine ihrer Legenden berichtet sogar, dass der urtümlich anmutende Klang des Instruments die Welt und alles darin erschaffen hat. Geschichten, die von den Aborigines von Generation zu Generation überliefert wurden, erzählen davon, dass allein durch das rätselhafte Instrument Knochenbrüche, Muskelfaserrisse und unzählige Krankheiten geheilt wurden. Unseres Wissens wurde die therapeutische Wirkung des Yidaki noch in keiner wissenschaftlichen Studie untersucht, obwohl die von ihm erzeugten Töne denen ähneln, die von modernen klangtherapeutischen Geräten erzeugt werden – die heilende Wirkung des Didgeridoos ist daher wenig überraschend. Es gab jedoch Untersuchungen über die positiven Auswirkungen beim Spielen des Yidaki: Ein Artikel im Journal of Rural Health kam zu dem Schluss, dass die Asthmasymptome von Schulkindern durch Spielen des Didgeridoos gelindert werden konnten.9 In einer weiteren Studie, veröffentlicht im British Medical Journal, stellte sich heraus, dass das Musizieren mit dem Instrument gegen Schlafapnoe hilft.10

Auch über Pythagoras von Samos, Philosoph und Mathematiker im antiken Griechenland, wird berichtet, er habe Hörschall zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. Angeblich nutzte er Musik, um physische und psychische Leiden zu behandeln. So schrieb Iamblichos, einer seiner Biografen:

„Pythagoras war der Meinung, dass Musik, sofern man sie sachgemäß einsetzte, der Gesundheit sehr zuträglich sei […], nämlich dann, wenn sie anstelle von Medikamenten [genutzt wurde].“11

Heute gilt die Musiktherapie als etablierter Teil der Medizin und wird häufig zur Behandlung und Unterstützung von Menschen mit physischen, emotionalen, mentalen, sozialen und spirituellen Problemen herangezogen.12 Es gibt etliche Hinweise darauf, dass schon die alten Ägypter Töne als Heilmittel nutzten, sowie eine Legende, der zufolge Pythagoras Ägypten bereist hat. Die Vermutung liegt nahe, dass er sein Wissen zu diesem Thema von den ägyptischen Priestern erhalten hatte.13

Bevor wir uns nun den Mechanismen zuwenden, auf denen jede Art von Klangtherapie beruht, werfen wir aber noch einen kurzen Blick auf die ordnenden Kräfte des Schalls.

Schall: die ordnende Urkraft des Universums

Viele spirituelle Überlieferungen bezeichnen Schall als die formgebende Kraft der Schöpfung. Die einleitenden Zeilen des Johannesevangeliums liefern uns ein gutes Beispiel dafür:

„Am Anfang war das Wort [Schall], und das Wort war mit Gott und das Wort war Gott.“

Ein weiteres Beispiel findet sich in den vedischen Überlieferungen der Brahmanen aus dem Norden Indiens (etwa 1500 v. Chr.). Die Formulierungen erinnern stark an jene des Johannesevangeliums:

„Am Anfang war Brahma, mit ihm war Vak [das Wort] und das Wort war Brahma […] mit dem Wort […] schuf er alle Dinge auf dieser Welt.“

Noch ein letztes aus der Fülle der Beispiele: die Inschrift auf dem Schabaka-Stein im British Museum in London. Die Steintafel gilt unter Ägyptologen als einer der bedeutendsten Hieroglyphentexte, gleich nach dem Stein von Rosetta. Der Schabaka-Stein berichtet vom Gott Ptah, dem kosmischen Architekten, der den gesamten Kosmos erschuf, indem er einfach nur Wörter vor sich hin murmelte. Der Text wurde mehrere Hundert (oder sogar Tausend) Jahre vor dem Alten und dem Neuen Testament verfasst. In Zeile 56 und 57 des Schabaka-Stein steht:

„Siehe, jedes Wort Gottes kam in diese Welt durch die Gedanken seines Geistes und den Befehl seiner Zunge.“

Wie prophetisch solche Überlieferungen waren, stellte sich im Zuge neuerer Forschungsarbeiten heraus. Diese weisen darauf hin, dass Schall (statt der Schwerkraft) die ursprüngliche, ordnende Kraft aller Materie bei der Entstehung des Universums war.14 Zwar kann sich Schall im Vakuum des Weltalls nicht ausbreiten, wohl aber dort, wo Materie dicht genug beieinanderliegt, um ein Zusammenstoßen der Atome zu ermöglichen. Das kosmologische Standardmodell geht davon aus, dass das Universum während der ersten 380.000 Jahre seiner Entstehung aus einem dichten Plasma kleinster Partikel bestand. Stellt man sich vor, dass all diese Kleinstteilchen miteinander kollidierten, entspricht das Geschehen exakt der Definition von Schall, bei dem ja via Kollision mechanisch Schwingungsinformationen zwischen beliebigen Atomen oder Teilchen übertragen werden.

Schall könnte auch bei der Entstehung des Lebens eine zentrale Rolle gespielt haben. Es wird allgemein angenommen, das Leben begann in der näheren Umgebung hydrothermischer Vulkanschlote am Meeresgrund. Dort strömen (auch heute noch) heiße, mineralienreiche Gase aus dem Erdinneren ins Meerwasser und kommen in Kontakt mit flüssiger Lava. Welche strukturierende und ordnende Kraft am Ende tatsächlich zur Entstehung des Lebens führte, stellt die Wissenschaft noch immer vor ein Rätsel. Könnte es sein, dass Schall, eine der stärksten Ordnungskräfte des Universums, hieran beteiligt war?

Obwohl er nicht sichtbar ist, besitzt Schall holografische Eigenschaften und ist stark genug, Materie auf der atomaren Ebene zu strukturieren. In Wasser erzeugt Schall ein „akustisches Leitsystem“, anhand dessen sich Moleküle in geordneter Form zusammenfinden. Dieser dynamisch-akustische Mechanismus könnte den Funken des Lebens entfacht haben.

Den vollständigen Artikel können Sie in NEXUS 80 lesen. Die Ausgabe können Sie hier erwerben.

Quelle

Gruß an die Erkennenden

TA KI

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Die Pflanze als Spiegel der Seele


Kaum jemand weiß über unsere Heilpflanzen so viel zu erzählen wie Wolf-Dieter Storl, weil er sich intuitiv mit ihnen verbinden kann, weil er ein Freund und Verbündeter dieser Wesen ist. Er öffnet sich den Seelen unserer grünen Verwandten, er spricht mit ihnen, schwingt sich ein auf ihre Persönlichkeit. Ein kurzweiliger Vortrag über das Wesen und die Heilkräfte unserer grünen Verbündeten.

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Gruß an die Seelen
TA KI

Das Wissen um die Sonnenwend ist sehr alt


Bei den Kelten ist die Sommersonnenwende unter dem Namen Alban Hevin bekannt. Sie sollen sage und schreibe 12 Tage und Nächte gefeiert haben. Die Anhänger der noch jungen Wicca Bewegung nennen das Fest Litha.

Der Mittsommer, wie das Fest auch genannt wird, gehört zu den vier großen Sonnenfesten im Jahreskreis. Ihr Pendant ist die Wintersonnenwende am 21. Dezember. Sie liegt der Sommersonnenwende genau gegenüber. Die Frühlings-Tagundnachtgleiche  liegt genau zwischen der Winter- und Sommersonnenwende, die Herbst-Tagundnachtgleiche zwischen der Sommer- und Wintersonnenwende.

Die Kirche konnte dieses heidnische Fest nicht ignorieren, es war fest in der damaligen Kultur der Heiden verankert. So tat sie, was sie in solchen Fällen immer zu tun pflegte, sie wandelte es in ihr eigenes Fest um, den Johannistag. Es war Johannis dem Täufer gewidmet und wurde auf den 24. Juni datiert. Noch heute sind die riesigen Freudenfeuer auch unter dem Namen Johannisfeuer bekannt. Die alte, heidnische Tradition jedoch konnte durch die Kirche bis heute nicht verdrängt werden. Im Gegenteil, mehr denn je suchen die Menschen den Weg zurück zu ihren Wurzeln, möchten sie auf dem Alten Pfad wandeln.

 

Alte Stätten und Relikte

Die Feiern zur Sommersonnenwende gab es bereits, als an die Bibel noch nicht einmal zu denken war. Das lässt sich nicht so einfach aus dem kollektiven Gedächtnis streichen.

Nehmen wir einmal den Turm von Jericho. Er ist der älteste Turm der Welt und steht nun bereits seit 11.000 Jahren. In seiner unmittelbaren Umgebung steht der Berg Quarantal. Der Schatten seines Gipfels fällt zur Sommersonnenwende genau auf diesen Turm. Das fanden die Archäologen der Universität Tel Aviv heraus.

Stonehenge ist nicht ganz so alt wie der Turm von Jericho. Das Alter wird mit etwa 5100 Jahre angegeben. Der Steinkreis ist auch heute eines der bekanntesten Kultstätten der Welt. Stonehenge ist noch immer eines der Lieblingsplätze zur Sommersonnenwende.

Ein weiteres Relikt aus der Bronzezeit ist die Himmelsscheibe von Nebra (siehe Abbildung), welche die Sonnenwenden und die Tagundnachtgleichen anzeigt. Ihr Alter wird auf 3700 bis 4100 Jahre geschätzt.

Dies sind nur drei Beispiele aus der alten Zeit derer es viele gibt. Das Wissen ist tief in den Menschen verankert und niemand wird es löschen können, egal wie sehr es auch versucht.

Himmelsscheibe von Nebra

Alte Mythen rund um die Sommersonnenwende

Mittsommer ist ein Fest der Sonne und des Feuers. Es wird ausgelassen, nahezu ekstatisch gefeiert. War die Wintersonnenwende mit der Sorge vor der bevorstehenden, kalten Jahreszeit verbunden, so war dieses Fest ein Fest der puren Freude. Die Menschen mussten sich nicht sorgen. Die Erde brachte die ersten Früchte hervor und alles stand in heller Pracht. Es herrschte Fülle und Überfluss. Die Sonnenwenden sind eng mit der germanischen, aber auch der keltischen Mythologie verknüpft.

 

Baldur, der germanische Sonnenkönig

Es ist der längste Tag des Jahres. Längst sind die Tage nicht so heiß, wie sie noch werden können. An keinem anderen Tag des Jahres wird die Sonne länger scheinen und ihre Kraft der Erde schenken. Hernach wird sie sich mehr und mehr zurückziehen. Die Schatten ihres Daseins werden von Tag zu Tag länger, bis zur Wintersonnenwende die Nacht den längsten Schatten wirft.

Der immer wiederkehrende Zyklus des Sonnengottes Baldur erreicht zur Sommersonnenwende seinen Höhepunkt.

Geburt und Leben des Baldur

Baldur ist der Lichtgott, der Gott der Sonne. Odin machte sich einst zu einer längeren Reise auf. Seine Brüder Wili und We übernahmen für diesen Zeitraum die Regentschaft. Sie übernahmen aber auch gleich Odins Frau Frigg und zeugten mit ihr einen Sohn, Baldur den Licht- und Sonnengott.

Baldur plagten schlimme Albträume. Immer wieder träumte er von seinem eigenen Tod. Er ertrug diese Last nicht länger und erzählte den anderen Asen von diesem furchteinflößenden Traum. Unter Yggdrasil, der Weltenesche hielten sie Rat was zu tun sei.

Odin wurde ausgesandt näheres zu erfahren, doch davon soll ein anderes Mal die Rede sein. Springen wir ein Stück vor in der Geschichte.

Baldur hatte einen blinden Bruder namens Hödr. Er schlug vor, dass alles in der Welt, alles Beseelte und alles Unbeseelte den Schwur leisten soll Baldur nicht zu schaden.

Frigg machte sich auf und nahm allen Dingen und allen Wesen den Schwur ab, nur eines „vergaß“ sie: Die kleine, zarte Mistel an einer Eiche.

Die Götter testeten den Schwur und warfen Wurzeln und anderes Gehölz nach Baldur, aber alles prallte an ihm ab. Sie wurden mutiger und warfen mit immer größeren Dingen nach Baldur und nichts geschah. Odin warf seinen Speer nach ihm, Thor seinen Hammer, aber alles prallte an ihm ab.

 

Baldurs Tod

Auf einem Fest zum Zeitpunkt der Sommersonnenwende schossen sie wieder mit Pfeil und Bogen und anderem Gewerk auf Baldur. Loki nervte das alles wahnsinnig und er ersann eine List. Als alte Frau verkleidet suchte er Frigg auf und fragte, ob sie wirklich allen Dingen und Wesen den Schwur abgenommen hätte. Sie gestand schließlich, bei einer noch jungen Mistel auf den Schwur verzichtet zu haben.

Loki machte sich auf und holte die zarte, zerbrechlich wirkende Mistel. Zurückgekehrt gab er sie Hödr und überredete ihn damit nach Baldur zu werfen. Dies tat er schlußendlich und Baldur sank tot zu Boden. Er war von der Mistel durchbohrt.

 

Baldurs Wiedergeburt

Nach dem Tod Baldurs waren die Götter sehr verzweifelt. Frigg gab ihren Sohn aber nicht auf. Es gelang ihr nach langem Hin und Her ihren dritten Sohn Hermoðr zu überreden in das Totenreich zu reisen um mit der Totengöttin Hel zu verhandeln. Mit Sleipnir, Odins achtbeinigem Pferd, machte sich Hermoðr auf den Weg durch das Tor zum Totenreich. Niemand ist je durch dieses Tor zurück gekehrt. Das kluge Pferd Sleipnir indes sprang einfach darüber hinweg. So überredete Hermoðr die Totengöttin seinen Bruder Baldur wieder frei zu geben. Hel verlangte, dass alle Wesen und Dinge der Welt um Baldur weinen sollten, erst dann würde sie ihm seine Wiedergeburt gestatten.

Viel Zeit war vergangen, der Winter kratze bereits mit seinen kalten Krallen an der Tür. Frigg schickte abermals Boten in alle Lande aus. Alle weinten nun um Baldur außer Thöll, die Riesin. Wieder war es Loki der Listige, der seine Finger im Spiel hatte. Die Götter erkannten, dass er sich in die Riesin verwandelt hatte. Sie ergriffen Loki, zerrten ihn unter die Erde und fesselten ihn dort an einen Felsen. Erst bei Ragnarök, der Götterdämmerung gelang es Loki sich zu befreien.

Nun war Baldur aus dem Reich der Toten befreit, aber er hatte einen hohen Preis zu zahlen. Jedes Jahr zur Wintersonnenwende wird er neu geboren, um dann zur Sommersonnenwende erneut zu sterben.

 

Cerunnos, der gehörnte Gott der Kelten

Bei den Kelten wird am Tag der Sommersonnenwende der Naturgott Cerunnos geehrt, welcher auch der Gehörnte genannt wird. In der griechischen Mytholigie ist der Gehörnte unter dem Namen Pan bekannt. Sein germanischer Name lautet Freyr.

Cerunnos ist der Herr der Tiere, der treue Begleiter der großen Erdgöttin. Seine Gottheit steht für viele Bereiche der irdischen Welt.

Er ist der Gott:

  • der Natur
  • des Waldes
  • der schöpferischen Naturkräfte
  • der Fruchtbarkeit
  • der Zeugungskraft
  • des Wachstums
  • der Reinkarnation
  • der Kreuzwege
  • der Krieger
  • der Liebe
  • des Wohlstandes und Reichtums.

Dem Gehörnten zu huldigen, bedeutete die eigene Lebenskraft und Fruchtbarkeit zu steigern. Aus ihm spricht die ungebändigte Natur, das Wilde und die Freiheit eines jeden Einzelnen, als Teil des Kreislaufes in dieser Welt.

 

Keltischer Knoten

 

Alte Bräuche der Sommersonnenwende

In der Mittsommernacht, wenn sich die Sonne unter dem Horizont schlafen legt, werden große und kleine Feuer entfacht. Die Menschen tanzen um die Flammen und springen über sie hinweg. Das soll Glück bringen und vor Unheil schützen.

Die kleinen Kinder der alten Zeit wurden schnell krank und eine Krankheit führte nicht selten zum Tod. Sie wurden zur Mittsommernacht über das Feuer geworfen, um sie vor diesem Schicksal zu bewahren. Ein über das Feuer geworfenes Kind, werde nicht so schnell krank, glaubten die Menschen der alten Zeit.

Neigten sich die Feste dem Ende entgegen, so nahmen die Menschen einen glühenden Scheit aus dem Feuer und trugen ihn nach Hause. Mit diesem Holzscheit wurde das eigene Heim gesegnet. In vielen Gebieten ist dieser Brauch noch heute so aktuell wie einst. Die Kultur der Heiden ist nie wirklich zerbrochen.

Die Sommersonnenwende ist ein Fest, dass tief in die Nacht hineinreicht. Um so später es wird, um so berauschender die Feier. Brennende Räder, gemäß einer uralten Tradition, werden entzündet und von den Bergen und Hügeln hinab gerollt.

Das Fest endet erst, wenn die ersten Vögel erwachen und der Morgen dämmert.

 

Die Kraft der Kräuter

Am Tage sammelten die Frauen Kräuter wie Beifuß, Eisenkraut, Rittersporn und vor allem die Sonnenpflanze Johanniskraut. In der Nacht banden sie sich diese um ihre Hüften.

In ihren Haaren trugen sie Blumenkränze aus Gundermann und Eisenkraut, welche die Hellsichtigkeit fördert.

Den Kräutern werden starke Heilkräfte zugesprochen, die ihre Wirkung am kraftvollsten entfalten, wenn die Mittsommernacht auf die Nacht des Vollmondes fällt.

Die nackten, männlichen Tänzer banden sich indes einen Gürtel aus Beifuß oder Eisenkraut um die Hüften. Er sollte die Potenz erhöhen. Die Nacktheit in jener Nacht war übrigens heilig, sie war die Verbindung zum Ursprung des menschlichen Daseins.

Mit Hilfe der Kräuter wurde ein starkes Gebräu kreiert, welches eine besonders berauschende und aphrodisierende Wirkung hatte.

Rund um die Felder steckten die Menschen die sogenannten Wolfskräuter: Arnika, Eberesche, Beifuß, Königskerze, Kümmel und das Christophskraut. Sie sollten dem Sonnengott Ehre erweisen.

Die Priester der Heiden, auch Bilwis Priester genannt, dienten dem Sonnengott Baldur. Zur Sommersonnenwende war es ihre Aufgabe die Felder zu segnen.

 

Die Wärme der Sonne

 

Ein kleines Mittsommer – Ritual

Nimm dir einen kleinen Leinenbeutel und fülle diesen mit Kräutern aus:

  • Lavendel
  • Johanniskraut
  • Eisenkraut
  • Gundermann

Besprich den Beutel mit deinen Sorgen, Ängsten und Problemen. Verbinde ihn und vergiss nicht, ihn mit zum Feuer zu nehmen.

Wirf den Beutel am Abend in die Flammen. So sollen deinen Sorgen und Ängste verbrennen und sich deine Probleme in Rauch auflösen.

Ist das Feuer klein genug, springe darüber hinweg.

Das ist nicht der Moment für waghalsige Experimente!

Spring nicht über das Feuer, wenn es für dich oder umstehende Personen gefährlich ist.

Dieser beherzte Sprung wird dich reinigen.

Mittsommer ist ein geselliges Fest. Es ist Brauch das Fest mit der Familie und / oder Freunden zu feiern.

Die Sommersonnenwende erzählt von Licht und Überfluss, aber sie erzählt auch eine andere Geschichte. Alles was jetzt in Fülle vorhanden ist, wird wieder verloren gehen. Alles was zu Tage kommt, wird wieder im Dunkel verschwinden. Noch sind die Nächte einladend warm und die Tage voller Kraft und Licht. Der Winter scheint weit entfernt. Zelebriere das Leben und tanze durch die Nacht.

Quelle

liche Grüße an Alle- auch die Ahnen

TA KI

 

Der Austernseitling


Der Austernseitling (Pleurotus ostreatus), auch Kalbfleischpilz oder Weihnachtspilz genannt, zählt neben dem Champignon zu den bekanntesten Kulturpilzen. Seinen Namen verdankt er der Tatsache, dass er optisch einer Auster ähnelt und der Eigenart, dass er seitlich an Bäumen wächst.

Der Geschmack seines Fruchtfleisches ist kräftig und erinnert an den feinen Geschmack von Kalbfleisch, deshalb auch der Beiname Kalbfleischpilz. Anzutreffen in der freien Natur ist er in der kühleren Jahreszeit (Herbst bis Frühjahr) – wenn die Temperaturen unter 11 ° C fallen gedeiht der Austernseitling an toten und lebenden Bäumen (meist Buchen oder Eichen).

Kultiviert haben ihn, wie auch den Champignon, die Franzosen. Ende des 19. Jahrhunderts starteten sie die ersten Versuche den Austernseitling künstlich auf Strohballen zu züchten. Verfeinert wurde die Technik im letzten Jahrhundert, vor allem in den osteuropäischen Ländern (z. B. Ungarn).

Auch der Medizin blieb der Austernseitling nicht vorenthalten. Anfang der 50er Jahre konnten Wissenschaftler die im Austernseitling enthaltende antibiotisch wirksame Substanz Pleuromulin extrahieren, welche heute noch in abgewandelter Form in der Pharmazie verwendet wird.

In der chinesischen Medizin (TCM) findet er große Anerkennung und wird dort z. B. zur Behandlung eines Hexenschusses eingesetzt. Darüber hinaus enthält der Austernseitling wichtige B-Vitamine (z. B. B1, B2, B5, B6 und B7), welche vor allem im Fleisch enthalten sind. Deshalb empfiehlt sich der Austernseitling insbesondere im Rahmen einer vegetarischen oder veganen Kost. Obendrein enthält er noch lebenswichtige Aminosäuren, Folsäure und Vitamin D. Besonders hervorzuheben ist seine probiotische Wirkung, die sich u.a. regenerativ auf die Darmschleimhaut auswirkt.

Der Austernseitling zählt deshalb auch zu einem wichtigen Heilpilz, der bei einer Vielzahl von Beschwerden und Erkrankungen eingesetzt werden kann.

Einsatzgebiete:

nach eine Antibiotika-Therapie: aufgrund seiner probiotischen Wirkungsweise empfiehlt sich der Verzehr des Austernseitlings nach einer Einnahme von Antibiotika. Er unterstützt den Aufbau der Darmflora und fördert so den Aufbau der Abwehrkräfte.

zur Prävention von Osteoporose: bei regelmäßigem Verzehr trägt das im Pilz enthaltende Vitamin D zur Vorbeugung von Osteoporose bei.

beugt Krebserkrankungen vor: Forschungen haben gezeigt, dass die Inhaltsstoffe des Austernseitling dazu beitragen das Wachstum von Krebszellen zu hemmen. Es wird daran geforscht zukünftig die Wirkstoffe des Pilzes im Rahmen der konventionellen Krebstherapie einzusetzen.

zur Cholesterinsenkung: der Austernseitling eignet sich sehr gut im Rahmen einer cholesterinarmen Diät. Zahlreiche Untersuchungen weisen darauf hin, dass der Pilz den Wirkstoff Lovastatin enthält, der zur Reduzierung eines erhöhten Cholesterinspiegels eingesetzt wird (hier empfiehlt sich die tägliche Einnahme von Pilzextrakten)

zur Blutdrucksenkung: vor allem in Asien wird der Austernseitling zur Blutdrucksenkung eingesetzt, auch hier empfiehlt sich die tägliche Einnahme des Pilzextrakts.

antioxidative Wirkungsweise: generell wird dem Pilz eine antioxidative Wirkungsweise nachgesagt, die den Körper vor den freien Radikalen schützt. Somit beugt der regelmäßige Verzehr des Pilzes vor altersbedingten Zellschädigungen vor.

bei Glieder- und Muskelbeschwerden: insbesondere in der TCM wird der Austernseitling zur Stärkung der Muskeln und der Sehnen eingesetzt. Zudem lindert er Rückenschmerzen und Gliederstarre.

In der Küche kann der Austernseitling vielseitig eingesetzt werden. Ob gratiniert, gegrillt oder gebraten oder in der asiatischen Küche – er harmonisiert mit einer Vielzahl von Speisen.

TIPP! Der Austernseitling kann gut selber gezüchtet werden. Eine Austernpilzzuchtkultur für Zushause kann über den Fachhandel bezogen werden, so dass er immer frisch geerntet werden kann!

Wichtig!
Um in den Genuss der therapeutischen Heilkräfte des Austernseitlings zu kommen, reicht es nicht aus, 3 mal die Woche den Austernpilz zu vertilgen. Eine tägliche Einnahme von Pilzpulver bzw. Extrakt macht Sinn!

Quelle: http://www.cysticus.de/thema-der-woche/austernseitling.htm

Gruß an die Wissenden

TA KI

Champignon – ein Speisepilz, der Heilkräfte besitzt


Der Agaricus bisporus, auch Kulturchampignon oder zweispuriger Egerling genannt, zählt in unseren Breiten und auch weltweit zu den bekanntesten Speisepilzen. Frisch auf dem Teller verfeinert er mit seinem Aroma nicht nur manches Gericht, sondern versorgt uns dabei noch nebenbei mit vielen wertvollen Nährstoffen, wie z. B. den Vitaminen B, D, E, und K, den Mineralstoffen Eisen, Zink und Kalium. Da 100 g Champignons lediglich ca. 15 kcal haben, ist er auch ein idealer Begleiter jeder Schlankheitskur.

Die verschiedenen Champignonsorten unterscheiden sich durch die Farbe und der Größe ihres Hutes (1,5 cm bis ca. 5 cm). Die farbliche Palette reicht von weiß, beige bis hin zur bräunlichen Einfärbung des Hutes. Der Geschmack des Fruchtfleisches ist sehr mild und hat einen mandel- bzw. nussartigen Geschmack.

Entdeckt wurde er um 1700 in Frankreich. Gärtner des Sonnenkönigs Ludwigs des XIV. fanden diese Pilze (franz. Champignons) auf den Beeten in ihren Schlossgärten. Schnell fanden sie heraus, für welche kulinarische Bereicherung diese Gewächse sorgten. So galten sie zu dieser Zeit als kulinarische Delikatesse und waren nur den Königshäusern und den Adligen vorbehalten.
Erst Mitte des letzten Jahrhunderts änderte sich dies und der Champignon zählt seitdem zu den bekanntesten Pilzsorten rund um den Globus. Er ist nun zu erschwinglichen Preisen in frischer Qualität rund ums Jahr erhältlich.
Mittlerweile stellte man auch fest, dass der Champignon auch mit Heilkräften versehen ist.

Einsatzgebiete:

Diabetes Mellitus: der Champignon enthält ein spezielles Enzym, „Tyrosinase“ genannt. Diesem Enzym wird eine blutzuckersenkende Wirkung nachgesagt.

zur Krebsprävention: Forschungen haben ergeben, dass insbesondere bei Brustkrebs, Darm- und Prostatakrebs das Wachstum des Tumors durch die Heilwirkung des Champignons reduziert werden kann. Auch eine vorbeugende Wirkung wurde durch den Verzehr der Pilze festgestellt.
Auch im Rahmen des Prostatakrebses wurden derartige Beobachtungen gemacht.

während der Stillzeit: es wurde beobachtet, dass bei einem regelmäßigem Verzehr von Champignons in der Stillphase die Milchproduktion angeregt wird.

Herz- und Gefäßerkrankungen: der Champignon eignet sich wunderbar im Rahmen einer cholesterinarmen Diät. Zahlreiche Untersuchungen weisen darauf hin, dass der Pilz den Wirkstoff Lovastatin enthält, der zur Reduzierung eines erhöhten Cholesterinspiegels eingesetzt wird. Zudem enthalten die Pilze sehr viel Kalium, aber wenig Natrium, so dass ihnen auch eine blutdrucksenkende Wirkung nachgesagt werden kann.

Leberprotektiv: Die Extrakte des Champignon wirken auch als Leberschutz.

bei veganer Ernährung: durch den hohen Gehalt an Vitamin B12 ist er auch ein guter Begleiter im Rahmen der veganen Ernährung.

Gicht: aufgrund des nicht sehr hohen Gehalts an Purinen ist der Champignon auch bei einer purinarmen Ernährung angesagt. Zudem wirken seine Inhaltsstoffe stabilisierend auf den Harnsäurespiegel im Blut.

Wichtig!
Um in den Genuss der therapeutischen Heilkräfte des Champignons zu kommen, reicht es nicht aus, 3 mal die Woche Champignons zu vertilgen. Eine tägliche Einnahme von Pilzpulver oder Extrakt macht Sinn! Eine Ausnahme bilden ernährungsphysiologische Gesichtspunkte.

Quelle: http://www.cysticus.de/thema-der-woche/champignon.htm

Gruß an die Besseresser

TA KI

Sieben Kräuter, die Sie fit machen


Gesund abnehmen, geistig fit sein, entwässern, schlechte Laune vertreiben, Blähungen und Sodbrennen verhindern oder die Vitalität fördern – das alles geht auch ohne Medikamente, nur mit den gesunden Kräften der Natur. Und die wachsen alle in unserem Garten: Sieben Küchenkräuter, die alle unsere Gesundheit fördern.

Die Kraft der Küchenkräuter

Sie wachsen jetzt wieder überall im Garten, auf der Terrasse, auf dem Balkon, ja oft sogar auf der Fensterbank. Wir würzen damit unsere Speisen. Doch sie können mehr. Unsere ganz gewöhnlichen, alltäglichen Küchenkräuter verfügen über erstaunliche Kräfte. Sie sind Naturarzneien, für unsere Gesundheit von großer Bedeutung.

Basilikum für Ihr Gehirn

Herb leaf selection in a rustic wooden basket including green and violet

Herb leaf selection in a rustic wooden basket including green and violet

Basilikum ziert eine sehr bekannte mediterrane Speise, die in der schönen Jahrszeit wieder hochaktuell wird: Mozarella-Käse mit Tomaten und Basilikumblättern. Ebenso beliebt ist Pesto aus der italienischen Küche: Spaghetti mit Basilikum. Nur wenige aber wissen, dass Basilikum in unserem Körper hochaggressive Schadstoffe bekämpfen kann, die uns alt und krank machen. Und der intensive Duft des Küchenkrautes schärft das Gehirn. Die beiden ätherischen Öle Eugenol und Estragol in den Basilikum-Blättern machen geistig fit.

Kresse schützt vor Hungerattacken

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Die Kresse ist ein herrliches Frisch-Gewürz für knackige Blattsalate. Sie schmeckt auch köstlich auf einem Butterbrot, das man ganz dick damit belegt. Mit ihrem hohen Anteil an Vitamin C schützt sie uns aber auch vor Erkältungen. Sie versorgt uns mit dem Spurenelement Jod für die Schilddrüse und mit Senfölen zum Stärken von Harnblase und Harnwegen. Besonders interessant aber ist die Kresse fürs Abnehmen. Das Spurenelement Chrom steuert das Sattwerden. Mit 2 Hand voll Kresse am Tag kann man sich beim Abspecken vor Hungerattacken schützen.

Lavendel verjagt schlechte Laune

lavendel-niedrige-sorten

Ein hochinteressantes Küchenkraut ist der Lavendel mit seinen duftenden Blüten. In der Küche setzt man Lavendel für Fisch-, Lamm- und Wildgerichte ein. Man gibt damit Soßen, Suppen, ja sogar Kuchen und Keksen eine ganz besondere Note. Doch 200 Wirkstoffe, allen voran das Linalyt-Acetat und das Linalool, machen die Lavendelblüten zur Arznei. Man kann mit Lavendel schwache Nerven beruhigen, kann Ängste und schlechte Laune vertreiben. Dazu brüht man entweder einen Tee auf, oder man gibt einfach ein paar Tropfen Lavendelöl ( Apotheke, Reformhaus) in ein Taschentuch und schnuppert tagsüber immer wieder daran.

Liebstöckel gegen Aufstossen und Blähungen

Liebstöckel in einen Topf

Liebstöckel in einen Topf

 

Liebstöckel macht jede Suppe erst zum wahren Genuss. Das Küchenkraut fördert den Harnfluss und entwässert. Es kann Krämpfe lösen, Blähungen bekämpft. Aber es regt auch den Appetit an. Auch Aufstoßen und Sodbrennen kann man mit Liebstöckel gut bekämpfen. Viele Medikamente, die zum Entwässern eingesetzt werden, enthalten den hoch dosierten Extrakt aus der Liebstöckelwurzel.

Petersilie gegen Erkältung und Stress

petersilie

 

 

Petersilie ist für viele eines der wichtigsten Küchenkräuter für Salate, Suppen und Soßen. Doch sie schmeckt nicht nur köstlich. Sie ist reich an Vitamin C, schützte damit vor Erkältungen und Stress, hilft auch beim Abnehmen. In früheren Zeiten galt die Petersilie in Schottland – roh gekaut – als Potenzmittel für den Mann. Typisch schottisch sparsam: Petersilie kostet nicht viel.

Rosmarin macht Sie geistig fit

Fresh rosemary bunch with selective focus isolated on white background

Fresh rosemary bunch with selective focus isolated on white background

Was wären Kaninchen, Huhn und Lamm in der kulinarischen Zubereitung ohne Rosmarin? Doch Rosmarin hat auch enorme Heilkräfte. Es aktiviert Herz und Kreislauf, gibt dem Organismus Schwung, hilft nach langen Flugreisen und Jetlag zu bekämpfen und macht geistig fit. Die einfachste Möglichkeit, fit in den Tag zu gehen: Reiben Sie nach dem Duschen und Abtrocknen die Fußsohlen mit Rosmarinöl ( Apotheke, Reformhaus) ein.

Schnittlauch versorgt Sie mit Eisen

schnittlauch

Schnittlauch ist ein sehr beliebtes Küchenkraut für Suppen, Salate oder einfach fürs Butterbrot. Er schützt vor Schnupfen und ist eine hervorragende Waffe gegen die Frühjahrsmüdigkeit, weil er uns mit Eisen versorgt. Eisen fördert unsere Vitalität. Man nennt den Schnittlauch übrigens auch den „ kleinen Bruder der Zwiebel“. Im Grunde genommen sollte in keiner Küche ein Topf mit Schnittlauch stehen, damit man jederzeit frischen Schnittlauch zur Verfügung hat. Dieses Küchenkraut ist der erste Frühlingsbote auf der Fensterbank.

Quelle: http://www.bankhofer-gesundheitstipps.de/kuechenkraeuter/sieben-kraeuter-sie-fit-machen.html

Gruß an die Besseresser

TA KI

15 tolle Tricks, bei denen Zitronenöl richtig hilfreich ist.


Zitronen sind eine der gesündesten Früchte überhaupt. Sie haben eine Menge Vitamin C, ihre Antioxidantien suchen Ihresgleichen und sie haben eine desinfizierende Wirkung. Weiterhin gibt es auch das berühmte ätherische Zitronenöl, das eine Menge der Eigenschaften von Zitronen enthält. Hier stellen wir dir 15 verschiedene Verwendungsmöglichkeiten von Zitronenöl vor.

1. Flecken entfernen

Zitronenöl ist ein wahrer Alleskönner, wenn es um Wäsche geht: Ein paar Tropfen auf Fettflecken, Kaugummi oder Aufkleberrückstände, dann ab in die Wäsche damit. Das Zitronenöl wird bei deren Bekämpfung helfen.

Imgur/BigSmellyHippy

2. Magenprobleme bekämpfen

Wenn dein Magen mal nicht so will wie du, dann kannst du hiermit deine Verdauung anregen. Ein bisschen Zitronenöl mit einem anderen Öl (z.B. Kokosöl) vermischen und dann auf deinen Bauch einreiben, fertig.

3. Haut und Nägel verbessern

Zitronenöl kann auch der Hautalterung vorbeugen. Fettige und unreine Haut kann sich durch Zitronenöl sichtlich bessern. Auch brüchigen Nägeln hilft es, wenn sie zwei Mal pro Tag mit Zitronenöl bestrichen werden. Das kräftigt sie und lässt sie einfach wieder schön aussehen.

Imgur/Sam152

4. Erkältungsbeschwerden lindern

Bei Erkältungen hilft dir Zitrone nicht nur als Vitaminschub. Es hilft auch gegen Halsschmerzen. In Salzwasser aufgelöst schmeckt das zwar nicht sonderlich lecker, aber wenn du damit gurgelst, geht es deinem Hals bald viel besser. Auch als Schleimlöser wirkt die Wunderwaffe. Auf den Hals und auf die Brust auftragen, gut einmassieren und dann viel Wasser zu sich nehmen und du bist deine Verschleimung im Nu los.

5. Haare aufhellen

Als Aufheller für deine Haare bekämpft Zitronenöl wirksam und schnell fettiges Haar. Einfach 1 bis 2 Tropfen mit einer Handvoll Shampoo mischen und deine Haare sehen gleich viel lebendiger aus.

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6. Krebsvorsorge

Kampf dem Krebs! Die Zitrone besitzt Falvonoide, die Krebs und Herzinfarkten vorbeugen und auch die Blutfettwerte senken. Sie ist also ein echter Allrounder, was unsere Gesundheit angeht.

7. Abhilfe bei Stichen

Bei lästigen Mückenstichen, die jucken und brennen, wirkt Zitronenöl wahre Wunder. Als Unterstützung für die natürlichen Heilkräfte deines Körpers einfach ein paar Tropfen auf einen Stich geben, einmassieren und fertig.

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8. Vitaminlieferant

In einer Zitrone steckt mehr als die Hälften des täglichen Vitamin-C-Bedarfs. Um den starken Geschmack ein bisschen zu mindern, kannst du den Zitronensaft entweder in Wasser geben oder in Tee.

9. Gegen Nagelpilz

Gegen Nagelpilze wirkt Zitronenöl ganz besonders gut: Obwohl Pilzbefall eine langwierige Sache ist, kann Zitronenöl dir helfen, dem Ganzen Herr zu werden. Einfach regelmäßig ein paar Tropfen Zitronenöl auf den befallenen Finger- oder Zehennagel geben und der Nagelpilz kann erstickt werden.

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10. Gegen Herpes

Bei lästigen Lippenbläschen unterstützt Zitronenöl sehr gut den Heilungsprozess. Dabei einfach ein paar Tropfen auf ein Wattestäbchen geben und dann vorsichtig auf die betroffene Lippe geben. Dies kann die Heilung fördern und du wirst deine Lippenbläschen sicher bald los.

11. Hilfe gegen Mundgeruch

Wenn alle zurückweichen, wenn sie deinen Atem riechen, kann dir Zitronenöl helfen. Einfach ein paar Tropfen davon einmal die Woche auf deine Zahnbürste geben und damit putzen. Dein Atem sollte sich merklich bessern. Außerdem sagt das Zitronenöl auch den Bakterien auf deiner Zahnbürste den Kampf an.

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12. Als Denkhilfe

Zitronen können außerdem anregend fürs Oberstübchen sein: Zitronen helfen bei Denkprozessen und regen deinen kognitiven Prozess an, wenn es mal nicht so gut laufen sollte. Dazu ein paar Tropfen Zitronenöl auf die Schläfen einreiben.

13. Als Blutungsstiller

Zitronensaft wirkt blutstillend, schmerzt aber auf kleinen Schnittwunden. Um das Brennen zu unterdrücken, kannst du den Zitronensaft mit Wasser verdünnen.

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14. Für die Stimmung

Das Zitronenöl in Kombination mit der Aromatherapie wirkt wahre Wunder, wenn es dir mal schlecht gehen sollte: Als Stimmungsaufheller und als frische Brise in deiner Wohnung ist ätherisches Zitronenöl perfekt.

15. Als Schmerzmittel

Die Zitrone ist auch ein gutes Schmerzmittel: In Kaffee oder Espresso gegeben lindert sie Schmerzen, denn sie unterstützt die körpereigene Schmerzhemmung, während das Koffein die Blutgefäße erweitert, was sich zusätzlich schmerzlindernd auswirkt.

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Allerdings sollte darauf hingewiesen werden, dass Zitronenöl die Haut lichtempfindlich machen kann, deswegen gilt: Kein Solariumbesuch und Bräunen in der Sonne, nachdem man Zitronenöl verwendet hat. Außerdem ist Zitronenöl nicht sehr lange haltbar, weswegen es schnell aufgebraucht werden sollte.

Diese Tricks können dir bei vielen alltäglichen Problemchen helfen, für die man normalerweise teures Geld ausgeben müsste.

Quelle:http://www.heftig.de/zitronenoel/

Gruß an die heilende Natur

TA KI