Isländisches Moos


Studien belegen eindeutig die heilsame Wirkung des nordischen Felsengrases. Obwohl Isländisches Moos (Cetraria islandica syn. Lichen islandicus) überall in höheren Lagen Europas vorkommt, erkannten die Isländer die Heilkraft dieser Pflanze als Erste.

Sie nannten sie Fjallagrös (Felsengras). Was sich genau am isländischen Moos für die Heilkraft verantwortlich zeichnet und welche Beschwerden damit gelindert werden können, erfahren sie hier.

In Notzeiten nutzten sie die Heilpflanze sogar als Nahrungsmittel. Tatsächlich ist das Isländische Moos aber gar keine Moosart, sondern eine Flechte. Sie dient medizinischen Zwecken und wird von April bis Oktober ausschließlich wild gesammelt und sofort getrocknet.

Hauptwirkstoffe von Isländischem Moos

  • Polysaccharid-Schleimstoffe
  • Lichenin (heiß löslich)
  • Isolichenin (kalt löslich)
  • Flechtensäuren

Die Flechtensäuren, die für den recht bitteren Geschmack des Isländischen Mooses verantwortlich sind, wirken antibiotisch.

Unsere Vorfahren schätzten die „Moos-Chokolade“

Während wir heute Lutschpastillen aus Isländischem Moos verwenden, liebten unsere Vorfahren eine spezielle „Moos-Chokolade“ aus der Flechte, Kakao, Zucker und Saleppulver (Wurzel des Knabenkrauts).

Nach einem Bericht des „Neuen Journal der Pharmacie“ aus dem Jahr 1867 war sie „ein Arzneymittel von großer Wirksamkeit“, guter Verträglichkeit und hohem Nährwert. Aus der Schokolade entwickelte der Frankfurter Apotheker Karl Philipp Engelhard 1860 „Isländische Moos-Pastillen“, die in moderner Form heute noch hergestellt werden.

Mehrere aktuelle seriöse Studien haben hohe Wirksamkeit der „Isländischen Moos-Pastillen“ eindeutig belegt. Auch die Kommission E des früheren Bundesgesundheitsamts hat die Flechte als natürliches Heilmittel bei Erkältungs- und Verdauungsbeschwerden anerkannt.

So wirkt Isländisches Moos: schmerzlindernd

  • hustenstillend
  • auswurffördernd
  • antibiotisch gegen die Bakterien Helicobacter pylori und Staphylococcus aureus
  • appetitanregend
  • verdauungsfördend
  • wundheilungsfördernd

Isländisches Moos kann Ihnen bei diesen Beschwerden helfen

  • Heiserkeit
  • trockener Reizhusten
  • rauer Hals, besonders bei zu trockener Luft
  • beginnende Halsentzündung
  • Zahnfleischentzündung
  • Appetitlosigkeit
  • Reizung der Magenschleimhaut
  • Verdauungsschwäche durch Mangel an Verdauungsenzymen

Anthroposophische Ärzte verwenden Zubereitungen aus Isländischem Moos zur Ergänzung der Misteltherapie bei Krebs und zur Behandlung chronischer Wunden.

Im Gegensatz zu den Moos Pastillen schmeckt der Kaltauszug aus Isländischem Moos recht bitter, enthält aber die wichtigen antibiotischen Wirkstoffe. Das Überbrühen mit heißem Wasser zerstört diese Stoffe, löst jedoch die beruhigenden Schleimstoffe.

Wie wird Isländisches Moos verwendet?

Durch seine Inhaltsstoffe wie Bitterstoffe oder Vitamine kann das Isländische Moos eine heilende Wirkung auf Ihren Körper erzielen. Wir haben Ihnen hier einige Rezepturen zum Thema Isländisches Moos zusammengestellt und geben zusätzlich Tipps, auf was Sie beim Kauf und der anschließenden Verarbeitung unbedingt achten sollten.

Polysaccharid-Schleimstoffe:

Isländisches Moos wurde durch das Reaktorunglück in Tschernobyl im April 1986 teilweise stark in seinem Wildbestand radioaktiv belastet. Deshalb sollten Sie nur auf garantiert unbedenkliche Ware aus Apotheken vertrauen.

Bei Halsentzündungen

Setzen Sie 1 TL getrocknete Flechte mit 1/4 l kaltem Wasser an. Seihen Sie den Auszug nach 2 Stunden ab und erwärmen Sie ihn vorsichtig (nicht kochen!). Trinken Sie 3 bis 4 Tassen dieses antibiotischen Auszugs täglich.

Bei Halsentzündungen können Sie 1 TL Honig hinzufügen, bei Verdauungsbeschwerden trinken Sie ihn bitte pur. Diesen Auszug können Sie auch zum Gurgeln bei Entzündungen der Mundhöhle und des Rachens verwenden.

Heißer Moos-Tee lindert Reizhusten

Überbrühen Sie 1 TL getrocknete Flechte mit 1/4 l siedendem Wasser und seihen Sie den Tee nach 10 Minuten ab. Wenn Ihnen der Tee zu bitter ist, gießen Sie den ersten Aufguss sofort ab und lassen erst den zweiten 10 Minuten ziehen. Gegen trockene Halsbeschwerden trinken Sie am besten 3 bis 4 Tassen frisch zubereiteten, mit Honig gesüßten Tee über den Tag verteilt.

Isländisches Moos: Fertigpräparate

  • Gegen Halsbeschwerden: Isla Moos Pastillen oder Isla Mint Pastillen, Herbal Isla Moos Bonbons zuckerfrei, tetesept Hals-activ Lutschtabletten, Soldan Isländisch Moos Bonbons und Cetraria islandica Oligoplex liquid.
  • Gegen Verdauungsbeschwerden: Urtinkturen und homöopathische Potenzen aus Cetraria islandica verschiedener Hersteller.

Nebenwirkungen sind bei Einhaltung der empfohlenen Tagesdosis von 4 bis 6 g Droge in entsprechender Zubereitung nicht zu erwarten.

Quelle: http://www.fid-gesundheitswissen.de/pflanzenheilkunde/islaendisches-moos/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Arnika


Die goldgelben, margeritenähnlichen Blüten der Arnika (Arnica montana) sind als Wundheilmittel bei Verletzungen aller Art schon in mittelalterlichen Kräuterbüchern beschrieben. Goethe trank Arnika-Tee gegen sein Herzleiden und Pfarrer Kneipp schätzte sie besonders bei der Wundbehandlung.

Arnika Arnica© Adobe Stock

Arnika: Seltene aber wertvolle Erste-Hilfe-Pflanze

Das Heilmittel ist als erste Hilfe bei Unfällen aller Art unübertroffen. Dies drücken auch die Namen aus, welche die Volksheilkunde dieser Heilpflanze gab: Bergwohlverleih, Wohlverleih, Stichkraut, Mutterwurz, Fallkraut, Kraftrose.

Die Pflanze Arnica Montana wächst, wie der Name schon vermuten lässt, in bergigen Regionen wie beispielsweise in den Alpen und Vogesen. Sie ist eine Pflanzenart der Gattung Arnika und der Familie der Korbblütler, die unter Naturschutz steht. Die Hersteller der Arzneimittel bauen sie auf Feldern an.

Wurzelstockpulver für homöopathische Zwecke

Das homöopathische Mittel Arnica wird aus dem vorsichtig getrockneten und pulverisierten Wurzelstock der blühenden Pflanze hergestellt.

Als homöopathische Mittel ist Arnika in erster Linie ein Akutmittel der ersten Stunde für alle stumpfen Verletzungen sowie für blutende Wunden, denn das Mittel nimmt den Verletzungsschmerz und kann sowohl innere als auch äußere Blutungen stillen, zum Beispiel nach einer Operation.

Später kann es allerdings notwendig werden, ein weiteres Mittel anzuwenden, um die Verletzung vollständig auszuheilen.

Achtung: Nehmen Sie das Mittel niemals vorbeugend, etwa vor einem zahnärztlichen Eingriff ein. Sie könnten dadurch die anschließenden Beschwerden noch verschlimmern. Wenden Sie Arnica nicht in Potenzen unterhalb der D6 oder C6 an, da niedrigere Potenzen Blutungen fördern anstatt stoppen würden.

Arnica wirkt:

  • entzündungshemmend
  • desinfizierend
  • wundheilend
  • schmerzlindernd
  • durchblutungsfördernd

Hauptanwendungsgebiete von Arnica:

  • Prellungen
  • Blutergüsse
  • Quetschungen
  • Zerrungen
  • Kopfverletzungen mit Gehirnerschütterung
  • Muskelkater
  • Schwellung nach Zahnziehen
  • Gelenkschmerzen
  • Verstauchungen
  • Furunkel
  • Sonnenbrand

Typische Symptome:

  • Zerschlagenheitsgefühl
  • Die Beschwerden werden heruntergespielt
  • Hohe Schmerzempfindlichkeit
  • Angst, berührt zu werden
  • Neigt zu Blutungen

Verbesserung der Beschwerden:

  • Hinlegen
  • Ruhe
  • Frische Luft

Verschlechterung :

  • Berührung
  • Bewegung
  • Erschütterung
  • Durch leichten Druck auf die erkrankte Stelle

Ursache für die Beschwerden:

  • Schlag, Stoß
  • Schock
  • Überanstrengung
  • Entzündung
  • Unfall

Blütenblätter zur äußerlichen Anwendung

Zur medizinischen äußerlichen Anwendung werden ausschließlich die getrockneten Blütenstände der Arnika verwendet. Da das Helenalin im ätherischen Blütenöl der Blätter giftig wirkt, werden Salben und Tinkturen Anwendung hergestellt. In dieser Form kann Arnika folgende Wirkungen erzielen:

  • entzündungshemmend
  • abschwellend
  • schmerzstillend
  • keimtötend

Für die entzündungshemmenden Eigenschaften wird der Wirkstoff Thymol verantwortlich gemacht, der Bestandteil des ätherischen Öls ist. Ganz ähnlich wirkt auch das Helenalin.

Diese Substanz kann einen entzündungsfördernden Botenstoff (TNF alpha) hemmen und so Entzündungen und Ödembildungen verhindern. Damit hat Arnika eine ähnliche Wirkung wie Kortison, jedoch ohne dessen schädliche Nebenwirkungen.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind:

  • Flavonoide
  • ätherisches Öl (Thymole, Sesquiterpene, Phenolcarbonsäuren)
  • Helenalin
  • Polysaccharide
  • Cumarine
  • Bitterstoffe (Arnicin)

So wenden Sie Arnika an

Getrocknete Arnika-Blüten, -Essenzen, Fertigpräparate mit Arnika-Extrakten und homöopathische Globuli erhalten Sie in der Apotheke. Salben und Tinkturen können Sie auch im Drogeriemarkt kaufen. Der früher von der Volksmedizin zur Herzstärkung beliebte Arnika-Tee wird heute nur noch für Mundspülungen verwendet.

  • Grundrezept für Arnika-Tee: Übergießen Sie ein bis zwei Teelöffel getrocknete Arnikablüten mit einer Tasse kochendem Wasser und seihen Sie den Aufguss nach 15 Minuten ab. Machen Sie mit dem lauwarmen Tee bei Entzündungen im Mund und bei Aphten mehrmals täglich eine Mundspülung.
  • Abschwellende Arnikakompressen: Vermischen Sie einen Esslöffel Arnika-Essenz mit neun Esslöffeln Wasser und tränken Sie damit ein Kompressentuch. Lassen Sie bei Prellungen und Quetschungen zur Schmerzlinderung und Abschwellung die Kompresse 15 Minuten auf der verletzten Stelle einwirken.
  • Schmerzstillendes Arnika-Öl: Füllen Sie ein Schraubdeckelglas mit einer Handvoll Blüten und übergießen Sie diese mit Olivenöl bis diese vollkommen bedeckt sind. Lassen Sie den Ansatz drei Wochen an einem sonnigen Ort ziehen. Verwenden Sie das Öl nach dem Abfiltern zur Massage bei Muskel- oder Gelenkschmerzen.
  • Homöopathische Anwendung: Lassen Sie bei Verletzungen oder Operationen unmittelbar nach dem Ereignis einmalig drei Globuli in der Potenz C30 langsam im Mund zergehen.

Quelle: http://www.fid-gesundheitswissen.de/pflanzenheilkunde/arnika/

Gruß an die, die Arnika immer in ihrer Hausapotheke haben.

TA KI

Goldrute


Die Echte Goldrute (Solidago virgaurea) gehört zur Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae) und ist in ganz Europa anzutreffen. Die leuchtend gelb blühende Wildstaude wird bis zu 1 m hoch.

Ursprünglich bevorzugte sie sonnige Waldränder, heute breitet sie sich auch auf Schuttflächen sowie entlang von Bahngleisen aus. Zu medizinischen Zwecken werden die gesamten oberirdischen Pflanzenteile verwendet. Die Erntezeit beginnt mit der Blüte im August.

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Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind

  • phenolische Glycoside, v. a. Leiocarposid
  • Flavonoide, v. a. Rutosid, Quercitrin
  • Triterpen-Saponine
  • Gerb- und Bitterstoffe
  • ätherisches Öl

Achtung: Achten Sie beim Kauf darauf, dass Sie Echte Goldrute und nicht etwa Riesengoldrute (Solidago gigantea) oder Kanadische Goldrute (Solidago canadensis) erhalten. Denn nur erstere enthält den wichtigen Wirkstoff Leiocarposid.

So wirkt Goldrute

Um die Nieren und Harnwege medizinisch zu unterstützen, ist natürlich eine harntreibende Wirkung gewünscht. Wirkt ein Arzneimittel zusätzlich auch entzündungshemmend, kann dies die Genesung womöglich sogar beschleunigen.

Und genau hier setzt die Goldrute an: Diese Heilpflanze wird besonders wegen Ihrer Wirkung auf die Nieren und Harnwege geschätzt und kann dort aus ihrem vollen Potenzial schöpfen; sie wirkt stark harntreibend sowie entzündungshemmend und fördert die Durchblutung der Nieren.

Das sind die wichtigsten Wirkweisen der gesunden Heilpflanze aus der Familie der Korbblütler:

  • entwässernd bzw. harntreibend (diuretisch)
  • entkrampfend und entspannend auf die Muskulatur der Harnwege
  • entzündungshemmend
  • vorbeugend gegen Blasen- und Nierensteine
  • austrocknend bei äußerlicher Anwendung

Besonders hervorzuheben ist, dass sie im Gegensatz zu vielen schulmedizinischen Entwässerungsmitteln die Ausscheidung von Natrium-, Kalzium- und Kaliumionen über die Nieren – und damit das lebenswichtige Gleichgewicht der Mineralstoffe (Elektrolyte) – nicht stört.

Bei diesen Beschwerden hilft Ihnen Goldrute

Das gesunde Korbblütengewächs hilft Ihnen bei:

  • entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege
  • Harnsteinen und Nierengrieß
  • Reizblase
  • Gicht und Rheuma
  • Zahnfleischentzündungen

 

Ansonsten wird es als Wundheilmittel heute nicht mehr verwendet.

Goldrutenextrakt schützt Ihre Reizblase

Millionen Menschen leiden unter einer Reizblase. Dazu gehören so unangenehme Symptome wie plötzlich auftretender überfallartiger Harndrang, gestörter Harnfluss sowie Krämpfe und Schmerzen im Unterleib. Die Ursachen der Reizblase sind vielfältig.

In der Behandlung hat sich der hoch dosierte Extrakt der Goldrute bewährt. Er wirkt gleich vierfach:

  • Er entspannt die verkrampfte Blasenmuskulatur – damit verschwinden die Schmerzen und das Gefühl, ständig zu müssen.
  • Er regt die Harnbildung an und sorgt so für eine bessere Durchspülung der Blase.
  • Er hemmt die Vermehrung krankmachender Keime in der Blase.
  • Er bekämpft Entzündungen.

Die unangenehmen Symptome lassen rasch nach – und damit kann sich auch Ihre Seele wieder entspannen. Sie erhalten den Extrakt als Fertigpräparat unter dem Namen Urol flux in der Apotheke als Film- oder Brausetablette. Dazu an späterer Stelle noch mehr…

Goldrute hemmt auch Entzündungen

Die Echte Goldrute wird bereits seit dem Mittelalter als Heilmittel für die ableitenden Harnwege genutzt. Als Entdecker gilt der Wanderarzt Arnold von Villanova (ca. 1240 bis 1311), der mit dem Kraut Nierengrieß und Blasensteine erfolgreich behandelte.

Außerdem wurde Pulver aus Goldrutenkraut zur Behandlung von Wunden und Mundentzündungen verwendet; daher auch die Namen Gold- und Edelwundkraut.

So wenden Sie die Goldrute richtig an

Die gesunde Pflanze kann vielfältig angewendet werden. Hier wird v. a. zwischen Fertigpräparaten und Rezepten unterschieden, die je nach Anwendung variieren können. Das sollten Sie bei Präparaten und Tees aus der Goldrute beachten:

Fertigpräparate: In der Apotheke erhalten Sie eine Reihe von Präparaten, die Goldrute allein oder in Kombination mit anderen Heilpflanzen (zur Blasenspülung) enthalten – z. B. Cystinol® (Tagesbedarf ca. 1, 50 €), Cystium® (Tagesbedarf ca. 1, 30 €) oder Kalkurenal®-Lösung (Tagesbedarf ca. 0, 80 €).

Tees: Sinnvoller ist es oft, wenn Sie diese in Form von harntreibenden Tees einsetzen. Denn bei Harnwegsinfekten müssen Sie ohnehin täglich bis zu 3 l Flüssigkeit trinken. Außerdem sind ihre Wirkstoffe gut wasserlöslich.

Kräutertee mit Wildblumen und Kräutern© Alexander Raths – Fotolia

So bereiten Sie einen Goldrutentee zu:

Übergießen Sie 1 – 2 gehäufte TL Goldrutenkraut (aus der Apotheke) mit 200 ml kochendem Wasser. Seihen Sie den Tee nach 10 Min. ab und trinken Sie ihn stets frisch zubereitet (bis zu 5-mal am Tag).

Fertigpräparate mit Echter Goldrute

Neben verschiedensten Rezepten zur Zubereitung der Goldrute gibt es im Handel – hier v. a. in Apotheken oder Reformhäusern – auch entsprechende Fertigpräparate mit den entsprechenden Wirkstoffen:

Monopräparate:

  • Alcea® Solidago virgaurea Urtinktur (20 ml ca. 17,43 €)
  • Cystinol long® (60 Kps. 23,70 €)
  • Cysto Fink® mono (60 Kps. 21,93 €)
  • Solidagoren® N (20 ml 5,36 €)
  • Solidago Steiner® (20 Tabl. 9,97 €)

Kombi-Präparate:

  • Antinephrin M (50 ml 11,40 €)
  • Löwe-Komplex Nr. 13 Solidago (50 ml 10,88 €)
  • Solidago Hevert® Complex (50 ml 11,40 €)
  • Uricosyx Lösung (30 ml 8,10 €)

Alle Präparate sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich.

Weitere Informationen

Goldrute selbst sammeln:

Die Echte Goldrute ist eine seltene Pflanze und kommt daher zum Sammeln nicht in Frage. Die bei uns weit verbreitete Kanadische Goldrute sieht ihr zwar ähnlich, hat aber kaum harntreibende Wirkungen.

Nebenwirkungen:

Goldrute ist sehr gut verträglich, und es sind keine Neben- oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bekannt. Lediglich wenn Sie an Nierenleiden oder Ödemen (Wasseransammlungen) leiden, dürfen Sie die Heilpflanze nicht anwenden.

Achtung:

Auch wenn der gesunde Korbblütler i. d. R. Beschwerden mit den Nieren oder der Harnwege lindert – bei der Einnahme entsprechender Zubereitungen oder Präparate ist Vorsicht geboten. Gerade die entwässernde Eigenschaft der Goldrute kann nämlich je nach Veranlagung problematisch werden.

Das sollten Sie bei der Einnahme von Produkten aus der Goldrute unbedingt beachten bzw. diese Patientengruppen sollten auf entsprechende Medikationen unbedingt verzichten:

  • Kinder unter 12 Jahren sowie Schwangere sollten Goldrute nicht einnehmen.
  • Wenn Sie gegen andere Korbblütengewächse, z. B. Kamille, allergisch sind, sollten Sie auch auf Goldrute verzichten.
  • Bei Wassereinlagerungen (Ödemen) infolge einer Nieren- oder Herzschwäche ist die Anwendung von Goldrute nicht erlaubt, da es zu einer Überlastung der geschwächten Organe kommen kann.

Goldrute statt Antibiotikum: In 9 von 10 Fällen eine gute Alternative

Laue Sommerabende verleiten dazu, sich zu dünn anzuziehen. Manchmal ist auch die nasse Badehose schuld – und ehe Sie sich versehen, haben Sie sich eine Harnwegsinfektion eingefangen. Doch brauchen Sie jetzt auf jeden Fall ein Antibiotikum?

Goldrutenblüten - Nahaufnahme© epantha – Fotolia

Nicht unbedingt: In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie stattdessen die Heilkraft der Goldrute nutzen – am besten als frischen Tee. Goldrutentee wirkt gleich vierfach und hat keine schädlichen Nebenwirkungen.

Harnwegsinfekte betreffen zu 80 % Frauen. Bei ihnen liegt der Ausgang der Harnröhre in unmittelbarer Nähe zum After und zum Intimbereich. Da haben es Bakterien leicht, von hier aus auch in die Harnwege vorzudringen.

Das sind die ersten Anzeichen einer Harnwegsinfektion:

  • ständiger Harndrang
  • Brennen beim Wasserlassen
  • krampfartige Bauchschmerzen
  • Harninkontinenz

Bei Männern über 50 steigt die Infektionsrate mit den zunehmenden Prostataerkrankungen ebenfalls deutlich an. Eine vergrößerte Prostata behindert den Abfluss des Harns. Wegen der fehlenden Spülwirkung haben Bakterien dann ein leichtes Spiel.

Der Auslöser sind meist harmlose Darmbakterien

Glücklicherweise verlaufen weit über 90 % aller Harnwegsinfekte unkompliziert. Auslöser sind meist harmlose körpereigene Darmkeime (z. B. E. coli). Daher ist es meist auch vollkommen übertrieben, bei jedem kleinen Infekt gleich ein Antibiotikum zu verordnen

Gemeine Goldrute (Solidago virgaurea)

Bei Harnwegsinfekten sollten Sie also den Selbstheilungskräften Ihres Körpers viel mehr vertrauen. Und mit der Echten Goldrute (Solidago virgaurea) können Sie diese sehr effektiv – und vor allem frei von Nebenwirkungen – unterstützen.

Mit diesem speziellen Wirkungsquartett ist Goldrute geradezu prädestiniert bei Infektionen der Harnröhre und -blase. Ihre Inhaltsstoffe (u. a. Flavonoide wie Rutin und Quercitin) regen die Wasserausscheidung in der Niere an und wirken antientzündlich.

Nach 3 Tagen keine Besserung? Jetzt sollten Sie zum Arzt gehen!

Doch auch der Heilkraft der Goldrute sind irgendwann Grenzen gesetzt. Wenn sich ein Harnwegsinfekt nach spätestens drei Tagen nicht bessert, müssen Sie einen Arzt aufsuchen. Sofort zum Arzt sollten Sie unbedingt bei folgenden Alarmzeichen.

Bei diesen Alarmzeichen müssen Sie einen Arzt aufsuchen:

  • Blut im Urin
  • hohes Fieber
  • starke Schmerzen im Nierenbereich
  • zusätzliche Rückenschmerzen

Um ein Antibiotikum kommen Sie dann wahrscheinlich nicht mehr herum. In allen anderen Fällen können Sie jedoch den Heilungsprozess mit Präparaten oder Tees aus Goldrute sehr gut unterstützen. Außerdem sollten Sie sich stets warm halten – vor allem im Bereich von Nieren und Blase.

Machen Sie sich eine Wärmflasche und legen Sie sich ins Bett. Hilfreich sind darüber hinaus – wenn Sie fieberfrei sind – auch Bäder und Fangopackungen. Ganz wichtig: Trinken Sie täglich 2 bis 3 Liter Flüssigkeit, um die Blase zu spülen.

Quelle: http://www.fid-gesundheitswissen.de/pflanzenheilkunde/goldrute/

Gruß an die Bayern, die wissen daß  mit 3 Flaschen naturtrübem Hefeweizen ( in einer dreiviertel Stunde austrinken!!)

jeder Blasenentzündung der Gar ausgemacht wird!

TA KI

Engelwurz (Angelika)


Die Bitterstoffe und das ätherische Öl in den Wurzeln der auch Angelika genannten Heilpflanze Engelwurz erhöhen die Magensaftproduktion. Gleichzeitig sorgen sie dafür, dass vermehrt Gallensäuren und Verdauungsenzyme der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttet werden. Die Furanocumarine wirken krampflösend, da sie die glatte Muskulatur im Magendarmtrakt entspannen.

Heilpflanzen auf aufgeschlagenen alten Büchern© unpict – Fotolia

So wirkt Engelwurz

  • krampflösend
  • blähungstreibend
  • magensaftanregend
  • galleflussanregend

Extrakte der Angelikawurzel sind auch Bestandteil von Schwedenbittern und Verdauungslikören. Bekannte Magenbitter verdanken ihre verdauungsfördernde Wirkung den Auszügen aus der Pflanzenwurzel.

Bei diesen Beschwerden kann Ihnen Engelwurz helfen

    • Appetitmangel
    • Verdauungsschwäche
    • Blähungen
    • Magenschmerzen
    • Völlegefühl
    • Rheuma
  • Muskelverspannungen

Die Einnahme von Extrakten aus der Engelwurz wird bei den oben genannten Beschwerden auch von der Kommission E des ehemaligen Bundesgesundheitsamts befürwortet. Äußerlich hilft das ätherische Öl der Angelikawurzel gegen rheumatische Beschwerden und Muskelschmerzen. Die Volksmedizin hat die Heilpflanze früher auch gegen Bronchitis, Husten und Menstruationsbeschwerden eingesetzt. Diese Anwendungsgebiete sind jedoch heute nicht mehr gebräuchlich. Die chinesische Angelikawurzel (Angelica sinensis) wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) zur Stärkung der Leber empfohlen.

So wenden Sie die Heilpflanze an

Engelwurz sollten Sie nicht selbst sammeln, denn die Pflanze kann leicht mit anderen Doldenblütlern wie dem giftigen Schierling verwechselt werden. Getrocknete Engelwurz erhalten Sie ebenso wie Fertigpräparate in der Apotheke.

Grundrezept für Engelwurz-Tee

Übergießen Sie einen Teelöffel kleingeschnittene, getrocknete Angelikawurzel mit 150 ml kaltem Wasser. Kochen Sie den Ansatz auf und lassen Sie ihn vor dem Abseihen zehn Minuten lang ziehen. Trinken Sie von dem frisch gebrühten Tee bei Verdauungsproblemen und Appetitmangel täglich zwei Tassen vor den Mahlzeiten.

Verdauungsfördernde Engelwurz-Tinktur

Lassen Sie in einem Schraubglas 20 g Angelikawurzel in 100 ml Doppelkorn ziehen. Schütteln Sie den Ansatz täglich einmal kräftig durch. Filtern Sie ihn nach zwei Wochen in eine dunkle Flasche ab und nehmen Sie bei Verdauungsschwäche oder Blähungen vor dem Essen zehn Tropfen von der Tinktur ein.

Schmerzstillendes Ölbad

Fügen Sie einem etwa 38 °C warmem Vollbad zehn Tropfen Engelwurzöl bei und baden Sie bei rheumatischen Schmerzen und Muskelverspannungen 15 Minuten lang darin.

Quelle: http://www.fid-gesundheitswissen.de/pflanzenheilkunde/heilpflanzen/heilsame-anwendungen-mit-engelwurz/

Gruß an Mutter Natur

TA KI

Misteltee – Anwendung und Wirkung


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Der Mistel wird seit jeher eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt. Ein Tee aus der Heilpflanze reguliert den Blutdruck, löst Krämpfe, hilft gegen Herzschwäche und Schwindel. Er regt den Stoffwechsel an und hat schon seit langem einen festen Platz in der Frauenheilkunde. Der Aufguss lässt sich gut mit anderen Teesorten mischen. In Frage kommen zum Beispiel Majoran, Ringelblumen, Weidenrinde oder Schachtelhalm.

Die Mistel – ein Halbschmarotzer

Die Mistel wächst auf Laub- und Nadelbäumen, besonders auf Pappeln, Apfelbäumen, Tannen und Robinien. Misteln sind Halbschmarotzer, sie betreiben selbst Photosynthese, nutzen aber das Wasser des Wirtsbaums. Sie zerstören „ihre“ Bäume aber nicht.

Die Misteldrossel frisst die Früchte der Mistel und verbreitet die Samen. (Bild: Bernd Wolter/fotolia.com)
Die Misteldrossel frisst die Früchte der Mistel und verbreitet die Samen. (Bild: Bernd Wolter/fotolia.com)

Die Laubmistel bevorzugt Apfelbäume, die Tannenmistel zieht die Weißtanne vor und die Kiefernmistel wächst gerne auf Kiefern, Lärchen und Fichten. Die Vermehrung der Mistel geschieht durch Vögel, insbesondere durch Drosseln. Die größte deutsche Drosselart heißt treffend Misteldrossel. Sie frisst die Früchte, der Samen passiert den Verdauungskanal und heftet sich mit dem Kot an den Wirtsbaum.

Die Evolution hat die Beeren mit klebrigen Fleisch versehen. Die Vögel müssen sich den Schnabel putzen und drapieren so die Samen an Baumzweige. Die Samen sind unverdaulich und die Vögel geben sie auch mit dem Kot ab.

Der Mistelstrauch wird circa einen Meter hoch. Die hellgrünen Zweige formen sich zu einer Kugel. Im Spätherbst sprießen klebrige, weiße Beeren hervor, was sich in dem lateinischem Namen „viscum = klebrig“ widerspiegelt.

Die Blüten der Mistel sind gelblich und duften etwas nach Orange. Männliche und weibliche Blüten unterscheiden sich äußerlich und wachsen auf getrennten Bäumen.

Pflanze der Mythen

Die Mistel galt in verschiedenen Kulturen als magische Pflanze. Davon zeugen Bezeichnungen wie „Gespensterrute“, „Hexenbesen“ oder „Drudenfuß“. Das Volk glaubte, dass diese Pflanze niemals den Boden berühren dürfe, daher wurde sie auch als „Himmelskind“ benannt. Möglicherweise geht die Bezeichnung auf die Drosseln zurück, die die Beeren verspeisen, weiter fliegen, den Mistelkern dann wieder ausscheiden und so an andere Orte bringen.

Unseren Vorfahren war die enge Beziehung zwischen Misteln und Vögeln nicht fremd. Das Hexennest, so ein anderer Name für die Pflanze, war nämlich auch als Vogelmistel oder Vogelleimholz bekannt.

Die Mistelkugeln zeigen sich erst im Winter in voller Pracht. Wie andere immergrüne Pflanzen, ob Weihnachtsbaum oder Stechpalme, stand sie so für das Leben, das der Kälte trotzt.

Im Winter sind Misteln in Laubbäumen schon von Weitem zu erkennen. (Bild: vili45/fotolia.com)
Im Winter sind Misteln in Laubbäumen schon von Weitem zu erkennen. (Bild: vili45/fotolia.com)

In der magischen Medizin des Mittelalters galt die Mistel als Mittel gegen Epilepsie: Sie fiel nicht vom Baum, dementsprechend fiel der „Fallsüchtige“ nicht um – so die Logik dahinter. Der Anthroposoph Rudolf Steiner dachte in ähnlich abergläubischen Analogien. Er schloss aus dem Umstand, dass sich die Pflanze wie ein „Geschwür ausbreite“, dass sie für die Krebstherapie geeignet sei.

Die Mistel (lat. Viscum album) galt als Allheilmittel. Pfarrer Kneipp setzte sie als Kreislauf unterstützendes Mittel ein. Hildegard von Bingen bereitete daraus einen sogenannten „Mistelschleim“, der bei Leberleiden helfen sollte. Auch Hippokrates verwendete die Mistel zu Heilzwecken.

Noch heute dient in Großbritannien ein Mistelzweig über der Haustür zu Weihnachten als Schutz vor bösen Geistern. Ein frisch zubereiteter Mistel-Aufguss zeigt eine Vielzahl positiver gesundheitlicher Effekte.

Was ist dran an der Zauberpflanze?

Fernab des alten Zauberglaubens sind heilende Wirkungen der Mistel wissenschaftlich bewiesen. Heute hilft sie, den Blutdruck zu stabilisieren und lindert Herz- und Kreislaufprobleme. Die Misteltherapie wird bei Erkrankungen des Stoffwechsels und sogar für Krebstherapien eingesetzt.

Die Gynäkologie nutzt Mistelpräparate gegen Menstruationsprobleme, Regelschmerzen und Beschwerden der Wechseljahre.

Zubereitung von Misteltee

Der Tee wird aus dem Kraut der Mistel hergestellt und generell als Kaltauszug angesetzt. Denn der Aufguss verliert durch Kochen bzw. Aufbrühen zu viele Heilstoffe, zudem werden die schwach giftigen Stoffe (wie z.B. Viscotoxin) durch einen kalten Ansatz nicht gelöst und stellen dadurch keine Gefahr dar.

Grundrezept für Mistel-Aufguss:

  1. Geben Sie einen gehäuften Teelöffel geschnittenes Mistelkraut in eine Tasse mit kaltem Wasser
  2. Lassen Sie die Mischung über Nacht stehen
  3. Filtern das Sie das Wasser am nächsten Tag durch ein Sieb
  4. Wärmen Sie den Ansatz leicht an (nicht kochen!)
  5. Trinken Sie den Tee in kleinen Schlucken

Achtung: Mistelbeeren sind stark giftig und dürfen daher nicht eingesetzt werden.

Misteltee reguliert unter anderem den Blutdruck und hilft bei Menstruationsproblemen. (Bild: LianeM/fotolia.com)
Misteltee reguliert unter anderem den Blutdruck und hilft bei Menstruationsproblemen. (Bild: LianeM/fotolia.com)

Heilwirkung

Der Misteltee reguliert den Blutdruck, wir können ihn sowohl bei zu hohem wie zu niedrigem Blutdruck trinken. Er fördert die Verdauung und regt den Stoffwechsel an. Die Eiweißverbindungen in der Mistel fördern die körpereigenen Abwehrkräfte. Der Tee hemmt dem Blutfluss und hilft so gegen starke Monatsblutungen.

Mistel regt den Stoffwechsel an und gilt deshalb als Komplementärmedizin bei der Behandlung von Diabetes mellitus. Auch die Behandlung einer Arterienverkalkung ( Arteriosklerose) kann durch Misteltee ergänzt werden. Kalt getrunken lindert er Pollenallergie und Heuschnupfen.

Weiterhin hat sich die Anwendung des Heilpflanzen-Aufgusses bei Schwindel, Ohrensausen und innerer Unruhe bewährt.

Teemischungen mit Mistel

Um Bluthochdruck zu behandeln, sollte pro Tag mindestens ein halber Liter des Tees getrunken werden. Hilfreich kann in diesem Fall auch eine Mischung mit Weißdornblüten und Schachtelhalmkraut sein.

Rezept für Anti-Bluthochdruck-TeeFür 2 Tassen benötigen Sie:

  • 1 TL Mistelkraut
  • 1/2 TL Weißdornblüten
  • 1/2 TL Schachtelhalmkraut
  • 1 Tasse kaltes Wasser
  • 1 Tasse kochendes Wasser

Zubereitung: Übergießen Sie das Mistelkraut mit dem kalten Wasser und lassen Sie den Aufguss 8 Stunden ziehen. Die übrigen Kräuter geben Sie in eine Kanne und überbrühen sie mit dem kochenden Wasser. Nach 10 Minuten mischen Sie den kalten Misteltee und den Aufguss und seihen den Tee ab. Trinken Sie täglich morgens und abends je eine Tasse des warmen Getränks.

Bei verstärkter Regelblutung oder ständigem Nasenbluten, wird dem Mistelkaut mit einem Teelöffel Salbei vermischt, für acht Stunden kalt angesetzt und dann leicht erwärmt getrunken. Achtung: Liegt der Blutung möglicherweise eine ernste Ursache zugrunde und/oder tritt keine Besserung ein, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Um gegen altersbedingte Herzschwäche anzugehen, kann die Heilpflanze mit Weißdorn und Bärlauch gemischt werden. Die Ringelblume hilft in Kombination mit der Mistel unter anderem gegen Kreislaufprobleme, Schwindel, Kopfschmerzen und Verdauungsstörungen.

Misteltee für äußere Anwendung

Misteltee lässt sich äußerlich auftragen oder ins Badewasser geben. Umschläge mit einem Tee aus der Heilpflanze machen rheumatische Schmerzen erträglicher, sind ein bewährtes Hausmittel gegen Krampfadern und helfen bei Ekzemen.

Wichtige Informationen für Sammler

Misteln stehen nicht unter Naturschutz. Wer sie zu gewerblichen Zwecken sammelt, braucht dazu eine Genehmigung der Behörden. Wichtig: Sammler dürfen den Wirtsbaum nicht beschädigen. Äste abzusägen, um an die Nester zu kommen, verbietet sich aus ökologischen Gründen. (sw, nr; zuletzt geändert am 30.11.2016)

Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/hausmittel/misteltee.html

Gruß an die Aufmerksamen

TA KI

 

Erkältung ade! Starkes Immunsystem dank Echinacea.


Die meisten Menschen kennen sie als Purpur-Sonnenhut oder auch als Igelkopf: Die in Nordamerika heimische Echinacea ist eine Heilpflanze, die sich als Mittel gegen zahlreiche Krankheiten und Wehwehchen als wirksam erwiesen hat. Die Echinacea stärkt das Immunsystem und sorgt für Ausgeglichenheit. Dadurch wirkt sie gegen vielerlei Beschwerden.

Pixabay

Da die Abwehrkräfte durch die Echinacea gestärkt werden, kann regelmäßiges Trinken von Echinacea-Tee dabei helfen, das Risiko für Erkältungen und andere Infektionskrankheiten zu vermindern. Auch im Kampf gegen folgende Krankheiten hat sich Echinacea als hilfreich erwiesen:

  • Harnwegsentzündungen
  • Mandelentzündungen
  • Pilzinfektionen
  • Atemwegsinfektionen
  • Husten
  • schlecht heilende Wunden
  • Akne
  • Lippenherpes
  • Psoriasis (Schuppenflechte)
  • Neurodermitis
  • Hämorrhoiden
  • Ekzeme

Flickr/ Fabio de Oliveira Tabalipa

Außerdem entlastet das regelmäßige Trinken von Echinacea-Tee die Entgiftungsorgane. Gerade bei einer ungesunden Lebensweise sind diese häufig überlastet und können ihren Aufgaben nicht mehr in ausreichendem Maße nachkommen. Der Tee hilft also auch der Leber, der Niere und dem gesamten lymphatischen System dabei, Giftstoffe zuverlässig wieder aus dem Körper auszuscheiden.

Ebenso kannst du deinen morgendlichen Kaffee künftig durch Echinacea-Tee ersetzen. Da Kaffee häufig zu Symptomen wie Herzrasen, Übelkeit und Zittern führt, ist Echinacea-Tee eine durchaus sinnvolle Alternative. Du wirst dich ruhiger und entspannter fühlen.

Doch nicht nur gegen verschiedene Krankheiten wirkt Echinacea. Die Heilpflanze kann auch verwendet werden, um Fältchen vorzubeugen, denn sie ist reich an Antioxidantien. Diese schützen vor vorzeitiger Hautalterung. Ein Grund mehr, Echinacea-Tee zu trinken.

echinacea

So einfach kannst du den Echinacea-Tee herstellen: 

Gieße 2 EL frisches Echinacea-Kraut mit 250 ml siedend heißem Wasser auf und lass den Tee 10 Minuten lang ziehen. Trinke bis zu 3 Tassen täglich, bis die Beschwerden abgeklungen sind.

Wie du siehst, hilft Echinacea nicht nur gegen zahlreiche Krankheiten, sondern wirkt auch noch verjüngend. Zeit also, diesen besonders gesunden Tee regelmäßig zu trinken.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/echinacea/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Baldrian


Schon im antiken Griechenland galt Baldrian als universelle Heilpflanze, die zum Beispiel gegen Verdauungsstörungen half. Und auch in unseren Breiten hat die Pflanze eine Tradition als Heilkraut. Sie wurde gegen die verschiedensten Leiden wie zum Beispiel Augenkrankheiten eingesetzt. Die beruhigende und einschlaffördernde Wirkung des Baldrian haben Mediziner aber erst Ende des 18. Jahrhunderts entdeckt.

Baldrian (Valeriana officinalis) wächst in Europa und Asien. Am idealen Standort (feuchte Waldböden) wird die Heilpflanze bis zu 1,80 Meter hoch und blüht in üppigen, weißlich-rosafarbenen Dolden. Baldrian nahm schon die Großmutter ein, wenn sie unruhig und nervös war. Heute weiß die Wissenschaft auch, warum diese Heilpflanze so beruhigend wirkt: Die im Baldrian enthaltenen Valerensäuren verhindern im Gehirn den Abbau eines beruhigenden Nervenbotenstoffs (Gamma-Aminobuttersäure, GABA) und erhöhen sogar seine Ausschüttung. Über denselben Mechanismus wirken auch chemische Beruhigungsmittel (Diazepame, z. B. Valium®).

Baldrianpflanze© adobe – Reinhard Schäfer

Die Wirkung kommt aus der Wurzel

In der Medizin wird ein Extrakt aus der Baldrianwurzel gewonnen, dessen Inhaltsstoffe hemmend auf Botenstoffe im Zentralnervensystem einwirken. Dadurch stellt sich eine entspannende und entkrampfende Wirkung ein. Baldrian wird deshalb nicht nur bei Einschlafproblemen angewendet. Auch bei Prüfungsangst oder Beschwerden, die mit Verkrampfung eingehen, entfaltet sich die Wirkung. Neuere Studien ergaben, dass die Heilpflanze Nervosität lindert, allerdings keine Angststörungen heilen kann.

Für die wohltuende Wirkung ist nicht ein einzelner Inhaltsstoff, sondern erst das Zusammenspiel der verschiedenen Stoffe in den ätherischen Ölen der Baldrianwurzel verantwortlich. Die Inhaltsstoffe werden in Form von Präparaten zum Einnehmen, Tee, Tinkturen oder Badezusätzen angeboten.

Hinweise zur Anwendung von Baldrian

Generell sind die Produkte erst wirksam, wenn sie regelmäßig über einen Zeitraum von zwei oder mehr Wochen eingenommen werden. Selbst Kinder können von der beruhigenden Wirkung profitieren. In jedem Fall gilt jedoch: Sprechen Sie bei anhaltender Schlaflosigkeit, Angstzuständen oder Nervosität immer mit Ihrem Arzt. Er kann Ihnen die für Sie passenden Medikamente und Therapien empfehlen.

Für die schlafförderne Wirkung nehmen Sie Baldrian eine halbe bis eine Stunde vor dem Schlafengehen ein. Bei Unruhezuständen wird die Baldrianwurzel über den Tag verteilt beispielsweise als Tee getrunken.

Große Qualitätsunterschiede auf dem Markt

Die Qualität von Baldrianpräparaten kann sehr unterschiedlich sein. Als Arzneimittel deklariert (sofern es sich um Fertigarzneimittel handelt), unterliegen Baldrianpräparate in Deutschland der Zulassungspflicht des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Als Lebensmittelzusatz muss Baldrian jedoch nicht zugelassen sein; dadurch gibt es in diesem Bereich keine Qualitätsgarantie.

Mögliche Nebenwirkungen

Bei Schlafstörungen wird Baldrian empfohlen, da er sehr verträglich ist und im Gegensatz zu vielen synthetischen Schlafmitteln nicht zu einer Abhängigkeit führt. Dennoch können Schlafmittel aus Baldrian oder ähnliche Präparate auch zu leichten Beschwerden führen. Diese Nebenwirkungen können auftreten, wenn das Präparat über einen längeren Zeitraum eingenommen wird. Dann können sich zum Beispiel morgendliche Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme und Schlaflosigkeit einstellen.

Baldrian verstärkt zudem die beruhigende Wirkung anderer Beruhigungsmittel wie Diazepam. Auch die Wirkung von Alkohol oder anderen Rauschmitteln kann durch den Baldrian verstärkt werden.

Schalen mit getrockneter Baldrianwurzel© adobe – HandmadePictures

Rezept für Baldriantee

Für einen beruhigenden Baldriantee übergießt man zwei Teelöffel der Wurzel mit kochendem Wasser und lässt den Tee zehn Minuten zugedeckt ziehen. Wer möchte, kann die beruhigende Wirkung des Tees durch Zugabe von Melissenblättern steigern.

Alternativ übergießt man zwei Teelöffel Baldrianwurzel mit einem Viertelliter kaltem Wasser und lässt diesen Ansatz zwölf Stunden ziehen. Hin und wieder umrühren. Zwei bis drei Tassen sollte man täglich von diesem Ansatz trinken.

Quelle: http://www.fid-gesundheitswissen.de/pflanzenheilkunde/baldrian/

Gruß an die Ausgeglichenen

TA KI