Fügung – Wie die Krebserkrankung der Schwester Mika Radan zum Weihrauch führte


1991 erkrankte Marina Weigel im Alter von 35 Jahren an Krebs. Wie in diesen Fällen üblich, machten die Ärzte Marina Angst: „Wenn Sie nicht gleich die Behandlung beginnen, sterben Sie!“ Sie empfahlen die Methoden der klassischen Onkologie: Chemotherapie, Operation, Behandlung mit Zytostatika. Marinas Bruder war davon überzeugt, dass dies nicht der richtige Weg war und suchte nach Alternativen. Und stieß auf das Harz des Weihrauchbaumes. Vielleicht wäre seine Schwester bereit gewesen, sich auf das Experiment Weihrauch einzulassen, wenn das Heilmittel damals in der westlichen Medizin ein Begriff gewesen wäre. Doch Prof. Ammons Forschungsergebnisse über die Heilwirkung von Weihrauch wurden erst im Jahr ihrer Erkrankung, 1991, in einem medizinischen Fachmagazin veröffentlicht. Und wurden von der Fachwelt zunächst nicht ernst genommen.

Weder eine Operation noch die Chemotherapie konnten bei Marina Weigel die Ausbreitung des Krebses aufhalten. Sie starb einige Monate nach der Diagnose. Das Schicksal seiner Schwester führte Mika Radan zu seiner Berufung, denn seit vielen Jahren arbeitet er nun als Heiler mit Weihrauch – sowohl auf der materiellen als auch auf der spirituellen Ebene.

Der Duft des Himmels

Meine erste Begegnung mit dem heiligen Weihrauch hatte ich als Kind. In den Sommerferien besuchte mich jedes Jahr meine Freundin Barbara für einige Wochen. Als brave Tochter streng katholischer Eltern besuchte sie jeden Sonntag die Messe. Eines Tages begleitete ich sie und war tief berührt von der Zeremonie, den in Wein getauchte Oblaten, dem köstlichen Duft, der die Kirche erfüllte. Ich erinnere mich an ein Wohlgefühl und eine tiefe Ruhe in mir. „Warum riecht es bei Euch in der Kirche viel besser als bei uns in der evangelischen?“, fragte ich Barbara. „Das ist der Weihrauch“, antwortete sie. Diese Erinnerung ist in meinen Zellen gespeichert. Später räucherte ich oft mit Weihrauch, um in die meditative Stimmung zu kommen, die ich als Kind erlebt hatte.

Als Journalistin befasste ich mich immer wieder mit der spirituellen sowie der medizinischen Wirkung von Weihrauch und ich interviewte auch mehrere Ärzte, die über erstaunliche Therapieerfolge mit Weihrauch in ihrer Praxis berichteten. Der Psychotherapeut und Mythenforscher Wolfgang Bauer erzählte mir in diesem Zusammenhang auch viel über die mythologische und spirituelle Bedeutung des Weihrauchs.

Als ich Mika kennenlernte, war ich tief berührt von der Geschichte seiner Schwester und tauchte noch tiefer ein in die wunderbare Welt des heilsamen Harzes. Im Spätsommer 2016 erfüllten wir uns einen Traum: Gemeinsam bereisten wir das Weihrauchland Oman.

Weihrauchbaum in Juweira, Oman

Foto: Vera Wagner

Weihrauch ist heute ein fester Bestandteil in unserem Leben. Als Aromatherapie, als kulinarische Köstlichkeit, als Heilmittel.

Mika stellt Weihrauch-Tinkturen her, Weihrauchsalz und -zucker. Wir verwenden Weihrauch – kombiniert mit anderen heilkräftigen ätherischen Ölen – als natürliches Parfüm, das über die Haut in den ganzen Körper eindringt, bis tief in unsere Zellen. Wir backen Brot mit Weihrauchsalz und Hildegard-von-Bingen-Energiekekse mit Weihrauchzucker.

Die findet sogar unser Kater köstlich!

Mit Freunden haben wir ein Weihrauch-Myrrhe-Hochzeits-Ritual zelebriert.

Weihrauch ist ein Geschenk des Himmels. Die Botschaft von dieser göttlichen Gabe möchten wir in die Herzen vieler Menschen tragen.

 

www.weihrauchplus.de

Mehr Informationen über gesicherte Qualität finden Sie hier:

http://www.boswellia.org/blog/15-verfuegbare-arzneimittel-in-deutschland/

Quelle

Gruß an die Wissenden

TA KI

 

 

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Zistrose- Verwendung, Inhaltsstoffe und Wirkung


Die Zistrose (Cistus incanus) stammt aus Südeuropa. Der Strauch mit den duftenden rosaroten Blüten gehört nicht zu den Rosen, sondern zur Familie der Zistrosengewächse, die aus circa zwanzig Zistrosenarten besteht. Der grau behaarten Cistus incanus wird eine besondere Heilwirkung nachgesagt, wobei mittlerweile verschiedene Cystusarten als Tee im Einsatz sind.

Verwendung im Altertum

Die Verwendung der Zistrose geht zurück bis in das vierte Jahrhundert vor Christus. Damals wurde diese Pflanze vor allem bei religiösen Ritualen genutzt. Sie enthält eine große Menge an Harz. Dieser wird Labdanum genannt und wurde in der Antike zur Behandlung von Hautkrankheiten eingesetzt. In einigen Gegenden Griechenlands wurde der Cystustee das ganze Jahr über, Sommer wie Winter, über den Tag hinweg getrunken. Mittlerweile erfreut er sich bei uns immer größerer Beliebtheit und erhält seine Anerkennung durch die verschiedensten Heilwirkungen.

Die ansprechend blühende Zistrose hat heilende Wirkung. (Bild: Janjana/fotolia.com)

Inhaltsstoffe und Wirkung

Die Zistrose enthält Gerbstoffe, ätherische Öle und Polyphenole. Dies ist eine besondere Kombination, was sich wiederum in der Heilwirkung bemerkbar macht. Die Polyphenole sind als Antioxidantien bekannt. Die Untergruppe sind Flavonoide, von denen diese Pflanze ganze zwölf wichtige enthält.

Ein paar Beispiele:

Allen voran die Ellagsäure, die auch im Granatapfel vorkommt. Ihr wird eine krebsfeindliche Wirkung nachgesagt. Ein weiteres Flavonoid ist das Naringenin, bekannt von der Grapefruit,das sein Wirkungsspektrum im Bereich des metabolischen Syndroms hat. Sellerie, viele andere Gemüsearten und auch Cistus incanus enthalten das Flavonoid Apigenin, das krebsfeindlich sein und noch zusätzlich den Glucosestoffwechsel positiv beeinflussen soll.

Die Zistrose wirkt:

  • antientzündlich,
  • antiviral,
  • antibakteriell,
  • antimykotisch,
  • juckreizhemmend,
  • wundheilend,
  • antioxidativ
  • und immunstärkend.

Zistrose gegen Grippe

Vor einigen Jahren wurden an der Charité in Berlin Studien mit der Zistrose (Cystus052) durchgeführt. Bei den Teilnehmenden der Cystus Gruppe nahmen die Symptome recht schnell ab, genau wie der Entzündungsparameter CRP. Die Polyphenole, die in der Zistrose enthalten sind, legen sich um das Virus herum und verhindern so die Anheftung an die Wirtszelle, ohne die das Virus nicht überleben kann.

Neurodermitis Kinder

Von Neurodermitis betroffene Kinder wurden zweimal täglich äußerlich mit Cystus-Tee behandelt. Zusätzlich tranken sie eine Tasse Zistrosentee am Tag. Bei 64 Prozent der behandelten Kinder, war eine erhebliche Verbesserung des Hautbildes festzustellen.

Schutz für das Herz – antioxidative Wirkung

Die Zistrose besitzt eine hohe antioxidative Wirkung – weit mehr als Grüntee oder Holunderbeersaft. Wissenschaftler haben entdeckt, dass in dieser Pflanze eine ganz besondere Kombination aus Antioxidantien steckt. So sei in einem Schnapsgläschen voll konzentriertem Cystus Sud die Tagesdosis an Vitamin C enthalten. Angeblich gibt es auf der griechischen Insel Chalkidiki viele über 100 Jährige, da dort eine große Menge an Cystus-Tee getrunken wird.

Abwehrstärkung

Die Zistrose hat eine die Abwehr stärkende Wirkung. Sie sorgt für ein gesundes Gleichgewicht im Darm und hemmt zum Beispiel den bekannten Pilz Candida-albicans, der den Darm ziemlich durcheinander bringen kann. Auch hierfür werden mehrere Tassen Tee über den Tag hinweg getrunken. Probieren Sie es doch einfach mal aus! Ab Oktober, über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen, bis zu einem Liter Tee am Tag – dann eine Woche Pause – und dann geht’s wieder los mit der Kur.

Formen der Anwendung

Die Anwendung der Zistrose ist oral, in Form von Tee, Kapseln und Mundspülungen, als auch äußerlich als Umschlag, Auflage, als Salbe oder als ätherisches Öl möglich.

Äußerliche Anwendung

Die Zistrose wirkt äußerlich bei Ekzemen, Neurodermitis, Akne, Juckreiz, Pilzerkrankungen, Hämorrhoiden und bei oberflächlichen Wunden.

Selbst hergestellte Zistrosensalbe kann Neurodermitis lindern. (Bild: Milton Oswald/fotolia.com)

Für die Zistrosen Hautpflege wird ein konzentrierter Tee-Aufguss zubereitet. Kochen Sie dafür circa 10 Gramm Tee in 200 ml Wasser ungefähr fünf Minuten lang, seihen Sie ab, tränken Sie mit dem Tee ein Tuch oder ein Schwämmchen und tupfen Sie die betroffenen Stellen ab. Auch das Auflegen von Zistrosen Kompressen oder Umschlägen ist möglich.

Wer dies nicht mag, kann zu einer fertigen Zistrosen-Creme oder Zistrosen-Salbe greifen. Die Behandlung wird, vor allem bei chronischen Erkrankungen wie Neurodermitis, mindestens vier Wochen zweimal täglich durchgeführt.

Das tägliche Trinken des Zistrosentees. (Zubereitung s. innerliche Anwendung) verstärkt den positiven Effekt. Bei Akne hilft das tägliche Betupfen mit einem in Zistrosentee getränkten Wattebausch. Möglich ist auch die Verwendung als Gesichtswasser. Der Tee muss täglich frisch gekocht und dann im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Sitzbad

Bei Hämorrhoiden oder Pilzerkrankungen im Vaginalbereich (Scheidenpilz) ist ein Sitzbad mit Zistrose zu empfehlen. Dafür werden etwa 10 Gramm Zistrose in ungefähr 250 ml Wasser fünf Minuten lang gekocht, abgeseiht und dann dem lauwarmen Sitzbad zugefügt. Eine Badedauer von fünf Minuten ist ausreichend. Als Ergänzung kann man Zistrosen-Salbe oder Zistrosen-Creme auftragen.

Innerliche Anwendung

Innerlich wird die Zistrose bei Halsschmerzen, Erkältungen, grippalen Infekten, Magenschleimhautentzündungen, bei Diabetes, Borreliose, zur Ausleitung von Schwermetallen und zur Prävention angewandt. So bereiten Sie den dafür nötigen Tee zu: Übergießen Sie pro Tasse (ca. 250 ml) einen gehäuften Teelöffel voll Kraut mit kochendem Wasser, lassen Sie ihn rund fünf Minuten ziehen und seihen Sie ihn ab. Direkt danach ist er trinkfähig. Frische Minze, etwas Pfefferminztee oder auch ein paar Lindenblüten verändern den Geschmack. Davon können Sie, je nach Gusto, bis zu einem Liter täglich trinken.

Lutschpastillen, die Cystus enthalten, sind eine Alternative. Gerade bei Halsschmerzen und anderen Erkältungssymptomen ist deren Einnahme zu empfehlen. Wer täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren muss, kann, damit er sich nicht ansteckt, während der Fahrt eine Lutschpastille im Mund zergehen lassen. Dies stärkt die Abwehr und schützt vor Ansteckung. Auch zur Prävention sind diese Pastillen geeignet und vor allem hat man sie unterwegs immer parat. Der Geschmack der Pastillen ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit ist dies kein Problem mehr. Die kleinen Lutschtabletten sind in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen erhältlich.

Mundspülungen

Bei Mundschleimhautentzündungen, Aphthen, Karies, Parodontose oder nach Zahnextraktionen wird mit Zistrosentee gespült und/oder gegurgelt.

Das Zistrosenöl

Der Geruch des ätherischen Zistrosenöls ist herb, leicht holzig und erinnert etwas an Moschus. Das Öl wirkt beruhigend, wundheilend, entkrampfend, aber auch leicht anregend. Zistrosenöl wird gerne bei der Meditation verwendet. Auch kommt dies gegen Trauer, psychische Verletzungen oder nach Schockerlebnissen zum Einsatz.

Nicht nur innere, sondern auch äußere Wunden sprechen gut darauf an. Dafür werden zwei bis drei tropfen des Öls mit 10 ml Propolis oder Ringelblumentinktur vermischt, hiermit wird eine Kompresse befeuchtet und anschließend auf die Wunde gelegt.

Das Zistrosenöl wirkt entstauend auf die Lymphe und ist deshalb als Massageöl während einer Lymphdrainage zu empfehlen. Mischen Sie dafür drei bis vier Tropfen Zistrosenöl mit 20 ml Trägeröl (zum Beispiel Mandelöl). Auch für Ganzkörpermassagen wird das Öl verwendet. Folgende Mischung eignet sich, wenn die Person traurig ist und etwas Trost benötigt: zwei Tropfen Zistrosenöl, zwei Tropfen Sandelholz, zwei Tropfen Lavendelöl – das Ganze mit circa 50 ml Trägeröl (Mandelöl, Sesamöl, Jojobaöl) mischen.

Eine Ganzkörpermassage mit Zistrosenöl wirkt belebend. (Bild: 4frame group/fotolia.com)

Zwei bis drei Tropfen, in der Aromalampe verdampft, helfen bei negativen Erlebnissen und Unruhezuständen – gerne auch gemischt mit ätherischem Lavendel-, Melissen- oder Orangenöl. Die Aromalampe sollte aber immer nur maximal zwei Stunden brennen– danach lieber erstmal etwas pausieren. Zwei bis maximal vier Tropfen, je nach Raumgröße, sind ausreichend.

Auch in einem Vollbad tut das Cystusöl gut: in etwas Sahne werden ein Tropfen Zistrosen-, ein Tropfen Rosen- und ein Tropfen Mandarinenöl gegeben und dann dem Badewannenwasser zugefügt. Das duftet nicht nur wunderbar, sondern besänftigt und tröstet.

Tipp für Unterwegs: Ein Tropfen des Öls auf ein Taschentuch und immer wieder daran riechen beruhigt, entspannt und steigert das Wohlbefinden.

Ein Tuch mit etwas angewärmtem Mandelöl getränkt, angereichert mit ein bis zwei Tropfen Cystusöl, das auf den Unterleib gelegt wird, hilft bei Blasenentzündungen und Krämpfen während der Menstruation.

In der Schwangerschaft muss auf das Öl allerdings verzichtet werden, da ihm eine menstruationsfördernde Wirkung nachgesagt wird.

Wichtig: Achten Sie beim Kauf der Öle unbedingt auf Qualität!

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen sind äußerst selten. Bei der Anwendung als Cystusöl sind jedoch allergische Reaktionen möglich. Bevor hier das Öl auf die Haut kommt (dies natürlich immer zusammen mit einem Trägeröl), sollten Sie es erst an einer kleinen Stelle ausprobieren, wie zum Beispiel an der Innenseite des Unterarms. Treten in Verbindung mit der äußerlichen oder innerlichen Anwendung irgendwelche Beschwerden auf, muss die Behandlung sofort abgebrochen werden. Jeder Mensch reagiert anders und ein „da kann nichts passieren!“ gibt es nicht.

Der Zistrosentee ist auch für Schwangere, Stillende und Kinder geeignet.

Welche Sorte ist die wirksamste?

Die Wirksamkeit der grau behaarten Zistrose, der Cistus Incanus, wurde mit Forschungsergebnissen belegt. Diese Zistrose soll mehr Heilwirkungen und antioxidative Eigenschaften besitzen als andere Arten. Jedoch werden die verschiedensten Cystus Varianten eingesetzt. Erfahrungsberichte sprechen auch diesen positive Eigenschaften zu. Auf jeden Fall sollten Sie beim Kauf allerdings darauf achten, dass Sie wild wachsende beziehungsweise biologisch angebaute Sorten bekommen.

Zistrosentee ist mittlerweile nicht nur in Apotheken, Bioläden oder Reformhäusern, sondern auch in gut sortierten Drogeriemärkten erhältlich. Von Teebeuteln oder offenem Tee, bei dem genauere Deklarationen über Herkunft und Inhalt nicht zu ersehen sind, ist Abstand zu nehmen. (sw)

Quelle

Gruß an die Natur

TA KI

Pharmaindustrie verliert Milliardengeschäft – Kurkuma stoppt Grippewelle ohne Chemie


Von pravda-tv

Zivilisationskrankheiten breiten sich auch hierzulande immer stärker aus und nehmen immer dramatischere Ausmaße an: Herz- und Kreislauferkrankungen gehören dazu, aber auch Krebs oder viele Erkrankungen im Zusammenhang mit Unverträglichkeiten gegen Nahrungsmittelbestandteile und Umwelteinflüsse in unserer immer stärker industrialisierten Welt.

Profiteure dieser bedenklichen Entwicklung sind nicht nur die Produzenten künstlicher Nahrung oder überflüssigen Konsums, sondern auch die Weißkittelmafia – an der Spitze vertreten durch die Pharmaindustrie.

Bereits vor einiger Zeit hatten wir über die üblen Machenschaften zu Lasten von schwer kranken Menschen mit Krebs berichtet.

Doch jetzt zeichnet sich ein Schock für die Pharmaindustrie ab, denn eine eigentlich unscheinbare Knolle aus Asien lehrt die Weißkittel jetzt das Fürchten: Kurkuma. Wir haben die Geschichte für Sie verfolgt und aufgezeichnet. Von Volker Hahn.

Ein treffender Schlag gegen die Weißkittel-Mafia und Pharmalobby

Denn Kurkuma wirkt mitten im Körper, da wo die meisten Ärzte eher selten schauen und wir alle in der Regel nichts Schlimmes vermuten: in der Leber. Denn die Leber schreit selbst bei den größten Problemen nicht, wie der Volksmund richtig vermutet.

Sie äußert sich eher unspezifisch, wenn sie – und damit der ganze Organismus – Probleme hat: zu den Anzeichen gehören etwa Müdigkeit, Kopfschmerzen oder auch Blähungen, Abgeschlagenheit und Lustlosigkeit. Aber solche Symptome können ein ernster Hinweis darauf sein, dass im Körper etwas falsch läuft.

Die Schulmedizin reagiert auf solche Beschwerden dann meist so, wie sie es auch selbst gewohnt sind: Ein bisschen Chemie, eine unklare Diagnose, es wird schon wieder – und hier haben sie das Rezept für ein paar Pillen oder Tabletten.

Mit der Chemiekeule werden aber nicht nur solche Symptome falsch behandelt, es werden auch üble Geschäfte bei tödlichen Krankheiten gemacht, wie Watergate TV vor kurzem enthüllt hat: Eine mafiöse Weißkittelmafia aus Ärzten, Apothekern und Pharmavertretern hat viel Geld mit dem Leid schwerst Krebskranker verdient, und am Ende waren sogar Krankenkassen-Vertreter in den Betrug zu Lasten Kranker und von Ihnen als Beitragszahlern verwickelt!

Traditionelle chinesische und indische Medizin anstatt Pillen und Tabletten

Und weil viele Menschen von diesen und ähnlichen Vorfällen der Weißkittel-Mafia die Nase gestrichen voll haben, sind immer mehr Menschen auf der Suche nach anderen Wegen zu einer stabilen Gesundheit.

Dazu zählen unter anderem die traditionelle chinesische und indische Medizin, bei denen Kurkuma schon seit jeher als ganz bedeutende Heilpflanze gilt. Und deshalb erlebt diese Pflanze mit den sensationellen Heilwirkungen jetzt auch einen Siegeszug durch unser Land – zum Schrecken der Pharmaindustrie und der versammelten Weißkittel-Mafia: Kurkuma wird erfolgreich bei den verschiedensten Zivilisationskrankheiten eingesetzt!

Die hellgelbe Kurkuma gibt dem Curry seine besondere Farbe und ist deshalb in der naturbasierten Küche auch als Safran bekannt. Seine sensationelle medizinische Wirkung gründet sich auf die stark entzündungshemmende Wirkung von Kurkumin, die durch zahlreiche Studien belegt ist, die zeigen, dass der natürliche Wirkstoff Kurkumin genauso wirksam bei Entzündungen hilft wie chemische Präparate – nur ohne deren schädliche Nebenwirkungen.

Die natürliche Medizin nutzt Kurkuma bei vielen Erkrankungen von Alzheimer bis Krebs: „Neueste Forschungsergebnisse belegen die Vorteile von Kurkuma, die es zur vorbeugenden Behandlung bei Lungenerkrankungen, Darmerkrankungen und Lebererkrankungen aufzeigt.“

Kurkuma ist zu lange unbekannt in Deutschland geblieben

Sogar die traditionellen Vertreter der Medizin haben diese Wirkung mittlerweile erkannt und der Siegeszug von Kurkuma sorgt für beträchtliche Aufmerksamkeit. Während die Gelbwurz etwa in der ayurvedischen Medizin schon seit sehr langer Zeit als Heilmittel anerkannt ist, wird sie in Deutschland erst jetzt bekannt.

Und selbst skeptische Wissenschaftler beschäftigen sich mit der medizinischen Wirkung von Kurkuma, die bis hin zu den krebshemmenden Eigenschaften von Kurkumin jetzt intensiv erforscht wird.

Die Vertreter natürlicher Medizin sind da schon weiter und wissen, dass Kukurma gegen zahlreiche moderne Krankheiten wirkt, etwa auch gegen Schlaganfall und Herzinfarkt. Im Journal of Experimental Medicine and Biology wurde schon vor Jahren berichtet, dass herkömmliche Medikamente der Pharmaindustrie bei der Behandlung von Lungenerkrankungen nicht effektiv genug seien – Kurkumin aber hier Anlass zur Hoffnung gab, weil es in mehreren Studien seine Wirksamkeit zeigte.

Ähnliches gilt auch für viele moderne Atemwegserkrankungen, die heute auf dem Vormarsch sind und bislang nur mit der chemischen Keule (vor allem Kortison) mehr schlecht als recht behandelt werden, wie etwa beim Asthma.

Kurkuma gefährdet die schwingende Profitkeule der Weißkittel- Mafia

Kein Wunder, dass die traditionelle Pharmaindustrie Kurkuma fürchtet, denn die Heilpflanze könnte bei entsprechender Diagnose und richtiger Anwendung das am meisten gefährden, was die Weißkittel-Mafia so vehement verteidigt: den Profit. Wir hatten hier schon über die enormen Gewinnspannen alleine im Milliarden-Markt Krebs berichtet, die dazu führen, dass die Weißkittel-Mafia oft besser verdient als jeder Drogenhändler.

Da macht es schon Sinn, sich über natürliche und effektive Heilmethoden ohne chemische Keule und Profitmaximierung für die Weißkittel zu informieren.

Kurkuma gehört in die erste Reihe wirksamer Heilpflanzen, deren medizinische Wirkung durch eine Vielzahl internationaler Studien nachgewiesen ist.

Es spricht also nichts dagegen, diese Wirkung in die eigenen Überlegungen für die beste Behandlung aufzunehmen und medizinisch abzuklären (Hoffnung für Schlaganfall-Patienten: Kurkuma wirkt wie Repair-Kit fürs Gehirn).

Im Detail: Kurkuma hat eine positive Wirkung auf die Gesundheit

Kurkuma wird auch Gelbwurz oder indischer Safran genannt. Der lateinische Name ist Curcuma longa. Die Kurkuma Pflanze stammt aus Indien bzw. aus Südostasien. Dort wird sie seit 5.000 Jahren als heilige Pflanze verehrt. Genauso lange wird sie auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und im Ayurveda, der indischen Medizin, verwendet. In Europa wurde sie zuerst als Küchenkraut bekannt. Seit ca. 50 Jahren beschäftigt man sich auch hier mit der medizinischen Heilwirkung des Kurkumas.

Die Kurkuma Pflanze gehört zur Familie der Ingwergewächse. Sie wird bis zu einem Meter hoch, ihre Blätter, die an Schilf erinnern, sind hellgrün. Interessant ist ihr Wurzelstock, der als Gewürz und Heilmittel verwendet wird. Er wird getrocknet und pulverisiert. Kurkuma ist mit der Ingwer-Pflanze, der Alpinia und dem Kardamom eng verwandt. Wie diese Pflanzen vermehrt die Kurkuma sich durch Rhizome, d. h. durch unterirdische Wurzelausläufer.

Die Inhaltsstoffe von Kurkuma und deren Wirkung

Der wichtigste Inhaltsstoff der Kurkuma Pflanze ist das Curcumin. Es wird auch als Lebensmittelzusatz unter dem Namen E100 verwendet. Hier dient es als Färbemittel und Geschmacksträger. Aber viel interessanter ist seine medizinische Heilwirkung. Mit Hilfe dieser Pflanze kann man einfach und natürlich die eigene Gesundheit fördern oder wiederherstellen. Curcumin wirkt entzündungshemmend, schmerzstillend, krebshemmend und leitet Schwermetalle aus dem Körper aus. Außerdem hemmt es den Knochenabbau.

Auch bei Diabetes und Alzheimer zeigt es positive Wirkungen. Außerdem senkt es den Cholesterinspiegel. Curcumin ist nicht gut wasserlöslich und wird daher im Magen-Darm-Trakt nur zu einem geringen Teil absorbiert. Das Erhitzen in Öl erhöht die Bioverfügbarkeit des Curcumins.

Außerdem enthält Kurkuma 5 – 7 % ätherische Öle, die antimikrobiell (gegen Mikroorganismen), antineoplastisch (gegen Tumore), antiarthritisch und entzündungshemmend wirken sowie die Herztätigkeit steigern. Des Weiteren sind in der Kurkuma Ferulasäure, Kaffeesäure und Kaffeesäurederivate enthalten. Kaffeesäure schützt vor Magenkrebs und hemmt die Produktion von Nitrosaminen. Diese sind krebserregend und giftig. Außerdem enthält die Kurkuma Pflanze noch Polysaccharide und Stärke.

 

Kurkuma kann gegen Krebs helfen

Ca. 3.000 Studien haben sich mit der Heilwirkung des Curcumins bei Krebs beschäftigt. Hierbei sind so ziemlich alle Krebsarten berücksichtigt worden. Die Ergebnisse dieser Studien haben dazu geführt, dass sowohl die deutsche, als auch die österreichische und die amerikanische Gesellschaft für Onkologie Curcuma zur Begleitung der Krebstherapie empfehlen (hier erhältlich). Positive Wirkungen sind bei so gut wie jeder Krebsart gefunden worden. Curcumin wirkt gegen Krebs, indem es

  • als Antioxidans die Krebsentstehung hemmt
  • die Mutation vorbelasteter Zellen zu Krebszellen verhindert
  • das Immunsystem stimuliert
  • die Entstehung und Ausbreitung von Metastasen hemmt
  • die Entwicklung von Blutgefäßen im Tumorgewebe verhindert
  • die Zellmembran der Krebszellen durchlässiger macht und so die chemische oder Strahlen-Therapie unterstützt
  • Gene aktiviert, die für den Selbstmord der Krebszellen verantwortlich sind

(…)

Erfahren Sie hier mehr: kurkuma-wurzel.info

Literatur:

Kurkuma: Entzündungshemmer, Zellschutz, Schlankmacher (vak vital) von Bettina-Nicola Lindner

Natriumbicarbonat: Krebstherapie für jedermann von Mark Sircus

Kokosöl: Das Geheimnis gesunder Zellen von Bruce Fife

Kurkuma: Das Wundergewürz mit Heilwirkung (Superfood, Entgiftung, Gewürz / WISSEN KOMPAKT) von Michael Iatroudakis

Quellen: PublicDomain/kurkuma-wurzel.info/watergate.tv am 27.01.2017

Quelle: http://derwaechter.net/13072-2

Gruß an die Heilkraft der Natur

TA KI

Distelöl


Distelöl ist hauptsächlich als sehr gesundes und pflanzliches Öl bekannt. Dennoch sind die ursprünglichen Verwendungszwecke gar nicht auf das Öl, sondern einzig auf die Blüte der Distel selber bezogen gewesen. Besonders die farblichen Eigenschaften der Blüte lagen im Fokus vieler Kulturen. Daher auch der hierzulande verbreitete Name der ölspendenden Pflanze: Färberdistel. Die Farbstoffe in der Blüte wurden über Jahrhunderte für gelbe und rote Kleidungsfarbe verwendet.

Sogar in den Bandagen ägyptischer Mumien finden sich Spuren der aus der Färberdistel gewonnenen Farbstoffe. Aber die Färberdistel hielt (und hält) oftmals auch als Ersatz für den ungleich teureren Safran her. Deswegen wird sie bisweilen auch falscher oder amerikanischer Safran genannt. Allerdings hat sie, auf Grund ihres recht geschmacksfreien Charakters an Popularität eingebüßt.

In der traditionellen Medizin vieler Kulturen des Mittleren Ostens gilt Tee aus den Blüten der Färberdistel als gutes Mittel zur Fiebersenkung, aber in höherer Dosis auch aus Auslöser für heilsames Schwitzen im Fall von Erkrankungen. Das eigentliche Öl gilt in hoher Dosierung als gut verträgliches Abführmittel und kommt als natürlicher Verdünner in ölbasierten Farben zum Einsatz.

In der traditionellen Medizin vieler Kulturen des Mittleren Ostens gilt Tee aus den Blüten der Färberdistel als gutes Mittel zur Fiebersenkung, aber in höherer Dosis auch aus Auslöser für heilsames Schwitzen im Fall von Erkrankungen. Das eigentliche Öl gilt in hoher Dosierung als gut verträgliches Abführmittel und kommt als natürlicher Verdünner in ölbasierten Farben zum Einsatz.

Ihre natürliche Heimat hat die Färberdistel im Mittleren Osten, aber ist seit Jahrhunderten auch in Europa und den USA kultiviert. Die Pflanze mit ihrer leuchtend gelben und dunkelroten Blüte wächst meist bis zu einem Meter hoch. Ihre Samen, die für die Produktion des Distelöls verwendet werden, lassen sich im August ernten.

Distelöl wird aus dem Samen der Färberdistel, mit dem lateinischen Namen Carthamus tinctorius, gewonnen. Distelöl ist ein gesundes Pflanzenöl, was sehr gut in der Küche verwendet werden kann. Das Öl wird kaltgepresst, aber dann noch weiterverarbeitet, raffiniert, weil es im rohen Zustand keinen sehr guten Geschmack hat. Manche Leute würden den Geschmack des nicht raffinierten Öls als kratzend bezeichnen. Ist das Öl teilraffiniert, schmeckt es würzig-herb und eignet sich gut für die Zubereitung von Speisen.

Die Färberdistel, aus der das Öl hergestellt wird, hat auch einige heilende Wirkstoffe, und wird deshalb heute als alternatives Heilmittel eingesetzt. Die heilenden Wirkstoffe waren schon im Altertum bekannt und diese Distel wurde daher vielseitig für die verschiedensten Anwendungen verwendet. Auch heute noch ist die Färberdistel ein wertvolles natürliches Heilmittel für die verschiedensten Krankheiten. So kann man zum Beispiel aus den Blüten dieser Distel einen Tee brühen, welcher Fieber senkt. Der gelbe Farbstoff in der Blüte wurde außerdem auch seit Jahrhunderten für die Färbung von Stoffen verwendet. Sogar schon im alten Ägypten war dieser Farbstoff bekannt, man hat ihn an ägyptischen Mumien gefunden.

Aber das Öl dieser Färberdistel hat auch einige Inhaltsstoffe, die heute als wirkungsvoll gegen bestimmte Krankheiten eingeschätzt werden. Aber nicht nur als Heilmittel ist Distelöl empfehlenswert. Ein weiteres Einsatzgebiet für das Distelöl ist in der Kosmetik. Hier kann es in fertigen Produkten gefunden werden, oder wer möchte, kann auch seine eigene Kosmetik herstellen, oder das Reinöl auf der Haut und in den Haaren anwenden.

Der Ursprung der Färberdistel liegt im Nahen Osten, aber inzwischen wird diese Distel für die Ölgewinnung auch schon in Europa, aber auch in anderen Ländern angebaut. Diese Pflanze wird bis zu einem Meter hoch. Die Blüten der Färberdistel sind meist tief gelb oder rötlich. Um das Öl zu gewinnen, werden die Samen dieser Pflanze im späten Sommer oder am Anfang vom Herbst geerntet.

Das Distelöl sollte immer kalt und kühl gelagert werden. Daher empfiehlt es sich, das Öl im Kühlschrank aufzubewahren. Eine angebrochene Flasche Distelöl sollte innerhalb weniger Monate aufgebraucht werden. Distelöl wird in der Regel in dunklen Glasflaschen geliefert und man sollte dieses Öl nicht der Sonne oder Hitze aussetzen, um zu verhindern, dass es ranzig wird. Ist das Öl frisch, schmeckt es am besten. Es ist aber durchaus möglich, bei der Aufbewahrung im Kühlschrank das Öl neun Monate lang frisch zu halten.

Heilende Inhaltsstoffe von Distelöl

Distelöl sollte auf jeden Fall in keiner Küche fehlen, da dieses Öl, im Vergleich zu anderen Pflanzenölen, ein sehr gesundes Öl ist. Mit dem Gebrauch kann man zum Beispiel den Cholesterinspiegel senken. Wirkungsvoll ist das Öl auch zur Stärkung des Immunsystems, sodass durch die regelmäßige Einnahme Viren und Bakterien einfacher abgewehrt werden. Die Zellen im Körper werden regeneriert und daher ist das Distelöl auch gleichzeitig ein gutes Anti-Aging Produkt. Die vielen guten Inhaltsstoffe in dem Distelöl sind für die heilenden Fähigkeiten verantwortlich. Unter anderem kann man im Distelöl die folgenden Inhaltsstoffe finden:

  • Vitamin A
  • Vitamin E
  • Focopherol
  • ungesättigte Fettsäuren wie zum Beispiel
  • Linolsäure (bis zu 75 %)
  • Ölsäure (bis zu 13 %)
  • Palmitinsäure (bis zu 6 %)
  • Stearinsäure (bis zu 3 %)

Schaut man sich die Inhaltsstoffe des Distelöls an, wird einem schnell klar, warum dieses Öl als gesundes Öl bezeichnet wird. Hier kommt es nicht auf den einzelnen Inhaltsstoff an, sondern auf die seltene Kombination dieser Substanzen, die heilende Fähigkeiten und die positiven Effekte auf die Gesundheit unterstützen. Allerdings ist es erwähnenswert, dass unter den Pflanzenölen Distelöl praktisch den höchsten Linolsäuregehalt hat. Linolsäure ist dafür bekannt, besonders wirkungsvoll auf das Herz- Kreislauf-System zu sein.

Wirkungsvoll ist das Distelöl auch bei Gelenkschmerzen und Rheuma. Hier sollte das Öl auf die betroffene Stelle einmassiert werden. Auch bei Verstauchungen und Quetschungen kann das Öl durchaus äußerlich angewendet werden, um Schmerzen zu lindern und Schwellungen zu verringern. Erwähnenswert ist auch die entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung von Distelöl, weshalb es gut bei Akne und anderen Hautkrankheiten angewendet werden kann.

Nebenwirkungen von der Einnahme des Distelöls sind nicht bekannt. Nutzt man das Öl für die Anwendung auf der Haut, sollte es erst einmal an einer kleinen Stelle, wie zum Beispiel in der Armbeuge ausprobiert werden, um eventuelle Allergische Reaktionen zu vermeiden. Allerdings kommen diese nur in sehr seltenen Fällen vor.

Distelöl – überraschende Anwendungsgebiete

Wer online nach alternativen Heilmitteln sucht, wird sicherlich viel über das Distelöl lesen. Dies hat auch einen guten Grund, denn dieses Öl findet vielseitige Anwendung, nicht nur in der Küche, sondern auch als natürliches Heilmittel. Interessant ist die Anwendung als kosmetisches Produkt. So kann man Distelöl zum Beispiel für die Haargesundheit anwenden. Wer unter trockenen Haaren, Spliss und Haarausfall leidet, kann das Distelöl einfach in die Haare und in die Kopfhaut einmassieren. Hier sollte es einige Zeit einwirken, vielleicht 20-30 Minuten, und kann dann ausgewaschen werden. Man wird praktisch direkt eine Veränderung in der Haarstruktur bemerken. Das Haar ist glänzender, gesünder und hat mehr Volumen.

Auch sehr gut anzuwenden ist Distelöl auf der Haut. Mit Distelöl kann man die Haut vor dem Austrocknen schützen und die Haut mit genügend Feuchtigkeit versorgen. Auch bei Hautkrankheiten ist die Anwendung von Distelöl empfehlenswert. Ganz besonders, wer an Ekzemen leidet wird einen drastischen Unterschied nach der Anwendung von diesem Öl bemerken. Empfehlenswert ist die Anwendung auch bei Akne, da dieses Öl entzündungshemmend wirkt. Nicht nur bekämpft das Öl so Mitesser, sondern kann die Haut auch vor Bakterien schützen und so die Bildung neuer Pickel vermeiden.

Anstatt Produkte mit chemischen Substanzen auf der Haut zu verwenden, die die Haut vielleicht austrocknen kann, ist der Gebrauch eines natürlichen Mittels wie Distelöl empfehlenswert. Auch sensible Menschen können dieses Öl sehr gut vertragen. Daher empfiehlt es sich auf jeden Fall, auch dieses Öl als Gesichtsreiniger auszuprobieren. Anders als bei chemischen Komponenten, trocknet dieses die Haut beim Reinigen nicht aus. Außerdem wird der Anbau der Hautzellen angeregt, was den Alterungsprozess verlangsamt. Kleine Fältchen können durch den regelmäßigen Gebrauch praktisch glattgebügelt werden.

Distelöl wird heute oft für die Herstellung von Kosmetika verwendet. So kann man hier online sicherlich einige Produkte wie Shampoos, Cremes, Lotionen und Seifen mit Extrakt des Distelöls finden. Aber natürlich kann man auch sehr gut seine eigene Kosmetik mit diesem Öl herstellen. Online findet man hierfür einige Anleitungen, die sehr einfach zu folgen sind. Aber es empfiehlt sich auch die Anwendung mit dem puren Öl. Es ist nicht unbedingt notwendig, das Öl noch mit anderen Zutaten zu vermischen, um es an Haut und Haaren anzuwenden.

Aber nicht nur für die Regeneration und Stärkung von Haut und Haaren ist das Distelöl empfehlenswert. Auch für die Stärkung des Herzens ist dieses Öl anwendbar. Die Inhaltsstoffe im Distelöl sind gut für die Herzgesundheit und wirken hier verjüngend. Daher empfiehlt sich die Einnahme ganz besonders für Menschen, die über 40 Jahre alt sind. Es gibt wissenschaftliche Studien über den Bezug von der Einnahme von Distelöl und der Herzgesundheit, die man hier online nachlesen kann.

Wer das Distelöl zum Kochen verwendet, sollte ein paar Dinge beachten. Das Öl eignet sich sehr gut für kalte und warme Speisen, sollte aber nicht zum Braten oder Frittieren verwendet werden. Das Öl sollte auf keinen Fall über 150 Grad erhitzt werden. Beim Braten oder Frittieren verliert das Distelöl nicht nur seinen Geschmack, sondern kann sich auch entzünden. Aber das Öl eignet sich sehr gut für die Herstellung von Soßen oder für das Anrichten von Gemüse. Am besten schmeckt das Öl in Dressings für Salate. Aber man kann ohne weiteres auch Nudeln und Kartoffeln mit dem Öl anrichten. Es gibt online einige gute Rezepte, die mit Distelöl angerichtet werden können.

Interessant ist auch die Anwendung von Distelöl beim Haustier. Man kann das Öl zum Beispiel beim Füttern an den Hund geben. Von innen heraus wirkt das Öl positiv auf die Gesundheit des Hundes und man wird schnell merken, dass das Fell glänzender ist und die Krallen gesünder aussehen. Außerdem wird durch die Einnahme das Immunsystem des Hundes gestärkt. Hat das Haustier Probleme mit der Haut, wie zum Beispiel Juckreiz, kann man das Distelöl in die betreffende Hautstelle einmassieren. Um den besten Nutzen aus den heilenden Wirkstoffen des Distelöls zu ziehen, sollte man dieses Öl täglich unter das Futter mischen. Dabei sind keine großen Mengen erforderlich, sondern hier sind 1-2 Teelöffel pro Tag auf jeden Fall ausreichend.

Wer sich noch weiter für die Wirkung und Anwendung von Distelöl interessiert, kann sich hier online die verschiedenen wissenschaftlichen Studien anschauen. Einige dieser Studien kommen natürlich aus dem Ausland und sind hier in englischer Sprache einzusehen. Auch gibt es hier Artikel und Abhandlungen, die sich mit diesem Thema beschäftigen.

Wissenschaftliche Studien beschäftigen sich mit Distelöl

Die gesundheitlichen Vorteile von Distelöl sind schon seit Hunderten von Jahren bekannt, obwohl jetzt erst seit einigen Jahren wissenschaftliche Studien in diese Richtung angestellt werden. Die meisten Studien, die hier online einsehbar sind kommen aus dem Ausland und können hier in englischer Sprache gelesen werden. Trotzdem kann man anhand dieser wissenschaftlichen Studien erkennen, dass Distelöl auf jeden Fall als alternatives Heilmittel und auch als gesundes Öl in der Küche angewendet werden kann. Viele der heilenden Wirkungen, die bisher von Distelöl bekannt sind, kommen allerdings aus der Überlieferung traditioneller Anwendungen. Auch die Erfahrungsberichte von Verbrauchern, die man hier online lesen kann, können weiteren Aufschluss über den Effekt von Distelöl auf den menschlichen Körper geben.

Einige Wissenschaftliche Studien beschäftigten sich zuerst mit den Inhaltsstoffen von Distelöl. Es gab in den vergangenen Jahren auch Gerüchte, dass das Distelöl giftig oder sogar Krebserregend wäre, was allerdings nicht der Tatsache entspricht. Ganz im Gegenteil hat Distelöl viele positive Eigenschaften im Vergleich zu anderen Pflanzenölen. Die negativen Effekte von der Einnahme von schlechten Ölen wurde in einer Studie in Sydney Australien untersucht. Die Studie fand dort an Heart Research Institute statt. Mehrere Probannten wurden während und nach den Mahlzeiten beobachtet und untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass Pflanzenöle einen negativen Effekt auf der Herzgesundheit haben können. Allerdings wurde dabei unterstrichen, das Öle wie zum Beispiel Distelöl diesen negativen Effekt nicht haben.

Ein wichtiger Bestandteil des Distelöls sind die antioxidativen Substanzen. Diese bekämpfen die freien Radikalen und dies wiederum hat einige gesundheitliche Vorteile. Wer sich für die genaue Zusammensetzung der Antioxidativen Substanzen interessiert, kann hier eine Studie aus Japan einsehen. In dieser Studie wird die genaue Zusammensetzung von Distelöl dargelegt.

Sehr interessant ist eine Studie, die an der Ohio State University in Columbus durchgeführt wurde. über 50 Frauen wurden bei dieser Studie über einen Zeitraum von 16 Wochen beobachtet. Alle Frauen waren fortgeschrittenen Alters und hatten die Wechseljahre schon hinter sich. Ein Kriterium der Studie war auch, dass alle Frauen übergewichtig waren und Diabetes hatten. Die Frauen nahmen während der 16 Wochen 8 Gramm Distelöl täglich ein. Innerhalb von einigen Wochen konnte schon ein drastischer Unterschied in den Symptomen, die mit dem Diabetes zusammenhängen, festgestellt werden. Die Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass Distelöl nicht nur einen positiven Effekt auf Diabetes hatte, sondern auch auf diverse Entzündungen. Außerdem hatte das Distelöl einen positiven Effekt auf den Blutfluss.

Eine weitere Studie stammt von der gleichen Universität in Columbus, Ohio und beschäftigte sich ebenfalls mit dem Effekt von Distelöl bei Diabetes. Diese Studie umfasste einen längeren Zeitraum, denn diese Studie wurde über 36 Wochen hinweg durchgeführt. Auch diesen Probannten wurde wieder 8 Gramm Distelöl täglich verordnet. Interessant war bei dieser Studie, dass nicht nur der Zuckerspiegel und die Symptome von Diabetes verbessert wurden, sondern das die Probanden auch gleichzeitig abnahmen. Dies lässt darauf schließen, dass Distelöl nicht nur gesund ist und heilende Effekte bei Diabetes hat, sondern dass dieses Öl auch durchaus bei einer Diät erfolgreich eingesetzt werden kann.

Weitere Studien, die man hier online einsehen kann, sprechen von dem gesundheitlichen Vorteil des Distelöls in Bezug auf das Herz. Das Herz- Kreislaufsystem wird durch die Einnahme dieses Öls gestärkt und natürlich wird die Ablagerung von Fetten in den Gefäßen vermieden, was zum Beispiel Herzinfarkte verhindern kann.

Leider gibt es bisher nicht sehr viele Studien, die aus Deutschland stammen, aber die Wissenschaftler sind sicherlich noch lange nicht am Ende mit der Forschung der heilenden Wirkungen von Distelöl. Regelmäßig werden hier neue Erkenntnisse veröffentlicht, die man online und auch in Fachzeitschriften nachlesen kann. Sicherlich kann man aus den vorhanden Studien den Schluss ziehen, dass Distelöl ein gesundes Öl ist, und man anstatt der herkömmlichen Pflanzenölen dieses Öl öfter in der Küche gebrauchen sollte. Wer es als Heilmittel ausprobiert, wird bestimmt innerhalb kurzer Zeit die positiven Effekte dieses Öls verspüren. Geht man von den vorhandenen Erkenntnissen, traditionellen Überlieferungen und Erfahrungsberichten, die online gefunden werden können aus, ist dieses Öl tatsächlich ein großartiges alternatives Heilmittel, was in keinem Haushalt fehlen sollte.

Tipps und Anregungen zum Thema Distelöl

Distelöl für die Haut

Eines muss man Distelöl ja lassen, es ist schon ein Alleskönner. Denn es gibt gerade im Gesundheitsbereich viele Anwendungen, für die Distelöl hervorragend ist. So ist es auch, wenn man Distelöl bei Hautirritationen anwendet. Denn Distelöl hat durch seine rückfettende Wirkung eine lindernde Schutzfunktion für die Haut. Starker Juckreiz und Ekzeme werden hier hervorragend gelindert. Generell ist Distelöl für alle Bereiche der Haut perfekt und wird daher auch sehr häufig in der Kosmetikindustrie, gerade für Salben und Lotionen verwendet. Aber auch zum Baden ist es geeignet, denn es trocknet die Haut nicht aus. Verfeinert mit ein wenig Duftöl hat man ein wohlriechendes Bad, nachdem man sich nicht eincremen muss – die Haut ist weich und angenehm.

Distelöl ist gesund

Nicht nur äußerlich ist Distelöl zu verwenden oder in der Küche zum Kochen – durch die heilende Wirkung eignet es sich für viele Erkrankungen, auch zum Cholesterin senken, oder bei Gallenleiden. Selbst für Verstauchungen oder Gelenkschmerzen kann Distelöl eingesetzt werden. Es gibt noch viel mehr Einsatzmöglichkeiten für Distelöl. Hier gibt es auch viele Studien, die sich damit beschäftigen und immer neue Heilfähigkeiten von dem Öl herausfinden.

Distelöl für Hunde

Was für den Menschen gut ist, ist auch für das Haustier nicht schlecht – so zumindest ist es sehr häufig. Auch auf Distelöl trifft dies zu, denn gerade wenn Hunde mit dem Fell Probleme haben, dies nicht sonderlich glänzt, stumpf ist oder bricht, dann sollte man dem Hund auch Distelöl verabreichen. Und genauso ist es bei Hunden, wenn diese Ekzeme haben oder andern Hautausschlag. Das ist sehr gut behandelbar mit Distelöl und es hat auch keinerlei schädlichen Nebenwirkungen für das Tier. Außerdem kann das Öl den Stoffwechsel von dem Hund sehr positiv beeinflusse. Es ist also ein Versuch wert, auch das Tier mit dem guten Öl zu behandeln.

Distelöl kaufen – dann aber in guter Qualität

Natürlich bleibt die Frage offen, was ist eine gute Qualität, denn man kann ja weder hineinsehen in die Flasche, noch kann man da Öl vorab versuchen. Zum einen kann man gutes Öl in den Reformhäusern und Naturkostläden kaufen – doch hier meistens nur von einem oder zwei unterschiedlichen Herstellern. Wer das Öl im Internet kauft, hat die größere Auswahl und kann auch Vergleiche ziehen, was Preis und Herkunft anbetrifft. Wer ein wirklich gutes Öl kaufen möchte, der sollte schauen, dass er es aus einer heimischen Ölmühle bezieht. Hier werden keine Zusätze beigemischt und man kann sicher sein, dass man ein hochwertiges Öl bekommt.

Distelöl für die Haare

Besonders viel Gutes kann man seinen Haaren antun, wenn man hier des Öfteren eine Haarkur mit Distelöl durchführt. Gerade stumpfes Haar oder auch Haare, die viel gefärbt werden, sind oft trocken oder brechen schnell ab. Damit dies nicht passiert, kann man sich, mit warmem Distelöl eine Haarkur zubereiten, die dem Haar die fehlende Feuchtigkeit zurückgibt. Macht man dies regelmäßig, kann man sich sicher sein, dass man glänzendes und weiches Haar bekommt.

Distelöl zum Braten

Distelöl eignet sich ja nicht nur für die Schönheit, von außen und innen, sondern auch für den Bereich der Küche. Dafür ist es eigentlich ursprünglich einmal hergestellt worden. Allerdings muss man bei Distelöl aufpassen, denn es ist absolut nicht hitzebeständig und daher auch nicht zum Braten geeignet. Auch beim Frittieren sollte man auf ein anderes Öl umsteigen. Etwas Anderes ist es, wenn man das Öl für leckere Dressings und Salate nutzt. Hier gibt es mit seinem guten Geschmack und der schönen Farbe seine heilende Wirkung ab. Es gibt auch noch die Alternative von einem raffiniertem Distelöl – hier ist es aber eine andere Grundlage und es hat mit dem eigentlichen Distelöl und seiner guten Heilwirkung nicht mehr viel zu tun.

Hilft Distelöl bei Mitessern?

Da Distelöl einen hervorragenden Einfluss auf die gesamte Haut hat, kann das Öl auch bei dem Auftreten von Mitessern sehr gut helfen. Hierzu ist eine Hautkur empfehlenswert, die sehr einfach ist. Man sollte nur für etwa 15 Minuten ein gutes Distelöl auf die betreffenden Stellen reiben, leichte Massage ist empfehlenswert. Das hat die Wirkung, dass sie die bereits abgestorbenen Hautschuppen lösen und die Haut damit von den auftretenden Unreinheiten befreit wird. Als Effekt bekommt man eine reine und klare Haut, frei von Mitessern.

Fazit

Distelöl ist ein gesundes Pflanzenöl, was sehr gut in der Küche für die verschiedensten Speisen eingesetzt werden kann. Natürlich sollte dieses Öl nicht über 150 Grad erhitzt werden und deshalb eignet es sich nicht zum Braten oder Frittieren. Aber man kann sehr leckere Soßen, Dressings für Salate und andere Gerichte mit diesem Öl anrichten. Die vielen wertvollen Inhaltsstoffe von Distelöl geben einem guten Grund, das reguläre Pflanzenöl öfter mal mit dem Distelöl zu ersetzen.

Auch als Heilmittel ist Distelöl durchaus empfehlenswert. Hier kann es nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich gut angewendet werden. Empfehlenswert ist die Anwendung von Distelöl bei Akne, da es entzündungshemmende und antibakterielle Substanzen enthält, die Mitesser und Pickel erfolgreich bekämpfen können.Aber auch bei Hautkrankheiten, wie zum Beispiel Ekzeme, ist Distelöl empfehlenswert. Am besten reibt man die betroffene Stelle mit dem Öl mindestens einmal am Tag ein. Die Haut trocknet bei der Behandlung mit diesem Öl nicht aus. Das Öl zieht gut in die Haut ein und spendet der Haut die Feuchtigkeit die sie benötigt. Gut ist auch, dass die Zellen durch den Gebrauch von diesem Öl regeneriert werden können. Dadurch eignet sich das Öl ebenfalls als Anti-Aging Produkt.

Online können viele Produkte gekauft werden, die mit dem Extrakt des Distelöls angereichert sind. Ganz besonders Shampoos und Cremes sind hier erwähnenswert. Wer möchte, kann aber auch das reine Öl anstatt der fertigen Produkte verwenden, oder seine eigenen Kosmetika mischen. Wer das reine Öl in den Haaren verwenden möchte, massiert dieses einfach nur in die Wurzeln der Haare und in die Spitzen ein und lässt es einwirken. Die Haare wachsen durch die Anwendung des Öls gesünder und sehen auch viel glänzender aus. Distelöl ist ein Öl, was sehr vielseitig eingesetzt werden kann. Nebenwirkungen kann man bei der Anwendung nicht erwarten. In seltenen Fällen kann es zu Allergien kommen, aber diese kann man vermeiden, in dem man das Öl an einer Stelle des Körpers erst einmal ausprobiert.

Wer das Öl oral einnehmen möchte, kann hier einfach 1 Teelöffel des Öls pro Tag verzehren. Wer möchte, kann es direkt so mit dem Löffel einnehmen oder es auch mit der Nahrung aufnehmen. Wer gesund leben möchte, sollte aber nicht nur auf den Verzehr von Distelöl zählen, sondern seine Nahrung umstellen. Es ist wichtig, genügend Proteine und Vitamine zu essen. Online gibt es hierzu gute Hinweise und Tipps. Das Distelöl kann dabei behilflich sein, Gewicht zu reduzieren, das Immunsystem zu stärken und bestimmte Krankheiten zu vermeiden.

Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Arzt Ihres Vertrauens! Wir und unsere Autoren übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.
Gruß an die Wissenden
TA KI

 

Kürbis


Seit Deutschland den „Halloween-Kult“ entdeckt hat, erleben auch Kürbisse ein regelrechtes Comeback. Durch ihre vielfältigen Formen, Farben und Größen sind sie inzwischen ein beliebter Deko-Artikel. Aber auch in der Küche haben sich Kürbisgerichte zu einem wahren Trend entwickelt. Mit etwa 25 Kilokalorien pro 100 Gramm ist das Fruchtfleisch von Kürbissen ein ausgesprochen kalorienarmes Gemüse. Ähnlich wie Melonen und Gurken bestehen sie zu rund 90 Prozent aus Wasser.

Hokkaidokürbis mit Blättern© Yasonya – Fotolia

Entdecken Sie die leckere Vielfalt

Beim Stichwort „Kürbis“ denken viele spontan an die leuchtend orangefarbenen Riesenkürbisse, den Stolz eines jeden Kleingärtners im Herbst. Es gibt jedoch über 500 Kürbissorten und es sind nicht unsere Gartenkürbisse, die für Heilzwecke genutzt werden. Dafür werden ausschließlich weichschalige oder schalenlose Sorten angebaut, vor allem in Ungarn und der Steiermark. Bei Beschwerden wie einer Reizblase, Beckenbodenschwäche oder einer gutartigen Prostatavergrößerung sind die Wirkungen der alten Heilpflanze mittlerweile sogar wissenschaftlich bewiesen.

Der Kürbis gilt als eine der ältesten Kulturpflanzen der Erde: Archäologen fanden Kürbissamen aus dem Jahre 10.000 vor unserer Zeitrechnung. Während er bis ins 16. Jahrhundert hinein auf dem amerikanischen Doppelkontinent existierte, baut man ihn mittlerweile weltweit an. Besonders beliebt sind seit jeher der Gartenkürbis, der Riesenkürbis und der Moschuskürbis. In den letzten Jahren etablierten sich Kürbissorten wie der amerikanische Butternusskürbis und der Hokkaido mehr und mehr in Deutschland.

Steckbrief Kürbis

Nicht nur wegen der Halloween-Hysterie rückt ein alter Bekannter aus der Neuen Welt in den Mittelpunkt der Herbstküche. Die Kürbispflanzen haben mehr zu bieten als eine schöne Schale, die sich zur Dekoration eignet. Die wahren Werte verstecken sie in ihrem Fruchtfleisch und in ihren Samen. Vor der Entdeckung Amerikas kannte man in Europa den aus Afrika stammenden Flaschenkürbis. Durch Auslese und Züchtung entwickelten sich weltweit mehr als 800 namentlich bekannten Sorten.

Heute züchtet man vor allem in Amerika und Neuseeland, aber auch aus Japan kommen gute Sorten. Der bekannteste Kürbis aus Japan dürfte der Hokkaido-Kürbis sein. Das tolle an der Pflanze: Fast alles aus und am Kürbis ist verwendbar. Der ganze Kürbis ist beliebt als Herbstdekoration, der ausgehöhlte, beleuchtete Kürbis als Lampe zu Halloween, das Fruchtfleisch als delikate Suppe oder Beilage und das Kürbiskernöl als anerkanntes Heilmittel.

Nutzung des kompletten Kürbis

In verschiedensten Zubereitungen kommt der Kürbis hauptsächlich als Gemüse, lecker gefüllt und als Suppe vor. Die Kürbiskerne finden geröstet als Zwischenmahlzeit oder in der Ölgewinnung Verwendung. Das Kürbiskernöl aus der Steiermark ist berühmt für sein feines Aroma. Wegen der wertvollen Inhaltstoffe soll man es nicht kochen, sondern roh über die fertigen Speisen träufeln.

Viele Heilpflanzen gerieten mit dem Aufkommen moderner Medizin in Vergessenheit. Im Unterschied dazu kommt der Heilwirkung des Kürbis erst seit wenigen Jahren besondere Aufmerksamkeit zu: Es stellte sich heraus, dass aus dem Kürbis gewonnene Arzneimittel unter anderem Ballaststoffe lindern.

Vorsicht: Nicht alle Kürbisse sind essbar!

Achten Sie genau darauf, ob Kürbisse als Speise- oder Zierkürbisse angeboten werden. Der Grund: Zierkürbisse enthalten Bitterstoffe, die giftig sind. Speisekürbisse sind in der Regel genießbar und frei von Bitterstoffen (Cucurbitacinen). Durch unbeabsichtigte Kreuzungen ist es aber möglich, dass auch Speisekürbisse (auch Zucchini) diese Bittersubstanzen wieder bilden. Das passiert besonders oft im Hobbygarten, wenn Sie Zier- und Speisekürbisse nebeneinander anbauen und die Samen wieder aussäen. Ernten Sie die daraus entstehenden Früchte, können sie die giftigen Bitterstoffe enthalten.

Auf Nummer „ganz sicher“ gehen Sie, wenn Sie vor der Zubereitung ein kleines Stück des rohen Kürbisfleisches probieren. Schmeckt es bitter, müssen Sie alles wegwerfen. Denn die Bitterstoffe werden durch das Kochen nicht zerstört. In gegartem Zustand verfälschen Gewürze und Hitze das Geschmacksempfinden und die Genießbarkeit lässt sich nicht mehr eindeutig prüfen.

Powerstoffe in Fruchtfleisch und Kernen

Kürbisse enthalten viele gesunde Inhaltsstoffe und sind dabei echte Schlankmacher. Dafür versorgt uns die Frucht mit Vitamin A, C und E, Folsäure, Magnesium, Kalzium, Kalium und Zink. All diese Inhaltsstoffe stärken das Immunsystem und schützen vor freien Radikalen. Die enthaltenen Carotinoide bewahren vor Krebs und Herzinfarkt. Darüber hinaus enthalten Kürbisse unter anderem Proteine, Globulin, Lecithin, Rohrzucker, Öl, Linolsäure, Phytosterin, Edestin, Phytin, Harz, Enzyme, Diastase, Urease, Emulsin, Salizylsäure, Spurenelemente, Magnesium, Kieselsäure und Natron.

Kerne und Fleisch des Kürbis zeigen unterschiedliche Effekte. So helfen die Kürbiskerne bei Prostatabeschwerden und Blasenschwäche, wirken harntreibend und behandeln Würmer. Das Fruchtfleisch beruhigt den Magen und hilft bei Verstopfung, Nierenschwäche und Herzbeschwerden. Des Weiteren kann es bei Rheuma, Gicht und Fettsucht zu einer Verbesserung der Beschwerden führen.

Carotinoide geben die Farbe

Die leuchtende Farbe erhalten die kugeligen Gesellen durch ihren hohen Gehalt an Carotinoiden, ähnlich wie bei Möhren. Gerade das Beta-Carotin wirkt als Vorstufe des Vitamin A und ist wichtig für die Funktion Ihrer Augen. Carotinoide gelten als Schutzfaktor gegen Krebs, Herz- und Gefäßkrankheiten. Kürbisfleisch ist außerdem besonders reich an dem Mineralstoff Kalium, der Ihren Flüssigkeitshaushalt regelt. Übrigens zählen auch die inzwischen so beliebten Zucchini zu den Kürbissen.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Kürbisfleisches

  • Ballaststoffe
  • Beta-Carotin
  • Vitamin E
  • Kalium
  • Lutein und Zeaxanthin (sekundäre Pflanzenstoffe)
  • Selen

Lutein und Zeaxanthin sind wichtige Antioxidantien, die vor allem die empfindlichen Sinneszellen der Netzhaut im Auge vor dem schädlichen UV-Anteil des Sonnenlichts schützen. Wasser und Ballaststoffe fördern die Verdauung. Der hohe Kaliumgehalt wirkt entwässernd und harntreibend. Wasseransammlungen und Giftstoffe können somit leichter aus dem Gewebe geschwemmt werden.

Kürbissamen bremsen die Vergrößerung der Prostata

Die Phytosterole aus den Kürbiskernen ähneln bestimmten menschlichen Hormonen und sind in der Lage, die Bindung des DHT (Dihydrotestosteron), einer aggressiven Variante des männlichen Hormons Testosteron, in den Prostatazellen zu verhindern.

Dadurch wird der DHT-Spiegel gesenkt und der Stoffwechsel der Prostata kann sich normalisieren. Gegen eine gutartige Prostatavergrößerung (BPH) sollten Sie morgens und abends jeweils etwa 30 Gramm Kürbiskerne gut zerkauen und ein Glas Wasser dazu trinken. Eine Alternative zu den Kernen sind Fertigpräparate, die aus den Extrakten hergestellt wurden.

Eine große Auswahl an Gemüse-Sorten© sarsmis – Fotolia

Kürbiskernöl schützt Ihre Blase und Ihre Prostata

Kürbiskerne und Kürbiskernöl enthalten Schutzsubstanzen, die Sie gegen Reizblase, Inkontinenz und Prostataleiden fit machen, denn sie enthalten Lignane. Dabei handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe, die leicht hormonell wirken. Darüber hinaus stecken neben Vitamin E auch noch Zink und Magnesium in den gesunden Kernen.

Auch die Fettzusammensetzung ist sehr günstig: Kürbiskernöl enthält 35 Prozent einfach ungesättigte Ölsäure, 55 Prozent Linolsäure und etwa zwei Prozent Alpha-Linolensäure. Das ist eine Omega-3-Fettsäure, die Ihren Körper unter vielen anderen positiven Wirkungen gegen Entzündungen schützt.

Kürbiskerne sind eine Wohltat bei einer Reizblase

Nicht nur für die Prostata sind Kürbiskerne ein seit langem geschätztes Naturheilmittel, denn die Kerne verbessern die Spannung der Blasenmuskulatur und vermindern dadurch den ständigen Harndrang. Die Wirkungen auf die Blase:

  • Schutz vor der Anfälligkeit für Entzündungen
  • Beruhigung einer überaktiven Blase
  • Stärkung der Blasenmuskulatur
  • Verminderung von ständigem Harndrang

Damit sind die Kürbiskerne bzw. ihre Extrakte in Form von Fertigpräparaten eine gute Hilfe bei Stressinkontinenz und Reizblase.

Kürbistee für eine kräftige Blase

Setzen Sie zwei Esslöffel frische Kürbissamen mit einem daumengroßen Stück Ingwer in einem halben kaltem Wasser an. Erwärmen Sie den Ansatz und lassen Sie ihn nach dem Aufkochen noch zehn Minuten ziehen, ehe Sie ihn abseihen. Der Tee hilft gegen Harnwegsbeschwerden und Blasenschwäche.

Kürbiskernöl ist vielseitig anwendbar

Knabbern Sie häufiger Kürbiskerne oder bereichern Sie Ihren Salat mit leicht gerösteten Kernen. Auch Kürbiskernöl schmeckt prima im Salat oder an Suppen. Es ist allerdings sehr intensiv und Sie sollten es zunächst sehr vorsichtig dosieren. Kochen und Braten verträgt es nicht.

Angebrochene Flaschen sollten in den Kühlschrank gestellt werden. Besonders gutes Öl wird in der Steiermark produziert. Ein halber Liter kostet zwischen 7 und 15 Euro. Noch effektiver sind die Wirkungen des Medizinal-Kürbis. Fertigpräparate erhalten Sie In Ihrer Apotheke.

Als Kapseln erhältlich

Kürbisse erhält man von September bis Dezember überall. Man kann sie auch leicht im heimischen Garten anbauen. Wer den Geschmack von Kürbis nicht mag, auf die gesunde Wirkung der Früchte aber nicht verzichten will, greift auffertige Präparate zurück.

Man kauft sie in Apotheken und Reformhäusern. Um auf schmackhafte Weise die eigene Gesundheit zu unterstützen, ersetzt man die Knabbereien für den Fernsehabend durch geröstete und gewürzte Kürbiskerne. Eine Kürbissuppe verbindet das Angenehme mit dem Nützlichen, da der Verzehr von Kürbis den Stoffwechsel anregt. Wer die Suppe mit Ingwer und Knoblauch würzt, tut sich gleich dreifach etwas Gutes. Probieren Sie es aus!

Feine Kürbiscremesuppe aus Hokkaido

Für erste Versuche empfiehlt sich der Hokkaido-Kürbis und folgendes Rezept für eine feine Kürbiscremesuppe, die Sie nach Belieben portionieren und einfrieren können.

Kürbiscrèmesuppe in Schale vor Kürbissen© Printemps

Zutaten:

  • 1 honigmelonengroßen Hokkaido-Kürbis
  • 1 bis 2 große Kartoffeln
  • 1 bis 2 Karotten
  • 1 große Zwiebel und nach Geschmack Knoblauch
  • 1 EL Olivenöl
  • Ingwer, frisch oder als Pulver
  • Kurkuma-Pulver
  • Koriander, gemahlen

Reinigen Sie den Kürbis gründlich mit warmem Wasser. Dann teilen und entkernen Sie ihn. Schneiden Sie ihn in kleine Stücke und die geschälten Kartoffeln und Karotten in etwa gleich große Stücke. Geben Sie den Kürbis, die Kartoffeln, die fein gewürfelten Zwiebeln und den Knoblauch in einen Topf, in dem Sie zuvor das Olivenöl erhitzt haben.

Wichtig dabei ist, immer etwas Wasser dazuzugeben. Nicht zu viel, denn der Kürbis besteht zu 93 Prozent aus Wasser. Ein halber Liter genügt. Kochen Sie alles weich und nehmen Sie das Gemüse anschließend vom Feuer. Pürieren Sie den Topfinhalt mit einem Stabmixer. Wenn Sie das Gefühl haben, es fehlt Wasser, dann setzen Sie Wasser zu. Nun schmecken Sie die Suppe ab und dekorieren sie mit einem Schlag frisch geschlagener Sahne und einer Handvoll Petersilie oder Kürbiskernen. Guten Appetit!

So vielseitig ist Kürbis in Ihrer Küche

Der Kürbis gehört zur Herbstküche einfach dazu. Dabei hat jede Sorte ihr eigenes Aroma. Der Hokkaido-Kürbis mit dem kastanienartigen Geschmack ist für fast jedes Gericht geeignet. Sie können den handliche Kürbis prima gefüllt (Hackfleisch oder Linsen mit Ingwer und Chili) im Backofen zubereiten. Der Butternut-Kürbis hat ein cremiges Fruchtfleisch mit leicht nussigem Aroma und ist für Soßen und Aufläufe ideal. So vielseitig können Sie Kürbisse zubereiten:

  • Wenn beim Schnitzen Ihrer Kürbislaterne für Halloween größere Mengen an Fruchtfleisch anfallen, schneiden Sie es einfach klein, blanchieren es kurz und frieren es ein.
  • Gekochtes und püriertes Kürbisfleisch servieren Sie als feine Suppen oder als Beilage zu Fleisch und Geflügel.
  • In Scheiben geschnitten wird das Fruchtfleisch gegrillt oder gebacken zu einer köstlichen Beilage.
  • Gerieben und pfiffig gewürzt, verwenden Sie Kürbisfleisch als delikate Füllung zum Beispiel für gebackene Paprikaschoten.
  • Das roh geriebene Fruchtfleisch von Kürbissen ist eine leckere Zutat für Ihre Obstsalate.
  • Besonders gut zu Kürbis passen Ingwer, Chili, Curry, Knoblauch, Zwiebel und Essig. In Verbindung mit diesen Gewürzen bereiten Sie das Gemüse pikant zu.
  • Soll Ihre Kürbisgericht eher süß schmecken, so verfeinern Sie es mit Honig, Zimt, süßem Wein oder Früchten wie Ananas, Äpfel und Orangen.
  • Jede Sorte hat ein spezielles Aroma. Kennen Sie eine Sorte noch nicht, so schmoren oder dünsten Sie einige Stücke einfach in Butter, um den Geschmack zu erkunden.
  • Wenn Sie Zucchini braten oder dünsten möchten, passt Olivenöl besonders gut, um den milden Geschmack ein wenig „aufzupeppen“.

Quelle: http://www.fid-gesundheitswissen.de/pflanzenheilkunde/kuerbis/

Gruß an die Besseresser

TA KI

Koriander


Ein Gewürz mit hervorragender Heilwirkung

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Koriander (Coriandrum sativum L.) ist eines der ältesten Würz- und Heilmittel mit magen- und nervenstärkenden, krampflindernden sowie entzündungshemmenden Eigenschaften. Seine Samen entdeckte man sogar in den Grabstätten der Pharaonen und auch die römischen Legionen führten sie auf ihrem Feldzug durch Europa mit, um ihr Brot damit zu würzen. Der Koriander, auch als Chinesische Petersilie bzw. Wanzenkraut bekannt, gehört wie auch Möhren, Petersilie, Anis, Fenchel und Kümmel zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Die schlanke Pflanze, die ca. 50 cm hoch wird und hellgrüne, gefiederte Blätter und kleine weißrosa Blüten aufweist, ist im Mittelmeerraum und im Mittleren Osten beheimatet. Koriander kann ab März/April im Garten oder im Blumentopf auf der Fensterbank gezogen werden. Die Samen sollten nicht zu dicht liegen, dürfen nur mit wenig Erde bedeckt sein, und der Boden muss feucht gehalten werden. Fünf bis sechs Wochen nach Aussaat kann man frisches Koriandergrün ernten.

Kraut und Blätter werden vor allem in der mexikanischen und fernöstlichen Küche (Indien, Thailand, Vietnam) verwendet. Koriandergrün (sollte nicht mitgekocht werden) harmoniert gut mit Avocados und Roter Beete und verleiht gedünsteten Karotten, Kohl- und Kürbisgerichten sowie Eiersalat ein interessantes Aroma. In Folie eingeschlagen bleibt es im Gemüsefach des Kühlschranks 4 – 5 Tage frisch. Auch Einfrieren ist möglich. Korianderkraut wird in der naturheilkundlichen Therapie auch zur Unterstützung von Entgiftungs- und Reinigungskuren sowie zur Schwermetallausleitung eingesetzt. Der Japaner Yoshiaki Omura hat nämlich in einer Studie festgestellt, dass sich durch den Verzehr von 3 – 5 g frischem Korianderkraut Schwermetalle eliminieren lassen. Dafür sind bestimmte aromatische Inhaltsstoffe verantwortlich, die an Ionenkanälchen haftendes Quecksilber lösen. Dr. Dietrich Klinghardt ist der Meinung, dass nur frischer Koriander Gehirn und Nervengewebe von Quecksilber befreien kann, denn im Gegensatz zu allen anderen Präparaten, wie DMPS und Penicillamin, die bei Schwermetallvergiftungen verwendet werden, kann lediglich Coriandrum die Blut-Hirn-Schranke in ausreichendem Maße passieren. Leider unterstützt Korianderkraut die Passage von Quecksilber auch in die Gegenrichtung, d. h. in das Gehirn. Daher ist es ratsam Korianderkraut erst dann einzusetzen, wenn das restliche Körpergewebe weitgehend entgiftet ist.

Korianderfrüchte ( Coriandri fructus) bestehen u. a. aus ätherischen Ölen, Vitamin C, Eiweiß, fettem Öl, Flavonoiden und Gerbstoffen. Die kleinen hellbraunen, runden Früchte bzw. Samen sind etwas kleiner als Pfefferkörner. Sie werden ganz verwendet, im Mörser zerstoßen oder frisch ge- mahlen. Die ätherischen Öle entfalten sich besonders gut, wenn man die Körner ohne Fett, kurz und nicht zu heiß, in der Pfanne röstet. Koriander sollte man immer frisch mahlen, da sein Geschmack so am intensivsten ist. Gekauftes Korianderpulver büßt dagegen schnell an Aroma ein. Mit frisch gemahlenem Koriander würzt man Tomaten- und Bechamelsauce sowie Möhren-, Pastinaken-, Kürbissuppe und Brot. Koriandersamen sind außerdem in Lebkuchen-, Kräuterlikör-, Pasteten- und Wurstwürzmischungen enthalten. In Thailand sind sie Bestandteil von Currypasten. Bevor es Zahncreme gab, sorgte das Kauen von Korianderkörnern für frischen Atem. Aus gemahlenen Körnern stellte man früher ein Paste her, mit der man Haut- und Mundgeschwüre behandelte. Das ätherische Öl stimuliert die Magensaftsekretion. Koriander hilft zudem bei Appetitlosigkeit, Durchfällen und leichten krampfartigen Magen-Darmbeschwerden. Außerdem unterstützt er Kümmel und Fenchelfrüchte bei Blähungen und Völlegefühl. Eine Teezubereitung aus den frisch zerdrückten Früchten ist dann empfehlenswert.

Korianderöl wird in der Volksmedizin tradtionell bei schlecht heilenden Wunden verwendet. Das Öl wirkt antibakteriell, antiseptisch, leicht entzündungshemmend und kann bei Koliken, Neuralgien und Rheuma hilfreich sein. Amerikanischen Labortests zufolge ist Koriander bei Salmonellen wirksamer als das Antibiotikum „Gentamicin“. Das in den Blättern und Samen enthaltene Dodecenal schädigt die Zellwände der Bakterien und tötet sie dadurch ab. Das Öl hemmt zudem das Wachstum von Pilzen auf der Haut (Dermatomykosen). Klinisch bewährt hat sich der Gebrauch auch bei Windeldermatitis und „wunder Haut“. Korianderöl ist gut hautverträglich und hat nur ein sehr geringes Kontakt- und Photosensibilisierungspotenzial. Außerdem lassen sich unangenehme Gerüche wie Zigarettenrauch mit dem Öl bekämpfen. In der Aromatherapie werden die per Wasserdampfdestillation gewonnen ätherischen Öle von Korianderblatt und -samen daher auch zur Raumbeduftung eingesetzt.

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Gruß an die Besseresser
TA KI

Brennessel – Kräuer und Pflanzenkunde


Die scharfe Brennessel kennt wohl fast jeder, und es gibt kaum einen Menschen, der nicht früher oder später die Bekanntschaft mit ihren brennenden Eigenschaften macht.

Daher wird sie auch gerne gemieden, obwohl sie als wichtige Heilpflanze eigentlich einen Ehrenplatz in jedem Garten haben sollte.

Diesen Ehrenplatz holt sie sich aber meistens schon selber, weil sie sehr ausdauernd und anspruchslos ist und fast überall wächst, wo man sie wachsen lässt.

Heilwirkung:

blutreinigend,
blutbildend,
blutstillend,
Stoffwechselfördernd,
Harnwegserkrankungen,
Rheumatismus,
Gicht,
Haarwuchsfördernd,
Schuppen,
Frühjahrsmüdigkeit,
Appetitlosigkeit,
Verstopfung,
Durchfall,
Magenschwäche,
Nierenschwäche,
Diabetes (unterstützend),
Bluthochdruck,
Menstruationsbeschwerden,

wissenschaftlicher Name: Urtica dioica
Pflanzenfamilie: Brennnesselgewächse = Urticaceae
englischer Name: Nettle
verwendete Pflanzenteile: Kraut, Samen
Inhaltsstoffe: Nesselgift, Vitamine, Mineralien, Histamin, Sekretin
Sammelzeit: März bis August, Samen: Frühherbst

Gruß an die Wissenden

TA KI