Aromatherapie / ätherische Öle


Obwohl die ätherischen Öle keine Arzneimittel im Sinne des Arzneimittelgesetzes sind, handelt es sich bei den Aromaölen um hoch wirksame Wirkstoffe, die mit Bedacht anzuwenden sind.

Antibakteriell, antiviral oder beruhigend?

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Die ätherischen Öle werden auch Aromaöle oder Duftöle genannt. Das ätherische Öl ist die Lebenskraft, das Kraftfeld der Pflanzen. Mit Hilfe der sogenannten Kirlianfotografie kann man die Lebenskraft der Pflanzen darstellen. Die energiegeladenen Aromaöle besitzen auch eine Ausstrahlung, man spricht von Aura.

Die ätherischen Öle der Aromatherapie enthalten viele unterschiedliche Heilwirkungen, kein Wunder, sind die Aromaöle doch für die Pflanzen selbst Motor jeder Existenz: Temperaturregler, Informationsträger, Energiespeicher, feinstoffliche Kommunikation zwischen den Pflanzen selbst, Krankheitsschutz…

Qualität:

Auf Qualität sollte man bei der Aromatherapie schon achten, viele Firmen bieten nur einen billigen Verschnitt verschiedener Öle an, die beste Qualität ist natürlich 100 % naturrein aus kontrolliert biologischem Anbau!

Physikalische Eigenschaften:

Alle Aromaöle sind wasserabstoßend und lassen sich mit fettem Öl, Alkohol, Seife und Emulgatoren mischen bzw. lösen.
Bei Verwendung von Duftlampen, die die Duftöle in den Raum verdunsten lassen, müssen die Behälter immer mal wieder gereinigt werden, am besten mit Seife.

Wirkungen:

Die Wirkungen erstrecken sich nicht nur auf die pharmakologische sondern auch auf die psychologische Ebene. Man muß testen, ob einem das betreffende Öl auch feinstofflich bekommt.

Das Aromatogramm

Bei einem Aromatogramm wird getestet, ob die Bakterien auf die ätherischen Öle empfindlich sind oder nicht. Dazu sammelt man seinen Schleim und schickt ihn in ein dafür spezialisiertes Labor. Heraus kommt eine Liste von ätherischen Ölen, die gegen die Bakterien wirksam bzw. nicht wirksam sind. Ein Aromatogramm sollte unbedingt zur Standarduntersuchung der medizinischen Labore werden.

Nebenwirkungen:

Leider kommen bei der Aromatherapie Nebenwirkungen häufiger vor als erwartet: Reizungen, Allergien…
Bei Allergien bleibt einem nichts anderes übrig, als das Öl zu meiden, bei Reizungen kann man die betreffenden Areale mit einer entzündungshemmenden Salbe behandeln. Ätherische Öle dürfen nie konzentriert auf die Haut aufgetragen werden! Eine Ausnahme bilden Lavendelöl und Pfefferminzöl, jedoch nur auf kleine Hautareale begrenzt und Pfefferminzöl nicht bei kleineren Kindern anwenden!
Bei Lungenerkrankungen empfehle ich die in Frage kommenden ätherischen Öle grundsätzlich nur indirekt über die Raumluft zu inhalieren. 1 Tropfen in einem warmen mit Wasser gefüllten Gefäß 20 bis 30 Minuten lang reicht meistens! Die Dosierung hängt natürlich von der Größe des Raumes und dem gewählten ätherischen Öl ab. Innerlich (systemisch) sollte man die Aromaöle nur nach Verordnung eines erfahrenen Therapeuten einnehmen.

Bitte beachten Sie:
Unsere Nase gewöhnt sich sehr schnell an den Duft der ätherischen Öle. Wenn Sie also nach einiger Zeit im Raum nichts mehr riechen, dann liegt es an Ihrer Nase und nicht an der vermeintlich geringeren Raumkonzentration. Wenn Sie dann noch mehr ätherisches Öl im Raum verdampfen lassen, riskieren Sie Überdosierungen.

 

Interessante ätherische Öle:

Bei Lungenerkrankungen stehen vor allem die schleimlösende (mukolytische), antibakterielle, entzündungshemmende (antiphlogistische), auswurffördernde (expektorierende), entkrampfende (spasmolytische) und pilzhemmende (antimykotische) Wirkungen im Vordergrund.

Unsere folgende Hinweise:

Ätherische Öle sind pharmazeutisch sehr aktive Vielstoffgemische, sie dürfen von Laien nur in verdünnter Form angewendet werden. Ausnahme ist Lavendelöl. Bitte möglichst auf hervorragende Qualität achten, möglichst aus kontrolliert biologischem Anbau, denn Agrargifte sind genau wie die Öle fettlöslich und können sich im ungünstigen Fall geballt im Duft gelöst befinden; dann bergen sie ein unnötiges Risiko für Haut- und Schleimhautreizungen.

Inhalationen

Ätherische Öle grundsätzlich immer nur indirekt über die Raumluft (über Duftsteine, Heizsteine usw.) oder Trockeninhalation (einen Tropfen auf ein Papiertaschentuch geben und vorsichtig daran schnüffeln) inhalieren.

Inhaltsstoffe / Wirkungen

Die Rubrik der Inhaltsstoffe kann einen Hinweis auf grundsätzliche Wirkungen der Öle und deren Haltbarkeit geben:

Inhaltsstoffe

Wirkung(en)

Haltbarkeit

Monoterpene wie Limonen und Pinen schmerzlindernd, kortisonähnlich unspezifisch entzündungshemmend nicht sehr gut, oxidieren relativ schnell
Sesquiterpenverbindungen wie Azulen und Caryophyllen regulierende Wirkung auf das Immunsystem unspezifisch entzündungshemmend bei chronischen Verläufen von Krankheiten sehr gut verträglich sehr gut geben dem Öl/der Mischung eine bessere Haltbarkeit
Alkohole wie Linalool und Geraniol antiseptisch ohne die Haut zu reizen sanft belebend ohne aufzuregen ideal bei Infektionen von Kindern sehr gut
Ester wie Linalyacetat und Geranylformiat extrem entkrampfend und entspannend gut
Aldehyde wie Citral und Citronellal gut verdünnt (max. 1 Prozent): entspannend, schlaffördernd, entzündungshemmend bei Überdosierung hautreizend und hyperaktivierend nicht sehr gut, oxidieren relativ schnell
Monoterpenketone wie Kampfer und Thujon manche Öle nicht für die Behandlung durch Laien geeignet gut
Oxide wie Eukalyptol schleimlösend mittel
Phenole und Phenylderivate sehr unterschiedliche Wirkungen, meistens stark keimtötend gut

Gruß an die, die sich gesund-schnuppern

TA KI

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Welche Heilwirkungen besitzt Kaffee?


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Kaffee (Coffea)

Welche Heilwirkungen besitzt Kaffee?

von Gökhan Siris
Heilpraktiker und psychologischer Berater

Der Kaffeestrauch wurde erstmals um 570 n.Chr. in Äthiopien angebaut und hat seitdem eine schnelle Verbreitung zu allen Kulturen der Welt gefunden. In diesem Artikel erfahren Sie nützliche Informationen für die Zubereitung, richtige Auswahl und Lagerung, aber auch viel Wissenswertes zu den Heilwirkungen dieser Kulturpflanze, die inzwischen zu den wichtigsten Ernteerzeugnissen der Welt gehört.

Das sollten Sie über Kaffee wissen

Der Kaffee mit dem derzeit größten Anteil der weltweiten Produktion ist die Sorte Arabica (90%), gefolgt von Robusta (9%), weit abgeschlagen folgt die Sorte Liberica (1%). Je nach Vorlieben gibt es Kaffee aus gerösteten oder gemahlenen Kaffeebohnen, aber auch Instant-Kaffeepulver wird gerne verwendet.

Echter Kaffee wird aus gemahlenen und gerösteten Kaffeebohnen hergestellt, bei Instant-Kaffee werden die Bohnen zum größten Teil gefriergetrocknet. Geschmäcker sind in diesem Fall verschieden, es bleibt somit jedem Konsumenten selbst überlassen was er bevorzugt. Fest steht, dass Instant-Kaffee nur halb so viel Koffein (65 mg) enthält, wie eine Tasse „echter“ Kaffee. Ein sogenannter entkoffeinierter Kaffee enthält immerhin noch 3mg Koffein.

Um das Immunsystem anzuregen und die Konzentration zu fördern, können Sie über den Tag verteilt etwa 6 Tassen trinken, jedoch nur an Tagen, an denen Sie es unbedingt nötig haben, d.h. wenn ausreichender Schlaf und Wassertrinken keine Wirkung gezeigt haben. Vermeiden Sie es, täglich diese Mengen zu trinken, genießen Sie stattdessen hin und wieder eine Tasse.

Kaffeepulver und -bohnen sollten stets luftdicht im Kühlschrank aufbewahrt werden, so bleibt das typische Kaffeearoma enthalten. Trinken Sie gerne entkoffeinierten Kaffee, achten Sie darauf, dass dieser mit dem Secoffex-Verfahren hergestellt wurde. Bei diesem Verfahren wird Wasser als Extraktionsmittel verwendet, andere Verfahren hingegen verwenden Lösungsmittel, die meiner Meinung nach bei der Herstellung von Kaffee nichts zu suchen haben.

Kaffee – Nicht nur ein Muntermacher

Kaffee wird vor allem wegen seiner munter machenden Eigenschaft getrunken. Der Wirkstoff Koffein im Kaffee verbessert erwiesenermaßen unsere Reaktionszeiten und führt dadurch zu mehr Vitalität und Effizienz. Auch die Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung wird gesteigert (etwa 10%). In diesem Zusammenhang könnte man berechtigterweise behaupten, dass auch Depressionen und Ängste positiv beeinflusst werden können, zumal es auch Untersuchungen gibt, die dies vermuten lassen. Achten Sie jedoch auf die konsumierte Menge, denn zu viel führt zu Zittern, Schwitzen, Schlaflosigkeit und Herzklopfen.

Kaffee steigert den Stoffwechsel

Eine Steigerung der Stoffwechselvorgänge führt nicht nur zur beschleunigten Fettverbrennung, sondern hat auch viele andere positive Wirkungen. Wird der Stoffwechsel beschleunigt, so gelangt auch der lebensnotwendige Sauerstoff und Nährstoffe schneller an ihren Bestimmungsort, auch kommt es zu einer beschleunigten Entgiftung. Die Kalorienverbrennung ist hierbei nicht allzu hoch, genügt jedoch das eine maßvolle Zufuhr sinnvoll erscheint. Fest steht jedenfalls, dass Koffein die Stoffwechselrate und die Geschwindigkeit, mit der Fette aufgespalten werden, vorübergehend ansteigen lässt.

Kaffee bei Asthma

Laut wissenschaftlichen Untersuchungen aus den USA und Italien, sowie vielen Patientenberichten weltweit, wird die Anzahl der Asthma-Anfälle durch das tägliche Trinken von 3-4 Tassen Kaffee am Tag deutlich reduziert. Auch die Heftigkeit der Anfälle wird nach Beobachtungen von Betroffenen gesenkt.

Quelle: http://equapio.com/de/gesundheit/kaffee-coffea-welche-heilwirkungen-besitzt-kaffee/

Gruß an die Kaffeetrinker

TA KI