Experte: Deutschland braucht deutlich mehr Zuwanderer


immer-mehr-deutsche-sind-einer-aktuellen-umfrage-zufolge-fuer-eine-begrenzung-der-zuwanderung-In Deutschland wird die Zahl der Erwerbstätigen in den kommenden 35 Jahren um knapp 20 Prozent sinken. Das prognostiziert das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und schlägt Alarm. Um dem dramatischen Rückgang entgegenzuwirken, müsse Deutschland vermehrt auf Zuwanderer setzen. Aus einer aktuellen Umfrage geht jedoch hervor, dass mehr und mehr Deutsche für eine Begrenzung des Zuzugs sind.

„Wir bräuchten rechnerisch pro Jahr netto 400.000 bis 500.000 Einwanderer, um bis 2050 unsere heutige Anzahl an Erwerbspersonen konstant zu halten“, sagte IAB-Experte Herbert Brücker der „Rheinischen Post“. Gleichzeitig räumte er ein, dass diese Zahl kaum umsetzbar sei: „Ich halte jährlich aber nur eine Nettozuwanderung von rund 200.000 Personen für realistisch.“

Oberflächlich betrachtet sind Zuwanderung für den Arbeitsmarkt und Flüchtlinge zwei verschiedene Themen. Experten weisen aber seit langem daraufhin, dass man mit einer systematischen Einwanderungspolitik auch das Problem des Flüchtlingszuzugs besser steuern könnte. In Politik und Gesellschaft wird seit Jahrzehnten darum gestritten.

Mehr Deutsche für Begrenzung des Zuzugs

Die Bereitschaft der Deutschen, Zuwanderer aufzunehmen, schwindet einer aktuellen Umfrage zufolge zusehends. Im jüngsten ARD-„Deutschlandtrend“ sprach sich mit 57 Prozent zwar immer noch die Mehrheit der Deutschen dafür aus, die Aufnahmezahlen von Flüchtlingen beizubehalten oder zu steigern. Allerdings ist der Anteil derjenigen, die sich für eine Begrenzung des Zuzugs aussprechen, im letzten halben Jahr deutlich gewachsen.

Rund ein Drittel (34 Prozent) der Befragten ist demnach der Meinung, dass Deutschland genauso viele Flüchtlinge aufnehmen soll wie bisher. Das sind neun Punkte weniger als bei der Befragung im Januar. Für die Aufnahme von mehr Flüchtlingen sprachen sich 23 Prozent aus – das sind sieben Punkte weniger als zu Jahresbeginn. Im Januar gaben noch 21 Prozent der Befragten an, dass Deutschland weniger Flüchtlinge aufnehmen solle. Nun sind 38 Prozent dieser Meinung

Verschiedene Gründe

Während die große Mehrheit der Deutschen die Flucht vor Bürgerkrieg und Krieg (93 Prozent), politische oder religiöse Verfolgung (80 Prozent), Hunger- oder Naturkatastrophen im Heimatland (78 Prozent) und die Zugehörigkeit zu einer verfolgten Volksgruppe (74 Prozent) als Grund für eine Flucht und Aufnahme in Deutschland akzeptiert, sind nur 28 Prozent der Meinung, dass Deutschland Flüchtlinge aufnehmen soll, die geflohen sind, weil sie in ihrem Heimatland keine Arbeit und kein Auskommen haben.

Das sind elf Punkte weniger als im Mai. Hier ist die Ablehnung mit 69 Prozent deutlich größer. Für die Erhebung wurden von Montag bis Dienstag 1004 Wahlberechtigte befragt.

Quelle: http://www.t-online.de/wirtschaft/jobs/id_74901506/deutschland-braucht-bis-zu-500-000-zuwanderer-jaehrlich.html

Gruß an das deutsche Volk

TA KI

Dänemark rät türkischen Bürgern freiwillige Rückkehr


Die dänische Regierung legt den in Dänemark lebenden Türken nahe, freiwillig in ihr Heimatland zurückzukehren. Das liege an den neuen unausgeglichenen Migrationszahlen. Junge Menschen zieht es bereits zurück in die Türkei.

Migranten Dänemark

Die neue Rückwanderungspolitik der dänischen Regierung hat bereits eine erste Zielgruppe. Gemeinsam mit den Finanzberatern für Flüchtlinge mit dauerhaftem Aufenthaltstitel bitten sie die Türken, ohne Zwang zurück in die Türkei zu kehren. Die dänische Regierung führt zurzeit Reformen durch, um die Rückwanderungen einfacher zu gestalten.

Ali Riza Öney von der türkischen Botschaft in Kopenhagen sagte aus, dass bereits sehr viele Türken aus Europa in die Türkei auswanderten. Von den türkischen Bürgern, die Dänemark zwischen 2007 und 2012 verließen, seien die meisten 20 und 29 Jahren gewesen. „Das ist sehr interessant“, sagt Öney, man habe eher erwartet, dass die über 55-Jährigen das Land verließen. Die Jungen zogen die hohen Lebensstandards und Arbeit in der Türkei an. Bürger mittleren Alters wollten, dass ihre Kinder Türkisch lernen, bevor sie erwachsen seien.

Die dänische Regierung hat finanzielle Anreize bereitgestellt, um eine Rückwanderung zu erleichtern (mehr hier). So bekämen die Bürger umgerechnet 17.000 Euro, Kinder 5.000 Euro wenn sie in ihr Heimatland zurückkehrten, berichtet Daily Sabah.

Die türkische Regierung riet den im Ausland lebenden Türken bereits, zurück in die Türkei zu kehren. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan sagte, dass sich die Türkei enorm gewandelt habe.

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Quelle: http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2014/06/503265/daenemark-raet-tuerkischen-buergern-freiwillige-rueckkehr/

Anmerkung: Kann es sein, dass die „Jungen“ eventuell in der Heimat an der Front benötigt werden da sich die Situation zwischen Türkei-Syrien, Irak verschärft??!

Gruß TA KI