Der Samstagsfilm


Der letzte Fußgänger

„Zurück zur Natur“ heißt das Motto des Zeitungsarchivars Gottlieb Sänger. Das ganze Jahr hat er sich auf das Wandern im Schwarzwald gefreut. Seine Hoffnung auf Ruhe und Einsamkeit verfliegt jedoch, als sich die 16-jährige Kiki an seine Fersen heftet. Das verwöhnte Stadtkind hat es sich in den Kopf gesetzt, die Freuden des ungebundenen Wanderlebens kennen zu lernen. Ab jetzt weicht sie Gottlieb nicht mehr von der Seite. Bald gesellen sich auch noch zwei Werkstudenten zu dem Duo und bringen Kikis Gefühlsleben tüchtig durcheinander. Doch dann tauchen Fotos der kleinen Gesellschaft in einer Illustrierten auf: Es stellt sich heraus, dass Kiki eigentlich längst in ihrem Pensionat sein müsste. Großer Ärger braut sich über den Wandervögeln zusammen.

Gruß an die Sehenden

TA KI

Umerziehung Fehlanzeige, was ist deutsch


Mit dem Begriff deutsch wird sehr schlampig umgegangen und in diesem ideo wird einmal klargestellt, was deutsch ist und was nicht. Außerdem soll es eine Umerziehung gegeben haben, doch muß festgestellt werden, daß diese leider keinerlei Früchte trug.

Heinz Erhardt

Flecke

Gott, voller Weisheit, hehr und mild
schuf uns nach seinem Ebenbild
Gewiss, wir Menschen sind gescheit,
doch wo ist unsre
Menschlichkeit?

Erscheint uns jemand edel, groß,
so täuscht das: er verstellt sich bloß!
Erst wenn er Böses tut und spricht,
zeigt er sein wahres Angesicht!

Um obiges nun zu beweisen,
lasst alphabetisch uns verreisen,
dann kann man sehn, was so geschah!
Wir fangen vorne an, bei A! ! !

A (Amerika)

Amerika, du Land der Super-
lative und dort, wo James Cooper
zwar seinen „Lederstrumpf“ verfasste,
man aber die Indianer hasste,
weshalb man sie, halb ausgerottet,
in Reservaten eingemottet,
sich dafür aber Schwarze kaufte,
sie schlug und zur Belohnung taufte,
doch heute meidet wie die Pest,
sie aber für sich sterben lässt-
wie beispielgebend stehst du da
für Menschlichkeit! O USA!

B (Briten)

Jedoch auch sie, die vielen Briten,
die Schott- und Engländer, sie bieten
für unser Thema Menschlichkeit
so manchen Stoff seit alter Zeit!
Nur waren’s statt Indianer Inder,
die sie ermordeten, auch Kinder;
und ähnlich Schreckliches erfuhren
danach die Iren und die Buren,
die man durch den Entzug des Fetts
verschmachten ließ in den Kazetts!
Jedoch bei Völkern, welche siegen,
wird so was immer totgeschwiegen . . .

C (Christen)

Dann wäre da, bar jeden Ruhms,
so manche Tat des Christentums,
die, eben wegen seiner Lehre,
am besten unterblieben wäre!
Man denke da zum Beispiel an
Inquisition zuerst und dann
an Waffensegnung mit Gebeten,
um andre Gläubige zu töten!
Auch dieses: lieber Menschenmassen
verelenden und hungern lassen,
statt man Geburtenreglung übe-
auch das zeugt nicht von Menschenliebe!

D (Deutschland)

Nun: Wollt ihr, dass im Alphabet
es mit dem D jetzt weitergeht?
Ist es nicht besser, wenn ich ende?
Wascht nur in Unschuld eure Hände
und greift, kraft eigenen Ermessens,
zum güt’gen Handtuch des Vergessens . . .

Doch hilft das Waschen nicht und Reiben:
Die Flecke bleiben!

(aus „Das grosse Heinz Erhardt Buch“,
erschienen im Fackelträger Verlag, 1970)
Gruß an die Denkenden
TA KI

Der Samstagsfilm


Vater Mutter und neun Kinder

Sie sind eine glückliche Familie, die Schillers in Einbeck im Hannoverschen. Vater, Mutter und 9 Kinder bevölkern das alte, spitzgiebelige Fachwerkhaus am Marktplatz, und der ehrbare Familienvorstand hat mit seinem großen Namensvetter nichts weiter gemeinsam als den Vornamen Friedrich. Seines Zeichens ist Friedrich Schiller ein gutsituierter Bäcker- und Konditormeister, dem eine Berufung in den Vorstand der Handwerkskammer ersehntes Ziel und Erfüllung aller bürgerlichen Wünsche ist. Alle neun Kinder sind, wie man sagt gut geraten und bereiten den Eltern Freude. So könnte im Hause Schiller alles in Sonnenschein getaucht sein, wenn nicht auf Vater Friedrich der Alptraum eines schlechten Gewissens lasten würde. Kurz vor seiner Silberhochzeit schlittert er doch beinahe unfreiwillig in ein kleines Abenteuer mit einer munteren Dame, namens Lollo, das zwar mit einem Mordsrausch, aber völlig harmlos endet. Die pikante Geschichte wäre nie ans Licht gekommen, wenn sich nicht ausgerechnet seine Tochter Thea, das fixe Zeitungsmädchen, mit einem Skandal-Artikel über das flotte Doppelleben der Industriellen-Gattin Lollo ihre ersten journalistischen Sporen verdienen wollte. Aber Ehefrau Martha, die von der Affäre Wind bekommen hat, kann durch ihre verständnisvolle und frauliche Klugheit letztendlich doch noch die Geschichte geradebiegen, so daß auch Friedrichs Berufung zum Vorstand der Handelskammer nichts mehr im Wege steht.

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Gruß an die Sehenden

TA KI

 

 

Der Samstagsfilm


Natuerlich die Autofahrer 1959

Dies ist die Geschichte des Polizeihauptwachtmeisters Eberhard Dobermann, der auf krassen Wegen von einem Saulus zu einem Paulus wird. Obwohl Verkehrspolizist, lebt er mit den Autofahrern auf gespanntem Fuß. Auf seinem Posten an einer der verkehrsreichsten Kreuzungen hagelt es gebührenpflichtige Verwarnungen, und selbst sein Vorgesetzter, der Herr Polizeipräsident, bekommt die unbestechliche Strenge des wackeren Verkehrshüters zu spüren. Dabei ist der Witwer Dobermann außerhalb des Dienstes, den er wie ein Rachegott des Gesetzes versieht, ein friedliebender Mensch, dem die Ruhe seiner bürgerlichen Häuslichkeit und das Wohl seiner beiden Kinder, der 19jährigen Karin und des 15jährigen Felix, über alles geht. Alles wäre in bester Ordnung, bringt das Wochen später stattfindende Polizeisportfest jedoch ein Ereignis, daß das Leben Polizeihauptwachtmeisters Dobermanns von Grund auf verändert und vor gänzlich neue Aspekte stellt: Er, der Autofeind und begeisterte Radfahrer gewinnt bei einer Tombola den Hauptpreis: Ein chromblitzendes Luxuskabriolett.

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Gruß an die Sehenden

TA KI

Der Samstagsfilm


Der Haustyrann 1959

Der Kaffeehausbesitzer Paul Perlbacher ist ein echtes Ekel. Er tyrannisiert Schwester Trude, seine beiden Kinder und die Cafébesucher wo er nur kann. Um seine Hausbewohner loszuwerden, zieht er auch vor Gericht alle Register. Doch dann spielt ihm das Schicksal einen Streich: Seine Tochter verliebt sich ausgerechnet in den Neffen der hartnäckigen Mieterin Amalie Harting. Und seine Mieter gewinnen vor Gericht den Prozeß. Perlbacher landet für einen Monat im Gefängnis. Was tun? Tochter Inge und ihr Verehrer haben eine gute Idee, um Perlbacher und sein Kaffeehaus vor dem Ruin zu bewahren…

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Gruß an die Sehenden

TA KI

Der Samstagsfilm: So ein Millionaer hats schwer


https://archive.org/details/SoEinMillionaerHatsSchwerGeldAlleinMachtNichtGluecklich

Alfons Rappert ist der treue Diener von Edward Collins, einem reichen Erben, der in einer luxuriösen Villa in Cannes lebt. Aber Collins hat ein Problem – er will eigentlich nur ein einfaches Leben leben, und vor allem nicht nur seines Geldes wegen geliebt werden. Als er von seinem Freund, dem Maler Marcel, darüber informiert wird, dass seine Verlobte Alice bereits vor der Hochzeit einen Liebhaber hat, wendet er sich von ihr und vom Jetset ab. Edward taucht vorübergehend bei Marcel in Saint-Paul-de-Vence unter und weiht nur seinen Diener Alfons in das Versteckspiel ein.

Edward lernt die Kellnerin Ninette kennen und will bei ihr auf Nummer sicher gehen, weshalb er vorgibt, bettelarm zu sein. Doch als ihm Ninette einen Arbeitsplatz besorgt, wird es kompliziert. Denn natürlich gibt es Probleme, wenn sich ein bekannter Millionär plötzlich als Parkwächter oder Etagenkellner ausgibt.

Edward wird des Diebstahls verdächtigt und die untreue Exverlobte Alice gibt natürlich auch nicht so rasch auf. Edward rettet sich gezwungenermassen von einer Ausrede und Notlüge zur nächsten. Letztlich klären sich aber alle Situationen und Missverständnisse zur allgemeinen Zufriedenheit. Edward und Ninette heiraten und werden nach und nach glückliche Eltern von acht Kindern, für die Alfons den Betreuer und Familienonkel geben darf.

Gruß an die Filmfreunde

TA KI