Unnötig: Gesunder Jugendlicher stirbt an Kaffee, Limo und Energydrink.


Davis Allen Cripe aus Columbia in South Carolina (USA) war ein kerngesunder Teenager. Der 16-Jährige konsumierte weder Alkohol noch andere Drogen. Trotzdem verstarb er am 26. April 2017 aus heiterem Himmel.

YouTube/CBS Evening News

Auf einer Pressekonferenz am 15. Mai schockierte der Gerichtsmediziner Gary Watts die Anwesenden dann mit der Verkündung der Todesursache: „Davis starb an ganz legalen Substanzen.“ Der Junge hatte in den letzten 2 Stunden vor seinem Ableben einen Milchkaffee, eine große Flasche Zitronenlimonade und einen Energydrink getrunken. Kurze Zeit später brach er mitten im Klassenraum der Spring Hill High School zusammen. Er hatte einen Herzstillstand erlitten. Die Ärzte im Krankenhaus konnten nichts mehr für ihn tun. 

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Davis hatte jedoch keine Vorerkrankungen des Herzens. Wie konnte es also zu seinem plötzlichen Tod kommen? Laut den Gerichtsmedizinern war die kurze Zeitspanne, in der das viele Koffein konsumiert wurde, entscheidend. Den Energydrink habe der Junge förmlich ex getrunken, was eine letztlich tödliche Herzrhythmusstörung ausgelöst habe. 

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Davis‘ trauernder Vater warnte andere Eltern nun vor der legalen Droge Koffein: „Ich bitte alle Eltern, mit ihren Kindern über die Gefahren von Energydrinks zu reden. Es gibt keinen Grund, sie zu konsumieren.“ Mit seinem Appell hofft der Vater, weitere Fälle dieser Art verhindern zu können.

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Laut einer EU-Studie von 2015 sollten nicht mehr als 400 mg Koffein täglich konsumiert werden. Hier findest du eine Auflistung verschiedener Getränke und deren Koffeingehalt pro 100 ml.

Doch wie wirken Energydrinks überhaupt im Körper? 

 

  • Nach 10 Minuten: Das Koffein sowie die anderen Bestandteile des Getränks gelangen über die Leber, den Magen und den Dünndarm ins Blut. Der Blutdruck erhöht sich und der Puls steigt an.
  • Nach 20 Minuten: Das Koffein ist nun vollständig im Körper angekommen und hat einen aufputschenden Effekt: Man fühlt sich konzentrierter und wacher. Der Zucker wird unterdessen beständig von der Leber freigegeben und sorgt für gute Laune. Das Koffein wirkt ähnlich wie Adrenalin und verursacht häufig Herzrasen, insbesondere wenn man zu viel davon getrunken hat. Gerät das Herz durch zu viel Koffein völlig aus dem Rhythmus, kann das einen Herzstillstand auslösen. 
  • Nach 1 Stunde: Die Wirkungen des Zuckers und des Koffeins schwinden und man fühlt sich weniger energiegeladen.
  • Nach 12 Stunden: Nun ist das Koffein aus dem Blutkreislauf verschwunden und überflüssiger Zucker wird in Fett umgewandelt.

Im folgenden Video kannst du dir einen Bericht über den tragischen und sinnlosen Tod von Davis Cripe ansehen (auf Englisch):

Wenn du nicht auf Energydrinks, Kaffee & Co. verzichten möchtest, solltest du darauf achten, nicht zu viel davon zu trinken. Zudem ist es wichtig, diese Getränke langsam zu trinken, damit das Herz nicht aus dem Takt gerät. Wenn du eine bekannte Herzerkrankung hast, solltest du unbedingt mit deinem Arzt Rücksprache halten, ob und wie viel Koffein du zu dir nehmen darfst.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/koffein-ueberdosis/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Rezeptfreie Schmerzmittel – Riskant für’s Herz


Diclofenac und Ibuprofen – zwei beliebte rezeptfreie Schmerzmittel – sollten besser nicht zu häufig eingenommen werden. Gerade weil es diese Mittel rezeptfrei gibt, ist man verführt zu glauben, die Medikamente seien harmlos. Das aber ist nicht der Fall. Forscher der European Society of Cardiology schrieben im März 2017, dass Menschen, die rezeptfreie Schmerzmittel einnehmen, häufiger einen Herzstillstand erleiden als Menschen, die keine derartigen Medikamente nehmen.

Ibuprofen und Diclofenac: Risiko für Herzstillstand steigt

Schmerzmittel, die es rezeptfrei in der Apotheke gibt – wie etwa Diclofenac und Ibuprofen – werden von vielen Menschen als vollkommen harmlos eingestuft. Gäbe es irgendwelche Risiken, dann wären sie sicher verschreibungspflichtig, so ein häufiger Irrglaube. Einer Studie vom März 2017 zufolge, scheinen gerade diese Medikamente ein erhöhtes Risiko für einen Herzstillstand mit sich zu bringen.

Diclofenac und Ibuprofen gehören zu den sogenannten Nicht-Steroidalen Entzündungshemmern (NSAID) – eine der weltweit beliebtesten Arzneimittelgruppen, die meist rezeptfrei erhältlich sind und entsprechend gerne eingenommen werden.

Rezeptfreie Schmerzmittel: alles andere als harmlos

Im European Heart Journal erklärten die Forscher rund um Dr. Gunnar H. Gislason – Professor für Kardiologie an der Universitätsklinik Gentofte in Dänemark:

Wenn man diese Medikamente rezeptfrei und ohne jede Einnahmeempfehlung verkauft, weckt dies beim Verbraucher den Eindruck, als handle es sich um absolut sichere Produkte. Dabei hatten schon frühere Studien gezeigt, dass NSAID das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung erhöhen.“

(…)

Die neue Studie nun untersuchte die Verbindung zwischen NSAID und Herzstillstand. Man entnahm dem Danish Cardiac Arrest Registry die Daten von allen Patienten, die zwischen 2001 und 2010 in Dänemark einen Herzstillstand erlitten hatten (ausserhalb des Krankenhauses). Darüber hinaus lagen die Zahlen aller NSAID-Abgaben dänischer Apotheken vor.

Herzstillstand nach Schmermitteleinnahme wahrscheinlicher

Man schaute nun, welche Patienten innerhalb von 30 Tagen vor ihrer Herzattacke NSAID eingenommen hatten und wie viele Patienten dies taten, ohne anschliessend einen Herzstillstand zu erleiden.

Es zeigte sich, dass die beliebtesten NSAID Ibuprofen und Diclofenac waren. 52 Prozent aller NSAID-Einnahmen bestanden aus Ibuprofen, 22 Prozent aus Diclofenac. Jegliche NSAID-Einnahme stand mit einem um 31 Prozent erhöhten Risiko für Herzstillstand in Zusammenhang.

Wer Ibuprofen einnahm hatte ein um 50 Prozent erhöhtes Risiko für eine Herzattacke, wer Diclofenac einnahm, ein um 31 Prozent erhöhtes Risiko.

Wie Schmerzmittel dem Herzen schaden

Unsere Ergebnisse sind ein überzeugender Hinweis darauf, dass NSAID keinesfalls harmlos sind“, sagte Professor Gislason. „Diclofenac und Ibuprofen sollten unbedingt mit Bedacht und Vorsicht eingenommen werden und nur dann, wenn auch wirklich keine andere Möglichkeit besteht, die bestehenden Schmerzen zu lindern.

In keinem Fall sollten die beiden Mittel von Menschen eingenommen werden, die bereits an einer Herz-Kreislauf-Problematik leiden oder bei denen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorhanden sind (Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck, Diabetes etc.).“

Denn NSAID haben zahlreiche negative Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System, so dass Herzstillstände im Anschluss an eine NSAID-Einnahme nicht so sehr verwundern.

NSAID …
 

  • … beeinflussen die Blutgerinnung,
  • … verursachen Blutgerinnsel,
  • … verengen die Blutgefässe,
  • … erhöhen Wasseransammlungen im Körper und
  • … fahren gleichzeitig den Blutdruck hoch.

Diclofenac am besten gar nicht einnehmen!

Professor Gislason sagt: „Nehmen Sie nie mehr als 1.200 mg Ibuprofen pro Tag. Diclofenac ist noch riskanter, ja das riskanteste NSAID und sollte besser gar nicht genommen werden.“

Fragen Sie daher Ihren Arzt nach einer Alternative.

Kurzfristig können Schmerzmittel natürlich eingenommen werden. Langfristig ist es jedoch sinnvoller, bei chronischen Krankheiten mit ganzheitlichen und naturheilkundlichen Massnahmen vorzugehen, um die Symptome nachhaltig zu lindern.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/diclofenac-ibuprofen-herzinfarkt-170404031.html

Gruß an die Homöopathie

TA KI

 

Gesundes Mädchen stirbt, nachdem es zu viele Energydrinks getrunken hat.


 

Im Sommer 2014 fährt die 16-jährige Lanna Hamann in den Urlaub nach Mexiko. Sie kommt dort bei Freunden und deren Eltern unter. Niemals hätte jemand geglaubt, dass ihr Urlaub eine solch schreckliche Wendung nehmen würde.

Facebook/Kris Hamann

Eines Tages, als sie gerade am Strand liegt, erleidet das Mädchen plötzlich einen Herzstillstand. Alle Wiederbelebungsversuche und jede ärztliche Hilfe sind umsonst. Lanna stirbt noch an Ort und Stelle.

Zunächst ist ihr Tod für alle ein völliges Rätsel. Lanna war ein gesundes, fröhliches Mädchen, eine Sportlerin, die sich viel und gerne bewegte. Sie war eine gute Softballspielerin und hatte keine Gesundheitsprobleme. Nichts hat je erahnen lassen, dass sie auf diese Art sterben würde.

Facebook/Kris Hamann

Nachdem sie sich wieder einigermaßen gefasst hat, geht Lannas Mutter Kris mit einer schockierenden Information an die Öffentlichkeit: Lanna hat zum Zeitpunkt ihres Todes den ganzen Tag über kein Wasser zu sich genommen. Stattdessen hat sie kurz vor ihrem tödlichen Herzstillstand einen Red-Bull-Energydrink getrunken.

Der Herzspezialist Jack Wolfson bestätigt Kris‘ Verdacht. Lanna hat regelmäßig Energydrinks konsumiert, sie war geradezu abhängig von ihnen.

Flickr/Alex Garcia

Zu viel Koffein und Zucker, die den Großteil dieser beliebten Getränke ausmachen, können in hoher Konzentration auch für so kerngesunde Menschen wie Lanna sehr gefährlich sein. „Es gibt medizinische Beweise dafür, dass diese Drinks schädlich sind. Sie können den Herzrhythmus beeinflussen und sich auf den Blutdruck auswirken“, sagt Wolfson.

Facebook/Lanna Hamann

Kris sagt, dass der tragische Tod ihrer Tochter jedem und überall hätte passieren können. Vielleicht hilft ihre Botschaft, solch traurige Fälle in Zukunft zu verhindern.

So könnte Lannas viel zu früher Tod doch noch etwas Gutes bewirken. Vielleicht kann er auch für dich ein Anlass sein, deine Ernährungsgewohnheiten einmal kritisch zu prüfen.

Quelle: http://www.heftig.de/riskante-drinks/

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Herzkrank durch Energy-Drinks?


Energy-Drinks sind vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen beliebt. Oft werden sie in Nachtbars oder Discotheken in grösseren Mengen konsumiert, um die Müdigkeit zu überwinden. Häufig kommen dann noch alkoholhaltige Getränke und körperliche Anstrengung hinzu. Doch dieser Cocktail aus ungünstigen Bedingungen kann zu teils schwerwiegenden Herzproblemen führen.

Herzkrank durch Energy-Drinks © Syda Productions – Fotolia.com

 

Energy Drinks belasten das Herz

Energy-Drinks enthalten Koffein. In 250 ml eines Energy-Drinks findet sich so viel Koffein wie in zwei Tassen Espresso, also nicht gerade wenig.

Koffein erhöht unter anderem die Herzschlagrate und damit den Puls. Kommt dann körperliche Belastung hinzu, kann das Herz dadurch vollends aus dem Takt geraten.

Etliche Energy-Drinks enthalten zudem weitere aufputschende und fragwürdige Inhaltsstoffe.

Aufputschende Stoffe in Energy Drinks

Neben Koffein findet man beispielsweise in 52 Prozent der Energy-Drinks Taurin und in 33 Prozent der Drinks Stoffe, die die Müdigkeit dämpfen und die Stimmung anheben sollen (so genannte Glucuronolactone).

Die Inhaltsstoffe Taurin und so genannte Glucuronolactone in Energy-Drinks sind fragwürdig. Ihnen werden zwar teils positive Wirkungen nachgesagt, die wissenschaftlich aber nicht eindeutig belegbar sind.

Die Zugabe von Taurin in Energy-Drinks wird damit gerechtfertigt, dass es sich unter anderem leistungsfördernd auswirken soll, so die Behauptung der Anbieter. Diese Wirkung ist aber nicht unabhängig von der des Koffeins nachweisbar.

Die Glucuronolactone werden von den Herstellern der Energy-Drinks als gut angepriesen, da sie auch vom Körper selbst hergestellt werden und die Entgiftung des Körpers von Umweltschadstoffen unterstützen sollen.

Allerdings sind die in Energydrinks enthaltenen Glucuronolactonmengen so extrem hoch, dass sie in diesen Dosen nicht mehr erforderlich sind und in Kombination mit Koffein, Taurin und womöglich Alkohol eher als negativ bewertet werden.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass es sich um Stoffe handelt, die für den Körper mehr als überflüssig sind. Wenn der Nutzen in Frage steht und die Gefahren unbekannt sind, sollte man lieber auch aus diesem Grund vom Konsum der Energy-Drinks Abstand nehmen.

Energy Drinks – In Frankreich lange verboten

Eine aktuelle Studie der European Society of Cardiology (ESC) hat sich knapp zwei Jahre lang der Fragestellung gewidmet, inwieweit das Herz durch den Konsum von Energy-Drinks Schaden nehmen kann.

Die Ergebnisse wurden von Professor Dr. Milou-Daniel Drici auf dem diesjährigen Kongress der ESC vorgestellt und am 31. August 2014 im Online-Fachmagazin ScienceDaily veröffentlicht.

Dr. Drici erläuterte, dass Energy-Drinks in Frankreich erst 2008 eine offizielle Vertriebsgenehmigung erhalten hätten. Bis dahin stuften die französischen Behörden den Konsum von Energy-Drinks nämlich als gesundheitlich bedenklich ein.

2009 wurde die Genehmigung für Energy-Drinks mit einem Programm der nationalen Ernährungsüberwachung ergänzt. Gesundheitliche Einrichtungen wurden aufgerufen, die Agentur für Lebensmittelsicherheit über ungünstige Nebenwirkungen von Energy-Drinks zu informieren.

Energy-Drinks schaden dem Herzen

Die Agentur für Lebensmittelsicherheit erhielt innerhalb von vier Jahren (2009 bis 2012) insgesamt 257 Meldungen in Bezug auf Nebenwirkungen durch Energy-Drinks.

212 Fälle davon lieferten ausreichend Informationen über die schädliche Wirkung von Energy-Drinks auf das Herz.

Bei 95 Personen wurden Herzkreislauf-Probleme geschildert, bei 74 beobachtete man psychische und bei 57 Personen neurologische Symptome.

46 Menschen hatten Herzrhythmus-Störungen, 13 klagten über Schmerzen in der Brust (Angina Pectoris) und drei hatten nach dem Energy-Drink erhöhten Blutdruck. Teilweise traten die Beschwerden natürlich auch kombiniert auf.

Sogar gravierende Ereignisse wie Herzstillstand oder plötzlicher Tod wurden in acht Fällen dokumentiert.

Koffein-Syndrom durch Energy-Drinks

Das wohl geläufigste Problem sei das so genannte „Koffein-Syndrom“, berichtete Dr. Drici. Es wurde bei 60 Menschen nach dem Konsum von Energy-Drinks beobachtet.

Bei einem Syndrom handelt es sich immer um eine Kombination von Symptomen. Beim Koffein-Syndrom sind es insbesondere Herzrasen (Tachykardie), Zittern, Ängstlichkeit und Kopfschmerzen.

Zusätzlich können Schlafstörungen, erhöhter Blutdruck, Konzentrationsschwierigkeiten, oder Durchfall hinzukommen.

Diese Beschwerden können einmalig und akut nach einer hohen Aufnahme von Koffein auftreten oder sie machen sich immer wieder (chronisch) beim Konsum koffeinhaltiger Getränke bemerkbar.

Keine Energy Drinks für Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen

Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen müssen folglich mit Energy-Drinks besonders vorsichtig sein. Sie sollten sich der potentiellen Gefahr bewusst sein, die von Energy-Drinks ausgeht, so der französische Professor.

Koffein ist ein starkes Aufputschmittel und ein unkontrollierter Konsum kann insbesondere bei vorhandenen Krankheiten fatale Folgen haben.

Ausserdem unterstrich Dr. Drici die Tatsache, dass Energy-Drinks – wie weiter oben schon angedeutet – besonders in Verbindung mit körperlicher Belastung gefährlich seien und diese Kombination daher strikt zu vermeiden sei.

Mehr zu den negativen Auswirkungen von Koffein finden Sie hier:

Auswirkungen von Koffein

Gruß an die Energievollen
TA KI