CIA-Bericht: Adolf Hitler soll Zweiten Weltkrieg überlebt haben


Noch lange nach Ende des Zweiten Weltkriegs hielten sich hartnäckig Gerüchte, Adolf Hitler sei noch am Leben. Auch die CIA ging diesen nach, wie ein kürzlich freigegebener Bericht des US-Geheimdienstes zeigt. Sogar ein Foto soll den lebenden NS-Führer zeigen.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gingen die Westalliierten zwar von einem Selbstmord Adolf Hitlers aus, hatten dafür aber keinen definitiven Beweis. Denn der verkohlte Leichnam des GröFaZ befand sich in den Händen der Sowjetunion, die dessen Tod zunächst nicht bestätigen wollte. Im Gegenteil nährte Sowjetführer Josef Stalin die Spekulationen über Hitlers Verbleib, indem er während der Potsdamer Konferenz im Juli 1945 anklingen ließ, der gebürtige Österreicher sei noch am Leben und habe sich möglicherweise nach Argentinien abgesetzt. Noch Monate später machte Stalin ähnliche Andeutungen.

Der gemeinsame Feind Nazi-Deutschland hatte die Sowjetunion und die Westalliierten zu Verbündeten gemacht. Ein Zustand, den die Sowjetunion im Angesicht des heraufziehenden Kalten Krieges über das Ende des Zweiten Weltkriegs hinaus aufrechterhalten wollte. Sie beschwor daher die Gefahr, die von einem noch in Südamerika lebenden Hitler ausgehen könnte. Immerhin war schon damals bekannt, dass sich andere Größen des Nazi-Regimes bereits nach Lateinamerika abgesetzt hatten.

 

„Schüttelmayer“ in der Nazi-Residenz

Wie FBI-Dokumente belegen, gingen Ermittler der US-Bundespolizei den jeweiligen Gerüchten akribisch nach. Auch die CIA beschäftigte sich mit Hitlers Verbleib, wie ein kürzlich veröffentlichtes Dokument zeigt. Dieses geht auf einen Bericht der CIA-Station in Venezuela aus dem Jahr 1955 zurück. Ein Informant des Geheimdienstes – Deckname CIMELODY – hatte angegeben, dass er von dem ehemaligen SS-Sturmbannführer Phillip Citroen kontaktiert wurde.

Dieser will Hitler mehrmals in Kolumbien getroffen haben, bevor der Ex-Führer das Land im Januar 1955 Richtung Argentinien verlassen habe. Wie aus einem anderen CIA-Bericht hervorgeht, der ebenfalls auf den Aussagen Citroens beruht, sei Hitler in den „Residencias Coloniales“ in Tunja, Hauptstadt des kolumbianischen Departements Boyacá, untergetaucht. Nicht gerade eine unauffällige Absteige, denn die Residenz sei mit ehemaligen Nazis überfüllt gewesen, so der CIA-Bericht. Vielleicht dachte sich der Massenmörder aber auch, er falle dort nicht so auf.

Immerhin soll er sich zur Verschleierung seiner Identität einen falschen Namen zugelegt haben. Wobei die Namenswahl mit „Adolf Schüttelmayer“ nicht gerade kreativ ausfiel – der Vorname blieb derselbe, der Nachname erinnert an Hitlers Vater Alois, der unter dem Familiennamen Schicklgruber zur Welt kam. Verräterischer als die Namenswahl war jedoch die markante Kopf- und Gesichtsbehaarung, von der sich Hitler alias Schüttelmayer wohl nicht trennen konnte, wie ein Selfie zeigt, das der SS-Mann mit seinem wiedergefundenen Führer angefertigt haben will:

SS-Sturmbannführer Phillip Citroen zusammen mit „Adolf Schüttelmayer“.

Der CIA-Mitarbeiter, der den Bericht verfasste, ließ sich allerdings auch von dem Foto nicht so recht überzeugen und sprach von einer „fantastischen Geschichte“ des SS-Mannes. Bald darauf stellte die CIA die Suche nach Hitler ein.

Quelle: https://deutsch.rt.com/gesellschaft/57190-cia-bericht-adolf-hitler-soll-zweiten-weltkrieg-%C3%BCberlebt-haben/

Gruß an die Aufmerksamen

TA KI

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Gaza-Massaker – Kinder bombardieren


Der Krieg im Gazastreifen ist zu Ende, aber der Frieden ist weiter weg als je zuvor. Die Medien haben breit darüber informiert, allerdings war von einer neutralen, sachlichen Berichterstattung in den Massenmedien keine Spur. Selten wurde so tendenziös über die Geschehnisse berichtet.

So war z.B. unisono von der „radikal-islamischen“ Hamas die Rede. Man hätte auch schreiben können, von der demokratisch gewählten Hamas, denn sie wurde zu über 40% von den ca. 1,5 Millionen Bewohnern des Gazastreifens demokratisch gewählt. (74 Sitze Hamas; 45 Fatah; der Rest verteilt sich auf kleinere Parteien im 132-sitzigen Legislativrat) Nichtsdestotrotz weigerte sich Israel, in Verhandlung mit derselben zu treten, weil die Hamas, im Gegensatz zur Fatah des profillosen Palästinenser-Präsidenten Mahmud Abbas welche zusehends korrumpierbar wurde, eine terroristische Vereinigung sei. Die Hamas wurde überwiegend gewählt von Ärzten, Rechtsanwälten, Handwerkern und Beamten. Der Kernunterschied zwischen beiden ist folgender: Die Fatah will eine Zweistaatenlösung möglichst auf dem Verhandlungsweg, während die Hamas (und die Al-Aksa-Brigaden wie der Islamische Dschihad) die Befreiung ganz Palästinas zur Not mit militärischer Gewalt anstreben. Wobei die Zweistaatenlösung obsolet ist, da die illegalen Siedlungsgebiete der Ultrakonservativen tief in palästinensischem Kernland, ja sogar in Hebron liegen und hohe Betonmauern mit über 700 Kilometern Länge z.B. die Westbank in viele Stücke zerreißen.Der Krieg im Gazastreifen ist zu Ende, aber der Frieden ist weiter weg als je zuvor. Die Medien haben breit darüber informiert, allerdings war von einer neutralen, sachlichen Berichterstattung in den Massenmedien keine Spur. Selten wurde so tendenziös über die Geschehnisse berichtet.

Muriel Asseburg, Mitarbeiterin der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin und Dozentin an der dortigen Freien Universität, war damals im Auftrag der EU für zehn Tage als Wahlbeobachterin in Jenin im Norden der Westbank (Auszug):

„Ich war sehr beeindruckt von dem Wahlprozeß. Die Leute in den Wahllokalen waren sehr gut ausgebildet und haben sich bemüht, alles regulär und ordentlich zu machen. Nicht so sehr die internationale Präsenz, sondern die Menschen vor Ort haben dafür gesorgt, daß die Wahl so gut verlaufen ist. In jedem Wahllokal gab es rund fünf bis acht lokale Beobachter, sowohl von NGOs, als auch von Parteienvertretern. Die haben den Wahlprozeß sehr genau beobachtet und hatten die Möglichkeit, Beschwerden einzulegen. Aber ich habe am Wahltag mit sehr vielen Menschen geredet und gesehen, daß die unterschiedlichsten Leute Hamas gewählt haben. Es gibt Menschen, die traditionell eher Hamas und dem ideologisch-religiösen Hintergrund nahestehen, aber viele haben Hamas gewählt, um der Fatah einen Denkzettel zu verpassen. Ich habe mit Christen gesprochen, die dieses Mal Hamas gewählt haben, und mit Menschen, die bisher immer die Fatah unterstützt haben. Der bewaffnete Kampf gegen Israel war im Hamas-Wahlkampf eigentlich kein Thema.“

Dennoch war hier und da zu lesen, die Hamas hätte sich „an die Macht geputscht“

Israel hingegen ist eine Demokratie. Wenn aber der Ministerpräsident Ehud Olmert wegen Korruption in mindestens fünf Fällen in der Kritik steht und in einem Fall angeklagt wurde, so ist die sogenannte Demokratie nur eine Farce, da die Geldgeber die Politik bestimmen, und nicht das Volk. Die Medien hätten also mit Fug und Recht schreiben können: „Der korrupte israelische Ministerpräsident befiehlt den Angriff auf den Gazastreifen…“

Da Israel die Grenzen geschlossen hatte, mußten zwangsläufig Lebensmittel, Medikamente, Versorgungsgüter etc. auf anderem Weg in den Gazasteifen eingeführt werden. So hat man die Versorgung über Tunnelsysteme nach Ägypten benutzen müssen. Jetzt fällt in den Medien das Wort „Waffenschmuggel“. Die Hamas ist legitime Regierung und damit auch Ordnungsmacht; die Exekutive benötigt daher wie in jedem anderen Land Waffen. Jene Länder, deren Medien den „Waffenschmuggel“ anprangern, sollten zuerst einmal ihre Polizei und Militär entwaffnen…

Es wurde auch viel über Israels Recht auf Selbstverteidigung gesprochen. Wie steht es aber um das Selbstverteidigungsrecht der Palästinenser, deren Lebenstraum den Israelis von England zu 70% geschenkt wurde? Theodor Herzl berief nach Absprache und mit Unterstützung durch die Rothschilds 1897 den ersten Zionistenkongreß in Basel ein und legte damit den Grundstein für die spätere Gründung eines jüdischen Staates. (1948) Durch Englands Sieg im I. Weltkrieg wurde 1917 die osmanische (türkische) Herrschaft beendet. 1922 übertrug der Völkerbund auf der Friedenskonferenz von Paris England das Mandat für Palästina, ein Gebiet, das heute gemeinsam von Israel und Jordanien eingenommen wird. Zu den Mandatsbedingungen gehörte, daß die Briten die Verwirklichung der Balfour-Deklaraton ermöglichen sollen, in der sie am 2. November 1917 die „Gründung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk“ versprochen haben.

Die Deutsche Reichsregierung unterstützte nach Kräften das Ansiedeln von Juden in Palästina, die SS bildete Juden in Lagern aus, während in Palästina NSDAP-Ortsgruppen entstanden. (Francis R. Nicosia: Hitler und der Zionismus; Literaturreport; Druffel-Verlag Berg, 2001)

Zu dieser Zeit entstanden diverse paramilitärische Gruppen, welche gegen die Araber, als auch gegen die Engländer kämpften. Die Geschichte solcher Organisationen wie der „Bar-Giora“, „Hagana“, „Irgun“ oder „Lechi“ ist bezeichnend für die Staatsgründung Israels: Schon das Motto der Bar-Giora lautete: „In Blut und Feuer ist Juda untergegangen, in Blut und Feuer wird Juda auferstehen“. Die Hagana war eine Miliz, aus der später der Israelische militärisch-industrielle Komplex hervorgegangen ist. Die Irgun war „eine von 1931 bis 1948 bestehende zionistische Terrororganisation in Palästina vor der israelischen Staatsgründung.“ (Zitat Wikipedia). Die Irgun zeichnet vor allem für solche Vorfälle wie das Deir Yassin-Massaker verantwortlich. Die Einwohner dieses Dorfes, fast alles Frauen, Kinder und Alte, wurden bei einem Überfall nahezu sämtlich niedergemetzelt, abgestochen, in Brunnen geschmissen etc., obwohl sie sich zu einer Kooperation mit den Juden bereiterklärt hatten… Dies führte zu einem gewaltigen Schock unter den Palästinensern, so daß viele panikartig die Flucht, hauptsächlich nach Jordanien, ergriffen. Kommandant dieser Operation war Menachem Begin, welcher auch das Attentat auf das King David Hotel (ca. 100 Tote) verübte und später als Premierminister 1978 den Friedensnobelpreis erhielt. Wie Barak Obama, welcher als Friedensnobelpreisträger in Guantanamo und unzähligen anderen Gefängnissen foltern läßt, für zig Tausend Drohnentote – überwiegend Zivilisten – verantwortlich zeichnet, von seinem Krieg in Syrien, Irak, Afghanistan, Somalia, Libyen etc. ganz zu schweigen.

Von der Untergrundorganisation „Irgun“ spaltete sich später „Lechi“ ab, eine ultrageheime Bruderschaft, welche durch ihre geheimen, terroristischen Missionen bekannt wurde. Sie finanzierten sich hauptsächlich durch Spenden und Schutzgelderpressungen.

Palästina war bis 1947 britisches Protektorat. Der UN-Teilungsplan für Palästina von 1947 wurde von Israel akzeptiert, von allen arabischen Staaten jedoch abgelehnt. Im Arabisch-Israelischen Krieg ein Jahr darauf konnte Israel weiteres Land erobern.

Stellen wir uns vor, Frankreich würde Deutschland besetzen, und dieses Gebiet dann den Chinesen schenken. Dann wehren sich die Deutschen, und die Chinesen bombardieren die Deutschen, welche man in winzige Reservate gepfercht hat mit der Begründung, daß sie, die Chinesen, doch das Recht zur Selbstverteidigung hätten! Und der Chor der Schreiberlinge und Moderatoren wiederholt stereotyp: Die Chinesen haben das Recht zur Selbstverteidigung!

Ganz zu schweigen, wie sollen sich die Palästinenser gegen Israel verteidigen? Dann kommt als nächstes, die Hamas hätte ihre Waffen vom Iran. Diese Information scheint sehr wichtig zu sein, weshalb sie so oft wiederholt wird, denn wir wissen ja alle, daß der Iran böse ist. Und voller Terroristen. Niemand sagt, daß Israel seine Waffen größtenteils aus den USA bezieht, aber auch von England und Deutschland. Drei U-Boote haben wir Israel bereits geschenkt; geliefert 1999 und 2000. Jetzt bekommen sie abermals zwei U-Boote der Dolphin-Klasse mit einem weltweit einmaligen, Außenluft-unabhängigen Brennstoffzellenantrieb. Damit können die Boote weiter fahren, deutlich länger tauchen und sind viel schwerer zu entdecken als alle bisherigen konventionell angetriebenen U-Boote der Welt. Es sind hochmoderne High-Tech-Waffensysteme für den Krieg der Zukunft. Israel hat diese mit Nuklearsprengköpfen bestückt. Natürlich zur Selbstverteidigung, und Sie stimmen doch zu: Israel hat das Recht zur Selbstverteidigung!

In den Medien war zu lesen, daß man der Hamas vorwirft, mit ihrem sozialen Programm Sympathisanten zu gewinnen. Es ist richtig; sie bauen Krankenhäuser, Kindergärten und Schulen, wo Not ist, versucht die Hamas zu helfen. Daran erkennt man ihre ganze Niedertracht. Karitativ ambitioniert – welch Arglist! Da enttarnen sie sich endlich selber! Wer Gutes tut, kann nur bösartig sein. Tatsächlich ist die Hamas eine Abspaltung der in Ägypten entstandenen Muslimbruderschaft. Ihr Schwerpunkt lag schon immer auf der sozialen Arbeit. Die Zionisten haben schon vor Jahren insgeheim alles getan, daß die Hamas in aktiv wird und sie sogar unterstützt. Allerdings mit dem Ziel, eine Gegenbewegung zur PLO, respektive zu Jassir Arafats Fatah zu schaffen. Zwei Gruppen, die sich gegenseitig befehden. Divide et impera! Gleichzeitig hat Israel noch nicht einmal die Zweistaatenlösung akzeptieren müssen, da sie offiziell vorgab, mit Extremisten nicht zu verhandeln. Das läßt darauf schließen, daß Israel keine Zweistaatenlösung will. Arafat hat dies versucht, und auch jetzt Abbas. Seit über einem Jahr ruft er händeringend nach substantiellen Verhandlungen. Israel hat diese immer verweigert. Das jetzige Wahlergebnis ist auch eine Quittung dafür. Abbas hat das Ende der Intifada erklärt und den Waffenstillstand vereinbart. All das hat von israelischer Seite keine Entsprechung gefunden.

Quelle: http://traugott-ickeroth.com/gaza-massaker

Gruß an Traugott und an „Fee“

TA KI

 

Die Welt der Intelligence ist klein


Hier finden sie bald eine wilde Sammlung von Lebensläufen. Allen gemeinsam sind meist sehr überraschende Zusammenhänge, die jeden Zufall unwahrscheinlich machen. Die Schlussfolgerungen bleiben dem Leser überlassen und können hier nicht näher ausgeführt werden. Wir müssen aber davon ausgehen, dass zwischen 1914 und 1945 in Deutschland nicht viel passiert sein konnte, worüber vor allem die britische Intelligence nicht rechtzeitig informiert war und worauf diese keinen Einfluss nehmen konnte. Aber lesen Sie selbst.

 

Die Organisationen der Intelligence:

 

Dem breiten Publikum aus Romanen bekannt sind die britischen Dienststellen der Military Intelligence wie MI5 (Inland) und MI6 (Ausland). Vor allem vor 1914 war allerdings der Marinegeheimdienst der wichtigere Akteur und es ist kein Zufall, dass der vermutlich vor 1914 von den Briten angeworbene spätere deutsche Abwehrchef Wilhelm Canaris auf einem Schiff seine ersten Erfahrungen mit geheimen Operationen sammelte. Ebensowenig Zufall war es, dass sich Wilhelm Canaris mit dem späteren Chef des Sicherheitsdienstes (SD) Reinhard Heydrich bereits 1923/24 auf dem Schulschiff „Berlin“ anfreundete, auf dem der sensible Heydrich mit seinen Kameraden die größten Probleme hatte. Wer die folgende Karriere des Reinhard Heydrich, der damals als Seekadett vom Korvettenkapitän Canaris privat zu sich nach Hause eingeladen wurde, mit Canaris und seinen Auftraggebern in keinen Zusammenhang bringen will, wie unsere „seriösen“ und „wissenschaftlich arbeitenden“ Historiker, braucht hier nicht weiter zu lesen.

 

Der ehemalige Einfluss der Marine lässt sich auch daran erkennen, dass die Botschaften nicht nur einen Militärattaché, sondern zusätzlich einen Marineattaché beherbergten, die beide ihre Agenten steuerten. So wurde etwa der „Putzi“ Hanfstaengl vom US-Marineattaché in Berlin erstmals auf Hitler angesetzt. In dem sehr interessanten Buch Hitlers Geheimnis von Lothar Machtan finden Sie auf Seite 319 ein vermutlich 1933 aufgenommenses Foto einer sehr fröhlichen Männerrunde in der Berliner Wohnung von Ernst Hanfstaengl, auf dem Bild links von „Putzi“ mit dessen Hand auf dem Knie der Militärattaché der US-Botschaft Truman Smith.

 

Wichtiger als die Militärgeheimdienste waren aber in England und den USA die privat betriebenen Zirkel, wie etwa die von Cecil Rhodes gestiftete Secret Society von Lord Alfred Milner, auch „Milners Kindergarten“ genannt, oder die Fabian Society der Cecil Familie. Erstere rekrutierten ihre Anhänger unter den Rhodes Stipendiaten und den Studenten des Balliol College in Oxford oder den begeisterten Teilnehmern des Burenkrieges, zu denen der spätere Gouverneur der Bank von England, Montagu Norman, ein Mitglied der Anglo-German Fellowship, gehörte. Die Fabian Society gründete die London School of Economics, deren Studenten, unter anderen der spätere Reichskanzler und noch spätere Harvard-Professor Heinrich Brüning, bei entsprechender Kooperation erstaunliche Karrierewege offen standen.

 

Der Völkerbund und seine Organisationen waren eine Idee der britischen Imperialisten und wurden von den Anhängern Milners und der Fabian Society als modernes Werkzeug der angloamerikanischen Geopolitik nach der Beendigung der direkten Kolonialherrschaft über fremde Völker betrachtet.

 

In den USA unterhielten die Briten zum Zweck der politischen Einflussnahme Zirkel wie etwa das House of Truth(PDF) in Washington. Nach dem Ersten Weltkrieg schufen sie das bis heute einflussreiche Council on Foreign Relations.

 

Von den USA wurden die Auslandsnetzwerke meist durch private Stiftungen betrieben, wie vor allem die einschlägig bekannte Rockefeller-Foundation. Die Stiftungen werden von den Kreisen finanziert und gesteuert, die auch die Parteien und Präsidenten der USA kontrollieren und deren Politik bestimmen.

 

Selbstverständlich sind Zeitungen und Verlage immer ein Werkzeug der politischen Interessen und nicht eine unschuldige Unternehmung zur Gewinnerzielung oder gar zur demokratischen Aufklärung und Willensbildung der Bevölkerung. Die meisten politischen Agenten waren, wie Karl Marx als Korrespondent der New York Tribune, im Haupt- oder Nebenberuf Journalisten und Schriftsteller, in Kriegszeiten wechselten sie etwa aus der Redaktion des britischen Economist in führende Positionen der Kriegswirtschaft und des War Office.

 

Interessante Quellen und Literatur:

 

Arbeitskreis Geschichte der Nachrichtendienste (AGN) e.V.

 

The Journal of Intelligence History

 

Spymaster: Dai Li and the Chinese Secret Service

 

Guido Giacomo Preparata: Conjuring Hitler: How Britain and America Made the Third Reich

 

William Nelson Cromwell

William Nelson Cromwell (1854-1948) war ein Namensgeber der berüchtigten Anwaltskanzlei Sullivan&Cromwell, in der wir später John Foster Dulles als Partner finden. Die ersten Aktivitäten der Kanzlei sind für alle späteren typisch. Im Jahr 1898 beauftragte eine französische Firma mit entsprechenden Ländereien in Panama W. N. Cromwell, den US-Kongress zu überzeugen, dass der geplante Kanal zwischen Pazifik und Atlantik nicht durch Nicaragua, sondern eben durch Panama gebaut werden sollte. Im Juni 1902 erhielten die Abgeordneten kurz vor der Abstimmung Informationen über angebliche vulkanische Aktivitäten in Nicaragua und entschieden sich für Panama. Cromwell arbeitete für große Konzerne und organisierte 1901 die United States Steel Corporation.

 

Cromwell war Präsident der amerikanischen Gesellschaft der französischen Ehrenlegion und lebte einige Jahre zwischen den Weltkriegen in Frankreich. Vor allem war er der Grand Prior des SOSJ in den USA, eines Ordens mit weltweiten Verbindungen und langer Tradition:

 

The English started a private intelligence gathering operation supported by their government in 1904 called the Legion of Frontiersmen. This organization, composed of wealthy patriotic English volunteers, prefigured MI6. Members of this group, traveling worldwide as was their customary lifestyle, became an important source for the British Empire’s constant need for information. The American White Cross was being used in similar fashion, and the new American Grand Priory expanded on that practice. The most prominent families in the United States joined the American Grand Priory of the SOSJ, and thereby developed the first American civilian foreign intelligence network.
American Grand Priory leaders, Nicholas Murray Butler, President of Columbia University, Archer Huntington, founder of the Hispanic Society of America, William Nelson Cromwell, Wall Street lawyer and Francis C. Nicholas, founder of the American International Academy, are among those who crafted the American Grand Priory into an intelligence organization. Nicholas, a mining engineer and explorer, had done Cromwell’s Panama Canal construction feasibility studies. He had also done geological research in Central and South America for Archer Huntington and Colonel William Lamb, who were supplying fuel coal to the Russian Navy. These men wielded significant influence in the United States during the late 19th through the mid 20th centuries.

The American Grand Priory also had a history of cooperation with members of the monarchist and anti-Semitic Russian Black Hundred’s Movement due to their association with Cherep Spiridovich. Admiral Grand Duke Alexander Michaelovich, OSJ, was the head of Russian Naval Intelligence. He spent time in the United States developing relationships with the wealthiest people in American society. His regular traveling companion became Major Barclay Harding Warburton of the U.S. Army Military Intelligence community. Warburton was a member of the “East Coast Establishment,” and was closely related to the Wannamaker and Vanderbilt families. The American Grand Priory cooperated with Russian Naval Intelligence and the Russian Secret Service directed by Baron Rosen. Grand Duke Alexander was elected the 73rd Grand Master of the SOSJ in September, 1913 during meetings in New York City at the Waldorf Astoria Hotel.

SOVEREIGN ORDER OF SAINT JOHN OF JERUSALEM   – SOSJ

 

Der SOSJ war ein wilder Haufen ehemaliger Malteser-Ritter, die vor Napoleon nach Russland geflüchtet waren. Der russische Zar hatte sie dann für seine geheimen diplomatischen Zwecke eingespannt und zum Ende des 19. Jahrhunderts sollten sie weltweit und vor allem in den USA die Anarchisten bekämpfen, die immer noch wichtige Vertreter des russischen Hochadels mordeten. Man hatte dazu in den USA eine sehr aktive Zweigstelle geschaffen, in Chicago genauer gesagt, weil die Welt doch so klein ist und wir immer wieder in Chicago landen bei allen Recherchen. Jedenfalls erschienen in den 1920er Jahren in Chicago die wütendsten antisemitischen Publikationen von Exilrussen mit guten Verbindungen nach München, wo Max Erwin von Scheubner-Richter die deutsch-russische Wirtschaftliche Aufbau-Vereinigung begründet hatte. Da ergab sich dann die merkwürdige Zusammenarbeit von russischen Hochadligen, die den Bolschewismus bekämpfen wollten, mit Ludendorff und anderen Eingeweihten deutscher Geheimpolitik, die einiges dazu beigetragen hatte, die Bolschewiken in Russland an die Macht zu bringen.

 

John Grombach

John, ursprünglich Jean, Grombach war der 1901 geborene Sohn des französischen Konsuls in New Orleans. Er nahm die US-Staatsbürgerschaft an und absolvierte West Point. Im Jahr 1942 wurde John Grombach (Link zum Center for the Study of Intelligence der CIA) Chef der „The Pond“ genannten Organisation, die im Gegensatz zu dem spöttisch „Oh So Social“ buchstabierten OSS des William Donovan weitgehend unbekannt blieb. Während das OSS gleich zum Kriegsende aufgelöst wurde, konnte „The Pond“ noch ein weiteres Jahrzehnt im Geheimen operieren.

 

Die Aktivitäten wurden von dem holländischen Konzern „N.V. Philips Gloeilampenfabrieken“ finanziell und operativ unterstützt, der nach Pearl Harbor dem War-Department G-2 seine Hilfe angeboten hatte (Auch große Konzerne wie Philips, der weltweit seine Filialen hatte, können nur in Zusammenarbeit mit der Intelligence florieren, womit sich dann ihr wundersames Überleben in schwierigsten Verhältnissen erklärt; Holland war seinerzeit unter deutscher Besatzung; die Gründerfamilie des Philips-Konzerns war über Benjamin Frederik David Philips mit Karl Marx verwandt und der hat Marx gelegentlich finanziell geringfügig unterstützt).

 

Grombach war bald verärgert, dass ein Großteil seiner Erkenntnisse unterdrückt wurde, wie etwa seine schon 1942 von einem Pariser Arzt erhaltene Information über die Ermordung polnischer Offiziere durch den NKWD in Katyn. Später sorgte Grombach selbst für die weitere Verbreitung unerwünschter Hinweise. Schon im May 1942 soll Grombach von der deutschen Raketenentwicklung in Peenemünde gewusst haben. Ein Edward S. Crocker in Lissabon fungierte für „The Pond“ als Vermittler zwischen Admiral Horthy, der Ungarn aus dem weiteren Kriegsverlauf heraushalten wollte, und Regierungsstellen in Washington.

 

Wegen der Kreation der CIA wechselte „The Pond“ 1947/48 vom War-Department zum State-Department, um seine Existenz fortsetzen zu können, wobei der Umstand half, dass kaum jemand die Organisation kannte. Es gab aber weiter Probleme mit der CIA und Dulles, so dass Grombach enge Kontakte zu Mitarbeitern des Senators Joseph McCarthy knüpfte und diesen mit Material für seine Verdächtigungen gegen die CIA versorgte. James Angleton gelang es, Grombach über seinen Mittelsmann McCargar falsche Informationen für McCarthy zu verpassen und beide damit zu diskreditieren. 1954 konfrontierte die CIA Grombach mit seiner Arbeit für McCarthy und beendete die Operationen von „The Pond“.

 

 

Reinhard Heydrich

Tristan Reinhard Heydrich war der 1904 geborene Sohn eines Komponisten und Opernsängers in Dresden, die Mutter war die Tochter des Leiters des Königlichen Konservatoriums. Die Eltern führten in Halle eine erfolgreiche Musikschule und der musikalische Sohn erlernte im Alter von 5 Jahren die Geige. Als zum Kriegsende die Spartakisten in Halle einrückten, schloss Heydrich, obwohl eigentlich noch zu jung, sich einem Freikorps an, das im März 1919 den kommunistischen Aufstand niederschlug.

 

Im März 1922 ging er als Seekadett zur Marine, der berühmte Admiral Felix Graf von Luckner war oft bei der Familie Heydrich zu Gast gewesen und hatte den Jungen mit seinem Buch „Der Seeteufel“ beeindruckt. Bei seinen Kameraden galt er als Eigenbrötler und Sonderling und wurde wegen seiner hohen Stimme verspottet. Auf dem Kreuzer „Berlin“ befreundete sich Heydrich mit dem als 1. Offizier auf das Schiff abkommandierten Korvettenkapitän Wilhelm Canaris, der den Kadetten öfter zum Musizieren mit seiner Frau als Gast in sein Haus eingeladen hat. 1926 wurde Heydrich als Leutnant zur See zum Nachrichtenoffizier ausgebildet und lernte Russisch, Spanisch, Französisch und Englisch. 1928 kam Heydrich zur Admiralstabsleitung der Marinestation der Ostsee. Wegen einem angeblich gebrochenen Heiratsversprechen wurde Heydrich, so die offizielle Version, zu der keine Dokumente auffindbar sind, im Mai 1931 von Admiral Raeder aus der Marine entlassen.

 

Heydrich hatte im Dezember 1930 seine spätere Frau, Lina von Osten, in Kiel bei einer Gala kennengelernt, die seit 1929 Mitglied der NSDAP war und ihn zum Eintritt in die Partei im Juni 1931 überredete. Wie es der Zufall, den es nicht gibt, so will, suchte Heinrich Himmler gerade jemanden, der ihm einen Sicherheitsdienst in der SS aufbauen sollte, und wurde von einem Freund der Lina von Osten, Karl von Eberstein, der den zehn Jahre jüngeren Heydrich aus Halle kannte und dessen Mutter die Patentante Reinhard Heydrichs war, überzeugt, mit Heydrich zu reden. Im Oktober 1931 wurde der neugeschaffene Sicherheitsdienst des Reichsführers-SS Reinhard Heydrich unterstellt.

 

In Berlin lebten die Familien von Heydrich, der ab 1939 das RSHA leitete, und Canaris, ab Januar 1935 der Chef der Abwehr, deren maßgebliche Mitarbeiter aus den Kreisen des Widerstands stammten und stets in Kontakt zu ihren britischen und US-amerikanischen Kollegen standen und diese über alle wichtigeren Vorgänge informierten, von nur wenigen Häusern getrennt in engster persönlicher Beziehung. Die Historiker versichern uns aber, dass politisch und beruflich Heydrich und Canaris die größten Feinde gewesen seien, Canaris ein Gegner des Regimes und Heydrich der Organisator der größten Verbrechen; aber keiner habe dies vom anderen gewusst oder auch nur geahnt, weil ja sonst ihre Geheimdienste über alle nötigen Mittel verfügt hätten, dies restlos aufzuklären.

 

Von den sogenannten Wirtschaftswissenschaftlern sind wir einiges gewohnt, aber die Historiker scheinen ihr Publikum für völlig schwachsinnig zu halten oder die Widersprüche der von ihnen verlangten Version der Geschichte nicht besser verbergen zu können.

 

 

Carl Langbehn

Carl Langbehn war ein Rechtsanwalt in Berlin mit politischen Mandaten und hatte engen Kontakt zu Heinrich Himmler, weil beider Töchter dieselbe Schulklasse besuchten und ihre Ferien gemeinsam verbrachten. Auszüge aus Wiki:

 

Himmler war zwar eine der Stützen des NS-Regimes, dennoch hegte er spätestens ab 1943, eher bereits ab 1941 oder 1942, starke Zweifel am „Endsieg“. So suchte er insgeheim Friedenskontakte zu den westlichen Alliierten. Langbehn wurde zu einem seiner Mittelsmänner. Ende 1942 traf dieser sich in Stockholm mit Professor Bruce Hopper, der für den US-Geheimdienst Office of Strategic Services (OSS) arbeitete. Auch sprach er mit einem „offiziellen Engländer in Zürich“. Beide Gespräche schienen auf Verhandlungsmöglichkeiten hinzudeuten.

 

Langbehn stand aber auch mit dem Widerstand in Verbindung, mit Johannes Popitz und Ulrich von Hassell. Beide brachte er im August 1941 mit dem Schweizer Diplomaten Carl Burckhardt zusammen. Zu dritt erörterte man Friedensmöglichkeiten, zumal Burckhardt demnächst Winston Churchill treffen sollte.

 

Die Widerstandsbewegung war Himmler bekannt, ohne dass er gegen diese einschritt. Vielmehr gedachte er sie zu benutzen: Der Widerstand sollte Hitler beseitigen, er selbst wollte dann die Macht in Deutschland übernehmen. Auch Hassell und Popitz verfolgten, wenn auch als „Verzweiflungsschritt“, ähnliche Gedanken: Himmler und die SS sollten einen Umsturz geschehen lassen, damit so der Krieg beendet werden könnte. Dann würde man sich dieser wieder entledigen.

 

Für den 26. August 1943 organisierte Langbehn ein Gespräch zwischen Popitz und Himmler. Popitz versuchte darin Himmler zu überreden, mit den Westmächten in Friedensverhandlungen zu treten. Himmler schien dieser gegen Hitler gerichteten Aktion wohlwollend gegenüber zu stehen. Im September 1943 reiste Langbehn im Auftrag Himmlers nach Bern, um mit dem OSS unter Leitung von Allen Welsh Dulles Kontakt aufzunehmen. Nach seiner Rückkehr berichtete er Himmler.

 

Ein Bericht des OSS über das Treffen in Bern geriet jedoch in die Hände der Gestapo und Himmler konnte Langbehn nicht vor der Verhaftung schützen, zögerte aber den Prozess hinaus. Im Oktober 1944 wurde Langbehn zum Tode verurteilt und hingerichtet.

Paul Leverkuehn

1915 in Erzurum
1915 in Erzurum

Paul Leverkuehn hielt sich kurz vor dem Ersten Weltkriegs einige Monate an der Universität von Edinburgh auf und unterbrach sein Studium der Rechtswissenschaft 1915/16 für einen Einsatz in der Türkei. Dort nahm Leverkuehn an einer Geheimoperation des deutschen Vizekonsuls Max Erwin von Scheubner-Richter in Erzurum teil, der von der Osttürkei aus aufständische Bevölkerungsgruppen im russischen Kaukasus und speziell Baku unterstützen sollte, um die Ölförderung zu stören.

 

Max Erwin von Scheubner-Richter intervenierte zu Gunsten der Armenier über die deutsche Regierung und es gelang ihm zeitweise, deportierte Armenier in seinem Einflussbereich mit Lebensmitteln zu versorgen, aber Leverkuehn und Scheubner-Richter mussten bald aus gesundheitlichen Gründen nach Deutschland zurückkehren. Es ist allerdings nicht auszuschließen, dass beide in der Türkei Kontakte zu angloamerikanischen Organisationen bekamen, die sich ebenfalls für die Rettung der christlichen Armenier engagiert haben.

 

Always wanting „to do something unique,“ Paul Leverkuehn’s lifelong desire to influence the course of political events led him to seek the company of people who pulled the levers of power. As a member of the secret Scheubner-Richter expedition in World War I, travelling to the Turkish-Persian frontier, and as spy chief in Istanbul from 1941 until 1944, Leverkuehn represents the history and development of German intelligence in Turkey. The Middle East played a vital role in the course of World War II, and a neutral Turkey was of central importance and thus became a play-ground and revolving door for agents and spies. Leverkuehn’s career as lawyer and politician contrasts with the boldness and daring generally attributed to intelligence agents. His intelligence activities ended abruptly in February 1944, when his co-worker Erich Vermehren and his wife defected to the British.

The Journal of Intelligence History

 

Nach Kriegsende 1918 arbeitete Leverkuehn als Referent für das „deutsch-englische Schiedsgericht“ und bei der „Amerikastelle“ des Auswärtigen Amtes, war von 1923-25 bei der „deutsch-amerikanischen Kommission“ in Washington, anschließend „Bankier“ in New York und ab 1928 als „Reichskommissar“ für beschlagnahmtes deutsches Vermögen bei der deutschen Botschaft in Washington. 1930 kehrte er nach Berlin zurück und eröffnete dort eine Rechtsanwaltskanzlei, in der 1933/34 Adam von Trott zu Solz, der als Rhodes-Stipendiat von 1931-33 in Oxford das Balliol College besuchte, und 1938/39 Helmuth James von Moltke, der sich zwischen 1935-38 regelmäßig in England aufgehalten hatte, für ihn arbeiteten.

 

Von 1941 bis 1944 war Leverkuehn der Chef der deutschen Abwehr in Istanbul, anschließend wieder in Deutschland bis Kriegsende Vorstandsbevollmächtigter der Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken AG. Nach dem Krieg war er von 1953 bis zu seinem Tod 1960 Bundestagsabgeordneter der CDU.

Staatssekretär Hermann Pünder: Finanzierung der NSDAP

Aus den Akten der Reichskanzlei der Weimarer Republik, Staatssekretär Hermann Pünder:

 

Nr. 722
Vermerk des Staatssekretärs Pünder über die Finanzierung der NSDAP, 16. April 1932

Fest steht, daß aller Geldverkehr über Bayerische Vereinsbank München erfolgt, nicht in einem offiziellen Konto, sondern über eine sehr große Anzahl von Einzelkonten mit harmlosen Namen. Möglich, daß infolgedessen der Bankleitung Tatsache kaum bekannt ist. Genauere Feststellungen wohl nur möglich durch Eröffnung von Konten mit laufenden Überweisungen hinüber und herüber zwecks Ermöglichung vertrauterer Aussprachen mit den technischen Angestellten. Verbindungsbank zur Bayerischen Vereinsbank wahrscheinlich Schweizerische Kredit-Anstalt. Fest steht jedenfalls, daß Zürich der internationale Geldumschlagplatz für diese Dinge ist. In den letzten 12 Monaten vom Ausland sicher 40–45 Millionen geflossen. Aus heimischen Beiträgen, Versammlungen, Broschüren-Verkauf pp. 15 Millionen aufgekommen. Dazu allerhöchstens 5 Millionen aus der Industrie. Letztere Zahlungen liefen fortgesetzt schlechter und seien daher bestimmt nicht höher als mit diesen 5 Millionen anzusetzen.

Erster Geldgeber in Deutschland bestimmt Fritz Thyssen, treuer Anhänger – allerdings ohne starke finanzielle Leistungsfähigkeit – auch der alte Kirdorf. In diesen 5 Millionen steckten außerordentlich viele sogenannte Terror-Abwehrprämien (z. B. Oskar Tietz vom Warenhaus Hermann Tietz, Schapiro vom Sportpalast. Zu diesen 15 plus 5 Millionen weitere 2–3 Millionen vom Auslands-Deutschtum, hauptsächlich herkommend über Herrn Pagenstecher in Brooklyn und durch Werbereisen des Herrn Mutschmann (Fabrikant in Plauen, seit 1924 NSDAP-Gauleiter Sachsen).

 

Außer diesen 15 plus 5 plus 3 kämen, wie gesagt, noch 40–45 Millionen aus dem Ausland. Hauptgeldgeber hier Comité des Forges (1864 gegründeter Interessenverband der französischen Schwerindustrie), Sir Basil Zaharoff (Waffenhändler), von Vickers (Vickers-Armstrong und Co. Ltd., britische Waffenfirma mit Sitz in London) und Deterding (Generaldirektor des Royal-Dutch-Shell-Ölkonzerns). Zusätzlich zu dem letzteren Namen auf die sofort gemachten Einwendungen nicht der Mann, sondern die Frau, und zwar gerade in den vergangenen Wintermonaten während des Kuraufenthaltes in St. Moritz. Starker ausländischer Geldverkehr, zum mindesten als Sammelstelle und Weiterleiter, der kürzlich durch Selbstmord geendete schwedische Bankier Kreuger. Der schwedische Offiziers-Bund unterhalte Beziehungen zu dem „Führer“. Letzterer gilt in diesen und anderen Auslandskreisen vielfach als eine Art Landsknechtführer von Mittel- und Westeuropa gegen Rußland. Eine weitere ausländische Geldquelle, mittlerweile allerdings versiegt, sei die Lappo-Bewegung (nationale, antikommunistische Bewegung, benannt nach dem Gründungsort Lappo) in Finnland gewesen; nur noch geringe Mittel kämen von der Faschistenpartei aus Italien.

Nr. 722 zur Finanzierung der NSDAP

 

Der ehemalige Reichskanzler Heinrich Brüning, schrieb in seinen Memoiren (Memoiren 1918 – 1934. Stuttgart 1970, S. 563 f) über ein Treffen mit dem Direktor der Internationalen Arbeitsorganisation des Völkerbundes Albert Thomas, dass Thomas das Material zusammen habe, um nachzuweisen, dass die NSDAP von der Rüstungsindustrie, vor allem von der französischen Rüstungsindustrie finanziert werde. Kurz darauf starb Thomas.

 

William Emmanuel Rappard

Rappard wurde 1883 als Sohn Schweizer Eltern in New York geboren, besuchte in Genf die Schule und studierte in Berlin, München, Harvard, Paris und Wien Recht, Geschichte und Wirtschaft. 1911 erhielt er einen Lehrauftrag in Harvard und machte die Bekanntschaft mit US-Präsident Woodrow Wilson und seinen Kreisen. Während des Ersten Weltkriegs unterstützte Rappard die PR-Agentin der Creel-Kommission (How we advertised America von George Creel, S. 323), Vira Boarman Whitehouse in der Schweiz. Rappard war 1919 in Versailles als Vertreter der Schweiz; er überzeugte den US-Präsidenten Wilson von Genf als dem für den Völkerbund geeigneten Standort. Von 1920-24 war Rappard Mitglied der Mandatskommission des Völkerbunds, er wurde auch der Delegierte der Schweiz für das International Labour Office. An der Uni Genf hatte er einen Lehrstuhl für Wirtschaftsgeschichte und lehrte von 1928-55 an dem von ihm mitgegründeten Graduate Institute of International Studies, an dem auch Ludwig von Mises in den 1930er Jahren einen Lehrauftrag erhielt. Es war aber sicher nicht nur Rappard, der dafür sorgte, dass die ILO während der Weltwirtschaftskrise über den Fortschritt der Technik als Ursache der Massenerwerbslosigkeit fabulieren ließ.

Petra Vermehren

Die Mutter von Erich Vermehren wird in den britischen Akten als deutsche Agentin geführt:

 

Petra VERMEHREN: German. After a period in Athens, where she was labelled as an intelligence officer, Petra VERMEHREN worked as a German propagandist in Portugal until the defection of her son to the Allies in 1944. She then returned voluntarily to Germany, which action, according to one version, saved her from the Gestapo.

 

Nach der Trennung von ihrem Ehemann 1930 zog Petra Vermehren nach Berlin und arbeitete seit 1933 als Journalistin auf Empfehlung des Paul Leverkuehn. Ab 1937 war sie Auslandskorrespondentin in Athen und reiste oft nach Istanbul. Ab 1941 war sie Korrespondentin in Portugal bis ihr Sohn Erich Vermehren, ein Abwehragent, 1944 in Istanbul zu den Briten überlief. Sie kehrte freiwillig nach Deutschland zurück, wo sie mit ihren anderen Kindern interniert wurde. Kurz vor Kriegsende wurde sie mit ihren Kindern auf Weisung des RSHA aus dem KL Sachsenhausen entlassen. Seit 1949 war sie im Präsidium der Europa-Union.

Erich Vermehren

Erich Vermehren (1919-2005)  konvertierte unter dem Einfluss der dem katholischen Widerstand angehörenden Gräfin Plettenberg, die er 1941 ehelichte, 1939 zum Katholizismus. Er hatte sich um ein Rhodes-Stipendium beworben, das ihm zugesprochen wurde, was die NS-Studentenschaft und Hitler empörte, weil er und seine Familie als Regimekritiker bekannt waren, und man zog seinen Pass ein, so dass er nicht nach Oxford konnte.

 

Erich Vermehren was prevented in 1938 on the personal order of Adolf Hitler from taking up a Rhodes Scholarship to Oxford. He had refused to join the Nazi youth organisation at his school. Later, in 1944, as a young Abwehr (military intelligence) officer in Istanbul, his sensational and well-publicised defection to the British infuriated Hitler to such an extent that he dismissed the head of the Abwehr, Admiral Wilhelm Canaris, so ensuring Germany’s entire intelligence machinery faced the imminent Allied invasion of Normandy leaderless and demoralised.

 

Nach seiner Promotion hatte er zu seinem Schutz und auf Anraten des Adam von Trott eine Stelle bei der Abwehr erhalten und wurde nach Istanbul versetzt, wo Paul Leverkuehn Chef der deutschen Abwehr war.

 

It became increasingly clear to von Trott that the Vermehrens were in danger in Germany. Together with Paul Leverkuehn of the Abwehr, he hatched a plan to get young Erich assigned to Canaris’s organisation, which functioned as a refuge for anti-Nazi Germans including many Jews.

Canaris at that time late in 1943 was receiving peace overtures from the Americans in Istanbul, where another cousin of the Vermehrens, Franz von Papen, was German ambassador and had been asked to meet the American Archbishop (and future Cardinal) Francis Spellman. The cousinhood of good German families then, as now, dominant in the country’s foreign service ensured Erich’s transition from civilian life to the cloak-and-dagger world of the Abwehr.

 

Es gelang Erich Vermehren, seine von der Gestapo zurückgehaltene Frau nach Istanbul zu holen, wo beide zu den Briten überliefen, was von der britischen Propaganda ausgeschlachtet wurde und zur Entlassung von Canaris und zu Himmlers Übernahme der Abwehr führte.

 

The Vermehrens meanwhile were given a home in the South Kensington flat of Kim Philby’s mother where, taken in by Philby’s great charm, they supplied him with lists of the personalities in the Catholic underground in Germany. Unsurprisingly, when British intelligence tried to link up with them at the end of the war, they found most had been liquidated.

 

Allerdings war der deutsche Widerstand nicht nur durch den als Doppelagenten für Russland arbeitenden Kim Philby verraten worden, sondern auch ganz direkt durch die britische Politik, auf deren Unterstützung der deutsche Widerstand vergeblich gehofft hatte.

 

Quelle: http://www.wolfgang-waldner.com/nachforschungen/intelligence/

Gruß an die, die den Geschichten der Sieger nicht glauben!!

TA KI

 

Deutschlands Krieg … gegen die Armen. Kassieren JA, liefern: nein.


Digital StillCamera

Lesen Sie eigentlich noch Zeitung? Schauen Sie noch Nachrichten? Und vor allem: glauben Sie, was da verkündet wird? Bei mir ist langsam der Geduldsfaden zu Ende, wenn ich lese, dass das atomare Schreckgespenst zurückgekehrt ist … und wir 1995 – lange nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes – am Rande einer nuklearen Katastrophe standen (siehe Spiegel). Kaum zu glauben: hätte der oft besoffene Jelzin innerhalb von 10 Minuten eine falsche Entscheidung getroffen – wir wären jetzt alle Asche … schon zwanzig Jahre lang. Sehr beruhigend übrigens, dass uns damals niemand Bescheid gesagt hatte – mir kommt gleich der Gedanke, was die uns heute alles nicht erzählen – Ihnen nicht?

Es ist auch in höchstem Maße verwunderlich, dass solche Nachrichten heute in breiter Front die Öffentlichkeit erreichen, galt doch sonst immer die Devise “bloß nicht das Volk beunruhigen” … also, auf deutsch gesagt: bloß nicht das Volk über die Wirklichkeit informieren. Es könnte beunruhigt werden, dieses arme, kleine, dumme Volk – und das will man ja unter allen Umständen vermeiden, weil sonst die Panik ausbricht, der Mob auf den Straßen tobt und das Land unregierbar wird. Eine schreckliche Vorstellung, dieses unregierbar werden – wer sorgt denn dann noch für die pünktliche Auszahlung der Diäten?

Kaum zu glauben, dass nun am Rande der Münchener Sicherheitskonferenz ein amerikanischer General von “militärischen Optionen” gegen Russland faselt (siehe Spiegel), kaum zu verstehen, dass niemand mehr sich einfach hinsetzt und bloße Zahlen sprechen läßt: von den einstigen 70000 russischen Panzern der Sowjetunion sind nur noch 6500 aktiv, die Mehrzahl davon veraltete T-72 und T 64, die schon einen Sadam Hussein keinerlei Schutz mehr boten – allein die USA haben 7500 modernste Kampfpanzer im Betrieb, die gerne von militärischer Propaganda im Irakkrieg als faktisch unzerstörbar dargestellt wurden: ein gigantisches Militärbündnis mit knapp einer Milliarde Menschen steht einem einzigen Land mit 140 Millionen Einwohnern gegenüber: militärische Bedrohungen sehen anders aus.

Natürlich wird ein entsprechender Wind aufgebaut, der die Meinung in eine gewissen Richtung treiben soll, wie üblich wird die Bedrohung in dem neuen Maßstab “Hitler” gemessen – und auch der Putin ist ein Hitler (wenn nicht sogar 1,2774 Hitler: ein neuer Rekord auf der Hitler-Skala) wie man aus den Aussagen John McCains schließen kann, der jüngst die mächtige Madam Merkel wegen ihrer “Appeasement-Politik” kritisierte – ein Begriff aus der Zeit im Kampf gegen den echten Hitler (siehe t-online).

Dabei darf man sich doch jenseits des Atlantiks nicht über mangelndes Säbelrasseln aus Deutschland beschweren: Deutschland ist wieder bereit, Führung zu übernehmen – so verkündete eine stolze deutsche Verteidungsministerin auf der aktuellen Münchener Sicherheitskonferenz – Führung, eng verzahnt mit anderen europäischen Nationen (siehe Handelsblatt). Ob jemand diesen neuen Führer überhaupt will, wird gar nicht erst gefragt – wir haben in der Politik neue Maßstäbe der Wahrheitsfindung und Verurteilung gesetzt, die zu verblüffenden Ergebnissen kommen (siehe Spiegel):

“Die Nato hat öffentlich nachgewiesen, dass russische Waffen eingesetzt werden, die Russen sind erkennbar stark engagiert.” – so Madam Albright, die große Gönnerin unseres Ex-Außenministers Joschka Fischer  in einem Interview. Ich selbst habe amerikanische Waffen im Einsatz bei der ukrainischen Armee ausgemacht – einfach selbst man recherchieren, auf fast jedem Video der ukrainischen Armee findet man “Hummer”-Geländewagen aus US-Produktion. Ja – die selbe Madam Albright, die eine halbe Million toter Kinder als einen akzeptablen Preis im Kampf gegen den Irak bezeichnete (siehe Fembio) – eine Aussage, die in meinen Augen auf ein Potential von mindestens 1,7443 Hitler in der nach oben offenen Hitlerskala hinweist. Offen werden weitere Waffenlieferungen gefordert, dass die Nato (und sogar die Konrad-Adenauer-Stiftung) in der Ukraine “erkennbar stark” engagiert sind, stört scheinbar niemanden: gleiches Recht für alle scheint eine Maxime längst abgeschaffter Zeiten zu sein.

Unglaublich, wie sehr ein atomarer Krieg in Europa wieder eine reale Option geworden ist – und unglaublich, wie still die einstige Friedensbewegung geworden ist. Wahrscheinlich wollen die keinen neuen grünen Außenminister und rotten das Übel gleich an der Wurzel aus.

Ja – wir haben auch einen neuen Wind in Deutschland, wir sind wieder bereit (bzw. werden von der Politik dazu genötigt) “Verantwortung” zu übernehmen – wie es so beschönigend heißt. Verantwortung jedoch … hat man nur in Folge von TATEN, was in diesem Zusammenhang eindeutig bedeutet: wir wollen beim Krieg führen wieder mitmachen … und zwar ganz vorne, als Führer.

Das wird zur Not auch am Gesetz vorbei in die Tat umgesetzt – wie der Einsatz deutscher Fallschirmjäger in Lybien – ein Einsatz, der mutmaßlich illegal war (siehe Welt). Ja, da wurden Deutsche im Ausland gerettet, es war ein genialer Sieg … der einen kleinen, nicht unbedeutenden Schatten wirft. Das Prinzip ist bekannt: so wurde das deutsche Kolonialreich aufgebaut. Erst kamen die Missionare – und wenn die nicht mit offenen Armen und größtmöglichem Gehorsam und eifrigster Dienstbereitschaft empfangen wurden … kamen die Soldaten. Nur zum Schutz der Missionare, die das Wort Gottes brachten, versteht sich: so konnte man das dem Volk besser verkaufen, es war keine brutale Kolonialisierung fremder Völker, sondern nur der Schutz des einen, wahren Glaubens.

Unsere modernen Missionare?

Geschäftsleute und Touristen, die den “american way of live” offensiv und aggressiv in alle Welt tragen. Stört das jemanden … kommen die Marines. Tja – das hätten Sie jetzt auch nicht gedacht, dass ihr Afrika-Urlaub Sie zur Speerspitze des neoliberalen Imperialismus macht, oder? Ist aber wirklich kein Unterschied zu den alten Missionaren – aus der Sicht der Eingeborenen, die wenig von den Schönrednereien westlicher Propaganda wissen.

Ja – da saß damals der Feind: in den finsteren Winkeln der Welt, in die der Deutsche Licht brachte. Der böse Eingeborene: nackt, kannibalistisch, geistergläubig und von unermesslicher Boshaftigkeit – einige sollen sogar die Beichte abgelehnt haben, weil sie sich keiner Sünde bewusst waren: das durfte man auf keinen Fall durchgehen lassen, wäre ja noch schöner.

Jenseits dieses Kriegsgetöses, in Sphären, wo Besinnung noch Asyl erhält und nicht als “Verschwörungstheorie” gebrandmarkt wird, bleibt nur noch wenig Platz für eigene Gedanken: man hat ja auch seine Alltagssorgen.

Lassen Sie uns aber mal kurz eine Pause machen  – und überlegen, wer denn die eigentlichen Feinde der Menschheit sind.

Nein – nicht die Franzosen, die waren mal Erbfeind, weil sie Deutschland überfallen hatten – zu diesem Titel hatte es Russland nie gebracht, weil es meistens aus dem Westen überfallen wird und selber meistens friedlich vor sich hin schlummert.

Auch nicht der Islam, der Neoliberalismus, der Kapitalismus, die Roten oder die kleinen grünen Männchen von der Wega –  unsere wirklichen Feinde sind gut bekannt.

Hunger zum Beispiel. Jedes Jahr sterben 2,9 Millionen Kinder unter fünf Jahren weltweit am Hunger (siehe wfp) – zusammen mit der Anzahl der Erwachsenen produziert der Hunger ein ähnliche Anzahl von Toten wie der ganze zweite Weltkrieg samt Holocaust. DAS ist ein FEIND.

Doch es ist nicht der einzige. Krankheit ist der nächste. 38 Millionen Menschen sterben jedes Jahr allein an völlig unnötigen Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck oder Diabetes (siehe Deutsche Welle), d.h. jene Zivilisation, deren Missionare durch die Welt streifen, bringen eine Kultur des Massensterbens – die Menschen, die aufgrund von Mangelernährung sterben, sind gar nicht eingerechnet. Damit kommt der “american way of life” als Killer auf Platz Nummer 2 – und die Krebstoten haben wir da noch gar nicht mitgerechnet.

Vermeidbare Krankheit tötet JÄHRLICH fast so viel Menschen wie ein GANZER WELTKRIEG – das scheint mir ein echter Feind zu sein. Schlimmer als jeder Putin.

Wenn Sie mir nicht glauben: machen Sie einen Selbsttest: essen Sie mal ein paar Monate gar nichts – sie werden merken, was es heißt, dem Hunger zu begegnen. Oder machen Sie eine Cola-Diät.

Es gibt nun noch einen schlimmeren Feind als Krankheit und Hunger, einen Feind, an den wir uns kaum noch erinnern können, weil er sich lange Zeit fernab unserer Wahrnehmung verbarg, ja – er galt fast schon als besiegt.

Auch hier empfehle ich den Selbsttest – allerdings ist der Feind so schlimm und tödlich, dass Sie keine vierundzwanzig Stunden überleben werden. Mir war er – wie Ihnen wahrscheinlich auch – völlig unbekannt, bis ich ein Überlebenstraining in der Wildnis absolvierte. Man muss dazu allerdings nicht zum Amazonas reisen – Sauerland reicht schon völlig aus … oder die Innenstadt von München im Winter.

Ja – die KÄLTE ist der schlimmste Feind der Menschheit, ihr schutzlos ausgeliefert so sein, bringt schneller den Tod als Krankheit, Hunger und selbst Durst. Darum – bei weitem nicht so dumm wie uns Regierungen gerne sehen – haben wir mächtige Allianzen geschmiedet, die all´ jene Feinde in die Schranken gewiesen haben: wir gründeten arbeitsteilige Gemeinschaften und wurden so stärker als die mächtigsten Feinde der Gesellschaft.

Das Wissen um “Feinde” haben allerdings einige geschicke Geschäftemacher erfolgreich ausgenutzt – und das Wissen um die echten Feinde auf die Franzosen (Iraker, Juden, Arbeitslose, Russen oder Investmentbanker) übertragen und so einen ganz neuen Feind geschaffen: den KRIEG. Er ist nun jener Feind, der alles Leben auf Erden auszulöschen trachtet, in jedem den Feind sieht, wenn er nur zwei Beine hat und sich in eine Uniform zwängen läßt. Er hat einen Partner, der genauso zuverlässig tötet, weil er Hunger, Krankheit und Kälte mit sich bringt: die ARMUT. Beide Feinde sind künstlich geschaffen, richten die Kräfte der Gemeinschaft gegen sich selbst um die Tore der sicheren Stadt den alten Feinden der Menschheit zu öffnen, gleich düsteren Vorboten der Vernichtung und des Verderbens.

Merken Sie nun, wobei die deutsche Verteidungunsministerin “Führung” übernehmen möchte? Merken Sie, woran die Missionare der Moderne arbeiten? Die TAZ weist aktuell darauf hin (siehe TAZ):

“Deutsche Finanzinstitute legen laut einer Studie  Milliarden in die Herstellung von atomaren Massenvernichtungswaffen an. Darunter sind die Deutsche Bank, die Commerzbank und die Allianz-Versicherung.”

Konzerne: seelen- und geistlose Götzen der Moderne, die keinerlei Skrupel daran haben, durch die Vorbereitung von Massenvernichtungskriegen bzw. des “atomaren Holocaust” Millonen zu verdienen.

Jetzt haben wir wieder einen großen Bogen geschlagen, um zum eigentlichen, kaum bemerkten Skandal der letzten Tage zu kommen, der im Auftrag des deutschen Gesetzgebers mit höchstrichterlichem Segen zum Krieg der deutschen Regierung gegen seine eigene Bevölkerung geschieht (siehe gegen Hartz):

“Urteil: Wohnungskündigung wegen Zahlungsverzug ist auch dann rechtmäßig, wenn das Sozialamt schuld an den ausbleibenden Mietzahlungen ist”

Ja – Sie lesen richtig: den Ärmsten der Armen droht jetzt systematisch erschaffene Obdachlosigkeit – sie werden gnadenlos tödlicher KÄLTE ausgesetzt … nicht nur der Kälte mangelnden menschlichen Mitgefühls, sondern der echten, vernichtenden Kälte des Betons viel befahrener Straßen. Das macht der Staat, der bislang höchste Organisationsgrad menschlicher Gemeinschaften. Macht das Amt nicht seine Arbeit … trägt der Arme die Verantwortung.

Von wegen: Deutschland ist wieder bereit, Verantwortung zu übernehmen!

Es ist nur ein kleines Urteil des Bundessozialgerichtes – und läßt tief auf den Grad der Degenerierung unsere Kultur blicken. Jegliche Fürsorgepflicht des Staates wird ignoriert – ja, die Grundlage eines jeden Gemeinschaftsgedankens wird angegriffen … was natürlich niemanden auf die Idee kommen läßt, dann auf sämtliche Steuer- und Beitragszahlungen für diesen Staat und seine Funktionsorgane zu verzichten.

Kassieren: JA, liefern: NEIN – die Erfolgsparole modernen Brutalokapitalismus hat die höchsten Ebenen des Staates erreicht.

Wo sind da die Demonstrationen?

Wohnung – ist Obdach. Fehlt dieses, ist man Kälte schutzlos ausgeliefert. Der Tod kommt schnell.

Zahlt das Amt nicht, kündigt der Vermieter (oft auch auch zur Vermeidung eigener finanzieller Not – sprich: Armut), trägt das Opfer (der Arme) die Verantwortung. Arme sind bereit Verantwortung zu übernehmen – ob sie wollen oder nicht.

Darf ich hier von einem Krieg Deutschlands gegen die Armen sprechen, jenen Armen, die in Griechenland nun für überraschende politische Verhältnisse gesorgt haben, weil dort die staatlich verordnete Armut Massen von Menschen in den Tod getrieben hat?

Es kommt noch schlimmer, keine Sorge – davon berichten msn-Nachrichten

Wer sein eigenes Vermögen zu schnell aufbraucht, kann von Leistungen der Grundsicherung im Alter ausgeschlossen werden. Das entschied das Landessozialgericht Stuttgart in einem Urteil im Fall einer 83-jährigen Rentnerin, die vor dem Antrag beim Sozialamt innerhalb von vier Jahren ein sechsstelliges Vermögen verbraucht hatte.

Wer wann wieviel Vermögen im Alter aufbraucht, sollte den Staat nicht interessieren. Ich nehme an, die gute Frau hat nicht damit gerechnet, noch so lange zu leben – oder wollte einfach mal noch was vom Leben haben. Wir nötigen ja auch keine Bundestagsabgeordneten zum Zwangssparen, damit sie am Ende der Legislaturperiode im Falle einer verlorenen Wahl nicht dem Jobcenter zur Last fallen … was in der Tat vorkommt.

Mit diesem Urteil greift der Staat nach jedem Cent, der sich in Privatbesitz befindet – früher nannte man das Wegelagerei. 19 Prozent des Geldes hat der Staat doch sowieso schon als Mehrwertsteuer erhalten – wahrscheinlich kommt noch einiges an Luxussteuern obendrauf. Von dem Geld sind Arbeitsplätze gesichert worden, anstatt das es sich sinnlos durch Investitionen in den atomaren Holocaust vermehrt: weise scheint mir diese Sicht nicht zu sein.

Eher scheint es mir ein weiterer Zug im Krieg Deutschlands gegen die Armen zu sein, indem man sich die Hoheitsgewalt über ihre Vermögen erschafft, bevor die von Leistungen der Gemeinschaft – für die sie BEZAHT habe, zurückgreifen können.

Kassieren: JA.

Liefern: Nein.

Ob die Richter berücksichtigt  haben, dass allein Leistungen für Zahnersatz schon mal 15000 Euro erreichen können? Ja – so einen Fall bei einer Rentnerin kenne ich persönlich – und ich frage mich, warum da keiner mal den Arzt fragt, warum er keine Rücksicht auf die finanzielle Leistungsfähigkeit der Frau nimmt.

Will der Staat nun auch die Dimensionen privaten Konsums regulieren – zur Verbesserung der eigenen Finanzen?

Seinen Auftrag, die Menschen vor ihren wahren Feinden zu schützen, scheint er völlig vergessen zu haben … dabei brauchen wir den Staat nur dazu. Liefert er nicht mehr, wofür er bezahlt wird: wird sollten ihn am Besten schon gestern abschaffen – samt der Millionen von Menschen, die an ihm gut verdienen.

Dafür aber wird er mehr und mehr zum Instrument im Krieg gegen die Armen … anstatt zum Werkzug im Krieg gegen die Armut.

Wahrscheinlich haut man uns deshalb das Kriegsgetöse lautstarkt um die Ohren, macht aus Putin einen neuen Hitler (wenn nicht sogar ein doppelter, mindestens aber 1,2774), damit niemand den echten, vernichtenden Krieg bemerkt, der seinen Höhepunkt noch lange nicht erreicht hat.

Aber die neuesten Urteile deuten darauf hin, dass dieser Höhepunkt noch kommen wird, wenn die 15 Millionen Menschen, die um die Jobcenter zirkulieren, mangels Zahlungen auf den Straßen liegen.

Aber dann haben wir ja endlich einen Grund, die alten, in Deutschland so gut erprobten Lager wieder in Betrieb zu nehmen, während wir immer noch vor Angst zitternd auf den Putin starren.

Und die wahren, uralten Feinde der Menschheit erheben wieder ihr gräßliches Haupt … und verdrängen das heilige Sozialstaatsprinzip.

Quelle: http://www.nachrichtenspiegel.de/2015/02/09/deutschlands-krieg-gegen-die-armen-kassieren-ja-liefern-nein/

Gruß an 

TA KI

 

Geheime Wunderwaffen im Dritten Reich


Berührten hochgeheime Forschungen im Dritten Reich jene sagenumwobene „Neue Physik“, die möglicherweise auch heute noch die Grundlage für viele „schwarze“ Militärprojekte bildet? Ein polnischer Militärjournalist und Kenner der jüngeren deutschen Geschichte ist auf brisantes Material gestoßen.

Der Titel dieses Artikels mag zum einen sonderbar und zum anderen provokant klingen. Eine geheime Technologie? Hat dies vielleicht etwas mit den „Nazi-UFOs“ zu tun? Mit „Haunebus“, „Vrils“ oder neuartigen „Energieumwandlern“? In gewisser Weise schon – es geht um Antigravitation, aber mit Sicherheit nicht um die allgemein bekannte Geschichte. Die geläufige „Legende“ um die oben erwähnten vermeintlichen Erfindungen hat eine gewisse Schwäche: Ursprünglich stammt sie nämlich aus einer Sekundärquelle, dem berüchtigten Brisant-Magazin – und es gibt keine Möglichkeit, die Informationen zu überprüfen. Auch wenn sie einige authentische Elemente enthält, bleibt ihr Hauptproblem, dass sie etwas beschreibt, das nach unserem Verständnis wohl eher als Technologie des 21. Jahrhunderts gelten würde, und es gibt keinen Hinweis, der eine Verbindung mit der Technologie der 1930er und 1940er Jahre, geschweige denn mit bekannten wissenschaftlichen Theorien, erlauben würde. Außerdem konnte keine der erwähnten Einrichtungen gefunden werden und es gibt keine Originalunterlagen, die die Geschichte bekräftigen könnten. Hauptsächlich deswegen schenken Experten der Legende auch keinerlei Beachtung.

Das, was ich hier berichten möchte, und was in meinem zweibändigen Buch „Die Wahrheit über die Wunderwaffe“, das demnächst auf Deutsch erscheint, beschrieben wird, handelt von etwas Ähnlichem, basiert jedoch auf vollkommen anderen Quellen. Sie beruht zum großen Teil auf zuvor unbekannten oder geheimen gehaltenen Dokumenten, bezieht sich auf konkrete wissenschaftliche Erkenntnisse und Bezeichnungen und kann weitgehend überprüft werden.

Diese Geschichte ist im Westen fast völlig und in Deutschland ganz gewiss unbekannt. Es mag merkwürdig erscheinen, aber aus meiner Perspektive – ich wohne und arbeite in Polen – ist es ein wenig klarer.

Das Problem ist, dass die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Zweiten Weltkrieges in Deutschland sehr selektiv vonstatten geht, und obwohl viele tausend Historiker sich mit ihr auseinandersetzen, bleiben bestimmte Themen praktisch „unangetastet“ und man muss paradoxerweise in anderen Ländern suchen, um fündig zu werden. Für die interessantesten Forschungsaktivitäten – beispielsweise die gänzlich neuartige Antriebsart für strategische Waffen – war hauptsächlich die SS verantwortlich, und obwohl ein sehr großer Mitarbeiterstab damit beschäftigt war, sind selbst die Namen der führenden Personen (Generäle) im Grunde genommen unbekannt … nicht einmal die Historiker kennen sie. Sämtliche Aufzeichnungen darüber gingen 1945 einfach verloren (immerhin wurde alles unter höchster Geheimhaltung durchgeführt!), sodass in diesem Fall ausschließlich Geheimdienstaufzeichnungen aus dem Ausland als Quellen dienen können. Ich betone hier noch einmal, dass dies eines der größten und wichtigsten Projekte des Dritten Reiches war – etwas, das das Reich retten sollte, selbst nach der Jahreswende 1944/45.

Ich habe über zehn Jahre damit zugebracht, Quellen und Informationen zu sammeln, die Erklärungen liefern könnten. Dazu gehören Nachforschungen in Polen, vier Reisen zu amerikanischen Archiven, darunter das National Air Intelligence Command in Wright Patterson, Recherchen in Deutschland und sogar eine Reise nach Argentinien. Die wichtigsten Dokumente wurden kürzlich in Russland gefunden. Alles in allem nahm es viele Jahre und unglaublich viel Arbeit in Anspruch. Ich widmete diesem Projekt ohne zu zögern einen bedeutenden Teil meiner Karriere, da ich von Beginn an wusste, dass es die wichtigste Forschungsarbeit war, die jemals über das Dritte Reich durchgeführt wurde.
Die ganze Geschichte mag sehr merkwürdig klingen und könnte insbesondere in Deutschland mit gemischten Gefühlen aufgenommen werden, da es die SS war, die das Projekt und damit den technologischen Fortschritt durchaus effektiv vorantrieb. Sie mag Fragen im Hinblick auf die Beziehung zwischen dem Dritten Reich und dem technologischen Fortschritt (oder dem Thema „Hitler und Entwicklung“) aufwerfen – etwas, das im modernen Deutschland bisher kaum zur Sprache gekommen ist – oder gar bereits vorgefertigte Reaktionen darauf beschwören. Es handelt sich jedoch um eine sehr wichtige und zugleich interessante Problematik, die ich vor der Beschreibung der Tatsachen erst einmal definieren möchte. Ich habe mich daher dafür entschieden, diesem Thema ein paar Seiten als Einleitung zu widmen, da ich befürchte, dass die Beschreibung der Rolle der SS ein paar befremdliche Reaktionen auslösen könnte. Einige Fragen müssen einfach geklärt werden.

Es muss wohl niemand davon überzeugt werden, dass Hitler einer der größten, wenn nicht sogar der größte Verbrecher der Geschichte war. Er ahnte wahrscheinlich selbst, dass ihn die Deutschen eines Tages so sehen würden. Meines Wissens wurde z. B. nie ein von Hitler unterzeichnetes Dokument gefunden, das den Holocaust absegnet. Man könnte den Eindruck gewinnen, als hätte er eine weiße Weste behalten wollen. In den Memoiren von Einzelpersonen – Deutschen – erscheint er vielmehr als Staatsmann, Befehlshaber oder Revolutionär des Nationalsozialismus. Nirgendwo taucht er in Zusammenhang mit den 20 Meter hohen Flammen über den Schornsteinen von Auschwitz oder den drei Kilometer langen Eisenbahnrampen dieser Lager auf.

In dem Versuch, ein Bild dieses Mannes zu erhalten, bedienen wir uns daher verschiedener, mitunter ungleichartiger Elemente – kein leichtes Unterfangen. Wir erkennen in erster Linie den Verstand eines kaltblütigen Mörders; das Komplizierte daran aber ist, dass dies nicht der einzige Aspekt seines Charakters ist. Besonders auffallend im Hinblick auf das Reich selbst ist beispielsweise die Vision von der vollständigen Umgestaltung der Gesellschaft in ein Feudalsystem, eine Vision, die man auch als „negative Entwicklung der Zivilisation“ bezeichnen kann.

Die Gesellschaft sollte in ein totalitäres System überführt werden, mit autoritärer Kontrolle über das Individuum – völlige Kontrolle. Die folgenden Zeilen stammen immerhin von Hitler selbst:
„[…] dann kommen sie vier Jahre später vom Jungvolk in die Hitlerjugend und dort behalten wir sie wieder vier Jahre […], dann nehmen wir sie sofort in die Partei oder in die Arbeitsfront, in die SA oder in die SS. […] Und sie werden nicht mehr frei ihr ganzes Leben!“

Wenn wir dies mit unserem eigenen System vergleichen – Demokratie auf Grundlage der Freiheit des Einzelnen –, dann erhebt sich der Verdacht, dass die gesellschaftliche Unterdrückung der Individualität und des Ideenaustauschs die Weiterentwicklung des Dritten Reiches sehr bald gestoppt und materiellen Fortschritt quasi unmöglich gemacht hätte. Befürchtungen dieser Art wurden in Hitlers eigenem Umfeld geäußert, perfekt ausgedrückt durch Reichsminister Speer:

„Unter normalen Umständen werden Menschen, die der Realität den Rücken kehren, vom Hohn und der Kritik aus ihrem Umfeld schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Im Dritten Reich gab es solche korrigierenden Maßnahmen nicht. Stattdessen multiplizierte sich jegliche Selbsttäuschung wie in einem Spiegelkabinett, während sie nach und nach zum festen Bestandteil einer fanatischen Traumwelt wurde, die jeden Bezug zur trüben Außenwelt verloren hat. Ich konnte in diesen Spiegelbildern nichts erkennen, außer meinem eigenen mehrfach reflektierten Gesicht.“
Hitler erklärte auch Folgendes:

„Ich will keine intellektuelle Erziehung. Mit Wissen verderbe ich mir die Jugend.“

Doch ist nicht das Anti-Intellektuelle und Anti-Individuelle schädlich für den Fortschritt? Genauso ist es, und genau hier beginnt das Problem. Es kommt nämlich zu einem deutlichen Widerspruch. Wenn wir uns mit Behauptungen und Fakten beschäftigen, dann sollten wir uns bei Diskrepanzen zuerst immer auf die Fakten stützen. Was verraten sie uns?

Ich lasse hier den Umstand eines Übergangs von Elend und Rekordarbeitslosigkeit hin zu Wohlstand, vom Fehlen eines Fahrrads zum Traum vom eigenen Auto weg, denn es gibt bedeutend wichtigere Themen. Obwohl der Totalitarismus erblühte und all seine negativen Folgen mit sich brachte, erfuhr die wissenschaftliche und technische Entwicklung eine Beschleunigung, wie die Welt sie noch nie gesehen hat und auch nie wieder sehen wird. Wissenschaftlicher und technischer – und somit auch intellektueller Fortschritt. Es ist bekannt, dass sich der technologische Stand seit Ende des Ersten Weltkrieges bis 1940 nicht wesentlich weiterentwickelt hat. Pferde und leinenbespannte Holzflugzeuge beherrschten das Bild. Im September 1939 hofften die Polen, die deutschen Panzer mit ihren 7,92 mm-Antipanzer-Gewehren „Ur“ aufzuhalten, die zu Beginn des Kriegs noch geläufige Waffen gegen Panzer darstellten. Die Panzerarmierungen waren damals also noch sehr dünn, und die Panzer aus dieser Periode (inklusive der deutschen Pz. Kpfw. I und II) repräsentierten in etwa den Stand zum Ende des Ersten Weltkriegs. Daran ersieht man, dass in den 20 Zwischenkriegsjahren kein größerer Wandel stattfand, während innerhalb der nächsten fünf Jahre (1940-1945) im Dritten Reich gleich drei neue Generationen entwickelt wurden. In anderen Ländern war dies nicht der Fall. Beispielsweise beendeten die Amerikaner den Krieg mit denselben Panzern, die schon in Produktion waren, als sie in den Krieg einstiegen (Sherman), und dasselbe war für die UdSSR der Fall – ihr wichtigster Panzer ab 1945 (T-34) war schon 1941 in Produktion gegangen.

Es dauerte genau genommen nur ein paar Jahre, bis es eine Rakete gab, die den Weltraum erreichen konnte (die V-2 im Vertikalflug), und das zu einer Zeit, in der in England die Konstruktion einer solchen Rakete noch nicht einmal theoretisch für möglich gehalten wurde. Die Arbeiten an der Rakete waren noch nicht abgeschlossen, als bereits Pläne für eine orbitale Raumstation entstanden (eine Kampfstation), die nach dem Krieg von Wernher von Braun beschrieben wurde. Kurz vor dem Krieg behauptete ein Professor sogar, dass „wir heutzutage praktisch schon alles über Elektrizität wissen“. Nur ein paar Jahre später wurden IR-Halbleiterdetektoren für zahlreiche Anwendungen und Geräte produziert, unter anderem für verschiedene Arten zielsuchender Sprengköpfe für Bomben und Raketen.
Es entstanden Entwürfe eines ersten Halbleiterverstärkers (Heinrich Welker, 1945) sowie eines ersten programmgesteuerten digitalen Computers (Konrad Zuse, 1941), der die Wurzel einer eingegebenen Zahl innerhalb von fünf Sekunden ermitteln konnte. Die Schockwellen, die sich nach der Präsentation des ersten Düsenjägers, der Me-262, ausbreiteten, waren noch zu spüren, da war schon eineinhalb Jahre später die zweite Generation von Düsenjägern testbereit – zum Beispiel der Überschallflieger Lippisch P-13b oder der Focke-Wulf „Triebflügel“, ein Jäger, der vertikal starten und landen konnte. In keinem Land gab es damals vergleichbare Waffen oder Systeme.

Dieses Phänomen zwingt zu einer tieferen Betrachtung, insbesondere in Bezug auf die Gegenwart. Nehmen wir ein Beispiel: Das zur Zeit universelle Passagierflugzeug Boeing 737, das von vielen Fluggesellschaften in Europa benutzt wird, wurde schon in den 1960er Jahren gebaut und beruht zum großen Teil auf Konstruktionselementen der um etwa 12 Jahre älteren Boeing 707. Nach über 40 Jahren wird das Flugzeug auch heute noch produziert und ist gefragt. Es gibt keine Pläne, die Produktion einzustellen. Anfang 2004 hat der amerikanische Präsident George W. Bush Pläne für die „Eroberung“ des Mars im dritten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts verkündet, die mithilfe von Raketen- oder Staustrahlantrieb verwirklicht werden sollen, die bereits in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts in groben Zügen existierte.

Es mag sich der Eindruck ergeben, als sei der Fortschritt praktisch zum Stillstand gekommen – im Vergleich zu einer Zeitspanne und einem System, das als Rückschritt für die Zivilisation angesehen wird, als dunkle Sackgasse in der Geschichte unserer Zivilisation. Ein gutes Beispiel, das diesen Widerspruch verdeutlicht, ist das gesamte Thema der deutschen Flugzeugtechnologie, die von den Amerikanern und anderen sehr hoch bewertet wurde.

Senator Harry F. Byrd schrieb von der „Revolutionierung des speziellen Charakters der Luftkriegsführung“, und in einem Interview mit der Presse erklärte General Donald L. Putt:
„Ihr Forschungsfortschritt auf dem Gebiet der Düsen- und Raketenantriebe, Aerodynamik, Thermodynamik, Überschallflieger und in anderen Bereichen war zweifellos allem, was wir besaßen, weit voraus. Ich will damit nicht sagen, dass die Deutschen irgendwie fähiger waren als unsere besten amerikanischen Wissenschaftler und Techniker. Immerhin produzierten wir die Atombombe. Der Unterschied in aeronautischer Hinsicht war, dass wir zwar auf dem herkömmlichen Weg große Fortschritte machten, die Deutschen aber völlig neue Wege in die Luftfahrtzukunft erschlossen und erforscht haben.“

(Übrigens: Von den etwa zwölf leitenden Wissenschaftlern, die an der amerikanischen Bombe arbeiteten, waren nur Feynman, Lawrence und Oppenheimer Amerikaner, wobei letzter in Deutschland ausgebildet wurde.)

Trotz Ideenreichtum und Gedankenfreiheit entwickelt sich unser System nicht weiter, und ein jährliches Wirtschaftswachstum von ein bis zwei Prozent wird in den entwickelten westlichen Ländern als Erfolg gewertet. Dagegen absorbierte das totalitäre System Nazideutschlands neue und innovative Ideen – zumindest auf dem Gebiet der Wissenschaft und der Technologie – mit einer unheimlichen Effizienz sowie mit rasender Geschwindigkeit und beseitigte die systematischen Blockaden, die uns aus der Gegenwart bekannt sind („normale“ Wissenschaft zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich nur mit dem beschäftigt, was sie schon kennt).

Ist die These von der Überlegenheit der Demokratie und der Gedankenfreiheit demnach lediglich ein Mythos? Oder ist unsere demokratische Welt bloß eine kurzlebige Episode in der Geschichte? Oder liegt das Problem vielleicht auch woanders – in der Fähigkeit, Gedanken zu schöpfen und Meinungen zu äußern? In dieser Hinsicht wird der Vorzug unseres Systems – die Freiheit des Ideenaustausches – nur zweitrangig, nämlich wenn die Menschen nur innerhalb der Grenzen unserer Massenkultur denken und folglich nichts zum Austauschen haben.

Am deutlichsten sichtbar wird diese Entwicklung in der „Demokratie Nr. 1“ – den USA, die ein sehr niedriges Bildungsniveau aufweist. Oder wie ein führender amerikanischer Wissenschaftler es ausdrückte:

„Viele Pädagogen und politische Entscheidungsträger sind sich darin einig, dass die Vereinigten Staaten in diesem wichtigen Bereich (Bildung) auf dramatische Art und Weise gegenüber dem Rest der Welt in Rückstand geraten. Ergebnisse der Erhebungen des ‚National Assessment of Educational Progress‘ und von der ‚Third International Mathematics and Science Study‘ in 41 Ländern werden oft als Belege für dieses Versagen zitiert.“

Kehren wir jedoch zum Hauptthema zurück – zu Hitler. Ich frage mich, ob sich uns durch einen Einblick in seine Gedankenwelt Spuren von solchen Geistesblitzen offenbaren, die die Fakten untermauern und die uns einen Anhaltspunkt für ihren Ursprung liefern könnten (obwohl Hitler logischerweise nicht derjenige war, der die deutsche Wissenschaft schuf!).

Es lassen sich einige interessante Elemente in Hitlers Irrationalismus finden. Betrachten wir beispielsweise Aussagen, die in der Wolfsschanze geäußert und für die „Tischgespräche“ aufgezeichnet wurden:

„Notwendigkeit lehrt den Menschen nicht nur zu beten, sondern auch Erfindungen zu machen und, was am wichtigsten ist, diese auch zu akzeptieren. Jede neue Schöpfung zerstört den Wert so viel anderer Arbeit, dass es fast immer zu heftigen Kämpfen kommt, um das neu Erschaffene zur Anwendung zu bringen.“ (4 I 1942)

Oder bei einer anderen Gelegenheit:

„Die Menschen denken alle zusammen unlogisch und die Professoren sind dabei am schlimmsten.“
Diese Aussagen scheinen banal zu sein, nicht gerade genial, jedoch ist ein derartiges Verständnis von den Umständen des Fortschritts höchst ungewöhnlich. Wäre es anders, würde derzeit nicht der Usus vorherrschen, dass kein Professor seine Unterschrift unter ein Konzept setzt, das sein Wissen übersteigt. Ein Merkmal des Dritten Reiches war eben, dass die Professoren die Wissenschaft nicht mit Absolutheitsanspruch regierten – Hitler vertraute Intellektuellen nicht. Das System war etwas komplizierter.

Hitler erkannte zwei Entwicklungshemmnisse: die mentale Trägheit akademischer Wissenschaft und …das Christentum. 1941 beispielsweise sagte er in der Wolfsschanze:

„Das Christentum unterdrückte die Blütezeit der deutschen Welt für über 1.000 Jahre – erst im 18. Jahrhundert erreichten wir mehr oder weniger das Niveau, auf dem die Römer sich befanden, bis das Christentum auftauchte. […] Wenn wir diese Plage beseitigen, tun wir etwas für die Menschheit, von dessen Tragweite unsere Männer an der Front keine Vorstellung haben.“

Das Dritte Reich vollbrachte hervorragende Leistungen in Wissenschaft und Technologie. Viele Menschen – vor allem in Deutschland – sehen das anders, aber es ist keine Glorifizierung des Nationalsozialismus, wenn wir diese Tatsache anerkennen oder die Düsenflugzeugkonstruktionen von 1945 bewundern. Man darf die technischen Errungenschaften eines Systems nicht mit seiner moralischen Seite vergleichen.

Dass ein Land technisch entwickelt ist, heißt nicht, dass es nicht kriminell sein kann. (Eine Analogie: Die Griechen des klassischen Altertums vollbrachten außergewöhnliche Leistungen in den Geisteswissenschaften, jedoch nicht in der „Anwendungstechnik“; sie kannten beispielsweise keine mathematischen Gleichungen, alle Beziehungen wurden mit Worten ausgedrückt.)

Die Auseinandersetzung mit den Gründen für die Beschleunigung der wissenschaftlichen und technischen Entwicklung ist wertvoll, notwendig und moralisch angemessen. Wir brauchen Entwicklung, um die Herausforderungen des neuen Jahrtausends zu meistern, ganz abgesehen von der schwächer werdenden Rolle Europas in der Welt. Auf lange Sicht muss die westliche Demokratie „historisch konkurrenzfähig“ sein, um weiterzubestehen. Das ist in erster Linie eine Frage der Überwindung geistiger Barrieren.

Wie ich schon erwähnte: Diese Betrachtungen sind umso relevanter und notwendiger, da ein entscheidender Teil der Entwicklungsarbeit, die den Weg in eine Ära vollkommen neuer Technologie ebnete, von der SS bewerkstelligt wurde. Man mag sich fragen, warum dies so war. Diese Organisation hatte mehrere Vorteile, wenn wir sie beispielsweise mit dem Heereswaffenamt der Wehrmacht oder mit dem formal betrachtet zivilen Reichsforschungsrat vergleichen.

Zunächst einmal schätzte Hitler die SS offener gegenüber neuen Ideen ein als das Heereswaffenamt. Zweitens waren die Chancen der Geheimhaltung des Projektes größer, und das war einfach unerlässlich. Wir müssen uns vergegenwärtigen, dass im System des Dritten Reichs Millionen „unsichere“ Fremdarbeiter integriert waren (direkt oder indirekt), Kriegsgefangene oder Firmen besetzter Länder. Das war unvermeidbar. Die SS war hingegen die einzige Institution mit eigenen Arbeitskräften, die völlig isoliert von der Außenwelt gehalten werden konnten. Derartige Gefangene aus den Konzentrationslagern wurden als „Geheimnisträger“ bezeichnet und sollten als solche das Lager oder selbst das spezifische Kommando, in dem sie arbeiteten, niemals verlassen. Die Befehle waren diesbezüglich sehr strikt und konnten sich auf mehrere Tausend Gefangene erstrecken – die Zahl spielte dabei keine große Rolle. Die SS hatte für Forschung und Entwicklung ihre eigene Befehlshierarchie. Am wichtigsten war jedoch: Sie hatte ihre eigenen Geldquellen. In dieser Situation konnten selbst größere Projekte durchgeführt werden, ohne dass zentrale Institutionen, wie das Reichsministerium für Rüstung und Kriegsproduktion, auch nur die grundlegendsten Informationen erhalten mussten. Das war ein riesiger Vorteil!

Die SS hatte auch ihre eigene „dunkle Welt“ der Forschung entwickelt, von der selbst die führenden Staatsgrößen bis auf Hitler nichts wussten. Zum Beispiel: Das wichtigste unten beschriebene Forschungsprojekt zur Antigravitation wurde von einer streng geheimen Zelle innerhalb des sogenannten SS-Führungshauptamtes kontrolliert und koordiniert (der vollständige Name lautete: „SS-Führungshauptamt, Amtsgruppe „A“, T. Amt VIII – FEP“). Das Problem ist, dass selbst heute nach über 60 Jahren nur sehr wenige Menschen wissen, dass eine derartige Institution überhaupt jemals existiert hat. Außerdem ist der Mann, der das „Amt VIII“ befehligte, praktisch unbekannt – SS-Gruppenführer Otto Schwab, ebenso wie weitere führende Personen, die in dieser Geschichte auftauchen. Auf eine der wichtigsten Personen, die das Dritte Reich vor der Niederlage retten sollte, gibt es im Internet kaum einen Hinweis! Sie waren allesamt hohe Generäle, darunter SS-Obergruppenführer Emil Mazuw und SS-Brigadenführer Heinrich Gärtner. Es ist unwahrscheinlich, dass Sie irgendwas über sie finden werden – einfach aus dem Grund, weil keines der Originaldokumente den Krieg überdauert hat, jedenfalls nicht in Deutschland. Nichts könnte die Möglichkeit der SS, Einzelheiten über spezifische Projekte – ganz abgesehen von ihrem wichtigsten Projekt – geheim zu halten, besser demonstrieren. Die Auflösung dieses Puzzles war wirklich harte Arbeit, glauben Sie mir! Das Rüstungsprojekt unterstand der Leitung von General Kammler. Ihn kennt man; nicht aber die Personen, die für die speziellen Forschungsgebiete verantwortlich waren oder denen Kammler die Berichte übersandte. Das Ziel bestand darin, das bedeutendste Rüstungsprojekt vollkommen unabhängig von den anderen Institutionen durchzuführen, insbesondere ohne dass Speers Reichsministerium für Rüstung und Kriegsproduktion davon erfuhr. Doch was war der Sinn und Zweck dieses ganzen Unterfangens? Wie sollte das Dritte Reich gerettet werden?

Das Paradoxe war, dass es seit 1943 den Krieg praktisch verloren hatte, obwohl es ein Arsenal an Waffen besaß, das dem der Alliierten überlegen war. Was für ein Arsenal war das? Es mag merkwürdig klingen, aber es handelte sich um Massenvernichtungswaffen, möglicherweise tödlicher als die amerikanische Atombombe! Es wurde intensiv an biologischen Waffen gearbeitet (ein SS-kontrolliertes Programm, das im Westen praktisch unbekannt ist), in erster Linie aber an chemischen Waffen, wie den Nervengiften Tabun, Sarin und Soman – auch hier verfügte die SS über ein Versuchsmonopol. Diese Giftstoffe waren um mehrere Größenordnungen tödlicher als entsprechende Waffen der Alliierten. Sie wirkten direkt auf das Nervensystem, hatten aber einen immensen Vorteil: Kein Filter der damaligen Gasmasken konnte sie aufnehmen und sie wurden durch die Haut fast ebenso schnell absorbiert wie über die Lunge. Es war demnach etwas, gegen das überhaupt keine wirksame Verteidigung existierte, und es waren bereits über 10.000 Tonnen produziert worden. Eine weitere Massenvernichtungswaffe war nuklear. Die existierenden Veröffentlichungen zur deutschen Nuklearforschung decken nicht die gesamte Wahrheit auf, einfach weil die Alliierten und die Nachkriegsforscher sich bei ihren Recherchen am amerikanischen Manhattan-Projekt orientierten. Die deutsche Atomforschung war jedoch nicht auf diese Weise organisiert. Die deutschen Aktivitäten waren nicht zentralisiert. Zahlreiche Institute, Organisationen und Gruppen führten ihre eigenen Projekte durch, meistens vollkommen unabhängig von den anderen. Infolgedessen wurden einige der Projekte nach dem Krieg niemals entdeckt, insbesondere diejenigen, die auf dem späteren Gebiet der sowjetischen Zone stattfanden. Eines von ihnen spielt für uns eine besondere Rolle. Es handelt sich um ein Projekt unter der Leitung von Werner Heisenberg, das zusammen mit einem Team der Universität Dresden in der besetzten Tschechoslowakei, nahe der Stadt St. Joachimsthal, durchgeführt wurde. Es verfolgte einen vollkommen anderen Weg zur Konstruktion einer Atombombe oder eines Sprengkopfes und basierte auf einem „Mix“ verschiedener unstabiler Isotope, u.a. Radium (natürlich basieren diese wie auch die anderen Behauptungen auf bis vor kurzem der Geheimhaltung unterlegenen Dokumenten, die in meinem Buch vorgestellt werden). Das Dritte Reich besaß einen großen Vorrat an Massenvernichtungswaffen, wirklich einen sehr großen.

Warum wurde dann davon kein Gebrauch gemacht?

Das Problem war, dass Deutschland seit 1944 von Feinden umzingelt war. Ohne Luftherrschaft über den eigenen Himmel wären größere Manöver (Militärschläge) nur effektiv gewesen, wenn sie in vollem Ausmaß hätten ausgeführt werden können. Das Dritte Reich besaß keine strategischen Bomber, die das gesamte feindliche Territorium mit Industriezentren im Ural oder in den Vereinigten Staaten hätten lähmen können. Der Angriff allein auf London beispielsweise hätte lediglich einen Massenvergeltungsschlag ausgelöst. Tausende von alliierten Bombern hätten nun ihrerseits biologische und chemische Bomben abgeworfen, und das Dritte Reich wäre noch schneller besiegt worden. Die Zerstörung ausschließlich Londons hätte die Dinge nur noch schlimmer gemacht. Mit anderen Worten: Die ganze Idee hätte nur Sinn ergeben, wenn nicht zehntausende von Menschen bei einem Massenangriff getötet worden wären, sondern Millionen! Das deutsche Arsenal an Massenvernichtungswaffen kam nicht zum Einsatz, weil die Geräte fehlten, um die Waffen nach New York, Moskau, Washington sowie in Industrie- und Bevölkerungszentren weit hinter den feindlichen Linien zu transportieren. Darum war auch ein auf neuer Physik basierender Antrieb so wichtig. Er war praktisch das Einzige, das den Verlauf des Krieges hätte verändern können!

Während meiner Recherchen in Archiven fand ich deutsche Dokumente, die bestätigen, dass es sich bei dem beschriebenen Projekt um ein sehr ungewöhnliches und einzigartiges Projekt mit einer ebenso einzigartigen Klassifikation handelte – offiziell wurde es als „kriegsentscheidend“ bezeichnet. Das Antriebssystem basierte wahrscheinlich auf Antigravitation und einer als die Glocke bezeichneten Vorrichtung. Ich will an dieser Stelle einen kleinen Ausschnitt aus meinem Buch zitieren – ein paar Seiten über den Beginn meiner Nachforschungen:

Dieses geheimnisvolle Gerät – die Glocke – schien auf den ersten Blick relativ einfach, wobei die ungewöhnlichen Auswirkungen ihres Einsatzes dem widersprechen. Zugegebenermaßen war die Beschreibung unvollständig und unwissenschaftlich, da sie mir von einem Soldaten gegeben wurde, der keinen Zugang zu sämtlichen Unterlagen hatte, doch selbst unter diesen Umständen enthielt sie viele wertvolle Details. Der Hauptteil der Glocke bestand aus zwei riesigen zylindrischen Trommeln von ungefähr einem Meter Durchmesser, die sich während des Experiments mit unglaublicher Geschwindigkeit in unterschiedliche Richtungen drehten. Die Trommeln bestanden aus einem silbrigen Metall und rotierten auf einer gemeinsamen Achse. Die Achse bestand aus einem ungewöhnlichen Kern, mit einem Durchmesser von ungefähr 12 bis 20 Zentimetern, das untere Ende war in dem massiven Sockel der Glocke befestigt. Sie bestand aus einem schweren, harten Metall. Vor jedem Versuch wurde ein keramikartiger, länglicher (als „Vakuumkolben“ bezeichneter) Behälter in den Kern eingelassen, der von einer ungefähr drei Zentimeter dicken Bleischicht umschlossen war. Er war etwa 1 bis 1,5 m lang und mit einer merkwürdigen, metallischen Substanz mit violett-goldenem Schimmer gefüllt, die bei Zimmertemperatur die Konsistenz von „leicht geronnenem Gallert“ annahm. Aus den vorliegenden Unterlagen geht hervor, dass diese Substanz unter dem Codenamen „IRR Xerum-525“ oder „IRR Serum-525“ lief und unter anderen Bestandteilen auch Thoriumoxid und Berylliumoxid enthielt. Die Bezeichnung „Xeron“ taucht ebenfalls in der Dokumentation auf. Es handelte sich dabei um eine Art Quecksilberverbindung, vermutlich mit verschiedenen schweren Isotopen.

Quecksilber, diesmal allerdings in Reinform, befand sich ebenfalls in den sich drehenden Zylindern. Vor dem Start jedes Experiments, und vielleicht auch während der Durchführung, wurde das Quecksilber intensiv gekühlt. Da Informationen über den Gebrauch großer Mengen von Flüssiggas – Stickstoff und Sauerstoff – auftauchten, scheinen genau diese beiden zur Kühlung benutzt worden zu sein. Der gesamte Apparat, d. h. die Zylinder und der Kern, wurden von dem oben genannten Keramikgehäuse in Form einer Glocke umschlossen – ein Zylinder, der oben abgerundet war und mit einem Haken, oder einer Befestigung abschloss. Insgesamt maß das Gerät etwa 1,5 m im Durchmesser und war ungefähr 2,5 m hoch …

Ein sehr dickes Stromkabel führte auf die „Haube“ zu. An der Unterseite befand sich zudem ein runder, sehr solider Standfuß aus schwerem Metall, dessen Durchmesser geringfügig größer als der des Keramikgehäuses war.

Das war im Großen und Ganzen alles, was ich dem ersten Gespräch über die Konstruktion des Gerätes entnehmen konnte. Es reichte dennoch für die Behauptung aus, dass diese Beschreibung mit nichts zu vergleichen ist, was wir bisher über die geheimen Waffen des Dritten Reiches wussten. Mein Gesprächspartner hat in jedem Fall betont, dass die Bezeichnung Waffe im Zusammenhang mit dem beschriebenen Apparat nicht ein einziges Mal gefallen sei. Es handelte sich einfach um ein Teil von etwas viel Größerem, das im Grunde keine Waffe war, abgesehen von den sehr zerstörerischen Auswirkungen, die es auf seine Umwelt ausübte.

Sehr viel mehr Informationen als über das Problem der Konstruktion blieben über den Verlauf der Versuche selbst erhalten. Jedes Experiment wurde in einer eigens dafür vorbereiteten Kammer durchgeführt. In den meisten Fällen befand sie sich unter der Erde. Ihre Wände wurden mit Keramikkacheln abgedeckt, und auf dem Boden befanden sich schwere Gummimatten. Die Matten wurden nach jedem Versuch zerstört, während die Kacheln mit einer pinkfarbenen salzlaugenartigen Flüssigkeit abgelöst und gewaschen wurden. Im Falle einer Versuchsdurchführung innerhalb einer stillgelegten Mine wurden solche Kammern nach zwei bis drei Tests immer zerstört (gesprengt). Eine der Personen, eine Hauptinformationsquelle, sagte überdies aus, dass es ein spezielles „Set“ für Tests auf offenem Gelände gab, das auf drei Eisenbahnwagen montiert war, die mit drei großen roten Kreuzsymbolen markiert waren. In erster Linie diente die Installation zur Stromversorgung und wurde an gegebenem Standort mit einem Starkstromkabel verbunden. Die Person war ein gewisser Joachim Ibrom, ein Angestellter der Deutschen Reichsbahn im polnischen Verwaltungsbezirk Oppeln. Die Eisenbahnwagen wurden später aus dem Bestand der Oppeln-Leitstelle gestrichen, offiziell aufgrund eines Luftangriffes. Sie wurden mit Flammenwerfern verbrannt; die übrig gebliebenen Metallteile wurden mit Schneidbrennern zerteilt und über den Standort verteilt, zweifellos ein ungewöhnliches Vorgehen. Später war ich jedoch immer mehr davon überzeugt, dass all die von mir während meine privaten Nachforschungen allmählich zusammengetragenen Informationen absolut beispiellos waren und nicht nur etwas vollkommen Neues darstellten, sondern aufgrund der vielen Fakten ein Bild von einem Projekt ergaben, das sich fundamental von allem unterschied, was bisher über die deutsche Wissenschaft während der Zeit des Zweiten Weltkrieges geschrieben wurde. Darüber hinaus hätte ich niemals mehrere Jahre für etwas geopfert, das nicht eine eindeutige und konkrete Herausforderung darstellt. Mein zuvor erwähnter Informant hatte betont, dass es sich bei dieser Sache um eine einzigartiges Geheimprojekt gehandelt habe – das geheimste Forschungsprojekt, das jemals im Dritten Reich realisiert wurde! Damit war klar, dass es sich ungeachtet der enormen Schwierigkeiten lohnt, dieser Aussage nachzugehen. Kehren wir jedoch zu den Beschreibungen der oben erwähnten Versuche zurück.

Zunächst wurde die Glocke gemeinsam mit der beträchtlichen Stromversorgung vorbereitet. Eine ganze Reihe Photoapparate, Filmkameras und vermutlich auch einige Messgeräte wurden auf einem speziellen Gestell in der Forschungskammer selbst angebracht. Danach wurden einige Proben oder Objekte in der Nähe aufgestellt, an denen die Wirkung der ausgestrahlten Energie getestet wurde. Dies waren tierische Organismen (lebendige Eidechsen, Ratten, Frösche, Insekten, Schnecken und aller Wahrscheinlichkeit nach auch Menschen – Insassen des Konzentrationslagers Groß-Rosen), Pflanzen (Moose, Farne, Stachelhalme, Pilze, Schimmel) sowie eine ganze Reihe von Substanzen organischen Ursprungs, wie etwa: Eiklar aus Hühnereiern, Blut, Fleisch, Milch und flüssige Fette. Diese Vorbereitungen wurden natürlich von Wissenschaftlern und Technikern durchgeführt […] sowie einer Abteilung Gefangener aus dem Konzentrationslager Groß-Rosen, die eigens für diese Aufgabe abkommandiert waren. Insgesamt waren bis zu 100 Leute an diesen Vorbereitungen beteiligt. Das Ganze lief unter dem Codenamen „RWS-1“. Kurz vor jedem Experiment wurde das Personal auf eine Entfernung von 150 bis 200 Metern zurückgezogen und es wurden gleichzeitig Schutzkleidung und Helme oder harte Hüte aus Gummi, mit großem roten Visier angelegt.

Es dauerte einige Zeit, bis die Zylinder im Inneren der Glocke in Gang gekommen waren. Nachdem die benötigte Geschwindigkeit erreicht war, wurde der Hauptteil des Tests eingeleitet, bei dem der Apparat an eine Hochspannungsquelle mit hochintensiver Stromstärke angeschlossen wurde. Wahrscheinlich musste das Gerät aus diesem Grund effizient gekühlt werden. Diese Phase dauerte von einer Zehntelsekunde bis zu 1,5 Minuten. Der Betrieb der Glocke offenbarte sich auf zweierlei Art und Weise: Sie erzeugte kurzfristige sowie langfristige Effekte – und vielleicht auch jene, von denen wir nichts wissen. Diese waren ein charakteristisches Geräusch, ähnlich dem Summen von Bienen, die in einer Flasche eingeschlossen sind (daher auch der inoffizielle Name „Bienenstock“, der für die Glocke benutzt wurde) sowie eine Reihe elektromagnetischer Effekte wie: Überspannungen in den umliegenden 220-V-Stromkreisen („explodierende“ Glühbirnen), die bei Bodentests auch noch aus 100 Metern Entfernung beobachtet werden konnten, eine bläuliche Phosphoreszenz (ein blaues Leuchten) um die Glocke herum – offenbar ein Ergebnis der ionisierenden Strahlung –, sowie ein sehr starkes elektromagnetisches Feld. Darüber hinaus fühlten Versuchsteilnehmer Störungen des Nervensystems wie etwa ein „Kribbeln und Stechen“, Kopfschmerzen und metallischen Geschmack im Mund.
Nach einiger Zeit konnten Langzeiteffekte beobachtet werden. Zuerst litten die Angestellten unter Schlafstörungen, Schwindelgefühlen, Gedächtnisverlust, Muskelkrämpfen und verschiedenen Geschwüren. Später konnten diese unerwünschten Wirkungen drastisch eingeschränkt werden.
Die schockierendsten und zuerst vollkommen unerklärbaren Phänomene wurden bei den zuvor erwähnten Organismen und Substanzen beobachtet, die den Tests unmittelbar in der Kammer ausgesetzt waren. Sie erlitten verschiedene Arten von Schäden, darunter vor allem Zerfall von Gewebestrukturen, Gelbildungen und die Ablagerung von Flüssigkeiten (darunter auch Blut) in eindeutig voneinander getrennte Teile. Aus den Informationen geht hervor, dass während der ersten Testphase (Mai bis Juni 1944) jene Nebenwirkungen den Tod von fünf der sieben Wissenschaftler verursachten. Konsequenterweise wurde das erste Forschungsteam aufgelöst. Ich schreibe „Nebenwirkungen“, da aus den Informationen, die den Krieg überdauert haben, hervorgeht, dass eines der Hauptziele der Forschungen darin bestand, diese zu verringern.

Die merkwürdigsten Veränderungen an organischem Material wurden an Grünpflanzen beobachtet.
Während der ersten Phase, also etwa während der fünf Stunden, nachdem ein Test abgeschlossen war, blichen die Pflanzen aus oder wurden grau, was auf einen chemischen Zerfall oder den Abbau von Chlorophyll hindeutet. Das Außergewöhnliche daran ist, dass die Pflanzen trotzdem allem Anschein nach für eine gewisse Zeit normal weiterlebten – etwa eine Woche lang. Dem folgte eine unmittelbare oder stufenartige (8 bis 14 Stunden) Zersetzung in eine schmierige Substanz „mit einer Konsistenz von ranzigem Fett, ähnlich Heizöl“, das die gesamte Pflanze umhüllte. Dieser Zersetzungsprozess wies keinerlei Merkmale einer gewöhnlichen bakteriellen Zersetzung auf – unter anderem fehlte der Geruch. Darüber hinaus geschah es zu schnell, was den Eindruck vermittelte, die gesamte Gewebestruktur wäre verfallen.

Parallel dazu lagerten sich undefinierte Kristallstrukturen in den flüssigen organischen Substanzen ab. Dies konnte bei der Mehrzahl der Proben beobachtet werden.

Am 10. Januar 1945 war es auf unbekannte Weise gelungen, die Anzahl der beschädigten Proben auf 12 bis 15 Prozent zu senken. Am 25. März wurde eine weitere klare Reduzierung dieser Quote auf 2 bis 3 Prozent verzeichnet. Abgesehen davon trat eine weitere Nebenwirkung auf: Nach einer bestimmten Anzahl von Experimenten beobachtete man, dass sich im Metallfundament der Glocke mysteriöse Gasblasen bildeten.

Mir ist bewusst, dass diese Informationen ohne jegliche Interpretation einen unverständlichen Eindruck hinterlassen – als ob es ihnen an Sinn mangelt oder sie einfach unwissenschaftlich sind. Das sind sie jedoch nicht. Mir und vielen Spezialisten gelang es mit unermüdlichem Arbeitseinsatz, sie zu einem kompakten und verständlichen Ganzen zu vereinen, das alle Fakten einbezieht. Letzten Endes verschlang die Beschreibung des Gerätes und seines „Modus Operandi“, der organisatorischen Seite des Projektes und des Spionagewettlaufs nach dem Krieg um das „Know-how“ über 100 Din-A4-Seiten, voll mit spezifischen Informationen. Für den Augenblick bin ich jedoch dazu gezwungen, die Informationen in der Form zu präsentieren, wie sie ein Ausgangspunkt für weitere Forschungen wurden. Ich bitte daher weiter um Geduld.

An diesem „Ausgangspunkt“ besaß ich ziemlich umfassende Informationen über die organisatorische Seite des ganzen Projektes sowie ein gewisses theoretisches Grundwissen.

Ich werde mit diesem zweiten Punkt beginnen, da er einen direkteren Bezug zu den zuvor erwähnten Phänomenen hat. Dieses „theoretische Grundwissen“ war lediglich eine Sammlung wissenschaftlicher Bezeichnungen, mit denen die Funktionsweise des Apparates beschrieben wurde. Von Beginn an waren sie zudem recht geheimnisvoll – und zwar derart, dass es niemanden vor mir gab, der sie zusammenführen oder bestimmten modernen Arbeiten zuschreiben konnte (solche Versuche wurden bereits in den 1960er Jahren unternommen – zumindest die Aspekte der Analyse betreffend). Zwei Ausdrücke wurden offenbar als grundlegend verstanden, und zwar: „Wirbeldruck“ und „Trennung magnetischer Felder“.

Das oben zitierte Fragment repräsentiert, wie ich erwähnte, nur die Anfangsphase meiner Forschungen, es ist eben nur mein Ausgangspunkt. Meiner Ansicht nach war die Quelle dieser Informationen glaubwürdig genug, um nötigenfalls Jahre an Arbeit zu „investieren“ und unabhängige Quellen zusammenzutragen, die bestätigen, dass es wirklich existierte, aber auch um zu klären, was genau es war, welche physikalischen Phänomene ihm zugrunde lagen usw. Ich glaube, dass ich in dieser Hinsicht nicht mehr hätte tun können – wie einer meiner wissenschaftlichen Berater, Dr. Hal Puthoff aus den Vereinigten Staaten, es ausdrückte. „Die Wahrheit über die Wunderwaffe“ beinhaltet hunderte von Quellenangaben – nicht nur zur Glocke, sondern auch zu den zahlreichen Projekten und Waffen, die im Buch beschrieben werden. Eine der härtesten Herausforderungen war die wissenschaftliche Beschreibung, denn schon auf den ersten Blick war es offensichtlich, dass die Glocke nicht den Kanon des akademischen Wissens widerspiegelte. Deshalb musste das Wissen aus verschiedenen Forschungsgebieten zusammengetragen werden; gleichzeitig sollte aber das Gesamtbild wissenschaftlich akzeptabel bleiben. Allgemein gesprochen stellte es sich schließlich als wissenschaftlicher Ansatz für Antigravitation heraus (ich war mir dessen zu Beginn nicht so sicher!), und er musste für einen Wissenschaftler Sinn ergeben, obwohl er in keiner einsatzbereiten Form vorlag. Ein fast unmögliches Unterfangen, aber letztlich zählen die Wissenschaftler zu meinen besten Lesern und es hat sich bewährt! Darüber hinaus stellte sich heraus, dass das theoretische Grundwissen für einen solch innovativen Ansatz zu dieser Zeit im Dritten Reich vorhanden war. Es bezieht sich nicht auf Albert Einsteins Relativitätstheorie, sondern auf einen vergessenen Quantenansatz, der Gravitation mit bestimmten Quanteneffekten und dem Spin in Verbindung bringt (die Arbeiten von Professor Walther Gerlach – dem wissenschaftlichen Leiter dieses Projektes –, einem Australier namens Thirring – sein Arbeitskollege–, sowie von Professor Pascual Jordan). Dies war ein ausreichendes theoretisches Grundwissen, um während des Kriegs mit den Nachforschungen zu beginnen. Ich habe lediglich einen kleinen Teil modernen Wissens in Form einer Analyse der sogenannten „Gravitationssolitone“ [oder „solitäre Gravitationswellen“] hinzugefügt, deren Erörterung in diesem Artikel jedoch zu weit führen würde. Ich möchte nur hervorheben, dass es erklärt werden kann und die Wissenschaftler nicht minder daran interessiert sind als ich. Das Projekt wurde in Niederschlesien und in der besetzten Tschechoslowakei durchgeführt. Beide Gebiete wurden als sicher eingestuft, die Orte befanden sich größtenteils in den Bergen – Niederschlesien wurde von Goebbels einst als „Reichsluftschutzraum“ bezeichnet. In Niederschlesien baute die SS eine gigantische unterirdische Infrastruktur für Produktion und Experimente auf, während sich in der Tschechoslowakei mehrere Fabriken für chemische Waffen sowie das Hauptwissenschaftszentrum der SS/FEP befanden, das in Pilsen an einem auf Nuklearphysik basierenden Antrieb forschte. Es war das „Reichsprotektorat Böhmen und Mähren“, von Hitler auch als „SS-Musterstaat“ bezeichnet. Niederschlesien war jedoch sehr viel wichtiger. Es gab dort ein ganzes Gebiet, das ausschließlich der Forschung gewidmet war. Dort befanden sich viele Objekte und Anlagen, die meisten in der Nähe der Stadt Waldenburg: Hitlers Hauptquartier; die Forschungs- und Entwicklungsabteilung des sogenannten Jägerstabs (man kooperierte dort mit der Luftwaffe); eine Experimentierstation unter der Leitung von Professor Hubertus Strughold, um das Steuersystem der neuen Flugzeuge und dessen Auswirkungen auf den Menschen an geistig behinderten Kindern zu testen (alle in oder nahe Fürstenstein bei Waldenburg); die Untergrundfabrik „Riese“ nahe Wüstegiersdorf, die unter einem ganzen Bergmassiv – dem Eulengebirge, einem gigantischen ehemaligen Kohlenbergwerk – errichtet wurde; und weitere Bauten. All dies befand sich in einem Radius von etwas über 10 km und bekam den SS-Codenamen „Sonderbauvorhaben S-III“. Es entzog sich jeder normalen Geheimhaltungsstufe. Kürzlich gelang es mir, ein Dokument im Berliner Bundesarchiv zu finden, das von SS-Gruppenführer Kammler unterschrieben ist und eindeutig bestätigt, dass es sich um das wichtigste Vorhaben der SS handelte. Immerhin wissen wir aus einem Bericht von Minister Speer aus dem Jahr 1944, dass der „Riese“ allein (ein kleiner Teil des gesamten „Sonderbauvorhabens“) „mehr Stahl und Beton verschlang als für den Bau von Luftabwehrbunkern für die zivile Bevölkerung im gesamten Reich nötig gewesen wäre.“ Und dabei muss man sich vergegenwärtigen, dass in diesem Jahr Luftabwehrbunker in Stückzahlen gebaut wurden, die man sich kaum vorstellen kann, selbst in kleinen Städten.

Wenn wir das „S-III“ mit den anderen Bauten im Protektorat zusammen betrachten, offenbart sich uns ein Unterfangen, das einschließlich der Gefangenen aus Groß-Rosen über 60.000 Menschen beschäftigte – tatsächlich ein echtes Äquivalent des amerikanischen Manhattan-Projekts. Ich halte es jedoch aus noch einem ganz anderen Grund für bedeutend. Es kann uns möglicherweise dazu befähigen, die für die Zukunft entscheidende Technologie zu verstehen – ein völlig anderer Ansatz für Gravitation: das „Tor zu den Sternen.“

Quelle: http://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/geheime-wunderwaffen-im-dritten-reich

Gruß an die, die die ganze Wahrheit kennen

TA KI

Nun sollen die Russen am Nationalismus in Europa schuld haben…


US-Generalsstabschef Dempsey vergleicht Putin mit Stalin

Die Amerikaner haben neue Satellitenfotos vorgelegt, die belegen sollen, dass die russische Artillerie die Ukraine von Russland aus unter Beschuss genommen hat. General Martin Dempsey sagte, es sei das erste Mal seit 1939, dass Russland seine politischen Ziele in einem souveränen Staat mit militärischen Mitteln durchzusetzen versucht. Das Verteidigungsministerium präzisiert den Vergleich und nennt Stalin ausdrücklich beim Namen. Dempsey ist der Auffassung, dass die russische Aggression gegen die Ukraine der Auslöser für eine Welle des Nationalismus in ganz Europa gewesen sei.

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In einer Rede bei einer Sicherheitskonferenz in Aspen, Colorado, hat der amerikanische Generalstabschef Martin Dempsey die russischen Aktivitäten mit dem Einmarsch von Josef Stalin in Polen 1939 verglichen.

Auf der Website des US-Verteidigungsministeriums ist zu lesen:

„Die russische Entscheidung, mit Artillerie aus Russland auf ukrainische Militärstellungen zu feuern verändert die Sicherheits-Architektur in ganz Osteuropa, sagte der Generalstabschef gestern: ,Wir haben es mit einer russischen Regierung zu tun, welche die bewusste Entscheidung getroffen hat, militärische Gewalt innerhalb eines anderen souveränen Staates anzuwenden, um seine Ziele zu erreichen. Das geschieht zum ersten Mal, so denke ich, seit 1939 oder so, dass die geschieht‘, sagte Armee-General Martin E. Dempsey bei Aspen Sicherheitsforum. Der russische Führer Josef Stalin drang in Polen am 17. September 1939 ein, und behauptete, er müsse die dort lebende ethnische Minderheit schützen. Die militärischen Aktionen in der Ukraine markieren einen Wendepunkt in der Beziehung zwischen Europa und Russland und zwischen den Vereinigten Staaten und Russland, sagte Dempsey. Die wahre Bedeutung dieses Wandels sei noch nicht definiert.“

Die US-Darstellung verzichtet auf die Erwähnung, dass der Einmarsch der Sowjets eine Reaktion auf den Angriff Deutschlands unter Hitler auf Polen gewesen sei.

Dempsey sagte weiter, dass er mit mehreren russischen Militärführern gesprochen habe. Die seien widerwillig, den Weg Putins mitzugehen, weil sie sich der Gefahr bewusst seien. Es sei schwierig für ihn, das überhaupt zu sagen, weil „10 von ihnen morgen im Gulag enden könnten“.

Interessanterweise erwähnte Dempsey den Abschuss der malaysischen Boeing 777 nicht – zumindest ist davon auf der autorisierten Zusammenfassung auf der offiziellen Website nichts zu lesen.

Dempsey erwähnte jedoch einen anderen, neuen Aspekt, der aus Sicht der Amerikaner nicht tatenlos hingenommen werden könne.

Das Verteidigungsministerium:

„Die Verletzungen der ukrainischen Souveränität haben einen Aufstieg des Nationalismus in Europa ausgelöst, sagte der Generalstabschef: ,Ich fürchte mich davor, dass Putin einen Brand entzündet haben könnte, den er nicht mehr kontrollieren kann.‘“

Zum Beleg für die russische Aggression legte die US-Botschaft in Kiew neue Satellitenfotos vor, die Angriffe von russischen Raketen-Batterien auf ukrainisches Territorium dokumentieren sollen. Die Fotos, die, wie schon das erste Beweisfoto von einem privaten Sicherheitsdienst stammen, sind allerdings sehr unscharf und mit Skizzen versehen. Die Fotos wurden nicht vom Außenministerium veröffentlicht, sondern vom Botschafter der USA in der Ukraine, Geoffrey Pyatt.

Pyatt war derjenige, der mit der US-Sonderbeauftragten Victoria Nuland in einem Telefonat über die Installierung von Arseni Jazenjuk als neuen ukrainischen Regierungschef gesprochen hatte. Nuland hatte „Jaz“ als den geeigneten Mann für das Amt als ukrainischen Premier identifiziert und die Rolle der EU in dem Prozess mit dem Spruch „Fuck the EU“ als eher bescheiden eingestuft (ganzes Video am Beginn des Artikels).

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/07/28/us-generalsstabschef-dempsey-vergleicht-putin-mit-stalin/

Gruß an die Propagandisten

TA KI

 

Hitler läuft zweimal am Tag im deutschen Fernsehen


Hitler

Hitler als TV-Liebling der Deutschen?

Es mag paradox klingen und auch ein wenig übertrieben erscheinen, aber glaubt man einer Studie des Forschungsinstituts Media Control, welche im Auftrag der TV-Zeitschrift Gong erschienen ist, dann ist genau dies der Fall.

Insgesamt seien der Studie nach von Januar bis Ostern diesen Jahres 242 Sendungen über den Bildschirm gelaufen, die den Namen „Hitler“ im Titel gehabt haben.

Die Programm-Macher zeigen sich hierbei äußerst variabel in der Kombination mit dem Namen des Diktators: “Hitlers Wunderwaffen”, “Hitler und die Heilige Lanze” oder “Heil Hitler und Alaaf” sind nur einige von zahlreichen Titeln.

Bricht man die Anzahl der Hitler-Sendungen auf die bisherigen Kalendertage in diesen Jahres herunter, kommt man auf zwei Hitler-Dokus pro Tag!

Was auffällt ist, dass aufgrund der zahlreichen Sendungen auch Dopplungen zwischen den Sendern nicht ganz ausbleiben. Ein Beispiel: n-tv wird am 12. Mai “Hitlers Blitzkrieg” zeigen. Nur einen Tag später hat ZDFinfo die Dokumentation “Hitlers Blitzkrieg 1940″ geplant.

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Quelle: http://www.express.de/promi-show/studie-enthuellt-hitler-laeuft-zweimal-am-tag-im-deutschen-fernsehen,2186,26992370.html

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Gruß an die Gehirnwascher

TA KI