Kreis Weilheim löst Katastrophenalarm aus, Bahnstrecke München-Mittenwald komplett gesperrt


Der Landkreis Weilheim-Schongau hat Katastrophenalarm ausgelöst. Betroffen ist vor allem das Gebiet um die Gemeinde Peißenberg, die Bahnstrecke München-Mittenwald ist komplett gesperrt worden. Rottal-Inn (Niederbayern) fordert Hilfe der Bundeswehr an.

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„Im Raum Peißenberg, aber auch in Polling, Oberhausen und anderen Ortschaften sind mehrere Bäche so über die Ufer getreten, dass inzwischen Keller überflutet und Straßen wegen Hochwasser gesperrt werden mussten“, hieß es in einer Mitteilung.

Die Bundesstraße 472 musste wegen Unterspülung gesperrt werden. Der Landkreis Weilheim-Schongau wurde das dritte Mal binnen einer Woche von Unwettern heimgesucht. Der neuerliche Regen in der Nacht und am Morgen führt nun zu großräumigen Überschwemmungen.

Nach einem durch Starkregen ausgelösten Murenabgang zwischen Polling und Huglfing (im bayerischen Landkreis Weilheim-Schongau) ist die Bahnstrecke München-Mittenwald komplett gesperrt worden. Bei Weiden in der Oberpfalz hat am Morgen zudem ein Blitz in ein Stellwerk eingeschlagen; es kam zu Signalstörungen und Verspätungen bei den Zügen.

Angehörige sämtlicher verfügbarer Hilfsorganisationen wurden aufgefordert, sich in den „Einsatzraum“ zu begeben und sich dort unter anderem am Befüllen von Sandsäcken zu beteiligen, teilte die Polizei mit.

Rottal-Inn: Bundeswehr angefordert

Auch in anderen Landesteilen verschlimmerte sich die Lage: In Niederbayern forderte das Landratsamt Rottal-Inn Soldaten der Bundeswehr zur Krisenbewältigung an: „Es sind Truppen angefordert. Wir erwarten für Sonntag oder Montag etwa 100 Mann“ Robert Kubitschek, Sprecher des Landratsamtes Rottal-Inn.

Krisenstab für Süden von Bonn

Heftige Regenfälle haben am Samstagabend für Überschwemmungen rund um Bonn gesorgt. Mehrere Bäche waren nach einem Unwetter über die Ufer getreten, Keller liefen voll, und ganze Straßenzüge standen unter Wasser.

Nach Auskunft der Landesleitstelle der Polizei traf es die Stadtteile Bad Godesberg und Mehlem besonders heftig.

„Von landesweit 30 Einsätzen wegen der Regenfälle hatten wir rund die Hälfte in Bonn“, sagte ein Sprecher der Polizei am Morgen. Die Stadt hat einen Krisenstab eingerichtet.

(dts/dpa))

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/hochwasser-in-oberbayern-kreis-weilheim-loest-katastrophenalarm-aus-a1334702.html

Gruß an die Betroffenen

TA KI

D: Aufräumarbeiten mit Flüchtlingen nachgestellt


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Kopfschütteln über die Dreharbeiten eines ausländischen Fernsehteams in Deutschland: Die Journalisten wollten in der stark vom Unwetter der letzten Tage betroffenen Stadt Schwäbisch Gmünd in Baden- Württemberg Aufräumarbeiten filmen, kamen dafür aber zu spät. Daher baten sie darum, für ihre Kameras den Hilfseinsatz nachzustellen mit dem speziellen Wunsch, dass diese Arbeiten durch Flüchtlinge vorgenommen werden. Was folgte, waren turbulente Szenen, laut Augenzeugen kam es sogar zu Handgreiflichkeiten.

Flüchtlinge hatten in der schwer vom Hochwasser gebeutelten Stadt in den letzten Tagen immer wieder bei den Aufräumarbeiten mitgeholfen jedoch nicht an dieser konkreten Stelle. Dennoch stellten Mitarbeiter der lokalen Flüchtlingsbetreuung für das Fernsehteam Kontakt zu Asylsuchenden her, wie Markus Herrmann, Pressesprecher von Schwäbisch Gmünd, gegenüber krone.at bestätigte. Die Stadtpolitiker seien allerdings zu keinem Zeitpunkt von diesen Dreharbeiten und den speziellen Wünschen informiert gewesen sie hätten in den turbulenten Geschehnissen dieser Tage durchwegs andere Sorgen gehabt.

Einwohner trauten ihren Augen nicht

Mehrere Flüchtlinge schleppten dann für die Kameras längst geborgene Möbelstücke erneut aus bereits aufgeräumten Kellern und waren dafür laut Augenzeugen noch dazu nicht einmal richtig für den Einsatz ausgestattet. „Wir trauten allen unseren Augen nicht, was da plötzlich passierte“, erklärte etwa ein Einwohner gegenüber der „Rems- Zeitung“.

Die angeblichen „Hochwasserhelfer“ seien nur mit leichter Freizeitkleidung und blitzsauberen Sportschuhen ausgestattet gewesen. Mehrere Beobachter der nachgestellten Szenen hätten deshalb versucht, den Flüchtlingen zumindest Arbeitshandschuhe zu beschaffen. Laut „Rems- Zeitung“ kam es im Verlauf sogar zu Handgreiflichkeiten gegenüber dem TV- Team. Pressesprecher Herrmann konnte diese gegenüber krone.at jedoch nicht bestätigen.

Kein österreichisches Fernsehteam für Dreh verantwortlich

Zwischenzeitlich hatten diverse Medien gemeldet, dass ein ORF- Team für die gestellten Szenen verantwortlich gewesen sei. Pressesprecher Herrmann stellte gegenüber krone.at allerdings dezidiert klar, dass die betroffenen Journalisten mit Sicherheit nicht aus Österreich gekommen seien.

An dieser Bahnunterführung in Schwäbisch Gmünd starben zwei Menschen.
Foto: EPA

Zwei Tote bei Hochwasser in Schwäbisch Gmünd

In Schwäbisch Gmünd kamen zwei Menschen im Hochwasser ums Leben. Ein 21- Jähriger war in einer Bahnunterführung von Wassermassen umgeworfen und in einen Schacht gesogen worden. Beim Versuch, dem Verunglückten zu helfen, verunglückte dann ein 38- jähriger Feuerwehrmann ebenfalls. Beide Männer konnten nur mehr tot geborgen werden. In der gesamten Region waren Straßen blockiert und Brücken verstopft und große Schäden angerichtet worden.

Quelle: http://www.krone.at/Welt/D_Aufraeumarbeiten_mit_Fluechtlingen_nachgestellt-Wirbel_um_TV-Team-Story-513308

Gruß an die Enttarner

TA KI