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Gruß an die Aufmerksamen
TA KI
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Die Göttin Holla


Die alte germanische Muttergöttin trägt viele Namen : Holle, Holda, Hollermutter, Hel. Hulda, Brechta ,Percht , usw…ihr Name wir angeblich von dem Wort hold  ( günstig , gnädig,…) abgeleitet und wird von Tacitus mit der Göttin Isis verglichen , Holla ist ganz klar die himmel-und erdumspannende Muttergöttin des alpenländischen Siedlungsraumes , sie regiert über die Jahreszeiten, und ist Haus-Schutz und Heilungsgöttin , sie ist den Menschen freundlich zugeneigt, schützt Mensch, Tier , Pflanze und Haus vor Unglück und Schaden, sie sie kann vor allem Krankheiten heilen, sie ist die Weise Frau schlechthin, vielleicht der Grund warum sie so sehr verehrt wurde.
Holla ist die strahlende Himmelskönigin, die beherrscht die Elemente, das Wetter und die Jahreszeiten, all diese Fähigkeiten kommenim Volksglauben zum Ausdruck : wenn Holla ihre Haare kämmt sind das die Sonnenstarhlen die zur Erde fließen, wenn sie kocht ist die Welt von Nebel umhüllt, die Wolekne sind die Schafe der Holla, und wenn es regnet macht sie große Wäsche, das es schneit, wenn sie ihre Betten schüttelt, weiß spätestens seit den Brüdern Grimm jedes Kind …
Ihr jährlicher Umzug zur Weihnachtszeit ( Rauhnächte) bringt Fruchtbarkeit und Segen über das Land.

Holla

Historiker und Forscher kommen zu dem Schluß, dass Holla die Große Muttergöttin der Jungsteinzeit, die Große Mutter Erde sein muss, auch wird die Holla oft mit der germansischen Totengöttin Hel identifiziert, sie kann gestaltwandeln, manchmam ist sie die uralte mütterliche Weise, dann wieder die fürchterliche schreckenseinflößende Alte, aber auch als wunderschöne , langhaarige weiße Frau tritt sie auf….

Holla liebt Flüsse und Seen, und sie liebt es zu baden, Menschenkinder können durch Wasser in ihr Reich vordringen , denkt nur mal an den Sprung in den Brunnen im Märchen von Goldmarie und Pechmarie….

 

Der Lieblingsbaum der Holla ist der Hollerbusch, der für die Göttin selbst steht ( vor einer Hollerstaudn muasst den Huat ziagn, sagen die Bauern in unserer Gegend) dessen  Blüten, Früchte , Rinde,… in der Volksheikunde reichlich zum Einsatz kommen, früher galt der Hollerbusch als die bäuerliche Hausapotheke .

Opfergabe für die Göttin Holla werden und wurden  immer unter einem Hollunderstrauch bereitgestellt
Nach der Verbreitung des Christentums wurde der alte Brauch, an Quellen und unter Holunderbäumen zu beten und zu opfern, mit hohen Strafen belegt. Und bald wurde nach dem Willen der christlichen Kirchenväter aus der gütigen Muttergöttin ein böser Dämon und Spukgestalt über die Schauergeschichten erzählt wurden….

.hollunder

Volksheilkunde

Man kann vom Holunder fast alles verwenden: Blätter, Blüten, Rinde und natürlich die Früchte.

bei allen Erkältungskrankheiten wie Grippe, Schnupfen, Bronchitis und Lungenentzündung

als beruhigendes und schmerzlinderndes Mittel bei Kopf-, Zahn- und Ohrenschmerzen, Geschwülsten, Wassersucht, Leber- und MilzleidenvStoffwechsel anregend und leicht abführen.

Die Beeren werden zu Saft, Mus, Wein und Marmelade und Likör  verarbeitet

Die  Rinde und die zerkleinerten Wurzeln  bei Harnverhalten und zum Entwässern bei Ödemen

Bei Ohrenschmerzen wird ein kleines Leinensäckchen mit Holunderblüten überbrüht und warm aufs Ohr gelegt.

Quelle: http://evalution.over-blog.de/article-die-gottin-holla-46004560.html

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Holda auch Holla

Germ. Mythologie

Ursprünglich eine freundliche, milde Göttin der alten heidnischen Deutschen, ohne Zweifel diejenige, welche Tacitus Nerthus nennt und mit der Isis vergleicht, nach mehreren Spuren auch Eins mit der nordischen, Frigga. Der Name ist gewiss abzuleiten von dem Worte hold, Huld.

Nach Einführung des Christenthums ward die Göttin zum unheimlichen Spukgeist, der indessen, der alten Idee getreu, doch weit mehr freundliche als bedrohliche Eigenschaften hat. Die dahin einschlagenden Sagen sind nirgends so verbreitet, wie in Hessen und Thüringen; indessen kommt der Volksglaube an Holda (Frau Holle) vor bis ins Voigtland, über die Rhön hinaus ins nördliche Franken, in der Wetterau bis zum Westerwald, und in dem an Thüringen angrenzenden Niedersachsen. Frau Holle wird als ein himmlisches, die Erde umspannendes Wesen vorgestellt: wenn es schneit, so macht sie ihr Bett, dass die Federn fliegen.

Sie liebt den Aufenthalt in Seen und Brunnen; zur Mittagszeit sieht man sie, als schöne weisse Frau, in der Flut baden und verschwinden; Sterbliche gelangen durch einen Brunnen in ihre Wohnung.

Ihr jährlicher Umzug in der Weihnachtszeit bringt dem Lande Fruchtbarkeit, aber sie fährt auch mit dem wütenden Heer, oder führt es an; so ist sie auf unserem Bild dargestellt. Hieran knüpft sich, dass sie statt der schönen göttlichen Gestal,t das Aussehen einer hässlichen, langnasigen, grosszahnigen Alten, mit struppigen, engverworrenen Haaren, annimmt. Hingegen ist sie auch wieder Schutzgeist des Flachsbaus und der Spinnerei; fleissigen Dirnen schenkt sie Spindeln und spinnt sie bei Nacht voll, Faulen zündet sie den Rock an oder besudelt ihn. Manche Spuren weisen den Zusammenhang dieser deutschen Gottheit mit nordischem Glauben nach. Snorri Sturleson gedenkt einer Zauberin Namens Huldr, und eine im 14. Jahrh. abgefasste isländische Sage erzählt umständlich von dem Zauberweib Hulda, einer Geliebten Odins. Norwegische und dänische Volkssagen reden von einer Bergoder Waldfrau Hulla, die sie bald jung und schön, bald alt und finster darstellen. In blauem Kleid und weissem Schleier naht sie sich den Weideplätzen der Hirten und dem Tanz der Menschen, an dem sie Teil nimmt; ihre Gestalt wird aber durch einen Schwanz entstellt, den sie sorgsam zu verbergen sucht. Sie liebt Musik und Gesang, ihr Lied hat aber eine traurige Weise. Dieser letztere Umstand erinnert an die Elfen.

Quelle: http://www.vollmer-mythologie.de/holda_auch_holla/

Gruß an den Hollunder

TA KI

 

Über Hexen und Weltkriege am Tag der Kapitulation: Philosophie für Zaunreiter


 

Heute ist er mal wieder gekommen: wieder einmal jährt sich die Kapitulation des Dritten Reiches. Eine günstige Gelegenheit, wieder die üblichen Geschichten zu erzählen – eine Gelegenheit, die ich heute mal verstreichen lassen möchte, um eine andere Geschichte zu erzählen … bzw. die Geschichte der Menschheit und ihrer Kriege aus einer ganz anderen Perspektive zu beleuchten. Bevor nun jemand klagt: nein, hier kommt überhaupt keine Esoterik zu Wort. Und ja:  hier geht es mitten hinein in jene Esoterik, die die Menschheit seit Anbeginn ihrer Existenz begleitet. Es geht hier aber nicht um irgendein geheimes Superwissen, wie man mit Gedankenmacht oder Sex mit dem Teufel superreich wird: wer also hier Zauberformeln sucht, der irrt. Er wäre auch eher bei den Physikern gut aufgehoben.

Über Hexen zu sprechen ist gerade am heutigen Tage wichtig, denn über unserer modernen Kultur lastet ein großes Rätsel – ein Rätsel, das direkt zum 8.5.1945 hinführt: wie kann es eigentlich sein, dass hochzivilisierte Länder mit dem höchsten Lebensstandard der Weltgeschichte, dem höchsten Bildungsgrad der Weltgeschichte, der größten Gestaltungsmacht der Weltgeschichte übereinander herfallen wie wildgewordene Tiere? Es gibt viele Theorien zu diesem Rätsel, doch ich nehme mal an, dass all´ diese Theorien an der Wahrheit vorbeischießen, denn heute, am 8.5.2014, steht die zivilisierte Welt wieder einmal am Abgrund eines Krieges, der schnell zum allerletzen werden kann. Ja – auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen, weil es unsere Bequemlichkeit stört, unsere Existenz als Wohlstandsblasen in Frage stellt und möglicherweise das unvorstellbare Sakrileg begeht, dass die Fortsetzungen unserer Lieblingsfilme nie mehr in die Kinos kommen, weil es überhaupt nirgendwo mehr Strom gibt. Wirklich: unvorstellbar, dass sich der Geist der Weltgeschichte nicht um die Fortsetzung des “Hobbit” oder die siebte Folge von “Star Wars” kümmert … oder darum, wer der neue Wohlstandsblasensuperstar wird.

Natürlich kommen wir sofort auf gefährliches Terrain. Erstmal droht uns die Gefahr, sofort als Nazi klassifiziert zu werden. Esoterik=Nazi. Diese Gleichung macht zwar aus dem größten Teil der geisteswissenschaftlichen Kultur des Abendlandes Nationalsozialisten (und entwertet den Begriff Nazi vollkommen – nebenbei bemerkt … aber ich sage ja nicht, dass die Leute, die diese Gleichung verwenden, sonderlich intelligent sind) – aber gerade damit kann man ja für große Aufregung und Aufmerksamkeit sorgen, die günstig ist für den Erwerb von Tauschmitteln jeder Art. Dann aber droht uns noch größere Gefahr: die Leitreligion des Amerikanismus ist eine eifernde Religion, die schon die Zauberer der Indianer gezielt ausgerottet hat (während man die gefährlichen Kriegshäuptlinge leben lies), unser Gott “Konsum” duldet keine anderen Götter neben sich. Ja – schauen sie sich dochmal solche Esoteriker an … wie zum Beispiel einen christlichen Mönch oder einen Zen-Buddhisten: die sitzen den ganzen Tag still herum und KAUFEN NICHTS! Eine Katastrophe, wenn das Schule machen sollte … erst recht, wenn bekannt würde, dass die dort in ihrem “Tran” höchst beglückende Zustände erleben.

Ich würde diese Terrain gerne meiden … aber als Philosoph ist mir das von Berufswegen nicht möglich. Außerdem haben wir dieses kleine, oben geschilderte Problem: jederzeit könnten die zivilisierten Völker der Erde wieder übereinander herfallen … und ihre Kriege sind vernichtender als die früheren Reibereien der Fürstentümer. Sie reden nicht gerne darüber, sie sehen da auch nicht gerne hin, aber die gezielte Massenvernichtung der Zivilbevölkerung hättte jeden Aristokraten in Angst und Schrecken versetzt: die wussten noch, woher das Brot wirklich stammt.

Wie nähert man sich nun dem Thema “Hexen”? Ich empfehle immer das Werk “Traumzeit” von Hans Peter Duerr. Nun ist auch Duerr mit Vorsicht zu genießen, behauptet er doch allen Ernstes, unsere Kulturen würden sich nicht weiterentwickeln (siehe sein Werk: Der Mythos vom Zivilisationsprozess) und begeht so ein Sakrileg, das nach Bestrafung schreit: immerhin ist “Fortschritt” eines der großen Dogmen des naturwissenschaftliche-materialistischen Weltbildes, dem wir als Menschen freiwillig viel von unsere Lebendigkeit geopfert haben, um perfekt funktionierende Teilchen einer großen, künstlichen Weltmaschine zu werden, welche die Welt bedauerlicherweise langsam aber sicher auffrisst … aber bis wir das merken, werden noch ein paar Jahre vergehen. Das unser eigenes Leben aufgefresen wird, können wir aber schon merken, wenn wir unser Arbeitsleben und unseren sonstigen Alltag genauer unter die Lupe nehmen.

Außerdem warnt auch Duerr selbst vor der Lektüre seines Buches:

Ich habe mit befreundeten Nachtschattengeistern gesprochen und sie bitten mich, dem Leser dieses Buches folgendes mitzuteilen:

1. Sie wollen nicht aus Jux und Tollerei gerufen werden. Wenn sie Lust verspüren, eine Bekanntschaft zu machen, dann werden sie es den Betreffenden schon wissen lassen.

2. Die Fahrkarte, die sie austeilen, sind bisweilen einfach, es fehlt die Rückfahrkarte.

(Aus: Traumzeit, Syndikat 1983, Seite 9).

Es ist eine Warnung, die sich in erster Linie auf den Gebrauch von Drogen bezieht – man kann sie aber auch auf die Beschäftigung mit dem ganzen Thema ausweiten.

Wieso?

Ein Namensvetter des Herrn Duerr, der Physiker Hans Peter Duerr, erklärt uns das in einfachen Worten, siehe Wikipedia:

“Im Grunde gibt es Materie gar nicht. Jedenfalls nicht im geläufigen Sinne. Es gibt nur ein Beziehungsgefüge, ständigen Wandel, Lebendigkeit. Wir tun uns schwer, uns dies vorzustellen. Primär existiert nur Zusammenhang, das Verbindende ohne materielle Grundlage. Wir könnten es auch Geist nennen. Etwas, was wir nur spontan erleben und nicht greifen können. Materie und Energie treten erst sekundär in Erscheinung – gewissermaßen als geronnener, erstarrter Geist. Nach Albert Einstein ist Materie nur eine verdünnte Form der Energie. Ihr Untergrund jedoch ist nicht eine noch verfeinerte Energie, sondern etwas ganz Andersartiges, eben Lebendigkeit. Wir können sie etwa mit der Software in einem Computer vergleichen.”

Gruselig, oder? Da will uns wieder jemand klar machen, dass die Erde eine Kugel ist … dabei wissen wir doch alle, dass man dann auf der anderen Seite herunterfallen würde. Ja – wie kennen das Gefühl, wenn uns die Wissenschaft Wahrheiten präsentieren möchte, die unseren persönlichen Anschauungen und Meinungen völlig zuwiederlaufen – aber ich kann Ihnen versichern: die meinen das ernst … und können auch aufgrund ihrer Forschungsergebnisse nicht anders denken. Nur wir sind da das Problem: wir sind zu blöd, dass zu begreifen.

Was hat das mit Hexen zu tun?

Nun – ganz einfach: die LEBEN in dieser Realität, in der es nur GEIST gibt: also die flüssige Form von Energie und Materie. Sie können damit fließen … und vielleicht sogar den Fluss steuern. Das jedenfalls dachten die anderen Menschen von ihnen, die ich jetzt mal die “Fragment-Menschen” nennen möchte. Klaus Theweleit gebraucht diesen Begriff in dem Film von Mo Asumang (siehe ZDF – “Die Arier”). Er erklärt so das Körpergefühl von Neonazis, die sich “fragmentiert” fühlen. Aus diesem Gefühl resultiert eine Grundangst, die zur Mobbildung (zur Schutzstaffel) führt, um den bösen Feind zu bekämpfen. Spüren Sie, wie wir jetzt gerade in die Nähe von “Hexenverbrennungen” kommen? Ich würde diesen Begriff aber noch weiter ausführen und nicht nur auf Neonazis beziehen: immerhin verweist Klaus Theweleit nicht umsonst auf “Rockkonzerte”, die die gleiche Schutzfunktion haben wie die Waffen-SS: der Fragmentmensch sucht die gleichgeschaltete Masse, um sich vor der feindlichen Umwelt zu schützen. Ich denke: Fußballspiele, Talkshows, Demonstrationen und politische Parteien haben dieselben Funktionen.

Tja – welch´ Überraschung: jetzt sind wir doch schon mitten drin in der Welt der Politik … bzw. in der Welt der Angst, des Hasses, der Abscheu und der legitimierten Gewalt, die wir gerne nur bei den primitiven Nazis ansiedeln, die aber auch von “zivilisierten” Nationen gegen ihre Feinde eingesetzt wird. Ein einfacher Grund für Weltkriege: der moderne, fragmentierte Mensch hat Angst vor der Wirklichkeit und schlägt deshalb immer mal wieder wild um sich.

Nun – wir wollten aber über Hexen reden – und nicht über den “faschistoiden Männertypus” … den es wohl auch bei Frauen gibt.

“Hexen” –  “Hagzussa”, “Hagetissen”, “Zaunreiterinnen” – nehmen diese physikalische Wirklichkeit hinter der sinnlichen Wahrnehmung einfach so wahr. Was für uns Science Fiktion ist, ist für sie Alltag. Wir finden sie nicht grölend und besoffen in der tobenden Menge, sondern barfuss durch Wälder wandernd – allein, aber nie einsam, weil sie jenem flüssigen Geist hinter der Wirklichkeit, jener Quelle aller Lebendigkeit viel näher sind und beständig näher kommen wollen. “Allein” ist ein Wort, das für sie zweierlei Bedeutung hat: neben der üblichen Bedeutung eben auch noch die des “All-Eins” seins, mit allem eins werdend. Soziologisch betrachtet macht sie dass allerdings zu prädestinierten Opfern der Fragmentierten. Während der “faschistoide Männertyp” kein von Innen heraus gewachsenes Ich als Mittler zwischen Welt und Es hat (siehe Erläuterungen der Arbeit von Klaus Theweleit bei Wikipedia), stellen sie jenen Mittler zwischen dem Stamm und dem Reich des Transzendenten dar, einen Mittler des “schamanischen” Typus mit einer ganz besonderen Aufgabe: als Heiler sollen sie schädliche Auswirkungen der Fragmentierung beheben, als Seher die Umgebung jenseits der gefrorenen Welten des Geistes wahrnehmen, als Lehrer ihrem Stamm die transzendente Weltkarte entfalten und als Krieger die bösen Geister von den Menschen fern halten, die Krankheit, unfriedlichen Tod, Verzweiflung und … Krieg über die Menschheit bringen.

Und schon haben wir eine spannende Geschichte, oder? Nach 10 000 Jahren Menschheitsgeschichte hat der weiße Mann seine Hexen ausgerottet (in der Tat: die Hexenverfolgungen gerieten während der Neuzeit außer Rand und Band … als die Erde einen Kugel wurde und die kirchlichen Feiertage von 156 auf dröge ZWEI reduziert wurden: Weihnachten und Ostern), als Lohn dafür treiben ihn die bösen Geister in die häßlichsten Kriege der Menschheit, ohne die heilende Kraft der Hagzussa führt ihn sein fragmentierter Zustand permanent zu grausamsten Exzessen.

Eine fantastische Geschichte – oder? Sie ist sehr erfolgreich. George Lukas erzählt sie in seiner Star-Wars-Saga – und der Schöpfer des Herrn der Ringe entpuppt sich selbst als Zaunreiter, der uns in die Welten des flüssigen Geistes entführt … die eine Welt ohne Gott ist, aber voller Zauberei und Wunder. Fehlt die Hexe (oder der Jedi-Ritter), entgleitet die menschliche Gemeinschaft, fällt aus dem Rahmen, zerstört sich und ihre natürliche Umwelt letztlich selbst, der Ungeist des Faschismus entfaltet sich, die Menschen sind den Einflüsterungen der bösen Geister hilflos ausgeliefert … und werden zu soziopathischen Egomanen.

Beenden wir unsere kleine Reise hier. Wir sind auch schon viel zu weit über den Zaun geklettert – viel weiter als Anstand und Sitte uns erlauben, erst recht weiter, als das Dogma des maximalen Konsums (oder: Verbrauch) predigenden Geistes der Neuzeit uns gestatten wird – dementsprechend werden wir uns eine angemessene Portion Hass und Verachtung einfangen … Scheiterhaufen sind gerade out.

Ich für meinen Teil selbst – als Reiseleiter dieses Ausflugs – möchte für mich allerdings um Gnade bitten: ich bin Wissenschaftler, Philosoph, und als solcher der Wahrheit verpflichtet. Hier ist es der Herr Ogham, der mich dazu zwingt, dem Schamanismus mehr Gehör zu schenken als dem naturwissenschaftlichen Materialismus, sein Rasiermesser duldet keinen Unfug (siehe Wikipedia):

Steht man vor der Wahl mehrerer möglicher Erklärungen für dasselbe Phänomen, soll man diejenige bevorzugen, die mit der geringsten Anzahl an Hypothesen auskommt und somit die „einfachste“ Theorie darstellt. Es enthält ebenso die Forderung, für jeden Untersuchungsgegenstand nur eine einzige hinreichende Erklärung anzuerkennen.

Jetzt schauen Sie sich mal an, mit wie vielen Bänden die “Wisssenschaft” die Unausrottbarkeit von Kriegen beschreibt – und nach jedem neuen Krieg wieder vor einem Scherbenhaufen steht. Der gesamte geisteswissenschaftliche Bereich der Menschheit ist nur darauf ausgerichtet, Frieden zu schaffen: seit dem 19. Jahrhundert – der Erfolg ist so groß, dass man mitlerweile die Abschaffung dieser Wissenschaften fordert, weil “reden nichts bringt”.

Schauen wir uns hingegen die einfache Eleganz der Theorie der Zaunreiter an: gefrorener Geist wird manchmal schlecht – und das wirkt sich ungesund auf das Gemüt aus, verhindert den Aufbau eines gesunden Ich und führt letztlich zu Weltkriegen und Umweltvernichtung. Es ist eine einzige Erklärung, braucht nur eine physikalisch schon seit Einstein untermauerte Hypothese und freundet uns mit jenen Menschen an, die wir heute aus lauter Unverständnis (und dem Resultat der Abwesenheit des schamanischen Lehrertypus, der Weltbild und Erfahrungen in Einklang bringen könnte) in die Psychiatrie sperren: so gehen halt heute die Fragmentierten mit den All-Einen um.

Also – wenn man mich fragen würde … gerade an einem historisch bedeutsamen Tage wie heute … ich würde schon dafür plädieren, mehr Hexen in die Politik zu lassen. Die brauchen auch nicht so viele Diäten. Mal ehrlich: was können die denn schon noch verkehrt machen, was nicht schon längst fürchterlich verkehrt läuft?

Und immerhin gehen diese physikalischen Erkenntnisse uns alle an … auch wenn wir nicht daran glauben und die Kenntnis davon gerne verdrängen: wir alle müssen vom nun “gefrorenen” Status wieder in den flüssigen zurückkehren, ewiges Leben ist nicht vorgesehen und wahrscheinlich auch äußerst ungesund. Wäre schon schön, wenn wir im Falle unseres Todes eine gewissen Meisterschaft in der Veränderung des Aggregatzustandes erlangt hätten … damit beim auftauen nichts schiefgeht. Habe schon mal gehört, dass das die einzige reale Form von Hölle sein soll, die Menschen erleben können.

Aber das … ist ein anderes Thema – und für Zaunreiter überhaupt nicht von Belang, denn die … können Schlittschuh laufen und schwimmen.

Quelle: http://www.nachrichtenspiegel.de/2014/05/08/ueber-hexen-und-weltkriege-am-tag-der-kapitulation-philosophie-fuer-zaunreiter/

Gruß an die wahre Magie

TA KI