Enschede: Pegida-Demonstration verboten – Deutsche werden an Grenze zurückgewiesen


Wie die Polizei Enschede am Samstag mitteilte, ist die für Sonntag angemeldete Demonstration eines niederländischen Ablegers der Pegida, durch den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt verboten worden. Unter anderem sollte dort die in Deutschland als extremistisch eingestufte Hooliganband Kategorie C auftreten.

Foto: Deutscher Hooligan bei einer #Pegida-Demo in FFM

Da die örtliche Polizei davon ausgeht, dass auch zahlreiche Deutsche unter den Teilnehmern sein werden, wird die Mitteilung auch im grenznahen Bundesgebiet verbreitet. Die Sicherheitsbehörden aus den Niederlanden befürchten durch die Demonstration eine erhebliche Störung der öffentlichen Ordnung. Um die Sicherheit der Bewohner und Besucher der Stadt gewährleisten zu können, wurde die Veranstaltung verboten.

Die Beamten weisen darauf hin, dass diejenigen, die trotzdem zum demonstrieren anreisen, umgehend zurückgeschickt werden. Enschede ist zum Sicherheitsrisikogebiet erklärt worden. Das bedeutet, dass die Besucher auf Anordnung der Staatsanwaltschaft präventiv durchsucht werden können. Gesichtsverdeckende Kleidung zu tragen, ist verboten. Waffen, gefährliche oder sonstige Schlaggegenstände dürfen nicht mitgeführt werden. Sich öffentlich zu versammeln, ist verboten. Diskriminierende Äußerungen jeglicher Art sind verboten. Pyrotechnische Gegenstände sind verboten.

Es ist nicht gestattet, Alkohol mit sich zu führen. Die Stadt ist Videoüberwacht. Die Polizei wir bei Zuwiderhandlungen umgehend eingreifen. Gewalt und Beleidigungen gegen Einsatzkräfte werden streng sanktioniert.

Quelle: http://opposition24.com/enschede-pegida-demonstration-deutsche/326329

Gruß an die Denkenden

TA KI

Russischer Fan: „Was machst du, wenn ein Brite dir den Schädel einschlagen will?“


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In den vergangenen Tagen haben Medien die Randalen bei der Fußball-EM fast schon zu einer Auseinandersetzung auf politischer Ebene hochgeschaukelt. Ob aber nur die Russen die ganze Schuld dafür tragen, ist fraglich. In einem Sputnikinterview spricht ein russischer Fan über Details der Ausschreitungen zwischen den Fangruppen in Marseille.

Einem Russen würden im Durchschnitt zehn bis 15 Briten gegenüberstehen, sagt Iwan (erfundener Name).

„Wir hatten nur einen Fanblock, also 10.000 bis 15.000. Alle anderen waren Briten – ungefähr 70.000. Und  das nur im Stadion, in der Stadt gab es noch mehr“, so der Russe.

Außerhalb des Stadions sei es den ganzen Tag vor dem Anpfiff zu kleineren Zusammenstößen gekommen. Dabei seien die Briten nicht besonders wählerisch gewesen — Flaschen seien gegen jeden geflogen, der russisch aussah, ganz egal, ob das ein gewöhnlicher Fan, Hooligan oder Ultra gewesen sei.

„Wenn du in einem russischen T-Shirt herumspaziertest, bekamst du sofort etwas ab. Es flogen Flaschen und Münzen. Die Briten okkupierten das ganze Stadtzentrum. Es gab kein einziges Lokal, wo nur Russen gesessen haben“, erzählt der russische Fan.

Iwan und seine Fangruppe hätten neutrale T-Shirts ohne Aufschriften getragen, allerdings habe das kaum geholfen — man habe ihnen angesehen, dass sie aus Russland seien.

Die Briten hätten sich sehr aggressiv verhalten, da sie sich ihrer Überzahl bewusst gewesen seien.

 „Als sie zwei-drei Russen sahen, haben sie diese bewusst beleidigt. Sie zeigten verschiedene obszöne Gesten und schrien solche Parolen, wie ‘Putin ist ein …‘. (Ein in der Ukraine beliebter Sprachgesang zur Beleidigung des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Anm. d. Red.) Wahrscheinlich haben die das von den Ukrainern übernommen“, vermutet Iwan.

Danach hätten die Briten auf russischen Fahnen herumgetrampelt und sogar darauf uriniert.

Beim Spiel hätten sie sich jedoch noch unkorrekter benommen – vom Fanblock der Briten seien Becher geflogen, dutzende hätten den Stinkefinger gezeigt. Erst danach sei „das passiert, was passiert ist“, so der Russe.

„Natürlich gab es bei den Briten viel mehr gewöhnlicher Fans, die keine Ultras sind. Doch auch sie kämpften. Eigentlich kämpften alle. In Großbritannien werden die Menschen nicht in Fans oder Hooligans unterteilt, jedermann ist im Falle eines Falles bereit, bei einer Schlägerei mitzumachen“, betont der russische Fußball-Fan.

Was jedoch tatsächlich mit dem bei den Zusammenstößen schwer verletzten Briten passiert sei, wisse niemand bestimmt. Iwan habe darüber erst im Internet erfahren.

Mit den Polizisten hätten sich die Russen jedoch im Unterschied zu den britischen Hooligans gar nicht erst angelegt. So ein Ziel habe es nicht gegeben.

„Ich würde gern mal sehen, was ihr machen würdet, wenn euch jemand den Schädel mit einer Flasche einschlagen will. Einfach nur so, hinterrücks. Versucht ihr das dann tatsächlich mit Worten beizulegen?!“, fügte er hinzu.

Am Dienstag hat die UEFA dem Russischen Fußballbund (RFS) eine Geldstrafe von 150.000 Euro auferlegt und die russische Nationalmannschaft bei der EM 2016 auf Bewährung gesperrt.

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Gruß an die, die solche politisch inszenierten „Brot und Spiele“ Veranstaltungen komplett boykottieren
TA KI