10 verbreitete Irrtümer über Desinfektionsmittel, Sauberkeit und Hygiene im Haushalt.


Nicht nur sauber, sondern rein soll es sein, sagt die Werbung. Doch was, wenn der Hautpilz an ganz unerwarteter Stelle lauert und der Wischmopp die Keime bloß verteilt? Und vor allem: Wie viel Reinheit ist überhaupt noch gesund?

Um das Thema Hygiene ranken sich so viele Irrtümer und Mythen, dass es Zeit wird, jetzt und gleich mit einigen aufzuräumen.

1. Mythos: „Desinfektionsmittel sind hygienisch.“

So eindeutig ist das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) selten: „Desinfektionsmittel gehören ins Krankenhaus und nicht in den Haushalt.“ Sämtliche Studien, die nur einigermaßen seriös sind, kommen zu dem Ergebnis, dass Sagrotan & Co. keinen positiven Effekt auf die Alltagshygiene haben. Im Gegenteil: Sie belasten die Umwelt, begünstigen die Ausbreitung resistenter Erreger und schädigen die mikrobielle Schutzschicht unserer Haut, was diese wiederum für Bakterien, Viren und Parasiten durchlässiger macht.

„Wägt man Nutzen und Risiko von Desinfektionsmitteln gegeneinander ab, überwiegen ganz klar die Risiken“, warnt Ralf Dieckmann vom BfR. Keime sind Teil unseres natürlichen Lebensraums. Wenn Hygiene bedeutet, Gesundheitsrisiken zu vermeiden, dann hat ein keimfreier Haushalt damit nur wenig zu tun. Die Sachverständigen raten vielmehr zu einfachen Reinigungsmitteln, einem häufigen Wechsel der Putzlappen und vor allem zu regelmäßigem Händewaschen.

 

2. Mythos: „Heruntergefallenes ist nach 3 Sekunden noch genießbar.“

Die berühmte 3-Sekunden-Regel stimmt sogar ein wenig. Denn in einer normal sauberen Umgebung ist die Wahrscheinlichkeit, krank zu werden, wenn man eine auf den Boden gefallene Nudel isst, äußerst gering – doch ist es egal, ob sie dort 3 Sekunden oder 10 Minuten lag.

Hingegen kann die Angst, Kleinkinder könnten sich anstecken, wenn sie sich heruntergefallene Dinge in den Mund stecken, sogar zum Problem werden. Mediziner gehen heutzutage davon aus, dass das Immunsystem in den ersten Lebensjahren den Kontakt mit Keimen braucht, um sich entwickeln zu können. Die steigende Anfälligkeit für Allergien wird nicht zuletzt auf ein Zuviel an Sauberkeit zurückgeführt. Selbstverständlich bleibt es wichtig, Schnuller und Fläschchen von Babys regelmäßig bei mindestens 65 °C auszuspülen. Sogenannte „Immer-sauber-Schnuller“ sind aber nicht nötig, da das Problematische nämlich die Milch- und Essensreste am Sauger sind und nicht die Keime auf dem Boden.

 

3. Mythos: „Handtrockner sind besser als Papiertücher.“

 

Ein Großteil der Studien, die vor Keimbedrohungen warnen, wurde von der Industrie finanziert. Das trifft auch auf die Frage zu, ob auf öffentlichen Toiletten Händetrockner mit Heißluft, mit Druckluft oder doch die klassischen Papierhandtücher hygienischer sind. Die Zeichen deuten jedoch stark in Richtung Papierhandtuch – das schnitt selbst in einer Studie der Händetrockner-Firma Dyson Airblade besser ab als sämtliche Luftgebläse.

 

4. Mythos: „Mit heißem Wasser wird es sauberer.“

 

Die meisten Allzweckreiniger sind Kaltwasserreiniger. Mischt man sie mit zu heißem Wasser, geht ihre Reinigungskraft verloren. Vor allem der Alkohol, der die Bakterienkonzentration minimieren soll, verdampft einfach.

 

5. Mythos: „Seife tötet Bakterien ab.“

 

Seife tötet Bakterien zwar nicht, aber sie hilft, sie abzuwaschen – und zwar gründlich! Forscher der Uni Regensburg haben herausgefunden, dass 30 Sekunden Händewaschen mit Flüssigseife Bakterien und Keime zu 99,9 % wegspült. Antibakterielle Seife ist somit überflüssig.

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6. Mythos: „Intimpflege braucht besondere Produkte.“

Mann und Frau sehen untenrum nicht nur unterschiedlich aus, sie gehen auch mit dem Thema Intimhygiene unterschiedlich um. Jeder zweite Mann säubert sich den Bereich unter der Vorhaut nicht ausreichend oder wechselt zu selten die Unterwäsche. Das erhöht nicht nur die Gefahr von Pilzinfektionen, sondern auch von Geschlechtskrankheiten wie Trichomonaden und Chlamydien. Von diesen merkt der Mann kaum etwas, bei der Partnerin lösen sie jedoch schmerzhafte Symptome aus.

Allerdings schlagen sie Ärzte auch bei der Damenhygiene Alarm. So verspricht eine ganze Reihe von Intimwaschlotionen und Spezialduschen eine „optimale Vaginalpflege“. Diese Mittel führen aber bloß zu einer vermehrten Infektion mit Bakterien und Pilzen, da sie die natürliche Scheidenflora stören. „Es handelt sich um eine Schleimhaut wie im Mund. Da gibt man ja auch keine Creme drauf“, erklärt Dr. Wallwiener von der Universitätsklinik München. Wasser ist für die äußere Intimpflege völlig ausreichend.

7. Mythos: „Keimfrei dank Tiefkühltruhe.“

Der Chef von Levi Strauss & Co. hat es propagiert: Wascht eure Jeanshosen nicht! Wenn sie zu stinken anfangen, solle man sie stattdessen einfach ins Gefrierfach legen. Dumm nur, dass Bakterien, Viren und Parasiten bei -18 °C allenfalls in eine Art Winterschlaf fallen. Kaum wärmt sich der Stoff auf, vermehren sie sich genauso weiter wie zuvor.

8. Mythos: „Plastik ist in der Küche hygienischer als Holz.“

In Sachen Hygiene macht es kaum einen Unterschied, ob Küchenutensilien und Schneidebretter aus Plastik oder Holz sind. Das Praktische an Plastik ist natürlich, dass man es in die Spülmaschine tun kann. Überraschenderweise ist der Abwasch per Hand aber nicht per se unhygienischer als derjenige mit Spülmaschine – um Krankheitserreger abzutöten, muss er hier wie dort bei über 60 °C erfolgen. Schneidebretter aus Bambus sollen sogar von Natur aus antibakterielle Eigenschaften haben.

9. Mythos: „Haustiere stärken das Immunsystem.“

Für viele Menschen gehören Haustiere zur Familie. Da wird gekuschelt, geschmust und übers Gesicht geschleckt. War es nicht so, dass Stalltiere und Bauernhofdreck das Immunsystem anregen? Ganz so einfach ist es leider nicht. Denn Haustiere tragen nicht selten Krankheitserreger in sich, die für Kinder und Menschen mit geschwächtem Immunsystem gefährlich werden können. Dem Robert-Koch-Institut zufolge erleiden in Deutschland jährlich mehr als 4.000 Schwangere eine durch Katzen übertragene Toxoplasmose. Über 300 Babys kommen mit teils schwerwiegenden Folgen dieser Krankheit zur Welt. Zudem erhöhen Katzen und Hunde das Borreliose-Risiko. In Haushalten mit Reptilien ist die Gefahr schwerer Durchfallerkrankungen bei Kindern deutlich größer. Küssen ist aus Ärztesicht folglich verboten und nach dem Streicheln sollten stets die Hände gewaschen werden. Dann können Tiere tatsächlich helfen, Seele und Körper gesund zu halten

10. Mythos: „In öffentlichen Verkehrsmitteln sollte man nichts anfassen.“

Wo sich viele Menschen tummeln, haben Krankheitserreger leichtes Spiel. Pendler, die sich tagtäglich in vollgestopfte Busse und Bahnen zwängen müssen, fangen sich schnell einen Infekt ein. Hilft es da, die Griffe, Handläufe und Türöffner so wenig wie möglich zu berühren? Leider nein. „Die Ansteckungsgefahr durch bloßes Anfassen von Gegenständen ist gleich null“, so ein Hygieniker des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene. Auf glatten Oberflächen überleben Erkältungsviren nämlich nur kurz. Niest aber jemand, ohne die Armbeuge vor den Mund zu halten, verteilt sich in nur 200 Millisekunden eine Tröpfchenwolke bis zu 2,5 Meter weit. Je schleimiger, desto weiter.
Die Entdeckung der Hygiene war ein enormer Fortschritt in der Medizin. Doch, wie so oft, hat auch dieses Kapitel zwei Seiten: Der gezielt geschürte Reinheitswahn in den Haushalten kann in eine Gefährdung von Umwelt und Gesundheit umschlagen. Die wichtigste Hygieneregel ist ohnehin das Händewaschen. Hierfür sollte man sich ausreichend Zeit nehmen, dann erhöht man die Wahrscheinlichkeit, gesund durch den Winter zu kommen, um satte 50 %. Was man darüber hinaus noch im Alltag für seine Gesundheit tun kann, erklärt dir dieser Beitrag.

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Gruß an die Wissenden

TA KI

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Natürliche Hausmittel, um das Bad zu putzen.


Putzen ist nicht unbedingt jedermanns Sache, besonders im Bad wird es oft unangenehm. Aber weil gerade hier Hygiene so wichtig ist, doch manche Ecken echt verdammt verzwickt sauber zu kriegen sind, erfährst du hier 12 clevere Tricks, die dir die Arbeit erleichtern. Glaub mir, sowohl dein Hintern, als auch alle künftigen Gäste werden dir dafür danken!

1.) In Fugen sammelt sich mit der Zeit gerne Schimmel, der sich hartnäckig in den porösen Ritzen hält. Eine Mischung aus Backpulver und Bleiche, eingerieben mit einer alten Zahnbürste, erledigt die dunklen Spuren schneller, als du überhaupt schrubben kannst.

2.) Zahnbürstenbecher und -halter können in der Spülmaschine mitgewaschen werden. Das geht natürlich auch mit Seifenschalen und -spendern.

3.) Schimmel an den Abdichtungen ist besonders ärgerlich: Egal wie lange du rubbelst, das Gummi bleibt verkeimt. Tränke Wattebällchen oder -streifen in Bleichmittel und lege sie über Nacht auf die schmierigen Stellen. Am Morgen ist alles verschwunden.

4.) Verschmutzte Waschbecken und Wannen strahlen wieder wie neu, wenn man sie zuerst mit Backpulver bestreut. Jetzt mit einem alten Handtuch nachreiben. Danach Wanne oder Becken mit Wasser volllaufen lassen, bei besonders starken Verschmutzungen warmes Wasser und Essig zukippen. Wenn du eine Wanne mit Whirlpoolfunktion hast, schalte sie ein. So werden auch die Düsen sauber. Beim Abfließen reinigt die Backpulver-Essig-Mischung zusätzlich deine Rohre.

5.) Anstatt einen verdreckten Stöpsel mit harter Chemie zu reinigen, geh dem Problem direkt auf den Grund und schraube ihn auseinander. Losen Dreck aus dem Abfluss kannst du mit einer Zange rausziehen und mit Essig und Backpulver nachreinigen.

6.) Sieht dein Duschvorhang aus, als könnte er eine Auffrischung vertragen, dann mach Folgendes: Gib ihn mit 2 Kappen Essig in die Waschmaschine. Wasche ihn nicht zu heiß und vermeide den Wäschetrockner, wenn er aus Plastik ist. Dabei könnte der dünne Kunststoff schmelzen. Zum Trocknen einfach wieder an der Halterung aufhängen.

7.) Um dem Waschbecken nach dem Putzen zum Strahlen zu verhelfen: Klarspüler mit einem Tuch einreiben. Mit klarem Wasser nachspülen und einem alten Handtuch trocken reiben. Metallarmaturen glänzen, wenn man sie mit Glasreiniger einsprüht und mit einem Mikrofasertuch nachpoliert.

8.) Verkalkungen an Metallteilen verschwinden mit einer Mixtur aus Essig, Zitronensaft und Geschirrspülmittel. Dafür Essig und Spülmittel etwa zu gleichen Teilen in eine Sprühflasche füllen und mit 60 ml Zitronensaft mischen. Einsprühen, für 30 Minuten einwirken lassen, danach mit klarem Wasser abspülen und trocken wischen.

9.) Schlimm verkalkte Duschköpfe werden wieder sauber, wenn man sie in eine Plastiktüte, mit Essig gefüllt steckt. Dafür einfach den Beutel über den Duschkopf stülpen und mit einem Gummiband befestigen. Lass den Kopf eine Weile einweichen, dann löst sich der Kalk von alleine ab.

10.) Wasserränder in der Toilette verschwinden, wenn du Zitronenbrausepulver (zum Beispiel die gute alte Ahoi-Brause) überall in die Schüssel streust. Einige Stunden oder über Nacht einwirken lassen und nachbürsten. Die Zitronensäure im Pulver eliminiert die hartnäckigen Ablagerungen.

11.) Wer auf chemische Reinigungsmittel für den Boden verzichten will, kann eigene anmischen. Dazu in gleichen Teilen Wasser, Essig, Reinigungsalkohol und einige Tropfen Spülmittel mischen und mit dieser Lösung den Boden reinigen. Mit zusätzlichen ätherischen Ölen nach Wahl bekommt das Wischmittel einen angenehmen Geruch. Eukalyptus- oder Teebaumöl wirken desinfizierend.11.) Wer auf chemische Reinigungsmittel für den Boden verzichten will, kann eigene anmischen. Dazu in gleichen Teilen Wasser, Essig, Reinigungsalkohol und einige Tropfen Spülmittel mischen und mit dieser Lösung den Boden reinigen. Mit zusätzlichen ätherischen Ölen nach Wahl bekommt das Wischmittel einen angenehmen Geruch. Eukalyptus- oder Teebaumöl wirken desinfizierend.

12.) Nicht nur die Toilette will sauber sein, sondern auch die zugehörige Bürste. Fülle den Bürstenhalter mit heißem Wasser und füge 2-3 Kappen Bleichmittel hinzu. In diese Lösung wird die Bürste gestellt. Nach etwa einer Stunde alles wegkippen, mit heißem Wasser ausspülen und trocknen lassen. Das reinigt und desinfiziert Bürste sowie Halterung.

Manchmal kann es so einfach sein, für Sauberkeit zu sorgen.

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TA KI

Kinder brauchen Mikroben – und keine Antibiotika – um ein Immunsystem zu entwickeln


Ja, es ist wichtig, sich die Hände zu waschen. Es ist während der Erkältungs- und Grippezeit von entscheidender Bedeutung, und besonders dann, wenn man jemanden im Krankenhaus besucht.

Das Problem ist aber – zumindest im Westen –, dass die Eltern das Thema Sauberkeit viel zu sehr übertrieben haben.

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen auf, dass es tiefgreifende negative Auswirkungen auf das Immunsystem unserer Kinder hat, wenn die als Mikroben bezeichneten Kleinlebewesen mit unseren Desinfektionsmitteln, antibakteriellen Seifen und großzügigen Dosierungen an Antibiotika vernichtet werden, sagt die Mikrobiologin Marie-Claire Arrieta, die Co-Autorin eines neuen Buches namens Dreck ist gesund!: Warum zu viel Hygiene Ihrem Kind schadet.

Die Assistenzprofessorin an der Universität von Calgary behauptet zusammen mit ihrem Mitautor, dem renommierten Mikrobiologen Brett Finlay, dass wir unsere Kinder in einer saubereren, hyperhygienischeren Umgebung aufziehen als je zuvor.

Sie sagt, dass indem wir es auf die Art und Weise übertreiben, wie es derzeit der Fall ist, wir zu einer Vielzahl von chronischen Leiden beitragen, die von Allergien bis hin zu Fettleibigkeit reichen. Ich chattete kürzlich mit Arrieta, um mehr darüber herauszufinden.

Was hat Sie dazu inspiriert, Dreck ist gesund! zu schreiben

Wir sind beide Mikrobiologen und wir haben die Lebensgemeinschaft der Mikroben untersucht, die in unseren Gedärmen leben – und die wir unsere Darmflora nennen. In den letzten Jahren haben die Forschungen unseres Labors und anderer Labore gezeigt, dass die Gesundheit dieser Darmflora zu Anfang des Lebens wirklich von entscheidender Bedeutung für eine lebenslange Gesundheit ist.

Wir sind nicht nur Wissenschaftler, sondern wir sind beide auch Eltern. Wir dachten, dass Eltern und Kinderbetreuer wirklich davon profitieren würden, wenn wir dieses Wissen an die Öffentlichkeit bringen.

Wir haben seit einiger Zeit davon gehört, dass ein übermäßiger Einsatz von Antibiotika zu antibiotikaresistenten Infektionen in Krankenhäusern führen kann, etwas, das wir eher mit älteren und anderen immungeschwächten Menschen in Verbindung bringen.

 

Aber ich entnehme daraus, dass die Auswirkungen viel unmittelbarer und individueller sind als das. Was ist der Zusammenhang zwischen Mikroben und der Entwicklung des Immunsystems in der Kindheit?

Wenn wir geboren werden, verfügen wir über keinerlei Mikroben. Unser Immunsystem ist unterentwickelt. Aber sobald Mikroben in Erscheinung treten, kurbeln sie unser Immunsystem dazu an, richtig zu funktionieren. Ohne Mikroben kann unser Immunsystem nicht gut Infektionen bekämpfen.

Es geht nicht nur um das Vorhandensein dieser Mikroben, sondern auch um das, was sie produzieren. Sie produzieren nämlich Moleküle und Substanzen, die direkt mit den Zellen des Belags in unseren Gedärmen interagieren, aber auch mit den Immunzellen, die auf der anderen Seite des Belags in unseren Gedärmen sind. Sie trainieren sie regelrecht.

Es geschieht nur durch die Begegnung mit diesen mikrobiellen Substanzen, dass eine Immunzelle die Information erhält, das zu tun, was sie tun soll. Dann haben die Zellen in unseren Gedärmen die Fähigkeit, sich selbst zu anderen Teilen des Körpers zu verlagern, um sich weiter zu trainieren (Darm: Parasitenbefall – Befreien Sie Ihren Körper auf natürliche Weise von Parasiten).

Als wir aufwuchsen, kam es selten vor, dass wir von einem Gleichaltrigen erfuhren, dass er eine starke Nussallergie hat. In Ihrem Buch sprechen Sie eine Theorie an, die als die „Hygiene-Hypothese“ bekannt ist. Was ist das?

Die Hygiene-Hypothese versucht zu erklären, warum sowohl Allergien als auch Fettleibigkeit und entzündliche Darmerkrankungen und sogar Autismus allesamt Krankheiten sind, die immer mehr zunehmen. Und dies kann nicht alleine durch die Gene erklärt werden. Unsere Gene verändern sich einfach nicht so schnell.

Die Forschung zeigt übereinstimmend, dass es diese Veränderungen durch die Einwirkung von Mikroben in der frühen Kindheit, die notwendig dafür sind, dass sich unser Immunsystem richtig entwickeln kann und schließlich in der Lage ist, das Entstehen dieser Krankheiten zu verhindern.

Gibt es etwas, das Eltern tun können – oder nicht tun sollten – um dafür Sorge zu tragen, dass sich eine gute, gesunde Darmflora entwickelt und vielleicht die Wahrscheinlichkeit dafür senkt, dass sich Kinder Allergien, Asthma und andere verwandte Erkrankungen zuziehen?

Epidemiologische Beweise zeigen, dass Kinder, die in einer landwirtschaftlichen Umgebung aufwachsen, mit viel geringerer Wahrscheinlichkeit Asthma bekommen. Natürlich kann man nicht einfach seine Sachen packen und Bauer werden, aber dies deutet darauf hin, dass es tatsächlich besser ist, in einer Umgebung zu leben, die weniger sauber ist.

Das Gleiche gilt für das Halten eines Haustieres, insbesondere eines Hundes. Lassen Sie ihr Baby auf sichere Weise mit Hunden spielen.

Studien haben auch gezeigt, dass all das zu reinigen, was ein Baby in den Mund nimmt, die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass es Asthma bekommt. Die Häufigkeit des Entstehens von Asthma wird verringert, wenn der Schnuller im Mund der Eltern sauber gemacht wird. Und all diese deutet auf die Tatsache hin, dass wir einfach zu sauber leben, bis zu einem Punkt, an dem es nicht von Vorteil ist.

 

Hygiene ist zwar von entscheidender Bedeutung für unsere Gesundheit, und wir sollten nicht damit aufhören, uns die Hände zu waschen, aber wir sollten es zu einer Zeit tun, wenn es effektiv die Ausbreitung von Krankheiten verhindert – bevor wir essen und nachdem wir auf der Toilette waren. Zu jeder anderen Zeit ist es nicht nötig (Alternative Therapie: Kolloidales Silber hemmt Brustkrebs und ist besser als Antibiotikum).

Wenn Ihr Kind also draußen im Schmutz spielt, müssen Sie den Schmutz nicht von ihm fernhalten. Es bringt keinen Vorteil mit sich, das zu tun.

Es muss einen Ausgleich geben zwischen der Vermeidung von Infektionen, die immer noch eine reale Bedrohung für die Gesellschaft sind, und der Förderung einer gesunden Einwirkung von Mikroben.

Literatur:

Codes Humans – Das Buch der Menschlichkeit

Schlau mit Darm: Glücklich und vital durch ein gesundes Darmhirn

Die Medizinmafia: Wie man ihr lebendig entrinnt und sich Gesundheit und Wohlstand zurückerwirbt

Natürliches Entgiften: Freiheit für Körper, Geist und Seele

Quellen: PublicDomain/econewsmedia.org/maki72 für PRAVDA TV am 04.04.2018

Weitere Artikel:

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Kolloidales Gold: Entdecken Sie eines der großartigsten Heil- und Verjüngungsmittel (Video)

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Quelle: https://www.pravda-tv.com/2018/04/kinder-brauchen-mikroben-und-keine-antibiotika-um-ein-immunsystem-zu-entwickeln/

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TA KI

Monsantogift Glyphosat in Tampons, Damenbinden und steriler Gaze gefunden


Das in der Baumwollproduktion eingesetzte Monsantogift Glyphosat wurde in verschiedenen Hygieneartikeln entdeckt. Es ist weltweit der mengenmäßig bedeutendste Inhaltsstoff von Unkrautvernichtungsmitteln und wird seit der 1970er Jahre in der konventionellen Landwirtschaft eingesetzt. Die WHO hat Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft.

Foto: Scott Olson/Getty Images

 Laut einer Studie des Sozio-Umweltinteraction-Space (EMISA) der Universität von La Plata/Argentinien ist in hundert Prozent der Rohbaumwolle, wie auch der sterilen Baumwollgaze, Glyphosat oder dessen Abbauprodukt AMPA enthalten. Bei Wattestäbchen, Wischtüchern, Tampons und Damenbinden wurde ebenfalls festgestellt, dass sie Glyphosat und AMPA enthalten.

Bedenkliche Giftbelastungen bei Hygieneprodukten

„85% aller Proben wurden positiv getestet für Glyphosat und 62% für AMPA, welches das Abbauprodukt von Glyphosat in der Umwelt ist, aber im Fall der Baumwolle und sterilen Baumwollgaze waren es 100%,“ erläuterte Dr. Damian Marino von EMISA.

Er fuhr fort: „In Bezug auf die Konzentration: Wir haben gesehen, dass in der Rohbaumwolle der AMPA-Metabolit dominierte (39 PPB und 13 PPB von Glyphosat), während die Baumwollgaze frei von AMPA war, aber einen Glyphosat-Anteil von 17 PPB enthielt.“ (PPB = parts per Billion)

„Das Ergebnis dieser Forschung ist sehr ernst, wenn sie Baumwolle oder Gaze verwenden, um Wunden zu heilen oder für persönliche Hygienezwecke verwenden. Man denkt es wären sterilisierte Produkte, und die Ergebnisse zeigen, dass sie mit einer wahrscheinlich krebserregende Substanz kontaminiert sind,“ erklärte der führende Experte Dr. Medardo Avila Vazquez, nachdem die Ergebnisse in Buenos Aires bekannt gegeben wurden.

Avila Vazquez fährt fort; „Der größte Anteil der Baumwollproduktion im Land ist gentechnisch manipulierte Baumwolle, die gegen Glyphosat resistent ist. Sie wird besprüht, wenn die Knospe offen ist, das Glyphosat ist dann kondensiert und geht direkt in das Produkt.“

Glyphosat durch Zufall in Baumwoll-Gaze entdeckt

Dr. Marino offenbarte, dass diese Untersuchung nicht das ursprüngliche Ziel seiner Forschungsgruppe war: „Wir wollten den Abdrift von Glyphosat bei Sprüh-Anwendungen ermitteln, das heißt, wie weit der Stoff verbreitet wird, wenn er gesprüht wird.“

Um eine vollständige Prüfung ausführen zu können, suchten die Forscher einen sauberen „Kontrast“ zur Sprühanwendung und entschieden sich sterile Gaze für medizinische Zwecke zu verwenden. „So gingen wir und kauften sterile Gaze, öffneten die Pakete, testeten diese und es war die große Überraschung: Wir fanden Glyphosat! Unser erster Gedanke war, dass wir etwas falsch gemacht hatten, wir warfen alles weg und kauften neue Gaze, analysiert sie abermals und fanden wieder Glyphosat, “ schloss Dr. Marino.

 Im März 2015 hat die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), Teil der WHO, die Klassifizierung von fünf Pestiziden einschließlich Glyphosat verändert: Von „mögliche Karzinogene“ auf „wahrscheinlich krebserregende Stoffe“. (detoxproject/mh)
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Gruß an die aufgewachten Frauen
TA KI