Egon von Greyerz: Die Welt ist am Ende


Von Egon von Greyerz

Während wir uns dem Beginn der größten Vermögensvernichtung der Geschichte nähern, ist es eine absolute Gewissheit, dass niemand dem Leid entkommen wird, welches über die Welt gebracht werden wird. Diejenigen, welche finanziell am Wenigsten leiden werden sind natürlich die Ärmsten, da sie sehr wenig zu verlieren haben. Andererseits werden auch viele der Armen an Hunger und Krankheit sterben. Der Mittelstand wird ebenfalls leiden, denn viele werden ihre Arbeitsplätze verlieren. Sie werden auch ihre Pensionen verlieren, denn die Rentenfonds werden zahlungsunfähig sein. Weiter wird es keine soziale Absicherung geben, weil den Regierungen das Geld ausgehen wird.

Finanziell gesehen werden die Wohlhabenden das Meiste verlieren, da praktisch alle Wertanlagen die sie besitzen um real mindestens 90 % einbrechen werden. Dies beinhaltet Aktien, Bonds und Immobilien und zusätzlich werden viele Werte, wie Kunst und Sammlerautos, im Preis kollabieren. Den Besitzern produktiver, echter Werte, wie landwirtschaftlichen Nutzflächen, wird es erheblich besser ergehen. Die Halter von Edelmetallen, wie Gold und Silber, wird es ebenfalls extrem gut gehen, solange sie sie außerhalb des Finanzsystems lagern.

In den vergangenen 100 Jahren haben Regierungen, Zentralbanker und Banker eine Supernova erschaffen. Die einzige Frage ist, ob diese finale und gigantische Explosion langsam oder sehr schnell ablaufen wird. Was klar ist, ist dass die $ 500+ Billionen an Schulden und ungedeckten Verbindlichkeiten zusammen mit den $ 1,5 Billiarden an Derivaten implodieren müssen.

Zusätzlich werden die Zentralbanken, bei ihrem vergeblichen Versuch die Welt zu retten, Billiarden an Dollars drucken müssen. All dies wird natürlich verschwinden, sobald der große Zusammenbruch die Welt verschlingt. Und während die Supernova an Schulden explodiert, werden die durch diese Schulden gedeckten Werte implodieren. Die Folge wird eine Vermögensvernichtung massiven Ausmaßes sein, welche die Welt für sehr lange Zeit leiden lassen wird.

Eine Reinigung des überschuldeten und korrupten Systems ist jedoch der einzige Weg für die Welt, aus einer gesunden und schuldenfreien Grundlage heraus neu anzufangen. Es ist als wenn das tote Holz eines alten Waldes vom Feuer gereinigt wird und so die richtigen Bedingungen für neues grün und starkes Wachstum erschaffen wird. So lange die Schulden noch da sind, kann die Welt niemals gesund wachsen.

In den vergangenen paar Jahrzehnten gab es kein reales Wachstum, weil für jeden einzelnen Dollar Zuwachs beim BIP mehrere Dollar an Schulden erschaffen werden mussten. Dies ist nicht nur das Gesetz des abnehmenden Ertrags, sondern das Gesetz negativer Erträge. Die Welt ist am Ende und bis die Schulden bereinigt sind, wird es niemals wieder möglich sein reales Wachstum zu schaffen.

Der Übergang zu einem gesunden Finanzsystem wird wahrscheinlich eine lange Zeit in Anspruch nehmen, aber hoffentlich nicht so lange, wie das Dunkle Zeitalter, welches 500 Jahre gedauert hat. Die kommende Periode wird wahrscheinlich mit sozialen Unruhen, Krieg, Hungersnöten, Seuchen und einer große Verringerung der Weltbevölkerung einher gehen. Aber all dies ist geschichtlich betrachtet nicht neu. Es hat lange Zeiträume mit Kriegen, wirtschaftlichen Abschwüngen oder Seuchen gegeben. Mitte des 14. Jahrhunderts fiel beispielsweise die Hälfte der Bevölkerung in Europa und mindestens 25 bis 30 % der Weltbevölkerung dem Schwarzen Tod zum Opfer.

Für die meisten Menschen wird es unmöglich sein, sich auf das Kommende vorzubereiten, weil es für sie bereits zu spät sein wird. Familie und Freunde werden das beste Unterstützungssystem sein. Für die sehr kleine Gruppe, welche einige Ersparnisse hat, werden physisches Gold und Silber die beste Form der Vermögenssicherung und zugleich das beste zu haltende Geld sein. Gewöhnliches Papiergeld wird wertlos werden, da die Regierungen so lange unbegrenzte Mengen an Fiatgeld drucken werden, bis es wertlos ist. Im Laufe der Geschichte waren Gold und Silber stets die beste Form echten Geldes in Krisenzeiten.

Die Gold- und Silbermärkte von heute sind korrupt und künstlich. Rund 3.000 Tonnen Gold werden jährlich produziert und weitere 1.500 Tonnen an Bruchgold zurückgewonnen. All das jährlich produzierte physische Gold wird problemlos vom Markt absorbiert. China und Indien nehmen sich den Großteil des produzierten Goldes. Es gibt nirgends Goldlager oder Überbestände, welche auf den Markt geworfen werden können. Demnach werden jedes Jahr rund 4.500 Tonnen Gold produziert und verkauft. Dies entspricht einem Wert von $ 180 Milliarden verkauften Goldes im Jahr.

Dennoch wird der Goldpreis nicht vom physischen Markt bestimmt, sondern im Papiermarkt. Die Comex wird als der wichtigste Papiergoldmarkt angesehen und hat enormen Einfluss auf den Goldpreis. Es ist wahr, dass die Comex für die Bestimmung des Goldpreises wichtig ist, was jedoch nur wenige Menschen verstehen ist, dass der Handel bei der Comex nur rund 8 % des weltweiten Goldhandels ausmacht, wohingegen der Londoner OTC-Cash-Goldmarkt 80 % beansprucht. Obwohl also viele glauben, dass die Comex der große Übeltäter bei der Goldpreis-Manipulation ist, findet der wirkliche Handel tatsächlich in London statt.

Im Jahr 2016 wurden jeden Tag 638 Tonnen Gold verkauft oder beglichen, was einem Gesamtvolumen von 160.000 Tonnen entspricht, welche jährlich in London bewegt werden. Dies entspricht allem Gold, welches jemals in der Geschichte produziert wurde. Aber die 638 Tonnen am Tag sind nur das Nettovolumen und man kann gesichert davon ausgehen, dass das tägliche Bruttovolumen zehn Mal so hoch liegt – was 6.380 Tonnen am Tag entspricht.

Bedenken Sie die jährliche Minenproduktion von 3.000 Tonnen, also mehr als die doppelte Menge dessen, was jeden Tag in London gehandelt wird. Dies ergibt ein jährliches Goldhandelsvolumen in London von überwältigenden 1,6 Millionen Tonnen oder $ 64 Billionen.

Nur um diese Zahlen in die rechte Perspektive zu rücken: das weltweite BIP liegt bei $ 70 Billionen und die jährlich in London gehandelte Goldmenge ist 500 Mal größer, als die jährliche Minenproduktion. Nur 5 % des in London abgeschlossenen Goldes ist physisch. Zusätzlich zum Londoner OTC-Goldmarkt und der Comex gibt es noch weitere Cash- und Futuresmärkte und den Derivatemarkt für Gold – welche das weltweite Gesamthandelsvolumen signifikant erhöhen.

In London werden insgesamt 6.500 Tonnen physisches Gold gehalten, was den Umsätzen eines Handelstages entspricht. Die Gesamtmenge an Gold in London liegt bei nur 0,4 % des jährlichen Umsatzes.

Um den Handel des Londoner OTC-Goldmarktes in Tabellenform zusammenzufassen:

Mit den am Londoner OTC-Goldmarkt gehandelten 500 Jahresproduktionen an Gold, wird der weltweite Papierhandel inklusive aller Futures und Derivate ein Vielfaches dieser Menge betragen. Da jedoch kein Papiergoldmarkt auch nur einen Bruchteil an physischem Gold für ihre Verpflichtungen liefern kann, ist es absolut falsch, dass der Papiermarkt den Preis für physisches Gold bestimmt.

Ohne diesen künstlichen und korrupten Papiergoldmarkt läge der Preis für physisches Gold um ein Vielfaches höher. Innerhalb der nächsten paar Jahre, während die Goldnachfrage zunimmt, werden wir wahrscheinlich erleben, wie die Halter von Papiergold die Auslieferung fordern. Dies wird zu Pleiten in vielen Papiergoldmärkten führen, darunter auch die Comex und der Markt in London. An diesem Punkt wird kein physisches Gold zu irgendeinem erdenklichen Preis mehr verfügbar sein. Letztlich wird sich der physische Goldmarkt bei Preisen ansiedeln, welche sich heute niemand vorzustellen vermag.

In der vergangenen Woche unterzeichnete Trump eine weitere Exekutiv-Order, welche die Untersuchung und Bestrafung von Außenhandelsmissbrauch fordert. In der kommenden Woche trifft Trump in Florida den chinesischen Präsidenten Xi Jinping. Er wird dort bekräftigen, dass die USA nicht länger massive Handelsdefizite und damit verbundene Arbeitsplatzverluste hinnehmen kann.

Die fortlaufenden US-Handelsdefizite seit den frühen 1970er Jahren haben nichts mit chinesischen Niedrigpreisen zu tun, sondern damit, dass die USA über ihre Verhältnisse gelebt und Geld ausgegeben hat, welches sie nicht hatte. Es gibt natürlich eine sehr elegante Lösung für dieses Problem: Alles was die USA tun müssen, ist zu den Tagen vor dem 15. August 1971 zurückzukehren und alle Staatsschulden in Gold zu begleichen. Dies wird die Handelsdefizite über Nacht eliminieren.

Es würde auch die Geldschöpfung und die Schuldenkreation stoppen – oder sie zumindest signifikant verringern. Die Handelsdefizite wuchsen seit den späten 1990er Jahren. Falls die USA ihre Staatsschulden von 1999 bis heute in Gold ausgleichen wollen würden, dann müssten diese mit 453.000 Tonnen Gold bezahlt werden.

Das einzige Problem mit dieser Menge Gold ist, dass es der dreifachen Menge Gold entspricht, welches jemals in der Geschichte produziert wurde. Offiziell halten die USA (angeblich) 8.000 Tonnen Gold, aber in Wirklichkeit sind es vermutlich weniger als die Hälfte dessen. Aber selbst wenn wir die 8.000 Tonnen Gold als reale Zahl annehmen, dann hätten die USA der Welt in den vergangenen 17 Jahren das 56-fache dieser Menge für den Ausgleich ihrer Importe bezahlen müssen.

Da nur ein Bruchteil dieses Goldes verfügbar ist, hätte die fortbestehende Nachfrage zu einem Vielfachen des aktuellen Goldpreises geführt. Wenn Trump also zum Goldstandard zurückkehrt, dann wird das Handelsdefizit verschwinden, er wird den Dollar entwerten und Gold signifikant höher bewerten. Dies muss für Trump eine große Versuchung sein, denn es würde über Nacht viele der US-Probleme von Defiziten, über Schulden, bis zu einem überbewerteten Dollar lösen. Nur die Zeit wird es zeigen, während die Welt weiterhin in das tiefste aller Kaninchenlöcher hinunterstürzt.

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>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2017/04/egon-von-greyerz-die-welt-ist-am-ende/

Gruß an die Vorbereiteten

TA KI

Griechenland bereitet offenbar Zwangsabgabe für alle Vermögen vor


Der griechische Euro

von DWN

Die griechische Regierung fordert einen vollständige Offenlegung aller Vermögen der privaten Haushalte. Die Griechen sollen ihr gesamtes Vermögen anmelden – Bargeld, Schmuck, Immobilien, Gemälde und Möbel. Die Maßnahme dient offenbar der Vorbereitung einer Zwangsabgabe, um die Schulden abzubauen.

Bis zum Februar 2017 will die griechische Regierung einen exakten Einblick in die Vermögensverhältnisse der Bürger erhalten. Mehr als acht Millionen steuerpflichtige Griechen müssen deshalb ihr gesamtes Vermögen anmelden, berichtet die griechische  Zeitung To Vima.

Die Steuerbehörden verlangen demnach Auskunft zu Immobilien, dem monatlichen Einkommen, Mieteinnahmen, Krediten und Fahrzeugen. Änderungen der Besitzverhältnisse bei Immobilien sollen den Steuerbehörden binnen eines Monats mitgeteilt werden – nicht mehr nur jährlich wie bisher, berichtet To Vima. „Dies wird jeden Fall eines Immobilientransfers oder einer Neuerwerbung betreffen – aber gilt nicht für Änderungen des Einkommens, welche jährlich angegeben werden müssen“, wird To Vima zitiert.

Selbst kleinere Geldbeträge müssen dem Bericht zufolge registriert werde – ebenso wie beispielsweise antike Möbel, Kunstwerke, Schmuck und sogar alte Waffen. „Steuerzahler müssen alles Bargeld angeben, selbst einen Euro“, wird ein Beamter des griechischen Finanzministeriums von To Vima zitiert.

Der Finanzblog Zerohedge weist darauf hin, dass es sich bei der Registrierung um eine Vorbedingung zur Einführung einer Sonderabgabe handeln könnte. Im Prinzip bliebe den Regierungen angesichts der extrem hohen Schuldenstände in der Welt nichts anderes mehr übrig, als einen Teil der Vermögen der Bürger zur Begleichung ausstehender Schulden zu verwenden. Zerohedge rechnet damit, dass eine solche Sonderabgabe in den USA und Europa auf etwa 30 Prozent des Gesamtvermögens der Bürger hinauslaufen würde. Diese Zahl scheint allerdings etwas hoch gegriffen: Der IWF hat hatte bereits in der Schuldenkrise 2013 eine allgemeine Zwangsabgabe von 10 Prozent vorgeschlagen. Allerdings liegt dieser Vorschlag bereits einige Jahre zurück. Seither sind die Schulden in der Euro-Zone weiter angestiegen.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/08/16/griechenland-bereitet-offenbar-zwangsabgabe-fuer-alle-vermoegen-vor/

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Gruß an die BÜRGER

TA KI

Der Kollaps beschleunigt sich – Panik an den Märkten, Super-Blasen fangen an zu platzen


Der Kollaps beschleunigt sich – Panik an den Märkten, Super-Blasen fangen an zu platzen

John Embry im Gespräch mit Eric King von King World News,
veröffentlicht am 06.01.2015

John Embry: “Ich fand es ausgesprochen interessant, dass der Handel am ersten Tag des Jahres 2016 der Schlechteste seit 1932 war und Sie werden sich erinnern, Eric, jenes Jahr verlief nicht besonders gut. Ironischerweise stehen die Dinge heute, trotz der ganzen bullischen Vorhersagen der Wall Street-Meute, schlimmer als im Vorfeld der Großen Depression der 1930er Jahre.

Aufgrund des Einsatzes von Derivaten und anderen gefährlichen Finanzinstrumenten stellt die Verschuldung des Systems heute alles in den Schatten, was in den späten 1920ern zu beobachten war. Folglich versuchen Regierungen und ihre Zentralbanken fieberhaft die Dinge über Wasser zu halten, denn sie wissen besser als alle anderen, welches Chaos sich abzeichnet.

Historische Super-Blasen fangen an zu platzen

Daraus lässt sich schließen, dass es praktisch keine wahre Preisfindung in irgendeinem der globalen Märkte mehr gibt. Allerdings verschlechtert sich in der realen Welt alles so rapide, dass die Hintergrundmächte in der Hoffnung eines Wirtschaftswunders auf eine Politik des so-tun-als-ob beschränkt sind. Mit größter Gewissheit wird das jedoch nicht passieren und das letztliche Endergebnis wird mit jedem verstreichenden Tag schlimmer.

Nun macht es den Anschein, dass die Chinesen nicht annähernd die Erfahrung der Amerikaner in der Manipulation ihres Aktienmarkts haben und sie müssen den Handel stoppen und eingreifen, um den Markt vor dem Untergang zu bewahren. Das ist aber nur eine Manifestation der überbewerteten Märkte allerorten, welche von der ständigen Geldschöpfung der Zentralbanken angeheizt werden.

Da die Zentralbanken die Zinsen auf Null gesenkt haben, sind zwangsläufig historische Super-Blasen bei Aktien, Junk-Bonds und Immobilien entstanden, die jetzt alle anfangen zu platzen und weltweit für Chaos sorgen. Kürzlich hat jemand gesagt, dass die Rentner die am meisten gefährdete Spezies sind und ich stimme dieser Einschätzung voll zu.

Die kommende Pensionskrise

Viele Pensionsfonds in Nord-Amerika sind bereits massiv unterfinanziert. Und wie Sie wissen, Eric, bestehen Pensionsanlagen in erster Linie aus Aktien, Bonds und Immobilien. Diese Vermögenswerte sind aber allesamt historisch überbewertet und werden ausgelöscht werden, noch bevor dieser Zyklus seine hässliche Vollendung findet. Die älteren Leute in Nord-Amerika werden also es in den nächsten paar Jahren sehr schwer haben.

Um dieses Spiel am Laufen zu halten, müssen die Kanarienvögel in der Kohlemine – Gold und Silber – zum Schweigen gebracht werden. Das wird die nichtsahnende Öffentlichkeit in Unkenntnis davon belassen, wie haarsträubend die Geldpolitik geworden ist. Das Ergebnis ist, dass Gold und Silber verglichen mit allen anderen Wertanlagen derart unterbewertet sind, dass sie jetzt eine zwingend notwendige Komponente eines jeden Portfolios sind.

Aufgrund der mehr als vier Jahre kontraintuitiven Handelns hat aber kaum jemand Gold und Silber. Ich hoffe nur, dass ich lange genug lebe, um das Resümee der Idiotie am Ende dieses Zyklus noch zu lesen, denn es wird sicherlich vernichtend ausfallen.“

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>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2016/01/der-kollaps-beschleunigt-sich-panik-an-den-maerkten-super-blasen-fangen-an-zu-platzen/

…vielleicht wissen die Chinesen ganz genau was sie machen…

Sie verfügen über ein fix und fertiges neues Währungssystem das komplett unabhängig von den VSA funktioniert!!!

Das wäre das Ende des Dollars, das Ende der FED- ….

Das Ende aller Kriege der VSA gegen den Rest der Welt…

Den VSA fehlen aus dem Stand heraus sämtliche finanziellen Möglichkeiten jedwede millitärisch geplante Aktion ausführen zu können, denn über Reserven verfügen sie nicht…

Gruß

TA KI

Enteignungsplan über KfW-Kredite: Sofortige Fälligkeit, Zwangsversteigerung oder Einquartierung von Migranten


Was ist dran am „Enteignungsplan von Winsen“? Gestern erschien kurzzeitig (16:30 Uhr) ein brisantes Dokument im Netz, das Hartgeld.com dokumentierte und zügig abschrieb. Es handelt sich um einen Schrieb, der als interne Verschluss-Sache gehandhabt werden soll – also falls es sich um eine authentische Anweisung handeln sollte, um einen Leak.

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In dem umstrittenen Papier hieß es: „Aufgrund der vom Land Niedersachsen für den Landkreis Harburg und die Stadt Winsen angeordneten Aufnahme der Schutzsuchenden (Asylbewerber/Flüchtlinge) wurde intern die Taskforce „Asyl“ bestehend aus Mitgliedern der Ausländerbehörden, Ordnungsamt, Gesundheitsamt, Bauamt und der Polizei gegründet.

Aufgrund der vom Land Niedersachsen, stellvertretend für die Bundesregierung, prognostizierten 4,8 Millionen Asylbewerbern, die in 2015/2016 in der Bundesrepublik Schutz suchen werden, müssen präventiv Maßnahmen getroffen werden, um die gemäß „Königsteiner Schlüssel“ auf das Land Niedersachen anfallenden 480.000 Flüchtlinge Menschenwürdig unterzubringen.“

Das wirklich Interessante – neben dieser offiziell noch nirgends genannten Prognose von 4,8 Millionen Migranten bis Ende 2016 – ist im hinteren Teil des Schreibens zu finden:

KdF-Kreditnehmer enteignen?

Dort wird vorgeschlagen, Besitzer von Immobilien mit laufenden Krediten der Kreditanstalt für Wiederaufbau vor die Wahl zu stellen, ihre Schulden entweder sofort zu begleichen, oder ihre Immobilie für die Einquartierung von Migranten zur Verfügung zu stellen. Falls die Bürger ihre sofort fälligen Darlehen nicht zahlen könnten und der Einquartierung nicht zustimmen, würde man sie enteignen und die Häuser zwangsversteigern lassen – wo sie dann von der Stadt günstig aufgekauft und in die benötigten Unterkünfte umfunktioniert werden könnten.

Dadurch könnte eine dezentralisierte Unterbringung in vorrangig Wohngebieten/Neubaugebieten (möglichst Einfamilienhäusern) ermöglicht werden, was „nachhaltig die Integration“ von Migrantenfamilien fördern würde. Was mit den deutschen Familien passieren würde, die auf diese Weise ihre Häuser verlieren, wurde nicht in dem Dokument verraten. Es wurde jedoch angedeutet, dass sich „breiter Widerstand in der Bevölkerung“ formieren könnte, den es gemeinsam zu verhindern gelte.

Genau nachlesen kann man diesen Plan auf Hartgeld.com (Infos Deutschland 24.11.2015) wo er auch kritisch diskutiert wird. Laut dem Dokument soll dies in Zusammenarbeit mit den Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken und Baubehörden realisiert werden.

Schon Anfang November kursierten im Netz Gerüchte über den „Enteignungsplan von Winsen“ (Siehe hier).

Dementi des Landkreis Harburg

„Mir ist so ein Dokument überhaupt nicht bekannt“, sagt dazu Johannes Freudewald, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Landkreis Harburg auf Nachfrage von EPOCH TIMES. Es gebe mittlerweile merkwürdige Dinge, die im Netz zirkulieren. Er betonte, dass das Papier „nicht aus unserem Hause ist und auch nicht von der Stadt Winsen“.

Niedersachsen muss 1.000 Personen täglich aufnehmen

„Gibt es Pläne Privatwohnungen zu enteignen?“, fragten wir den Pressesprecher. (Nicht ganz abwegig, denn Hamburg erließ schon Beschlagnahmungs-Gesetz für Gewerbeimmobilien und auch Berlin ging diesen Weg.)

Nein, also soweit gehen wir da im Moment nicht“, antwortete Freundenwald. „Wir haben natürlich auch immer wieder Angebote von privaten Vermietern die uns zum Beispiel Wohnungen anbieten, die wir dann anmieten um dort Familien besser unterbringen zu können, aber das wir da jetzt an Beschlagnahmung denken, das ist im Augenblick kein Thema für uns.“

Natürlich spreche man mit Bürgermeistern und Gemeinderäten und suche Stellen, wo Leerstand ist. Bisher habe es in Harburg durch vorausschauende Planung mit der Flüchtlingsunterbringung jedoch ganz ordentlich geklappt.

Das Problem sei, dass es keine verlässliche Prognose gebe, auf wie viele Flüchtlinge man sich einstellen müsse, so Freudenwald. Der Landkreis Harburg konnte bisher verhindern, dass Notunterkünfte wie Turnhallen und Zeltlager gebraucht würden. Doch wenn der Zustrom so weitergehe, werde man wohl nächstes Jahr nicht darum herum kommen, Notunterkünfte einzurichten.

Der Landkreis Harburg habe ein Team eingerichtet, dass nicht vor Zuständigkeitsgrenzen Halt mache, eine Abteilung Migration, die rund 40 Mitarbeiter verschiedener Behörden vereint, zur Verschlankung und Vereinfachung von Prozessen.

Man bekomme Flüchtlinge durch das Land Niedersachsen zugewiesen, dies seien aktuell 80 bis 100 Personen pro Woche. Niedersachsen muss täglich 1.000 Menschen aufnehmen und verteilen. Rund 3.000 Migranten habe man bereits im Landkreis Harburg untergebracht, Sonderzuweisungen von unregistrierten Personen inklusive.

Man versuche, die Situation gemeinsam mit der Bevölkerung zu bewältigen. So lege man viel Wert auf vorherige Informationsveranstaltungen und werbe man in Dörfern und Gemeinden für Akzeptanz für neue kurzfristige Unterkünfte, wodurch es in den Gemeinden eine Reihe von Bürgern gebe, die sich für die Unterbringung von Migranten engagieren und versuchen sie zu integrieren.

Weil Harburg ein dicht besiedelter Wohnraum mit wenig Leerstand sei, habe man bereits früher langfristiger geplant. Man sei dabei, mit den Gemeinden und mit Eigentümern, Flächen zu finden, wo man neue Unterkünfte bauen könne und überlege, in den sozialen Wohnungsraum einzusteigen.

Vor rund zwei Jahren habe man damit begonnen, als die Zahl der Ankommenden zu steigen anfing. Der Landkreis hat 245.000 Einwohner. Entsprechend hoch sei die Zuweisungsquote schon immer gewesen. Man habe deshalb das Problem früh erkannt und vorgesorgt. Viele Nachbarlandkreise hätten das Problem in seiner ganzen Schärfe erst diesen Sommer wahrgenommen, weshalb Stade nun zum Beispiel schon drei Turnhallen als Notunterkünfte belegen musste, so der Pressesprecher. (rf)

Konkrete Informationen zu dem Thema können an die ET Redaktion gechickt werden: office@epochtimes.de Betreff „Winsen“.

Quelle: Hartgeld oder hier: homment (ks / rf)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/der-enteignungsplan-von-winsen-zwangsversteigerung-oder-einquartierung-von-migranten-a1286989.html?neuste=1ierkommtauch

Gruß an die, die das Unmögliche für möglich halten

TA KI

Berlin beschlagnahmt Luxusimmobilien für Flüchtlinge


Angesichts des rasant gestiegenen Zuzugs an Flüchtlingen greifen Kommunen zu drastischen Maßnahmen. In Berlin beschlagnahmt der Senat Immobilien und zahlt dafür eine hohe Entschädigung. Auch Hamburg plant Zwangsvermietungen.

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In Berlin hat der Senat bereits mehrere größere Immobilien von privaten Eigentümern beschlagnahmt, um sie als Erstaufnahmeeinrichtungen oder für die Unterbringung von Asylbewerbern zu nutzen. Am Mittwoch wollte das Bezirksparlament von Friedrichshain-Kreuzberg auf Antrag der regierenden Grünen und mit den Stimmen von Grün-Rot-Rot den nächsten Schritt beschließen: Leerstehende Wohnungen in der noblen Anlage „Riehmers Hofgarten“ sollen von den Behörden belegt werden können. Das ist deutschlandweit eine Premiere. Am späten Abend wurde die Entscheidung auf Antrag der CDU wegen der bereits fortgeschrittenen Uhrzeit aber auf die nächste Sitzung vertagt.

Dabei handelt es sich um eine denkmalgeschützte Wohnanlage aus der Gründerzeit. Etwa ein Drittel der Luxuswohnungen soll derzeit leer stehen oder als Ferienquartier genutzt werden – was die Eigentümerfirma aber bestreitet. Nach ihren Angaben ist der Leerstand in der Yorckstraße baulich bedingt, da unter anderem das Dach ausgebaut und Wohnungen saniert werden sollten. Die Grünen begründeten den hoheitlichen Zugriff mit einer drohenden Notsituation durch massenhafte Obdachlosigkeit angesichts des nahenden Winters. Es dürfe „keine Tabus“ mehr bei der Unterbringung von Asylbewerbern geben. Die Eigentümer der beschlagnahmten Wohnungen sollen als Entschädigung eine ortsübliche Miete erhalten. Laut Berliner Mieterverein stehen in der Hauptstadt „aus spekulativen Gründen“ bis zu 5000 Wohnungen leer.

Sozialbehörde konfisziert gewerbliche Immobilien

Der Senat hat schon vier große gewerbliche Immobilien beschlagnahmt. Offiziell spricht man von „Sicherstellung“, die im Einvernehmen mit den Eigentümern geschehe. Vor kurzem konfiszierte die Sozialbehörde eine frühere Landesbank-Zentrale in Wilmersdorf. Der Vattenfall-Konzern musste eine siebenstöckige Immobilie in Pankow abgeben und ein Privatmann ein großes ehemaliges Telekom-Gelände. Zudem wurde ein landeseigenes Sportzentrum in Friedrichshain beschlagnahmt. Der Betreiber der dortigen privaten Gaststätte verlor mitsamt Angestellten seine Arbeit.

Doch alle diese Unterbringungskapazitäten dürften nur kurze Zeit reichen, da der Zustrom an neuen Flüchtlingen stark steigt. Allein seit dem 5. September, als Kanzlerin Angela Merkel (CDU) die in Ungarn gestrandeten Syrien-Flüchtlinge nach Deutschland ließ, seien in Berlin 9210 neue Asylbewerber angekommen, berichtet die Sozialbehörde. An manchen Tagen kamen Züge mit mehr als tausend Personen. „Wir stoßen in vielen Bereichen an die Grenzen unserer Möglichkeiten und Kapazitäten“, warnt der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD).

Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat der Senat eine weitere Immobilie in zentraler Lage – ein sechsstöckiges ehemaliges Boardinghouse am Spree-Ufer – zur Flüchtlingsunterbringung angemietet. Das ehemalige Gebäude der Carl-Duisburg-Gesellschaft liegt südlich des Tiergartens, nur wenige Gehminuten vom Potsdamer Platz entfernt. Auch dort war eine Beschlagnahmung überlegt worden. Die Apartments am Lützowufer seien gehoben eingerichtet, heißt es. 16 Euro Miete je Quadratmeter soll die Stadt an den Eigentümer zahlen. Das ist fast das Doppelte der durchschnittlichen Kaltmiete von 7,85 Euro je Quadratmeter in Berlin. Jährlich wird die Stadt rund 360.000 Euro für die 2000 Quadratmeter Nutzfläche zahlen, auf der künftig etwa 150 Flüchtlinge untergebracht werden sollen.

Die Senatsverwaltung bemängelt fehlende Kostentransparenz

Der Bund der Steuerzahler mahnt schon, dass die Verwaltung die Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit nicht über Bord werfen dürfe. Es dürften keine Unterkunftskosten deutlich oberhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete akzeptiert werden. „Nicht hinnehmbar ist, wenn sich Vermieter auf Kosten der Steuerzahler unter Ausnutzung der Notsituation der Betroffenen eine goldene Nase verdienen können“, sagt der Vorsitzende des Berliner Steuerzahlerbundes, Alexander Kraus, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Auch in der Senatsverwaltung blicken einige mit großer Sorge auf das Ausgabenwachstum für die Flüchtlingsversorgung. „Es gibt keine Kostentransparenz mehr“, sagt ein Beamter. Manche Immobilieneigentümer hätten gemerkt, wie sich mit leerstehenden Gebäuden oder schlecht laufenden Hotels auf Kosten der Steuerzahler sehr gutes Geld verdienen lasse. Durch die Unterbringung in hochwertigen Apartments werde außerdem ein Signal ausgesandt, das den Flüchtlingsstrom noch ansteigen lasse:

„Während der Prüfung des Asylantrags kann man auf jeden Fall etwa acht Monate bei Vollpension untergebracht werden, das ist im Vergleich zum Balkan paradiesisch“,

warnt der leitende Senatsbeamte. Die Politik sei mittlerweile völlig überfordert.

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Heute noch im Baumarkt, bald in Luxusimmobilien? Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge in Hamburg-Fischbek.

Die Beschlagnahmung von leerstehenden Immobilien ist als Notlösung nach den Polizeigesetzen aller Bundesländer (in Hamburg heißt es beispielsweise „Gesetz zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“) möglich. Zur Gefahrenabwehr bei sonst drohender Obdachlosigkeit ist dies ein klassisches, heutzutage aber selten angewandtes Instrument des Verwaltungsrechts. Manchen erinnert der Eingriff aber auch an eine teilweise Enteignung oder die Zwangswohnraumbewirtschaftung nach dem Krieg. Der ehemalige Verfassungsgerichtspräsident Hans-Jürgen Papier mahnte zur Vorsicht: Die Aufnahmebereitschaft der Bevölkerung könne rasant auf null sinken.

Doch die Lieferzeiten für Container betragen mehrere Monate, für Zeltstädte dürfte es demnächst zu kalt werden. Während es im Osten Deutschlands oder auf dem Land durchaus Leerstand gibt, ist der Wohnungsmarkt in westdeutschen Großstädten meist angespannt. Städte nutzen Messe- und Turnhallen, die sonst Vereinen und Schulen zur Verfügung stehen. „Dies ist aber schon wegen der hiermit verbundenen Konfliktpotentiale ebenso wenig eine Dauerlösung wie die ins Gespräch gebrachte Beschlagnahmung von Wohnungen“, sagte Arpad Bogya, Vorsitzender des Ausschusses für Städtebau und Umwelt im Deutschen Städte- und Gemeindebund. Die Städte sorgen sich zudem um die Wohnraumkonkurrenz für Geringverdiener oder auch Studenten.

Städtetag verlangt mehr Geld für sozialen Wohnungsbau

Als einer der Ersten hatte der grüne Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer, eine Beschlagnahmung von leerstehenden Gebäuden ins Spiel gebracht. Auch Salzgitters Oberbürgermeister Frank Klingebiel (CDU) hat gefordert, dass die Städte notfalls leerstehende Wohnungen gegen Erstattung der Kosten beschlagnahmen dürfen, um Flüchtlinge unterzubringen. Er sprach dabei von Ausnahmefällen, bezog sich auf Wohnungen großer Investoren und nannte eine sehr hohe und langjährige Leerstandsquote in Mietwohnungssiedlungen als Kriterium.

Der Städtetag verlangt daher mehr Geld für den sozialen Wohnungsbau. Bund und Länder sollten die Mittel von zwei Milliarden Euro dafür mindestens verdoppeln, fordert Ulrich Maly (SPD), Städtetags-Vizepräsident und Oberbürgermeister in Nürnberg. Es gehe nicht um den Bau von Wohnungen nur für Flüchtlinge, sondern für „alle Problemgruppen des Wohnungsmarkts“, um eine Konkurrenz zwischen Familien mit geringem Einkommen oder Alleinerziehenden und Flüchtlingen zu vermeiden.

Hamburg will Zwangsvermietung von Immobilien festsetzen

Der Hamburger Senat will derweil eine spezielle Rechtsgrundlage dafür schaffen, um leerstehende Gewerbeimmobilien für die Unterbringung von Flüchtlingen zwangsvermieten zu können. Bis Mitte Oktober will der Senat die Vorschrift, die ins dortige Sicherheits- und Ordnungsgesetz eingefügt werden soll, durch die Bürgerschaft bringen. So will man die strengen Vorgaben, die Gerichte sonst beim staatlichen Zugriff auf privaten Wohnraum machen, lockern. Nach Angaben der Justizbehörde geht es um Gebäude, in denen jeweils bis zu 600 Flüchtlinge untergebracht werden können und deren Eigentümer nicht bereit sind, ihre Immobilien freiwillig bereitzustellen. „Wir richten alle Anstrengungen darauf, die Obdachlosigkeit von Flüchtlingen im Winter zu vermeiden“, ließ sich der Justizsenator Till Steffen (Grüne) zitieren. Dazu müsse die Stadt auch leerstehende Gewerbeliegenschaften nutzen. Als Entschädigung will sie eine ortsübliche Miete zahlen.

In Hamburg ist die Situation zurzeit sehr angespannt. Der Erste Bürgermeister Olaf Scholz geht davon aus, dass im laufenden Jahr bis zu 30000Flüchtlinge in die Stadt kommen. Für den Winter fehlen noch etwa 2000 bis 3000Unterbringungsplätze. Die Opposition läuft Sturm gegen den Gesetzentwurf: „Der Senat plant hier einen massiven Angriff auf die Eigentumsrechte der Hamburger“, sagt der Vorsitzende der CDU-Bürgerschaftsfraktion, André Trepoll: „Das ist ein politischer Dammbruch mit großer Tragweite.“ Auch der Hauptgeschäftsführer des Eigentümerverbands Haus & Grund, Kai Warnecke, kritisiert den Vorstoß heftig: „Ich fürchte, dass andere Bundesländer dem Beispiel folgen und ähnliche Schritte in die Wege leiten.“ Viele Eigentümer seien bereit, freiwillig einen Beitrag zu leisten. „Das wird durch solche Zwangsmaßnahmen geradezu konterkariert.“ In der Wirtschaft stößt der Senat dagegen auf Verständnis. Der Geschäftsführer der Hamburger Handelskammer, Hans-Jörg Schmidt-Trenz, geht davon aus, dass der Senat seinen neugeschaffenen Spielraum womöglich gar nicht nutzen muss: „Die Stadt kann nun mit einer Zwangsvermietung drohen – das wird viele Eigentümer dazu bewegen, von sich aus einzulenken.“

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/fluechtlinge-in-berlin-zwangsvermietung-von-luxusimmobilien-13821718-p3.html?printPagedArticle=true#pageIndex_3

Gruß an die kommende Anarchie

TA KI

Preise für Wohnungen erreichen ihren Höhepunkt – Bläht sich die Immobilienblase in Deutschland?


München, Frankfurt oder Hamburg zählen zu den teuersten Immobilienstandorten in Deutschland. Die Stadt aber, die die meisten Plätze gutmachte, hat dagegen nur 65.000 Einwohner und liegt im Allgäu.

Überteuerte Mieten

Nicht München, nicht Berlin, nicht Frankfurt am Main – den größten Preissprung am Immobilienmarkt gab es zuletzt in der 65.000-Einwohner-Stadt Kempten im Allgäu. Die Preise für Eigentumswohnungen zogen dort in den zurückliegenden zwölf Monaten im Durchschnitt um 21 Prozent an. Allein zwischen Ende März und Ende Juni ging es um gut zehn Prozent nach oben.

Damit kletterte Kempten auf der Rangliste der teuersten Städte von Platz 39 auf Platz 20 und überholte unter anderem Heidelberg (21), Düsseldorf (23) und Mainz (37). In Kempten müssen Käufer mittlerweile bis zu 3170 Euro pro Quadratmeter für eine zehn Jahre alte 75-Quadratmeter-Wohnung hinlegen, im Durchschnitt werden 2710 Euro verlangt.

Das geht aus dem regelmäßig erhobenen Wohnindex des Hamburger Beratungsunternehmens F+B hervor. Ausgewertet wurden die Preise in allen Städten mit mehr als 25.000 Einwohnern.

Kempten konnte auch deshalb so viele Plätze gutmachen, weil sich die Lage am Immobilienmarkt insgesamt allmählich entspannt. An vielen Standorten ist der Höhepunkt offenbar erreicht.

So verzeichnete Freiburg im Breisgau, die Nummer fünf unter den teuersten Städten, im zweiten Quartal lediglich noch ein Plus der Wohnungspreise von 0,3 Prozent. Der Durchschnittspreis für eine Eigentumswohnung hat sich dort bei 3300 Euro pro Quadratmeter stabilisiert.

 

Garmisch-Partenkirchen ist eine teure Adresse
 

Beim unumstrittenen Spitzenreiter München steht ebenfalls ein moderater Anstieg von 1,4 Prozent für die Zeit zwischen März und Juni. Gleichwohl rangiert die bayerische Landeshauptstadt mit einem Quadratmeterpreis von 4800 Euro pro Quadratmeter weiterhin mehr als 1000 Euro vor dem Zweitplatzierten. Das ist Garmisch-Partenkirchen mit 3710 Euro.

Bei den Mieten gab es eine noch deutlichere Beruhigung. Im Jahresvergleich stiegen die Neuvertragsmieten bundesweit innerhalb eines Jahres um 1,2 Prozent, gegenüber dem ersten Quartal 2014 um 0,7 Prozent.

Auch die Mietliste wird von München angeführt: 12,30 Euro pro Quadratmeter beträgt hier die standardisierte Marktmiete für eine zehn Jahre alte, 75 Quadratmeter große Wohnung. Sie stieg zuletzt mit dem Gesamtmarkt um 0,7 Prozent.

Interessant ist hier ein Vergleich der Metropolen. Noch langsamer als in München erhöhten sich die Mieten im zweiten Quartal in Hamburg (plus 0,6 Prozent), Düsseldorf (plus 0,5 Prozent) und Köln (0,2 Prozent). In Frankfurt am Main legten sie überdurchschnittlich noch einmal um 1,3 Prozent zu, in Berlin sogar um 2,1 Prozent.

Die Hauptstadt bleibt dennoch ein relativ günstiges Wohnpflaster. Mit 7,30 Euro pro Quadratmeter für eine Standardwohnung liegt Berlin lediglich auf Platz 131 in Deutschland. Wobei die Spanne mittlerweile von 4,20 Euro am unteren Ende bis hinauf auf 15,70 Euro pro Quadratmeter für Luxuswohnungen reicht. Die teuersten Straßenabschnitte gibt es in München (bis zu 20,80 Euro pro Quadratmeter), Hamburg (bis zu 19,90 Euro) und Frankfurt am Main (bis zu 17 Euro).

 

Berlin, Freiburg und Leipzig sind Schwarmstädte
Die Rangliste belegt einen nach wie vor intakten Immobilienmarkt: Deutschlands Bevölkerung sortiert sich derzeit neu. „In Schrumpfungsregionen wandern Menschen überregional ab in die Wachstumsregionen. Dort sammeln sie sich in den Zentren der Schwarmstädte und verdrängen Einheimische ins Umland“, so Reiner Braun vom Forschungsinstitut Empirica in Berlin. Als Schwarmstädte bezeichnet er unter anderem Berlin, Freiburg und Leipzig.

Auf den hinteren Plätzen der Aufstellung des Beratungsunternehmens F+B liegen denn auch Städte aus dem Osten Deutschlands. Die günstigsten Eigentumswohnungen gibt es demnach derzeit in Weißenfels in Sachsen-Anhalt. In der 33.000-Einwohner-Stadt müssen Interessenten im Schnitt 630 Euro für einen Quadratmeter bezahlen – ein erneuter Abschlag von knapp drei Prozent innerhalb von drei Monaten.

Die größten Verlierer sind laut F+B allerdings die Wohnungseigentümer im brandenburgischen Senftenberg. Ihre Wohnungen verloren allein vom ersten auf das zweite Quartal zehn Prozent an Wert. Innerhalb eines Jahres liegt das Minus sogar bei 33 Prozent.

Bei den Mieten bietet sich ein ähnliches Bild: In den günstigsten Regionen Deutschlands – wozu auch Städte in der Pfalz und der Eifel gehören – liegt die Durchschnittsmiete pro Quadratmeter bei nicht mehr als 4,50 Euro.

Ein Ende des Preisverfalls ist laut Experten gerade in ländlichen Gebieten nicht in Sicht. Laut Empirica-Experte Braun wird der Leerstand aus drei Gründen noch zunehmen: „Aktuell wegen Neubau trotz Leerstand in den Schrumpfungsregionen, mittelfristig durch Neubau in den Wachstumsstädten bei gleichzeitigem Leerzug der Schrumpfungsregionen und langfristig ohnehin wegen der demografisch schrumpfenden Haushaltszahlen.“

Überteuerte Mieten2Quelle: http://www.welt.de/finanzen/immobilien/article131162180/Preise-fuer-Wohnungen-erreichen-ihren-Hoehepunkt.html

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Hohe Preissteigerungen in Metropolen

Bläht sich in Deutschland eine Immobilienblase auf?

von Notker Blechner

In den letzten zwei Jahren haben vor allem in deutschen Großstädten wie Berlin, München und Frankfurt die Preise für Wohnungen und Häuser deutlich angezogen. Schon warnen einzelne Ökonomen und selbst die Bundesbank vor einer möglichen Blase. Haben sie Rechtimmobilienblase-deutschland100~_pd-1366797207315_v-z-a-par-a-small-float-l

Wer vor sieben Jahren eine Wohnung in guter Lage in Berlin gekauft hat, kann sich mit großer Wahrscheinlichkeit über einen satten Wertzuwachs freuen. Seit 2007 haben sich die Eigentumswohnungen in der Hauptstadt durchschnittlich um rund 40 Prozent verteuert. In einzelnen Bezirken wie Prenzlauer Berg oder Berlin-Mitte ging es sogar noch stärker nach oben.

Auch in anderen Metropolen sind die Immobilienpreise regelrecht explodiert. On München, Hamburg und Frankfurt kletterten die Preise für eine Eigentumswohnungen um 25 bis 35 Prozent in die Höhe. Für Einfamilienhäuser in München müssen Käufer schon über 6.000 Euro pro Quadratmeter hinblättern.

Die rekordniedrigen Zinsen und der damit verbundene Anlagenotstand haben zu einer Flucht ins „Betongold“ geführt. Statt in unattraktiv gewordene Staatsanleihen oder Tagesgelder steckten viele Bürger ihr Erspartes in ein Haus oder eine Eigentumswohnung. Immer mehr fürchten sich vor einer Entwertung des Geldes und sehen ein Eigenheim als idealen Inflationsschutz.

Neben vermögenden Privatpersonen drängen auch Großinvestoren, Versicherer und Pensionsfonds in den Wohnungsmarkt – auf der Jagd nach hohen Renditen. Vor allem betuchte Ausländer suchen händeringend nach lukrativen Immobilien.

Bundesbank schlägt Alarm
Die Deutsche Bundesbank schlägt Alarm. „In einigen Ländern – auch in Deutschland – sehen wir die Gefahr einer Immobilienblase“, warnte kürzlich Bundesbank-Präsident Jens Weidmann. In einzelnen Ballungsräumen haben die Notenbanker eine Überbewertung von bis zu 25 Prozent festgestellt. Auch in mittelgroßen Städten wie Aachen, Augsburg, Bonn oder Mannheim lägen die Preise gut zehn Prozent über dem ökonomisch und demographisch gerechtfertigten Niveau.

Auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zeigt sich besorgt. Es gebe Anzeichen für Preisentwicklungen, „die gefährlich sind“, sagte er im Juni. Er nehme die Warnungen der Bundesbank sehr ernst.

Anfang Juli stellte der Bonner Ökonom Moritz Schularick im Frankfurter House of Finance eine Studie vor, die belegen sollte, dass Deutschland auf eine Immobilienblase zusteuert. Derzeit bestehe ein großes Risiko für die Bildung von Preisblasen im deutschen Immobiliensektor, sagte Schularick.

Selbst Commerzbank-Chef Martin Blessing befürchtet eine mögliche Überhitzung des Immobilienmarkts. „Wir werden noch mindestens ein, zwei Jahre niedrige Zinsen haben. Wir müssen aufpassen, dass sich dadurch an den Immobilien- oder Finanzmärkten keine neuen spekulativen Übertreibungen bilden“, sagte er der „Bild“-Zeitung.

Nur ein Nachholprozess?
Andere Experten scheuen sich, von einer Blase zu sprechen. „Wir erkennen keine Blase“, betont der Regensburger Professor Tobias Just. Der Preisanstieg in einzelnen Metropolen sei keine spekulative Übertreibung, sondern eine Reaktion auf Marktknappheiten.

Nach Einschätzung mehrerer Beobachter hat die hohe Nachfrage mit einem Nachholprozess zu tun. Laut der Deutschen Bank liegen die Preise für deutsche Wohnimmobilien aktuell immer noch unter dem Niveau von Mitte der 1990er Jahre. Der Verband Deutscher Pfandbriefbanken hat sogar ausgerechnet, dass der Schuldendienst für eine Wohnung in den 100 größten deutschen Städten heute niedriger sei als vor sieben Jahren.

Von einer lockeren Kreditvergabe der Banken wie vor der Immobilienkrise 2008 in USA und Spanien kann in Deutschland ebenfalls keine Rede sein. Der Ausschuss für Finanzstabilität hat bisher keine sich selbst verstärkende Spirale aus nicht nachhaltigen Preiserhöhungen, steigender Verschuldung und Lockerung der Kreditbedingungen feststellen können.

Ob der Immobilienboom in Deutschland bald abkühlt, ist unter Experten umstritten. Der Regensburger Professor Steffen Sebastian hofft auf ein langsames Ablassen der Blase.

Eines aber sollte Immobilien-Käufern bewusst sein: Zieht das Zinsniveau irgendwann wieder an, verliert auch das „Betongold“ an Attraktivität. Spätestens dann könnten die Immobilienpreise ins Bröckeln kommen…

Quelle: http://boerse.ard.de/anlagestrategie/geldanlage/droht-in-deutschland-eine-immobilienblase102.html

Gruß an die Wucherer

TA KI