Weltraumkolonien, Kunstplaneten und Astro-Magier im Fokus- SETA – Spurensuche nach dem extrasolaren Monolithen – Teil 5


SETA – Spurensuche nach dem extrasolaren Monolithen – Teil 5

Dyson-Sphären sind fiktive hochtechnologische Gebilde, die Superzivilisationen vom Typ II der Kardaschow-Skala konstruiert haben könnten, um die Energie ihres Heimatsterns vollends zu speichern und zu nutzen. Doch nicht nur um ferne Sonnen rotierende künstliche Ringe, Schalen, Blasen, sondern auch überschüssige Infrarotstrahlung, emittiert von fernen Weltraumkolonien oder riesigen Raumstationen, sind nach Ansicht von Wissenschaftlern mit dem gegenwärtigen Instrumentarium ebenso auffindbar wie artifizielle Kleinplaneten oder andere gigantische Mega-Konstruktionen im All. Hierbei könnte die von den Planetenjägern angewandte Transit-Technik helfen. Und wer die Tatkraft außerirdischer Astroingenieure vom Typ III der Kardaschow-Skala dokumentieren will, könnte deren stellare oder galaktische Kunstwerke mit dem zurzeit operierenden Teleskopen und bekannten Suchmethoden indirekt, bisweilen sogar direkt beobachten.

NASA Ames center

Als der US-Physiker Freeman Dyson 1960 die Fachwelt mit der wagemutigen These konfrontierte, technologisch hochstehende außerirdische Kulturen könnten mittels einer schalen- oder ringförmigen Struktur die von der heimischen Sonne kugelförmig in alle Richtungen abgestrahlte Energie effizient speichern und nutzen, griff er zu guter Letzt nur eine alte Idee auf, die Science-Fiction-Autoren bereits Jahre zuvor zum Besten gegeben hatten, wie etwa Olaf Stapledon in seinem stark philosophisch angehauchten, aber unbedingt empfehlenswerten Roman Star Maker aus dem Jahr 1937.

Klassische Dyson-Objekte

Auch der Grandseigneur und weise Nestor des Science Fiction, Isaac Asimov, sinnierte und fabulierte des Öfteren über ferne Zivilisationen, die uns in der technologischen Entwicklung um Jahrtausende voraus sind und das Licht ihrer Sonne direkt anzuzapfen respektive ihren Heimatstern als Energiequelle vollends zu instrumentalisieren vermögen. 1979 schrieb er:

Entsprechend sollten wir vermuten dürfen, dass bei einem Stern, der bislang mit konstanter Helligkeit gestrahlt hat, nun aber langsam immer schwächer leuchtet, eine intelligente technisierte Zivilisation am Werke ist. Sicher – denkbar wäre dies! Aber bislang haben wir so etwas noch nicht beobachtet.

34 Jahre später haben die Astrophysiker, SETI-Forscher, Xenobiologen und all jene, die sich zumindest zeitweilig dem theoretischen Phänomen der Dyson-Sphären verschrieben und einige Suchaktionen gestartet haben, immer noch keine verdächtige stellare Infrarotstrahlung auf- und eingefangen, die zumindest einen indirekten Hinweis auf die Existenz eines solchen extraterrestrischen Wunderwerks gegeben hätte. Kein Wissenschaftlerteam hat seit 1975 im Rahmen von acht Observationsstudien aussagekräftige, vielversprechende Daten sammeln können. Nur einige Sterne, von denen eine gesunde Strahlendosis zu erwarten gewesen wäre, emittierten überraschend schwach im Infrarotlicht. Warum diese so wenig Wärmestrahlung abgeben, ist bislang unerklärt.

1977 Supernova

Immerhin stellte sich derweil auf theoretischer Ebene ein gewisser Fortschritt ein, verfeinerten doch die SETA-Enthusiasten im Verlaufe der Dekaden das von Freeman Dyson konzipierte Ursprungsmodell. Während sich Dysons Kreation seit Jahren formvollendet als riesige Ansammlung von Sonnenkollektoren präsentiert, die den Heimatstern als Schwarm umkreisen, buhlen gegenwärtig andere, weitaus komplexere Modelle um Aufmerksamkeit – wie beispielsweise die Dyson-Schale. Ein solche könnte einen Stern als feste Struktur komplett oder teilweise ummanteln. Auf der Innenseite der symmetrischen hohlen Sphäre selbst erstreckte sich ein gewaltiger Lebensraum, ein stellares Biotop, ein Quell biologischer Vielfalt.

dyson sphäre

Quasi-Dyson-Sphären

Eine andere Variante eines effektiven Dyson-Modells, das eine maximale Energiegewinnung sichern soll, stellte Fred Witteborn vor elf Jahren vor. In seinem Entwurf spielen keineswegs gigantische Solarkollektoren im All, sondern Weltraumkolonien und riesige Weltraumstationen die Hauptrolle. Ausgehend von der Überlegung, dass auch solche Konstruktionen während ihres Umlaufs um ihr Muttergestirn die stellare Energie so effizient wie möglich verwerten sowie Restwärme abstrahlen, müssten fragliche Emissionen auch für Außenstehende zu messen sein.

Stellen Sie sich vor, unsere Zivilisation entwickelt sich noch eine Million Jahre lang weiter […]. Und stellen Sie sich vor, dass wir in den nächsten tausend Jahren damit anfangen, Weltraumkolonien zu errichten […]. In diesem Fall könnten wir für eine Zivilisation, deren Planet einen erdnahen Stern umkreist und die über astronomische Instrumente verfügt, die wir gegenwärtig selbst nutzen, beobachtbar sein. Umgekehrt bedeutet dies: Sollte eine Zivilisation in unserer kosmischen Nachbarschaft, die unserer ähnelt, uns um eine Million Jahre voraus sein, könnten wir diese mit dem künftig zur Verfügung stehenden Instrumenten observieren.

Schließlich seien bei einer großen Anzahl von Weltraumkolonien hohe Emissionsraten zu erwarten. Orbitale Kolonien etwa würden das Licht des Muttersterns partiell abblocken und das stellare Licht in Infrarotlicht umwandeln. Um solcherlei Objekte, die Witteborn als Quasi-Dyson-Sphären (QDS) bezeichnet, ausfindig zu machen, müsse man daher systematisch nach starker stellarer Infrarotstrahlung suchen. Denn letzten Endes gelten auch für hochentwickelte extraterrestrische Kolonisten, die stellares Licht zur Energiegewinnung absorbieren, die kosmosweit allgemein gültigen Gesetze der Thermodynamik. Auch diese würden das Licht ihres Sterns konsequent nutzen, zugleich aber dem Umstand Tribut zollen müssen, dass auch deren verbrauchte Energie unwiederbringlich ins All entweicht und andere Kulturen dadurch in die Lage versetzt, die Infrarot-Emissionen direkt oder indirekt zu registrieren.

Ist einmal ein Stern mit einem solchen Infrarot-Überschuss gefunden, ist es notwendig, zwischen Infrarot-Überschüssen zu unterscheiden, die von Weltraumkolonien oder natürlichem stellaren Staub sowie astralen Gesteinstrümmern stammen könnten.

Gelänge es, die Temperaturspanne der Quelle und das Alter des Sterns genau zu bestimmen, erhöhe sich die Wahrscheinlichkeit, echte Quasi-Dyson-Sphären zu lokalisieren, betont Witteborn, für den die beiden 10-Meter-Keck-Infrarotspiegel auf Mauna Kea (Hawaii/USA) die geeigneten Instrumente sind, um artifiziell-kosmische Ansiedlungen in Erdnähe aufzustöbern.

manua keaWitteborn, der bereits 1980 mit einem kleineren optischen Fernrohr bei 20 sonnenähnlichen Sternen im Infrarotlicht nach klassischen Dyson-Sphären fahndete, machte mit Blick auf seine neuen QDS-Objekte die Probe aufs Exempel und recherchierte in dem Computerarchiv des ESA-Satelliten Hipparcos. Das Astrometrie-Forschungsobservatorium bestimmte von 1989 vier Jahre lang die Positionen und Bewegungen von zirka 118.000 Sternen und erstellte im Anschluss eine genaue Himmelskarte. .

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Beim Studium des Sternkatalogs stachen Witteborn und seinem Team 299 Sonnen ins Auge, die im Vergleich zu anderen, ungefähr gleich heißen Sternen auffallend schwächer strahlten. Obwohl Witteborn zu seiner Enttäuschung bei ihnen nicht den geringsten Hinweis auf das Vorhandensein einer QDS fand, sprach er sich bereits 2002 für weitere computergestützte Suchläufe aus. Da das Gros der astronomischen Daten via Internet abrufbar sei, brauche man unter Berücksichtigung aller Parameter nur in den jeweiligen Online-Archiven zu recherchieren.

Mit neuen, leistungsfähigeren, bald zu Verfügung stehenden Infrarotinstrumenten […], deren Daten ins Internet gestellt werden, lässt sich eine kostengünstige computergestützte Suche nach QDS realisieren.

Todessterne in Sichtlinie – Per Transit Artefakte erkennen

Auf der Suche nach einem ebenso kostengünstigen und zugleich sehr effektiven Verfahren, um Relikte oder Objekte außerirdischer Schaffenskraft dingfest zu machen, ist Luc A. Arnold bei der Transit-Technik fündig geworden, die aufgrund ihrer Treffsicherheit in der Exoplanetenforschung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Schließlich spürten die Planetenjäger von den bislang insgesamt katalogisierten und bestätigten 854 extrasolaren Planeten mit der Transit-Technik allein 291 Kandidaten auf (Stand: Januar 2013).

abfallende lichtkurve

Bei dem Photometrie-Verfahren messen Planetenforscher die Helligkeitsschwankungen eines ausgewählten Sterns. Kreuzt ein dort beheimateter Exoplanet die Sichtlinie des anvisierten Muttersterns, können die Astronomen die minimale Helligkeitsschwankung messen, die für die Dauer des Transits um winzige Bruchteile abnimmt. Je nach Größe, Masse und Form des jeweiligen Objekts fällt der Amplitudenabfall in der Lichtkurve unterschiedlich aus.

Planeten via Transit lassen sich nur aufspüren, wenn aus der Perspektive des Beobachters der Sterntrabant zwischen Teleskop und extrasolarer Sonne steht und die Planetenbahn nahezu senkrecht zur Himmelsebene liegt. Nur dann ist das geringfügig abgeschwächte stellare Licht zu messen. Und nur auf diese Weise wird der unsichtbare Planet indirekt sichtbar, wobei die extrem geringen Schwankungen nur schwer zu berechnen sind. Aus der Intensität und Dauer der dabei entstehenden periodischen Muster können die Forscher auf die Größe und Umlaufbahn des extrasolaren Planeten schließen.

Ames NASA

Inspiriert von dem Charakteristikum, dass ein Exoplanet (aus Sicht der Erde) beim Vorbeiflug vor seinem Stern eine spezielle Lichtkurve aufweist und einen eigenen unverwechselbaren Fingerabdruck hinterlässt, brütete Luc A. Arnold vom Observatoire de Haute-Provence in Südfranreich eine Idee aus, die seinem Dafürhalten nach die Vertreter der klassischen, sprich optischen Astronomie, vor allem aber die Optical-SETI-Forscher (OSETI), die nach außerirdischen intelligenten Lasersignalen spähen, interessieren sollte.

In dem renommierten US-Fachmagazin Astrophysical Journal warf der französische Astronom Mitte 2005 die Frage auf, ob es nicht denkbar sei, mittels der Transit-Methode auch artifizielle Strukturen von der Größe von Kleinplaneten zu detektieren. Eine sehr fortgeschrittene extraterrestrische Kultur könnte riesige Sonnensegler, Sonnenkollektoren oder sogar kleine Kunstplaneten – der Todesstern aus dem Star-Wars-Kosmos lässt grüßen – gebaut und gezielt in die Umlaufbahn ihrer Heimatsonne oder anderer Sonnen platziert haben.

todes stern

Und zwar in der Art und Weise, dass außenstehende, in der richtigen Sichtlinie liegende Beobachter den Transit solcher Objekte im optischen Licht entweder direkt oder indirekt beobachten können. Sie wären weitaus kleiner als Dyson-Sphären, aber groß genug, um von Zivilisationen auf unserem technischen Niveau entdeckt zu werden.

Wir schlagen einen alternativen Weg für ein neues SETI-Programm vor. Von der Überlegung ausgehend, dass künstliche planetengroße Körper um andere Sterne existieren könnten und dass solche Objekte aus der Sicht eines bestimmten fernen Beobachters immer an dem Mutterstern vorbeiziehen, erhalten wir die Chance, diese mit der Transit-Methode zu entdecken und näher zu bestimmen. Hierbei gehen wir von der Annahme aus, dass künstliche Strukturen während des Transits anders erscheinen als natürliche Körper.

Todessterne in Sichtlinie – Via Simulation Artefakte aufgespürt

Um die fragliche Theorie zu testen, fütterten Arnold und sein Team ihren Computer mit Daten bekannter extrasolarer Transits und simulierten fiktive Artefakte und Vorbeiflüge. Als Bezugsstern nahmen sie HD 209458, eine sonnenähnliche Welt, bei der 1999 der erste Sonnendurchgang eines Exoplaneten (HD 209458b) überhaupt beobachtet wurde.

Von Exoplaneten ist bekannt, dass nicht allein deren Größe und Masse, sondern auch deren Form die Transit-Lichtkurve merklich beeinflussen. So präsentieren sich bei Ringplaneten oder an den Polen stärker abgeplatteten Planeten die Amplituden im Diagramm signifikant anders als bei durchschnittlichen Exoplaneten. Je stärker ein Planet von seiner Kugelform abweicht und je größer sein Ringsystem, desto auffälliger sieht seine Lichtkurve aus.

Dieser Effekt muss bei bizarr geformten Artefakten noch stärker zum Tragen kommen, sagte sich Arnold und wählte für das Computerexperiment drei nichtsphärische Typen: Dreiecke, „Two-Screen“ und „Six-Screen“-Objekte (siehe Bilder).

transit simulation

Die Messungen führten zu einem eindeutigen Resultat: Nichtkugelförmige künstliche Objekte wie Dreiecke oder noch exotischere Formen weisen allesamt eine sehr spezifische Lichtkurve auf. So erzeugte der simulierte Vorbeiflug eines symmetrischen angeordneten „Two-Screen“-Objekts zwei identische Lichtkurven. Bei einem Exoplaneten wäre es indes nur eine gewesen.

Dieser Effekt verstärkt sich, sobald die außerirdischen Konstruktionen nicht einzeln, sondern in Formation in Erscheinung treten. Bei multiplen Objekten, die beispielsweise in zeitlich abgestimmten Abständen – entweder periodisch oder absichtlich unregelmäßig – ihren Mutterstern passieren, fallen die Amplituden noch deutlicher aus, insbesondere wenn die Artefakte zusätzlich rotieren.

Mehrere künstliche Objekte produzieren Lichtkurven, die sehr leicht von natürlichen Transits zu unterscheiden sind. Wenn dagegen ein einzelnes artifizielles Objekt an dem Stern vorbei zieht, erschwert dies die Bestimmung seiner wahren Natur.

Noch klarere Konturen gewinnt die Lichtsignatur, wenn das Objekt exotisch geformt ist, im besten Fall sogar mehrere Körper am Stern entlang ziehen, die verschieden gestaltet sind. Nicht zuletzt mithilfe der Transithäufigkeit der artifiziellen Gebilde und dem von den Konstrukteuren gewählten Timing können Forscher auf die Kommunikationsbereitschaft der Außerirdischen rückschließen.

transit simulation 2

Sollten irdische Astronomen mit dem Corot-Weltraumobservatorium der Europäischen Raumfahrtagentur ESA oder der orbitalen Kepler-Sternwarte der NASA in erdnahen kosmischen Gefilden multiple Transits beobachten und dabei abweichende Lichtkurven registrieren, wäre dies laut Arnold ein klares Indiz dafür, dass eine extraterrestrische hochstehende Technologie versucht, einen interstellaren Dialog zu etablieren.

Wenn ein Objekt allein an dem Stern vorbei zieht, wenn also nur ein Körper zu einem bestimmten Zeitpunkt vor dem Stern steht, würden wir in puncto Helligkeit eine Folge von identischen Abnahmen wahrnehmen, die wie ein binärer Code aussähen: Transit – kein Transit.

Möglicherweise würden Astroingenieure sogar die Lichtkurven manipulieren und in ihnen Botschaften verstecken. Auf jeden Fall würden sie, um die Erfolgsaussichten zu erhöhen, nicht allein ein einzelnes künstliches Objekt auf die Reise schicken, sondern sich einer Vielzahl von Objekten bedienen.

transit simulation 3

Todessterne in Sichtlinie – Transit als neue OSETI-Variante

Luc Arnold hält die Transit-Variante für weitaus effektiver als das klassische OSETI-Verfahren, bei dem vornehmlich extrem kurze Laserpulse oder ungewöhnliche Lasersignal-Muster im Fokus stehen. Denn artifizielle, erdgroße Kunstplaneten würden viele Jahrmillionen um ihren Heimatstern kreisen und somit mit dem gegenwärtigen astronomischen Teleskopen gut zu lokalisieren sein.

Laserstrahlen hingegen würden auf ihrer einsamen Odyssee durchs All mit der Zeit enorm an Strahlkraft verlieren. Treffen diese etwa auf Gas- oder Nebelwolken, schwächt sich ihr Licht derart ab, dass vor allem die via Laser ausgesandten Nanosekunden-Pulse im kosmischen Lichtmeer untergehen. Bei der Transit-Option dagegen bräuchten die Aliens ihre gigantischen Kunstobjekte gleichwohl nur mit Triebwerken etc. zu bestücken, damit sie manövrierfähig und auf den künstlichen Umlaufbahnen stabil bleiben.

So nimmt es nicht wunder, dass Arnold für die SETI-Gemeinde und die Planetenjäger-Zunft einen praktikablen Vorschlag parat hat, der zwar nach ferner Zukunftsmusik klingt, den aber seiner Ansicht nach unsere Nachfahren eines Tages unbedingt beherzigen sollten:

Transits von künstlichen Objekten können in Zukunft auch ein Mittel für die interstellare Kommunikation von der Erde aus sein. Daher sollten unserer Empfehlung nach künftige Generationen später daran denken, mehrere erdgroße Artefakte in die Umlaufbahn unseres Heimatstern zu platzieren, um (für Aliens) erkennbare und intelligente Transits zu produzieren.

Bauanleitung für ein irdisches Artefakt

Wie ein von der Menschheit gebautes erdgroßes Artefakt später einmal aussehen könnte, beschrieb Luc Arnold in einem Fachbeitrag vor mehr als sieben Jahren. Danach könnten unsere fernen Nachfahren mit Leichtigkeit einen riesigen, aus Eisen bestehenden Schirm errichten. Seine Dicke würde nur einen Mikrometer (0,001 Millimeter) betragen und sein Durchmesser sage und schreibe 12.000 Kilometer aufweisen. Für den Bau einer derartigen Sphäre müsste Eisen in einer Menge verarbeitet werden, die Arnolds Berechnungen zufolge aufeinander gestapelt einen Durchmesser von 632 Meter ergäbe.

sonnensegelDa Eisen auch in ferner Zukunft auf Mutter Erde ein kostenbares Gut bleiben wird, sollten unsere Nachkommen das Material aus dem Hauptasteroidengürtel beziehen, wo eisenreiche Asteroiden vom Typ-M als Metalllieferant en masse zur Verfügung stehen. Ratsam wäre es, die Riesenblende noch vor Ort, sprich im Asteroidengürtel zu bauen und zusammenzusetzen.

planetenjäger

Um den Schirm in die richtige Parkposition zu bringen, sollte er zeitweise zum Sonnensegler umfunktioniert werden. Vorangetrieben vom solaren Lichtdruck, würde das kreisförmige Gebilde schnell Fahrt aufnehmen. Seine Konstrukteure sollten es sodann in die bestmögliche Position zwischen Erde und Sonne bringen, von wo es ungestört seine Kreise um die Sonne ziehen und viele Transits generieren soll. Geht es nach Luc Arnold, dann wäre der ganze Aufwand gerechtfertigt und nur einem Ziel untergeordnet. Der Schirm diente ausschließlich der Kommunikation und Kontaktaufnahme mit einer außerirdischen Technologie. Nicht mehr und nicht weniger.

Magische Astroingenieure – alles ist denkbar

So fantastisch Arnolds vor knapp acht Jahren erstmals eingebrachte Idee auch anmutet und eher dem Science-Fiction-Genre entliehen als wissenschaftlich fundiert zu sein scheint – es geht noch um Nuancen absonderlicher. Zu guter Letzt könnten nämlich alle vermeintlich natürlichen astrophysikalischen Phänomene theoretisch auch einen künstlichen Ursprung haben, ob es hierbei nun um Dunkle Energie, Schwarze Löcher, Pulsare, Minipulsare, Neutronensterne, Quasare, Neutrinos, Gravitationswellen oder um Gammastrahlenblitze handelt. Denn für jedes dieser Phänomene könnten nach Meinung zahlreicher SETA-Forscher Superzivilisationen verantwortlich sein, die entweder absichtlich Botschaften ins All senden oder nur ihrer regulären Arbeit nachgehen und dabei jede Menge „Dreck“ produzieren.

So bizarr diese Hypothese beim ersten Lesen wirkt – sie hat auch ihre Anhänger, selbst unter den seriösen und arrivierten SETI-Forschern. Zu diesen zählt fraglos Seth Shostak, ein konservativer, dennoch begeisterungsfähiger Skeptiker und Könner seines Fachs. Der Chefastronom des SETI-Instituts stellte 2002 en passant die Überlegung an, ob das ungewöhnliche Aussehen der M82-Galaxie, die „zu explodieren“ scheint, wirklich das Ergebnis eines astrophysikalischen Prozesses sei:

Man kann versuchen, das mit natürlichen Prozessen zu erklären. Aber vielleicht wird dort auch gerade ein großer galaktischer Krieg ausgetragen, wer weiß?

Auch mit Blick auf extraterrestrische künstliche geschaffene Strukturen kann eigentlich jeder geneigte SETA-Fantast alle astrophysikalischen Phänomene mit dem bunten Treiben von Alien-Astroingenieuren erklären oder „wegerklären“

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Praktisch jede Helligkeitsschwankung eines Sterns, jede noch so winzige Veränderung in seinem Lichtspektrum, jede unbekannte Röntgenstrahlenquelle, jeder aus dem Takt geratende Pulsar, jeder ungewöhnliche Gammastrahlenblitz, jede verfrühte oder verspätete Supernova-Explosion könnte eine Superzivilisation beim Bau von Artefakten absichtlich oder unabsichtlich verursacht haben.

Megatechnologien könnten Wurmlöcher herstellen und stabilisieren – und sie zum Kunstwerk verklären. Sie könnten intergalaktische Manipulationen vornehmen, um astrale Denkmäler zu errichten, die ihre kosmische Omnipotenz unterstreichen.

Arthur C. Clark 1917 bis 2008

Was auch immer die magischen Astroingenieure machen – wir können über Zauberkünste dieses Niveaus nur rätseln und staunen, so wie es der weitsichtige Arthur C. Clarke in einem seiner drei Gesetze andeutet: „Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.“ So gesehen sind der Fantasie hier keine Grenzen gesetzt.

Und Fantasie à la Clarke ist gefragt. Eine Rückbesinnung auf den Mond scheint zeitgemäßer und erfolgversprechender denn je. Schließlich hat zumindest auf dem lunaren Begleiter der Erde literarisch der erste extraterrestrische Monolith das Licht unserer Sonne erblickt. Und hier könnte nach Ansicht eines sehr bekannten Physikers zugleich auch jener Ort sein, an dem wir dereinst das Antlitz eines fremden, nicht von Menschenhand geschaffenen Artefakts erblicken, das viele Millionen Jahre lang auf seine Freilegung wartete …

Quelle: http://www.heise.de/tp/artikel/37/37315/1.html

Gruß an die Forscher

TA KI

Europa und die UDSSR (letzter Teil)


Rußland als Ziel der UFOs

Seit den 80er Jahren nehmen die UFO-Sichtungen über Rußland zu.

14.6.1980: Ein gigantisches UFO (eine 100 m durchmessende Kugel) überflog Moskau und wurde von Tausenden Menschen beobachtet. Von Zeit zu Zeit stieß dieses Objekt kleinere Flugkörper aus, die sich am Himmel verteilten und oftmals landeten.

23.8.1981: Wieder UFO-Sichtung über Moskau. Diesmal überflog eine ganze Flotte von 17 riesigen Raumschiffen die Stadt. Sie waren in Begleitung von etwa einem Dutzend kleinerer Objekte.

12.3.1982: Eine metallische Lichtkugel rammte einen Güterzug, der geheime Fracht von Tomsk nach Novosibirsk (Sibirien) brachte.

1.6.1982: Gegen 2.00 Uhr erschienen zwei orangenfarbene, quallenförmige UFOs über dem sowjetischen Raumfahrtzentrum Baikonur. Während das eine weiterflog, blieb das zweite über den Hauptabschußrampen stehen. Aus ihr kam ein silbriger Regen, der 14 Sekunden sein Ziel einhüllte. Am nächsten Tag entdeckten die Wachposten, daß hunderte Bolzen und Nieten aus den Stahlträgern der Abschußrampen entfernt worden waren. Für zwei Wochen mußten alle Raketenstarts, die für Baikonur geplant waren, verschoben werden.

26.8.1983: Die sowjetische U-Boot-Basis Ventspils ortete an der litauischen Küste ein kugelförmiges UFO in 3000 Metern Höhe. Sechs MiG Abfangjäger wurden hochgeschickt mit dem Auftrag, den fremden Eindringling zu stellen, zur Landung zu zwingen oder abzuschießen. Als die MiGs nahe genug heran waren erhielten sie Feuerbefehl. Die Raketen blieben jedoch in den Flugzeugen stecken und explodierten. Fünf der sechs MiGs stürzten ab, die sechste kollidierte mit dem UFO, konnte aber schwer beschädigt landen.

2.12.1983: Hunderttausende Bewohner der Ukraine rund um die Stadt Lugansk beobachteten ein hell strahlendes Gebilde am Nachthimmel, umgeben von sieben leuchtenden Kugeln.

Februar 1984: Von der Akademie der Wissenschaften und der Union der wissenschaftlichen und technischen Gesellschaften der UdSSR wurde die „Kommission zur Untersuchung ungewöhnlicher atmosphärischer Phänomene“ unter Vorsitz des Ex-Kosmonauten und stellvertretenden Vorsitzenden der Akademie der Wissenschaften, General Pavel Popovitch gegründet. In der landesweiten Presse wurden Aufrufe veröffentlicht, fortan UFO-Sichtungen an diese Kommission zu melden. In wenigen Wochen trafen über 30.000 Briefe ein.

Mai 1984: Sowjetische Nordmeerflotte kampfunfähig – nicht lebensfähig für sechs Monate. Am 13.5. flogen die Raketenlagereinrichtungen der Severomorsk Marinebasis auf der Kola-Halbinsel durch eine schnelle Folge von Explosionen in die Luft. Die sich daraus ergebenen Folgeexplosionen konnten bis zum 18.5. nicht unter Kontrolle gebracht werden. Am 15. Mai flogen in der Nähe von Bobruysk (138 km südöstlich von Minsk) 10 von 11 Munitionslagerhäuser in die Luft.

26.5.1987: Sichtung einer Flotte von einem großen, blaugrauen, zigarrenförmigen Flugkörper und sechs kleinen, kugelförmigen UFOs über Kiew.

4.7.1989: Tiblissi, Georgien/UDSSR: Auf der Fahrt durch einen Tunnel wird David (27) bewußtlos, findet sich wieder in seinem Bett, erinnert sich noch schemenhaft daran in ein UFO gebracht und dort untersucht worden zu sein. In der Folgezeit wurde von einigen Heilerfolgen berichtet, die in Zusammenhang mit diesen Außerirdischen standen, die, wie einige Kontaktpersonen mitteilten, aus dem Orion, Planet Nummer 9 kommen sollen.

Im Sommer 1989 landeten Dutzende UFOs in der gesamten UdSSR. Am 27.9.1989 haben Sowjetische Wissenschaftler die Landung eines UFOs in einem Park der russischen Stadt Woronesch bestätigt. Sie haben auch die Landestelle identifiziert und Spuren von Außerirdischen gefunden. Hunderte Bewohner der Stadt sahen ein bananenförmiges Objekt am Himmel. Eine 10 Meter durchmessende Kugel landete. Im unteren Teil öffnete sich ein viereckiger Eingang, und heraus trat ein 3 Meter großer Außerirdischer mit einem kleinen Kopf und einem dritten Auge auf der Stirn. Ihm folgte ein weiterer Außerirdischer sowie ein kleinerer, kopfloser Roboter. Insgesamt kam es zu mindestens drei Landungen zwischen dem 23.9. und dem 3.10. Gleichzeitig wurden ähnliche Kugel-Raumschiffe und riesenhafte Insassen bei Marbella, Spanien und in der Nähe von Zagreb, Jugoslawien beobachtet.

Reuters: UFO-Landung nahe der Uralstadt Perm. Der Journalist Pawel Muchortow begegnet Außerirdischen. Die Wesen waren ca. 3 Meter groß und kamen in einem kugelförmigen Raumschiff. Sie teilten ihm mit, sie kämen aus dem Sternbild Waage, Roter Stern. Sie werden von einem zentralen System aus geführt. Er fragte, warum sie ihn nicht mitnehmen wollen. Antwort: „Es wäre gefährlich für uns – Du würdest Gedankenbakterien bringen“.

U-Boote vor Schweden

Von 1982 bis 1988 hat Schweden Probleme mit fremden, nichtidentifizierten U-Booten (USOs) vor ihrer Küste. Hier einige Beispiele:

September 1982: Fast jede Woche werden die Schweden daran erinnert, daß ihr neutrales Land eines der bevorzugten Gebiete für die militärische Aufklärung durch fremde Mächte sind. Wasserbomben haben bis jetzt nicht geholfen. Am 1.10. kreiste die schwedische Marine ein fremdes Geister-U-Boot ein. Dicke Stahlnetze versperrten den Weg. Keine Reaktion auf Wasserbomben. Froschmänner brachten ein magnetisch haftendes Horchgerät bei dem fremden U-Boot an, welches jedoch 20 Minuten später, nach dem Einschalten seines Antriebs, wieder abfiel.

1983 März: „Fremde U-Boote sind seit 1982 mehr als 40 mal in schwedischen Gewässern und zum Teil bis vor geheime Verteidigungsanlagen der Marine eingedrungen. Zur Zeit der bisher schwersten und umfassendsten Verletzung der Hoheitszonen befanden sich sechs U-Boote vor der geheimen Marinebasis Muskö südlich von Stockholm.

Mai: Auf der Jagd nach U-Booten setzt die schwedische Marine Raketen ein – Tag und Nacht nu Texas und Mexico ab. Es w März 1984: Belagerungszustand in Karlskrona Bucht: Nachdem dort Schiffe und Taucher seit drei Wochen ein USO jagten und auch fremde Froschmänner sichteten, hat die Marineführung die Sicherheitsmaßnahmen drastisch verschärft.

Oktober 1986: Wieder fremde U-Boote in Schweden – Russen können es nicht gewesen sein. Von Juli bis August 86 drangen 15 mal fremde U-Boote in Schwedens Gewässer ein. Die Nationalität konnte nie festgestellt werden.

Juli 1987: Schweden wieder auf U-Bootjagd; Wasserbomben auf Robben; Wasserbomben auf nicht identifiziertes Ziel in der nördlichen Ostsee geworfen. August: Schwedens vergebliche Jagd nach Unterseebooten; Fotos, Geräusche und Augenzeugen.

Juni 1988: Schweden verstärken U-Bootjagd: In den vergangenen Wochen wurden in den Stockholmer Schären mehr als 50 U-Boot-Granaten und Minen gegen fremde Eindringlinge zur Explosion gebracht. Russen schlagen vor, eine gemeinsame Flotteneinheit zu bilden, um die „verfluchten U-Boote aufzustöbern und zu versenken“, weil sie die Beziehungen zwischen den beiden Ländern gefährden.

August: Robbensterben vor den deutschen Küsten. Dies wird in Zusammenhang mit den Wasserbomben auf die U-Boote gebracht.

Die Weltpolitik wandelt sich

November 1985: Ronald Reagan trifft sich zum ersten Mal mit Gorbatschow. Reagan empfahl ihm eine Einheitsfront für den Fall einer Invasion aus dem All.

17.11.1986: Die Besatzung einer japanischen Verkehrsmaschine sichtete mehrere UFOs über Alaska, was von Fluglotsen bestätigt wurde. sie sahen zwei Lichterketten, die zunächst auf der Stelle schwebten, bevor sie stoßartig schnell über den Himmel fegten. „Urplötzlich tauchten zwei Raumschiffe auf und strahlten uns an“, sagte der Kapitän. Später über Fairbanks bemerkten sie die „Silhouette eines gigantischen Raumschiffes“. 650 Kilometer hatte das fremde Objekt die japanische Maschine verfolgt. Die Japaner wurden von Inspektoren der Luftfahrtbehörde vernommen. Die Protokolle darüber umfassen 42 Seiten. Sie wurden gefragt, ob die „seltsamen“ Geräusche, die sie während den Funkstörungen gehört haben „der deutschen Sprache“ ähnlich gewesen seien. [21]

20.11.1986: Zeitungsmeldung: In einem Geheimpakt, geheimer als die A-Bombe oder die Invasion in der Normandie, haben Präsident Ronald Reagan und Parteichef Gorbatschow beschlossen ihre militärischen Kräfte zu vereinen, um die Erde gegen den Angriff feindlicher Raumschiffe zu verteidigen.

Das gegenseitige Verteidigungsbündnis verpflichtet sowohl die USA als auch die Sowjetunion all ihre Atomraketen, Spionageflugzeuge, bemannte und unbemannte Raumschiffe – einschließlich Shuttle – in einer universellen Operation zu vereinen.

Das Papier umfaßt Mobilmachung der konventionellen Luft-, See- und Landstreitkräfte und den sofortigen Einsatz von russischen und amerikanischen Atom-U-Booten. Von größerer Bedeutung ist jedoch die Bereithaltung der Militärsatelliten, die sich schon in der Erdumlaufbahn befinden. Diese können Laserwaffen auf angreifende Weltraumschiffe richten, auch wenn sie sich noch weit draußen befinden.

17.2.1987: Auf dem Treffen in Genf äußerte der Präsident der USA den Gedanken darüber, daß sich die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion – falls der Erde eine Invasion von Außerirdischen drohen würde – vereinigen werden, um diesen Überfall zurückzuschlagen. [22]

 

Die geheime Regierung

CIA und National Security Agency

Während der frühen Jahre übten ausschließlich die Luftwaffe der USA und die CIA die Kontrolle über das Alien-Geheimnis aus. Tatsächlich wurde die CIA durch Präsidentenbefehl zunächst als „Central Intelligence Group“ gegründet, mit dem ausschließlichen Auftrag, sich mit der Anwesenheit der Außerirdischen zu befassen. Im später verabschiedeten „Nationalen Sicherheitsgesetz“ führte man sie als CIA.

Der „Nationale Sicherheitsrat“ (NSC, National Security Council) wurde zur Überwachung der Geheimdienste gegründet. Eine Reihe von Anordnungen und Befehle seitens des NSC entbanden die CIA von ihren ursprünglichen Aufgaben der Zusammenstellung ausländischer Geheimdienstinformationen und betrauten sie mehr der Entwicklung mit der Maßgabe, daß a Bestimmte Dekrete des NSC legalisierten Geheimdienstoperationen und Praktiken außerhalb des Rechts, weil sie für die nationale Sicherheit als „annehmbar“ zu vertreten waren. Alsbald wurden sie dahingehend interpretiert, daß niemand an der Spitze etwas wissen wollte, bevor die entsprechenden Aktivitäten nicht erfolgreich abgeschlossen waren. Dies schuf einen Puffer zwischen dem Präsidenten und der Information. Sinn dieses Puffers sollte sein, den Präsidenten in die Lage zu versetzen, jegliche Kenntnis zu bestreiten, falls Lecks den wahren Tatbestand durchsickern lassen sollten. Dieser Puffer wurde in den späteren Jahren ausschließlich dazu benutzt, die nachfolgenden Präsidenten nur so viel über die Anwesenheit der Außerirdischen wissen zu lassen, wie es die geheime Regierung und die Nachrichtendienstler für vertretbar befanden. Der CIA soll aus einem einzigen Grund ins Leben gerufen worden sein (Cooper, Milton William, 23.5.1989, Die geheime Regierung Ursprung, Wesen und Zweck von MJ12):

Sich mit der Alien-Frage zu beschäftigen
und eine Kontinuität zu wahren, wer immer auch der Präsident sein mag.

Die nationale Kampagne gegen die UFO-Sichtungen wurde von der CIA 1953 angeordnet. Sie publizierte seitdem zahlreiche Studien und siedelte Hunderte von Artikeln in der Presse an, um eine Atmosphäre von Hohn und Spott in der UFO-Sache zu verbreiten. Man ersann falsche „UFO-Kontakte“ und Betrügereien jeglicher Art. Diese Kampagne läuft heute noch und sickert in viele zivile UFO-Kreise ein.

Der geheimen Regierung Amerikas, unter anderem der CIA wird nachgesagt, „unangenehme“ Politiker liquidiert zu haben. So auch James Forrestal, damaliger Verteidigungsminister. Er stimmte nicht mit der Geheimhaltung der Außerirdischen-Fragen überein und wollte die Führer der Parteien und den Kongreß informieren. Truman wies ihn an zurückzutreten, weil befürchtet wurde, daß Forrestal anfange zu reden. Man begann, ihn zu isolieren und zu diskreditieren. Am frühen Morgen des 22.5.49 banden CIA-Agenten ein Bettlaken um seinen Hals, befestigten das andere Ende in seinem Zimmer und warfen ihn aus dem Fenster. Das Laken riß und er stürzte zu Tode.

John F. Kennedy

Am 22.11.1963 wurde J. F. Kennedy während einer Autofahrt durch Dallas (Texas) von tödlichen Schüssen getroffen. Ursprünglich wurde Harvey Lee Oswald dafür verantwortlich gemacht. Nach Informationen aus den 80er Jahren soll Kennedy erschossen worden sein, weil er die Öffentlichkeit, nachdem er Kenntnis über die Alien-Projekte erhalten hatte, informieren wollte. Während seiner Amtszeit entdeckte Präsident Kennedy Teile der Wahrheit bezüglich der Aliens und der Verwicklung des CIA in Drogengeschäfte, die der Finanzierung der Außerirdischen-Projekte dienen sollte. Er stellte 1963 ein Ultimatum. Kennedy wollte dem amerikanischen Volk im folgenden Jahr die Anwesenheit der Außerirdischen bekanntgeben und rief einen Plan zur Durchsetzung seiner Entscheidung ins Leben.

Kennedys Entscheidung verursachte Besorgnis bei den Verantwortlichen. Seine Ermordung wurde durch das Richtlinienkomitee befohlen und von Agenten des MJ12 in Dallas ausgeführt. Kennedy wurde durch den Fahrer seines Wagens erschossen. Das Office of Naval Intelligence soll nach Aussagen eines Ex-Geheimdienstlers an der Ermordung Präsident Kennedys mitgewirkt haben. Es war ein Geheimdienstagent, der die Limousine gefahren und Kennedy in den Kopf geschossen hat. Alle Augenzeugen, die nahe genug am Wagen standen und sahen, wie der Fahrer Kennedy tötete, wurden selbst innerhalb der nächsten zwei Jahre ermordet. Viele andere Patrioten, die während der nächsten Jahre versuchten, das Geheimnis der Außerirdischen zu lüften, wurden ebenfalls ermordet.

 

Die Bilderberger

Seit dem Roswell-Ereignis hatte Präsident Truman nicht nur die Alliierten, sondern auch die Sowjetunion über die Entwicklung des Alien-Problems auf dem laufenden gehalten. Dies geschah für den Fall, daß sie sich zu einer Bedrohung für die menschliche Rasse entwickeln sollten. Pläne wurden erarbeitet, um die Erde im Fall einer Invasion verteidigen zu können. Die internationale Geheimhaltung stieß dabei auf größte Schwierigkeiten. Man erkannte, daß eine Außenseitergruppe notwendig war, zur Überwachung und Koordination der internationalen Anstrengungen zur Wahrung des Geheimnisses und zum Schutz der Regierungen vor Entdeckung durch die Presse. Dies führte zur Formation der mächtigsten Geheimorganisation der Welt, die in der Öffentlichkeit als Bilderberger bekannt wurde.

Der Mann, der diese Gruppe organisierte, war Prinz Bernhard von den Niederlanden. Das erste Treffen fand 1954 im Hotel „Bilderberg“ in Osterbeck, Holland statt und wird seitdem jährlich in einem anderen Land abgehalten. Es ist eine dreitägige Konferenz, an der jeweils etwa 100 führende europäische und nordamerikanische Vertreter aus Hochfinanz, internationalen Organisationen, Industrie, Politik, Gewerkschaft, Militär, Universitäten und Presse teilnehmen.

Majestics 12

Anfang 1953 wußte Eisenhower, daß er bei der Lösung des Alien-Problems nicht den Kongreß in das Geheimnis mit einbeziehen konnte. Eisenhower und Nelson Rockefeller begannen zur Überwachung der Alien-Aktivitäten eine geheime Organisation zu planen. Eisenhowers geheime Präsidentenorder NSC 5412/1 schuf ein Dauerkommittee, Majestics 12 (MJ 12) genannt, welches alle geheimen Aktivitäten, die sich mit der Alien-Frage beschäftigen, überwachen und steuern sollte. Alle Mitglieder von MJ 12 waren Angehörige einer Geheimgesellschaft von Universitätsabsolventen, die sich selbst als die „Jason Society“ oder die „Jason Scholars“ bezeichneten. Sie rekrutierte ihre Mitglieder aus den Reihen der „Skull and Bones“- und der „Scroll and Keys“-Vereinigungen von Harvard und Yale.

Innerhalb der ersten Wochen nach seiner Wahl hatte Eisenhower Nelson Rockefeller zum Vorsitzenden eines „Beratungskomitees des Präsidenten in Fragen der Regierungsorganisation ernannt. Es wurde einem einzigen Ministerium unterstellt, genannt Department for Health, Education and Welfare (Abteilung für Gesundheit, Erziehung und Wohlfahrt). Die Gruppe besteht aus ranghöchsten Regierungsbeamten und Wissenschaftlern, geleitet vom Direktor der CIA. Sie existiert bis zum heutigen Tag.

Das Illuminaten-Szenario

Schauen wir uns in diesem Zusammenhang die jünge Entwicklung auf der Erde an, die, so wie es scheint, Mitte 1700 beginnt. Zu diesem Zeitpunkt wird ein Plan zur Kontrolle der Menschheit erstmalig deutlich.

Im Jahre 1743 wurde in Frankfurt am Main ein Mann namens Mayer Amchel Bauer geboren. Sein Wappen war eine rote Flagge, das Siegeszeichen für die revolutionsbewußten Juden in Osteuropa. Es sollte später die Siegesflagge der russischen Revolution werden. Er änderte seinen Namen in Rothschild. Er soll die Pläne zur Gründung der Illuminaten entworfen und Adam Weishaupt, mit deren Aufbau und Weiterentwicklung beauftragt haben (Des Griffin, Wer regiert die Welt, S. 73-78).

Am 1. Mai (unserem heutigen Tag der Arbeit) 1776, gründete Weishaupt den Illuminatenorden, mit dem erklärten Ziel der Errichtung eines Novus Ordo Saeclorum, einer neuen Weltordnung, als Vorbereitung für den „einen Herrscher“. Was diese neue Weltordnung uns bringen soll, ist in den Schriften Weishaupts und späteren Plagiaten, wie dem kommunistischen Manifest, den Protokollen der „Weisen von Zion“ und einem internen Bilderberg-Papier vom Mai 1979 eingehend beschrieben. Eine Unmenge von Szenarien, wobei im Nachfolgenden nur einige erwähnt sind, unterstützen dieses Ziel. Es wirkt wie ein riesiges Monopoly-Spiel, mit der Erde als Spielfeld und der gesamten Menschheit als Spielfiguren. Die Illuminaten verbanden sich mit den Geheimgesellschaften dieser Zeit.

Auf dem ersten zionistischen Weltkongreß 1897 in Basel legte Theodor Herzl, Gründer des „Zionismus“ ein Programm vor, welches den Weishauptplan verdeutlicht. Zitate (nur andeutungsweise wiedergegeben) (Des Griffin, Wer regiert die Welt, S. 250):

Die besten Resultate zur Kontrolle der Massen werden durch die Anwendung von Kraft und Terror, nicht durch akademische Diskussionen erreicht…
Basierend auf den Naturgesetzen kommt Richtigkeit (Recht) durch Macht.
Menschenrechte sind immer als ein Köder benutzt worden, um die Massen für sich zu gewinnen.
Der Zweck heiligt die Mittel. Laßt uns nicht unsere Aufmerksamkeit auf das lenken, was gut und moralisch ist, sondern auf das, was nützlich und notwendig ist. Vor uns liegt ein Plan, von dem wir nicht abweichen können, ohne die Arbeit von Jahrhunderten zu gefährden.
Denkt an den Erfolg, den wir durch den Darwinismus, Marxismus und Nieztscheismus erreicht haben. Wir sollten all das dadurch kreierte Chaos erkennen, welches durch diese Denkrichtungen hervorgerufen wurde.
Die Medien fielen in unsere Hände… Durch diese haben wir eine Macht zur Beeinflussung, während wir selbst im dunkeln bleiben.
Heute kann gesagt werden, daß wir nur wenige Schritte davon entfernt sind unsere Ziele zu erreichen… Alle europäischen Staaten wurden erobert.
Unter unserer Führung wurde die Aristokratie zerstört.
Geistige Führer der Gesellschaft müssen vernichtet werden.

Die ersten Schritte in Richtung einer neuen Weltordnung fanden mit der französischen Revolution (1789) statt. Unter dem Deckmantel von „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“, wurde die Vorbereitung zur Abschaffung der Monarchien getroffen.

Etwa zur gleichen Zeit, 1789, wurde der Grundstein zur späteren „Rassenhygiene“ gelegt. Thomas Robert Malthus, englischer National-Ökonom und Historiker warnte vor der Überbevölkerung und machte hauptsächlich die sich so schnell vermehrende Arbeiterklasse dafür verantwortlich. Nachfolgende „Denker“ wie Darwin, Galton, Gobineau, Chamberlain, bezogen sich auf Malthus und aufeinander. Galton entwickelte das Gebiet der Eugenik, fest entschlossen die menschliche Rasse durch gezielte Zucht, mit Hilfe einer „sozialen Intervention“ zu verbessern. Houston Steward Chamberlain, Engländer mit deutscher Nationalität, stellte die deutsche Rasse als die reinste Form des Ariertums hin und verdammte seiner Ansicht nach minderwertige Rassen wie die Juden und Neger als degeneriert. „Eugenik“ wurde zu einer internationalen Bewegung, die in Deutschland unter Hitler ihren Höhepunkt in der Rassengesetzgebung erreichte. Hier kam die „Abschaffung lebensunwerten Lebens“, die Euthanasie zum Ausbruch. Nach dem Zweiten Weltkrieg unter dem verführerischen Namen der nationalen Gesellschaften für „geistige Gesundheit“ weitergeführt, haben wir heute die Versuche, den Menschen sowohl geistig als auch genetisch zu kontrollieren (Bernhard Schreiber, Die Männer hinter Hitler).

1812 wurde Nathan Oberhaupt des Hauses Rothschild. Den Rothschilds wird eine unbegrenzte, fast übernatürliche Fähigkeit bescheinigt, die Zukunft vorauszusehen und vollen Nutzen daraus zu ziehen. Rothschild sicherte seine Position als unsichtbarer Herrscher Europas, indem er Machtgruppierungen von nahezu gleicher Stärke finanzierte und somit kontrollierte. Er mußte sicherstellen, daß Königshäuser mit Königshäusern bedroht werden konnten und schuf gleichzeitig eine dritte Macht, die als Polizei dienen würde – England. Der Ausgang eines Krieges ließ sich vorausbestimmen, indem man beobachtete, welcher Seite England gewogen war. England befand sich immer auf der Seite des Gewinners. Hier wird das Gesetz deutlich, daß in jedem Streit, sei es zwischen Ländern, Gruppen oder Individuen, eine „Dritte Partei“ existieren muß, von den Streitenden unentdeckt, welche die Auseinandersetzung schürt.

Ende der 20er und Anfang der 30er Jahre des 19. Jahrhunderts streckte Rothschild seine Fühler in die „neue Welt“, nach Amerika aus. Seine Ideen wurden unter anderem von Clinton Roosevelt, einem direkten Vorfahr von Franklin Delano Roosevelt unterstützt. Die amerikanischen Illuminaten machten sich stark für eine Bewegung, die später als Kommunismus hervortreten würde, mit Clinton Roosevelt als Vertreter der Arbeiterklasse. Die Rothschilds finanzierten beide Seiten des amerikanischen Bürgerkrieges. Präsident Lincoln weigerte sich die exorbitanten Zinsen zu zahlen und wurde kaltblütig von John Wilkes Booth am 14. April 1865 erschossen. Karl Marx, Mitglied einer Zweigorganisation der Illuminaten, erhielt den Auftrag, das „kommunistische Manifest“ zu schreiben, wobei es sich um nichts weiteres als eine veränderte Abschrift der Ideen Weishaupts und seines Schülers Clinton Roosevelt handelte (Des Griffin, Wer regiert die Welt).

Parallel dazu beginnt die Neuzeit der Abstammungslehre und des Rassismus. Arthur Comte de Gobineau publiziert sein Buch „Über die Ungleichheit menschlicher Rassen“. Charles Darwin, entwickelte seine Theorien über die Evolution und absorbierte die Ideen von Malthus. Das philosophische Grundkonzept besteht darin, daß der Wert des Menschen durch seine genetische Abstammung bestimmt ist. Spätere „Denker“ in Psychologie und Psychiatrie, wie Wundt, Pavlov etc., „beweisen“ anhand von Experimenten mit Ratten und Hunden, daß der Mensch nur ein konditionierbarer Reiz-Reaktionsmechanismus ist. Ihm wird seine geistige Herkunft schlichtweg abgesprochen (Bernhard Schreiber, Die Männer hinter Hitler).

Nach den Aussagen Wilhelm Maximilian Wundts war die Willenskraft des Menschen das direkte Resultat erfahrener Stimulationen, die in sein Bewußtsein und Unterbewußtsein eindringen. „Der Wille war Reaktion“, nicht etwa die unabhängige Absicht eines ursächlichen Individuums. Wundt war der Ansicht, daß der Mensch das Spirituelle und die Selbstbestimmung nicht brauche. Für die Experimental-Psychologen wurde Erziehung zu einem Prozess „dem Individuum wichtige Erfahrung mitzugeben mit dem Zweck, die richtige Reaktion zu erlauben“.

Dieses Szenario, mit Auswirkungen auf das gesamte spätere Erziehungssystem, hauptsächlich auf das der Vereinigten Staaten, bekommt einen enormen Aufschwung, als John D. Rockefeller ins Ölgeschäft einsteigt. Mit Hilfe der Rothschild-Finanzierung, über Warburg und Schiff, konnte Rockefeller sein Standard Oil Imperium erheblich ausbauen. 1883 kontrolliert er über 95% der nationalen Ölproduktion in den Vereinigten Staaten. Über Stiftungen fließt sein Geld unter anderem in die Ausbildung von Lehrern, die aus späteren Generationen „sozial angepaßte“ Mitglieder der Gesellschaft zu machen versuchten.

John Dewey, Vater der amerikanischen Erziehung, Wundt-Abkömling zweiter Generation: „Erziehung (Ausbildung) besteht darin, entweder seine Fähigkeiten in einer sozialen Richtung einzusetzen, oder darin, seine Erfahrung mit anderen zu teilen, um sein eigenes Bewußtsein zum Bewußtsein der Rasse zu erweitern… Das letzte Problem von Erziehung liegt in der Koordination psychologischer und sozialer Faktoren… Koordination verlangt, daß das Kind sich selbst ausdrückt, …aber in die Richtung, daß soziale Ziele erreicht werden“. Nach den Worten von Dewey’s Schüler Rugg:

… durch die Schulen der Welt werden wir ein neues Konzept einer Staatsform verbreiten – eines das sämtliche Aktivitäten der Menschen umfassen wird, eines, das nach wissenschaftlicher Kontrolle und Handhabung der ökonomischen Belange im Interesse aller Menschen verlangt„. (Klass-Lionni, Die Leipzig Connection, S. 22-24).

Eines der größten Ziele des Rothschild-Clans war die Gründung des in Privathänden befindlichen Federal Reserve System, womit die Kontrolle über die Finanzen der Vereinigten Staaten in die Hände der Geldmonopolisten gelegt wurde. Paul Warburg wurde der erste Vorsitzende des „Fed“. Kongreßabgeordneter Charles Lindbergh 1913:

Mit diesem Gesetz wird der gigantischste Konzern dieser Welt gegründet. Wenn der Präsident (Wilson) diese Gesetzesvorlage unterzeichnet, wird die unsichtbare Regierung der Geldbarone legalisiert. Das schwerste Verbrechen des Kongresses ist sein Währungssystem. Das schlimmste gesetzgeberische Verbrechen aller Zeiten wird mit diesem Bank- und Währungsentwurf begangen“.

Roland G. Usher in seinem 1913 verfaßten Buch „Pan Germanism“ betont: „Die Londoner und Pariser Bankhäuser – die internationalen Bankers – kontrollieren jederzeit die verfügbaren Ressourcen der Welt und können daher praktisch die Geschäfte eines Unternehmens zulassen oder unterbinden, für die mehr als einhundert Millionen Dollar gebraucht werden.“

Die Zahlung der Zinsen auf diese riesenhaften Summen wird durch die Verpfändung des Steueraufkommens dieser Länder sichergestellt, und im Falle schwächerer Nationen durch die tatsächliche Übergabe des Vermögens an die Agenten der englischen oder französischen Bankers. Darüber hinaus werden ein sehr großer, wenn nicht der größte Teil der Aktien und Industriepapiere der Welt diesen beiden Ländern geschuldet und die Grundsätze vieler Weltkonzerne von ihren Finanzministerien diktiert.

Finanziert von den Rothschildbankiers, und mit dem kommunistischen Illuminatenplan Marx’s in der Tasche reisten im April 1917 Lenin und eine Gruppe von 32 russischen Revolutionären per Bahn von der Schweiz über Deutschland und Schweden nach Petrograd in Rußland, um sich mit Trotzki zu treffen und die Revolution zu Ende zu führen.

Die Finanzierung der russischen Revolution wurde vom „New York Journal American“, Ausgabe vom 3.2.49, bestätigt: „Der Enkel des Bankiers Jacob Schiff schätzt heute, daß sein Großvater ungefähr 20 Millionen Dollar für den endgültigen Triumph des Bolschewismus in Rußland aufwandte“. Das Banner der Rothschilds wurde zum Markenzeichen der kommunistischen Revolution, bei der 30 Millionen Menschen starben.

Bereits im Jahr 1817, hundert Jahre vor dem ersten Weltkrieg, wurde von Albert Pike, dem souveränen Großmeister des Altertümlichen und Anerkannten Schottischen Ritus der Freimaurerei und obersten Illuminaten in Amerika, in einem Brief an den Illuminaten Giuseppe Mazzini in anschaulichen Einzelheiten ein Plan dargelegt (Des Griffin, Wer regiert die Welt):

Der Erste Weltkrieg sollte zusammengebraut werden, um das zaristische Rußland zu zerstören und dieses weite Land unter die unmittelbare Kontrolle der Illuminaten-Agenten zu bringen. Rußland sollte dann als Buhmann benutzt werden, um die Ziele der Illuminaten weltweit zu fördern.

1914: Franz Ferdinand, Erzherzog von Österreich und seine Gattin werden durch das Attentat eines serbischen Nationalisten beim Besuch in Sarajevo erschossen.

Der Erste Weltkrieg beginnt – 13 Millionen Soldaten starben.

Weltkrieg Nummer 2 würde über die Manipulation der zwischen den deutschen Nationalisten und den politischen Zionisten herrschenden Meinungsverschiedenheiten fabriziert werden. Daraus sollte sich eine Ausdehnung des russischen Einflußbereiches und die Gründung eines Staates Israel in Palästina ergeben.

Der Dritte Weltkrieg sollte sich, dem Plan zufolge, aus den Meinungsverschiedenheiten ergeben, die zwischen den Zionisten und den Arabern hervorgerufen würden. Es wurde die weltweite Ausdehnung des Konfliktes geplant.

Der Erste Weltkrieg hatte in den beteiligten Ländern eine Staatsverschuldung von astronomischer Höhe geschaffen, hatte in den Ländern Europas einen beispiellosen gesellschaftlichen Umbruch bewirkt und die Bühne für eine weltweite soziale Revolution vorbereitet.

Der Zweite Weltkrieg wurde vorprogrammiert. Sofort nach dem Krieg belegte die englische Regierung Deutschland mit einer Blockade, die es mit Nachdruck durchsetze. In den neun Monaten nach dem Waffenstillstand hat sie den Tod von 800000 Menschen bewirkt.

In den vier Kriegsjahren hatte Deutschland 1,6 Millionen Menschen verloren. Die Sterblichkeitsrate in Deutschland während der Blockade war eineinhalbmal so groß wie im Krieg.

Der Versailler Vertrag ist von vielen Beobachtern als eine grausame Farce erkannt worden. Philip Snowden, späteres Mitglied des englischen Parlaments, sagte dazu:

Der Vertrag dürfte Briganten, Imperialisten und Militaristen zufriedenstellen. Er ist ein Todesstoß für alle diejenigen, die gehofft hatten, das Ende des Krieges werde den Frieden bringen. Es ist kein Friedensvertrag, sondern eine Erklärung für einen weiteren Krieg. Es ist der Verrat an der Demokratie und an den Gefallenen des Krieges. Der Vertrag bringt die wahren Ziele der Verbündeten an den Tag.

Lord Curzon erklärte, der in Versailles erreichte Vertrag sei kein Friedensvertrag, er ist einfach eine Unterbrechung der Feindhandlungen. Später hat Lloyd George dazu bemerkt:

Wir haben ein schriftliches Dokument, das uns Krieg in zwanzig Jahren garantiert. Wenn Sie einem Volk (Deutschland) Bedingungen auferlegen, die es unmöglich erfüllen kann, dann zwingen Sie es dazu, entweder den Vertrag zu brechen oder Krieg zu führen. Entweder wir modifizieren diesen Vertrag und machen ihn für das deutsche Volk erträglich oder es wird, wenn die neue Generation herangewachsen ist, es wieder versuchen.“ (Des Griffin, Wer regiert die Welt)

Die neue Weltordnung

Der Illuminatenplan einer neuen Weltordnung (New Deal) wird von nun an mehr oder weniger öffentlich weiterverfolgt, als Franklin Delano Roosevelt, zwischen 1933-1945 Präsident der USA, das Siegel der Illuminaten auf der Ein-Dollar-Note einführte, auf deren Gründungsjahr durch die römischen Ziffern MDCCLXXVI am Fuße der Pyramide hingewiesen wird. Die Inschrift des Zeichens besagt: „Annuit coeptis“ und bedeutet „Unsere Unternehmung ist vom Erfolg gekrönt“.

 

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Ohne auf die Hintergründe und Ursachen des Zweiten Weltkrieges näher einzugehen kann gesagt werden, daß die selbstgesteckten Ziele der Illuminaten, dem Mazzini-Plan nach zu urteilen, ebenfalls erreicht wurden. Die Welt wurde in Ost und in West aufgeteilt, mit dem ewig schwelenden Unruheherd des Nahen Ostens.

Beweise dafür, wie wenig ein paar Millionen Menschenleben wirklich zählen, liefert der völlig unnötige Abwurf der Atombomben über Japan. Schon im März 1945 sollen die Amerikaner ein Kapitulationsangebot der Japaner links liegen gelassen haben. Die Atombomben über Japan im August 1945 „mußten einfach sein“, sonst hätte Truman eine schwächere Ausgangsposition gegenüber Stalin in der Aufteilung Europas gehabt.

Der Kommunismus lieferte das Alibi zur Aufrüstung, wohl wissend, daß ein nächster Krieg von diesem Ausmaß die Zerstörung der gesamten Menschheit nach sich ziehen würde. Mit dem Kalten Krieg begann der Krieg um den menschlichen Verstand. Die ursprünglichen „Eugenikgesellschaften“ wurden weltweit zu Gesellschaften für „geistige Hygiene“ (mental Hygiene oder mental Health) (Des Griffin, Wer regiert die Welt).

Der Dritte Weltkrieg

Die faschistische Gesellschaft der Zukunft wird von Organisationen der Gesundheitswohlfahrt auf kommunaler Ebene durch die Anwendung von psychiatrischer Massen-Behandlung der Bevölkerung realisiert, gleich ob das Opfer dies will oder nicht.“ Zitat von John Rawlings Rees, CIA-Agent, Begründer der World Federation for Mental Health in den 40er Jahren. (Zeitschrift Diagnosen, jetzt CODE, vom Dezember 1983, S. 46).

Hauptgegenstand all der bekannten Veröffentlichungen von Rees, war der Einsatz der Psychiatrie als Waffe für die regierende Klasse. Die 1948 gegründete World Federation for Mental Health, kaum bekannt, wenn man sich mit dem Themenkreis nicht näher beschäftigt, umfaßte 1974 an die 165 Mitgliedsvereinigungen in 63 Ländern der Erde.

Auf die Tatsache, daß Amerika der größte Tummelplatz für die Umgestaltung der Gesellschaft war, muß nicht extra hingewiesen werden. Das Problem der geistigen Gesundheit beanspruchte auf staatlicher Ebene von Jahr zu Jahr einen immer wichtigeren Platz auf der Tagesordnung der jährlichen Gouverneurskonferenz. Vertreter der psychiatrischen Fakultät führten statistisches Beweismaterial an, um zu zeigen, daß psychisches Kranksein das nationale Gesundheitsproblem Nummer Eins sei, daß jedes zweite Bett in den Krankenhäusern des Landes mit einem geistig kranken Patienten belegt sei und daß etwa jeder neunte Einwohner irgendwann in seinem Leben mit einem psychischen Zusammenbruch rechnen könne.

Abgesehen von einer Handvoll katholischer und einer noch geringeren Zahl protestantischer Praktiker, besteht in diesem Berufsstand fast allgemeine Übereinstimmung darüber, daß Religion einen schädlichen Einfluß auf die geistige Gesundheit ausübe.

Diese unerbittliche Feindschaft gegen Religion hat zu vielen Angriffen, sogar auf die Person Jesus Christus geführt, den führende Psychopathologen für geisteskrank erklärt haben.

Charakteristisch für diese „Diagnosen“ ist die Feststellung eines amerikanischen Psychiaters: „Alles was wir über ihn (Christus) wissen, stimmt so vollständig mit dem Bild des Verfolgungswahns überein, daß es kaum begreiflich ist, wie Leute die Diagnose in Frage stellen können.“ (O. Garrison, The hidden Story of Scientology, S. 94-9)

Wir finden hier eine interessante Verknüpfung von Kräften auf der Erde und einer zunächst „ungewollten“ Hilfe von außen. Die Spur zurückverfolgend gibt es Informationen, die besagen, daß diese Aliens schon seit Zehntausenden von Jahren Einfluß auf die Menschheitsentwicklung haben. Als Bindeglieder zur Menschheit werden uns zunächst Weishaupt und dann Roosevelt genannt. Der Plan einer neuen Weltordnung scheint hier eine Verknüpfung zu finden, wobei es allen Anschein hat, daß Illuminaten und Aliens an einem Strang ziehen und somit an einem gemeinsamen Ziel arbeiten. Das andere Ende des Strangs, an dem bis jetzt kaum ein Gegenzug zu spüren ist – die unwissende, gutgläubige, in ihre Regierungen vertrauende Menschheit.

Ein Dokument vom Mai 1979, bezieht sich auf den „25. Jahrestages des dritten Weltkrieges“. Genannt wird er der „leise Krieg“, ein Krieg der mit subjektiver biologischer Kriegführung, mit leisen Waffen, gekämpft wird“.

Kopf des Dokumentes: Top Secret, Leise Waffen für leise Kriegsführung – Ein einführender Programmier-Leitfaden – Operations Research, Technisches Handbuch, TM-SW7905.1. Das Dokument beschreibt dies als die Doktrin, welche vom Policy Committee der Bilderberger während ihres ersten Treffens 1954 angenommen wurde. Zusammenfassend wird folgendes gesagt:

Es ist ein Krieg gegen die Weltbevölkerung mit dem Ziel sozialer Kontrolle. Es wird darauf hingewiesen, daß dieses Dokument der Bevölkerung verborgen bleiben muß, da es sonst als eine formelle Kriegserklärung erkannt werden könnte.

„Die Lösung heutiger Probleme erfordert eine Vorgehensweise, die mitleidslos freimütig ist, ohne sich bezüglich Religionen, Moral oder kulturelle Werte zu zermartern.“

Geschichtlich gesehen entstammt die „leise Waffen-Technologie“ dem Zweiten Weltkrieg. „Es wurde bald von den Personen in Machtpositionen erkannt, daß die gleichen Methoden zur totalen Kontrolle der Gesellschaft nützlich sein könnten. Es waren aber bessere Methoden notwendig.“

Der „leise Krieg“ wurde in aller Stille durch die „internationale Elite“ (gemeint sind die Bilderberger) auf einem Treffen im Jahre 1954 erklärt.

Zu diesen leisen Waffen gehören Computer. Der technologische Durchbruch hat 1948, mit der Transistortechnologie, stattgefunden.
„Jede Wissenschaft ist ein Mittel in Bezug auf ein Ende. Das Mittel ist Wissen. Das Ende ist Kontrolle“ (M.W. Cooper, Behold a pale Horse, S. 36-65).

Die CIA kontrolliert die wichtigsten Universitäten und Forschungsinstitute der USA. Verschiedenste Projekte werden begonnen oder weitergeführt. Ihr Ziel ist es, Waffen zur Gedankenkontrolle zu entwickeln. Führende Psychiater der amerikanischen Nation bekamen den Auftrag, eine „Menschen zu Automaten machende“ Technologie zu beschaffen. (Boward, Sutton, Bearden, Der unsichtbare Krieg, VAP Verlag Wiesbaden, S. 8)

Ihr Umfang wird der Bevölkerung im Laufe der Zeit bekannt, ohne jedoch Konsequenzen auszulösen. Eine geheime Regierung ist eben geheim. Sie kann nicht einmal abgewählt werden. Es spielt keine Rolle, wer offiziell an der Macht ist – die gewählte Regierung (zumindest in den USA) muß wohl als Augenwischerei betrachtet werden.

Es entstanden verschiedene Geheimprojekte. Operation Paperclip entwickelte sich zu einer Serie von CIA-Projekten, die ahnungslose Zivilbürger als Versuchskaninchen benutzten, darunter Bluebird, Artichoke, MK Ultra, Midnight Climax und andere. (Boward, Sutton, Bearden: Der unsichtbare Krieg)

In den Jahren 1949-1969 wurden Amerikaner von einem geheimen CIA-Army-Team mit tödlichen Krankheitserregern infiziert. Diese heimlichen Agenten der Operation Big City haben Gebiete auf Hawaii, Alaska, New York, Florida und Kalifornien zu Zielscheiben ihrer biologischen Waffen gemacht. Nach den Angriffen auf Florida und New York, setzten Epidemien von Gehirnhautentzündungen und Keuchhusten ein. Regierungsagenten haben Tausende von ahnungslosen Amerikanern mit Infektionskrankheiten wie Syphilis infiziert. Ähnliche Vorkommnisse fanden in England und der Sowjetunion statt. (Boward, Sutton, Bearden: Der unsichtbare Krieg, S. 6)

Ein mit der Universität von California Los Angeles (UCLA) verbundenes Zentrum versuchte 1950 einen Mikrowellen „Amnesie“-Strahl für den CIA zu entwickeln. Sogenannte River Styx Waffen (RSW) gehörten zu den ersten Prototypen elektromagnetischer Waffen. Hier werden Mikrowellen benutzt, um „körperliche Funktionen“ auf das empfindlichste zu stören. Seit 1950 hat die US-Regierung Geheimdienststellen, Konzerne und Universitäten zwecks Entwicklung der River Styx Waffen koordiniert. Das Projekt Comet hat die psychologischen Effekte elektromagnetischer Bestrahlung erforscht. General Electric beteiligte sich an diesem Projekt und entwickelte unabhängig Anti-Truppen-Mikrowellenwaffen. (Boward, Sutton, Bearden: Der unsichtbare Krieg)

Zwischen 1950 und 1975 wurden zahlreiche Patienten Opfer von Methoden der CIA Gedächtniskontrolle. Sie erhielten psychiatrische Behandlung am Allan Memorial Institut, das zur McGill University in Montreal gehört. Chefpsychiater war Dr. Ewen Cameron.

Die CIA Projekte zur Verstandeskontrolle liefen über 25 Jahre und begannen in den späten 40er Jahren. Die Gesamtkosten erreichten etwa die Höhe von 25.000 000 $. Bei dem sogenannten Bluebird-Projekt wurden Schlaf-Maschinen getestet, ein ferngesteuerter „Superlügendetektor“ wurde entwickelt und Hypnosetechniken verbessert. 100.000 $ wurden investiert, um die Effekte der Lobotomie weiterzuentwickeln.

Das Bluebird-Projekt wurde später geändert in das Artichoke und dann das MK Ultra-Projekt.

Das Projekt Artichoke hatte beispielsweise den Zweck, Methoden zu entwickeln, mit denen man Informationen von einer Person ohne ihr Wissen bekommen kann. Eine Zeitlang konnte man Leute in Zombies verwandeln.

Psychiater an der McGill University versuchten seit Jahren Befragungs-Methoden und bestimmte „Gedächtnis-Methoden“ zu entwickeln. Die Psychiater von Montreal arbeiteten mit einer geräuschdurchlässigen Dunkelkammer, in der die Patienten fügsam gemacht wurden. Cameron plante diese Methoden durch Anwendung von starken Elektroschocks und Drogen auszuweiten. Zusätzlich setzte Cameron die Patienten positiven oder negativen Nachrichten aus, um ihr Verhalten zu beeinflussen.

Dr. Sidney Gottlieb, der das CIA Team „Technical Service“ leitete, bezeichnete Cameron’s Projekt als MK ULTRA Unterprojekt 68. Es war eines von 149 Einzelprojekten. Gottlieb war mit diesen CIA Untersuchungen, die an 86 amerikanische Universitäten, Hochschulen und Institute gegeben wurden, beauftragt. Der Inhalt all dessen war die Frage: “ Wie kann der menschliche Geist und sein Verhalten beeinflußt werden. (Der Spiegel: Nr. 11/84, Orthodox, unethisch, illegal)

Das Geheimprojekt Dreamscan beschäftigte sich zwischen 1977 und 79 mit der technischen Möglichkeit, während des Schlafes in den Verstand eines Individuums einzudringen und seinen Tod herbeizuführen. (Krill, O.H.: Orion based Technology on Mind-Control…)

Der CIA Physiologe Dr. José Delgado, als Vater der Elektronischen Stimulation des Gehirns (Electronic Stimmulation of the Brain, ESB) angesehen, arbeitet seit Jahren an der Perfektionierung von Verfahren, mit deren Hilfe Psychiater Menschen per Funkwellen über elektronische „Transponder“, im Gehirn implantiert, steuern können. Heute werden Delgados Theorien an der Universität von Kalifornien Los Angeles (UCLA) weiterentwickelt, und zwar unter der Schirmherrschaft der Los Alamos Scientific Laboratories, besser bekannt als Geburtsstätte der Atombombe. Am Loma Linda VA-Hospital arbeitet ein enger Freund von Dr. Delgado, Dr. W. Ross Adey, an der Entwicklung neuer Techniken, um das menschliche Gehirn mit exotischen Energien zu kontrollieren. Adey erhielt persönlich einen Prototypen des sowjetischen LIDA Gedächtniskontrollgerätes, ein interessanter Beweis für die gute amerikanisch-sowjetische Zusammenarbeit auf diesem Gebiet. Was die Kontrolle des Menschen anbelangt, schienen sie sich sogar offiziell einig gewesen zu sein. Das LIDA ist so konstruiert, daß es die drei Bestandteile des Schmerzes, Hitze, Kälte und Elektrizität – sendet, und zwar so, daß es vom menschlichen Denkapparat aus großer Entfernung empfangen wird. Der Mann, den die Sowjets zur Einführung von LIDA in die amerikanische Forschung ausgesucht haben, arbeitet ebenfalls eng mit den Unternehmungen der U.S.-Regierung zur verborgenen Gedankenkontrolle zusammen.

Der wegbereitende Biokybernetiker Dr. Craig Fields leitet von seinem Pentagon-DARPA (Defence Advanced Research Projects Agency)-Labor aus die Entwicklung neuer Verfahren, die schon bald die erste roboterisierte Armee und elektronisch gesteuerte menschliche Bevölkerung schaffen könnten. Aus den Anfangsarbeiten der ungeschliffenen Formen der Gehirnwäsche des CIA haben Spitzenmitglieder der American Medical Association und der American Psychiatric Association, Schlüsselfiguren der amerikanischen Psychiatrie und Medizin, enorme öffentliche Mittel dazu verwendet, um ein nationales Netz der Gedankenkontrolle aufzustellen.

Vielleicht der größte Verfechter eines Zombie-Amerikas ist eine heute in der amerikanischen Psychiatrie zuhöchst respektierte Figur – Dr. Louis Jolyon „Jolly“ West. Nachdem er mit der Gehirnwäsche bei der U.S. Air Force, mit MK ULTRA für den CIA angefangen hatte, hat sich West direkt in die Mitte des unsichtbaren Krieges lanciert. Zu Wests Vorschlag gehörten chemische Kastration, Implantation von Transpondern in Geschlechtsorgane und Gehirne, biologische Kontrolle des weiblichen Menstruationszyklusses zur Steuerung von Verbrechen und schließlich, Austausch des U.S.-Rechtssystems gegen psychiatrische Kontrolle. „Jolly“ WEST setzt seine heimlichen Gedankenkontrollaktivitäten von seinem Lehrstuhl für Psychiatrie und dem Direktorenposten am Institut für Neuropsychiatrie der UCLA fort.

Ein gemeinsamer Freund von West und Delgado ist Dr. Frank Ervin. Der Roman und Film von Michael Crichton, „The Terminal Man“, beruht auf einem Ervin-Opfer, das sich bis heute beschwert, daß sein Gehirn von Mikrowellen gesteuert wird. Es ist bemerkenswert, daß die vom CIA bezahlte UCLA daran arbeitet, Mikrowellensendegeräte zu entwickeln, die menschliche Stimmen in den Kopf eines Opfers tragen mit dem Zweck, auf eine Entfernung hin eine Hypnose zu induzieren. Ein anderes mit UCLA verbundenes Center versuchte, bereits 1950 einen „Mikrowellen-Amnesie“-Strahl für den CIA zu entwickeln. (Boward, Sutton, Bearden: Der unsichtbare Krieg)

Seit den späten 60er Jahren werden sogenannte Brain-Transmitter verwendet. Dies ist ein Gerät mit einer bestimmten Wellenlänge, welches alle sensorischen Wahrnehmungen aufnimmt, sie durch das Gehirn schickt und dann an einen Empfänger weitergibt. Visionen, Gedanken, Bilder, Hören usw. werden der Person, die den Empfänger mit ihrem Kopf verbunden hat vollständig ersichtlich. Visionen können sogar auf einen Bildschirm übertragen werden. Die Augen der Person, die den Brain Transmitter installiert hat, funktionieren in diesem Fall wie die Linsen einer Kamera. Der Brain Transmitter hat etwa die Größe der Hälfte eines Zigarettenfilters. Die Hülle ist aus optischer Faser hergestellt und der Inhalt aus flüssigen Kristallen. Der Brain Transmitter wird durch die Nase in das Gehirn eingeführt.

In der ersten experimentellen Phase wurde der Brain-Transmitter dem Patienten unter Voll- oder Teilnarkose während einer Krankenhausoperation eingeführt. Die Polizei begann etwa im Jahr 1972 mit dem Gebrauch von Brain Transmittern. Es ist bekannt, daß eines der Brain Transmitter Zentren in Schweden ihren Sitz im Polizeihauptbüro in Kungsholmen, Stockholm hat. Es wurde von Personen in offiziellen Positionen überprüft, daß Brain Transmitter sowohl in der UdSSR als auch in den Vereinigten Staaten und in Ländern wie Schweden gebraucht wurden.

Der Direktor der Staatsanwaltschaft für Zivilrecht Magnus Sjöberg erhielt 1985 einen von 45 Personen unterschriebenen Brief. Die Unterzeichner forderten die Klärung, ob es erlaubt sei, sogenannte Brain-Transmitter zu Forschungszwecken in die Köpfe von Patienten einzusetzen, ohne Wissen und Zustimmung der implantierten Personen. Auslöser war, daß verschiedene schwedische Bürger sich an die Polizei und Hilfsorganisationen gewandt haben, um die Aufdeckung von Experimenten, unter anderem bezüglich Verhaltenskontrolle und Implant-Technologie zu fordern. Der Brief umfaßte 85 Seiten Korrespondenz, Bezeugungen und Beweisen einschließlich Röntgenbildern, die im Karolinska Krankenhaus in Stockholm vom Kopf des Schweden Robert Naeslund aufgenommen wurden. Der Oberstaatsanwalt Jenny Järlefeldt entschied nach Erhalt des Falles, daß „es keinen Grund zur Annahme gibt, daß ein Verbrechen begangen wurde, welches ein rechtliches Vorgehen verlangt. Daher wird keine Untersuchung durchgeführt. Der fragliche Brief zieht keine weiteren Aktionen oder Erklärungen nach sich“. (Naeslund Briefe)

Rußland und Amerika standen sich in nichts nach. In den frühen 60er Jahren wurden an den Universitäten Kharkov und Leningrad „bedeutende Fortschritte“ auf dem Gebiet der Parapsychologie gemacht. Diese umfaßten das Gebiet der Telepathie, genauer gesagt, die Langstrecken-Invasion und Manipulation des Verstandes. Leute würden darauf ansprechen wie ferngesteuerte Puppen. Im Schlaf können Instruktionen eingegeben werden, die dann beispielsweise in Selbstmord enden.

Litisitsyn, Leiter der sowjetischen Urkunden-Abteilung, welche die gesamte medizinische Information erfaßt, berichtet 1968, daß es der UdSSR gelungen ist, die Induktion bzw. Übertragung von Bildern und Gefühlen auf ein fremdes, biologisches System, also auf eine andere Person, zu kontrollieren. Sie seien sogar in der Lage, die Zeit festzustellen, wenn dies der Person bewußt sein würde, oder ob es ihr unbewußt bleiben würde oder nicht. Seine Studie gab bekannt, daß die Sowjets den genetischen Code des menschlichen Gehirnes identifiziert haben.

Im Jahr 1972 meldete die U.S. Defense Agency (DIA) den Fortschritt in der elektromagnetischen Gedankenkontrolle der Sowjets. Die Russen haben sie seit Jahren erforscht und auch ihre Beziehung zu ASW (außersinnliche Wahrnehmung) untersucht. Töne, ja sogar ganze Wörter können im menschlichen Gehirn zum Erscheinen gebracht werden, wenn sie über neurologische Steuerapparate von einem Militärstützpunkt ausgesandt werden. Herzversagen und epileptische Anfälle können durch Fernsteuerung ausgelöst werden. (Boward, Sutton, Bearden: Der unsichtbare Krieg)

Auf der Seite der Computertechnologie wurden 1973 ungefähr 20 Millionen Dollar ausgegeben, um alle Universitäten in Amerika einschließlich Hawaii untereinander mit einem gigantischen zentralen Computer „Illiac 4“ genannt, zu vernetzen. Der akademische Wert dieser Verknüpfung wurde im Hinblick auf diese Kosten infrage gestellt. Die meisten der hauptsächlichen Netzwerke, auf beiden Seiten des eisernen Vorhangs, werden direkt in eine zentrale Quelle in Genf eingespeist.

In England kam es zu einem öffentlichen Protest der Lehrer, weil sie aufgefordert wurden der Regierung Informationen auf sogenannten „vertraulichen Aufzeichnungskarten“ zu übermitteln, die das Privatleben, das Verhalten von Eltern und deren Persönlichkeit betreffen, die sie durch ihre Schüler erhielten. An vielen Schulen wurde den Kindern nahegelegt, ein persönliches Tagebuch über ihr Familienleben zu führen und es wurden Aufsätze über die Eltern verlangt. (Buch: Alternative 3)

Am 9.9.1977 erschien eine Titelmeldung in der „Times“: „Nationale Sicherheit von der Polizei als Grund für das Schweigen über den Gebrauch von Akten vorgeschoben“: Die Namen und persönliche Details von Zehntausenden von Personen, die durch die Spezialabteilung aus Gründen nationaler Sicherheit überprüft wurden, sollen in den neuen Geheimdienstcomputer von Scotland Yard eingespeist werden. Als der neue Computer entworfen wurde, bekam die Special Branch Speicherplatz für 600.000 Namen aus einer Gesamtkapazität von 1.300.000 zugewiesen. Dies würde bedeuten, das jeder 25te Haushalt von diesem System überwacht wird. Computer ähnlicher Bestimmung stehen in Genf, Amerika, England, Deutschland, Japan, Polen und Rußland. (Alternative 3)

Ein Mensch-Tier-Experiment, das als elektrische Gehirnstimulierung bekannt ist, wird an mehreren psychiatrischen Forschungszentren in den USA durchgeführt. Mit diesem Eingriff wird versucht, das menschliche Verhalten zu steuern, indem man Mikroelektroden chirurgisch in bestimmte Gehirnpartien einpflanzt und sie durch einen elektrischen Stromstoß reizt. Hiermit wurde ebenfalls, eine früher nur bei Affen, Katzen, Hunden und Stieren ausprobierte Technik, auf den Menschen übertragen. Da das Gehirn empfindungslos ist, reagieren die Gehirnzellen, in welche die haarfeinen Drähte, die selbst in die tiefsten Gehirnzentren führen, eingepflanzt sind, auf elektrische Stromstöße oder ferngesteuerte Funksignale, ohne daß die Person sich dessen bewußt ist. Sie glaubt spontan und aus freiem Willen zu agieren. Die wachsende Angst der Öffentlichkeit vor Gewalttätigkeit geschickt ausnutzend, rechtfertigen die Gehirnmanipulatoren ihr radikales Programm mit der Behauptung, daß ESB (Electronic Stimmulation of the Brain – elektronische Stimmulation des Gehirns) die Mittel liefern könne, kriminelles und aggressives Verhalten zu kontrollieren. Von vornherein wird also davon ausgegangen, daß eine psychiatrische Elite sowohl das gesetzliche wie auch moralische Recht besitze zu bestimmen, wer einer derartigen Kontrolle bedarf, um ihm die Elektroden zwanghaft einzupflanzen. In einer Klinik in Boston gab es eine Patientin, eine junge Frau, deren Gehirn mit Drähten für die Elektroreizung bestückt wurde, weil sie sich wiederholt mit ihrem Ehemann herumgeschlagen hat. Berichten zufolge war Anfang der 80er Jahre Dr. Frank R. Ervin, assistiert von zwei Gehirnchirurgen, in der Bostoner Klinik dabei, Experimente an über 50 Personen mit solcherart implantierten Gehirnen durchzuführen.

Ähnliche Studien werden in verschiedenen Forschungszentren überall in den USA vorgenommen, vor allem an den Universitäten von Tulane, Harvard und Yale. Dr. James McConnell von der Universität Michigan:

Die Zeit ist gekommen, wo ich, wenn Sie mir einen normalen Menschen und ein paar Wochen Zeit geben – unter Umständen ein paar Monate, aber ich glaube nicht, daß es so lange dauert – sein jetziges Verhalten beliebig umändern kann, soweit dies körperlich möglich ist. Ich kann ihn nicht zum Fliegen bringen, indem er mit den Fittichen schlägt, aber ich kann aus einem Christen einen Kommunisten machen und umgekehrt.“ (Garrison: The hidden Story of Scientology)

Gentechnik: Im April 1987 gab das amerikanische Patentamt (US Patent and Trademark Office) bekannt, daß es künftig auch vielzelligen, lebenden Organismen Patentschutz gewähren werde, sofern sie auf einem Programm aufgebaut seien, das in der Natur nicht vorkäme. Es wurde eine Entwicklung legalisiert, die längst Praxis war: Bis März 1987 waren in den USA schon über zweihundert genetisch veränderte Mikroben, die beispielsweise ausgelaufenes Rohöl neutralisieren oder Insulin produzieren, zum Patent angemeldet. Im April 1987 wurden fünfzehn Patentanträge für Tiere gestellt, die es in der Natur nicht gibt. So gelang es beispielsweise Wissenschaftlern der Universität Kalifornien eine Mischung aus Schaf und Ziege – die Schiege – auf biotechnischem Weg; diese Neuzüchtung aus dem Labor erfreut sich des Vorderteils eines Schafes und des Hinterteils einer Ziege. Entsetzte Kritiker wurden mit dem Hinweis beruhigt, das Monstrum wäre nur der Prototyp einer Serie, deren Modell die kalifornischen Tierdesigner zu verbessern versprachen.

DIE WELT, 13.6.1988:

Eines der ehrgeizigsten Projekte der Molekularbiologie, die vollständige Entschlüsselung des menschlichen Erbgutes, nimmt jetzt konkrete Formen an. Drei Milliarden Dollar werden als Gesamtkosten für dieses „Genom-Projekt“ veranschlagt, das seit rund zwei Jahren mit kontroversen Argumenten unter den Wissenschaftlern diskutiert wird… Die Wissenschaftler wollen innerhalb weniger Jahre mit einem immensen Aufwand an Personal, Apparaten und Geld die gesamte menschliche Erbsubstanz bis in ihre kleinsten Bausteine analysieren.

Seit September 1984 (möglicherweise schon früher) wurden im „Women’s Camp, Greenham Common, England“ eine Anzahl von Frauen krank – besonders in Green Gate, was recht nah an den Raketensilos liegt. In einem Brief des „Women’s Camp“ vom 26.3.1985 an Ekomedia Schweden schreiben die Frauen:

„Wir wissen nicht viel über dieses Gerät aber es ist klar, daß es ein Versuch des Militärs ist, unser Verhalten zu kontrollieren und die Friedenscamps loszuwerden. An einigen Stellen des umgebenden Zauns waren die Symptome sehr stark. Manchmal kann die Strahlung im nächsten Ort, der ziemlich weit von der Basis entfernt ist, gefühlt werden. Es hat Frauen aller Jahrgänge und Schichten betroffen. Es scheint, als würde es Tiere aufbringen und langsam machen. Ebenso scheint es die englischen Soldaten, die den Zaun bewachen, zu treffen. Manchmal scheint es auf einer sehr niedrigen, manchmal auf einer sehr hohen Ebene zu sein, besonders, wenn Aktivitäten mit Raketenkonvoys stattfinden, oder eine große Anzahl von Frauen außerhalb der Basis ist. Es gibt viele Symptome:

Kopfschmerzen, speziell um die Augen und Ohren herum, gestörtes Seh- und Hörvermögen, Orientierungsschwierigkeiten, Verlust des Zeitgefühls, Konzentrationsschwierigkeiten, Entscheidungslosigkeit, Koordinationsschwierigkeiten, Sprachschwierigkeiten, Erinnerungsverlust, Gefühl von Trauer, Depression, Hysterie, Panik, Alpträume und Schlafstörungen, extreme Lethargie, trockener Hals, Knochenschmerzen im Schädel, Kurzatmigkeit, Nasenbluten, Brustschmerzen, Zittern, Muskelkrämpfe, Magen- und Gelenkschmerzen, Durchfall, plötzliche Schmerzen im Solar Plexus, sonnenverbranntes Gesicht, hohe Temperatur, Haarausfall, geschwollene Augenlider, benebeltes Gefühl im Kopf, veränderte Menstruationszyklen, Verwirrung. Dem folgt eine erhöhte Geräusch-, Licht-, Hitze- und Allergieempfindlichkeit.

Einige Frauen haben die meisten dieser Symptome erfahren und waren unfäig weiterhin außerhalb der Basis zu leben. Andere fühlen sich nur ein wenig depressiv und niedergeschlagen. Das grundlegende Resultat ist, daß die Frauen unbeweglich werden und es sie davon abhält, frei außerhalb der Basis zu leben. Zum jetzigen Zeitpunkt wissen wir nicht, was diese Krankheit verursacht. Einige Personen tippten auf sehr niederfrequentes Geräusch, Infrarot, Mikrowellen, oder ähnliches. Wir haben weder die Mittel noch die Geräte um zu bestimmen was es ist, und bis jetzt haben wir noch keine Wissenschaftler gefunden, die uns irgendwie helfen konnten. All die britischen Wissenschaftler in diesem Gebiet scheinen für das Militär zu arbeiten.“

Um das Jahr 1987 herum begann ein Projekt genannt Moonscan. Es dauerte bis 1989 an und bestand darin, Mind-Control-Instrumente auf dem Mond zu positionieren, gerichtet gegen die Bevölkerung der Erde. Es wurde von einer Organisation namens Airborne Instrument Laboratories (AIL), die auch noch andere Geheimprojekte leiten, gemanagt. Zu der Zeit lief AIL unter der Eaton Corporation, befindet sich aber jetzt (seit 1988) unter der Kontrolle des Department of Defence. (Krill, O.H.: Orion based Technology on Mind-Control…)

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Quelle: http://www.freezone.de

Gruß an die, die vom Glauben abfallen

TA KI

Die Infrarotstrahlung des Menschen


Bei der Beeinflussung elektrischer Vorgänge im menschlichen Körper kommt es vor allem darauf an, daß die hervorgerufenen Ströme und Spannungen den natürlichen von den Körperzellen verwendeten elektrischen Signalen ähneln. Es spielt dabei für die Nervenzellen keine Rolle ob das elektrische Signal durch ein magnetisches, ein elektrisches oder durch ein hochfrequentes elektromagnetisches Feld ausgelöst wird. Allerdings ist als Waffe oder zur Folter in der Regel nur Radiofrequenzstrahlung einsetzbar, da Hochfrequenzstrahlung auf größere Entfernung übertragen werden kann, während niederfrequente elektrische oder magnetische Felder nur eine geringe Reichweite haben und aus diesem Grund im allgemeinen uninteressant sind. Trotzdem ist der folgende Aufsatz auch für die Wirkung von Radiofrequenzstrahlung interessant, da er zeigt, daß die Form der im Körper hervorgerufenen Ströme und Spannungen für die Wirkung auf die Zellen entscheidend ist.

Die Infrarotstrahlung des Menschen als physiologischer Wirkungsindikator des niederfrequent gepulsten schwachen Magnetfeldes

U. Warnke; G. Altmann
In: Zeitschrift für physikalische Medizin Nr.3, 8 ( 1979 ), S. 166-174

Randbedingungen der Infrarotstrahlung des Menschen
(…) Die von der Oberfläche des menschlichen Körpers ausgehende Infrarotstrahlung ( Radiation ) ist eine Form der Wärmeabgabe. (…) Der menschliche Körper gibt an die Gegenstände bzw. Wände des Raumes, also auch an das Detektorsystem, seine Wärmestrahlung ab. (…) Die Strahlung macht in der gesamten Wärmeabgabe in normaltemperierter Umgebung und bei Grundumsatzbedingungen ca. 60 % aus und muß deshalb als Hauptfaktor der charakterisierenden Wärmekriterien des menschlichen Körpers angesehen werden. (…)

Thermogrammaufnahme und -Auswertung
Zwei verschiedene Systeme kamen zur Anwendung: System AGA Thermovision 680, Schweden und System UTI Spectrotherm 900, USA. (…) Die Thermographie erlaubt die quantitative Messung vieler diskreter Punkte gleichzeitig und ergibt ein kalibriertes Wärmebild der Körperoberfläche. Die registrierbare Temperaturdifferenz liegt bei < 0,2° C. (…)

Magnetfeldapplikation
Zur Verfügung standen 2 solenoide Magnetfeldtrommeln ( Spulendurchmesser 0,5 m; Höhe 0,45m ) und 2 Streufeldapplikatoren in Flachbauweise ( Größe 0,2 x 0,5 m² ) ( Systeme elec. ). Der Spulenstrom beträgt max. 2,5 A bei einer Spannung von 220 V. Die resultierende magnetische Induktion kann stufenlos von 0 bis effektiv 3 x 10hoch-3 Vs/m² ( = 30 Gauß ) reguliert werden. Gemessen wurde mit einer Hall-Sonde an Orten höchster Feldstärke. (…)

Der Spulenstrom und damit das Magnetfeld wird im System geschaltet, indem ein Rechteckgenerator mit symmetrischem Tastverhältnis einen Thyristor steuert. Es ergibt sich folgendes Bild ( s. Oszillographenaufnahme Abb. 3a ): Ein Doppelimpuls hat die Folgefrequenz von 50 Hz und bildet Impulspakete, deren zeitliche Wiederkehr einstellbar von 0,1 bis 50 Hz ist und deren Dauer mit der Einstellung verändert wird. Der Doppelimpuls hat Anstiegsflanken entsprechend 500 Hz und endet mit einer gedämpften Schwingung von 8 kHz. Als zusätzliche Impulskomponente ist eine gedämpfte 10 kHz Schwingung von 3 msec Dauer und einer Folgefrequenz von 10-20 Hz vorhanden, dessen Amplitude je nach Amplitudeneinstellung teilweise sehr viel größer als die übrigen Impulsamplituden ausfällt ( 7:1 ).

Die Probanden wurden entweder dem Streufeldbereich der magnetischen Feldgeneratoren ausgesetzt oder die Trommel umschloß den Probandenkörper, wobei ein Teil des Körpers von einem weitgehend homogenen Feld durchdrungen wurde. Bei einer umfangreichen Versuchsserie zur Testung des Wirkungsmechanismus kam der Streufeldapplikator lediglich im Kopfbereich zum Einsatz. Die Probanden wussten nicht, wann das Feld eingeschaltet war. Aus psychophysiologischen Erwägungen schaltete in einigen Versuchen ein 1. Experimentator – für die Probanden sichtbar – am Steuergerät, wobei ein 2. Experimentator – für Proband und 1. Experimentator unmerkbar – nach eigenem Rhythmus die Verbindung zur Magnetspule herstellte. Da diese Versuche vom 1. Experimentator ausgewertet wurden und erst danach das Protokoll des 2. Experimentators eingearbeitet wurde, sind diese Versuche als „Doppelblindtests“ anzusehen. (…)
Ausgewertet wurde die Infrarotstrahlungsänderung bei Einschalten des Magnetfeldes über eine bestimmte Zeit. (…)

Ergebnisse
Das magnetische Wechselfeld mit Pulsfolgefrequenzen bzw. Impulsfrequenzen größer 10 Hz erhöht die Infrarotstrahlung der Körperoberfläche um eine individuell unterschiedliche Größe ( Abb. 1, 2, 3 ).
Änderungsgeschwindigkeit und Änderungsgröße der Strahlung ist 1. seitens des physikalischen Reizes zusammenfassend abhängig von:
1.1 der Verlaufsform des Magnetfeldes bezüglich Impuls und Frequenz,
1.2 einer für verschiedene Frequenzen unterschiedlichen magnetischen Feldintensität,
1.3 der Dauer der Magnetfeldeinwirkung,

– und 2. seitens des Probanden abhängig von:
2.1 der dem Magnetfeld ausgesetzten Körperregion,
2.2 dem Alter,
2.3 einer vorerst nicht definierbaren Sensibilität ( wahrscheinlich der Reaktionslage peripherer oder zentraler Kreislaufregulatoren oder der Erregung humoraler Stoffwechselsteuerungen und circadianer Rhythmen ),
2.4 vorheriger Dauer bzw. Häufigkeit der Magnetfeldapplikation in der Zeiteinheit,
2.5 gleichzeitig gesetzten Reizmodalitäten mit bevorzugter Antwortreaktion ( z. B. Nahrungsaufnahme ).

Die Thermogramme des UTI-Systems lassen infolge ihrer hohen Auflösung eindeutig erkennen, daß die unter Magnetfeldeinfluß laufend steigende Energieabstrahlung der Körperoberfläche von den arteriellen Blutgefäßen ausgeht, die sich visuell immer stärker ( heller ) hervorheben und schließlich die angrenzenden Gewebeabschnitte „aufheizen“ ( Abb.1 )

Optimale Reaktion zeigen die Hände, insbesondere die Finger. Kinder reagieren meistens am stärksten. Die vermehrte Hautstrahlung tritt durchschnittlich innerhalb von 1 Min. nach Anschalten des Magnetfeldes auf. Die Dauer der Reaktion nach Abschalten ist allein von der Intensität des Magnetfeldes abhängig. Ein erreichter maximaler Abstrahlungslevel ( Endwert ) wird bei weiterer Intensitätsvergrößerung des applizierten Feldes nicht mehr vergrößert und kann mehrere Stunden niveaukonstant bleiben. Zwischen homogenem Feld und Streufeld konnte wirkungsmäßig kein Unterschied festgestellt werden.

Besonders wichtig erscheint das Ergebnis der Versuche zu sein, bei denen das magnetische Streufeld mit der sehr geringen Induktion von 6 x 10 hoch-4 Vs/m2 ( = 6 Gauß ) lediglich am Hinterkopf appliziert wurde und ebenfalls eine sofortige höhere Abstrahlung an den Handextremitäten hervorrief. Nach Abschalten des schwachen Magnetfeldes reduzierte sich die Abstrahlung mit geringer Latenzzeit auf Ausgangsniveau ( On-off-Effekt ). Setzt man bei gleichen Versuchsumständen die Versuchsperson einem elektrischen Feld aus, so tritt eine Reaktion erst auf, wenn die Feldstärke größer als 10 KV/m bei einer relativ hohen Impulsfolgefrequenz von 30 KHz eingestellt wird (Abb. 3b ).

Die Reaktion auf derartige elektrische Felder ist jedoch entgegengesetzt zu der Reaktion auf die beschriebenen Magnetfelder. Es erfolgt an der Hand eine sukzessive Abkühlung. Ein Abkühlung der Hand trat ebenfalls auf, wenn den Probanden durch Schalterbetätigung am Steuergerät lediglich eine Magnetfeld- bzw. elektrische Feldapplikation vorgetäuscht wurde ( Placeboeffekt, Erwartungsreaktion ), erkennbar teilweise auch während der Versuche ( Abb. 3a, 2. Aufzeichnung ).

Diskussion
Die auslösenden Mechanismen für eine vergrößerte Abstrahlung unter Magnetfeldeinfluß lassen sich bisher nicht sicher erklären, obwohl die arteriellen Blutbahnen als erkannte „Heizquellen“ Hinweise geben. – Denkbar sind folgende Mechanismen:
1. Öffnung und Dilatation der Arterien, Arteriolen und Kapillaren,
2. Schließung von av-Anastomosen,
3. schnellerer Durchfluß bei erhöhtem Minutenvolumen,
4. Erwärmung des Carotisblutes,
5. Verstellung des Sollwertes im Temperaturregulationszentrum ( Hypothalamus mit einer Empfindlichkeitstoleranz von 1/10° C ).

Die Ergebnisse der Versuche zur Magnetfeld-Kopf-Applikation lassen den Punkt 5 dieser Aufstellung in den Vordergrund rücken. Eine evtl. steuerbare Beeinflussung des vegetativen Nervensystems enthält faszinierende Aspekte. Dieser Vorgang wird in einigen veröffentlichten Untersuchungen bereits angedeutet (…).

Da der Hypothalamus einen komplizierten Effektorapparat zur Verfügung hat, wären neben trophischer Innervation, und somatischer Innervation durch hormonelle Komponenten ( Adrenalin, Schilddrüsenhormon ) durch das Magnetfeld betroffen, mit verschiedenen Konsequenzen für Kreislauf, Stoffwechselintensität, einschließlich O2-Aufnahme, Ruhespannung der Skelettmuskeln, Änderung der spezifisch dynamischen Wirkung des Eiweiß u. a. (…)

Eine stärkere Durchblutungsaktivität der Haut mit dem entsprechenden Wärmeffekt z. B. auf der Bauchhaut hat nach bisherigen Feststellungen einen günstigen hyperämisierenden Einfluß auf die inneren Organe. Allein daraus wäre ein therapeutischer Effekt abzuleiten. Da aber bei länger anhaltendem Magnetfeldeinfluß über mehrere Stunden oder auch Tage der beschriebene Effekt der anhaltenden Wärmeabgabe als Infrarotstrahlung möglich ist, müsste die Kerntemperatur des Organismus empfindlich herabgesetzt werden. Dies ist nach vorliegenden Untersuchungen tatsächlich der Fall. Eine erhöhte Beanspruchung des Organismus mit evtl. pathophysiologischen Konsequenzen wäre in diesem Fall denkbar.

Quelle: http://www.totalitaer.de/Waffen/infrarotstrahlungmagnetfeld.htm

Gruß an die Verstrahlten

TA KI