„Die Seele will frei sein“: Von Leben, Tod und Wiedergeburt im Zeitalter der Unwissenheit


Zur Verabschiedungszeremonie für Thomas Kirschner, den langjährigen Chefredakteur und Herausgeber des NEXUS-Magazins, fahre ich mit Amara, einem vedischen Priester, nach Immenstadt. Die achtstündige Autofahrt vergeht wie im Flug; zweimal verpassen wir die Abfahrt, weil wir derart ins Gespräch vertieft sind. Wir unterhalten uns über das Weltbild der Veden, und wir reden, als würden wir uns schon ein halbes Leben kennen. Vielleicht ist es nur das, was er sagt, denn es weckt vertraute Erinnerungen. Für eine Stunde, in der wir über Leben, Tod und Wiedergeburt, über das Kali-Yuga und das bevorstehende Ritual sprechen, schalte ich spontan mein Aufnahmegerät ein.

Die hier publizierten Passagen sind daher manchmal etwas sprunghaft, wurden aber für eine bessere Lesbarkeit nachbearbeitet.

Amara: Wir nehmen uns ja meist, wie wir jetzt sind – du, ich, als Mensch, mit all seinen Ecken und Kanten. Aber es gibt da noch eine andere Realität, nämlich die Realität der Seele. In uns steckt ja auch der Wunsch nach ewigem Leben, nach einem Leben voller Freude, voller Wissen. Und das ist eigentlich ein Indiz für die Seele.

Daniel: Du meinst, dass dieser Wunsch in uns aufkommt, dass es ihn überhaupt gibt?

Amara: Ja, genau. Wo kommt dieser Wunsch her? Er hat seinen Ursprung in der Seele. Und die Seele ist ewig – voller Wissen und voller Freude. Wir haben das nur vergessen. Es ist wie so eine Bedeckung: Der Körper, durch den die Seele sich manifestiert, der ist eigentlich wie ein Vehikel, wie ein Fahrzeug. Ich sage ja nicht: Ich Hand. Ich Kopf. Ich Bein. Sondern es ist meine Hand, es ist mein Kopf. Und was ist dieses Ich? Es ist etwas Transzendentes – etwas, das nicht wahrnehmbar erscheint, nicht wahr? Genauso verhält es sich mit der Persönlichkeit. Die ist ja immer formbar, sie kommt und geht und wird durch bestimmte Ereignisse geprägt. Sie hat keinen ewigen Aspekt. Aber die wahre Persönlichkeit, das wahre Ich, das ist eben voller Wissen, voller Freude, voll ewigem Leben, sozusagen.

Und die Suche nach dem ewigen Leben, nach dem ewigen Glück, die gab es schon immer, in allen Kulturen. Denn es ist eigentlich die Suche nach der Seele. Das ewige Leben ist ihr Ursprung; es gehört eigentlich zur Seele. Und das Sterben – oder besser: das Sterben des Körpers – ist ein ganz wichtiger Teil des Lebens, denn das Leben arbeitet ja sozusagen darauf hin. Wir werden geboren, und durch Krankheit oder durch andere Umstände werden wir wieder zum Tod geführt. Das heißt: Nach unserer Geburt, die wir annehmen, werden wir zum Tod geführt, um dann schlussendlich alles wieder abzulegen. Dieses Annehmen und Ablegen ist ein wichtiger Aspekt der Zeitweiligkeit. Aber die Ablegung kann ganz schwierig werden, wenn du nicht vom Körper losgelöst bist. Deswegen gibt es diese Reinigungsrituale. Man geht davon aus, dass der Mensch sehr stark an seinen Umständen angehaftet ist. Deshalb gibt es in den vedischen Traditionen das Ritual des Loslassens und des Sichergebens in das eigene Schicksal.

Im Grunde unterliegen wir ja alle der Natur, den Naturgesetzen, von denen wir völlig abhängig sind. Aber unser Bewusstsein strebt nach Unabhängigkeit. Das ist auch so ein Indiz für die Seele: Die Seele will frei sein, sie will nicht in dieser Materie gefangen sein. Aber das sind wir – durch unsere Wünsche, unsere Bedingungen, unsere Geburt und unsere Umstände. Und dafür gibt es diese Rituale, die man apara prayoga nennt. apara heißt „nach dem Tod“. Die anderen nennt man purva prayoga – „vor dem Tod“. Das heißt, die vedische Sichtweise auf das Leben war immer gekennzeichnet durch diesen starken Einschnitt des Todes und seinen Einfluss auf das Lebewesen. Denn der ist endgültig, absolut – zumindest für dieses Leben. Daher unterliegen diese Rituale auch dem Konzept von Loslösung, Transformation.

Daniel: Kann man das vielleicht so verstehen, dass man in seinem Leben eine gewisse „Energie“ um sich geschart hat – so eine Schale aus Denken, Handeln, Besitz –, und dass diese Rituale dazu da sind, diese Umstände loszulassen?

Amara: Schau mal, da gibt es ja auch Ähnlichkeiten. Im tibetischen Buddhismus gibt es das tibetische Totenbuch, es gibt das ägyptische … und im Hinduismus gibt es auch so etwas: das preta kalpapreta heißt „Geist“, kalpa heißt so etwas wie „Vorgang“, „Ritual“ oder auch „Ablauf“. Frei übersetzt also: „Wie wird man ein Geist“ oder „Wie geht man mit dem Leben nach dem Tod um?“ Es geht im Grunde immer um die Auseinandersetzung mit etwas, das wir nicht sehen können. Im tibetischen oder ägyptischen Totenbuch wird ja darauf hingewiesen, wie die Seele reist, und das hast du auch im preta kalpa. Da steht ganz genau drin, unter welchen Umständen was wie passiert. Das ist eine sehr wissenschaftliche Herangehensweise … oder sagen wir lieber, eine analytische. Das Buch ist natürlich auch mit Metaphern behaftet und mit Mythologie verwoben – deshalb würde ich es auch eher als „codiert“ bezeichnen. Man kann es nicht einfach lesen, und dann versteht man es. Sondern es ist auch ein Text, bei dem es dazugehört, dass man sich mit ihm auseinandersetzt … und dass man, wegen den verschiedenen Aspekten, auch einen Lehrer hat, der einem das richtig erklärt.

Daniel: Wie genau wird denn das Ritual vonstattengehen? Was machst du da genau und welche Substanzen verwendest du?

Amara: In den vedischen Traditionen ist ja eins ganz wichtig: mantramantra ist der Klang, das Urelement allen Seins. Es steht für das Element des Raumes – auch akasha genannt –, und die Mantren, die ich da chante, haben eine spezielle Wirkung, natürlich in Zusammenhang mit den anderen vier Elementen, die man so einem Ritual hinzufügt. Das heißt Feuer, Erde, Wasser, Luft – all diese Elemente sind ein Teil des Rituals. Und bei diesen apara prayoga-Pujas macht man alles aus zeitweiligen Sachen. Ein paar habe ich dabei, ein paar nehmen wir von den Hausbewohnern. Das Feuer ist allgemein ein ganz wichtiges Element, denn es transformiert. Man sagt ja nicht umsonst: der Phönix aus der Asche – der entsteht aus der Asche. Das alles dient jedenfalls dazu, dass der Seele ein Weg bereitet wird. Deswegen schaut man auch in Richtung Süden. Der Süden ist für den Bereich der Transformation, der Loslösung; er ist sozusagen das Reich des Todes.

Daniel: Stehen da für jedes Element bestimmte Früchte?

Amara: Nun, alle Elemente sind vertreten, wie gesagt. Die Früchte, der Reis, Sesam, all das steht für die Erde. Weihrauch steht für Luft. Feuer für Feuer, klar, und Wasser für Wasser. Das Mantra steht eben für Raum.

Daniel: Genau, da haben wir die fünf.

Amara: Das alles hat seine Bedeutung, jedes Element, jedes Mantra. Im Ritual an sich steht eigentlich Vishnu oder Gott – in meiner Tradition heißt Vishnu der, der alles durchdringt; alle seine Gesetze, alles was wir hier sehen, ist von ihm, geht von ihm aus – im Zentrum, weil die Seele ein Teil von ihm ist. Und da die Seele sich jetzt in einem Zwischenstatus befindet, also noch nicht reinkarniert ist, noch keinen neuen Körper, noch keine neue Aufgabe bekommen hat … steht sie sozusagen noch da und wartet. Meistens ist es so, dass sie nicht sofort reinkarniert, sondern in den ersten 13 Tagen in einer Art Schockzustand oder in einem Zustand der langsamen Auflösung ist. Alle Elemente, die ja auch in unserem Körper enthalten sind, werden ja aufgelöst, wenn der Körper verbrannt wird. Dadurch hat die Seele ja sowieso schon weniger Anhaftung an den Körper. Aber dann gehören ja noch die feinstofflichen Ebenen dazu: der Geist, die Intelligenz und das falsche Ego. Die Loslösung von diesen Umständen, die braucht mehr Zeit. Dazu nimmt man das Ritual: um der Seele zu zeigen, in welche Richtung es geht. Deswegen wird es auch Richtung Süden durchgeführt – damit sie neu inkarnieren oder einen neuen Lebensweg finden kann, weil das Leben der Seele ja nicht damit endet, dass der Körper stirbt. Die Bhagavad Gita sagt, dass das wie das Ablegen von Kleidern ist, wenn der Tod eintritt: Die alten Kleider werden abgelegt, und neue werden wieder angelegt.

Daniel: Sagen die Veden eigentlich auch etwas darüber, ab wann eine Inkarnation stattfindet?

Amara: Da gibt es genaue Zeiten, ja. Also normalerweise spricht man von einem Zeitraum von 10 bis 15 Tagen, nach denen sich die nächste Inkarnation vollzieht, aber das ist nur eine Art Richtwert. Schlussendlich hängt es von deinem persönlichen Karma ab, wie lange du brauchst, um vollständig zu reinkarnieren. Es ist ja so: Du streifst den grobstofflichen Körper ab, aber dein feinstofflicher Körper trägt dich in deine nächste Inkarnation. Dieser feinstoffliche Körper besteht ja auch aus deinem falschen Ego – und das falsche Ego ist das letzte, was sich auflöst. Das ist ein krasses Wort, aber gemeint ist das, was sich in wahres Ego transformiert, wenn du Befreiung erlangst. Wenn du aus dem materiellen Bewusstsein, aus der materiellen Welt herausgehst. Dann transformiert sich dein falsches Ego durch die verschiedenen Elemente und die verschiedenen Schichten in dein wahres Ego, und du erlangst Befreiung. Vorher nicht. Das heißt, das falsche Ego ist immer da, und es trägt dich sozusagen in deine nächste Bestimmung.

Daniel: Das heißt, der Karmazyklus existiert so lange, wie es das falsche Ego gibt?

Amara: Genau. Und deswegen nimmt jemand, der stirbt, zwar seine schlechten und seine guten Reaktionen mit, aber am Ende dieses Lebens, hier, da passiert das, was ich vorhin gesagt habe: Deine guten Eigenschaften, deine Qualifikationen und deine Segnungen, die verteilst du an deine Freunde, deine Familienmitglieder – denn die haben auch einen Segen davon, dass du gehst. Deswegen wird das in Indien auch wie ein Fest gefeiert – natürlich nicht so wild wie in Mexiko, wo sie mit den Skeletten tanzen … Allerdings gibt es da auch so eine bestimmte Zeit, die nennt man ashaucha. In der Zeit trauert man, man hat keine Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft. Man darf trauern, man darf der Person nachweinen.

Die Befreiung, das ist nochmal ein anderes Thema, da hole ich mal etwas aus: Das Karma, also, wenn du jetzt schlechtes Karma vollzogen hast, dann überträgt sich das über viele Generationen. Da können sich bestimmte Traumata bilden. Man spricht da von bis zu neun Generationen, über die sich so ein Trauma fortsetzen kann. Also wenn etwas Schlechtes innerhalb der Familie gelaufen ist, dann überträgt sich dieses Trauma zunächst mal auf die nächsten Generationen. Wenn nun aber jemand Befreiung erlangt, dann ist das etwas wirkliche Seltenes. Für die Seele ist es nichts Normales, Befreiung aus diesem materiellen Zyklus hier zu erlangen, denn samsara – der Kreislauf von Geburt und Tod – ist ein System, das sehr schwierig zu überwinden ist. Wir sehen das ja an uns selbst, mit allen Anhaftungen, allen Barrieren und Problemen, die wir haben. Aber wenn eine Person es doch schafft, durch diese letzte Barriere, das falsche Ego, hindurchzustoßen, dann erlangt sie Befreiung. Und die Segnungen dieser Befreiung, die verspüren innerhalb der Familie noch Generationen nach ihr.

Daniel: Das Thema hat mich in letzter Zeit öfter bewegt. Ich habe viel darüber nachgedacht, was man so als „Familienkarma“ mit sich herumschleppt. Was man über das Blut und über die Erziehung mitbekommt, Knoten, die manche Familienmitglieder mit sich herumtragen – über die du dir Gedanken machst, und die manchmal auch unbewusst in der Erziehung an die nächste Generation weitergegeben werden. Aber neun Generationen? Das ist schon echt krass. Man erinnert sich ja bewusst höchstens an das, was die Großeltern erzählt haben – und über die eigentlichen Probleme, die Ursachen des Traumas, wird ja selten geredet.

Amara: Ja, genau. Und wir haben alle viele Traumata in unseren Familien, gerade hier in Europa, wo so viel Kriege durchgezogen sind. Das heißt: Unsere Familien sind alle durch Krieg so erschüttert worden, dass es sehr schwierig ist, diese Traumata einfach zu lösen. In der Tradition des vedischen Kontexts – ich möchte das nicht so doktrinär sagen – ist die spirituelle Praxis jedenfalls ein ganz wichtiger Aspekt, und dass man sich als einen ganz kleinen Teil des Ganzen betrachtet. Schlussendlich so, wie in der alten vedischen Tradition: als dasa, also als Diener Gottes, als Diener der Menschheit. Das klingt jetzt zwar nach einem Gutmenschen, aber gemeint ist damit eben: zum Wohle der Menschheit. Man dient der gesamten Menschheit, nicht nur einem kleinen Teil. Letztlich geht es darum, dass man eben bewusst handelt – und da kannst du Traumata durchstoßen.

Daniel: Ich frage mich ja sowieso schon eine ganze Weile, wie man so ein Trauma, wenn man es denn erkannt hat, verarbeitet. Ich meine, die Erkenntnis ist schon ein wichtiger Punkt – aber so etwas kann man doch nicht loslassen. So etwas beschäftigt einen doch.

Amara: Genau, man kann das nicht einfach so auflösen. Wir tragen das alle irgendwie mit uns rum, die einen mehr, die anderen weniger. Deshalb ist die spirituelle Praxis ein ganz wichtiges Element, etwas, das dir dabei helfen kann, Traumata erst zu erkennen, und sie dann neu zu bewerten. Du musst verstehen, dass du nicht nur der Körper bist, und dass du damit auch nicht nur zu dieser „körperlichen Familie“ gehörst. Dass alle diese Dinge, diese Traumata der Familie in deinem Mechanismus sind – und der bestimmt, wie du auf gewisse Dinge in deiner Umwelt reagierst. Und dieser Mechanismus ist eben getränkt durch deine Vorfahren. Ob du nun mit Zorn auf etwas reagierst, oder mit Mitleid, vielleicht auch mit Selbstmitleid – dass du denkst: „Ach, ich armer Mensch“ – das alles sind eben bestimmte Mechanismen. Und die kannst du durchstoßen …

Daniel: … indem du anders handelst.

Amara: Genau. Indem du eben darauf nicht mehr so reagierst, wie Generationen vor dir. Aber es ist auch von Individuum zu Individuum unterschiedlich. Jeder reagiert ja nach seinem Karma. Das ist auf jeden Fall ein sehr komplexes Thema.

Daniel: Wir hatten ja schon davon gesprochen, dass das alles eigentlich eine Wissenschaft ist – die des Geistes, oder der Seele, wenn man so will. Wo wir gerade bei Familien sind: Gibt es denn in den Veden dann auch so ein Konzept der Familienseelen? So etwas wie Gruppeninkarnationen?

Amara: Ja, auch. Das ist dann aber anders zu sehen, als wir es vielleicht wahrnehmen. Es gibt Gemeinschaftskarma – das ist ja ganz klar –, und dass du als Familie innerhalb der Familie wieder inkarnierst, um dein eigenes gesätes Getreide zu ernten, ist auch klar. Wie sich das dann staffelt – ob du jetzt der Uropa warst oder so –, das lässt sich nicht pauschal sagen. Wenn du als kleines Kind zum Beispiel schon die Sachen von deinem Opa anziehen wolltest, kann das ein Hinweis sein. So werden ja auch die Lamas in Tibet ausgewählt, die haben genaue Indikatoren, die wissen genau, wo der Verstorbene inkarniert, weil er das vorher schon festgelegt hat. Wenn du so ein Mystiker bist, schaffst du das auch, dann kannst du dir wünschen, wo du inkarnierst, bei wem und unter welchen Umständen. Da ist der freie Wille noch gegeben. Wir haben ja alle ein bestimmtes Maß an freiem Willen, die einen mehr, die anderen weniger, ganz abhängig davon, was deine Bestimmung ist, welche Rolle du in der Weltgeschichte spielst. Am Ende hängt es davon ab, wie die Konstellation ist, wie dein Karma ist.

Daniel: Klar, weil es eben ein individueller Prozess ist.

Amara: Genau. Jeder hat sein eigenes Schicksal, und das ist nicht komplett festgelegt. Wer in der vedischen Astrologie geschult ist, also in diesen jyothisha shastras, der kann das auch sehen, ob die Seele sich inkarniert, schon inkarniert hat, wo sie sich inkarnieren wird und was ihre nächste Aufgabe ist. Das kann man alles genau errechnen.

Daniel: Gibt es denn laut den Veden dann so etwas wie junge und alte Seelen? Oder wie ist das zu sehen? Gibt es unterschiedliche Seelenalter?

Amara: Eine Seele ist zuallererst ewig. Die Frage ist bloß, wann sie hier, auf dieser Erde, auf diesem Planeten, oder in diesem Bewusstseinsraum inkarniert ist. Es ist ja so: Das Universum ist unterteilt in 14 lokas, 14 Hemisphären, 14 Bewusstseinsebenen. Und die Erde ist der Mittelpunkt von diesen Universen – diesem einen Universum, in dem wir uns gerade befinden. Und da gibt es Schichten, die sind oberhalb, und Schichten, die sind unterhalb. Seelen, die sich hier auf dieser Bewusstseinsebene inkarnieren, die können schon lange auf dieser Erde verweilen – oder sie können von höheren Schichten kommen.

Daniel: Man muss das also in Relation zum Erdenleben sehen. Dann ist es ja irreführend, von jungen oder alten Seelen zu sprechen. Man müsste dann eher von „junger Erdeninkarnation“ oder Ähnlichem sprechen.

Amara: Es ist halt so: Die Seele hat keinen Anfang. In den Veden und im Sanskrit wird sie als anadi beschrieben, ohne Anfang. Macht ja auch Sinn. Beim Schöpfungsvorgang gehen die Seelen alle aus dembrahman, aus der Ursuppe, hervor, aber sie sind eigentlich schon da, als Samenform sozusagen. Sie übernehmen dann nur ihr altes Karma, das sie in der letzten Inkarnation, in ihrem letzten Leben in verschiedenen Bewusstseinsebenen hinterlassen haben. Nicht ganz leicht zu erklären.

Daniel: Das kann ich mir gerade schwer vorstellen. Also, du redest jetzt davon, was die Seele – die ja ewig ist und auch meinen jetzigen inkarnierten Leib enthält –, was die mit dem Karma, das sie produziert, macht, oder wie?

Amara: Genau. Wie sie es abnimmt, oder aufnimmt. Wenn du jetzt deinen Körper verlieren würdest, hast du ja trotzdem noch Karma. Es ist ja nicht so, dass mit deinem Körper auch das Karma verloren geht. Es gibt ja verschiedene Arten von Karma – aparapta karma zum Beispiel, das, was noch nicht zur vollen Blüte gekommen ist. Das ist versteckt, in Samenform. Aber es gibt noch verschiedene andere Formen von Karma. Und dieses eine, das sich dann eben in Form von Aktion und Reaktion manifestiert, das bestimmt dein jetziges Leben. Aber du hast trotzdem noch sehr viel aparapta karma, also Karma, das sich noch in der Zukunft manifestieren wird. Nur dadurch inkarnierst du, nur dadurch hast du überhaupt einen Körper. In dem Fall einen Körper aus grober Materie, einen Erdenkörper, auf der Erde. Aber wenn du viele fromme, viele wohlwollende Handlungen ausführst, dann kannst du auch in höheren Sphären inkarnieren, und dort vielleicht ein ruhigeres, ein einfacheres, schöneres Leben führen, ohne den Druck der Materie der Erde. Das Ganze ist, wie du merkst, ein sehr tiefes Thema.

Daniel: Es heißt aber schon, dass die Erde ein ziemlich taffes Ding ist, oder?

Amara: Genau. Hier auf der Erde, das nennt man auch karma bhumi. Bhumi, das heißt „Erde“, und karma heißt „Der Ort, an dem du deine Handlung erfährst“ – also besonders neues Karma ansammeln kannst und altes Karma, als Ausgleich sozusagen, erlebst. Bei anderen Planeten, anderen Planetensystemen oder auf anderen Bewusstseinsebenen – in höheren oder tieferen Schichten – wirst du das Karma nur erfahren. Dort ist keine Ansammlung möglich. Also besonders auf den himmlischen, oder auf den höheren Planetensystemen – die sogenannten svarga loka –, da erfährt die Seele nur Glück, bis es aufgebraucht ist. Und dann muss sie wieder in diesen Erdenbereich zurück, um neues Karma anzusammeln.

Daniel: Das heißt, du kannst das Glück nur erleben, wenn du genügend gelitten hast? Oder wie?

Amara: Nein, anders: Wenn du hier gut, wenn du fromm gehandelt hast, oder gute Dinge für die Menschheit getan hast, aber nicht frei bist von deinem falschen Ego – weil da immer noch etwas in dir drin steckte, was sehr selbstsüchtig war –, kannst du dieses Karma trotzdem auf anderen Ebenen genießen. Weil so ein Erdenleben sozusagen nicht reicht, um zu erfahren, was du hier angehäuft hast. Dann kommst du auf eine höhere Bewusstseinsebene, in eine höhere Sphärenregion, wo du mehr genießen kannst, wo du die positiven karmischen Handlungen, die du hier getätigt hast, voll genießen kannst.

Daniel: Noch eine etwas schwierigere Frage, die mir immer durch den Kopf spukt, wenn es um Reinkarnation geht. Die Seele ist doch zeitlos?

Amara: Die Seele ist zeitlos.

Daniel: Was ich da immer nicht verstehe, ist, wie man von linearen Inkarnationen sprechen kann, wenn die Seele außerhalb der Zeit existiert.

Amara: Das hat mit der Materie zu tun. Also die Seele ist zunächst erstmal immer aktiv, das ist das erste Prinzip. Die Seele ist nie passiv. Aber sie unterliegt nicht der Zeit, nicht ihrem Wandel – sie hat die Materie nur angelegt. Also dein Ich, deine Persönlichkeit oder das, was dich ausmacht, ist ja so ein kleiner Spiegel deines wahren Selbst, deiner Seele … das ist jetzt gar nicht so einfach zu formulieren.

Daniel: Versuchs mal.

Amara: Also, ihre ursprüngliche Natur ist, Gott zu dienen. Weil sie ein Teil davon ist. Das ist vergleichbar mit dem Feuer und den Funken. Die Funken haben die gleiche Qualität, aber nicht die Quantität; der Funke ist das Element Feuer, aber er ist nicht das Feuer an sich. So ungefähr ist das mit der Seele auch zu sehen: Sie ist Göttlichkeit, sie ist ein Teil der Göttlichkeit, aber sie ist nicht Gott selbst. Sie ist nicht das komplette Feuer, sie hat nicht die kompletten 64 Opulenzen, die sechs Vollkommenheiten und all diese Sachen. Da gibt es zig Details, die das Wesen der Seele so genau beschreiben. Deshalb sind die Veden ja ein analytisches Wissen. In keinem anderen Text der Welt wirst du so etwas finden, weil es eben über die Jahrhunderte oder Jahrtausende ausgeklammert wurde. Weil man damit ja Menschen kontrollieren kann: Wenn sie das vergessen, ihre ursprüngliche Aufgabe, ihre ursprüngliche Natur, dann hast du sie in deinen Fängen, dann sind sie auch manipulierbar. Die Seele ist also, einfach aus ihrer Natur heraus, spirituell. Aber: Sobald sie sich in dem Raum der Materie befindet, beginnt die Bedeckung.

Daniel: Das ist wie eine Schicht, die um die Seele gelegt wird, oder? Wie so eine Art Raum-Zeit-Körper, mit dem man in die Zeitlichkeit hineinkommt.

Amara: Genau. Du kommst in die Zeitlichkeit. Die funktioniert nur hier, in der Materie. Weil alles einen Anfang, eine Mitte und ein Ende hat – wie der Stau da drüben. Innerhalb der Materie, mit der Bedeckung, ist die individuelle Seele immer tatashta – das ist ein Sanskritwort und bedeutet „dazwischen“. Sie ist tatashta-shakti, sie ist sozusagen zwischen Materie und der Spiritualität. Sie ist noch nicht vollkommen. Vollkommenheit erlangt sie erst dann, wenn sie sich durch die Materie gearbeitet hat. Das ist eben die Aufgabe des Menschen: seinen Weg zurückzufinden zu der Ursprünglichkeit und zu der Natürlichkeit der Seele. Und nur das macht auch wirklich glücklich. Ich meine, das klingt jetzt so wie mit erhobenem Finger, aber gemeint ist damit: Weil die Seele ja ewig ist, voller Freude, voller Glück, ist sie der Ursprung. Und da musst du auch suchen: an der Quelle. Du kannst nicht an den Blättern suchen, um beim Baum die Wurzeln zu finden. Du wirst immer nur die Blätter finden, das Chlorophyll. Aber das Wasser wird hauptsächlich durch die Wurzeln aufgenommen. Deswegen geht es um das Zurückführen, darum, dass man sich erinnert.

Daniel: Aber ist die Materie denn eine Art Spielraum Vishnus? Mir fällt da gerade die Philosophie der Gnostiker ein, die ja die Materie als „Fehler“ oder „Ausrutscher“ der geistigen Welt betrachten und die daher nur aus dieser falschen Welt herausgelangen wollen. Es ist ein ähnliches Konstrukt – aber wie sehen die Veden diese Welt der Materie?

Amara: Also die materielle Welt unterliegt der Zeit, der Wandlung, der Auflösung, der Erschaffung und der Erhaltung, und das alles unterliegt diesem Gesetz, dem sich keiner entziehen kann. Nur die Seele, der Kern, das Leben sozusagen – wir nennen es jetzt mal Leben, weil „Seele“ für viele so abstrakt ist –, das ist es, was die Materie belebt. Ohne Leben hätte die Materie keine Bedeutung. Und deswegen ist sie auch wie ein Spielball für das Leben zu sehen – obwohl „Spielball“ ziemlich sarkastisch klingt. Denn natürlich gibt es da bestimmte Aufgaben zu lösen. Das ist wie so ein großes Rätsel, in dem es darum geht, hinter die Materie zu schauen, dort die Gesetzmäßigkeiten dieses Systems zu erkennen und dann seine richtigen Schlussfolgerungen draus zu ziehen. Der erste Vers des Vedanta-Sutra – athato brahma jijnasa – bedeutet „Ich fange an, nach der wahren Identität zu suchen.“ Man könnte es auch anders formulieren: „Wer bin ich?“ Das ist so der Urkern aller vedischen Texte, und das ist das Vermächtnis, das die indische Kultur, die vedische Kultur hinterlassen hat – für alle. Das ist universal. Es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass es ein universales Wissen ist, das früher auf der ganzen Welt, in allen Kulturen zu finden war. Es ist nur mit der Zeit, durch das Kali-Yuga, durch den Einfluss der Zeit, verloren gegangen. Und im Kali-Yuga wird die Frage nach dem athato brahma jijnasa – „Wer bin ich?“ oder „Wo solls hingehen?“ – mehr und mehr in Vergessenheit geraten.

Daniel: Apropos: Laut den Veden stecken wir ja tatsächlich mittendrin, im Kali-Yuga, dem dunkelsten aller Zeitalter. Wie lange gibt es das jetzt eigentlich schon? Wann hat das eigentlich offiziell angefangen?

Amara: Man spricht so von circa 5.000 Jahren.

Daniel: Also im Grunde die Zeit, die wir als offizielle Geschichtsschreibung kennen?

Amara: Ja, genau, ungefähr seit der Zeit der Ägypter, so in der Richtung, ja.

Daniel: Also das, was wir Zivilisation nennen, sind nur die Auswüchse des Kali-Yuga, oder wie?

Amara: Na, schau dir zum Beispiel Babylonien an, das waren Sklavenhalter, Kriegsführer, sehr dominante Menschen, es gab harte Strafen, eine patriarchalische Gesinnung, Frauen wurden unterdrückt, all diese krassen Dinge. Es war keine Gesellschaft, die auf Augenhöhe geführt wurde. Das ist der Beginn des Kali-Yuga.

Daniel: Hmm. Interessant. Und seitdem gab es dann auch Machtpositionen, die veranlasst haben, dass ihre Geschichte niedergeschrieben wurde. Vielleicht so?

Amara: Die Sieger schreiben die Geschichte, ja.

Daniel: Genau. Und dadurch gibt es bei uns ja auch nur die Erinnerung an eine bestimmte Version der Geschichte. Aber, wenn man die Sache aus einer höheren Warte betrachtet, dann ist doch auch der ganze Prozess des Kali-Yuga ein Teil Vishnus, oder?

Amara: Ja, klar. Das ist ein Zyklus. In den Ritualstexten rufen wir sogar dieses Zeitalter mit an, mit allen anderen Yugas. Es ist ein Teil des Ganzen. Es gehört mit dazu, es wird mit erwähnt, es wird mit rezitiert, es gehört mit in den asana – den Platz, wo Vishnu residiert, wo sich das Zentrum des Universums befindet. Das Schöne an dem Kali-Yuga mit all seinen Fehlern und all seinen Problemen ist, dass die spirituelle Praxis eine sehr einfache ist. Sie ist sehr einfach, weil es eben so schwer ist, sich hier überhaupt an Gott zu erinnern oder sich mit Gott zu verbinden. Deshalb genügt ist, einfach nur seinen heiligen Namen zu rezitieren, am besten auf sehr devotionale Art und Weise. Das bedeutet jetzt nicht Lack und Leder, sondern einfach mit seinem Herzenswunsch nah bei Gott zu sein. Und ich glaube, das ist die Quintessenz aus dem Kali-Yuga: Es ist für jeden etwas da, und wenn er nur etwas singt, oder nur mit den Gedanken dabei ist, dann hat er schon den größten Nutzen. Und das ist der Unterschied zu den anderen Yugas: Da ist einfach viel mehr tapasya, so viel mehr Entsagung, viel mehr Meditation. Da geht es mehr darum, die Sinne zurückziehen. Die ganze Yogapraxis, die ist eigentlich aus einem anderen Zeitalter.

Daniel: Im Grunde wirkt die spirituelle Praxis ja dann so wie eine Erinnerung. Man hält quasi die Schwingung dieser alten Zeitalter aufrecht.

Amara: Genau. Man versucht da sozusagen, die Uhr anzuhalten. Aber die Zeit rast uns davon, der Sand läuft uns durch die Finger. Wir sehen gar nicht, wie wir unsere Zeit verplempern. Es ist so, als wenn du ein Glas vor dir hättest, auf dem Yoga draufsteht und in dem sich das Yogawasser befindet, und du leckst nur draußen am Glas. Wirklich: Die Yogapraxis ist eigentlich eine ganz, ganz schwere. Mit einmal pro Woche Yoga ist es nicht getan. Das ist jetzt natürlich kein Vorwurf oder so, aber du weißt, worauf ich hinauswill.

Daniel: Natürlich. Jedenfalls kann ich es mir ganz gut vorstellen, gerade mit dem Gedanken, dass wir in so einem Zeitalter leben, in dem man so weit von der Gotteserkenntnis entfernt ist. Aber es ist schon krass. Ich meine, es gibt ja auch anderslautende Aussagen, nämlich, dass wir kurz vor dem Goldenen Zeitalter stehen. Die Vorstellung ist da ungefähr, dass hier nur genügend Menschen erwachen müssen, und dann schaffen wir eine neue Welt. Und die Veden sagen hier genau das Gegenteil, oder?

Amara: Naja, nicht ganz, denn es gibt innerhalb des Kali-Yugas auch so ein Goldenes Zeitalter. Aber das ist natürlich noch viel kürzer als das echte Goldene Zeitalter, das Satya-Yuga oder Krita-Yuga. satyaheißt „wahrhaft“ oder „Wahrheit“. In diesem Yuga gibt es nur wahrhaftige, ehrliche, aufrichtige Menschen – Menschen, von denen wir im Kali-Yuga träumen würden. Und dieses Goldene Zeitalter innerhalb des Kali-Yugas, das hat längst begonnen sich zu manifestieren, so ungefähr seit dem 16. Jahrhundert. Man könnte sagen, ab dem Zeitpunkt, ab dem die Vedas in Schriftform erhältlich waren. Man weiß zwar, da ist viel verloren gegangen, und die orale Tradition, also die Tradition der Übertragung, ist damit eigentlich schon kaputt – aber trotzdem: Es hilft Leuten im Kali-Yuga, Bücher zu haben und zu lesen. Also mit Beginn der Reformation und des Buchdrucks, die beide fast gleichzeitig kamen, begann dieses Goldenen Zeitalter. So wird das auch nach der vedischen Zeitrechnung gesehen. In Indien gab es zum Beispiel sehr viele Pioniere, die das erkannt haben, und die haben das Yuga-Dharma, also die Praxis in diesem Zeitalter eingeleitet. Dabei geht es um das Rezitieren des heiligen Namens Gottes, das Yuga-Dharma des Kali-Yuga. Und das begann eben Mitte des 16. Jahrhunderts.

Daniel: Das heißt, wir leben also innerhalb des Goldenen Zeitalters innerhalb des Kali-Yuga?

Amara: Genau.

Daniel: Und das läuft dann aber wieder aus …

Amara: Das läuft aus, so nach 10.000 Jahren.

Daniel: 10.000 Jahre!

Amara: Ja, das sind schon Zahlen. Aber du musst auch sehen, das Kali-Yuga ist natürlich, auf die Masse gesehen, in den letzten 150 Jahren erst so richtig in Fahrt gekommen. Trotzdem passt auch hier das alte Gleichnis: Du kannst ein Messer nehmen und jemandem damit die Kehle durchschneiden, oder du kannst damit Orangen oder Äpfel schneiden und die verteilen, um Gutes damit zu tun. Also, gemeint ist damit auch das Computerzeitalter: Wir vernetzen uns alle, wir haben plötzlich Zugang zu Menschen, zu denen wir sonst nie hinkommen würden. Wir lernen Leute kennen, die auf der anderen Seite des Globus leben und können dort Freundschaften entwickeln. Aber es kann natürlich auch eine riesengroße Herausforderung sein. Wir wissen ja alle, wie schnell wir von diesem System abhängig werden, wie wir süchtig werden nach unserem Telefon und nach unseren Informationen, die wir aus dem Telefon oder aus dem Netz erhaschen.

Man kann es so ausdrücken: Wenn der Kopf fehlt, dann sind alle anderen Teile unnütz, oder sie haben keine Wertigkeit mehr. Dabei haben wir eigentlich alles. Du kannst heute in die Bibliotheken gehen, da kannst du so viele Sachen finden, so viele Bücher. Aber es ist totes Wissen, weil es keiner mehr richtig liest und keiner mehr richtig praktiziert. Alle hängen sie an dem Nabel der Zeit, Fake News zu lesen. Weit weg von der eigentlichen Bedeutung der Schrift und des Lesens: Wissen zu übermitteln.

Es geht eben um die Anwendung des Messers. Du kannst damit viel Blut, Massaker auslösen, oder du kannst halt jemandem helfen, Brot zu schneiden oder Essen zu verteilen. Und deswegen meine ich ja: Kali-Yuga, okay, man muss das differenziert sehen. Auf der einen Seite passiert zwar geistig weltweit eine Menge – in den letzten 30, 40 Jahren, aber auch vorher schon, schon mit Blavatsky und so im 19. Jahrhundert –, viele lassen sich nicht mehr so einfach vorführen. Auf der anderen Seite … die schlafen auch nicht. Die dunkle Seite schläft genauso nicht, und dann gibt es eben andere Sachen, wo du denkst: Das Kali-Yuga, das ist so schnell vorangekommen in den letzten fünf Jahren, dass du gar nicht mehr weißt, was hat das jetzt mit dem Goldenen Zeitalter zu tun?

Die Erde war immer schon ein Zentrum des Kampfes zwischen Licht und Dunkelheit. Auch in den Veden, speziell in den puranas, wird das immer wieder betont. Die puranas beschreiben ja eher so die Geschichte der Erde und verbinden dabei Mystik mit Mythologie und den wahren Ereignissen – zeitunabhängig. Die Ereignisse, die da beschrieben werden, können 1.000 Jahre her sein, aber auch 20.000 Jahre. Und da wird das immer wieder betont: Die Erde ist das Zentrum des Kampfes zwischen Licht und Dunkelheit. Und nur hier auf der Erde ist das auch so extrem zu sehen, weil es eben auch mrtyu lokaist, der Ort des Todes, wo der Tod so wichtig ist. Er wird auf der einen Seite zelebriert, auf der anderen Seite wird getrauert. Der Umgang mit Tod ist ein sehr, sehr schwieriges Thema auf der Erde, weil wir durch den Erdkörper eine sehr starke Anhaftung haben.

Daniel: Aber eigentlich ist es doch nur wegen der Unwissenheit schwierig, oder?

Amara: Unwissenheit, du sagst es, genau. Die Unwissenheit ist eine von diesen drei Elementen – sattva guna, rajas guna und tamas guna – und tamas guna ist sozusagen die Unwissenheit. Die Leute befinden sich in dieser Unwissenheit, weil tamas guna – die Erscheinungsweise dieser Unwissenheit, oder der Kampf zwischen tamas guna und sattva guna – der ist auf dieser Erde eben sehr deutlich zu sehen. Das Sterben ist eben auch so ein Aspekt der tamas guna, der Unwissenheit, und Leute, die sich weigern, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen, unterliegen auch automatisch dem Einfluss der Unwissenheit. Denn damit ist das Leben nicht beendet. Es ist auch nichts Absolutes. Es ist nur etwas Absolutes für diesen Körper, der eben ganz normal, wie alle anderen Dinge auch, geschaffen, erhalten und zerstört wird, wie alle andere Materie auch. Aber das hat mit der Seele nichts zu tun – denn die ist ewig und unzerstörbar.

Über den Interviewten

Marcus Amara Hugk wurde 1969 in Berlin geboren und hat sich vor 25 Jahren in eine vedische Priesterlinie einweihen lassen. Durch freies Eigenstudium der vedischen Philosophie und deren Anwendung in Ritualpraxis und Yogameditation hat er sich einen tiefen Zugang zu den verschiedenen Traditionen Indiens erarbeitet.

2006 erschien sein erstes Buch „Klangreise Südindien“; seitdem führt er kleine Reisegruppen zu den besonderen Pilger- und Kultorten des Landes – unter anderem auch in die Palmblattbibliotheken. Seine Websites finden Sie unter http://www.Malola.Reisen und www.Samskaras.com. Sie können Amara auch via malola@gmx.de kontaktieren.

Quelle

Gruß an die Aufmerksamen

TA KI

Jenseitskontakte – Pascal Voggenhuber


Der Schweizer Pascal Voggenhuber ist international durch zahlreiche Fernsehauftritte bekannt. Bei seinen Auftritten füllt er ganze Arenen mit Menschen, die durch ihn Kontakt zu ihren verstorbenen Angehörigen aufnehmen wollen. Für Voggenhuber begann der Draht ins Jenseits bereits als Kind, im Laufe der Zeit brachte er sich bei, den Kontakt auszublenden. Im Interview mit Robert Fleischer schildert Voggenhuber seine unkonventionellen Erkenntnisse über das Leben nach dem Leben, seine Zusammenarbeit mit Polizei und Staatsanwaltschaft, und stellt sich auch kritischen Fragen…

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Gruß an die Erwachenden
TA KI

Rätselhaft: Frau in Südafrika erinnert sich an 10 vergangene Leben.


Wenn Kinder von magischen Welten und dem Leben imaginärer Freunde erzählen, machen sich darum die wenigsten Eltern Sorgen, eher sind sie fasziniert und entzückt. Und ganz bestimmt nehmen sie das, was sie da hören, nicht für bare Münze.

Im Falle von Joey Verwey aus Südafrika waren es jedoch nicht einfach Dinge, die ein Kind sich ausgedacht haben konnte.

Youtube/Strange Mysteries

Bereits im Alter von nur 3 Jahren erzählte die Kleine ihren Eltern Geschichten von „früher“ – und meinte damit Ereignisse, die ihr in verschiedenen früheren Leben widerfahren waren. Joey erinnerte sich an Dinge, die nicht sein konnten und über die ein so junges Kind unmöglich Bescheid wissen konnte. Ihre Eltern waren besorgt und verstört.

Als sie 5 Jahre alt war, wurde Joey schon regelmäßig von Professoren und Journalisten besucht, die ihren Schilderungen erst mit Skepsis und dann mit ungläubigem Staunen lauschten. Sie erinnerte sich an insgesamt 10 zurückliegende Leben und erzählte bereitwillig von Dingen, die sie „damals“ gesehen und getan hatte.

 

Youtube/Strange Mysteries

Das erste Leben, das ihr noch im Gedächtnis war, will sie vor vielen tausend Jahren als Höhlenmensch verbracht haben. Auf Nachfragen beschrieb sie ganz genau, wo ihre heimatliche Höhle gelegen habe – und führte damit die Nachforschenden tatsächlich zu einer Höhlengruppe, in der frühzeitliche Menschen ihre Behausung gehabt hatten.

Youtube/Strange Mysteries

Eine andere Inkarnation habe sie als Sklavin im alten Ägypten verbracht, sagt Joey. Sie erzählte mit perfekten Details von den Galeeren und den Straßenbautechniken dieser Zeit. Ein anderes Leben habe sie als verfolgte frühe Christin im ersten Jahrhundert verbracht und sei jemandem begegnet, der vielleicht Simon Petrus gewesen ist.

Im frühen 20. Jahrhundert will Joey die Enkelin Paul Krugers gewesen sein, der bis 1902 Präsident der Republik Südafrika war.

Youtube/Strange Mysteries

Sie sei zweimal verheiratet gewesen, erzählt sie, und habe 10 Kinder gehabt. Recherchen ergaben, dass eines dieser Kinder noch am Leben und inzwischen eine sehr alte Dame in ihren Neunzigern war. Sie willigte ein, sich mit Joey zu treffen. Die beiden sprachen über lange Zurückliegendes und Joey erinnerte sich an Dinge, die nur die Mutter der Dame wissen konnte.

Joeys ganze mysteriöse Geschichte kann hier angesehen werden (auf Englisch):

Wer kann schon sagen, wohin wir einmal gehen, wenn dieses Leben vorbei ist? Vielleicht werden auch wir uns in ferner Zukunft einmal an das erinnern, was wir hier und jetzt erleben.

Quelle: http://www.heftig.de/joey-verwey/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Was bedeutet der Aufstieg in die 5. Dimension wirklich?


Von Michelle Walling, In5D.com; übersetzt von 14111963

Im Moment gibt es viele irreführende Lehren, die ziemlich verdrehen inwieweit die 5. Dimension mit dem Aufstieg verknüpft ist. Diese Tricks wurden im Besonderen kreiert um uns von der Wahrheit, dass wir multidimensionale Wesen sind, zu trennen. Da dieser Schleier nun immer dünner wird, werden wir uns langsam über die Wahrheit der 5. Dimension und deren Bedeutung für unseren Aufstiegs bewusst.

Viele Bedeutungen wurden dem Wort „Aufstieg“ von Seiten der spirituellen und metaphysischen Communities zugeschrieben. Die Bedeutung des Wortes „Aufstieg“ im Sinne dieses Artikels zielt auf die Anhebung unseres Bewusstseins in einem völlig neuen Verständnis und auf unsere Fähigkeit in der Lage zu sein, in vielen Dimensionen oder Orten zu existieren, so wie es in unserer wahren Natur und Form einstmals vorgegeben war.

Aufstieg fünfte Dimension 1

Die Quantenphysik hat bereits bewiesen, dass unsere Gedanken unsere Realität erschaffen und das alles um uns Energie beziehungsweise Schwingung ist, jeweils auf einer bestimmten Resonanzebene. Eine Dimension ist eine Ansammlung bestimmter Resonanzen, die sich am Rand dieser Dimension mit dem Rand der nächsten Dimension überlagert.

Unser physischer Körper wurde von den Annunaki so geschaffen, um uns in der 3. und 4. Dimension gefangen zu halten. Die Resonanz der 3. Dimension gibt uns die Körperlichkeit und somit die Erfahrung einen physischen Körper zu haben. Der ursprüngliche, erfolgreiche Prototyp des Menschen, der es der Seele erlaubt einen dreidimensionalen Körper zu bewohnen, während er bewusst mit vielen anderen Erfahrungen und Erinnerungen verbunden ist, wurde von ihnen verändert. Diese vorgenommenen Manipulationen schneiden uns von der Erinnerung ab, wer und was wir sind, während uns die Illusion präsentiert wird, dass wir nur aus einem Körper bestehen. In dieser Realität werden wir sehr früh dahingehend programmiert, dass wir uns unserer Körperlichkeit und Biologie Gewahr werden, und die Wissenschaft macht einen guten Job uns die Realität der 3. Dimension zu erklären.

Die 4. Dimension ist eng an die 3. Dimension angeknüpft und beinhaltet Raum und Zeit. Das ist der Ort wo sich die Hauptzentrale der Matrix befindet. Raum und Zeit wurden geschaffen um die Erfahrung einer körperlichen Inkarnation zu machen. Es gab eine Zeit in der viele Menschen diese Erfahrung auf der Erde genossen hatten, bis zum Zeitpunkt der Übernahme [der Erde durch die Invasoren]. Die meisten Gefolgsleute dieser Invasoren existieren in der Schwingung der 4. Dimension und wünschen sich entweder in einen dreidimensionalen Körper einzutreten oder die Energie von einem dreidimensionalen Körper zu stehlen um Lebensenergie zu erhalten.

Die 5. Dimension und die höheren sind außerhalb von Raum und Zeit. Die Existenz eines Körpers in dieser Dimension beinhaltet keine dichte, körperlich-materielle Wirklichkeit, indessen gibt es die Möglichkeit eine Gestalt anzunehmen, die für andere in der fünften Dimension wahrnehmbar ist. In dieser Wirklichkeit gibt es keine Löschung der Erinnerung, da diejenigen, die üble Taten verüben, in der 4. Dimension gefangen bleiben.

Aus dieser Basisbeschreibung der 3., 4. und 5. Dimension lässt sich schließen, dass es am wünschenswertesten wäre auf der Erde in der 5. Dimension (oder höher) zu leben, in einem planetaren Körper innerhalb der 3. Dimension, der angebunden ist an die Quelle, oder dann zur Überseele zurückzukehren (und eventuell auch zur Quelle). Wenn es wieder möglich ist in der 3. Dimension zu leben ohne unter dem Einfluss dieser niedrigen Entitäten der 4. Dimension zu stehen, ist es durchaus möglich, dass manche die 3. statt der 5. Dimension wählen, bis die Seele den Geist dazu bewegt sich auf die nächste Entwicklungsebene zu begeben.

Unser Geist (Spirit) ist ein Wesensanteil der Quelle, der in diesen physischen Körper inkarniert ist. Unser Geist ist jederzeit mit allem verbunden. Er ist verbunden mit der Quelle, unserer Überseele, dem Bewusstsein von Mutter Erde, den Tieren, den Kristallen, und allen menschlichen Wesen dieses Planeten. Unsere Überseele besitzt viele geistige Aspekte und Erfahrungen in allen Dimensionen. Weil wir mit unseren Überseelen verbunden sind, sind wir mit allen Dimensionen verbunden. Aspekte der 1. und 2. Dimension beziehen sich mehr auf die Welten der Elementale.

Der Aufstieg ermöglicht uns den Zugang zu unserem multidimensionalen Wesen, und das Ausdehnen unserer Verbindung zu diesen Teilen von uns. Wir müssen auch Verstehen, dass wir aufgrund eines Betrugs die Gefangenschaft in diesem dreidimensionalen Körper sowie die Löschung unserer Erinnerung akzeptiert haben. Das Vergessen wer wir sind erlaubte uns tief in die Erfahrung der 3. Dimension einzutauchen, aber wir wurden auch jenen schutzlos ausgeliefert, die von unserer Energie leben. Der einfachste Weg uns zu Sklaven zu machen und uns unserer Energie zu berauben war, alles nur Mögliche zu unternehmen, damit wir uns niemals unserer Fähigkeiten und unseres multidimensionalen Wesens bewusst werden. Der Aufstieg hilft uns zu verstehen wie wir dorthin gekommen sind, wo wir jetzt stehen, und dass es in unserer Kraft liegt die Mauer niederzureißen, die uns gefangen hält.

Einige Menschen, die ihre „Aufräumarbeiten“ bereits erledigt haben und ihre Erfahrung dieser physischen, körperlichen Realität als beendet sehen, können sich mit ihrem Bewusstsein sicherlich in die 5. Dimension bewegen, indem sie aus ihrem physischem Körper „sterben“ (oder aufsteigen). Sie können sich auch an viele andere Plätze hinbewegen, abhängig von ihrem Schwingungsniveau in diesem Leben. Während Wesen aus höheren Dimensionen sich mit ihrem Bewusstsein in niedere Dimensionen bewegen können, müssen Wesen aus niederen Dimensionen ihre Schwingung entsprechend erhöhen, um mit der Schwingung der höheren Dimensionen in Resonanz zu treten. Mit dem Bewusstsein und den Erfahrungen aus vergangenen Leben ist es eigentlich keine große Herausforderung, die Schwingung dementsprechend zu erhöhen.

In früheren Leben, bevor der menschliche Körper und die 4. Dimensions-Matrix das Bewusstsein in den Körper einschlossen haben, hatten Menschen die Fähigkeit mit ihrem Bewusstsein und ihrem fünfdimensionalem Körper durch die Zeit zu reisen. Der physische Körper konnte in einen Stillstand-Modus versetzt werden, wenn sich jemand wünschte in der Zeit zu reisen. Wenn jemand wünschte außerhalb der Zeit zu reisen, schien für denjenigen eine Woche vergangen zu sein, während auf der Erde physisch nur eine Sekunde vergangen war.

Für viele Menschen wird es das Ziel in diesem Leben sein, diese Techniken wiederzuerlangen um all das Wissen und die Erfahrungen ihrer Überseele abzurufen, die sie während ihrer dreidimensionalen Existenzen gemacht haben. Sobald sich eure Schwingung erhöht durch Intention und durch Änderungen, die ihr in eurem Leben macht, werden Teile der 5. Dimension und höher für euch zugänglich. Diese beinhalten Sinnessteigerungen und Fähigkeiten, die als Wunder oder Magie beschrieben werden.

Aufstieg fünfte Dimension 2

Um auf dem Planeten Erde zu bleiben, während er seine Schwingung erhöht, werden einige Personen sich bemühen einen Aufstieg vom Negativen ins Positive zu manifestieren, indem sie in einen physischen Körper inkarnieren, der an die Quelle angeschlossen ist. Diese Wesen wären nicht in der Lage ihre Schwingung zu erhöhen, wenn sie nicht als „Huckepack“ auf die Erde kommen könnten, und diese Wesen hatten das Glück entweder hier in einen Körper zu inkarnieren oder als „walk in“ in einen Körper einzutreten. Das sind Wesen, die einen negativ polarisierten Weg gewählt haben, um der Quelle in dieser dualen Kreation zu dienen. Wenn auch am Ende alles zur Quelle zurückkehren wird, so gibt es doch einige negative Wesen, die die „Huckepack“ Version gewählt haben, während die anderen strampelnd und schreiend auf schnellstem Wege zur Quelle zurückkehren und in eine andere Form von Energie umgewandelt werden, weil sie ihre energetische Verbindung zur Quelle komplett abgeschnitten haben.

Die Vergiftung des Planeten genauso wie die geplante Zerstörung durch HAARP und CERN haben als Hauptziel die Menschen daran zu hindern aufzusteigen. Das Gefängnis der Matrix, das über uns verhängt wurde, war ein brillanter Plan und wurde schon vor langer Zeit von ihnen geplant um von uns die Energie zu stehlen, die sie zum Überleben brauchen. Die Menschen wurden getäuscht und ausgetrickst, damit sie mit ihrem freien Willen diesem Plan zustimmen, deshalb wird nun auf mehreren Wegen interveniert um diejenigen zu befreien, die den Wunsch haben dieses Gefängnis zu verlassen. Die Gefängnistür ist nun geöffnet und der Weckruf ist unterwegs zu denjenigen, die ihn vernehmen wollen.

Einige der Aufsteigenden werden sich nun dafür entscheiden, ihren Körper fallen zu lassen und sich in die 5. Dimension begeben. Andere Menschen sind zur Erde gekommen, um die Programmierungen und Blockaden aufzuheben, die die Menschen in der 3. Dimension gefangen halten, in der sie sich nicht an ihr multidimensionales Wesen erinnern können und so nicht wissen um ihre Fähigkeit als Mitgestalter vieler Erfahrungen in der Zeit und außerhalb der Zeit. Diese Menschen werden das „Disneyland der dreidimensionalen Inkarnation“ auf dem Planeten Erde wiederherstellen. Ihre Arbeit wird nicht leicht sein, aber als Belohnung werden sich ihre Seelen zum höchsten Potential ausdehnen. Wenn wir am Ende alle mit der Quelle verbunden sind, warum sollten wir dann aufhören direkt auf die Erfahrungen unserer Überseele zuzugreifen zu wollen?Wenn wir sowieso am Schluss uns mit der Quelle verschmelzen, und dabei noch unsere Identität als Teil der Quelle bewahren können, dann könnte doch das Erforschen des „Wilden Westens“ eine Reise sein, die man nicht missen möchte.

 

 

Hinweis der Redaktion

Wie immer verstehen wir Beiträge von Fremdautoren als Anregung und Diskussionsgrundlage. Die in den Artikeln gemachten Aussagen, Überlegungen, Darstellungen und Erfahrungsberichte müssen sich nicht in allen Punkten mit jenen der Redaktion decken.

Quelle: http://transinformation.net/was-bedeutet-der-aufstieg-in-die-5-dimension-wirklich/

Gruß an die 5. Dimension

TA KI

Die zwei auserwählten Völker (1)


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Liebe Leser,

 

das finsterste Zeitalter der Erdgeschichte, das Kali Yuga ist lt. Aussage von Rudolf Steiner seit 1899 zu Ende. Das deutsche Volk ist besonders heraus gefordert in diesem geistigen Neubeginn sich auf seine seit zweitausend Jahren währende christliche Mission zu besinnen. Auf seine Geistesgrößen, die ein zukünftiges Bild vor Augen hatten, wie eine zukünftige Weltengemeinschaft für die nächsten Jahrtausende friedlich zusammen leben könnten.

Über das zukünftige friedliche Zusammenleben aller Völker dieser Erden läßt sich zuverlässig sagen, das es aus Sicht des esoterischen Christentums zwei Antipoden gibt, die dieses verhindern wollen. Luzifer und Ahriman. Luzifer als Symbol der geistigen Verführung wurde bereits im AT erwähnt und inkarnierte sich bereits im dritten Jahrtausend vor Christi in China. Die luziferischen Wesenheiten stehen auf der geistigen Entwicklungsstufe zwischen dem Menschen und der Engel. Luzifer lässt sich bannen durch Moralität.

Die Inkarnation Ahrimans – in den exoterischen christlichen Religionen Satan genannt – steht kurz bevor und wird derzeit von okkulten Kräfte vorbereitet. Ahriman läßt sich bannen durch ausgewogene Urteilskraft. Auch dadurch das man mit dem zufrieden ist, was einem in dieser Inkarnation gewährt wird. Damit diese Wesenheit mit seiner übermenschlichen Intelligenz  weltweit erfolgreich wirken kann muß zuvor ein weltweites Chaos hervorgerufen werden.

„Wenn der Antichrist kommt, wird er ganz gleich Christus zu sein scheinen, dann wird große Not herrschen, und der Antichrist wird gehen von Land zu Land und den Armen Brot geben und er wird viele Anhänger gewinnen”.
Selma Lagerlöf, Vorwort aus „Das Wunder des Antichrist“.

Der Versuch des Errichtens einer NWO ist aus der allumfassenden Wirklichkeit betrachtet der kindhaft trotzige und aussichtslose Versuch des einen Prozentes – wahrscheinlich sind es sehr viel weniger – in Verbindung mit den retardierenden Geisteskräften – eine Umkehr der Menschheitsentwicklung erreichen zu wollen.

Dieser aus meiner Sicht aussichtslose Versuch gegen etwas zu sein verrät bereits ihre eigene Wortwahl. Die „Neue Weltordnung“ ist ein Gegenkonzept zur bereits bestehenden geistigen Weltordnung des Kosmos, der immerwährenden Weltordnung. Der unter einem Prozent liegende Anteil der Weltbevölkerung hat sich dem aussichtslosen Ziel verschrieben, die kosmische Weltordnung für ihre Zwecke umgestalten zu wollen. Das ist nichts Neues unter dieser Sonne. In Wirklichkeit ist es so, das diese Kräfte unter dem Namen „NWO“ ihre alte Weltordnung „OWO“ im Schwinden sehen und mit all ihrer verfügbaren Kräften das Verschwinden ihrer bisherigen Macht auf dieser Erde verhindern wollen. Diese „Verschwörungspraktiker“ wollen alle diejenigen als „Verschwörungstheoretiker“ mit ihrer gezielten Wortwahl negativ bewerten, die dieses Spiel durchschauen.

Besessen von der Ideologie ein irdisches Weltreich für alle Zeiten errichten zu wollen, haben schon manche Völker ihren heftigsten Beitrag für ihren eigenen Untergang geleistet. Sei es das römische Imperium, das englische Weltreich, der mongolische Sturm oder der neueste Versuch des Errichtens einer „OWO“ mit Hilfe der transatlantischen Denkfabriken, ihrer ausführenden Organe den Neocons, der „City of London“ und der Wallstreet, des ahrimanisch militärisch/industriellen Komplexes und des subversiven Einsatzes ihrer lügenhaften Medienindustrie.

Was ist von all denen und ihren Visionen geblieben, die vor ihnen ebenfalls ein immerwährendes Weltreich errichten wollten? Jahreszahlen und der irdische Rest zerfallen im Staub der Geschichte. Sowie die Geist-Seele-Wesen die einst als römische Imperatoren in der unstillbaren Gier nach territorialer Macht verfallen, vielleicht in der politischen Kaste der USA wiedergeboren wurden? Als ein junges Mitglied der Völkergemeinschaft sind diese nun selbst zum bemitleidenswerten Opfer einer Jahrtausende alten Geisteskultur geworden und lassen sich als deren willfährige Handlanger mißbrauchen. Den amerikanischen Imperialisten ist es bisher nicht gelungen wie einst das römische Imperium vertreten durch Pontius Pilatus einen neutralen Standpunkt einnehmen zu können. Sie können ihre Hände nicht in Unschuld waschen, weil es das amerikanische Volk verlangt.

Sie werden wahrscheinlich all die Abkürzungen der Organisationen kennen, die dabei mithelfen die Vorherrschaft der  „OWO“ weiter aufrecht erhalten zu wollen. NSA, CIA, NRO, FBI oder DIA, nur um einige zu nennen. Was sie wahrscheinlich nicht kennen ist, das die höchsten Regierungsorganisationen der USA wie der Präsident, der Senat, der Kongreß und vermutlich noch weitere amerikanische demokratische Grundsäulen von der Lobbyorganisation AIPAC massiv beeinflußt werden.

Die Aufgabe der deutschen Schicksalsgemeinschaft
Jede christliche Schicksalsgemeinschaft ist bereits nach dem Erscheinen von Christus in Jesus auf der irdischen Ebene verfolgt worden. Wie mit einem roten Faden verknüpft sich das Erscheinen von Jesus Christus mit der germanischen und der deutschen Geistesgeschichte.

An diesen äußerst faszinierenden Bogen der deutschen Geistesgeschichte im historischen Weltgeschehen, angefangen mit der Schlacht des Hermann des Cheruskers gegen das römische Imperium, sich weiter fortsetzend mit dem heiligen römischen Reich deutscher Nation, dann die durch Martin Luther eingeleitete Reformation gegen die Nachfolgeorganisation des römischen Imperiums – die katholische Kirche -, dann im 18. Jahrhundert die Wiedervereinigung des deutschen Volksgeistes mit seinen Geistesgrößen, bekannt als die deutsche Klassik mit all seinen Denkern, Philosophen, Musikern und Wissenschaftlern wagte sich bisher kein Historiker heran. Vermutlich deswegen weil dieser die Fähigkeit aufbringen müßte geisteswissenschaftliche Erkenntnisse mit der astrologisch vorgefundenen Zeitqualität einerseits und andererseits mit den historischen Fakten zu verknüpfen. Z.B. die astrologischen Fakten, das der Beginn des ersten WK exakt mit dem Eintritt von Pluto in das Zeichen des Krebses und der Beginn des zweiten WK exakt mit dem Eintritt von Pluto in das Zeichen des Löwen begann. Weder von anthroposophischer Seite noch von den Historikern wurde diese astrologische fundamentale Tatsache bisher erwähnt.

Eine geisteswissenschaftliche Standortbestimmung
In der fünften nachatlantischen Kulturperiode ist mit dem Wirken des Erzengels Michael seit 1879 die menschheitliche Entwicklung in eine neue Phase getreten. Erzengel Michael war einst zu altblibischen Zeiten das Antlitz von Jehova und hat sich nach dem Erscheinen der Christuswesenheit in Jesus von Nazareth sich vom bisher auserwählten Volk abgewandt um sich einem anderen auserwählten Volk zuzuwenden. Eine seit biblischen Zeiten und seit Jahrtausenden hindurch wirkende Kraft des altestamentarischen Mondesgottes Jahve hat aus geisteswissenschaffentlicher Sicht seine irdische Aufgabe bereits seit zweitausend Jahren vollbracht. Das Hervorbringen des reinen Leibes Jesus, damit sich die Christus-Wesenheit mit diesem verbinden konnte.

Erzengel Michael hat sich nach dem Vollenden seiner Aufgabe – dem leiblichen Hervorbringen der Sonnenwesenheit Christus in Jesus von Nazareth – einem anderem Volk zugewandt. Einem Volk, das mit seinem periodisch auftretenden Volksgeist sich gegenüber von fast allen anderen Volksgeistern fundamental unterscheidet. Dies hatte zur Folge, das im Vorbereiten der Periode des Zusammenwirkens des deutschen Volksgeistes mit dem Erzengel Michael sich  synchron diejenigen Geist-Seele-Wesen inkarnierten, die die Aufgabe hatten, die bedeutsame Verantwortung des deutschen Volksgeistes für die zukünftigen volksgeistlosen Zeiten vorzubereiten um ihnen Vorbilder und Ziele zu geben, wie sie diese durchstehen.

Das Wirken des Christus durch den Erzengel Michael und dem deutschen Volksgeist
Der deutsche Volksgeist im engen Zusammenwirken mit der Hilfe des Christus zugewandten Erzengels Michaels trägt mit Hilfe der zukunftsgewandten christlich- europäischen Geist-Seele-Wesen das geistige Potential in sich, eine Jahrtausende währende Zeitperiode vorzubereiten, die die bisherige alttestamentarische Blutlinie ablöst und in eine geistige Freiheit überführt. Ab dem Ende des 20. Jahrhunderts ist der Christus der Herr des Karma. Jahve als die symbolische Geistwesenheit, die im AT oder der Tora über sich selber spricht: „Die Rache ist mein, Auge um Auge, Zahn um Zahn“ gehört seit der Geburt Christi und nochmals verstärkt am Ende des 20. Jahrhunderts der Vergangenheit an.

Die Überwindung der Dialektik von Geist und Materie – zuerst erkannt von der deutschen Geistesgröße Hegel, dann weitergeführt durch Rudolf Steiner – zeigt den Weg. Einst opferte sich die allumfassende Schöpferkraft selbst, um sich selbst aus der absoluten Einheit immer wieder neu in anderen Geist-Seele-Wesen zu gebären. Dies zeigt die Lebensfreude des Wirkens der höchsten Schöpferkraft sich selbst als Opfer darzubringen, um sich selbst immer wieder neu zu erleben, um in uns und mit uns immer wieder neu aufzuerstehen. Astrologisch entspricht dies der Herausforderung der Stier-Skorpion-Achse, der Balance zwischen dem Irdischen und den geistigen Welten zu finden..

Die Programmatik der „OWO“ ist der aussichtslose Versuch des einen Prozentes der Menschheit nicht nur wie das römische Imperium für ein paar Jahrhunderte die Weltherrschaft übernehmen zu wollen, sondern sich für alle Zeiten gegen das Wirken der allumfassenden Schöpferkraft aufstellen zu wollen.

Dieser Kampf wird nicht im Äußerem entschieden, sondern in der Seele jedes Geist-Seele-Wesens. Die Programmatik der „OWO“ entspricht der Umkehrung des christlichen Wollens und Wirkens. Die Absicht der geistigen Weltordnung ist es, das jedes Geist-Seele-Wesen dabei mit hilft, diesen einzigartigen Planeten unter dieser Sonne menschenwürdig zu gestalten.

Mit freudigem Herzen sehne ich die Tage herbei, in denen sich das deutsche Volk mit der Vielzahl anderer Völker sich ihrer christlichen Mission bewußt werden und der gesamten Welt ein Vorbild geben, wie sich eine soziale Gemeinschaft selbst-bestimmt, gerecht und menschenwürdig gestalten kann.

Aus astrologischer Sicht sind die nächsten sechs Jahre besonders geeignet die durchtriebenen Machenschaften der Verschwörungspraktiker zu erkennen. Immer mehr „Mutbürger“ auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens bringen den Mut auf, entgegen der von untersten verkommensten moralischen Ebene verkündeten „Alternativlosigkeit“ Alternativen zu entwickeln. Diese Zeitqualität müssen wir gemeinsam nutzen.

Am Beginn des W-Zeitalters wird wie zu Beginn des Fischezeitalters wieder eine weltweit bekannte Führungspersönlichkeit – die Inkarnation Ahrimans – auftreten. Das ist aber der Versuch des einen Prozentes mit Hilfe einer retardierenden Geisteswesenheit das Rad der Geschichte zurück drehen zu wollen. Ca. 2000 Jahre nach Chr. inkarniert sich der Antichrist persönlich.

Als Gegengewicht zur Inkarnation des Antichristen kann es aus astrologischer Entwicklungsperspektive zu Beginn des W-Zeitalters keine einzelne Persönlichkeit mehr sein, sondern es muss eine christliche Gemeinschaft sein – die ähnlich wie damals Jesus Christus signalgebend für die nächsten zweitausend Jahre – nun ihrerseits am Beginn des W-Zeitalters ein weltweites Zeichen setzt.

Es ist die bisher noch nicht die erlöste Mission des deutschen Volkes, das es wie jedes andere Volk solange existieren wird, bis es seine Bestimmung erreicht. Einzelne werden scheitern, doch das Volk das die geistige Verantwortung Mitteleuropas in sich birgt, wird solange existieren bis es seine christliche Mission erfüllen wird.

Quelle: http://astroconsultant.de/die-zwei-auserwaehlten-voelker-1/

Gruß an den Wandel

TA KI

Jahr „0“ bis 1928 – Teil 2.


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0 (Dr. Andrija Puharich / Phyllis Schelmer: Das Wesen namens Tom sprach 1974 durch Phyllis bezüglich der Einflußnahme der Außerirdischen von Hoova auf die Menschheitsentwicklung): Der nächste Eingriff war die Inkarnation Jehovas als Jesus Christus von Nazareth, der seinem Volk ein Beispiel für den Menschen in der nächsten Phase der Evolution und für das Prinzip der Liebe gab. Er wurde nicht verstanden. Als der Aufstand der Juden gegen die römischen Besatzer, ihr Versuch, wieder einen Staat der alten Größe zu schaffen scheiterte, wurden sie unter alle Völker vertrieben, mit denen sie ihr Wissen, ihren Erfindungsgeist und die Schönheit ihrer Künste teilten, ohne noch einmal den gleichen Fehler zu machen, ihre Identität aufzugeben. (Hesemann: UFOs: Die Kontakte, S. 161)
312 Kaiser Konstantin erschien auf dem Marsch in Richtung Italien, am frühen Nachmittag „das Zeichen des Kreuzes“, gebildet vom Lichte, mit einer Inschrift versehen: >In hoc signo vinces< (in diesem Zeichen wirst Du siegen). Dieses Zeichen wurde vom gesamten Heer gesehen. Das Kreuz wurde sein Banner. Es war der Auslöser für Konstantin zur Einigung des römischen Reiches und zur Einführung des Christentums als Staatsreligion. (Johannes v. Buttlar, Drachenwege, S. 56)
540-592 Das Oströmische Reich wird von der Beulenpest heimgesucht. Diese Pest war eine der verheerendsten Pestepidemien in der Geschichte, und viele Menschen jener Zeit hielten sie für eine Strafe Gottes. Das Wort „Pest“ leitet sich von dem lateinischen Wort für „hauchen“ oder „verwunden, verletzten kränken“ ab. Die Pest wurde daher auch „Gottesplage“ genannt, d.h. Hauch oder Schlag, den Gott schickt. Einer der Gründe, warum die Menschen glaubten, die Pest käme von Gott, war, daß bei Ausbruch einer Pestepidemie häufig Erscheinungen am Himmel beobachtet wurden. Ein Chronist der justinianischen Pest war der berühmte Historiker Gregor von Tours, der eine Reihe ungewöhnlicher Ereignisse aus den Pestjahren schriftlich festhielt. Gregor berichtet, daß kurz bevor die justinianische Pest 567 n. Cr. die Auvergne erreichte, drei oder vier helleuchtende Lichter rings um die Sonne zu sehen waren, und der Himmel in Flammen zu stehen schien. Möglicherweise hat es sich dabei nur um eine natürliche „Nebensonne“ gehandelt; es wurden in dieser Gegend jedoch auch noch andere ungewöhnliche Himmelserscheinungen wahrgenommen. So berichtet ein Historiker von einer ähnlichen Begebenheit, die sich 23 Jahre später in einem anderen Teil Frankreichs zutrug, in Avignon. Es wurden „seltsame Erscheinungen“ am Himmel gemeldet, und die Erde war nachts bisweilen taghell erleuchtet. Kurz darauf brach hier die Pest aus. Gregor berichtete von einer Erscheinung in Rom, die wie ein riesiger „Drachen“ aussah, der durch die Stadt hinunter ans Meer schwebte, worauf unmittelbar danach eine schwere Pestepidemie ausbrach. Bei solchen Berichten drängt sich ein graueneinflößender, unvorstellbarer Gedanke auf:

daß die justinianische Pest durch Mittel der biologischen Kriegsführung verursacht wurde, die durch Flugkörper der „Herrgötter“ verbreitet wurden.

Das würde eine Wiederholung ähnlicher Seuchen bedeuten, wie sie in der Bibel und in alten mesopotamischen Texten geschildert werden. (William Bamley, Die Götter von Eden, S. 161-162)

553 Nach langem Streit wird die Philosophie von Origenes aus Alexandria (ca. 253) auf dem 5. allgemeinen Konzil zu Konstantinopel als nicht rechtgläubig verurteilt. (Werner Stein, Der große Kulturfahrplan) Der Glaube an die Reinkarnation und an den Kreislauf der Wiedergeburt war ein grundlegender Glaubenssatz in der römisch-katholischen Kirche bis zum Jahre 553 AD, als in der Synode von Konstantinopel entschieden wurde, dieser Glaube könne nicht existieren. Sie verdammte die Lehren der Reinkarnation als Ketzerei, und zu diesem Zeitpunkt geschah es, daß Hinweise auf diesen Glauben aus der Bibel entfernt wurden. Christliche Kirchen behaupten heute, daß die Lehre von der Reinkarnation dem Urchristentum fremd gewesen wäre und erst nachträglich von Anhängern des griechischen Philosophen Pythagoras in die christliche Lehre eingebracht worden sei. Daraufhin hätte sich die Kirche veranlaßt gesehen, dies als Irrlehre auf einem Konzil zu verurteilen (Hermann Bauer, Wiedergeburt).
622 Mohammed wandert von Mekka nach Medina aus: dieser Hidschra genannte Auszug ist Beginn der islamischen Zeitrechnung. Begleitet von Visionen und Halluzinationen sowie unter physischen Schmerzen brach die neue „Offenbarung“ – wie die Moslime sie nennen – mit unwiderstehlicher Gewalt und unverfälschter Echtheit über Mohammed herein. Auf die Weisung eines göttlichen Boten, des Engels Gabriel hin, begann der 40 Jahre alte Reformer die grundlegenden und neuen Vorstellungen seines Glaubens zu predigen. (Prof. Federico Peirone, Islam, S. 40) Gott ist der Herr des Himmels und der Erde. Es ist die Pflicht des Menschen, ihm zu gehorchen, und zwar um so mehr, als er in seiner Barmherzigkeit seine Boten zum Wohl der Menschheit herabgesandt hat. Gott ist unumschränkter Herrscher und Ursprung aller Gesetze, der religiösen wie der zeitlichen. Alle Offenbarungen des Willen Gottes an die Menschen sind gesammelt und niedergelegt in den geoffenbarten Büchern. (Prof. Federico Peirone, Islam, S. 26)
776 Karl (der Große) führte Krieg gegen die heidnischen Sachsen auf dem Gebiet des heutigen Westfalen. Ein „himmlisches Zeichen“ (laut Annales regni Francorum) kam den Franken zur Hilfe, als sie in einer Burg von den Sachsen belagert wurden. Man sah zwei Rundschilde, die sich rötlich flammend über der Kirche bewegten. Als die Heiden dies sahen, gerieten sie sogleich in Panik und flohen. Erscheinungen dieser Art begleiteten ihn in den Beginn einer neuen Epoche europäischer Geschichte. (Johannes v. Buttlar, Drachenwege, S. 56)
9tes Jh. Der französische Geistliche Agobard, Erzbischof von Lyon, beschrieb möglicherweise Besuche außerirdischer Raumschiffe, als er im 9. Jahrhundert bemerkte, Mitglieder seiner Gemeinde behaupteten, ihre Gegend werde von „Seeleuten aus der Luft“ heimgesucht, die auf Schiffen in den Wolken ankämen und Obstgärten und Weizenfelder plünderten. (Time-Life Bücher, Geheimnisse des Unbekannten, Die UFOs, S. 14)
1171 ca. Dr. Andrija Puharich / Uri Geller: In einer weiteren Hypnosesitzung nannte die Stimme (die durch Geller sprach) das Raumschiff Spektra als ihre Herkunft – ein riesiges Mutterschiff, das sehr weit von der Erde entfernt stationiert sei. Ein anderes Mal wurde gesagt, es sei seit 800 Jahren in der Nähe der Erde stationiert. Die Stimme sagte weiter: „Unsere Computer studieren jeden auf der Erde“. (Hesemann: UFOs: Die Kontakte, S. 157/58, Hypnosesitzung mit Uri Geller, siehe 1971, 5.12.)
1300 Da sich anscheinend die UFO-Sichtungen in dieser Zeit häuften, erließ der Papst in diesem Jahrhundert ein Dekret, welches die Berichte von solchen „fliegenden Dingen“ bei Strafe verbot. (Der Pandora Aspekt, Elian Lian, Seite 17)
1347-1350 Die Schwarze Pest oder der Schwarze Tod grassierte zum ersten Mal in Europa. Auch danach wurde Europa noch bis zum 17. Jahrhundert alle zehn bis zwanzig Jahre von kurzen Ausbrüchen der Lungenpest heimgesucht, wobei die Zahl der tödlich verlaufenden Krankheitsfälle immer mehr zurückging. Sehr viele Menschen aus ganz Europa und anderen von der Pest heimgesuchten Regionen der Welt berichteten nämlich, daß Pestepidemien durch übelriechende „Nebel“ verursacht worden seien. Diese Nebel traten häufig nach ungewöhnlich hellen Lichtern am Himmel auf. Auf den ersten Ausbruch der Pest folgten eine Reihe ungewöhnlicher Ereignisse. Zwischen 1298 und 1314 wurden über Europa sieben große „Kometen“ gesehen; einer war von „grauenerregender Schwärze“. Ein Jahr vor dem Ausbruch der Epidemie in Europa wurde eine „Feuersäule“ über dem Papstpalast in Avignon in Frankreich gesichtet. Zu einem früheren Zeitpunkt jenes Jahres beobachtete man einen „Feuerball“ über Paris; er soll eine Zeitlang sichtbar gewesen sein. Die Menschen von Europa betrachteten diese Erscheinungen als Omen für die Pest, die bald darauf ausbrach. Schon während der ersten Pestepidemien in Asien wurden der Schwarze Tod und ungewöhnliche Himmelserscheinungen miteinander in Verbindung gebracht. Beschreibungen von Stürmen und Erdbeben, von Meteoren und Kometen, die schädliche Gase hinter sich zurückließen, durch welche die Bäume verdorrten und das Land unfruchtbar wurde.
1479 „In Arabien wurde ein Komet gesehen, der die Form eines sehr spitzen Holzbalkens hatte……“ Die dazugehörige Illustration, die sich auf Augenzeugenberichte stützt, zeigt etwas, das ganz offensichtlich wie die vordere Hälfte einer Rakete zwischen einigen Wolken aussieht. (Conrad Lycosthenes, „Eine Chronik der Wunder und Omen, die jenseits der richtigen Ordnung, Vorgänge und Abläufe in der Natur liegen, in den höheren wie in den niederen Regionen der Erde, vom Anfang der Welt bis heute“, S. 494)
1561/66 Zu den weiteren Wahrnehmungen merkwürdiger Himmelserscheinungen in der fernen Vergangenheit gehört auch ein spektakuläres Ereignis über der Stadt Nürnberg im April 1561; dort erschienen damals Kugeln und runde Scheiben am Himmel und führten ein regelrechtes Luftballett auf. Einwohner von Basel in der Schweiz beobachteten fünf Jahre später ein ähnliches Schauspiel. Nach zeitgenössischen Berichten war der Himmel plötzlich mit großen schwarzen Kugeln übersät, die mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Sonne oder umeinander herum flogen. So schnell und geheimnisvoll, wie sie aufgetaucht waren, verfärbten sie sich dann feuerrot und verschwanden. (Time-Life Bücher, Geheimnisse des Unbekannten, Die UFOs, S. 15) Nebenstehend die Illustration seltsamer kugelförmiger Körper, die man im Juli und Anfang August des Jahres 1566 über Basel in der Schweiz beobachtet hat. Sie wurden von Samuel Coccius, einem Augenzeugen, als große schwarze Kugeln beschrieben, die auf die Sonne zurasten und sich gegeneinander wandten, als ob sie in einen Kampf verwickelt wären.
1661 Nov. Tibet: Der Jesuitenpater Albert d`Orville sieht in Lhasa ein UFO. Ein Lama, der es auch gesehen hat, sagte zu ihm: „Seit langer Zeit befahren Wesen von anderen Welten die Meere des Raumes und brachten geistige Erleuchtung den ersten Menschen, welche die Erde bevölkert haben. Diese Wesen werden von uns stets freundlich empfangen und landen oft in der Nähe unserer Klöster, wo sie uns lehren und Dinge enthüllen, die in den Zeiten der Kataklysmen, (Überschwemmungen) verlorengingen…“ (Johannes von Buttlar: Zeitriß, Seite 91-92)
1665 10.4. Der Gelehrte Erasmus Francisi berichtet in seinem 1500 Seiten umfassenden Werk „Mysteriöse Erscheinungen“ über UFO-Sichtungen. (Johannes von Buttlar: Zeitriß, Seite 90)
1776 1.5. Dr. Adam Weishaupt (1748-1830), Professor für katholisches Kirchenrecht an der Universität Ingolstadt gründet den Illuminatenorden. Weishaupt – von Geburt Jude, der später zum Katholizismus konvertierte – brach mit dem Jesuitenorden, dem er als Priester angehörte. (Des Griffin, Wer regiert die Welt, S. 28) Sein erklärtes Ziel war die Errichtung eines »Novus Ordo Saeclorum«, einer neuen Weltordnung beziehungsweise einer neuen Weltregierung. Der Name »Illuminati« ist von dem Wort Luzifer (Lichtbringer) abgeleitet. Die neue Weltordnung sollte erreicht werden durch:  

Abschaffung jeder ordentlichen Regierung,
Abschaffung des Privateigentums,
Abschaffung des Erbrechts,
Abschaffung des Patriotismus,
Abschaffung aller Religionen,
Abschaffung der Familie. (Des Griffin, Wer regiert die Welt, S. 34)

Es gibt in diesem Zusammenhang eine interessante Aussage von Bill Hamilton auf einem Vortrag mit William Cooper und John Lear. Diese Personen haben zusammen das Alien-Szenario untersucht. Cooper ist ein ehemaliger Geheimdienstler, dessen Aufgabe es war, hochrangige Offiziere über die Außerirdischen-Projekte zu informieren, bevor er sich aus Gewissensgründen entschloß, an die Öffentlichkeit zu gehen. Hamilton sagte auf diesem Vortrag, daß Jahrhunderte zurück eine Geheimgesellschaft, die Illuminaten einen Pakt mit einer außerirdischen Nation (die Grauen) schlossen, die sich innerhalb der Erde versteckt halten und daß die amerikanische Regierung 1933 den Pakt erneuert habe, um Menschen und Tiere für High-Tech einzutauschen. (Hamilton-Cooper-Lear-Lecture, CBR – UFO-Briefing, 3.3.90, Seite 1b)

1886 Als echten Beweis für das Vorhandensein unbekannter, vernunftbegabter Kräfte im Kosmos wertete Konstantin Eduardowitsch Ziolkowski (Vater der sowjetischen Weltraumfahrt) eine geometrische Figur und eine menschliche Gestalt, die er am Himmel ausgemacht hatte. (Quelle: Spiegel 1989/42 bzgl. Woronesch)
1897 23.4. Alexander Hamilton, ein Farmer, erzählte einem Reporter von einem kolossalen, 100 Meter langen Luftschiff, das am 23. April 1897 auf seinem Grund in der Nähe der Kleinstadt Yates Center in Kansas gelandet sei. Als er und zwei andere neugierig zu der Stelle gelaufen seien, hätten sie in der Glaskanzel des Luftschiffs „sechs der seltsamsten Wesen gesehen, die man sich vorstellen kann. Sie unterhielten sich plappernd, aber wir verstanden kein Wort von dem, was sie sagten.“ Dann habe sich das Schiff wieder in die Luft erhoben, unter Mitnahme einer von Hamiltons Kühen. Eine Zeitlang schwebte es noch über der Farm, dann entschwand es. Tags darauf fand ein Farmer in einiger Entfernung die Haut, die Beine und den Kopf der entwendeten Kuh. Hamilton: „Nachdem ich die Haut anhand meines Brandzeichens identifiziert hatte, fuhr ich heim. Aber vor dem Einschlafen sah im immer dieses vermaledeite Ding mit seinen großen Lichtern und den gräßlichen Menschen vor mir. Ich weiß nicht, ob sie Teufel oder Engel oder sonst etwas waren, aber wir haben sie alle gesehen.“ (Time-Life Bücher, Geheimnisse des Unbekannten, Die UFOs, S. 23)
1908 30.6. Atombombenexplosion in Sibirien (ein Meteorit wird ausgeschlossen). Prof. Aleksei Zolotow fand auf seiner Forschungsreise durch die Taiga Aufzeichnungen Überlebender. Sie hatten unmittelbar vor der Explosion am Himmel einen zylinderförmigen Flugkörper beobachtet, der mehrmals die Richtung änderte. (Bild Zeitung: Sept. 90, Atombombenexpl. 37 Jahre vor Hiroschima)
1909-1913 Ein Jahr nach dem Ereignis von Tunguska erlebte die Welt ihre erste größere Welle von UFO-Beobachtungen. Diesmal handelte es sich um ein internationales Phänomen, denn zwischen 1909 und 1913 kamen Berichte aus Europa, Nordamerika, Südafrika, Japan, Neuseeland und anderen Gebieten der Erde. Den Anfang machte Südwestengland, wo mehrere Personen behaupteten, sie hätten bei Nacht ein großes, längliches Objekt mit einem hellen Licht hoch über sich am Himmel schweben sehen. (Time-Life Bücher, Geheimnisse des Unbekannten, Die UFOs, S. 25)
1917 13.10. Fatima, portugiesischer Wallfahrtsort: 50.000 Menschen sahen fassungslos zu, wie sich die Wolken teilten und den Blick auf eine riesige Silberscheibe freigaben, die sich wie eine Windmühle drehte und dabei über den Himmel tanzte. Das Objekt strahlte Wärme aus und einige Augenzeugen berichteten später, ihre durchnäßte Kleidung sei davon binnen Minuten getrocknet. Nachdem die kreisrunde Scheibe sich im Sturzflug der Erde genähert hatte, stieg sie wieder in den Himmel hinauf und verschwand zur Sonne hin. Mit diesem aufregenden Schauspiel erfüllte sich die Prophezeiung von drei Hirtenkindern, die behauptet hatten, mit der Jungfrau Maria gesprochen zu haben. Die Gottesmutter habe ihnen gesagt, sie werde sich am 13. Oktober auf eine solche Weise offenbaren, „daß jeder wird glauben müssen“. Die katholische Kirche erklärte dies zu einem Wunder… (Time-Life Bücher, Geheimnisse des Unbekannten, Die UFOs S. 25/26)  Die Hirtenkinder Jacinta Martos, Francesco und Lucia Santos erlebten insgesamt sieben Marienerscheinungen – jedesmal an einem Dreizehnten der Monate Mai bis Oktober. Die Kinder starben bald nach den Erscheinungen. Das Mädchen Lucia Santos ging in ein Kloster. sie hatte die empfangenen Botschaften schriftlich niedergelegt und dem zuständigen Bischof übergeben. Die dritte Botschaft – so Lucia – sollte vom Heiligen Vater erst im Jahr 1960 veröffentlicht werden. Das „dritte Geheimnis von Fatima“ wurde seinerzeit versiegelt an Papst Pius XII übergeben, der das Schriftstück verschlossen an das Heilige Officium weiterleitete. Im Jahr 1960 war Papst Johannes XXIII Herr der römischen Kurie. Lucias Brief wurde hinter verschlossenen Türen des päpstlichen Büros geöffnet. Erschüttert sagte Johannes XXIII: „Wir können das Geheimnis nicht preisgeben. Es würde eine Panik auslösen“. (Erich von Däniken, Wir sind alle Kinder der Götter, S. 263/268) 

Es wird behauptet, daß dieses Ereignis von Fatima Religion als ein falsches Konzept enthüllt. Das ist der Grund, warum der versiegelte Brief von der Katholischen Kirche unter Verschluß gehalten wird. Er würde das Glaubenssystem und die Macht der Kirche erschüttern. Mindestens ein Papst wurde ermordet, nachdem er beabsichtigte, den Menschen die Informationen zu enthüllen. (The leading Edge, No. 23, 1991, S. 52)

Die Ereignisse von Fatima wurden auf den Verdacht hin untersucht, daß es sich hierbei um eine Manipulation der Außerirdischen (den Grauen) handeln könnte. Eine Spionageaktion wurde ins Leben gerufen, um das Geheimnis zu lüften. Die USA benutzten ihre Vatikankontakte und erhielten schon kurze Zeit darauf die vollständige Studie, einschließlich der Prophezeiung. Diese besagte, daß, falls der Mensch sich nicht vom Übel abwenden und sich zu Füßen Christi setzte, der Planet sich selbst zerstören und die Ereignisse, wie in der Offenbarung der Bibel beschrieben, tatsächlich eintreten würden. Prophezeiung:

Ein Kind soll geboren werden, das die Welt mit einem Friedensplan und einer falschen Religion ab 1992 einigen sollte.
Gegen 1995 würden die Völker jedoch herausfinden, daß er (das Kind, das die Welt mit einem Friedensplan und einer falschen Religion einigen sollte) böse war und in Wirklichkeit der Antichrist sei.

Der Dritte Weltkrieg würde im Nahen Osten, mit einer Invasion Israels, durch eine geeinte arabische Nation, beginnen. Zunächst würden konventionelle Waffen eingesetzt.

1999: Der Krieg im Nahen Osten würde in einem Holocaust, durch den Einsatz nuklearer Waffen seinen Höhepunkt finden.
Bis 2003 würde der größte Teil des Planeten schrecklich leiden und das Leben weitgehend vernichtet werden.
2011 soll die Wiederkunft Christi stattfinden. (Milton William Cooper, Die geheime Regierung, S. 14)
1917 „… Ich habe Beweise gefunden, daß Geheimgesellschaften seit 1917 eine künstliche Bedrohung aus dem Weltraum planen, mit dem Ziel, die Menschheit in einer Weltregierung, genannt „die neue Weltordnung“ zusammenzubringen.“ (M.W. Cooper, Behold a pale Horse, S. 27)
1919 19.5. Gründung des Council on Foreign Relations in Paris im Hotel Majestic. (Der Pandora Aspekt, Elian Lian, Anhang)
1928 Ziolkowski entdeckt drei kyrillische Buchstaben am Horizont, die bedeuten „die Außerirdischen kennen ihre Freunde“. (Quelle: Spiegel 1989/42 bzgl. Woronesch)

Quelle: http://www.freezone.de/sde/sde0202.htm

Gruß an die Prophezeihungen

TA KI