20 sehr gute Gründe, Natron im Haus zu haben.


Es gibt ein uraltes Hausmittel, mit dem man fast alles machen kann: Natron. Das ist der Kurzname für Natriumhydrogencarbonat, ein weißes Pulver, dass Säuren neutralisiert und umwandelt. Bis heute ist es in vielen Anwendungen unerreicht. Es ist überall zu haben und ist vollkommen ungefährlich für Mensch, Tier und Umwelt. Genial. Hier sind 20 Tricks, wie man mit Natron den in Schwung hält.

1.) Eine sommerlich-erfrischende Limonade macht man ganz leicht selbst: Zucker und Zitronensaft in kaltes Wasser einrühren, 1/2 Teelöffel Natron einrühren – fertig. Das Natron wandelt die Säure der Zitrone in sprudelnde Kohlensäure um.

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2.) Gerade bei sehr hartem Wasser hilft Natron, den Geschmack zu verbessern. Einfach eine Messerspitze Natron in das Wasser, in den Tee oder in den Kaffeefilter geben.

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3.) Das schnellste Mittel gegen Sodbrennen: 1 Teelöffel Natron in ein Glas Wasser rühren und trinken. Das Natron verwandelt die überschüssige Magensäure in Kohlensäure, und zwar in wenigen Sekunden. Das hilft auch gegen Völlegefühl und Unwohlsein nach zu üppigen Mahlzeiten.

4.) Natron als Badezusatz macht das Wasser weicher und fördert die Durchblutung. Für ein Vollbad 50-100 Gramm ins Wasser geben. Man sollte aber nicht öfter als 2 Mal pro Woche darin baden.

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5.) Ein natürliches Deodorant: Wenn man Natron mit dem Wattebausch oder dem feuchten Finger auf die Achselhöhle aufträgt, wird der Schweißgeruch neutralisiert.

6.) Juckende Insektenstiche und von Brennnesseln geplagte Haut lindert man mit einem Brei aus Natron und Wasser. Einfach einwirken lassen und später kalt abwaschen.

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7.) Brennen dir die Füße oder sind sie von einem langen Spaziergang müde, kann man sie in heißem Wasser mit Natron baden. Pro Liter 3-4 Teelöffel und die Entspannung ist garantiert.

8.) Gegen Schweißfüße hilft es, morgens etwas Natron in den Schuh zu streuen. Nach dem Tragen muss man es wieder ausschütteln.

9.) Erbsen, Bohnen und Linsen werden schneller weich und außerdem bekömmlicher, wenn man ins Kochwasser Natron gibt. Ein Teelöffel pro Liter genügt. Bei grünen Bohnen wird so außerdem die frische Farbe erhalten.

10.) Eine Untertasse Natron, die man in den Kühlschrank stellt, saugt für ein paar Wochen unangenehme Gerüche auf.

11.) Hilft auch gegen Mundgeruch: 1 Teelöffel Natron in lauwarmen Wasser lösen und damit den Mund spülen und kräftig gurgeln.

12.) Schuhe riechen weniger, wenn man Natron hineinstreut und nach einer Nacht Einwirkzeit wieder ausklopft. Wenn man in den Schuhschrank ein Säckchen mit Natron legt, werden auch dort Gerüche absorbiert.

13.) Wenn man die Streu im Hamster- oder Meerschweinchenkäfig mit 50 Gramm Natron mischt, entstehen für längere Zeit keine unangenehmen Gerüche. Das ist für die Tiere vollkommen unschädlich. Und es funktioniert auch im Katzenklo.

14.) Hat der geliebte Vierbeiner doch einmal auf den Teppich gemacht, bindet Natron den unangenehmen Uringeruch. Auf dem getrockneten Teppich etwas Natron verteilen (ca. 1 Teelöffel auf 4 Quadratmeter), über Nacht einwirken lassen und dann absaugen. Sicherheitshalber sollte man den Teppich an einer verdeckten Stelle auf Farbechtheit prüfen (etwas Natronlösung auftragen, trocknen lassen, absaugen. Hat sich die Farbe des Teppichs verändert, sollte man diesen Trick nicht anwenden).

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15.) Den muffigen Geruch in Thermosflaschen wird man leicht los: Mit einer heißen Natron-Lösung ausspülen (4 Teelöffel auf 1 Liter Wasser) und danach mit klarem Wasser nachspülen.

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16.) Auch die Patina in Teekannen, die man sonst nicht los wird, geht mit Natron problemlos weg. Heiße Natronlauge (wie bei den Thermosflaschen) hineingeben und einwirken lassen. Das löst die Beläge und man kann sie später einfach auswaschen.

17.) Wenn man morgens eine Handvoll Natron in die Geschirrspülmaschine gibt, entstehen keine unangenehmen Gerüche mehr.

18.) Schmuck, Münzen und Silber kann man so sanft reinigen: Alufolie in einen tiefen Teller legen, 1 Teelöffel Natron,1 Teelöffel Kochsalz und heißes Wasser zufügen und die Münzen oder den Schmuck hineinlegen. Nach kurzer Zeit kann man die Dinge mit einem weichen Lappen abreiben.

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19.) Mit Natron kann man auch die Zähne putzen und das Zahnfleisch pflegen. Einfach auf die Zahnbürste geben bzw. damit gurgeln. Es neutralisiert die aggressiven Säuren im Mund.

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20.) Wenn man etwas Natron auf den Boden des Aschenbechers streut, werden Gerüche gebunden. Das ist besonders im Auto deutlich angenehmer.

Dieses eine Pulver erspart 100 Fläschchen im Haushalt. Das wusste schon unsere Urgroßmutter.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/das-beste-hausmittel-aller-zeiten2/

Gruß an die Wissenden

TA KI

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Wundermittel: 20 Aloe-Vera-Lifehacks, die jeder kennen sollte.


Viele Menschen schwören auf die vielseitige Anwendung und Heilkraft von Aloe Vera. Der Saft dieser Pflanze wird zu einem Gel verarbeitet und kann dann auf verschiedenste Weise zur Linderung von Schmerzen und zur Steigerung des Wohlbefindens beitragen. Doch noch kennen nicht alle die Vorzüge von Aloe Vera. Hier folgt eine Liste der nützlichsten Anwendungsmöglichkeiten dieses Wundermittels.

Gegen Schuppen und Juckreiz der Kopfhaut

flickr/ Nicola Jones

Misch dir eine eigene Kurpackung aus Kokosmilch, Weizenkeimöl und Aloe Vera und massiere deine Kopfhaut damit ein. 20 Minuten wirken lassen, ausspülen und deine Kopfhaut atmet auf.

Bei Sonnenbrand

flickr/ Samantha Marx

Der wohl bekannteste Einsatzzweck von Aloe Vera: Die Regeneration der betroffenen Hautpartien wird um einiges beschleunigt. Dazu kommt noch die kühlende Wirkung. Eine wahre Wohltat!

Für zarte (Baby-)Füße

flickr/a paulchu shot

Sowohl deine Füße als auch die von Babys werden durch eine Massage mit Aloe-Vera-Gel wunderbar zart und weich.

Bei Akne und Hautunreinheiten

flickr/ hnguitarist

Teenager können aufatmen: Denn Aloe Vera hilft auch die Symptome der Pubertätsakne zu lindern.

Als belebendes Massage-Öl

flickr/ Jon Haynes Photography

Eine Massage mit Aloe Vera wirkt wie ein Jungbrunnen für die gestresste Haut. Probier es aus, du wirst staunen!

Bei kleineren Verbrennungen

flickr/ the Italian voice

So ein Missgeschick im Haushalt ist schnell passiert. Doch mit einer leichten Tinktur auf Aloe-Vera-Basis ist der Schmerz schnell vergessen und die Spuren im Nu verheilt.

Bei Verstopfung

flickr/ Evil Erin

Aloe Vera hat eine verdauungsfördernde Wirkung. Bei Verstopfung hilft ein Joghurt mit etwas Aloe-Vera-Gel.

Zum Abschminken

flickr/ Hometown Beauty

Egal ob Mascara, Lidschatten oder Wangenrouge: Etwas Aloe Vera auf das Watte-Pad und alles lässt sich spielend leicht entfernen.

Bei blauen Flecken (Hämathomen)

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Auch diese kleinen Spuren von Missgeschicken verschwinden schneller mithilfe von Aloe Vera.

Bei Herpes

flickr/ LEONARDO DASILVA

Wenn dir die unangenehmen Herpes-Bläschen Kummer bereiten, nimm Aloe Vera! Damit heilen sie schneller wieder ab.

Für frische Haut

flickr/ Betsssssy

Aloe Vera hat eine wohltuend feuchtigkeitsspendende Wirkung auf die Haut und zieht noch dazu sehr schnell ein. Du brauchst dann keine teuren Crèmes oder Lotionen mehr.

Bei Schuppenflechte

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Aloe Vera sorgt für wohltuende Kühlung und Linderung des Juckreizes bei Schuppenflechte (Psoriasis).

Für ein starkes Herz

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Aloe Vera hilft dabei, den Anteil von Cholesterin und Tri-Glyceriden im Blut zu senken.

Bei kleineren Warzen

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Aloe Vera hat eine aufweichende Wirkung und kann sogar kleine Warzen verschwinden lassen.

Gegen Falten

flickr/ Charles Williams

Ganz egal, ob auf der Stirn, um Augen oder Mund: Die feuchtigkeitsspendende Wirkung von Aloe Vera hilft dabei, Falten zu reduzieren.

Bei Asthma

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Ein Inhalations-Dampfbad mit etwas Aloe Vera hilft, die Symptome von Asthma zu lindern.

Für gesundes und kräftiges Haar

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Eine Haarmassage mit Aloe-Vera-Gel und 30 Minuten Einwirkzeit regt das Haarwachstum an.

Bei Insektenstichen

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Auch hier kommt die kühlende und hautberuhigende Wirkung von Aloe Vera bestens zu Geltung!

Bei Blähungen und Bauchschmerzen

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Ein Tee mit einem Löffel Aloe Vera wirkt hier wahre Wunder.

Für gesundes Zahnfleisch und glänzende Zähne

flickr/Miranda Granche

Ein Tropfen Aloe Vera zur Zahnpasta und dein Zahnfleisch wird es dir danken.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/wundermittel-aloe-vera/

Gruß an die Heilmittel der Natur

TA KI

Ausgestochen! Homöopathie gegen Insektenstiche und Zeckenbisse


Juckende Insektenstiche homöopathisch behandeln. Bei Stichen von Wespen oder Hornissen ist Vespa crabro das Mittel der Wahl.

Nervtötendes Gesurre, juckende Stiche: Insekten können den Sommer ganz schön vermiesen. Ihre Stiche sind zwar in der Regel harmlos, dennoch gilt: Vorbeugen ist besser als Kratzen. Homöopathische Mittel sind bewährte Helfer bei der Mückenabwehr und der Behandlung nicht immer vermeidbarer Insektenstiche. Auch gegen Wespenstiche und zum Schutz vor Zeckenbissen hat die Homöopathie einiges zu bieten.

Hausmittel, ätherische Öle oder Chemiekeule – fast jeder hat einen Tipp parat, wenn es darum geht, wie man sich sommerliche Plagegeister vom Leib hält. Eher weniger bekannt ist: Auch einige homöopathische Arzneimittel haben sich zur Vorbeugung von Insektenstichen bewährt. Der große Vorteil: Sie belasten den Körper nicht mit chemischen Stoffen und sind auch für Menschen geeignet, die den Geruch natürlicher Insektenabwehrer wie Lavendel oder Melisse nicht mögen oder allergisch auf ätherische Öle reagieren.

Schutz vor Insektenstichen: Am besten mehrere Methoden kombinieren

Angeblich soll die Einnahme von Vitamin B1 (Thyamin) den Körpergeruch so verändern, dass Mücken das Weite suchen. Wissenschaftlich bewiesen ist diese These jedoch bislang nicht. Gute Erfahrungen gibt es dagegen mit der vorbeugenden Einnahme des homöopathischen Mittels Staphisagria (Stephanskraut). Um die Anfälligkeit für Mückenstiche herabzusetzen, empfehlen Experten zwei- bis dreimal, in schwierigen Fällen bis zu fünfmal täglich 3 Tropfen (zum Beispiel Staphisagria D6) auf 1 Esslöffel Wasser. Wer damit keinen Erfolg erzielt, kann alternativ Berberis vulgaris (Berberitze) in gleicher Dosierung und Wiederholung versuchen. Auch das homöopathische Mittel Ledum palustre gilt als wirkungsvoll gegen Mückenstiche.

Da Mücken vor allem in der Abenddämmerung stechen und von Geruchsstoffen im Schweiß (Milchsäure, Harnsäure, Ammoniak) angelockt werden, ist die Gefahr eines Stichs nach einer kühlen Dusche deutlich geringer. Danach am besten in ein weißes T-Shirt schlüpfen. Mücken sehen schlecht und machen ihre Opfer zunächst über den Geruchssinn aus. Die verbreitete Annahme, dass sie von Licht angezogen werden, ist deshalb falsch. Allerdings verlassen sie sich im Nahbereich zusätzlich auf ihre Augen und bevorzugen dann vor allem dunkle Flächen. Und nicht zuletzt: Es liegt nicht am süßen Blut, dass manche Menschen Mückenmagneten sind. Süßes Blut gibt es nicht. Allerdings scheint die Blutgruppe einen Einfluss auf den Körpergeruch zu haben. So konnten chinesische Wissenschaftler zeigen, dass Mücken vor allem Menschen mit Blutgruppe 0 sehr attraktiv finden.

Genießerfreuden im Sommer, wären da nur nicht diese lästigen Insektenstiche. | Bild: Kzenon - fotolia

Um sich zu vermehren, brauchen Mücken Wasser. Dazu reicht schon eine kleine Menge, etwa im Untersetzer eines Blumentopfs. Da im eigenen Garten anders als an Seen oder Teichen kaum natürliche Mückenfeinde wie Frösche, Libellen und andere Insekten leben, ist es wichtig, überschüssiges Gießwasser zu entfernen und Regentonnen gut abzudecken. Auch Vogeltränken sollten mindestens einmal pro Woche gereinigt und neu gefüllt werden. Für eine ungestörte Nachtruhe sorgen Moskitonetze über dem Bett und Fliegengitter an den Fenstern.

Kein Zeckenbiss! Homöopathie bietet zusätzlichen Schutz

Nicht im Gras liegen und nur auf asphaltierten Wegen gehen sind immer noch die sichersten Methoden, um Zeckenbisse zu vermeiden. Denn anders als oft angenommen, fallen die Tierchen nicht von den Bäumen auf ahnungslose Spaziergänger herab. Sie sitzen vor allem auf Grashalmen. Überall wo Gras ist, besteht also immer auch die Gefahr, dass sich die Parasiten an uns oder unseren vierbeinigen Freunden festklammern. Wer keinen großen Bogen um jeden Grashalm machen möchte, kann dennoch einiges zu seinem Schutz tun. Die bekanntesten Maßnahmen: Helle Kleidung, um die Zecke zu entdecken, bevor es zum Zeckenbiss kommt, sowie lange Hosen und geschlossene Schuhe.

Eine Ergänzung dazu bietet die Homöopathie. Empfohlen wird zum Beispiel Sulphur C200, viermal wöchentlich 3 Tropfen oder Globuli über einen Zeitraum von vier Wochen. Man sollte sich auf den Schutz dieses homöopathischen Arzneimittels aber nicht hundertprozentig verlassen. Es ist das i-Tüpfelchen beim Zeckenschutz und kann richtiges Verhalten und feste Kleidung nicht ersetzen. Doch das gilt ebenso für Cremes und Sprays mit chemischen Wirkstoffen, die Schutz vor Zecken versprechen.

Körperliche Beschwerden durch Zeckenbiss und Insektenstiche

Von einer Insektengiftallergie und lebensbedrohlichen Stichen im Mund- und Rachenbereich abgesehen sind die Attacken heimischer Insekten in der Regel harmlos. Zwar können Zecken in seltenen Fällen auch schwerwiegende Krankheiten übertragen und körperliche Beschwerden verursachen. Ein Grund zur Panik sei ein Zeckenbiss aber nicht. Darauf weist die Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) hin. Geschätzt wird, dass in Deutschland von 100 Personen, die von einer Zecke gebissen werden, eine an Borreliose erkrankt. In den acht Bundesländern, in denen eine Meldepflicht für Borreliose besteht, wurden für das Jahr 2011 knapp 8.000 Erkrankungen registriert. FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) ist deutlich seltener: In ganz Deutschland wurden 2011 etwa 400 erkrankte Personen gemeldet – die meisten davon in Bayern und Baden-Württemberg.

Leider sind die juckenden Quaddeln nach Insektenstichen aber ziemlich lästig und können sich durch Kratzen entzünden. Wichtigste Akutmaßnahme bei allen Arten von Insektenstichen ist Kühlen. Ist kein Eis oder kaltes Wasser zur Hand, tut es auch Spucke. Im nächsten Schritt lassen sich Juckreiz, Rötung und Schwellung mit Salben, Hausmitteln und homöopathischen Arzneimitteln lindern.

Homöopathische Behandlung von Insektenstichen – Staphisagria und Berberis

Für stark juckende Mückenstiche ist Staphisagria, zum Beispiel als C30, ein Mittel der Wahl. Ebenso wirkungsvoll ist Berberis vulgaris. Beide Mittel lindern auch die sehr schmerzhaften Stiche von Bremsen. Äußerlich gegen den Juckreiz hilft Halicar-Salbe mit dem Wirkstoff Cardiospermum (Herzsamen) oder kühlendes Calendula-Gel. Dazu die Haut gut reinigen und zwei- bis dreimal täglich eine Calendula-Kompresse auflegen.

Erste Hilfe bei einem Wespenstich – Apis mellifica und Vespa crabro

Erfahrene Homöopathen greifen bei Insektenstichen in der Regel zu Apis mellifica. Das homöopathische Mittel, das aus der Honigbiene gewonnen wird, sollte in keiner Haus- und Reiseapotheke fehlen. Ist die Einstichstelle nach einem Bienen- oder Wespenstich gerötet und schwillt das Gewebe stark an, wird Apis D6 als Doppelgabe (3 Globuli oder Tropfen, 15 Minuten später wiederholen) oder eine Gabe (3 Globuli oder Tropfen) in einem Glas Wasser empfohlen. Apis unterstützt den Körper dabei, die Schwellung schnell abzubauen und lindert die Schmerzen. Bei Stichen von Wespen oder Hornissen ist Vespa crabro das Mittel der Wahl. Es wird angewendet wie Apis.

Hornissen stechen nur, wenn man ihrem Nest zu nahe kommt. Auch Hummeln stechen eher selten. Beide Insekten stehen unter Artenschutz und dürfen nicht getötet werden. Einen Wespenstich handelt man sich dagegen recht schnell ein, da sich das nervöse Hin und Her der Tierchen schnell auf den Menschen überträgt. Werden wir hektisch, fühlen sich Wespen schnell bedroht und stechen zu. Wer die Tipps des Naturschutzbunds NABU zum Umgang mit Wespen beherzigt, kann Obstkuchen und Co. in Zukunft ohne die ungebetenen Gäste genießen.

Auch nach Zeckenbiss: Ledum gegen starkes Jucken und Brennen

Das homöopathische Mittel Ledum palustre gehört zu den klassischen Akutmitteln bei Verletzungen. Zu den homöopathischen Anwendungsgebieten zählen insbesondere punktförmige Wunden, die sich durch Kälteanwendung bessern. Ledum ist daher ein häufiger Bestandteil homöopathischer Salben zur Insektenstichbehandlung. Innerlich angewendet wird Ledum bei Insektenstichen, die stark jucken und brennen und bei Schmerzen, Schwellungen oder anderen körperlichen Beschwerden nach einem Zeckenbiss. Nach einem Zeckenbiss sollte aber immer baldmöglichst ein Arzt aufgesucht werden, um eine Borreliose-Erkrankung auszuschließen. Ledum, zum Beispiel als C30, kann auch zur Vorbeugung von Insektenstichen angewendet werden. Die Dosierung liegt bei 3 Globuli morgens und abends, solange die Gefahr besteht, mit Insekten in Kontakt zu gelangen.

Wann zum Arzt?

Stiche im Hals- oder Mundbereich, etwa auf der Zunge oder im Rachen, sind ein Notfall und müssen umgehend ärztlich behandelt werden. Ebenso ein Fall für den Arzt sind:

• bleibende Schwellungen trotz Selbstbehandlung
• geschwollene Lymphknoten
• allergische Reaktionen
• Druckempfindlichkeit, starke Erwärmung oder Verhärtung rund um den Einstich
• Kopfschmerzen, Fieber sowie Schwächegefühl und Benommenheit

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