Historischer Moment – Haben die USA unter Trump gerade zum ersten Mal einen Krieg verweigert?


Seit der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika am 4. Juli 1776 gab es nur 21 Kalenderjahre, in denen die USA keine Kriege führten. Obwohl Donald Trump das Kunststück gelang, bislang noch keinen neuen Krieg anzufangen, sind die Staaten nach wie vor in diverse Kriege verwickelt und im Iran droht seit einigen Tagen eine Eskalation, die verheerende Folgen haben könnte. Nachdem zwei Öltanker angegriffen wurden und sich beide Parteien bis heute gegenseitig die Schuld in die Schuhe schieben, bekannte sich der Iran zum Abschuss einer US-Drohne, die möglicherweise unlauter den iranischen Luftraum penetriert hatte. Auch hier wollen beide Parteien im Recht sein. Eigentlich wäre vom kriegslüsternen amerikanischen Imperium mindestens ein Vergeltungsschlag wenn nicht gleich ein neuer Krieg zu erwarten gewesen; zumal dieser vom Tiefen Staat schon seit langem traktandiert wurde.

Doch Donald Trump, der normalerweise austeilt wie kein anderer, überraschte in der letzten Pressekonferenz tatsächlich mit Argumenten, die gegen eine Vergeltungsmassnahme sprechen. Er rang quasi nach Ausreden, um keinen Krieg zu führen.

Übersetzung:

„Ich denke, dass der Iran wahrscheinlich einen Fehler gemacht hat.“

„Ich möchte mir einbilden/vorstellen, dass ein General oder jemand einen Fehler machte, als er diese Drohne abschoss.“

„Und zum Glück war die Drohne unbewaffnet. Es war kein – da war kein Mensch drin und es war klar über internationalem Gewässer, doch wir hatten weder einen Mann noch eine Frau da drin.“

„Das würde einen grossen Unterschied machen. Das kann ich euch versprechen. Das hätte einen sehr grossen Unterschied gemacht.“

„Aber ich habe so ein Gefühl, vielleicht habe ich recht – vielleicht auch nicht. Aber ich habe sehr oft recht. Ich habe das Gefühl, dass jemand einen Fehler gemacht hat, der nicht hätte machen sollen, was er tat.“

„Ich denke, dass sie einen Fehler gemacht haben und ich sage nicht pauschal, dass das Land einen Fehler gemacht hat.“

„Ich denke, dass jemand unter der Befehlskette des Landes einen grossen Fehler gemacht hat.“

Frage an Trump: „Sprechen sie mit der Führung des Iran?“

„Wir werden sehen was passieren wird. Lasst uns einfach sehen was passiert.“

„Es wird alles in Ordnung sein.“

Frage an Trump: „Sagen Sie etwa, dass es keine Absicht war, diese Drohne abzuschiessen?“

„Ich weiss es nicht. Ich kann fast nicht glauben, dass es Absicht war, wenn sie die Wahrheit wollen.“

„Ich denke, dass es jemand, der eigenständig und dumm handelte, gewesen sein könnte.“

„Wir werden bald aufwarten und sie werden verstehen können, was genau passiert ist.“

„Aber es war eine sehr törichte Aktion, so viel kann ich ihnen sagen.“

Fazit: Der Iran hat sich offiziell zum Abschuss der US-Drohne bekannt. Selbst wenn die Drohne tatsächlich den iranischen Luftraum verletzt hatte, hätte diese nicht zwingend abgeschossen werden müssen; zumal sie offensichtlich keine direkte Gefahr darstellte. Auf der anderen Seite hätte Trump diesen Vorfall benutzen können, um einen Vergeltungsschlag zu rechtfertigen und wenn möglich gleich einen neuen Krieg anzufangen. Stattdessen sagte er, dass wahrscheinlich jemand dummes in Eigenregie agierte und wies darauf hin, dass es keine menschlichen Opfer gab. Das sind ziemlich weit hergeholte Ausreden, um einer militärischen Auseinandersetzung auszuweichen. Die Lage bleibt selbstverständlich sehr angespannt und es ist nach wie vor alles möglich.

Quelle

Gruß an die Aufmerksamen

TA KI

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Benjamin Fulford 17.06.2019- Zionistischer Kollaps, da Tankertrick vor Oman fehlschlägt, den Ölterminmarkt zu manipulieren


 

Zionistischer Kollaps, da Tankertrick vor Oman fehlschlägt, den Ölterminmarkt zu manipulieren

  1. Juni 2019

Benjamin Fulford

Der Kollaps des zionistischen Kontrollgitters ist jetzt öffentlich, da selbst die Unternehmens-Mainstreamedien-Propaganda über die Angriffen auf die Tanker bei Oman letzte Woche als „False Flags“ berichten. Die Situation hat einen Punkt erreicht, an dem frühere US-Kolonien wie Deutschland und Japan offen und öffentlich dem US-Präsidenten und Außenminister bei diesem Thema Paroli bieten. Diese surreale Wendung der Ereignisse ist mit dem Fall des Kommunismus und der Sowjetunion vergleichbar.

In diesem Fall sind wir Zeugen des Falls der US-Unternehmensregierung und (vielleicht) der Wiedergeburt der Republik der Vereinigten Staaten von Amerika. Tatsächlich könnten wir sogar Zeugen des Sturzes von der Macht der geheimen Familiengruppierungen sein, die sich hinter dem Monotheismus verstecken.

 

Die 13 Blutlinien, die den Monotheismus kontrolliert haben, verhandeln tatsächlich ein neues System, um den Planeten zu führen, laut europäischen Königshäusern und Mitgliedern der White Dragon Society (WDS). Wenn diese Verhandlungen Erfolg haben, wird es das größte Ereignis in tausenden Jahren menschlicher Geschichte sein. Wenn sie fehlschlagen, wird es Chaos und Blutvergießen geben, insbesondere unter den elitären, gegen die Blutlinien ausgerichteten gnostischen Illuminaten, sagen Quellen.

Auch wenn das übertrieben klingt, zeigen Ereignisse in der aktuellen echten Welt einen fundamentalen Wandel. Lassen Sie uns mit dem Fehlschlag bei dem False-Flag-Angriff vor der Küste des Oman beginnen. US-Marinegeheimdienst- und CIA-Quellen sind dem Geld gefolgt, um zu sehen, wer von diesem Angriff profitiert. Die Spur führt zu der im Rothschild-Besitz befindlichen Glencore Commodities Company in der Schweiz, die sich unmittelbar vor dem Angriff positioniert hatte, um von einem Anstieg der Ölterminpreise zu profitieren, sagen die Quellen. Unglücklicherweise stellte sich der Anstieg der Ölterminpreise lediglich als ein Dead-Cat-Bounce heraus, und die Rothschilds konnten nicht die erwarteten Gewinne einfahren. Das kommt daher, dass die Märkte und die Welt genug von den Zionisten haben, die „iranischer Wolf“ rufen, sagen sie.

Das Interessante an dieser jüngsten Provokation ist, dass selbst eine frühere US-Kolonie wie Japan nicht länger nach dem zionistischen Drehbuch handelt. Um einen Unternehmensnachrichten-Bericht zu zitieren: „Selbst wenn die Vereinigten Staaten das behaupten, können wir nicht einfach sagen, dass wir es glauben“, sagte eine Quelle nahe beim japanischen Premierminister Shinzo Abe. Wenn das Verfügen über genügend Fachwissen, um solch einen Angriff durchzuführen, ein Grund sein kann, um daraus auf den Iran als Angreifer zu schließen, „trifft das genauso auch auf die Vereinigten Staaten und Israel zu“, sagte eine Quelle im Außenministerium. https://japantoday.com/category/national/japan-demands-more-u.s.–proof-that-iran-attacked-tankers

Soweit ich mich zurückerinnern kann, gab es solch eine Art der öffentlichen japanischen Zurechtweisung einer amtierenden US-Regierung nicht ein einziges Mal, seit Japan den zweiten Weltkrieg verloren hat.

Der Angriff bei Oman fand statt, als Abe im Iran war, um Irans Zustimmung für ein neues Finanzsystem zu bekommen, sagen japanische Militärgeheimdienst-Quellen. Die Iraner waren zur Unterstützung bereit, aber nicht, wenn Zionisten wie Trump und seine Rothschild-Handlanger eingebunden sind, sagen die Quellen. „Ich halte Trump nicht mal eines Botschaftenaustauschs würdig“, sagte der iranische oberste Führer Ali Khamenei zu Abe.

https://www.reuters.com/article/us-iran-japan-usa-khamenei/iranian-leader-tells-japans-abe-he-has-no-reply-to-message-from-trump-idUSKCN1TE14V

 

„Der verpfuschte False Flag, um Iran zu beschuldigen, hat die Zionisten nur geschwächt und könnte zur Entlassung von [nationalem Sicherheitsberater John] Bolton führen sowie zu aufrichtigen Bemühungen für ein Gipfeltreffen mit Khamenei“, sagen Pentagon-Quellen.

Allerdings fahren der Iran und andere Länder eine harte Linie, weil es klar ist, dass die US den Handelskrieg mit China im großen Stil verlieren werden. Hier ist die Bilanz: Schiffe fahren von China nach US, voll mit echten Waren, und fahren leer zurück. Selbst wenn China Waren in den US kaufen wollte, sind sie zu teuer und es gibt nicht genug davon. Wenn also der Handel in der wirklichen Welt zwischen den US und China aufhören würde, würden die Amerikaner keine chinesischen Computer, Smartphones usw. mehr bekommen, während die Chinesen keine amerikanischen Schuldscheine mehr bekommen würden. Mit anderen Worten: die Chinesen würden nur einen Kunden verlieren, der seine Rechnungen nicht bezahlen kann. Man muss nicht lange überlegen, wer gewinnen würde.

Öffentliche Stellungnahmen der jeweiligen Handelsminister beider Länder zeigten dieses Machtungleichgewicht. „Präsident Trump hat seinen starken Wunsch nach einem Treffen [mit Xi Jinping] zum Ausdruck gebracht“, sagte Trumps Handelsberater Larry Kudlow. Kudlow hat auch vage Drohungen ausgesprochen.

https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-06-13/kudlow-warns-of-consequence-if-china-refuses-trump-summit-invite

 

Hier war die Antwort: „Chinas Haltung ist sehr klar. Die Vereinigten Staaten müssen ihre Haltung ändern, Aufrichtigkeit zeigen und ihre falschen Handlungen korrigieren, wenn sie möchten, dass die Gespräche fortgesetzt werden“, sagte der Sprecher des Handelsministeriums Gao Feng in einer Pressekonferenz.

http://www.xinhuanet.com/english/2019-06/13/c_138140785.htm

 

Also hat Trump jetzt um ein Treffen mit Wladimir Putin beim G20-Treffen in Japan am 28./29. Juni gebeten, in der Hoffnung, russische Hilfe beim Umgang mit China zu bekommen.

https://tass.com/politics/1064030

 

Allerdings hat Trump Deutschland mit Truppenrückzug und anderen Sanktionen gedroht, falls es Gas in Russland kauft, statt (zu wesentlich höherem Preis) in den US. Das war „nichts anderes als Erpressung und eine Form unlauteren Wettbewerbs“, laut Kremlsprecher Dmitri Peskow.

https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-06-12/trump-says-he-s-considering-sanctions-to-stop-nord-stream-2

 

Fakt ist, dass das Trump-Regime jetzt Sanktionen gegen Russland, den Iran, Indien, die Türkei, China, Nordkorea, Deutschland, Venezuela, Japan usw. androht oder durchführt. Was diese „Sanktionen“ wirklich bedeuten, ist eine leere Drohung „kauft unser Zeug oder…“ Mit so vielen Ländern, die nicht gehorchen, wird der Schulhof-Rüpel schnell isoliert.

Das bedeutet allerdings nicht, dass der US-militärisch-industrielle Komplex machtlos ist. Der Oman-Angriff diente als diskrete Erinnerung, dass das US-Militär immer noch die technischen Möglichkeiten hat, lebenswichtige Handelsstraßen wie die Straßen von Hormus oder Malakka abzuschnüren.

Ebenso kontrolliert die englisch-holländisch-amerikanische Verbindung immer noch viel Öl der Welt, insbesondere im Nahen Osten. Sie verhandeln hinter den Kulissen mit anderen Ölmächten wie Russland und Frankreich, um einen stabileren Nahen Osten zu schaffen und Iran zurück an den Verhandlungstisch zu bringen. Die Pentagon-Quellen sagen bereits: „Der Libanon ist jetzt ein multilaterales Protektorat nicht nur von Russland, Frankreich und Italien, sondern auch das Vereinte Königreich hofft, dort mit British Petroleum nach Gas zu bohren.“

Der US-militärisch-industrielle Komplex hat auch immer noch einen riesigen militärischen Vorteil gegenüber allen anderen Ländern. „Der Kauf von Raytheon durch United Technologies sollte Boeing und Lockheed eine Pause einräumen und mehr Wettbewerb und Innovation für den militärisch-industriellen Komplex fördern“, sagen die Pentagon-Quellen.

Schließlich haben die riesigen Demonstrationen letzte Woche in Hong Kong gezeigt, dass Asiaten – einschließlich Indien, ASEAN, Japan und der koreanischen Halbinsel – keine totale chinesische Vorherrschaft wollen. Die Asiaten bleiben willens und in der Lage, das US-Militär zu bezahlen, um ihre Unabhängigkeit zu schützen, stimmen viele asiatische Quellen überein.

Auch der Rest der Welt möchte die zionistische Hegemonie nicht durch chinesischen Totalitarismus ersetzen. Das bedeutet, dass am Ende, trotz der Darbietung, die Welt sicherstellen wird, dass die US und China eine Lösung zum beiderseitigen Nutzen finden werden.

Die Zionisten spielen inzwischen ihre Stuxnet-Karte wie verrückt aus, in dem Versuch, nicht zu implodieren. Sie haben letzte Woche einen Blackout über ganz Argentinien inszeniert, da dieses Land sich darauf vorbereitet, den zionistischen Handlanger-Präsidenten Mauricio Macri zu entfernen. Der Artikel in der New York Times letzte Woche, der berichtete, dass die US die komplette Stromversorgung Russlands lahmlegen könnten, war ebenfalls eine offensichtliche zionistische Stuxnet-Drohung.

Allerdings könnte Stuxnet die letzte Karte der Zionisten sein, da sie ihren Zugriff auf die Medien und das Finanzsystem verlieren. (Sie haben bereits ihre Kontrolle über das Militär verloren.)

Die jüngste Entwicklung bezüglich ihres Medienkollapses war die Enthüllung, dass „Ein gefälschter iranischer Aktivist (es gibt ihn nicht) 61 Artikel im Forbes Magazine (mein früherer Arbeitgeber) veröffentlicht hat“.

https://twitter.com/libertyblitz/status/1140345944744927232?s=21

 

Obwohl ich diese 61 Artikel nicht gelesen habe, kann man sicher darauf wetten, dass es anti-iranische Angstpropaganda war.

Die Grafik unten zeigt, wie die panikmachenden Unternehmensmedien ständig über Mord, Terrorismus und Selbstmorde berichten, selbst wenn die Menschen abschalten, weil keines dieser Themen den größten Bedrohungen, denen wir uns gegenübersehen, auch nur nahekommt.

http://sustainabilitymath.org/2019/06/06/how-big-is-the-disconnect-between-how-we-die-and-what-the-media-reports/

 

Die jahrhundertealte Blutlinien-Taktik der Teile-und-herrsche-Panikmache funktioniert nicht länger.

Die Versuche der herrschenden Elitefamilien, die Macht durch die Ermordung von Menschen zu behalten, schlägt ebenfalls fehl. Die mutmaßlichen Mörder des stellvertretenden Polizeichefs von New York Steven Silks, des erfahrenen Detektivs Joe Calabrese und der früheren Senatorin des Staates Arkansas Linda Collins-Smith haben in keiner Weise dazu geführt, Untersuchungen zur Pädophilie der Elite zu stoppen. Das Justizministerium hat diese Versuche am 11. Juni mit der Bekanntgabe von 1.700 Verhaftungen mutmaßlicher Kinderschänder beantwortet.

https://www.justice.gov/opa/pr/nearly-1700-suspected-child-sex-predators-arrested-during-operation-broken-heart

 

Die Zionisten sind auch dabei, die finanzielle Kontrolle zu verlieren. Pentagon-Quellen sagen: „eine Implosion der Deutschen Bank sollte zu einem Zusammenbruch der Fiat-Währung führen und zum Start des Quanten-Finanzsystems (QFS)“.

Die Leute hinter dem QFS verhandeln jetzt mit der White Dragon Society über die Schaffung einer Zukunftsplanungsagentur und den Start einer massiven Kampagne zur „Rettung des Planeten“, sagen Quellen der WDS und der britischen Königsfamilie. Allerdings ist eine Ankündigung vor dem Herbst unwahrscheinlich, sagen die Quellen. Der Grund ist, dass die Veränderung der Welt ohne einen Weltkrieg Zeit braucht.

In der Zwischenzeit sollten wir beobachten, ob die US-Unternehmensregierung über den Sommer finanziell bankrott geht. Das würde man öffentlich als einen weiteren US-Regierungs-Shutdown erkennen. Allerdings könnte der dieses Mal, wie viele US-Patrioten hoffen, zur formalen Ankündigung der Wiedergeburt der Republik der Vereinigten Staaten von Amerika am 4. Juli diesen Jahres führen. Vielleicht wird Trump dann enthüllen, ob er ein trojanisches Pferd für die Patrioten ist, wie viele im Stillen hoffen, oder für die Zionisten, wie seine eigenen Worte in der Öffentlichkeit und seine Handlungen zu zeigen scheinen.

Quelle: Antimatrix.org

Übersetzung: Thomas

Quelle

Gruß an die Aufmerksamen

TA KI

Schauspiel geht weiter. Iran nimmt Urananreicherung wieder auf: Herausforderung nach den Kriegserklärungen von Trump und Netanjahu


Dies ist ein Bühnenspiel: Israels Netanjahu hat dem Iran den Krieg erklärt. Auch Trump hat dem Iran den Krieg erklärt. Putin versuchte, zwischen den beiden Seiten zu schlichten – bevor dieser König der Juden Israels Krieg gegen den Iran in Syrien grünes Licht gab,  nachdem er Netanyahu Mitte Februar 2018 durch einen Telefonanruf daran gehindert hatte, den Krieg gegen den Iran loszutreten. Moskau hält einen Krieg zwischen Israel und dem Iran für unvermeidlich. Die Times of Israel zitiert den russischen Vize-Botschafter in Israel, Frolov, mit den Worten, dass Russland im Fall eines iranischen Angriffs auf  Israels Seite stehen werde, der folgen wird, wenn Israel den Iran angreift – der Atombomben aus sowjetischen Lagern hat.

DEBKAfile 5 June 2018: Der Iran wird am Dienstag, dem 6. Juni, den UN-Atomwachthund in Wien über seine Entscheidung informieren, die Anreicherungskapazität für Uran (UF6) als Reaktion auf den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen von 2015 zu erhöhen. Der Sprecher der iranischen Atomenergieorganisation, Behrouz Kamalvandi, gab in seiner Ankündigung keinen Termin für diesen Prozess oder den Grad der Bereicherung an.

Jetzt, wie Teheran diesen Schritt macht, liegt es an Präsident Donald Trump, sich für Amerikas Antwort zu entscheiden.
Seine Entscheidung wird  von seinem baldigen Gipfeltreffen mit dem nordkoreanischen Führer Kim Jong-un in Singapur am 12. Juni stark geprägt sein. Um Kim Trump zu überzeugen, könnte es notwendig sein,  der  Entscheidung des Iran, die   Urananreicherung wiederaufzunahmen, mit einer militärischen Reaktion zu begegnen. Khameneis Schritt gibt Trump eine sehr knappe Zeit für eine Entscheidung.

Die Aussage von NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg in dieser Woche, dass die Allianz Israel nicht unterstützen werde, wenn es vom Iran angegriffen werde, kommt der Realität näher als zuvor.

Laut einem CIA-Agenten in The Washington Times 27 Oct. 2011 , habe der Iran Atombomben und -Granaten aus der früheren Sowjetrepublik Khazakstan und anderen Republiken. Der Iran hat auch die Raketen, um die Bomben sogar nach Europa und Amerika zu tragen.

Krieg gegen den Iran wird also eine blutige und unheilvolle Angelegenheit sein.

ABC News 5 June 2018:  “Es ist wichtig anzumerken, dass der Iran weit davon entfernt sein wird, das spaltbare Material für eine Atomwaffe zu haben, auch wenn er seine Anreicherungsbemühungen wie beschrieben erhöhen”, sagte die in Washington ansässige Rüstungskontrollvereinigung.

Quelle

Gruß an den Honigmann- er hat Anders immer sehr geschätzt. Was Putin betrifft waren beide unterschiedlicher Ansicht.

TA KI

 

 

Mossad: USrael im Krieg mit dem Iran ab 21 Mai 2018 nach Aussenminister Pompeos Ultimatum


Im Dezember 2017, erklärte Pres. Trump  de facto dem Iran den Krieg.

Das Folgende ist eine Fortsetzung dieser Entwicklung. Debkafile sagt (unten): Ab dem 21. Mai 2018 befinden sich die USA nach Pompeos Ultimatum im Krieg mit dem Iran (unten).
Dies erinnert unheimlich an Englands Ultimatum an Hitler am 3. September 1939.

Das Folgende wird durch Reuters bestätigt  sowie von The CNN 21 May

DEBKAfile 21 May 2018: US-Außenminister Mike Pompeo hat am 21. Mai dem Iran gedroht,  wenn die Islamische Republik  die 12 US-Bedingungen nicht erfülle, werde sie “beispiellosem finanziellen Druck” ausgesetzt werden.
In einer Rede an das Heritage Institute legte er eine außergewöhnlich harte Politik als Follow-up des Austritts der USA aus dem Atomabkommen von 2015 vor. Die von ihm festgelegten Bedingungen riefen ein Stoppzeichen für europäische Bemühungen hervor, das Abkommen zu retten, indem Europa den Iran dazu verleitete, seine Bedingungen neu auszuhandeln.
Was die europäischen Geschäftsbeziehungen mit Teheran anbelangt, so machte Pompeo klar, dass “Strafsanktionen” für diejenigen gelten würden, die gegen US-Sanktionen verstoßen.

 

Die wichtigsten Forderungen, die Pompeo im Ultimatum an den Iran stellte, waren:
*Freigabe aller nuklearen Materialien für die militärischen Anwendungen seines       Atomprogramms an die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA).
*Anhalten aller Grade der Urananreicherung.
*Abbau von Anreicherungsanlagen und Kernreaktoren.
*Die Entwicklung von ballistischen Raketen aufzugeben.
*Rückzug der Streitkräfte aus Syrien
*Die Unterstützung für die Hisbollah, die palästinensische Hamas und den Islamischen   Dschihad wird eingestellt.
*Rückzug von der jemenitischen Houthi-Rebellion.
*Die Gefahren für die Schifffahrt auf dem Roten Meer aufgeben.
*Waffenlieferungen an die Taliban in Afghanistan beenden.
*Drohungen gegen Israel und die Golfstaaten stoppen.

Pompeo sagte, wenn der Iran “große Veränderungen” mache, wären die USA bereit, alle Sanktionen aufzuheben.
DEBKAfiles Quellen: Pompeos detailliertes Ultimatum wird in Teheran als Kriegserklärung Amerikas an die Islamische Republik Iran verstanden.

Am Montag, dem 21. Mai, kann gesagt werden, dass die USA in den Krieg gegen den Iran gezogen sind.

DEBKAfile 21 May 2018Das Pentagon bereitet auch “aggressive Schritte” gegen den Iran vor
“Wir werden Schritte unternehmen, um den bösartigen Einfluss des Iran in der Region anzugehen”, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Rob Manning, Reportern im Pentagon, kurz nachdem US-Außenminister Mike Pompeo ein Ultimatum von zwölf Bedingungen für den Iran zum Atomwaffensperrvertrag festgelegt hatte

“Sie sind eine destabilisierende Kraft in der Region … und wir werden alles tun, um das abzuwenden”, sagte Manning. “Dies ist eine umfassende Regierungslösung, an der wir arbeiten.” Ohne konkrete Maßnahmen zu nennen, sagte der Pentagon-Sprecher: “Wir prüfen, ob wir die laufenden Aktionen verdoppeln oder neue Maßnahmen umsetzen. Es liegt auf dem Tisch, wir werden nichts ausschließen, was notwendig ist, um den Iran anzugehen. “

DEBKAfile 18 May 2018:  Treibstoff-, Waffen- und Munitionsdepots auf einem syrischen Luftstützpunkt in der Nähe von Hama wurden am Freitag, dem 18. Mai, in die Luft gesprengt, was zu massiven Explosionen auf einer der wichtigsten Stützpunkte des Iran in Syrien führte.
Einigen Berichten zufolge wurden Boden-Luft-Raketen der iranischen Revolutionsgarden getroffen und Dutzende von Iranern und Syrern getötet oder verletzt. DEBKAfiles exklusive Militärquellen haben erfahren, dass der Angriff von einer namenlosen Bodentruppe ausgeführt wurde.

DEBKAfile 21 May 2018 :  Kraftvolle Explosionen wurden am Montag, dem 21. Mai, im Naijah-Gebiet südlich von Damaskus gemeldet. Eine syrische Militärakademie, die sich dort befindet, dient als iranischer / Hisbollah-Geheimdienstkriegsraum und als iranische Einrichtung für elektronische Kriegsführung.

Quelle

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Gruß an den Honigmann

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TA KI

Putin: „Wir werden die russische Wirtschaft nun vom US-Dollar komplett entkoppeln!“


Der russische Präsident Wladimir Putin sprach nach seiner gestrigen neuen Amtseinführung heute vor dem russischen Parlament und teilte seine Sichtweise der kommenden 6 Jahre mit. Von den Abgeordneten angesprochen wurde auch das künftige Verhältnis zum US-Dollar, worauf der russische Präsident Wladimir Putin ankündigte den US-Dollar aus der russischen Wirtschaft zu nehmen:

„Ich bin im Prinzip damit einverstanden. Das wird nicht nur eine schlichte Abkoppelung vom Dollar. Es ist die Rede von der Notwendigkeit der Erhöhung unseres wirtschaftlichen Souveränitäts – und das ist absolut richtig. Es ist notwendig die russische Wirtschaft vollständig vom Dollar zu entkoppeln. Sein Monopol ist unsicher, wenig vertrauenswürdig und gefährlich für viele Staaten der Welt.

In dem vergangenen Jahrzehnt hoffte Russland auf die Einhaltung ausgerufener einheitlicher Prinzipien im Bereich des Welthandels und der Weltwirtschaft, was aber zu naiv gewesen ist. Und nun sehen wir nämlich, dass die Regeln der WTO (‚Welthandelsorganisation‘) hier und dort überall verletzt werden, sowie politisch motivierte Einschränkungen, die Sanktionen genannt werden. Und dabei werden immer neue und neue (Sanktionen) eingeführt, um sich mit allen Mitteln Vorteile gegenüber Konkurrenten zu verschaffen. Mit was wird denn die Entscheidung, sagen wir beispielsweise, im Bereich Aluminium und der Metallurgie erklärt? Nämlich nur damit – in Wirklichkeit. Russland wird auch weiter seine Gold- und Währungsreserven diversifizieren. Dies ist aber eine sehr feinfühlige ruhige Neueinstellung und wir werden uns weiter in diese Richtung bewegen.“

USA isolieren sich selbst

Die USA zeigen leider nochmal dass man Verträgen mit ihnen kaum Vertrauen schenken kann. Moskau, Berlin, Paris, London, die EU, Peking und die UNO halten – genauso wie Teheran selbst – an dem gültigen Iran-Atom-Abkommen weiter fest. US-Präsident hat den „schlechteste Deal aller Zeiten“ aufgekündigt und verfügt, dass die USA das Iran-Atomabkommen verlassen. Er setzte Sanktionen gegen Teheran ein und warf dem Regime „Lüge“ vor. US-Präsident Trump hat angekündigt, dass sich die USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran zurückziehen werden.

Die Sanktionen gegen das Land setzte er wieder in Kraft. Eine entsprechende Verfügung unterzeichnete er vor versammelter Presse. Seine Entscheidung werde die USA sicherer machen, sagte Trump. Den Atomdeal von 2015 bezeichnete er als „katastrophal“, die Regierung in Teheran nannte er ein „Terror-Regime“. Wenn das Atomabkommen bestehen bliebe, könne dies bald zu einem atomaren Wettrüsten im Nahen Osten führen. Es „sei klar“, dass die USA eine „iranische Atombombe“ unter dem gegenwärtigen Abkommen nicht verhindern könnten. Er sei aber „bereit“, willens und in der Lage, ein „neues Abkommen“ mit dem Iran auszuhandeln.

Unterdessen fordert US-Botschafter in Deutschland von Deutschland – deutsche Geschäfte mit dem Iran im Sinne der US-Interessen einzustellen.

Quelle

Quelle

Gruß an die Klardenker

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TA KI

Iran: Es geht nicht um den Atom-Deal, sondern um den Petrodollar – USA brauchen Krieg (Video)


Was den Umgang mit Atomwaffen betrifft, befindet sich der Iran im selben Status wie Deutschland: Beide haben den Atomwaffensperrvertrag unterschrieben und verzichten so vertragsgemäß auf die Entwicklung von eigenen Atomwaffen, obwohl sie solche bauen könnten. Der jahrelang ausgehandelte Zusatzvertrag für den Iran ist letztlich also überflüssig und man fragt sich, welche Strategie jetzt Donald Trump tatsächlich verfolgt.

Natürlich geht es auch wieder mal ums Öl, doch die Sache ist erheblich komplizierter als sie bei oberflächlicher Betrachtung erscheinen mag. Tatsächlich geht es für die USA um nicht weniger als den Bestand des Petrodollars – und damit um die schiere Existenz des Landes.

Erinnern wir uns daran, dass Libyen und der Irak zerstört wurden, weil sie für den Verkauf ihres Öls keine US-Dollar mehr als Bezahlung annehmen wollten. Im Rummel um den Atom-Deal mit dem Iran ist die wichtigere Meldung untergegangen: Letzte Woche hat die Regierung des Landes nämlich angekündigt, künftig kein Öl mehr gegen US-Dollar verkaufen zu wollen.

„Zufällig“ kam dann die medienwirksame Präsentation Netanjahus, gespickt mit uralten Vorwürfen, die selbst von der EU als falsch und letztlich als Propaganda entlarvt wurden.

Die USA sind schon lange Weltmeister des Außenhandelsdefizits

Der Begriff „Petrodollar“ wird zumeist unbedacht benutzt und die wenigsten wissen, was es damit wirklich auf sich hat. Nachdem Nixon 1971 die Goldbindung des US-Dollar aufgehoben hatte, hatte die US-Währung ihren Status als Leit- und Reservewährung eigentlich verwirkt.

Der Dollar war zu substanzlosem, grün bedrucktem Papier geworden, das zu einem Land gehört, das schon damals Weltmeister des Außenhandelsdefizits war. So gab es eigentlich keinen nachvollziehbaren Grund mehr, den weltweiten Handel in US-Dollar abzuwickeln und schon gar keinen, Reserven in dieser Währung zu halten.

Das aber hätte schon damals zu massiven Problemen für die USA geführt. Was also konnte Washington tun, um seinen Dollar „alternativlos“ zu halten? Die Lösung hieß und heißt: Öl, genauer gesagt der Öl-Handel mit Petrodollars.

Die USA haben 1971 den damals größten Lieferant für Öl, ihren Vasall Saudi-Arabien, verpflichtet, Öl nur gegen US-Dollar zu verkaufen. Auch der Iran unter Schah Pahlavi konnte eingebunden werden, ebenso wie die restlichen Ölländer. Damit war der Besitz des US-Dollar zwingend gemacht worden, denn die Freiheit, kein Öl zu kaufen, gibt es nicht.

Mit dieser mehr oder weniger gewaltsamen Einschränkung des freien Handels haben die USA erreicht, dass die Welt weiterhin den an sich wertbefreiten US-Dollar als Leitwährung und Haupthandelswährung anerkannte und begehrte. Solange dieses Diktat Bestand hat, können die USA ihr Außenhandelsdefizit ignorieren und die Welt endlos mit grün bedrucktem Papier betrügen.

Im Petrodollar dürfte auch der Grund zu finden sein, warum das Ölland Norwegen nicht im Euro ist, denn dann müsste norwegisches Öl mit Euro bezahlt werden (“Mysteriöse“ Schweizerische Nationalbank und der Untergang des Petrodollars).

Der Iran ist zu Recht verärgert

Sobald jedoch ein Land ausschert und sein Öl gegen andere Währungen verkauft, gerät dieses System, das den unverdienten Wohlstand und die Macht der USA sichert, in höchste Gefahr. Gaddafi und Saddam Hussein hat dieser Versuch das Leben gekostet, ebenso wie der Iran zum Erzfeind erklärt wurde, nachdem die Regierung angekündigt hatte, ähnlich verfahren zu wollen.

Jetzt ist der Iran verärgert, weil der Westen – allen voran die USA – die Sanktionen gegen ihn nicht wie versprochen nach dem Atom-Deal vollständig aufgehoben hat. Zu Recht ist der Iran verärgert und schlägt jetzt mit der Waffe zurück, die für die USA die schmerzhafteste ist: Der Iran will Öl nicht mehr gegen US-Dollar liefern.

Allgemein ist der US-Dollar im Niedergang. Er hat als Reservewährung Konkurrenz bekommen und wird nur noch zu weniger als 60 Prozent als solche genutzt. Der direkte Handel mit China sowohl zwischen der EU als auch mit Russland wird bereits weitgehend ohne den Umweg über den US-Dollar abgewickelt. Der BRICS-Staatenverbund hat ein Konkurrenzsystem zu SWIFT entwickelt, das auch ohne den US-Dollar auskommt (Bald frei vom US-Dollar: Goldreserven von Russland und China werden US-Dominanz der Weltwirtschaft erschüttern).

Die totale Dominanz und Kontrolle über den Welthandel droht den USA zunehmend zu entgleiten. In dieser durchaus schon bedrohlichen Situation kommt jetzt auch noch der Iran daher und will den Petrodollar obsolet machen. Das könnte dem US-Dollar den Todesstoß versetzen!

Der Streit mit den USA geht also gar nicht um den Atom-Deal, sondern um die Rettung des Petrodollars und damit um das elementare Überleben der USA. Welche Rolle spielt Israel dabei?

Israel ist von der Hilfe aus Amerika abhängig

Die feindliche Haltung Israels gegenüber dem Iran ist bekannt und die Israelis haben Iran bereits völkerrechtswidrig mit Flugzeugen angegriffen und bombardiert. Netanjahu weiß genau, dass sein Land von der Hilfe aus Amerika abhängig ist. Die kann es aber nur geben, solange der Petrodollar die USA zahlungsfähig hält. Es ist folglich nur logisch, dass Netanjahu die USA in ihren Bemühungen unterstützt, den Petrodollar zu schützen.

Mit ihren an den Haaren herbeigezogenen Vorwürfen gegen den Iran schlagen sie also zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie wollen Trump in einen Vernichtungskrieg gegen den Iran treiben und gleichzeitig sicherstellen, dass die USA weiterhin Unterstützung liefern können. Wie fadenscheinig konstruiert die Vorwürfe Netanjahus gegen den Iran sind, hat sogar die EU erkannt und tatsächlich öffentlich gemacht. Worum es aber tatsächlich geht, hat niemand gesehen – oder es wurde wissentlich verschwiegen.

Wie die US-Zeitschrift „The National Interest“ jüngst in einem Artikel dargestellt hat, sind die größten Feinde der USA nicht China oder Russland, sondern die eigene Verschuldung. Fortlaufend müssen wir beobachten, wie die USA im vierteljährlichen Rhythmus an der Zahlungsunfähigkeit vorbeischrammen, indem sie ihre Schuldengrenze wieder und wieder um tausende Milliarden Dollar anheben.

Momentan ist der Staatshaushalt der USA mit Zinszahlungen von 9,4 Prozent belastet – gerechnet auf den gesamten Staatshaushalt – und das bei momentan immer noch sehr niedrigem Basiszinssatz. Die Zeitschrift rechnet vor, dass dieser nutzlose Anteil bis 2022 auf 16 Prozent ansteigen wird, vorausgesetzt, die Zinsen bleiben niedrig. Nicht auszudenken was die Folgen wären, wenn das System des Petrodollar zusammenbricht.

Der jetzige Zustand der USA ist jämmerlich

Donald Trump ist sich der prekären Lage der USA bewusst. Mit seinem Wahlkampfslogan „Make Amerika Great Again“ hat er das zum Ausdruck gebracht. Genau genommen sagt er damit jedoch etwas ganz anderes: Der jetzige Zustand der USA ist schlicht jämmerlich! Ansonsten müsste er sein Land nicht wieder großartig machen.

Die USA sind vom Wohlwollen der Welt abhängig, Waren zu liefern, ohne dafür eine reale Gegenleistung zu erhalten, nämlich in Form von Exportgütern aus den USA. Donald Trump, der gewiefte Geschäftsmann, weiß das. So ist denn sein gesamtes Wirtschaftsprogramm – inklusive Schutzzölle – darauf ausgerichtet, die Handelsbilanz der USA in Ordnung zu bringen, denn nur so kann er die USA wieder unabhängig machen vom Wohlwollen – oder der Dummheit – anderer Nationen.

Ach ja, warum heißen Zölle, die die EU erhebt „Schutzzölle“ und wenn Trump es macht, „Strafzölle“?

Trumps Politik ist nicht mit „normalen“ Maßstäben zu verstehen. Er muss einen Kampf nach innen und nach außen führen. Gegen den Sumpf im eigenen Land und gegen alle Länder, die seine Vorgänger kontinuierlich verärgert haben. Amerika hat keine Freunde, nur abhängige Vasallen – oder Feinde.

Seine als erratisch bezeichnete Politik zeigt aber erstaunliche Erfolge – siehe Nordkorea und das weltweite Nachdenken über die andauernden und schädlichen Exportüberschüsse Deutschlands und Chinas. So bin ich jetzt gespannt, worauf er mit seiner Iran-Politik zielt, die ansonsten eher unverständlich erscheinen muss. Wie kann man ein Land, den Iran, so angreifen – noch verbal –, wenn man um die Abhängigkeit von diesem Land weiß? Siehe Petrodollar.

Auch ein direkter Waffengang mit dem Iran kann nicht zum Erfolg führen. Die Basen und Schiffe der Amerikaner im und um den arabischen Golf wären bei einem direkten Angriff des Iran in höchster Gefahr, vernichtet zu werden. Der Iran kann die Straße von Hormus einfach schließen.

Auch die übliche Luftüberlegenheit der US-Air Force, ohne die die USA nicht angreifen können, ist nicht mehr gegeben, weil Russland seine überlegenen Luftabwehrraketen S-300 an den Iran geliefert hat.

Auch Russland handelt mit Öl ohne Petrodollar

Es könnte also sein, dass Trumps Gepoltere gegen den Iran darauf abzielt, am Ende einen Kompromiss zu schließen, der dazu führt, dass der Iran noch einige Zeit US-Dollar für sein Öl akzeptiert. Im Handel mit China wird der US-Dollar schon umgangen, aber China ist ohnehin ein Sonderfall, denn es besitzt sowieso US-Dollar im Überfluss.

Die direkten Lieferungen iranischen Öls nach Russland werden auch nicht in US-Dollar bezahlt, es handelt sich hier mehr um die direkte „Bezahlung“ für die russischen S-300-Systeme. Die Lage ist unübersichtlich aber eines ist klar: Im Streit mit dem Iran geht maximal sekundär um das Iran-Atomabkommen.

Ja, natürlich geht es wie immer ums Öl, aber es steht eben noch viel mehr auf dem Spiel für die USA – der Petrodollar und damit ihre (wirtschaftliche) Existenz. Für Israel geht es direkt um die Existenz des Staates. Da muss sich niemand über Netanjahus Propagandafeldzug wundern.

Betrachten wir dazu kurz Syrien. Die gezielte Zerstörung begann 2011, drei Monate nachdem im Nordosten des Landes gigantische Ölvorkommen entdeckt worden sind. Ist es da ein Wunder, dass die USA genau diesen Teil Syriens besetzt halten?

Wenn das nicht mehr der Fall ist, kommt dasselbe Problem auf die USA zu wie mit dem Iran, denn eines ist klar: Das vom Westen geschundene Land wird sein Öl sicher nicht gegen US-Dollar verkaufen, wenn es denn wieder Kontrolle über die Quellen hat. Auch das weiß Trump.

Wir können davon ausgehen, dass wie mit Russland und Nordkorea auch mit dem Iran die Kanäle der Geheimdiplomatie heiß laufen. Wir können folglich nur hoffen, dass der Iran Gnade walten lässt und den Petrodollar noch nicht sofort zerstört. Vielleicht haben sie erkannt, dass Trump die US-Politik wirklich vom Interventionismus abwenden will, wie er in seiner Antrittsrede versprochen hat. Immerhin hat er noch keinen neuen Krieg vom Zaun gebrochen.

Der jüngste wirkungslose Angriff auf Syrien ist eher als Placebo für seine internen Feinde zu sehen. Wie gesagt, ist es nicht einfach, die Strategie hinter Trumps Poltern zu durchschauen, aber man kann sich dem nur nähern, wenn man es wenigstens mit Wohlwollen versucht. Ich denke, Trump wird wieder einmal alle überraschen, denn es geht schließlich um das wirtschaftliche Überleben seiner Nation.

Nachtrag:

US-Präsident Trump hat am Dienstag das 2016 mit Iran geschlossene Atomabkommen einseitig gekündigt. Darin hatte sich Iran verpflichtet, keine Atomwaffen zu produzieren oder zu entwickeln. Im Gegenzug hatten die USA und ihre Verbündeten die zuvor gegen Iran verhängten Sanktionen aufgehoben.

Bereits im Wahlkampf hatte Trump das unter der Federführung der EU ausgehandelte Abkommen als „schrecklichen Fehler“ bezeichnet. Mit Außenminister Mike Pompeo und seinem neuen Sicherheitsberater John Bolton hat er innerhalb der vergangenen Wochen zwei Männer um sich geschart, die seit Jahren einen härteren Kurs gegen Iran fordern.

Nur eine Woche nach der Pressekonferenz des israelischen Premiers Netanjahu, dessen unausgesprochene Botschaft in der Forderung nach einem Präventivschlag gegen Iran bestand, verdichten sich damit die Anzeichen für einen bevorstehenden Krieg.

Etwas mehr als ein Jahr nach der Amtsübernahme durch Donald Trump befinden sich die USA trotz aller anderslautenden Beteuerungen von Politikern und Medien in einer überaus schwierigen Lage. Die soziale Ungleichheit im Land erreicht immer neue Rekordwerte, die Arbeitslosigkeit ist viel höher als in den offiziellen Statistiken angegeben, die Verschuldung sowohl der Bevölkerung als auch die von Staat und Unternehmen ist höher als je zuvor und an den Finanzmärkten haben sich riesige Blasen gebildet, die jederzeit zu platzen drohen.

Sowohl die Regierung Trump als auch die US-Zentralbank Federal Reserve stehen in dieser Situation mit dem Rücken zur Wand. Trump kann sein Versprechen, gut bezahlte Arbeitsplätze zu schaffen, nicht einhalten, seine Steuererleichterungen für Ultrareiche sind weitgehend wirkungslos verpufft und seine Anhängerschaft in der amerikanischen Bevölkerung wird wegen der vielen gebrochenen Wahlversprechen zunehmend unruhiger.

Die Situation der Federal Reserve ist noch schwieriger: Die USA zeigen immer deutlichere Anzeichen einer anschwellenden Inflation, die eine Straffung der Geldpolitik – insbesondere eine Erhöhung des Leitzinses – notwendig macht. Diese – bereits eingeleitete – Straffung aber bringt für die Federal Reserve noch größere Probleme mit sich: Sie erschwert die Bedienung des Schuldenberges, entzieht Investoren das Geld zur Spekulation und bereitet damit den Weg für einen Einbruch an den Finanzmärkten, da diese auf den ständigen Zufluss neuen Geldes angewiesen sind.

Was könnte sowohl Trump als auch der FED aus dieser Klemme helfen? Ein Krieg würde die Verschuldung der USA zwar langfristig weiter in die Höhe treiben, dafür aber die Rüstungsindustrie und damit die Aktien- und Anleihenmärkte befeuern, einen Crash hinauszögern, Arbeitsplätze schaffen und der Trump-Wählerschaft einen ausländischen Sündenbock für die von der Regierung und der Wall Street angerichtete Misere liefern. Das heißt: Ein Krieg würde vorübergehend zu einer Stabilisierung der Verhältnisse in den USA führen.

Literatur:

Vom Großen Krieg zur permanenten Krise: Der Aufstieg der Finanzaristokratie und das Versagen der Demokratie

Der Weg ins Verderben: Wie die Eliten die nächste Krise vorbereiten und wie Sie sich davor schützen können

Der Draghi-Crash: Warum uns die entfesselte Geldpolitik in die finanzielle Katastrophe führt

Wer regiert das Geld?: Banken, Demokratie und Täuschung

Quellen: PublicDomain/mmnews.de/anderweltonline.com am 08.05.2018

Quelle

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Gruß an die Erwachenden

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TA KI