Behörde bietet „Sachkundelehrgang Entblutungsschnitt bei Schafen“ an


Schafe (Symbolbild: shutterstock.com/Durch Baronb)

Bayern – Im Kurs „Sachkundelehrgang Entblutungsschnitt bei Schafen“, angeboten durch eine Münchner Behörde, kann der schächtungswillige Hobbymetzger das blutige Handwerk erlernen.

In einer Münchner Landesanstalt bietet die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) jedes Jahr einen „Sachkundelehrgang Entblutungsschnitt bei Schafen“ an. Dort lernt der zukünftige Halsdurchschneider in Theorie und Praxis, wie man einem Schaf den Hals durchtrennt, so dass es auch den muslimischen Ansprüchen genügt.

Unter behördlicher Anleitung die Kehle aufschlitzen

Wie die SZ in ihrem Artikel berichtet, nehmen die meisten Teilnehmer aus religiösen Gründen an dem blutigen Halsdurchneidelehrgang teil. Der Islam will es so, weiß die linksdrallige Alpenprawda zu berichten. Denn bei dem islamischen Gemetzel, auch Schächten genannt, muss ein Rechtgläubiger den tödlichen Schnitt setzen. Und das darf der Muslim in Deutschland nur, wenn er dem örtlichen Veterinäramt belegen kann, dass er einen solchen Lehrgang bestanden hat, also „sachkundig“ dem ausgelieferte Tier die Kehle aufschlitzen kann.

Um die eventuell an dieser Stelle schon etwas aufgebrachten Gemüter des einen oder anderen Lesers zu beruhigen, wird im SZ-Artikel darauf hingewiesen, dass es dem „Staat“ nicht nur um die religiöse Regeln gehe, sondern auch um den Tierschutz. Denn: Es gehe hier nicht um das rituelle Schlachten ohne Betäubung, denn diese sei ja in Deutschland grundsätzlich verboten und dürfe nur in Ausnahmen aus religiösen Gründen praktiziert werden.

Eine dreiste Lüge der SZ, da mit der massenhaften Einwanderung von muslimischen Menschen bei Leibe nicht mehr von Ausnahmen gesprochen werden kann, wenn wie am Fließband Anträgen zum Halal-Schlachten stattgegeben wird. Wie Jouwatch berichtete, machte das Bundesverfassungsgericht die Ausnahme zur Regel. Nach Schätzungen der deutschen Bundestierärztekammer, die zu diesem Thema ein Gutachten vorgelegt hatte, wurden 2014 – als noch vor der Massenimmigration von Hunderttausenden gläubigen Muslimen –  bis zu 500.000 Tiere pro Jahr aus religiösen Gründen in Deutschland betäubungslos geschächtet.

Der Muslim muss schnell schneiden …

Die SZ geht auf diese „Problematik“ nicht ein. Es wird vom Türken Hamza Öztürk, dem syrische „Flüchtling“ Baion, der jetzt in einer Schäferei arbeitet und wegen der unglaublichen Nachfrage nach islamischen Schlachtungen am Kurs teilnimmt oder aber über 71-jährige Tunesier Zid berichtet, die brav den Ausführungen des Kurs leitenden Amtstierarztes Peter Scheibl lauschen.

So erfahren die angehenden Halsdurchtrenner, dass man mit einem einzigen Schnitt auf jeder Seite des Halses sowohl die Vene als auch die Arterie des Tieres durchtrennen müsse. Dabei aber nicht bis zur Wirbelsäule schneiden – so der fachkundige Hinweis – sonst werde das Messer stumpf. Die Zusicherung des Tierarztes, dass die rund 25 Sekunden anhaltende Betäubung das Tier nicht tötet, dürfte für die anwesenden Muslime wohl die wichtigste Information des Kurses sein, da genau das ihre archaische Ideologie vorschreibt.

… ansonsten durchlebt das Tier die islamische Hölle

Seibl informiert noch darüber, dass auch das betäubte Tier behutsam zu behandeln sei, da es sonst aus der Betäubung aufwache und dann bei vollem Bewusstsein den Kehlschnitt und den darauf folgenden, minutenlangen Todeskampf – verbunden mit Schmerzen und Angst – durchlebt. Zudem müsse der Muslim acht Sekunden nach der Betäubung dem Tier die Kehle aufgeschlitzt haben, da später die Betäubung nicht mehr ausreichend lang anhalte und das Tier – wie bereits beschrieben- leide.

Ihren unkritischen Erlebnisbericht schließt die SZ damit, den breit lächelnden tunesischen Kursteilnehmer zu seiner bestandenen Prüfung zu befragen.  Der nächste, behördlich betreute „Entblutungskurs beim Schaf“ findet am 18. Juli statt, heißt es auf der LfL-Internetseite(SB)

Quelle

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Gruß an die, die das Leben respektvoll behandeln

TA KI

 

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Flucht vor der Wirklichkeit


Die uns tagtäglich umgebenden Lebensumstände sind in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten nachweislich schwerer erträglich geworden. Besonders jene Menschen, welche einen gewissen Wachheitszustand erreicht haben, finden sich enormen Konflikten ausgesetzt, wenn sie die absurd-groteske Welt des Illusionstheaters, wie sie uns von LeiDmedien und Politik präsentiert wird, mit der sie umgebenden Wirklichkeit abgleichen.

Allenthalben ist zu hören, dass diese Diskrepanz mittlerweile “nicht mehr auszuhalten“ ist und viele Betroffene wünschen sich sehnlichst den “großen Knall“, mit welchem die notwendige Heilung zwangsläufig einhergehen wird. Der Zorn und die Wut auf “die Politik“ oder “die Medien“ ist gewiss sehr gut begründet, doch ist beides letztlich ein unübersehbarer Ausdruck verschiedener Wirkungen, welche nur zu noch mehr Zorn, Wut und noch größerem Abstand zur uns alle umgebenden Realität führen – was es, um der eigenen geistigen Gesundheit willen, tunlichst zu vermeiden gilt.

Ob nun das politische Theaterensemble allerorten, die lücken- und lügenhaften LeiDmedien, die völlig überdosierte und doch fest etablierte, sich trotz mangelnder Ressourcen dem Konsum ergebenden Gesellschaft, die profitorientierte Krankheitsindustrie, oder andere Teile der derzeitigen Strukturen, kaum etwas befindet sich auch nur noch ansatzweise in der Nähe einer natürlichen Ordnung. Und dieser Zustand des induzierten Irreseins hat selbstverständlich Folgen.

Der natürliche Umgang in gegenseitigem Respekt miteinander ist im Hier und Jetzt zur Mangelware geworden und sollte man einmal jemanden mit Respekt behandeln, so erntet man bestenfalls wunderliche Blicke. Millionen von Lohnsklaven rennen ungehemmt im Hamsterrad, um sich den neusten Modetrends oder technischem Unsinn hingeben zu können und erhoffen sich die Anerkennung von Menschen in ihrem persönlichen Umfeld, welche selbst mit denselben “Problemen“ zu kämpfen haben.

Familien leiden unter diesen allgemeinen Zuständen genauso, wie die Gesellschaft, das Volk als Ganzes. Die Indoktrination durch Medien und Schulwesen tragen ihren maßgeblichen Teil zu der Aufspaltung sämtlicher über Äonen bewährter Strukturen bei. Selbst wenn man seine Informationen aus alternativen Quellen bezieht und zu diesen mehr Vertrauen hat, als zum LeiDstrom, begegnen einem tagtäglich neuerliche Vorstellungen des Grauens, von hierzulande lange unbekannter Gewalt über Mord und Totschlag bis zu absoluten Absurditäten über neudefinierte Geschlechterrollen.

Es geht sogar so weit, dass sich aus oberflächlich unerfindlichen Gründen körperliche Leiden manifestieren und das einzige Angebot der medizinischen “Fachleute“ besteht bekanntlich darin, mit Pillen nach Menschen zu werfen, welche ureigentlich gar nicht krank im medizinischen Sinne, sondern schlichtweg ver-rückt sind – also sprichwörtlich abseits der natürlichen Ordnung stehend, wie es auch für die breite Masse gilt. Sie fallen ungebremst mutwillig von außen induzierten Depressionen zum Opfer, deren Ursache die Betroffenen nicht erkennen.

Ein Ausdruck findet sich in der Nutzung von Antidepressiva, welcher in den vergangenen Jahren in einem Ausmaß gestiegen ist, welcher sich keineswegs nur auf die Profitmaximierung der Pharmaindustrie zurückführen lässt. Der durch Stress induzierte gesellschaftliche Druck und der vornehmlich durch (Soziale) Medien und Produktwerbung induzierte Neid hinterlassen eine breite Bresche der Verheerung auf geistiger Ebene, welche nur so nach Heilung schreit.

Diese wird durch Antidepressiva angepriesen und zu keiner Zeit gab es so viele Nutzer dieser Art “Arzneimittel“ wie heute. Allein in “Germany“, also der BRD, ist die Nutzung von Antidepressiva in den vergangenen 4 Jahren um 46 % gestiegen, wie der Business Insider zu vermelden weiß. Demnach nimmt aktuell jeder Zwanzigste Deutsche Medikamente zur Stimmungsaufhellung.

In den Vereinigten Staaten von Amerika liegt diese Zahl mit satten 11 % ungleich höher, was gewiss auch mit der medialen Bearbeitung der Menschen und der generellen Neigung zu tun hat, bei irgendwelchen körperlichen oder mentalen Außergewöhnlichkeiten gleich Pillen einzuwerfen. Angesichts der jüngsten Steigerung der Verschreibungen hierzulande darf getrost damit gerechnet werden, dass hier bald ähnliche Zustände erreicht werden – wenn denn alles so weitergeht …

Die Kernfrage dürfte sein, wie lange diese abgrundtief widernatürlichen Zustände noch am Laufen gehalten werden können? Wie lange kann die ständige Erhöhung der Schlagzahl noch aufrechterhalten werden, bevor der Motor allein aufgrund der viel zu hohen Drehzahl mit großem Getöse auseinanderfliegt und die Bruchstücke alles zerstören, was auf ihrer Bahn liegt?

Seit Jahren wird von kritischen Geistern proklamiert, dass die uns alle umgebenden Strukturen nicht nur rechtlos und kernpleite, sondern vollkommen am Ende sind und doch wachen wir jeden Morgen auf und dürfen erkennen, dass immer noch “alles beim Alten“ ist. Ungeduld macht sich bei vielen breit und dem Irrsinn um uns herum ist an sich nur noch mit verbittertem Lachen zu begegnen, weil alles andere den Zorn nährt und einen in den Wahnsinn treibt.

Die Mehrzahl zieht unter den gegebenen Zuständen die Flucht vor der Wirklichkeit vor, was allerdings auf Dauer irreparable Schäden verursacht – und zwar an der Basis der Strukturen selbst. Diese Strukturen sind derart morsch, dass es kaum vorstellbar ist, dass “es“ sich noch lange hinziehen kann. Es braucht nicht einmal zwingend ein externes Ereignis, um das Kartenhaus zu Fall zu bringen, dies geschieht letztlich von ganz alleine und die Zeit dafür ist lange reif.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

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Quelle: http://n8waechter.info/2017/09/flucht-vor-der-wirklichkeit/

Gruß an die Klardenker

TA KI

 

Schweden: Scharfschützentraining für junge muslimische „Flüchtlinge“


schweizmagazin

 

Der schwedische Staat finanziert für neu angekommene „Flüchtlinge“ eine Scharfschützenausbildung, als Teil des Integrationsprogramms und trotz der ständig zunehmenden von Flüchtlingen begangenen Terroranschläge in Europa.

Der fast unglaubliche Wahnsinn begann im Jahr 2013, als das derzeitige europäische Flüchtlingsdrama noch in einem positiven Pro-Flüchtlingslicht erschien. Die schwedische Zeitung Allehanda.se berichtet damals mit dem Titel „Für Scharfschützen geladen“ (Laddade för prickskytte) dass einer grossen Anzahl von muslimischen Einwanderern gelehrt wird, wie man mit einem Scharfschützengewehr auf einem Schiessplatz in Sollefteå, in Zentralschweden, richtig umgeht.

Allehanda schrieb, dass das Scharfschützentraining zunächst in einem kleinen Massstab begann, dann aber aus Gründen, die offensichtlich sind, geradezu explodierte. Als Allehanda den Schiessstand besuchte waren mehr als 50 jugendliche muslimische Immigranten auf dem Platz und trainierten ihre Schiesskünste. Noch unglaublicher ist die Tatsache, dass das Training für die zukünftigen mutmasslichen Terroristen vom schwedischen Staat finanziert wird, als Teil eines Integrationsprogramms der Einwanderungsbehörde.

Junge muslimische Menschen aus Syrien, Afghanistan und Nordafrika nehmen am Scharfschützenunterricht teil, schreibt Allehanda, und einige von ihnen sind „interessiert und sehr talentiert“, zitierte das Blatt die Kursleiterin Birgit Höglin. „Das Programm wird im Rahmen des Sprachkurses des lokalen Gymnasiums angeboten“, so Höglin.

Laut ihren Angaben sind die Vorteile des Programms „viel mehr“ als nur der Unterricht der Invasoren, wie man Scharfschützengewehre effizient benutzen kann. „Hier müssen sie Schwedisch sprechen und treffen neue Leute anstatt rumzuhängen. Es ist besonders gut für ihren Wortschatz“, so Höglin.

Das staatlich finanzierte Scharfschützentraining für „junge muslimische Zuwanderer“ hat sich im schwedischen Reich des Wahnsinns tatsächlich etabliert und ist nicht nur einfach ein bizarrer Witz.

Quelle: http://www.schweizmagazin.ch/nachrichten/ausland/25738-Schweden-Snipertraining-Flchtlinge.html

Gruß an die, denen dazu nichts mehr einfällt

TA KI

 

Gauck hält christlichen Glauben für „Zumutung“


Bundespräsident Joachim Gauck ermahnt die evangelische Kirche, Widersprüche zur Mehrheit zu riskieren und vernehmbar von Gott zu reden. Dringenden Reformbedarf sieht die EKD auch selbst.

Gauck(ler)

Joachim Gauck zitierte die Grabinschrift eines früheren Bundespräsidenten. Auf dem Grabstein von Johannes Rau, der 2006 starb, steht: „Dieser war auch mit dem Jesus von Nazareth.“

Dass Gauck dies am Donnerstagabend in Wuppertal auf einem Kongress der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zitierte, war weit mehr als eine Anspielung darauf, dass Johannes Rau in diesem Wuppertal geboren worden war.

Was Gauck damit vor allem veranschaulichte, war, dass überzeugte evangelische Christen – und so einer war Rau – zu ihrem Bekenntnis stehen müssen. Und dass sie zugleich damit rechnen sollten, damit nicht mehrheitsfähig zu sein.

Es werde „wohl nie Mainstream einer Gesellschaft“, sagte Gauck, es werde „wohl nie in der Mehrheit verabschiedet“, was Gebote der Christen fordern: „Dass der Schwache geschützt wird, dass Teilen richtiger ist als Behalten.“ Oder „dass man nicht alles darf, was man kann“, und „dass Friedfertigkeit so weit gehen kann, dem Angreifer auch die andere Wange hinzuhalten“.

Appell zu Selbstbewusstsein

 

Es war letztlich ein Appell zu Selbstbewusstsein und auch Widerständigkeit, was Gauck da den 800 Vertretern aller rund 550 evangelischen Kirchenkreise in Deutschland für ihre dreitägigen Diskussionen ans Herz legte.

Für Diskussionen, die freilich motiviert sind von erschüttertem Selbstbewusstsein und dem in der Kirche verbreiteten Gefühl, nicht als widerständig geschätzt, sondern als altbacken ignoriert zu werden.

Denn die Zahl der evangelischen Kirchenmitglieder sinkt kontinuierlich (auf mittlerweile rund 24 Millionen), während die Konfessionslosen immer mehr werden und ganz offen ihre Areligiosität bekennen. Wie die Kirche damit umgehen soll, wird bis Samstag in Wuppertal und an verschiedenen Orten des Ruhrgebiets diskutiert.

Gaucks Grußwort klang wie eine Ermahnung, bei diesen Diskussionen nicht nach Möglichkeiten zu suchen, wie man von der Gesellschaft wieder netter gefunden werden könnte. „Glaube an Gott ist doch immer auch eine Zumutung“, sagte der Bundespräsident.

„Vorletzte Fragen“

 

Er lobte, dass sich Religion unterscheidet von allem anderen, was in einer Gesellschaft wichtig ist. Denn man könne mithilfe von Religion trennen zwischen „vorletzten Fragen“, um die sich der Staat kümmern müsse, und „letzten“ Fragen, für die Politiker nicht zuständig seien. Oder zwischen politischen Mehrheitsentscheidungen und „Wahrheit“.

Und gerade deshalb, wegen dieses Abstands zum Alltäglichen, sei es „für dieses Land nicht gleichgültig, wie in der Kirche von Gott gesprochen wird – ja“, so fügte Gauck gegen Neigungen zur Selbstsäkularisierung hinzu, „ob überhaupt noch vernehmbar und verstehbar von Gott gesprochen wird“.

Wobei bemerkenswert war, dass Gauck mehrfach „wir“ und „uns“ sagte, als er die Kirche meinte. Klar, der ordinierte Pfarrer Gauck identifiziert sich mit den Protestanten. Klar aber auch: Dem ersten Mann im Staate ist der christliche Glaube generell als Stütze und Widerlager der Staates wichtig.

Kein einsamer Rufer

 

Allerdings ist Gauck mit solchen Meinungen zu seiner evangelischen Kirche derzeit keineswegs ein einsamer Rufer in der Wüste. Erst am Mittwoch hat die EKD in einem neuen Text zum Reformationsjubiläum 2017 sehr entschieden und ausführlich die theologischen Kerngedanken des Protestantismus betont.

Und am Donnerstagmittag, bei der Auftaktpressekonferenz des Wuppertaler „Zukunftsforums“, sagte der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider, es sei „das theologische Schwarzbrot“, also Bibel und Frömmigkeit, wonach die evangelischen Christen heute wieder fragen würden.

Angesichts solcher (Neu-)Positionierungen wirkte es am Donnerstagabend dann fast deplatziert, wie nach Gaucks Grußwort im Hauptvortrag der Berliner Soziologe Hubert Knoblauch eine alte Meinung aufwärmte, wonach sich kirchliche Religiosität gar nicht besonders unterscheide vom Rest der Gesellschaft.

Weil ja, so Knoblauch, auch viele andere Leute mit Yoga und weiterem Fernöstlichem ihr Interesse an religiösen Dingen bekunden würden.

Gebeutelt vom Mitgliederschwund

 

Dem aber hielt in der anschließenden Diskussion der Göttinger Theologe Jan Hermelink mit Bezug auf neuere Studien entgegen, dass evangelische Kirchenmitglieder von solchen unverbindlichen Versatzstücken wenig halten. Kirchenmitgliedschaft werde wieder „entschiedener“, auch „traditioneller“.

Die Menschen suchten dabei nach Kernfragen ihres eigenen Lebens. Kernfragen, für die nicht x-beliebige Leute zuständig seien, sondern „die Pfarrerinnen und Pfarrer als sichtbare Gestalten“, wie Hermelink sagte.

Die Frage bei all dem ist nur, wie die evangelische Kirche, gebeutelt vom Mitgliederschwund und deshalb über kurz oder lang auch mit Finanzproblemen konfrontiert, ihre Strukturen und Angebote dem Wandel so anpassen kann, dass jenes neue Ernsthaftigkeitsbedürfnis auch befriedigt werden kann.

Basteln an Reformkonzepten

 

Seit Jahren bastelt die EKD dazu an Reformkonzepten, die allerdings an der Basis in den Gemeinden oft für Unruhe und Missmut sorgen.

In Wuppertal soll nun mit den Vertretern der Kirchenkreise, der „mittleren Ebene“, überlegt werden, wie die Interessen und Möglichkeiten der Gemeinden besser berücksichtigt werden können, ohne dass man wieder in den einstigen Trott verfällt.

Einfach von oben herab dürfe man die Reform nicht fordern, sagte die Leiterin des gastgebenden Wuppertaler Kirchenkreises, Ilka Federschmidt: „Man kann nicht oben auf der Dachebene einen Prozess ausrufen, der dann unten einfach umgesetzt werden soll.“ Vielmehr müsse die Kirche neu entdecken, was „unten“ sowieso schon passiert. „Wir brauchen mehr Mut“, so Federschmidt, „auf ungesichertes Terrain zu gehen.“

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Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article128067030/Gauck-haelt-christlichen-Glauben-fuer-Zumutung.html

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Gruß an den einzig wahren Glauben- und die  Uralte Kultur unserer Ahnen

TA KI

die genital bewusste Gesellschaft


Unter einer solchen OP-Lampe setzt der Arzt das Messer an... / Foto: GEOLITICO
Unter einer solchen OP-Lampe setzt der Arzt das Messer an… / Foto: GEOLITICO

In der Gesellschaft globaler Narzissten wird ein schamloser Aufwand betrieben, um die Scham zu beschönigen. Das geringe Selbstwertgefühl strebt nach Bewunderung.

Wer lang hat, lässt lang hängen“, hieß es einst, und jeder dachte sich dann sein Teil. Weil man sich heute weniger denkt und dafür mehr zeigt, ist nun die Hodensack-Straffung im Trend. Und nicht nur die: Im Intimbereich ist es inzwischen durchaus gängig, Teile an- oder aboperieren zu lassen, von denen man bis vor kurzem noch gar nicht wusste, dass es sie überhaupt gibt. Schamlippenstraffen, Penis verlängern oder verdicken, Jungfernhäutchen zunähen, Fettabsaugen am Venushügel – alles ist drin und schon für wenige Tausend Euro zu haben. Letzteres pro OP versteht sich.

Nachdem hier erst kürzlich über die fragwürdigen Motivationen bei „normalen“ Schönheitsoperationen, also denen im sichtbaren Bereich, nachgedacht wurde , stellt sich nun die Frage, was diese Schnippelei an der eigenen Existenz mit der damals vermuteten sozialen Konkurrenz und überzogenem Karrieredenken zu tun haben könnte. Eher gar nichts, denn da diese Konkurrenz in der Regel nicht beim monatlichen Saunabesuch, unter der Bettdecke oder beim Arzt stattfindet, steht ernsthaft zu vermuten, dass es sich bei diesen Trend um eine kollektive narzisstische Persönlichkeitsstörung handelt.

Vom Psychologen ein Alibi-Okay

Für 3 bis 7000 Euro kann man sich den Penis um 1-3 Zentimeter verlängern lassen, ganz nach dem umgekehrt proportionalen Verhältnis von Brieftasche und Arztvertrauen. Mittlerweile liegen Penisvergrößerungen schon auf dem siebten Platz der schönheitschirurgischen Eingriffe bei Männern. Bei Frauen liegt, wie sollte es anders sein, die Brustvergrößerung auf Platz 1, doch das gilt nicht als Intimoperation, ist hier also zu vernachlässigen.

Wer seinen Penis also um die stolzen zwei Zentimeter verlängern will, lässt sich – soviel nachdenken über den Schnitt im Schritt muss sein – zuerst von einem Psychologen ein Alibi-Okay gegeben. Dann wird ein etwa fünf Zentimeter langer Schnitt an der oberen Wurzel des Penis gemacht. Die Sehne, die Penis und Beckenknochen verbindet, wird gelöst und der Penis leicht herausgezogen. Dabei kann es zwar zu Thrombosen, Embolien, Blutergüssen und Narben kommen, aber danach kann der Kandidat immerhin beim nächsten Schwanzvergleich um zwei Positionen aufrücken. Nicht billiger ist eine Penisverdickung, bei der Eigenfett aus dem Bauch eingespritzt wird, eine Prozedur, die aber nach einiger Zeit wiederholt werden muss. Was tut man nicht alles für die intime Schönheit?

Den “G-Punkt aktivieren”

Frauen riskieren dagegen gerne mal eine dicke Lippe, weil sie sich schon für läppische 3000 Euro die Schamlippen stutzen lassen können. Ebenso beliebt sind Scheidenstraffungen, weil man nicht nur so aussehen will wie eine 12-Jährige, sondern sich auch so anfühlen. Die Risiken sind natürlich ähnlich groß wie beim Mann, und ähnlich groß ist auch der objektive Nutzen. Dennoch äußern sich 93% der so Beschnittenen zufrieden. Wer fragt da schon die 7% Unzufriedenen? Apropos unzufrieden: Einige Intimchirurgen behaupten, sie könnten durch eine Injektion von Hyaluronsäure die Klitoris vergrößern und den G-Punkt aktivieren. Einen G-Punkt wohlgemerkt, dessen Existenz die Wissenschaftler noch gar nicht gefunden haben. Dafür kostet diese OP auch nur 1500 Euro.

Einen Sonderfall ist besonders für unsere Mitbürger mit einem Migrantenvordergrund die Rekonstruktion des Jungfernhäutchens. Dabei wird für weniger als 1000 Euro das Jungfernhäutchen entweder durch Fremdmaterial ersetzt oder der übriggebliebene Teil des Hymens mit der Schleimhaut neu vernäht. Der Eingriff hat eine lange Heilungszeit. Ein Vorschlag zur Güte: Könnte man in einem solchen Kulturkreis nicht dabei die Vorhäute zwangsbeschnittener Jungen sinnvoll recyceln? Das dürfte man natürlich nicht laut sagen, sonst wäre wohl eine Steinigung ärztlich angeraten.

Risiken werden bagatellisiert

Doch wie will einer glaubwürdig über archaische Riten spotten, der offensichtlich selbst in einem kranken Kulturkreis lebt. In einem, der sich stolz bisweilen schon „genital bewusste Gesellschaft“ nennt. 2009 zeigte RTL erstmals eine Schamlippen-OP im Fernsehen, und schon damals gab es pro Jahr 20.000 Frauen, die das hinter sich hatten. Natürlich bedarf es auch hier der kybernetischen Relativierung, dass es durchaus medizinische Indikationen für einen solchen Eingriff geben mag, doch die dramatischen Zahlen lassen sich damit nicht erklären.

Ebensowenig wie der Umstand, dass die Betroffenen nicht nur die persönliche Entwürdigung und den unverhältnismäßig hohen Aufwand, sondern auch die gesundheitlichen Risiken eines solchen Eingriffs ignorieren. Im Deutschen Ärzteblatt wurde schon früh davor gewarnt, dass die Risiken in der Regel von den medizinisch Handanlegenden bagatellisiert würden. Die meisten Menschen seien dem Versprechen ästhetischer Chirurgen schutzlos ausgeliefert. Vor allem die Verkleinerung der Schamlippen werde oft als „kleiner Eingriff” verharmlost. In Wirklichkeit könne es zu Komplikationen kommen, die zu schwerwiegenden Funktions- und Empfindungseinschränkungen führen. Weitere Risiken seien Infektionen, Narben, Verwachsungen oder Schmerzen beim Sex. Möglich ist auch die Schädigung von Nachbarorganen wie Blase oder Darm.

Unheimliches Comeback des Schamgefühls

Die Gesundheitswissenschaftlerin Ingrid Mühlhauser von der Universität Hamburg setzt sich grundsätzlich mit dem Zeitgeist auseinander und kritisiert die von ihm profitierenden Ärzte.„Es ist ungeheuerlich, dass Normalität pathologisiert wird.” Sie fordert, nicht mit jeder psychischen Irritation einen schwerwiegenden medizinischen Eingriff zu rechtfertigen. Es müsse wieder viel stärker ins öffentliche Bewusstsein gelangen, dass es nicht einen Idealzustand, sondern ein „Spektrum der Normalität und des Variantenreichtums des menschlichen Körpers“ gebe.

So wird also ein schamloser Aufwand betrieben, um die Scham zu beschönigen. Das passiert allerdings parallel zu einem geradezu unheimlichen Comeback des Schamgefühls (ach, könnte man doch das wegoperieren). Sportlehrer bekommen ihre Anvertrauten nicht mehr ohne Badeanzug unter die Dusche des Schwimmbads, die Badehosen der Männer reichen schon über die Knie und an den Badeseen ist das Oben-ohne-Sonnenbaden der Frauen wieder eine Peinlichkeit. Die Rückkehr des Ganzkörperbadeanzugs für Männer ist nur eine Frage der Zeit. Man versucht also, paradoxerweise genau die Körperbereiche zu optimieren, die man sowieso möglichst vor den Augen aller anderen verbirgt.

Der globale Narzisst

Dieses scheinbare Paradox kann aber durch eine Erkenntnis aufgelöst werden: Die (eingebildete) Schönheit ist gar nicht für die Öffentlichkeit bestimmt! Das personale Kommunikations- und Interaktionsbedürfnis der Menschen schwindet nämlich im Zeitalter des Niedergangs, und wird ersetzt durch eine virtuelle Kommunikation beispielsweise in sozialen Netzwerken. Aus Japan wird beispielsweise gemeldet, dass dort 40% der Studentinnen noch nie Verkehr hatten und 35,1% der jungen japanischen Männer zwischen 16 und 19 angaben, nicht an Sex interessiert zu sein. Was nun noch interessiert, ist der psychosoziale Austausch mit sich selbst. Der globale Narzisst lässt sich also operieren, damit er sich selber besser gefällt. Und wer will bestreiten, dass die Sexualorgane zentrale Bedeutung in der Selbstwahrnehmung haben.

Nicht von ungefähr stammt der Begriff Narzissmus aus der Sexualwissenschaft. Im charakterpathologischen Sinne verstand Freud unter Narzissmus die Libido, die auf das eigene Ich gerichtet ist, anstatt auf ein Objekt. Dies führe zu einer Charaktereigenschaft, bei der ein geringes Selbstwertgefühl durch übertriebene Einschätzung der eigenen Wichtigkeit und den großen Wunsch nach Bewunderung kompensiert werde. Quod erat demonstrandum!

Verkettung des Irrsinns

Wenn es stimmt, wie vermutet wird, dass die kulturelle Initialzündung für die operative Intimkorrektur aus der Pornofilmindustrie stammt, dann steht den Ärzten, die damit ihre Sportwagen verdienen, noch ein rechter Geldsegen bevor. Da die Darsteller in dieser Wachstumsbranche fast ausschließlich beschnitten sind, damit sie ihrem harten Job ausdauernd nachgehen können, ist es an der Zeit für eine massenhafte Vorhautbeschneidung der anpassungsfähigen Zuschauer. Aber wahrscheinlich ist so etwas schon längst im Gange, ohne dass es Statistiken dafür gibt. Als neuester Schrei in der Szene der Selbstverstümmeler gilt allerdings das Analbleaching. Tiefer kann wohl nichts blicken lassen, wie es um unsere Kultur bestellt ist.

Ein kleiner pragmatischer Beweggrund für das unerotische Befummeln der Lustorgane soll aber nicht verschwiegen werden: Die kaum ältere Mode der Intimrasur führt nämlich dazu, dass mögliche Abweichungen vom Ideal der Intimarchitektur viel stärker zu Tage treten und deshalb nach subjektiver Kausalität korrigiert werden. Eine solche Verkettung des Irrsinns kann sich keiner ausdenken: Erst legt man mühsam das von der Natur aus gutem Grund Versteckte frei, um es anschließend wieder seiner Natur zu berauben. Dazu passt doch wie die Faust aufs Auge ein neuer Schönheitseingriff der gerade aus Thailand zu uns kommt, nämlich die Ohrfeigentherapie gegen Falten. Dr. Kustos empfiehlt: dreimal täglich anwenden. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihr Spiegelbild.

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gefunden bei: http://julius-hensel.com/

Quelle: http://www.geolitico.de/2014/05/04/die-genital-bewusste-gesellschaft/

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Gruß an die, die sich die Ohrfeigentherapie redlich verdient haben

TA KI