Belgien wirft radikalen Imam raus


Jahrelang haben die belgischen Behörden zugeschaut, wie sich die Große Moschee in Brüssel zum Zentrum des radikalen Islamismus entwickelte. Nun ist damit Schluß – der Imam wird ausgewiesen.

Die Entscheidung gab Belgiens Staatssekretär für Asyl und Einwanderung, T. Francken bekannt. Sie bedeutet, dass der islamische Geistliche umgehend Belgien verlassen muss, meldet Flandern Info.

Die Behörden werfen dem aus dem Sudan stammenden Imam vor, in Brüssel den streng islamistischen Salafismus zu predigen. Die Große Moschee in Brüssel wird von Saudi-Arabien finanziert.

Auf die Frage, ob es nun Ärger mit den Saudis geben könnte, antwortete Francken mit Ja. Doch der Kampf gegen Extremismus und Terrorismus sei wichtiger.  Der Imam stelle ein Sicherheitsrisiko dar.

Vor dem Hintergrund der islamistischen Anschläge im Frühjahr 2016 ist die Ausweisung verständlich. Die Große Moschee liegt mitten im Europaviertel, nicht weit von der EU-Kommission entfernt.

Sie kommt aber auch reichlich spät – und noch dazu von einem Politiker, der der nationalistischen flämischen Partei N-VA angehört. Francken äußerte denn auch gleich Sympathie mit den Separatisten aus Katalonien.

Quelle: http://www.neopresse.com/europa/belgien-wirft-radikalen-imam-raus/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Lidl entfernt Kreuz auf Kirchen auf allen Produktverpackungen


Lidl hatte bei seiner kulinarischen „Griechischen Woche“ auf sämtlichen Produktverpackungen, die Kirchen abgebildet hatten, die Kreuze entfernt. Die islam-devote Retusche war einem belgischen Infokanal aufgefallen. Dies sei längst gängige Lidl-Praxis, so ein Discoutsprecher. Das Unternehmen respektiere somit die religiöse Vielfalt. Die Produkte mit der islamaffinen Verpackung sind auch in Deutschland zu erwerben.

Lidl entführt seine Kunden immer wieder in fremdländische, kulinarische Paradiese. So auch bei der „griechischen Woche“. Hierbei wurden den Kunden etwa Moussaka, Feta, Tzatziki oder etwa Käseteigtaschen angeboten. Auf den Umverpackungen wurde original griechisch mit den weiß-blauen Kirchenbauten der Urlaubsinsel Santorini geworben.

Jedoch – wohl aufgrund der immer größer werdenden muslimischen Kundschaft  – wurde auf die Kreuze, die im Original auf den Kirchen vorhanden sind – kurzerhand wegretuschiert.  Wie die belgische Nachrichtenplattform RTL Info, die als erste über die Lidl- Retuscheaktion berichteten, darstellt, sei das Entfernen von Kreuzen auf Verpackungen bei dem Discounter ein normaler Vorgang.

Ein Sprecher von Lidl Belgien erklärte hierzu: „Wir vermeiden grundsätzlich den Gebrauch von religiösen Symbolen. Damit wollen wir unsere Neutralität unterstreichen.“ Das Unternehmen respektiere die religiöse Vielfalt, deshalb habe man bewusst das Design verändert. (BS)

Quelle: https://www.journalistenwatch.com/2017/09/02/lidl-entfernt-kreuz-auf-kirchen-auf-allen-produktverpackungen/

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Kein Schweinefleisch im Kindergarten – Eine Frage der Gesundheit oder der Religion?


Wieder rast eine Welle der Empörung durch das Land: ServusTV berichtete, dass in städtischen Salzburger Hort- und Kinderbetreuungseinrichtungen kein Schweinefleisch mehr serviert wird. Der Grund: Es gehe „unter anderem um die Bedürfnisse muslimischer Kinder“, wie der Sender aus dem Büro von SPÖ- Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer zitiert.

Diese ruderte sogleich zurück – der Begriff „Fake News“ macht die Runde – und erklärte, dass es keinen diesbezüglichen Erlass gebe. Und außerdem würden auch viele heimische Kinder Puten- und Hühnerfleisch bevorzugen, ihre Eltern Schweinefleisch wegen moderner Erziehungstrends ablehnen. Schweinefleisch sei überdies viel teurer, wird „korrigiert“.

Kaum noch Schulen und Kindergärten mit Schweinefleisch

In etlichen Kindergärten und Schulen ist das Schweinefleisch schon seit langem vom Speiseplan verschwunden! Die moslemischen Familien setzen halt, nolens volens, kraft Ihrer Mehrheit ihre Essgewohnheiten durch. Mit ein Grund, warum der Pro-Kopf-Verbrauch von Schweinefleisch in Österreich kontinuierlich abnimmt: von 60,7 kg im Jahr 2000 auf 55,5 kg im Jahr 2015, während Schaf- und Ziegenfleisch im Kommen sind.

Das Streichen von Schweinefleisch in Kindergärten und Schulen geschieht in der Regel klammheimlich. Etwa in Wien in einem städtischen Kindergarten im 19. Bezirk, einem Bezirk mit im Wien-Schnitt verhältnismäßig geringem Anteil an Moslems. Zufällig auf diesen Umstand des fehlenden Schweinefleisches auf dem Speiseplan aufmerksam geworden, protestierten Eltern und erhielten als Antwort, dass kleine Kinder sich mit dem Beißen von Schweinefleisch so schwer täten, weshalb man es gestrichen habe.

Akt der Unterwerfung

Fakt bleibt: Das Absetzen von Schweinefleisch von den Speiseplänen ist ein Akt der Unterwerfung an die moslemischen Landnehmer, einerseits als Reaktion auf deren Forderungen, anderseits aus vorauseilendem Gehorsam. Plötzlich finden Gutmenschen Schweinefleisch ungesund, Kopftücher befreiend und Burkinis gut gegen Hautkrebs.

Sie besetzen neuerdings die Geschlechtertrennung in den Schulen und auf Spielplätzen positiv. Beispiele für die beginnende Segregation von Mädchen und Frauen aus dem öffentlichen Leben gibt es bereits zuhauf, wie etwa den unter Rot-Grün angelegten Mädchenspielplatz Mortarapark in Wien Brigittenau oder die Frauenschwimmtage in Wiener Bädern.

Ausländer zunehmend wahlentscheidend

Die Ausländer aus teils fernen Kulturkreisen haben mittlerweile eine Machtstellung kraft Anzahl erreicht, die sie in der Politik zu einem bestimmenden Faktor machen. Wir erleben daher, wie sie, allen voran jene mit moslemischem Hintergrund, die Politik beeinflussen und den Staat und die Gesellschaft nach ihren Vorstellungen eben schon heute und immer schneller verändern und umbauen.

Schweinefleisch-Empörung bei Politikern

Für ein paar Tage werden uns wohl die politischen Luftblasen begleiten, wenn Politiker aller Couleur – immerhin ist bald Wahl und noch sind nicht alle Moslems wahlberechtigt – erklären werden, dass es nicht sein kann, Schweinefleisch, das Teil unserer Ernährung und Esskultur ist, einfach von den Speiseplänen zu verbannen.

Doch an den Speiseplänen in Kindergärten und Schulen wird sich dadurch nicht viel ändern: Auch der Protest vieler Eltern im Kindergarten des 19. Wiener Gemeindebezirks änderte nichts und wurde nur mit den sinngemäßen Worten, „das sind halt die neuen Zeiten“, abgewürgt.

Quelle: https://www.unzensuriert.at/content/0024419-Kein-Schweinefleisch-im-Kindergarten-Eine-Frage-der-Gesundheit-oder-der-Religion

Gruß an die Erkennenden

TA KI

NEUBAUTEN für FLÜCHTLINGE: 110 Quadratmeter Wohnfläche, Hausarbeitsraum & Garage!


Frische Würstchen vom Grill, Salate und Bierwagen – die Stadt Willich feiert mit einem Richtfest die ersten Wohnhäuser für anerkannte Flüchtlinge.

Dabei handelt es ich nicht etwa um irgendwelche Gebäude, sondern um Flüchtlingshäuser vom Feinsten: 

Anderthalbgeschossige Neubauten als Doppelhäuser sowie ein Dreierhaus. Mit Wohnflächen zwischen 105 und 110 Quadratmetern und zusätzlichen Hausarbeitsräumen und Garagen.

Die Häuser sind nach den Kriterien des Sozialen Wohnungsbaus konzipiert und können dementsprechend später auch als Sozialwohnungen vermietet werden.

Willichs Bürgermeister Josef Heyes lobte die positive Stimmung.  Das Bauprojekt liegt im Zeitplan, die Häuser sollen im Oktober bezugsfertig sein.

Quelle

Ich frage mich ernsthaft, was die Verantwortlichen damit wirklich anrichten:

Sozialneid ist vorprogrammiert!

Denn welcher Rentner & welche Rentnerin, die ihr Leben lang in unsere Sozialkassen eingezahlt haben, bekommen denn ein 110-qm-Häuschen umsonst?

Und was sagt die alleinerziehende Mutter, die mit ihrem Kind oder ihren Kindern in irgendeiner kleinen Sozialwohnung dahinvegetieren muss?

Darüber kann ich wirklich nur den Kopf schütteln!

Quelle: http://www.guidograndt.de/2017/06/13/neubauten-fuer-fluechtlinge-110-quadratmeter-wohnflaeche-hausarbeitsraum-garage/

Gruß an die Klardenker

TA KI

Linksgrün schäumt: Gottfried Curio (AfD) zum Islam-Unterricht


Politikstube Media

Gruß an die Deutlichen

TA KI

Asylkrise: Dänische Minister fordern Ausgangssperre für Migranten


Dänische Abgeordnete sprechen sich für eine Ausgangsperre von Migranten aus. Integrationsministerin Stojberg zeigt sich offen für die Initiative, meint aber, dass die meisten Flüchtlinge den Dänen für die Hilfe dankbar seien. Nur ein kleiner Teil der Zuwanderer besitze ein destruktives Potenzial.

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In Dänemark fordern Politiker eine Ausgangsbeschränkung für die in Migrationszentren untergebrachten Asylbewerber.

 

Nach der Festnahme von fünf Flüchtlingen im Alter von 14 und 17 Jahren, haben Abgeordnete von drei dänischen politischen Parteien diese Initiative eingereicht, berichtet „Sputnik“ unter Berufung auf dänische Medien. Demnach sind die straffällig gewordenen Migranten in einem Asylzentrum auf der Insel Langeland untergebracht.

Drei der Jugendlichen wird Vergewaltigung vorgeworfen. Eines der Opfer, ein 16-jähriges Mädchen, soll während eines Musikfests auf der nahegelegenen Insel Fünen von einem der mutmaßlichen Täter sexuell missbraucht worden sein.

Die Ministerin für Ausländer, Integration und Wohnen, Inger Stojberg, äußerte die Bereitschaft, sich mit dieser Initiative auseinanderzusetzen.

„Oft ist es leichter, etwas vorzuschlagen, als es zu verwirklichen, aber die Situation ist so ernst, dass ich von vornherein keinen Vorschlag ausschlagen kann“, so die Ministerin.

Stojberg meinte aber auch, dass die Mehrheit der Flüchtlinge den Dänen dankbar für das gewährte Gastrecht sei und sich beispielhaft benehme. Es sei eine kleine Gruppe die ein destruktives Potenzial besitze.

Der dänische Botschafter in Deutschland, Friis Arne Petersen, erklärte zuvor, dass sein Land nun auf eine weitere Aufnahme von Flüchtlingen verzichte. „Wir wollen keine weiteren Flüchtlinge aufnehmen… Die Bevölkerung will keine Flüchtlinge mehr akzeptieren“. (so)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/europa/asylkrise-daenische-minister-wollen-ausgangssperre-fuer-migranten-a1919141.html

Gruß an die abenländische Kultur

TA KI

 

Islam und Islamismus sind nicht zu unterscheiden – Französischer Imam tritt zurück


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Nach den wiederholten islamistischen Attentaten zog jetzt ein prominenter religiöser Gelehrter seine Konsequenzen. Gleich nach dem islamistischen Attentat in Nizza trat der Vizepräsident der französischen Imame, Hocine Drouiche, zurück.

Islam und Islamismus sind nicht zu unterscheiden

Er hat das Problem bestätigt, das viele Millionen Menschen längst erkannt haben: Der Islam ist weit extremer und radikaler, als oft zugegeben wird. Der Grund für den Rücktritt des Imams ist, dass es für ihn keinen Unterschied mehr zwischen dem Islam und dem Islamismus gibt:

Ich gebe meinen Rücktritt und meine Ablehnung dieser inkompetenten Institutionen bekannt, die nichts für den sozialen Frieden tun und ständig wiederholen, dass es keinen Extremismus gibt.

Bereits nach den schrecklichen Paris-Attentaten stellte er gegenüber der Tageszeitung Il Foglio fest: „Wir müssen die Wahrheit sagen: Islam und Islamismus sind nicht mehr zu unterscheiden.“

Keine Verbesserung in der Islam-Szene

Der Rücktritt des Imams zeigt auch, dass es scheinbar keine Verbesserung in der Szene gegeben hat, denn schon im Vorjahr warnte Drouiche von einer falschen Ausrichtung des Islams:

Der Hass ist zum Wesensmerkmal des innerislamischen Diskurses geworden, besonders in Europa, um auf diese Weise die junge Muslime gegen den Westen mobilisieren zu können.

Drouiche hoffte, dass es nach den islamischen Anschlägen zu einem Aufwachen bei den gemäßigten Muslimen kommen würde, diese Hoffnungen dürften sich nicht bewahrheitet haben.

Nizza-Attentäter vom IS finanziert

Aktuell wird über eine Finanzierung des Nizza-Attentäters durch den IS spekuliert. Er soll kurz vor der Tat rund 100.000 Euro an seine Familie in Tunesien überweisen. Fakt ist, dass der Tunesier ein radikaler Islamist war und etliche Menschen für seine Gesinnung sterben mussten.

Quelle: https://www.unzensuriert.at/content/0021292-Islam-und-Islamismus-sind-nicht-zu-unterscheiden-Franzoesischer-Imam-tritt-zurueck

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Der 3. Weltkrieg fällt wohl aus


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Brzezinskis Geopolitik hat sich überlebt. Ohne die Russen geht nichts mehr. Ohne die Chinesen werden USA und EU auch in Afrika scheitern. Russland muss die EU nicht mehr erobern, sie wird ihm zufallen.

Viele Menschen fürchten, dass wir vor dem 3. Weltkrieg stehen. Die Provokationen des Imperiums gegen Russland im Baltikum, in der Ukraine, dem Kaukasus oder Syrien könnten ihn von Jetzt auf Gleich entfachen. Nur der Besonnenheit Putins sei es zu verdanken, dass es bisher nicht dazu kam.

Letzteres ist sicher nicht falsch, aber zu kurz – und viel zu pessimistisch gedacht. Denn Putin begnügt sich nicht damit, das Imperium erfolgreich in seine militärischen Schranken zu weisen, sondern treibt gleichzeitig im Bund mit China die wirtschaftliche Entwicklung Russlands, Eurasiens, Lateinamerikas und Afrikas voran.

·      Die neue Seidenstraße

Die euroasiatischen Großmächte haben mit dem Seidenstraßenprojekt eine großartige Perspektive für eine neue Weltordnung entwickelt, politisch wie wirtschaftlich. Der finanzielle Rahmen hierzu wurde inzwischen mit einer vom Dollar unabhängigen Entwicklungs -und Investmentbank wirksam installiert, zu deren Gründungsmitgliedern sogar EU-Staaten zählen. Immer mehr europäische und arabische Staaten wollen sich dieser Perspektive ohne amerikanische Leitwährung anschließen, die für sie von großem Vorteil ist. Wenn es ihnen gemeinsam gelingt, das westliche Imperium abzuschütteln, die eurasische Landmasse von den religionsfaschistischen Einflussagenten des westlichen Kreuzfahrerterrors zu befreien, dann steht dieser Weltregion eine ökonomische wie gesellschaftliche Entwicklung bevor, wie sie noch nie dagewesen ist. Sie wäre nicht einmal annähernd mit dem ungeheuren Wirtschaftsaufstieg Chinas seit Deng Xiao Ping zu vergleichen. Eurasien würde zum Motor der Weltwirtschaft.

·      Der unaufhaltsame Untergang der Ölmonarchien

Die König-und Scheichtümer der Wüste sind ein künstliches Produkt der angloamerikanischen Imperialisten. Sie entstanden nach dem Untergang des Osmanischen Reiches. Sie wurzeln in keinem Volk, sondern nur im archaischen Stammesrecht der Saud-Dynastie und in wortgläubigen islamisch-wahabitischen Rechtstraditionen, die sich am „ungeschaffenen Koran“ orientieren und sich um die Mitte des 18. Jh. gegen das osmanische Reich und sein Kalifat richteten. Dieser puritanische Islamismus, ist, wenn man so will, die Spiegelung europäischer Religionsbarbareien wie dem verschlagenen Jesuitismus und wortgläubigen Calvinismus. Er wurde von der ebenfalls erst zu dieser Zeit gegründeten Dynastie der Saud arabischen Beduinenstämmen aufgezwungen.

Die Aufgabe der Dynastie nach dem Untergang des Osmanischen Reiches im 20. Jh. war es, die geostrategischen Interessen des Britischen Imperiums zu sichern, das dafür im Kampf gegen das Osmanische Reich 1915 (also mitten im 1. Weltkrieg) die Saudis als Herrscherdynastie über die arabische Halbinsel anerkannte. Diese konnte durch den Sieg der Briten den mit den Türken verbundenen Machtkonkurrenten, den Stamm der Schammar unterwerfen, den Herrscher der Haschemitendynastie in Mekka, den letzten „König“ und „Kalifen“, stürzen und die Heiligen Stätten Mekka und Medina erobern. Seit der Entdeckung der Ölvorkommen 1938 verteilten sie im Auftrag der Briten (später der Amerikaner) die Ressourcen des Landes. Seit 1972 wurde ihr Ölreichtum zur wichtigsten Stütze des amerikanischen Petrodollarsystems. An ihm ist seitdem ihr Schicksal auf Gedeih und Verderb gebunden.

Nun aber verlieren die sunnitischen Ölmonarchien ihren wirtschafts – und militärstrategischen Sinn für das Imperium. Russlands arabischer Partner Nr. 1, Syriens Präsident Baschar Al-Assad, konnte nicht über den „Arabischen Frühling“ der von den Briten über die Türkische Freimaurerei gegründeten Moslembruderschaft gestürzt werden. Die Pipelines des Kreuzfahrer-Imperiums durch Syrien nach Europa erwiesen sich als nicht durchsetzbar. Mit dem Drücken des Ölpreises, um Russland in die Knie zu zwingen, hat es sich mit seinen Saudis selbst ins Knie geschossen. Seine eigene Schiefergasproduktion in den USA wurde ruiniert, ehe sie überhaupt aufgebaut werden konnte. Sie zeigt aber, dass selbst Washington klar ist, dass es seine Macht über die Energieressourcen der Welt nicht mehr auf die Saudis stützen kann und will.

·      Saudi-Arabien ist hoch verschuldet

Saudi-Arabiens Staatsdefizit ist inzwischen auf satte 40 % geklettert. Das kann durch Ölverkäufe zum Niedrigpreis nicht mehr ausgeglichen werden: Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Bei einer Drosselung der Produktion würde im Gegenzug die OPEC-Konkurrenz im Einflussbereich Russlands und Chinas die ihre hochfahren, schon, um den Ölpreis so lange niedrig zu halten, bis die Saudis und ihr Petrodollar am Ende sind. Dieser Prozess wird aber vom größten Gläubiger der USA, der Volksrepublik China, zeitlich gedehnt werden, um die eigene Volkswirtschaft, die noch immer auch an das Bankensystem der Wallstreet gekettet ist, beim Zusammenbruch des weltweiten Dollarsystems nicht zu gefährden. Das heißt aber, dass es letztlich China in der Hand hat, es zum „richtigen“ Zeitpunkt implodieren zu lassen, nicht die Wallstreet oder die Bank von England, die schon hilflos mit ansehen mussten, dass der Yuan, den sie selbst unbedingt konvertierbar machen wollten, nun neue Weltreservewährung im IWF geworden ist. Reingefallen! Mit der Dominanz der USA im IWF ist es somit auch bald vorbei.

·      Außer Öl nichts als Wüste

Außer ihrem Öl haben die Saudis keine nennenswerte Wirtschaft, um ihre Importe zu bezahlen. Der Krieg gegen den Jemen erweist sich als militärisch erfolglos und als weitere Kostenfalle. Davon profitieren allenfalls noch der militärisch-industrielle und der Drogen-Komplex, die kurzfristig noch für den notwenigen Kapitalumlauf der Wallstreet sorgen können. Das aber bedeutet, dass sich das Imperium immer mehr auf hochkriminelle, mafiöse Strukturen stützen muss, die seine moralische Integrität und somit Legitimität weiter untergraben. Und es sollte mit dem Teufel zugehen, wenn nicht die Stämme der Schammar und Haschemiden noch eine dicke Rechnung mit den Saudis offen hätten und Russland wie China und selbst die Türken ihnen keine helfende Hand reichen würden.

·      Katar gehts auch nicht besser

Das Emirat, ein ehemals berüchtigtes Piratennest, seit 1915 von den Briten dominiert, seit 1998 Hauptquartier der amerikanischen Truppen im Nahen Osten, hat ähnlich verheerende Bilanzen zu beklagen. Seine Einnahmen erzielt es aus Öl, Gas und der Bereitstellung von Truppenplätzen für die US-Armee. Doch sein Öl – und Gasexport nach Europa kommt trotz seiner Finanzierung der islamistischen Terrorbanden ebenso wenig zustande. Da hilft wirtschaftlich auch keine ersatzweise Ausrichtung von Formel1-Rennen und der Fußballweltmeisterschaft. Denn Syrien bleibt unter Assad auch für den islamistischen Terrorsponsor Katar eine unüberwindliche Barriere. Es kann daher mit Russland als Ressourcenlieferant für Europa und Asien so wenig konkurrieren wie die Saudis. Hat doch das EU-Embargo gegen Russland obendrein dazu geführt, dass Putin seine somit frei gewordenen Öl-und Gaskapazitäten nun vermehrt in aufstrebende asiatische Länder verkaufen konnte, die vorher von den Ölmonarchen abhängig waren.

·      Das Embargo der EU geht nach hinten los

Das Scheitern Katars und Saudi-Arabiens wirkt sich massiv auf den Dollar als Weltleitwährung aus. Das EU-Embargo nutzt Russland und China langfristig mehr, als es ihnen schadet. Beide Großmächte wurden dadurch gezwungen, sich weitaus schneller im euroasiatischen Raum zu vernetzen, als es selbst den russischen und chinesischen Oligarchen lieb war, die lieber mit dem Westen weiter Geschäfte gemacht hätten. Deren Stellung gegenüber dem russischen und chinesischen Staat wurde somit zur Freude der Etatisten um Putin und Xi weiter geschwächt.

·      Nicht nur BRIICS-Staaten verfügen über schier unerschöpflichen Ressourcen.

Brasilien, Russland, Indien, Iran, China und Südafrika könnten damit schon allein den Weltmarkt versorgen. Hinzu kommen aber nun noch die Entdeckungen großer Öl-und Gasvorkommen im östlichen Mittelmeer vor Griechenland, Zypern und Syrien, und moderne Energietechnologien, die die Welt von Öl und Gas weitgehend unabhängig machen könnten. Die Zeiten also, da die Öl – und Gasscheichs des Imperiums der Kreuzfahrer die Preise auf dem Energie-Weltmarkt im Alleingang bestimmten, sind endgültig vorbei. Brzezinskis Geopolitik hat sich vollkommen überlebt. Sie geht nicht mehr auf. Das hat sogar Kissinger eingesehen. Ohne die Russen geht nichts mehr; nicht mal in Syrien. Ohne die Chinesen werden USA und EU auch in Afrika scheitern. Denn außer Mord und Totschlag sowie Hungerkatastrophen hat ihr „Demokratie-Export“ und ihre „Entwicklungshilfe“ den dortigen Völkern nichts anzubieten. Die Chinesen stehen dort aber für echte wirtschaftliche Entwicklung. Die Ölmonarchen Arabiens jedoch, knietief in den „Arabischen Frühling“ der Soros-NGOs verstrickt, werden als Ressourcenlieferanten nirgends mehr wirklich gebraucht.

Die Arabische Liga, ohnehin ein Hort widersprüchlichster Interessen, wird seit der Zerstörung Libyens, der Absetzung Mubaracks und Mursis in Ägypten, der Ermordung Husseins und Gaddafis und dem Ausschluss Syriens unter Assad durch ihre zunehmende innere Zerstrittenheit weiter geschwächt und somit als Machtmittel des Imperiums durch die BRIICS-Staaten und ihren sich ständig vergrößernden finanz -und wirtschaftspolitischen Einflussbereich neutralisiert. Ohne Öl-und Gasverkäufe müssen die Hauptsponsoren, die künstlich aufgemotzten Wüstenmonarchien, in kürzester Zeit wieder zu Wüstenstaub zerfallen. Damit wird eine Neuordnung des arabischen Raumes unausweichlich, wovon auch Israel unmittelbar betroffen sein wird. Es kann als Staat nur dann überleben, wenn es dieser Entwicklung Rechnung trägt und sich ebenso von seinen religiös Radikalen und deren Gottesstaat-Ideologie des Zionismus trennt, der ja nicht weniger archaisch ist als der Wahabismus.

·      Russland und China würden einen 3. Weltkrieg gewinnen

Ein 3. Weltkrieg bringt Russland und China nichts ein, selbst wenn sie die USA erobern würden. Sie werden daher immer Mittel und Wege finden, klug auszuweichen und das westliche Imperium mit seinen Terrorsöldnerbanden in seinen bisherigen Einflusszonen auflaufen zu lassen.

Die USA wissen seit Putins Vorführung seiner militärischen Folterwerkzeuge auf dem Schwarzen Meer und in Syrien zu genau, dass sie einen Krieg auch als militärisch hochgerüstetste Macht der Welt nicht mehr gewinnen können. Selbst in Afghanistan kann sich das Imperium nicht mehr lange halten. Pakistan geriet inzwischen völlig unter chinesischen Einfluss und ist dabei, sich wieder Indien anzunähern, das zu den BRIICS-Staaten gehört. Die afghanischen und pakistanischen Paschtunen, die in der westlichen Mainstreampresse beinahe ausschließlich als „Taliban“ bezeichnet werden, haben sich mit Russen und Chinesen verbündet und sind nun dabei, die Amerikaner und ihre – auch deutschen – Helotentruppen endgültig aus Zentralasien rauszuwerfen. Dass sie überhaupt noch dort sein können, ist wohl eher dem Umstand zu verdanken, dass weder China noch Russland im Augenblick etwas dagegen haben, dass die USA und ihre europäischen Helfershelfer dort mit ihrer törichten Einkreisungsstrategie gegen die beiden Großmächte weiter sinnlos ihre militärischen Ressourcen binden, die ihnen andernorts schmerzlich fehlen werden.

·      Die Kunst des Krieges

Der klassische chinesische Militärstratege Sunzi schrieb bereits gerade mal ca. 200 Jahre nach Homers Ilias und Odyssee über den Krieg und die Grundbedingungen für den Sieg folgendes, zeitlos Gültiges:

„Die Kunst des Krieges wird von fünf konstanten Faktoren bestimmt, die alle berücksichtigt werden müssen. Es sind dies: Das Gesetz der Moral. Der Himmel. Die Erde. Der Befehlshaber. Methode und Disziplin.

Das Gesetz der Moral veranlasst die Menschen, mit ihrem Herrscher völlig übereinzustimmen, so dass sie ihm ohne Rücksicht auf ihr eigenes Leben folgen und sich durch keine Gefahr schrecken lassen.

Der Himmel bedeutet Tag und Nacht, Kälte und Hitze, Tageszeit und Jahreszeit

Die Erde umfasst große und kleine Entfernungen, Gefahr und Sicherheit, offenes Gelände und schmale Pässe, die Unwägbarkeit von Leben und Tod.

Der Befehlshaber steht für die Tugenden der Weisheit, der Aufrichtigkeit, des Wohlwollens, des Mutes und der Strenge.

Methode und Disziplin müssen verstanden werden als die Gliederung der Armee in die richtigen Untereinheiten, die Rangordnung unter den Offizieren, die Behauptung der Straßen, auf denen der Nachschub zur Armee kommt, und die Kontrolle der militärischen Ausgaben.

Diese fünft Faktoren sollten jedem General vertraut sein. Wer sie kennt, wird siegreich sein; wer sie nicht kennt, wird scheitern.

Wenn du also die militärischen Bedingungen bestimmen willst, dann treffe deine Entscheidungen auf Grund von Vergleichen auf folgende Weise:

Welcher der beiden Herrscher handelt im Einklang mit dem Gesetz der Moral?

Welcher der beiden Generäle ist der Fähigere?

Bei wem liegen die Vorteile, die Himmel und Erde bieten?

Auf welcher Seite wird die Disziplin strenger durchgesetzt?“

·      Antworten für die Gegenwart

Vergleichen wir nun die beiden „Generäle“ Obama und Putin, so ergibt sich die Antwort auf die 4 obigen Fragen Sunzis quasi von selbst: Sie lautet: PUTIN.

  1. Mit dem völligen Verlust der Glaubwürdigkeit und der völkerrechtlichen Legitimität in Bezug auf den Exportschlager „Demokratie“ hat Friedensnobelpreisträger Obama den Faktor Gesetz und Moral nicht mal mehr dem Anschein nach auf seiner Seite.
  2. Der Verlust der Luft-und Seeüberlegenheit nimmt den US-NATO-Bodentruppen jede Chance, die Faktoren Himmel und Erde zu beherrschen. Auch kleine, einheimische terroristische Söldner-und Mörderbanden oder EU-Eingreiftruppen können sich nicht mehr frei und schnell genug bewegen, um den eurasischen Kontinent dauerhaft zu destabilisieren.
  3. Als Befehlshaber ist Putin in jeder Hinsicht Obama und jedem überlegen, den sich Republikaner oder Demokraten als Nachfolger im Weißen Haus wählen könnten. Das weiß die ganze Welt!
  4. In Bezug auf Methode und Disziplin verliert die NATO die Kontrolle über die Nachschubwege für ihre Terroristen. Die Neutralisierung der Erdogan-Türkei als Ausbildungs-und Nachschubzentrum des islamistischen Terrorismus durch die Russen kann weder durch Saudi-Arabien, noch Katar noch Israel aufgefangen werden. Damit wird auch die Gliederung der NATO-Einheiten der Kreuzfahrer weg von den großen Heeren hin zu kleinen beweglichen Einheiten von regulären und irregulären Destabilisierungs -und Eingreiftruppen nutzlos. Mit seiner Totalausschaltung des Gegners mittels elektronischer Waffen in einem Radius von 300 Kilometern und seiner Bekämpfung mit Raketen von russischem Territorium aus über tausende Kilometer hinweg hat Russland der NATO gezeigt, dass es sich nicht mehr auf der Nase herumtanzen lässt.

Hinzu kommen Milliarden von Chinesen und Inder, die dabei sind, militärtechnisch mit der NATO gleichzuziehen. Selbst wenn der Nordatlantikpackt sämtliche Truppen, über die er verfügt, zu einem großen Heer zusammenschmieden könnte, würden nicht so viele Soldaten zusammenkommen wie in einer beliebigen chinesischen Provinzarmee.

Von der überlegenen Disziplin russischer und chinesischer Truppen will ich gar nicht reden.

·      Nicht nur der Hass vereint die Völker

Die jahrzehntelange Destabilisierungspolitik in ihren Staaten durch die USA hat dafür gesorgt, dass der Hass der betroffenen euroasiatischen Völker auf die angloamerikanischen Seemächte sie über ihre unterschiedlichsten Interessen hinweg vereinen konnte, wie es selbst Alexander der Große nicht vermocht hätte. Selbst Russische Orthodoxie, chinesischer Konfuzianismus und persischer Islamismus haben keinerlei Berührungsängste mehr.

Was sie darüber hinaus über ihre extremen Unterschiede hinweg eint, ist die Idee, dass der Staat als Ausdruck der Volkssouveränität stets der eigenen Volkswirtschaft zu dienen hat und diese ihm; im Gegensatz zur einst von der britischen Ostindienkompagnie, ihrem „Hausphilosophen“ Adam Smith und den missionierenden Jesuiten entwickelten, heute angloamerikanischen Wirtschaftsform des globalen Kapitalismus und der ökonomischen „Monokulturen“ seiner Weltkonzerne, denen Rom das pseudohumanistische Mäntelchen des jesuitischen Kosmopolitismus umgehängt hat.

·      Auch die Völker Europas verzichten nicht auf ihr Selbstbestimmungsrecht

Mit TTIP, CESA und TISA, die in den europäischen Nationen auf großen Widerstand stoßen, findet gerade in der auseinanderfallenden EU das letzte Gefecht der überstaatlichen, kapitalistischen Religionsmächte gegen die Souveränität der Völker, Nationen und ihre Staaten statt. Diese Zwangsbeglückungsverträge sollten einst auf dem ganzen eurasischen Kontinent zur Geltung kommen. Nun müssen sich die durch ihre „eigenen“ USA-Statthalterregierungen in Geiselhaft genommenen Völker, gefangen in der Kallergi-EU, massiv dagegen zur Wehr setzen, und Brüssel verliert damit weiter seine Scheinlegitimität; – auch gegenüber europäischen Wirtschaftskonzernen und Mittelstandsvereinigungen, die dadurch unausweichlich in die Pleite getrieben werden.

Es geht also nicht nur um Einflusszonen in Eurasien, die zwischen West und Ost wegen der Bodenschätze neu aufgeteilt werden, sondern – wie nach dem 30jährigen Krieg und dem 2. Weltkrieg – um die politische Grundsatzfrage über das Selbstbestimmungsrecht der Völker und die Souveränität aller Staaten der Welt innerhalb einer völlig neuen, von keinem Hegemon dominierten Weltordnung. Der Zusammenbruch der Brüssler EU als völkerrechtswidriges Projekt Roms und Washingtons wird somit einen neuen, weltweiten „Westfälischen Frieden“ zur Folge haben müssen, bei dem dann wohl auch das römische Papsttum (nicht aber die Katholische Kirche als solche) unter dem Jesuiten Bergoglio zur Disposition steht.

·      Ein unübersehbares Zeichen von Schwäche

Wenn jetzt die NATO einen Kleinkrieg nach dem anderen vom Zaun bricht, wenn sie islamistischen Terror einsetzt oder Massenmigrationsbewegungen, so kann das natürlich erst einmal nur eines bedeuten: Dies ist ein unübersehbares Zeichen der Schwäche. Wer auf solche verbrecherischen Methoden unter dem Mantel der Humanität zurückgreifen muss, bei deren Anwendung immer die nicht zu unterschätzende Gefahr der eigenen Delegitimierung besteht, der hat wahrlich schlechte Karten in Bezug auf die 5 konstanten Faktoren Sunzis.

·      Wie die Kreuzfahrer ihrem Untergang entgegenreiten

Chinas alter Machtstretege schrieb:

„Jede Kriegsführung gründet auf Täuschung. Wenn wir also fähig sind anzugreifen, müssen wir unfähig erscheinen; wenn wir unsere Streitkräfte einsetzen, müssen wir inaktiv scheinen; wenn wir nahe sind, müssen wir den Feind glauben lassen, dass wir weit entfernt sind; wenn wir weit entfernt sind, müssen wir ihn glauben machen, dass wir nahe sind.“

Die Täuschung ist den Russen schon mal geglückt. Mal sehen, was das diskrete China noch so auf der Pfanne hat? Zu einem 3. Weltkrieg hat der transatlantische Koloss jedenfalls keine Kraft mehr. Ein solcher Krieg würde wohl als erstes die USA im Innern, an der Heimatfront, zusammenbrechen lassen und dann eine Besetzung durch Chinesen und Russen zur Folge haben. Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass diese beiden Militärmächte schon alles gezeigt haben; noch weniger, dass sie nicht in der Läge wären, sämtliche atomaren Angriffe des Westens technisch so abzuwehren, dass es zu keiner atomaren Katastrophe für die gesamte Menschheit kommt.

·      Russland und China sind keine Feinde einer Nation, die sich ja selbst in Geiselhaft befindet.

Russland und China wollen lediglich wie die große Mehrheit der einfachen und anständigen Amerikaner, dass die USA die FED und den militärisch-industriellen Komplex auflöst, um zu ihrer Verfassung und zum Völkerrecht zurückkehren zu können. Das wünschen auch viele aufrichtige Militärs dort, wie man auf vielen Internetseiten nachlesen kann. Ich könnte mir sogar denken, dass aus diesen einflussreichen Kreisen der über China nach Moskau geflohene Edward Snowdon für seine umfangreiche Aufklärungsarbeit rekrutiert wurde, auch wenn ich dafür keine Beweise habe.

Auf jeden Fall aber werden die USA nach dem Untergang des Römischen Imperiums Teil des großen Seidenstraßenprojekts werden können. Man arbeitet schon an Projekten zur Überbrückung bzw. Untertunnelung der Behringstraße, die Russland mit Alaska verbindet. Die Weichen für einen weltweiten Frieden sind gestellt. Die wirtschaftlichen Perspektiven sind mehr als realistisch. So wie die mit den Ländern Europas, sobald sie sich von der EU-Diktatur des Vatikans befreit haben.

·      Epilog

Weltkriege werden von kapitalistischen Großmächten geführt, die die Welt unter sich aufteilen wollen. Macht akkumuliert wie Kapital. Am Ende will – ja muss eine Macht die ganze Welt besitzen; eben die, welche das ganze Kapital akkumuliert hat.

Ihrem Selbstverständnis nach sollte das die tausendjährige Macht Roms sein, das mit Milliarden Katholiken die Welt beherrschen wollte. Den schlauen Jesuiten aber war schon zu Napoleons Zeiten klar, dass der Weg zur Weltherrschaft nur über Moskau und Peking führt. Schon zur Zeit Iwans des Schrecklichen und der chinesischen Qing-Dynastie schickten sie ihre Missionare dort hin. Vergeblich! Selbst Jesuit Stalin konnte Ostrom nicht nachhaltig genug in seine Gewalt bringen.

Doch die russische wie chinesische Nuss ist nun noch weniger zu knacken als vorher. Das Kapital, das die Wallstreet akkumuliert, ist schon bald nichts mehr als eine geplatzte Blase und gigantische Luftbuchung. Im Unterschied zu den Börsenkrächen des 19. und 20. Jahrhunderts, die 2 Weltkriege vom Zaun brachen, stehen nun alternative Weltwährungen als Leitwährungen bereit, die den Dollar und das Pfund problemlos ersetzen können und dabei tatsächlich auf Gold und Wirtschaftskraft basieren. Der Beitritt führender EU-Staaten (etwa Deutschland) zur chinesischen Investitionsbank AIIB zum Ärger Washingtons (und somit immer auch Roms) beweist, dass sie verstanden haben.

Würde Rom tatsächlich in dieser Situation so vermessen sein, Moskau oder Peking mittels USA und EU-Truppen anzugreifen, hätte es schon wenige Stunden danach kein Geld mehr, um die Militärmaschinerie seiner NATO-Malteser am Laufen zu halten. Es bleibt ihm im Augenblick nichts anderes, als zuzusehen, wie seine Weltherrschaftspläne in ihrem eigenen satanischem Rauch aufgehen. Die Machtkämpfe im Vatikan werden sich verschärfen. Dem Jesuitenpapst Bergoglio wird ja schon von vielen nichtjesuitischen Kardinälen und Bischöfen die Hölle heiß gemacht. Lassen wir uns also von seiner „guten Presse“ nicht täuschen.

Mit der Verlagerung der Weltmacht nach Moskau und Peking wird automatisch auch der von den Jesuiten vollständig beherrschte Vatikan bei den Völkern der Welt zur Disposition stehen und mit ihm seine Kreation EU. Einen weiteren Weltkrieg wird er dann kaum mehr anzetteln können. Sein 3. Weltkrieg, den er schon am Ende des 2. von seinen „Wahrsagern“ voraussagen ließ, findet nicht mehr statt. Um die EU zu erobern, brauchen die Russen keine Armeen mehr. Sie brauchen im Grunde nur noch zu warten, bis Abordnungen aus Brüssel, London, Paris und Berlin ihnen huldvoll die Schlüssel überreichen.

http://www.geolitico.de/2016/01/05/der-3-weltkrieg-faellt-wohl-aus/

…danke an Christiane.

Gruß an die, die die unprovozierbar sind-

momentan stetzt man alles daran, die Deutschen auf die sprichwörtliche Palme zu bringen, daher die plötzliche Sinneswandlung in den Medien in Bezug auf die jüngsten Vorkommnisse in Köln und Hamburg zu Silvester.

Bleibt also ruhig, meidet solche Ansammlungen, es geht darum, das dieses EU Konstrukt gerade im Zusammenbruch ist- wenn es jedoch zum Bürgerkrieg kommt, dann haben sie was sie wollten-

TA KI

Deutschland: Salafistische „Helfer“ rekrutieren Flüchtlinge


  • Auf der Suche nach neuen Rekruten unter den fast eine Million Asylbewerbern, die dieses Jahr aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten nach Deutschland gekommen sind, machen als Helfer getarnte Salafisten in deutschen Flüchtlingsunterkünften für sich Werbung. Einige der Salafisten locken mit Kleidung und Geldgeschenken. Andere bieten Übersetzungsdienste an und laden die Migranten zum Tee zu sich nach Hause ein.
  • „In seinem Absolutheitsanspruch widerspricht der Islamismus in erheblichen Teilen der verfassungsmäßigen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland. Insbesondere werden durch die islamistische Ideologie die demokratischen Grundsätze der Trennung von Staat und Religion, der Volkssouveränität, der religiösen und sexuellen Selbstbestimmung, der Gleichstellung der Geschlechter sowie das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit verletzt“, heißt es im Verfassungsschutzbericht.
  • „Komm zu uns. Ich zeige Dir das Paradies.“ — Aus salafistischer Literatur, die in Schleswig-Holstein verteilt wird.
  • Viele junge Muslime in Deutschland „hängen Verschwörungstheorien an, hegen antisemitische Gedanken und denken nicht demokratisch. Für diese Leute ist der Islam „das einzige identitätsstiftende Merkmal“, so Ahmad Mansour, ein ehemaliges Mitglied der Muslimbruderschaft und Islamexperte.
  • Die wichtigsten muslimischen Organisationen in Deutschland seien allesamt fundamentalistischen Strömungen zuzurechnen und hätten ein antiwestliches Weltbild, so Ansgar Mönter, Redakteur der Neuen Westfälischen.

Laut einer neuen Schätzung des Bundesamtes für Verfassungsschutz hat sich die Zahl der radikalen Salafisten in Deutschland in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt.

Auf der Suche nach neuen Rekruten unter den fast eine Million Asylbewerbern, die dieses Jahr aus Afrika, Asien und dem Nahen Osten nach Deutschland gekommen sind, machen als Helfer getarnte Salafisten in deutschen Flüchtlingsunterkünften für sich Werbung.

Ein örtlicher Prediger wendet sich in Münster an muslimische Flüchtlinge. Die kommunalen Behörden haben inzwischen den Kontakt zu der Organisation des Predigers abgebrochen, da sie den Verdacht haben, dass sie zum radikalen Islamismus gehört. (Foto: Westfälische Nachrichten/WDR)

Diese neuen Enthüllungen von Verfassungschutzpräsident Hans-Georg Maassen kommen zu einer Zeit, wo die Sorge wächst, dass Dschihadisten mit Verbindungen zum Islamischen Staat als Flüchtlinge getarnt nach Deutschland einsickern.

In einem am 3. Dezember veröffentlichten Interview mit dem Berliner Tagesspiegel sagte Maassen, die Zahl der Salafisten in Deutschland sei auf nunmehr 7.900 geklettert, gegenüber 7.000 im Vorjahr (2013: 5.500; 2012: 4.500; 2011: 3.800).

Obwohl Salafisten nur einen kleinen Teil der schätzungsweise sechs Millionen in Deutschland lebenden Muslime ausmachen, sind sie eine Bedrohung: Am meisten angezogen von der Saladi-Ideologie fühlten sich leicht zu beeindruckende junge Muslime – Männer und Frauen gleichermaßen –, die dazu bereit seien, von jetzt auf gleich Terroranschläge im Namen des Islam durchzuführen, sagen Geheimdienstmitarbeiter.

Salafisten – die dem folgen, was in ihren Augen der ursprünglich im siebten und achten Jahrhundert praktizierte Islam ist – erklären offen, dass sie die Demokratie in Deutschland (und dem Rest der Welt) durch eine auf der Scharia basierende islamische Regierung ersetzen wollen.

In seinem Jahresbericht 2014, der im Juni 2015 veröffentlicht wurde, bezeichnet das Bundesamt für Verfassungsschutz den Salafismus als die „dynamischste islamistische Bewegung in Deutschland“. Weiter heißt es dort:

„Die Szene stellt ein wesentliches Rekrutierungsfeld für den Jihad dar. Basis hierfür ist eine Ideolo­gie, die vorgibt, sich ausschließlich an den Prinzipien des Koran, dem Vorbild des Propheten Muhammad und den ersten drei Generationen der Muslime zu orientieren, sowie die Gewaltaffi­nität. Fast ausnahmslos alle Personen mit Deutschlandbezug, die sich dem Jihad [des Islamischen Staates] angeschlossen haben, standen zuvor mit salafisti­schen Strukturen in Kontakt. Auch 2014 versuchten Salafisten mit Veranstaltungen und Provokationen Aufmerksamkeit zu erregen, zum Beispiel mit der ‚LIES!‘-Kampagne und der ‚Shariah Police‘.“

Der Verfassungsschutz bezieht sich auf Versuche von Salafisten, auf Wuppertals Straßen das Gesetz der Scharia durchzusetzen. Nordrhein-Westfalen ist das Bundesland mit den meisten Muslimen. Zudem haben Salafisten eine Kampagne zur Massenmissionierung und -Rekrutierung organisiert – das LIES!-Projekt –, die darauf zielt, eine deutsche Übersetzung des Koran kostenlos in jeden deutschen Haushalt zu bringen.

In einem früheren Verfassungsschutzbericht heißt es:

„In seinem Absolutheitsanspruch widerspricht der Islamismus in erheblichen Teilen der verfassungsmäßigen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland. Insbesondere werden durch die islamistische Ideologie die demokratischen Grundsätze der Trennung von Staat und Religion, der Volkssouveränität, der religiösen und sexuellen Selbstbestimmung, der Gleichstellung der Geschlechter sowie das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit verletzt.“

Gegenüber dem Tagesspiegel verwahrte sich Maassen gegen Anschuldigungen, seine Behörde habe es versäumt, die ankommenden Flüchtlinge angemessen zu überprüfen und so ein Einsickern von Dschihadisten nach Deutschland zu verhindern. Er sagte:

„Mein Amt hat in den letzten Wochen und Monaten immer wieder auf diese Möglichkeit hingewiesen. Mit Blick auf die Gesamtlage werbe ich aber für eine differenzierte Betrachtung. Es wäre falsch, in den vielen Asylsuchenden pauschal eine terroristische Bedrohung zu sehen. Es wäre aber auch kurzsichtig, so zu tun als hätte der Flüchtlingsstrom überhaupt keine Auswirkung auf unsere Sicherheit. So versuchen Salafisten nach wie vor, im Umfeld von Flüchtlingsheimen neue Anhänger zu gewinnen.“

Kritiker werfen Maasen vor, die Bedrohung Deutschlands durch Migrantendschihadisten zu verharmlosen, um Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Einwanderungspolitik der offenen Tür zu schützen.

Malte Lehming, der Redakteur der Meinungsseite des Tagesspiegel, bezichtigt Maassen des Versuchs, „den politischen Diskurs zum Wohle der […] Regierung beeinflussen zu wollen“. In einem beißenden Leitartikel mit der Überschrift „Die deutschen Geheimdienste haben sich blamiert“, weist Lehming darauf hin, dass drei der Dschihadisten, die am 13. November die Terroranschläge von Paris durchgeführt haben, als Flüchtlinge getarnt und mit gefälschten Pässen in die EU eingereist sind. Diese Tatsache, so Lehming, komme für die Verfassungsschützer „höchst ungelegen“ „Plötzlich stehen sie blamiert bis auf die Knochen da.“ Bis zu den Anschlägen von Paris nämlich hatten sie darauf beharrt, die Möglichkeit, dass Terroristen als Flüchtlinge getarnt ins Land kommen könnten, sei allenfalls eine „abstrakte Gefahr“.

Weiter schreibt Lehming:

„Die Einschätzung der deutschen Geheimdienste dürfte seit Paris als widerlegt gelten. Bleibt die Frage, warum sie sich in diesem Punkt so weit hinausgelehnt hatten.“

„Variante eins: Sie haben es wirklich nicht gewusst. Das wäre erschreckend. Hunderttausende Flüchtlinge sind zum Teil unkontrolliert auch nach Deutschland eingereist. Sollten die geheimen Sicherheitsdienste keinen blassen Schimmer haben, wer da kam, hätte dieses Land ein massives Problem.“

„Variante zwei: Die Geheimdienste wissen mehr, als sie öffentlich sagen, wollten aber die Angst in der Bevölkerung nicht weiter schüren, dass unter den Flüchtlingen auch Islamisten sein könnten.“

Manche Beobachter führen die Tatsache, dass es in Deutschland bislang nicht zu einem großen dschihadistischen Anschlag gekommen ist, auf pures Glück zurück.

So sagt Ahmad Mansour, ein israelisch-arabischer Islamexperte, der seit über einem Jahrzehnt in Deutschland lebt, die Bundesregierung tue bei weitem nicht genug zur Bekämpfung des Islamismus.

Mansour, Autor von „Generation Allah,“ einem neuen Buch über die Radikalisierung junger deutscher Muslime, hält es für wahrscheinlich, dass die Zahl radikaler Muslime in Deutschland so stark wachsen wird, dass die deutschen Behörden nicht mehr in der Lage sein werden, sie alle unter Beobachtung zu halten.

In einem Interview mit der Tageszeitung Die Welt sagt Mansour – der selbst über zehn Jahre lang Mitglied der Muslimbruderschaft war, bevor er sich Ende der Neunziger Jahre vom Islamismus abwandte –, es gebe „hierzulande unfassbar viele Jugendliche, die Verschwörungstheorien anhängen, antisemitische Gedanken hegen und nicht demokratisch denken“. Die islamische Religion sei für diese Jugendlichen „das einzige identitätsstiftende Merkmal“. Der Bundesregierung bescheinigt er eine „gewisse Planlosigkeit“ im Umgang mit dem Problem. Eine große Mitschuld hätten auch „hochproblematische“ Islamlehrer, die die Jugendlichen radikalisierten. Auf die Frage, warum es in Deutschland bislang nicht zu einem großen dschihadistischen Anschlag gekommen ist, antwortet Mansour: „Deutschland hat bislang Glück gehabt.“

Diese Einschätzung teilt auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière. Er gibt zu: „Bislang hatten wir Glück, leider muss das nicht immer so bleiben.“

Laut einer am 3. Dezember vom Stern veröffentlichten Umfrage glauben 61 Prozent der Deutschen, dass Dschihadisten in naher Zukunft in Deutschland einen Anschlag verüben werden. 58 Prozent sprechen sich dafür aus, dass Deutschland den Islamischen Staat angreifen solle – obwohl 63 Prozent glauben, dass dies zu Rache in Form von Terroranschlägen in Deutschland führen könnte. Dass die Bundesregierung mehr tun muss, um Terrorismus in Deutschland zu verhindern, meinen fast 75 Prozent der Befragten.

Der Chef des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, hat zugegeben, dass die deutschen Geheimdienste nicht über die Personalressourcen verfügen, um alle gefährlichen Islamisten im Land zu überwachen: „Angesichts der Zahl der Gefährder müssen wir priorisieren.“

Wie es in einem Artikel der Bild heißt, seien mindestens 60 Agenten nötig, um nur einen einzigen deutschen Dschihadisten rund um die Uhr zu beschatten.

Unterdessen tarnen sich Salafisten als Helfer und locken mit Kleidung und Geldgeschenken potenzielle Rekruten unter den Asylbewerbern. Andere bieten Übersetzungsdienste an und laden die Migranten zum Tee zu sich nach Hause ein. Wieder andere verteilen Flugblätter mit Informationen über örtliche salafistische Moscheen. In einem Interview mit der Rheinischen Post sagt Verfassungsschutzchef Maassen:

„Viele der Asylsuchenden haben einen sunnitischen Religionshintergrund. In Deutschland gibt es eine salafistische Szene, die dies als Nährboden sieht. Wir beobachten, dass Salafisten als Wohltäter und Helfer auftreten, gezielt den Kontakt suchen, in einschlägige Moscheen einladen, um Flüchtlinge für ihre Sache zu rekrutieren.“

In Schleswig-Holstein verteilen Salafisten Literatur mit der Botschaft: „Komm zu uns. Ich zeige Dir das Paradies.“

In Frankfurt schicken die Behörden mittlerweile Teams aus Polizisten, Dolmetschern und Sozialarbeitern in Flüchtlingsunterkünfte, um die Asylbewerber vor den Gefahren des islamischen Radikalismus zu warnen. Gleichzeitig sollen sie die Migranten über das deutsche Rechtssystem, Religionsfreiheit und die Gleichberechtigung von Männern und Frauen unterrichten.

In Bielefeld haben Salafisten Flüchtlingszentren infiltriert, indem sie den Migranten Spielzeug, Obst und Gemüse brachten.

Wie Ansgar Mönter, ein Redakteur der Neuen Westfälischen schreibt, förderten „naive“ Politiker die Radikalisierung von Flüchtlingen, indem sie muslimische Dachverbände dazu einlüden, sich um die Migranten zu kümmern.

Mönter weist darauf hin, dass die wichtigsten muslimischen Organisationen in Deutschland allesamt fundamentalistischen Strömungen zuzurechnen sind und ein antiwestliches Weltbild haben. Manche haben Verbindungen zur Muslimbruderschaft oder wollen in Deutschland die Scharia durchsetzen. Mönter fordert die Politik auf, damit aufzuhören, diese Organisationen zu ermuntern, zu den in Deutschland eintreffenden Migranten Kontakte zu knüpfen.

Soeren Kern ist ein Senior Fellow des New YorkerGatestone Institute und Senior Fellow für Europäische Politik der in Madrid ansässigen Grupo de Estudios Estratégicos / Gruppe Strategische Studien. Besuchen Sie ihn aufFacebook und folgen ihm aufTwitter. Anfang 2016 wird sein erstes Buch erscheinen:Global Fire.

Quelle: http://de.gatestoneinstitute.org/7033/salafisten-rekrutieren-fluechtlinge

…danke an Denise

Gruß an die Klardenker

TA KI

Lutz V-Mann von PEGIDA- Oder der geniale Coup der Demokratie-Simulation


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PEGIDA hatte Geburtstag. Im Rundfunk brach man aus gegebenem Anlass auf zu neuen Ufern der Hetz-und-Hass-Propaganda: „Menschenverächter“ seien alle, die bei PEGIDA mitgingen. Und gesprochen hatte dort natürlich „Der Führer (Kunstpause) … von PEGIDA.“ So Hans-Joachim Wiese auf Deutschlandradio (Un)Kultur. Schwamm drüber. Wir haben wichtigeres zu besprechen.

Es war die Geburtstagsveranstaltung, die mich endgültig an PEGIDA zweifeln ließ. Als auf den dritten unterirdischen Redner der vierte folgte, wurde ich von meinem Bauchgefühl, dass hier 30.000 Leute verarscht wurden, übermannt. Mein Kopf begann fieberhaft zu arbeiten. Alte, längst verdrängte Gedanken waren plötzlich wieder präsent. Gerhard Wisnewski hatte schon im Dezember 2014 angedeutet, dass er PEGIDA für eine inszenierte Bewegung hält. Ich hatte den Einwurf damals zur Kenntnis genommen und im Hinterkopf behalten, wollte aber zunächst abwarten, wie sich die Bewegung entwickelt, ob sie politisch etwas ins Rollen bringt, oder nicht.

Ende Januar 2015 hatten sich auch bei mir sehr viele Ungereimtheiten im Zusammenhang mit PEGIDA zu einem starken Zweifel verdichtet. Ich schrieb einen Artikel für Buergerstimme, den ich aber – bereits abgeschickt – dann doch nicht zu veröffentlichen bat. Ich traute meiner eigenen Logik nicht. Der Kopf sagte, mit PEGIDA stimme etwas nicht, das Herz sagte, aber es wäre gut, wenn alles stimmte, und der Bauch sagte, warte doch erst mal ab. Ich wollte der Bewegung nicht journalistisch in den Rücken fallen, falls sie wider allen Zweifels doch echt sein sollte. Es gab genug, die gegen PEGIDA schrieben. Ich wollte nicht der einzigen ernstzunehmenden bürgerlichen Protestbewegung Deutschlands schaden. Deshalb schrieb ich, bis auf einen Besuch in München, vorerst nicht mehr über PEGIDA. Der Zweifel legte sich. Bis Montag.

Eine solche Veranstaltung wie diese Geburtstagsfeier hatten die Menschen nicht verdient. Schlechte Reden, ein lustlos und billig wirkendes Filmchen, eine Hymne, die keine richtige war, weil niemand dazu sang… Konnte man zum Jahrestag nicht irgendwo einen halbwegs guten Sänger auftreiben? Konnte man nicht irgendeinem anonymen, PEGIDA wohlgesonnenen Profi ein lila Scheinchen in die Hand drücken und sagen, hier, sing bitte mal für die 30.000 ordentlich pathetisch unsere extra komponierte Hymne? Wieso musste Bachmann, anstatt komponiert „kombiniert“ sagen, wieso musste er anstatt „hört es Euch an“ sagen, „zieht’s Euch rein“? Jener Bachmann, der in seiner Rede am selben Abend den „Erhalt der deutschen Kultur“ beschwor? Und vor allem und immer wieder: Wieso hat diese Bewegung in einem Jahr noch keinen politisch glaubwürdigen und überzeugenden Führungscharakter hervorgebracht?

Nein, dieser Dilettantismus, dieses seit einem Jahr andauernde ganz-knapp-am-Ziel-Vorbeischießen konnte nicht echt sein. Am Montag, zum ersten Geburtstag wurde ich Zeuge, wie jemand hinter der PEGIDA-Maske lachte. Er lachte über das Volk. Er lachte über mich. Und ich hörte ihn lachen. Inmitten all des Widerstands- und Merkel-muss-weg-Geschreis hörte ich ihn leise lachen. Er lachte das Volk aus, weil sie derartig emotionslos gehaltenen Reden lauschten und ihnen dabei sterbenslangweilig wurde. Er lachte über das Volk, weil es sich in der Kälte fahnenschwenkend die Beine in den Bauch stand und sich nichts, aber auch gar nichts deswegen ändern wird. Er lachte mich aus, weil ich meinen Zweifel so lange verdrängt hatte. Als ich das verstanden hatte, sah ich plötzlich auch die anderen Dinge, die ich nicht hatte wahrhaben wollen. Hier deshalb eine Chronologie des über ein Jahr wachsenden Zweifels.

Oktober 2014

HoGeSa demonstriert gegen Salafisten, ein Polizeibus wird umgestürzt. Zwei Wochen lang hat die Presse ihr Thema. Ein Jahr später kommt heraus, dass der Gründer von HoGeSa ein V-Mann gewesen ist.

Oktober / November 2014

PEGIDA trennte wochenlang zwischen Islam und Islamismus. Islam war ansich okay, Islamismus hingegen schlecht. Dabei hätte Bachmann die Äußerung Erdogans, dass es zwischen beidem keine Trennung gibt, bekannt sein müssen. Denn diese Bemerkung wurde im Internet ausgiebig diskutiert.

Anfang Dezember 2014

Es tauchten Informationen über Bachmanns Vorleben auf. Ein Krimineller soll er gewesen sein. Mit Drogen soll er gedealt haben. Und vor der Inhaftierung ins Ausland geflohen sein. Im Gefängnis soll er gesessen haben und vorbestraft sein. Als Bachmann das auf der folgenden PEGIDA selbst thematisierte und mit seinem eigenen Rücktritt kokettierte, war man wieder geneigt, beide Augen zuzudrücken. Hatten wir nicht alle schon mal etwas „ausgefressen“? Und war nicht der Umstand, dass die Medien wie gedruckt logen, der beste Beweis dafür, dass PEGIDA recht hatte? Außerdem sagte Bachmann verschmitzt „Betäubungsmittel“, und man nahm an, er meinte Marihuana. Es war aber Kokain. Das sagte er aber nicht.

Ende Dezember 2015

Wochenlang ignorierte PEGIDA den zigfach im Netz geäußerten Wunsch, doch bitte zum Abschluss die Nationalhymne zu singen. Zur Weihnachtsveranstaltung wurde dann tatsächlich gesungen. Doch anstatt der Hymne nur Weihnachtslieder. Die Enttäuschung darüber war groß und wurde erst gelindert, als LEGIDA zum ersten Mal in die Spur ging.

15. Januar 2015

Gleich zum Auftakt sang man in Leipzig die Hymne und kündigte an, dass diese nun zu einem festen Bestandteil aller folgenden LEGIDAS werden solle. LEGIDA war von Beginn an die scharfkantigere Variante, die professioneller arbeitende, die von Anfang an eine funktionierende Homepage unterhielt, die die bessere Bühnentechnik auffuhr, die die politisch konkreteren Forderungen hatte. Und LEGIDA wurde wesentlich heftiger angefeindet. Leider nicht nur von den radikalen Linken, die nach der Veranstaltung randalierend durch Leipzig zogen, sondern auch von Bachmann und PEGIDA selbst. Denn im Gegensatz zu PEGIDA war LEGIDA nationalstaatlich orientiert.

18. Januar 2015

Mitte Januar dann die mehrfache Zäsur: Erst wurde PEGIDA in Dresden das Demonstrieren verboten – angeblich, weil es eine Morddrohung des IS gegen Lutz Bachmann gegeben haben sollte. Gleichzeitig ging Kathrin Oertel ins Fernsehen und sprach mit der „Lügenpresse“. Von der sie, entgegen all derer Möglichkeiten, nicht gehäutet, gevierteilt, gegrillt und gefressen, sondern überraschenderweise völlig zahm, ja beinahe liebevoll behandelt wurde. Ungläubiges Staunen, in wieweit PEGIDA wirklich ein Feind jener ist, die sich stets feindselig gebärdeten, stieg in mir auf.

Die Morddrohung gegen Lutz Bachmann ließ mich ein weiteres Mal zweifeln. Denn sie konnte nur ein Fake gewesen sein. Dass Bachmann dem Demoverbot sofort und ohne das geringste Widerwörtchen nachgegeben hatte, ohne auch nur einen einzigen Hinweis darauf, dass hier ein Grundrecht gebrochen wurde, dass die Polizei damit ihr Scheitern eingestanden und damit der Staat versagt hatte, da er offenbar effektiven Schutz nicht zu gewährleisten im Stande oder willens gewesen ist usw. – das verwunderte mich damals sehr. Und Oertel? Oertel war rhetorisch eigentlich dem Untergang geweiht gewesen. Doch entgegen aller Talkshow-Gepflogenheiten bewarf man sie nur mit verbalen Wattebällchen. Plötzlich hatte PEGIDA die seltsamsten Verteidiger: Demonstrationsfreiheit für PEGIDA forderte sogar, wer PEGIDA eigentlich „widerlich“ fand (Özdemir). Grenzen verschwammen zusehends.

20. Januar 2015

Wie aus dem Nichts tauchte ein kleiner Facebook-Hitler auf, der sich bei genauerer Betrachtung als Lutz Bachmann herausstellte. In einem Eintrag soll Bachmann zudem Ausländer als „Viehzeug“ und „Gelumpe“ bezeichnet haben. Ausgerechnet er – Lutz Bachmann – als er? Als Hitler? So ein Zufall aber auch. Die Entwicklung um PEGIDA nahm groteske Züge an.

21. Januar 2015

Nachdem die Nationalhymne zur LEGIDA-Auftaktveranstaltung krumm und schief geklungen hatte, hatte ich angeboten, beim nächsten Mal die Hymne so zu singen, dass es auch nach Hymne klänge. Dankend nahm man bei LEGIDA mein Angebot an. Wegen der untersagten Dresdener Demo hatten viele Dresdener angekündigt, dafür am Mittwoch nach Leipzig zu kommen, um LEGIDA zu unterstützen. LEGIDA war deshalb unter der Woche überraschend für 60.000 Leute angemeldet und mir, als ich davon erfahren hatte, leicht anders geworden. Jener 21. Januar – der Tag, an dem ich die Hymne singen sollte – wurde für mich einer der denkwürdigsten Abende. Nicht nur, weil es im Vergleich mit Dresden in Leipzig die besseren Redebeiträge gab.

Schon vor der Demo machten Informationen die Runde, Linke hätten Bahnanlagen sabotiert und die Züge aus Dresden würden deshalb entweder ausfallen oder Verspätung haben. Die Gegendemo war extrem hart, man kam fast nicht in die Innenstadt, alle Zugänge waren entweder von frenetisch trillernden Antifas oder der Polizei versperrt. Der Weg zur Demo wurde zum Spießrutenlauf. Einige Rentner sollen geschlagen oder angespien worden sein. Kurz vor dem Augustusplatz konnte man sich nur noch unter grobem Muskeleinsatz durch die kaum zu bändigenden Gegendemonstranten zwängen.

Mit Verspätung kamen dann doch noch einige Dresdener durch, so dass es LEGIDA an jenem Tag auf rund 15.000 Teilnehmer brachte – bis heute die größte Zahl bei LEGIDA. Von jenen traten wegen der heftigen Gewalt von Links allerdings viele vorzeitig den Heimweg an. Während des Demo-Umzuges kam es zu vereinzelten Verfolgungsjagden zwischen sich provozierend nähernden Linken und LEGIDA-Teilnehmern. Ein Fotograf mit Pferdeschwanz kam zu nahe an den Demo-Zug, wurde verjagt, floh, blieb mit dem Fuß in der Straßenbahnschiene hängen, stolperte, stürzte, rappelte sich wieder auf und floh weiter. Ich sah es mit eigenen Augen. Am nächsten Tag stand etwas von einem brutalen Übergriff, von „zusammengeschlagen“ in der Zeitung. Lügenpresse halt. Dennoch: Die Situation war ein Tanz auf Messers Schneide. Das Orga-Team hatte Mühe, eine Eskalation zu verhindern.

Wieder auf dem Augustusplatz eingetroffen ging es Schlag auf Schlag. Zwei Nachrichten erreichten das LEGIDA-Team hinter der Bühne. Erstens: Lutz Bachmann hatte wegen des Hitlerbärtchen-Skandals eben seinen Rücktritt aus dem Dresdener Orga-Team erklärt. Zweitens: PEGIDA kündigte an, LEGIDA zu verklagen. Hintergrund: LEGIDA hatte ein eigenes, deutlich schärferes, deutlich konkreteres Positionspapier online gestellt. PEGIDA Dresden erhob jedoch Anspruch auf alles, was unter dem Label -GIDA lief. LEGIDA sollte das Dresdener Positionspapier übernehmen oder auf den zur Marke gewordenen Namen verzichten. An diesem Abend war aber keine Zeit, weiter darüber nachzudenken; die LEGIDA-Leute zuckten mit den Schultern und winkten ab. Ich sagte ein paar Worte zur Hymne und sang dann vor etwa 5.000 Leuten. Hier dieser Abend aus Sicht der Zeit.

24. Januar 2015

Die Hymne war gut angekommen. Bereits wenige Tage später wurde ich deshalb gefragt, ob ich am Sonntag in Dresden die Nationalhymne singen würde – zur großen Versöhnungsfeier zwischen LEGIDA und PEGIDA. Die Anspannung, die in diesen Tagen von Leipzig ausging, war ungeheuer. Der Ton, in dem man mich anrief, pendelte zwischen bittend und lobend über fordernd bis vorwurfsvoll. Ich merkte deutlich, unter welch gewaltigem Druck LEGIDA stand und fragte mich, ob ich noch ein Leben haben würde, wenn ich mich dauerhaft in das Zentrum dieses Hexenkessels begeben würde. Eigentlich wollte ich das nicht, weshalb ich LEGIDA nach einigen Stunden Bedenkzeit zunächst absagte. Daraufhin rief mich ein ruhigeres Mitglied des Leipziger Orga-Teams an, redete mir ins Gewissen und bat mich noch einmal, doch in Dresden die Hymne zu singen. Ich ließ mich umstimmen und sagte zu.

Nun teilte man mir mit, Lutz Bachmann würde sich umgehend mit mir in Verbindung setzen und mich zurückrufen, um die Kosten der Übernachtung in Dresden zu klären. Dieser Rückruf erfolgte nie. Eine SMS wurde ebenfalls nicht beantwortet, und ich sang deshalb auch keine Hymne in Dresden. Die Versöhnungsparty fand ohne mich statt. Was mich sehr erleichtert hatte.

Allerdings fragte ich mich: Wieso ausgerechnet Bachmann? Der war doch wegen seines Hitlerbärtchen-Bildes offiziell aus der Leitungsverantwortung bei PEGIDA ausgestiegen. Dass Bachmann mich zurückrufen sollte, ließ nur den Schluss zu, dass er lediglich zum Schein zurückgetreten war, tatsächlich aber immer noch die Fäden in der Hand hielt. Eine Vermutung, die sich wenige Wochen später mit seiner Rückkehr auf die große Bühne auch bestätigte.

Eine Woche später riefen mich die LEGIDA-Leute erneut an und baten mich, die Hymne auf der nächsten Demo in Leipzig am 30. Januar wieder zu singen. Zu diesem Zeitpunkt hatte es allerdings eine weitere, in meinen Augen unerfreuliche Veränderung gegeben. Als Folge des Schulterschlusses mit PEGIDA hatte LEGIDA sein Positionspapier in drei Punkten anpassen müssen. Aus LEGIDAS ursprünglicher Forderung Nummer 7, der „Stärkung bzw. Wiedererlangung der Souveränität der europäischen Nationalstaaten in der EU-Gesetzgebung“ war die von Bachmann schon zwei Wochen davor verkündete Vision „Europa als Verbund starker Nationalstaaten (Vereinigte Staaten von Europa) unter Einbeziehung Russlands“ geworden. (Alles wörtlich aus den damaligen Positionspapieren!) Der Punkt „Vereinigte Staaten von Europa“ schien also für PEGIDA eine enorm große Rolle zu spielen und für LEGIDA eine Kröte zu sein, die man eben schlucken musste. Ich war enttäuscht.

Darüber hinaus war auch der Präambel-Text von LEGIDA deutlich modifiziert worden. Den „Vorrang“ der jüdisch-christlichen Kultur „gegenüber allen anderen Dingen“ suchte man nun ebenso vergebens, wie man dem Islam in Zukunft kein Missionierungverbot mehr abverlangen oder die „unbedingte Achtung unserer Kultur“ auferlegen wollte. Weggefallen war auch der Punkt, dass man eine Integration von Flüchtlingen nur dann als notwendig erachtete, wenn absehbar wäre, dass diese längerfristig in Deutschland verbleiben würden.

Stattdessen hieß es bei LEGIDA nun lapidar, Kirchen und Politiker sollten „den Erhalt unserer Kultur stärker in den Fokus ihres Handelns rücken“. Anderen Religionen stünde natürlich das Recht auf freie Religionsausübung zu; diese sollten jedoch unsere Gesetze und unsere Kultur achten. Man hatte also seine dezidierten, klar umrissenen Forderungen gegen windelweiche, politisch-korrekte Floskeln eingetauscht. Offenbar war den Leipzigern gründlich der Kopf gewaschen bzw. gesagt worden: entweder so – oder gar nicht.

Ich verfolgte damals die Änderung des LEGIDA-Positionspapieres im Internet und sagte LEGIDAS Bitte, in Leipzig die Hymne zu singen, vor dem Hintergrund der geänderten Positionen ab. Man fragte mich beinahe verständnislos, ob mir diese Punkte denn wirklich so wichtig seien. Nachdem ich bei meiner Ablehnung blieb, sagte man mir, man würde es dann eben noch einmal ändern, denn so wichtig wäre es nun wiederum LEGIDA  nicht, ob dort die Formulierung „Vereinigte Staaten von Europa“ drin stände oder nicht. Keine Ahnung, was LEGIDA sich bei all dem dachte. Die Änderung wurde jedenfalls tatsächlich vorgenommen: Die Formulierung „Vereinigte Staaten von Europa“ verschwand aus dem LEGIDA-Positionspapier wieder. Bis heute. Trotzdem kam es nicht dazu, dass ich die Hymne sang. Danach wurde LEGIDA zwei Mal in Folge verboten.

27. Januar 2015

Schon längst hätte ich das tun sollen, was ich erst jetzt tat: Ich sah mir die Seite von Lutz Bachmanns vermeintlicher PR-Agentur an. Was ich dort zu sehen – oder besser gesagt, nicht zu sehen – bekam, war damals das letzte Quäntchen, welches mich zu dem Schluss brachte, dass möglicherweise nicht das in PEGIDA drin ist, was außen auf PEGIDA drauf steht. Oder vielleicht gerade: patriotische Europäer. Doch dazu später.

Bachmanns Homepage war derart dilettantisch aufgebaut, dass die Täuschung sofort auffiel. Ein Foto-Studio, dessen Galerie (!) aus ganzen 13 (!!!) Fotos bestand! 13 Fotos, die überwiegend monothematisch zusammengestellt waren – nämlich aus dem Akt- und Nightclub-Bereich. Allerdings mit Mädchen, die entgegen der peinlich-billigen Aufmachung über die teuersten Körper verfügten. Das waren keine gewöhnlichen sächsi Sächsinnen aus Dresden, Pirna oder Freital, die auch mal nackt fotografiert werden wollten. Das waren „Premium-Girls“.

Ich hatte zum Abgleich die Seiten anderer PR- und Fotoagenturen besucht. Allen war eines gemeinsam: Alle arbeiteten multithematisch. Es gab Fotos von Kindern, Hochzeiten, Sportveranstaltungen, Werbefotos, Luftbilder, es gab Akte (von „normalen“ Mädchen, denen man dieses Normalsein auch ansah!), Porträits, Baudokumentationen, Reisefotografie, Kalender, Firmenportraits, Kunstfotografien, Fotos von Schwangeren, Fotos von Kulturveranstaltungen usw. Man ist als Foto- und PR-Agentur eben breit aufgestellt, weil man Geld verdienen muss. Zu jeder dieser Sparte konnte man einige Fotos ansehen, so dass pro Agentur leicht über einhundert Bilder zusammenkamen. Lutz Bachmanns Seite hatte zur Erinnerung: dreizehn Bilder. Aus nahezu einer einzigen Sparte.

Dennoch gab er dort (in einer kleinen, schlecht lesbaren Billigschrift) an, in den vergangenen Jahren „hart gearbeitet“ zu haben, um die Agentur zu etablieren und sei nun besonders aufgrund seiner Flexibilität bei den Kunden beliebt. Ein Witz, wenn man die Seite sah. Dann das Foto von Lutz Bachmann selbst: Die Stirn glänzte im Fotoblitz wie mit einer Speckschwarte eingerieben. Hier war kein „Profi“ am Werk, keiner, der in Südafrika Grafikdesign studiert hatte.

Unter „Services“ behauptet der vermeintliche Lutz Bachmann zwar, seine Dienstleistungen beinhalteten auch Hochzeiten, Events und sonstiges. Verwies dann aber wieder auf seine Galerie, die fast ausschließlich nackte Hintern und blanke Nippel zeigte. Dazu noch ein frontal aufgenommenes Kamel – vielleicht das spöttische Sinnbild für all die hinters Licht Geführten. Zu der billigen, stupiden Aufmachung vor einfachem, grauen Hintergrund dudelte eine Sound-Schleife aus tempo-gepitchten, qualitativ sehr schlechten mp3-House-Klängen.

Kurz: Die „Homepage“ war das Werk eines schnellen Nachmittages. Hier wurde nicht – wie Bachmann verkündete – jahrelang auf den Erfolg hingearbeitet. Mit solch einer Seite bekommt man keinen einzigen Auftrag. Der vermeintliche Bachmann tauchte auch auf einer Seite der Fotocommunity auf. Schließlich braucht der Mann Spuren im Netz.

Dort gab es ebenfalls angebliche Fotografien von ihm zu sehen. Allerdings deutlich mehr als auf seiner Agentur-Homepage. Die Fotos stammten alle aus den Jahren 2006 bis 2010. Es waren aber überwiegend die selben Motive – einige Fotos sogar exakt die von seiner Homepage. Das bedeutet, der studierte Fotokünstler Lutz Bachmann hatte sich in den vergangenen 5 Jahren, in denen er angeblich so „hart arbeitete“, nicht nur künstlerisch überhaupt nicht weiterentwickelt – er schien auch in den vergangenen 5 Jahren überhaupt keine neuen Fotos mehr geschossen zu haben. Beide Seiten bzw. Profile sind mittlerweile gelöscht.

http://www.hotpepperpix.de/foto/index.html

http://www.fotocommunity.de/fotograf/lutz-bachmann/799613

Mit einem Wort: Nichts an der Geschichte der PR-Agentur war wahr. Da aber auch nichts an der Geschichte mit der islamischen Morddrohung wahr gewesen sein konnte und LEGIDA quasi total an die PEGIDA-Kandare genommen worden war, fragte ich mich, was an PEGIDA überhaupt wahr war.

War Lutz Bachmann wirklich in Südafrika gewesen? Oder ist das ebenso erfunden wie seine PR-Agentur und die Morddrohung gegen ihn? Ist Lutz Bachmann überhaupt der, der er ist? Und wenn nicht – wer oder was ist er dann? Ein V-Mann? Wer sind die anderen Mitglieder des geheimnisvollen Orga-Teams, zu welchem offenbar jeder Kontakt fast unmöglich ist? Wieso wurde Katrin Oertel nach ihrem letzten Auftritt bei PEGIDA unter Polzeischutz weggebracht?

19. Oktober 2015

Am Montag stand ich also auf dem Theaterplatz, lauschte einer Veranstaltung, die jedem bürgerlichem Protest hohnlachte, und all dies war plötzlich wieder da. Die Worthülsen fielen mir auf, der „Kampf um den Erhalt der deutschen Kultur“ beispielsweise. Wurde der etwa hier ausgefochten? Nein, wurde er nicht. Keiner wird durch PEGIDA zum Komponisten. Keiner beginnt wegen PEGIDA, ein Instrument zu lernen, keiner wird wegen PEGIDA zum Dichter und Denker, keiner lernt sich deswegen in ein Kunsthandwerk ein, keiner wird wegen PEGIDA seinen Kindern eine christliche Erziehung zuteil werden lassen oder ihnen Grimms Märchen zum Einschlafen vorlesen, wenn er es bis jetzt nicht getan hat. Keiner wird wegen PEGIDA der Gossen- oder Fäkalsprache abschwören. Im Gegenteil: Durch Pirincci zog sie erst ein. Die Verteidigung der Kultur ist also eine pathetische Worthülse ohne Inhalt.

Und das Volk? Kann es wirklich Volk sein? Durch PEGIDA? Mitnichten! Ihm steht ein Orga-Team gegenüber, das ebenso geheimnisvoll, unzugänglich und intransparent ist, wie alle höheren Parteiebenen. Die Kommunikation findet fast ausschließlich elektronisch statt. Echte Begegnungen zwischen der Führungsebene und dem Volk sind nicht vorgesehen. Deshalb hat auch bei PEGIDA – genau wie im real existierenden Parteiensumpf – kein integerer, gewitzter, intelligenter und gebildeter Mensch die Chance, zu einer politischen Charakterfigur heranzuwachsen. Seit Jahr und Tag haben wir es bei PEGIDA mit einer Einöde aus farblosen Figuren zu tun, die sich wie beim Ringelreihen von Woche zu Woche ablösen und im Land die Runde machen. Mal spricht jener da, dann wieder dieser dort usw. Aber es ist ein Figurenkabinett aus viel zu wenigen. So wird das Volk nicht repräsentiert. Und wieso rief eigentlich kein Unbescholtener PEGIDA ins Leben? Wieso durfte es kein Kirchenmann sein, wieso kein geschasster Cellist, kein ehemaliger DDR-Sportler, wieso kein Mitglied eines Apotherkerverbandes oder einer islamkritischen Historikergruppe? Wieso musste es ein Ex-Knacki, ein Ex-Dealer, ein Ärsche- und Nippelfotograf, ein Hitlerbärtchen-Träger sein?

Und die Ergebnisse? An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen, heißt es. Also: Selbst wenn alles oben ausgeführte die bittere Wahrheit wäre, wäre es dennoch irrelevant, hätte man innerhalb dieses einen Jahres eine merkliche Veränderung der Situation hin zum Besseren erstritten. Doch das Gegenteil ist der Fall. Während PEGIDA spazierenging und redete, hatte die Regierung ein Jahr lang Zeit, Fakten zu schaffen. Butter bei die Fische: PEGIDA hat nicht die geringste Wirkung erzielt, nicht den geringsten Erfolg verzeichnet. Außer einem – und dies ist vielleicht die fatalste von allen: PEGIDA gab dem Volk – oder Teilen des Volkes – das (trügerische) Gefühl, es hätte eine Stimme. PEGIDA fing die Gefühle der Menschen ein, die Wut, die Fragen, die Unzufriedenheit, das Bedürfnis, sich hörbar zu machen und die Sehnsucht nach Nationalstolz. PEGIDA kanalisierte diese Emotionen und ließ sie dann – kontrolliert verpuffen… Im Nichts… Das scheint mir seit Montag die eigentliche Aufgabe von PEGIDA zu sein.

Gibt es weitere Indizien, dass PEGIDA gesteuert ist? Ja, es gibt sie.

Da wäre zunächst der Name. Das Akronym. Akronyme sind die typische Handschrift von (US-)Thinktanks. NATO ist so ein bekanntes Akronym. Oder ISIS. Isis – die ägyptische Totengöttin. Was für eine Assoziation mit dem islamischen Staat! Das Werk von Kreativen, von Werbetextern. Und ganz sicher nicht das Werk von ungebildeten, muslimischen Mord- und Räuberbanden.

Sollte Bachmann nicht auch aus der PR-Branche kommen? Natürlich. Der Schluss, dass das Akronym von ihm erfunden wurde, lag nahe. Ebenso wie das bekannte PEGIDA-Logo. Nur dass Bachmann eben in Wahrheit kein Werbemann gewesen sein kann.

Ist es nicht seltsam, dass schon zur ersten Demo, am 20. Oktober 2014, als noch keiner wusste, ob überhaupt jemand kommen würde, ob überhaupt eine Bewegung entstehen würde – ist es nicht seltsam, dass jemand, der einfach nur einen Protestmarsch anmeldete, dies unter dem werbesloganartigen, die Metaebene bedienenden Überbau „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ tut? Eines Slogans, der exakt jene Voraussetzungen erfüllte, um ein gut aussprechbares Akronym daraus zu konstruieren – Konsonant / Vokal / Konsonant / Vokal / Konsonant / Vokal? Hätte er nicht eigentlich Patriotische Deutsche gegen Islamisierung sagen müssen? Nur sprechen Sie das mal aus – PDGI. Das macht keinen Spaß.

Um von der überaus gelungenen Wortschöpfung PEGIDA abzulenken, wurde in den Medien wochenlang darauf herumgeritten, wie blöd und völlig misslungen dieser Name wäre. Wieder: eine Ablenkung. Denn PEGIDA ist genial. Phonetisch genial, weil gut auszusprechen, semantisch genial, weil noch frei von Bedeutung und daher offen, mit Bedeutung angefüllt zu werden. Inhaltlich ist PEGIDA wohl auch genial, weil keiner am Affront der offensichtlichen Zurückweisung von Nationalstaatlichkeit Anstoß nahm. Hier äffte der Narr das Volk. Denn was ist das, ein „patriotischer Europäer“? Doch wohl jemand, dessen Vaterland Europa heißt, oder?

Weiterhin wären da noch Bachmanns Aussprüche „Dresden zeigt wie’s geht“, „PEGIDA wirkt“ und „PEGIDA ist gekommen um zu bleiben“. Wem fielen dabei nicht die Slogans des größten Schaumschlägers des 21. Jahrhunderts – Barack Hussein Obama – ein? Kurze, knackige, griffige Redewendungen, gerade einfach genug, um im Adrenalinzentrum jedes Ottonormalsdödels einen kleinen Schub auszulösen.

Ach ja, und dann diese Führungsduos. Zuerst Bachmann und Oertel. Ein Mann und eine Frau. Ein Team. Wie in jedem Tatort, wie im asozialen Frühstücksradio und in jeder zweiten Nachrichtensendung. Indentifikations- und Projektionsfläche für Männlein und Weiblein. Alle mitnehmen. Keiner soll (darf) draußen bleiben. Nachdem Oertel weg war kam, wie Phönix aus der Asche – na wer…? Eine Frau, Tatjana Festerling. Alles wie nach Drehbuch. Alles wohlbekannte Muster, die keinem mehr auffallen, weil wir schon so sehr darauf konditioniert sind, dass wir sie bereits erwarten, anstatt sie zu hinterfragen.

Ist Bachmann also ein V-Mann? Logik und Indizien legen diesen Schluss zumindest nahe. Nur in diesem Licht ergibt alles, was an PEGIDA bislang kurios erschien, einen Sinn: die relative Wort- und Tatenlosigkeit der Regierung gegenüber PEGDA, die wohldosierten, wenngleich heftigen Provokationen der Medien  – stark genug, um Sichtweisen auf beiden Seiten zu verhärten, aber tatsächliche revolutionäre Zustände nicht ausbrechen zu lassen.

Bachmann hat das klug gemacht, hat immer wieder an die Vernunft appelliert, zu friedlichen Spaziergängen aufgerufen. Wie in der Klapsmühle: Um gegen irgendetwas zu sein, geht man mit dem Betreuer abends einmal gemütlich um den Block  spazieren. Die perfekte Vorlage dafür lieferte ohne Zweifel 1989. Man wird kalkuliert haben, dass die Menschen sich noch daran erinnern würden, dass sie es genau so wieder haben wollen würden, weil es für sie ein historisch seliger Moment war. Um die Täuschung vollkommen zu machen, empörte man sich über die Verwendung des Ausrufes „Wir sind das Volk!“ und lachte sich heimlich ins Fäustchen, wie wunderbar die Inszenierung funktionierte. Mit den eigenen Leuten am Start, die nur das umsetzen, was man ihnen auftrug, konnte im Prinzip nur sehr wenig schief gehen. Alles unter Kontrolle.

Wozu aber dieser Aufwand? Ganz einfach: um eines höheren Zieles Willen. Um die Demokratie abschaffen zu können ist es nötig, die Illusion, sie existiere weiterhin, über ihren eigenen Tod hinaus aufrecht zu erhalten und ihr Funktionieren noch eine Weile zu simulieren. Etwa so, wie man einen klinisch Toten mit ein paar Stromstößen noch ein wenig zucken lassen und Unkundigen damit noch vorhandenes Leben vortäuschen könnte. Was sollte sich zur Demokratie-Simulation besser eignen, als ein breiter, von oben geduldeter Volksprotest? In einer Diktatur gibt es so etwas nicht. Das weiß doch jeder. Steuert der Staat also ganz gezielt Massendemos, hält er die Massen – Befürworter wie Gegner der Bewegung – im Irrtum gefangen, kanalisiert Energien, die ihm gefährlich werden könnten und lässt sie, wie gesagt, im Nirwana verpuffen.

Aus strategischer Sicht ist das – man kann es nicht anders sagen – auf eine teuflische Weise genial; fast möchte man applaudieren, wenn es nicht so falsch wäre. Das Volk hat keine Ahnung, wie vollkommen es manipuliert wird, wie total unterlegen es ist. Man kann es daher nur wiederholen: Es gibt nur eines, das jetzt noch helfen kann.

Ihr

Marko Wild

Quelle: https://buergerstimme.com/Design2/2015/10/lutz-v-mann-von-pegida/

Gruß an die Aufdecker

Der Honigmann

Dschihad lockt deutsche minderjährige Mädchen an


Dem Dschihad in Syrien und Irak schließen sich aus Deutschland sogar schon Teenager an. Dem Verfassungsschutz sind 24 minderjährige Terrorkämpfer bekannt. Darunter auch romantische Mädchen.

Als Kämpfer ziehen nicht nur deutsche Jugendliche in den „heiligen Krieg“, den Dschihad, in Syrien und dem Irak, sondern auch Kinder. Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, sagte der „Rheinischen Post„: „Nach unseren Erkenntnissen sind mindestens 24 Minderjährige nach Syrien und in den Irak ausgereist.“ Der Jüngste sei 13 Jahre alt. Fünf Minderjährige seien inzwischen mit Kampferfahrung nach Deutschland zurückgekehrt.

Unter den Jugendlichen, die sich den Terroristen angeschlossen hätten, seien vier Mädchen. Sie „reisten mit der romantischen Vorstellung einer Dschihad-Ehe aus und haben junge Männer geheiratet, die sie als Kämpfer übers Internet kennengelernt hatten“, sagte Maaßen weiter.

Für Polizei und Verfassungsschutz sei es fast unmöglich, die Möchtegern-„Dschihadisten“ vor deren Ausreise zu identifizieren. „Wir erfuhren von manchen erst durch nachrichtendienstliche Erkenntnisse von Partnerdiensten oder weil Eltern ihre Kinder als vermisst meldeten“, sagte Maaßen der Zeitung.

„Jeder hatte Brüche in seinem Leben“

Laut Maaßen habe man die Entwicklung der jungen Leute genau analysiert. „Jeder von ihnen hatte Brüche in seinem Leben. Sie waren oft in der Schule gescheitert oder fühlten sich in ihrer Familie nicht zu Hause.“ Die Jugendlichen haben keinen gefunden, der sie anerkannte, und diese fehlende Anerkennung suchten sie nun im Dschihad.

„Die Radikalisierung erfolgt kompromisslos, wie etwa der Fall eines Pizzaboten aus Dinslaken zeigt, der als Selbstmordattentäter viele Menschen mit in den Tod riss.“ Der Verfassungsschutzpräsident betont, dass sich die Täter in Deutschland als „underdog“ gefühlt hätten. Nun feierte sie die Extremisten-Szene als Kämpfer des Islamischen Staates und als „Topdogs“.

Die Bundesregierung geht nach Medieninformationen mittlerweile davon aus, dass bis zu neun aus Deutschland stammende Selbstmordattentäter Anschläge im Irak und in Syrien verübt haben. Fünf solche Fälle würden als gesichert betrachtet, drei bis vier weitere geprüft.

Rund 100 Islamisten sind aus Syrien nach Deutschland zurückgekehrt, wie der Verfassungsschutzpräsident erst jüngst erklärt hatte. Sie seien ein „besonderes Sicherheitsrisiko“ und stünden daher unter der genauen Beobachtung von Polizei und Geheimdienst.

dpa/flo
http://www.welt.de/politik/deutschland/article132443424/Dschihad-lockt-deutsche-minderjaehrige-Maedchen-an.html
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Gruß an die Mädchen
TAKI