König der Juden, Putin, schämt sich anscheinend des Massakers in Jerusalem, während der triumphierende Netanjahu es als eine historische Ehre einstuft, der erste US-Botschafter in Jerusalem zu sein!


Obadja: 2 Siehe, ich habe dich gering gemacht unter den Heiden und sehr verachtet. 7 Alle deine eigenen Bundesgenossen werden dich zum Lande hinausstoßen;


11 Zu der Zeit, da du wider ihn (deinen Bruder Jakob) standest, da die Fremden sein Heer gefangen wegführten und Ausländer zu seinen Toren einzogen und über Jerusalem das Los warfen, da warst du gleich wie deren einer.

15 Denn der Tag des HERRN ist nahe über alle Heiden. Wie du getan hast, soll dir wieder geschehen; und wie du verdient hast, so soll dir’s wieder auf deinen Kopf kommen.  16 Denn wie ihr auf meinem heiligen Berge (den Becher des Zorns) getrunken habt, so sollen alle Heiden täglich trinken; ja, sie sollen’s aussaufen und verschlingen und sollen sein, als wären sie nie gewesen. (Jeremia 25.15)

8 Und das Haus Jakob soll ein Feuer werden und das Haus Joseph eine Flamme, aber das Haus Esau Stroh; das werden sie anzünden und verzehren, daß dem Hause Esau nichts übrigbleibe;

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Was in  Jerusalem vor sich geht, ist biblisch – und blutig.

Folgendes ist eigenartig: Es ist das erste Mal, dass ich russische Medien sehe, die Antipathie gegen Israel zeigen – und dann Russia Today – Putins Regierungs-Website.

Russia Today 14 May 2018:   55 palästinensische Demonstranten, darunter sechs Kinder unter 18 Jahren, sind bei Demonstrationen am Tag der Einweihung der US-Botschaft in Jerusalem durch israelisches Feuer getötet worden, teilte das palästinensische Gesundheitsministerium am Montag mit.

 Mehr als 2.700 Demonstranten wurden in Gaza an dem gewalttätigsten Tag des sechswöchigen Großen Marsches der Rückkehr verletzt. Laut Angaben des Ministeriums sind am Montag 203 Kinder und 78 Frauen verwundet.

“Keine Lösung”: Israelische Kräfte werden weiterhin Palästinenser “massakrieren”, sagt Professor der RT

US “völlig unbekümmert über den Verlust  palästinensischer Leben” – ehemaliger UNHCR-Beamter bei der RT

Wie “Nazis, die im Zweiten Weltkrieg starben”: Israelischer Minister weist die Opfer der Proteste in Gaza ab – RT

Das ist  Staatsterror“: Gegner und Verbündete kritisieren Israel über den Einsatz von Gewalt im Zuge der Botschaftsbewegung – RT

Schreckliche ‘israelische’ Kriegsverbrechen ‘in Gaza müssen jetzt enden, sagt  Menschenrechtsbeobachter  – RT.

Kommentare
Im folgenden Video feiert Trump – der Chabad Lubawitscher – zusammen mit seiner Chabad Lubawitscher-Tochter, Ivanka, und seinem Chabad-Schiegersohn, Jared Kushner, die Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem, indem er um “Gottes Segen” für Jerusalem und die USA betet. (Wir wissen, dass sein Freimaurer-“Gott” Luzifer und  hier und hier   ist).
In diesem Video dankt auch ein triumphierender Netanjahu Trump – und denkt, dass dieses Ereignis mit Israels Nachbarländern Frieden schaffen werde – während gleichzeitig ein Massaker draußen stattfindet!!

Und dann die unverschämteste Aussage: Netanjahu erzählt triumphierend dem ersten US-Botschafter in Israel, dass ihm eine historische Ehre zu Teil  werde: Der erste US-Botschafter in Jerusalem zu sein!
Netanyahu schliesst damit, dass er “Gottes” Segen für Jerusalem wünscht (Und wir wissen, dass der Gott des Pharisäismus / Judaismus / Zionismus … gemäß Jesus Christus    (Johannes 8:44) – und Harold Rosenthal Satan ist.

 Israel wurde von den Rothschilds (Siehe Jahre 1895-1957) gegründet und Jerusalem wurde 1829 von den Rothschilds gekauft und hier.
Der Gott, von dem die Freimaurer Trump und Netanyahu sprechen, ist nicht der Vater Jesu Christi.

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 Hier ist die Erklärung: Die jüdische Elite hält zusammen an ihrem gemeinsamen Ziel fest: Das Armageddon der Gog-Magog (Hesekiel 38,39) Zerstörung Israels, die von  der  Chabad Lubavitsch Elite gewollt ist, um das Kommen des jüdischen Antichristen-Messias, ben David, zu provozieren, der die Welt mit eisernem Zepter zu regieren (Psalm 2: 9).

Hier ernennt Chabad Rebbe Schneerson faktisch Netanyahu zu ben Josef, um das Kommen von Ben David durch  Krieg zu beschleunigen (Armgeddon)

Nun, wie kann Israel seiner eigenen Sicherheit so sicher sein, dass es es wagt, die Palästinenser immer wieder zu massakrieren?
 Times of Ierael 14 Febr. 2018: Würde der Iran Israel angreifen, würde Moskau an der Seite des jüdischen Staates stehen, sagte ein russischer Beamter diese Woche, Tage nachdem eine im Iran hergestellte Drohne Israel aus Syrien infiltrierte und von der IDF abgeschossen wurde.

“Im Fall einer Aggression gegen Israel werden nicht nur die Vereinigten Staaten an Israels Seite stehen – auch Russland wird auf der Seite Israels sein”, sagte der stellvertretende Botschafter Russlands in Israel Leonid Frolow. “Viele unserer Landsleute leben hier in Israel, und Israel ist im Allgemeinen eine freundliche Nation, und deshalb werden wir keine Aggression gegen Israel zulassen.”

Tatsache ist, dass Trump, seine jüdische Tochter Ivanka und ihr jüdischer Ehemann und Trump-Berater alle Chabad Lubawitscher sind. Wladimir Putin ist es auch. Ja, Putin ist Jude und  wurde zum König der Juden ernannt. Er  ist Chabad Lubawitscher im Banne von Chabad Rabbi Berel Lazar. Sie sind alle Spieler im selben Bühnenspiel, das von den Chabad Lubawitsch – den Herrschern der Welt – inszeniert wird. Aber sie werden ihrerseits vom Schöpfer der Welt (Matt. 5: 17-21, Lukas) orchestriert, ohne ihn zu kennen.

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Quelle

Gruß an den Honigmann

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TA KI

 

 

„Lösung“ des Nahostkonflikts auf Google-Art: IT-Riese eliminiert ‚Palästina‘ aus Kartenservice


Screenshot

Google hat Palästina von seiner Kartenansicht Google Maps gelöscht und es mit Israel ersetzt. Für diesen Schritt erntet der Konzern nun heftige Kritik aus aller Welt. Der Journalistenverband Palästinas wirft Google vor, sich mit Israel verbündet zu haben, um Geschichte und Geographie zu verfälschen. Die Entscheidung von Google widerspreche internationalen Normen und Abkommen.

Der Journalistenverband Palästinas veröffentlichte eine Mitteilung, in der er den von Google getroffenen Beschluss energisch verurteilte. Die Rede sei von einem israelischen Komplott mit dem Ziel, Geschichte und Geographe zu verfälschen.

„Das israelische Regime versucht, seinen Namen einem Staat zu geben, der für künftige Generationen als legitim gelten soll, und damit den Namen Palästinas für immer zu löschen“, hieß es in der Stellungnahme.

Die palästinensischen Journalisten wiesen darauf hin, dass die Entscheidung von Google das Recht des palästinensisches Volkes auf sein Heimatland verletze, und dass es ein fruchtloser Versuch sei, das Gedächtnis der Palästinenser und Araber sowie der ganzen Welt zu manipulieren.

Außerdem rief die palästinensische Organisation den IT-Riesen auf, die jüngsten Veränderungen in seinem Kartenservice rückgängig zu machen, da sie gegen alle internationalen Normen und Abkommen verstoßen würden.

Weltweite Kritik

Die Entscheidung Googles gegenüber Palästina schlug in sozialen Netzwerken hohe Wellen. Die palästinensischen Twitter- und Facebook-Nutzer forderten mit Hilfe eines Hashtags, den US-Konzern mit Sanktionen zu belegen. Die meisten von ihnen meinten auch, dass man weder Karten noch weitere Belege brauche, um die arabische Identität der palästinensischen Gebiete zu beweisen.

So kann man den Nahost Konflikt natürlich auch lösen. Google löscht einfach Palästina von der Landkarte.https://www.middleeastmonitor.com/20160804-google-slammed-for-removing-palestine-from-its-maps/ 

Photo published for Google slammed for removing Palestine from its maps

Google slammed for removing Palestine from its maps

The Palestinian Journalists‘ Forum has denounced Google for deleting the name of Palestine from its maps and replacing it with Israel. In a statement released yesterday, the forum said Google’s…

middleeastmonitor.com

Dear @googlemaps why Palestine doesn’t exist in Google Maps? u know that Palestine is the legal country in the facto and the jure, right?

 

Aunque Google te borre de sus mapas jamás serás borrado de nuestra memoria.
Viva @Palestina Libre

Quelle : https://rsvdr.wordpress.com/2016/08/09/loesung-des-nahostkonflikts-auf-google-art-it-riese-eliminiert-palaestina-aus-kartenservice/

 

Gruß an Holger Greiner

 

TA KI

Netanyahu versichert, er werde den Palästinensern „keinen (Quadrat)Meter“ Boden übergeben


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Netanyahu versichert, er werde den Palästinensern „keinen (Quadrat)Meter“ Boden übergeben

 

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu versicherte heute, er werde den Palästinensern „keinen Quadrat)Meter“ Boden übergeben, wie es in einem Paket von Maßnahmen der USA von ihm verlangt (erbeten) wird, um die Situation in der Zone zu beruhigen.

„Es wird keinen Transfer von Territorium an die Palästinenser geben, nicht 40.000 qm, nicht 10.000, nicht einen“

, bekräftigte Netanyahu auf einem Treffen mit Ministern seiner Partei, der Likud, das dem Ministerrat vorausging, und von dem der Nachrichtendienst Ynet berichtet. […]

 

Die Ausbreitung der Gewalt läßt den Ausbruch einer dritten Intifada befürchten, was die US-amerikanische Diplomatie veranlasst hat, einen Weg zum Abbau der Spannungen zu suchen.
John Kerry und Mahmud Abbas – Am Dienstag hat Außenminister John Kerry mit Netanyahu und dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas bei Treffen in Jerusalem und Ramallah ein Maßnahmenpaket zur Beruhigung der Gemüter angesprochen, zu dem die Forderung (Bitte) gehört, Israel möge Gebiete der von ihm kontrollierten Zone C im Westjordanland […] den Palästinensern übergeben.

Dieser Vorschlag rief sofort den Widerstand der nationalistischeren Minister hervor; und Unterrichtsminister Naftali Bennet von der Partei Jüdisches Heim machte den Premierinister auf ernsthafte Konsequenzen aufmerksam, wenn er ihn akzeptieren sollte. Wie lokale Medien berichteten, sagte Bennet schließlich vor einer Gruppe von Anhängern aus seiner Partei, er habe „Netanyahu einen Schuss zwischen die Augen verpasst“, um ihn zu überzeugen, auch nicht einen einzigen Meter abzutreten. Netanyahu hat allem Anschein nach mit einer parlamentarischen Koalition von 61 Abgeordneten, dem Minimum für eine absolute Mehrheit, den Vorschlag von Kerry abgelehnt und arbeitet auf den Rat der Armee hin an anderen Vereinbarungen mit wirtschaftlichen Charakter.

Bau von Wohnungen (für Palästinenser) – Eine dieser Vereinbarungen ist zum ersten Mal die Gewährung von Lizenzen für einen Mobiltelefondienst der dritten Generation. Palästinensische Quellen erklärten gegenüber EFE, der Zweck der Überlassung von Boden, nach einigen Medien von 2%, sei es, den schweren Mangel an Baugrund für den Wohnungsbau zu mildern, der zur Zeit im besetzten Westjordanland herrscht.
Das hängt damit zusammen, dass Israel, das die Zone C und damit den größten Teil des Westjordanlandes kontrolliert, (auch) jede Baugenehmigung bzw. jeden Gebrauch von Boden durch die Palästinenser kontrolliert. Quelle:

Übersetzung: K. Nebauer

Quelle: http://uncut-news.ch/israel/netanyahu-versichert-er-werde-den-palaestinensern-keinen-quadratmeter-boden-uebergeben/

Gruß an die Palästinenser

 

Wurde das Geheimnis um den Verbleib der Bundeslade gelüftet???


In dieser Kapelle soll die Bundeslade liegen

Sie soll magische Fähigkeiten gegen das Böse haben. Doch der Verbleib der Bundeslade ist eines der größten Geheimnisse der Menschheit. Eine Theorie besagt, dass sie sich in Äthiopien befindet.In der alten Kapelle der Kirche der Heiligen Maria von Zion in Axum soll angeblich die Bundeslade mit den zehn Geboten liegen.

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Es ist noch Nacht, als sich ein Pilgerzug ganz in Weiß gekleideter Gläubiger in völliger Stille zu einer kleinen Kapelle im Hochland Nordäthiopiens aufmacht. Der orangefarbene Vorhang am Eingang weht leicht im Wind, dann treten mehrere Priester mit Zeremonienschirmen heraus. In der Mitte ist ein Geistlicher in einem prächtig verzierten roten Umhang auszumachen, der eine mit einem schwarzen Tuch abgedeckte Truhe auf dem Kopf trägt: Eine Kopie der Bundeslade, oder des „Tabot“, wie die legendäre Reliquie in dem Land am Horn von Afrika genannt wird.

Dann ziehen rund 1000 Menschen langsam in einer Prozession durch die alte Kaiserstadt Axum. Wie fast alle der rund 45 Millionen orthodoxen Christen in Äthiopien sind sie überzeugt, dass die originale Bundeslade in der Kapelle gleich neben der Kirche der Heiligen Maria von Zion aufbewahrt wird. Sie zählt zu den heiligsten Gegenständen der Menschheit.

Die Truhe wurde der Bibel zufolge unter Anleitung von Moses, möglicherweise um 1440 v. Chr., nach genauen Anweisungen Gottes gebaut: „Macht eine Lade aus Akazienholz; dritthalb Ellen soll die Länge sein, anderthalb Ellen die Breite und anderthalb Ellen die Höhe. Du sollst sie mit Gold überziehen inwendig und auswendig, und mache einen goldenen Kranz oben umher. (…) Und mache Stangen von Akazienholz und überziehe sie mit Gold und stecke sie in die Ringe an der Lade Seiten, dass man sie damit trage“, heißt es in 2. Mose, Kapitel 25.

Die Bundeslade sollte die Steintafeln mit den zehn Geboten beinhalten, die Moses von Gott auf dem Berg Sinai empfangen hat. Ihr wurden magische Kräfte gegen das Böse zugesprochen: So sollte sie fähig sein, Berge einzuebnen und ganze Armeen zu töten. Nach der Zerstörung des Salomonischen Tempels in Jerusalem, Anfang des 6. Jahrhunderts v. Chr., verschwand die Bundeslade spurlos – und ihr Aufenthaltsort gehört zu den großen Rätseln der Geschichte.

„Wir wissen einfach, dass sie hier ist“

Hollywood hat sich mit der verschollenen Truhe ebenso beschäftigt wie Archäologen, Wissenschaftler und Verschwörungstheoretiker. In den 1980er Jahren war Indiana Jones der „Jäger des verlorenen Schatzes“, 1992 veröffentlichte der britische Autor Graham Hancock seinen Bestseller „Die Wächter des heiligen Siegels – auf der Suche nach der verschollenen Bundeslade“ (Original: The sign and the seal), in dem er die These vertritt, dass das Relikt in Äthiopien zu finden sei.

„Wir wissen einfach, dass die Bundeslade in Äthiopien ist“, sagt Zemikael Brhane, der Diakon der Kirche. Schon vor 3000 Jahren sei sie nach Axum gekommen. „Gott selbst hat dieses Land auserwählt – und Axum ist unsere heiligste Stadt“, betont der Geistliche und schlägt seinen weißen Umhang über die Schulter.

Menelik, der Sohn der Königin von Saba und des Königs Salomon, soll die Truhe der Legende zufolge aus Jerusalem mitgebracht haben. So steht es im äthiopischen Nationalepos, dem Kebra Negast („Vom Ruhm der Könige“) aus dem 14. Jahrhundert. Demnach war die in der Bibel erwähnte Königin von Saba gebürtig aus dem heutigen Äthiopien. Sie hieß Makeda, war schwarz, wunderschön, sehr reich – und suchte nach Weisheit. Als sie von der Weisheit Salomons hörte, reiste sie nach Jerusalem, wo sie mehrere Monate blieb und den König becircte. Die beiden Regenten zeugten ein Kind.

Auf Menelik I. gründet auch die salomonische Kaiserdynastie, die das Reich am Horn von Afrika drei Jahrtausende lang regiert hatte. Der letzte der äthiopischen Kaiser war der charismatische Haile Selassie (1892-1975). Im Jahr 1965 ließ er zwischen der alten und der neuen Kirche St. Maria von Zion die Stein-Kapelle erbauen, in der die Bundeslade seither angeblich aufbewahrt wird.

Abba Gebre Meskel tritt aus dem kleinen Gotteshaus hinaus auf den Vorplatz. Er ist wie alle äthiopischen Mönche in ein gelbes Gewand gehüllt und spricht am Zaun kurz mit mehreren Gläubigen. Hinaus darf er nicht: Der Geistliche hat sich verpflichtet, die Bundeslade bis zu seinem Tod unablässig zu bewachen. Der heute 56-Jährige ist seit 30 Jahren der Hüter des „Tabot“.

Einer der wenigen Nicht-Geistlichen, die mit dem Wächter sprechen durften, ist Ephrem Brhane. Der 30-Jährige beschäftigt sich leidenschaftlich mit der Geschichte seines Heimatlandes und führt Touristen und Gläubige aus aller Welt zu den Sehenswürdigkeiten von Axum.

„Der Mönch hat mir erzählt, dass er sich als einer der glücklichsten Menschen der Welt fühlt“, sagt Brhane. „Abba Gebre Meskel ist zu 200 Prozent überzeugt, dass es sich um die echte Bundeslade handelt – sie habe nicht nur die genaue Form, die in der Bibel beschrieben wird, sondern strahle auch eine ungeheure Kraft aus.“

Der Hüter schläft angeblich nur zwei Stunden pro Tag. Er isst eine einzige Mahlzeit um sieben Uhr abends, meist ein einfaches Gericht aus dem typischen Fladenbrot Injera und Bohnen. 22 Stunden lang betet er immer wieder an der stets mit einem prächtigen Stoff verhüllten Bundeslade, die in einem der sieben Zimmer der Kapelle aufbewahrt wird. Kurz vor seinem Tod bestimmt er einen Nachfolger.

„Die Menschen im Westen brauchen immer sichtbare Beweise, aber wir Äthiopier müssen die Bundeslade nicht sehen, um zu wissen, dass sie hier ist – wir spüren es einfach“, sagt Diakon Zemikael Brhane. Auch das langjährige Oberhaupt der orthodoxen Kirche Äthiopiens, Abune Paulos (1935-2012), hatte keinen Zweifel, dass die Reliquie in seiner Heimat ist. «Sie befindet sich bei uns in Axum», sagte der Kirchenfürst 2009 überraschend nach einer Audienz bei Papst Benedikt XVI. in Rom. Äthiopien sei der Thron der Bundeslade, seit Hunderten von Jahren. «Das Gesegnete bleibt. Das Heilige bleibt. Die Bundeslade ist nicht von Menschenhand gemacht. Sie ist ein Geheimnis.»

Aber warum Äthiopien? Das ostafrikanische Land war das erste in Sub-Sahara-Afrika, das christianisiert wurde – und zwar bereits im 4. Jahrhundert. Dies geschah unter der Regierung des axumitischen Königs Ezana, der um 350 zum Christentum übertrat. Damals erlebte das axumitische Reich gerade seine größte Blüte. Noch heute zeugen monumentale Stelen, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehören, von der großen Bedeutung des einstigen Königreichs. Mittlerweile ist die Stadt größtenteils verfallen. Sie wirkt – wie so viele Orte in Äthiopien, wo Bauern noch mit hölzernen Ochsenkarren die Felder bestellen – tatsächlich geradezu biblisch.

Weil das Dach der Kapelle seit einigen Jahren undicht ist, wird derzeit gleich nebenan ein neues Gotteshaus mit einer goldenen Kuppel gebaut. „Irgendwann wird der Mönch den Original-Tabot nachts in die neue Kapelle tragen – aber wann das geschehen wird, weiß niemand“, erklärt Diakon Zemikael. „Am nächsten Tag wird er es dann der Welt verkünden.“

Die Gläubigen ziehen unterdessen in ihrer nächtlichen Prozession durch Axum. Sieben Tage im Monat wird jeweils um 4.30 Uhr morgens eine Kopie des «Tabot» durch die Stadt getragen. Jede der rund 50 000 orthodoxen Kirchen des Landes bewahrt in ihrem Zentrum eine solche Kopie auf.

Existenz wird ein Rätsel bleiben

Aber nur in Axum ist es wegen der Heiligkeit des Ortes verboten, Moscheen für die muslimischen Mitbürger zu bauen. Eine erstaunliche Vorschrift angesichts der Tatsache, dass fast die Hälfte der 94 Millionen Äthiopier dem muslimischen Glauben angehört.

Nur die Kerzen, die die Menschen in der Hand halten, beleuchten die Hütten, die schlafenden Tiere am Straßenrand und die antiken Stelen der Kaiserstadt. Ein magischer Zeitsprung: Nichts erinnert daran, dass die Welt sich im 21. Jahrhundert befindet. Die Gläubigen singen unablässig ein Gebet in der uralten Liturgiesprache Ge’ez. Sie bitten um die Vergebung ihrer Sünden und darum, Äthiopien und die ganze Welt zu schützen. Dann wird auf dem Gelände der Kirche die Messe zelebriert, während der Himmel sich langsam bleich erhellt und die Sonne hinter den Hügeln einen neuen Tag ankündigt.

Da niemand außer dem Hüter je in die Nähe der Bundeslade darf, wird ihre Existenz ein Rätsel bleiben. Abenteurer, Forscher und Gläubige werden aber weiter nach ihr suchen, in Israel, Jordanien und Äthiopien – vermutlich vergeblich. Wer den Zauber und die spirituelle Macht Axums einmal erlebt hat, beginnt jedoch möglicherweise selbst daran zu glauben, dass es die Bundeslade wirklich gibt – im Hochland Äthiopiens, in einer kleinen Kirche, bewacht von einem einzigen Mönch.

Anmerkung ZZA: Dieser Artikel ist zwar in typischer Lügenpresse Jargon verfasst worden, beinhaltet aber definitiv einen wahren Kern. Wenn man die Wahrheit vertuschen will, dann mach sie öffentlich und gleichzeitig lächerlich. Ein alter Trick.

Quelle: http://zeit-zum-aufwachen.blogspot.de/2015/07/in-dieser-kapelle-soll-die-bundeslade.html

Gruß an das wahre heilige Land

TA KI

Israel boykottiert UNO-Untersuchungsbericht zum Gaza-Krieg 2014


pro-israel-demonstranten-am-montag-vor-dem-uno-sitz-in-genf-Israel hat die Vorstellung des UNO-Berichtes über Kriegsverbrechen im Gaza-Krieg vom Sommer 2014 boykottiert. UNO-Botschafter Eviatar Manor blieb der Präsentation durch die Untersuchungskommission im UNO-Menschenrechtsrat am Montag in Genf demonstrativ fern.

Israel hatte den UNO-Bericht zum Gaza-Krieg im Juli und August 2014 – offizielle israelische Bezeichnung: „Operation Protective Edge“ (deutsch etwa: „Operation Schutzlinie“ oder „Operation Fels in der Brandung“) – als voreingenommen und politisch motiviert kritisiert.

Er sei von einer „notorisch einseitigen Institution“ verfasst worden, teilte das Aussenministerium in Jerusalem vergangene Woche mit. Damit ist der UNO-Menschenrechtsrat gemeint. Der palästinensische UNO-Botschafter Ibrahim Khraishi lobte den Bericht am Montag dagegen als ausgewogen.

Deutliche Worte fand die Präsidentin der Untersuchungskommission, die New Yorker Richterin Mary McGowan Davis, die den Bericht vorstellte. Die Feindseligkeiten des vergangenen Jahres hätten im Gazastreifen ein nie da gewesenes Ausmass an Leid erzeugt.

Ein Jahr sei vergangen, aber der Wiederaufbau zerstörter Häuser komme wegen der Blockade des Gazastreifens durch Israel nicht voran. Die Abschottung habe ausserdem katastrophale Auswirkungen auf die Moral der palästinensischen Bevölkerung, wo sich Frustration und Verzweiflung weiter ausbreiteten, sagte McGowan Davis.

Sie prangerte auch die Straflosigkeit bei Verstössen gegen das humanitäre Völkerrecht und die Menschenrechte an; dies betreffe alle Ebenen.

Israel setzte nach Erkenntnissen der UNO-Untersuchungskommission Bomben von hoher Sprengkraft und Reichweite in dicht bevölkertem Gebiet ein. Die internationale Gemeinschaft forderte Präsidentin McGowan Davis deshalb auf, Richtlinien zur Begrenzung solcher Waffen durchzusetzen.

Jüdische Organisationen fordern Unparteilichkeit

Der jüdische Weltkongress (WJC) und dutzende pro-israelische Nichtregierungsorganisationen reagierten am Montag und forderten in einer gemeinsamen Erklärung eine gerechtere Behandlung für Israel. Vor dem UNO-Sitz in Genf demonstrierten ausserdem rund tausend Personen und nannten den UNO-Gaza-Bericht „parteiisch“ und „beschämend“.

Quelle: http://www.bzbasel.ch/schweiz/israel-boykottiert-uno-untersuchungsbericht-zum-gaza-krieg-2014-129292148

Gruß an die Palästinenser

TA KI

Netanjahu ruft Europas Juden zur Auswanderung auf


Die Terroranschläge von Kopenhagen erschüttern die Welt. Ein Ziel war eine Synagoge. Benjamin Netanjahu fordert nun alle europäischen Juden zur Ausreise nach Israel auf.

Nikolai Karasew

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Juden in Europa nach den Terroranschlägen auf ein Kulturcafé und eine Synagoge in Kopenhagen zur Auswanderung in den jüdischen Staat aufgerufen. „Juden wurden auf europäischem Boden ermordet, nur weil sie Juden waren“, sagte Netanjahu während einer Kabinettssitzung in Jerusalem.

„Diese Terrorwelle wird weitergehen.“ Er wende sich an die Juden in Europa: „Israel ist eure Heimstätte.“ Auf die Anschläge in Paris im Januar, bei denen auch vier Juden getötet worden waren, hatte Netanjahu bereits mit einem ähnlichen Aufruf reagiert.

„Allen Juden Frankreichs, allen Juden Europas sagte ich: Israel ist nicht nur der Ort, wohin ihr Euch beim Gebet wendet, der Staat Israel ist Eure Heimstatt“, sagte Netanjahu nach den Anschlägen von Paris. Zugleich forderte Netanjahu Frankreichs Präsidenten François Hollande auf, die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen vor jüdischen Einrichtungen weiter aufrecht zu erhalten.

Juden in Dänemark unter Schock

Die jüdische Gemeinde in Kopenhagen steht nach dem Anschlag auf eine Synagoge in der Innenstadt unter Schock. Dabei war ein 37-Jähriger Mann jüdischen Glaubens getötet worden, der wegen einer Bar Mitzwa vor dem Gotteshaus Wache hielt. „Ich bin schockiert. Alle sind schockiert“, sagte der Vorsitzende der Gemeinde, Dan Rosenberg Asmussen, dem dänischen Fernsehen.

„Das ist das, was wir immer befürchtet haben. Und das, wovor wir die ganze Zeit gewarnt haben, dass es in Dänemark passieren könnte.“ Bei zwei Attentaten in der dänischen Hauptstadt waren am Samstag und in der Nacht zum Sonntag zwei Menschen getötet und fünf verletzt worden, bevor die Polizei den mutmaßlichen Attentäter am frühen Morgen erschoss. Vor der Attacke auf die Synagoge hatte der Täter auf ein Kulturcafé gefeuert, in dem der schwedische Mohammed-Karikaturisten Lars Vilk an einer Veranstaltung zur Meinungsfreiheit teilnahm.

Quelle: http://www.welt.de/politik/ausland/article137471074/Netanjahu-ruft-Europas-Juden-zur-Auswanderung-auf.html

Gruß an die Völker Europas

TA KI

Palästinenser wenden sich an Den Haag


Nach dem Scheitern einer Nahost-Resolution im Uno-Sicherheitsrat wollen sich die Palästinenser beim Internationalen Strafgerichtshof über die israelische Besatzung beschweren. Israel droht mit Vergeltung.

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Ramallah/Jerusalem/New YorkPalästinenserpräsident Mahmud Abbas hat am Mittwoch die notwendigen Papiere für einen Beitritt zum Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) unterzeichnet.

Er unterschrieb nach einer Dringlichkeitssitzung in Ramallah das Rom-Statut und 19 weitere internationale Verträge, wie palästinensische Medien berichteten. Abbas reagierte damit auf die Ablehnung einer Nahost-Resolution durch den UN-Sicherheitsrat.

„Wir werden jeden Tag auf unserem Land angegriffen, bei wem sollen wir uns beschweren?“, fragte Abbas. Der UN-Sicherheitsrat habe die Palästinenser enttäuscht. Deshalb wende man sich jetzt an den Strafgerichtshof.

Zahlen und Fakten zum Gaza-Streifen

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Mit einer Ratifizierung des Rom-Statuts ist das Gericht für Verbrechen in Palästina einschließlich des Gazastreifens zuständig. Israelis müssen befürchten, wegen der Besatzungspolitik in den Palästinensergebieten strafrechtlich verfolgt zu werden. Im Rahmen der im April gescheiterten Friedensverhandlungen hatten die Palästinenser diesen Schritt bisher unterlassen.

Israel verurteilt den Schritt als Versuch eines „Diktats“

Auch die im Gazastreifen herrschende Hamas könnte allerdings vor dem Gericht in Den Haag – etwa wegen Raketenangriffe auf zivile Ziele in Israel – zur Verantwortung gezogen werden. Darauf zielte auch der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in seiner ersten Reaktion auf den Schritt.

Netanjahu verurteilte den Beitritt der Palästinenser zum Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) als Versuch eines „Diktats“. „Wer sich vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag fürchten muss, ist die Palästinenserbehörde selbst“, sagte Netanjahu. Sie habe schließlich eine Einheitsregierung mit der Hamas gebildet, „einer Terrororganisation, die wie (die Terrormiliz) Islamischer Staat Kriegsverbrechen begeht“.

Man werde israelische Soldaten vor einer Strafverfolgung schützen. „Auch diesen Versuch eines Diktats werden wir abblocken, so wie wir die Initiative der Palästinenser im UN-Sicherheitsrat blockiert haben“, sagte der Regierungschef. Sein Land werde nicht näher beschriebene „Vergeltungsmaßnahmen“ ergreifen.

 

Was der Beitritt zum IStGH für Nahost bedeutet

Ein Sprecher des US-Außenministeriums warnte, der Schritt der Palästinenser sei „kontraproduktiv“. Er werde nichts dazu beitragen, „das Streben des palästinensischen Volks nach einem souveränen und unabhängigen Staat voranzutreiben“, sagte der Sprecher, Edgar Vasquez.

Am Vortag hatten die USA bereits ihre Haltung zu den Ansinnen Palästinas bekräftigt. „Wir haben die Resolution nicht etwa deswegen abgelehnt, weil wir mit dem Status Quo zufrieden wären“, sagte die amerikanische UN-Botschafterin Samantha Power. „Wir stimmten dagegen, weil…Frieden von harten Kompromissen kommen muss, die am Verhandlungstisch entstehen.“ Die Resolution sei „zutiefst unausgewogen“ und berücksichtige Israels Sicherheitsbedenken nicht.

US-Finanzhilfen für Israel und die Palästinensergebiete

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Der palästinensische UN-Botschafter Riad Mansur sagte indes: „Unsere Bemühungen hatten das ernsthafte und echte Ziel, die Tür zum Frieden zu öffnen. Leider ist der Sicherheitsrat nicht dazu bereit, diese Botschaft zu hören.“

Die Mitgliedschaft beim Internationalen Strafgerichtshof könnte ein Zwischenschritt auf dem Weg hin zu einer Anerkennung eines Palästinenserstaats sein. 2012 gewährten die Vereinten Nationen Palästina bereits den Status eines Nichtmitglieds mit Beobachterstatus. Dadurch haben die Palästinenser die Möglichkeit, Dutzenden internationalen Verträgen und Behörden beizutreten.

Der Beitritt zum IStGH bedeutet einen Wandel von einem gespannten hin zu einem offen feindseligen Verhältnis zwischen Abbas und Israel. Die palästinensische Seite könnte das Gericht nutzen, um die Rechtmäßigkeit des israelischen Siedlungsbaus in den besetzten Gebieten anzufechten und ein Verfahren wegen Kriegsverbrechen voranzutreiben.

Israel ist strikt gegen die Anerkennung Palästinas. Stattdessen will die Regierung in Jerusalem in Verhandlungen die Bedingungen einer Zwei-Staaten-Lösung klären. Die Gespräche dazu liegen allerdings seit dem Frühjahr weitgehend brach. Stattdessen verstärkten sich die Spannungen.

Quelle: http://www.handelsblatt.com/politik/international/internationaler-strafgerichtshof-was-der-beitritt-zum-istgh-fuer-nahost-bedeutet/11175448-2.html

Gruß an die Palästinenser

TA KI

Christen entdecken Synagoge aus Zeiten Jesus


auf-diesem-kalksteinblock-wurde-vermutlich-die-thora-verlesen-Bei Bauarbeiten an einem Pilgerzentrum in Israel machen Christen einen unglaublichen Fund: Sie stoßen auf eine Synagoge aus biblischen Zeiten. Jesus Christus hat dort vermutlich sogar selbst gepredigt.

Einige würden es als Glück bezeichnen, andere als Zufall. Für Pater Eamon Kelly ist es „Vorsehung“. Auf einem Grundstück seiner katholischen Ordensgemeinschaft am Westufer des israelischen Sees Genezareth machten Archäologen den unglaublichen Fund: Wo eigentlich ein christliches Pilgerzentrum der Legionäre Christi entstehen sollte, stießen die Wissenschaftler auf eine Synagoge aus dem ersten Jahrhundert. Sie ist eine von insgesamt sieben in Israel und auf der ganzen Welt.

Jesus verbrachte fast sein gesamtes Leben in der Region

„Das ist die erste freigelegte Synagoge, in der Jesus gepredigt hat“, sagt Kelly. Viele würden Jesus für gewöhnlich mit Bethlehem oder Jerusalem verbinden, dabei habe er fast sein gesamtes Leben im heutigen Norden Israels verbracht, sagt der Geistliche. „80 Prozent des öffentlichen Lebens von Jesus haben hier stattgefunden“, betont Kelly und zeigt mit einer Handbewegung auf die Region Galiläa. Der Pater steht dabei auf den Ruinen der antiken Stadt Magdala, der Heimat von Jesus wohl bekanntester weiblicher Jüngerin Maria Magdalena.

Auch nach Ansicht von Experten ist es sehr wahrscheinlich, dass Jesus in der jüngst freigelegten Synagoge gepredigt haben könnte. Magdala war bis zur Entstehung Tiberias‘ die einzige Stadt am Westufer des Sees Genezareth. Sollte Jesus, wie es das Neue Testament besagt, in den verschiedenen Synagogen der Region Galiläa gelehrt und gepredigt haben, so hätte er Magdala nicht ausgelassen. Die Stadt lag auf der wichtigen Handelsroute Via Maris.

Zudem waren Synagogen zu Jesus Zeit nicht nur Orte des Gebets, sondern auch ein Treffpunkt für die Menschen. „Wenn also ein neuer Rabbi oder Prediger in die Stadt kam, dann konnte man ihn hier antreffen“, sagt Kelly mit Blick auf die 2000 Jahre alten Steine.

Quelle:http://www.t-online.de/nachrichten/wissen/archaeologie/id_72286188/christen-entdecken-synagoge-aus-zeiten-jesus-christus-in-israel.html

Gruß an die „passenden“ Funde

TA KI

Angewidert gibt Russland offiziell auf, so zu tun, als gäbe es einen “Dialog” mit dem Anglo-Zionistischen Empire


Übersetzung von “Disgusted, Russia officially gives up any pretense of “dialog” with the AngloZionist Empire”

Vorbemerkung:  Es wäre schön gewesen, für die deutsche Version dieses Textes die Zitate aus der Rede Putins einer offiziellen Übersetzung zu entnehmen, so wie dies auf Englisch möglich war. Leider gibt es keine solche Übersetzung. Die Zitate in der deutschen Version sind eine eigene Übersetzung aus dem Englischen.

Liebe Freunde,

die ganze Rede von Präsident Putin vor beiden Kammern des Parlaments ist jetzt online verfügbar, und da es ein sehr langer Text ist, werde ich ihn hier nicht re-posten. Was ich hier tun will, ist, Eure Aufmerksamkeit auf vier wörtliche Ausschnitte aus dieser Rede zu lenken, deren wichtigste Teile ich fett markiere.

Der größte Teil der Rede ging um wirtschaftliche und innenpolitische Fragen, aber ich glaube, diese vier Punkte und insbesondere die Formulierungen, die Putin dabei gebraucht, “erzählen die Geschichte”, wie die Haltung des Kreml zum Westen heute wirklich ist. Seht selbst:

1) Die Krim ist für immer russisch:

Es war ein Ereignis von besonderer Bedeutung für das Land und das Volk, den die Krim ist, wo unser Volk lebt, und die Halbinsel hat für Russland eine strategische Bedeutung, als die spirituelle Quelle der Entwicklung einer vielfältigen, aber soliden russischen Nation und eines zentralisierten russischen Staates. Es war auf der Krim, in der antiken Stadt Chersonesus oder Korsun, wie die alten russischen Chronisten es nannten, wo Großprinz Wladimir getauft wurde, ehe er das Christentum nach Rus brachte.

Zusätzlich zu der ethnischen Ähnlichkeit, der gemeinsamen Sprache, gemeinsamen Elementen ihrer materiellen Kultur, einem gemeinsamen Gebiet, obwohl seine Grenzen damals nicht gekennzeichnet waren, und einer entstehenden gemeinsamen Wirtschaft und Regierung war das Christentum eine mächtige, einigende spirituelle Kraft, das dabei half, die unterschiedlichen Stämme und Stammesbünde der riesigen ostslawischen Welt bei der Schaffung einer russischen Nation und eines russischen Staates einzubinden. Dank dieser spirituellen Einheit sahen sich unsere Vorväter zum ersten Mal und für immer selbst als eine vereinte Nation. All dies erlaubt es uns, zu sagen, dass die Krim, das antike Korsun oder Chersonesus, und Sewastopol unschätzbaren zivilisatorischen, ja, gar einen sakralen Wert für Russland besitzen, wie der Tempelberg in Jerusalem für die Gläubigen des Islam und des Judentums. Und genau so werden wir es immer sehen.

2) Russland wird niemals eine Kolonie der EU:

Im Übrigen hat Russland bereits einen größeren Beitrag geleistet, der Ukraine zu helfen. Lassen sie mich wiederholen, dass russische Banken bereits etwa 25 Milliarden Dollar in der Ukraine investiert haben. Im letzten Jahr verlängerte das russische Finanzministerium einen Kredit im Wert von weiteren 3 Milliarden Dollar. Gazprom sorgte für weitere 5,5 Milliarden Dollar für die Ukraine und bot sogar einen Abschlag, den niemand sonst bot, und verlangte vom Land nur, 4,5 Milliarden zu zahlen. Zählen Sie dies Alles zusammen, und Sie erhalten 32,5 bis 33,5 Milliarden Dollar, die erst vor kurzem zur Verfügung gestellt wurden.

Natürlich haben wir das Recht, Fragen zu stellen. Wofür diese ukrainische Tragödie? War es nicht möglich, alle Themen, selbst die umstrittenen, durch Gespräch zu lösen, innerhalb eines rechtlichen Rahmens und auf legitime Art? Aber jetzt wird uns gesagt, dies sei in Wirklichkeit kompetente, ausgewogene Politik, der wir uns fraglos und mit verbundenen Augen fügen sollten.

Das wird niemals geschehen. Wenn für einige europäische Länder Nationalstolz eine längst vergessene Idee ist und Souveränität zuviel des Luxus – für Russland ist wahre Souveränität absolut überlebensnotwendig.

3) Das Empire war Russlands Todfeind schon lange vor der Krim

Wir erinnern uns gut, wie, und wer, damals, fast offen, Separatismus unterstützt hat, ja, sogar offenen Terrorismus in Russland, wer sich auf Mörder bezog, deren Hände blutbesudelt waren, nichts Anderes als Rebellen, und wer ihnen hochklassige Empfänge ausrichtete. Diese “Rebellen” haben sich in Tschetschenien erneut gezeigt. Ich bin sicher, die örtlichen Strafverfolgungsbehörden werden sich angemessen um sie kümmern. Sie arbeiten gerade daran, einen weiteren terroristischen Überfall zu eliminieren. Wir sollten sie dabei unterstützen.

Lassen Sie es mich wiederholen, wir erinnern uns an hochklassige Empfänge für Terroristen, die Kämpfer für Freiheit und Demokratie genannt wurden. Damals haben wir erkannt, das die Gegner dreister werden und ihr Verhalten zynischer und aggressiver, je weiter wir zurückweichen und je mehr Nachsicht wir üben.
Trotz unserer beispiellosen Offenheit damals, unserer Bereitschaft, in allen, auch den sensibelsten Fragen, zusammzuarbeiten, trotz der Tatsache, dass wir – und Sie alle wissen das und erinnern sich daran – unsere früheren Gegner als enge Freunde, gar als Verbündete sahen, war die Unterstützung des Separatismus in Russland über den großen Teich hinweg, Unterstützung durch Informationen, politische und finanzielle Unterstützung und Unterstützung durch Spezialeinheiten – absolut offensichtlich und ließ keine Zweifel mehr daran, dass sie Russland gerne dem jugoslawischen Drehbuch des Zerfalls und der Zerstückelung folgen lassen würden. Mit allen tragischen Folgen für das russische Volk.

Das hat nicht funktioniert. Wir liessen das nicht zu.

So, wie es für Hitler nicht funktioniert hat, mit seinen Ideen des Völkerhasses, als er sich aufmachte, um Russland zu zerstören und uns hinter den Ural zurückzudrängen. Jeder sollte sich daran erinnern, wie das endete.

4) Russland lässt sich nicht einschüchtern

Niemand wird jemals militärische Überlegenheit über Russland erlangen. Wir haben eine moderne und kampfbereite Armee. Wie man es jetzt sagt, eine höfliche, aber respekteinflössende Armee. Wir haben die Kraft, den Willen und den Mut, unsere Freiheit zu verteidigen.

Wir werden die Vielfalt der Welt schützen. Wir sagen den Menschen im Ausland die Wahrheit, damit jeder das wahre, nicht das verzerrte und falsche Bild Russlands sehen kann. Wir werden Geschäfts- und humanitäre Beziehungen aktiv unterstützen, wie auch wissenschaftliche, pädagogische und kulturelle. Wir werden dies auch dann tun, wenn einige Regierungen versuchen, um Russland einen neuen eisernen Vorhang zu ziehen.

Wir werden uns nie auf den Pfad der Selbstisolierung, der Xenophobie, der Verdächtigungen und der Suche nach Feinden begeben. All das ist ein Zeichen der Schwäche, wir aber sind stark und zuversichtlich.

Meiner Meinung nach sehen wir hier ein großes “Coming-Out”. Aus einer Reihe von Gründen hatten Putin und Außenminister Lawrow in der Vergangenheit entschieden, solches nicht zu sagen, aber schon seit einigen Monaten konnten wir sehen, wie sich auf russischer Seite zunehmend ein Gefühl tiefer Abscheu manifestierte. Heute ist es endlich wirklich ans Tageslicht getreten.

Es ist überdeutlich, dass Russland die USA für einen arroganten Rüpel hält, den Russland aufhalten kann, und dass Russland in den Regimes, die in der EU an der Macht sind, Kolonien ohne Stimme sieht. Gleichermaßen klar ist die Tatsache, dass die Russen die Nase voll davon haben, sich irgendjemand im Westen gegenüber zu verteidigen oder an dessen Vernunft zu appellieren. Die Amerikaner sind zu arrogant, den Europäern fehlt das Rückgrat.

Anders als die Amerikaner, reden Russen immer mit ihren Feinden, und irgendeine Form des “Gesprächs” mit dem Westen wird es weiterhin geben. Aber es ist ziemlich offensichtlich, dass der Kreml jede Hoffnung aufgegeben hat, durch irgendeine Art von Dialog etwas zu erreichen. Ab jetzt wird sich Russland vor allem auf einseitiges Handeln verlassen. Und weil Russen nie drohen, werden diese Handlungen die westliche Plutokratie immer schockieren und überraschen.

Ich habe es schon viele Male gesagt: das Anglo-Zionistische Empire hat einen wirklichen Krieg gegen Russland begonnen, einer, in dem militärische Gewalt weniger bedeutet als der Informationskrieg, aber dennoch ein wirklicher Krieg. Was das Empire vermutlich nicht begriffen hat, ist, dass dieser Krieg kein kurzer sein wird, sondern ein langer. Und während das Empire die meisten seiner Waffen bereits gebraucht hat, hat die russische Seite mit ihren Abwehrmassnahmen gerade erst begonnen. Das wird ein langer Krieg, und er wird erst enden, wenn eine der beiden Seiten grundlegend scheitert und zusammenbricht.

Am ersten März dieses Jahres schrieb ich einen Text mit dem Titel “Obama hat die Dinge in der Ukraine gerade wesentlich verschlimmert – jetzt ist Russland zum Krieg bereit“. Russland hat diesen Krieg nicht gewollt, er wurde ihm zu einer Zeit aufgezwungen, als es nicht bereit war. Dennoch hat Putin uns alle heute davon in Kenntnis gesetzt, dass Russland sich weigert, sich zu unterwerfen, dass es die Herausforderung annimmt, und dass es sich durchsetzen wird.

Der Saker

Quelle: http://www.vineyardsaker.de/russland/angewidert-gibt-russland-offiziell-auf-so-zu-tun-als-gaebe-es-einen-dialog-mit-dem-anglo-zionistischen-empire/#more-1615

Gruß an die heiligen Stätten der Welt

TA KI

Israels Regierung zerbricht – Neuwahlen in Sicht


Eigentlich sollten sich Israels Premier Benjamin Netanjahu und Finanzminister Yair Lapid zusammenraufen. Doch ihr Treffen endet im Eklat. Ihre Koalition ist am Ende, Neuwahlen sind in Sicht.

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Spätestens wenn man so über seinen Boss spricht, ist klar, dass man seinen Hut nehmen will. Premier Benjamin Netanjahu handle „ohne jede Rücksicht auf nationale Interessen. Die Bedürfnisse der weiten Öffentlichkeit stehen auf seiner Prioritätenliste an letzter Stelle.“ Diese Worte stammen nicht von Israels Oppositionsführer, sondern von Finanzminister Yair Lapid – Gründer und Vorsitzender der Partei Yesch Atid.

Bis Montagnacht war sie der größte und wichtigste Koalitionspartner Netanjahus. Der sparte nach dem lang erwarteten Treffen mit seinem Schatzmeister ebenfalls nicht an Kritik: Die schlimmste aller Optionen sei es, „eine Regierung aufrechtzuerhalten, deren Politik von ihren eigenen Ministern untergraben wird“, gab der Premier bekannt. Zumindest in einer Sache waren Lapid und Netanjahu sich einig: Die Regierung ist nach knapp zwei Jahren an ihrem Ende angelangt.

Israel steuert schnurstracks auf Neuwahlen zu, die spätestens in fünf Monaten stattfinden müssen – außer Netanjahu gelingt es noch in letzter Sekunde, einen neuen Koalitionspartner zu gewinnen, um Lapids Stimmen zu ersetzen. Doch die meisten Beobachter halten das für unwahrscheinlich.

Widersprüche der Parteien belasteten das Verhältnis

Die Krise bahnte sich seit langer Zeit an, schließlich war die Zusammensetzung der Koalition für Netanjahu nie leicht. Von Anfang an drohten die Widersprüche in den Programmen der fünf Partner das problematische Bündnis zum Platzen zu bringen. Auf der einen Seite lautete das Motto der national-religiösen Partei Jüdisches Heim, dass es nie einen Palästinenserstaat geben dürfe. So forderte sie folgerichtig den massiven Ausbau der Siedlungen.

Andererseits waren die Friedensverhandlungen mit den Palästinensern und die Zwei-Staaten-Lösung der wichtigste Programmpunkt von Justizministerin Tzipi Livni und ihrer „Bewegung“. Zuletzt explodierten die Spannungen rund um ein Gesetz, mit dem Netanjahu Israel zum Nationalstaat des jüdischen Volkes erklären wollte – wohl auch, um seine rechte Wählerschaft kurz vor Vorwahlen zu besänftigen. Die ist sehr von ihm enttäuscht: Auf Druck Livnis und Lapids schränkte Netanjahu bislang den Siedlungsbau ein und entließ zig palästinensische Häftlinge.

Nun drohte die dezidiert säkulare Agenda Yair Lapids, der dafür sorgen will, dass auch ultraorthodoxe Juden Wehrdienst leisten, das historische Bündnis zwischen Netanjahu und den Ultraorthodoxen endgültig zu zerstören. Ohne deren Unterstützung kann der Premier jedoch nicht darauf hoffen, auch Israels nächster Regierung vorzustehen. Und so entschied Netanjahu sich anscheinend, dem langen Leiden ein Ende zu machen und Israels Wähler an die Urnen zu bitten.

Versöhnungstreffen wird zu Kriegserklärung

Das spätnächtliche Treffen mit Lapid im Amt des Premiers in Jerusalem, ursprünglich als versöhnliche Geste beschrieben, mutierte binnen weniger Minuten zu einer offenen Kriegserklärung an Netanjahus charismatischsten Widersacher. Der Premier stellte seinem Finanzminister fünf Ultimaten, von denen jedes allein wahrscheinlich genügt hätte, um Lapid dazu zu bewegen, seinen Hut zu nehmen.

So soll der Schatzmeister unverzüglich der Armee Gelder zur Verfügung stellen und jede Kritik am Bau von Wohneinheiten im umstrittenen Ostjerusalem fortan für sich behalten. Deren Bau hatte zuletzt das Verhältnis zu den USA erheblich beeinträchtigt. Zudem soll Lapid das Nationalstaat-Gesetz Netanjahus kritiklos unterstützen – obschon er gefordert hatte, die Rechte und Gleichheit nicht jüdischer Staatsbürger explizit festzuhalten.

Doch am schwierigsten dürfte Netanjahus Forderung gewesen sein, Lapids Leuchtturmprojekt auf Eis zu legen: Lapid, der in den Wahlen als Verteidiger des israelischen Mittelstands aufgetreten war, wollte kommendes Jahr junge Paare beim Kauf ihrer ersten Wohnung von der Mehrwertsteuer befreien, um so die Wohnungsnot in Israel zu lindern. Ohne diesen Programmpunkt kann Lapid kaum Erfolge vorweisen.

Nur wenige hatten damit gerechnet, dass die Koalition schon jetzt auseinanderbricht, denn eigentlich sollte keiner der Koalitionspartner Wahlen anstreben. Meinungsumfragen sagen fast allen erhebliche Stimmenverluste voraus – allen voran Netanjahu, dessen Beliebtheit mit 38 Prozent einen Tiefpunkt erreicht hat. Doch Lapid – noch vor einem Jahr Hoffnungsträger der Opposition – ist noch unbeliebter. Und dem Oppositionsführer und Vorsitzenden der Arbeiterpartei, Jitzchak Herzog, trauen nur 19 Prozent zu, Netanjahu zu ersetzen.

Bleiben zwei potentielle Nutznießer von Neuwahlen. Der eine ist Naftali Bennett, Netanjahus ehemaliger Bürochef und heute Vorsitzender der Siedlerpartei Jüdisches Heim. Ihm soll der Premier bereits den prestigeträchtigen Posten des Verteidigungsministers versprochen haben. Und der ehemalige Kommunikationsminister Mosche Kahlon, der bereits jetzt als „Wunderkind“ der nächsten Wahlen gehandelt wird. Der Falke wurde dank seiner Reform des Handymarktes einer der beliebtesten Politiker im Land und verabschiedete sich am Höhepunkt seiner Popularität aus Netanjahus Regierung und Partei.

Nun will er mit einer eigenen Partei kandidieren, vielleicht sogar mit der Unterstützung anderer beliebter Funktionäre, die Netanjahus Likud aus Frust über dessen Kurs in den vergangenen Monaten verließen. In der Opposition befürchten deswegen viele, Israel könnte auch nach den nächsten Wahlen kein wirklicher Wandel bevorstehen – sondern nur ein weiterer Ruck nach rechts.

Quelle: http://www.welt.de/politik/ausland/article134922121/Israels-Regierung-zerbricht-Neuwahlen-in-Sicht.html

Gruß an den Wandel

TA KI

Der schwächste Papst aller Zeiten


Oder ist es ein Zeichen der Stärke, dass Franziskus die Bischöfe auf der vatikanischen Familiensynode über Sexualmoral der Kirche beraten lässt? Die Geschichte einer bewussten Selbstentmachtung.


Keine einsamen Entscheidungen mehr: Franziskus bindet die Bischöfe in die Regierung der Kirche ein

Einer der bemerkenswertesten Sätze, die Papst Franziskus in seiner Schrift „Evangelii gaudium“ formuliert hat, beschäftigt sich mit der Ohnmacht des Vatikans. Er findet sich gleich im ersten Kapitel. Franziskus schreibt über den Einfluss von Lehrtexten, die der Heilige Stuhl in die Welt schickt. Eigentlich belegen solche Dokumente den Anspruch Roms, die Kirche zentralistisch führen zu können, disziplinarisch und spirituell. In den Glanzzeiten des Vatikans feierte sich in ihnen der Primat des Papstes selbst. Die Zeiten haben sich geändert.

Franziskus schreibt: „Ich weiß sehr wohl, dass heute die Dokumente nicht dasselbe Interesse wecken wie zu anderen Zeiten und schnell vergessen werden.“ Das Oberhaupt einer der größten Religionsgemeinschaften der Welt hält fest, dass die Lehrdokumente seiner Behörde kaum noch Wirkung auf die Gläubigen besitzen. Als sei das ganz selbstverständlich.

Die Katholiken bestaunen derzeit die Machterosion des Vatikans. Es ist ein Prozess, der schon vor Franziskus begonnen, mit ihm aber zusätzliche Dynamik erhalten hat. Wenn sich heute im Vatikan knapp zweihundert Kardinäle und Bischöfe zu einer Synode versammeln, wird in erster Linie über die Zukunft der katholischen Sexual- und Familienethik debattiert.

Zugleich aber werden die theologischen Kompetenzen zwischen Zentrale und Filialen neu verhandelt. Kirchenhistorisch gesehen erlebt das alte Papsttum derzeit eine Krise. Und niemand scheint das mehr zu begrüßen als der Papst selbst.

Wenn man den theologischen Einfluss des Petrusamtes über die Jahrhunderte hinweg als vereinfachende Kurve eines Diagramms zeichnen wollte, hätte sie die Form eines Berges: Nach schweren Anfängen erlebte es, mit kleineren Rückschlägen, einen langen Aufstieg – und steckt seit einiger Zeit in der Rezession.

Petrus erscheint in der Apostelgeschichte nur als eine Führungsfigur unter vielen. Streitpunkte wurden in der christlichen Urgemeinde kollegial beraten. So entschieden über die Frage, ob nur Juden oder auch Heiden getauft werden können, weder Paulus noch Petrus noch sonst eine prägende Persönlichkeit, sondern die versammelten Christen in Jerusalem auf dem sogenannten Apostelkonzil.


Apostelfürsten: Petrus (links) und Paulus, wie der Maler El Greco sie sah (Ölgemälde von ca. 1590)

Apostelfürsten: Petrus (links) und Paulus, wie der Maler El Greco sie sah (Ölgemälde von ca. 1590)

Die Nachfolger Petri, die Bischöfe von Rom, beanspruchten, weil ihr Sitz in der Hauptstadt des römischen Weltreiches lag, schon früh zumindest einen Ehrenvorrang gegenüber anderen Oberhirten. Letztlich schaffte es aber erst Gregor der Große (ca. 540-604), die Idee eines echten Papsttums durchzusetzen. Die wichtigsten theologischen Entscheidungen der frühen Christenheit, von der Kanonisierung des Neuen Testaments bis zur Formulierung des Glaubensbekenntnisses, waren da bereits gefallen.

Seit dem Mittelalter erlebte das Papsttum nicht nur den Aufstieg zu einem weltlichen Machtfaktor, sondern etablierte sich auch als letzte theologische Instanz. Eine Entwicklung, deren Höhepunkt die Dogmatisierung der lehrmäßigen Unfehlbarkeit des Papstes auf dem Ersten Vatikanischen Konzil 1870 darstellte. Es war die Spitze des Berges.

Die Gegenbewegung begann im 20. Jahrhundert, als die Päpste parallel zum Siegeszug der Demokratien in aller Welt mit Verfahren der Mitbestimmung zu experimentieren begannen. Das Zweite Vatikanum relativierte die Rolle des Heiligen Stuhles, in dem es die lehramtliche Kompetenz der Gemeinschaft der Bischöfe besonders betonte. Das Ideal der Kollegialität gehört zu den Gründen, aus denen die ultrakonservativen Piusbrüder das Vatikanum bis heute nicht anerkennen.

Der sinkende Einfluss des Heiligen Stuhls in theologischen Fragen kommt auch in Äußerlichkeiten zum Ausdruck: Die Päpste legten monarchisierende Attribute ab, die Sänfte, die weißen Handschuhe, die Tiara. Dazu passt eine fortschreitende Entsakralisierung der Amtsinhaber, die beim Rücktritt Benedikts XVI. endgültig sichtbar wurde.


Der frisch gewählte Papst Paul VI. wird am 30. Juni 1963 auf dem Petersplatz mit der Tiara gekrönt. Heute tragen die Nachfolger Petri die dreireifige Papstkrone nicht mehr; seit Benedikt XVI. wird sie auch nicht mehr im Wappen geführt

Der frisch gewählte Papst Paul VI. wird am 30. Juni 1963 auf dem Petersplatz mit der Tiara gekrönt. Heute tragen die Nachfolger Petri die dreireifige Papstkrone nicht mehr; seit Benedikt XVI. wird sie auch nicht mehr im Wappen geführt

Das lehramtliche Machtvakuum an der Spitze der Kirche ist theologisch gewollt. Es soll dem Volk – den Priestern und Laien – einen größeren Handlungsspielraum öffnen. Der geht noch weit über die Teilhabe während der ersten christlichen Jahrhunderte hinaus, weil es damals noch keine bewährten Verfahren der Willensbildung, ja überhaupt keine Öffentlichkeit im modernen Sinn gab. Damit der Spielraum noch besser genutzt werden kann, hat Papst Franziskus wichtige theologische und strukturelle Voraussetzungen geschaffen.

Zu ersteren gehört seine Entscheidung, die vom Zweiten Vatikanischen Konzil formulierte „Hierarchie der Wahrheiten“ zum Leitgedanken katholischer Verkündigung zu machen. Die Idee besagt sinngemäß, dass es wichtige und nicht ganz so wichtige Lehren gibt. Die großen Versprechen des Christentums wie die Nähe Gottes, die Vergebung der Sünden oder die Auferstehung sind demnach für einen Katholiken vorrangig gegenüber moralischen Detailfragen wie dem Kondomverbot. Das eröffnet Diskussionsmöglichkeiten.

Der Größte von euch soll euer Diener sein

Matthäus 23,11

Auf einen der heftigsten Streitpunkte der Familiensynode angewendet, den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen, heißt das zum Beispiel: Die Unauflöslichkeit der Ehe bleibt unangetastet; über die praktischen Folgen im seelsorgerischen Alltag kann man reden. So lässt sich Traditionalismus in Kernfragen mit Pragmatismus beim Kleingedruckten verbinden.

Dem entspricht auf struktureller Ebene die Ausweitung der Entscheidungsprozesse nicht nur auf die Bischöfe, sondern letztlich auf so viele Gläubige wie möglich. „Eine übertriebene Zentralisierung kompliziert das Leben der Kirche und ihre missionarische Dynamik, anstatt ihr zu helfen“, schreibt Franziskus in „Evangelii Gaudium“. „Ich lade alle ein, wagemutig und kreativ zu sein in dieser Aufgabe, die Ziele, die Strukturen, den Stil und die Evangelisierungsmethoden der eigenen Gemeinden zu überdenken.“

Im Herbst schickte er zur Vorbereitung der Familiensynode einen Fragebogen zur Sexualethik an Geistliche und Laien. Die Antworten, die eine wachsende Kluft zwischen Lehre und Lebenswirklichkeit belegten, wurden eingearbeitet in das Arbeitspapier der Bischofssynode. Die Erfahrungen der Basis bilden nun den Bezugsrahmen für die moraltheologischen Verhandlungen. Die Synodenteilnehmer werden zu Sachwaltern der Anliegen der Laien, zu Mandatsträgern.

Der Ablauf römischer Synoden erinnert ohnehin an eine UN-Vollversammlung. Die Bischöfe verlesen vier- bis achtminütige Statements, die simultan übersetzt und zu Zwischen-, Diskussions- und Beschlussvorlagen zusammengestellt werden. Am Ende gibt der Papst die Ergebnisse in Gestalt eines synodalen Schreibens heraus.


Die bisher letzte Bischofssynode in Rom fand im Oktober 2012 statt, noch unter Papst Benedikt XVI. Sie beschäftigte sich mit dem Thema Neuevangelisierung

Die bisher letzte Bischofssynode in Rom fand im Oktober 2012 statt, noch unter Papst Benedikt XVI. Sie beschäftigte sich mit dem Thema Neuevangelisierung

Im selbst gewählten Niedergang des päpstlichen Einflusses, der mehr Kollegialität, Mitbestimmung und Subsidiarität ermöglichen soll, spiegelt sich die Logik des Evangeliums: „Der Größte von euch soll euer Diener sein“ (Mt 23,11). Geht der Prozess weiter, könnte sich der Heilige Stuhl aus bestimmten Diskussionen eines Tages ganz zurückziehen. Franziskus hat schon einmal angedeutet, dass nicht alle Details des Katholizismus von Rom geregelt werden müssten.

Glaubt man einigen der Synodenteilnehmer, könnte das bereits für die Sexualethik gelten. In diesem Jahr werden sowieso noch keine Entscheidungen erwartet: Die Bischofsversammlung ist nur als Vorbereitung gedacht für eine noch größere „Ordentliche Generalversammlung“ zum Thema im Herbst 2015. Aber auch die könnte, heißt es, eher allgemeine Linien vorgeben, die dann von den nationalen Bischofskonferenzen für ihre jeweiligen Länder und Kulturen konkret ausgelegt werden müssten. Das hieße auf Dauer wohl: weniger Dokumente aus Rom. Aber die werden ja sowieso rasch vergessen, sagt der Papst.

Quelle: http://www.welt.de/kultur/article132916348/Der-schwaechste-Papst-aller-Zeiten.html

Gruß an die Satansbraten des Vatikan und seinen Lakaien

Israel bekommt neue Munition – aus den USA


usrael munition

Zwischen der US-Regierung und Jerusalem kriselt es zwar wegen der Gaza-Offensive. Doch just dafür erhält Israel Munitionsnachschub für 750 Millionen Euro und beruft 16.000 Reservisten ein. Unterdessen wird wieder eine UN-Schule in Gaza getroffen.

Nur wenige Stunden nach dem tödlichen israelischen Beschuss eine UN-Schule Gaza haben die USA Israel mit neuer Munition versorgt. Die US-Regierung entsprach damit einer israelischen Anfrage vom 20. Juli, wie das Verteidigungsministerium in Washington mitteilte. US-Verteidigungsminister Chuck Hagel habe die Lieferung drei Tage später genehmigt. Pentagonsprecher John Kirby sagte, es habe sich um eine „rein ministerielle Entscheidung“ gehandelt, eine Billigung des Weißen Hauses sei nicht nötig gewesen.

Die USA stünden für die Sicherheit Israels ein, sagte Kirby. Es sei für die nationalen Interessen der USA „entscheidend“, Israel dabei zu helfen, seine Fähigkeit zu einer „starken und reaktiven Selbstverteidigung“ zu entwickeln und aufrecht zu erhalten. Der Waffenverkauf stehe mit diesen Zielen im Einklang. Ein Teil der Munition im Wert von umgerechnet rund 750 Millionen Euro stammt aus einem Zwischenlager der US-Armee auf israelischem Boden, sie steht den israelischen Streitkräften im Notfall zur Verfügung.

Die US-Regierung hat in den vergangenen Tagen ungewöhnlich scharfe Kritik an der israelischen Offensive im Gaza-Streifen geübt. Am vergangenen Sonntag hatten US-Präsident Barack Obama und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu miteinander telefoniert. In einer trockenen Mitteilung des Weißen Hauses hieß es anschließend: „Der Präsident wiederholte die ernsthaften und wachsenden Bedenken angesichts der steigenden Opferzahlen unter palästinensischen Zivilisten und Israelis und der sich verschlechternden humanitären Bedingungen in Gaza.“ Nicht nur Insidern ist bekannt, dass Obama und Netanjahu sich nicht besonders gut verstehen.

Mehr als 1300 Tote

Die israelische Armee hat unterdessen weitere 16.000 Reservisten mobilisiert. Damit steigt die Zahl der Reservisten, die seit Beginn der Gaza-Offensive am 8. Juli eingezogen wurden auf 86.000, wie eine Armeesprecherin mitteilte. Mit den neuen Kräften sollten die Bodentruppen entlastet werden. Die Regierung will in einer Sondersitzung über das weitere Vorgehen beraten.

Seit dem Beginn der israelischen Militäroffensive sind durch die israelischen Angriffe nach Angaben der palästinensischen Rettungskräfte mehr als 1350 Menschen getötet und mehr als 7300 verletzt worden. Bei den Opfern handelt es sich zum größten Teil um Zivilisten, darunter sehr viele Kinder. Auf israelischer Seite wurden 56 Soldaten und drei Zivilisten getötet.

Quelle: http://www.n-tv.de/politik/Israel-bekommt-neue-Munition-aus-den-USA-article13340411.html

Gruß an das Volk Amerikas- steht auf gegen eure ReGIERung

TA KI

Die Gräueltat der Juden


22.07.luftpost122.07.luftpost222.07.luftpost322.07.luftpost422.07.luftpost522.07.luftpost6Quelle: http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_13/LP10614_220714.pdf

Gruß an die Unschuldigen

TA KI

„Sie haben beim Juden gekauft! Wir wachen“


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Klebezettel mit Judenhetze

judenaufkleber

Kleiner Aufkleber, große Wirkung: Vor dem Zweiten Weltkrieg verteilten die Nazis kleine Sticker mit Propaganda-Texten an Schaufenstern oder Telefonzellen. In Frankfurt ist eine Sammlung dieser Hetz-Aufkleber zu sehen und man erfährt, wie kreativ sich die Juden gewehrt haben.

„Sie haben beim Juden gekauft! Wir wachen“ steht auf einem Klebezettel oder „Hotel Kölner Hof. Judenfrei“: Es waren die Nationalsozialisten, die die so genannten Spuckis – also Aufkleber zum Anlecken – nach dem Ersten Weltkrieg als Mittel entdeckten, um ihre politischen Parolen zu verbreiten. Und so klebten die Spuckis mit judenfeindlichen Sprüchen bald auf S-Bahnhöfen oder an Schaufenstern.
Das blieb nicht ohne Gegenwehr: Mit juristischen Mitteln, mit Artikeln, Broschüren, durch Aufklärungsveranstaltungen und schließlich auch mit eigenen Klebezetteln trat der „Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens“ der antisemitischen Agitation entgegen.

judenticket

„War je ein großer Geist Antisemit?“

Er versuchte, Täter zu überführen, er informierte die Mitglieder, er forderte dazu auf, Klebezettel in der Eisenbahn direkt dem Stationsvorsteher zu melden und er intervenierte an Schulen und bei Schulbehörden, wenn dort Aufkleber verbreitet wurden.

Er wandte sich sogar an die Reichsbank, damit Banknoten, die Aufkleber oder Aufschriften trugen, nicht länger im Zahlungsverkehr gültig waren. Außerdem druckte der Centralverein eigene Klebezettel, die er unter den Mitgliedern bewarb und verteilte. „War je ein großer Geist Antisemit?“, ließ der Centralverein zum Beispiel auf einen Zettel drucken.

„Hallo Idiot!“

Bis heute sind Aufkleber, die Ende des 19. Jahrhunderts auf den Markt kamen, ein günstiges Mittel, um kurze Parolen öffentlich zu verteilen. „Schöner Leben ohne Schuldkult“ heißt es zum Beispiel auf einem antisemitischen Aufkleber der Gegenwart. Und es sind nicht mehr nur Juden, die Ziele von rechtsradikalen Angriffen werden: Heutzutage wird immer wieder die ethnische, religiöse und kulturelle Vielfalt und die Vielfalt der Lebensformen in Deutschland infrage gestellt.
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Wobei auch heute solche Angriffe nicht unwidersprochen bleiben: In manchen Gegenden und Stadtvierteln tobt geradezu ein Zettelkrieg. Ein Teil der Abwehrstrategie ist Ironie. Berühmt wurde der mit „Hallo Idiot!“ überschriebene Brief eines türkischstämmigen Studenten, der ein diskriminierendes Anschreiben der NPD persifliert und inhaltlich in sein Gegenteil verkehrt.
juden deutschlands unglück

Die Ausstellung

Das Museum für Kommunikation zeigt in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Antisemitismusforschung erstmals mehrere Hundert solcher Marken aus der Sammlung Wolfgang Haney. Die Ausstellung erzählt mit bisher weitgehend unbekannten Exponaten eine Alltagsgeschichte der Judenfeindschaft und der Gegenwehr vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute.

Wolfgang Haney wurde 1924 als Kind einer jüdischen Mutter in Berlin geboren. Bereits als Kind beschäftigte er sich mit Münzen und historischen Geldscheinen. Er war im Nationalsozialismus unterschiedlichen Repressalien ausgesetzt, seine Mutter überlebte in einem Versteck. In den 1990er Jahren wurde er auf judenfeindliche Postkarten aufmerksam und begann diverse Antisemitica wie die Spuckis zu sammeln.

Gruß an das fahrende Volk
TA KI

Papst lädt Peres und Abbas überraschend nach Rom ein


Katholisches Kirchenoberhaupt bereist Nahen Osten

Franziskus in Bethlehem

Papst Franziskus hat Israels Staatschef Schimon Peres und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas überraschend zu einem Friedensgebet in den Vatikan eingeladen. Die beiden sollten „gemeinsam mit mir ein intensives Gebet erheben und von Gott das Geschenk des Friedens erflehen“, sagte Franziskus bei einer Freiluftmesse in Bethlehem. „Ich biete mein Haus im Vatikan an, um dieses Gebetstreffen zu beherbergen“. Abbas nahm die Einladung an.

Bei der Messe mahnte der Papst eine Zwei-Staaten-Lösung an und geißelte die Ausbeutung von Kindern. Im Vorfeld des Papst-Besuch nahm die Polizei 26 Menschen fest.

Alle ersehnten den Frieden, sagte der Papst in der überraschenden Einladung weiter. „Viele Menschen bauen ihn täglich mit kleinen Gesten auf; viele leiden und nehmen geduldig die Mühe auf sich, immer wieder zu versuchen, Frieden zu schaffen.“ Und alle, „besonders diejenigen, die in den Dienst ihres eigenen Volkes gestellt sind“, hätten die Pflicht, „uns zu Werkzeugen und Urhebern des Friedens zu machen, vor allem im Gebet“, mahnte Franziskus.

Franziskus hielt zudem ein leidenschaftliches Plädoyer für Kinderrechte. In seiner Predigt mahnte er, dass noch immer „viel zu viele Kinder unter unmenschlichen Bedingungen am Rande der Gesellschaft leben“. Minderjährige würden ausgebeutet, misshandelt und versklavt, manche ertränken als Flüchtlinge im Mittelmeer oder würden zu Opfern von Menschenhändlern. „Für alles das schämen wir uns vor Gott“, sagte der Papst.

Abbas habe dem Papst zugesagt und werde am 6. Juni nach Rom reisen, erklärte der palästinensische Chefunterhändler Sajeb Erakat am Sonntag in Ramallah. Peres‘ Sprecher sagte, der israelische Präsident habe die Einladung begrüßt, ein Zusage sei bislang aber nicht gemacht worden. Die Amtszeit von Peres endet Ende Juni.

Wie Polizeisprecher Micky Rosenfeld mitteilte, hatten sich die jüdischen Extremisten in der Nacht auf dem Zionsberg in Jerusalem versammelt und Sicherheitskräfte mit Steinen und Flaschen beworfen. Dabei seien zwei Polizisten leicht verletzt worden. Unter den Festgenommenen war demnach auch ein Soldat, der einen Polizisten mit seiner Waffe bedroht hatte. Laut einem Bericht des Armeeradios demonstrierten insgesamt rund 150 Menschen auf dem Zionsberg.

Auf dem Berg außerhalb der Jerusalemer Altstadt befindet sich eine religiöse Stätte, die von Christen, Juden und Muslimen verehrt wird. Die Christen glauben, dass Jesus an diesem Ort das Abschiedsmahl mit seinen Jüngern einnahm, auf die hier 50 Tage später der Heilige Geist niederkam. Die Juden beten dort am vermuteten Grab ihres biblischen Königs David. Die Muslime errichteten an dieser Stätte im 16. Jahrhundert eine Moschee zu Ehren Davids, den sie als Propheten achten.

Papst Franziskus wird das Bauwerk am Montag besuchen. Im sogenannten Abendmahlsaal, der das erste Stockwerk einnimmt, wird er zum Abschluss seiner Reise ins Heilige Land eine Messe feiern. Fanatische nationalreligiöse Juden hatten vor dem Papstbesuch den Widerstand gegen Pläne verstärkt, den Christen mehr Nutzungsmöglichkeiten zu gewähren. Bisher dürfen sie an ihrer zweitheiligsten Stätte nach der Grabeskirche nur am Gründonnerstag und Pfingstsonntag Liturgien feiern.

Der Papst war am Morgen in Bethlehem eingetroffen. Er landete mit einem jordanischen Militärhubschrauber in der Stadt im besetzten Westjordanland. Am zweiten Tag seiner Reise ins Biblische Land besucht Franziskus die Stätten, an denen gläubige Christen Geburt, Tod und Auferstehung von Jesus gedenken. In Bethlehem trifft er die Palästinenserführung und feiert eine Messe unter freiem Himmel auf dem Krippenplatz, bevor er zurückgezogen in der Geburtsgrotte betet. Einen politischen Höhepunkt seiner dreitägigen Nahostreise bildet die anschließende Begegnung mit hundert palästinensischen Flüchtlingskindern, deren Sorgen Franziskus anhören will.

In Bethlehem forderte der Papst eine Zwei-Staaten-Lösung. Es sei an der Zeit, der Situation, die „immer unerträglicher“ werde, ein Ende zu setzen, sagte der Papst bei einem Treffen mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in der Stadt im Westjordanland. Alle Beteiligten müssten den „Mut“ zum Frieden aufbringen, der auf dem Recht zweier Staaten beruhen müsse, „in Frieden und Sicherheit und innerhalb international anerkannter Grenzen zu existieren und zu leben“, sagte der Papst.

Quelle: https://de.nachrichten.yahoo.com/papst-franziskus-besucht-geburtsgrotte-grabeskirche-081256917.html

Gruß an die (Schein)- Heiligen

TA KI