CNN-Skandal: »Eine Schande für alle Medien, für den ganzen Journalismus«


Die Veröffentlichung eines mit versteckter Kamera aufgezeichneten Videos, welches Teile eines Gesprächs mit dem hochrangigen CNN-Produzenten John Bonifield zeigt, löste ein enormes Beben in der US-Medienlandschaft aus. Bonifield hatte dort offen bestätigt, dass der ganze Rummel um angebliche Verbindungen des US-Präsidenten Donald Trump zu Russland und um aktive Eingriffe Russlands in die Präsidentschaftswahlen 2016 eine Luftnummer ist und nur den Quoten dient.

Das Weiße Haus wurde erwarteterweise mit dem Thema konfrontiert und die stellvertretende Pressesprecherin der Trump-Administration, Sarah Huckabee Sanders, nahm bei der Pressekonferenz des Weißen Hauses am 27. Juni 2017 wie folgt Stellung:

»Es macht derzeit ein Video die Runde, ob es zutreffend ist oder nicht, das weiß ich nicht. Aber ich möchte jeden in diesem Raum, offen gesagt, jeden hier im Land dazu anhalten es anzuschauen. Ich denke, wenn es zutreffend ist, dann ist es eine Schande für alle Medien, für den ganzen Journalismus.

Ich denke, dass wir in einem Bereich angekommen sind, in dem – wenn den Medien nicht vertraut werden kann, dass sie die Nachrichten berichten – dann ist dies ein gefährlicher Ort für Amerika. Und ich denke, wenn sich gewisse Medien gezielt dorthin begeben, um ihre Quoten nach oben zu treiben und wenn dies direkt von ganz oben angeordnet wird, dann ist das sogar noch besorgniserregender und gewiss noch schändlicher.

Und ich hoffe, dass dies nicht die Richtung ist, in der wir uns weiterbewegen werden. Ich hoffe, dass Medien, welche fortlaufend entweder unbenannte Quellen nutzen, manchmal Berichte ohne überhaupt irgendeine Quelle … Wir haben diesen Russland-Trump-Hoax nun seit fast einem Jahr, ohne dass es für irgendwas einen Beweis gibt. […] Über diese Geschichte wird Tag ein Tag aus berichtet und ich denke, dass Amerika offen gesagt nach etwas Besserem Ausschau hält, es hält nach etwas mehr Ausschau und ich denke, dass es etwas Besseren von Seiten unserer Nachrichtenmedien verdient.«

Die Herausgeber des mit versteckter Kamera gefilmten Videos, Project Veritas, haben am gestrigen 28. Juni nachgelegt. In einem kurzen Beitrag findet sich der bekannte CNN-Kommentator Van Jones, welcher die fortlaufend kolportierte Russland-Story wörtlich als “Nothingburger“ (sinngemäß ein Luftbrötchen, eine Luftnummer) bezeichnet:

»Die Russland-Sache ist nur ein großer Nothingburger.«

Die Sequenz ist kurz und doch überaus aussagekräftig und die Mimik und Gestik des CNN-Kommentators spricht Bände.

Angesichts der enormen Reichweite eines “Nachrichten“-Senders wie CNN, offenbaren die bisher veröffentlichten Filmbeiträge von Project Veritas die abgrundtiefe Verlogenheit und politisch motivierte Stimmungs- und Meinungsmache durch Sender wie CNN in den Vereinigten Staaten.

Von deutschsprachigen Medien wird dieser handfeste Skandal indes unverblümt verschwiegen, kleingeredet und umgedeutet. Man macht sich traditionsbewusst über Donald Trump her, weil dieser ausgewählte US-LeiDmedien immer wieder als »Fake-News« bezeichnet – dies jedoch offenbar zurecht. Und auch die Tatsache, dass drei CNN-Mitarbeiter aufgrund der falschen Berichterstattung ihren Hut nehmen mussten, wird flott zur Kritik an Trumps umfassender Medienschelte genutzt.

Von dem Video von Project Veritas findet sich dagegen keine Spur und die manipulative Berichterstattung unter Verschweigung der wahren Hintergründe führt bei einer “Stern“-Umfrage gar dazu, dass die Mehrheit der Leser der Ansicht ist, Trump habe “keine Achtung vor der Pressefreiheit“:

Die deutschsprachigen LeiDmedien machen damit Bezeichnungen wie “Lügenpresse“ oder “Lückenpresse“ wieder einmal alle Ehre und die Berichterstattung zeigt einmal mehr überdeutlich, wie sehr die Meinung im Land durch gezieltes Weglassen und Überbetonen von Fakten gesteuert wird. Ein ausgewogeneres Bild können sich die Menschen hierzulande, wie auch überall sonst, nur über alternative Medien machen und der Zulauf zu diesen wächst erfreulicherweise stetig.

Alles läuft nach Plan …


Der Nachtwächter

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Übersetzungen aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle:http://n8waechter.info/2017/06/cnn-skandal-eine-schade-fuer-alle-medien-fuer-den-ganzen-journalismus/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

 

Putin: Renommierte europäische Medien manipulieren öffentliche Meinung


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Die renommiertesten europäischen Medien sind zum Manipulationsinstrument für die öffentliche Meinung geworden, der Informationskrieg ist schon Alltag. Dies beklagte der russische Präsident Wladimir Putin in einem Glückwunschtelegramm an die italienische Zeitung „La Stampa“ zu deren 150. Jahrestag.

„‘La Stampa‘ ist ein Musterbeispiel für traditionelle Werte des Journalismus“, betonte der russische Staatschef. „Der Verlag gibt Menschen mit unterschiedlichen Ansichten das Wort, bietet gute Möglichkeiten für konstruktive Diskussionen“, hieß es in dem Telegramm, das auf der Webseite des Kremls veröffentlicht wurde.

Dabei beklagte Putin jedoch, dass „engagierte Medien bevorzugen, ein entstelltes Bild der Ereignisse im Interesse einiger Weniger darzustellen“. Fehlinformationen „ruinieren nicht nur das Schicksaal einzelner Personen, sondern schreiben auch die politische Landschaft ganzer Staaten um“. 

Im November 2016 hatte „La Stampa“ einen Beitrag von Putin mit dem Titel „Zeit, Russland zu vertrauen: gemeinsame Front gegen den Terror“ veröffentlicht. Es ging in dem Beitrag darum, dass die während des Kalten Krieges gebildete Nato-Allianz sich nicht den neuen Umständen anpasse und die Last des gegenseitigen Misstrauens Russland und den Westen daran hindere, effektive Antworten auf die Gefahren zu finden, vor denen die Weltgemeinschaft stehe. 

Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/20170209314457437-putin-kritik-europaeische-medien-manipulation/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Justizirrtümer “verschweigen”… .? NEIN! Transparenz!…..


In der heute veröffentlichten Ausgabe der ZEIT findet sich folgender STANDPUNKT infolge Gerichtsurteil über einen (bekannten) “Justizirrtum” in BAYERN – da mich das aus mehreren  naheliegenden Gründen als Vater sehr interessiert und betrifft, hier ausführliches Zitat:

ZEIT, 28/2014, 03. Juli 2014

“Das darf nicht wahr sein“:

Das Hamburger Landgericht verbietet einen Text über mögliche Justizirrtümer und bedroht so die Pressefreiheit, von Alina Fichter:

Manchmal versagen Richter, Staatsanwälte und Behörden, weil sie auf falsche Beschuldigungen hereinfallen. Opfer sind dann unschuldig Angeklagte. Sie sind der Justiz ausgeliefert…..

Ralf Eschelbach, Richter am Karlsruher Bundesgerichtshof , schätzt, dass ein Viertel aller strafprozesslichen Urteile falsch sind: Fehlurteile. Offizielle Zahlen gibt es keine. Und oft bekommt es niemand mit, wenn einem Unschuldigen sein Leben entrissen wird.

Es sei denn, irgendjemand macht es öffentlich. Das hat Autor Rainer Stadler im Magazin der Süddeutschen Zeitung in einem besonders beklemmenden Fall getan. In zwei Artikeln aus den Jahren 2012 und 2014 beschreibt er detailliert, wie sich Gutachter, Jugendamt und Richter in dem erbitterten Sorgerechtsstreit eines Ehepaars früh auf die Seite des Vaters schlagen, obwohl das Verfahren von Beginn an Widersprüche aufweist. Für den Presserat, der sich nach Aufforderung des betroffenen Vaters mit dem Fall beschäftigt hat, belegt “die akribische Rekonstruktion der Vorgeschichte” den “großen Aufwand der Recherche”.

Vergangenen Freitag hat das Hamburger Landgericht jedoch entschieden, dass der zweite Text der Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich gemacht werden darf, weil er Persönlichkeitsrechte verletze…..

Das Hamburger Urteil könnte über den Einzelfall hinaus Einfluss darauf haben, wie in Deutschland mit der Frage umgegangen wird, wann Persönlichkeitsrechte schwerer wiegen als das Interesse der Öffentlichkeit an gesellschaftlich relevanten Missständen, wann und wie eine Berichterstattung angebracht ist – und wann verboten.

….Kurz gesagt handelt Stadlers Text von einer Frau, die sich von ihrem Mann trennt. Ein Sorgerrechtsstreit beginnt. Wenig später ermittelt die Staatsanwaltschaft. Die Mutter soll den gemeinsamen Sohn sexuell missbraucht haben. Er kommt in eine Pflegefamilie, später zum Vater. Die Mutter, die den Missbrauch bestreitet, muss in Untersuchungshaft – ihre Chancen im Sorgerechtsstreit schwinden. Gutachter, Jugendamt, Richter – keiner glaube ihr, obwohl der Sohn sie unschuldig nenne, die Kronzeugin als zweifelhaft entlarvt worden sei und der Vater in seiner Vergangenheit als streitsüchtiger und manipulativer Mensch aufgefallen sei, heißt es in den Texten. Sowohl  in “Sein Wille geschehe” als auch im zweiten Artikel, “Und kein Ende in Sicht”, wirkt der Sachverhalt  sorgfältig aufgearbeitet und argumentiert. 

Zu Fehleinschätzungen der Justiz kommt es laut Experten besonders häufig, wenn Aussage gegen Aussage steht, wie meist bei Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs. Die Moral der Richter verlangt es, Opfer zu schützen, eine respektable Haltung, die aber gefährlich werden kann, wenn Trittbrettfahrer sie für sich nutzen. …

…..Zunächst stellt sich die Frage, worunter der Sohn wohl mehr leidet: Unter einer Aufdeckung der Justizirrtümer, die möglicherweise sogar zu einer Verbesserung seiner Lebensumstände führen könnten – oder unter den Justizirrtümern selbst? 

…..Wie können Journalisten über ähnliche Fälle künftig berichten? Und: Können sie es überhaupt noch? Die Vorsitzende Richterin hat einen bemerkenswerten Vorschlag gemacht. Der Autor hätte die Geschichte in Nordrhein-Westfalen spielen lassen können, weit weg vom wahren Ort des Geschehens.

Das Ziel von Journalismus ist es jedoch, im besten Fall Missstände aufzudecken und zu Verbesserungen des Status quo beizutragen. Die Tätigkeit der Kronzeugin nicht zu nennen? Kein Problem. Aber wenn kein öffentlicher Druck auf die tatsächlich handelnden Behörden ausgeübt werden kann, weil sie unbekannt bleiben müssen, bleibt die Arbeit der Medien wirkungslos. Auch die Folgen von Justizirrtümern müssen beschrieben werden können: etwa, dass die Frau in Untersuchungshaft gerät.  

Nun sollten Jorunalisten einem traumatisierten Jungen kein Leid zufügen. Allerdings kam der Fall nicht gegen den Willen des Vaters, der nun die Rechte seines Kindes verletzt sieht, an die Öffentlichkeit. Der Vater selbst war es, der sich als Erster an die Medien wandte; so kam es zu Berichten auf einer Internetseite.

Geht die SZ nicht in Berufung…..könnten sich andere Richter auf das Urteil des Hamburger Gerichtes beziehen. Wenn sich dessen Linie aber durchsetzt und Akteure von Justizirrtümern deutlich stärker unkenntlich gemacht werden müssten als bisher, würde die Presse ihre wesentliche Funktion als Korrektiv in der Gesellschaft schlechter oder gar nicht mehr erfüllen können.”

(Hervorhebungen von mir)

Quelle: http://martindeeg.wordpress.com/2014/07/03/justizirrtumer-verschweigen/

…danke an den Langen

Gruß an Unfähigen

TA KI