Medikamententests in Heimen


Pharmazeutin Sylvia Wagner belegt in einer Studie: Medikamentenversuche an Säuglingen, Kindern und Jugendlichen in deutschen Heimen der 50er bis 70er Jahre waren keine Seltenheit.

Heidi D.

Gruß an die Erwachenden

TA KI

 

 

Noch mehr Zugriff des Staates auf Familien und deren Kinder?


Der Interessenverbandes Unterhalt und Familienrecht (ISUV) lehnt den Gesetzentwurf mit dem schönklingenden Titel „Gesetzentwurf zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen“ von Familienministerin Manuela Schwesig ab, weil das Kindeswohl durch bestehende Gesetze und die Rechtspraxis abgesichert ist. „Mir erschließt sich die Stoßrichtung dieses Gesetzes nicht. Als Anwalt ist mir bekannt, dass es oft sehr mühselig ist den Umgang der leiblichen Eltern durchzusetzen, auf den Kinder laut UN-Kinderrechtskonvention und Grundgesetz einen Anspruch haben. In der Praxis stehen Gutachter, Jugendamt und Pflegeeltern geschlossen den leiblichen Eltern gegenüber, die entsprechend auch vor Gericht im Nachteil sind“, stellt der ISUV-Vorsitzende, Rechtsanwalt Ralph Gurk fest. Der Verband wendet sich gegen jeden Versuch, dass sich der Staat noch mehr Einfluss und Zugriffsmöglichkeiten auf Familien und Kinder verschafft. „Wir wenden uns gegen jede weitere Verstaatlichung des Kindeswohls und die Verdrängung der leiblichen Eltern“, stellt ISUV-Pressesprecher Josef Linsler fest.

Hintergrund:

Der Entwurf dieses Gesetzes wurde ohne Anhörung der Verbände, ohne Diskussion dem Kabinett vorgelegt, obwohl gerade in dem sensiblen Bereich, wenn der Staat in die Privatsphäre reinregieren will, eine breite gesellschaftliche Diskussion notwendig ist. „Hat die Ministerin was zu verbergen, sollen die ganzen Euphemismen nicht hinterfragt werden“, wendet Linsler ein. Umso enttäuschender ist es, dass das Kabinett diesen Hau-Ruck-Entwurf auch noch abnickt. Angesichts dieses Gesetzentwurfs erscheint der Vorschlag „Kinderrechte ins Grundgesetz“ auch unter einem neuen Aspekt. Dieses Gesetz und Kinderrechte sind die Hebel um Kinder- und Elternrechte gegeneinander auszuspielen und die leiblichen Eltern auszuhebeln, ein Aspekt, den die vielen Kritiker der Ministerin immer wieder anführen.

Kritik:

Die durch das Jugendamt sowieso schon mächtigen Pflegeeltern sollen noch gestärkt werden. Gerichte sollen gleichsam die Rechtfertigung für die Enteignung der Kinder liefern. Deswegen müssen sie die Zukunft prognostizieren, ob das Kindeswohl eher bei den leiblichen Eltern oder bei den Pflegeeltern für immer besser oder am besten aufgehoben ist. „Gerichte werden als Orakel missbraucht“, kritisiert Pressesprecher Josef Linsler.

Die Ministerin stellt Kinderheime und Pflegeeltern als Anker des Kindeswohls dar. Wer die Praxis kennt und einzelne Fälle über Jahre verfolgt, weiß, dass dies ein Zerrbild ist. „Nicht wenigen Pflegeeltern und Heimen geht es mehr ums Geld weniger um pädagogischen Eros. Das erklärt auch, warum viele sich weigern mit den natürlichen Eltern zu kommunizieren, warum sie den Umgang verweigern. Übrigens nicht wenige Kinder durchlaufen mehrere Pflegefamilien oder Heime, von Kontinuität kann keine Rede sein“, kritisiert Linsler.

Quelle:

ISUV – Kompetenz im Familienrecht seit über 40 Jahren

Der ISUV vertritt als größte deutsche und überparteiliche Solidargemeinschaft die Interessen von Bürgern, die von Trennung, Scheidung und den damit zusammenhängenden Fragen und Problemen betroffen sind. ISUV ist unabhängig, bundesweit organisiert und als gemeinnützige Organisation anerkannt.

Quelle: http://opposition24.com/noch-zugriff-staates-familien/308518

Gruß an die Familien

TA KI

 

Zwölfjähriges Mädchen sexuell missbraucht: Zwei Flüchtlinge verhaftet


In Düsseldorf soll es zu einem schlimmen Kindesmissbrauch durch Flüchtlinge gekommen sein. Foto: Metro Centric / flickr (CC BY 2.0)

In Düsseldorf soll es zu einem schlimmen Kindesmissbrauch durch Flüchtlinge gekommen sein.
Foto: Metro Centric / flickr (CC BY 2.0)

Mehr zum Thema

Der x-te Fall von schlimmem Kindesmissbrauch erschüttert Deutschland: Zwei Flüchtlinge, 15 und 17 Jahre alt, sollen ein zwölfjähriges Mädchen sexuell missbraucht haben. Abgespielt hat sich der Fall im städtischen Düsseldorfer Kinderhilfszentrum an der Eulerstraße, einem Zufluchtsort für in Not geratene und vernachlässigte Kinder.

Staatsanwalt Ralf Herrenbrück bestätigte gegenüber der Zeitung Express:

Das Amtsgericht hat die Haftbefehle wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in Tateinheit mit sexueller Nötigung erlassen. Die beiden Tatverdächtigen sind dringend verdächtig, jeweils als Alleintäter im Januar 2016 und in der Nacht auf den 24. Januar 2016 ein dort in Obhut genommenes Mädchen in Kenntnis ihres Alters mit Gewalt genötigt zu haben, sexuelle Handlungen an sich zu dulden.

Verdächtiger drohte Zeugen „Hals abzuschneiden“

Diese sperrige Juristensprache wird vom Express dahingehend interpretiert, dass es sich bei diesem Verbrechen vermutlich um zwei Fälle sexuellen Missbrauchs an unterschiedlichen Tagen von zwei Tätern am gleichen Mädchen handelt. Die Zeitung berichtet weiters, dass einem sechsjährigen Jungen, der das Geschehen mitbekommen habe, von einem der Verdächtigen angedroht worden sein soll, ihm „den Hals abzuschneiden“, wenn er etwas sage.

In der Berliner Wochenzeitung Junge Freiheit nimmt der Jugendamtsleiter in Düsseldorf, Johannes Horn, Stellung zum Fall:

Wir haben getrennte Unterkünfte nach Alter und Geschlecht. Eine Begegnung ist nur auf dem Hof oder in Gemeinschaftsräumen möglich. Die Verdächtigen haben sich immer in Ecken zurückgezogen und sich einer Kontrolle zu entziehen versucht.

Laut Horn kämpfe das Heim mit einem Platzproblem. Durch die stark gestiegene Zahl von unbegleiteten minderjährigen Jugendlichen aus dem Ausland sind deutsche Jugendeinrichtungen völlig überfordert. Derzeit werden rund 67.000 sogenannte unbegleitete minderjährige Ausländer versorgt.

Quelle: https://www.unzensuriert.at/content/0019943-Zwoelfjaehriges-Maedchen-sexuell-missbraucht-Zwei-Fluechtlinge-verhaftet

.

Gruß an die Fahnder

TA KI

Warnung vor neuem Nahrungsergänzungsmittel Vemma


Aus einer Email an mich:

vemma scientology

Soll jetzt auch in einer Werbewelle zu uns kommen:

 

Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass Vemma-Produkten irgendeinen gesundheitlichen Nutzen haben; sie waren unseren Recherchen zufolge nur einmal Gegenstand einer medizinischen Studie – die allerdings aufgrund schwerer Mängel völlig unbrauchbar ist  

……..

http://www.medizin-transparent.at/das-vemma-dilemma

 

VEMMA NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL: NICHT WIRKLICH ÜBERZEUGEND…

 

FAZIT:

Uns haben die verschiedenen Produkte vom Geschmack her und auch von den vermeintlich direkt spürbaren Wirkungen (Durstlöschung, Energieschub etc.) in keinster Weise überzeugt. Die Produkte schmecken künstlich, extrem süß und einfach nicht lecker. Auch konnten wir keinen durstlöschenden Effekt oder einen “Energiekick” feststellen. Hinsichtlich der (wirkungsvollen) Unterstützung der Gewichtsabnahme können wir an dieser Stelle jedoch keine Aussage machen, da wir von den zur Verfügung gestellten Produkten jeweils nur ein Exemplar für den Test bekamen, so dass wir keine “Langzeitbeobachtungen” anstellen konnten.

Wir können lediglich Geschmack, Geruch, Farbe und potentielle direkte Wirkungen beschreiben und beurteilen. Und in diesen Bereichen fallen für uns jedoch leider alle drei Produkte komplett durch. Wir würden die getesteten Produkte VeMMA Verve!, THIRST und Bod-e CLEANSE in Zukunft nicht kaufen.

http://produkt-tests.com/vemma-nahrungserganzungsmittel-nicht-wirklich-uberzeugend/

 

Pyramidensystem: Jugendliche zahlen kräftig

 

http://derstandard.at/2000004507158/Pyramidensystem-Jugendliche-zahlen-471-Euro

 

Viel Geld für keine bewiesene Wirkung

 

http://derstandard.at/1358304541993/Viel-Geld-fuer-keine-bewiesene-Wirkung

 

Pyramidensystem

„Wundermittel“ Vemma gibt Verfehlungen zu

 

http://m.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,1061713

 

 

Red Bull und Co.: So gefährlich sind Energy-Shots

 

http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/red-bull-und-co-foodwatch-fordert-verbot-von-energy-shots-a-909436.html

 

 

Diese „Kracherlsekte“ macht uns alle reich und unsterblich

 

September 8, 2014

 von Josef Zorn Editor

Lest ​hier die im September erschienene Stellungnahme von Vemma zu diesen Bericht.

Als meine Freundin letztens von einem Treffen mit einer Bekannten aus dem Sportkurs nach Hause kam, meinte sie leicht verstört, dass sie anstatt dem erwarteten Kaffeehausgeplauder gerade zum Ziel eines höchst skurrilen Verkaufsgesprächs geworden wäre. Man wollte sie zu einem Energy-Drink „bekehren“, hinter dessen Vertrieb eine US-Firma namens Vemma steht und der stark an ein Schneeballsystem sowie an Sektenmethoden erinnert.

Die schrille wasserstoffblonde Solarium-Dame mit den Gelnägeln und dem auftrainierten Popo erwartete sie bereits, zusammen mit zwei wildfremden Typen-einem Bodybuilder und einem ungesund aussehenden Herrn mit Schnauzer im Vorstadtanzug. Am Tisch thronte in der Mitte der Energy-Drink Verve! wie ein lebensverändernder Götze, als den sie ihn dann auch verkaufen wollten. In einem unangenehmen, halbstündigen Rekrutierungsversuch gaben diese freien Vemma-Mitarbeiter ihr Bestes, um meine Freundin davon zu überzeugen, dass sie sich als „Wissende“ doch auch Gedanken über tiefgehende Dinge mache und daher perfekt ins Vemma-Team passen würde. Durch den Konsum und Verkauf des Energy Drinks Verve! erlange man nicht nur finanzielle Unabhängigkeit, sondern auch „mehr Vitalität“ und vor allem eine „positive Persönlichkeitsveränderung“. Indem sie diese Erkenntnis an andere „Suchende“ weitergebe und sie ebenfalls zum Konsum des „ganz natürlichen“, „äußerst gesunden“ Energy Drinks animiere, könne sie ihre Persönlichkeit noch weiter optimieren und auch das Leben anderer zum Besseren verändern-und somit schrittweise die gesamte Gesellschaft.

Für jeden auf diese Weise verkauften Drink und rekrutierten Neukunden würde man außerdem ein Vemma-Leben lang „Tantiemen“ beziehen und sich ohne Aufwand der eigene finanzielle Gewinn damit schneeballeffektartig vermehren. Ein Schneeballsystem, das einem hier assoziativ natürlich gleich einfällt, ist übrigens ein Begiff aus dem Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb, aber mehr dazu später

Dennis Erlich war Scientologe und versorgt jetzt Aussteiger mit Gras, um ihnen zu helfen

„Vemma ist nicht des Teufels, es ist ein professionelles Vertriebssystem“

 

Die Frau des ungesunden Herrn mit Schnauzer habe wegen Verve! sogar ihr Verstopfungsproblem gelöst und die Dame nach dem Sport wundersamerweise keinen Muskelkater mehr, da es ganz natürlich „Alternative Energie“ liefere, so wie es auf der Dose oben steht. Die Argumente, dass Nahrungsergänzungsmittel-deren Zusatz auch im Kleingedruckten genau so formuliert auf der Dose angegeben ist-doch oft Unfug und Betrug am Konsumenten seien und Energy Drinks ganz generell meist das genaue Gegenteil von „gesund“ wären, wurden abgewinkt, da bei Vemma sowieso „alles bio“ sowie „voll organisch“ sei und bei der Herstellung würden angeblich keine künstlichen oder chemischen Stoffe verwendet.

Etwas frustriert darüber, für so leichtgläubig und leicht manipulierbar gehalten zu werden, hörte meine arme Freundin nach längerer Diskussion und einem klaren „Nein“ nicht mehr viel von den Leuten von Vemma. Sie bekam lediglich noch eine kleine Liste an Gehirnwäsche-Links als letzten Köderversuch. Bei meiner ersten Online-Recherche stolperte ich dann gleich in der Kommentarsektion einer Facebook-Page über die Bezeichnung „Kracherlsekte“ für Vemma. Das fand ich anfangs noch ziemlich witzig.

Als ich durch einen Artikel von Vorarlberg Online wieder auf die Vemma-Gruppe aufmerksam gemacht wurde, bestätigte sich der Verdacht, dass es sich bei diesen Leuten vielleicht nicht nur um unfähige, aufdringliche Vertreter handelt, sondern um ein Multilevel-Marketing-System, deren Verkaufsmuster von der Arbeiterkammer in Bregenz als problematisch eingestuft worden sind und die AK deshalb bereits Untersuchungen eingeleitet hat.

Es ist schon erschreckend, wie Menschen sich von offensichtlichen pseudoesoterischen Begrifflichkeiten wie „Wissende“ und fanatischer Heilsideologie überzeugen lassen, wo man doch eigentlich nur lachend und den Kopf schüttelnd davon gehen sollte Ich habe mir die Firmenideologien von Vemma genauer angesehen und mich mit dem österreichischen Schutzverband gegen unlauteren Wettbewerb sowie der Bundesstelle für Sektenfragen unterhalten.

Auf Seite 2 geht es weiter mit dem CEO namens BK Beyreko und seinen 4 Megatrends, die unsere moderne Gesellschaft plagen und ganz einfach durch die Vemma-Produkte lösbar zu sein scheinen. 

„Vielleicht geht ihnen ein Licht auf, wenn sie von Partnern hören, die nebenbei für uns arbeiten und 500, 5000 oder sogar 50 000 Euro oder mehr Monatsumsatz schaffen.“ (5:45min)

Der CEO und Gründer der Vemma Gruppe, BK Beyreko, klingt wie der Charakter von Mr T aus The A-Team und lebt in Scottsdale, Arizona-wobei sich der Sitz der Vemma-Gruppe in Irland befindet, das Steuerparadies für US-amerikanische Firmen. Wenn man sich Beyrekos‘ The Wolf of WallstreetAttitüde in diesem Video mit etwas mehr als 0,01 Prozent Gehirnleistung ansieht, sollte klar werden, wie geschickt und hinterlistig er mit saftigen Zahlen und wirren Info-Sheets blendet und flächendeckend alle Problemzonen unserer menschlichen Existenz anspricht und zu lösen verspricht.

Wie ein aalglatter Success-Coach zählt Beyreko seine 4 zu bekämpfenden „Megatrends“ auf und sichert dabei Leuten ohne Ausbildung sogar in Teilzeitbeschäftigung die Chance auf surreal hohe Einnahmen, Mini-Coupers oder auch BMWs zu. Dem ersten Megatrend-der steigenden Zahl an Senioren-stellt Vemma den Anti-Aging-Effekt ihrer Produkte (Verve!, Mangosteen Plus, etc.) entgegen. Nummer 2 ist Arbeitslosigkeit und wird durch Vemmas Businessplan gelöst-der natürlich zufälligerweise perfekt auf Couchpotatoes ausgelegt ist, die davon träumen, ganz einfach mit Social Media und einer Handy-App Geld zu verdienen. Dass wir alle nachmittags müde werden, nennt Bereyko die „wahre Energiekrise“, was auch der 3. Megatrend ist, der leicht durch die „Vitalität liefernden“ Vemma-Säfte bekämpft werden kann. Gleichzeitig werde auch der letzte Mega-Problempunkt, die Fettleibigkeit, dadurch gelöst.

der Online-Recherche zur deutschsprachigen Präsenz von Vemma bin ich auf denBeitrag von einem vermeintlich kritischen Blogger gestoßen, der sich auf den ersten Blick als außenstehend und objektiv positioniert. Am Ende verteidigt er jedoch nicht nur Vemma, sondern beschreibt sogar Konzepte, die Schneeballsystemen ähneln, als komplett legitim und gesellschaftlich vorherrschend. Auf YouTube hat der User mit demselben Namen übrigens einen Account namens „vemmathirst“, auf dem nicht nur wundersame Mineralstoffwerbungen gehostet werden, sondern auch bis vor kurzem Videos von BK Beyreko und Vemma.

Einer weiterer offener Blog namens „Vemma Kritik“ mit dem Schlagwort-Untertitel „Betrug Schneeballsystem Abzocke Erfahrung Sekte“-also Wortkombinationen die so höchstwahrscheinlich häufig gegoogelt werden-stellt sich sofort als Verteidigungsmanifest pro Vemma heraus, das Information-Suchende bei der Online-Recherche quasi gleich abfangen soll.

Auf Facebook gibt es mit ANTI VEMMA wohl die vertrauenswürdigste Adresse, die über die grenzwertigen Geschäftsmodelle von Vemma informiert.

Erste Google-Recherchen haben schon vor Monaten gezeigt, dass Leute in den USA bereits lange vor Vemma warnen.

Nach außen hin wird hier, ebenso wie im Video von Beyreko, beteuert, dass keine Starterpacks gekauft oder Beitragsgebühren gezahlt werden müssen, um als „Affiliate“-sprich ein Vertriebspartner oder offizieller Unterstützer-von Vemma zu gelten. Unsere Informationen aus den Anwerbegesprächen zeigen aber, dass manchen Leuten, die die Vemma-Produkte vertreiben, anscheinend fast jedes Mittel recht ist, um Verkaufs- und Anwerbeprovisionen abzustauben.

Die freien Vertriebspartner bezeichnen dieses Business-Konzept schlicht als „Affiliate-Marketing“, das direkt mit dem Erwerb eines „Einstiegspakets“ um 471 Euro beginnt. Das ist eine Produktpalette, die sich den Angaben Vertriebsleute zufolge aber natürlich „fast wie von selbst verkauft“ und einen „in ein paar Jahren reich macht-und zwar richtig“.

Italienische Konsumentenschutzbehörden haben Vemma in ihrem Land bereits untersucht, aber hiesige Behörden, wie der Schutzverband gegen unlauteren Wettbewerb, konnten mir „zu dem konkreten System keine Auskunft geben“. DieArbeiterkammer in Bregenz hat nach Verkaufs-Events von Vemma, bei denen Jugendliche und teils Minderjährige als Vertriebspartner angeworben wurden, das Multilevel-Marketing-System noch immer im Visier, da Vemma zwar PR-technisch mit Zugeständnissen auf „Fehlentwicklungen im Vertriebssystem“ reagiert hat, sich aber an deren Geschäftsmodellen, die stark an Schneeballsysteme erinnern, nichts geändert hat.

Der Schutzverband gibt beim derzeitigen Wissen über das Vemma-System an: „Ein strafrechtlich relevanter Betrug würde noch weiter gehen und voraussetzen, dass hier mit definitiv falschen Angaben Interessenten angeworben werden.“ Ein Schneeballsystem ist ein Begriff aus dem Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb und wird dort so beschrieben:

„Unter dieser Bezeichnung sind Vereinbarungen zu verstehen, durch die einem Kunden gegen ein unbedingt zu leistendes Entgelt die Lieferung einer Ware oder die Verrichtung einer Leistung unter der Bedingung zugesichert wird, dass der Kunde mittels der ihm übergebenen Anweisungen oder Scheine dem Unternehmen des Zusichernden oder eines anderen weitere Abnehmer zuführt, die mit diesem Unternehmen in ein gleiches Vertragsverhältnis treten.“

Bei unserem derzeitigen Wissensstand rund um die dubiosen Versprechungen dieser „Kracherlsekte“ stellt sich die Frage, was eine oben erwähnte „definitiv falsche Angabe“ ausmacht, übertrieben dargestellt ist es allemal-ob strafrechtlich relevant müssten Anwälte und Richter klären.

Natürlich handelt es sich bei Vemma um keine Sekte im klassischen Sinne der Definition-so wie auch manche widersprechen würden, dass dieser Energy-Drink ein Kracherl ist. Bei meinem Gespräch mit Dr. German Müller, Geschäftsführer der Bundesstelle für Sektenfragen, stellte sich trotzdem heraus, dass gewisse Parallelen auffällig sind-zu Sekten, nicht zu Kracherln.

Auf Seite 3 sehen wir uns diese Ähnlichkeiten mit Hilfe der Bundestelle für Sektenfragen etwas genauer an.

Als sektenähnlich wahrgenommen wird häufig die hohe Überzeugung der Mitarbeiter vom Produkt in Kombination mit dessen hohem Einfluss auf deren Leben-anstatt der Ideologien oder Gurus hat einfach das Nahrungsergänzungsmittel und dessen Verkauf eine sehr hohe Priorität und den Status eines Wundermittels, als das es bei Anwerbegesprächen auch genau so beworben wird. Der Verve!-Drink, den es laut den freien Vertriebspartnern von Vemma angeblich bei Zanoni & Zanoni zu kaufen gibt, macht schlank, in weiterer Folge des Verkaufs natürlich reich und die Produkte können den Organismus nachhaltig verjüngen.

Auch die dabei entstehende Gruppendynamik, das geschlossen wirkende Auftreten-wie zum Beispiel die oben erwähnten drei ungleichen Vertriebspartner-und die strikte Ablehnung von Kritik am „heiligen“ Getränk erinnern an ein sektenähnliches Mindset. Tatsächlich gibt Müller an, dass er in den vergangenen Jahren einige Anfragen zur Vemma-Gruppe erhalten hat. Er interessierte sich deshalb auch sofort für meinen Zugang, Infos und die Geschichte meiner Freundin.

Auch Angehörige werden bei Vemma häufig skeptisch, da Familienmitglieder plötzlich ihr Leben neu ausrichten und sich ganz auf das Produkt und dessen Verkauf konzentrieren-soweit, dass sie es zum Beispiel ständig all ihren Verwandten anbieten und verkaufen wollen.

Herr Müller hebt hier wieder den vermeintlichen Altruismus hervor, der den Angeworbenen vermittelt wird, da man mit den Vemma-Produkten schließlich das Leben anderer verbessere.

„In Österreich ist die religiöse und weltanschauliche Situation ähnlich wie in den anderen deutschsprachigen Ländern Mitteleuropas,“ meint Müller. „Allerdings gibt es keine konkreten Statistiken, da es, wie man am Beispiel von Vemma erkennt, schwierig ist, genau festzulegen, was als konfliktträchtig gilt und was nicht.“

Ein wichtiger Arbeitsbereich der Bundestelle für Sektenfragen ist die Auseinandersetzung mit dem breiten Feld der Esoterik, wo Gefährdungen wie finanzielle oder sexuelle Ausbeutung im Zusammenhang beispielsweise mit „Wunderheilern“, „schamanistischen“ Praktiken, spezifischen alternativmedizinischen Angeboten oder „Lichtnahrung“ wahrgenommen werden können.

Weiters liegt der Fokus auch auf extremen religiösen Vorstellungen, die zum Beispiel zu Konflikten in Familien führen können.

Dr. German Müller bemerkt, dass auch in der Wirtschaft sektenähnliche Entwicklungen wahrgenommen werden können, etwa im Bereich des Coaching, in der boomenden Ratgeberliteratur oder bei Multilevel-Vertriebsprogrammen.

Zur Zielgruppe von Vemma gehören demnach nicht nur Jugendliche wie in Vorarlberg oder Sportbegeisterte, sondern besonders Leute in finanziellen oder beruflichen Problemsituationen. Meine Freundin meinte, dass sie zu ihrer unerwarteten Anwerbung eingeladen wurde, kurz nachdem sie erwähnt hatte, dass ihr Job sie ankotzen würde. So werden gerade Menschen in schweren Lebenslagen und mit Hoffnung auf eine easy Lösung in das System von Vemma hineingezogen.

Müller erklärt auch, wie mangelnder Erfolg gedeutet werden kann und dieser sich auf den Betroffenen auswirkt. Da das Verkaufssystem oder die Produkte natürlich nicht in Frage gestellt werden, sondern als unanfechtbar, ausgeklügelt und perfekt gelten, kann das Nichterreichen von vorgegebenen Zielen nur mit schlechter Leistung bzw. mangelndem Arbeitseinsatz des Einzelnen begründet werden. So kann dann das Ausbleiben der versprochenen Einnahmen vor allem mit zu wenig Einsatz und Hingabe des Vertriebspartners erklärt werden.  Ich habe die Vemma-Gruppe angeschrieben und mich als Interessent an schnellem Geld ausgegeben. Seit sie die AK im Nacken haben, sind sie nun auch vorsichtiger geworden und entsprechend unverfänglich ist die Antwort des Customer Success Advisors ausgefallen. Dieser meinte, ich könne gerne zu einem persönlichen Gespräch vorbeikommen, die Handy-App von Vemma gibt lediglich Einsicht in das Affiliate-Konto und ich solle doch einfach an einem der nächsten Events teilnehmen.

Nach einem Selbstversuch kann ich die Vemma-Produkte für mich nur als gepantschten Müll deklarieren-was zwar zu erwarten war, aber die Frechheit der überhöhten Versprechungen von Vemma meiner Meinung nach trotzdem noch vergrößert. Die vermeintlich „verjüngende“ Wirkung des Verve!-Drinks muss ich wohl kaum kritisch hinterfragen-vital ist auch seither höchstens mein Hass gegen das Wetter und meine Verdauung bleibt das gleiche traurig grummelnde Desaster wie zuvor. Dass ich trotz der Magenverstimmung nicht kotzen musste, ist dem Drink wohl am ehesten zu Gute zu halten.

Ich muss wohl niemandem eine Predigt darüber halten, doch bitte kein Geld für derartig fantastische Versprechungen zum Fenster rauszuwerfen, aber manche von uns sind eben doch leichter manipulierbar als andere. Allgemein gilt, glaube ich: Je größer die Heilsversprechungen, umso angebrachter ist auch die Kritik. Wer dir Reichtum und Unsterblichkeit verspricht-egal, ob durch Glaube oder Produkte-, der verfolgt meist andere Ziele als dein bedingungsloses Glück. Oder anders gesagt: Wenn etwas zu gut ist, um wahr zu sein, dann ist es das meistens auch nicht.

Also falls jemand von euch übermotivierte und auftrainierte Menschen am Schulhof oder im Fitnessstudio sehen sollte, die irgendwelchen leichtgläubigen Leuten dieses Vemma-Zeug samt Starterpakete andrehen wollen, bitte schreitet ein und lacht allen Beteiligten einfach laut ins Gesicht.

http://www.vice.com/alps/read/eine-kracherlsekte-namens-vemma-macht-uns-bald-alle-reich-und-unsterblich-193/page/0

vemmaDanke an Denise für die Email

.

Das große Geld, das niemals kommt: Warnung vor „Vemma“-Pyramide

verve_falle_art1Seit einigen Wochen wird Vorarlberger Jugendlichen auf „Home-Events“ das große Geld versprochen, wenn sie einen amerikanischen Energydrink an Freunde verteilen. Dahinter steckt ein ausgeklügeltes Pyramidensystem, warnt der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer.

In Italien wurde das Vertriebssystem der US-Firma Vemma bereits verboten. Von sektenähnlichen Methoden berichten Medien in Luxemburg, wo Vemma seinen Energydrink „Verve!“ schon vor einem Jahr platzierte.

„Vemma!“ auch in Vorarlberg

Seit einigen Wochen grast Vemma offensichtlich systematisch Vorarlberg ab. So finden beispielsweise in einem Rankweiler Privatgarten regelmäßig „Home-Events“ für Jugendliche statt, wo ihnen das Blaue vom Himmel versprochen wird.

471 Euro für mehrere Paletten

Die Jugendlichen sollen den angeblich gesunden Energydrink „Verve!“ unter Gleichaltrige bringen. Sie können, müssen ihn aber nicht unbedingt verkaufen. Sie können ihn auch einfach verschenken. Promoten nennt sich das. Wer 471 Euro bezahlt, erhält mehrere Paletten des Getränks. Das Geld fließe „automatisch“ innerhalb kurzer Zeit zurück, sobald auch Freunde in das System einsteigen oder den Energydrink bestellen.

Nur die Spitze der Pyramide verdient

„Das Geschäftsmodell trägt eindeutig Züge eines illegalen Pyramidensystems“, sagt AK-Konsumentenschützer Mag. Paul Rusching: „Mit ein paar einfachen Schritten lässt sich nachrechnen, dass nur ganz wenige an der Spitze der Pyramide daran verdienen können. Die Chancen, seine Investition von 471 Euro wieder zurück zu erhalten, sind sehr gering.“

Der Traum vom großen Geld ist schnell geplatzt, wie die sich nun häufenden Beschwerden in der AK-Konsumentenberatung belegen. Der Vertrieb für Europa, Vemma Europe Ltd., sitzt in Irland, die  Mutterfirma sitzt in den USA.

Auch Minderjährige angeworben

Den wenigsten Jugendlichen sind die steuerlichen und sozialrechtlichen Konsequenzen bewusst, wenn sie den Energydrink weiterverkaufen. „Dazu bräuchte es einen Gewerbeschein“, erklärt AK-Konsumentenschützer Mag. Paul Rusching. Auch gilt man erst ab 18 Jahren als „voll geschäftsfähig“. Er appelliert deshalb auch an die Eltern, aufmerksam zu sein. Denn in mehreren Fällen konnte Vemma selbst Minderjährige als sogenannte „Affiliates“ anwerben.

Altes Lockmittel: Viel Geld ohne Aufwand

Überhaupt steckt das Vemma-Geschäftsmodell voller obskurer Bezeichnungen und bedient sich geschickt den Social-Media-Kanälen. So rufen Jugendliche als Teil einer Bewegung „Young People Revolution“ in YouTube-Videos zum Mitmachen auf. Die Botschaft: Weil der Arbeitsmarkt jungen Leuten kaum mehr gute Jobs biete, müssten sie selbst die Initiative ergreifen und Vemma sichere ein „tolles Einkommen“ ohne viel Aufwand.

Die AK-Konsumentenschützer raten also dringend davor ab, in das „System Vemma“ einzusteigen. (red/AK)

Quelle: http://www.vol.at/das-grosse-geld-das-niemals-kommt-warnung-vor-vemma-pyramide/4058635

Gruß an die Enttarner

TA KI

 

 

 

Frühere Monatsblutung durch Softdrinks


Kinder und Jugendliche, die regelmässig Softdrinks konsumieren, haben ein erhöhtes Risiko für Übergewicht und diverse damit zusammenhängende Erkrankungen. Doch Softdrinks sorgen auch dafür, dass junge Mädchen ihre erste Monatsblutung früher bekommen als Altersgenossinnen, die keine Softdrinks trinken. Damit steigt auch das Risiko, später an Brustkrebs zu erkranken. Forschern ist es gelungen, die zugrunde liegenden Mechanismen zu entschlüsseln.

fruehere-monatsblutung-softdrinks-150000011

Softdrinks erhöhen Brustkrebs-Risiko

Junge Mädchen, die mehr als eineinhalb Portionen Softdrinks in der Woche konsumieren, bekommen ihre erste Monatsblutung im Durchschnitt fast drei Monate früher als ihre Altersgenossinnen.

Gleichzeitig steigt mit erhöhtem Softdrink-Konsum nicht nur das Risiko für Übergewicht, sondern auch das für Brustkrebs. Doch schon dann, wenn die erste Periode ein Jahr früher auftritt, erhöht sich die Brustkrebsgefahr um 5 Prozent und mit jedem weiteren verfrühten Jahr um weitere 5 Prozent.

Frühe Monatsblutung durch Softdrinks

Prof. Karin Michels und ihr Team an der Harvard Medical School im US-amerikanischen Boston analysierten die Daten von mehr als 5.500 Mädchen im Alter von neun bis vierzehn Jahren.

Zu den Daten gehörten neben dem Geburtsgewicht und dem BMI (Body-Mass-Index, Verhältnis von Körpermasse zu -gewicht), Trink- und Essgewohnheiten sowie auch Informationen zu den Lebensumständen (Mahlzeiten im Familienkreis, Familienverhältnisse etc.).

Prof. Michels und ihre Kollegen ermittelten, dass der Softdrinkkonsum unabhängig von den anderen Faktoren das Eintreten der ersten Monatsblutung beeinflussen kann.

Softdrinks lassen Periode verfrüht eintreten

Man untersuchte nun, inwieweit zuckerhaltige Softdrinks, mit Süssstoffen gesüsste Softdrinks und Fruchtsäfte das Eintreffen der ersten Periode beeinflussen können.

Fruchtsäfte und mit Süssstoff gesüsste Getränke hatten hier offenbar keinen Einfluss. Das verfrühte Eintreten der Monatsblutung konnte nur mit den gezuckerten Softdrinks in Zusammenhang gebracht werden.

Doch kommt es nun nicht auf die Gesamtmenge an Zucker an, die junge Mädchen aufnehmen, wenn es um die erste Periode geht. Einzig die Zuckeraufnahme in Form von Softdrinks hatte der Studie zufolge die beschriebene Wirkung.

Mehr Sexualhormone durch Softdrinks

Durch den Zuckerzusatz, so erklären die Forscher, haben Softdrinks einen höheren glykämischen Index als beispielsweise Fruchtzucker. Ihr Konsum lässt den Insulinspiegel im Körper daher besonders rapide in die Höhe schnellen.

Ein erhöhter Insulinspiegel regt wiederum die Produktion von Sexualhormonen an. Grosse Veränderungen im Sexualhormonhaushalt können zu einem verfrühten Eintreten der Periode führen.

Zwar wird auch die Aufnahme von Koffein, etwa in Cola-Getränken, mit einer verfrühten Periode in Verbindung gebracht. Prof. Michels und ihr Team betonen jedoch ausdrücklich die Bedeutung von zuckerhaltigen Softdrinks in diesem Zusammenhang.

Mehr über die schädliche Wirkung von Softdrinks lesen Sie hier:

Bitte beachten Sie, dass die Ergebnisse dieser Studie keinesfalls dazu ermutigen sollten, „Diät“-Softdrinks mit künstlichen Süssstoffen zu konsumieren, denn Süssstoffe machen dick und haben noch zahlreiche andere gesundheitsschädliche Auswirkungen.

 

Quelle:

.
Gruß an die, die sich bei ihren Kindern noch durchsetzen können
TA KI

Nordafrikanische Jugendliche terrorisieren Hamburg


Polizeiwagen-verschwommen
Polizeiwagen in Hamburg: Etwa 1.000 Illegale sind untergetaucht Foto: dpa

HAMBURG. Das Hamburger Landeskriminalamt (LKA) hat sich beunruhigt über unbegleitete minderjährige Illegale in Hamburg gezeigt. Mittlerweile seien etwa 1.000 von ihnen in der Hansestadt untergetaucht, berichtet die Hamburger Morgenpost. Es sei festgestellt worden, daß sie „griffbereit Messer und Pfefferspray mit sich führen“ und diese bei Straftaten auch einsetzen.

Die illegal in Deutschland lebenden Jugendlichen würden in Gruppen von bis zu 30 Personen durch das Rotlichtmilieu ziehen und dort zahlreiche Straftaten und Überfälle begehen. Die meist aus Nordafrika stammenden Täter gingen dabei immer aggressiver vor, heißt es vom LKA.

CDU empört

Gegen einen ausländischen Jugendlichen wird derzeit wegen einem versuchten Tötungsdelikt ermittelt. Ein weiterer 12jähriger falle fast täglich mit Straftaten auf, könne jedoch wegen seines Alters nicht belangt werden. Gegenüber den Behörden geben die Kriminellen falsche Daten über Alter und Herkunft an. Drahtzieher der Taten der Ausländerbanden ist laut Polizei ein 39 Jahre alter Ägypter, der die Jugendlichen gezielt nach Hamburg schleuste.

Die CDU warf dem SPD-Senat Tatenlosigkeit vor. „Bei diesen nordafrikanischen Jugendlichen handelt es sich zum Teil um Personen, die nicht politisch verfolgt sind oder aus Kriegsgebieten fliehen, sondern gezielt eingeschleust werden, um hier Straftaten zu begehen und überhaupt keine Bereitschaft zeigen, in Deutschland geltende Gesetze und Regeln einzuhalten“, sagte der Bürgerschaftsabgeordnete Christoph de Vries der Morgenpost. Der „lasche Umgang“ mit den Straftätern sei gegenüber den Bürgern verantwortungslos.

Rotlichtmilieu griff zur http://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2014/nordafrikanische-jugendliche-terrorisieren-hamburg/

Bereits Ende Oktober war die Situation im Stadtteil St. Pauli eskaliert. Nachdem die jugendlichen Ausländer immer wieder Kunden von Prostituierten überfallen und ausgeraubt hatten, wurden mehrere von ihnen von Unbekannten zusammengeschlagen. Dabei handelte es sich mutmaßlich um einen Racheakt des Rotlichtmilieus. (ho)

http://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2014/nordafrikanische-jugendliche-terrorisieren-hamburg/

.

Gruß an die Sicherheit

TAKI

Soziale Netzwerke: Wie Facebook & Co. unseren Nachwuchs zerstören


Was einst ein harmloser Treffpunkt junger Studenten sein sollte, hat sich zu einer unberechenbaren Parallelwelt entwickelt, welche die niedersten Instinkte entfesselt und ungeahnt viel Leid und Verzweiflung hervorbringt. Lesen Sie hier, was ‚soziale Netzwerke’ mit unserer Jugend anstellen.

Von: Ursula Seiler

Ich fürchte den Tag, wenn die Technologie unsere Beziehungen bestimmt. Die Welt wird Generationen von Idioten haben.

Albert Einstein

Ganz früher wurde man berühmt, weil man ein Heiliger oder ein Teufel war – ein Robin Hood, eine Johanna von Orléans oder aber ein Dracula oder ein Nero. Später wurde man berühmt, weil man etwas besonders gut konnte: Malen und Bildhauern zum Beispiel wie Michelangelo oder komponieren wie Mozart oder Beethoven. Dann wurde man berühmt dafür, dass man besonders schön, sprich ‚sexy’ war – eine Mae West, eine Marilyn Monroe oder ein Cary Grant und ein Rodolfo Valentino. Heute gibt es eine ganz neue Art der Berühmtheit. Im Gegensatz zu den früheren, die Ruhm verliehen, bedeutet diese nur noch Tragik und Entsetzen. Es ist die Berühmtheit, die junge Menschen erlangen, indem sie sich von der Brücke stürzen oder aufhängen, nachdem sie während Monaten oder Jahren in ‚sozialen Netzwerken’ niedergemacht worden sind.

Immer mehr Kinder und Jugendliche geraten in die Fänge (un)sozialer Netzwerke.

Immer mehr Kinder und Jugendliche geraten in die Fänge (un)sozialer Netzwerke.

Ganz früher teerte und federte man böse Menschen, die etwas Übles verbrochen hatten. Man jagte sie durchs Dorf und band sie an den Schandpfahl, weil sie jemanden beraubt, betrogen, vergewaltigt, niedergestochen oder ein Haus angezündet hatten. Heute stellt man Menschen an den Schandpfahl, weil man sie zu dick findet. Zu doof, zu uncool, zu hässlich, weil sie ein paar Pickel im Gesicht haben. – All dies sind reale Fälle, die dazu führten, dass sich Kinder und Jugendliche zwischen zwölf und sechzehn Jahren nicht mehr anders zu helfen wussten, als sich das Leben zu nehmen. Im Wald, auf dem Dachboden, über der Autobahn oder im Zementsilo. Allein zwischen dem 29. September 2012 und dem 10. September 2013 brachten sich neun Jugendliche um, acht davon in Großbritannien, ein zwölfjähriges Mädchen in Florida. Sie alle waren im Netzwerk Ask.fm aktiv gewesen.Sie waren jedoch längst nicht die Ersten. Laut dem Teletext des ORF nahmen sich schon im Jahr 2008 siebzehn Jugendliche nach Bedrohungen und Beschimpfungen auf Online-Netzwerkseiten wie Facebook oder MySpace das Leben. Die Selbstmordwelle hält an, bis heute. Getan wird – nichts.

Mark Zuckerberg - Gründer von Facebook

„Die vertrauen mir, die Idioten!“ – Zitat von Mark Zuckerberg, Gründer von Facebook und „Mann des Jahres 2010“, der als Facebook-Chef „Staatsoberhaupt“ von damals 500 Millionen Menschen war (heute sind es 1,1 Milliarden).

„Komm und sammle deine schmierigen Höschen ein und wage es verdammt noch mal nicht, noch einmal zur Schule zu kommen“, lautete die letzte Meldung, welche die Britin Megan Gillan auf Bebo erhalten hatte. Niemand weiß, ob sie sie noch gelesen hat, bevor sie sich mit einer Überdosis Medikamente tötete. Die Hass-Attacken im Internet hatten sich über Monate hingezogen; das Mädchen sah keinen anderen Ausweg mehr, als im Juli 2009 mit fünfzehn Jahren seinem jungen Leben ein Ende zu bereiten.Holly Grogan war ebenfalls fünfzehn Jahre alt, als sie sich zwei Monate nach Megan Gillan nahe der englischen Stadt Gloucester von einer Brücke stürzte. Die Eltern sagten aus, ihre Tochter sei nicht mit dem Druck und dem Mobbing auf Netzwerken und in ‚Freundschafts-Gruppen’ im Internet wie Facebook, Bebo und MySpace zurechtgekommen. Mehrere Mädchen hatten Holly auf ihrer Facebook-Seite reihenweise beschimpft. Zuletzt hatten sie das Mädchen beschuldigt, mit dem Bruder einer Freundin geschlafen zu haben (was, wie sie sagte, nicht wahr sei) und luden sie von einer Party aus. Das war zu viel für Holly, für die, wie ihr Vater anfügte, „Freundschaften alles waren – wie das so ist in diesem Alter.“ Noch am selben Tag stürzte sie sich bei Churchdown von einer Brücke auf die stark befahrene Autobahn. Das Mädchen, das früher schon die Schule hatte wechseln müssen, war ein fröhlicher, umgänglicher Typ gewesen, allerdings mit einem extrem schwachen Selbstbewusstsein. Hatte dies dazu geführt, dass sie seltsame Geschichten erfand, wie beispielsweise, dass ein Bruder von ihr gestorben sei – während er in Wirklichkeit putzmunter war – oder dass ihre Eltern sich scheiden lassen wollten, was ebenfalls nicht stimmte? All dies habe viel Unmut und Empörung hervorgerufen, gab ihr Schuldirektor bekannt. Das ist übrigens einer der schlimmsten Aspekte der sogenannten ‚sozialen Netzwerke’: Dass sie das Lügen und Erfinden falscher Tatsachen so einfach machen.

Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg

Sheryl Sandberg, Geschäftsführerin von Facebook, reagierte nicht auf den Selbstmord von Facebook-Mitgliedern.

Große Berühmtheit in allen Medien erlangte 2007 ein Mädchen namens Megan Meier aus Missouri. Es war gerade mal dreizehn Jahre alt, als es aus dem Leben schied. Megan war Opfer einer besonders perfiden Art des sogenannten Cybermobbings geworden: Ihre ehemalige ‚beste Freundin’ rächte sich an ihr, indem sie im Netz einen tollen 16-jährigen Jungen na­­­mens ‚Josh’ erfand, der sich sehr für die übergewichtige Megan interessierte. Ihre Kenntnisse über Megans Vorlieben halfen der Exfreundin, die von ihrer Mutter tatkräftig unterstützt wurde, ‚Josh’ zum Traummann von Megan zu machen – auch ein 18-jähriger Teilzeitangestellter der beiden half mit, der für den ‚männlichen Touch’ der Mitteilungen von Josh sorgen sollte. Es dauerte nicht lange und Megan hatte sich unsterblich in ihren maßgeschneiderten Traumboy verliebt. Man kann sich vorstellen, dass neben Rachegefühlen und Neugier auch eine Menge niederträchtiger Spaß im Spiel war, als die drei Täter das Mädchen mit so einfachen Mitteln emotional manipulierten. Zu dritt fixten sie Megan regelrecht an – um sie am Ende gezielt zu demütigen. Der Anfang vom Ende war eine kleine Nachricht von ‚Josh’: Er wolle mit ihr keinen Kontakt mehr, weil er gehört habe, dass sie schlecht mit ihren Freunden umgehe, eine böse Person sei. „Wovon redest Du?“, soll Megan ihn chattend konfrontiert haben. Einige Zeit später hatte ‚Josh’ ihr das mit einem Bündel von Beleidigungen, Demütigungen und Anschuldigen so klargemacht, dass sie keinen anderen Ausweg aus ihrer emotionalen Drangsal mehr sah, als sich im Oktober 2006 im Dachboden ihres Elternhauses zu erhängen.

— Ende des Artikelauszugs —