Aus diesen 7 Gründen solltest du regelmäßig Datteln essen!


Datteln werden oft unterschätzt oder nur als Süßigkeit wahrgenommen. Dabei gibt es viele gute Gründe, regelmäßig zu den süßen Früchten zu greifen. Hier sind Einige davon:

1. Befreie deine Arterien

Das oben beschriebene Kalium hilft nicht nur deinem Herzen: Auch Arteriosklerose wird damit eingedämmt. Bei dieser Gefäßerkrankung setzt sich Kalk an den Gefäßwänden ab. Dies verengt nicht nur die Arterien, sondern birgt auch das Risiko, dass sich Verstopfungen bilden. Das steigert das Risiko auf Schlaganfälle, Herzinfarkte und andere Krankheiten enorm. Bereits drei Datteln am Tag reichen, um einen großen Unterschied zu machen und deine Gefäße freizuhalten.

2. Als Unterstützung für deine Leber 

Studien haben gezeigt, dass Datteln dabei helfen können, eine Leberzirrhose einzudämmen. Diese schmerzhafte Erkrankung tritt auf, wenn die Leber nicht richtig mit Giftstoffen umgehen kann und zu viel Kollagen produziert. Datteln unterstützen deine Leber dabei, die täglichen Anforderungen zu überstehen.

3. Für ein gesundes Herz

Datteln sind großartig für dein Herz. Da die Früchte viel Kalium enthalten, sind sie sehr gut geeignet, um Herzkreislauferkrankungen entgegenzuwirken. Gleichzeitig können sie das LDL-Cholesterin senken – ein Risikofaktor für Schlaganfälle und Herzinfarkte.

4. Adleraugen

In Datteln steckt ein Haufen Vitamin A. Dieses Vitamin hilft deiner Hornhaut, sich zu regenerieren und deine Augen zu schützen. Gleichzeitig stecken die Stoffe Lutein und Zeaxanthin‎ drin, beides Nährstoffe, mit denen deine Augen besser schädliche UV-Strahlen filtern können. Das führt dazu, dass deine Augen länger „frisch“ bleiben und länger ihre Leistung beibehalten.

5. Mehr Energie

Zusammen mit ein paar Nüssen oder Mandeln sind Datteln der ideale Snack für zwischendurch. Der Zuckeranteil in Datteln gibt dir einen Energieschub, der durch das Fett aus den Nüssen länger anhält und satt macht. Gleichzeitig wird durch die Vitamine die Hirnaktivität angeregt, so dass du einen klareren Kopf bekommst. Natürlich auch super als Sportlernahrung.

6. Verbesserte Verdauung

Manch einer wird es schon wissen, aber Datteln regen die Verdauung an. Sie helfen bei Verstopfungen, Magenverstimmungen und vielen anderen Beschwerden. Durch ihre „reinigende“ Wirkung sind sie auch super als Vorsorge gegen Darmkrebs zu gebrauchen. Alle diese Eigenschaften lassen sich mit den enthaltenen Ballaststoffen und Aminosäuren erklären. Sie helfen, deine Verdauung zu optimieren und unterstützen deinen Körper, Nährstoffe besser aufzunehmen.

7. Datteln als Schmerzmittel

Kaum zu glauben, aber wahr: Das Magnesium in Datteln hilft, Schmerzen und Schwellungen zu lindern. Gleichzeitig wirkt es antibakteriell und lindert Infektionen im Körper. Auf jeden Fall eine super Ergänzung zu medizinischen Mitteln.

Wirklich erstaunlich, wozu Datteln gut sind. Gute Gründe, sie öfter mal als Snack zu genießen.

Quelle:  http://www.gutfuerdich.net/3-datteln-am-tag/

Gruß an die Wissenden

TA KI

 

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Vier Gründe, öfter Pilze zu essen


Abnehmen, Nährstoffe tanken, Knochen stärken: Das alles können Pilze bewirken, wie Studien zeigen. Lesen Sie hier alles über das „Fleisch des Waldes“, seine Geschichte, Zubereitung und das richtige Pilzesammeln.

Ob gegrillt, gebraten oder im Risotto: Pilze bereichern den Speiseplan und bringen dem Körper eine Vielzahl von Nährstoffen. Was genau das „Fleisch des Waldes“ so gesund macht, haben Wissenschaftler aus Boston jetzt untersucht. Sie kamen auf vier Hauptpunkte, warum Sie sich ab sofort öfter Champignons, Shiitake oder Austernpilze auf den Teller legen sollten:

  • Gewicht verlieren und halten: Weiße Champignons statt rotem Fleisch bekamen die Studienteilnehmer ein Jahr lang zu essen – und taten sich in der Folge leichter damit, Kilos zu verlieren und dem Jojo-Effekt zu entgehen.
  • Bessere Nährstoffversorgung: Da Pilze so viele Nährstoffe in sich bunkern, verbessern sie automatisch die Versorgung des Pilzfans mit Vitalstoffen für verschiedenste Körperfunktionen.
  • Knochen mit natürlichem Vitamin D stärken: Pilze als Nahrungsergänzung gegen Osteoporose? Aber ja doch: Eine US-amerikanische Studie konnte zeigen, dass getrockneter Pilzextrakt ebenso viekl bewirkt wie Vitamin D in Pillenform.
  • Immunstärkung: Zwei bis drei Portionen getrocknete Shiitake-Pilze pro Woche sollen das Immunsystem aufbauen. Getrocknete Champignons dienten Versuchsmäusen zudem als Abwehrschild gegen Salmonellen. 

Pilze mauserten sich vom „Gesinde-Essen“ zur Delikatesse

Pilze gehören übrigens weder dem Pflanzen- noch Tierreich an, sondern bilden im Stammbaum des Lebens ein eigenes Reich. Neben den ungeliebten Schimmelpilzen im Haushalt schenkt uns die Natur köstlich schmeckende Waldpilze. Vor allem im Spätsommer und Herbst schwärmen Pilzliebhaber aus und „gehen in die Pilze/Schwammerl“. Doch Vorsicht: Nicht alle Waldpilze sind genießbar, manche sogar giftig. Viele Speisepilze haben gefährliche Doppelgänger, die ihnen zum Verwechseln ähnlich sehen und zu einer Pilzvergiftung führen können.

Ein kleiner Rückblick in die Jahrhunderte zeigt die wechselvolle Geschichte der Pilze: von „Herrenpilzen“ im Mittelalter zum Gesindeessen in der Renaissance bis zur heutigen Delikatesse, den Edelpilzen oder „schwarzen Diamanten“, wie die schwarzen Trüffel auch genannt werden. Trüffel gelten als die Königinnen der Pilze und als teuerste Lebensmittel der Welt.

Eiweißreicher Ersatz für fleischliche Kost

Tausende von Kriegsgefangenen in den sibirischen Steppen und Wäldern verdanken den Pilzen ihr Leben und ihre Gesundheit. Sie galten als „Fleisch des Waldes“: Für die ärmere Bevölkerung stellten sie eine wichtige Ergänzung ihrer eiweißarmen pflanzlichen Kost dar und waren auch Ersatz für das Fleisch von Tieren. Ihr Nährwert liegt zwischen dem von Fleisch und Gemüse: Sie sind eiweißreich (vor allem Champignons und Boviste), haben einen hohen Gehalt an Kohlenhydraten, viele Mineralstoffe, unter anderem Kalium und Phosphor, Eisen und Niacin.

Außerdem enthalten Sie Vitamin D und Vitamin B2. Pilze bestehen zu rund drei Viertel aus Wasser, sie haben einen hohen Gehalt an gärungsfördernden Fermenten, aber kaum Fett. Dadurch sind sie zum Abnehmen geradezu ideal. Außerdem sind die meisten Speisepilze Basenspender und regulieren den Säure-Basen-Haushalt.

Pilze länger erhitzen und gut kauen!

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Schwarze Trüffel – auch Tuber melanosporum oder Périgordtrüffel genannt – sind sehr selten und teuer.
Getty Images/iStockphoto

Zu beachten ist jedoch: Die „Haut“, genauer die Zellwand oder Membran von Pilzen, besteht nicht aus Cellulose, sondern aus Chitin. Also dem Stoff, aus dem die meisten Insekten und Gliedertiere sind. Chitin ist unverdaulich, weshalb eine Pilzmahlzeit schwer im Magen liegen oder Verdauungsstörungen wie Blähungen hervorrufen kann. Vor allem dann, wenn sie in Eile eingenommen wurde und dabei das Kauen zu kurz kam. Andererseits ist Chitin aber ein Ballaststoff, der die Darmtätigkeit anregt.

Deshalb frische Wildpilze nicht roh essen, sondern stets hoch und lang genug erhitzen, mindestens 15 bis 20 Minuten lang – nicht zuletzt, um zum Beispiel die Larven des gefährlichen Fuchsbandwurms zu töten. Ertränken Sie die frischen Pilze aber nicht in zu viel Fett wie Butter, Speck oder Sahne. Dadurch verlieren sie ihren Eigengeschmack und werden noch schwerer verdaulich. Und genießen Sie in Maßen: Als Richtwert gelten maximal 250 Gramm Wildpilze pro Woche.

Nahrungs- und Genussmittel mit vielen Duftnoten

Austernpilz, Bovist, Champignon, Egerling, Feldchampignon, Flockenstieliger Hexenröhrling, Hallimasch, Herbsttrompete, Igel-Stachelbart, Keulenpilz, Krause Glucke, Milchling, Morchel, Parasol, Pfifferling, Portobello-Pilz, Reifpilz, Ritterling, Röhrling, Samtfußrüpli, Schopftintling, Semmelstoppelpilz, Shiitake, Steinpilz, Trichterling, Trüffel….:

Wahrscheinlich sind Ihnen nur einige dieser Speisepilze namentlich bekannt und nur die wenigsten geschmacklich. „Wer Pilze gar nicht kennt, gleicht einem, der ohne Geschmackssinn ist. Auch wer nur Steinpilz und Pfifferling kennt, erahnt bloß einen Hauch von den feinschmeckerischen Reizen, die Pilzkennern offen stehen.

Denn unsere Pilze sind nicht nur Nahrungs-, sondern „zugleich auch Genussmittel von hohem Rang“, ist schon in Knaurs Pilzbuch von 1955, dem Klassiker für Pilzfreunde, zu lesen. Pilzinsider umschreiben die Vielfalt der Gerüche mit dem Duft von Kokosflocken, Seife, Marzipan, Honig, Birnen, Chlor, Weihrauch, Anis, Veilchen, Wanzen, Maggi, Knoblauch, Hühnerstall, Sperma, Lokomotivendampf…

Praktische Pilz-Tipps für Sammelanfänger

Noch ein Tipp für Sammler, die zum ersten Mal in die Pilze gehen: Am besten, Sie schließen sich einer kleinen Gruppe Gleichgesinnter unter fachkundiger Führung an. Nehmen Sie einen Behälter mit, der luftdurchlässig ist. Pilze brauchen Luft, also keine Plastiktüte verwenden, denn darin zersetzen sie sich sehr schnell, was zu Lebensmittelvergiftungen führen kann.

Sammeln Sie maßvoll und umweltschonend. Lassen Sie alte, verfaulte sowie winzige, junge Pilze am Fundort. Reißen Sie den Pilz nicht mit der bloßen Hand heraus, dadurch beschädigen Sie sein unterirdisches Pilzgeflecht, das Myzel, und hindern den Pilz am Weiterwachsen.

Schneiden Sie ihn mit einem Messer ab oder – wenn Sie den Pilz nicht kennen – drehen Sie ihn vorsichtig heraus. Anhand der Knolle kann ihn ein Pilzsachverständiger besser bestimmen. Schauen Sie auch, unter welchem Baum er wächst, denn viele Pilze leben in Symbiose mit ganz bestimmten Bäumen.

Verlassen Sie sich nicht nur auf die Abbildungen in Pilzbüchern. Lassen Sie Ihr Sammelgut im Zweifelsfall vor dem Verzehr begutachten. Für den Ernstfall: Bei Verdacht auf eine Pilzvergiftung rufen Sie die Giftnotrufzentralen an. Adressen und Telefonnummern finden Sie hier.

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Wildpilze sind roh unbekömmlich. Bitte erst nach längerem Erhitzen verzehren!
Getty Images/Stockbyte Silver

Strahlung: Keine Entwarnung für Pilze

Wildpilze stehen auch in dem Verruf, Umweltgifte wie ein Schwamm aufzusaugen und dadurch schadstoffbelastet zu sein. Wer auf Nummer sicher gehen möchte und seine gesammelten Pilze auf radioaktive Belastung testen lassen will, kann dies von August bis Ende Oktober kostenlos beim Umweltinstitut München tun. Mindestens 250 Gramm werden für eine Messung benötigt.

Einziger Wermutstropfen: „Aufgrund der Messergebnisse der vergangenen Jahre und unserer langjährigen Erfahrung können wir keine Entwarnung geben”, erklärt Christina Hacker, Vorstand im Umweltinstitut München. “Unsere Empfehlung bleibt nach wie vor, dass besonders die so genannten Risikogruppen wie Kinder und Schwangere Waldpilze, Waldbeeren und Wildgerichte von ihrem Speiseplan streichen sollten.“ Alternativ kann man auf gekaufte Zuchtpilze zurückgreifen, die in der Regel keinen Schadstoffen ausgesetzt sind.

Quelle: https://www.lifeline.de/ernaehrung-fitness/gesund-essen/vier-gruende-oefter-pilze-zu-essen-id51375.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

Stachelbeeren


Das sollten Sie über Stachelbeeren wissen

Wer Stachelbeeren schon mal selbst vom Strauch gepflückt hat, weiß: Der Name ist bei diesem Obst zum Glück nicht Programm – statt Stacheln trägt die dicke Haut nämlich nur einen mehr oder weniger feinen Flaum. Je nach Region heißen Stachelbeeren sowieso anders, man kennt sie  z.B. auch als Heckenbeeren, Krausbeeren oder Klosterbeeren; die Österreicher nennen sie Agrasel.

Weltweit gibt es rund 500 Sorten Stachelbeeren, von denen die meisten in Großbritannien angebaut werden und sich als „Gooseberry“ extremer Beliebtheit erfreuen. Unterteilen lassen sich Stachelbeeren am besten in drei Hauptsorten: Grün-weiße, gelbe und rote Stachelbeeren geben grundsätzlich den Ton an. Ihr weiches, saftiges Fruchtfleisch enthält unzählige kleine Kerne, die man mitisst.

So sauer, wie man ihnen immer wieder nachsagt, sind Stachelbeeren übrigens gar nicht. Im Gegenteil: Je reifer die Stachelbeeren, desto süßer schmecken sie. Kein Wunder: Gleich nach Weintrauben kommen Stachelbeeren als die einheimischen Beeren mit ihrem Zuckergehalt auf den zweiten Platz.

Eine weitere Besonderheit von Stachelbeeren: Bei ihnen als einzigem einheimischem Beerenobst findet eine sogenannte Grünpflücke statt. Im Klartext heißt das, man pflückt Stachelbeeren zum Teil schon dann, wenn sie erst etwa ein Drittel ihrer eigentlichen Größe erreicht haben und noch unreif sind. So kann man sie zwar nicht roh genießen, aber perfekt in der Lebensmittelindustrie oder zu Hause beim Kochen von Konfitüre, Kompott oder Saft einsetzen.

Saison: Die Erntezeit für unreife Stachelbeeren startet schon im Mai, die Saison für reife Stachelbeeren beginnt dann im Juni und erreicht Mitte bis Ende August ihren Höhepunkt.

Herkunft: Es klingt seltsam, weil Stachelbeeren irgendwie zum deutschen Sommer gehören wie das Eis am Stiel – aber tatsächlich kommen Stachelbeeren von ziemlich weit her. Ihre eigentliche Heimat liegt nämlich in Nordafrika und Eurasien. Ob in privaten Gärten oder in Kulturen, Stachelbeeren baut man inzwischen überall an, wo ein gemäßigtes Klima herrscht. Große Anbaugebiete für Stachelbeeren liegen hierzulande vor allem in der Gegend um Hamburg, in Niedersachsen, NRW und Baden-Württemberg.

Wie gesund sind eigentlich Stachelbeeren?

Es wäre ein bisschen übertrieben, Stachelbeeren als Medizin zu bezeichnen – aber allzu weit davon entfernt sind sie nicht. Besonders für den Darm haben sie ein ganzes Paket an günstigen Inhaltsstoffen zu bieten: Sowohl der Gehalt an Pektin und Schleimstoffen (aus den Kernchen) als auch der hohe Anteil von Wein-, Apfel- und Zitronensäure machen Stachelbeeren zum Balsam für die Verdauung.

Ausgesprochen reichlich enthalten sind in Stachelbeeren die Mineralstoffe Kalium, Kalzium und Phosphor sowie verschiedene Vitamine. Besonders hoch ist der Gehalt an Vitamin C: Je nach Reifegrad und Sorte können in Stachelbeeren zwischen 20 und satten 70 mg des Immun-Powerstoffs stecken!

Nährwerte von Stachelbeeren pro 100 g
Kalorien 44
Eiweiß 0,8 g
Fett 0,2 g
Kohlenhydrate 8,5 g
Ballaststoffe 3 g

 

Stachelbeeren – gut zu wissen:

So gesund der Genuss von Stachelbeeren generell sein mag – Leuten mit empfindlichem Magen bekommt die relativ dicke Schale nicht unbedingt gut. Falls Sie auch von reifen rohen Stachelbeeren Beschwerden bekommen, hilft ein kleiner Trick: Dünsten Sie die Stachelbeeren einfach kurz in etwas Wasser, sodass die Haut weich wird.

Einkaufs- und Küchentipps für Stachelbeeren:

EinkaufFalls Sie vollreife Stachelbeeren möchten, richten Sie sich am besten nach der Faustregel „je größer, desto süßer“. Grundsätzlich verkauft man Stachelbeeren sowohl lose nach Gewicht als auch in Schalen oder Spankörben. Wenn Sie die Wahl haben, nehmen Sie lose verkaufte Stachelbeeren, denn hier sehen Sie, ob die Schale unverletzt ist und die Beeren prall wirken.

Lagerung: Unreif geerntete Stachelbeeren halten sich gekühlt bis zu 2 Wochen; vollreife Stachelbeeren dagegen verbraucht man auch bei Lagerung im Kühlschrank besser innerhalb von etwa 3-4 Tagen.

Vorbereiten: Stachelbeeren machen erfreulich wenig Arbeit – waschen und anschließend abtropfen lassen genügt!

Zubereitungstipps für Stachelbeeren:

Ob frisch vom Strauch im eigenen Garten oder aus dem Gemüseladen: Vollreife frische Stachelbeeren sind lecker genug, um auch roh aus der Hand genascht ein kleines Festessen zu ergeben.

Einen festen Platz haben Stachelbeeren natürlich außerdem in der süßen Sommerküche, wo man aus ihnen Köstlichkeiten wie Kompott, Kaltschalen, Kuchen und Torten zubereiten kann. Traditionell kommen Stachelbeeren auch beim Einmachen und Einkochen gerne zum Einsatz. Wegen ihres hohen Pektingehalts gelieren Marmelade oder Gelee daraus besonders gut und leicht.

 

Quelle: http://eatsmarter.de/lexikon/warenkunde/stachelbeeren

Gruß an die Wissenden

TA KI

6 Gründe, warum du in deinen Garten pinkeln solltest.


Findest du es eklig, wenn jemand draußen auf die Wiese oder ins Gebüsch macht? Oder machst du es vielleicht selbst regelmäßig, wenn es „die Situation erfordert“? Wenn ja, dann hast du dazu beigetragen, die (Pflanzen-)Welt ein bisschen besser zu machen. Auf welche Arten du daraus Profit für deinen eigenen Garten schlagen kannst, wird dich verblüffen.

1. Natürlicher Dünger

Zunächst einmal ist menschlicher (und natürlich auch nicht-menschlicher) Urin ein hervorragendes und sehr effektives Düngemittel. Der Grund dafür ist Stickstoff, der darin in sehr hoher Konzentration enthalten ist. Mit dem Urin einer Person könnte man eine 400 m² große Fläche ein Jahr lang düngen. Zusätzlich sollte man daran denken, den Urin in der Gießkanne zu verdünnen: Dabei sollte das Verhältnis etwa 20:1 betragen. 20 Anteile Wasser und 1 Anteil Urin, versteht sich. Beim Gießen selbst sollte man darauf achten, die Mischung nicht direkt auf die Pflanzen, sondern neben sie zu gießen.

2. Bodenverbesserer

Aber Urin enthält ja nicht nur Stickstoff, sondern auch Phosphor und Kalium. Deshalb kann er auch einem Boden, der durch Überintensivierung, also zu starke Nutzung, gelitten hat, wieder zu neuer „Gesundheit“ verhelfen. Manche Ratgeber empfehlen deshalb, im Spätherbst so viele Leute wie möglich zu einer Party der anderen Art in den Garten einzuladen. Danach kann man alle möglichen Materialien wie Kompost, Laub und Mulch auf dem Boden verteilen und damit für seine Verpflegung mit Mineralstoffen im Frühling sorgen.

andriano.cz/Shutterstock

3. Komposthelfer

Urin kann aber noch an anderer Stelle im Garten helfen: auf deinem Komposthaufen. Normalerweise dauert der Kompostierprozess ganz schön lang, aber die Harnsäure hilft wunderbar, diesen Vorgang zu beschleunigen. Die Säure ist am konzentriertesten beim ersten Toilettengang des Tages – deshalb ist es zuerst einmal wichtig, möglichst früh daran zu denken. Besonders Umsichtige werden sich eine Gießkanne in die Nähe des Betts oder der Toilette stellen, damit sie nicht sofort hinausrennen müssen, um den Komposthaufen morgens mit dem wertvollen flüssigen Gold zu beglücken.

Der chemische Prozess im Komposthaufen gestaltet sich, egal, ob Morgen- oder Abendurin, wie folgt: Ein Komposthaufen besteht meist aus zwei Komponenten: einerseits den sogenannten dunklen Bestandteilen. Dazu zählen unter anderem Sägemehl, Laub, Äste und Heu. Diese bilden zusammen die trockenen braunen Zutaten, die kohlenstoffreich sind und sich deswegen sehr langsam zersetzen. Sie stehen im Gegensatz zum kohlenstoffärmeren, grünen Material wie Rasenschnitt, Gemüse- und Obstschalen, welche meist den wesentlich kleineren Teil des Komposts bilden. Gibt man also seinen Urin hinzu, verringert man den relativen Gehalt des Kohlenstoffs im Komposthaufen und sorgt dadurch für einen schnelleren Kompostiervorgang.

4. Unkrautvernichter

Wie in Punkt 1 erwähnt, sollte man eher sparsam mit unverdünntem Urin als Düngemittel umgehen. Wenn man Unkraut vernichten möchte, muss man aber nicht so vorsichtig sein: Man kann die Körperflüssigkeit ganz einfach auf die Stellen im Garten gießen oder schütten, an denen man sonst mit Unkraut zu kämpfen hat. Es verfärbt sich zunächst und stirbt dann einfach ab.

5. Pilzbekämpfer

Auch Pilzkrankheiten – meistens Schimmelbefall – können deinem Garten zu schaffen machen. Harnsäure ist eine einzigartige Waffe gegen solche Störenfriede, besonders gegen die auf Büschen und kleineren Gewächsen. Um sinnvoll gegen den Fungus vorzugehen, verdünnt man den Urin etwa im Verhältnis 1:1 mit Wasser und spritzt die Mischung mit einer Sprühflasche auf die Stelle, an der die Pflanze erkrankt ist.

6. Tierabwehr

Eines sei vorweggenommen: Dieser Punkt ist noch nicht 100%ig wissenschaftlich belegt. Außerdem wird gemunkelt, dass die Effektivität vom Geschlecht des- bzw. derjenigen abhängt, der oder die sich gerade erleichtern möchte: Der Urin von Frauen scheint mehr Säure zu enthalten, weshalb er angeblich schlechter für diesen Zweck geeignet ist.

Um diesen Punkt nachvollziehen zu können, muss man nur an Hunde denken, die gerne ihr Revier markieren. Tiere davon abzuhalten, dort einzudringen, funktioniert auch mit der Harnflüssigkeit anderer Säugetiere, zum Beispiel der von Menschen. Lässt man also Wasser auf der Grünfläche, deren Besitz man beansprucht, kann man fabelhaft kleinere Tiere wie Katzen, Füchse und Kaninchen vertreiben. Wohnt man in der Nähe eines Waldes, ist die Abwehrmaßnahme auch gegen Rehe relevant. Menschen brauchen den Geruch im Allgemeinen übrigens nicht zu fürchten, sofern man die Flüssigkeit nicht allzu großzügig und nicht immer an die gleiche Stelle gießt.

Insgesamt hat Urin im Garten also mindestens sechs praktische Anwendungsbereiche, die es sich allemal auszuprobieren lohnt. So eine gute Entschuldigung, mal in den Garten zu machen, hast du schließlich noch nie gehabt. Abschließend sollte allerdings erwähnt werden, dass es Grünflächen auch nicht guttut, wenn man sie allzu oft mit seinen Körperflüssigkeiten tränkt.
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Gruß an die Wissenden
TA KI

Aprikosen


Aprikosen stammen aus Zentralasien, und werden mittlerweile in Südeuropa, aber auch in den wärmeren Gebieten von Deutschland oder Österreich, gerne angebaut. Sie wachsen als Früchte kleinerer Bäume mit herzförmigen Blättern und weiß- bis zartrosa Blüten. Neben dem gelborangenen Fruchtfleisch wird auch das Aprikosenkernöl verwendet, welches geruchsarm und sehr gut haltbar ist.

Kleine Frucht, große Wirkung

Die Aprikose enthält Kohlenhydrate, viele Ballaststoffe, wenig Eiweiß, Flavonoide, die Vitamine C, E, B1-6, Folsäure, Betacarotin (Vorstufe des Vitamin A), die Mineralstoffe Kalium, Phosphor, Kalzium, Magnesium und Spurenelemente wie Eisen und Zink. Für einen optimal frischen Geschmack sollte die Aprikose nicht lange gelagert, sondern möglichst bald nach dem Ernten verzehrt werden. Getrocknet stellt die Frucht eine kompakte Nährstoff- und Eiweissquelle dar.

Heilwirkungen der Aprikose:

– Krebs- und Immunvorsorge: Aprikosen enthalten sehr viele Antioxidantien, die Zelldeformationen vorbeugen und die Zellen gesund erhalten. Die Kombination von Polyphenolen, Vitaminen und Mineralstoffen kurbeln das gesamte Immunsystem und die Bildung von Immunglobulinen an

– Herz-Kreislauf-System: Aprikosen sind reich an Polyphenolen, Betacarotin und Vitamin C, was sich günstig auf die Herzgesundheit auswirkt. Die Vitalstoffe schützen die Gefäßwände und reduzieren den LDL-Cholesterinspiegel

– Anämie: aufgrund des hohen Eisenanteils der Frucht kann durch Aprikosenverzehr Eisenmangel vorgebeugt werden. Folsäure regt zusätzlich die Blutbildung an

– Nervenleiden: durch ihren Gehalt an Vitamin C, B5 und Carotin stärken Aprikosen die Nerven und Stressresistenz

– Verstopfung: getrocknete Aprikosen enthalten einen hohen Teil an Ballaststoffen, welche die Verdauung in Gang bringen

– Durchfall: frische Aprikosen helfen, den Stuhl einzudicken und lindern Durchfall

– Augengesundheit: Früchte, die die Vitamine A, C und E in Kombination enthalten sind besonders wirksam gegen Augendegenerationen

– Knochen: der Genuß von Aprikosen liefert viel Kalzium, welches für den Aufbau der Knochen und die Erhaltung der Zähne gebraucht wird

– Hautgesundheit/Hautalterung: Aprikose ist reich an Antioxidantien, welche vor Hautalterung und Schädigungen durch UV-Strahlung und Umweltgifte schützen. Das Betacarotin aus der Aprikose ist gut gegen Akne und weitere Hautirritationen

– Haare, Nägel: die Vitamin-und Mineralstoffkombination in Aprikosen lässt Haare und Nägel gut wachsen und beugt Mangelerscheinungen vor

Bei einer Salicylsäureallergie bzw. Unverträglichkeit sollte man mit dem Verzehr von Aprikosen vorsichtig sein, da sie zu den salicylsäurereichen Nahrungsmitteln zählt.

Die bitteren Aprikosenkerne, welche das Cyanid Amygdalin enthalten, sind Forschungen zu Folge besonders wirksam gegen Krebszellen. Auf Grund einer Vergiftungsgefahr (nur bei sehr hoher Dosis) sollte diese Anwendung nur unter Rücksprache mit einem Arzt bzw. erst nach genauer Informationseinholung stattfinden.  

Quelle: http://www.cysticus.de/aktuelles/aprikosen.htm

Gruß an die Wissenden

TA KI

Meeresspargel – Gesundes Wildgemüse aus dem Meer


Der Meeresspargel ist eine knackig-erfrischende Wildpflanze, die gerne in Meeresnähe gedeiht. Sie schmeckt salzig mit leicht pfeffrigem Aroma – und erobert nicht zuletzt deshalb zurzeit die Gourmet-Tempel rund um den Globus. Der Meeresspargel steckt ausserdem voller Mineralstoffe wie etwa Natrium, Kalium, Magnesium und Kalzium und ist eine ausgezeichnete Quelle für lebenswichtiges Jod. In schmackhaften Gerichten kann der Meeresspargel – auch Queller genannt – ohne Weiteres das Salz ersetzen und wirkt laut wissenschaftlichen Studien antioxidativ, krebshemmend und – ganz im Gegensatz zum Salz – sogar blutdrucksenkend.

Meeresspargel – Salzreiche Pflanze aus den Küstenregionen

Queller oder Salicornia, wie der Meeresspargel auch genannt wird, liebt es feucht und salzig. Dementsprechend findet man ihn in Küstennähe, etwa an der Nord- und Ostsee sowie an der Atlantikküste. Die noch eher unbekannte Delikatesse ist jedoch in fast allen gemässigten Küstenregionen der Nordhalbkugel heimisch, so auch in Kanada, China und Russland, um nur einige Länder zu nennen.

Im Handel erhält man den deutschen Meeresspargel jedoch nur selten, da sein deutsches Hauptverbreitungsgebiet, das Wattenmeer, oft unter Naturschutz steht. Meist bekommt man bei uns das Meeresgemüse aus Frankreich oder den Niederlanden.

Der Meeresspargel ist eine der wenigen Pflanzen, denen Salz nichts ausmacht. Zweimal täglich zur Flut wird er von den salzigen Wogen überspült und nimmt in dieser Zeit viele der im Meerwasser enthaltenen Mineralien und Spurenelemente auf. Der Queller reichert in dieser Zeit auch viel Meersalz an, was ihm einen salzigen Geschmack verleiht und ihn somit zur perfekten und gesunden Alternative für Salz macht.

Für den kulinarischen Einsatz wird nur der fleischige, oberirdische Pflanzenteil verwendet. Erntezeit ist von Mai bis August. Auf vielen Fischmärkten und in zahlreichen Fischläden wird der Queller mittlerweile in der Erntesaison frisch angeboten. Man kann ihn aber auch eingelegt oder getrocknet erwerben. Fern der Küsten gibt es den Meeresspargel auch in den Markthallen der Grosstädte oder in manchen Feinkostgeschäften.

Meeresspargel – Die Nährstoffe

100 g Meeresspargel enthalten, wie die meisten Vertreter von grünem Wildgemüse, sehr viel Wasser, nur wenige Kalorien (35 kcal (147 kJ)) und kaum Fett:

100 Gramm Meeresspargel enthalten:

  • 0,6 g Fett
  • 4,4 g Kohlenhydrate
  • 6,8 g Ballaststoffe
  • 2,6 g Eiweiss

Meeresspargel – Die Inhaltsstoffe

Obwohl der Meeresspargel seit Jahrhunderten auch als Nahrungsmittel genutzt wird, ist über seinen konkreten Mineralstoffgehalt eher wenig bekannt.

Da er aber reich an verschiedenen Mineralstoffen und Spurenelemente ist, wurde seine Asche früher auch bei der Glasherstellung genutzt, um den Siedepunkt des Glases herabzusetzen. Aus Untersuchungen der Asche geht nun hervor, dass diese zu 85% aus wertvollen Mineralien besteht und viel bioverfügbares Jod enthält.

In der Asche vom Meeresspargel wurden nun folgende Mineralien gefunden, wobei die erstgenannten Mineralstoffe in der höchsten Konzentration auftraten und die letztgenannten in der geringsten.

  • Natrium: Natrium ist wichtig für die Zellgesundheit. Gemeinsam mit Kalium reguliert es den Wasserhaushalt und sorgt für ein gesundes Herz.
  • Kalium: Kalium ist wichtig für die Zellkommunikation, den Wasserhaushalt und unsere Herzgesundheit.
  • Magnesium: Hauptaufgabe von Magnesium ist es, das reibungslose Funktionieren unserer Muskeln sicher zu stellen. Ein Mangel macht sich in Zittern, Krämpfen und Herzrhythmusstörungen bemerkbar.
  • Jod: Jod wird vor allem zur Bildung von Schilddrüsenhormonen benötigt und zählt zu den essentiellen Spurenelementen. Mehr zur Wirkung von Jod im nächsten Kapitel.
  • Schwefel: Schwefel wirkt entgiftend, sorgt für ein gesundes Immunsystem, ist am Aufbau vieler Proteine und Enzyme beteiligt, wirkt entzündungshemmend und wird für die Insulinproduktion benötigt.
  • Calcium: Calcium sorgt für gesunde Knochen und Zähne. Es verleiht ihnen Stabilität und verhindert Knochenbrüche. Ebenso wird es für die Blutgerinnung und die Muskeltätigkeit benötigt.
  • Phosphor: Phosphor ist für die Zellgesundheit von wesentlicher Bedeutung und wird zudem  für den Energiestoffwechsel benötigt.
  • Eisen: Eisen sorgt als Bestandteil der roten Blutkörperchen für den Sauerstofftransport in unsere Zellen. Ein Mangel äussert sich in Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Haarausfall, Kopfschmerzen und im schlimmsten Fall in einer Eisenmangelanämie (Blutarmut).
  • Zink: Zink sorgt für starke Abwehrkräfte und ein gesundes Immunsystem, ist Bestandteil vieler wichtiger Enzyme und ist für unsere Muskeltätigkeit, sowie gesunde Haut und Schleimhaut unerlässlich.
  • Mangan: Mangan wird für den Aufbau von gesunden, kräftigen Knochen benötigt und ist Bestandteil vieler für die Gesundheit wichtiger Enzyme. Ein Mangel kann zu verschlechterter Wundheilung und Immunschwäche führen.

Meeresspargel – Die gesunde Jodquelle

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) herrscht im gesamten deutschen Sprachraum ein zumindest leichter Jodmangel. Dies komme daher, dass in Mitteleuropa die Böden vergleichsweise arm an Jod seien und daher das darauf angebaute Obst und Gemüse ebenfalls nur wenig Jod enthalte.

Da in der Massentierhaltung jedoch das Futter jodiert wird und in der Lebensmittelindustrie verstärkt Jodsalz verwendet wird, hält sich der angebliche Jodmangel meist in Grenzen. Wer jedoch nicht an der Küste lebt, keine tierischen Lebensmittel verzehrt, kein Jodsalz verwendet und auch keine Meeresalgen mag, könnte tatsächlich zu wenig Jod zu sich nehmen.

Jod wird vor allem für die Herstellung von Schilddrüsenhormonen benötigt, so dass sich ein anhaltender Jodmangel in einer Schilddrüsenunterfunktion äussern könnte. Da Jod auch an der Gehirnentwicklung beim ungeborenen Kind beteiligt ist, kann ein Jodmangel in der Schwangerschaft zu einer verminderten Intelligenzentwicklung beim Kind führen.

 

Der Meeresspargel kann hier nun eine weitere Jodquelle darstellen. Da jedoch der genaue Gehalt nicht bekannt ist, sollten zu grosse Queller-Mengen nicht verzehrt werden, denn eine Jodüberdosis ist schliesslich auch nicht empfehlenswert.

Meeresspargel als Heilpflanze

Aufzeichnungen über die Verwendung von Meeresspargel zu Heilzwecken finden sich in Europa leider kaum, obwohl auch bei uns der Meeresspargel seit Jahrhunderten als Nahrungsmittel dient.

Lediglich im asiatischen Raum finden sich Schriften über seinen Einsatz als Heilpflanze. Hier wird der Meeresspargel vor allem zur Blutreinigung, als Stärkungsmittel für Leber und Niere und zur Entwässerung empfohlen. Neuere Forschungsergebnisse zeigen allerdings, dass der Meeresspargel noch viel mehr kann!

Meeresspargel gegen Bluthochdruck

Nachdem der Meeresspargel viel Natrium enthält, würde man eigentlich erwarten, dass er – ebenso wie Salz – bei manchen salzsensitiven Menschen den Blutdruck steigert. Aber ganz im Gegenteil: In einer Studie in Korea, wo Meeresspargel traditionell sowohl als Heilpflanze als auch als Gemüse verzehrt wird, konnten Forscher 2016 zeigen, dass Meeresspargel den Blutdruck sogar senken konnte.

Daher kamen die Wissenschaftler zu dem Schluss, „dass Meeresspargel als Alternative zu Salz verwendet werden kann, um so Bluthochdruck zu verhindern bzw. zu verbessern.“

Meeresspargel wirkt antioxidativ und krebshemmend

Verschiedene wissenschaftliche Studien haben inzwischen aufgezeigt, dass Extrakte aus Meeresspargel antioxidativ wirken. Sie verhindern also oxidative Schäden an unseren Zellen und können so vorzeitiges Altern und Krankheiten verhindern, die durch oxidativen Stress mitverursacht werden wie z. B. Krebs oder Herz-Kreislaufprobleme.

Das knackige Meeresgemüse wirkt auch direkt gegen Krebszellen. So zeigten verschiedene Studien inzwischen, dass der Meeresspargel hemmend auf unterschiedliche Krebszellen wirken und sogar den Zelltod unterschiedlicher Krebsarten auslösen kann. Dies wurde für Darmkrebs, Leberzellkrebs und Lungenkrebs nachgewiesen. In einer weiteren Studie verhinderte der Meeresspargel die Metastasierung von Fibrosarkomzellen (Fibrosarkom = Krebsform des Bindegewebes).

Meeresspargel – Ein einheimisches Superfood

Neben den bereits erwähnten gesundheitlichen Vorteilen, hat das grüne Vitalstoffpaket folgende wissenschaftlich erwiesenen positiven Wirkungen auf die Gesundheit. Der Meeresspargel…

  • senkt die Blutfettwerte
  • wirkt antibakteriell und antiseptisch
  • senkt den Blutzucker
  • schützt die Leber und senkt erhöhte Leberwerte
  • reguliert das Immunsystem und kann so einer Immunschwäche oder einem zu aktiven Immunsystem (z. B. Allergien) entgegenwirken
  • schützt die Knochen und wirkt Osteoporose entgegen

Wer sollte keinen Meeresspargel essen?

Aufgrund seines hohen Jodgehalts sollten Menschen, die an einer Schilddrüsenüberfunktion oder an einer Überempfindlichkeit gegen Jod leiden, auf den Konsum von Meeresspargel verzichten.

Auch wenn man an einer Niereninsuffizienz leidet und die Niere nicht richtig arbeitet, sollte man beim Verzehr von Meeresspargel vorsichtig sein, da das Wildgemüse die Nierentätigkeit anregen kann.

Verwendung in der Küche – Meeresspargel statt Salz

Gerade die gehobene Gourmet-Küche hat den Meeresspargel in letzter Zeit für sich entdeckt und so erfreut sich der Queller immer grösserer kulinarischer Beliebtheit! Keine Angst: Sie müssen nicht ins nächste Hauben-Restaurant pilgern, um das schmackhafte, salzige und leicht pfeffrige Gemüse zu geniessen. Meeresspargel lässt sich nämlich ganz einfach und unkompliziert auch zu Hause zubereiten.

Sie können den Queller braten oder leicht dünsten (nicht zu sehr, da er dann seine Knackigkeit verliert und matschig werden kann).

Meist wird er jedoch roh als knackige Salatbeigabe genossen und genau in dieser Form würden wir ihn auch empfehlen. Sie sparen sich auf diese Weise das Salz, können Ihren Salat also auf ganz natürliche Weise salzen.

Nehmen Sie einfach eine Handvoll frischen Meeresspargel (50 g genügen für zwei bis drei Personen) und schneiden ihn in kleine Stückchen. Jetzt wird er unter einen Salat aus Blattsalaten, Avocado, Möhren etc. gemischt. Zum Schluss geben Sie Öl, Essig oder frischen Zitronensaft hinzu

Nachfolgend stellen wir für Ihnen zwei raffinierte, aber einfach zuzubereitende Rezepte für schmackhafte Gerichte mit dem Meeresspargel vor. Das erste ist ein Meeresspargel-Salat, der ausnahmsweise recht viel Meeresspargel enthält. Probieren Sie den Queller am besten zunächst einfach so aus der Hand. Schnell stellen Sie fest, ob Sie daraus einen kompletten Salat essen möchten oder ihn lieber nur als salzige Würze verwenden möchten.

Mediterraner Meeresspargel-Salat

Zutaten für 2 Portionen:

  • 150 g frischen Meeresspargel
  • 1-2 Handvoll Cherrytomaten
  • ½ Gurke
  • 1 Handvoll Oliven
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Olivenöl
  • 1-2 EL Zitronensaft (nach Geschmack)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebel schälen und fein würfeln. Gurke vierteln und in Scheiben schneiden. Tomaten und Oliven halbieren.

Aus der gepressten Knoblauchzehe, Olivenöl, Zitronensaft und Pfeffer ein Dressing anrühren. Alle Zutaten mit dem Dressing vermischen und kurz durchziehen lassen.

Tipp: Ist der Meeresspargel zu salzig, kann man ihn vor dem Verzehr noch 1-2 Stunden in kaltem Wasser einlegen. So wird ein Teil des Salzes ausgespült.

Zitronen-Spaghetti mit Meeresspargel

Zutaten für 2 Personen:

  • 200 g Vollkorn-Spaghetti
  • 120 g Meeresspargel
  • 1 Zitrone – Saft daraus und etwas abgeriebene Schale
  • 2 EL Mandelmus
  • 4 EL Wasser
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Handvoll Pinienkerne
  • Pfeffer

Zubereitung:

Kochen Sie die Spaghetti nach Packungsanleitung bissfest. Geben Sie kein Salz ins Kochwasser, denn der Meeresspargel ist salzig genug.

Kurz vor Ende der Garzeit den Meeresspargel dazugeben und kurz bissfest mitkochen. Giessen Sie nun Spaghetti und Queller ab.

Mandelmus, Saft der Zitrone und Wasser zu einer sämigen Creme verrühren und kurz beiseite stellen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauchzehe pressen und mit den Pinienkernen kurz im Olivenöl anbraten. Spaghetti und Meeresspargel dazugeben und kurz mitrösten.

Pfanne vom Herd nehmen, Mandelmusgemisch und etwas abgeriebene Zitronenschale unterheben. Ist die Sauce noch zu dickflüssig, kann man noch etwas Wasser zugeben. Nach Geschmack pfeffern und servieren.

Lagerung des Meeresspargels

Wenn Sie den Meeresspargel im Kühlschrank lagern möchten, können Sie dies drei bis fünf Tage lang tun – vorausgesetzt er war wirklich frisch, als Sie ihn gekauft haben. Ist er älter, wird er weich und zeigt schwarze Stellen.

Bewahren Sie den Queller wie Spargel auf. Wickeln Sie ihn also einfach in ein feuchtes Tuch und legen ihn dann in den Kühlschrank. Sie können ihn im Tuch auch noch in eine Tüte stecken oder in eine Glasbox. Dann hält er sich noch besser.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/meeresspargel.html

Gruß an die Besseresser

TA KI

Kiwi – Köstliche Vitamin-C-Quelle


Kiwis zählen zu den beliebtesten Früchten. Kein Wunder, denn sie sind ausgesprochen lecker, gesund und kalorienarm. Die braun behaarte Frucht ist vollgepackt mit gesunden Inhaltsstoffen, wie Vitamin C, Magnesium, Kalium und wertvollem Vitamin K. In Kombination mit präbiotischen Ballaststoffen und schützenden Antioxidantien haben all diese Vitalstoffe in der Kiwi interessante Wirkungen. Laut Studien hilft die Kiwi gegen Schlaflosigkeit, Verstopfung und depressive Verstimmungen. Selbst den Hormonhaushalt soll die Kiwi ins Gleichgewicht bringen können.

Kiwis – von China nach Neuseeland

Ursprünglich stammt die Kiwi aus China und gelangte erst Anfang des 20. Jahrhunderts nach Neuseeland, wo sie seither das Nationalobst schlechthin darstellt. Inzwischen werden Kiwis nicht nur in China und Neuseeland angebaut, sondern auch in Europa.

Italien ist beispielsweise der weltweit zweitgrösste Produzent von Kiwis, aber auch in Frankreich und Griechenland werden die Beeren kultiviert.

Inzwischen hat auch die Forschung die Kiwis für sich entdeckt, und immer mehr Studien beweisen ihre positive Wirkung auf die menschliche Gesundheit.

Goldene und grüne Kiwis

Mittlerweile gibt es zwei verschiedene Sorten von Kiwis im Handel: Die grüne Kiwi, meist von der Sorte „Hayward“ und die goldene Kiwi der Sorte „Hort16A“, besser bekannt unter dem Markennamen „Zespri Gold“.

Beide weisen ähnliche Inhaltsstoffe und Wirkungen auf, auch wenn sich die beiden Früchte durch den Geschmack etwas unterscheiden. So schmeckt die goldene Kiwi etwas milder und süsser als die grüne Kiwi.

Kiwi – die Nährstoffe

Kiwis sind das perfekte Obst für den süssen Hunger zwischendurch: Sie schmecken nicht nur köstlich und sind überaus gesund, sondern auch sehr kalorienarm. So enthalten 100 g Kiwi nur 61 kcal (255 kJ).

100 Gramm Kiwi enthalten:

  • 83 g Wasser
  • 0,5 g Fett
  • 15 g Kohlenhydrate
    • davon 3 g Ballaststoffe
    • und 9 g Zucker (4,6 g Fructose und 4,4 g Glucose)

Kiwi – die Vitamine, Mineralien und Spurenelemente

Kiwis enthalten eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen. Nachfolgend der jeweilige Vitalstoffgehalt pro 100 Gramm. Wir haben nur jene Vitalstoffe aufgeführt, die auch wirklich in relevanten Mengen in der Kiwi vorkommen. Die Zahl in Klammern gibt an, zu wie viel Prozent der enthaltene Vitalstoff den täglichen Bedarf (RDA) decken kann:

  • 92,7 mg Vitamin C (92,7 % RDA): Kiwis sind reich an Vitamin C, das im menschlichen Körper viele wichtige Funktionen erfüllt. Es fungiert als ein wichtiges Antioxidans, schützt unsere Gefässe, kräftigt das Bindegewebe und die Wundheilung, verbessert die Calcium- und Eisenaufnahme, reguliert die Hormonausschüttung, wirkt entgiftend und noch vieles mehr.
  • 62 µg Vitamin A (7,75 % RDA) in Form von 370 µg Beta-Carotin: Vitamin A brauchen wir für gute Augen. Aber auch für die Haut und die Schleimhäute sowie für Heilvorgänge aller Art wird Vitamin A benötigt.
  • 500 µg Vitamin E (4 % RDA): Vitamin E ist ein starkes Antioxidans und sorgt somit für ein frisches, jugendliches Aussehen und reduziert oxidativen Stress.
  • 10 µg Vitamin K (14 % RDA): Vitamin K regelt einerseits die Blutgerinnung und ist andererseits für die Einlagerung von Kalzium in die Knochen und das Verhindern von Kalziumablagerungen in den Blutgefässen zuständig.
  • 24 mg Magnesium (6,4 % RDA): Magnesium ist wichtig für unsere Muskeln, wirkt entzündungshemmend und ist zudem für zahlreichen Körpervorgänge unerlässlich. Eine Unterversorgung kann zu Zittern, Krämpfen, Verwirrtheit und Herzrhythmusstörungen führen.
  • 295 mg Kalium (15 % RDA): Kalium ist massgeblich am Energiestoffwechsel und am Wasserhaushalt beteiligt und zusammen mit Natrium für einen gesunden Herzmuskel zuständig.
     

Kiwis stecken voller Vitamin C

Wer schon einmal eine Kiwi gegessen hat, weiss: Diese schmeckt fruchtig-süss, aber zugleich auch säuerlich. Diese säuerliche und frische Geschmacksnote verdankt die Beere den grossen Mengen an Vitamin C, die sich in ihrem Fruchtfleisch finden. So decken bereits 1,5 Kiwis den offiziell angegebenen Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C.

Vitamin C wiederum ist ein wahres Supervitamin: Es wirkt immunstärkend, entgiftend, antibakteriell, antiviral, antioxidativ, antitumoral und noch vieles mehr.

Gerade in Stresssituationen ist es wichtig, auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin C zu achten. Forschungen haben aufgezeigt, dass Menschen mit einem höheren Vitamin-C-Spiegel im Blut besser mit Stress umgehen können und generell weniger Anzeichen für negativen Stress wie erhöhten Blutdruck oder hohe Cortisol-Werte (ein Stresshormon) zeigen, als Menschen mit niedrigeren Vitamin-C-Spiegeln.

Kiwis verbessern die Eisenaufnahme

Kiwis stecken nicht nur selbst voller gesunder Vitamine und Mineralstoffe, sie helfen ausserdem dabei, Mineralien aus der Nahrung besser zu verwerten und aufzunehmen.

So konnte eine Studie aus dem Jahr 2011 der Massey Universität in Neuseeland zeigen, dass schon alleine der Konsum von zwei Kiwis in Kombination mit einem eisenreichen Müsli den Eisenwert im Blut von Frauen mit niedrigen Werten innerhalb von 16 Wochen im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant erhöhte. Als Kontrollgruppe diente hier eine Gruppe von Frauen, die ebenfalls ein mit Eisen angereichertes Müsli bekamen, jedoch anstelle der zwei Kiwis eine Banane dazu assen.

Die Forscher führten die bessere Eisenversorgung in der Kiwigruppe auf den hohen Vitamin-C- sowie Carotinoidgehalt der Kiwis zurück. Denn diese Stoffe erhöhen die Resorption von Eisen aus dem Darm.

Weitere Studien sowohl im Zellversuch als auch am Menschen zeigen, dass ein hoher Kiwikonsum – hier vor allem der Konsum der goldenen Kiwi – nicht nur die Aufnahme von Eisen, sondern ebenfalls von Calcium, Phosphor und Magnesium verbessern kann.

Kiwis sind reich an Antioxidantien

Kiwis sind zudem reich an Antioxidantien, die vor oxidativen Zellschäden und damit einhergehenden Krankheiten, wie etwa Krebs, Demenz oder Schlaganfall bewahren können. Aber nicht nur für unsere Gesundheit brauchen wir Antioxidantien, sondern auch um länger unsere Jugendlichkeit zu bewahren. Denn Antioxidantien sind ideale Anti-Aging-Helfer.

Im Jahr 2011 verglichen Forscher von der Teikyo-Universität in Tokio, Japan die antioxidative Kraft von Kiwis mit der von Grapefruits und Orangen, die ebenfalls reich an Vitamin C sind. Dabei fanden sie heraus, dass die antioxidative Kraft der Kiwis den Zitrusfrüchten stark überlegen war, wobei die goldene Kiwi sogar noch stärker antioxidativ wirkt als ihre grüne Verwandte.

Die Forscher merkten an, dass Kiwis die Entstehung und das Fortschreiten von Krankheiten, die durch oxidativen Stress entstehen, verhindern können.

Kiwi – die sekundären Pflanzenstoffe

Kiwis haben für unsere Gesundheit aber noch mehr zu bieten. So sind sie etwa auch reich an verschiedenen sekundären Pflanzenstoffen.

Man dachte lange, dass sekundäre Pflanzenstoffe für den Menschen keinen gesundheitlichen Vorteil bringen. Inzwischen weiss man allerdings, dass gerade diese sekundären Pflanzenstoffe für die Gesundheit sehr wichtig sind, da sie u. a. antibakteriell, antioxidativ, antiviral, entgiftend, entzündungshemmend und letztendlich auch antitumoral, also krebsfeindlich wirken.

Lutein und Zeaxanthin schützen die Augen

Zwei der kiwitypischen sekundären Pflanzenstoffe sind beispielsweise das Lutein und das Zeaxanthin, zwei Substanzen aus der Gruppe der Carotinoide. Lutein und Zeaxanthin stellen etwa 54 Prozent der Carotinoide in Kiwis dar. Dabei werden Kiwis nur noch von Eigelb und Mais übertroffen und zählen somit zu den absoluten Spitzenreitern.

Lutein und Zeaxanthin reichern sich beide in der Makula des Auges an und schützen sie so vor Schäden durch UV- oder Bildschirmstrahlung. Zu den weiteren gesundheitlichen Vorteilen der beiden Carotinoide gehört der Schutz vor den folgenden Beschwerden bzw. Gefahren:

  • Nachtblindheit
  • Makuladegeneration
  • Blaulicht (Bildschirm, TV)
  • Sehschwäche allgemein
  • Katarakt (grauem Star)
  • Trockenen Augen
  • Vorzeitiges Altern
  • Gefässerkrankungen

Kaffeesäure schützt vor Krebs

Weitere sekundäre Pflanzenstoffe, die in der Kiwi reichlich vorkommen, sind Phenolsäuren und hier vor allem die Kaffeesäure. Wie der Name bereits vermuten lässt, kommt Kaffeesäure vor allem im Kaffee vor. So enthält eine Tasse Kaffee zwischen 25 und 75 mg Kaffeesäure. Kiwis können hier locker mithalten: Sie enthalten 100 mg Kaffeesäure pro 100 Gramm – und das ohne jegliche Röststoffe und auch ohne aufputschendes Koffein.

Die Kaffeesäure hat laut wissenschaftlicher Forschung einen deutlichen Anti-Tumor-Effekt auf unterschiedliche Krebszellen, so etwa auf Magenkrebs, Darmkrebs, Fibrosarkome, Gebärmutterkrebs und Prostatakrebs.

Auch wenn dieser Effekt bisher nur in Zell- und Tierversuchen nachgewiesen wurde, sollte man bei einer Krebserkrankung phenolsäurereiche Früchte wie Kiwis unbedingt in seinen Speiseplan einbauen.

Natürlich gibt es noch andere Lebensmittel, die bei einer Krebserkrankung helfen können, wie etwa Heidelbeeren oder Kreuzblütengewächse. Und da Lebensmittel nie nur eine einzige Wirkung haben, wundert es nicht, dass sowohl Heidelbeeren als auch Kiwis zusätzlich einen äusserst positiven Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System haben.

Kiwis für’s Herz

Als Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung können Kiwis laut Studien das gute HDL-Cholesterin erhöhen, im Gegenzug die Triglyceridwerte (Blutfette) sowie Bluthochdruck senken und die Blutgerinnung verbessern. Jede einzelne dieser Wirkungen sorgt nun wieder für ein gesundes und starkes Herz sowie für kräftige und elastische Blutgefässe.

Kiwis gegen Schlaflosigkeit

Selbst bei Schlaflosigkeit können Kiwis zu einem besseren Schlaf beitragen. Anstatt also auf nebenwirkungsreiche Schlafmittel zurückzugreifen, könnten Sie eine Stunde vor dem Schlafengehen auch einfach zwei Kiwis essen. Denn genau das taten die Probanden in einer Studie der Taipei Medical University. 24 Männer und Frauen im Alter von 20 bis 55 Jahren konsumierten für vier Wochen lang jeden Abend vor dem Zubettgehen zwei Kiwis.

Nach den vier Wochen der Studiendauer erhöhten sich die Gesamtschlafdauer und die Schlafeffizienz signifikant, wohingegen sich die Einschlafzeit und die Zeit der Schlafunterbrechungen signifikant reduzierten.

Natürlich sollten Sie bei Schlafproblemen generell auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten, zuviel Kaffee meiden und Handy- und Computernutzung vor dem Schlafengehen begrenzen, da das blaue Licht der Bildschirme die Produktion von Melatonin, dem Schlafhormon, drosselt.

Kiwis halten unseren Darm gesund

Kiwis liefern überdies darmfreundliche sog. präbiotische Stoffe, die als Nahrung für die Darmflora dienen. Je besser die Darmflora mit Präbiotika versorgt ist, umso besser kann sie den Darm schützen und die Ansiedlung schädlicher Bakterien verhindern.

Denn schädliche Darmbakterien können den Darm schädigen und im schlimmsten Fall zum Leaky-Gut-Syndrom führen. Leaky Gut bedeutet wortwörtlich „Löchriger Darm“, wobei hier keineswegs der gesamte Darm löchrig ist, sondern nur Teile. Dies führt dazu, dass unvollständig verdaute Nahrungspartikel ins Blut gelangen und hier vielfältige negative Reaktionen, wie Entzündungen, Allergien und Autoimmunerkrankungen auslösen können.

Damit die guten Darmbakterien die schlechten Bakterien in Schach halten können, brauchen sie gute Nahrung: Präbiotika. Zu den Präbiotika gehören beispielsweise das Inulin in Topinambur, Schwarzwurzeln und Chicoree. Aber auch der Ballaststoff Pektin gilt als präbiotisch wirksam, da er die Entstehung einer gesunden Darmflora fördert.

Kiwis gehören nun zu jenen Lebensmitteln, die besonders viel Pektin und so laut Humanstudien die Darmflora positiv beeinflussen und die Anzahl der guten Milchsäurebakterien erhöhen. Studien legen zudem nahe, dass der regelmässige Verzehr von Kiwis das Leaky-Gut-Syndrom lindern kann. Und wenn der Darm gesund ist, dann sinkt schon allein damit das Krebsrisiko, wie wir hier erklärt haben.

Kiwis gegen Verstopfung

Verstopfung zählt zu den häufigsten Volkskrankheiten in den Industrieländern. Alleine in Deutschland sind ca. 15 Millionen Erwachsene davon betroffen. Aber auch hier kann die Kiwi Abhilfe schaffen.

In einer chinesischen Studie an 33 Patienten mit Verstopfung und 20 Patienten ohne Verstopfung wurde aufgezeigt, dass der Genuss von zwei Kiwis pro Tag die Symptome der Verstopfung massiv verbesserte. Bei den gesunden Probanden zeigte sich jedoch keine Änderung der Stuhlhäufigkeit oder der Stuhlkonsistenz. Kiwis führen also bei Personen mit gesunder Verdauung nicht etwa zu Durchfall.

In einer weiteren Studie wurde die Wirkung von Kiwis auf Patienten untersucht, die an Reizdarm mit Verstopfung litten. Auch hier assen die Probanden zwei grüne Kiwis pro Tag für einen Zeitraum von vier Wochen. Nach Ablauf der vier Wochen hatte sich die Stuhlfrequenz erhöht und die Dauer der Darmpassage – also die Zeit, die die Nahrung im Darm verbringt – verringert.

Kiwis können somit neben anderen Hausmitteln gegen Verstopfung wie Pflaumen oder Trockenobst zu einer normalen Darmtätigkeit beitragen und so Millionen von Menschen von den unangenehmen Symptomen einer Obstipation erlösen.

Kiwis für ein starkes Immunsystem

Auch für das Immunsystem sind Kiwis äusserst vorteilhaft. So haben neuseeländische Forscher die Wirkung von Kiwis auf die Dauer und Schwere von Atemwegserkrankungen untersucht.

Würden Erkältungen, Husten und Co schneller verschwinden, wenn man täglich vier Kiwis ässe?

32 ältere Patienten über 65 Jahren nahmen an dieser Studie teil und wurden dabei in zwei Gruppen eingeteilt: Die eine Gruppe ass für vier Wochen täglich vier Kiwis, die Kontrollgruppe hingegen täglich zwei Bananen.

Im Vergleich zur Bananengruppe war die Häufigkeit von Atemwegserkrankungen in der Kiwigruppe unvermindert, jedoch verkürzte sich die Dauer und die Schwere der Erkältungen.

Eine ähnliche Studie wurde auch mit Kindern durchgeführt. Eine Gruppe von Volksschulkindern wurde per Zufallsprinzip entweder einer Gruppe zugeteilt, die täglich zwei Kiwis zu sich nahm, oder einer Gruppe, die stattdessen täglich Bananen ass.

Es zeigte sich nun, dass die Kinder aus der Kiwigruppe ihr Risiko, an einer Erkältung oder einem grippalen Infekt zu erkranken, nahezu halbierten!

Ihr Immunsystem wird es Ihnen also danken, wenn Sie von nun an Kiwis zu einem Bestandteil Ihrer täglichen Ernährung machen – besonders in der kalten Jahreszeit, wo die Gefahr, sich eine Erkältungen oder Grippe zuzuziehen, generell höher ist.

Kiwis und der Hormonhaushalt

Auch der Hormonhaushalt kann von einem erhöhten Kiwikonsum profitieren. So wurde in einer doppelblinden und placebokontrollierten Studie an australischen Frauen in den Wechseljahren gezeigt, dass Kiwis – hier allerdings in Form eines Kiwiextraktes – in der Lage waren, den Hormonstatus der Frauen zu harmonisieren.

Die Forscher führten den hormonausgleichenden Effekt einerseits auf die in Kiwis reichlich vorhandenen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe zurück, andererseits auf die Tatsache, dass Kiwis kleine Mengen an Phytoöstrogenen enthalten.

Phytoöstrogene sind sekundäre Pflanzenstoffe, die dem weiblichen Sexualhormon Östrogen ähneln und die Östrogenrezeptoren besetzen. Da Phytoöstrogene schwächer wirken als die „echten“ Östrogene kann auf diese Weise eine Östrogendominanz gemildert werden. Bei einem Östrogenmangel hingegen können die Phytoöstrogene zu einem gewissen Grad die fehlenden Hormone ersetzen. Phytoöstrogene können daher laut Wissenschaft in manchen Fällen sogar verschiedenen Krebsarten wie z. B. Brustkrebs vorbeugen.

Wenn auch Sie von unangenehmen Wechseljahresbeschwerden geplagt werden und gleichzeitig Kiwis mögen, könnten Sie – gemeinsam mit anderen natürlichen hormonregulierenden Massnahmen – auch Ihren Kiwikonsum erhöhen.

Kiwis als natürlicher Stimmungsaufheller

Aber eigentlich lohnt es sich schon allein aufgrund der stimmungsaufhellenden Wirkung von Kiwis, die leckeren Früchte häufiger zu essen, wie Forscher der Universität von Otago in Neuseeland gezeigt hatten.

35 Männer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und mussten entweder eine halbe oder zwei goldene Kiwis pro Tag für vier Wochen zu sich nehmen. Die Personen, die täglich zwei Kiwis assen, berichteten von signifikant reduzierten Stimmungsschwankungen, Müdigkeit und Depressionen und dafür von erhöhter Vitalität.

Natürlich sollten Sie bei depressiven Verstimmungen auch auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung achten, sowie weitere naturheilkundliche Massnahmen wie eine bestimmte Atemmethode oder Aromatherapie in Betracht ziehen.

Kiwis in der Küche

Kiwis werden gerne roh verzehrt, was den hitzeempfindlichen Inhaltsstoffen der Kiwi, wie beispielsweise dem Vitamin C, sehr entgegenkommt.

So kann man Kiwis etwa perfekt in pflanzlichem Joghurt, Quark oder Müslis verwenden. Im Obstsalat sind sie ebenfalls gerne gesehen und auch im Smoothie machen sie eine gute und vor allem leckere Figur. Ein köstliches Kiwi-Dessert ist die folgende Creme:

Bananen-Nusscreme mit Kiwis

Zutaten für 1 Portion:

  • 2 reife Kiwis
  • 1½ EL Mandelmus
  • 5 EL Wasser
  • ½ Banane
  • ½ TL Flohsamenschalenpulver
  • Saft ½ Zitrone
  • 1 TL Ahornsirup
  • Mandelblättchen

Zubereitung:

Die Kiwis schälen und würfeln. Banane klein schneiden und mit der Hälfte der Kiwistücke und den restlichen Zutaten im Mixer zu einer cremigen Masse verarbeiten. Die Creme ca. 5 Minuten ruhen lassen, da sie durch die Flohsamenschalen mit der Zeit noch etwas eindickt. Nun die Hälfte der Creme in einem Glas anrichten, darauf die Hälfte der übrigen Kiwis verteilen. Danach die restliche Creme ins Glas schichten und die Kiwis dekorativ darauf anrichten. Nach Belieben mit Mandelblättchen dekorieren.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/kiwi.html

Gruß an die Besseresser

TA KI