Meeresspargel – Gesundes Wildgemüse aus dem Meer


Der Meeresspargel ist eine knackig-erfrischende Wildpflanze, die gerne in Meeresnähe gedeiht. Sie schmeckt salzig mit leicht pfeffrigem Aroma – und erobert nicht zuletzt deshalb zurzeit die Gourmet-Tempel rund um den Globus. Der Meeresspargel steckt ausserdem voller Mineralstoffe wie etwa Natrium, Kalium, Magnesium und Kalzium und ist eine ausgezeichnete Quelle für lebenswichtiges Jod. In schmackhaften Gerichten kann der Meeresspargel – auch Queller genannt – ohne Weiteres das Salz ersetzen und wirkt laut wissenschaftlichen Studien antioxidativ, krebshemmend und – ganz im Gegensatz zum Salz – sogar blutdrucksenkend.

Meeresspargel – Salzreiche Pflanze aus den Küstenregionen

Queller oder Salicornia, wie der Meeresspargel auch genannt wird, liebt es feucht und salzig. Dementsprechend findet man ihn in Küstennähe, etwa an der Nord- und Ostsee sowie an der Atlantikküste. Die noch eher unbekannte Delikatesse ist jedoch in fast allen gemässigten Küstenregionen der Nordhalbkugel heimisch, so auch in Kanada, China und Russland, um nur einige Länder zu nennen.

Im Handel erhält man den deutschen Meeresspargel jedoch nur selten, da sein deutsches Hauptverbreitungsgebiet, das Wattenmeer, oft unter Naturschutz steht. Meist bekommt man bei uns das Meeresgemüse aus Frankreich oder den Niederlanden.

Der Meeresspargel ist eine der wenigen Pflanzen, denen Salz nichts ausmacht. Zweimal täglich zur Flut wird er von den salzigen Wogen überspült und nimmt in dieser Zeit viele der im Meerwasser enthaltenen Mineralien und Spurenelemente auf. Der Queller reichert in dieser Zeit auch viel Meersalz an, was ihm einen salzigen Geschmack verleiht und ihn somit zur perfekten und gesunden Alternative für Salz macht.

Für den kulinarischen Einsatz wird nur der fleischige, oberirdische Pflanzenteil verwendet. Erntezeit ist von Mai bis August. Auf vielen Fischmärkten und in zahlreichen Fischläden wird der Queller mittlerweile in der Erntesaison frisch angeboten. Man kann ihn aber auch eingelegt oder getrocknet erwerben. Fern der Küsten gibt es den Meeresspargel auch in den Markthallen der Grosstädte oder in manchen Feinkostgeschäften.

Meeresspargel – Die Nährstoffe

100 g Meeresspargel enthalten, wie die meisten Vertreter von grünem Wildgemüse, sehr viel Wasser, nur wenige Kalorien (35 kcal (147 kJ)) und kaum Fett:

100 Gramm Meeresspargel enthalten:

  • 0,6 g Fett
  • 4,4 g Kohlenhydrate
  • 6,8 g Ballaststoffe
  • 2,6 g Eiweiss

Meeresspargel – Die Inhaltsstoffe

Obwohl der Meeresspargel seit Jahrhunderten auch als Nahrungsmittel genutzt wird, ist über seinen konkreten Mineralstoffgehalt eher wenig bekannt.

Da er aber reich an verschiedenen Mineralstoffen und Spurenelemente ist, wurde seine Asche früher auch bei der Glasherstellung genutzt, um den Siedepunkt des Glases herabzusetzen. Aus Untersuchungen der Asche geht nun hervor, dass diese zu 85% aus wertvollen Mineralien besteht und viel bioverfügbares Jod enthält.

In der Asche vom Meeresspargel wurden nun folgende Mineralien gefunden, wobei die erstgenannten Mineralstoffe in der höchsten Konzentration auftraten und die letztgenannten in der geringsten.

  • Natrium: Natrium ist wichtig für die Zellgesundheit. Gemeinsam mit Kalium reguliert es den Wasserhaushalt und sorgt für ein gesundes Herz.
  • Kalium: Kalium ist wichtig für die Zellkommunikation, den Wasserhaushalt und unsere Herzgesundheit.
  • Magnesium: Hauptaufgabe von Magnesium ist es, das reibungslose Funktionieren unserer Muskeln sicher zu stellen. Ein Mangel macht sich in Zittern, Krämpfen und Herzrhythmusstörungen bemerkbar.
  • Jod: Jod wird vor allem zur Bildung von Schilddrüsenhormonen benötigt und zählt zu den essentiellen Spurenelementen. Mehr zur Wirkung von Jod im nächsten Kapitel.
  • Schwefel: Schwefel wirkt entgiftend, sorgt für ein gesundes Immunsystem, ist am Aufbau vieler Proteine und Enzyme beteiligt, wirkt entzündungshemmend und wird für die Insulinproduktion benötigt.
  • Calcium: Calcium sorgt für gesunde Knochen und Zähne. Es verleiht ihnen Stabilität und verhindert Knochenbrüche. Ebenso wird es für die Blutgerinnung und die Muskeltätigkeit benötigt.
  • Phosphor: Phosphor ist für die Zellgesundheit von wesentlicher Bedeutung und wird zudem  für den Energiestoffwechsel benötigt.
  • Eisen: Eisen sorgt als Bestandteil der roten Blutkörperchen für den Sauerstofftransport in unsere Zellen. Ein Mangel äussert sich in Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Haarausfall, Kopfschmerzen und im schlimmsten Fall in einer Eisenmangelanämie (Blutarmut).
  • Zink: Zink sorgt für starke Abwehrkräfte und ein gesundes Immunsystem, ist Bestandteil vieler wichtiger Enzyme und ist für unsere Muskeltätigkeit, sowie gesunde Haut und Schleimhaut unerlässlich.
  • Mangan: Mangan wird für den Aufbau von gesunden, kräftigen Knochen benötigt und ist Bestandteil vieler für die Gesundheit wichtiger Enzyme. Ein Mangel kann zu verschlechterter Wundheilung und Immunschwäche führen.

Meeresspargel – Die gesunde Jodquelle

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) herrscht im gesamten deutschen Sprachraum ein zumindest leichter Jodmangel. Dies komme daher, dass in Mitteleuropa die Böden vergleichsweise arm an Jod seien und daher das darauf angebaute Obst und Gemüse ebenfalls nur wenig Jod enthalte.

Da in der Massentierhaltung jedoch das Futter jodiert wird und in der Lebensmittelindustrie verstärkt Jodsalz verwendet wird, hält sich der angebliche Jodmangel meist in Grenzen. Wer jedoch nicht an der Küste lebt, keine tierischen Lebensmittel verzehrt, kein Jodsalz verwendet und auch keine Meeresalgen mag, könnte tatsächlich zu wenig Jod zu sich nehmen.

Jod wird vor allem für die Herstellung von Schilddrüsenhormonen benötigt, so dass sich ein anhaltender Jodmangel in einer Schilddrüsenunterfunktion äussern könnte. Da Jod auch an der Gehirnentwicklung beim ungeborenen Kind beteiligt ist, kann ein Jodmangel in der Schwangerschaft zu einer verminderten Intelligenzentwicklung beim Kind führen.

 

Der Meeresspargel kann hier nun eine weitere Jodquelle darstellen. Da jedoch der genaue Gehalt nicht bekannt ist, sollten zu grosse Queller-Mengen nicht verzehrt werden, denn eine Jodüberdosis ist schliesslich auch nicht empfehlenswert.

Meeresspargel als Heilpflanze

Aufzeichnungen über die Verwendung von Meeresspargel zu Heilzwecken finden sich in Europa leider kaum, obwohl auch bei uns der Meeresspargel seit Jahrhunderten als Nahrungsmittel dient.

Lediglich im asiatischen Raum finden sich Schriften über seinen Einsatz als Heilpflanze. Hier wird der Meeresspargel vor allem zur Blutreinigung, als Stärkungsmittel für Leber und Niere und zur Entwässerung empfohlen. Neuere Forschungsergebnisse zeigen allerdings, dass der Meeresspargel noch viel mehr kann!

Meeresspargel gegen Bluthochdruck

Nachdem der Meeresspargel viel Natrium enthält, würde man eigentlich erwarten, dass er – ebenso wie Salz – bei manchen salzsensitiven Menschen den Blutdruck steigert. Aber ganz im Gegenteil: In einer Studie in Korea, wo Meeresspargel traditionell sowohl als Heilpflanze als auch als Gemüse verzehrt wird, konnten Forscher 2016 zeigen, dass Meeresspargel den Blutdruck sogar senken konnte.

Daher kamen die Wissenschaftler zu dem Schluss, „dass Meeresspargel als Alternative zu Salz verwendet werden kann, um so Bluthochdruck zu verhindern bzw. zu verbessern.“

Meeresspargel wirkt antioxidativ und krebshemmend

Verschiedene wissenschaftliche Studien haben inzwischen aufgezeigt, dass Extrakte aus Meeresspargel antioxidativ wirken. Sie verhindern also oxidative Schäden an unseren Zellen und können so vorzeitiges Altern und Krankheiten verhindern, die durch oxidativen Stress mitverursacht werden wie z. B. Krebs oder Herz-Kreislaufprobleme.

Das knackige Meeresgemüse wirkt auch direkt gegen Krebszellen. So zeigten verschiedene Studien inzwischen, dass der Meeresspargel hemmend auf unterschiedliche Krebszellen wirken und sogar den Zelltod unterschiedlicher Krebsarten auslösen kann. Dies wurde für Darmkrebs, Leberzellkrebs und Lungenkrebs nachgewiesen. In einer weiteren Studie verhinderte der Meeresspargel die Metastasierung von Fibrosarkomzellen (Fibrosarkom = Krebsform des Bindegewebes).

Meeresspargel – Ein einheimisches Superfood

Neben den bereits erwähnten gesundheitlichen Vorteilen, hat das grüne Vitalstoffpaket folgende wissenschaftlich erwiesenen positiven Wirkungen auf die Gesundheit. Der Meeresspargel…

  • senkt die Blutfettwerte
  • wirkt antibakteriell und antiseptisch
  • senkt den Blutzucker
  • schützt die Leber und senkt erhöhte Leberwerte
  • reguliert das Immunsystem und kann so einer Immunschwäche oder einem zu aktiven Immunsystem (z. B. Allergien) entgegenwirken
  • schützt die Knochen und wirkt Osteoporose entgegen

Wer sollte keinen Meeresspargel essen?

Aufgrund seines hohen Jodgehalts sollten Menschen, die an einer Schilddrüsenüberfunktion oder an einer Überempfindlichkeit gegen Jod leiden, auf den Konsum von Meeresspargel verzichten.

Auch wenn man an einer Niereninsuffizienz leidet und die Niere nicht richtig arbeitet, sollte man beim Verzehr von Meeresspargel vorsichtig sein, da das Wildgemüse die Nierentätigkeit anregen kann.

Verwendung in der Küche – Meeresspargel statt Salz

Gerade die gehobene Gourmet-Küche hat den Meeresspargel in letzter Zeit für sich entdeckt und so erfreut sich der Queller immer grösserer kulinarischer Beliebtheit! Keine Angst: Sie müssen nicht ins nächste Hauben-Restaurant pilgern, um das schmackhafte, salzige und leicht pfeffrige Gemüse zu geniessen. Meeresspargel lässt sich nämlich ganz einfach und unkompliziert auch zu Hause zubereiten.

Sie können den Queller braten oder leicht dünsten (nicht zu sehr, da er dann seine Knackigkeit verliert und matschig werden kann).

Meist wird er jedoch roh als knackige Salatbeigabe genossen und genau in dieser Form würden wir ihn auch empfehlen. Sie sparen sich auf diese Weise das Salz, können Ihren Salat also auf ganz natürliche Weise salzen.

Nehmen Sie einfach eine Handvoll frischen Meeresspargel (50 g genügen für zwei bis drei Personen) und schneiden ihn in kleine Stückchen. Jetzt wird er unter einen Salat aus Blattsalaten, Avocado, Möhren etc. gemischt. Zum Schluss geben Sie Öl, Essig oder frischen Zitronensaft hinzu

Nachfolgend stellen wir für Ihnen zwei raffinierte, aber einfach zuzubereitende Rezepte für schmackhafte Gerichte mit dem Meeresspargel vor. Das erste ist ein Meeresspargel-Salat, der ausnahmsweise recht viel Meeresspargel enthält. Probieren Sie den Queller am besten zunächst einfach so aus der Hand. Schnell stellen Sie fest, ob Sie daraus einen kompletten Salat essen möchten oder ihn lieber nur als salzige Würze verwenden möchten.

Mediterraner Meeresspargel-Salat

Zutaten für 2 Portionen:

  • 150 g frischen Meeresspargel
  • 1-2 Handvoll Cherrytomaten
  • ½ Gurke
  • 1 Handvoll Oliven
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Olivenöl
  • 1-2 EL Zitronensaft (nach Geschmack)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebel schälen und fein würfeln. Gurke vierteln und in Scheiben schneiden. Tomaten und Oliven halbieren.

Aus der gepressten Knoblauchzehe, Olivenöl, Zitronensaft und Pfeffer ein Dressing anrühren. Alle Zutaten mit dem Dressing vermischen und kurz durchziehen lassen.

Tipp: Ist der Meeresspargel zu salzig, kann man ihn vor dem Verzehr noch 1-2 Stunden in kaltem Wasser einlegen. So wird ein Teil des Salzes ausgespült.

Zitronen-Spaghetti mit Meeresspargel

Zutaten für 2 Personen:

  • 200 g Vollkorn-Spaghetti
  • 120 g Meeresspargel
  • 1 Zitrone – Saft daraus und etwas abgeriebene Schale
  • 2 EL Mandelmus
  • 4 EL Wasser
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Handvoll Pinienkerne
  • Pfeffer

Zubereitung:

Kochen Sie die Spaghetti nach Packungsanleitung bissfest. Geben Sie kein Salz ins Kochwasser, denn der Meeresspargel ist salzig genug.

Kurz vor Ende der Garzeit den Meeresspargel dazugeben und kurz bissfest mitkochen. Giessen Sie nun Spaghetti und Queller ab.

Mandelmus, Saft der Zitrone und Wasser zu einer sämigen Creme verrühren und kurz beiseite stellen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauchzehe pressen und mit den Pinienkernen kurz im Olivenöl anbraten. Spaghetti und Meeresspargel dazugeben und kurz mitrösten.

Pfanne vom Herd nehmen, Mandelmusgemisch und etwas abgeriebene Zitronenschale unterheben. Ist die Sauce noch zu dickflüssig, kann man noch etwas Wasser zugeben. Nach Geschmack pfeffern und servieren.

Lagerung des Meeresspargels

Wenn Sie den Meeresspargel im Kühlschrank lagern möchten, können Sie dies drei bis fünf Tage lang tun – vorausgesetzt er war wirklich frisch, als Sie ihn gekauft haben. Ist er älter, wird er weich und zeigt schwarze Stellen.

Bewahren Sie den Queller wie Spargel auf. Wickeln Sie ihn also einfach in ein feuchtes Tuch und legen ihn dann in den Kühlschrank. Sie können ihn im Tuch auch noch in eine Tüte stecken oder in eine Glasbox. Dann hält er sich noch besser.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/meeresspargel.html

Gruß an die Besseresser

TA KI

Kiwi – Köstliche Vitamin-C-Quelle


Kiwis zählen zu den beliebtesten Früchten. Kein Wunder, denn sie sind ausgesprochen lecker, gesund und kalorienarm. Die braun behaarte Frucht ist vollgepackt mit gesunden Inhaltsstoffen, wie Vitamin C, Magnesium, Kalium und wertvollem Vitamin K. In Kombination mit präbiotischen Ballaststoffen und schützenden Antioxidantien haben all diese Vitalstoffe in der Kiwi interessante Wirkungen. Laut Studien hilft die Kiwi gegen Schlaflosigkeit, Verstopfung und depressive Verstimmungen. Selbst den Hormonhaushalt soll die Kiwi ins Gleichgewicht bringen können.

Kiwis – von China nach Neuseeland

Ursprünglich stammt die Kiwi aus China und gelangte erst Anfang des 20. Jahrhunderts nach Neuseeland, wo sie seither das Nationalobst schlechthin darstellt. Inzwischen werden Kiwis nicht nur in China und Neuseeland angebaut, sondern auch in Europa.

Italien ist beispielsweise der weltweit zweitgrösste Produzent von Kiwis, aber auch in Frankreich und Griechenland werden die Beeren kultiviert.

Inzwischen hat auch die Forschung die Kiwis für sich entdeckt, und immer mehr Studien beweisen ihre positive Wirkung auf die menschliche Gesundheit.

Goldene und grüne Kiwis

Mittlerweile gibt es zwei verschiedene Sorten von Kiwis im Handel: Die grüne Kiwi, meist von der Sorte „Hayward“ und die goldene Kiwi der Sorte „Hort16A“, besser bekannt unter dem Markennamen „Zespri Gold“.

Beide weisen ähnliche Inhaltsstoffe und Wirkungen auf, auch wenn sich die beiden Früchte durch den Geschmack etwas unterscheiden. So schmeckt die goldene Kiwi etwas milder und süsser als die grüne Kiwi.

Kiwi – die Nährstoffe

Kiwis sind das perfekte Obst für den süssen Hunger zwischendurch: Sie schmecken nicht nur köstlich und sind überaus gesund, sondern auch sehr kalorienarm. So enthalten 100 g Kiwi nur 61 kcal (255 kJ).

100 Gramm Kiwi enthalten:

  • 83 g Wasser
  • 0,5 g Fett
  • 15 g Kohlenhydrate
    • davon 3 g Ballaststoffe
    • und 9 g Zucker (4,6 g Fructose und 4,4 g Glucose)

Kiwi – die Vitamine, Mineralien und Spurenelemente

Kiwis enthalten eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen. Nachfolgend der jeweilige Vitalstoffgehalt pro 100 Gramm. Wir haben nur jene Vitalstoffe aufgeführt, die auch wirklich in relevanten Mengen in der Kiwi vorkommen. Die Zahl in Klammern gibt an, zu wie viel Prozent der enthaltene Vitalstoff den täglichen Bedarf (RDA) decken kann:

  • 92,7 mg Vitamin C (92,7 % RDA): Kiwis sind reich an Vitamin C, das im menschlichen Körper viele wichtige Funktionen erfüllt. Es fungiert als ein wichtiges Antioxidans, schützt unsere Gefässe, kräftigt das Bindegewebe und die Wundheilung, verbessert die Calcium- und Eisenaufnahme, reguliert die Hormonausschüttung, wirkt entgiftend und noch vieles mehr.
  • 62 µg Vitamin A (7,75 % RDA) in Form von 370 µg Beta-Carotin: Vitamin A brauchen wir für gute Augen. Aber auch für die Haut und die Schleimhäute sowie für Heilvorgänge aller Art wird Vitamin A benötigt.
  • 500 µg Vitamin E (4 % RDA): Vitamin E ist ein starkes Antioxidans und sorgt somit für ein frisches, jugendliches Aussehen und reduziert oxidativen Stress.
  • 10 µg Vitamin K (14 % RDA): Vitamin K regelt einerseits die Blutgerinnung und ist andererseits für die Einlagerung von Kalzium in die Knochen und das Verhindern von Kalziumablagerungen in den Blutgefässen zuständig.
  • 24 mg Magnesium (6,4 % RDA): Magnesium ist wichtig für unsere Muskeln, wirkt entzündungshemmend und ist zudem für zahlreichen Körpervorgänge unerlässlich. Eine Unterversorgung kann zu Zittern, Krämpfen, Verwirrtheit und Herzrhythmusstörungen führen.
  • 295 mg Kalium (15 % RDA): Kalium ist massgeblich am Energiestoffwechsel und am Wasserhaushalt beteiligt und zusammen mit Natrium für einen gesunden Herzmuskel zuständig.
     

Kiwis stecken voller Vitamin C

Wer schon einmal eine Kiwi gegessen hat, weiss: Diese schmeckt fruchtig-süss, aber zugleich auch säuerlich. Diese säuerliche und frische Geschmacksnote verdankt die Beere den grossen Mengen an Vitamin C, die sich in ihrem Fruchtfleisch finden. So decken bereits 1,5 Kiwis den offiziell angegebenen Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C.

Vitamin C wiederum ist ein wahres Supervitamin: Es wirkt immunstärkend, entgiftend, antibakteriell, antiviral, antioxidativ, antitumoral und noch vieles mehr.

Gerade in Stresssituationen ist es wichtig, auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin C zu achten. Forschungen haben aufgezeigt, dass Menschen mit einem höheren Vitamin-C-Spiegel im Blut besser mit Stress umgehen können und generell weniger Anzeichen für negativen Stress wie erhöhten Blutdruck oder hohe Cortisol-Werte (ein Stresshormon) zeigen, als Menschen mit niedrigeren Vitamin-C-Spiegeln.

Kiwis verbessern die Eisenaufnahme

Kiwis stecken nicht nur selbst voller gesunder Vitamine und Mineralstoffe, sie helfen ausserdem dabei, Mineralien aus der Nahrung besser zu verwerten und aufzunehmen.

So konnte eine Studie aus dem Jahr 2011 der Massey Universität in Neuseeland zeigen, dass schon alleine der Konsum von zwei Kiwis in Kombination mit einem eisenreichen Müsli den Eisenwert im Blut von Frauen mit niedrigen Werten innerhalb von 16 Wochen im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant erhöhte. Als Kontrollgruppe diente hier eine Gruppe von Frauen, die ebenfalls ein mit Eisen angereichertes Müsli bekamen, jedoch anstelle der zwei Kiwis eine Banane dazu assen.

Die Forscher führten die bessere Eisenversorgung in der Kiwigruppe auf den hohen Vitamin-C- sowie Carotinoidgehalt der Kiwis zurück. Denn diese Stoffe erhöhen die Resorption von Eisen aus dem Darm.

Weitere Studien sowohl im Zellversuch als auch am Menschen zeigen, dass ein hoher Kiwikonsum – hier vor allem der Konsum der goldenen Kiwi – nicht nur die Aufnahme von Eisen, sondern ebenfalls von Calcium, Phosphor und Magnesium verbessern kann.

Kiwis sind reich an Antioxidantien

Kiwis sind zudem reich an Antioxidantien, die vor oxidativen Zellschäden und damit einhergehenden Krankheiten, wie etwa Krebs, Demenz oder Schlaganfall bewahren können. Aber nicht nur für unsere Gesundheit brauchen wir Antioxidantien, sondern auch um länger unsere Jugendlichkeit zu bewahren. Denn Antioxidantien sind ideale Anti-Aging-Helfer.

Im Jahr 2011 verglichen Forscher von der Teikyo-Universität in Tokio, Japan die antioxidative Kraft von Kiwis mit der von Grapefruits und Orangen, die ebenfalls reich an Vitamin C sind. Dabei fanden sie heraus, dass die antioxidative Kraft der Kiwis den Zitrusfrüchten stark überlegen war, wobei die goldene Kiwi sogar noch stärker antioxidativ wirkt als ihre grüne Verwandte.

Die Forscher merkten an, dass Kiwis die Entstehung und das Fortschreiten von Krankheiten, die durch oxidativen Stress entstehen, verhindern können.

Kiwi – die sekundären Pflanzenstoffe

Kiwis haben für unsere Gesundheit aber noch mehr zu bieten. So sind sie etwa auch reich an verschiedenen sekundären Pflanzenstoffen.

Man dachte lange, dass sekundäre Pflanzenstoffe für den Menschen keinen gesundheitlichen Vorteil bringen. Inzwischen weiss man allerdings, dass gerade diese sekundären Pflanzenstoffe für die Gesundheit sehr wichtig sind, da sie u. a. antibakteriell, antioxidativ, antiviral, entgiftend, entzündungshemmend und letztendlich auch antitumoral, also krebsfeindlich wirken.

Lutein und Zeaxanthin schützen die Augen

Zwei der kiwitypischen sekundären Pflanzenstoffe sind beispielsweise das Lutein und das Zeaxanthin, zwei Substanzen aus der Gruppe der Carotinoide. Lutein und Zeaxanthin stellen etwa 54 Prozent der Carotinoide in Kiwis dar. Dabei werden Kiwis nur noch von Eigelb und Mais übertroffen und zählen somit zu den absoluten Spitzenreitern.

Lutein und Zeaxanthin reichern sich beide in der Makula des Auges an und schützen sie so vor Schäden durch UV- oder Bildschirmstrahlung. Zu den weiteren gesundheitlichen Vorteilen der beiden Carotinoide gehört der Schutz vor den folgenden Beschwerden bzw. Gefahren:

  • Nachtblindheit
  • Makuladegeneration
  • Blaulicht (Bildschirm, TV)
  • Sehschwäche allgemein
  • Katarakt (grauem Star)
  • Trockenen Augen
  • Vorzeitiges Altern
  • Gefässerkrankungen

Kaffeesäure schützt vor Krebs

Weitere sekundäre Pflanzenstoffe, die in der Kiwi reichlich vorkommen, sind Phenolsäuren und hier vor allem die Kaffeesäure. Wie der Name bereits vermuten lässt, kommt Kaffeesäure vor allem im Kaffee vor. So enthält eine Tasse Kaffee zwischen 25 und 75 mg Kaffeesäure. Kiwis können hier locker mithalten: Sie enthalten 100 mg Kaffeesäure pro 100 Gramm – und das ohne jegliche Röststoffe und auch ohne aufputschendes Koffein.

Die Kaffeesäure hat laut wissenschaftlicher Forschung einen deutlichen Anti-Tumor-Effekt auf unterschiedliche Krebszellen, so etwa auf Magenkrebs, Darmkrebs, Fibrosarkome, Gebärmutterkrebs und Prostatakrebs.

Auch wenn dieser Effekt bisher nur in Zell- und Tierversuchen nachgewiesen wurde, sollte man bei einer Krebserkrankung phenolsäurereiche Früchte wie Kiwis unbedingt in seinen Speiseplan einbauen.

Natürlich gibt es noch andere Lebensmittel, die bei einer Krebserkrankung helfen können, wie etwa Heidelbeeren oder Kreuzblütengewächse. Und da Lebensmittel nie nur eine einzige Wirkung haben, wundert es nicht, dass sowohl Heidelbeeren als auch Kiwis zusätzlich einen äusserst positiven Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System haben.

Kiwis für’s Herz

Als Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung können Kiwis laut Studien das gute HDL-Cholesterin erhöhen, im Gegenzug die Triglyceridwerte (Blutfette) sowie Bluthochdruck senken und die Blutgerinnung verbessern. Jede einzelne dieser Wirkungen sorgt nun wieder für ein gesundes und starkes Herz sowie für kräftige und elastische Blutgefässe.

Kiwis gegen Schlaflosigkeit

Selbst bei Schlaflosigkeit können Kiwis zu einem besseren Schlaf beitragen. Anstatt also auf nebenwirkungsreiche Schlafmittel zurückzugreifen, könnten Sie eine Stunde vor dem Schlafengehen auch einfach zwei Kiwis essen. Denn genau das taten die Probanden in einer Studie der Taipei Medical University. 24 Männer und Frauen im Alter von 20 bis 55 Jahren konsumierten für vier Wochen lang jeden Abend vor dem Zubettgehen zwei Kiwis.

Nach den vier Wochen der Studiendauer erhöhten sich die Gesamtschlafdauer und die Schlafeffizienz signifikant, wohingegen sich die Einschlafzeit und die Zeit der Schlafunterbrechungen signifikant reduzierten.

Natürlich sollten Sie bei Schlafproblemen generell auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten, zuviel Kaffee meiden und Handy- und Computernutzung vor dem Schlafengehen begrenzen, da das blaue Licht der Bildschirme die Produktion von Melatonin, dem Schlafhormon, drosselt.

Kiwis halten unseren Darm gesund

Kiwis liefern überdies darmfreundliche sog. präbiotische Stoffe, die als Nahrung für die Darmflora dienen. Je besser die Darmflora mit Präbiotika versorgt ist, umso besser kann sie den Darm schützen und die Ansiedlung schädlicher Bakterien verhindern.

Denn schädliche Darmbakterien können den Darm schädigen und im schlimmsten Fall zum Leaky-Gut-Syndrom führen. Leaky Gut bedeutet wortwörtlich „Löchriger Darm“, wobei hier keineswegs der gesamte Darm löchrig ist, sondern nur Teile. Dies führt dazu, dass unvollständig verdaute Nahrungspartikel ins Blut gelangen und hier vielfältige negative Reaktionen, wie Entzündungen, Allergien und Autoimmunerkrankungen auslösen können.

Damit die guten Darmbakterien die schlechten Bakterien in Schach halten können, brauchen sie gute Nahrung: Präbiotika. Zu den Präbiotika gehören beispielsweise das Inulin in Topinambur, Schwarzwurzeln und Chicoree. Aber auch der Ballaststoff Pektin gilt als präbiotisch wirksam, da er die Entstehung einer gesunden Darmflora fördert.

Kiwis gehören nun zu jenen Lebensmitteln, die besonders viel Pektin und so laut Humanstudien die Darmflora positiv beeinflussen und die Anzahl der guten Milchsäurebakterien erhöhen. Studien legen zudem nahe, dass der regelmässige Verzehr von Kiwis das Leaky-Gut-Syndrom lindern kann. Und wenn der Darm gesund ist, dann sinkt schon allein damit das Krebsrisiko, wie wir hier erklärt haben.

Kiwis gegen Verstopfung

Verstopfung zählt zu den häufigsten Volkskrankheiten in den Industrieländern. Alleine in Deutschland sind ca. 15 Millionen Erwachsene davon betroffen. Aber auch hier kann die Kiwi Abhilfe schaffen.

In einer chinesischen Studie an 33 Patienten mit Verstopfung und 20 Patienten ohne Verstopfung wurde aufgezeigt, dass der Genuss von zwei Kiwis pro Tag die Symptome der Verstopfung massiv verbesserte. Bei den gesunden Probanden zeigte sich jedoch keine Änderung der Stuhlhäufigkeit oder der Stuhlkonsistenz. Kiwis führen also bei Personen mit gesunder Verdauung nicht etwa zu Durchfall.

In einer weiteren Studie wurde die Wirkung von Kiwis auf Patienten untersucht, die an Reizdarm mit Verstopfung litten. Auch hier assen die Probanden zwei grüne Kiwis pro Tag für einen Zeitraum von vier Wochen. Nach Ablauf der vier Wochen hatte sich die Stuhlfrequenz erhöht und die Dauer der Darmpassage – also die Zeit, die die Nahrung im Darm verbringt – verringert.

Kiwis können somit neben anderen Hausmitteln gegen Verstopfung wie Pflaumen oder Trockenobst zu einer normalen Darmtätigkeit beitragen und so Millionen von Menschen von den unangenehmen Symptomen einer Obstipation erlösen.

Kiwis für ein starkes Immunsystem

Auch für das Immunsystem sind Kiwis äusserst vorteilhaft. So haben neuseeländische Forscher die Wirkung von Kiwis auf die Dauer und Schwere von Atemwegserkrankungen untersucht.

Würden Erkältungen, Husten und Co schneller verschwinden, wenn man täglich vier Kiwis ässe?

32 ältere Patienten über 65 Jahren nahmen an dieser Studie teil und wurden dabei in zwei Gruppen eingeteilt: Die eine Gruppe ass für vier Wochen täglich vier Kiwis, die Kontrollgruppe hingegen täglich zwei Bananen.

Im Vergleich zur Bananengruppe war die Häufigkeit von Atemwegserkrankungen in der Kiwigruppe unvermindert, jedoch verkürzte sich die Dauer und die Schwere der Erkältungen.

Eine ähnliche Studie wurde auch mit Kindern durchgeführt. Eine Gruppe von Volksschulkindern wurde per Zufallsprinzip entweder einer Gruppe zugeteilt, die täglich zwei Kiwis zu sich nahm, oder einer Gruppe, die stattdessen täglich Bananen ass.

Es zeigte sich nun, dass die Kinder aus der Kiwigruppe ihr Risiko, an einer Erkältung oder einem grippalen Infekt zu erkranken, nahezu halbierten!

Ihr Immunsystem wird es Ihnen also danken, wenn Sie von nun an Kiwis zu einem Bestandteil Ihrer täglichen Ernährung machen – besonders in der kalten Jahreszeit, wo die Gefahr, sich eine Erkältungen oder Grippe zuzuziehen, generell höher ist.

Kiwis und der Hormonhaushalt

Auch der Hormonhaushalt kann von einem erhöhten Kiwikonsum profitieren. So wurde in einer doppelblinden und placebokontrollierten Studie an australischen Frauen in den Wechseljahren gezeigt, dass Kiwis – hier allerdings in Form eines Kiwiextraktes – in der Lage waren, den Hormonstatus der Frauen zu harmonisieren.

Die Forscher führten den hormonausgleichenden Effekt einerseits auf die in Kiwis reichlich vorhandenen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe zurück, andererseits auf die Tatsache, dass Kiwis kleine Mengen an Phytoöstrogenen enthalten.

Phytoöstrogene sind sekundäre Pflanzenstoffe, die dem weiblichen Sexualhormon Östrogen ähneln und die Östrogenrezeptoren besetzen. Da Phytoöstrogene schwächer wirken als die „echten“ Östrogene kann auf diese Weise eine Östrogendominanz gemildert werden. Bei einem Östrogenmangel hingegen können die Phytoöstrogene zu einem gewissen Grad die fehlenden Hormone ersetzen. Phytoöstrogene können daher laut Wissenschaft in manchen Fällen sogar verschiedenen Krebsarten wie z. B. Brustkrebs vorbeugen.

Wenn auch Sie von unangenehmen Wechseljahresbeschwerden geplagt werden und gleichzeitig Kiwis mögen, könnten Sie – gemeinsam mit anderen natürlichen hormonregulierenden Massnahmen – auch Ihren Kiwikonsum erhöhen.

Kiwis als natürlicher Stimmungsaufheller

Aber eigentlich lohnt es sich schon allein aufgrund der stimmungsaufhellenden Wirkung von Kiwis, die leckeren Früchte häufiger zu essen, wie Forscher der Universität von Otago in Neuseeland gezeigt hatten.

35 Männer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und mussten entweder eine halbe oder zwei goldene Kiwis pro Tag für vier Wochen zu sich nehmen. Die Personen, die täglich zwei Kiwis assen, berichteten von signifikant reduzierten Stimmungsschwankungen, Müdigkeit und Depressionen und dafür von erhöhter Vitalität.

Natürlich sollten Sie bei depressiven Verstimmungen auch auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung achten, sowie weitere naturheilkundliche Massnahmen wie eine bestimmte Atemmethode oder Aromatherapie in Betracht ziehen.

Kiwis in der Küche

Kiwis werden gerne roh verzehrt, was den hitzeempfindlichen Inhaltsstoffen der Kiwi, wie beispielsweise dem Vitamin C, sehr entgegenkommt.

So kann man Kiwis etwa perfekt in pflanzlichem Joghurt, Quark oder Müslis verwenden. Im Obstsalat sind sie ebenfalls gerne gesehen und auch im Smoothie machen sie eine gute und vor allem leckere Figur. Ein köstliches Kiwi-Dessert ist die folgende Creme:

Bananen-Nusscreme mit Kiwis

Zutaten für 1 Portion:

  • 2 reife Kiwis
  • 1½ EL Mandelmus
  • 5 EL Wasser
  • ½ Banane
  • ½ TL Flohsamenschalenpulver
  • Saft ½ Zitrone
  • 1 TL Ahornsirup
  • Mandelblättchen

Zubereitung:

Die Kiwis schälen und würfeln. Banane klein schneiden und mit der Hälfte der Kiwistücke und den restlichen Zutaten im Mixer zu einer cremigen Masse verarbeiten. Die Creme ca. 5 Minuten ruhen lassen, da sie durch die Flohsamenschalen mit der Zeit noch etwas eindickt. Nun die Hälfte der Creme in einem Glas anrichten, darauf die Hälfte der übrigen Kiwis verteilen. Danach die restliche Creme ins Glas schichten und die Kiwis dekorativ darauf anrichten. Nach Belieben mit Mandelblättchen dekorieren.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/kiwi.html

Gruß an die Besseresser

TA KI

Rote Bete-Sellerie Drink


Dieser Rote Drink ist ein echter Zellschutzsaft. Er versorgt sie mit einer Menge Antioxidantien, die Ihre Zellen vor den Angriffen freier Radikale schützen. Die Pektine des Apfels wirken wohltuend auf den Darm, das Kalium des Selleries erfreut das Herz, die Folsäure der Rote Bete schützt vor Schlaganfall und die Carotinoide entspannen angestrengte Augen. Die gesunde Kombination schmeckt überdies grandios – fruchtig-frisch und süss, aber nicht zu süss.

image

Zutaten und Zubereitung „Rote Bete-Sellerie Drink“

Zubereitungszeit: ca. 15-20 Minuten

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 frische Knolle Rote Bete mit 2 Blättern ca. 300 g – waschen, schälen, würfeln
  • 1 mittelgrosse Karotte ca. 120 g – waschen, schälen, würfeln
  • 1 Stange Sellerie mit Grün ca. 80 g – waschen, putzen (Fäden ziehen) und in kleine Stücke schneiden
  • 2 rote süsse Äpfel ca. 260 g  – (z. B. Gala) waschen, schälen, vierteln, entkernen
  • Saft einer Zitrone
  • 500 ml Wasser
  • Saft einer Orange ca. 200 ml (für einen besonders fruchtigen Geschmack)

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Mixer geben und für ca. 2 Minuten fein mixen. Wer es fruchtiger liebt, kann noch frisch gepressten Orangensaft dazugeben. Portionsweise in Gläser füllen und servieren.

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/rezept-rote-bete-sellerie-drink.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

7 gesundheitliche Vorteile von Kokosnusswasser.


Die Kokosnuss ist eine wahre Wunderfrucht. Viele Menschen wissen bereits um die zahlreichen gesundheitlichen Vorteile von Kokosnussöl und nutzen diese für sich. Doch nicht nur das Öl der Kokosnuss kann wahre Wunder bewirken, sondern auch das Kokosnusswasser. Es ist nicht nur extrem kalorienarm, sondern auch reich an Ballaststoffen, Vitamin C, Enzymen, Magnesium, Kalzium, Kalium, Mangan und Aminosäuren.

Pixabay

Aus diesen 7 Gründen solltest du ab sofort immer Kokosnusswasser zuhause haben.

1. Cholesterinspiegel senken

Wer regelmäßig Kokosnusswasser trinkt, kann den LDL-Cholesterinspiegel im Blut senken. Im Gegenzug wird die Konzentration des (guten) HDL-Cholesterins erhöht. Das schützt vor Schlaganfällen, Herzinfarkten und Bluthochdruck.

2. Bessere Verdauung

Kokosnusswasser ist reich an Ballaststoffen. Dadurch wird die Verdauung angekurbelt, und du plagst dich nicht mehr ewig mit einem Blähbauch herum. Durch den verbesserten Stoffwechsel nimmst du auch leichter ab. Wenn du unter einer Magenentzündung leidest, kannst du übrigens ebenfalls Kokosnusswasser einsetzen: Es wirkt nämlich entzündungshemmend. 

3. Blutzuckerspiegel kontrollieren

Da dieses Wasser sehr zuckerarm ist und über antioxidative Eigenschaften verfügt, kann es den Blutzuckerspiegel senken. Vor allem für Diabetiker ist Kokosnusswasser daher bestens geeignet.

4. Energieschub herbeiführen 

Aufgrund der vielen enthaltenen Elektrolyte werden Salze und verlorene Flüssigkeiten im Körper ersetzt. Da Kokosnusswasser außerdem viele Kohlenhydrate enthält, steigerst du beim Trinken sofort dein Energieniveau.

Pixabay

5. Hautinfektionen behandeln 

Kokosnusswasser hat antifungale, antivirale und antibakterielle Eigenschaften. Trägst du es auf infektiöse Hautstellen auf, kannst du die Infektionen effektiv lindern.

6. Vorzeitiger Hautalterung vorbeugen

Die Antioxidantien im Kokosnusswasser schützen die Haut vor oxidativem Stress. So beugst du kleinen Fältchen effektiv vor und verzögerst die Hautalterung.

7. Pickel und Mitesser loswerden

Nutze Kokosnusswasser doch einmal als Gesichtswasser. Es hilft dabei, die verstopften Poren zu befreien und reinigt so die Haut.

Kokosnusswasser kann also so einiges zu deiner Gesundheit und Schönheit beitragen. Es bedarf übrigens nicht mehr als 1 bis 2 Tassen täglich, um von den genannten Vorteilen profitieren zu können.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/wunderwasser/

Gruß an die Kraft der Natur

TA KI

15 interessante Fakten rund um die Mango


Die tropische Mango ist eine äußerst vielseitige Frucht, die auch in Discountern Einzug gehalten hat

mango-500x335

Früher war die Mango eine sehr exotische Frucht, die selten und teuer in speziellen Geschäften, zum Beispiel Asia-Shops oder Spezialitätengeschäften erhältlich war. Heutzutage ist sie sogar meist im Discounter erhältlich und je nach Jahreszeit auch recht günstig! Du solltest also mehr über diese köstliche Frucht erfahren, um sie öfter zu genießen!

Über 1000 Sorten!

Es gibt weltweit über 1000 verschiedene Sorten Mango, die sich in Größe der Frucht, Farbe und Konsistenz des Fruchtfleisches, Anbaugebiet und Geschmack zum Teil deutlich unterscheiden. In Europa werden meist nur solche Arten angeboten, deren Fruchtfleisch sehr faserarm ist, da diese Früchte sich leichter verarbeiten und essen lassen.

Vorsicht vor der Schale!

Die lederartige Haut der Mango enthält Allergene und kann zu Hautreizungen führen. Den Hautausschlag nennt man auch „Mango Dermatitis“. Er tritt besonders dann auf, wenn die Haut mit großen Mengen Mango-Schale oder dem Milchsaft des Mango-Baumes in Berührung gekommen ist.

Wenn du die Mangos vor dem Schälen wäschst, stellst du sicher, dass zumindest keine Reste vom Milchsaft des Baumes an der Schale haften. Das Fruchtfleisch ist frei von Allergenen und auch für empfindliche Personen mit großem Genuss essbar.

Die Mango ist eine Ölpflanze!

Bei uns ist relativ unbekannt, dass es möglich ist, aus den Ölen des Mangokerns ein Mangokernöl zu gewinnen. Es ist sehr zähflüssig und ähnelt der Kakaobutter und wird ähnlich in Schokolade, Süßspeisen, Margarine und Kosmetikprodukten verwendet.

Mangos sind „Vitamin A Bomben“

100g Mango decken bereits fast 60% des Bedarfs an Vitamin A eines Erwachsenen! Das ist doppelt so viel wie ihr Gehalt an Vitamin C! Vitamin A ist unter anderem wichtig für die Haut und unser Sehvermögen.

Mango als Kalium-Quelle

Es wird empfohlen, dass Erwachsene täglich mindestens 2g Kalium über ihre Nahrung aufnehmen. Kalium ist sehr wichtig für den Elektrolyt-Haushalt deines Körpers und die Regelung wichtiger Stoffwechsel- und Nervenimpulse. Mit einer Mango deckst du etwa die Hälfte deines täglichen Kalium-Bedarfes.

Wann ist sie reif?

Leider sind die meisten Mangos in unseren Läden nicht reif und dadurch ohne Aroma. Eine reife Mango duftet und ist weich, lässt sich dadurch aber schlecht transportieren, weswegen solche Früchte selten im Angebot sind. Ein guter Hinweis sind auch schwarze Punkte auf der Schale. Je mehr und größer, desto reifer die Frucht.

Das Problem mit dem Schälen

Eine reife Mango ist nicht wirklich einfach, zu schälen, weil sie immer aus den Fingern gleitet. Kannst du die Mango mit dem Sparschäler schälen, ist sie noch zu hart und unreif. Reife Mangos lassen sich einfach schälen, indem du die Hälften über den Rand eines Glases ziehst – die Schale bleibt dabei in deiner Hand, das Fruchtfleisch fällt ins Glas.

Süß und sauer lecker!

Mangos werden bei uns traditionell als süßes Obst verzehrt. Man kann sie aber auch zu Chutneys verarbeiten oder als fruchtige Beilage oder Sauce zu Fleischgerichten verarbeiten. Sei experimentierfreudig und probiere es aus!

Perfekt zum Einfrieren

Mangos eignen sich gut, um auf Vorrat gekauft Früchte einzufrieren. Dazu solltest du sie schälen und in Würfel schneiden. So hast du immer Mango vorrätig, wenn du einen Obstsalat aufpeppen, einen Smoothie verfeinern oder ein Dessert bereichern möchtest. Auch Püree oder Saft aus Mango lässt sich sehr gut im Gefrierfach konservieren!

Mango wächst auch in Europa!

Obwohl die Mango einen Ruf als Tropenfrucht hat, wird sie auch in Europa angebaut. Die größten Anbaugebiete sind in Spanien an der Costa del Sol und auf den Kanaren.

Woher kommt mein Obst?

Die meisten Mangos exportiert Indien, gefolgt von China. Die Anbaumethoden dort sind meist gekennzeichnet durch extensives Ausbringen von Fungiziden, Herbiziden und Pestiziden. Wenn du keine Mango aus kontrolliert biologischem Anbau kaufst, dann wasche bitte die Frucht sehr gründlich, bevor du sie schälst!

1001 Mango Lassie

Für den beliebten, milchig-fruchtigen Drink gibt es wahrscheinlich genauso viele Rezepte wie Arten von Mangos.

Grundsätzlich kannst du das erfrischende Getränk ganz einfach herstellen: einfach pro Mango etwa 600ml Flüssigkeit zum Fruchtpüree hinzufügen. Das Mischungsverhältnis Milchprodukt/Wasser sollte etwa 1 zu 2 betragen, also beispielsweise 200mg Joghurt zu 400ml Wasser, aber das ist auch Geschmackssache.

Du kannst mit Salz, Zimt, Ingwer, Kardamom, Rosenwasser und viel mehr würzen – finde dein persönliches Rezept!

Mangobutter zur Massage

Das Öl des Mangokerns, die Mangobutter, schmilzt auf der Haut bei etwa 35°C und ist daher ideal zur Massage geeignet. Bei Raumtemperatur ist sie buttrig fest, was die Dosierung einfach macht. Es ist eine gute Idee, die Mangobutter im Kühlschrank aufzubewahren, damit sie länger hält.

Ideale Körperpflege!

Mangobutter, beziehungsweise Mangoöl ist ideal zur Pflege von trockener Haut geeignet und wird auch zur Pflege rissiger Lippen und spröder Haare eingesetzt. Vorsichtig dosieren, die Butter verläuft zwischen deinen Fingern! Du bekommt Mangobutter im Reformhaus und überall, wo es Zutaten zur Herstellung von Naturkosmetik gibt.

Mango regt den Appetit an

In Asien gibt man Kindern, die schlecht essen, gerne eine Stunde vor dem Essen das Fruchtfleisch einer kleinen Mango, um den Appetit anzuregen.

Die Süße führt zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels, welcher mit einer Inslinausschüttung beantwortet wird. In Erwartung einer größeren Mahlzeit als die einer kleinen Mango, sinkt dadurch aber der Blutzuckerspiegel und das Kind bekommt Hunger und Appetit durch Unterzucker. Ganz schön schlau, die asiatischen Mütter!

Quelle: https://bessergesundleben.de/15-interessante-fakten-rund-um-die-mango/

Gruß an die Besseresser

TA KI

10 Gründe, warum Honig für so viel mehr gut ist, als nur zum Essen.


Honig ist schon seit Jahrtausenden Teil der Menschheitsgeschichte. Selbst im alten Griechenland, in Rom und im alten Ägypten wussten die Menschen die besonderen Kräfte des Honigs zu schätzen: Sie setzten ihn ein, um Haut- und Augenprobelme zu bekämpfen und zur Wundheilung. Auch heute wissen wir: Honig hat unglaubliche Fähigkeiten. Hier haben wir ein paar von ihnen aufgezählt.

1. Bei kleinen Verletzungen oder Verbrennungen kann Honig die meisten bakteriellen Entzündungen bekämpfen. Selbst Infektionen, die sich im Magen eingeschlichen haben, können mit ein paar täglichen Löffeln Honig bekämpft werden.

Flickr/Will Thomas

2. Buchweizenhonig ist besonders hilfreich, wenn man gerade eine Erkältung hat und sich die Seele aus dem Hals hustet: Ein Löffel davon vor dem Zubettgehen hilft den Hustenreiz zu bekämpfen und sorgt dafür, dass man besser einschläft. Natürlich mögen die ganz Kleinen diese Methode der Bakterienbekämpfung am liebsten.

Flickr/karomanah 1980 *كارومانة*

3. Man muss natürlich zugeben, dass Honig eine Menge Kalorien beinhaltet. Aber: Wenn du Honig zu dir nimmst, nimmst du auch eine Menge Vitamine und Mineralien zu Dir: Eisen, Magnesium, Mangan, Kalium, Zink und Calcium, um nur ein paar zu nennen. Süße also deine Speisen in Zukunft mit Honig, so sind sie süß UND gesund.

regionaler-imkerhonig

4. Bei rauer Haut oder Schuppen wirkt Honig Wunder. Die Anwendung ist ganz einfach: Den Honig in warmem Wasser auflösen und dann mit einem Stück Watte oder einem Waschlappen aufnehmen. Dann auf die betroffenen Stellen geben und sie vollständig mit der süßen Tinktur bestreichen. Nach etwa 3 Stunden gründlich abwaschen. Wenn du das täglich für eine Woche machst, kann sich eine deutliche Besserung einstellen.

honig

5. Die Mayo-Klinik in den Vereinigten Staaten hat herausgefunden, dass Honig helfen kann, wenn man einen sehr niedrigen Weiße-Blutkörperchen-Wert hat. Zwei Esslöffel therapeutischen Honigs pro Tag beseitigen dieses Problem schnell. Diese Wirkung muss noch mehr erforscht werden, aber das große Potential von Honig ist unbestreitbar.

Flickr/Karen and Brad Emerson

6. Honig als Gesichtsmaske beugt Pickeln vor, denn durch seine antibakteriellen und antiviralen Eigenschaften kann er Entzündungen gegen das Schienbein treten. Den Honig kannst du mit einem Wattestäbchen auftragen und über Nacht einziehen lassen.

Flickr/Karunakar Rayker

7. Honig gemischt mit Zimt kann leicht und schnell das Risiko für Herzkrankheiten reduzieren, denn er senkt den Cholesterinspiegel und stärkt die Venen und Arterien.

Flickr/Maja Dumat

8. Honig versorgt dich mit natürlicher, gesunder Energie. Wenn du ein Jogger bist oder anderweitig Ausdauersport betreibst, ist Honig der beste Energielieferant, den man sich vorstellen kann. Und gesund ist er allemal.

35801_honig_vom_imker-1

9. Viele schwören darauf, das Honig auch bei Allergien hilft, wenn die Pollen mal wieder fliegen. Ob dies stimmt, wird gerade erforscht, aber selbst wenn dem nicht so sein sollte, wäre Honig das leckerste Placebo der Welt.

10. Honig, je nach dem welche Sorte, kann dir außerdem helfen, Alkohol besser abzubauen. Ja, richtig gehört: Wenn du Honig zu dir nimmst, kann sich deine Promille-Zahl schneller wieder auf die Null zubewegen. Daher: Honig-Shots für alle!

Flickr/Maja Dumat

Jetzt weißt du mehr über die goldene Allzweck-Wunderwaffe aus der Küche. Ein Glas davon kann wahre Wunder bewirken, deswegen teile diese Infos über das flüssige Gold mit allen, die du kennst.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/klebrige-tricks/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Rettich – Heilpflanze und Gemüse in einem


Rettich, oder „Radi“ wie der Bayer sagt, sieht im Grunde aus wie eine zu groß geratene weiße Karotte. Spätestens wenn man hinein beißt, wird einem aber schnell klar: Mann, ist das scharf! Das liegt an den heilsamen Ölen im Rettich. Warum heilsam? – Das erfährst Du hier.

Weißer, geputzter Rettich

Rettich regt den Stoffwechsel an

Das Wichtigste in Kürze:

  • Rettich ist reich an gesundem Vitamin C und bringt Verdauung und Stoffwechsel in Schwung
  • Rettich wird bei Erkältungen und schmerzen im Rachenraum empfohlen
  • Rettich ist sehr reich an Kalium, welches zahlreiche Stoffwechselaufgaben erfüllt
  • Ist ein tolles Diät-Lebensmittel

Woher kommt der Rettich?

Der Rettich oder „Radi“ gilt immer noch als traditionelle bayerische Spezialität. Die meisten Rettiche werden in Deutschland auf den Feldern der großen deutschen Anbaugebiete in Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz angepflanzt. Rettiche besitzen durchschnittlich 30 cm Länge. Die deutschen Retticharten werden aufgeteilt in den weißen, rosafarbenen, roten, braunen, schwarzen und violetten Rettich. Tatsächlich stammt er aber aus dem alten Ägypten. Von dort verbreitete sich das Gemüse dann nach China, Griechenland und auch in das antike Rom. In Deutschland kennt man den Rettich nun schon seit dem 13. Jahrhundert.

Wann hat Rettich Saison und wie wächst er?

Die Erntezeit für einen Rettich wird je nach Sorte unterschieden. Ab Mai bis Juli werden die rosafarbenen und weißen Mairettiche geerntet und ab Juli bis September folgen dann die weißen Sommer- und Herbstrettiche. In der übrigen Jahreszeit bekommt man weiße und rote Rettiche nur aus dem Glashaus. Ab Oktober werden alle braunen, violetten oder schwarzen Rettiche angeboten, die man dann bis März des kommenden Jahres kaufen kann. Rettiche werden der Familie der Kreuzblütengewächse zugeordnet. Alle Rettich-Arten sind einjährige bis zweijährige Krautpflanzen. Die dünnen Wurzeln bilden je nach Wachstum eine unterschiedlich große Rübe aus, die sich in Größe, Form und Farbe von den anderen Sorten unterscheidet. Die oberirdischen Pflanzenteile können flaumig, borstig oder mit Trichomen behaart sein. Die aufrechten Stängel besitzen mehrere lang- oder kurzstielige Laubblätter. Die gelappten Blätter sind zahnartige Blattränder. Der Blütenstand enthält mehrere Blüten mit vier freien Kelchblättern.

Wie schmeckt Rettich?

Rettiche gelten als heilungskräftige Nahrungspflanze und beinhalten drei verschiedene Senföle, die diesem Gemüse den typischen, pikanten bis brennend scharfen Geschmack verleihen. Die Schärfe dieser Öle haben nachweislich eine heilsame Wirkung auf Leber, Galle und Verdauung. Der rote Rettich hat besonders viele ätherische Öle und schmeckt deshalb sehr scharf.

Weißer, gesäuberter Rettich mit Blattgrün

Rettich – scharf im Geschmack & bringt den Stoffwechsel auf Trab

 

Wie gesund ist Rettich?

Der Rettich wird schon seit Jahrhunderten als wirksame Medizin gegen Gicht, Rheuma, Husten und Heiserkeit eingesetzt. Rettiche besitzen 14 Kalorien, 1 Gramm Protein, 0,2 Gramm Fett und etwa 1,9 Gramm Kohlehydrate pro 100 Gramm. Ein ganzer Rettich kann den Tagesbedarf an Vitamin C eines Erwachsenen abdecken. Außerdem liefert er viel Kalium, Natrium, Magnesium, Calcium, Phosphor, Eisen und wertvolle Enzyme. Die scharfen Komponenten eines Rettichs entstehen durch das schwefelhaltige Öl Raphanol, und Senfölglykoside. Auch verschiedene Bitterstoffe enthält der Rettich, die antibiotisch, gallentreibend und schleimlösend sind.

So wird Rettich zum Genuss

Wer beim Einkaufen einen leicht bearbeitbaren Rettich sucht, sollte auf einen geraden Wuchs, eine schöne, glatte Schale und auf ein festes Fleisch des Frühlingsgemüses achten. Auch ein gerader Wuchs der Wurzel kann die Zubereitung erleichtern. Wenn das Laub saftig grün ist, hat der Rettich den besten Verarbeitungszustand erreicht. Sollten die Blätter aber gelb, schlapp und welk sein, sollte man von einem Kauf Abstand nehmen. Ein Rettich kann problemlos etwa zehn Tage im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt werden. Besonders knackig bleibt der Rettich, wenn die Blätter entfernt werden und der Rettich in ein feuchtes Tuch gewickelt wird.

Ein Rettich wird wie jedes Wurzelgemüse zubereitet. Es wird gewaschen, abgetrocknet und von der Schale mit einem Sparschäler befreit. Danach kann er in dünne Scheiben geschnitten oder durch Hobeln oder Raspeln zerkleinert werden. Damit der Rettich nicht so scharf schmeckt, salzt man das Gemüse und lässt ihn etwa fünf Minuten in kaltem Wasser ziehen. Das Salz entzieht dem Rettich sowohl die Flüssigkeit wie auch die scharfen Senföle.

Der Rettich wird fast immer roh gegessen. Ideal ist er als frischer Salat oder als Beilage zu gebratenem Fisch. Anrichten kann man den Rettich auch unter Quark, der dann als Brotaufstrich oder als Beilage zu Pellkartoffeln gegessen werden kann. Weitere Zubereitungsformen sind zum Beispiel als scharfe Füllung in chinesischen Frühlingsrollen. Auch in einem Nudelsalat bringt der Rettich eine pikante Schärfe. Für den Sportler eignet er sich in selbst gemachten Gemüsedrinks wie z.B. in einem Kartoffel-Möhren-Drink oder einem Kohlrabi-Drink. Durch den Rettich bekommen die Drinks eine angenehme Schärfe und wirken als Vitaminbomben vor und nach dem Training.

(…)

Quelle: https://www.gymondo.de/magazin/gesund-abnehmen/rettich-heilpflanze-und-gemuese

Gruß an die Wissenden

TA KI