Europa und Russland proben den Ernstfall


britische-eurofighter-im-einsatz-ueber-norwegen-Mitten in der Krise lassen Russland und mehrere europäische Armeen ihre militärischen Muskeln spielen: Während Deutschland und acht andere europäische Staaten eine Großübung in Finnland, Norwegen und Schweden abhalten, hat der russische Präsident Wladimir Putin 12.000 Soldaten zu einem unangekündigten Luftwaffen-Manöver im Ural beordert.

Bei der großen Übung prüft die russische Luftwaffe ihre Gefechtsbereitschaft. Oberbefehlshaber Putin habe das viertägige Manöver angeordnet, teilte Verteidigungsminister Sergej Schoigu mit. Bis Donnerstag sollen neben den Soldaten auch 250 Kampfflugzeuge im Uralgebiet und in Sibirien die Verteidigung gegen feindliche Luftangriffe üben. Langstreckenbomber sollen zudem den Raketenbeschuss von Zielen am Boden trainieren.

Russland hatte in den vergangenen Monaten verstärkt die Gefechtsbereitschaft der Streitkräfte geprüft. Die Nato sieht darin eine Provokation angesichts der Spannungen zwischen Russland und dem Westen wegen der Ukraine-Krise.

Deutsche Eurofighter im Einsatz

Parallel zu den russischen Aktivitäten hat ein großangelegtes Manöver von Nato-Mitgliedern und den nicht zur Allianz gehörenden Streitkräften Schwedens, Finnlands und der Schweiz begonnen. An der Übung der Luftstreitkräfte seien 3600 Soldaten aus neun Ländern beteiligt, teilte die schwedische Armee mit. Es seien 115 Kampfflugzeuge im Einsatz. Auch die Bundeswehr ist an der bis zum 4. Juni dauernden Militärübung unter anderem mit 12 Kampfjets des Typs Eurofighter beteiligt.

Bei dem Manöver werden Militärstützpunkte in Schweden, Finnland und Norwegen genutzt. Offiziell soll eine UN-Friedensmission geprobt werden. „Wir gewährleisten unsere Sicherheit zusammen mit anderen und das bedeutet, dass wir zusammen trainieren müssen“, erklärte Carl-Johan Edström von der schwedischen Luftwaffe.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/internationale-politik/id_74133878/nato-und-russland-lassen-bei-grossmanoevern-die-muskeln-spielen.html

Gruß an die Vorbereiteten

TA KI

USA liefern F-35 Kampfflugzeuge an Israel


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Washington (IRNA/ IRIB) – Im Zuge der militärischen Unterstützung Israels durch die USA wird Washington Tel Aviv im Laufe des Jahres 2016 Kampfflugzeuge des Typs F-35 liefern. Das teilte US-Vizepräsident Joe Biden am Donnerstag in Washington mit.

Als Ziel dieser Aufrüstung Israels nannte Biden dessen militärische Überlegenheit im Mittleren Osten.

Die F-35 gehört zu den besten Kampfflugzeugen der USA. Mit den angekündigten Lieferungen wird Israel das einzige Land im Nahen Osten sein, das Kampfflugzeuge aus der 5. Generation besitzt.

Die US-Regierung garantiert immer wieder den bedingungslosen Schutz Israels als eine ihrer außenpolitischen Prioritäten. Dafür werden nicht nur Unsummen an finanzieller Hilfe aufgewendet, sondern auch militärische Ausrüstung wie das Raketenabwehrsystem „Eiserner Kuppel“ bereitgestellt.

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Gruß an die Erwachenden
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TA KI

Israel beschießt syrische Stellungen


israel greift nachbarn an

„Eine klare Botschaft“

Israel beschießt syrische Stellungen

Im Syrienkrieg hält sich Israel lange vollkommen zurück. Nach einem Raketenangriff aus dem Bürgerkriegsgebiet fliegt die israelische Armee aber Kampfflugzeuge in Richtung Syrien. Es ist nicht das erste Mal.

Als Antwort auf einen Raketenangriff aus dem syrischen Bürgerkriegsgebiet hat Israel in der Nacht erneut Stellungen der syrischen Streitkräfte beschossen. Kampfflugzeuge hätten in der Nacht Angriffe auf die syrische Armee geflogen, sagte eine israelische Militärsprecherin. Israels Verteidigungsminister Mosche Jaalon nannte den Angriff „eine klare Botschaft“. Eine Verletzung der israelischen Souveränität werde man nicht akzeptieren. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte Angreifern des Staates Israel bereits am Dienstagabend mit Vergeltung gedroht.

Kurz vor dem Luftangriff hatte es auf dem von Israel besetzten Teil der Golanhöhen Luftalarm gegeben. Eine Armeesprecherin bestätigte, dass kein Geschoss gefunden wurde. Warum die Sirenen ausgelöst wurden, werde noch geprüft. Ob es einen Zusammenhang zwischen dem Alarm und dem nächtlichen Angriff der israelischen Armee gibt, konnte sie nicht sagen.

Nicht der erste israelische Angriff

Am Dienstagmittag waren zwei von syrischem Gebiet abgefeuerte Raketen auf den israelisch besetzten Golanhöhen eingeschlagen; Verletzte gab es nicht. Eine Armeesprecherin bestätigte kurz darauf, dass die Armee mit Artilleriebeschuss reagiert habe. Ob der Angriff auf Israel zielte oder die Geschosse fehlgeleitet waren, blieb unklar.

Am 18. Januar waren bei einem – anscheinend israelischen – Luftangriff in Syrien ein iranischer General sowie mindestens sechs Kämpfer der libanesischen Hisbollah-Miliz getötet worden. Die israelischen Streitkräfte haben dies weder dementiert noch bestätigt. Da der Iran und die Hisbollah mit Vergeltung drohten, hatte Israel seine Truppen im Norden in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt.

Israel und Syrien streiten sich seit fast fünf Jahrzehnten um die Golanhöhen. Israel hatte das rund 1150 Quadratkilometer große syrische Plateau im Sechstagekrieg 1967 größtenteils erobert und Ende 1981 annektiert. Im syrischen Bürgerkrieg ist der syrische Golan immer wieder Ort blutiger Zusammenstöße verfeindeter Milizen. Der Großteil wird von Rebellengruppen kontrolliert; darunter ist die Al-Nusra-Front, der syrische Ableger des Terrornetzwerks Al-Kaida.

Quelle: http://www.n-tv.de/politik/Israel-beschiesst-syrische-Stellungen-article14404166.html

Gruß an die, die sich wehren

TA KI

Kampfjets über Europa – Putin testet die Abwehr der Nato


Allein in den letzten zwei Tagen mussten vier Formationen russischer Kampfflugzeuge vor Nato-Luftraum abgefangen werden. Russland provoziert laut Nato mehr „als zur Hochzeit des Kalten Krieges“.

russische kampfjets über europa

Die Drohgebärden Russlands im europäischen Luftraum werden immer intensiver. Wie die Nato am Mittwoch in Brüssel mitteilte, hat das Bündnis in den vergangenen Tagen „umfangreiche“ russische Luftwaffenaktivitäten in Europa beobachtet. Innerhalb von zwei Tagen seien Langstreckenbomber und Kampfjets zu „Manövern“ über der Ostsee und der Nordsee sowie über dem Schwarzen Meer im Einsatz gewesen, erklärte die Nordatlantische Allianz. Von vier Orten seien Nato-Flugzeuge aufgestiegen, um die russischen Kampfverbände abzufangen.

Laut Angaben der Nato wurden am Dienstag und Mittwoch in internationalem Luftraum über der Ostsee, der Nordsee und dem Schwarzen Meer insgesamt vier Gruppen von mehreren Kampfjets und Langstreckenbombern registriert. Demnach wurden die Flugzeuge während der gesamten Dauer ihrer Flüge von Kampfjets verschiedener Nato-Staaten begleitet und von der Nato-Luftraumüberwachung verfolgt.

Die russische Militärmaschinen hätten teilweise keine Flugpläne an die zivilen Luftfahrtbehörden übermittelt und keinen Funkkontakt mit ihnen gehalten, was eine Gefahr für den zivilen Flugverkehr darstelle, erklärte die Nato. Demnach wurden seit Jahresbeginn in mehr als 100 Fällen russische Flugzeuge abgefangen, was rund drei Mal mehr sei als 2013. Die Entsendung von Kampfjets ist Standard, wenn sich nicht identifizierte Flugzeuge dem Nato-Luftraum nähern.

Intensität nimmt zu

Die jüngsten Fälle reihen sich ein in ein neues, aggressives Muster der russischen Streitkräfte, das sich seit längerer Zeit beobachten lässt. „Die Russen testen unsere Luftgrenzen schon seit Jahren aus“, heißt es gegenüber der „Welt“ dazu aus Nato-Kreisen. Allerdings scheinen die bedrohlichen Annäherungen an den Luftraum einzelner Nato-Staaten nun an Häufigkeit und Intensität zuzunehmen, und es ist offenbar auch jeweils eine größere Zahl russischer Flugzeuge involviert als früher. Vor einigen Tagen sagte ein Nato-Sprecher der „Voice of America“, dass das „Niveau dieser provokativen Flüge höher ist als in der Hochzeit des Kalten Krieges“.

Am Dienstag etwa sind zwei Eurofighter der Bundeswehr über dem Baltikum aufgestiegen, um eine Formation von sieben russischen Kampfflugzeugen vom baltischen Luftraum fernzuhalten. Zwar hatten die Russen den Luftraumkontrolleuren vorher einen Flugplan übermittelt, sie hatten dann aber keinen Kontakt mit der zivilen Luftraumüberwachung gehalten. Im weiteren Verlauf der Flugroute sind dann auch dänische, finnische und schwedische Flugzeuge aufgestiegen, um ihren Luftraum zu schützen.

Ernsthafter war dann einen Tag später eine Formation, bestehend aus vier Langstreckenbombern und vier Tankflugzeugen, die ohne jegliche vorherige Ankündigung, ohne eingeschaltete Flugfunktransponder und ohne Funkkontakt zur zivilen Luftüberwachung in der Nähe des norwegischen Luftraums über der Nordsee entdeckt wurde. Auf der Route der Formation von Norden nach Süden sind dann sowohl norwegische, britische wie auch portugiesische Maschinen aufgestiegen, um die Flugzeuge abzufangen.

Am selben Tag wurde eine kleinere Formation aus zwei Langstreckenbombern und zwei Tankflugzeugen über dem Schwarzen Meer von türkischen Kampfflugzeugen abgefangen und eine größere Formation erneut in der Nähe des Luftraums der baltischen Staaten über der Ostsee. Eine auffällige Häufung.

„Wandel des russischen Verhaltens“

Am Dienstag erst hatte der neue Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in einem Interview mit dem „Wall Street Journal“ auf diese Veränderung der russischen Haltung aufmerksam gemacht. „Wir haben einen Wandel des russischen Verhaltens erlebt. Natürlich in der Ukraine, aber wir haben auch erhöhte militärische Aktivitäten in anderen Teilen Europas registriert, an den Grenzen anderer Nato-Staaten und zum Beispiel in der Ostsee“, sagte Stoltenberg.

Deshalb sei der „Readiness Action Plan“ für die östlichen Staaten auch so wichtig. Schon jetzt habe die Nato in dieser Region fünfmal so viele Flugzeuge in der Luft als noch vor einem Jahr und mehr Schiffe sowohl in der Ostsee als auch im Schwarzen Meer stationiert. Militärexperten werten die russischen Flüge in der Nähe des Nato-Luftraum in der Regel als Drohgebärden und als Versuch, systematisch Daten über die Reaktionszeiten der Nato im Aggressionsfall zu sammeln.

(…)

Quelle: http://www.welt.de/politik/ausland/article133794278/Kampfjets-ueber-Europa-Putin-testet-die-Abwehr-der-Nato.html

Gruß an die Russen

TA KI