Vierzehn Bilder von Hunden, die denken, sie seien Katzen.


Wenn Hunde denken, sie seien Katzen, kann das zu skurrilen Situationen führen. Diese vierzehn niedlichen Vierbeiner scheinen ihrer Natur nicht mehr ganz zu folgen.

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Es ist sehr lustig, was das Zusammenleben von Hunden und Katzen manchmal für komische Blüten treibt. Allemal zaubert es ein Lächeln ins Gesicht!

Quelle: http://www.tierfreund.co/huendische-katzenliebe/

Gruß an die tierischen Freunde

TA KI

12 Dinge, die du mit Reis tun kannst, außer ihn zu essen.


In unzähligen Ländern kommt Reis täglich auf den Tisch. Hierzulande jedoch bevorzugen viele Menschen Kartoffeln oder Pasta. Dabei ist Reis nicht nur als Nahrungsmittel zu empfehlen, sondern auch als die perfekte Wurfmunition auf Frischvermählte oder als Feuchtigkeitskiller im Salzstreuer. Diese drei bekannten Methoden zur Reisverwertung sind aber noch längst nicht alle. Heute kommen 12 weitere hinzu.

Obst nachreifen

Sehr unreifes Obst wird beim Lagern in ungekochten Reis schneller reif. Beim Reifeprozess entstehen Gase, die durch den Reis am Verflüchtigen gehindert werden. Doch die Methode ist mit Vorsicht zu genießen, da das Obst so auch zu schnell reifen kann, deswegen sollte man ein- bis zweimal täglich danach sehen.

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Messer aufbewahren

Eine sehr günstige und dekorative Alternative zum Messerblock ist es, die Messer aufrecht in ein mit Reis gefülltes Gefäß zu stellen. Der Boden sollte mit einigen Schichten Wellpappe oder Ähnlichem gepolstert werden, damit weder die Messerspitzen noch das Gefäß beschädigt werden.

 

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Kleine Öffnungen reinigen

Verdreckte Kaffeekannen und Vasen sind eine echte Herausforderung beim Geschirrspülen, denn mit Schwamm und Bürste ist in den engen Öffnungen meist nicht viel auszurichten. Gib eine Handvoll Reis, Spülmittel und etwas heißes Wasser in das zu reinigende Gefäß und schwenke es hin und her. Verschließt du die Öffnungen, kannst du das Gefäß noch stärker schwenken. Dies unterstützt den Reinigungsvorgang.

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Technik retten

Sollte Technik mal aus Versehen im Wasser landen, kann sie noch gerettet werden. Das zu trocknende Teil wird in einen verschließbaren Beutel voller Reis gelegt. Davor muss es jedoch erst manuell bestmöglich getrocknet werden, und alle losen Teile, wie Akku, SIM- und Speicherkarte, müssen entfernt werden. Außerdem sollte das Gerät wenigstens 24 Stunden, besser länger, im Reis verbleiben.

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Blindbacken

Anstatt in Backgewichte zu investieren, können Tarteletts auch mit Reis „ausgehöhlt“ werden. Über den ungebackenen Teig wird ein Stück Backpapier gelegt, darauf kommt reichlich Reis. Man kann denselben Reis dafür immer wieder nutzen.

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Lufterfrischer

Für dezenten Raumduft kann man 50-100 Gramm Reis mit 10-20 Tropfen ätherischem Öl in einem offenen Gefäß mischen. Allerdings sind nur kleine Räume, wie das Gäste-WC, damit ausreichend zu erfrischen. Lässt der Duft nach, wird der Reis umgerührt.

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Öltemperatur ermitteln

Um sicher zu sein, dass das Öl zum Braten und Frittieren heiß genug ist, kann man etwas Reis hineinwerfen. Ist es zu kalt, sinkt der Reis auf den Boden. Stimmt die Temperatur, steigt er an die Oberfläche und knallt. Mit einem Abseih- oder Schaumlöffel bekommt man den Reis wieder heraus. Der frittierte Reis eignet sich außerdem als kleine Leckerei.

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Rost vermeiden

Steckt man Werkzeug kopfüber in Reis, wird es so vor Rost bewahrt. Besonders bei anhaltend hoher Luftfeuchtigkeit ist diese Aufbewahrung zu empfehlen, da der Reis die Feuchtigkeit aufnimmt.

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Kaffeemühle reinigen

Kaffeeliebhaber wissen selbstgemahlene Kaffeebohnen zu schätzen. Auch wenn Kaffeemühlen viele schwer zugängliche Ecken haben, sollten sie gelegentlich gereinigt werden, denn auch in Kaffeebohnen sind Öle enthalten, die mit der Zeit ranzig werden können. Reiskörner haben die perfekte Größe und Festigkeit, um die Mühle zu reinigen. Führe einen Mahlgang mit Reis statt Kaffeebohnen durch. Im Anschluss werden die Teile mit einem Pinsel saubergebürstet. Gewürzmühlen können so ebenfalls gereinigt werden.

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Wärmekissen herstellen

Mit Reis gefüllte Stoffkissen eignen sich hervorragend als individuelle und günstige Wärmekissen. So kann man auch Stoffreste sinnvoll verwerten. Noch schneller geht es, wenn man eine Socke mit Reis füllt. Vor dem Benutzen wird das Wärmekissen 30 Sekunden in der Mikrowelle erhitzt.

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Spielzeug für Haustiere

Auf dieselbe Weise können Tierspielzeuge hergestellt werden. Dafür sollte jedoch sehr dicker, robuster Stoff gewählt werden, und die Nähte müssen besonders fest vernäht sein. Für Katzen kann das Spielzeug zusätzlich mit getrockneter Katzenminze befüllt werden.

Selbstgemachte Rasseln

Reis ist außerdem das perfekte Füllmaterial für Maracas, damit man dem Traum der eigenen Band etwas näher kommt. Dafür können kleine Dosen oder leere Überraschungseier gefüllt werden. Klebt man sie zwischen zwei Plastiklöffel, hat man sogar noch einen praktischen Griff.

Ob du auf der nächsten Hochzeit wieder mit Reis wirfst, solltest du dir nun nochmal gründlich überlegen. Schließlich wäre das schon fast pure Verschwendung, wo so viel Gutes in den weißen Körnern steckt. Vielleicht nimmt man stattdessen lieber zarte Rosenblüten, denn die sind nicht nur viel romantischer, sondern flattern gleichzeitig so hübsch im Wind.

Quelle: http://www.genialetricks.de/gekoerntes-multitalent/

Gruß an die Erfinderischen

TA KI

15 lästige Katzen, die nur an sich selbst denken. Wir haben herzlich bei Nummer 8 gelacht!


Wir lieben unsere Haustiere. Aber alle Haustiere lieben sich nicht gegenseitig. Wie Geschwister, können Konflikte entschieden, manche unschuldiger als andere. Das ist vor allem bei Katzen und Hunden, die zusammenleben, oft der Fall.

Wir haben für euch 15 süße Beispiele zusammengestellt:

1. “Bleibst du da stehen oder hilfst du mir?”
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2. Nicht wirklich gerecht.
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3. Wenn man sich selbst einredet, dass der Boden gut genug ist.
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4. Wenn man auf etwas Gutes wartet…
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5. “Ich habe keine Angst vor Katzen …”
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6. Verändert ist verändert!
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7. Wenn die Katze großzügig ist.
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8. “Wenn ich so tue, als würds mich nicht kümmern, geht sie vielleicht weg.”
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9. “Dann mach doch was…”
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10. “Nicht ok …”
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11. “Wenn du mein Bett nimmst, nehm ich deines.”
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12. Kein Wunder, das Katzen immer so verwöhnt sind.
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13. Das Gesicht sagt alles.
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14. Wenn Platz vorhanden ist, aber du dem Kind den Platz überlassen möchtest.
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15. Wenn man sich selbst sagt, dass das genauso funktioniert.
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Nummer 15 ist unser Favorit, aber Nummer 8 ist auch toll. Was sagst du dazu?

Quelle: http://unglaublich.co/15-lastige-katzen-die-nur-an-sich-selbst-denken-wir-haben-herzlich-bei-nummer-8-gelacht-2/

Gruß an die tierischen Freunde

TA KI

Fotogalerie: 14 Tiere, denen einfach mal alles egal ist.


Wer kennt es nicht? Man geht mit seinem Hund spazieren – und auf einmal schnüffelt der Vierbeiner am Allerwertesten eines peinlich berührten Passanten. Und wenn man dann nach Hause kommt und arbeiten möchte, legt sich natürlich sofort die Katze auf die Tastatur. Für Tiere ist Scham einfach ein Fremdwort. Immerhin kommt es so zu unglaublich lustigen Fotos, wenn man die charmanten „Übeltäter“ denn auf frischer Tat ertappt!

1. Es ist aber auch einfach zu verlockend, sich im frischen Beton zu verewigen.

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2. Keine Frage, wer hier der Boss ist.

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3. Oh, Frauchen ist krank, wie traurig. Hm, wo war nochmal die Dose, die ich schon immer umschmeißen wollte?

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4. Wer darin schläft, dessen Besitzer muss es auch kaufen.

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5. Ich war gerade dabei, eine Pastete zu machen. Ich wollte nur kurz die Füllung holen – und dann sehe ich das hier!

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6. Dieser freche Bursche macht es sich doch tatsächlich in meinem Sessel gemütlich!

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7. Für manche ist es nur eine Seemöwe, für andere ist es ein super Platz zum Stehen!

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8. Du hast doch nicht etwa Höhenangst, oder?

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9. Ein Bär im Garten? Das macht meiner Katze aber mal so gar nichts aus!

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10. Diese Katze hat es sich in der Krippe gemütlich gemacht – und den vorherigen Bewohner einfach rausgeschmissen.

11. Und hier ist der süße Welpe von meinem Freund!

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12. Die Kühe in Costa Rica sind echt abgebrüht.

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13. Und? Was willst du jetzt machen?

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14. Dieser Hund kennt einfach keine Grenzen …

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Diesen Tieren ist es absolut egal. Sie machen einfach, was sie wollen. Einige sind tollkühn, einige einfach nur süß und andere wiederum ziemlich frech. Vielleicht bist du ja auch stolzer Besitzer eines solchen Gefährten?

Quelle: http://www.tierfreund.co/sorglose-tiere/

Gruß an die „Lässigen“

TA KI

Taiwan verbietet Abschlachten von Katzen und Hunden für die Ernährung von Menschen


Taiwans Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, welches den Verkauf, den Erwerb, den Verzehr und/oder den Besitz von Hunde- oder Katzenfleisch verbietet. Wer dagegen verstößt, muss mit bis zu zwei Jahren Gefängnis rechnen.

Anfang April hat der taiwanesische Legislativ-Yuan einem richtungsweisenden Zusatz zum Tierschutzgesetzt des Landes zugestimmt. Darin werden sowohl Kauf als auch Verkauf, Verzehr und/oder Besitz von Hunde- oder Katzenfleisch verboten. Wer dagegen verstößt, muss mit Strafzahlungen zwischen 50.000 NT$ (ca. 1.500 EUR) und 250.000 NT$ (ca. 7.600 EUR) rechnen – und es ist sogar möglich, dass Strafen von bis zu zwei Jahren im Gefängnis verhängt werden. Ebenfalls besteht das Risiko, dass Fotos der Täter veröffentlicht werden, wie der Shanghaiist berichtet. Das Gesetz verbietet es Bürgern außerdem, ein Auto oder Motorrad zu verwenden, um die Haustiere in voller Fahrt neben dem Gefährt herlaufen zu lassen.

Die Gesetzesänderung wurde von Wang Yu-min, dem Gesetzgeber der Kuomintang-Partei unterstützt. Sie ist die erste ihrer Art in ganz Asien. Im Jahr 2001 hatte Taiwan bereits Gesetze verabschiedet, die den Verkauf von Fleisch und Fell bzw. Pelz von Tieren wie etwa Katzen und Hunden verbietet. Die Vorschriften wurden vermutlich aufgrund von „wirtschaftlichen Gründen“ umgesetzt.

Bevor die neuere Änderung nun in Kraft treten kann, muss sie noch in einem Gesetz verankert werden; dies obliegt dem Kabinett und dem Präsidentenamt. Der BBC zufolge könnte dies bereits Ende April geschehen.

Die Haltung gegenüber Tieren, insbesondere gegenüber Katzen und Hunden, unterliegt in Asien einem rapiden Wandel. Zunehmend betrachten die Bürger die Tiere als Gefährten in ihrem Haushalt – und weniger als Nahrungsmittel. Eine Person, die diesen Wandel wahrscheinlich maßgeblich bewirkt hat, ist die taiwanesische Präsidentin Tsai Ing-wen, die letztes Jahr drei Blindenhunde im Ruhestand adoptiert hat, damit sie ihren Lebensabend mit ihr und ihren zwei Katzen Cookie und A-Tsai verbringen können. Frau Tsai ist die erste weibliche Vorsitzende des Landes; deshalb hat sie mit ihrer unkonventionellen „Ersten Familie“ viel Aufmerksamkeit erregt.

Berichten zufolge wurden Rufe nach den Gesetzesänderungen laut, nachdem mehrere Vorkommnisse der Grausamkeit gegenüber Tieren in Taiwan viel Aufmerksamkeit erregt hatten. Letztes Jahr ging beispielsweise ein Video viral, in dem eine Gruppe taiwanesischer Marinesoldaten einen Hund verprügelt hatte, um ihn dann aufzuhängen und den leblosen Tierkörper in den Ozean zu werfen.

So schrecklich dieser Vorfall auch war – er erzeugte längst keine Kontroverse in dem Ausmaß wie das jährliche Hundefleisch-Festival in Yulin, das einmal pro Jahr in China gefeiert wird. Ungefähr 10.000 Hunde werden in Yulin dabei abgeschlachtet; der Ort liegt in der Provinz Guizhou. Auch dieses Jahr soll das Fest wieder stattfinden. Weiterführende Links dazu findet ihr in den Quellen.

(…)

EILMELDUNG: Taiwan verbietet Abschlachten von Katzen und Hunden für die Ernährung von Menschen. Übersetzt aus dem Englischen von TrueActivist.com.

Bildquelle des Titelbilds: New York Daily News.

Quellen:

Quelle: http://derwaechter.net/eilmeldung-taiwan-verbietet-abschlachten-von-katzen-und-hunden-fur-die-ernahrung-von-menschen

Gruß an die tierischen Freunde

TA KI

Katzensteuer: Grüne in der Hand der Jägerlobby?


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Nachdem es bereits vor langer Zeit die Hundebesitzer getroffen hat, liebäugeln jetzt Teile der natur- und tierfeindlichen Grünen mit der Katzensteuer.

Der „Focus“ vermeldet:

In Deutschland bahnt sich eine Diskussion über eine Katzensteuer an. Während die großen Parteien noch skeptisch gegenüber einer möglichen Besteuerung sind, ist die Grüne Jugend offen. Sie fordert „umfassende Analysen“.

Nachdem die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vergangene Woche in einem ausführlichen Kommentar mit zahlreichen Vorurteilen gegen die süßen Vierbeiner mobil gemacht hat schaltet sich jetzt die Politik ein.

Die Grüne Jugend könnte sich eine solche Steuer durchaus vorstellen, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“. Das Blatt zitiert den Bundessprecher der Junggrünen, Moritz Heuberger, mit der Forderung nach „umfassenden Analysen“ des Katzenproblems.

http://www.focus.de/finanzen/videos/umfassende-analyse-gefordert-gruenen-politiker-wollen-13-millionen-katzen-in-deutschland-besteuern_id_6531100.html

Eigentlich könnte man froh sein, dass die Grünen so etwas fordern, würden sie doch damit wohl endgültig bei der nächsten Wahl aus dem Bundestag fliegen.

Aber wie bei fast allem, was die Grünen fordern und verbieten wollen, scheint auch hier eine mächtige Lobby dahinter zu stehen. Die dts-Nachrichtenagentur vermeldet:

Der Deutsche Jagdverband kann sich eine Katzensteuer als Maßnahme zur Senkung der Zahl der Katzen ohne Besitzer in Deutschland vorstellen. „Angesichts von 2,5 Millionen besitzerlosen, unterernährten Katzen, die die Artenvielfalt gefährden, fordern wir, dass Katzenbesitzer mehr Verantwortung übernehmen“, sagte Hartwig Fischer, Präsident des Deutschen Jagdverbandes, der „Bild“ (Montag). Ein Schritt in die richtige Richtung sei die Umsetzung des Paderborner Modells, sagte er weiter.

Die Stadt Paderborn hatte 2008 die Kastrations- und Meldepflicht für alle Katzen verordnet. „Wenn das nicht hilft, ist die Politik gefordert, weitere Maßnahmen zu treffen, zu denen auch eine Katzensteuer gehören könnte“, sagte Fischer weiter. In Deutschland gibt es geschätzt etwa 13 Millionen Katzen.

Natürlich würde diese Steuer wieder nur die Armen treffen, aber das ist halt typisch für eine Lobbypartei wie die Grünen

Symbolfoto: Pixabay/ CC0 Public Domain

Quelle: http://www.journalistenwatch.com/2017/01/23/katzensteuer-gruene-in-der-hand-der-jaegerlobby/

Gruß an die, die ihre Tiere hegen

TA KI

Warum Haustiere glücklich machen


Gesteigerte Lebensfreude, weniger Stress, bessere Gesundheit und wachsendes Wohlbefinden: Haustiere tun vielen Menschen gut. Wir erklären Ihnen die Gründe

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Stress im Büro, Stau auf dem Rückweg. Hunger, Schlafmangel, die Nerven liegen blank. Gut gemeinte Ratschläge und Hilfsangebote von Kollegen, Freunden und Familie fördern oft nur Wut und Überforderung. Da kommt der Hund schwanzwedelnd um die Ecke und schon glättet sich Herrchens Stirn und die Schultern entspannen sich.

„Der Körperkontakt mit Hunden, sie zu streicheln, mit ihnen zu schmusen oder ihre bloße Anwesenheit können dazu führen, dass beim Halter die Pulsfrequenz sinkt. Ein Zeichen für Entspannung“, erklärt Dr. Silke Wechsung, Psychologin und Leiterin des Forschungsprojektes „Mensch und Hund“ an der Universität Bonn.

 

„Dass ein Haustier viele Menschen glücklich macht, ist mehrfach wissenschaftlich bestätigt“, sagt die Psychologin. Der Kontakt mit Hund und Katze steigert die Lebensfreude, senkt den Stresslevel und steigert das Wohlbefinden. „Auch der Gesundheitszustand wird positiv beeinflusst“, zählt Wechsung auf.

Regelmäßige Spaziergänge

Der Gesundheitsaspekt hat mehrere Gründe. Zum einen müssen Hundebesitzer mehrmals am Tag Gassi gehen. Bei Wind und Wetter. Die Bewegung ist gut fürs Immunsystem, regelmäßige Spaziergänge zählen zur Gesundheitsprophylaxe.

„Mit dem Tier zu schmusen wirkt auf viele Besitzer entspannend“, ergänzt Wechsung. Hunde helfen ihren Herrchen und Frauchen auf andere Gedanken zu kommen. Wer sich aktiv mit dem Vierbeiner beschäftigt, kann zum Beispiel negative Gedanken durchbrechen. „Gedankenstopp, positive Ablenkung und Beistand durch die Anwesenheit des Hundes helfen Krisen zu bewältigen“, fasst die Psychologin zusammen.

Zusätzlich sorgt ein Haustier für einen geregelten Tagesablauf. „Das kann Menschen helfen, denen Struktur und Aufgaben fehlen. Beispielsweise arbeitslosen oder älteren Personen“, erklärt Wechsung. Ein Tierbesitzer wird gebraucht, er hat eine Verantwortung, einen Grund, morgens aufzustehen.

Dem Hund die Sorgen erzählen

Durchlebt man eine Krise, dann kann der pelzige Gefährte großen Beistand spenden. „Bei einer unserer Umfragen gaben 35 Prozent der Teilnehmer an, zu ihrem Hund eine engere Beziehung zu haben, als zu einem menschlichen Partner“, erzählt die Psychologin. Überraschend für das Team war vor allem, dass diese Aussage auf ledige, verheiratete, alte und junge Menschen gleichermaßen zutraf. „Wir haben damit gerechnet, dass eher alleinstehende Menschen so denken“, erklärt Wechsung.

Dem Haustier seine Sorgen zu erzählen, findet die Expertin in Ordnung. „Vielen hilft es bereits, Gefühle laut auszusprechen. Eine Art Blitzableiter“, sagt sie. Außerdem reagieren Hunde, wenn eine gute Bindung besteht, sehr sensibel auf die Stimmung ihres Halters.

Man sollte das Verhalten des Vierbeiners allerdings nicht überinterpretieren. Ein Hund weiß nicht, was Jobsorgen sind und kennt keinen Liebeskummer. „Stellen Sie keine menschlichen Erwartungen an Ihr Tier“, warnt Wechsung. Der Hund spürt lediglich: Da ist jemand traurig. Viele Tiere nehmen dann Kontakt auf, stupsen das Herrchen mit der Schnauze an, wedeln oder bringen einen Ball, um zu spielen.

„Egal, was man ihm erzählt, der Hund widerspricht nicht. Dieses Verhalten bietet eine wunderbare Projektionsfläche“, weiß die Psychologin. „Bello liebt mich so sehr, sonst würde er mich nicht so anschauen.“ Vielleicht hat das Tier einfach Hunger und der Blick soll auffordernd wirken? „Kinder entwickeln irgendwann eigene Wünsche, lösen sich von den Eltern. Der Hund bleibt ein Leben lang in der Kleinkindrolle, er ist auf das Herrchen angewiesen“, erklärt Wechsung.

Fische, Hasen und Reptilien

Je nachdem, was man sich von einem Haustier verspricht, muss man sich im Vorfeld überlegen, welche Spezies zu einem passt. Fische und Reptilien kommunizieren nicht wie Hund und Katze. Hier liegt der Schwerpunkt auf dem Beobachten. Aber auch das kann die Besitzer mit Glück erfüllen. Einen Hamster, ein Meerschwein oder einen Hasen kann man immerhin streicheln. „Voraussetzung ist immer, jedes Tier artgerecht zu halten“, erklärt Wechsung.

Katzen sind recht selbstständig und nicht so eng an ihre Besitzer gebunden wie Hunde. Hamster sind zum Beispiel nachtaktiv. Passt das zu kleinen Kindern? Hunde brauchen viel Zeit. Ist regelmäßig jemand zu Hause? Kann ich mir das Tier finanziell leisten? Wie sieht mein Leben in 15 Jahren aus? Hunde werden oft so alt. Selbst wenn feststeht, es soll ein Hund werden: „Es gibt über 400 Rassen und dazu Mischlinge. Die Besonderheiten der Rasse und der Charakter des Hundes müssen zum Besitzer passen“, rät Wechsung.

Wenn der Partner kein Tier will

Wenn nur einer der Partner ein Haustier will, rät die Psychologin von der Anschaffung ab. „Das ist sowohl dem Hund als auch dem Partner gegenüber unfair und keine gute Basis für die Beziehung“, so Wechsung. Etwas anderes ist es, wenn jemand sein Haustier mit in eine neue Beziehung bringt. Das ist dann Fakt. „Oft kommt es vor, dass sich der Partner doch auf das Tier einlässt, auch wenn er es sich vorher nicht ausgesucht hätte“, erzählt die Expertin.

Quelle: http://www.apotheken-umschau.de/Tiere/Warum-Haustiere-gluecklich-machen-349181.html

Gruß an die Herrchen, Frauchen und ihre Haustiere

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TA KI