Robert Franz: Was Jesus von der Kirchensteuer hält


Kirchensteuer ein Thema für sich.

 

Wenn sich jemand von da oben anschaut was auf unseren Planeten gelaufen ist und weiter läuft Inquisition,über eine Miliarde Tote Misionierung von Kontinenten Unterdrückung der Menschen dort durch die Macht und Arroganz der Kirchen reiner Wahnsin im Name Gottes und jetzt geht die materielle Ausbeutung weiter in dem man Familen in Deutschland 8% vom Lohn abzieht um Ihren Glauben zu stärken.Ich glaube an einer natürlichen Gesundheit und muss keine Vermittlungsgebühr dafür bezahlen,viele Menschen ganze Familien kommen kaum über die Runden und die Kirche zieht das Geld rotzfrech weiter ab durch den Staat.Wo ist unser freie Wille,kann mir jemand sagen was Glaube überhaupt ist jedenfalls nicht Anschaffung von noch mehr Geld noch mehr Pomp und noch mehr Grund durch die Kirche .Sozialwissenschaftler Carsten Frerk untersuchte 2001 das Vermögen der römisch-katholischen Kirche in Deutschland.[1] Nach seinen Berechnungen summierten sich Ende 2002 die Werte von Grundbesitz, Immobilien, Geldanlagen und Beteiligungen der katholischen Kirche und der zu ihr gehörenden Institutionen auf ein Vermögen von 270 Milliarden Euro.[2] Die römisch-katholische Kirche sei mit 8250 km² Grundeigentum größter privater Grundbesitzer in Deutschland.[3][4] Frerk führte im Jahr 2013 neue Berechnungen durch, nach denen sich das Vermögen der katholischen Kirche 2013 auf bis zu 200 Milliarden Euro belief. Haupteinnahmequellen der Kirche seien die Kirchensteuer, Vermögenserträge und Staatsleistungen.[5]

Die Verlagsgruppe Weltbild gehörte zwölf katholischen Bistümern. Im Januar 2014 meldete die Weltbild-Verlagsgruppe Insolvenz an, weil diese die weitere Finanzierung verweigert hatten.[6].
Der Glaube muss frei sein wir brauchen keine Mittelsmänner jeden trägt den göttlichen Funken in sich und keine kann ihn wegnehmen.Wann wird endlich klar dass in Namen von Religionen keine Menschen sterben müssen sei es in Afrika wie neulich oder im Namen des Korans Menschen zu Feinden machen.Wir sind alle eine grosse Familie entweder wir begreifen es oder bleiben weiter starr mit einem Stock im Arsch.Meine Familie hat 7.5 Miliarden Meschen und dieses Video symbolisch für all jene die jetzt nicht mehr da sind ,die durch Glauben oder im Name des Glaubens gestorben sind damit es uns besser geht.Ich habe mich einmal kreuzigen lassen auf dem Cover von meinem ersten Buch für Gesundheit, jetzt das zweite auf diesem Video mal für und zum Wohle der Menschen. Glaube an Dich  selbst denn du hast es in Dir drin !Hilf den Menschen sei barmherzig liebe deine nächsten wie dich selbst aber im wahren Sinne des Wortes , sagt Robert Franz und meint es auch so. Wenn Jesus, Mohamed und Buddha Freunde sind können wir doch auch!

Das Vermögen des Bistums Paderborn betrug zum 25. Oktober 2016 4,16 Milliarden Euro;[7][8] das Erzbistum Köln verfügt über 3,35 Milliarden Euro,[9] das Bistum Limburg über 1,001 Milliarden Euro.[10] Zum 31. Dezember 2015 betrug das Vermögen der Erzdiözese München und Freising 5,5 Milliarden Euro.[11]

Robert Franz

Gruß an die Klardenker

TA KI

Ausgaben fürs Leben 15 % höher


das-leben-wird-immer-teurer-peter-kotoff-shutterstock-600x300

Die Preise für Miete, Dienstleistungen und Konsumgüter steigen. Doch nicht jeder hat den Mut, Lohnerhöhungen einzufordern. Eine Alternative sind Zusatzleistungen.

Auch wenn es sich mittlerweile wie eine abgedroschene Stammtischphrase anhört: Das Leben in Deutschland wird immer teurer. Laut statistischem Bundesamt sind die Preise, die Privatleute in der Bundesrepublik für Miete, Dienstleistungen und Konsumgüter zahlen müssen, inzwischen 15 % höher als noch 2010.

Für viele Arbeitnehmer ergibt sich aus steigenden Lebenshaltungskosten ein ganz banales Problem: Sie brauchen mehr Geld. Wer schon eine Gehaltsverhandlung hinter sich hat, weiß aber: Es gibt wenig unangenehmere Dinge im Berufsleben, als den Chef um eine Lohnerhöhung zu bitten. Geld ist nach wie vor ein heikles Thema, sodass es sehr viel Überwindung kostet, diesen Schritt zu machen.

Zusatzleistungen sind eine Alternative, von denen beide Seiten profitieren

Stattdessen kann man seinen Chef aber auch nach sogenannten Zusatzleistungen fragen. Das sind zweckgebundene monatliche Freibeträge, die das Einkommenssteuergesetz erlaubt. Arbeitnehmer profitieren davon insofern, als dass sie diese komplett behalten können und sie in den Bereichen, in denen sie vorgesehen sind, erhebliche Einsparungen bedeutet.

Auf Seiten der Arbeitgeber ergibt sich der Vorteil, dass man seine Mitarbeiter zufriedenstellt und ihre gute Arbeit anerkennt, dabei aber weniger Kosten zu tragen hat als bei einer tatsächlichen Erhöhung des Bruttogehalts. Da sie als Betriebskosten abgeschrieben werden können, wird außerdem ohne zusätzliche Belastung der zu versteuernde Gewinn am Ende des Geschäftsjahres kleiner. Gängige Buchhaltungsprogramme wie dieses verfügen über die entsprechenden Eingabemasken, sodass Probleme mit dem Fiskus ausgeschlossen sind.

Welche Zusatzleistungen sind möglich?

Von solchen Zusatzleistungen profitieren also sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber. Diese Alternativen zur klassischen Gehaltserhöhung können wie folgt aussehen:

  • Gutscheine/Fahrtkosten

Für die Anfahrt mit dem PKW, aber auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln, können Chefs ihren Angestellten im Monat bis zu 44 € steuerfrei zahlen. Diese Summe kann vom Arbeitnehmer auch für Dienstleistungen wie einen Friseurbesuch verwendet werden.

Es ist auch möglich, die Fahrtkosten eines Mitarbeiters komplett zu übernehmen, zumindest bis zu einem Betrag von 375 €. In diesem Fall muss das Geld allerdings mit 15% versteuert werden, außerdem müssen Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer abgezogen werden.

  • Vergütung für Autowerbung

Wer das Firmenlogo auf sein Auto klebt und so als mobiler Werbeträger fungiert, kann im Monat 21€ zusätzlich und steuerfrei erhalten.

  • Essensbons

Sofern ein Unternehmen nicht über eine eigene Kantine verfügt, kann der Geschäftsführer Essensbons an seine Mitarbeiter ausgeben. Der Wert darf dabei pro Tag bis zu 6,03 € betragen. Geschieht das jeden zweiten Tag, so bringt das dem Arbeitnehmer einen zusätzlichen Betrag von 90 € ein. Um diese Summe als Nettogehalt zu erreichen, müsste eine Gehaltserhöhung fast doppelt so hoch sein.

  • Unterstützung bei der Kinderbetreuung

Hier können Arbeitnehmer am meisten profitieren. Die Summe, die der Kindergarten pro Monat verlangt, kann der Chef nämlich unabhängig von der Höhe steuerfrei übernehmen. Auch hier sind die Einsparungen für Arbeitgeber im Vergleich zu einer entsprechenden Anhebung des Gehalts immens.

Ein Gehalts-Zuschuss für die Kinderbetreuung ist eine sinnvolle Alternative zur Lohnerhöhung. © SpeedKingz : Shutterstock

Ein Gehalts-Zuschuss für die Kinderbetreuung ist eine sinnvolle Alternative zur Lohnerhöhung. © SpeedKingz : Shutterstock

Auch die Übernahme von Hortgebühren oder des Honorars für eine Tagesmutter ist ohne weiteres möglich.

  • Zusatzleistungen in Form von Geräten

Man kann Angestellten auch Computer und ähnliche Hardware überlassen, um ihr Konto zu entlasten. Selbst wenn diese Geräte ausschließlich für den Privatgebrauch verwendet werden, fallen hierbei keine Steuern an. Voraussetzung ist allerdings, dass die Geräte entweder weiterhin der Firma gehören oder dass diese sie least.

  • Gesundheitsförderung

Bis zu 500 € im Jahr kann der Chef seinen Angestellten für die Gesundheitsförderung zahlen. Darunter fallen Maßnahmen wie Rückentraining oder Anti-Stress-Coaching. Ausgenommen sind von dieser Regelung allerdings die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio oder Sportverein.

Quelle: http://www.geolitico.de/2016/09/07/ausgaben-fuers-leben-15-hoeher/

Gruß an dieKlardenker

TA KI

Deutsche treten massenhaft aus der Kirche aus


Die zum 1. Januar künftig automatisch abgeführte Kirchensteuer auf Kapitalerträge ist zwar keine neue Abgabe. Trotzdem sind viele Christen ausgetreten. Sie haben vor allem Datenschutzbedenken.

Wohl selten hat eine technische Verfahrensvereinfachung den Kirchen so viel Ärger eingehandelt wie diese: Die zum 1. Januar 2015 in Kraft tretende automatische Abführung von Kirchensteuern auf Kapitalerträge zog schon 2014 massenhaft Austritte nach sich, sagte der Bischöfliche Regensburger Finanzdirektor Alois Sattler.

Trotzdem verteidigt er das Vorgehen. Es wäre zwar bequemer für die Kirchenadministration gewesen, „besser aber wahrscheinlich nicht.“ Allerdings hätten sehr viele Kirchensteuerzahler empört angerufen, um sich zu über die vermeintlich neue Abgabe zu beschweren. „Wir klärten darüber auf, dass es keine neue Kirchensteuer gibt, und niemand auch nur einen Cent mehr bezahlen muss.“ Nur das Einzugsverfahren habe sich geändert. „Sonst nichts.“

Laien prüfen Mittelverwendung

Zusätzliche Vorwürfe, die Kirche verschwende Steuergelder, wies Sattler entschieden zurück. Wirtschaftsprüfer würden die Jahresrechnung eingehend prüfen. Zudem verwies er darauf, „dass diese genauso wie der Haushaltsplan genehmigt werden muss vom Diözesansteuerausschuss, einem Gremium, dessen Mitglieder mehrheitlich gewählte Laien sind.“

Laut Sattler ist die Kirchensteuer aus mehreren Gründen sinnvoll. „Sie ist gerecht, weil die Kirchenmitglieder nach Maßgabe ihrer veranschlagten Einkommensteuer ihren Beitrag leisten.“

Wer Kinder hat oder nur ein geringes Einkommen, wird entlastet. Dank der Kirchensteuer könne die Kirche dem Wohl aller Menschen dienen: mit Seelsorgern, mit Schulen, mit dem Erhalt unseres kulturellen Erbes, mit vielfältigen sozialen Diensten.

Bedenken beim Datenschutz

Sattler versuchte zudem Bedenken von Datenschützern auszuräumen. Künftig können nämlich Banken, Versicherungen und Kapitalgesellschaften die Konfessionszugehörigkeit ihrer Kunden beim Bundeszentralamt für Steuern abfragen.

Laut Sattler erhalten die Banken die Informationen in verschlüsselter Form. Das Religionsmerkmal wird als sechsstellige Kennzahl mitgeteilt. Die Banken müssten die Daten zudem in einer gesicherten und kontrollierten Umgebung verarbeiten, ausschließlich zu dem einen Zweck.

Es muss technisch und organisatorisch dafür gesorgt werden, dass jede andere Nutzung ausgeschlossen ist. Zudem kann jeder der Weitergabe des „Religionsmerkmals“ widersprechen und schriftlich einen Sperrvermerk beim Bundeszentralamt für Steuern beantragen.

Die Kirchensteuer wird dann nicht automatisch einbehalten, muss dann aber weiter wie bisher mit der persönlichen Steuererklärung auch auf Kapitalerträge abgeführt werden.

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article135872470/Deutsche-treten-massenhaft-aus-der-Kirche-aus.html

Gruß an die Austreter

TA KI

 

Die Kirchenkassen klingeln


So hoch wie jetzt waren die Steuereinnahmen der Kirchen in Deutschland noch nie. Zu verdanken haben sie das vor allem der guten Konjunktur – und dem Fiskus. Ab 2017 könnte es aber abwärts gehen.

Die Kirchensteuer wird beim Gehalt automatisch einbehalten. Quelle: SAP/dpa

Frankfurt- Die Kirchen in Deutschland werden in diesem Jahr einem Medienbericht zufolge so viel Geld einnehmen wie nie zuvor. Wie die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ berichtet, wird das Kirchensteueraufkommen nach den Rekordjahren 2012 und 2013 im laufenden Jahr noch einmal kräftig steigen, voraussichtlich um vier bis fünf Prozent. Die Katholische Kirche kann nach den jüngsten Steuerschätzungen der Bundesregierung mit zusätzlichen 250 Millionen Euro rechnen.

Die Evangelische Kirche erwartet gut 200 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr; sie werde erstmals mehr als fünf Milliarden Euro durch die Kirchensteuer einnehmen. Beide Kirchen zusammen kommen nach den Prognosen auf knapp elf Milliarden Euro, berichtet die „F.A.S.“

Grund für den Geldsegen ist nicht die kirchliche, sondern die konjunkturelle Entwicklung. Während die Kirchen sich fast überall auf der Welt durch Spenden finanzieren müssen, ziehen in Deutschland die Finanzbehörden die Kirchensteuer ein und leiten sie dann weiter. Steigt das Aufkommen der Lohn-, Einkommen- und Kapitalertragsteuer, steigt das Kirchensteueraufkommen automatisch mit.

Zwar haben die beiden großen Kirchen in Deutschland in den vergangenen Jahren viele Mitglieder verloren, und auch die Zahl der kirchlich Aktiven geht stark zurück. Doch noch ändert das nichts am finanziellen Aufschwung, schreibt die Zeitung: Zum vierten Mal in Folge werde im laufenden Jahr mehr Geld in die Kasse kommen als im Vorjahr. Allein seit 2010 sind die Kirchensteuereinnahmen um mehr als 17 Prozent gestiegen, seit 2005 sogar um 43 Prozent.

Die Evangelische Kirche in Deutschland nahm im vergangenen Jahr 4,8 Prozent mehr ein als im Vorjahr, 2014 rechnet sie noch einmal mit einem Zuwachs von mehr als vier Prozent. Der Finanzchef der EKD, Thomas Begrich, sagte der Zeitung: „Von einem Rekord möchte ich nicht gern sprechen, denn inflationsbereinigt liegen wir noch unter dem Niveau von 1994. Außerdem wird das Geld dringend gebraucht.“

Wie bei den Katholiken schlagen auch bei der EKD stetig steigende Personalkosten zu Buche. Hinzu kommt die Angst vor einer finanziell ungewissen Zukunft. Spätestens von 2017 an rechnen die Kirchen mit hohen Einnahmeausfällen, wenn eine immer größere Zahl von Kirchenmitgliedern der geburtenstarken Jahrgänge aus dem Berufsleben ausscheidet und in der nachwachsenden Generation immer weniger Menschen kirchlich gebunden sind.

Lesen Sie den ganzen Artikel hier: http://www.handelsblatt.com/finanzen/recht-steuern/steuern/kirchsteuer-die-kirchenkassen-klingeln/10794156.html

Gruß an die, die mit ihrem Geld Besseres vorhaben

TA KI

Banken ziehen Kirchensteuer automatisch ein


Wer einer der großen Religionsgemeinschaften angehört, muss Kirchensteuer zahlen, auch auf private Investments. Das tut nicht jeder. Doch 2015 ist Schluss mit Schummeln: Betroffenen Anlegern wird der Obolus künftig automatisch vom Gewinn abgezogen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Von Berrit Gräber

Bis zur Jahresmitte noch flattern Bankkunden Informationsbriefe zur Neuregelung bei der Kirchensteuer ab 2015 ins Haus. Auch Konfessionslose kriegen Post. Meist ist die Mitteilung eher sperrig formuliert. Da ist von Widerruf die Rede, von Kirchensteueranteil und Sperrvermerk. Aber nicht jeder Sparer blickt am Ende durch. Bei manchen Lohnsteuerhilfevereinen laufen die Telefone heiß, wie Berater berichten. Dabei geht es eigentlich nur um eins: Ab nächstem Jahr ist Schluss mit Schummeln bei der Kirchensteuer. Geben ist seliger denn nehmen: Anlegern mit Religionszugehörigkeit wird der Obolus künftig automatisch vom Gewinn abgezogen. „Wer bisher Kirchensteuer hinterzogen hat, fliegt dann auf“, sagt Christina Georgiadis, Sprecherin des Verbands der Vereinigten Lohnsteuerhilfe (VLH).

Worum geht es?

Jeder Erwerbstätige, der einer großen Religionsgemeinschaft wie der katholischen oder evangelischen Kirche angehört, zahlt auf sein Einkommen automatisch Kirchensteuer. In Baden-Württemberg und Bayern gehen acht, in den übrigen Bundesländern neun Prozent weg. Kann sich das Kirchenmitglied über Gewinne aus privaten Geldanlagen wie Aktien, Zertifikaten, einem Fonds oder Sparbuch freuen, muss es darauf ebenfalls Kirchensteuer zahlen. Eigentlich. Die Kirchen gingen aber oft leer aus. Das soll sich jetzt ändern.

Wie war tricksen möglich?

Banken und Sparkassen führen seit 2009 automatisch die 25-prozentige Abgeltungsteuer auf Anlegergewinne ab plus den Soli. Weil Geldinstitute im Normalfall nicht wissen, ob der Sparer in einer Kirche ist, hatte dieser die freie Wahl. Entweder er teilte seiner Bank explizit mit, welcher Konfession er angehört und gab damit den automatischen Abzug der Kirchensteuer frei. Was aber kaum einer machte, so der Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine (BDL). Oder er entschied sich dafür, den Obolus selbst über seine Einkommensteuer zu zahlen und die Anlage KAP, Seite 2, auszufüllen. Das war das Schlupfloch für alle, die sich drücken wollten. „Es gab immer wieder Leute, die ihrer Bank bewusst die Konfession verschwiegen“, wie Uwe Rauhöft, Geschäftsführer vom Neuen Verband der Lohnsteuerhilfevereine erklärt. Und dann noch die Anlage KAP ignorierten. Den beiden großen Kirchen gehen dadurch Schätzungen zufolge etwa 480 Millionen Euro jährlich durch die Lappen.

Was wird anders?

Das Verfahren wird geändert. Die Banken und Sparkassen behalten die Kirchensteuer in Zukunft automatisch ein. Der Beitrag für Kapitalerträge wird mit der Abgeltungsteuer ans Finanzamt überwiesen. Sie werden dazu regelmäßig beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) das Kirchensteuerabzugsmerkmal (KIStAM) eines jeden Steuerbürgers abfragen. Es gibt Auskunft darüber, ob der Steuerpflichtige einer steuererhebenden Religionsgemeinschaft angehört und wie hoch deren Kirchensteuersatz ist. Erstmals passiert das schon dieses Jahr zwischen dem 1. September und dem 31. Oktober 2014.

Was tun?

Wer einen Brief von der Bank bekommt, aber konfessionslos ist, kann ihn getrost wegwerfen. Ist der Status richtig beim Finanzamt gespeichert, fällt auch in Zukunft keine Kirchensteuer an. Ein Blick in die Gehaltsabrechnung oder den letzten Steuerbescheid zeige, ob alles korrekt ist, wie Fachfrau Georgiadis betont. Wer Kirchenmitglied ist und seine Bank bereits mit dem Abzug beauftragt hat, braucht ebenfalls nicht zu reagieren. Wer nicht möchte, dass die Bank die Konfession erfährt, kann dem Datenabruf widersprechen und einen Sperrvermerk einfordern. Der Widerspruch muss bis 30. Juni beim BZSt eingehen. Formulare dafür gibt es im Internet unter www.formulare-bfinv.de.

Wann läuft der Sperrvermerk ins Leere?

Für Trickser gibt es künftig kein Schupfloch mehr, Widerspruch hin oder her. „Ein Sperrvermerk macht keinen Sinn“, winkt Erich Nöll, Geschäftsführer des BDL, ab. Das BZSt meldet einen Widerspruch immer an das zuständige Finanzamt, und der Anleger ist verpflichtet, seine Kirchensteuer über die Einkommensteuer zu begleichen. Mit der Anonymität ist es dann vorbei. Kirchensteuerhinterziehung bei Kapitaleinkünften wird es nicht mehr geben, betont Nöll. Wer auffliegt, hat allerdings kaum etwas zu befürchten. Schummelei soll weder buß- noch strafrechtlich verfolgt werden.

Was verlangt die Kirche?

Wer Kirchenmitglied ist, aber nur wenig Zins-oder Börsengewinne hat, muss gar nichts zahlen. Freistellungsaufträge bei der Bank sorgen dafür, dass der Sparer bis zu 801 Euro im Jahr steuerfrei kassieren darf. Bei Ehe- und gesetzlichen Lebenspartnern sind es 1602 Euro. Nur auf höhere Erträge werden Abgeltungsteuer, Soli und Kirchensteuer fällig. In Bayern und Baden-Württemberg summiert sich das auf 27,818 Prozent, in allen andern Ländern auf 27,995 Prozent. Ein katholischer Mainzer, der dieses Jahr 10 000 Euro Gewinn mit Aktien macht, muss beispielsweise 220 Euro Kirchensteuer berappen, rechnet der VLH vor.