Das kinderfressende System


Jo Conrad unterhält sich mit Simon Below – Autor des Buches „Das kinderfressende System“ – über die schwerwiegenden Folgen des derzeitigen Umgangs mit Kindern, in dem in entscheidenden Entwicklungsphasen massiv eingegriffen wird, um die Menschen später steuerbarer zu machen, da sie natürliche Bindungen und Vertrauen nur schwer entwickeln können und daher für ein System besser funktionieren. Wenn man die Zusammenhänge versteht und möchte, daß die Kinder und Jugendlichen zu eigenverantwortlichen und freien Individuen heranwachsen, gibt es Vieles, das sowohl in den Familien als auch gesellschaftlich besser gemacht werden könnte.

Gruß an die Klardenker
TA KI

Kinder unter zweieinhalb Jahren nicht in die Kita!


Warnung: Kinder unter zweieinhalb Jahren nicht in die Kita!

Zum Wohl Ihres Kindes: Kita-Betreuung überdenken (Bild: shutterstock.com/Von TierneyMJ)
Zum Wohl Ihres Kindes: Kita-Betreuung überdenken (Bild: shutterstock.com/Von TierneyMJ)

„Forschungsergebnisse zeigen, dass Kinder in Kinderkrippen krank werden und die Intelligenzentwicklung gebremst wird“. Der Verein „Verantwortung für die Familie“ warnt vor einem weiteren Ausbau der Kitabetreuung für Kleinkinder.

So scharf fällt die Kritik des Vereins „Verantwortung für die Familie“ und die der deutschen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Christa Meves zum Ausbau der Betreuung für Kinder unter drei Jahren in Deutschland aus.

Alarmierende Untersuchungsergebnisse

Das Ministerium unter SPD-Führung sei der Ansicht, dass Eltern, die sich um die Erziehung ihrer Kinder selbst kümmerten, die Wertschöpfung verringerten und für Steuerausfälle sorgten. Deshalb wolle die Bundesregierung bis 2022 5,5 Milliarden Euro zur Verbesserung der Kita-Betreuung zur Verfügung stellen.

Der Verein schreibt in seiner Pressemeldung, dass international anerkannte Studien zeigen:

  • Je länger Kinder in den ersten 54 Lebensmonaten fremdbetreut werden, desto geringer ist in den Folgejahren ihre soziale Kompetenz.
  • Je länger Kinder in den ersten 54 Lebensmonaten fremdbetreut werden, desto öfter streiten und schlagen sie sich später mit anderen Kindern.
  • Wenn Krippenunterbringung zu früh, zu oft und zu lange in Anspruch genommen wird, kann dies zudem die mütterliche Empfindsamkeit schwächen oder verhindern, dass sie sich überhaupt entwickelt.
  • In den Jahren von 2008 bis 2016 ist die Inanspruchnahme der Kinder- und Jugendhilfe um 20 Prozent gestiegen.

SPD-geführtes Familienministerium ignoriert Forschungsergebnisse

SPD-Bundesfamilienministerin Franziska Giffey ignoriere solche Forschungsergebnisse und behaupte stattdessen, dass diese Forschungsergebnisse „nicht auf das deutsche System übertragbar“ seien. Der Verein warnt, dass die behauptete Vereinbarkeit von Familie und Beruf immer mehr Eltern in die „Kita-Falle“ locke, so das Portal idea. Der Verein vertritt die Auffassung, dass diese Betreuung und dieses Geld zu „keiner Verbesserung des Kindeswohls“ führe.

Ähnlich äußert sich Christa Meves: „Die Bundesregierung hat Gemeinden genötigt, Krippen für Kleinstkinder zu erstellen, und sie hat es unterlassen, sich mit der Frage zu beschäftigen, ob Kinderbetreuung in den ersten drei Lebensjahren überhaupt bekömmlich ist.“ Fachleute hielten sie für „höchst bedenklich“, so die renommierte  Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in ihrem Rundbrief „Meves aktuell“.

Enorme Einfluss auf das sich entfaltende Gehirn

Merves verweist  auf eine Studie aus den USA aus dem Jahr 1991, für die über 10.000 Kinder untersucht worden seien. Das National Institute of Child Health and Developement (Nationales Institut für Kindeswohl und -Entwicklung) habe hierbei herausgefunden, dass Krippen Kinder schädigten. Auf keinen Fall dürften Kleinkinder in eine Fremdbetreuung abgegeben werden, bevor sie zweieinhalb Jahre seien.

„Die Erfahrungen, die das Kind in den ersten Lebensjahren macht, haben einen festprägenden Einfluss auf die Charakterentwicklung der Erwachsenen; denn in den ersten Lebensjahren findet der enorme Einfluss der Eindrücke des Kindes auf das sich entfaltende Gehirn statt“, so Merves. Erste Symptome für seelische Störungen seien bei Kindern ein Unruhigwerden, Verhaltensstörungen und häufige Krankheiten. Meves gehörte zu den Mitbegründern von „Verantwortung für die Familie“.  (SB)

Quelle

Gruß an die Kinder, die ihre Mutter umsich haben

TA KI

 

Kita verschweigt jahrelang Pädophilie eines Erziehers


Eine Kita in Hamburg-Hamm hat den Eltern jahrelang verheimlicht, dass ein wegen sexuellen Missbrauchs Verurteilter bei ihnen tätig war. Aktuell ermittelt die Staatsanwaltschaft in einem neuen Fall.

Fassungslosigkeit und Entsetzen in der Hamburger Kita Wunderkabinett: Die Leitung der Einrichtung im Stadtteil Hamm hat den Eltern über Jahre hinweg verheimlicht, dass ein Pädophiler als Erzieher bei ihnen gearbeitet hat. Karsten W. wurde 2013 wegen sexuellen Missbrauchs an Kindern rechtskräftig verurteilt, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft der „Welt“ bestätigte. Darüber sind die Eltern der Kita Wunderkabinett allerdings erst am 29. April dieses Jahres auf einem Infoabend von der Leitung der Einrichtung informiert worden.

Seit Anfang Mai wenden sich deshalb wiederholt Eltern in Telefonaten und Mails an die Sozialbehörde. Das Vertrauen sei zerstört, heißt es aus dem Umfeld der Kita. Hintergrund für den Zeitpunkt, die Eltern doch noch zu informieren, dürfte ein neues Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft gegen Karsten W. sein. Es geht abermals um sexuellen Missbrauch an Kindern. Dieses Mal soll ein vierjähriger Junge das Opfer des 51-Jährigen sein.

Täglich werden 40 Kinder in Deutschland sexuell missbraucht

Sowohl der erste als auch der aktuell untersuchte Missbrauch soll sich 2011 ereignet haben. Im ersten Fall hat sich Karsten W. an einem Nachbarskind vergangen – zwei Mal, als das Mädchen erst acht und dann neun Jahre alt war. Im Februar 2013 wurde der gebürtige Itzehoer dafür vom Amtsgericht Hamburg-Altona zu einem Jahr mit Bewährung rechtskräftig verurteilt. „Er hat also keine vollstreckbare Freiheitsstrafe bekommen“, erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Bei sexuellem Missbrauch an Kindern droht Verurteilten eine Freiheitsstrafe zwischen sechs Monaten und zehn Jahren. Bundesweit registrierte die Polizei im vergangenen Jahr 14.395 Taten von sexuellem Missbrauch an Kindern. Das geht aus der Statistik hervor, die das Bundeskriminalamt und die Deutsche Kinderhilfe kürzlich vorlegten. 2013 waren es 14.877 Fälle. Das bedeutet, dass täglich etwa 40 Kinder in Deutschland sexuell missbraucht werden – in der Schule, im Verein, in der Kirche, in der eigenen Familie.

Schockiert vom Medienecho

Am 25. März 2015 nun ging der zweite Missbrauchsvorwurf gegen Karsten W. bei der Polizei ein. Darin beschuldigt eine Mutter den 51-Jährigen, ihren vierjährigen Sohn sexuell missbraucht zu haben. Weil es sich hierbei um ein laufendes Verfahren handelt, wollte die Staatsanwaltschaft keine genaueren Angaben machen. Allerdings soll es sich bei dem Jungen ebenfalls um kein Kind aus der Kita Wunderkabinett handeln.

Die Einrichtung befindet sich in der Hammer Landstraße. In der Krippe betreut das Team Kinder von zehn bis 36 Monaten, in der Elementargruppe Kinder von drei bis sechs Jahren. Insgesamt 40 Mädchen und Jungen. Die Leiterin Hilke Larsen, die das Wunderkabinett einst gemeinsam mit Karsten W. gegründet hatte, zeigte sich auf Anfrage der „Welt“ schockiert von dem Medienecho. Es handele sich um ein sehr sensibles Thema, bei dem sie die Eltern und deren Kinder schützen wolle. Darüber hinaus wollte sie sich nur noch in Absprache mit der Sozialbehörde äußern.

Wirbel um Besuche von Karsten W.

Das Ressort von Senator Detlef Scheele (SPD) wurde erstmals Ende August 2012 von der Staatsanwaltschaft über die Vorwürfe gegen Karsten W. informiert. Zwei Wochen später sprach die Behörde mit sofortiger Wirkung ein Beschäftigungsverbot gegen den Beschuldigten sowie ein Aufenthaltsverbot in Anwesenheit von Kindern aus. Das wurde zwar von der Kita-Leitung umgesetzt. Allerdings tauchte Karsten W. in der Folge noch mindestens einmal in der Kita auf, unter anderem bei seiner Verabschiedung im Rahmen der Weihnachtsfeier.

Während Eltern behaupten, Karsten W. sei noch öfter in den Räumen des Wunderkabinetts aufgetaucht, spricht die Leiterin von einem Mal. Das bekräftigte Larsen noch einmal in einem Gespräch mit der Sozialbehörde am Donnerstag. Bei einem mehrfachen Verstoß gegen das ausgesprochene Beschäftigungs- und Aufenthaltsverbot könnte die Sozialbehörde ein Bußgeld verhängen und die Betriebserlaubnis entziehen.

Quelle: http://www.welt.de/regionales/hamburg/article142023610/Kita-verschweigt-jahrelang-Paedophilie-eines-Erziehers.html

Gruß an die Kinder

TA KI