30 Flüchtlinge erbeuten mit Drogenring 300.000 €


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Schlag gegen die Drogenkriminalität: Eine 30- köpfige Tätergruppe, die vor allem in Graz und Wien agierte hatte, wurde bei der Operation „Lara“ von der Polizei ausgeforscht. 180 Kilo Cannabis wurden sichergestellt, dazu Hunderte Gramm Kokain und Ecstasy. Der Straßenverkaufswert beläuft sich auf rund 300.000 Euro.

Spezialisiert hat sich die Tätergruppe, die unter einem 40- jährigen Algerier in Graz agierte, vor allem auf Cannabisprodukte. Aber auch Kokain und Ecstasy wurden von den 23 Algeriern, zwei Marokkanern, vier Afghanen und einem Tschetschenen auf Wunsch geliefert. Durch ihr gut organisiertes Netzwerk war es möglich, innerhalb von zwei Wochen bis zu 27 Kilogramm Drogen weiterzugeben und zu verkaufen. Insgesamt brachte die höchst professionell agierende Bande in Österreich Drogen im Schwarzmarktwert von 300.000 Euro in Umlauf!

Zugriff durch die Sondereinheit WEGA in der Wiener Engerthstraße
Foto: Andi Schiel

Im Oktober folgten schließlich Zugriffe im 10. und 20. Bezirk in Wien, für zwölf Verdächtige klickten die Handschellen. Gefährliches Detail: Als die gewaltbereiten Verdächtigen die Polizeiaktion bemerkten, warfen sie ein drei Kilo schweres Cannabis- Packerl aus einer Bunkerwohnung im siebten Stock.

Neun Täter bereits verurteilt

Auch in Graz wurden 18 Personen zwischen 20 und 40 Jahren festgenommen. Neun sind inzwischen rechtskräftig verurteilt, der Rest wartet auf den Prozess.

Foto: APA/LPD STEIERMARK

Die Polizei setzt bei der Drogenbekämpfung weiter voll auf die Mithilfe der Bevölkerung: „Bitte treten Sie bei einer Beobachtung mit uns in Verbindung“, betont Major Michael Lohnegger vom Kriminalreferat Graz.

Quelle: http://www.krone.at/oesterreich/30-fluechtlinge-erbeuten-mit-drogenring-300000-euro-in-wien-und-graz-story-538851

Gruß an die, die solche Fachmänner nach Europa einladen

TA KI

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Darum kann die EU nicht zerfallen – eine Hightech-Prognose aus Russland


EU-Fahne

Technologisch sind Eingriffe in die menschliche Natur wohl der wichtigste Trend der Zukunft –soziologisch geht der Einfluss nationaler Regierungen und staatlicher Konzerne wahrscheinlich zurück. Diese Prognose liefert ein russischer Zukunftsforscher. Er erläutert zudem, warum die EU gute Überlebenschancen hat.

Konstantin Frumkin, Koordinator des russischen Futurologen-Verbandes, sagte gegenüber der Onlinezeitung gazeta.ru: „In den letzten Jahren gibt es immer mehr interessante Entwicklungen, die vorerst zwar nicht praktikabel, sondern eher vielversprechend sind. Beispielweise geht es um unbemannte Transportsysteme wie jene Züge von Elon Musk, die schnell wie ein Flugzeug durch Vakuum-Röhren preschen sollen. Das soll angeblich billiger sein als ein Standard-Zug. Es ist noch keine Realität, aber schon sehr realitätsnah.“

Wie können wissenschaftliche Revolutionen die Sozialordnung beeinflussen? Auf diese Frage antwortete Frumkin: „Es gibt eine Standard-Vorstellung davon. Und es gibt eine gewisse Unsicherheit, ob die Standard-Prognose in Erfüllung geht. Unsere gewohnte Welt, wo der Nationalstaat das wichtigste politische Subjekt ausmacht, wird dieser Prognose zufolge zusammenbrechen.“

Am anschaulichsten sei die Herausbildung nationsübergreifender Strukturen: „Darin ist die Europäische Union am weitesten fortgeschritten. Nach ihrem Vorbild funktionieren derzeit viele kontinentale und transkontinentale Allianzen. Kürzlich wurde etwa die Transpazifische Partnerschaft gegründet. Praktisch auf allen Kontinenten werden solche makroregionale Unionen von unterschiedlichem Entwicklungsgrad geschaffen. Künftig wird nicht unbedingt von einer Weltregierung die Rede sein, aber möglicherweise doch von einem weitweiten politischen System.“Was aber ist mit den aktuellen Konflikten und Problemen der EU? Frumkin erläutert: „Nichts entwickelt sich linear. Die EU und im weiterem Sinne die gesamteuropäische politische Konjunktur kann aus meiner Sicht nicht zerfallen. Denn viele Länder sind nicht mehr in der Lage, getrennt von ihr zu existieren – schon deswegen, weil sie ihre Sicherheit nur innerhalb eines geeinten Europas gewährleisten können. Das ist für sie sehr wichtig, denn auf diese Weise reduzieren sie ihre Verteidigungsausgaben. Zwar gibt es zu schwache Mitglieder wie Griechenland und zu selbständige Mitglieder wie Großbritannien. Doch die meisten, vor allem Deutschland und Frankreich, sind nicht bestrebt, all das zu zerstören.“

„Andererseits gibt es einen Trend zu langsamer Erosion großer Gebilde, die von Netzwerk-Beziehungen abgelöst werden. Die wichtigste Ursache ist die Notwendigkeit, sich Flexibilität zu sichern, damit sich die Wirtschaft auf die Steuerung einzelner Projekte umstellen kann (…) Die Wirtschaft mutiert zu einer Wolke kleiner atomarer Strukturen, kleiner Innovations-Firmen und einzelner Fachleute, die sich zur Erfüllung eines Produktionsprogramms sammeln und dann wieder auseinandergehen“, so Frumkin.

http://de.sputniknews.com/panorama/20160309/308317864/eu-zerfall-prognose.html

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Gruß an die Zukunft

TA KI

Der Vatikan im Sumpf des Verbrechens


vatikan verbrechersyndikatEs ist der kleinste Staat der Welt, noch dazu mit dem Papst als Oberhaupt. Bei diesen Voraussetzungen sollte in der Vatikanstadt doch weitestgehend Idylle herrschen, könnte man meinen. Doch Statistiken zeigen: Der rund 800 Einwohner große Stadtstaat hat Probleme mit wachsender Kriminalität. Drogenhandel, Korruption und Kinderpornografie nehmen zu.

Gemessen an der Einwohnerzahl weist der Vatikan eine relativ hohe Anzahl an Verbrechen auf – „und sie steigt statistisch gesehen leider auch an“, erklärt Gian Piero Milano, Generalstaatsanwalt des Heiligen Stuhls, laut „Spiegel Online“ bei der Eröffnung des neuen Gerichtsjahres. Hauptsächlich im Bereich Wirtschaftskriminalität und Korruption gebe es vermehrt Delikte. Wegen schweren Betrugs wurde beispielsweise der frühere Finanzchef der römischen Basilika Maria Maggiore in erster Instanz zu vier Jahren Haft verurteilt. Er soll rund 200.000 Euro veruntreut haben.

Vatikanbürger geraten zunehmend in den Fokus von Ermittlern. So ist der frühere Erzbischof Jozef Wesolowski derzeit wegen Pädophilie angeklagt. Bei ihm wurden mehr als 100.000 Dateien kinderpornografischen Inhalts gefunden. Seit September steht Wesolowski in Rom unter Hausarrest, nachdem er zuvor im Juni seines Amtes enthoben wurde. Bei einer Verurteilung wegen Besitz von Kinderpornografie kann ihn eine bis zu siebenjährige Haftstrafe erwarten, berichtete „La Repubblica“. Auch gegen einen zweiten Vatikanbürger wird in einem ähnlichen Zusammenhang ermittelt.

In Sachen Drogenhandel sorgte der Vatikan ebenfalls für Schlagzeilen. Im vergangenen März entdeckte der Zoll am Flughafen Leipzig-Halle ein Paket mit 340 Gramm Kokain, verpackt in Kondomen. Adressat der Rauschgiftlieferung mit einem Schwarzmarkt-Wert in Höhe von 40.000 Euro: die Poststelle im Vatikan. Leider ist bis heute nicht bekannt, für wen genau das Paket bestimmt war. Ein entsprechender Bericht der „Bild“ hätte die Fahndungen gestört, rechtfertigen sich die Ermittler laut „Spiegel Online“. Wegen der „unbedachten Verbreitung der Nachricht“ sei niemand an der Poststelle erschienen, erklärte Milano.

Insgesamt kam es im Vatikan im vergangenen Jahr zu sechs Festnahmen. Unter den Inhaftierten waren beispielsweise eine Femen-Aktivistin, die oben ohne protestiert hatte, sowie ein Unternehmer, der mehrmals auf den Petersdom geklettert war. Wie Milano berichtete, sind aktuell noch sieben Ermittlungsverfahren offen.

Allerdings sollen Kardinäle, Priester und Kleriker eher selten in Verbrechen verwickelt sein, die den Vatikanstaat betreffen. „In 99 Prozent der Fälle“ seien nicht die Vatikanbürger, „sondern einer der rund 18 Millionen Besucher jährlich als Opfer oder Täter involviert.“ Das erklärte das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung vor zwei Jahren in Bezug auf eine Kriminalitätsstatistik aus dem Jahr 2011.

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Quelle: https://de.nachrichten.yahoo.com/der-vatikan-im-sumpf-des-verbrechens-120443341.html

Gruß an die Ungläubigen

TA KI

Deutsches BIP wächst durch Drogen und Zigaretten-Schmuggel


Aufgrund neuer EU-Regeln erhöht sich das deutsche BIP um rund 3 Prozent. Denn nun fließen auch der illegale Handel mit Drogen und der Zigaretten-Schmuggel in die Statistik ein. Dies führt zumindest optisch zu einer deutlichen Reduzierung der Staatsschuldenquote.

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Im September sind die neuen EU-Regeln für die Berechnung des Bruttoinlandsprodukts verbindlich in Kraft getreten. Danach müssen die Statistikbehörden der Mitgliedsstaaten auch Aktivitäten wie Prostitution und den illegalen Handel mit Drogen und Tabak in ihre Berechnungen einfließen lassen.

Durch die Umstellung in der Statistik steigt das nominelle BIP in Deutschland nun um rund 3 Prozent. Im EU-Schnitt rechnet die europäische Statistikbehörde Eurostat mit einem BIP-Anstieg von 2 bis 3 Prozent.

Die Hauptursache für die statistische Erhöhung des BIP ist die Behandlung von Ausgaben für Forschung und Entwicklung als Investitionen. Sie ist laut dem Statistischem Bundesamt für etwa 70 Prozent des Gesamteffekts verantwortlich.

Doch auch etwa die Buchung militärischer Waffensysteme als Investitionen und die Erfassung von Drogenproduktion, Drogenhandel und Zigarettenschmuggel steigern das BIP um je rund 0,1 Prozent, so das Statistische Bundesamt. Es begründet die Einbeziehung illegaler Aktivitäten damit, dass BIP-Werte international vergleichbar sein müssten.

„Würden Produktionsaktivitäten, die in einem Land illegal und in einem anderen legal sind, sich unterschiedlich im jeweiligen BIP niederschlagen, wären die BIP-Angaben nicht vergleichbar. Wenn das BIP international vergleichbar sein soll, müssen also klare Regeln gelten.“

Die Statistiker schätzen den Umfang der Drogengeschäfte auf der Grundlage der hochgerechneten Zahl der Drogenkonsumenten. Dazu nutzen sie die Ergebnisse der „Repräsentativerhebung zum Gebrauch und Missbrauch psychoaktiver Substanzen“ vom Institut für Therapieforschung in München.

„Von dieser Vorgehensweise unterscheidet sich nur die Schätzung für Heroin, da die Konsumenten dieser Droge für Befragungen schwer zugänglich sind. Für Heroin wird die Konsumentenzahl daher aufgrund von Behandlungszahlen, Polizeikontakten und Drogentodesfällen abgeleitet.“

Aus Konsumentenzahl und dem geschätzten Konsum ergibt sich die gesamte Konsummenge. Davon ausgehend schätzen die Statistiker die Importmenge.

„Bewertet mit Großhandelspreisen ergibt sich daraus der Importwert. Produktion und Streckungsfaktoren werden auf Basis frei zugänglicher Literaturquellen geschätzt. Diese lassen den Schluss zu, dass Heroin und Kokain nicht in Deutschland produziert werden und Ecstasy sowie Amphetamine nur in sehr geringem Umfang in Deutschland hergestellt werden.“

Cannabiskraut wird zu einem beträchtlichen Teil in Deutschland produziert, es ist jedoch daneben auch von einem hohen Importanteil auszugehen. Aus den Konsumausgaben abzüglich des Importwerts errechnet sich der Produktionswert. Dieser ist um die Vorleistungen zu reduzieren, um schließlich die Bruttowertschöpfung zu ermitteln, die aus der Drogenproduktion und dem Drogenhandel resultiert.“

Die Schätzung des Zigarettenschmuggels basiert auf einer Abfallstudie der Zigarettenindustrie. Dabei werden entsorgte Zigarettenschachteln hinsichtlich ihrer Steuerzeichen analysiert.

Dafür werden in rund 22 repräsentativ ausgewählten Entsorgungsgebieten der Dualen Systeme jeden Monat insgesamt mindestens 12.000 Zigarettenschachteln gesammelt und vom Marktforschungsinstitut Ipsos ausgewertet.

Im Gegensatz zu Geschäften mit illegalen Drogen und Zigarettenschmuggel ist die Prostitution in Deutschland grundsätzlich legal möglich. Wegen der unterschiedlichen Rechtslage in Europa zählt sie aber trotzdem zu den illegalen Aktivitäten.

Die aufgrund der Neuerungen höheren deutschen BIPs haben kaum Auswirkungen auf die von den Statistikbehörden berechneten Wachstumsraten. Denn auch die Vorjahreswerte die werden um die Aktivitäten im Bereich Prostitution und Drogen ergänzt.

Deutliche Veränderungen ergeben sich jedoch bei der Berechnung der Staatsschuldenquoten. Das Statistische Bundesamt gibt das BIP für 2013 heute mit 2,81 Billionen Euro an. Vor der Revision lag der entsprechende Wert bei nur 2,74 Billionen Euro.

Die Schulden Deutschlands lagen im vergangenen Jahr nach Angaben der Bundesbank bei rund 2,15 Billionen Euro. Durch die statistische Anhebung des BIP um rund 72 Milliarden Euro verringert sich die deutsche Staatsschuldenquote von 78,4 Prozent auf 76,4 Prozent.

Staatsschuldenquoten ab rund 80 Prozent des BIP gelten als wachstumsschädlich, ab 140 Prozent ist laut IWF eine Schuldentragfähigkeit nicht mehr gegeben. Im Maastrichter Vertrag wurde ursprünglich eine Obergrenze von 60 Prozent vorgesehen. Doch im EU-Schnitt liegt die Staatsschuldenquote aktuell über 90 Prozent.

Italien Staatsschuldenquote verringerte sich infolge der Umstellung von 132,6 Prozent auf 127,9 Prozent des BIP. Derartige leichte optische Verbesserungen in den Problemstaaten der EU könnte die Politik nun dazu verleiten, ihre Schuldenpolitik noch zu verstärken.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/10/01/deutsches-bip-waechst-durch-drogen-und-zigaretten-schmuggel/

Gruß an die Zahlenschönschreiber

TA KI

 

Im Rausch – Die Geschichte der Drogen


HeroinDrogen sind so alt wie die Menschheit selbst. Der Rausch wurde nicht immer verteufelt sondern über Jahrtausende als Gotteserfahrung gefeiert. Vor allem aber dienten Drogen der Heilung von Krankheiten. Von Marihuana, Opium, Kokain bis hin zu Magic-Mushrooms oder psychotropischen Pflanzen: Drogen gehörten in jede gute Hausapotheke – bis zur Drogen-Prohibition Mitte des 20. Jahrhunderts.

Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+krass+Doku+Im+Rausch+Die+Geschichte+der+Drogen+de+/638312/detail.html

Gruß an die alten Heilmittel

TA KI

Fast die Hälfte der US-Bürger auf Droge!


USA: Fast die Hälfte der US-Bürger auf Droge! usaondrug

70 Millionen Amerikaner schmeissen sich täglich opiate Schmerzmittel wie OxyContin ein. Nicht weil sie Schmerzen hätten sondern um die Stimmung aufzuhellen. Zählt man die rund 60 Millionen Alkoholabhängigen dazu, kommt man auf 130 Millionen süchtige US-Bürger. Dabei eingerechnet sind nicht die rund 22 Millionen Amerikaner, die von Heroin, Crystal Meth, Crack oder Kokain abhängig sind.

Hat die USA ein Drogenproblem? Diese Frage stellte sich die Nachrichtenseite WND.com und veröffentlichte einen Bericht, der zeigt, dass rund 70 Millionen US-Bürger regelmässig Opioid-Schmerzmittel einwerfen. Die im Bericht angesprochenen Schmerzmittel wie etwa OxyContin werden dabei vor allem eingenommen, um die Stimmung aufzuhellen.

Addiert man die rund 60 Millionen Alkoholkranken sowie die rund 22 Millionen Drogensüchtigen dazu, ist demnach die Hälfte der Rund 313 Millionen Einwohner Amerikas auf Droge. Im Bericht nicht eingerechnet ist der zunehmende Cannabiskonsum, der im Vergleich zur Medikamentenabhängigkeit verschwindend klein ist. Heute sterben mehr Amerikaner an den Folgen von Opioiden als an illegalen Dorgen.

Quelle: http://www.seite3.ch/USA+Fast+die+Haelfte+der+US+Buerger+auf+Droge+/616438/detail.html

Gruß an DIE Dealer

TA KI

Drogen im Abwasser


Drogen im Abwasser: 42 Städte untersucht

ANTWERPEN. Forscher haben die Abwässer in 42 europäischen Städten untersucht und dadurch den Drogenkonsum der Bewohner ermittelt. Bei Kokain halten Antwerpen und Amsterdam die Spitze, bei Crystal Meth Prag und Budweis.

Drogen im Abwasser

Zum dritten Mal ist 2013 in europäischen Städten Abwasser auf Spuren von Drogen analysiert worden, teilte das Wasserforschungsinstitut Eawag am Dienstag mit. Die Proben wurden auf Kokain, Amphetamine, Crystal Meth, Cannabis und Ecstasy untersucht, die Resultate im Fachjournal „Addiction“ veröffentlicht.

Die belgische Stadt Antwerpen landete bei Kokain auf Platz eins vor Amsterdam (Niederlande) und Zürich (Schweiz). Berücksichtige man die Reinheit der Drogen und den Stoffwechsel, seien beispielsweise in Zürich täglich rund 1,6 Kilogramm Kokain konsumiert worden, berichtete die Eawag. Offen blieb vorerst, ob eine vergleichsweise hohe Reinheit des Kokains, ein höherer Pro-Kopf-Konsum oder eine größere Zahl von Konsumenten die Befunde erklären.

Prag und Budweis bei Crystal Meth ganz vorne

Bei Crystal Meth waren die tschechischen Städte Prag und Budweis sowie Norwegens Hauptstadt Oslo Spitzenreiter. Die niederländischen Städte Eindhoven, Utrecht und Amsterdam lagen bei Ecstasy mit Abstand an der Spitze. Am meisten Cannabis-Spuren wurden in Novi Sad (Serbien), Amsterdam und Paris entdeckt.

Wie zu erwarten, schwankte vor allem der Konsum der Freizeitdroge Ecstasy im Wochenverlauf und nahm am Wochenende stark zu. Einen signifikanten, wenn auch kleineren Unterschied zwischen Arbeitstagen und Wochenende gab es auch bei Kokain.

Der Vorteil der Abwasseranalysen liegt laut Mitautor Christoph Ort von der Eawag darin, dass sie wesentlich schneller und häufiger zu vergleichbaren Daten führen als Drogenmonitoring-Programme. Da diese nur geringe Fallzahlen untersuchten, sei aus ihnen schwer zu schließen, wie viele Menschen in einer bestimmten Region innerhalb eines Jahres eine Droge konsumierten.

Österreich wurde nicht untersucht

Quelle:http://www.nachrichten.at/nachrichten/weltspiegel/Drogen-im-Abwasser-42-Staedte-untersucht;art17,1397931

Gruß an die Österreicher7

TA KI