Couragiertes Eingreifen vereitelt Übergriff eines 16-jähriger Asylbewerbers aus Syrien


LANDAU/ISAR., LKR. DINGOLFING-LANDAU. Bereits Samstag nachts (07.11.2015) konnte ein Übergriff auf eine 51-jährige Krankenschwester aus dem Landkreis Dingolfing-Landau in Landau/Isar durch das beherzte und couragierte Eingreifen eines 59-jährigen Krankenpflegers aus dem Landkreis Dingolfing-Landau vereitelt werden. Helfer verletzt sich bei anschließendem
Handgemenge. Täter konnte zunächst unerkannt entkommen. Motivlage bis dato unklar.

Nach Arbeitsende wollte die Krankenschwester mit ihrem Pkw nach Hause fahren. Als sie sich
in ihr Fahrzeug setzte, wollte sich ein zunächst unbekannter Täter zu ihr ins Fahrzeug setzen.
Geistesgegenwärtig verschloss die Frau das Auto. Der Täter versuchte, die einen Spalt geöffnete Seitenscheibe runterzudrücken, was jedoch nicht gelang. Daraufhin nahm der Täter seinen Gürtel und schlug mehrfach auf die Motorhaube und Kofferraum des Fahrzeugs.

Die Krankenschwester machte durch Hupen auf sich aufmerksam. Dadurch wurde ein 59-jähriger Krankenpfleger aufmerksam, der beherzt einschritt. Er versuchte den Täter von seinem Treiben abzuhalten. Dabei kam es zum Handgemenge. Im Verlaufe des Handgemenges schlug der Täter mehrfach mit seinem Gürtel auf den Krankenpfleger ein. Dieser wurde dabei leicht verletzt. Durch abwehrenden Handlungen wurde der Täter an Armen und Kopf getroffen. Er blieb unverletzt.

Aufgrund der Gegenwehr und der gezeigten Courage flüchtete der Täter in unbekannte Richtung. Glücklicherweise konnte der Krankenpfleger jedoch mit seinem Mobiltelefon noch einen Schnappschuss vom Täter machen, sodass ein relativ gutes Foto für die Polizeikräfte zur Verfügung stand.

Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen verliefen in der Nacht ergebnislos. Jedoch führten weitere Recherchen zum Fahndungserfolg.

Ein 16-jähriger Asylbewerber aus Syrien mit Wohnhaft in unmittelbarer Nähe zum Tatort konnte als Täter identifiziert werden. Bei der Festnahme des Täters konnte dieser aufgrund der erheblichen Verständigungsschwierigkeiten anfangs nur oberflächlich befragt werden. Es konnte jedoch geklärt werden, dass er der Täter des Übergriffs war und nach seinem Bekunden zur Tatzeit unter erheblichen Alkoholeinfluss stand.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Syrer entlassen. Zur Motivlage
werden weitere Ermittlungen getätigt.

Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von rund 500 Euro.

Bei Vorliegen weiterer Erkenntnisse wird nachberichtet.

Medien-Kontakt: Polizeiinspektion Landau an der Isar, Pressebeauftragter Kai Kreilinger,
Polizeihauptkommissar, 099519834-20
Veröffentlicht am 11.11.2015 um 12.15 Uhr

Quelle: http://www.polizei.bayern.de/niederbayern/news/presse/aktuell/index.html/230943

Raubüberfall auf Supermarkt

DINGOLFING. Ein bislang unbekannter Täter hat am Dienstagabend (10.11.2015) einen Verbrauchermarkt in der Mengkofener Straße überfallen und dabei einen vierstelligen Eurobetrag erbeutet.

Der Räuber betrat kurz vor Ladenschluss gegen 20.00 Uhr den Markt und forderte die Kassiererin unter Vorhalt einer selbstgefertigten Stichwaffe (Holzstock mit befestigtem Messer) auf, die Kasse zu öffnen. Dies wurde verweigert und der Täter konnte mit Hilfe weiterer Mitarbeiter entwaffnet und überwältigt werden. Als es ihm jedoch gelang, ein weiteres kleines Messer aus der Kleidung zu holen, ließ das Personal von ihm ab und brachte sich in einem Nebenraum in Sicherheit. Der mit einer Mütze und einem ins Gesicht gezogenen Schal vermummte Mann schaffte es dann irgendwie, die Kasse zu öffnen. Daraus entnahm er ersten Feststellungen zufolge einen unteren vierstelligen Eurobetrag und konnte anschließend den inzwischen versperrten Kundenbereich über einen Notausgang verlassen und aus dem Gebäude flüchten.

Von den anwesenden Geschädigten wurde niemand verletzt. Eventuell hat sich der Täter bei dem Gerangel mit dem Personal selbst eine blutende Verletzung zugezogen. Entsprechende Spuren konnten am Tatort gesichert werden.

Der Täter wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 25 – 30 Jahre, kräftige Figur, dunkler Hauttyp – evtl. Ausländer.
Er trug einen schwarzen Kapuzenpulli, ein schwarzes T-Shirt und Bluejeans. Wie oben bereits erwähnt waren Kopf und Gesicht mit einer schwarzen Wollmütze und einem schwarzen Schal verdeckt.

Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen bisher ohne Ergebnis.

Die Spurensicherung am Tatort und erste Ermittlungsmaßnahmen wurden von Beamten des Kriminaldauerdienstes der Kripo Landshut durchgeführt. Die weitere Sachbearbeitung erfolgt durch das zuständige Fachkommissariat. Zur Aufklärung des Überfalls wird die Bevölkerung um Mithilfe gebeten. Zeugen, die im zeitlichen Zusammenhang im Umfeld des Netto-Marktes in der Mengkofener Straße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit den Ermittlern unter der Tel. 0871/ 9252-0 in Verbindung zu setzen.

Medienkontakt: PP Niederbayern, Einsatzzentrale, Matthias Ferstl, EPHK, Tel. 09421/868-1410
Veröffentlicht am 11.11.2015 um 01.30 Uhr

Quelle: http://www.polizei.bayern.de/niederbayern/news/presse/aktuell/index.html/230918

Tätliche Auseinandersetzung am Domplatz in Regensburg

REGENSBURG. Am Donnerstagabend, 10.11.2015 gegen 21:50 Uhr kam es am Domplatz zu einer tätlichen Auseinandersetzung an der vier männliche, syrische Asylsuchende im Alter zwischen 18 und 21 Jahren beteiligt waren. Einer der Beteiligten erlitt so schwere Kopfverletzungen, dass er in einem Krankenhaus stationär behandelt werden musste. Einem Tatverdächtigen aus der Gruppe wird nun versuchter Totschlag vorgeworfen. Gegen den Mann wurde Haftbefehl erlassen.

Der Anlass des Konfliktes ist bislang noch unklar. Die Verletzungen des 21jährigen Mannes in stationärer Behandlung sind nicht lebensgefährlich. Der Verletzte befindet sich nach wie vor in ärztlicher Obhut. Ein zweiter Verletzter konnte nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen.
Da nach derzeitigem Ermittlungsstand bei der Tatausführung durch einen 18-Jährigen auch eine Glasflasche Verwendung fand, mit der ein Opfer erheblich am Kopf verletzt wurde, erfolgte in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg die Einstufung als versuchtes Tötungsdelikt. Der Hauptverdächtige wurde nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht vorgeführt. Dieser erließ antragsgemäß Haftbefehl gegen den 18-Jährigen. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Ein zweiter Tatverdächtiger im Alter von 20 Jahren, der ebenfalls vorläufig festgenommen wurde, konnte zwischenzeitlich nach der polizeilichen Sachbearbeitung und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt werden.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg insbesondere auch zu den Hintergründen der Auseinandersetzung dauern an.

Medienkontakt: PP Oberpfalz, Pressestelle, POK Brück, Tel. 0941/506-1013
Veröffentlicht: 11.11.2015, 16:45 Uhr

Quelle: http://www.polizei.bayern.de/oberpfalz/news/presse/aktuell/index.html/230980

Ein kleiner Ausschnitt aus Bayern von heute– wohl repräsentativ für das kulturbereicherte Deutschland!!

Gruß an die Couragierten, es werden täglich mehr!! Solchen Bälgern gehört der Arsch versohlt

TA KI

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Ärzte: Krank zur Arbeit ist der Normalfall


Viele Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger riskieren eher die Ansteckung der Patienten als zu fehlen

Fatales Pflichtbewusstsein: Viele Ärzte und Krankenschwestern gehen krank zu Arbeit – obwohl sie wissen, dass sie ihre Patienten damit gefährden. Das zeigte eine US-Studie, nach der mehr als 80 Prozent der befragten Krankenhausmitarbeiter mindestens einmal im vergangenen Jahr mit Durchfall, Fieber oder Erkältung arbeiten waren. Der häufigste Grund für das unvernüftige Verhalten: Schlechtes Gewissen den Kollegen gegenüber.
stethoskopbEigentlich sind die Fakten klar: Die meisten Allerwelts-Erkrankungen wie Durchfall, Erkältungen und Co werden von bakteriellen oder viralen Erregern verursacht – und sind daher ansteckend. Der Kontakt mit der Ausatemluft oder den Händen des Erkrankten kann schon ausreichen, um die Erreger zu übertragen. Das Immunsystem gesunder Menschen kann diesen Angriff oft folgenlos abwehren, doch bei ohnehin schon kranken Patienten in der Arztpraxis oder im Krankenhaus ist das oft nicht der Fall.

Paradoxes Verhalten

Es wäre daher naheliegend, dass Krankenhaus-Ärzte und Pfleger besonders darauf achten, ihre Patienten nicht noch zusätzlich zu gefährden. Aber ist das auch so? Das haben Julia Szymczak und ihre Kollegen nun für 280 Mediziner und 256 medizinische Assistenten und Krankenpfleger des Children’s Hospital in Philadelphia überprüft.

Das paradoxe Ergebnis: 95 Prozent der Befragten war der Überzeugung, dass es ein Risiko für Patienten ist, wenn ein Arzt oder Pfleger trotz ansteckender Krankheit arbeitet. Dennoch gaben 83 Prozent von ihnen zu, mindestens einmal im vergangenen Jahr krank zur Arbeit erschienen zu sein. Die Symptome ihrer Infektionen reichten dabei von Durchfällen über Fieber bis hin zu Husten und anderen Erkältungssymptomen.

Rücksicht auf die Kollegen

Aber warum dieser Widerspruch zwischen Wissen und Handeln? Auch dazu haben die Forscher ihre Kollegen befragt. Das Ergebnis: Mehr als 98 Prozent gaben als Hauptgrund an, dass sie ihre Kollegen nicht im Stich lassen wollten. Das Wissen um die ohnehin herrschende Überlastung und die Probleme, die ein Fehlen bei der Versorgung der Patienten verursachen würde, bewegen sie dazu, wider besseres Wissen zur Arbeit zu kommen.

Hinzu kommt, dass gerade im Krankenhaus oft die Devise gilt: Wer nicht den Kopf unter dem Arm trägt, der kann auch arbeiten. Viele Ärzte und Mitarbeiter waren sich zudem unsicher, wie schwerwiegend die Symptome sein müssen, damit sie „guten Gewissens“ zum Wohle der Patienten fehlen können, wie die Forscher berichten.

Krankmelden als Stigma

„Das zeigt, welche komplexen sozialen und logistische Faktoren dieses ungesunde Verhalten verursachen“, erklären Szymczak und ihre Kollegen. Ihrer Ansicht nach ist es dringend nötig, hier mehr Klarheit zu schaffen und vor allem die Vertretung im Krankheitsfall besser zu regeln. Das Problem erkannt zu haben, ist ihrer Ansicht nach ein wichtiger Schritt dazu, diesen Missstand zu ändern.

„Um hier ein besseres System zu schaffen, braucht es einen kulturellen Wandel“, meint dagegen Jeffrey Starke vom Baylor College of Medicine in Houston in einem begleitenden Kommentar. Denn gerade im medizinischen Bereich sei das Krankmelden noch immer mit einem Stigma belegt. Wer zu oft fehlt, bekommt schnell das Image des „Drückebergers“, der schon beim kleinsten Wehwehchen zuhause bleibt.

Zwar haben die Forscher ihre Ergebnisse in einem US-Krankenhaus erhoben. Dennoch liegt nahe, dass es auch hierzulande kaum anders sein dürfte. Denn auch in Deutschlands Krankenhäusern herrscht chronischer Personalmangel und schon im Normalfall sind viele Ärzte und das Stationspersonal überlastet. Dass dem Sparzwang dabei die Gesundheit von Personal und Patienten zum Opfer fällt, scheint man dabei in Kauf zu nehmen. (JAMA Pediatrics, 2015; doi: 10.1001/jamapediatrics.2015.0684)

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Gruß an die, die sich auskurieren
TA KI