Pflanzen und Kräuter, die deine Lungengesundheit verbessern können


Wenn es dazu kommt, Kräuter zu nehmen als eine Form der Behandlung für Krankheit, so scheint es, dass der Mainstream der Überzeugung ist, dass sie nicht so effektiv sind und es sich nicht lohnt.

Während die Effektivität der einzelnen Kräuter und ihrer Verwendung zwar nicht tiefgründig ermittelt wurde wie effektiv es für die Bevölkerung wirklich sein kann, kann aber auch dasselbe zu den meisten Medikamenten gesagt werden.

Oft wird bei Medikamenten versucht, eine Verbindung mit natürlichen Kräutern die in der Natur vorkommen zu imitieren aber oft führen Risiken zu Nebenwirkungen.

Sicherheit ist einer der wichtigsten Bereiche der Beurteilung unter Kräutern. Nach Statistiken von der amerikanischen Vereinigung der Giftinformationszentren, sind keine Todesfälle bekannt, die durch den Verbrauch von Kräutern gestorben sind.

Hingegen töten die vom Arzt verschriebenen Medikamente etwa eine Million Amerikaner jedes Jahr. Zwar ist es auch wichtig zu beachten, dass pflanzliche Arzneimittel tödlich sein können in extremer Dosis, es scheint trotzdem so, als dass die Sicherheit viel grösser ist als die von Arzneimitteln.

Interessant ist, dass Medikamente tatsächlich zusätzlich zu dem weltweiten Problem der abnehmenden Gesundheit beitragen aufgrund ihrer Nebenwirkungen und der Förderung der viralen Resistenz. Antibiotika fügt insbesondere zu der Welle der erhöhten viralen Kraft bei, wenn es um bestimmte Infektionen kommt.

Die Kräuter auf der anderen Seite können ein nützliches Instrument sein im Kampf gegen Infektionen, die zu Super-Bugs geworden sind, durch die Übernutzung von Antibiotika.

So skeptisch wie wir mit Kräutern sind, sollten wir ebenso skeptisch gegenüber Medikamenten sein.

Gegenläufig des populären Glaubens, die Unpopularität von Kräutern in den westlichen Kulturen ist durch das Hinterfragen von Pharmaunternehmen und denjenigen, die aus dem Verkauf von Medikamenten profitieren.

Kräuter können nicht patentiert werden, nur synthetische Drogen können das, weshalb viele Pharmaunternehmen damit arbeiten. Suche die Hilfe von einem Naturheilarzt, bevor du Kräuter verwendest.

Wie alles, kann jede Krankheit eine unterschiedliche Ursache haben, und es ist immer wichtig, diese zu verstehen, bevor du auf eine Behandlung vertraust, um das ganze Problem zu lösen.

Hier ist eine Liste von Kräutern, die nicht nur deine Lunge und die Gesundheit der Atemwege steigern, sondern sie auch reparieren können.

1. Süssholzwurzel – Glycyrrhiza Glabra

Süssholz ist eines der häufigst konsumierten Kräuter der Welt. In der traditionellen chinesischen Medizin wird es bei mehr Formeln angewendet als jede andere Pflanze, weil angenommen wird, dass sie die Wirkung von allen anderen Kräutern harmonisiert. Süssholz wirkt sehr beruhigend und mildert die Schleimhäute des Rachens, vor allem der Lunge und Magen, und reinigt gleichzeitig alle entzündeten Schleimhäute.

Es reduziert die Reizungen im Hals und hat eine schleimlösende Wirkung. Es sind die Saponine (Waschmittel artige Wirkung), die den Schleim im Atemweg lösen, so dass der Körper den Schleim vertreiben kann. Verbindungen innerhalb dieser Wurzel lindern Bronchospaspus und blockieren die freien radikalen Zellen, welche die Entzündung und Verschärfung der Atemwege produzieren.

Die Verbindungen haben auch antibakterielle und antivirale Wirkungen, so helfen sie auch im Kampf gegen virale und bakterielle Stämme im Körper, die zu Infektionen der Lunge führen können. Glycyrrhizin und Flavonoide können sogar helfen zu verhindern, dass sich Lungenkrebszellen bilden, was bedeutet, dass sie sogar Lungenkrebs verhindern können. Für Menschen mit Bluthochdruck sollte dies mit Vorsicht eingenommen werden.

2. Huflattich-Tussilago Farfara

Huflattisch wird traditionell von amerikanischen Ureinwohnern seit Tausenden von Jahren verwendet, um die Lungen zu stärken. Es reinigt überschüssigen Schleim aus der Lunge und den Bronchien. Es beruhigt die Schleimhäute in der Lunge und in der Forschung hat sich gezeigt, dass es Menschen mit Asthma, Husten, Bronchitis und anderen Lungenkrankheiten unterstützt. Huflattich ist in getrockneter Form für Tee oder als Alkohol-Extrakt als Tinktur bekannt.

3. Cannabis

Extraktion und das Einatmen von Cannabinoid ätherischen Öle der unverarbeiteten Pflanze zeigt eine deutliche Verminderung der Entzündung in der Mundhöhle, das vom Rauchen kommt. Cannabis ist vielleicht eine der effektivsten Anti-Krebs Pflanzen der Welt, wie von mehreren Studien nachgewiesen, stimuliert die Cannabinoid-Rezeptoraktivierung in verschiedenen Genen und vermittelt die Anti-invasie Wirkung von Cannabinoiden. Verdampfen von Cannabis, öffnet die Atemwege und Nebenhöhlen. Auch ist Cannabis eine bewährte Methode zur Behandlung und Heilung von Asthma.

4. Osha Wurzel- Ligusticum porteri

Osha ist ein Ureinwohner-Kraut im Rocky Mountain Gebiet und wurde in der Vergangenheit von den Indianern zur Atmungsunterstützung verwendet. Die Wurzeln der Pflanze enthalten Kampfer und andere Verbindungen, die es zu einem der besten Lungen-Unterstützungs-Kräutern in Amerika macht. Eine der wichtigsten Vorteile der Osha-Wurzel ist, dass sie dabei hilft, die Durchblutung der Lunge zu erhöhen und macht es dir somit einfacher, tiefe Atemzüge zu nehmen. Osha hilft, die Atemwege zu beruhigen.

5. Thymian – Thymus

Thymian ist sehr mächtig, es produziert starke antiseptische ätherische Öle, die als natürlich antibiotische und antimykotische eingestuft werden. Thymian ist weit bekannt, wegen der Eigenschaft, Akne zu töten, effektiver als teure verschreibungspflichtige Cremsn oder Pillen. Thymian-Tee hat die Macht, um Bakterien und Viren zu beseitigen. Thymian wurde seit der Antike als Lungenheilmittel verwendet. Bis heute wird es zur Vorbeugung und zur Behandlung von Atemwegsinfektionen bis hin zu Lungenentzündungen verwendet.

6. Oregano

Obwohl Oregano die Vitamine und Nährstoffe beinhaltet, die erforderlich sind für das Immunsystem, hat er seine primären Vorteile im Carvacrol- und dem Rosmarinsäure-Gehalt zu verdanken. Beide Verbindungen sind natürlich und wirken abschwellend und haben somit direkte, positive Auswirkungen auf die Atemwege und den Nasenluftstromdurchgang. Das Oregano-Öl kämpft gegen die gefährlichen Bakterien Staphyloccus aureus, besser an als die meisten anderen Antibiotika. Oregano hat so viele gesundheitliche Vorteile und darum sollte in jeder Hausapotheke eine Flasche Bio-Oregano-Öl vorhanden sein.

7. Indianertabak- Lobelia Inflata

Wusstest du, dass Pferde in der Lage sind, tiefer zu atmen, wenn du ihnen Indianertabak gibst? Seine Vorteile sind nicht nur auf Pferde begrenzt. Es wurde als ”asthmador” in der Appalachian Volksmedizin eingesetzt. Lobelia gilt Berichten zufolge als eine der wertvollsten pflanzlichen Heilmittel das existiert. Extrakte von der Pflanze beinhalten Lobelin, welche positive Effekte in der Behandlung von multiresistenten Tumorzellen zeigten. Lobelia erleichtert nicht nur die Atmung, sondern hilft auch, die Muskulatur zu entspannen und es ist auch in vielen Husten- und Erkältungsmitteln enthalten.

8. Alant – Inula Helenium

Alant wurde von den amerikanischen Ureinwohnern schon seit vielen Jahren verwendet zur Reinigung von überschüssigen Schleim, welcher die Lungenfunktionen beeinträchtigen. Es ist ein natürliches, antibakterielles Mittel das besonders Infektionen verringert von Menschen, die anfällig sind für Infektionen der Lunge wie Bronchitis. Heilpraktiker empfehlen oft einen Teelöffel des Krauts in kochendem Wasser, drei mal täglich für zwei bis drei Wochen einzunehmen.

9. Eucalyptus – Eucalyptus Globulus

In Australien heimisch, ist Eukalyptus nicht nur für Koala-Bären! Aborigines, Deutsche und Amerikaner haben Eukalyptus mit dem erfrischenden Duft benutzt zur Förderung der Gesundheit der Atemwege und zum Beruhigen von Halsreizungen. Eukalyptus ist eine gemeinsame Zutat in Hustenbonbons und Sirup und seine Wirksamkeit beruht auf einer Verbindung namens Cineol. Cineol hat zahlreiche Vorteile – es ist schleimlösend, kann Husten lindern, bekämpft Stau im Brustbereich, beruhigt gereizte Nasennebenhöhlen. Als zusätzlichen Bonus, enthält Eukalyptus Antioxidantien und unterstützt das Immunsystem bei einer Erkältung oder anderen Krankheiten.

10. Königskerze – Verbascum Thapsus

Sowohl die Blumen, als auch die Blätter von der Königskerze werden verwendet, um einen Pflanzenextrakt herzustellen, der hilft, die Lungen zu stärken. Königskerze wird verwendet von Praktikern, um überschüssigen Schleim aus der Lunge zu reinigen, die Bronchien zu reinigen und die Entzündung zu verringern, die in den Atemwegen vorhanden ist. Ein Tee kann aus einem Teelöffel von diesem getrockneten Kraut auf eine Tasse kochendes Wasser gemacht werden.

11. Lungenkraut – Pulmonaria officinalis

Bereits um 1600 wurde das Lungenkraut zur Unterstützung der Lunge verwendet. Das Lungenkraut enthält Verbindungen, die kraftvoll wirksam sind gegen Schadorganismen, welche die Gesundheit der Atemwege beeinflussen.

12. Chaparral

Chaparral, eine Pflanze aus dem Südwesten, wurde von amerikanischen Ureinwohnern zur Lungen-Entgiftung und zur Unterstützung der Atmung eingesetzt. Chaparral enthält starke Antioxidanten. Chaparral ist auch ein Kraut, das Schadorganismen bekämpft. Chaparral-Tee hat eine lösende Wirkung auf die Atemwege.

13. Pfefferminze- Mentha × Piperita

Pfefferminze und Pfefferminzöl enthalten Menthol- welcher unter einem beruhigenden Wirkstoff bekannt ist, der die Muskeln und die Atemwege entspannt und somit eine freie Atmung fördert. Getrocknete Pfefferminze enthält typischerweise Menthol, Menthon, Menthylacetat, Menthofuran und Cineol. Pfefferminzöl enthält auch geringe Mengen an Verbindungen, die Limonen, Pulegon, Caryophyllen und Pinen enthalten. Menthol wirkt abschwellend und deshalb nutzen viele Menschen therapeutische Brust-Balsame und andere Inhalationsmittel mit Menthol. Darüber hinaus ist Pfefferminze ein Antioxidans und bekämpft Schadorganismen.

14. Spitzwegerich Kraut – Plantago major und P. lanceolata

Das Spitzwegerich Kraut wird schon seit Hunderten von Jahren verwendet, um Husten zu lindern und gereizte Schleimhäute zu beruhigen. Viele seiner aktiven Bestandteile zeigen antibakterielle und antimikrobielle Eigenschaften, als auch als entzündungshemmend und antitoxisch.

Klinische Studien zeigen wie vorteilhaft es ist gegen Husten, Erkältung und Lungenreizungen. Zusätzlich hat das Spitzwegerich Kraut einen anderen Bonus, da es helfen kann, einen trockenen Husten zu vertreiben mit dem erzeugen von Schleim in der Lunge.

Quellen: PublicDomain/allhealthalternatives.com am 24.11.2018

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TA KI

Gesunde Kräuter statt Medikamenten und Mitteln zur Nahrungsergänzung.


Die gesundheitsfördernde Wirkung von Kräutern ist seit Urzeiten bekannt. Über Jahrhunderte hinweg sind ihre Heilkräfte in den Erfahrungsschatz der Menschheit eingegangen. Mit dem Aufkommen der pharmazeutischen Industrie, die für jegliche Beschwerde die passende Pille parat hält, hat dieses Wissen jedoch einen abrupten Dämpfer erfahren: Der Umgang mit Heilpflanzen erscheint manchen bloß noch etwas für schrullige Esoteriker zu sein, die Bäume umarmen.

Sicher hat die moderne Forschung viel Gutes bewirkt und nicht alles, was überliefert wird, ist sinnvoll. Allerdings hat selbst die Pharmakologie mittlerweile festgestellt, dass die chemisch isolierten Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente kaum an die komplexen Wirkweisen der Pflanzen heranreichen. So werden bei vielen Kräutern negative Effekte eines Inhaltsstoffs durch einen anderen ausgeglichen. Sie sind damit wirksam und schonend zugleich – ganz abgesehen von den zahlreichen sekundären Pflanzenstoffen, die sie enthalten und die für den menschlichen Organismus wichtig sind.

Das Beste aber ist: Viele der heilsamen Pflanzen hat man bereits als Küchenkräuter oder Tees zu Hause. Im Folgenden werden dir 12 Kräuter vorgestellt, die so alltäglich sind, dass kaum jemand ihre Superkräfte erahnt. Generell solltest du freilich beachten, dass – wie bei allem – von einem übermäßigen Verzehr abzuraten ist. Iss frisch und abwechslungsreich, dann entfalten die grünen Gewürze ihre volle Gesundheits-Power.

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1.) Basilikum

Basilikum gehört zur italienischen Küche einfach dazu. Dabei solltest du ihn stets frisch verwenden und erst kurz vor dem Servieren über die Pizza oder Spaghetti streuen. Dann schmeckt er nicht nur besser, sondern hilft auch bei Magenproblemen und Verstopfung. Basilikum kurbelt nämlich die Fettverdauung an. Darüber hinaus soll er gegen Migräne sowie leichte Angstzustände und Schwermütigkeit gut sein.

Da Basilikum Estragol enthält, wird empfohlen, täglich nicht mehr als 20 Blätter zu essen.

2.) Kresse

Eierbrot mit Gartenkresse – das gönnen sich die meisten nur an Ostern. Es lohnt sich jedoch, nicht nur Eier öfter zu essen, sondern auch regelmäßig ein Schälchen Kresse auf den Tisch zu stellen. Kresse zeichnet sich nämlich durch einen hohen Gehalt an Vitamin C, Calcium, Eisen und Folsäure aus. Damit wird zum einen das Bindegewebe gestärkt, zum anderen profitieren sprödes Haar und brüchige Fingernägel von den Kräutern. Ganz allgemein wirkt Kresse anregend und belebend. So fühlt man sich fit für den Tag.

3.) Rosmarin

Als Tee beruhigen die ätherischen Öle des Rosmarins die Nerven. Verspannungskopfschmerzen, Stress und Niedergeschlagenheit lösen sich. Als frisches Gewürz hilft Rosmarin bei Magen-Darm-Beschwerden, Völlegefühl und Blähungen. Reibt man Rosmarin-Öl auf die Haut, regt das die Durchblutung an.

Menschen mit empfindlicher Haut könnten bei einer äußerlichen Anwendung allerdings mit Reizungen reagieren; vorsichtig sollten auch Menschen mit Kreislaufbeschwerden oder Krampfadern sein. Bei allen ätherischen Ölen gilt, dass sie bei Kleinkindern und Asthmatikern nicht im Bereich von Mund und Nase angewendet werden dürfen, da sie Atemnot auslösen können.

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4.) Petersilie

Frische Petersilie ist eine Vitamin-C-Bombe. Zudem enthält sie etliche Mineralien, Spurenelemente und Antioxidantien. Damit stärkt das buschige Grün das Immunsystem und ein gesundes Zellwachstum. Außerdem sagen Heilpraktiker der Petersilie eine blutreinigende und entschlackende Wirkung nach. Nachweislich hilft das Kauen auf einem Petersilienstängel gegen Mundgeruch, da dieses Kraut den Geruch nicht nur neutralisiert, sondern auch eine antibakterielle sowie entzündungshemmende Wirkung hat.

Schwangere sollten nicht zu viel Petersilie essen, da sie vorzeitige Wehen auslösen kann.

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5.) Schnittlauch

Wie alle Lauchsorten ist Schnittlauch antibakteriell, harntreibend und beugt einer Verkalkung der Arterien vor. Zudem enthält er Kalium, Folsäure, Schwefel und Phosphor, das sorgt für starke Zellen und Nerven. Der regelmäßige Verzehr von Schnittlauch kann, wie Studien belegen, unter Umständen den Blutdruck- und Cholesterinspiegel senken. Und: Wer mit Schnittlauch würzt, braucht weniger Salz.

6.) Estragon

Eine selbstgemachte Sauce béarnaise mit frischen Estragon-Zweigen passt wundervoll zu Fisch oder Kurzgebratenem. Die Gerb- und Bitterstoffe des Estragons regen die Verdauung an und beleben den Stoffwechsel. Ein aufgebrühter Tee lindert Blähungen, innere Unruhe und Schlafbeschwerden. Auch Frauen in den Wechseljahren können mithilfe von Estragon typische Beschwerden abschwächen.

Wie Basilikum enthält auch Estragon den Bestandteil Estragol und sollte daher vorsichtshalber nicht übermäßig konsumiert werden.

7.) Zitronenmelisse

Ein Tee aus frischen Melissenblättern hilft bei Einschlafstörungen, Angstzuständen und Stress – vom hochprozentigen Melissengeist wird hingegen abgeraten. Darüber hinaus beugt Melisse als antibakterielles Virostatikum Infektionen vor. Äußerlich angewendet, wirkt Zitronenmelisse dadurch bei Hautunreinheiten sehr gut. Wissenschaftliche Studien haben in den letzten Jahren zudem entdeckt, dass Melisse ein wirksames Mittel gegen Lippenherpes ist. Hierfür werden Cremes mit Melissenextrakt auf die betroffene Stelle aufgetragen. Pharmakologe Matthias Melzig betont: „Den Vergleich zu einem synthetischen Virostatikum braucht die Melisse überhaupt nicht zu scheuen.“

8.) Salbei

Die lindernde Wirkung von Salbei ist den meisten bekannt: Bei Heiserkeit, Halsschmerzen und Zahnfleischentzündungen tut ein Salbeitee gut. Dafür ist das Zusammenspiel verschiedenster Inhaltsstoffe verantwortlich, die sowohl die Schleimhäute in Mund und Rachen für Bakterien und Viren undurchlässiger machen als auch bewirken, dass die Vermehrung der Krankheitserreger eingedämmt wird. Darüber hinaus wird die Wundheilung begünstigt. Einen ganz anderen positiven Effekt hat Salbeitee im Sommer: Er zügelt die Schweißproduktion!

Da Salbei das Nervengift Thujon enthält, sollte man keine großen Mengen zu sich nehmen und von einer langfristigen Anwendung absehen. Säuglinge, Schwangere und stillende Mütter sollten weitgehend auf Salbeitee verzichten.

9.) Oregano

Bei Magen- und Darmkrämpfen hilft ein Tee mit Oregano. Daneben wird Oregano in der Pflanzenheilkunde noch für viele andere Anwendungsgebiete eingesetzt: Appetitlosigkeit, Blähungen, Verstopfung, Menstruationsbeschwerden, Nieren- und Harnwegserkrankungen.

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10.) Thymian

Die ätherischen Öle des Thymians bringen Erholung für die Atemorgane, indem sie festsitzenden Schleim lösen. Bei Husten oder verstopfter Nase ist Thymiansirup oft besonders wohltuend. Hierfür wird Thymian zu einem kräftigen Tee gekocht, anschließend ohne Kräuter weiter reduziert und noch einmal mit Honig aufgekocht.

11.) Pfefferminze

Pfefferminztee kennt jedes Kind. Übelkeit, Blähungen und krampfartige Menstruationsbeschwerden können mit Pfefferminztee gelindert werden. Auch bei Reizdarm soll er helfen.

Da die Pfefferminze jedoch die Säureproduktion anregt, kann dieses Kraut Menschen mit empfindlichem Magen oder Sodbrennen zusätzlich reizen. Stillende Mütter dürfen keinen Pfefferminztee trinken, da er die Milchproduktion hemmt. Erst beim Abstillen ist er aus diesem Grund dann wieder sehr willkommen.

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12.) Kamille

Die wohl berühmteste Heilpflanze ist die Kamille. Aufgrund ihrer entzündungshemmenden, antibakteriellen und krampflösenden Eigenschaften ist sie ein wahrer Alleskönner: Als Tee hilft sie bei Bauchschmerzen, Blähungen und Völlegefühl; als Spülung lindert sie Zahnfleischentzündungen und Halskratzen; als Sitzbad ist die Kamille bei Hämorrhoiden sowie bei Infektionen im Genitalbereich wirksam.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt bei Babys, lieber Kamillentee als Fencheltee gegen Blähungen zu geben. Von selbst hergestellten Kamillenlösungen für die Behandlung am Auge wird dringend abgeraten.

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Kräuter sind gesund. Will man sie als medizinisches Mittel in Selbstbehandlung anwenden, sollte man sich indes immer erst mit seinem Arzt absprechen. Als frisches Gewürz beim Kochen können die Kräuter jedoch viel für das körperliche Wohlbefinden tun, und ein Tässchen Tee ersetzt gelegentlich die Tablette aus dem Arzneischrank. Stelle dir am besten gleich ein ganzes Regal mit frischen Kräutern zusammen.

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TA KI

Chlorophyll


Blatt voll mit Chlorophyll
Blatt voll mit Chlorophyll

Kaum etwas wird so stark unterschätzt, wie die positiven Eigenschaften vom Pflanzenfarbstoff Chlorophyll. Sowohl in der Forschung, als auch in den Medien. Es wird meistens von Vitaminen und Mineralstoffen berichtet. Das es gespeichertes Sonnenlicht bereit hält, ist den Wenigsten bekannt.

„Chlorophyll wird im kommenden erleuchteten Zeitalter das Hauptprotein sein. Im frisch zubereiteten Getränk enthält es synthetisierten Sonnenschein und den für die Wiederbelebung des Körpers erforderlichen elektrischen Strom, und es wird Teile des Gehirn erschließen, von denen der Mensch heute noch nichts weiß.“ ANN WIGMORE

Vielleicht findet es ja auch keine so große Bedeutung, da es sich nicht so gut wie Vitamine und Mineralien verkaufen und vermarkten lässt. Der nachwachsende Rohstoff Chlorophyll ist im Prinzip überall vorhanden, man braucht nur nach draußen zu schauen. Außer vielleicht im tiefsten Winter lassen sich grüne essbare Blätter überall finden.

Der Blattfarbstoff als blutbildendes Element der Natur

Chemisch gesehen ist Chlorophyll mit dem roten Blutfarbstoff Hämin verwandt. Man könnte sie sogar fast als Zwillinge bezeichnen. Ein besonderer Unterschied zwischen Chlorophyll und Hämin ist der, dass Chlorophyll Magnesium als Zentralatom enthält, wohingegen der Blutfarbstoff, Eisen als Atomkern hat. Aufgrund der nahen Verwandtschaft zwischen Chlorophyll und Hämin vermuteten schon viele Naturwissenschaftler, dass Chlorophyll das blutbildende Element der Natur für alle Pflanzenesser und Menschen ist. Experimente konnten sogar beweisen, dass Tiere es in Hämoglobin umsetzen. [1]

Was ist Chlorophyll?

Der Blattfarbstoff Chlorophyll (Chloros = grün, Phyllo = Blatt), ist eine Magnesiumverbindung mit vielen Spurenelementen, die in ihrer Struktur dem Hämoglobin des menschlichen Blutes außerordentlich ähnlich ist (Hämin verbindet sich mit Protein “Globin” und bildet so das Hämoglobin). Das grüne Blatt ist reich an Chloroplasten, die einen hohen Eisengehalt haben. [2] Die Chloroplasten gehören zu den Organellen (Organen) einer Pflanzenzelle. In einer Pflanzenzelle können bis zu 100 Chloroplasten vorhanden sein. Im Inneren der Chloroplasten befinden sich lamellenförmige Thylakoide. Die Thylakoide besitzen Protein- und Lipidschichten. In den Lipidschichten finden sich die Moleküle der Farbstoffe Chlorophyll (grün) und Carotinoide (gelb). [3] Die Membran dieser Thylakoiden ist der Sitz der photosynthetischen Lichtreaktion. [4]

Sichtbare Chloroplasten in den Zellen des Schnecken-Knöterich
Sichtbare Chloroplasten in den Zellen des Schnecken-Knöterich © KRISTIAN PETERS | FABELFROH

Die Wirkung von Chlorophyll im Körper

Der Chemiker Willstätter erkannte bereits 1913, dass Chlorophyll fähig ist, mit Hilfe des darin gespeicherten Sonnenlichtes aus toter Materie lebende Substanz aufzubauen. Für seine Arbeit der Analyse des Chlorophyll-Molekülaufbaus erhielt er 1915 den Nobelpreis. Diese in den Pflanzen gespeicherte und äußerst wertvolle Lichtenergie, also die Biophotonen, unterstützen den Körper in vielen lebenserhaltenden Vorgängen. Sie übertragen hochwertige Lichtenergien aus dem Kosmos in die Zellen und Gewebe des Körpers und fördern nachhaltig die Zellatmung und den Zellstoffwechsel. Chlorophyll unterstützt auch maßgeblich die präzise Funktion des Gehirns, das Nerven-, Hormon- und Zellsystem. Wo es vorhanden ist, da befindet sich auch immer Eisen und Magnesium. Je stärker die Farben, desto mehr Eisen, je reicher das Grün, desto mehr Magnesium. [2]

Chlorophyll hat einen hervorragenden blutbildenden Effekt. Es regeneriert das Blut, reinigt es und ist zellstärkend. Obendrein hat es eine entgiftende Wirkung. In der Forschung und Medizin wird es mittlerweile sehr gut bei der Wundheilung und bei Krebs eingesetzt. Heilende und schützende Wirkungen von Chlorophyll konnten bislang hinreichend nachgewiesen werden. [5]

„Sobald also der Organismus regelmäßig mit den Naturelementen Eisen, Magnesium, Chlorophyll und qualitativ guten Eiweißbausteinen und gutem Sauerstoff versorgt wird, hat er die Möglichkeit, ständig hochwertiges Hämoglobin (roten Blutfarbstoff) zu bilden.“ GÜNTER ULMER

Die tägliche Dosis Blattgrün

Wie kommt man nun zu seiner täglichen Dosis Chlorophyll? Zu Hause kann man sich sehr gut Gräser züchten. Vor allem Weizengras, Gerstengras (etwas bitter), Roggengras (herb) und Alfalfa. Gute Anleitungen gibt es bereits im Internet. Verwenden kann man die Gräser vorrangig frischgepresst als Saft (Smoothie). Von draußen bekommt man sehr gut Löwenzahn (bitter), Lindenblätter (mild), Brennnesselblätter und sogar auch im Winter Brombeerblätter. Diese und viele andere Blätter kann man auch sehr gut zwischendurch bei einem Spaziergang essen. Ansonsten zu Hause als grünen Salat. Weiterhin kann man sich natürlich auch Kräuter und Salat kaufen. Aber frisch gepflückte Kräuter und Blätter enthalten natürlich mehr Lebendigkeit und Enzyme. Auch Algen wie z. B. Chlorella und Spirulina sind eine sehr gute Chlorophyllquelle.

Also gehen doch auch SIE mal wieder in die Natur und pflücken sich ein paar Blätter mit gespeichertem Sonnenlicht. Ihr Blut und Ihre Zellen werden es Ihnen danken.

(…)

Quelle: https://equapio.com/gesundheit/chlorophyll-das-verkannte-blutreinigende-blattgruen/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Vitale Gesundheit im neuen Jahr: 12 einfache Tipps zur Steigerung positiver Energie


In jedem Augenblick wird Energie zwischen allen Lebewesen, der Natur und den Dingen ausgetauscht und übertragen. Hier sind 12 einfache Tricks, um seinen eigenen inneren Frieden zu finden und bedingungslose Liebe und positive Schwingungen für sich selbst und andere zu reflektieren.

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Im Leben haben wir immer die Wahl, ob wir im ständigen Widerstand und Aufbegehren oder im Frieden mit uns selbst und der Umgebung sein wollen. Wenn wir in Frieden leben und wirklich gute Inhalte finden, ziehen wir positive Energie in Form von positiven Gedanken, Gefühlen und Vibrationen an. Diese bringen Glück, Gesundheit und Vitalität in unser Leben.

Die heutige Welt ist jedoch weitgehend von negativen, egoistischen Gedanken und Gefühlen dominiert. Gestresste, ausgelaugte und depressive Menschen senden ständig negative Schwingungen aus, die sich nicht nur auf sie selbst, sondern auf alle umliegenden Lebewesen letztendlich auswirken. Der Ausruf: „Was schert es mich, wenn in China ein Reissack umfällt,“ demonstriert die Missachtung, dass alles miteinander in Verbindung steht.

In jedem Augenblick wird Energie zwischen allen Lebewesen, der Natur und den Dingen ausgetauscht und übertragen. Zum Beispiel: Wenn eine depressiv verstimmte oder negativ eingestellte Person einen Raum betritt und über alles Unfaire und Ungerechte in dieser Welt zu reden beginnt, sind die Chancen ziemlich groß, dass diese negativen Stimmungsschwankungen auch Ihre eigenen Gedanken negativ beeinflussen können.

Hier sind 12 einfache Tricks, um seinen eigenen inneren Frieden zu finden und bedingungslose Liebe und positive Schwingungen für sich selbst und andere zu reflektieren.

1. Genießen Sie die Sonne!

Neben der Steigerung der Vitamin D-Werte im Körper stabilisiert Sonnenlicht die Gemütsverfassung und hebt die Stimmung. Denken Sie an diese natürliche Energie, die Sie bekommen, wenn Sie morgens aufwachen und als erstes Ihr Fenster öffnen, um die wärmenden Strahlen der Sonne auf der Haut zu fühlen. Das geht zu jeder Jahreszeit. Frische Luft und vielleicht das Zwitschern eines Vogels versüßen den Tag und die Gedanken.

2. Positive Geräusche

Beruhigende musikalische Klänge, wie Solfeggio-Frequenzen und binaurale Beats, haben gezeigt, dass diese Gefühle wie Ärger, Depressionen und Angst lindern. Aber letztendlich tut es jede Form von Musik, die einem gut tut und mit der man vielleicht auch schöne Erinnerungen verbindet.

3. Kräuter sind in der Lage die Stimmung zu heben

Eine breite Palette von Kräutern (und ihre Öle) beinhalten starke Stimmungsheber, vor allem, wenn diese in der Wohnung ausgebracht werden. Lavendelöl ist bekannt für seine beruhigende Wirkung, während Basilikum hilft, Traurigkeit und Depressionen zu lindern.

4. Bewegung hilft gegen Depressionen

Körperliche Übungen und alle Arten von Sport setzen stressabbauende Endorphine im Körper frei, die zu einem glücklichen Wohlbefinden führen. Achten Sie darauf eine Tätigkeit zu wählen, die Ihnen wirklich zusagt, so dass Sie auch dran bleiben. Das kann ein Spaziergang sein, Tanzen oder Schwimmen gehen – auf jeden Fall sollte es sich nicht wie eine Last anfühlen. Wenn ja, so kommen negative Gefühle und ein schlechtes Gewissen auf, weil man nicht konsequent dran bleiben kann.

5. Wasser – Quell des Lebens

Es ist nicht nur lebenswichtig, genug gefiltertes Wasser während des Tages zu trinken, sondern man sollte auch versuchen sich ab und an in der Nähe von Wasser aufzuhalten, da es positive Energie schenkt. Um inneren Frieden und positive Schwingungen zu spüren, empfiehlt zum Beispiel die spirituelle Heilerin Teal Swan, ein Glas mit Wasser zu füllen und positive Gedanken auf das Glas zu fokussiern, bevor man es trinkt. So „verleibt“ man sich positive Gedanken ein.

6. Zeigen Sie Dankbarkeit

Zeigen Sie ihren Mitmenschen Dankbarkeit und Anerkennung und führen Sie einmal Tagebuch. Schreiben Sie alle positiven Sachen auf, die während des Tages geschahen. Dies gibt Ihnen Zeit, über Ihr Leben nachzudenken. Vieles bekommt dann plötzlich eine andere Gewichtung und die schönen Erlebnisse werden in ihren Gedanken und Erinnerungen überwiegen.

7. Visualisieren Sie Ihre Ziele

Imagination ist ein leistungsfähiges Mittel und die Visualisierung Ihrer Ziele und Träume können Sie glücklich machen. Diese Visualisierungen können so einfach sein, wie das Anbringen eines Bildes mit einem Magneten am Kühlschrank. Oder warum nicht einen Wunsch als Hintergrundbild auf Computer oder Handy ziehen, welches glückliche Gedanken und positive Energie verbreitet sobald Sie auf Ihr Handy anschauen?

8. Vereinfachen Sie Ihr Leben

Entzerren Sie Ihr Leben und fühlen Sie sich einfach mal frei. Eine einfache Reinigung kann Wunder wirken, um den Geist zu erheben und Energie zu erhöhen. Nicht umsonst wird in der chinesischen Feng-Shui-Lehre das Entrümpeln empfohlen, damit man sich von Ballast befreien kann. Nur so gibt es dann auch wirklich Raum für Neues!

9. Ernähren Sie sich von frischen Lebensmitteln

Anders als tote Nahrungsmittel wie Fleisch oder verarbeitete Nahrungsmittel sind organische Früchte und Gemüse mit Vitalität nur so gespickt. Dank lebender Enzyme und der Energie der Sonne vibrieren Gemüse und Früchte mit einer höheren Frequenz und senden positive Schwingungen, die den Körper beeinflussen.

10. Entschleunigung ist das Zauberwort!

Stress schwächt Ihr System und beschleunigt den Alterungsprozess. Stress kann Sie krank machen oder zieht Sie auf Dauer in eine Spirale der negativen Gedanken.

11. Respektieren Sie sich selbst!

Wenn Sie sich nicht selbst respektieren und negative Gefühle über sich selbst hegen und nähren, wie können andere in der Lage sein, Sie zu lieben? Niemand ist perfekt, so versuchen Sie den Frieden in sich zu finden und umgeben Sie sich mit Menschen, die Sie lieben und akzeptieren.

12. Meditieren

Meditation, oder ein meditativer Zustand, kann in vielen Dingen gefunden werden. Manche mögen es, die positive Energie durch das Wiederholen eines Mantras aufzusaugen. Andere wiederum können ihren inneren Frieden finden, indem sie das Flimmern einer Kerze oder das Schlagen der Wellen, die das an das Ufer brechen, beobachten.

Besonders zu Anbruch eines neuen Jahres ist bestimmt der eine oder andere Tipp hilfreich, wenn es darum geht, sich neuen und guten Vorsätzen zu widmen.

Viel Glück!

(…)

Quelle: http://www.epochtimes.de/gesundheit/vitale-gesundheit-im-neuen-jahr-12-einfache-tipps-zur-steigerung-positiver-energie-a2011995.html

Gruß an die Energievollen

TA KI

Inhalieren bei Erkältung


Winterzeit − Erkältungszeit. Kaum einer bleibt vom lästigen Schnupfen und Husten verschont. Gerade bei den ersten Anzeichen einer Erkältung können Inhalationen mit Kräutern oder ätherischen Ölen die Beschwerden ohne Nebenwirkungen lindern. Inhalieren kann jedoch nicht den Arzt ersetzen: Bei länger andauernden Beschwerden mit hohem Fieber und schlechtem Allgemeinzustand muss er entscheiden, ob spezielle Medikamente gegeben werden müssen.

Husten und Niesen sind wichtig

Eine Erkältung, das sagt jedenfalls der Volksmund, dauert sieben Tage, mit Medikamenten eine Woche. Die Erkältung, auch grippaler Infekt genannt, tritt meist mit Schnupfen, Husten, Heiserkeit auf, manchmal begleitet von leichtem Fieber und Gelenkschmerzen. In der feuchten und kalten Jahreszeit sind es vor allem die Viren, die sich blitzschnell vermehren − die Arztpraxen sind voll mit hustenden und niesenden Patienten.

Ausgelöst wird die Erkältung durch etwa 200 verschiedene Viren. Dabei sind Husten und eine „laufende“ Nase gesunde und vernünftige Abwehrreaktionen des Körpers, die nicht unterdrückt werden sollten. In der Nase z.B. besiedeln Viren die Schleimhäute, diese schwillt an und produziert mehr Flüssigkeit, die ausgeschieden wird. Beim Husten werden ebenfalls lästige Fremdkörper mitsamt dem Schleim „entsorgt“. Dieser so genannte produktive Husten darf auf keinen Fall gedämpft werden.

Welche Mittel helfen

Gegen einige Beschwerden bei grippalen Infekten und viele chronische Erkrankungen der Atemwege ist zum Glück so manches Kraut gewachsen. Im Wasserdampf lassen sich die flüchtigen Substanzen der Heilkräuter durch Mund und Nase gut einatmen. Sie beseitigen vor allem den Sekretstau in der Nase, in den Nebenhöhlen und in den Bronchien. Dabei ergänzen sich die Wirkung des Wasserdampfs und die Wirkung von zugesetzten Arzneistoffen oder Heilpflanzen.

Man verwendet entweder ein ätherisches Öl (Pfefferminzöl, Eukalyptusöl, Mentholkristalle), das dem heißen Wasser tropfenweise zugesetzt wird, oder man nimmt einige Löffel des getrockneten Krautes (z.B. Minzblätter, Thymiankraut) und übergießt es mit dem heißen Wasser. Säuglinge und Kleinstkinder reagieren häufig mit gefährlichen Atembeschwerden auf die Anwendung mentholhaltiger Inhalationsmittel. Für diese kleinen Patienten gibt es spezielle milde Zubereitungen ohne Menthol.

Zu den wichtigsten Mitteln, die bei Erkältungskrankheiten als Inhalat helfen, gehören:

  • Anis: bei Bronchitis, schleimlösend
  • Eukalyptus: bei allen Erkältungskrankheiten, löst den Schleim, fördert den Auswurf, keimtötend
  • Fenchel: bei Bronchitis und Husten, schleimlösend
  • Kamille: wirkt bei vielen Beschwerden entzündungshemmend, keimtötend
  • Pfefferminze: bei Erkältungen und Kopfschmerz, als Tee bei Magenbeschwerden
  • Salbei: bei Kehlkopfkatarrh und Mandelentzündung, keimtötend
  • Thymian: bei Bronchitis, Keuch- und Krampfhusten, löst den Schleim und desinfiziert.

Inhalieren, aber richtig

Bei der klassischen Methode gießt man heißes Wasser auf das Kraut oder tropft das ätherische Öl hinein. Nun beugt man den Kopf über das Gefäß und atmet abwechselnd durch Nase und Mund ein. Intensiver wirkt diese Methode, wenn Kopf und Schüssel mit einem Handtuch überdeckt werden. Die Nachteile: das Gefäß fällt um und das heiße Wasser kann schwere Verbrühungen anrichten. Deshalb soll man auch Kinder auf keinen Fall so inhalieren lassen. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass auch die Augen dem ätherischen Öl ausgesetzt sind. Dadurch können die Schleimhäute der Augen gereizt werden, insbesondere bei Eukalyptus- oder Pfefferminz-Inhalationen.

Verwendet man einen standfesten Dampfinhalator aus der Apotheke, können die Stoffe über Mund- und Nasenwege durch eine Mund-Nasen-Maske gezielt eingeatmet werden. Dabei gelangt so gut wie nichts von den wirksamen ätherischen Ölen in die Augen. Zur Inhalation von festen Arzneistoffen oder Salzen sind Dampfinhalatoren nicht geeignet. Hierzu braucht man einen elektrischen Inhalator, der die Salzlösung oder das Arzneimittel zur Inhalation fein vernebelt, so dass die Tröpfchen über ein Mundstück inhaliert werden können.

Quelle: http://www.gesundheit.de/krankheiten/fieber-grippe-erkaeltung/erkaeltung/inhalieren-erste-hilfe-bei-erkaeltungskrankheiten

Gruß an die Gesunden

TA KI

10 Pflanzen, die deinem Körper erstaunlich gut tun.


Die Kraft der Natur weiß in der heutigen Zeit kaum noch jemand zu nutzen. Durch die Pharmaindustrie haben wir verlernt, Pflanzen und Kräuter gegen Krankheiten einzusetzen, dabei ist das Wissen über die Eigenschaften dieser natürlichen Heilmittel überaus wertvoll. Hier haben wir dir 10 Kräuter und Pflanzen zusammengestellt. Du wirst erstaunt sein, wie vielseitig und wirkungsvoll ihre Eigenschaften sind!

Knoblauch

Wikipedia/Knoblauch – Donovan Govan

Der Knoblauch hat sich seit Jahrzehnten gegen Bluthochdruck und Herzerkrankungen bewährt. Zusätzlich ist die Knolle bekannt für ihre bakterienhemmende Wirkung. Es wird sogar vermutet, dass Knoblauch dabei hilft, bestimmte Arten von Krebs zu verhindern.

Weißdorn

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Dieses Kraut senkt den Blutdruck und weitet die Arterien, womit sich die Herzfrequenz beruhigen lässt. Jedoch muss das Kraut über mehrere Monate eingenommen werden, um eine Besserung vollbringen zu können.

Rosskastanie

Wikipedia/Rosskastanie – Solipsist

Dieses uralte Heilmittel ist in Europa ein beliebtes Mittel bei Venenproblemen. Die Rosskastanie reduziert Schwellungen in den Venen und Kapillaren und hilft gegen Krampfadern und Hämorrhoiden. Sie schützt vor Thrombosen und Herzerkrankungen. Man kann sie als Tinktur einnehmen oder als Salbe anwenden. Mehr dazu gibt es hier.

Zimt

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Das bekannte Gewürz hat die Eigenschaft das Kreislaufsystem zu stärken und einen hohen Blutzuckerspiegel zu senken.

Löwenzahn

Wikipedia/Gemeiner Löwenzahn – Furu Maru

Der Löwenzahn hat eine faszinierende Besonderheit: Er ist in der Lage das Blut im Körper zu reduzieren, was zu einer Senkung von Bluthochdruck führt. Daher sollte Löwenzahn allerdings nicht bei Anämie (Blutarmut) verzehrt werden.

Cayenne

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Dieses bekannte Kraut hat sich bereits in der Medizin etabliert. Es wird verwendet um Blutungen bei Unfallopfern schnell zu stillen. Cayenne macht die Blutgefäße elastischer und trägt dazu bei, den Blutdruck normalisieren.

Sonnenhut (Echinacea)

Wikipedia/Sonnenhüte – Plenuska

Sonnenhut, vielen eher bekannt als Echinacea, ist ein geläufiges Mittel gegen Infektionen. Das Kraut stärkt das Immunsystem und hat eine antibakterielle Wirkung. Mittlerweile findet man es häufig in Arzneimitteln gegen Grippe.

Holunder

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Die Beeren des Holunders haben eine harntreibende Wirkung. Seit dem 18. Jahrhundert wird Holunder auch als fiebersenkendes Mittel eingesetzt. Auch gegen Atemwegsinfekte ist er ein hilfreiches Mittel.

Seetang

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Aufgrund des starken Konsums dieser Pflanze im asiatischen Raum ist der Seetang das populärste Kraut der Welt. Auch in Europa erfreut es sich immer größerer Beliebtheit. Seetang enthält sehr viel Jod, welches unserer Schilddrüse zugute kommt. Außerdem ist Jod besonders bei Heranwachsenden für das Wachstum wichtig.

Brennnessel

brennessel

Die Brennnessel fördert die Blutbildung des Körpers, daher wird sie gerne bei Anämie (Blutarmut) verwendet. Aber auch gegen Arthritis und Heuschnupfen kann sie Linderung verschaffen.

Mutter Natur hat im Laufe ihrer Geschichte viele hilfreiche Mittel gegen diverse Gebrechen für uns bereitgestellt. Es liegt an uns, diese Hilfsmittel nicht in Vergessenheit geraten zu lassen!

Gefunden bei: http://www.gutfuerdich.co/medizin-der-natur/

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Ein Entgiftungsbad machen


Den Körper durch Bäder zu entgiften ist ein altes Heilmittel, das jeder ganz bequem zuhause durchführen kann. Unter den Anhängern von verschiedenen Entgiftungsmethoden wird die Haut als die dritte Niere angesehen, die Giftstoffe durch Schwitzen ausscheidet. Ein Entgiftungsbad ist dazu gedacht, deinem Körper dabei zu helfen, die Giftstoffe auszuscheiden und Mineralien und Nährstoffe, die sich im Wasser befinden, aufzunehmen. Vor allem aber wirst du dich dadurch erfrischt und zu neuem Leben erweckt fühlen.

Vorgehensweise

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1

Bereite dein Bad an einem Tag vor, an dem du mindestens 40 Minuten Zeit hast. Man sagt, dass die ersten 20 Minuten dazu dienen, dass dein Körper die Giftstoffe ausscheidet, während die zweiten 20 Minuten dafür da sind, die Mineralien aus dem Wasser aufzunehmen.

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2

Fülle deine Wanne mit Wasser in einer für dich angenehmen Temperatur. Wenn möglich, dann verwende einen Chlorfilter.

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3

Füge Bittersalze (wie Magnesiumsulfat) hinzu. In Bittersalzen zu baden hilft dem Körper, seinen Magnesiumgehalt wieder aufzufüllen und bekämpft dabei hohen Blutdruck.[1] Das Sulfat spült Giftstoffe aus und unterstützt Eiweißketten im Gehirngewebe und den Gelenken.[2] Bittersalz ist sehr billig. Es kann in mittelmäßig großen Packungen oder Kartons in Discountern mit einem Gartencenter oder in der Apotheke erworben werden. Sehr große Mengen können in Gartencentern bestellt werden.

  • Gib für Kinder unter 30kg ½ Tasse in das Badewasser.
  • Gib für Kinder zwischen 30 und 45kg eine Tasse in das Badewasser.
  • Gib für Personen ab 45kg zwei oder mehr Tassen in das Badewasser.

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4

Füge 1 bis 2 Tassen (oder mehr) Kaiser Natron hinzu. Kaiser Natron ist für seine reinigenden Eigenschaften bekannt und kann sogar pilzhemmend wirken. [3]Zudem macht es die Haut sehr weich. Größere Packungen können im Handel beim Swimming-Pool Zubehör erstanden werden (Kalziumbicarbonat), die Packungen aus dem Supermarkt werden aber sicherlich ausreichen.

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5

Füge gemahlenen Ingwer oder frischen Ingwertee hinzu. Dieser Schritt ist optional, Ingwer kann deinen Körper aber erhitzen und ihm so helfen, Giftstoffe auszuschwitzen. Durch diese erhitzende Wirkung kann er aber auch deine Haut für einige Minuten etwas erröten lassen, sei also vorsichtig mit der zugegebenen Menge. Abhängig von der Wannengröße und deiner Empfindlichkeit kannst du zwischen 1 Teelöffel und 1/3 Tasse zugeben.

  • Die meisten Leute schwitzen durch die Zugabe von Ingwer stark und wenn du dich sofort nach dem Bad mit einer Decke umhüllst, kannst du die Entgiftung durch das Schwitzen noch für einige Stunden weiterführen. Dies ist vor allen Dingen hilfreich, wenn du deinen Körper von Leiden wie einer Erkältung oder der Grippe befreien möchtest.

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6

Füge ätherische Öle hinzu. Auch diese sind optional, aber viele Leute lieben den Geruch dieser Öle und bei vielen zeigen die Öle bestimmte therapeutische Eigenschaften, die man nutzen kann. Es gibt viele Öle, die das Bad zu einer noch angenehmeren und entspannenderen Erfahrung machen werden (wie Lavendel und Ylang Ylang), andere unterstützen den Entgiftungsprozess (wie Teebaumöl oder Eukalyptus). Für eine normal große Wanne genügen schon ungefähr 20 Tropfen.

  • Wenn du möchtest, dann kannst du auch frische Kräuter hinzufügen. Gib Minzblätter (erwärmend), Lavendelblüten (beruhigend), Kamille (beruhigend) oder was auch immer zu deiner Stimmung passt, hinzu.

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7

Vermenge all die Zutaten in der Wanne und bade dann darin. Nochmals, 40 Minuten werden empfohlen (je länger, desto besser), aber mindestens sollten es 20 Minuten sein. Du solltest dabei innerhalb der ersten Minuten anfangen zu schwitzen.

  • Wenn es dir zu heiß wird, dann fülle kaltes Wasser in die Wanne, bis du wieder abkühlst.

8

Steige langsam und vorsichtig aus der Wanne. Dein Körper hat hart gearbeitet und es könnte zu Schwindel oder Schwäche- und Erschöpfungsgefühlen kommen. Zudem macht das Salz deine Wanne rutschig, sei also achtsam.

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9

Trink viel Wasser. Immer, wenn dein Körper entgiftet (z.B. nach solch einer Art von Bad, einer Massage oder dem Besuch bei einem Chiropraktiker), musst du Giftstoffe ausspülen. Tust du dies nicht, wirst du dich danach krank fühlen.

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10

Vielleicht möchtest du deine Haut nach dem Bad mit einem Luffa Handschuh oder einer Bürste mit Naturborsten abreiben. Dies kann das Lymphsystem stimulieren, was beim Freisetzen von Giftstoffen helfen kann.[4] Mache lange, sanfte Bürstenstriche immer in Richtung des Herzens.

Tipps

  • Ein Bad mit Bittersalz und Kaiser Natron ist an sich schon entgiftend, andere Zutaten können aber für weitere Effekte noch hinzugefügt werden.
  • Esse nicht direkt vor oder nach dem Bad.
  • Vor und während des Bades Wasser zu trinken ist hingegen eine gute Idee, vor allem, wenn du dich überhitzt durch das Badewasser fühlst.
  • Die trockene Haut vor dem Bad mit einer Bürste zu behandeln, ist eine weitere Wohltat.
  • Entspanne dich für den Rest des Tages und erlaube es deinem Körper, weiter zu entgiften und sich selbst zu heilen.
  • Lege dein Handtuch bereit, so dass du es nach dem Bad sofort umwickeln kannst, um weiter zu entgiften.
  • Wenn du möchtest, dann kannst du das Bittersalz abduschen, dies ist aber nicht notwendig.
  • Einige Leute verwenden auch weitere Zusätze wie Grapefruit Kern Öl, Rosmarin oder Thymian.

Warnungen

  • Vermeide es, Wasserstoffperoxid in das Badewasser zu geben. Als ein oxidierendes Mittel kann es ätzende Effekte auf der Haut zeigen.[5]
  • Nimm kein heißes oder Entgiftungsbad, wenn du schwanger bist oder an Herz-, Nieren- oder anderen Leiden erkrankt bist.
  • Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und ersetzt keine Diagnose, Behandlung, Kur oder Ratschläge deines Artes. Konsultiere bei gesundheitlichen Problemen deinen Arzt.
  • Sei dir wie bei jeder Anwendung von ätherischen Ölen ihrer Eigenschaften und Kontraindikationen in deiner speziellen Situation bewusst, da sie ansonsten schaden könnten.

*Bevor du Kräuter hinzufügst, die nicht im Artikel genannt wurden, informiere dich bitte über ihre Effekte. Manche Kräuter KÖNNEN giftig sein.

Dinge, die du brauchen wirst

  • Bittersalz (Magnesiumsulfat)
  • Kaiser Natron (Sodiumbicarbonat)
  • ein großes Glas kaltes Wasser
  • ein Handtuch
  • Körperbürste (optional)
  • Ingwer, ätherische Öle, Kräuter (optional)

Quellen

  1. http://epsomsaltcouncil.org/news/articles/doctors_tips_on_magnesium_deficiencies.php EpsomSaltCouncil.org
  2. http://epsomsaltcouncil.org/health/
  3. NCBI.NLM.NIH.gov: Evaluation of antifungal activity of carbonate and bicarbonate salts alone or in combination with biocontrol agents in control of citrus green mold, http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18396809
  4. http://www.lymphatichealth.com/skin-brushing/
  5. Hydrogen peroxide disrupts scarless fetal wound repair, http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1067-1927.2005.00072.x/abstract;jsessionid=A40C415B13358668B39864AA45C05E55.d03t04

Quelle: http://www.erhoehtesbewusstsein.de/ein-entgiftungsbad-machen/

Gruß an die Badenden

TA KI

Mit „Vulkanasche“ und Kräutern zu mehr Tiergesundheit


„MOMO-Aktiv“ heißen die Präparate der österreichischen Tierärztin Nicole Herout. Die sedimentierte Vulkanasche Montmorillonit entgiftet, und heimische sowie indische Kräuter stärken das Tier. Die Ergebnisse – auch im Zusammenhang mit der Homöopathie – sind beachtlich.

Antibiotika-Resistenz beim Menschen ist zum Schreckwort geworden. Wir sind uns häufig nicht bewusst, dass die Tiermedizin das Ihre dazu beiträgt. Täglich werden Unmengen pharmazeutischer Medikamen­­te an Nutz- und Haustiere verabreicht, deren Rückstände Fleisch, Milch, Wasser, Boden und letztlich auch uns selbst belasten können. Ganz abgesehen davon, dass man den Tieren längst nicht immer helfen kann. Die hier vorgestellten natürlichen Präparate bieten in vielen Fällen eine er­­folgreiche Therapiebegleitung ohne Ne­­benwirkungen und sind für die Nutztierhaltung ebenso geeignet wie für die vierbeinigen Lieblinge in unserem Haushalt. Hierzu ein eindrückliches Fallbeispiel:

Dank MOMO-Produkten überlebt: Boxerhund Gismo todkrank und zum Gerippe abgemagert (links) und wenige Monate nach Behandlungsbeginn wieder gesund und munter (rechts).

Dank MOMO-Produkten überlebt: Boxerhund Gismo todkrank und zum Gerippe abgemagert (links) und wenige Monate nach Behandlungsbeginn wieder gesund und munter (rechts).

Ein „Hundeleben“ führt Gismo, ein gestromter Boxer, bald nach seiner Geburt im Sommer 2014: Wie seine Brüder plagt ihn schon beim Züchter Husten, eitriger Nasenausfluss und eine Ohrenentzündung. Als Behandlung verabreicht man ihm unter anderem Antibiotika, welche die für das Immunsystem so wichtige Darmflora schädigen. Die neuen Besitzer nehmen sich zwar liebevoll des kleinen Rüden an und füttern ihn wie vom Züchter empfohlen mit Trockenfutter. Doch Gismo ist andauernd krank und erhält dagegen immer wieder Antibiotika. Mit sechs Monaten kommt noch ein hartnäckiger Durchfall dazu; man bekämpft ihn mit Antibiotika. Zwei Mo­­nate später findet man in einer Kotuntersuchung Durchfall-Erreger namens Giardien und behandelt den Junghund mit – richtig! – Antibiotika. Nun sind die Parasiten zwar nicht mehr nachweisbar, doch der Durchfall wird schlimmer und ist öfter mit Blut überzogen. Der Hund beginnt stark abzunehmen und verliert über zehn Kilo Körpergewicht. Die behandelnde Tierärztin diagnostiziert eine chronische degenerative Darmentzündung. Das verordnete Diät-Trockenfutter und die medikamentöse Therapie bringen keine Stabilisierung. Der Gesundheitszustand von Gismo verschlechtert sich nochmals zusehends: Er leidet an Durchfall, der immer wieder auch Blut enthält. Der Hund ist sehr schwach und will sich kaum noch bewegen. Aus der Nase und den Ohren kommt Sekret. Als er bald darauf sein Futter nicht mehr anrührt, bekommen es die Besitzer mit der Angst zu tun. Auch eine versuchte Futterumstellung ändert am Gesundheitszustand nur wenig. Am 23. Juli 2015, im Alter von rund einem Jahr, scheint das Tier dem Tod geweiht. An diesem Tag wird der Hund zum ersten Mal der Waldviertler Tierärztin Dr. Nicole Herout vorgestellt. Er wiegt nur noch 19 Kilogramm, ist hochgradig abgemagert, matt, kraftlos und muss sich nach einer Runde um den Behandlungstisch erschöpft niederlegen (siehe Bild).

Herout ordiniert bereits über 30 Jahre als Tierärztin. Seit 1997 ist sie Fachtierärztin für Homöopathie und seit über zehn Jahren beschäftigt sie sich darüber hinaus mit heimischen sowie indischen Kräutern. Sie behandelt von ihrer Praxis in Lichtenberg in Niederösterreich aus fast alle Arten von Nutz- und Kleintieren sowie auch Pferde.

Die Tierärztin untersucht Gismo gründlich und stellt zum einen die Fütterung um: auf Reinfleisch-Dosen vom Pferd plus Kartoffelflocken plus reichlich pürierte Karotten, verteilt auf vier Portionen pro Tag. Zum anderen verschreibt sie die von ihr entwickelten Mittel:

„MOMO-AKTIV PET BALANCE“. Es enthält neben einem großen Anteil an hochwertigem Montmorillonit und Zeolith eine Mischung aus europäischen und ayurvedischen Kräutern, die alle entzündungshemmend sowie immunitätssteigernd sind.

„MOMO-AKTIV PET DIGEST“. Dies dient dazu, um den hochgradig blutigen Durchfall zu stoppen. Hier sind vor allem stark adstringierende (zusammenziehende), die Darmperistaltik beruhigende und blähungsreduzierende Pflanzen enthalten.

Dem Tod gerade noch von der Schippe gesprungen

Gismo frisst dieses Futter mit den natürlichen Futterzusätzen von Anfang an mit gutem Appetit. Schnell ist sein Kot ohne Blut und auch wieder so fest, wie er sein soll. Zusätzlich behandelt Herout das Tier mit klassischer Homöopathie. Nach dem Wochenende ist sichtbar, dass es mit Gismo aufwärts geht: Er frisst mit extremem Heißhunger, hat einen gut geformten Kot und will immer wieder spielen. Er kann schon zwanzig Minuten spazieren gehen, ist danach aber so erschöpft, dass er stark zittert. An den Innenschenkeln treten jetzt einige rote kreisrunde Stellen auf, die Herout für das Aufflammen einer Pilzinfektion hält. Aufgrund ihrer Erfahrung als Homöopathin deutet sie dies als gutes Zeichen und unterstützt den Heilungsverlauf mit ein bis zwei Waschungen mit einer Neemöl-Waschlotion.

Bio-Garten und Permakultur – Die Unterschiede


gefunden bei permaculturevisions. com, übersetzt von Antares

Es beginnt die Gartensaison  für Selbstversorger, Balkongärtner und alle, die es noch werden möchten :-)

weitere Informationen über die Waldgärten, die gesunde Bio-Lebensmittel für alle bringen können – sozusagen “kostenlos”
und Wie ihr eure eigene vertikale Low-Tech-Farm baut

 

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Der Permakultur-Garten ist viel mehr als ein uns bekannter Bio-Garten. Dessen intelligentes Design nutzt kostenlose, nachhaltige Energien und Ressourcen. Er ist energetisch vernünftig und dabei behilflich, die Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren. Ein gutes Design hat dabei ein grosses Potenzial. Es kann die Nachbarn verbinden. Der grösste Permakultur-Ort in der Welt, das Chikukwa Projekt, hat der ganzen Gemeinde geholfen.

Der Permakultur-Garten ist auch Teil eines allumfassenden Lebensstils der Fürsorge für die Umwelt. Ihr könnt es hier sehen:

Fokussierung auf den Nährstoff- und Wasserkreislauf durch Nutzung von Abfall und die Verringerung der Abhängigkeit vom Materialeinsatz

Schaffung von gesünderen Böden und mehr Vielfalt bei den Produkten

Die Verantwortlichkeit für die Abfälle. Es ist wirklich ein Ziel, Abfall zu beseitigen. Das heisst, weder überschüssigen Stickstoff noch Unkrautsamen freizulassen.

Die umfassende Vielfalt lässt die Nutzer engagiert und begeistert über ihre wachsende Nahrung gärtnern.

Nachahmung der Natur durch Schonung von Boden, Wasser und genetischem Kapital. Es erfolgt eine intensive Raumnutzung. Pflanzen dürfen Samen ansetzen und werden miteinander gepflanzt, um zusammen für die Schädlingsbekämpfung zu sorgen. Es ist unwahrscheinlich, dass ihr hier die Nahrungspflanzen in Reihen seht. Die Permakultur-Anlage wird eher wie ein Lebensmittel-Wald mit einigen Lichtungen voller Kräuter und Stauden aussehen.

Optimierung der natürlichen Energien, beispielsweise Wind, Staub, Laub, Vogelkot.

Nährstoffreiche Speisen und Lebensraum für Menschen, sowie einheimische Tieren und Vögeln.

Die Abhängigkeit von Beobachtung. Das Permakultur-Design ist eine uneinheitliche Technologie. Bill Mollison (Mitbegründer der Permakultur-Bewegung) sagte, dass die Permakultur anpassungsfähig ist, wie auch das Fahrrad, und ein riesiges Potenzial hat, jedoch nur so gut ist, wie der Nutzer selbst sie anwendet.

Minimales Risiko. Wenn wir bei der Permakultur versagen, übernimmt es einfach die Natur. Der Boden wird auch weiterhin heilen, die Wälder wachsen und jemand anderes kann den Schritt tun, unsere Bestrebungen wieder aufzunehmen.

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Was ist der Unterschied zwischen Bio-Landwirtschaft und Permakultur?

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Biologisch:

– Grössere Erträge pro Produkt, aber weniger Produkte
– Die Produkte reifen gleichzeitig
– Schädlinge werden eng kontrolliert
– Arbeit zumeist durch den Menschen

Permakultur:

– Grössere Produktvielfalt einschlisslich: Nahrungsmittel, Brennstoffe, Erholung und Lebensraum
– Die Nutzung des Gartens, um das Haus zu „umsorgen“: um Wind abzuhalten, Schatten zu spenden, Luft zu filtern
– Wasserauffangmöglichkeiten wirken sich auf die Form des Gartens aus
– Regional herstammende Stoffe werden wiederverwendet
– Integriertes Schädlingsmanagement
– Die Ernte wird mit den dort lebenden Tieren geteilt

Die Permakultur nutzt die Bio-Gärtnerei und bäuerliche Anbaumethoden, geht aber darüber hinaus. Sie integriert den Garten und das Haus, um einen Lebensstil zu schaffen, der die gesamten Auswirkungen auf die Umwelt vermindert.

Es gibt einen signifikanten Unterschied zwischen den geschlossenen und den offenen Lebensmittel-Produktions-Systemen. In einem wirklich geschlossenen System (eins im Vakuum oder im Raum) geht die Energie nicht verloren – sie wird einfach von einem Wesen oder Element zum anderen übertragen. In einem Permakultur-System – welches niemals vollständig geschlossen sein kann – wird die Energie idealerweise durch ein Element effektiv genutzt und dann zum Nutzen des nächsten weitergeleitet, bevor es die Anlage verlässt.

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Biologisches Gärtnern/ Landwirtschaft fördert die Verwendung von natürlichen Düngemitteln, nutzt den natürlichen Kohlenstoffkreislauf, so dass die Abfälle der einen Pflanze dann Lebensmittel (Dünger) von anderen werden. Doch in der Biologischen Landwirtschaft gehen, wie bei jeglicher Landwirtschaft, Mineralien verloren, sobald die Produkte vom Garten/Hof aus auf den Markt gebracht werden.

Die ideale Permakultur- ‘Farm’ bringt die Produktion der Lebensmittel näher an die Verbraucher und die Abfälle der Verbraucher wieder in den Kreislauf zurück. Sie reduziert auch die Energie, die für den Transport der Lebensmittel verschwendet wird, indem die Lebensmittel produziert werden, wo die Menschen sind. In der Permakultur tragen die Menschen in ihrem täglichen Leben zur Produktion ihrer Lebensmittel und anderer Bedürfnissemit bei.

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Tee muss nicht die Welt kosten

 

Wann ist Permakultur nicht Biologisch?

Es wird Zeiten geben, wenn ein Permakultur-System nicht streng biologisch ist:flexible

Wenn wir lokale Ressourcen anstatt importierter, zertifizierter Bio-Ressourcen verwenden,

wenn wir die Vielfalt erhöhen möchten, indem wir ungewöhnliche Pflanzen / Samen aus einem Nicht-Bio-Pflanzenlieferanten mitbringen

Permakultur ist in der Lage, insgesamt das Angebot zu verbessern und es in ein Biologisches umzuwandeln. Zum Beispiel: Wenn wir Lebensmittel-Pflanzen entlang eines verschmutzten Flusses oder an Strassenrändern wachsen lassen, um die Giftstoffe herauszufiltern und sie dadurch auf ein sichereres Level nach unten reduzieren. Wir wissen sicher, dass wir diese Pflanzen nicht essen werden können, doch sind wir so in der Lage, sie als unsere ‘Katastrophen’-Absicherung zu nutzen.

Im Wesentlichen versucht die Permakultur, den Energiekreislauf zu schliessen und zu optimieren, was uns tatsächlich zur Verfügung steht.

Die Förderung einer Kultur zum Gemeinschafts-Recyclingcompost-girl

Hier geht es normalerweise nicht um die beabsichtigte Verwendung von Pestiziden, aber oft um die Verwendung eines Nebenprodukts, welches ansonsten verschwendet würde. Wir könnten alte Schuhe als Töpfe für Pflanzen verwenden, einen alte LKW-Reifen als Kanten, um einen Teich zu befestigen. Manchmal sind die Entscheidungen schwierig und wir müssen eine schnelle Kosten / Nutzen-Analyse machen. Zum Beispiel wird auf unserer Silk-Farm Recycling-Öl verwendet, um Feuer-Anzünder zu machen und die Öldosen (für unsere einfachen Wurm-Farm Türme*) bilden ein nicht-zertifiziertes Bio-Restaurant, welches manchmal Blätter und Früchte aus dem eigenen Garten verwendet. Dieser „Handel” stimuliert unsere lokalen Beziehung und fördert eine Kultur von Einfallsreichtum.

Die Permakultur kann aktiv Ressourcen konvertieren

WormPowerTinTowersFeb2014-1024x633Wir müssten den Vorteil der Nutzung eines kostenlosen regionalen Abfalls (wie Pferdemist) gegen die Unterstützung eines guten Bio-Lieferanten abwiegen, der sich in einem anderen Landesteil befindet. Wenn wir alles gut durchdenken, kann das Permakultur-System als Reinigungssystem oder Weiter-Verarbeitungs-Agens wirken. Manchmal können wir verunreinigte Abfälle umwandeln, innerhalb dessen und in etwas, was realistisch erreichbar ist. Im Fall des Pferdemistes konnten wir den Besitzer zu seinen Anti-Entwurmungs-Medikamenten befragen und feststellen, ob sie durch Hochtemperatur-Kompostierung wieder abgebaut werden können, um dann zurückzumelden, ob es gut funktioniert hatte. Ein wirklich gutes Permakultur-Design wird darauf abzielen, ein besseres Ergebnis zu haben, als was an Eingangsmaterial vorhanden war. Bei der biologischen Gartenarbeit wird grundsätzlich nicht überprüft, welche Auswirkungen des Systems sich im weiteren Sinne natürlich reduzieren lassen.

Die Wurm-Kraft-Dosen-Türme

Robyn-Crosland-tin-towersUnsere Absolventin Robyn Crosland hat ein System entwickelt, welches sie ihre „Tin Towers” (=Dosen-Türme) nennt. Sie hat drei Altspeiseöl-Dosen ordentlich auf aufeinander gestapelt. Jede davon hat Löcher im Boden mit Ausnahme der unteren. Bei allen wurde die Oberseite herausgeschnitten. In der allerobersten wachsen gut genährte Kräuter und Einjährige. In der mittleren Dose befindet sich die Wurm-Farm. Ganz unten wird Dünger aus Unkraut gewonnen, am Boden hat man einen Wasserhahn. So hat man durch den Wasserhahn Zugriff auf den Dünger, der dann wieder m oberen Garten verwendet werden kann.

Robyn Crosland machte die Tin-Towers aus recycelten Restaurant-Speiseöl -Dosen. Durch diesen Kreislauf: Die oberen Dosen sitzen auf der Wurm-Farm, nach unten tropft die Dünger-Flüssigkeit, die wieder für den Kräutergarten verwendet wird, erhält man eine sehr gesunde Ernte von Basilikum für den Herbst! Die geschlossene Schleife löst das Problem der Nährstoffe. Die die Pflanzen aus der Wurmfarm entnehmen. Wir denken, es ist eine grossartige Idee. Hier könnt ihr unsere Zaun- Türme sehen.

Auf in die Natur… wie sind eure Erfahrungen und Vorschläge…

Quelle: http://transinformation.net/bio-garten-und-permakultur-die-unterschiede/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Drei kraftvolle, sehr alte Kräuter, die das Bewusstsein steigern und die Wahrnehmung erweitern


Von Justin Faerman bei Waking Times ; übersetzt von Pippa

Alles, was wir in unseren Körper hineingeben hat einen Effekt auf unser Bewusstsein und die Funktion unseres Geistes; angefangen bei der Luft, die wir atmen, über das Essen, das wir zu uns nehmen, die Flüssigkeiten, die wir trinken und alles, was dazwischen liegt. Alle gewöhnlichen Nahrungsmittel wie Früchte, Getreide und Gemüse haben gewaltigen Einfluss auf das Bewusstsein, die Energien des Körpers und des Geistes, obwohl nur Wenige empfindsam genug sind, es wahrzunehmen, denn dies erfordert eine tiefere Beziehung und Verbindung mit sich selbst.

Darüber hinaus gibt es eine besondere Gruppe von Kräutern und Nahrungsmitteln, die in ihrer Wirkung generell gewichtiger und stärker ausgeprägt sind und eine lang dokumentierte Chronik als kraftvolle Einflussnehmer auf Bewusstsein, Wahrnehmung und unseren körperlichen und mentalen Zustand haben. Diese Kräuter und Nahrungsmittel werden häufig als medizinisch eingestuft,  und wenn sie stark genug sind, werden sie gemäss der medizinischen Tradition des Ostens und Westens als bewusstseinserweiternd bezeichnet.

Obwohl manche der letzteren in ihrer Wirkung ziemlich aussergewöhnlich sein können, soll das nicht heissen, dass sie in irgendeiner Form besser als die sanfteren Pflanzen und Nahrungsmittel sind, sondern lediglich anders. Allgemein gesprochen wird etwas, das jeden Tag im Laufe des Lebens, oder über ein paar Monate oder Jahre konsumiert wird, eine beständigere Auswirkung auf Körper und Geist haben, als etwas, das man nur alle Jubeljahre einmal zu sich nimmt.

Cosmic-Consciousness

In diesem Artikel möchte ich ein paar der wirksamsten, meistverehrten Pflanzen aus aller Welt mit einer langen Historie als bewusstseinserweiternde und -erhöhende Substanzen beleuchten. Manche von ihnen sind für den täglichen Konsum geeignet und andere für ein paar Mal im Lauf des Lebens. So oder so ist eines sicher: deren Verwendung sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden und falls ihr, aus welchen Gründen auch immer, keine Wirkung feststellen solltet, dann liegt das nicht daran, dass die Pflanze wirkungslos ist, sondern daran, dass ihr noch nicht feinfühlig genug seid, die Wirkung zu bemerken. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich, als ich vor über zehn Jahren angefangen habe Erfahrungen mit Kräuterheilkunde zu sammeln, keine erkennbare Wirkung durch die allermeisten Kräuter feststellen konnte, die ich nahm – und das war jedoch keine Frage der Qualität der Pflanzen. Ich hatte nämlich immer das Talent, Pflanzen in ihrer reinsten und wirksamsten Form zu finden. Es lag vielmehr an meiner unterentwickelten Empfindsamkeit gegenüber den manchmal subtilen Wirkungen der Pflanzen und einer grundsätzlichen Trennung zwischen meinem Geist und meinem Körper. Während der zehn Jahre mit täglichen Übungen in Yoga, Meditation, Atmen und Nei Gong, sowie gelegentlichem Fasten und Entschlacken und der gesamten Veredelung meiner Ernährung und meines Körpers wurde ich jedoch aussergewöhnlich feinfühlig Kräutern und sogar allen Speisen und Getränken gegenüber. Dieselben Heilmittel, von denen ich vorher glaubte, dass sie wenig bis gar keine Wirkung hätten, sind jetzt wie Drogen für mich. Davon abgesehen werden die meisten Menschen eine Wirkung dieser Kräuter spüren, wenn sie aus wirksamer, qualitativ hochwertiger Quelle stammen. Wie immer gilt: sucht nach ökologisch angebauten, biodynamischen oder wildgewachsenen Kräutern, die idealerweise direkt in ihrem einheimischen Lebensraum oder in der Nähe davon gewachsen sind und bei niedrigen Temperaturen und nur minimal verarbeitet sind. Das gewährleistet höchste Wirkung.

1.  Gotu Kola

In der ayurvedischen Medizin wird Gotu Kola oft mit seinem üblichen Namen „Brahmi“ erwähnt (nicht zu verwechseln mit Bacopa, das ebenfalls diesen Namen trägt). Gotu Kola, was frei mit „gottgleich“ übersetzt wird, spielt auf die Ehrfurcht an, die die Yogis und Rishis des antiken Indien vor dieser Pflanze hatten.

Gotu Kola 1Sowohl in der chinesischen Medizin als auch in ayurvedischen Traditionen wird Gotu Kola als höchstes Shen (spirituell) und Sattva (wirklich erhöhend) angesehen und seit Tausenden von Jahren mit beträchtlicher Wirkkraft genutzt. In China wurde es mehr wegen seiner Fähigkeit verehrt, Leben zu verlängern und von Taoisten (Anhängern einer chinesischen Philosophie und Weltanschauung) in einer Kräutermischung als Schlüsselkomponente verwendet, um 250 Jahre alt und älter zu werden, wie in Niederschriften festgehalten wurde. In Indien war und wird es immer noch von Yogis, Mönchen und Meditierenden für seine psychische und bewusstseinserweiternde Wirkung verwendet.

Die Hindus betrachten es als kraftvolles Kraut, um das Kronen-Chakra zu öffnen und auszugleichen, was eines der vorrangigen Punkte ist, von dem angenommen wird, dass dadurch die Intuition in Geist und Körper gelangen kann. Neueste wissenschaftliche Forschungen bestätigen tatsächlich, dass sich manche der am meisten ausgeprägten Wirkungen der Kräuter im Gehirn selbst zeigen. Gotu Kola erhöht generell die Sauerstoffaufnahme, speziell des Gehirns und der Körperzellen, und bei Langzeitanwendern erhöht es sogar nachweislich die Intelligenz. Es hat sich auch gezeigt, dass Gotu Kola transhemisphärische (über beide Gehirnhälften hinaus) Kommunikation im Gehirn verbessert und harmonisiert, was der Grund sein wird, warum es traditionell von Meditierenden genutzt wird. Eine Synchronisation beider Gehirnhälften erzeugt messbare Veränderungen in den Gehirnwellenzuständen im Alpha-, Gamma- und Theta-Spektrum, die mit erweitertem Bewusstsein in Verbindung gebracht werden und die auch ohne Gotu Kola bei langjährig Meditierenden und Mönchen verzeichnet wurden. Die Pflanze wirkt gewissermassen als eine Art Abkürzung zu höheren Zuständen des Bewusstseins und der Wahrnehmung.

Gotu Kola 2Von Gotu Kola wird auch gesagt, dass es direkt auf die Zirbeldrüse einwirkt, teilweise durch die oben genannten Mechanismen und weil es die Blutgefässe erweitert. Beides verbessert den Transport von Blut und Sauerstoff zu Schlüsselbereichen und Drüsen innerhalb des Gehirns und des gesamten Körpers. Hormone selbst sind die „Moleküle des Bewusstseins“ und werden überwiegend von unserem Gehirn und unseren Drüsen synthetisiert und angepasst. Von daher fühlen wir uns lebendiger und unser Leben bekommt mehr Fülle, wenn sie ordnungsgemäss funktionieren, wobei Gotu Kola eine wichtige unterstützende Rolle spielt. Langfristig gesehen erneuert es buchstäblich Nervenbahnen in Körper und Geist und verjüngt das Gehirn von innen heraus. Da das Gehirn die wichtigste Schnittstelle zwischen Bewusstsein selbst und körperlicher Realität ist, verändert die Wirkkraft der Pflanze unser Wahrnehmungs- und Empfindungsvermögen erheblich.

Auf einer ausgeprägteren spirituellen Ebene haben Anwender von Gotu Kola seit Jahrtausenden berichtet, dass die Pflanze auch die intuitive Wahrnehmung steigert. Während dies mit wissenschaftlichen Geräten schwierig aufzuzeichnen ist, verleiht seine Beliebtheit unter Yogis und Rishis dieser Behauptung sicherlich einen anekdotischen Gehalt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ihr definitiv eine Erweiterung eurer intuitiven Einsicht wahrnehmen werdet, wenn Ihr feinfühlig seid.

2.  Reishi

Über Reishi wurde im Laufe der Jahre viel geschrieben, da dieser heilige medizinische Pilz aufgrund seiner starken immunregulierenden Wirkung in Medizinkreisen Anerkennung gefunden hat. Jedoch wurde weit weniger über seine bewusstseinserweiternden Eigenschaften geschrieben, und es ist wohl ebenso wichtig, dass man die passende Sorte auswählt, um ein maximales Ergebnis zu erzielen.

In der taoistischen Tradition wird Reishi als höchstes Shen, oder ein „den göttlichen Geist erhöhendes“ Stärkungsmittel angesehen. Während jedoch diese Eigenschaft bis zu einem gewissen Grad in fast allen Reishi-Produkten vorhanden ist, sind für wahrhaftig ausgeprägte Ergebnisse in dieser Richtung nur bestimmte Sorten und Beschaffungsverfahren geeignet, zu denen wir gleich kommen.

Reishi 1Chinesische und japanische Herrscher schätzten Reishi so sehr, dass sie oft grosse Gruppen mit enormem Aufwand in abgelegene Gebiete in die Wildnis schickten, um die wirksamsten und seltenen Sorten dieses heiligen Pilzes zu sammeln. Nach taoistischer Philosophie soll Reishi balancierend, wiederherstellend und fördernd für Jing-, Shen- und Qi-Energien im Körper sein, welche zusammen die drei grundlegenden Energien sind, die uns Leben spenden. Jing ist unsere tiefste Reserve an Lebenskraft, Qi ist die tägliche Energie, die uns versorgt und Shen ist unsere spirituelle Energie/Wahrnehmung oder Verbindung mit dem Unendlichen. Reishi erhöht unsere Vitalität und Lebenskraft auf tiefster Ebene, was der Grund ist, warum es seit Jahrtausenden als lebensverlängernd bis weit über hunderte Jahre hinaus beschrieben wird. Die moderne Erforschung der Pflanze machte viele bekannte lebensverlängernde Stoffe ausfindig.

Auf einer eher praktischen Ebene erweitert Reishi das Bewusstsein auf mancherlei interessante und ungewöhnliche Weise. Zum Beispiel hat es Einfluss darauf, das Nervensystem als Ganzes zu entspannen, mit besonderer Gewichtung auf das Herz. Je entspannter unser Nervensystem ist, desto empfänglicher und empfindsamer werden wir sowohl gegenüber intuitiven Erkenntnissen als auch subtilen Energien, die die Welt um uns herum durchdringen. Wenn Ihr schlagfertig seid, könntet Ihr sagen: „Ja, aber andere Kräuter beruhigen genauso. Also warum ist Reishi anders?“ Die Antwort liegt darin, wie Reishi arbeitet, um das Nervensystem zu beruhigen. Reishi ist eine die Klarheit steigernde adaptogene Substanz, was bedeutet, dass sie Körper und Geist durch das Wiederherstellen von Balance in den Körperorganen und im biodynamischen System beruhigt; nicht durch Sedierung, so wie die meisten beruhigenden Kräuter. Sedierung trübt genau genommen das Nervensystem, ein ähnlicher Effekt wie durch Alkohol. Gotu Kola und Reishi aber sensibilisieren tatsächlich das Nervensystem durch Beeinflussung und Beruhigung überaktiver Organe und des gestressten Biosystems.

Das ist, als entferne man das Rauschen eines Radiosignals, damit ein besserer Klang empfangen und gehört werden kann. Indem Reishi das Aufflammen, den Stress und die Spannung beseitigt und beginnt, die verschiedenen Organe und Körpersysteme zu harmonisieren, wird auch das Nervensystem gerüstet, um sein Maximum an Sensibilität und Funktion zu erreichen. Das erlaubt uns wahrzunehmen, was immer schon da war, was wir aber vorher durch unser abgestumpft Sein nicht erfahren/bemerken konnten.

Als ich begann, ein Shen-reiches Reishi Produkt zu nehmen, erlebte ich, dass sich meine Wahrnehmung der Zeit deutlich verlangsamte. Plötzlich war ich aufgrund meiner geistigen Fähigkeiten empfindsamer gegenüber der auftretenden Sinnesdaten, was mir erlaubte, Geräusche, Farben, Gefühle, meine Gedanken und die Zeiterfahrung an sich leichter wahrzunehmen. Das ist interessant angesichts der Tatsache, dass Reishi ein bekanntes Herz-Qi-Stärkungsmittel ist. Das bedeutet im Wesentlichen, dass es das Herz und seine energetisch-ätherischen Bestandteile heilt, balanciert und aktiviert und von dem die Forschung des Instituts für Herzmathematik gezeigt hat, dass es das hauptsächliche intuitive Zentrum in Körper ist.

Reishi 2Deren Nachforschungen haben demonstriert, dass ein starkes, gesundes und empfindsames Herz auf jeden Fall zu einem grossen Teil verantwortlich ist für unsere Fähigkeit, vorausahnende/intuitive Erkenntnisse und übersinnliche Informationen zu empfangen, die unsere Empfindung und Erfahrung der Realität verbessern können und es auch tun. Und das auf spürbare und messbare Weise, was helfen könnte, etwas zu erklären, was ich persönlich mit dieser Pflanze erfahren habe.

Diejenigen jedoch, die höchstwahrscheinlich starke, bewusstseinserweiternde Ergebnisse durch Reishi erzielen, sind die Menschen, die sich regelmässig mit energetischen Praktiken wie Qi Gong/Nei Gong, Atemübungen, energetisches Heilen/Medizin oder weiter entwickelte Arten von Kriya und tantrischem Yoga und Meditation beschäftigen. Das kommt daher, weil Reishi ein kraftvoller Verstärker von Qi-/Prana-Energien im Körper ist. Wird Reishi über einen längeren Zeitraum verwendet, dient es dazu, die Lebenskraft des Körpers anzukurbeln und zu verbessern. Dies ist nützlich für weiter fortgeschrittene Arten von Energiearbeit. Wenn ihr diese Art der Übungen nicht regelmässig macht, könnt ihr trotzdem die Wirkung von Reishi in diesem Bereich als eine tiefe Harmonie, Gefühl von Kraft und verfeinerte Balance innerhalb von Körper und Geist feststellen, und vielleicht ein Feingefühl für subtilere Energien in dir und in deiner Umgebung.

Reishi wird für die spürbarste Wirkung am besten täglich genommen und es ist sehr wichtig, hochgradige Shen-Sorten herauszusuchen, wenn ihr besonders an seinen bewusstseinserweiternden Eigenschaften interessiert seid. Es kann sein, dass diese etwas schwieriger zu finden und auch ein bisschen teurer sind, aber sie sind den Aufwand wert. Hochgradige Shen-Arten sind wildgewachsen oder in der Natur geerntet, also nicht unter kontrollierten Bedingungen gezogen und idealerweise aus ihrem natürlichen Lebensraum in den bergigen Gebieten Chinas. Alle wildwachsenden oder in der Natur geernteten Sorten haben einen höheren Grad an Shen, aber von den violetten und anderen exotisch gefärbten Arten wird angenommen, dass sie noch mehr davon enthalten, was ich aufgrund meiner Erfahrungswerte bestätigen kann. Vollständigere und tiefgehende Informationen über die Heileigenschaften und spirituellen bewusstseinserweiternden Wirkungen von Reishi, sowohl eine Liste von hochgradig Shen-haltigen Produkten findet Ihr in diesem Artikel: http://www.consciouslifestylemag.com/reishi-mushroom-of-spiritual-potency/

3. Iboga

Während ihr hochwertiges Reishi und Gotu Kola im örtlichen Naturkostladen finden könnt, werdet ihr auf der Suche nach Iboga eine etwas weitere Reise machen müssen; was aber eine gute Sache ist, da sie keine Pflanze ist, die man leichthin oder planlos nehmen sollte. Sie wird weitläufig als die am intensivsten wirkende Lehrerpflanze betrachtet (heisst: psychedelische Substanz), die der Menschheit bekannt ist. Mit einer vollen Dosis schickt sie euch fliegend in visionäre Zustände mit einer vollständigen Trennung von normalen Wachzeiten bis zu 7-8 Stunden oder länger. Die gesamte Erfahrung selbst dauert oft Tage (!) [und bei unsachgemässer, unvorsichtiger Anwendung können schwerwiegende Folgeerscheinungen auftreten; es ist sogar schon von Todesfällen berichtet worden]. Die Abbauprodukte von Iboga haben eine extrem lange Halbwertszeit, was bedeutet, dass es Monate dauern kann, bis sie den Körper vollständig verlassen haben. Während ihr nicht länger als ein paar Tage in einem veränderten Bewusstseinszustand sein werdet, arbeitet die Pflanze weiterhin auf tiefen Ebenen in Körper und Geist für viele weitere Monate.

Iboga ist eine seltene und schwer zu findende Pflanze, die in vielen eingeborenen Kulturen in Sub-Sahara Afrika sprichwörtlich ein Übergangsritus ist, sowohl im übertragenen Sinn als auch buchstäblich. Es gibt aber viele Heilzentren weltweit, die geführte Iboga-Zeremonien für Abenteuerlustige anbieten. Und ihr werdet eine Führung brauchen, wenn ihr euch entscheidet, an diese Pflanze heranzutreten, weil Iboga euch während des Höchststands der Erfahrung lahmlegt, da es buchstäblich euer Gehirn auf Null stellt und euer Bewusstsein auf tiefster Stufe neu vernetzt.

Iboga 1

Interessanterweise wurde die Pflanze aufgrund ihrer Aussicht, eine neu entstehende Behandlungsmethode bei Drogenabhängigkeit zu sein, aus wissenschaftlicher Sicht ziemlich genau untersucht, und die Ergebnisse deuten an, warum und wie sie so kraftvoll das Bewusstsein wandelt. So gut wie ohne Ausnahme beeinflusst und stellt eine gute Dosis Iboga jede Leitungsbahn und jedes System im Gehirn auf Null, was vielleicht am wichtigsten ist für unsere NMDA Rezeptoren [Anm. d. Ü: ionotrope, d.h. auf den Ionen- und Elektrolythaushalt wirkende Glutamat-Rezeptoren, die vor allem im Zentralnervensystem wie Hippocampus und Grosshirn vorkommen]. NMDA Rezeptorkanäle sind hauptsächlich Bereiche unseres Gehirns, die unsere Konditionierung und biophysiologische und psychologische Reaktion auf verschiedene Erfahrungen (und Substanzen) im Leben speichern und kontrollieren. Wissenschaftler sehen diese als einen grossen Teil des Mechanismus, der uns die Fähigkeit verleiht, darstellerische Verhaltensmuster und Auffassungen zu entwickeln, die uns ermöglichen, ein Erlebnis der Bewusstheit in physikalischer Form zu haben. Obwohl noch nicht vollständig erforscht, sind sie entscheidend für unsere Bewusstseinserfahrung – von daher zielen die meisten Betäubungsmittel auf diesen Bereich des Gehirns ab, da eine verringerte Aktivität hier hauptsächlich dafür sorgt, dass wir in unterschiedlichen Graden bewusstlos werden. Um es mit fachmännischen Begriffen auszudrücken, Iboga ist ein kraftvoller Gegenspieler der NMDA-Rezeptoren, was im Prinzip bedeutet, dass es diesen Bereich des Gehirns zurücksetzt und vernetzt und beständige neuronale Veränderungen in diesem und anderen entscheidenden Bereichen auslöst.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Iboga viele der vorangegangen Konditionierungen entfernte, die ich im Laufe des Lebens gesammelt hatte – es löschte buchstäblich viele der negativen, emotionalen Muster und das sprichwörtliche „Geschriebene auf der Tafel meines Gedächtnisses“ und liess mich mit einer blanken Schiefertafel zurück, mit der ich neue neuronale Bahnen und positive emotionale Konditionierung durch lebensbejahende Gewohnheiten und Handlungen wiederherstellen konnte. Das hat nicht nur meine Lebensqualität überaus verbessert, sondern es mir auch erlaubt, tiefere Schichten der Feinsinnigkeit in der Realität zu erleben, denen ich mir vorher nicht bewusst war.

Als Ergebnis seiner NMDA-Aktivität und vielen anderen neurokognitiven Wirkungen, sensitiviert Iboga auch massgeblich die Neurotransmitter-Rezeptoren und Bindungsstellen durch Körper und Geist hindurch und wirkt, indem es übergreifend die Balance wieder in Harmonie bringt. Und das, indem es pawlowsche emotionale Reaktionen durch bestimmte Anreize in unserem Umfeld dekonditioniert.

Iboga 2

Auf einem mehr spirituellen Level katapultiert euch Iboga, ähnlich wie DMT und Ayahuasca, in einen Zustand erweiterter Wahrnehmung, die schwer genau zu beschreiben ist. Es öffnet euer Bewusstsein und die Wahrnehmung in tieferen Schichten der wahren Natur der Realität, was auch immer das sein mag. Aus meiner Erfahrung gesprochen gab es ein Leben vor Iboga und ein Leben nach Iboga. Das Leben nach Iboga beinhaltet erheblich mehr Synchronizität, Gefühle von „wiedergeboren werden“, eine tiefergreifende Verbindung zu meiner eigenen spirituellen Natur und Herkunft, eine signifikante Steigerung intuitiver Erkenntnis und die Fähigkeit, emphatischer mit anderen und meinem Umfeld zu interagieren, eine spürbare Zunahme übersinnlicher und überpersönlicher Fähigkeit, und das Können, Energie in allen Formen viel detaillierter zu fühlen und zu erkennen.

Während diese vielleicht wie anekdotenhafte Beweise wirken mögen, und sie es bis zu einem bestimmten Grad auch sind, wird diese Pflanze seit Tausenden von Jahren schamanisch genutzt und diese Erfahrungen sind unglaublich verbreitet. Wie jede andere Lehrmeisterpflanze (Peyote, Ayahuasca, etc.) wirkt sie wie ein kraftvoller Verstärker von Bewusstsein und als Zugang zu Aspekten der Realität weit über unser tägliches Wahrnehmungsvermögen hinaus.

Obwohl es selten und mit grosser Ehrfurcht und Vorsicht genommen werden soll, bietet Iboga Erfahrungen, die so tief gehen, dass sie nicht anders können, als das Bewusstsein permanent zu verändern, wenn auch einfach nur durch das Erweitern unserer Realitätserfahrung auf tiefgreifende Weise. Unser Gehirn, Körper und Nervensystem sind biophysiologisch so programmiert, damit sie ungewöhnlich intensive oder bedeutungsvolle Ereignisse aufnehmen und integrieren. Iboga ist beides davon und sogar mehr als das, was bedeutet, dass die Erfahrung für immer bei euch bleibt. Deshalb sollte es nicht leichthin genommen werden, obwohl es relativ sicher ist, wenn man sich ihm mit den nötigen Vorsichtsmassnahmen nähert, und es kann in vielfältiger Weise ein grossartiger Beschleuniger unserer Bewusstseinsentwicklung sein. Vergesst jedoch nie, dass alles, was ihr auf eurer Reise zu höheren Graden des Bewusstseins braucht, bereits in euch ist und diese Kräuter und Pflanzen lediglich Werkzeuge sind, um Zugang zu dem zu bekommen, was ihr bereits besitzt; sie sind nicht die Mittel, durch die ihr eure Erleuchtung erreicht.

 

Über den Autor

Justin Faerman ist ein visionärer Change Agent (Experte für die konstruktive Herbeiführung von Klärungen und Neuerungen), der sich der Entwicklung von globalem Bewusstsein und der Verbreitung von aufgeklärten Ideen verschrieben hat, sowohl auf individueller als auch gesellschaftlicher Ebene. Er ist auch der Mitbegründer des Conscious Lifestyle Magazine und leitet weltweit Workshops, Besinnungstage und Programme, um Einzelnen zu helfen, die Kunst des Lebens in Mühelosigkeit und im Fluss zu führen. Unter artofflowcoaching.com könnt ihr mit ihm in Kontakt treten.

Quelle: http://transinformation.net/drei-kraftvolle-sehr-alte-kraeuter-die-das-bewusstsein-steigern-und-die-wahrnehmung-erweitern/

Gruß an die Heilenden

TA KI

Nasennebenhöhlen-Entzündung- Sinusitis


Viele Menschen neigen dazu, im Anschluss an einen gewöhnlichen Schnupfen eine Nebenhöhlenentzündung zu bekommen. Anders als der Schnupfen, kann so eine Nebenhöhlenentzündung eine bedrohliche Erkrankung werden.

Bei den Nasennebenhöhlen-Entzündungen unterscheidet man zwischen der akuten und der chronischen Form, die jedoch oft ineinander übergehen.

Die Nebenhöhlen sind Hohlräume im Knochen des Gesichtes, die mit Schleimhäuten ausgekleidet sind. Diese Schleimhäute sorgen mit ihren Absonderungen normalerweise dafür, dass sich die Nebenhöhlen in einem gesunden Zustand befinden.

Wenn der Abfluss der Sekrete der Nebenhöhlen jedoch gestört ist, oder die Belüftung zu schwach ist, können sich in den Nebenhöhlen Bakterien ansiedeln und die dortigen Schleimhäute entzünden.

Die Folge ist eine verstopfte Nase und Schmerzen im Gesicht oder Kopfschmerzen.



Steckbrief

Andere Bezeichnungen:

Je nach Ort der Entzündung:
Stirnhöhlen-Entzündung,
Kiefernhöhlen-Entzündung,

wissenschaftlicher Name:

Sinusitis


Symptome:

  • Verstopfte Nase
  • Atemprobleme
  • Schmerzen im Gesicht, vor allem beim Klopfen auf Gesichtsknochen
  • Schmerzen beim Vorbeugen
  • Kopfschmerzen
  • Gelbgrüner Nasenausfluss
  • Geruchsprobleme
  • Abgeschlagenheit
  • Fieber

Ursachen:

Nebenhöhlen-Entzündungen werden begünstigt, wenn der Abfluss der Hohlräume im Gesichtsbereich gestört ist.

Akuter Auslöser ist meist eine Schwellung der Nasenschleimhäute durch Erkältungs-Schnupfen oder Allergien.

Die Voraussetzungen für eine Neigung zu Nebenhöhlenentzündungen sind jedoch

  • Verengung der Ausgänge der Nebenhöhlen
  • Verkrümmung der Nasenscheidewand
  • Polypen (Rachenmandeln)
  • In seltenen Fällen: Entzündungen von Zahnwurzeln

Erreger

Die Krankheitserreger von Nebenhöhlen-Entzündungen sind im allgemeinen Bakterien.

Besonders häufig treten folgende Bakterien auf:

  • Streptokokken
  • Pneumokokken
  • Hämophilus influenzae

Verlauf:

Akute Nebenhöhlenentzündung

Meist hat man zuerst einen normalen Schnupfen oder einen allergisch bedingten Schnupfen, z.B. Heuschnupfen.

Durch diesen Schnupfen schwellen die Schleimhäute der Nase an und verengen die Abflüsse der Nebenhöhlen.

Der Schleim, der in den Nebenhöhlen gebildet wird, kann nicht mehr abfliessen und verstopft die Belüftung der Nebenhöhlen zusätzlich. Die Nebenhöhlen werden also nicht mehr so gut belüftet.

In dieser Umgebung können sich Bakterien besonders gut entfalten. Sie vermehren sich dann so stark, dass es zur Entzündung kommt.

Die Nasenatmung fällt schwerer, das Gesicht fängt an zu schmerzen, vor allem beim Vorwärtsbeugen oder Springen.

Häufig, aber nicht immer, fühlt man sich schlapp und es kann auch zu Fieber kommen.

Das Nasensekret wird gelblich, eitrig oder sogar grünlich.

Bei starken Beschwerden oder wenn hohes Fieber auftritt, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Nach drei Tagen sollten die Beschwerden nachlassen. Ist dies nicht der Fall, sollte man zum Arzt gehen.

Chronische Nebenhöhlenentzündung

Wenn eine akute Nebenhöhlenentzüdnung nicht vollständig ausheilt, oder die Engstellen im Nasenbereich sehr ausgeprägt sind, kann es zu einer chronischen Nebenhöhlenentzündung kommen.

Man hat dann einen ständigen zähen Schnupfen und eine Neigung zur verstopften Nase.

Auch das Riechvermögen kann beeinträchtigt sein.

Wenn ein Erkältungsschnupfen hinzu kommt, flammt meistens wieder eine akute Nebenhöhlenentzündung auf.


Komplikationen:

Falls eine Nebenhöhlenentzündung nicht ordentlich auskuriert wird, können die Erreger auf das umgebende Gewebe übergreifen.

Es kann zu folgenden Komplikationen kommen:

  • Gehirnhautentzündung
  • Gehirnentzündung
  • Augenentzündung mit Beeinträchtigung der Sehkraft
  • Abzesse
  • Knocheneiterungen
  • Herzentzündungen (bei Streptokokken)

Daher ist es wichtig, eine Nebenhöhlenentzündung ernst zu nehmen und sorgfältig zu behandeln.

Therapie:

Schulmedizin:

Bei einer starken akuten Nebenhöhlenentzündung gibt der Arzt häufig Antibiotika.

Entweder als Spray für die örtliche Anwednung, oder in schweren Fällen zum Einnehmen.

Wichtig!
Die Antibiotika müssen genau nach Anweisung des Arztes angewendet werden.

Keinesfalls darf man zu früh mit der Behandlung aufhören. Denn sonst können sich Resistenzen bei den Bakterien entwickeln.

Kräuter:

Als Tee

Tee-Rezept

Mische zu einer Teemischung:

Anwendung:

  • Brüh einen Tee auf mit einem Esslöffel Teemischung pro Tasse.
  • Lass den Tee 10-15 Minuten ziehen.
  • Filter den Tee anschliessend ab.
  • Trink davon mindestens drei Tassen täglich mit kleinen Schlucken.
  • Halte die Tasse zwischen den Schlucken unter dein Gesicht, damit du die Dämpfe einatmen kannst.

Zum Inhalieren – als Dampfbad

Brühe eines oder mehrere der aufgelisteten Kräuter mit ein bis zwei Liter Wasser in einer Schüssel auf.

Nimm ein grosses Handtuch, hänge dir das Handtuch über den Kopf und beuge dich über die Schüssel, so dass du die heissen Dämpfe einatmest.

Bleibe unter dem Handtuch und über der Schüssel, bis der Dampf abkühlt.

Trockne dein Gesicht dann gründlich ab.

In den meisten Fällen wirst du anschliessend auch ausgiebig schneuzen können.


Ätherische Öle:

Die folgenden ätherischen Öle kannst du zum Inhalieren anstelle der Kräuter oder ergänzend nehmen.


Ernährung:

Mit folgenden Nahrungsmitteln kannst du entweder die Atemwege befreien (z.B. Meerettich, Zwiebel) oder sie stärken deine Abwehrkräfte und wirken antibakteriell (z.B. Kapuzinerkresse)

Meerrettich-Kur

Beginne diese Kur schon beim ersten Anzeichen einer Erkältung oder sogar vorbeugend. Dann kannst du mit etwas Glück die Nebenhöhlenentzündung verhindern.

Wenn die Nebenhöhlenentzündung schon da ist, kann die Meerrettich-Kur die Atmung erleichtern, das zähe Nasen-Sekret verflüssigen und die Abheilung beschleunigen.

Nimm dreimal täglich einen Teelöffel voll frisch geriebenen Meerrettich ein.

Falls der nicht erhältlich ist, tut es zur Not auch ein scharfer Meerrettich im Glas.

Wiederhole die Meerrettich-Einnahme solange die Beschwerden bestehen und noch mindestens eine Woche darüber hinaus, damit die Schleimhäute Zeit haben, gut abzuheilen.

Statt Meerrettich kannst du auch rohe Zwiebeln verwenden, die du selbst schneiden solltest. In dünne Scheiben geschnitten und mit etwas Salz bestreut, schmecken sie ganz vorzüglich und so scharf, dass sie den Schleim lösen.


Andere Behandlungs-Möglichkeiten:

Inhalieren mit Salzwasser

Besonders gute Erfolge gegen Nebenhöhlenentzündung verspricht eine Behandlung mit leichtem Salzwasser.

Hier spricht man von physiologischer Kochsalzlösung, weil der Gehalt des Salzes im Wasser, dem Salzgehalt im Körper entspricht.

Man nimmt 9 Gramm Salz auf einen Liter Wasser.

Dieses Wasser kann man zum Inhalieren als Dampfbad verwenden.

Ausserdem kann man dieses Salzwasser schnupfen, d.h. in die Nase hochziehen.

Auch als Nasentropfen und Nasenspray wird im Handel physiologische Kochsalzlösung angeboten, meist unter Bezeichnungen wie Meersalz-Nasenspray.

Nasendusche

Gegen hartnäckige, wiederkehrende Nebenhöhlenentzündungen hilft besonders gut eine Nasendusche.

Mit der Nasendusche wird die Nase mit Kochsalzlösung gespült.

Diese Behandlung eignet sich nicht nur im Akutfall, sondern auch, um das Erneute Auftreten von Nasennebenhöhlenentzündungen zu verhindern.

Operation

In schlimmen Fällen, wenn es immer wieder zu schweren Nebenhöhlenentzündungen kommt, und gravierende Engstellen im Nasenbereich bestehen, kann man diese auch operieren.

Hier kommt eine Operation der Nasenscheidewand in Frage, oder, wenn vorhanden, eine Entfernung der Polypen (Rachenmandeln).


Vorbeugung:

Die beste Vorbeugung ist ein gut trainiertes Immunsystem, um Erkältungen gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Kommt es dennoch zum Schnupfen, sollte er frühzeitig behandelt werden, am besten mit Tees, Inhalation und einer Meerrettich-Kur.

Quelle: http://heilkraeuter.de/krank/nebenhoehlen-entzuendung.htm

20 Miunten 50 cm vor der Rotlichtlampe helfen ebenfalls und Tigerbalm auf den Brustkorb reiben macht die Nase etwas freier- denn meist beginnt beim Abklingen der ersten Sinusitis Symptome der Husten, man nennt es eine „aufsteigende Atemwegsinfektion“ es kommen Erreger über die Nase in den Bronchialbereich

Gruß von einer aus Erfahrung sprechenden

TA KIschnupfen

 

Dampfbad / Inhalation


Dampfbäder sind gut gegen Erkältungen, vor allem wenn die Nase verstopft ist. Auch gegen Nebenhöhlenentzündungen können Dampfbäder wirken, weil die Wirkstoffe der Kräuter über den Dampf direkt an die Nebenhöhlen gelangen. Ausserdem werden die Schleimhäut gut durchfeuchtet, was der Heilung auch förderlich ist.

inhalieren

Auch gegen unreine Haut und Akne können Dampfbäder helfen, weil sie die Poren öffnen und antibakterielle Stoffe an die entzündeten Hautbereiche gelangen.

Zutaten

  • Eine kleine Hand voll Kräuter, z.B. Kamille
  • Etwa 1 Liter kochendes Wasser
  • Eine hitzefeste Schüssel
  • Eine hitzefeste Unterlage für den Tisch
  • Ein sehr großes Handtuch

So macht man ein Dampfbad zur Befreiung der Atemwege – super einfach und sehr wirksam.

Zutaten:

Wahlweise:

  • 2 EL Kamille
  • 2 EL Pfefferminze
  • 3-5 Tr ätherisches Minzöl (für Kinder weniger)
  • Außerdem braucht man: ca. 0,5 – 1 Liter kochendes Wasser.

Beim Dampfbad beugt man sich über die Schüssel mit den Kräutern und dem dampfenden Wasser. Der Wasserdampf und die Kräuteraromen strömen beim Atmen in Nase und Mund und können so auf die erkrankten Schleimhäute einwirken. Die Nase wird freier, der Schnupfen lässt nach, der Husten löst sich und die gesamte Atmung wird erleichtert.

Bei Erkältung macht man am besten täglich ein Dampfbad.

Gute Besserung!

Anleitung

  1. Stell die Schüssel auf ein Brett auf einen Tisch.
  2. Gib die Kräuter in die Schüssel.
  3. Bring das Wasser zum Kochen.
  4. Gieß das Wasser in die Schüssel.
  5. Setz dich an den Tisch.
  6. Beuge dich über die Schüssel.
  7. Bedeck deinen Kopf und Oberkörper und die Schüssel mit dem Handtuch, damit der Dampf nicht entweichen kann.
  8. Halte deinen Kopf so nah ans heiße Wasser wie du aushältst (Wasser natürlich nicht berühren).
  9. Bleib etwa 15 Minuten im Dampf.
  10. Trockne dein Gesicht anschließend gründlich ab.
  11. Gönn dir danach noch etwas Ruhe und vermeide Zugluft.

Stell die Schüssel auf ein Brett auf einen Tisch.Gib die Kräuter in die Schüssel.

Bring das Wasser zum Kochen.


Giess das Wasser in die Schüssel.

Setz dich an den Tisch.Beuge dich über die Schüssel.

Bedeck deinen Kopf und Oberkörper und die Schüssel mit dem Handtuch, damit der Dampf nicht entweichen kann.

Halte deinen Kopf so nah ans heisse Wasser wie du aushältst (Wasser natürlich nicht berühren).

Bleib etwa 15 Minuten im Dampf.


Trockne dein Gesicht anschliessend gründlich ab.Gönn dir danach noch etwas Ruhe und vermeide Zugluft.

Quelle. http://heilkraeuter.de/rezept/dampfbad.htm

Gruß an alle Genesenden

TA KI

Tinktur


Da ich immer wieder auf selbstgemachte Tinkturen verweise, gibt es hier ein Grundrezept zum „brauen“ eigener Tinkturen.

tinktur

Eine Tinktur ist ein Kräuterauszug mithilfe von Alkohol.

Man kann wahlweise einen handelsüblichen Doppelkorn mit 40% Vol verwenden oder, etwas teurer, in der Apotheke 70% oder gar 90% Alkohol kaufen. Ich selbst nehme aus Kostengründen meistens den gängigen Doppelkorn und bin sehr zufrieden damit.

Eine solche selbsthergestellte Tinktur hält sich mindestens ein Jahr lang, bei kühler Lagerung auch länger.

  1. Sammel ein Glas voll Heilkräuter (oder kauf sie).
  2. Gieß einen hochprozentigen klaren Schnaps (z.B. Doppelkorn oder Wodka) oder gar 90% Alkohol über die Kräuter, bis sie bedeckt sind.
  3. Verschließ das Glas.
  4. Stell es an einen sonnigen, warmen Platz
  5. Warte 10 Tage bis 6 Wochen (Je länger sie steht, desto stärker wird die Tinktur)
  6. Filter die Tinktur ab (z.B. mit Kaffeefilter).
  7. Gieße sie in eine dunkle Flasche.
  8. Beschrifte die Flasche mit Inhalt und Datum
    (Wichtig! Man vergißt sehr leicht, was drin ist, wenn kein Etikett drauf ist).

Von der fertigen Tinktur kannst du dann z.B. 3 mal täglich 1-2 Teelöffel voll bzw. 20-50 Tropfen einnehmen.

Oder verwende sie in Salben oder Gels.

Um eine Tinktur herzustellen braucht man Kräuter und eine alkoholhaltige Flüssigkeit.

Man kann Doppelkorn oder Wodka verwenden oder auch hochprozentigen Weingeist aus der Apotheke.oder gar 90% Alkohol

Für die meisten Zwecke reicht ein handelsüblicher Doppelkorn. Wenn die Tinktur jedoch besonders stark sein soll, braucht man Weingeist mit 70% Vol. oder gar 90% Alkohol

Auch wenn die Pflanzenteile frisch und sehr wasserhaltig sind, empfiehlt sich eher die Verwendung von Weingeist, weil die Flüssigkeit in den Kräutern die alkoholische Flüssigkeit verdünnt.

Damit die Tinktur sich lange hält, braucht sie nämlich einen gewissen Alkoholgehalt.

Zutaten

  • Kräuter
  • Doppelkorn oder Weingeist, oder gar 90% Alkohol

Anleitung

  1. Füllen Sie die Kräuter in ein Schraubdeckel-Glas.
  2. Lassen Sie noch etwa die Hälfte Platz im Glas.
  3. Giessen Sie Doppelkorn über die Kräuter, bis sie gut bedeckt sind.
  4. Verschliessen Sie das Glas.
  5. Lassen Sie die Tinktur zwei bis sechs Wochen an einem warmen Ort ziehen.
  6. Nach und nach nimmt die Tinktur immer mehr Farbe an.
  7. Nach der Wartezeit wird die Tinktur abgefiltert. Dazu eignet sich ein Kaffeefilter.
  8. Stülpen Sie den Kaffeefilter über ein zweites Glas.
  9. Giessen Sie die Tinktur durch den Kaffeefilter.
  10. Die fertige Tinktur tropft in das zweite Glas.
  11. Anschliessend wird die Tinktur in eine dunkle Flasche abgefüllt.
  12. Verschliessen Sie die Flasche.
  13. Beschriften Sie die Flasche mit Inhalt und Datum.
  14. An einem dunklen, kühlen Platz gelagert hält sich so eine Tinktur mindestens ein Jahr.

Foto-Anleitung


Füllen Sie die Kräuter in ein Schraubdeckel-Glas.Lassen Sie noch etwa die Hälfte Platz im Glas.

Giessen Sie Doppelkorn, oder gar 90% Alkohol über die Kräuter, bis sie gut bedeckt sind.

Verschliessen Sie das Glas.Lassen Sie die Tinktur zwei bis sechs Wochen an einem warmen Ort ziehen.

Nach und nach nimmt die Tinktur immer mehr Farbe an.

Nach der Wartezeit wird die Tinktur abgefiltert.Dazu eignet sich ein Kaffeefilter.

Stülpen Sie den Kaffeefilter über ein zweites Glas.


Giessen Sie die Tinktur durch den Kaffeefilter.Die fertige Tinktur tropft in das zweite Glas.

Anschliessend wird die Tinktur in eine dunkle Flasche abgefüllt.

Verschliessen Sie die Flasche.

Beschriften Sie die Flasche mit Inhalt und Datum.An einem dunklen, kühlen Platz gelagert hält sich so eine Tinktur mindestens ein Jahr.

Quelle: http://heilkraeuter.de/rezept/tinktur.htm

Gruß in die Kräuterküchen

TA KI

Nahrungsmittel aus dem Wald gegen das Hungerproblem


Wälder sind die wahren Schätze unserer Erde. Wälder könnten in vielen Teilen der Erde bittere Armut und quälenden Hunger bekämpfen. Denn Wälder sind die besten Lieferanten gesunder Nahrungsmittel. Jetzt hat auch die Forscher-Welt erkannt: Mehr Wälder würden nicht nur das Klimaproblem, sondern auch das Hungerproblem lösen. Natürlich nicht irgendwelche Wälder. Die Lösung hiesse: Waldgärten! Nahrungsmittel aus Waldgärten sind nährstoffreich, preiswert und gesund!

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Der Wald: Gesündeste Quelle für Nahrungsmittel

Einer von neun Menschen auf der Welt leidet an Hunger, meist in Afrika oder in Asien.

Zur Linderung des Hungerproblems erhalten die armen Nationen oft Nahrungsmittel in Form von Milch- und Getreidepulver. Damit kann man notfalls überleben, aber langfristig gesund ist es nicht – weder für die Menschen noch für ihre Zukunft.

Wälder hingegen könnten nicht nur das Hunger-Problem lösen, sondern noch viele andere Probleme mehr. Sie würden den Menschen nicht nur gesündestmögliche Nahrungsmittel schenken. Wälder würden auch wieder Perspektiven schaffen – wie jetzt eine ausführliche Analyse von mehr als 60 Wissenschaftlern aus verschiedenen Weltregionen ergab.

Der Wald-Bericht wurde vom weltweit grössten Netzwerk von Wald-Forschern – der International Union of Forest Research Organizations (IUFRO) – veröffentlicht.

Darin wird betont, wie wichtig es ist, den ärmsten Bevölkerungsgruppen der Welt den Zugang zum Wald zu bewahren oder wieder zu ermöglichen. Denn der Wald stellt die beste und gesündeste Quelle für Nahrungsmittel dar.

Und nicht nur das!

Wälder retten Leben!

Wälder bieten auch Lebensräume, Brennholz, Baumaterial, können den Klimawandel verlangsamen und schützen gleichzeitig vor Stürmen und der überall drohenden Erosion der Böden – was man von unseren herkömmlichen Feldern nicht im Geringsten sagen kann.

Im Gegenteil! Die Produktionskapazitäten von Feldern sind stets beschränkt, die Böden laugen immer mehr aus, der Wind pfeift ungebremst über sie hinweg, und paradoxerweise werden immer mehr Wälder vernichtet, um neue Felder zu schaffen.

Ganz konkret ist die Expansion landwirtschaftlich nutzbarer Anbauflächen für sage und schreibe 73 Prozent des weltweiten Waldverlustes verantwortlich.

Klar ist jedoch, dass allein mit der typischen Felder-Landwirtschaft die Weltbevölkerung nicht ernährt werden kann.

Wälder jedoch könnten in vielen von Hunger und Armut geplagten Landstrichen die Lebensmittelversorgung mit qualitativ hochwertigster Nahrung sicherstellen.

Wälder trotzen Klima und Wetter

„Die Massenproduktion landwirtschaftlicher Produkte ist höchst anfällig für extreme Wetterbedingungen, die angesichts des Klimawandels in der Zukunft häufiger auftreten könnten.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigen, dass Wälder hier viel weniger anfällig und viel einfacher zu bewirtschaften sind“, erklärte Christoph Wildburger, der Koordinator der Global Forest Expert Panel-Initiative (GFEP), die von der IUFRO angestossen wurde.

Und Bhaskar Vira von der Universität Cambridge, der dem Global Forest Expert Panel on Forests and Food Security vorsteht, fügt hinzu:

„In der Studie zeigen wir eindrucksvolle Beispiele, die anschaulich belegen sollen, inwiefern Wälder und Bäume eine hervorragende Ergänzung zur landwirtschaftlichen Produktion darstellen und – gerade in den vom Schicksal am meisten geplagten Weltregionen – zum Einkommen der dort lebenden Menschen beitragen können.“

Die vier Stockwerke eines Waldgartens

Natürlich ist hier nicht die Rede von den typischen Monokulturen, die man heute in den Industrieländern als Wald bezeichnet. Denn weder Fichtenwald noch Eichenhain können den Menschen ernähren.

Gefragt sind hingegen urtümliche Wälder, die man Waldgärten nennt. Es handelt sich um Mischkulturen, die über mehrere „Stockwerke“ angelegt sind und nur wenig Pflege verlangen.

Im ersten Stockwerk gedeihen Kräuter, Wildpflanzen und mehrjährige Gemüse.

Im zweiten Stockwerk Beerensträucher.

Im dritten Stockwerk niedrige Obstbäume und kleine Nussbäume, in den Tropen auch Bananen und Papaya.

Im vierten Stockwerk hohe Bäume (z. B. Nüsse, Avocados), Palmen (z. B. Kokosnuss, Dattel) sowie Kletterpflanzen (Trauben, Maracuja etc.), die über alle Stockwerke hinweg wachsen.

Leben aus dem Wald: Nahrungsmittel, Baumaterial & Brennstoff

Wälder dieser Art liefern ganz unterschiedliche Nahrungsmittel und Hilfsmittel:

1. Baumfrüchte als Nahrungsmittel

Baumfrüchte sind nicht nur Früchte, so wie wir sie kennen. Sie sind ideale Nahrungsmittel, ja Grundnahrungsmittel.

So gehören zu den Baumfrüchten neben den gewöhnlichen Früchten auch Nüsse, Avocados, Johannisbrot, Durian, Brotbaumfrüchte, Sapoten, Safu und viele andere der oft fett- und proteinreichen Früchte der Tropen.

Baumfrüchte sind häufig ausserordentlich reich an Vitaminen und Mineralstoffen und können daher die Grundlage für eine abwechslungsreiche Ernährung bieten, die weitaus gesünder ist als eine Ernährung aus beispielsweise Getreide.

So ist zum Beispiel der Eisengehalt von getrockneten Samen des afrikanischen Johannisbrotbaums oder roher Cashewkerne vergleichbar bzw. erheblich höher als der Eisengehalt im Hühnerfleisch.

2. Tierische Nahrungsmittel – Fleisch von Wildtieren

Wo Wälder sind, gibt es auch viele Tiere. Wild findet wieder Lebensraum – und wo Gewässer sind, können Fische gefangen werden.

In Südostasien spielen auch Insekten eine grosse Rolle in der Ernährung. So ist beispielsweise die dicke Made des Sago-Palmrüsslers in manchen Regionen eine wichtige Proteinquelle.

Und verziehen Sie jetzt bitte nicht das Gesicht!

Eine Handvoll Maden zu essen, ist nicht mehr und nicht weniger eklig als ein Stück Fleisch zu verspeisen. Und wären Sie in Südostasien aufgewachsen, wäre es für Sie das Normalste der Welt – genau wie für einen Franzosen oder Spanier der Verzehr von Schnecken etwas Wunderbares darstellt.

Es ist also nur eine Frage der Gewohnheit. Und es würde den ökologischen Kollaps der Erde noch ein Weilchen hinauszögern, wenn auch in unseren Regionen verstärkt Insekten statt Säugetiere und Geflügel auf dem Tisch landeten.

Was wir allein an Pestiziden sparen würden…! 😉

Insekten stellen eine kostengünstige und im Überfluss erhältliche Quelle für Proteine, Fette, Vitamine und Mineralstoffe dar – kurzum ein ideales Nahrungsmittel.

Daher werden in Südostasien bereits viele Wälder und Forstgebiete von lokal organisierten Gemeinschaften bewirtschaftet, die ihr Hauptaugenmerk auf die Steigerung des Vorkommens essbarer Insekten legen.

3. Brenn- und Bauholz

Wälder sind natürlich auch Quelle für Brennholz und Holzkohle.

Damit können Menschen Wasser abkochen und sich somit vor Krankheiten schützen. Sie können sich Mahlzeiten zubereiten und natürlich auch ihre Häuser heizen.

Und Häuser bauen kann man ebenfalls aus Holz.

4. Nahrung und Lebensraum für Nutztiere

Wälder dienen auch Bienen und anderen Bestäubern als Lebensraum und garantieren somit eine gute Obst- und Gemüseernte.

Genauso können viele Laubbäume als Viehfutter genutzt werden, so dass Wälder in vielen Landstrichen überhaupt erst die Produktion von Fleisch und Milch ermöglichen würden.

Wälder als Einkommensquelle

Der Wald-Bericht gibt überdies an, dass nahezu jeder sechste Mensch in Sachen Lebensmittelversorgung oder gar Einkommen vom Wald abhängig ist.

In der Sahelzone stellen Bäume und die damit einhergehenden Ressourcen etwa 80 Prozent des Gesamteinkommens dar, was insbesondere auf die Sheanuss-Produktion zurückzuführen ist.

Da ferner gilt, je geringer das Wohlstandsniveau, desto höher der Anteil, den der Wald am Einkommen der Haushalte hat, ist es dringend erforderlich, in armen Regionen der Welt den Wald zu erhalten oder Wälder zu pflanzen – insbesondere solche, die auch mit Trockenheit und anderen Klimakapriolen zurecht kommen.

Im afrikanischen Tansania beispielsweise engagiert sich bereits eine Initiative für die Produktionssteigerung der sog. Allanblackia-Samen. Daraus kann ein verzehrbares Öl gewonnen werden, welches auf dem globalen Lebensmittelmarkt grosses Potenzial hätte.

Waldgärten für weltweit gesunde Nahrungsmittel

Der Wald sollte also in Zukunft eine überragend wichtige Rolle in der weltweiten Erzeugung unserer Nahrungsmittel spielen.

Seine Früchte sollten die üblichen Feldfrüchte so ergänzen, dass keine zusätzlichen Felder mehr angelegt werden müssen. Ja, ideal wäre es gar, Felder wieder in Waldgärten zu verwandeln.

Das jedoch ist gar nicht so einfach – zumindest nicht in europäischen Gefilden.

Falls Sie im Besitz eines Feldes sind, versuchen Sie eine Genehmigung für einen Waldgarten zu bekommen, um dann gesunde Nahrungsmittel zu erzeugen.

Es wird nicht leicht sein.

Und in Drittweltländern noch viel weniger. Denn dort herrschen Monsanto & Co, und im Wald lässt sich nun einmal weder Gen-Saat ausbringen noch Roundup versprühen…

Dabei könnten Wälder in Krisenzeiten die damit einhergehende Nahrungsmittelknappheit kompensieren.

Denn wenn Dürreperioden, sprunghafte Marktpreise, bewaffnete Konflikte und andere Krisen eintreffen, kommt die Produktion der üblichen Nahrungsmittel zum Erliegen. Wälder könnten hier auffangen und beschützen.

Vielleicht kann der Wald-Bericht auch dazu beitragen, dass die Wälder endlich wieder die Wertschätzung bekommen, die sie verdient haben!

Immerhin erschien er kurz vor der finalen Festlegung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, die neben weiteren globalen Herausforderungen vor allem Armut und Hunger reduzieren sollen.

Der Wald-Bericht liefert wertvolle Einsichten, inwieweit die UN agieren kann, ihr Ziel zu erreichen – nämlich bis zum Jahr 2025 den weltweiten Hunger eliminiert zu haben.

Wie schön wäre es, wenn der Wald und seine Nahrungsmittel hierbei eine massgebliche Rolle spielen dürfte!

(…)

Quellen:

Quelle: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/nahrungsmittel-aus-dem-wald-ia.html

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Gruß an die Wissenden
TA KI

Ernähren Sie Ihren Hund, als wäre er ein Wolf!


Warum „Rohköstler“ die gesündesten Hunde sind – und was man über industriell gefertigtes Tierfutter wissen sollte.

Von: Kristina Peter
labradorDie Ernährung eines Hundes ist heutzutage überhaupt kein Problem mehr. Überall kann der Hundefreund praktische Dosen oder Säcke mit Hundefertigfutter erstehen, welches sich absolut hygienisch und ohne den geringsten Aufwand verfüttern läßt. Fertigfutter soll aufgrund langjähriger Studien optimal auf die Bedürfnisse des Hundes ausgerichtet sein – so zumindest informiert die Werbung. Fertigfutter sei ausgewogen und führe zu einem kräftigen Gebiß, leuchtenden Augen, einem glänzenden Fell und bester Kondition. Nicht nur die Werbung, auch Tierärzte machen dem Hundeliebhaber klar, daß es absolut riskant sei und verheerende Mangelerscheinungen nach sich ziehen könnte, sollte er in Erwägung ziehen, den Hund mit frischer, selbst zubereiteter und womöglich noch roher Kost zu ernähren.

Je öfter also die Hundefutterwerbung auf den seinen vierbeinigen Freund über alles liebenden Menschen herniederrieselt, um so sicherer ist sich dieser, seinem Hund nichts Besseres angedeihen lassen zu können als industriell hergestelltes Fertigfutter. Die Hunde von heute müßten sich folglich einer hervorragenden Gesundheit erfreuen. Das tun sie aber nicht! Statt eines kräftigen Gebisses sehen wir Karies und Zahnstein, und übler Mundgeruch weht uns entgegen. Ja, der kleine Kerl stinkt nicht nur bestialisch aus dem Maul, die ganze Wohnung riecht nach Hund – egal wie oft man ihn auch badet, einschamponiert und parfümiert. Statt leuchtende Augen blicken uns traurig-trübe Augen mit oft chronisch eitrigem Ausfluß an, und statt ein glänzendes Fell sein eigen zu nennen, tragen viele Hunde ein stumpfes Fellkleid spazieren und leiden permanent unter Juckreiz sowie wunden, nässenden Ekzemen. Verdauungsbeschwerden verschiedenster Art sind an der Tagesordnung. Daß die Kondition solcher Hunde bei all diesen Beschwerden nicht gerade die beste ist, wird kaum einer erwarten.

Zivilisationskrankheiten beim Hund

Doch damit nicht genug: Hunde werden immer öfter von genau den Zivilisationskrankheiten heimgesucht, die bislang bevorzugt den Menschen befielen. So leiden viele Hunde an rheumatischen Gelenkbeschwerden, an Diabetes, an Schilddrüsenunterfunktion, an Herz-Kreislauferkrankungen, an Leber- und Nierenkrankheiten sowie immer häufiger an Krebs aller Art. Natürlich ist an diesem miserablen Gesundheitszustand der meisten Hunde – laut vieler Tierärzte und laut der Futtermittelindustrie – keinesfalls das verabreichte Futter schuld. Und in der Zwischenzeit werden die Körper der armen Hunde Tag für Tag mit in Säcken oder Dosen abgefülltem Müll gequält. Mit Müll, für den der gutgläubige und für seinen Hund nur das Beste im Sinne tragende Hundebesitzer – je nach Marke – richtig tief in die Tasche greifen muß. Was aber ist in all den vielen unterschiedlichen Säcken und Dosen enthalten, daß ich es als Müll bezeichne? Müll in unterschiedlicher Verpackung?!

Hund

Hund

„Knochen sind nahrhaft, beugen Mundgeruch vor – und sind erst noch ein Prima Zeitvertrieib. Feinschmecker liebe dennoch Abwechslung, etwa eine rohe Karotte.“

Zweifelhaftes Getreide

Der Hauptinhaltsstoff (60 bis 90 Prozent) der meisten Fertigfutter ist Getreide. Was ist daran so schlimm, könnten Sie nun denken. Es ist sogar sehr schlimm!! Erstens handelt es sich um Getreide, das für den menschlichen Verzehr nicht mehr geeignet ist und deshalb den Hunden untergejubelt wird. Das bedeutet, dieses Getreide kann schimmelig sein oder aber es kann zu hohe Werte chemischer Insekten- oder sonstiger Bekämpfungsmittel aufweisen. Zweitens stellt sich die Frage, was Getreide überhaupt im Bauch eines Hundes verloren hat. Immerhin ist der Hund bekanntlich ein Fleischfresser und kein Körnerfresser wie etwa ein Vogel, der zur (Vor-)Verdauung der Körner einen Kropf hat.

Was aber ist die naturgemäße und artgerechte Ernährung eines Hundes? Um diese Frage beantworten zu können, brauchen Sie keine Vitamintabellen, keine Fachliteratur und auch kein veterinärmedizinisches Studium, sondern lediglich Ihren gesunden Menschenverstand. Überlegen Sie einfach, was ein Hund in freier Wildbahn fressen würde? Was fraßen seine Vorfahren – die Wölfe? Was fressen Wildhunde – z. B. die Dingos in Australien? Und schon wissen Sie, wie Sie – höchstpersönlich – Ihren Hund ohne die „Unterstützung” der Tierfutterindustrie optimal und ausgewogen ernähren können!
Marschierten Wolfsrudel – als es sie noch gab – gemächlich äsend über Getreidefelder und zupften sich behutsam Weizenähren von den goldgelben Halmen? Eine ziemlich groteske Vorstellung, nicht wahr? Eine Vorstellung, die Ihnen sofort zeigt, daß Getreide für Ihren Hund völlig ungeeignet sein muß. Bereits im Maul führt Getreide zu den ersten Problemen: Da Hunde weder dazu konzipiert sind, langsam zu kauen (sie haben nicht einmal Mahlzähne, sondern lediglich Zähne zum Reißen und Quetschen) noch ihr Speichel Enzyme aufweist, die Getreide bzw. Kohlenhydrate anverdauen könnten (wie das beim Menschen der Fall ist), vermehren sich im Hundemaul – bei getreidehaltiger Ernährung – gewisse Bakterien, die dort nicht hingehören. Zahnfleischprobleme und Zahnbeläge sind das Ergebnis. Getreide führt ferner allzu häufig zu Allergien. Es belastet die Leber, die Nieren und das gesamte Verdauungssystem. Blähungen sind noch die harmlosesten Auswirkungen einer auf Getreide basierenden Hundeernährung.

Der Gipfel nun ist, daß selbst Experten wissen: Hunde brauchen keine Kohlenhydrate in ihrer Nahrung! Warum also ist Getreide im Hunde-Fertigfutter enthalten? Ganz einfach: „Sämtliche großen Futtermittelhersteller sind Tochterfirmen von Konzernen, die Nahrungsmittel für Menschen herstellen. Die Abfälle der menschlichen Nahrungsmittelindustrie – u. a. das genannte minderwertige Getreide – sollen schließlich gewinnbringend verwertet werden…“ [1] (Als Beispiel: Die bekannte Firma Nestlé hat eine Tochterfirma namens Matzinger, die Hundefutter aller Art herstellt.)

Manche Wissenschaftler schätzen, daß ein Organismus etwa 10’000 Jahre brauche, um sich auf eine totale Ernährungsveränderung einzustellen. Um sich auf getreidehaltiges und stark verarbeitetes Fertigfutter umzustellen, hatte der Hund etwa 60 Jahre Zeit.[2]

Wer also erwartet, daß sein Hund mit einer Ernährung aus Fertigfutter gesund und munter bleibt, wird feststellen müssen, daß dem Hund – wenn wir von der Richtigkeit der oben genannten Schätzung ausgehen – noch ziemlich genau 9’940 Jahre fehlen, bis er bzw. sein Körper mit dem ihm aufgezwungenen, von Menschenhand kreierten und überaus praktischen Hundefutter aus Dosen oder Säcken möglicherweise klar kommen wird.

Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse

Neben Getreide enthält Hunde-Fertigfutter – wie man auf den Säcken und Dosen lesen kann – auch Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse. Dahinter verbergen sich Schlachtabfälle, Federn, Füße, Schnäbel, Hufe, Tierkot, Kadaver, überfahrene Wildtiere, eingeschläferte Hunde und Katzen inkl. Flohhalsband und Hundemarke – wie Silvia Dierauer auf ihrer Webseite schreibt.

Abgesehen von den eingeschläferten Tieren samt Flohband und Marke ist diese Liste nicht einmal so dramatisch wie sie vielleicht vielen scheinen mag. Was ist gegen Schlachtabfälle zu sagen? Nicht viel! Auch Federn, Füße, Schnäbel und Hufe sind in Ordnung. All das würde der Hund – sofern er einen Vogel oder ein Reh erjagen würde – ebenfalls fressen. Auch Aas verschmäht er nicht. Und so unangenehm uns das auch sein mag: Tierkot insbesondere der von Katzen, Schafen, Kaninchen und auch vom Menschen wird von vielen Hunden als Delikatesse betrachtet. Überfahrene Wildtiere? Wunderbar! Hier bekommt der Hund alles, was er braucht!! Dazu noch in optimaler Qualität. Schließlich wurden Wildkaninchen oder Rehe weder geimpft noch mit Antibiotika gefüttert.

Druck und hohe Temperaturen

Der entscheidende Punkt in dieser ganzen Diskussion ist jedoch der Verarbeitungsgrad des Futters. Der Hund würde in der Natur niemals Nahrung zu sich nehmen, die mit Hilfe hoher Temperaturen und hohem Druck in Maschinen hergestellt wurde. Seine naturgegebene Nahrung ist roh und unbehandelt! Wenn der Hund draußen im Wald einen angemoderten Mäusekadaver findet und sich entscheidet, diesen zu fressen, dann wurde dieser Mäusekadaver zuvor nicht gekocht! In der Natur stehen keine Herdplatten in der Gegend herum, damit sich Fuchs und Hase ein Süppchen kochen können. Jener Mäusekadaver befindet sich also in einem Zustand, wie er von der Natur als Hunde- bzw. Wolf- oder Fuchsfutter vorgesehen ist. Und genau dieser Zustand ist der Richtige! Das trifft genauso auf die Federn und den Schnabel des erjagten Rebhuhnes zu, genauso auf das gefundene Rehbein mit Huf sowie auf den einen Tag alten Katzenhaufen, den sich Ihr Hund begeistert einverleibt, weil er diese oder jene Mikroorganismen gerade benötigt.

Bei der Herstellung von Hunde-Fertigfutter wird die oben erwähnte Mischung unter weiteren zweifelhaften Zusätzen wie abgelaufene Verkaufsware inklusive Verpackung, Abfälle aus der Zuckerindustrie, Abfälle von Gasthäusern, Fritierfett usw. zu einem einheitlichen Brei geformt, auf etwa 250 Grad Celsius unter Druck erhitzt und danach mit künstlichen Zusätzen versehen. Letztere sind deshalb nötig, weil die meisten natürlichen Vitamine und Spurenelemente, die einst vorhanden waren, durch den vernichtenden Verarbeitungsprozeß zerstört werden. Man vermutet jedoch, daß bislang lediglich 5 Prozent aller existierenden Vitalstoffe bekannt sind. Selbstverständlich können dann auch nur diese 5 Prozent ersetzt werden. Das wird getan, aber sie liegen dann in künstlich-synthetischer Form vor, wurden in einem Labor hergestellt und es darf bezweifelt werden, ob ihre Wirkung dieselbe ist, wie die der natürlichen Vitamine und Mineralien. Was aber ist mit den übrigen 95 Prozent?

— Ende des Artikelauszugs —
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Gruß an die artgerecht Gefütterten Hunde
TA KI

Jedes zweite Hundefutter fällt im Test durch


Stiftung Warentest

Jedes zweite Hundefutter fällt im Test durch

1387526222Die Verbraucherschützer von Stiftung Warentest haben Nassfutter für Hunde getestet – mit erschreckendem Ergebnis. Jedes zweite Futter fiel durch. Den Tieren droht dadurch sogar Mangelernährung. Eine Übersicht. Von Susanne Hamann

Der Hund ist Deutschlands beliebtestes Haustier, und das macht sich auch an der Pflege bemerkbar. Denn bei ihrem liebsten Begleiter wollen die wenigsten sparen. Im Gegenteil, viele Herrchen und Frauchen greifen beim Hundefutter auch freiwillig tief in die Tasche. Rund 1,7 Milliarden Euro lassen sich das deutsche Hundebesitzer pro Jahr laut Stiftung Warentest kosten.

Grund genug für die Verbraucherschützer, um sich 30 Nassfuttersorten für Hunde einmal genauer anzusehen. Das Ergebnis dürfte viele Hundehalter erschrecken: jedes zweite Futter viel mit dem Prädikat „mangelhaft“ durch. Und das obwohl sogenannte „Alleinfutter“ getestet wurden. Nahrung also, die dem Hund alle notwendigen Stoffe liefern sollte.

14 geteste Futter jedoch waren nicht nur qualitativ schlecht – der Hund wird damit sogar mangelernährt, weil sie nicht genügend Nährstoffe aufweisen. Meist fehlt es an wichtigen Stoffen wie Kalzium, Phosphor, Linolsäue oder auch Vitamin B1 von denen Hunde insgesamt realtiv viel benötigen. In einem Fall wurde der zulässige Grenzwert für Kadmium überschritten.

Die Tester schlossen aus den Ergebnissen, dass Hunde, die nur mit diesen Nassfuttern ernährt werden früher oder später Mangelerscheinungen aufweisen. Auch Biofutter wurden von den Testern kritisiert. Eines davon lieferte etwa nur 17 Prozent des Kalziumbedarfs. Der ist bei Hunden dreimal so hoch ist wie beim Menschen. Folgen von Langzeitmangel können ein morscher Kiefer und brüchige Knochen sein.

Diese Hundefutter konnten überzeugen

Einige Nassfutter konnten dann aber doch überzeugen. So schnitten acht mit dem Prädikat „sehr gut“ ab, vier mit „gut“ und weitere drei mit „befriedigend“. Auffällig ist, dass unter den Test-Siegern gleich mehrere Discounter-Produkte zu finden sind. Sowohl das Nassfutter von Netto (Pablo Pastete mit Wild) als auch das von Rossmann (Winston Schlemmertopf mit Wild) „versorgt den Hund mit allen wichtigen Nährstoffen“, so die Tester. Der Preis liegt zwischen 99 Cent und 1,23 Euro. Einer der Testverlierer verlangt dagegen 5 Euro für sein Produkt „Pure Instinct Strong Mustang“. Das den gesetzlichen Grenzwert für Kadmium überschreitet und zugleich die angegebene Futtermenge für fast alle Hunde zu niedrig ist, warnt die Stiftung Warentest.

Auch die Eigenmarke des Tierbedarfgeschäftes Fressnapf fällt im Test durch. Im Futter „Premiere Best Meat Truthahn mit Gemüse Adult“ fehlt B1 und Kupfer und ist somit als „Alleinfutter“ ungeeignet. Auch hier ist die empfohlene Futtermenge zu gering. Unter den Testverlierern sind übrigens auch zwei vegetarische Biofutter. Das Alleinfuttermittel mit Dinkel und Zucchini für erwachsene Hunde von Biopur beispielsweise, weist gleich mehrere Mängel auf. Es fehlen die Vitamine A, B1, D2 und D3. Zudem weist es einen erhöhten Zuckeranteil auf. Kostenfaktor 4,90 Euro.

(…)

Quelle: http://www.rp-online.de/leben/ratgeber/verbraucher/hundefutter-das-sind-die-testsieger-von-stiftung-warentest-iid-1.4908410

Gruß an die Artgerechten Fütterer

Günnis Favorit, wenn iCH keine Zeit habe ihn zu Barfen

Günnis TestsiegergünniTA KI

Vom Zauber der Pflanzen und Kräuter: Löwenzahn


„Vom Zauber der Pflanzen und Kräuter“ ist eine Rubrik, welche sich unserer Natur widmet und die darin verborgenen Schätze. Hinter manchem vermeintlichen Unkraut verbirgt sich eine wirkungsvolle Heilpflanze, deren Bedeutung wir vielleicht längst vergessen haben. Silvia Cristini geht dem auf den Grund und lässt bei 2012Spirit eine Sammlung jener Schätze entstehen.

Löwenzahn (Taraxacum officinale) ist viel mehr als nur eine Pusteblume. Löwenzahn ist auch vielmehr als ein lästiges Unkraut, welches an den unmöglichsten Stellen wie von selbst in wundersamer Weise gedeiht. Eine Pflanze, die sich durch die Flugsamen prächtig im Land verteilt und dort wieder eine ganze Saison verweilt, bis vielleicht ein Kind in voller Freude, die nächste Verbreitung auslöst. Löwenzahn ist ein Geschenk. Und wie es mit Geschenken ist, man kann es wohlwollend annehmen oder auch dankend ablehnen.

Ich habe mich für ersteres entschieden und mit mir ganz viele andere Menschen. Ich stellte mir die eine Frage: wieso wird der Löwenzahn so verkannt? Wieso wird seine Kraft nicht genutzt? Wieso pflückt man nicht, was direkt vor der Haustür wächst und geht stattdessen lieber in den nächsten Supermarkt und kauft sich Gemüse aus anderen Ländereien, was mit sich bringt, dass das angeblich so frische Gemüse in der Verkaufsauslage bereits einiges an Vitaminen und Mineralstoffen aufgrund der langen Reisezeit eingebüsst hat. Die Natur bietet uns so Vieles – und dies kostenlos. Doch wir machen uns selten die Mühe, uns damit zu befassen. Wieso dies wohl so ist? Haben wir keine Zeit dafür? Sind wir zu fest abgelenkt? Oder ist dies gar so gewollt, dass die Wirtschaft am Laufen bleibt?

Natürliches Aufbaubiotikum Löwenzahn

Von der Schulzeit ist mir nicht wirklich viel Nützliches fürs spätere Leben in Erinnerung geblieben. Etwas jedoch schon. In der Primarschule hatten wir einen Löwenzahntag. An diesem Tag wurde uns allerhand über diese wundersame Pflanze vermittelt. Gerne möchte ich hier einiges weitergeben.

Löwenzahn von Kopf bis Fuss

Löwenzahnwurzeln und Löwenzahnblätter besitzen mehr Nährkraft als Spinat und wirken im höchsten Grad blutreinigend. Man kann die ganze Pflanze verwenden. Von Kopf bis Fuss, sozusagen. Positiven Einfluss hat der Löwenzahn auf sämtliche Organe, welche an der Verdauung mitbeteiligt sind. Die Magensaftsekretion wird gesteigert, er ist appetitanregend und entkrampft. Bei Blähungen und Völlegefühl sollte also wärmstens an Löwenzahn gedacht werden. Löwenzahnblättertee oder auch Löwenzahnwurzeltee wirken da genauso wie auch die Blätter als frischen Salat genossen.

Löwenzahn ist ein Aufbautonikum

Löwenzahn kann als Stärkungsmittel eingesetzt werden bei Schwächezuständen. Der Körper wird hierbei wieder in Schwung gebracht. Der Löwenzahn stärkt Leber, Bauchspeicheldrüse, Niere, Milz, Darm und Magen und durch die Bitterstoffe hilft er, Giftstoffe aus dem Körper auszuleiten. Er wirkt entwässernd, doch hat er gegenüber von Entwässerungstabletten in Arzneiform den grossen Vorteil, dass er wertvolle Mineralien dem Körper zuführt und nicht einfach ausschwemmt. Der Körper ist somit bestens versorgt.

Bier und Wein – auch das kann sein

Der Löwenzahn ist ein absolutes Wunderkraut. Es beinhaltet mehr Eisen, mehr Vitamin A, mehr Vitamin C und weitere Mineralstoffe, als all die anderen Lebensmittel, wo man denkt, dass diese die Spender schlechthin sind. Weit gefehlt. Die Blüten kann man pur essen, als Verzierung für einen bunten Salat verwenden oder man kann sie gar frittieren. Kurz im Teig geschwenkt und in die Fritteuse geben, ist es schlicht ein Gaumenschmaus. Ein feines Süppchen aus Löwenzahn, lässt müde Geister vertreiben und ein feiner Salat aus den schönen, saftigen und bitterschmeckenden Blättern ist einfach nur köstlich. Bitter sollten sie übrigens sein, auch wenn heute der Trend aufgekommen ist, bittere Lebensmittel zu meiden. Diese Bitterstoffe regen die Galleproduktion in der Leber an. Hat also alles seinen Sinn und Zweck und der Mensch sollte dieses gottgegebene Geschenk nicht verfälschen, nur weil sein Gaumen vielleicht durch den Fastfood etwas aus dem natürlichen Gleichgewicht geraten ist. Zum Frühstück schmeckt auch der Löwenzahnhonig besonders lecker. Aus den Wurzeln, worin am meisten Nährstoffe enthalten sind, kann man Tee zubereiten. Dieser Tee wirkt besonders entgiftend. Wer noch weiter gehen möchte, kann die Wurzeln rösten und sich somit den sogenannten Muckefuck, dem Kaffeeersatz aus Kriegszeiten, selbst herstellen. Gar Bier und Wein kann sein, doch damit lass ich es persönlich sein.

Da wächst doch tatsächlich ein Zauberkraut vor unseren Tür, kostenlos, und wir nutzen es nicht.

Quelle: http://www.2012spirit.de/2014/09/vom-zauber-der-pflanzen-und-kraeuter-loewenzahn/

 

TA KI