Sieben Kräuter, die Sie fit machen


Gesund abnehmen, geistig fit sein, entwässern, schlechte Laune vertreiben, Blähungen und Sodbrennen verhindern oder die Vitalität fördern – das alles geht auch ohne Medikamente, nur mit den gesunden Kräften der Natur. Und die wachsen alle in unserem Garten: Sieben Küchenkräuter, die alle unsere Gesundheit fördern.

Die Kraft der Küchenkräuter

Sie wachsen jetzt wieder überall im Garten, auf der Terrasse, auf dem Balkon, ja oft sogar auf der Fensterbank. Wir würzen damit unsere Speisen. Doch sie können mehr. Unsere ganz gewöhnlichen, alltäglichen Küchenkräuter verfügen über erstaunliche Kräfte. Sie sind Naturarzneien, für unsere Gesundheit von großer Bedeutung.

Basilikum für Ihr Gehirn

Herb leaf selection in a rustic wooden basket including green and violet

Herb leaf selection in a rustic wooden basket including green and violet

Basilikum ziert eine sehr bekannte mediterrane Speise, die in der schönen Jahrszeit wieder hochaktuell wird: Mozarella-Käse mit Tomaten und Basilikumblättern. Ebenso beliebt ist Pesto aus der italienischen Küche: Spaghetti mit Basilikum. Nur wenige aber wissen, dass Basilikum in unserem Körper hochaggressive Schadstoffe bekämpfen kann, die uns alt und krank machen. Und der intensive Duft des Küchenkrautes schärft das Gehirn. Die beiden ätherischen Öle Eugenol und Estragol in den Basilikum-Blättern machen geistig fit.

Kresse schützt vor Hungerattacken

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Die Kresse ist ein herrliches Frisch-Gewürz für knackige Blattsalate. Sie schmeckt auch köstlich auf einem Butterbrot, das man ganz dick damit belegt. Mit ihrem hohen Anteil an Vitamin C schützt sie uns aber auch vor Erkältungen. Sie versorgt uns mit dem Spurenelement Jod für die Schilddrüse und mit Senfölen zum Stärken von Harnblase und Harnwegen. Besonders interessant aber ist die Kresse fürs Abnehmen. Das Spurenelement Chrom steuert das Sattwerden. Mit 2 Hand voll Kresse am Tag kann man sich beim Abspecken vor Hungerattacken schützen.

Lavendel verjagt schlechte Laune

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Ein hochinteressantes Küchenkraut ist der Lavendel mit seinen duftenden Blüten. In der Küche setzt man Lavendel für Fisch-, Lamm- und Wildgerichte ein. Man gibt damit Soßen, Suppen, ja sogar Kuchen und Keksen eine ganz besondere Note. Doch 200 Wirkstoffe, allen voran das Linalyt-Acetat und das Linalool, machen die Lavendelblüten zur Arznei. Man kann mit Lavendel schwache Nerven beruhigen, kann Ängste und schlechte Laune vertreiben. Dazu brüht man entweder einen Tee auf, oder man gibt einfach ein paar Tropfen Lavendelöl ( Apotheke, Reformhaus) in ein Taschentuch und schnuppert tagsüber immer wieder daran.

Liebstöckel gegen Aufstossen und Blähungen

Liebstöckel in einen Topf

Liebstöckel in einen Topf

 

Liebstöckel macht jede Suppe erst zum wahren Genuss. Das Küchenkraut fördert den Harnfluss und entwässert. Es kann Krämpfe lösen, Blähungen bekämpft. Aber es regt auch den Appetit an. Auch Aufstoßen und Sodbrennen kann man mit Liebstöckel gut bekämpfen. Viele Medikamente, die zum Entwässern eingesetzt werden, enthalten den hoch dosierten Extrakt aus der Liebstöckelwurzel.

Petersilie gegen Erkältung und Stress

petersilie

 

 

Petersilie ist für viele eines der wichtigsten Küchenkräuter für Salate, Suppen und Soßen. Doch sie schmeckt nicht nur köstlich. Sie ist reich an Vitamin C, schützte damit vor Erkältungen und Stress, hilft auch beim Abnehmen. In früheren Zeiten galt die Petersilie in Schottland – roh gekaut – als Potenzmittel für den Mann. Typisch schottisch sparsam: Petersilie kostet nicht viel.

Rosmarin macht Sie geistig fit

Fresh rosemary bunch with selective focus isolated on white background

Fresh rosemary bunch with selective focus isolated on white background

Was wären Kaninchen, Huhn und Lamm in der kulinarischen Zubereitung ohne Rosmarin? Doch Rosmarin hat auch enorme Heilkräfte. Es aktiviert Herz und Kreislauf, gibt dem Organismus Schwung, hilft nach langen Flugreisen und Jetlag zu bekämpfen und macht geistig fit. Die einfachste Möglichkeit, fit in den Tag zu gehen: Reiben Sie nach dem Duschen und Abtrocknen die Fußsohlen mit Rosmarinöl ( Apotheke, Reformhaus) ein.

Schnittlauch versorgt Sie mit Eisen

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Schnittlauch ist ein sehr beliebtes Küchenkraut für Suppen, Salate oder einfach fürs Butterbrot. Er schützt vor Schnupfen und ist eine hervorragende Waffe gegen die Frühjahrsmüdigkeit, weil er uns mit Eisen versorgt. Eisen fördert unsere Vitalität. Man nennt den Schnittlauch übrigens auch den „ kleinen Bruder der Zwiebel“. Im Grunde genommen sollte in keiner Küche ein Topf mit Schnittlauch stehen, damit man jederzeit frischen Schnittlauch zur Verfügung hat. Dieses Küchenkraut ist der erste Frühlingsbote auf der Fensterbank.

Quelle: http://www.bankhofer-gesundheitstipps.de/kuechenkraeuter/sieben-kraeuter-sie-fit-machen.html

Gruß an die Besseresser

TA KI

Kresse


Die Gartenkresse (Lepidium sativum) ist eine Pflanze aus der Familie der Kreuzblütler, das in erster Linie als Keimling gegessen wird.

Die Art des Kresse-Anbaus nennt sich auch „Grünkraut“ und nicht Sprossen, weil die kleinen Pflanzen solange wachsen dürfen, bis sie deutlich grüne Blättchen haben.

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Zum Essen wird dann der obere Teil abgeschnitten und gegessen.

In gut sortierten Supermärkten kann man die Kresse fertig gekeimt in kleinen Pappschachteln kaufen.

Viel mehr Spass macht es jedoch, sie selbst zu ziehen, denn dann kann man ihnen beim Wachsen zuschauen. Allerdings muss man dann eine Woche Geduld aufbringen, bis man die kleinen Kresse-Pflänzchen essen kann.

Wie die meisten Pflanzen der Kreuzblütler-Familie enthält die Kresse viel Senfölglykosiden, die sie scharf und würzig machen. Ausserdem enthält die Kresse Vitamin C, Vitamin B, Eisen, Kalzium und Folsäure.

Das macht die Kresse zu einem sehr gesunden Genuss, vor allem im Winterhalbjahr, wenn es sonst nicht viel frisches Grün gibt.

Mit Kresse kann man die Frühjahrsmüdigkeit schon im Winter bekämpfen, bevor sie überhaupt ausgebrochen ist.

Da die Kresse fast auf jeder feuchten Oberfläche wächst, ist es sehr einfach, sie anzubauen.

Es gibt sogar Kresse-Schafe aus Ton, bei denen der grüne Kresse-Pelz sehr lustig aussieht. Die Kressepflänzchen wachsen in feuchten Rillen des Tonschafs.

Einfacher ist es jedoch, die Kresse auf einem feuchten Küchentuch aus Papier in einer Schale oder auf einem Teller anzubauen. Dafür braucht man gar keine spezielle Ausrüstung, nur die Kresse-Samen.

 


Zutaten

  • Etwa 1 EL Kresse-Samen
  • Wasser
  • 2 Blatt Küchenkrepp

Anleitung

  1. Zum Kresse-Anbau kann man eine flache Schale oder einen Teller verwenden.
  2. Als Bodenersatz nehme ich zwei Blätter Küchenkrepp, die ich zusammenfalte und mit kühl-lauwarmem Wasser anfeuchte.
  3. Dann wird das Küchenpapier in die Schale gelegt und die Ecken umgeschlagen.
  4. Anschliessend giesse ich noch ein wenig Wasser dazu, bis es etwas übersteht.
  5. Die Kresse-Samen werden möglichst gleichmässig auf dem feuchten Küchenkrepp ausgestreut.
  6. Durch das reichlich verfügbare Wasser können sie sich gut vollsaugen und aufquellen.
  7. In den ersten Tagen sollten die Samen keinesfalls austrocknen, denn sonst kleben sie später an den kleinen Blättern fest, was sehr lästig ist.
  8. Schon am nächsten Tag keimen die ersten Kresse-Pflänzchen.
  9. Man sollte die Anbauschale jeden Tag mindestens einmal giessen, so wie man ein Blumenbeet giesst. Nicht fluten wie beim Sprossenanbau, denn man kann das Wasser nicht wieder ausgiessen ohne die Samen zu verschütten.
  10. Tag für Tag wächst die Kresse bis sie nach etwa 7 Tagen erntereif ist.
  11. Dann schneidet mann die obersten zwei Zentimeter der kleinen Pflänzchen ab.
  12. Auf Broten, im Kräuterquark, auf Tomaten, im Salat oder zu Kartoffeln schmecken die würzigen Kresseblättchen ganz hervorragend.
  13. Wenn man weiterhin täglich giesst, halten sich die nicht verwendeten Kressepflänzchen meistens noch gut 3 bis 4 Tage.
Solch eine Plastikschale verwende ich meistens zum Kresse-Anbau. Früher waren in dieser Schale mal Fruchtgummis.Ein Teller tut es aber genauso gut, um Kresse darin anzubauen.
Als Bodenersatz nehme ich zwei Blätter Küchenkrepp, die ich zusammenfalte und mit kühl-lauwarmem Wasser anfeuchte.Dann wird das Küchenpapier in die Schale gelegt und die Ecken umgeschlagen.

Anschliessend giesse ich noch ein wenig Wasser dazu, bis es etwas übersteht.

Die Kresse-Samen werden möglichst gleichmässig auf dem feuchten Küchenkrepp ausgestreut.Durch das reichlich verfügbare Wasser können sie sich gut vollsaugen und aufquellen.

In den ersten Tagen sollten die Samen keinesfalls austrocknen, denn sonst kleben sie später an den kleinen Blättern fest, was sehr lästig ist.

Schon am nächsten Tag keimen die ersten Kresse-Pflänzchen.Man sollte die Anbauschale jeden Tag mindestens einmal giessen, so wie man ein Blumenbeet giesst.

Nicht fluten wie beim Sprossenanbau, denn man kann das Wasser nicht wieder ausgiessen ohne die Samen zu verschütten.

Am dritten Tag spriesst die Kresse schon sehr eifrig.Wenn es ihr warm genug ist und sie spriessfreudig ist, kann man sich an dem reinsten Keimgewühl erfreuen.
Das Spriessgewühl verstärkt sich am nächsten Tag deutlich.
Noch einen Tag später recken sich die ersten grünen Pflänzchen in die Höhe.
Und wieder einen Tag später sind die Kresse-Pflänzchen schon so hoch wie die Schale.Die Blättchen sind jedoch noch zusammengefaltet.

Wenn man es gar nicht mehr abwarten kann, kann man die Kresseblättchen jetzt schon abschneiden und essen.

Sie sind aber eigentlich noch nicht fertig.

Erst weitere drei Tage später haben sich die Blätter der Kresse entfaltet und man könnte sie als „fertig“ bezeichnen.Man schneidet die obersten zwei Zentimeter ab.
Auf Broten, im Kräuterquark, auf Tomaten, im Salat oder zu Kartoffeln schmecken die würzigen Kresseblättchen ganz hervorragend.Wenn man weiterhin täglich giesst, halten sich die nicht verwendeten Kressepflänzchen meistens noch gut 3 bis 4 Tage.

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Quelle: http://heilkraeuter.de/keime-sprossen/kresse.htm

Gruß an die, denen auch das Wasser im Mund zusammenläuft

TA KI