10 Natürliche Hausmittel für Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)


10 Natürliche Hausmittel für Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)

Die Schilddrüse ist eine schmetterlingsförmige Drüse, die sich im Nacken unterhalb des Adamsapfels befindet. Sie gilt als die “Hauptdrüse”, die die Energie und den Stoffwechsel des Körpers reguliert. Wenn die Schilddrüse überaktiv ist und übermäßige Mengen des Hormons Thyroxin produziert, wird die Erkrankung als Hyperthyreose bezeichnet.

Häufige Ursachen der Schilddrüsenüberfunktion ist die Autoimmunerkrankung Morbus Basedow, eine abnormale Sekretion von Schilddrüsen-stimulierenden Hormonen (TSH), eine übermäßige Aufnahme von Jod oder gutartige Klumpen oder Knötchen in der Schilddrüse.

Während jeder an einer Schilddrüsenüberfunktion leiden kann, tritt die Erkrankung bei Frauen achtmal häufiger auf als bei Männern. Es kann sich bereits in den 30er Jahren entwickeln, aber die Symptome sind bei Frauen über 60 häufiger.

Mehrere Anzeichen können auf eine Hyperthyreose hindeuten, wie z.B. drastische Gewichtsabnahme, unregelmäßiger Herzschlag, Nervosität, übermäßiges Schwitzen, Veränderungen im Menstruationszyklus, Schwellungen im Nackenbereich, Müdigkeit, Muskelschwäche und Schlafstörungen.

Da viele der Anzeichen einer Schilddrüsenüberfunktion bei anderen Erkrankungen auftreten, kann es etwas schwierig sein, das Problem schnell zu diagnostizieren.

Je früher eine überaktive Schilddrüse diagnostiziert wird, desto leichter wird es sein, sie mit Medikamenten, Nahrungsergänzungsmitteln und Lebensstiländerungen wieder unter Kontrolle zu bringen. Hyperthyreose kann auch mit einigen natürlichen Inhaltsstoffen behandelt werden.

Hinweis: Konsultiere einen Arzt für die richtige Diagnose und Behandlung dieser Erkrankung. Verwende die Hausmittel nur als Zusatzbehandlung.

Hier sind 10 Natürliche Hausmittel für Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)

1. Wolfsfuß

Wolfsfuß, auch bekannt als Lycopus Virginicus, kann bei leichter Hyperthyreose helfen. Dieses spezielle Kraut reduziert die Menge des Hormons, das von der Schilddrüse produziert wird.

Studien haben herausgefunden, dass es hilft, den TSH-Spiegel zu senken und die Schilddrüsenhormonsynthese zu beeinträchtigen. (1) Außerdem hilft es, T4-Niveaus zu senken und blockiert die Umwandlung von T4 in T3.

  • Bereite einen Kräutertee zu, indem Du einen halben Teelöffel (oder etwas weniger) Wolfsfuß in eine Tasse kochendes Wasser gibst und ihn einige Minuten ziehen lässt. Abkühlen lassen und den Tee einmal täglich genießen.
  • Du kannst dieses Kraut auch als Tinktur einnehmen (2 bis 6 ml pro Tag). Darüber hinaus ist eine Kombination aus Wolfsfuß, Mutterkraut und Zitronenmelisse sehr wirksam bei der natürlichen Behandlung von Schilddrüsenüberfunktion.

Hinweis: Verwende dieses Kraut nicht bei Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) oder einer vergrößerten Schilddrüse. Außerdem ist es möglicherweise nicht für schwangere und stillende Frauen geeignet.

2. Zitronenmelisse

Zitronenmelisse, auch bekannt als Melissa officinalis, ist ein Kraut, das helfen kann, eine überaktive Schilddrüse zu normalisieren, indem es den TSH-Spiegel reduziert. Es enthält Flavonoide, Phenolsäuren und andere nützliche Verbindungen, die die Schilddrüse regulieren.

Tatsächlich blockiert es die Aktivität von Antikörpern, die die Schilddrüse stimulieren und Morbus Basedow verursachen, eine häufige Form von Hyperthyreose. (2) Um die Schilddrüse wieder auf ein gesundes Niveau zu bringen, empfiehlt es sich, täglich Zitronenmelissentee zu trinken.

  1. Zwei Esslöffel Zitronenmelisse in eine Tasse kochendes Wasser geben.
  2. Etwa fünf Minuten ziehen lassen.
  3. Diesen Tee 3 mal täglich abseihen und trinken.

Du kannst die Behandlung mit einer geringeren Dosierung, etwa einem halben oder einem Teelöffel Zitronenmelisse beginnen und die Menge allmählich auf zwei Esslöffel erhöhen.

3. Mutterkraut

Mutterkraut, auch bekannt als Tanacetum parthenium, wirkt als natürlicher Beta-Blocker und hilft, Tachykardie (hohe Herzfrequenz) und Herzklopfen zu kontrollieren. Es hat auch eine gewisse Anti-Schilddrüsen-Aktivität, was es für diejenigen, die an einer Schilddrüsenüberfunktion leiden, noch vorteilhafter macht.

  1. Einen halben Teelöffel Mutterkraut in einer Tasse kochendem Wasser mindestens fünf Minuten lang ziehen lassen.
  2. Abseihen und abkühlen lassen.
  3. Trinke diesen Tee dreimal täglich.

Es ist wichtig zu beachten, dass dieses Kraut vermieden werden muss, wenn Du irgendeine Art von sedierenden Medikamenten nimmst.

4. Omega-3-Fettsäuren

Wenn der Körper nicht genügend Omega-3-Fettsäuren bekommt, kann es zu einem hormonellen Ungleichgewicht kommen, einschließlich der Schilddrüsenhormone. Diese essentiellen Fettsäuren sind die Bausteine für Hormone, die die Immunfunktion und das Zellwachstum steuern und die Fähigkeit, auf Schilddrüsenhormone zu reagieren, verbessern.

  • Du kannst die Menge an Omega-3-Fettsäuren in Deiner Ernährung erhöhen, indem du mehr Fisch, grasgefütterte tierische Produkte, Leinsamen und Walnüsse isst.
  • Alternativ kannst Du Omega-3-Kapseln einnehmen, nach Absprache mit einem Fachmann.

5. Brokkoli

Brokkoli ist ein Kreuzblütler, der Substanzen enthält, die als Isothiocyanate und Goitrogene bekannt sind. Diese helfen, die Schilddrüse davon abzuhalten, zu viel Hormone zu produzieren. Wer an Schilddrüsenüberfunktion leidet, muss daher versuchen, so viel ungekochten Brokkoli wie möglich zu essen.

Andere Kreuzblütler, die hilfreich sein können, sind Rosenkohl, Blumenkohl, Rutabaga, Rüben, Kohlrabi, Grünkohl, Senf und Radieschen.

6. Antioxidantien und Proteine

Eine antioxidansreiche Ernährung ist hilfreich bei der Behandlung von Hyperthyreose. Ein erhöhter Gehalt an Schilddrüsenhormonen aufgrund von Schilddrüsenüberfunktion steht im Zusammenhang mit Schäden durch freie Radikale und oxidativen Stress.

Antioxidantien sind vorteilhaft, um den oxidativen Stress zu reduzieren. (3) Verzehre Lebensmittel, die reich an Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin, Selen und Magnesium sind. Um diese Nährstoffe zu erhalten, nimm frisches Obst und Gemüse wie Beeren, Trauben, Tomaten, Kürbis und Paprika in Deine Ernährung auf.

Außerdem solltest Du mehr Eiweiß in Deine Ernährung aufnehmen. Eine Überfunktion der Schilddrüse führt zu einem leichteren Abbau der Muskeln. Proteine steigern die Muskelmasse und die Kraft.

Du kannst 1 oder 2 Esslöffel Proteinpulver in Deine Smoothies geben, um das Protein zu bekommen. Darüber hinaus solltest Du mehr pflanzliche Proteine essen, indem Du Bohnen, Nüsse, Erdnussbutter und Samen in Deine Ernährung mit einbeziehst.

7. Meeresgemüse

Meeresgemüse ist eine gute Quelle für Jod, ein wichtiges Mineral für die Gesundheit der Schilddrüse. Das in Meeresgemüse enthaltene natürliche Jod kann Schilddrüsenerkrankungen wie Gewichtsschwankungen und Lymphsystemstauungen normalisieren. Diese Gemüsesorten enthalten auch eine gute Menge an Vitamin K, B-Vitamin, Folat, Magnesium, Eisen und Kalzium.

Einige der Meeresgemüse, die Du bei der Behandlung von Hyperthyreose verwenden kannst, sind Kelp, Kombu, Hijiki, Nori, Arame, Seepalme, etc. Sie sind in der Regel in getrockneter Form in Lebensmittelgeschäften oder im Internet erhältlich.

Du kannst dieses Gemüse verwenden, indem du jede beliebige Mischung von trockenem Meeresgemüse in Dein Essen oder Smoothies hinzugibst.

8. Kohl

Kohl ist eines der nützlichsten Nahrungsmittel, das bei der Behandlung von Hyperthyreose eingesetzt werden kann. Kohl enthält eine gute Menge an natürichen Goitrogenen, Substanzen, die helfen, die Produktion von Schilddrüsenhormonen zu reduzieren. Für beste Ergebnisse, iss ungekochten Kohl.

9. Beeren

Beeren sind reich an Vitaminen und verschiedenen Antioxidantien, die helfen können, die Entzündung der Schilddrüse zu reduzieren. Du kannst verschiedene Beerensorten wie Blaubeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Kirschen und andere essen.

10. Indische Stachelbeere

Indische Stachelbeere, auch bekannt als Amla, kann viele gesundheitliche Probleme einschließlich Hyperthyreose behandeln. Die indische Stachelbeere kann aufgrund ihrer lindernden Wirkung auf die Schilddrüse helfen, die Produktion von Schilddrüsenhormonen zu kontrollieren.

  • Indisches Stachelbeerpulver mit Honig zu einer dicken Paste mischen und morgens vor dem Frühstück essen.

Quelle

Gruß an die Besseresser

TA KI

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Was hat Saison im November?


Grünkohl, Pastinake, Feldsalat, Apfel, Quitte & Co. – im November ist der Einkaufskorb prall gefüllt mit jeder Menge Köstlichkeiten! Probieren Sie sich durch die Gemüse- und Obstsaison im November und genießen Sie die Vielfalt in vollen Zügen.

 

Chicorée:

Die Franzosen lieben den Chicorée so sehr, dass sie fast ihre gesamte Ernte selbst verspeisen. In Belgien baut man lieber gleich so viel an, dass es auch für den Export reicht. Nur bei uns führt das feine Gemüse eher ein Schattendasein. Dabei hat er einige Vorzüge zu bieten: Vitamin A, B und C sowie Kalium, Phosphor, Kalzium und Magnesium.

Feldsalat:

Mauseohrensalat oder Feldsalat hat nach der Petersilie den höchsten natürlichen Eisengehalt von allen Gemüse- und Kräutersorten! Damit nicht genug, bringt Feldsalat es auf 35 mg Vitamin C pro 100 g und steht daher an der Spitze aller Salatgemüse.

Mini Romanasalat:

Dieses helle Köpfchen besteht zu etwa 92 Prozent aus Wasser und kann beachtliche Mengen an gesunden Nährstoffen vorweisen. So stecken Mineralstoffe, B-Vitamine und Vitamin C in dem Blattgemüse. Letzteres ist mit 24 Milligramm pro 100 Gramm vertreten – mehr als in jedem anderen Salat.

Grünkohl: 

Herbstzeit ist Kohlzeit. Der König unter ihnen ist der vor allem im Norden Deutschlands konsumierte Grünkohl. Er punktet mit extrem hohen Vitamin C Gehalt (100 Miligram auf 100 Gramm) und auch beim Kalzium ist er weit vorne dabei. Also ran an die Töpfe!

Champignons:

Ganzjährig sind die deutschen Lieblingspilze in Supermärkten zu bekommen. Warum aber den nicht einfach mal raus in den Wald und selber suchen? Und wenn die Ausbeute doch zu klein ausgefallen ist.. Den wunderschönen Waldspaziergang Revue passieren lassen und ab in den Supermarkt.

Pastinaken:

Die weißen Rüben feiern ihr Comeback! Das Wurzelgemüse ist eigentlich altbekannt, wurde aber in den letzten Jahren in der deutschen Küche sehr vernachlässigt. Jetzt ist die Pastinake zurück und darf in keiner Suppe mehr fehlen.

Petersilienwurzel: 

Bekannt ist sie bei alle Suppenkaspern, aber die weiße Wurzel kann so viel mehr! Mit ihrem fein würzigem Geschmack ist sie auch bei Spitzenköchen gefeiertes Wintergemüse. Wenn die Profis das können, können Sie das doch auch?!

Rettich:

Der große Bruder der Radieschen ist nicht nur größer, sondern auch schärfer. Schuld daran sind die Senföle, die im Rettich enthalten sind. Der  Schwarze Winterrettich hat ab November Saison und ist ebenso scharf und kalorienarm, wie seine hellen Geschwister.

Bohnen:

Die leckeren grünen Hülsenfrüchte dürfen auch im November auf keinen Fall auf unserem Tisch fehlen. Ob als Salat oder Gemüse, Bohnen schmecken einfach lecker. Aber Vorsicht! Niemals sollten Bohnen roh verzehrt werden. Der Stoff Phasin, der in den Bohnen enthalten ist, kann zu schweren Verdauungsbeschwerden führen und muss durch Hitze unschädlich gemacht werden.

Chinakohl:

Chinakohl ist ein echtes Allroundtalent mit vielen kulinarisch und gesundheitlichen Vorzügen. Mit einem hohen Vitamin C Gehalt punktet er in der Kategorie Nährstoffe. Die Einsetzbarkeit in der Küche ist zum ausflippen vielseitig. Ob als Hauptakteur im Wrapgericht oder als Nebendarsteller als Gemüse zum Fleisch, Chinakohl schmeckt.

Rosenkohl:

Klein, aber oho! Diese Minikohle sind beliebte Beilage zu oppulenten Herbst und Weihnachtsgerichten und punkten mit ihrem intensiven Geschmack. Der hohe Vitamin C Gehalt ist eine weiterer Punkt, warum Rosenkohl bei Ihnen im November auf den Tisch kommen sollte.

Schwarzwurzel:

Die Schwarzwurzel ist ein besonders gutes Beispiel für den alten Grundsatz, dass der erste Anschein oft täuscht. Unschön von außen, dafür geballte Nährstoffpower von innen. Der „Spargel des alten Mannes“ ist nach der Erbse und der Bohne, die Gemüsesorte, die am meisten Nährstoffe hat. WOW!

Rotkohl:

Dieser blaue Kohl ist der Star zum winterlichen Menü. Rotkohl schmeckt klassich mit Klößen und einem leckeren Stück Fleisch, aber trauen Sie sich auch mal ein wenig zu experimentieren. Außerdem ist der blaue Kohl eine Vitamin C und K Bombe – schon 200 Gramm Rotkohl decken den Tagesbedarf.

Sellerieknolle:

In der  schrumpeligen Knolle stecken eine Menge Vitamine (A,B,C,E) und ätherische Öle. In jeder hausgemachten Gemüsebrühe darf Sellerie nicht fehlen, aber auch als Püree schmeckt es vorzüglich.

Steckrüben: 

Als Viehfutter verschrien, als wenig lecker verschmäht: Die Steckrübe hat es wirklich nicht leicht. Dabei ist es höchste Zeit, den ramponierten Ruf der Rübe zu retten. Verhasst nachdem ersten Weltkrieg, feiert die Steckrübe jetzt ihren zweiten Frühling. Tipp: Kaufen Sie die kleinen Exemplare, die sind weniger strohig und schön zart.

Weißkohl:

Lassen Sie sich nicht verkohlen: Die Nebenrolle als „Sättigungsbeilage“ hat Weißkohl wirklich nicht verdient. Wer noch kein Weißkohl-Fan ist, wird bestimmt einer – denn sowohl kulinarisch als auch gesundheitlich hat das Gemüse einiges zu bieten. Der hellgrüne „Dickkopf“ hat’s in sich: Schon 200 g Weißkohl davon enthalten mit 94 mg fast unser gesamtes Tagessoll an Vitamin C. 

Porree:

Der Porree ist viel milder in Geschmack und Geruch als seine engen Verwandten Zwiebeln und Knoblauch und nehmen Sie sich besser kein Beispiel an den Nobelköchen in feinen Restaurants. Die schneiden oft den grünen Teil der Porreestange weg und verwenden nur das zarte Weiße. Dabei steckt im Grün 300-mal so viel Beta-Carotin wie im weißen Abschnitt.

Möhre: 

Das Lieblingsgericht der Hasen, ist auch für uns Menschen sehr gesund. Sie sollten Möhren möglichst oft fein zerkleinert und gedünstet als Gemüse essen. Immer mit einer kleinen Menge Öl, Butter, Margarine oder Sahne anrichten, damit das fettlösliche Beta-Carotin vom Körper aufgenommen werden kann.

Wirsing: 

Der grüne Kohlkopf mit den krausen Blättern ist salonfähig geworden: Sogar bei Sterneköchen kommt Wirsing inzwischen in Topf und Pfanne. Das wundert uns nicht, der leckere Kohl überzeugt mit Geschmack und ist zusätzlich noch sehr nährstoffhaltig. Eine spezielle Eigenart von Wirsingkohl ist sein hoher Gehalt an Vitamin B6, das unserem Nervenkostüm besonders gut tut.

Kürbis:

Wer glaubt die Saison für Kürbis ist schon vorbei – der täuscht! Viele leckeren Kürbissorten begleiten Sie auch noch durch den November. Also ran an die Töpfe und neue Variationen ausprobieren. Kürbissuppe ist lecker, aber haben Sie schon mal einen süßen Kürbiskuchen gekostet? Köstlich!

Rote Bete:

Die roten Knollen beglücken uns auch noch im November! Die Vartionsmöglichkeiten sind unzählbar: Carpaccio, Suppe, Risotto oder Pesto. Die Rote Bete macht alles mit und kommt bei Ihnen hoffentlich auch weiterhin auf den Teller. Denn die Knolle hat Power neben Eiweiß, Ballaststoffe, Vitamin C und B, hat die Knolle auch noch Betacyanin (roter Farbstoff), der Ihre Zellen vor Krebs schützt.

Blattspinat:

 Als Kind wird er häufig verschmäht, als Erwachsener lernt man ihn dann zu schätzen. Blattspinat ist nicht nur super gesund, sondern auch unfassbar vielfältig in der Küche einsetzbar. Ob mit Pasta oder auf dem Flammkuchen, jedesmal ein Genuss!

Quelle: https://eatsmarter.de/ernaehrung/gesunde-lebensmittel/saisonkalender-november

Gruß an die Besseresser

TA KI

 

 

Hausmittel gegen schmerzempfindliche Zähne


Wie ein Blitz schlägt der Schmerz ein, wenn empfindliche Zähne in Berührung mit heißen, kalten, süßen oder sauren Speisen kommen. Keine Panik, das ist kein Notfall, weswegen du sofort zum Zahnarzt gehen müsstest. Aber natürlich soll der Schmerz so schnell wie möglich wieder aufhören! Statt in der Apotheke teure und womöglich schädliche Schmerzmittel zu erwerben, die im ganzen Körper wirken, kannst du dir mit einfachen Hausmitteln lokale Linderung verschaffen.

Und ebenfalls mit einfachen Mitteln kannst du danach dafür sorgen, dass der Schmerz nicht wiederkommt. Schmerzempfindliche Zähne haben verschiedene Ursachen. Zum einen können die Zahnhälse durch zurückgehendes Zahnfleisch freiliegen. Da der Zahnhals nicht vom schützenden Zahnschmelz umschlossen ist, gelangen Reize ungehindert durch die feinen Kanäle des Dentins (die auch Zahnbein genannte Hauptsubstanz des Zahns) an den Zahnnerv und können dort plötzlich zu heftigen Schmerzen führen. Aber auch durch Schäden am Zahn, wie Risse oder einem abgebrochenen Stück Zahnschmelz, kann das Dentin freiliegen. Daher ist es bei Schmerzen dieser Art nicht nur wichtig, schnelle Hilfe zu leisten – die geschädigten Zähne müssen dauerhaft geschützt werden, um Schmerzen auch in Zukunft zu vermeiden. Soforthilfe bei Schmerzen Um deinen akuten Schmerz durch empfindliche Zähne zu bekämpfen, brauchst du keine speziellen Medikamente. In Küche und Haushalt stehen viele geeignete Mittel zur Verfügung, die dir effektiv und preiswert helfen. Gewürznelken, Nelken- oder Teebaumöl Effektive Soforthilfe gegen Zahnschmerzen, selbst wenn sie durch Karies oder Entzündungen verursacht werden, bringt die Gewürznelke. Dank des enthaltenen Eugenols wirkt die getrocknete Blütenknospe des Gewürznelkenbaums betäubend, desinfizierend und entzündungshemmend. Lege einfach eine Gewürznelke auf den betroffenen Zahn und beiße darauf, damit sich die Wirkung entfaltet. Falls die Schmerzen von den Zahnhälsen herrühren, platziere die Nelke neben dem Zahn in der Backentasche. Alternativ helfen auch Nelken- oder Teebaumöl, die mit einem Wattestäbchen vorsichtig auf die schmerzenden Stellen getupft werden können.

Zahncreme Fluorid ist einerseits ein wichtiges Spurenelement, das für feste Knochen und einen härteren Zahnschmelz sorgt, der menschliche Körper enthält natürlicherweise bis zu fünf Gramm Fluoride. In größeren Dosen wirkt Fluorid jedoch toxisch, weshalb seine Anwendung in der Zahnpasta umstritten ist. Eine fluoridhaltige Zahnpasta – mit dem Finger auf die schmerzende Stelle aufgebracht und leicht einmassiert – kann akute Schmerzen durch empfindliche Zähne lindern, denn das Fluorid verschließt vorübergehend die Dentinkanäle, die Schmerzen direkt zum Zahnnerv weiterleiten. Kamillen- oder Salbeitee ebenfalls , hilfreich bei akuten “Schmerzblitzen” sind Kamillentee und Salbeitee, die schmerzlindernd und beruhigend auf empfindliche Zähne wirken. Dafür wird ein Teeaufguss zubereitet und nach dem Abkühlen zwischen den Zähnen hin- und hergezogen.

Schmerzen vorbeugen Wenn ein Zahn durch einen Riss oder ein abgebrochenes Stück der Zahnkrone beschädigt ist, solltest du bald deinen Zahnarzt aufsuchen, um den Schaden reparieren zu lassen. Liegt das Dentin aber durch zurückgehendes Zahnfleisch frei, ist eine Reparatur auch durch den Zahnarzt nicht ohne Weiteres möglich. Du kannst mit den folgenden Tipps jedoch verhindern, dass Zahnschmerzen zu deinem alltäglichen Begleiter werden. Natürlich ist auch in diesem Fall ein Besuch beim Zahnarzt empfehlenswert, um weitere Behandlungsmöglichkeiten abzuklären. Säure von den Zähnen fernhalten Sowohl sehr saure als auch süße Lebensmittel verursachen Schmerzen, denn der Zahnnerv wird gereizt. Insbesondere saures Obst oder Limonade können zur schmerzhaften Angelegenheit werden. Eventuell kannst du dein Lieblingsobst in Zukunft zusammen mit etwas Joghurt oder einer anderen neutralisierenden Beilage genießen. Fruchtbonbons sollten möglichst vermieden werden, da sie den Zahnschmelz nicht nur durch Zucker und Säure, sondern auch durch Abrieb schädigen. Starke Temperaturreize verhindern Heißes und Kaltes führen ebenfalls zur Reizung des Zahnnervs. Auch hier gehört die eiskalte Limo häufig zu den Verursachern von Zahnschmerzen. Auf die Eiswürfel im Glas zu verzichten, reicht manchmal schon aus. Noch sicherer gegen den plötzlichen Schmerz ist es, möglichst körperwarme Mahlzeiten und Getränke zu sich zu nehmen. Auch Mundspülungen sollten am besten lauwarm sein. Rauchen vermeiden Rauchen ist Gift für den gesamten Organismus, aber vor allem die Zähne leiden darunter. Das Zahnfleisch wird durch das Nikotin schlechter durchblutet, so dass die Abwehrkräfte gegen Bakterien vermindert werden und das Zahnfleisch sich zurückbildet. Auch eine schlecht eingestellte Diabetes mit starken Blutzuckerschwankungen begünstigt den Zahnfleischschwund. Gesundes, gut durchblutetes Zahnfleisch ist dagegen in der Lage, sich selbst zu regenerieren, wenn die Schäden nicht schon zu groß sind. Tipps, wie du es schaffst, zum Nichtraucher zu werden, findest du in diesem Beitrag.

Richtig putzen Die richtige Putztechnik ist das A und O für die Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch. Wer seine Zähne zu fest schrubbt, fördert den Rückgang des Zahnfleisches und damit Schmerzen und sogar Parodontose. Eine weiche Zahnbürste, Putzen von Rot nach Weiß sowie eine Zahnpasta, die einen nicht zu starken Abrieb verursacht, bewahren langfristig vor Schmerzen. Eine sanfte Zahnfleisch-Massage mit der Zahnbürste stärkt außerdem die Durchblutung und damit die Selbstheilungskräfte des Zahnfleisches. Tipp: Nach dem Essen mit dem Zähneputzen rund 30 Minuten warten, um die schädigende Wirkung der in der Nahrung enthaltenen Säuren auf die Zahnsubstanz nicht zu verstärken. Keine aufhellende Zahnpasta verwenden Eine aufhellende Zahncreme macht nichts anderes, als durch Abrieb Zahnbeläge, die den Zahn verfärben, zu entfernen. Der natürliche, gesunde Zahnschmelz hält diese Rosskur auch ohne Schäden aus. Liegt allerdings bei vorgeschädigten Zähnen das Dentin frei, können die abrasiven Stoffe in der aufhellenden Zahnpasta das Dentin verletzen und Schmerzen verursachen. Greife deshalb lieber auf ein Mittel zurück, das auch ohne Abrieb zu weißen Zähnen verhilft.

Vitamin A und C sowie Selen Besonders wichtig für empfindliche Zähne ist ein starkes Immunsystem, das das Zahnfleisch gesund und Bakterien in Schach hält. Dafür sollte deine Ernährung reich an den Vitaminen A und C sowie dem Spurenelement Selen sein. Statt Ascorbinsäure oder Vitaminbrause für deine Vitamin-C-Versorgung zu kaufen, kannst du ein Nahrungsergänzungsmittel ganz einfach aus den Schalen von Bio-Orangen herstellen. Vitamin A, bzw. seine Vorstufe Betacarotin (Provitamin A), fördert unter anderem den Aufbau und die Funktion der Schleimhäute. Es ist in orangefarbenen bis gelben Gemüsen und Früchten wie Karotte, Kürbis, Süßkartoffel, Aprikose, Papaya, Mango, Nektarine, Kaki und Sanddorn enthalten. Das Spurenelement Selen stellt einen wichtigen Baustein für die Abwehr gegen oxidativen Stress durch freie Radikale dar. Besonders gute Selenlieferanten sind zum Beispiel Getreide, Weizenkleie, Nüsse (vor allem Paranüsse), Eigelb, Linsen, Fisch und Fleisch.

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Gruß an die Wissenden
TA KI

Kürbis


Seit Deutschland den „Halloween-Kult“ entdeckt hat, erleben auch Kürbisse ein regelrechtes Comeback. Durch ihre vielfältigen Formen, Farben und Größen sind sie inzwischen ein beliebter Deko-Artikel. Aber auch in der Küche haben sich Kürbisgerichte zu einem wahren Trend entwickelt. Mit etwa 25 Kilokalorien pro 100 Gramm ist das Fruchtfleisch von Kürbissen ein ausgesprochen kalorienarmes Gemüse. Ähnlich wie Melonen und Gurken bestehen sie zu rund 90 Prozent aus Wasser.

Hokkaidokürbis mit Blättern© Yasonya – Fotolia

Entdecken Sie die leckere Vielfalt

Beim Stichwort „Kürbis“ denken viele spontan an die leuchtend orangefarbenen Riesenkürbisse, den Stolz eines jeden Kleingärtners im Herbst. Es gibt jedoch über 500 Kürbissorten und es sind nicht unsere Gartenkürbisse, die für Heilzwecke genutzt werden. Dafür werden ausschließlich weichschalige oder schalenlose Sorten angebaut, vor allem in Ungarn und der Steiermark. Bei Beschwerden wie einer Reizblase, Beckenbodenschwäche oder einer gutartigen Prostatavergrößerung sind die Wirkungen der alten Heilpflanze mittlerweile sogar wissenschaftlich bewiesen.

Der Kürbis gilt als eine der ältesten Kulturpflanzen der Erde: Archäologen fanden Kürbissamen aus dem Jahre 10.000 vor unserer Zeitrechnung. Während er bis ins 16. Jahrhundert hinein auf dem amerikanischen Doppelkontinent existierte, baut man ihn mittlerweile weltweit an. Besonders beliebt sind seit jeher der Gartenkürbis, der Riesenkürbis und der Moschuskürbis. In den letzten Jahren etablierten sich Kürbissorten wie der amerikanische Butternusskürbis und der Hokkaido mehr und mehr in Deutschland.

Steckbrief Kürbis

Nicht nur wegen der Halloween-Hysterie rückt ein alter Bekannter aus der Neuen Welt in den Mittelpunkt der Herbstküche. Die Kürbispflanzen haben mehr zu bieten als eine schöne Schale, die sich zur Dekoration eignet. Die wahren Werte verstecken sie in ihrem Fruchtfleisch und in ihren Samen. Vor der Entdeckung Amerikas kannte man in Europa den aus Afrika stammenden Flaschenkürbis. Durch Auslese und Züchtung entwickelten sich weltweit mehr als 800 namentlich bekannten Sorten.

Heute züchtet man vor allem in Amerika und Neuseeland, aber auch aus Japan kommen gute Sorten. Der bekannteste Kürbis aus Japan dürfte der Hokkaido-Kürbis sein. Das tolle an der Pflanze: Fast alles aus und am Kürbis ist verwendbar. Der ganze Kürbis ist beliebt als Herbstdekoration, der ausgehöhlte, beleuchtete Kürbis als Lampe zu Halloween, das Fruchtfleisch als delikate Suppe oder Beilage und das Kürbiskernöl als anerkanntes Heilmittel.

Nutzung des kompletten Kürbis

In verschiedensten Zubereitungen kommt der Kürbis hauptsächlich als Gemüse, lecker gefüllt und als Suppe vor. Die Kürbiskerne finden geröstet als Zwischenmahlzeit oder in der Ölgewinnung Verwendung. Das Kürbiskernöl aus der Steiermark ist berühmt für sein feines Aroma. Wegen der wertvollen Inhaltstoffe soll man es nicht kochen, sondern roh über die fertigen Speisen träufeln.

Viele Heilpflanzen gerieten mit dem Aufkommen moderner Medizin in Vergessenheit. Im Unterschied dazu kommt der Heilwirkung des Kürbis erst seit wenigen Jahren besondere Aufmerksamkeit zu: Es stellte sich heraus, dass aus dem Kürbis gewonnene Arzneimittel unter anderem Ballaststoffe lindern.

Vorsicht: Nicht alle Kürbisse sind essbar!

Achten Sie genau darauf, ob Kürbisse als Speise- oder Zierkürbisse angeboten werden. Der Grund: Zierkürbisse enthalten Bitterstoffe, die giftig sind. Speisekürbisse sind in der Regel genießbar und frei von Bitterstoffen (Cucurbitacinen). Durch unbeabsichtigte Kreuzungen ist es aber möglich, dass auch Speisekürbisse (auch Zucchini) diese Bittersubstanzen wieder bilden. Das passiert besonders oft im Hobbygarten, wenn Sie Zier- und Speisekürbisse nebeneinander anbauen und die Samen wieder aussäen. Ernten Sie die daraus entstehenden Früchte, können sie die giftigen Bitterstoffe enthalten.

Auf Nummer „ganz sicher“ gehen Sie, wenn Sie vor der Zubereitung ein kleines Stück des rohen Kürbisfleisches probieren. Schmeckt es bitter, müssen Sie alles wegwerfen. Denn die Bitterstoffe werden durch das Kochen nicht zerstört. In gegartem Zustand verfälschen Gewürze und Hitze das Geschmacksempfinden und die Genießbarkeit lässt sich nicht mehr eindeutig prüfen.

Powerstoffe in Fruchtfleisch und Kernen

Kürbisse enthalten viele gesunde Inhaltsstoffe und sind dabei echte Schlankmacher. Dafür versorgt uns die Frucht mit Vitamin A, C und E, Folsäure, Magnesium, Kalzium, Kalium und Zink. All diese Inhaltsstoffe stärken das Immunsystem und schützen vor freien Radikalen. Die enthaltenen Carotinoide bewahren vor Krebs und Herzinfarkt. Darüber hinaus enthalten Kürbisse unter anderem Proteine, Globulin, Lecithin, Rohrzucker, Öl, Linolsäure, Phytosterin, Edestin, Phytin, Harz, Enzyme, Diastase, Urease, Emulsin, Salizylsäure, Spurenelemente, Magnesium, Kieselsäure und Natron.

Kerne und Fleisch des Kürbis zeigen unterschiedliche Effekte. So helfen die Kürbiskerne bei Prostatabeschwerden und Blasenschwäche, wirken harntreibend und behandeln Würmer. Das Fruchtfleisch beruhigt den Magen und hilft bei Verstopfung, Nierenschwäche und Herzbeschwerden. Des Weiteren kann es bei Rheuma, Gicht und Fettsucht zu einer Verbesserung der Beschwerden führen.

Carotinoide geben die Farbe

Die leuchtende Farbe erhalten die kugeligen Gesellen durch ihren hohen Gehalt an Carotinoiden, ähnlich wie bei Möhren. Gerade das Beta-Carotin wirkt als Vorstufe des Vitamin A und ist wichtig für die Funktion Ihrer Augen. Carotinoide gelten als Schutzfaktor gegen Krebs, Herz- und Gefäßkrankheiten. Kürbisfleisch ist außerdem besonders reich an dem Mineralstoff Kalium, der Ihren Flüssigkeitshaushalt regelt. Übrigens zählen auch die inzwischen so beliebten Zucchini zu den Kürbissen.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Kürbisfleisches

  • Ballaststoffe
  • Beta-Carotin
  • Vitamin E
  • Kalium
  • Lutein und Zeaxanthin (sekundäre Pflanzenstoffe)
  • Selen

Lutein und Zeaxanthin sind wichtige Antioxidantien, die vor allem die empfindlichen Sinneszellen der Netzhaut im Auge vor dem schädlichen UV-Anteil des Sonnenlichts schützen. Wasser und Ballaststoffe fördern die Verdauung. Der hohe Kaliumgehalt wirkt entwässernd und harntreibend. Wasseransammlungen und Giftstoffe können somit leichter aus dem Gewebe geschwemmt werden.

Kürbissamen bremsen die Vergrößerung der Prostata

Die Phytosterole aus den Kürbiskernen ähneln bestimmten menschlichen Hormonen und sind in der Lage, die Bindung des DHT (Dihydrotestosteron), einer aggressiven Variante des männlichen Hormons Testosteron, in den Prostatazellen zu verhindern.

Dadurch wird der DHT-Spiegel gesenkt und der Stoffwechsel der Prostata kann sich normalisieren. Gegen eine gutartige Prostatavergrößerung (BPH) sollten Sie morgens und abends jeweils etwa 30 Gramm Kürbiskerne gut zerkauen und ein Glas Wasser dazu trinken. Eine Alternative zu den Kernen sind Fertigpräparate, die aus den Extrakten hergestellt wurden.

Eine große Auswahl an Gemüse-Sorten© sarsmis – Fotolia

Kürbiskernöl schützt Ihre Blase und Ihre Prostata

Kürbiskerne und Kürbiskernöl enthalten Schutzsubstanzen, die Sie gegen Reizblase, Inkontinenz und Prostataleiden fit machen, denn sie enthalten Lignane. Dabei handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe, die leicht hormonell wirken. Darüber hinaus stecken neben Vitamin E auch noch Zink und Magnesium in den gesunden Kernen.

Auch die Fettzusammensetzung ist sehr günstig: Kürbiskernöl enthält 35 Prozent einfach ungesättigte Ölsäure, 55 Prozent Linolsäure und etwa zwei Prozent Alpha-Linolensäure. Das ist eine Omega-3-Fettsäure, die Ihren Körper unter vielen anderen positiven Wirkungen gegen Entzündungen schützt.

Kürbiskerne sind eine Wohltat bei einer Reizblase

Nicht nur für die Prostata sind Kürbiskerne ein seit langem geschätztes Naturheilmittel, denn die Kerne verbessern die Spannung der Blasenmuskulatur und vermindern dadurch den ständigen Harndrang. Die Wirkungen auf die Blase:

  • Schutz vor der Anfälligkeit für Entzündungen
  • Beruhigung einer überaktiven Blase
  • Stärkung der Blasenmuskulatur
  • Verminderung von ständigem Harndrang

Damit sind die Kürbiskerne bzw. ihre Extrakte in Form von Fertigpräparaten eine gute Hilfe bei Stressinkontinenz und Reizblase.

Kürbistee für eine kräftige Blase

Setzen Sie zwei Esslöffel frische Kürbissamen mit einem daumengroßen Stück Ingwer in einem halben kaltem Wasser an. Erwärmen Sie den Ansatz und lassen Sie ihn nach dem Aufkochen noch zehn Minuten ziehen, ehe Sie ihn abseihen. Der Tee hilft gegen Harnwegsbeschwerden und Blasenschwäche.

Kürbiskernöl ist vielseitig anwendbar

Knabbern Sie häufiger Kürbiskerne oder bereichern Sie Ihren Salat mit leicht gerösteten Kernen. Auch Kürbiskernöl schmeckt prima im Salat oder an Suppen. Es ist allerdings sehr intensiv und Sie sollten es zunächst sehr vorsichtig dosieren. Kochen und Braten verträgt es nicht.

Angebrochene Flaschen sollten in den Kühlschrank gestellt werden. Besonders gutes Öl wird in der Steiermark produziert. Ein halber Liter kostet zwischen 7 und 15 Euro. Noch effektiver sind die Wirkungen des Medizinal-Kürbis. Fertigpräparate erhalten Sie In Ihrer Apotheke.

Als Kapseln erhältlich

Kürbisse erhält man von September bis Dezember überall. Man kann sie auch leicht im heimischen Garten anbauen. Wer den Geschmack von Kürbis nicht mag, auf die gesunde Wirkung der Früchte aber nicht verzichten will, greift auffertige Präparate zurück.

Man kauft sie in Apotheken und Reformhäusern. Um auf schmackhafte Weise die eigene Gesundheit zu unterstützen, ersetzt man die Knabbereien für den Fernsehabend durch geröstete und gewürzte Kürbiskerne. Eine Kürbissuppe verbindet das Angenehme mit dem Nützlichen, da der Verzehr von Kürbis den Stoffwechsel anregt. Wer die Suppe mit Ingwer und Knoblauch würzt, tut sich gleich dreifach etwas Gutes. Probieren Sie es aus!

Feine Kürbiscremesuppe aus Hokkaido

Für erste Versuche empfiehlt sich der Hokkaido-Kürbis und folgendes Rezept für eine feine Kürbiscremesuppe, die Sie nach Belieben portionieren und einfrieren können.

Kürbiscrèmesuppe in Schale vor Kürbissen© Printemps

Zutaten:

  • 1 honigmelonengroßen Hokkaido-Kürbis
  • 1 bis 2 große Kartoffeln
  • 1 bis 2 Karotten
  • 1 große Zwiebel und nach Geschmack Knoblauch
  • 1 EL Olivenöl
  • Ingwer, frisch oder als Pulver
  • Kurkuma-Pulver
  • Koriander, gemahlen

Reinigen Sie den Kürbis gründlich mit warmem Wasser. Dann teilen und entkernen Sie ihn. Schneiden Sie ihn in kleine Stücke und die geschälten Kartoffeln und Karotten in etwa gleich große Stücke. Geben Sie den Kürbis, die Kartoffeln, die fein gewürfelten Zwiebeln und den Knoblauch in einen Topf, in dem Sie zuvor das Olivenöl erhitzt haben.

Wichtig dabei ist, immer etwas Wasser dazuzugeben. Nicht zu viel, denn der Kürbis besteht zu 93 Prozent aus Wasser. Ein halber Liter genügt. Kochen Sie alles weich und nehmen Sie das Gemüse anschließend vom Feuer. Pürieren Sie den Topfinhalt mit einem Stabmixer. Wenn Sie das Gefühl haben, es fehlt Wasser, dann setzen Sie Wasser zu. Nun schmecken Sie die Suppe ab und dekorieren sie mit einem Schlag frisch geschlagener Sahne und einer Handvoll Petersilie oder Kürbiskernen. Guten Appetit!

So vielseitig ist Kürbis in Ihrer Küche

Der Kürbis gehört zur Herbstküche einfach dazu. Dabei hat jede Sorte ihr eigenes Aroma. Der Hokkaido-Kürbis mit dem kastanienartigen Geschmack ist für fast jedes Gericht geeignet. Sie können den handliche Kürbis prima gefüllt (Hackfleisch oder Linsen mit Ingwer und Chili) im Backofen zubereiten. Der Butternut-Kürbis hat ein cremiges Fruchtfleisch mit leicht nussigem Aroma und ist für Soßen und Aufläufe ideal. So vielseitig können Sie Kürbisse zubereiten:

  • Wenn beim Schnitzen Ihrer Kürbislaterne für Halloween größere Mengen an Fruchtfleisch anfallen, schneiden Sie es einfach klein, blanchieren es kurz und frieren es ein.
  • Gekochtes und püriertes Kürbisfleisch servieren Sie als feine Suppen oder als Beilage zu Fleisch und Geflügel.
  • In Scheiben geschnitten wird das Fruchtfleisch gegrillt oder gebacken zu einer köstlichen Beilage.
  • Gerieben und pfiffig gewürzt, verwenden Sie Kürbisfleisch als delikate Füllung zum Beispiel für gebackene Paprikaschoten.
  • Das roh geriebene Fruchtfleisch von Kürbissen ist eine leckere Zutat für Ihre Obstsalate.
  • Besonders gut zu Kürbis passen Ingwer, Chili, Curry, Knoblauch, Zwiebel und Essig. In Verbindung mit diesen Gewürzen bereiten Sie das Gemüse pikant zu.
  • Soll Ihre Kürbisgericht eher süß schmecken, so verfeinern Sie es mit Honig, Zimt, süßem Wein oder Früchten wie Ananas, Äpfel und Orangen.
  • Jede Sorte hat ein spezielles Aroma. Kennen Sie eine Sorte noch nicht, so schmoren oder dünsten Sie einige Stücke einfach in Butter, um den Geschmack zu erkunden.
  • Wenn Sie Zucchini braten oder dünsten möchten, passt Olivenöl besonders gut, um den milden Geschmack ein wenig „aufzupeppen“.

Quelle: http://www.fid-gesundheitswissen.de/pflanzenheilkunde/kuerbis/

Gruß an die Besseresser

TA KI