Weltgrößter Teilchenbeschleuniger soll bis 2026 deutlich leistungsfähiger werden


Bei Genf wird am weltgrößten Teilchenbeschleuniger gebaut – von 2026 an soll die Zahl der Teilchen-Kollisionen massiv erhöht werden – in der Hoffnung, neue physikalischer Phänomene zu entdecken.

Der weltgrößte Teilchenbeschleuniger bei Genf wird für neue Quantensprünge in der Physik aufgerüstet: Am Large Hadron Collider (Großer Hadronen-Speicherring, LHC) an der französisch-schweizerischen Grenze begannen am Freitag Tiefbauarbeiten, um die Leistungsfähigkeit der unterirdischen Anlage noch einmal deutlich zu verbessern.

Von 2026 an soll nach Betreiberangaben die Zahl der Teilchen-Kollisionen massiv erhöht werden – in der Hoffnung, neue physikalischer Phänomene zu entdecken.

Nach der Aufrüstung des LHC hoffen die Wissenschaftler darauf, dass die gigantische Maschine bis zu zehnmal soviel Daten sammelt wie bislang. Im vom europäischen Atomforschungszentrum Cern betriebenen Beschleuniger lassen die Wissenschaftler mehr als hundert Meter unter der Erde Protonen mit fast Lichtgeschwindigkeit aufeinanderprallen. Bei den Kollisionen in dem 27 Kilometer langen LHC-Ringtunnel hoffen die Forscher auf Spuren neu entstandener Teilchen.

Auf diese Weise war 2012 an dem auch „Weltmaschine“ genannten Beschleuniger das lange gesuchte Higgs-Boson nachgewiesen worden, das auch „Gottesteilchen“ genannt wird. Es verleiht anderen Teilchen ihre Masse.

(afp)

Quelle

Gruß an die Aufmerksamen

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Pentaquarks: Cern-Physiker entdecken neues Teilchen


Bislang existierte das Pentaquark-Teilchen lediglich als theoretisches Modell. Physikern am Kernforschungszentrum in Genf ist es nun jedoch gelungen das Teilchen nachzuweisen. Bereits 1964 postulierte der US-Physiker Murray Gell-Mann die Existenz von Pentaquarks, ein schlüssiger Beweis blieb bis jetzt aus.

cern pentaquarks

Pentaquarks sind sehr kurzlebig

Wie der Name es bereits erahnen lässt, bestehen Pentaquark aus fünf Gliedern. Bisher konnte die Form der Teilchen nur in theoretischen Modellen der Teilchenphysik beschrieben werden. Mit der Hilfe des stärksten Teilchenbeschleunigers der Welt konnte man die Existenz nun erstmals nachweisen.

Quarks sind nicht nur irgendwelche Teilchen, sondern wesentliche Bestandteile von Protonen und Neutronen. Das Besondere bei Pentaquarks ist die Vereinigung von mehreren Quarks in einem Muster. Trotz 50jähriger Forschung, konnte dieser Zusammenschluss noch nie beobachtet werden. Während Neutronen und Protonen neutral und positiv geladen sind, bestehen Pentaquarks aus vier Quarks und einem Antiquark. Die Existenz des Konstrukts wurde schon recht früh voraus gesagt. Nun gelang es diese auch zu beobachten. „Die jüngste Beobachtung ermöglicht neue Einblicke in die starken Wechselwirkungen und Bindungen der Quarks in Teilchen wie Protonen und Neutronen. Davon verstehen wir bislang noch zu wenig“, erklärt Ulrich Uwer, Physiker an der Universität Heidelberg.

Erschwert wurde die Suche nach Pentaquarks, da die Teilchen sehr kurzlebig sind und recht schnell wieder in kleinere Teilchen zerfallen. So bleibt beispielsweise nach dem Zerfall nur noch ein Teilchen mit drei Quarks übrig, ein sogenanntes Proton. Gell-Mann erhielt 1969 den Physik-Nobelpreis. In der theoretischen Physik sind auch Anordnungen mit sechs Quarks und mehr möglich. So konnte im letzten Jahr bereits das Tetraquark mit dem Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) beobachtet werden.

Quelle:http://www.trendsderzukunft.de/pentaquarks-cern-physiker-entdecken-neues-teilchen/2015/07/16/

Gruß an die Quantenphysiker

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Größter Teilchenbeschleuniger startet durch


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Der Dunklen Materie auf der Spur

Größter Teilchenbeschleuniger startet durch

Lange war er abgeschaltet, hunderte Ingenieure und Techniker haben ihn aufgerüstet. Nun ist der Large Hadron Collider des Cern quasi eine neue Maschine und jetzt auch wieder voll in Betrieb. Drei Jahre soll der LHC rund um die Uhr laufen – und bahnbrechende Erkenntnisse liefern.

uf der Suche nach den letzten Geheimnissen des Weltalls können die Forscher jetzt wieder den weltgrößten Teilchenbeschleuniger nutzen. Nach einem fast zweijährigen Umbau und einigen Monaten der physikalischen Feinarbeit liefere der Large Hadron Collider (LHC) bei Genf jetzt wieder Daten für die Experimente, teilt das Europäische Kernforschungszentrum (Cern) mit.

Der LHC soll nun drei Jahre lang rund um die Uhr laufen. In den vergangenen Tagen hatten die Forscher bereits Test-Kollisionen durchgeführt. Die Kollisions-Energie, mit der die fast auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigten Teilchen in dem 27 Kilometer langen LHC-Ringtunnel aufeinanderprallen, beträgt nun 13 Teraelektronenvolt (TeV) – nahezu doppelt so viel wie bisher. „Mit der Energie von 13 TeV macht der LHC einen immensen Satz nach vorne. Gleichzeitig wird in den nächsten Wochen auch die Intensität der Strahlen steigen. Das ist extrem spannend und gibt uns die einmalige Chance, etwas wirklich Neues zu finden“, sagte Prof. Ulrich Uwer von der Universität Heidelberg, Sprecher der deutschen Forschungsgruppen am LHC.

Der erste Drei-Jahres-Lauf des LHC sei erst der Start einer wissenschaftlichen Reise gewesen, sagte Cern-Generaldirektor Rolf Heuer. „Jetzt fließen die neuen Daten. Mal sehen, was sie uns darüber verraten, wie das Weltall funktioniert.“ Knapp drei Jahre nach der Entdeckung des Higgs-Teilchens hoffen die Forscher unter anderem, in den Zerfallsprodukten der Teilchenkollisionen Beweise für die Existenz von Dunkler Materie sowie Informationen über ihre Zusammensetzung zu bekommen.

Quelle: http://www.n-tv.de/wissen/Groesster-Teilchenbeschleuniger-startet-durch-article15225096.html

Gruß an die Hintergründe

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