Mit diesem Rezept musst du nie wieder Nasenspray kaufen.


Auch wenn es den Apothekern nicht gefällt: Mit diesem Rezept musst du nie wieder Nasenspray kaufen.

Es ist Winter, es ist kalt und die Nase läuft. Die Erkältungswelle erwischt uns häufiger, als wir es hinnehmen wollen. Doch zum Glück gibt es ein altbewährtes Mittel gegen den Schnodder: Nasenspray! Nur ist das gute Mittelchen manchmal etwas teuer und nicht gerade umweltfreundlich verpackt. Dabei dauert die Herstellung von hauseigenem Nasenspray nur wenige Sekunden.

Dafür brauchst du:

  • 100 ml destilliertes oder abgekochtes Wasser
  • 0,9 g reines Meersalz (Kein Speisesalz verwenden, denn dieses enthält häufig Rieselhilfen und andere Trennstoffe, die die Schleimhäute schädigen können!)
  • 1 Sprühflasche (…)
  • Optional: 1 Tropfen ätherisches Öl für eine antibakterielle, antivirale sowie entzündungshemmende Wirkung (z.B. Eukalyptus, Thymian, Minze, Lavendel oder Kiefer – das Öl sollte für innerliche Anwendung geeignet sein.)

Wasch dir deine Hände und alle Utensilien, damit keine zusätzlichen Keime in die Nase eindringen. Dann vermischst du Wasser und Salz in einem Gefäß, bis sich das Salz auflöst, und füllst das Gemisch in die Sprühflasche um. Dabei ist ein Trichter hilfreich.

Flickr/Nicole Lascurain

Anschließend kannst du einen Tropfen des ätherischen Öls hinzugeben und die verschlossene Sprühflasche ordentlich schütteln. Wenn das Nasenspray von Kindern und empfindlichen Menschen verwendet werden soll, ist ein reines Salzwasser-Spray ohne Zugabe ätherischer Öle besser geeignet.

Pixabay

Dieses selbstgemachte Spray kannst du mehrmals täglich verwenden. Da das Spray keine Konservierungsmittel enthält, solltest du es im Kühlschrank aufbewahren, vor dem Gebrauch immer gut schütteln und innerhalb von zwei bis drei Tagen aufbrauchen. Mit diesem sanften Nasenspray schadest du deinen Schleimhäuten und Nebenhöhlen nicht und kannst gestärkt der nächsten Schnupfenwelle entgegentreten.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/nasenspray-selber-machen/5_1/

Gruß an die Schnupfnasen

TA KI

Negative Energien aus den eigenen 4 Wänden mit Rauch vertreiben.


Der Geruchssinn ist der komplexeste chemische Sinn. Viele Riechempfindungen sind mit Emotionen und Erinnerungen verbunden. Negative Gerüche im Raum können die Stimmung daher schnell trüben. Schon seit jeher merken Menschen, dass ihre Stimmung sich verbessert, wenn sie bestimmte Pflanzen verbrennen und den aromatischen Rauch einatmen. Er reinigt die Luft und den Geist auf natürlichem Wege.

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Die folgenden 5 Kräuter wurden schon in der Antike zur Stimmungsverbesserung verwendet. Sie entfernen jegliche negative Energie aus deiner Wohnung.

1. Zeder

Die Stämme in Nordamerika nutzen den ganzjährig grünen Zeder um Fremdenergien negativer Art aus dem Raum zu verbannen. Zederrauch sorgt allgemein für eine positive Stimmung und Ausgeglichenheit. Zudem wirkt Zeder belebend und hilft gegen permanente Müdigkeit.

2. Salbei

Salbeirauch riecht zwar streng, doch schärft das Bewusstsein. Salbei sorgt dafür, dass negative Gedanken und Gefühle keinen Platz mehr haben. Oft wird Salbei auch als Trockensträußchen im Raum aufgehängt.

Flickr/ nociveglia

3. Harz/Kopal

Kopal reinigt den Geist sowie die Umwelt und schafft, da es oft in Ritualen eingesetzt wird, für manche Menschen eine Verbindung in eine andere Welt. Das Aroma ist süß und würzig.

4. Süßgras 

Mit dieser Pflanze lädst du positive Schwingungen in dein Leben ein und bekommst gute Laune.

Flickr/ Mateus Lunardi Dutra

5. Lavendel 

Lavendel überzeugt mit einem milden Geruch und sorgt für Entspannung. Zudem erleichtert Lavendelduft das Einschlafen.

So funktioniert das Räuchern: 

Schütte dazu einfach Sand in ein feuerfestes (ganz wichtig!) Gefäß und stelle dieses auf eine ebenfalls feuerfeste Unterlage. Nimm nun eine Zange, halte damit etwas Räucherkohle fest und zünde sie mit einem Feuerzeug an. Dann legst du sie in den Behälter und gibst die Kräuter hinzu. Um den Rauch schneller im Raum zu verbreiten, kannst du ihn etwas mit der Hand verwedeln.

Um eine noch höhere Wirkung zu erzielen, kannst du die Pflanzen auch in einem sogenannten Medizinbeutel im Alltag immer bei dir haben.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/rauch-energien/

Gruß an die Stimmungsvollen

TA KI

Selbstgemachte Lavendel-Limonade: Köstlich und effektiv.


Leidet man unter Schmerzen oder Angststörungen, greifen viele zu Medikamenten. Und dabei treten Angststörungen weltweit gar nicht selten auf. Und auch Kopfschmerzen plagen den Alltag vieler Menschen. Gegen beides kann man Lavendel einsetzen und den Körper so ab und zu mal von chemischen Medikamenten verschonen. Studien belegen, dass Lavendel ähnliche Wirkung entfalten kann wie Schmerzmittel oder Antidepressiva. Eine erfrischende Limonade mit Lavendel ist vielleicht der leckerste Weg, die Beschwerden zu lindern.

Youtube/ beim Botanikus

Mit diesem einfachen Rezept kannst du dir eine Limonade zaubern, die nicht nur köstlich schmeckt, schön aussieht, sondern auch noch Gutes für deinen Körper bewirken kann. Das köstliche Getränk eignet sich besonders für die Tage, an denen einem der Kopf förmlich qualmt und wir völlig erschöpft von der Arbeit kommen, gestresst und unruhig sind und es nicht schaffen, mal endlich abzuschalten. Natürlich kann das Ganze aber nur dann merklich zu deiner Entspannung beitragen, wenn du dir auch eine kleine Auszeit gönnst, um die Limo in Ruhe zu genießen. Mal eben schnell runterkippen wird den gewünschten Effekt nicht erzielen.

Merkenvon bessergesundleben.deLavendel als Limonade gegen Kopfschmerzen und Anspannung23729Franzi RegalHealthy

Zutaten für 1 Liter Limonade:

  • 3 EL getrockneter Lavendel (entspricht in etwa 30 g)
  • 1 Liter Wasser (je nach Belieben mit oder ohne Kohlensäure)
  • 2 Zitronen (aus biologischem Anbau)
  • 1 EL Honig
  • eine Handvoll Eiswürfel
  • einen großen Krug

Youtube/ AufGetischt

Zubereitung:

Zunächst beginnst du damit, einen Lavendelaufguss zuzubereiten. Dafür erwärmst du 1/2 Liter Wasser im Teekessel. Kocht das Wasser, gibst du den getrockneten Lavendel dazu und auch etwas Honig. Lass den Aufguss für ca. 15 bis 20 Minuten kochen. Dann nimmst du ihn vom Herd und lässt ihn noch weitere 10 Minuten ziehen, bevor du ihn abgießt. Das daraus gewonnene Lavendelwasser behälst du. Es muss übrigens nicht zwangsläufig so lilafarben aussehen, wie auf dem Bild, denn die Farbe des Aufgusses hängt von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere von der jeweiligen Pflanze. Ist der Aufguss nun durchgezogen, gibst du den Rest des Wassers hinzu. Nun werden die Zitronen ausgepresst, um deren Saft zu gewinnen. Bewahre auch die Schale einer Zitrone auf.

Youtube/ AufGetischt

Den Zitronensaft gießt du nun zum Lavendelaufguss. Die Zitronenschale wird nunmehr in Stücke geschnitten und in den Krug getan, den du verwenden möchtest. Besonders an warmen Tagen kannst du nun auch noch ein paar Eiswürfel hinzugeben. Zum Schluss gießt du nun alles in den Krug und fertig ist deine ganz eigene, selbstkreierte lila Lavendel-Limo.

Youtube/ Food24X7

Eine leckere Alternative zu chemischen Medikamenten. Na dann mal hoch die Tassen und die Entspannung genießen.

Quelle: http://www.heftig.de/lavendel-limonade/

Gruß an die Ideenreichen

TA KI

Räucherstäbchen selbst gemacht – rein aus natürlichen Zutaten


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Räucherstäbchen selbermachen mit einer ganz persönlichen Kräuterduftnote – geht das überhaupt? Ich habe es ausprobiert und es funktioniert zu meiner Begeisterung! Alles, was man dazu braucht, sind Pflanzenteile, natürliches Harz, Räucherkohle und ein Kleber.

Gekaufte Räucherstäbchen enthalten oft fragwürdige chemische Zusätze und Abbrennstoffe. Zudem haben gekaufte Räucherstäbchen in der Regel eine sehr starke Rauchentwicklung und brennen schnell ab. Eine Ausnahme sind die etwas dicker gerollten tibetischen Räucherstäbchen, die aus hochwertigen Kräutern und ohne Hölzchen gefertigt werden. Selbst wenn man aber auf gute Qualität mit möglichst natürlichen Inhaltsstoffen achtet, bleibt oft die Frage der Konditionen von Herstellung und Handel. Zu guter letzt gehen Räucherstäbchen auch schnell ins Geld.

Also habe ich nach einer Alternative gesucht. Gerade in der Vorweihnachtszeit bietet es sich an, mit Freunden oder der Familie anstelle der üblichen Plätzchen auch mal Räucherstäbchen herzustellen. Besonders Kindern macht es Spaß, zu kneten und etwas selbst herzustellen. Die selbstgefertigten Räucherstäbchen sind hübsch verpackt ein sehr schönes Weihnachtsgeschenk.

Vorteile von selbst hergestellten Räucherstäbchen

Das Herstellen kosten etwas Zeit, aber die Vorteile von selbstgemachten Räucherstäbchen überwiegen für mich bei weitem:

  • frei von unbekannten chemischen Zusatzstoffen und evtl. giftigen Farbpigmenten
  • persönliche Duftnote mit Kräutern, Pflanzenteilen und Gewürzen ganz nach Geschmack
  • dezenterer Duft durch geringere Rauchentwicklung
  • einfach herzustellen, nur das Rollen bedarf ein wenig Übung
  • Größe und Form kannst du selbst bestimmen
  • viel preiswerter als gekaufte Räucherstäbchen

Räucherstäbchen selbermachen

Für die Herstellung der Stäbchen benötigst du folgende Zutaten:

  • ungefähr 20 Esslöffel getrocknete, zu Pulver zerkleinerte Pflanzenteile mit hohem ätherischen Gehalt (z.B. Rosenblätter, Zitrusschalen, Lavendel, Salbei, Rosmarin, Gewürze wie Zimt, Nelken Kardamon, Wacholder etc ), einige dieser Gewürze gibt es im Handel auch schon pulverisiert zu kaufen, sodass du diesen Arbeitsschritt nicht selbst machen musst
  • etwas Harz, knapp die Hälfte der verwendeten Pflanzenteile, Weihrauch oder Rosenweihrauch, aber auch Bernstein, Fichtenharz und Sandelholz sind geeignet (online erhältlich z.B. hier oder hier)
  • eine halbe Räucherkohle-Tablette (z.B. diese)
  • zirka 1 ½ Tassen Wasser
  • 2 gehäufte EL Weizenmehl
  • 1 EL Zucker (alternativ Honig)
  • optional Pflanzenöle und ätherische Öle
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Du kannst die Räucherstäbchen mit oder ohne Holz herstellen, oder sogar Stäbchenreste von alten Räucherstäbchen wiederverwenden.

Für Kinder oder Ungeübte ist es am Anfang einfacher, ein Holzstäbchen als Kern zu verwenden, damit fällt das Rollen leichter und die Stäbchen werden gerader. Ein Nachteil ist, dass diese sehr langsam abbrennen und zwischendrin auch einmal erlöschen können.

Ich bevorzuge das Rollen ohne Holz oder mit nur einem sehr kurzen Holzspan.

Zur Vorbereitung stellst du zuerst den Pflanzenkleber als Bindemittel her:

  1. Mehl und Zucker in kaltenm Wasser klümpchenfrei auflösen
  2. Die Masse auf mittlerer Hitze unter ständigem Rühren zum Kochen bringen
  3. Ein bis zwei Minuten quellen lassen, bis ein fester Brei entsteht, danach abkühlen lassen

Während der Kleber kühlt, kannst du die anderen Zutaten zerkleinern:

  • Pflanzenteile mit einem Mörser oder Allesmixer zerkleinern
  • Kohletablette pulverisieren
  • Harz mit einem Messer oder Mörser zerkleinern (da es etwas klebrig ist, solltest du es nicht in den Mixer geben)

Je feiner die Pflanzenteile und das Harz gemahlen sind, desto besser lässt sich die Masse später rollen und desto besser ist auch später das Abbrennverhalten.

Wenn der Mehlkleber erkaltet ist, kannst du mit dem Mischen und Rollen beginnen:

  1. Einen Teil Kleber + drei Teile Pflanzen/Kräuter/Gewürze/Harz vermengen, bis eine zähe Masse entsteht, ähnlich wie Knetmasse
  2. Die Masse zunächst zu einer dickeren Rolle formen und etwa einen Zentimeter dicke Stücke abschneiden
  3. Eine glatte Unterlage leicht mit Wasser benetzen
  4. Stäbchen mit oder ohne Hölzchen rollen. Wenn du mit Holz rollst, klebe die Masse um das Stäbchen und rolle dann langsam aber gleichmäßig. Wenn du ohne Holz rollst, solltest du eher kürzere Stäbchen formen. Falls die Röllchen zu trocken werden, kannst du sie immer wieder leicht mit Wasser oder etwas Öl befeuchten. Sind sie hingegen zu feucht, dann mische etwas mehr Pflanzenpulver dazu.
  5. Fertigen Röllchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und im Ofen bei zirka 50 Grad (40 Grad bei Umluft) je nach Dicke und Größe der Stäbchen für 30-60 Minuten trocknen lassen

Das Herstellen von Räucherstäbchen ist einfach, schnell und macht Spaß. Kinderleicht kannst du aus natürlichen Zutaten ein persönliches Dufterlebnis zaubern

Fertig sind deine selbstgemachten Räucherstäbchen! Wenn sie komplett trocken und hart sind, kannst du sie in ein Schälchen mit Sand stellen und das Räuchern kann beginnen.

Übrig gebliebene Räucherstäbchenmasse lässt sich auch 1-2 Tage im Kühlschrank lagern, aber nicht länger, da sich sonst Schimmel bilden kann. Falls du noch Kleber übrig hast, kannst du ihn einfrieren.

Weitere Tipps

  • Allgemein empfehle ich, kurze und dünne Stäbchen zu rollen. Das verhindert, dass die Masse beim Rollen auseinanderbricht und je dünner die Stäbchen sind, desto besser brennen sie.
  • Viele heimische Kräuter und Pflanzen kannst du selbst sammeln oder aus dem Garten nehmen. Ich verarbeite sogar manchmal getrocknete Teereste.
  • Das Sammeln und Trocknen braucht natürlich seine Zeit, aber auch das kannst du mit deinen Kindern spielend ein paar Tage vorher machen.
  • Bevor du die Masse mischst, kannst du die Hälfte des Pflanzenmaterials mit einem Teelöffel Duftöl mischen oder ein paar Tropfen ätherisches Öl dazu geben, das zu den ausgewählten Kräutern oder Gewürzen passt, z.B. Rosenblätter mit Rosenöl. Wenn du mit Kindern arbeitest, würde ich auf ätherische Öle allerdings verzichten. Mehr Hinweise zum Kauf und der Anwendung von hochwertigen ätherischen Ölen findest du hier.

Viel Spaß beim Herstellen, Ausprobieren und Räuchern mit deinen selbstgebastelten Räucherstäbchen.

Das Herstellen von Räucherstäbchen ist einfach, schnell und macht Spaß. Kinderleicht kannst du aus natürlichen Zutaten ein persönliches Dufterlebnis zaubern

Quelle: http://www.smarticular.net/raeucherstaebchen-selbst-gemacht-rein-aus-natuerlichen-zutaten/

Gruß an die Selbermacher

TA KI

 

Hausmittel gegen Mücken


Mücken – dabei ist meist die Rede von Steckmücken – können ganz schön lästig werden. Sie nehmen einem die Freude an dem heißersehnten Feierabend im Freien oder rauben einem den wohl kraeuter-gegen-muecken_160verdienten Schlaf. Die verschiedensten Mittel sind auf dem Markt, die vor diesen Plagegeistern schützen sollen. Doch existieren einige Hausmittel gegen Mücken, nicht alle gleich wirkungsvoll, jedoch natürlich und bei richtiger Anwendung ohne Nebenwirkungen.

 

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Stechmücken – wodurch sie angelockt werden

Mücken fühlen sich vor allem in der Umgebung von Wasser und bei Wärme wohl. Die meisten Arten sind für ihre Fortpflanzung auf Blutmahlzeiten angewiesen. Angelockt werden sie von dem in der Ausatemluft der Menschen enthaltenen Kohlenstoffdioxid. Sie fühlen sich aber auch angezogen durch Schweiß, den Geruch getragener Socken und dunkle Farben. Die Aussage, dass Stechmücken vor allem dem Licht folgen ist umstritten. So herrscht mittlerweile die Meinung, dass die Mücken sich zwar am Licht orientieren, jedoch in erster Linie durch Gerüche angelockt werden. Sie halten sich im Sommer gerne in der Nähe von Tümpeln und Weihern auf.

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Wasser regelmäßig wegschütten

Um sich gegen Mücken zu wehren, sollte die Regentonne im Garten regelmäßig vollständig geleert werden. Aus anderen Gefäßen, wie zum Beispiel Untersetzern von Blumentöpfen, ist so oft wie möglich das Wasser zu entfernen. Vogeltränken werden am besten regelmäßig gereinigt, um keine Brutstätte für Mücken zu bilden.

Ein einfaches Hausmittel gegen die Ausbreitung der Mückenlarven in der Regentonne ist ein Gemisch aus einem Esslöffel gutem Speiseöl, dem ein bis zwei Tropfen Zimtöl zugemischt sind. Dies wird auf das Wasser gegeben. Das Speiseöl verändert die Oberflächenspannung, wodurch sich die Mückenlarven dort nicht halten können und das Zimtöl wirkt als natürliches Insektizid.

Teich im Garten

Ein intaktes Ökosystem im Gartenteich schützt ganz natürlich vor Mücken. Bestimmte Fischsorten, wie zum Beispiel der bekannte Goldfisch, fressen Mücken und Mückenlarven. Rückenschwimmer sind Wasserwanzen, die sich im Teich selbst ansiedeln und ebenso die stechenden Biester verschlingen. Was noch zusätzlich gegen Mücken hilft, ist Bewegung im Wasser. Diese wird durch einen Sprudelstein oder eine Wasserfontäne möglich.

Vögel fressen Mücken

Da Vögel Mücken und deren Larven fressen, bietet ein im Garten aufgestellter Nistkasten Schutz vor den Blutsaugern.

Ätherische Öle

Beim Kauf von ätherischen Ölen ist unbedingt auf Qualität zu achten. Synthetisch hergestellte Öle können Allergien hervorrufen und der Gesundheit schaden. Sind Säuglinge im Raum sollte auf ätherische Öle verzichtet werden. Auch bei Katzen und Hunden ist Vorsicht geboten. Der Geruchssinn der Tiere ist viel empfindlicher, als der der Menschen. Während des Verdampfens halten sich die Haustiere am besten in einem anderen Raum auf.

Werden die Öle auf der Haut angewandt, so müssen diese stets mit einem Trägeröl verdünnt werden. Eine Anwendung in purer Form ist gesundheitsgefährdend. Als Trägeröl dienen zum Beispiel Mandelöl, Sesamöl, Ringelblumenöl oder Olivenöl. Das Kokosöl sollte hier ebenfalls unbedingt erwähnt werden, da dies schon ohne jegliche Zusätze abwehrend beziehungsweise als Hausmittel gegen Mücken wirken kann.

Ätherische Öle – Verdampfen

Sowohl in der Wohnung, als auch draußen, sind ätherische Öle gute Hausmittel, um sich vor Mücken zu schützen. Dazu gehören Öle, wie Citronella, Zimt, Rosmarin, Lavendel, Zitronengras, Zeder, Eukalyptus, Lemon, Nelke, Duftgeranie, Weihrauch, Teebaum, Lorbeer und vor allem Neem. Um sich gegen die Plagegeister zur Wehr zu setzen, existiert nicht das einzig richtige Öl oder die einzig richtige Mischung. Meist muss dies einfach ausprobiert werden, wobei hier grundlegende Dinge zu beachten sind. Viel hilft nicht viel!. Für ein Verdampfen von ätherischen Ölen in der Aromalampe reichen auf einem circa zwanzig Quadratmeter großen Raum vier Tropfen aus. Das Zimmer sollte auf keinen Fall den ganzen Tag über beduftet werden. Nach ein bis zwei Stunden muss eine Pause folgen. Für das Schlafzimmer gilt: Tagsüber lüften und am Abend vor dem Schlafen gehen eine Stunde lang die Aromalampe brennen lassen – auf keinen Fall während des Schlafens.

Ätherische Öle auf der Haut

Um sich gegen den Angriff von Mücken zu schützen, kann aus einem Trägeröl (siehe Ätherische Öle – Allgemeines) und einem oder mehreren der genannten ätherischen Öle eine Mischung hergestellt werden, die auf Arme, Beine und eventuell noch den Hals aufgetragen wird. Bei fünfzig Milliliter Trägeröl sind vier Tropfen ätherisches Öl völlig ausreichend. Bevor die Mischung großflächig eingerieben wird, ist dies unbedingt zuerst an einem kleinen Hautareal, zum Beispiel in der Ellenbeuge oder am Unterarm zu testen. Bei Rötungen, Schwellung, Juckreiz oder Brennen darf die Ölmischung nicht verwendet werden. Säuglinge und kleinere Kinder sind von dieser Behandlung unbedingt auszuschließen.

Kleidung

Das wohl einfachste Hausmittel gegen Mücken ist die richtige Kleidung. Oft wird davon geredet, dass Gelb die Plagegeister anlockt, andere wieder sagen, Mücken würden Rot lieben. Auf jeden Fall ist helle (beige, weiß) und vor allem weite Kleidung aus festem Gewebe (z.B. Leinen), die den Großteil an Körperfläche bedecken sollte, empfehlenswert.

Kräuter auf der Fensterbank

Leicht anzuwenden und mitunter recht wirkungsvoll sind mitunter bestimmte Kräuter auf der Fensterbank. Hierzu gehören Basilikum, Schnittlauch und Zitronenmelisse. So sind nicht nur beliebte Küchenkräuter stets zur Hand, sondern gleichzeitig werden damit die Mücken in Schach gehalten. Einen Versuch ist dies auf jeden Fall wert.

Auch eine Tomatenpflanze auf dem Fensterbrett kann als einfaches Hausmittel gegen Mücken zum Einsatz kommen. Deren Blätter verströmen einen Geruch, den die Stechmücken meiden.

Räuchern

Räuchern hat nicht nur etwas Mystisches, sondern kann auch bei Mückenplagen zum Einsatz kommen. So werden getrocknete Salbeiblätter verrieben und in einer feuerfesten Schale angezündet. Dies glimmt vor sich hin und verströmt einen Geruch, den die Mücken nicht mögen. Wer den gleichen Effekt einfacher haben möchte, besorgt sich Räucherstäbchen, die sowohl in der Wohnung, als auch im Freien zur Anwendung kommen können. Auch hier ist, wie bei den ätherischen Ölen, auf Reinheit und Qualität zu achten.

Allgemeine Tipps

Um sich gegen Mücken zu schützen, hilft das Anbringen von Fliegengittern vor den Fenstern. Eine weitere Möglichkeit für die Nacht, ist das Schlafen unter einem Moskitonetz. Dies sollte am besten nur eine Öffnung haben. Für Kinder und Babys sind passende Moskitonetze im Handel verfügbar, die auch draußen über dem Kinderwagen oder dem Bettchen angebracht werden können.

Auf Parfum, stark riechendes Deo und Weichspüler ist zu verzichten. Die Duftstoffe könnten die Biester anlocken. Aber auch schlechter Geruch, wie Schweiß oder stinkende Socken zieht die blutsaugenden Plagegeister an.

Mücken mögen weder Knoblauch- noch Kohlgeruch. Die Ernährung sollte daher reich an Thiamin (Vitamin B1) sein. Dies ist vor allem enthalten in Vollkornprodukten, Walnüssen, Hülsenfrüchten, Lachs, Kartoffeln, Brokkoli und Spargel. (sw)

Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/hausmittel/hausmittel-gegen-muecken.html

Gruß an die Juckenden

TA KI