Unsichtbare Wesen, die allgegenwärtig unter uns leben


Wenn wir von Gnomen, Elfen oder Feen hören, denken wir in der Regel an eine Fantasiewelt, die nur in Märchen, Legenden, Romanen, Fabeln oder Filmen vorkommt. Allerdings tauchen Elementarwesen in jeder Kosmogonie als echte Wesen auf und nicht wie in einem Märchen, sondern als ein Teil der Entstehungsgeschichte. Aber existieren Elementarwesen wirklich? Es gibt immer mehr Menschen auf der ganzen Welt, die der festen Überzeugung sind, dass diese mysteriösen Wesen nicht nur in der Mythologie und in alten Überlieferungen zu finden sind, sondern das sie wirklich existieren und allgegenwärtig sind.

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Gruß an das Unsichtbare

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TA KI

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Herzensruf zum Untersberg am 5.5 2017


…danke an Heinz Christian Tobler

Gruß an  alle Teilnehmer

TA KI

Bevor die Friesen Christen wurden


Wer denkt schon bei Sylt an eine „Insel der Toten“, wer bei Helgoland an einen Göttersitz oder beim Anblick nordfriesischer Inselkirchen an „Heilige Linien“. Michael Engler spürt die oft rätselhaften Kulte vorchristlicher Zeit auf und lädt zu einer Entdeckungsreise durch die Inselwelt zwischen Helgoland und Sylt ein von den steinzeitlichen Monumenten eines längst verschollenen Glaubens bis zu mittelalterlichen Sakralbauten über uralten Tempelorten.

Da wird von großräumig in Landschaften angelegten Kalendarien berichtet, von geheimnisvollen Ringwällen und von jahrtausendealten exakten Berechnungen für astronomische Beobachtungen oder von ganzen Dörfern für die Götter.

Das heute noch praktizierte — und als touristische Attraktion genutzte — Biekebrennen macht deutlich, dass manch ein „heidnischer“ Brauch die Jahrhunderte überlebt hat, auch wenn der ursprüngliche Sinn längst verloren ging. Ein spezielles Licht- und Aufnahmeverfahren hebt die Kultstätten aus ihrem natürlichen Umfeld hervor und verwandelt auf den ersten Blick kaum wahrnehmbare Spuren in wieder vorstellbare Räume.

Legenden und Chroniken — mit nordfriesischen Landschaftsbildern in Szenen gesetzt — versetzen den Zuschauer in jene Zeit, bevor die Friesen Christen wurden.

Quelle: https://brd-schwindel.org/bevor-die-friesen-christen-wurden/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Die Legende von König Teutobuchus


Zu den zahlreichen Sagen und Legenden um ur- und frühgeschichtliche Riesen und Zwerge, die möglicherweise einen harten historischen Kern haben – also durchaus auf Fakten beruhen -, gehört auch die alte Mär über Teutobochus, den legendaren Riesen-König der Teutonen.

Lage_der_DauphinéAbb. 1 Die geographische Lage der Dauphiné im Osten Frankreichs, wo 1613 angeblich das Skelett des Riesen Teutobochus entdeckt wurde

Obwohl die Teutonen (Abb. 2) in der Literatur des klassischen Altertums – vorwiegend von ihren römischen Todfeinden, die bekanntlich einigen Respekt vor dem sprichwörtlich gewordenen Furor Teutonicus zeigten – als sehr hochwüchsig beschrieben wurden, und auch wenn der Historiker August Joseph Ludwig Graf von Wackerbarth 1821 so weit ging, sie als die „grossen riesenhaften Vorfahren“ [1] der Deutschen zu bezeichnen, so waren sie doch mit einiger Sicherheit kein ‚Riesen-Volk‘ im engeren Sinn des Wortes, also in etwa vergleichbar mit den Huilliches und Tehuelhets [2] Patagoniens. Und auch ob die Legende um ihren König Teutobochus wirklich bis in jene antiken Zeiten zurückgeht, in denen er gelebt haben soll, lässt sich keineswegs mit Sicherheit sagen.

Bild:Die Frauen der Teutonen verteidigen eine Wagenburg.jpg
Abb. 2 Bei den teutonischen Hünen kämpften auch die Frauen mit. Die Illustration zeigt
Teutoninnen, die eine Wagenburg gegen die Römer verteidigen (Heinrich Leutemann, 1882)Eindeutig zuzuordnen ist jedenfalls ein neuzeitliches Ereignis im Frankreich des 17. Jahrhunderts, das nachfolgend für eine anhaltende Bekanntheit der Legende sorgte, und über welches W.A. Seaver 1969 schrieb:

Abb. 3 Ob es tatsächlich einen riesenhaften König der Teutonen namens Teutobuchus gab, und wie groß er wirklich war, wird sich wohl nicht mehr zweifelsfrei klären lassen.

Abb. 3 Ob es tatsächlich einen riesenhaften König der Teutonen namens Teutobuchus gab, und wie groß er wirklich war, wird sich wohl nicht mehr zweifelsfrei klären lassen.

In moderneren Zeiten (1613) entdeckten einige Steinmetze, die nahe den Ruinen einer Burg in der Dauphiné (Abb. 1) gruben, auf einem Feld, das traditionell lange das ‚Riesenfeld‘ genannt worden war, in einer Tiefe von 18 Fuß [ca. 5,50 m; d.Ü.] eine 30 Fuß[ca. 9,14 m; d.Ü.] lange, 12 Fuß [ca. 3,66 m; d.Ü.] breite und 8 Fuß [ca. 2,44 m; d.Ü.] hohe Gruft aus Mauersteinen, auf der ein grauer Stein lag, in welchen die Worte ‚Theutobochus Rex‘ graviert waren. Als die Gruft geöffnet wurde, fanden sie ein menschliches Skelett, das insgesamt 25-1/2 Fuß [ca. 7,80 m; d.Ü.] lang, über die Schultern 10 Fuß [ca. 3,05 m; d.Ü.] breit und von der der Brust zum Rücken 5 Fuß [ca. 1,52 m; d.Ü.] hoch war. Seine Zähne hatten in etwa die Goße eines Ochsenhufes, und sein Schienbein maß in der Länge 4 Fuß [ca. 1,22 m; d.Ü.].“ [3]

Halten wir dazu kurz fest, dass die oben angeführten Größenangaben aus dem Blickwinkel heutiger Riesenforschung in der Tat übetrieben erscheinen, aber damals erreichte diese spektakuläre Geschichte, wie es in der englischsprachigen Wikipedia heißt, schnell große Bekanntheit: „Nach der Entdeckung der Knochen verbreitete sich die Legende vom König Teutobochus, den man für jenen Teutonenkönig hielt, der von Gaius Marius besiegt wurde, ungeachtet der Analyse des Anatomen Jean Riolan der Jüngere, der die Knochen einem von Hannibals Elefanten zuschrieb. Drei Jahrhunderte später untersuchte der Zoologe Henri Marie Ducrotay de Blainville die Knochen und schlussfolgerte, sie gehörten zu einem Mastodon. Schließlich analysierte der Paläontologe Léonard Ginsburg in den 1980ern eine Gipsform aus dem Pariser Muséum national d’histoire naturelle, die von den riesigen Knochen stammte, und identifizierte [sie als diejenigen eines] Deinotheriums. Der gegenwärtige Aufenthaltsort der Knochen ist unbekannt.“ [4]

Da wir wohl voraussetzen dürfen, dass zumindest die involvierten Gelehrten des 19. und 20. Jahrhunderts zweifellos zu einer Identifizierung der Überreste prädiluvialer Megafauna in der Lage waren, erscheint (zumindest unter der Voraussetzung, dass die von ihnen analysierten Relikte tatsächlich mit dem Fundgut aus dem 17. Jahrhundert zu tun hatten! [5]) die Schlussfolgerung des betreffenden Wikipedia-Autors durchaus sinnvoll: „Da Knochen von Dinosauriern und anderen prähistorischen Tieren 1613 unbekannt waren, macht es den Anschein, dass die Knochen solch eines Tieres, die während historischer Zeiten gefunden wurden, fälschlicher Weise den sterblichen Überresten des legendaren Riesen zugeordnet und in einer Gruft beerdigt wurden, welche den Namen des Riesen trug.“ [6]

Immerhin würde dies – auch wenn die Knochen nichts mit dem sagenhaften Teutobuchus zu tun hatten – für ein vermutlich bis in vorchristliche Zeit zurückreichendes Alter der Legende um diesen >Teutonenkönig mit Übergröße< sprechen, wobei sich die spannende Frage stellt, welcher Kultur die Erbauer seiner Gruft angehörten – sofern auch dieser Teil der Überlieferung den Tatsachen entspricht. Weitere Rückschlüsse auf einen Zusammenhang der Teutonen und der vorzeitlichen Riesen Europas erscheinen anhand der vorliegenden Fakten jedenfalls ebensowenig möglich, wie eine Klärung der Frage, ob es bei ihnen tatsächlich einen riesenhaften König namens Teutobuchus gab, und wie groß er wirklich war.

Anmerkungen und Quellen

Fußnoten:

  1. Quelle: August Joseph Ludwig Graf von Wackerbarth, „Die Geschichte der grossen Teutonen“, Hamburg (Hartwig & Müller), 1821, S. 84
  2. ↑ Siehe zu diesen bei Atlantisforschung.de: „Die Riesen von Patagonien – nur ein Mythos?“ (bb)
  3. ↑ Quelle: W.A. Seaver, „Giants and Dwarfs“, in Harper’s New Monthly Magazine, 39:202-210, 1969; nach: muhammad abdo, „25 feet giant human skeleton in france“ (Video, 1 Min.; abgerufen: 19.04.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  4. ↑ Quelle: Pierre Barthélémy, „Teutobochus, le géant qui n’en était pas un“, 13. Januar 2013; nach: Wikipedia – The Free Encyclopedia, unter: Teutobochus (beide abgerufen: 19.04.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)
  5. ↑ Anmerkung: Diese Einschränkung erscheint allerdings durchaus notwendig, denn in Brockhaus´ Allgemeiner deutscher Real-Encyclopädie für die gebildeten Stände (Conversations-Lexicon) von 1824 erfahren wir (S. 285) über die angeblichen Gebeine des Teutobochus: „Sie wurden endlich nach England gebracht, und man weiß nicht, wo sie hingekommen sind.“ Es ist also nicht klar, was für Knochen Henri Marie Ducrotay de Blainville damals eigentlich untersucht hat. Die Ergebnisse seiner Analyse veröffentlichte der Zoologe und Anatom jedenfalls – laut Pierre Barthélémy (op. cit.) – erst im Jahre 1835! Somit ist auch nicht gesichert, ob der Gipsabdruck, den Léonard Ginsburg in den 1980ern untersuchte, irgendetwas mit dem Fundgut von 1613 zu tun hatte. Was bleibt, ist die Expertise des Jean Riolan aus dem 17. Jahrhundert, der, wie seine Gigantologie von 1668 zeigt, ein erklärter Gegner der Annahme war, es habe in vergangenen Zeiten Riesenvölker gegeben.
  6. ↑ Quelle: Wikipedia – The Free Encyclopedia, unter: Teutobochus (abgerufen: 19.04.2014; Übersetzung ins Deutsche durch Atlantisforschung.de)

Bild-Quellen:

1) Benson85 (englischsprachige Wikipedia) sowie: Igno2 bei Wikimedia Commons, unter: File:Dauphiné.JPG
2) Bloodofox bei Wikimedia Commons, unter: File:Der Frauen der Teutonen verteidigen die Wagenburg by Heinrich Leutemann.jpg
3) The Legacy Preservation Library, The Story of OLD EUROPE and YOUNG AMERICA, unter: THE COMING OF THE TEUTONS (Bildbearbeitung durch Atlantisforschung.de)

Quelle:http://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Legende_von_K%C3%B6nig_Teutobuchus

Gruß an die Archäologen, die offensichtlich einige Funde der Öffentlichkeit unzugäglich macht

TA KI

Die Riesen von Amberg: Die Breitenwinner-Höhle


Ein Bericht aus dem Jahr 1535

von Bartholdt Puchner, Rentmeyster zu Amberg

Abb. 1 Der Eingang zur Breitenwinner-Höhle auf einer Aufnahme aus dem Jahr 1990.

Abb. 1 Der Eingang zur Breitenwinner-Höhle auf einer Aufnahme aus dem Jahr 1990.

Bemerkenswerte Mär´ vom St. Peter-und-Pauls-Tag im Jahre [15]35! Fünfundzwanzig Bürger der Stadt Amberg machten sich auf in ein bergiges Gebiet drei Meilen von Amberg entfernt. Bei der Ortschaft Predenwind betraten sie einen riesigen, hohlen Berg, etwa 900 Klafter [1700 m] tief, und durchquerten ihn bis zur anderen Seite. Die Wunder, welche sie sahen, sind von Bartholdt Puchner [moderne Namens-Form: Berthold Buchner; d. Ü.] niedergeschrieben worden. Der Ignorant wird diese Geschichte nicht glauben, die Kundigen werden sie nicht für möglich halten. Aber wir haben´s mit eigenen Augen gesehen, und es ist die Wahrheit. – 1535

Am Abend des Tages von St. Peter und St. Paul zogen die oben erwähnten 25 Männer von Amberg mit einem Fuhrwerk mit Leitern, Material zum Feuer machen, Gerät zum Stein-Brechen, Seilen, Wein, Brot, und anderen für solch eine Unternehmung nützlichen Dingen aus. Sie gingen zum Markt-Platz von Hohenburg und blieben über Nacht dort. Am nächsten Tage brachen sie in aller Frühe auf und um 5 Uhr nachmittags kamen sie am Eingang des gewaltigen Berges an und beratschlagten sich. Zwei von uns wurden zum Anführer bestimmt, denen die anderen Gehorsam etc. gelobten. Dann machten wir uns bereit, in das Loch zu steigen, das so breit ist, dass eine Wagenladung Heu hindurch passen würde. (Abb. 1) Jeder von uns musste etwas tragen: ein Stück Tau, ein Licht, Laternen, Hacken, Wein, Brot etc. Und wir sangen fröhlich: ‚In Gottes Namen reisen wir!‘

Einer der Führer ging zuerst hinein, der andere Führer zog das Seil hoch. Er sicherte den Eingang mit Tau und markierte es mit Bann-Zeichen gegen Gefahr, da es für uns unmöglich gewesen wäre wieder hinauszu gelangen, wenn wir die Spur der Taue verlieren würden. Nachdem wir die Taue an einem Felsen befestigt hatten, stiegen wir 500 Klafter [950 m] tief hinab. Vier wehrhafte Männer wurden ausgewählt, um am Höhleneingang Wache zu halten. Sehr bald erreichten wir eine sehr schmale Kluft.

Einer unserer Gefährten, ein Goldschmied, der daheim erpicht darauf gewesen war, der erste in der Höhle zu sein, befiel nun, als er sie sah, eine solche Angst, dass er uns, ungeachtet seines Vorsatzes, in Stich ließ. Aber wir krochen auf dem Bauch etwa fünfzig Klafter [95 m] durch diese schmale Kluft. Es gab eine breitere Öffnung in ihrer Nähe, aber sie erstreckte sich nicht sehr weit. Zunächst kamen wir in einen Raum, der so groß wie eine Tanz-Halle war. Als wir hineinkrochen, fanden wir so viele Knochen, dass wir sie erst einmal an einer Stelle aufschichten mussten, um Platz zu schaffen, damit wir hineinkamen. Die Knochen waren sehr groß, so als stammten sie von Riesen.

Dann erreichten wir eine sehr schmale Höhlung und mussten uns auf dem Bauch hindurch-zwängen. Bei 200 Klaftern [380 m] gelangt man in etwas hinein, was wie ein bewundernswert geräumiger Palast erscheint, der groß genug ist, um dort 100 Pferde unterzubringen. Er ist an der Spitze sehr hübsch mit ‚gewachsenen‘ Steinen [speleothems] gesäumt. (Abb. 2) Es gibt dort acht oder zehn ‚gewachsene‘ Säulen und gute Sitzplätze an den Seiten. Hier fanden wir zwei Schädel, welche zu unserer Überraschung so in das Gestein eingeschlossen waren, dass wir sie mit unseren Werkzeugen kaum heraushacken konnten. Jede Person nahm ein Stück, einer das Cranium, einer die Zähne, etc. Es gab dort und überall im Berg viele Passagen; einige davon wurden erforscht. All die Höhlen und Durchgänge waren voller großer Knochen. Etwa eine Stunde lang suchten wir nach einem Loch, das weiter hinein führte. Schließlich fand unser Führer eines und wir alle folgten ihm. Die anderen Tunnels liefen nun in dem Berge zusammen. Wir waren immer noch vom Anblick dieses Palastes fasziniert.

Abb. 2 Die "Palasthalle" in der Breitenwinner-Höhle. Erschienen solche Geofakte den frühen Bewohnern oder Nutzern der Höhle als übermenschliche Bauwerke?

Abb. 2 Die „Palasthalle“ in der Breitenwinner-Höhle. Erschienen solche Geofakte den frühen Bewohnern oder Nutzern der Höhle als übermenschliche Bauwerke?

Nach 150 Klaftern [285 m] durchquerten wir eine sehr schmale Höhle und wir hatten Schwierigkeiten, uns hindurchzuzwängen. Dort hörten wir ein seltsames Grollen, Knistern und Rasseln, und mehr als einer von uns wünschte, er wäre zu Hause bei seiner Frau geblieben. Unvermittelt erweiterte sich die Höhle, sodass wir nebeneinander gehen konnten. Wir beratschlagten uns und beschlossen weiterzugehen und herauszufinden, worum es sich bei diesen wilden Geräuschen handelte. Unser Führer ging uns wieder voran. Wir gelangten in einen weiteren großen Raum, welchen wir sorgsam examinierten. Er sah wie ein Domkapitel aus, mit Kirchenbänken an der einen Seite und einer Galerie darüber. Es war schwer, dort hinaufzukommen und ich blieb unten. In all den Höhlen fanden wir viele Knochen. Wir kamen zu einem schmalen Gewölbe, wo wir einen Schädel fanden, der größer als irgendeiner war, den wir je zuvor gesehen hatten. Als wir versuchten, ihn durch die schmale Öffnung zu zerren, zerbröselte er wie Asche.

Durch einen schmalen Eingang gelangten wir etwa 200 Klafter [380 m] tiefer hinab. Das Grollen und Rasseln nahm immer mehr zu, bis wir auf eine recht breite Öffnung stießen, wo ein enormer Wasserfall zwischen zwei Felsen mit solcher Macht hinunter-rauschte, dass sie ausgereicht hätte, um zwei Mühl-Räder zu betreiben. Der Strom floss durch die Öffnung hinab. Wir waren erpicht darauf herauszubekommen, wo dieser Strom herkam, oder seine Quelle zu finden, da er so eiskalt war, aber wir konnten ihm nicht folgen. Unser Führer klemmte sich dort in einer Höhle ein; er musste herausgezogen werden, da er anderenfalls gestorben wäre. Das selbe widerfuhr auch mir, und ich fühlte mich danach sehr schwach, und der Apotheker gab mir ein Stärkungsmittel.

Neben dieser geräumigen Höhle war ein ziemlich dreieckiges Gewölbe. Dort fanden wir eine Stein-Skulptur. Sie ähnelte einer Gottheit, die mit einem Stroh-Gebinde auf ihrem Kopf auf einem Thron saß. Das Stroh war schwarz und sehr brüchig. Ich und ein paar andere nahmen etwas Stroh mit nach Hause. Wir fanden eine andere Stein-Skulptur, die an einer hohen Wand hing. Wir ließen ein Licht vor ihr flackern. Bei 200 Klafter [380 m] fanden wir lose Erde mit vielen großen Knochen. Wir krochen und gingen weiter und folgten dem Tau, und bei 250 Klafter [475 m] kamen wir zu einem höchst wunderbaren Palast.

Auf der anderen Seite, zwischen dem südlichen und westlichen Punkt, fanden wir einen Springbrunnen mit vier steinernen Säulen rings herum, und dort scheint es zu irgendeiner Zeit Sitzplätze gegeben zu haben. Die Fontäne war sehr kalt. Wir hängten unsere Wein-Flaschen hinein und der Wein wurde schnell gekühlt. Während wir uns an dem Springbrunnen erfrischten, vernahmen wir ein lautes Geräusch in dem Kliff, wo der Strom endet. Unser Anführer war dreist genug hinein zu klettern, aber er wurde geschlagen und durchnässt. Als wir ihm zu Hilfe eilten wurde einer von uns, Burckstaller genannt, [von etwas] am Kopf getroffen, wobei ein Auge geschädigt worden sein könnte. Wir waren der Meinung, eine weibliche Person sei die Werferin gewesen. Burckstaller war sehr abergläubisch, und so war es vielleicht ein Geist. Wir haben sonst nichts weiter gesehen.

Es war sehr seltsam, dass das tropfende Wasser, welches an 60 Stelen in diesen Berg hinabfällt, zu einem äußerst harten, glatten Fels und zu lichtdurchlässigem Stein gefriert. Aus einigen Höhlen rieselt ein weißer, salz-ähnlicher Stoff; er sieht wie Glas aus und wir hielten ihn für Salpeter. In einem Felsen-Kliff fand einer unserer Gefährten ein seltsames graues, gelocktes Haar, welches er für eines aus einem Bart hielt. Wir alle waren begierig, mehr über den ‚Geist‘ herauszubekommen und hätten [dazu] auch weiteren Abenteuern und Gefahren ins Auge geschaut. Doch wir fanden die Passagen und Höhlen, wo wir den ‚Geist‘ sahen, nicht wieder und waren gezwungen, an dem Seil zur Oberfläche zurückzuklettern und erreichten bald wieder das Tageslicht. Just in diesem Moment passierte ein Cuirasslet [Gespann?; d. Ü.] mit zwei Pferden den Höhleneingang und wir riefen ihm zu, hineinzukommen. Als [der Fahrer] uns jedoch sah, eilte er schleunigst davon. Wir alle sahen verfärbt aus und und erschreckten uns gegenseitig mit unserer Erscheinung. Wir sahen wie Leichen aus und machten den Wachen am Eingang Angst.

Aber, Gott sei Dank, wurde niemand verletzt. Gelobt sei Gott, jetzt und in alle Ewigkeit. Amen. Dies wurde niedergeschrieben von Bartholdt Puchner, der [daran] teilgenommen hat, und ist vom Kämmerer von Amberg beglaubigt.

Quelle: http://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_Riesen_von_Amberg:_Die_Breitenwinner-H%C3%B6hle

Gruß an die Legenden

TA KI

 

Riesen – Märchenwesen oder historische Realität?


Muck_Riesen_1

von Otto Muck

Abb. 1 „Es waren aber in den tägen risen auf erden… diese waren die gewaltigen von anbeginn – und berühmte männer…“ (Buch Bereschith, 6. Kapitel)

Gab es wirklich Riesenmenschen? Bezieht sich dieser Vers auf den Meganthropus, von dem man ein Unterkieferstück mit drei Zähnen auf Java fand, das jedoch nicht mit Sicherheit auf einen Urmenschen oder auf einen Riesenaffen, ähnlich dem noch gewaltigeren Gigantopithecus, schließen läßt? Oder auf den afrikanischen Paranthropus crassidens?

Man braucht nicht so weit in die unsichere Dämmerung der Urzeiten hinabzusteigen, um zu erkennen, wer unter diesen „risen“ (Abb. 1), diesen „gewaltigen von anbeginn“ zu verstehen ist. Es genügt, die beglaubigten Skelettrekonstruktionen der Cromagnards und Neandertaler zu vergleichen, um diesen seltsamen Bibelvers zu verstehen. Vergleichsbild 25 (Abb. 2) zeigt drei Skelettschemabilder im gleichen Maßstab. Links das eines diluvialen Neandertalers; in der Mitte das eines rezenten Uraustraliers, als Vertreter einer normalen Wildmenschenrasse, und ganz rechts das eines Cromagnarden.

Die europäischen Neandertaler waren mit einer durchschnittlichen Körpergröße von unter 160 Zentimetern plumpe, grobknochige Zwerge, die Cromagnards hingegen, die über zwei Meter groß wurden und nicht minder kräftige Knochen hatten als jene, wirken jenen und den Rezenten gegenüber wie wahre Goliaths, wie wie echte Riesen. Das Vergleichsbild zeigt also links den historischen Zwerg, den Neandertaler und rechts den ebenso historischen Riesen. Die alten Sagen von Riesen und Zwergen haben somit eine realistische Unterlage, wie ja fast alle Mythen.

Abb. 2 Der Größenvergleich zwischen den schematisierten Skelettumrissen eines diluvialen Neandertalers, eines rezenten Australiers und eines diluvialen Cromagnarden nach Hermann Klaatsch.

Abb. 2 Der Größenvergleich zwischen den schematisierten Skelettumrissen eines diluvialen Neandertalers, eines rezenten Australiers und eines diluvialen Cromagnarden nach Hermann Klaatsch.

Man ist gewohnt, den Neandertaler als einen Seitenzweig am Stammbaum der heutigen Menschheit zu betrachten und ihn zeitlich um 50 000 bis 100 000 Jahre zurückzuverlegen. Das mag im großen und ganzen stimmen, ebenso wie die Annahme, er sei durch die bereits dem Sapiens-Typ zugerechneten Rassen der Späteiszeit – die Menschen vom Cromagnon- und Aurignac-Typ zugeordnet worden. Dann aber muß man eine zeitweilige Koexistenz zwischen den „Zwergen“ und den „Riesen“ zugeben. Sollte es aber niemals zu Rassenmischungen gekommen sein? Sollte sich nicht Erbgut dieser ureurpiden Menschen in ihren zentralalpinen Rückzugsgebieten erhalten haben?

In seinen Nachkommen lebt der Neandertaler untergründig fort – ähnlich, wie ja auch das Märchen es von den Zwergen erzählt. Sie hausen in hohlen Bergen wie jene uralten Bärenjäger, die, trotz ihres anthropologischen Beinamens, durchaus echte und richtige Menschen und in ihrem Wissen mindestens gleich „wissend“ und „weise“ waren wie ihre mit dem Beinamen „sapiens“ ausgezeichneten Vettern und Konkurrenten der beiden Diluvial-Rassen, die ihnen freilich nicht nur in der Entwicklung von Mordwaffen, sondern auch in der Körpergröße erheblich voraus waren.

Aber nicht nur die eigentlichen Neandertaler, die eine ganze Gruppe von Rassenkreisen umfaßten, waren kleinwüchsig, alle alten Rassen waren es auch; nur die Cromagnards und die ihnen vermutlich nahestehenden Aurignac-Menschen waren es nicht. Das sieht man schon an den Knochenresten der frühen Altsteinzeit, aber auch an den Gebrauchsgegenständen. Die Faustkeile des Acheuléens und die noch früheren Artefakte passen nur in kleine Hände. Die Schwerter und Dolche der Bronzezeit – von Hallstatt bis zu den Schachtgräbern von Mykene – haben auffallend zarte Griffe. Man hat sie lange als Frauenwaffen erklären wollen. Und selbst noch die Rüstungen des deutschen Mittelalters sind für einen nach heutiger Ansicht normal gewachsenen Mann zu klein.

Extremer Hochwuchs ist anscheinend ein Asylsymptom und als solches den Endphasen der Zivilisation ebenso zugeordnet wie sein Gegenteil, der Zwergwuchs, dem Anfang. Die Cromagnards, diese alteuropäischen Pioniere aus dem atlantischen Rassenkreis, mit hohen, breiten, massigen Formen, gehörten demnach anscheinend zur Endphase einer Kultur. Man kann den Unterton der Entrüstung über Zivilisationslaster der damaligen Herren der Welt in den Motiven nicht überhören, mit denen – den Sintflutsagen zufolge – erzürnte Götter das schreckliche Strafgericht begründeten, das sie über jenen Teil der uralten Menschheit verhängten, der sich aus Übermut und Verderbtheit über das irdische Maß erhoben und Züchtigung verdient hatte. Davon spricht der biblische Bericht:

VI.5. Da aber der Herr sah, daß der Menschen Bosheit
groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten
ihres Herzens nur böse war immerdar,
6. da reute es ihn, daß er die Menschen gemacht hatte
auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen,
7. und er sprach: Ich will die Menschen, die ich
geschaffen habe, vertilgen von der Erde, vom Menschen
an bis auf das Vieh und bis auf das Gewürm und bis
auf die Vögel unter dem Himmel; denn es reut mich,
daß ich sie gemacht habe.

Abb. 3 Weinerts Rekonstruktion des Kiefers vom Quangasi-Riesen im Vergleich zu dem Unterkiefer eines heutigen Menschen.

Abb. 3 Weinerts Rekonstruktion des Kiefers vom Quangasi-Riesen im Vergleich zu dem Unterkiefer eines heutigen Menschen.

Die Sintflut, die die damalige Welt zum großen Teil zerstörte, galt ihren Herren, den Riesen auf Atlantis. Sie waren jene „Gewaltigen von Anbeginn„, die Gibborim, die alle Völker ihres Erdkreises geknechtet hatten. Nicht umsonst, so scheint es, führten die Menschen von Atlantis sich auf den Riesen Atlas als ihren Vatergott zurück. Ihnen galt wohl Riesenwuchs als äußerliches Beweisdokument göttlicher Herkunft.

Seltsam, in allen Sagen, die von Riesen handeln, treten diese – sieht man von spätzeitlichen Verzerrungen ab – als Kulturträger auf. Ein Riese baute den nordischen Göttern ihre Burgen; sie hätten es nicht vermocht. Die Zyklopenbauten der Vorantike werden auf Riesen oder auf den Gott Poseidon zurückgeführt, der nicht nur Meergott ist, sondern auch der Erderschütterer genannt wird – ein kaum zu übersehender Hinweis auf seine Wesensverwandtschaft mit dem vulkanischen Atlas. Alle Kultur und Zivilisation geht irgendwie vom Feuer, vom feurigen Gott aus. Volcanus ist älter als Jupiter, Tvastr älter als Indra oder Brahman, Ptah älter als Osiris, Loki älter als Odin. Und die Gehilfen des Urgottes sind die Riesenschmiede, die Zyklopen – jene ungeheuren, kräftigen Halbgötter rätselhafter Herkunft, die keine anderen Götter achten, die in der Odyssee Söhne Poseidons heißen, kannibalisch Menschen fressen und nur der List der kleineren, schwächeren, nachsintflutlichen Menschen erliegen.

Sie schleuderten riesige Steine auf ihre Feinde, zerschmetterten sie mit gewaltigen Keulen und Steinhämmern, warfen ungeheure Spieße und bedrohten oft genug die Herrschaft der olympischen Götter. Aus den Sagen – sucht man ihre Motive zusammen – fällt manches Licht auf diese längst vergangene Zeit, in der die Riesen über die Erde herrschten, bis die ungeheure Flut sie ersäufte.

Vergleicht man den Bibelbericht mit Platons Erzählung hinsichtlich der Motive für die Vernichtung der antediluvialen Menschheit, so fällt eine mit Zufall kaum erklärliche Übereinstimmung auf. Als Ursache der Verderbnis wird das allmähliche Verlöschen der göttlichen Ahnenkräfte infolge Vermischung mit den „Töchtern der Erde“ angegeben. War das die unverzeihliche Schuld, die schwer genug wog, um die ganze Erde zu bestrafen? Oder waren es andere?

Anmerkungen und Quellen

Dieser Beitrag von Otto Heinrich Muck wurde seinem Buch „Alles über Atlantis„, (Vollständige Taschenbuchausgabe), Droemer/Knaur, 1979 entnommen. Leider war es uns trotz intensiver und umfassender Recherchen nicht möglich, den derzeitigen Inhaber der Rechte an Otto Mucks Werken zu ermitteln. Deshalb erfolgt diese Veröffentlichung bei Atlantisforschung.de vorläufig unter Vorbehalt als wissenschafts- und atlantologie-geschichtliche Dokumentation zu Forschungs- und Studienzwecken.

(…)

Gruß an die Forscher
TA KI