Warnung vor neuem Nahrungsergänzungsmittel Vemma


Aus einer Email an mich:

vemma scientology

Soll jetzt auch in einer Werbewelle zu uns kommen:

 

Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass Vemma-Produkten irgendeinen gesundheitlichen Nutzen haben; sie waren unseren Recherchen zufolge nur einmal Gegenstand einer medizinischen Studie – die allerdings aufgrund schwerer Mängel völlig unbrauchbar ist  

……..

http://www.medizin-transparent.at/das-vemma-dilemma

 

VEMMA NAHRUNGSERGÄNZUNGSMITTEL: NICHT WIRKLICH ÜBERZEUGEND…

 

FAZIT:

Uns haben die verschiedenen Produkte vom Geschmack her und auch von den vermeintlich direkt spürbaren Wirkungen (Durstlöschung, Energieschub etc.) in keinster Weise überzeugt. Die Produkte schmecken künstlich, extrem süß und einfach nicht lecker. Auch konnten wir keinen durstlöschenden Effekt oder einen “Energiekick” feststellen. Hinsichtlich der (wirkungsvollen) Unterstützung der Gewichtsabnahme können wir an dieser Stelle jedoch keine Aussage machen, da wir von den zur Verfügung gestellten Produkten jeweils nur ein Exemplar für den Test bekamen, so dass wir keine “Langzeitbeobachtungen” anstellen konnten.

Wir können lediglich Geschmack, Geruch, Farbe und potentielle direkte Wirkungen beschreiben und beurteilen. Und in diesen Bereichen fallen für uns jedoch leider alle drei Produkte komplett durch. Wir würden die getesteten Produkte VeMMA Verve!, THIRST und Bod-e CLEANSE in Zukunft nicht kaufen.

http://produkt-tests.com/vemma-nahrungserganzungsmittel-nicht-wirklich-uberzeugend/

 

Pyramidensystem: Jugendliche zahlen kräftig

 

http://derstandard.at/2000004507158/Pyramidensystem-Jugendliche-zahlen-471-Euro

 

Viel Geld für keine bewiesene Wirkung

 

http://derstandard.at/1358304541993/Viel-Geld-fuer-keine-bewiesene-Wirkung

 

Pyramidensystem

„Wundermittel“ Vemma gibt Verfehlungen zu

 

http://m.heute.at/lifestyle/gesundheit/art23696,1061713

 

 

Red Bull und Co.: So gefährlich sind Energy-Shots

 

http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/red-bull-und-co-foodwatch-fordert-verbot-von-energy-shots-a-909436.html

 

 

Diese „Kracherlsekte“ macht uns alle reich und unsterblich

 

September 8, 2014

 von Josef Zorn Editor

Lest ​hier die im September erschienene Stellungnahme von Vemma zu diesen Bericht.

Als meine Freundin letztens von einem Treffen mit einer Bekannten aus dem Sportkurs nach Hause kam, meinte sie leicht verstört, dass sie anstatt dem erwarteten Kaffeehausgeplauder gerade zum Ziel eines höchst skurrilen Verkaufsgesprächs geworden wäre. Man wollte sie zu einem Energy-Drink „bekehren“, hinter dessen Vertrieb eine US-Firma namens Vemma steht und der stark an ein Schneeballsystem sowie an Sektenmethoden erinnert.

Die schrille wasserstoffblonde Solarium-Dame mit den Gelnägeln und dem auftrainierten Popo erwartete sie bereits, zusammen mit zwei wildfremden Typen-einem Bodybuilder und einem ungesund aussehenden Herrn mit Schnauzer im Vorstadtanzug. Am Tisch thronte in der Mitte der Energy-Drink Verve! wie ein lebensverändernder Götze, als den sie ihn dann auch verkaufen wollten. In einem unangenehmen, halbstündigen Rekrutierungsversuch gaben diese freien Vemma-Mitarbeiter ihr Bestes, um meine Freundin davon zu überzeugen, dass sie sich als „Wissende“ doch auch Gedanken über tiefgehende Dinge mache und daher perfekt ins Vemma-Team passen würde. Durch den Konsum und Verkauf des Energy Drinks Verve! erlange man nicht nur finanzielle Unabhängigkeit, sondern auch „mehr Vitalität“ und vor allem eine „positive Persönlichkeitsveränderung“. Indem sie diese Erkenntnis an andere „Suchende“ weitergebe und sie ebenfalls zum Konsum des „ganz natürlichen“, „äußerst gesunden“ Energy Drinks animiere, könne sie ihre Persönlichkeit noch weiter optimieren und auch das Leben anderer zum Besseren verändern-und somit schrittweise die gesamte Gesellschaft.

Für jeden auf diese Weise verkauften Drink und rekrutierten Neukunden würde man außerdem ein Vemma-Leben lang „Tantiemen“ beziehen und sich ohne Aufwand der eigene finanzielle Gewinn damit schneeballeffektartig vermehren. Ein Schneeballsystem, das einem hier assoziativ natürlich gleich einfällt, ist übrigens ein Begiff aus dem Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb, aber mehr dazu später

Dennis Erlich war Scientologe und versorgt jetzt Aussteiger mit Gras, um ihnen zu helfen

„Vemma ist nicht des Teufels, es ist ein professionelles Vertriebssystem“

 

Die Frau des ungesunden Herrn mit Schnauzer habe wegen Verve! sogar ihr Verstopfungsproblem gelöst und die Dame nach dem Sport wundersamerweise keinen Muskelkater mehr, da es ganz natürlich „Alternative Energie“ liefere, so wie es auf der Dose oben steht. Die Argumente, dass Nahrungsergänzungsmittel-deren Zusatz auch im Kleingedruckten genau so formuliert auf der Dose angegeben ist-doch oft Unfug und Betrug am Konsumenten seien und Energy Drinks ganz generell meist das genaue Gegenteil von „gesund“ wären, wurden abgewinkt, da bei Vemma sowieso „alles bio“ sowie „voll organisch“ sei und bei der Herstellung würden angeblich keine künstlichen oder chemischen Stoffe verwendet.

Etwas frustriert darüber, für so leichtgläubig und leicht manipulierbar gehalten zu werden, hörte meine arme Freundin nach längerer Diskussion und einem klaren „Nein“ nicht mehr viel von den Leuten von Vemma. Sie bekam lediglich noch eine kleine Liste an Gehirnwäsche-Links als letzten Köderversuch. Bei meiner ersten Online-Recherche stolperte ich dann gleich in der Kommentarsektion einer Facebook-Page über die Bezeichnung „Kracherlsekte“ für Vemma. Das fand ich anfangs noch ziemlich witzig.

Als ich durch einen Artikel von Vorarlberg Online wieder auf die Vemma-Gruppe aufmerksam gemacht wurde, bestätigte sich der Verdacht, dass es sich bei diesen Leuten vielleicht nicht nur um unfähige, aufdringliche Vertreter handelt, sondern um ein Multilevel-Marketing-System, deren Verkaufsmuster von der Arbeiterkammer in Bregenz als problematisch eingestuft worden sind und die AK deshalb bereits Untersuchungen eingeleitet hat.

Es ist schon erschreckend, wie Menschen sich von offensichtlichen pseudoesoterischen Begrifflichkeiten wie „Wissende“ und fanatischer Heilsideologie überzeugen lassen, wo man doch eigentlich nur lachend und den Kopf schüttelnd davon gehen sollte Ich habe mir die Firmenideologien von Vemma genauer angesehen und mich mit dem österreichischen Schutzverband gegen unlauteren Wettbewerb sowie der Bundesstelle für Sektenfragen unterhalten.

Auf Seite 2 geht es weiter mit dem CEO namens BK Beyreko und seinen 4 Megatrends, die unsere moderne Gesellschaft plagen und ganz einfach durch die Vemma-Produkte lösbar zu sein scheinen. 

„Vielleicht geht ihnen ein Licht auf, wenn sie von Partnern hören, die nebenbei für uns arbeiten und 500, 5000 oder sogar 50 000 Euro oder mehr Monatsumsatz schaffen.“ (5:45min)

Der CEO und Gründer der Vemma Gruppe, BK Beyreko, klingt wie der Charakter von Mr T aus The A-Team und lebt in Scottsdale, Arizona-wobei sich der Sitz der Vemma-Gruppe in Irland befindet, das Steuerparadies für US-amerikanische Firmen. Wenn man sich Beyrekos‘ The Wolf of WallstreetAttitüde in diesem Video mit etwas mehr als 0,01 Prozent Gehirnleistung ansieht, sollte klar werden, wie geschickt und hinterlistig er mit saftigen Zahlen und wirren Info-Sheets blendet und flächendeckend alle Problemzonen unserer menschlichen Existenz anspricht und zu lösen verspricht.

Wie ein aalglatter Success-Coach zählt Beyreko seine 4 zu bekämpfenden „Megatrends“ auf und sichert dabei Leuten ohne Ausbildung sogar in Teilzeitbeschäftigung die Chance auf surreal hohe Einnahmen, Mini-Coupers oder auch BMWs zu. Dem ersten Megatrend-der steigenden Zahl an Senioren-stellt Vemma den Anti-Aging-Effekt ihrer Produkte (Verve!, Mangosteen Plus, etc.) entgegen. Nummer 2 ist Arbeitslosigkeit und wird durch Vemmas Businessplan gelöst-der natürlich zufälligerweise perfekt auf Couchpotatoes ausgelegt ist, die davon träumen, ganz einfach mit Social Media und einer Handy-App Geld zu verdienen. Dass wir alle nachmittags müde werden, nennt Bereyko die „wahre Energiekrise“, was auch der 3. Megatrend ist, der leicht durch die „Vitalität liefernden“ Vemma-Säfte bekämpft werden kann. Gleichzeitig werde auch der letzte Mega-Problempunkt, die Fettleibigkeit, dadurch gelöst.

der Online-Recherche zur deutschsprachigen Präsenz von Vemma bin ich auf denBeitrag von einem vermeintlich kritischen Blogger gestoßen, der sich auf den ersten Blick als außenstehend und objektiv positioniert. Am Ende verteidigt er jedoch nicht nur Vemma, sondern beschreibt sogar Konzepte, die Schneeballsystemen ähneln, als komplett legitim und gesellschaftlich vorherrschend. Auf YouTube hat der User mit demselben Namen übrigens einen Account namens „vemmathirst“, auf dem nicht nur wundersame Mineralstoffwerbungen gehostet werden, sondern auch bis vor kurzem Videos von BK Beyreko und Vemma.

Einer weiterer offener Blog namens „Vemma Kritik“ mit dem Schlagwort-Untertitel „Betrug Schneeballsystem Abzocke Erfahrung Sekte“-also Wortkombinationen die so höchstwahrscheinlich häufig gegoogelt werden-stellt sich sofort als Verteidigungsmanifest pro Vemma heraus, das Information-Suchende bei der Online-Recherche quasi gleich abfangen soll.

Auf Facebook gibt es mit ANTI VEMMA wohl die vertrauenswürdigste Adresse, die über die grenzwertigen Geschäftsmodelle von Vemma informiert.

Erste Google-Recherchen haben schon vor Monaten gezeigt, dass Leute in den USA bereits lange vor Vemma warnen.

Nach außen hin wird hier, ebenso wie im Video von Beyreko, beteuert, dass keine Starterpacks gekauft oder Beitragsgebühren gezahlt werden müssen, um als „Affiliate“-sprich ein Vertriebspartner oder offizieller Unterstützer-von Vemma zu gelten. Unsere Informationen aus den Anwerbegesprächen zeigen aber, dass manchen Leuten, die die Vemma-Produkte vertreiben, anscheinend fast jedes Mittel recht ist, um Verkaufs- und Anwerbeprovisionen abzustauben.

Die freien Vertriebspartner bezeichnen dieses Business-Konzept schlicht als „Affiliate-Marketing“, das direkt mit dem Erwerb eines „Einstiegspakets“ um 471 Euro beginnt. Das ist eine Produktpalette, die sich den Angaben Vertriebsleute zufolge aber natürlich „fast wie von selbst verkauft“ und einen „in ein paar Jahren reich macht-und zwar richtig“.

Italienische Konsumentenschutzbehörden haben Vemma in ihrem Land bereits untersucht, aber hiesige Behörden, wie der Schutzverband gegen unlauteren Wettbewerb, konnten mir „zu dem konkreten System keine Auskunft geben“. DieArbeiterkammer in Bregenz hat nach Verkaufs-Events von Vemma, bei denen Jugendliche und teils Minderjährige als Vertriebspartner angeworben wurden, das Multilevel-Marketing-System noch immer im Visier, da Vemma zwar PR-technisch mit Zugeständnissen auf „Fehlentwicklungen im Vertriebssystem“ reagiert hat, sich aber an deren Geschäftsmodellen, die stark an Schneeballsysteme erinnern, nichts geändert hat.

Der Schutzverband gibt beim derzeitigen Wissen über das Vemma-System an: „Ein strafrechtlich relevanter Betrug würde noch weiter gehen und voraussetzen, dass hier mit definitiv falschen Angaben Interessenten angeworben werden.“ Ein Schneeballsystem ist ein Begriff aus dem Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb und wird dort so beschrieben:

„Unter dieser Bezeichnung sind Vereinbarungen zu verstehen, durch die einem Kunden gegen ein unbedingt zu leistendes Entgelt die Lieferung einer Ware oder die Verrichtung einer Leistung unter der Bedingung zugesichert wird, dass der Kunde mittels der ihm übergebenen Anweisungen oder Scheine dem Unternehmen des Zusichernden oder eines anderen weitere Abnehmer zuführt, die mit diesem Unternehmen in ein gleiches Vertragsverhältnis treten.“

Bei unserem derzeitigen Wissensstand rund um die dubiosen Versprechungen dieser „Kracherlsekte“ stellt sich die Frage, was eine oben erwähnte „definitiv falsche Angabe“ ausmacht, übertrieben dargestellt ist es allemal-ob strafrechtlich relevant müssten Anwälte und Richter klären.

Natürlich handelt es sich bei Vemma um keine Sekte im klassischen Sinne der Definition-so wie auch manche widersprechen würden, dass dieser Energy-Drink ein Kracherl ist. Bei meinem Gespräch mit Dr. German Müller, Geschäftsführer der Bundesstelle für Sektenfragen, stellte sich trotzdem heraus, dass gewisse Parallelen auffällig sind-zu Sekten, nicht zu Kracherln.

Auf Seite 3 sehen wir uns diese Ähnlichkeiten mit Hilfe der Bundestelle für Sektenfragen etwas genauer an.

Als sektenähnlich wahrgenommen wird häufig die hohe Überzeugung der Mitarbeiter vom Produkt in Kombination mit dessen hohem Einfluss auf deren Leben-anstatt der Ideologien oder Gurus hat einfach das Nahrungsergänzungsmittel und dessen Verkauf eine sehr hohe Priorität und den Status eines Wundermittels, als das es bei Anwerbegesprächen auch genau so beworben wird. Der Verve!-Drink, den es laut den freien Vertriebspartnern von Vemma angeblich bei Zanoni & Zanoni zu kaufen gibt, macht schlank, in weiterer Folge des Verkaufs natürlich reich und die Produkte können den Organismus nachhaltig verjüngen.

Auch die dabei entstehende Gruppendynamik, das geschlossen wirkende Auftreten-wie zum Beispiel die oben erwähnten drei ungleichen Vertriebspartner-und die strikte Ablehnung von Kritik am „heiligen“ Getränk erinnern an ein sektenähnliches Mindset. Tatsächlich gibt Müller an, dass er in den vergangenen Jahren einige Anfragen zur Vemma-Gruppe erhalten hat. Er interessierte sich deshalb auch sofort für meinen Zugang, Infos und die Geschichte meiner Freundin.

Auch Angehörige werden bei Vemma häufig skeptisch, da Familienmitglieder plötzlich ihr Leben neu ausrichten und sich ganz auf das Produkt und dessen Verkauf konzentrieren-soweit, dass sie es zum Beispiel ständig all ihren Verwandten anbieten und verkaufen wollen.

Herr Müller hebt hier wieder den vermeintlichen Altruismus hervor, der den Angeworbenen vermittelt wird, da man mit den Vemma-Produkten schließlich das Leben anderer verbessere.

„In Österreich ist die religiöse und weltanschauliche Situation ähnlich wie in den anderen deutschsprachigen Ländern Mitteleuropas,“ meint Müller. „Allerdings gibt es keine konkreten Statistiken, da es, wie man am Beispiel von Vemma erkennt, schwierig ist, genau festzulegen, was als konfliktträchtig gilt und was nicht.“

Ein wichtiger Arbeitsbereich der Bundestelle für Sektenfragen ist die Auseinandersetzung mit dem breiten Feld der Esoterik, wo Gefährdungen wie finanzielle oder sexuelle Ausbeutung im Zusammenhang beispielsweise mit „Wunderheilern“, „schamanistischen“ Praktiken, spezifischen alternativmedizinischen Angeboten oder „Lichtnahrung“ wahrgenommen werden können.

Weiters liegt der Fokus auch auf extremen religiösen Vorstellungen, die zum Beispiel zu Konflikten in Familien führen können.

Dr. German Müller bemerkt, dass auch in der Wirtschaft sektenähnliche Entwicklungen wahrgenommen werden können, etwa im Bereich des Coaching, in der boomenden Ratgeberliteratur oder bei Multilevel-Vertriebsprogrammen.

Zur Zielgruppe von Vemma gehören demnach nicht nur Jugendliche wie in Vorarlberg oder Sportbegeisterte, sondern besonders Leute in finanziellen oder beruflichen Problemsituationen. Meine Freundin meinte, dass sie zu ihrer unerwarteten Anwerbung eingeladen wurde, kurz nachdem sie erwähnt hatte, dass ihr Job sie ankotzen würde. So werden gerade Menschen in schweren Lebenslagen und mit Hoffnung auf eine easy Lösung in das System von Vemma hineingezogen.

Müller erklärt auch, wie mangelnder Erfolg gedeutet werden kann und dieser sich auf den Betroffenen auswirkt. Da das Verkaufssystem oder die Produkte natürlich nicht in Frage gestellt werden, sondern als unanfechtbar, ausgeklügelt und perfekt gelten, kann das Nichterreichen von vorgegebenen Zielen nur mit schlechter Leistung bzw. mangelndem Arbeitseinsatz des Einzelnen begründet werden. So kann dann das Ausbleiben der versprochenen Einnahmen vor allem mit zu wenig Einsatz und Hingabe des Vertriebspartners erklärt werden.  Ich habe die Vemma-Gruppe angeschrieben und mich als Interessent an schnellem Geld ausgegeben. Seit sie die AK im Nacken haben, sind sie nun auch vorsichtiger geworden und entsprechend unverfänglich ist die Antwort des Customer Success Advisors ausgefallen. Dieser meinte, ich könne gerne zu einem persönlichen Gespräch vorbeikommen, die Handy-App von Vemma gibt lediglich Einsicht in das Affiliate-Konto und ich solle doch einfach an einem der nächsten Events teilnehmen.

Nach einem Selbstversuch kann ich die Vemma-Produkte für mich nur als gepantschten Müll deklarieren-was zwar zu erwarten war, aber die Frechheit der überhöhten Versprechungen von Vemma meiner Meinung nach trotzdem noch vergrößert. Die vermeintlich „verjüngende“ Wirkung des Verve!-Drinks muss ich wohl kaum kritisch hinterfragen-vital ist auch seither höchstens mein Hass gegen das Wetter und meine Verdauung bleibt das gleiche traurig grummelnde Desaster wie zuvor. Dass ich trotz der Magenverstimmung nicht kotzen musste, ist dem Drink wohl am ehesten zu Gute zu halten.

Ich muss wohl niemandem eine Predigt darüber halten, doch bitte kein Geld für derartig fantastische Versprechungen zum Fenster rauszuwerfen, aber manche von uns sind eben doch leichter manipulierbar als andere. Allgemein gilt, glaube ich: Je größer die Heilsversprechungen, umso angebrachter ist auch die Kritik. Wer dir Reichtum und Unsterblichkeit verspricht-egal, ob durch Glaube oder Produkte-, der verfolgt meist andere Ziele als dein bedingungsloses Glück. Oder anders gesagt: Wenn etwas zu gut ist, um wahr zu sein, dann ist es das meistens auch nicht.

Also falls jemand von euch übermotivierte und auftrainierte Menschen am Schulhof oder im Fitnessstudio sehen sollte, die irgendwelchen leichtgläubigen Leuten dieses Vemma-Zeug samt Starterpakete andrehen wollen, bitte schreitet ein und lacht allen Beteiligten einfach laut ins Gesicht.

http://www.vice.com/alps/read/eine-kracherlsekte-namens-vemma-macht-uns-bald-alle-reich-und-unsterblich-193/page/0

vemmaDanke an Denise für die Email

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Das große Geld, das niemals kommt: Warnung vor „Vemma“-Pyramide

verve_falle_art1Seit einigen Wochen wird Vorarlberger Jugendlichen auf „Home-Events“ das große Geld versprochen, wenn sie einen amerikanischen Energydrink an Freunde verteilen. Dahinter steckt ein ausgeklügeltes Pyramidensystem, warnt der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer.

In Italien wurde das Vertriebssystem der US-Firma Vemma bereits verboten. Von sektenähnlichen Methoden berichten Medien in Luxemburg, wo Vemma seinen Energydrink „Verve!“ schon vor einem Jahr platzierte.

„Vemma!“ auch in Vorarlberg

Seit einigen Wochen grast Vemma offensichtlich systematisch Vorarlberg ab. So finden beispielsweise in einem Rankweiler Privatgarten regelmäßig „Home-Events“ für Jugendliche statt, wo ihnen das Blaue vom Himmel versprochen wird.

471 Euro für mehrere Paletten

Die Jugendlichen sollen den angeblich gesunden Energydrink „Verve!“ unter Gleichaltrige bringen. Sie können, müssen ihn aber nicht unbedingt verkaufen. Sie können ihn auch einfach verschenken. Promoten nennt sich das. Wer 471 Euro bezahlt, erhält mehrere Paletten des Getränks. Das Geld fließe „automatisch“ innerhalb kurzer Zeit zurück, sobald auch Freunde in das System einsteigen oder den Energydrink bestellen.

Nur die Spitze der Pyramide verdient

„Das Geschäftsmodell trägt eindeutig Züge eines illegalen Pyramidensystems“, sagt AK-Konsumentenschützer Mag. Paul Rusching: „Mit ein paar einfachen Schritten lässt sich nachrechnen, dass nur ganz wenige an der Spitze der Pyramide daran verdienen können. Die Chancen, seine Investition von 471 Euro wieder zurück zu erhalten, sind sehr gering.“

Der Traum vom großen Geld ist schnell geplatzt, wie die sich nun häufenden Beschwerden in der AK-Konsumentenberatung belegen. Der Vertrieb für Europa, Vemma Europe Ltd., sitzt in Irland, die  Mutterfirma sitzt in den USA.

Auch Minderjährige angeworben

Den wenigsten Jugendlichen sind die steuerlichen und sozialrechtlichen Konsequenzen bewusst, wenn sie den Energydrink weiterverkaufen. „Dazu bräuchte es einen Gewerbeschein“, erklärt AK-Konsumentenschützer Mag. Paul Rusching. Auch gilt man erst ab 18 Jahren als „voll geschäftsfähig“. Er appelliert deshalb auch an die Eltern, aufmerksam zu sein. Denn in mehreren Fällen konnte Vemma selbst Minderjährige als sogenannte „Affiliates“ anwerben.

Altes Lockmittel: Viel Geld ohne Aufwand

Überhaupt steckt das Vemma-Geschäftsmodell voller obskurer Bezeichnungen und bedient sich geschickt den Social-Media-Kanälen. So rufen Jugendliche als Teil einer Bewegung „Young People Revolution“ in YouTube-Videos zum Mitmachen auf. Die Botschaft: Weil der Arbeitsmarkt jungen Leuten kaum mehr gute Jobs biete, müssten sie selbst die Initiative ergreifen und Vemma sichere ein „tolles Einkommen“ ohne viel Aufwand.

Die AK-Konsumentenschützer raten also dringend davor ab, in das „System Vemma“ einzusteigen. (red/AK)

Quelle: http://www.vol.at/das-grosse-geld-das-niemals-kommt-warnung-vor-vemma-pyramide/4058635

Gruß an die Enttarner

TA KI

 

 

 

Fernsehen – Der manipulierte Mensch


Der 30. April 1939 ist kein Datum, das in unseren Geschichtsbüchern speziell hervorgehoben wird. Dennoch streckte eine Krake aus der Zukunft ihre Fangarme aus, um mit einer neuen Erfindung Menschen zu umgarnen ­ eine Krake, die mit jedem Tag mächtiger wurde und heute das Bewußtsein von Milliarden Menschen okkupiert: Das Fernsehen.

manipulierter-mensch-big-brotherDie Welt von morgen“ war der sinnschwere Titel der Weltausstellung von New York, deren Eröffnungsfeier die allererste in den USA übertragene TV-Sendung gewidmet war. Tagelang standen Tausende von Menschen Schlange vor den wenigen Fernsehkästen, um die Demonstrationen des neuen Wundergerätes zu sehen Es war nur zu offensichtlich: Die Hypnose der Menschheit durch das Fernsehen hatte begonnen.

Es hat den Kern unserer privaten Welt gesprengt und verstrahlt unsere Realität mit Millionen von Bildern, die unser Leben unbedeutend werden lassen. Was gedenken Sie gegen den Krieg in Bosnien-Herzegowina zu unternehmen? Gegen den in Tschetschenien? Anders als unsere Vorfahren lassen wir uns täglich mit dem Elend der Welt konfrontieren ­ und bei den allermeisten Menschen ist die Reaktion darauf Gleichgültigkeit, geboren aus dem Gefühl totaler Hilflosigkeit. Was kann ich schon dagegen tun? Wie klein und unbedeutend ich doch bin! Früher mochte die Erfahrungswelt des Menschen wohl kleiner sein, doch war sie seinen Einflußmöglichkeiten angepaßt.

Das Fernsehen zeigt uns täglich Menschen, die erfolgreicher, cleverer, schöner sind als wir. Wo finde ich mich noch in diesem nimmer endenden Zirkus der Eitelkeiten? Wie definiere ich mich, wie bleibe ich ich? Als Mitte der 70er Jahre die Erfolgsserie ,Drei Engel für Charlie‘ lief, ließen sich Hunderttausende Amerikanerinnen die gleiche wilde Haarmähne färben und schneiden wie Farrah Fawcett-Major. Sicher, Idole gab es schon in archaischen Gesellschaften. Doch sind die Idole des Fernsehens keine spirituellen mehr, sondern visuelle.

Das Fernsehen hat uns zu Sklaven des Auges gemacht. Unser Hauptaugenmerk gilt nicht mehr den inneren Werten, nein, es gilt dem Tonus unserer Muskeln, der faltenfreien Haut, dem Glanz der Mähne, dem Porzellanweiß der Zähne und der Rankheit der Figur. Über 100’000 deutsche Frauen und 10’000 deutsche Männer (Tendenz stark steigend) lassen sich jährlich für die Schönheit operieren. Mindestens jede fünfte Frau ist magersüchtig, und der Wunschtraum der Teenie-Mädchen ist es, Model zu werden. Die Model-Mania unserer Tage steht für den totalen Triumph der hohlen Hülle über die seelenvolle Innerlichkeit. Wobei wir immer dann ein wenig in Not geraten, wenn wir möchten, daß die Göttinnen mit uns ihr Innerstes teilen, denn da ist nichts, was bewundert werden könnte (wie auch, bei ihrem jugendlichen Alter?) ­ außer vielleicht der Fähigkeit, sich selbst für viel Geld zu verkaufen.

Vor hundertfünfzig Jahren noch machte ein ländlich lebender Mensch vielleicht die Bekanntschaft von zwei- bis dreihundert Menschen in seinem ganzen Leben. So vielen Menschen begegnet der heutige Fernsehkonsument in ein oder zwei Wochen. Sie sind wohl nicht physisch anwesend, und doch dringen sie alle in sein ,Allerheiligstes‘, seine Wohnung ein und drängen sich mit ihren Ansichten und Eigenheiten dem passiven Zuschauer ins Gemüt. Kein Wunder, nennen Wissenschafter den heutigen Menschen ,multiphren‘ oder ,entkernt‘. Der Mensch ist nicht mehr Ausdruck eines starken, kernartigen Innern, aus dem er seine Kraft bezieht, sondern irrlichterödes Spiegelbild all jener höchst verschiedenartigen TV-Gestalten, die ihn beständig und ungefragt mit ihrer Scheinexistenz reizen und irritieren.

Nicht nur die Menschenmassen, die via Bildschirm in unser Leben drängen, tragen zur Verwirrung des modernen Menschen bei. Das ganze Programm ist ein Gewitter von Eindrücken: Eine durchschnittliche Kameraeinstellung dauerte 1984 auf den großen amerikanischen TV-Kanälen 3,5 Sekunden. Die durchschnittliche Länge einer Nachrichtenmeldung sollte bei deutschen Privatsendern 45 Sekunden nicht überschreiten. Was erreicht uns da noch an ,News‘ ­ wenn man bedenkt, daß ohnehin von den nationalen Nachrichtenagenturen nur zehn Prozent aller Meldungen weitergeleitet werden, die international hereinkommen? Das Gefühl, nach einer Tagesschau über den Lauf der Welt ,informiert‘ zu sein, entbehrt jeglicher Grundlage. Um so mehr, als 51 Prozent der Zuschauer einer Nachrichtensendung sich gleich nach Ende der Sendung an keine einzige der Meldungen mehr erinnern können (Untersuchung von A. Stern, „A Study for the National Association for Broadcasting“ in M. Barrett, The Politics of Broadcasting, New York 1973), und nur jeder Fünfte überhaupt den Inhalt der Meldungen begreift!

Welche Welten trennen uns von jenen Amerikanern, die sich am 16. Oktober 1854 in Peoria, lllinois, zu einem Rededuell der beiden Politiker Abraham Lincoln (Republikaner) und Stephan A. Douglas (Demokrat) einfanden. Douglas hatte zuerst das Votum. Nach drei Stunden war er mit seinen Auslegungen fertig, und Lincoln war an der Reihe. Da es schon fünf Uhr nachmittags sei, und er gewiß nicht weniger lange als sein Vorredner für die Erwiderung brauchen werde, bat er die Zuhörer, doch nach Hause zu gehen und zu Abend zu essen. Man tat, wie geheißen, und am Abend ging der Diskurs vier Stunden lang weiter. Der ganze Meinungsstreit dauerte also volle sieben Stunden ­ ohne Werbung dazwischen für die Sandwich- oder Pipipause. Die beiden Politiker waren nicht etwa Präsidentschaftskandidaten, und solche politischen Anlässe normale, gut besuchte Gelegenheiten zur Meinungsbildung für das Volk. 1984 durften sich die beiden Bewerber um das amerikanische Präsidentenamt, Walter Mondale und Ronald Reagan, jeweils fünf Minuten zu einem komplexen politischen Thema äußern. Der Gegner durfte dann nochmals eine Minute Replik geben.

Im Zeitalter des Fernsehens sieht Medienkritiker Neil Postman einen Zusammenhang zwischen dem Niedergang der Parteien und der Hochblüte des ,prominenten‘ Politikers. Die Message ist der TV-bekannte Kopf, und sie ist kurz wie ein Videoclip: „He is simply the best“ war die Wahlkampfbotschaft für Helmut Kohl. Der Tina-Turner-Ohrwurm verführte wie vorausgesehen. Wozu nach einem Regierungsprogramm fragen, das Kopfzerbrechen bereiten könnte, wo ein simples kleines Liedchen doch den zuverlässigeren Dienst tut?

Das Fernsehen hat aus uns passive Konsumenten gemacht. Die tägliche Dosis Berieselung ist längst zu einem ,Menschenrecht‘ geworden. Der Fernseher wird sosehr als Grundbedürfnis des Menschen angesehen, daß ihn nicht einmal mehr der Betreibungsbeamte pfänden darf. In einem Experiment des Schweizer Fernsehens boten junge TV-Mitarbeiter zufällig ausgewählten älteren Menschen 100’000 Franken bar auf die Hand an, wenn sie ihr Fernsehgerät mitnehmen dürften, und diese sich verpflichteten, ein Jahr lang TV-abstinent zu leben. Kein einziger der allesamt in bescheidenen Verhältnissen lebenden Senioren ließ sich auf den Handel ein. Dabei: Wieviel Lebenszeit die Flimmerkiste doch frißt! Am Abend könnte man einem Hobby oder Handwerk oder dem Studium eines guten Buches nachgehen, könnte musizieren oder Spiele in der Familie machen, Freunde besuchen oder Spaziergänge unternehmen. Statt dessen sitzen ganze Nationen unbeweglich und wie hypnotisiert vor flimmernden, kleinen Kästen ­ durchschnittlich um die vier Stunden am Tag. Die Folge davon ist, daß wir mehr und mehr glauben, das ganze Leben müsse aus Unterhaltung und Nervenkitzel bestehen. Wir freuen uns nicht mehr an oder über etwas. Statt dessen macht es uns ,Spaß‘. Wenn ich mich freue, dann bin ich aktiv beteiligt, und mein Herz lacht. Macht ,es‘ mir Spaß, dann lasse ich mir meine Sinne kitzeln. Doch dies sind nur die leicht durchschaubaren Mutationen, die das Fernsehen an den Menschen vollzogen hat. In Wirklichkeit ist die Manipulation der Masse in Gebiete vorangeschritten, die die Masse selbst noch in den Bereich der Science Fiction verbannt.

Todesstoß für die suchende Seele?

Die Rosenkreuzer sehen im Fernsehen den „bewußt gesteuerten Mißbrauch des Fohat-Lichtes, ein vergeblicher Versuch, dem wiederkehrenden Licht des Christus zu widerstehen.“ Für sie ist das „ausgesprochen bösartige Ziel des Fernsehens die Seelenverschmutzung. Fernsehen wurde als Todesstoß für die suchende Seele geplant.“ Dies mag fanatisch anmuten, und sicherlich möchten wir Ihnen nicht das Fernsehen verbieten. Doch ist es gut, wenn man weiß, welche Effekte man langfristig damit hervorruft.

Wie man inzwischen erkannt hat, ist Licht die Nahrung unserer Zellen. Das Sonnenlichtspektrum hält alle Elemente bereit, die unsere Körper (der fest- wie die feinstofflichen) benötigen. Setzen wir unseren Körper künstlichem Licht aus, treten Veränderungen in den Zellen auf, die Degenerationsprozesse im menschlichen Körper und in seinen feinstofflichen Bereichen verursachen. Dies ganz besonders, wenn ­ wie beim Fernsehen der Fall ­ eine Elektronenkanone Elektronen in einem konzentrierten Strahl auf das Raster hunderttausender fluoreszierender Punkte abschießt, aus dem sich unser Fernsehbild zusammensetzt. Dieses fluoreszierende TV-Licht, das über unsere Augen in unseren Körper eindringt, greift die endokrinen Drüsen und die empfindlichen feinstofflichen ,Organe‘ an, die für uns unerläßlich sind, wenn wir uns auf eine höher schwingende Lebensebene transformieren wollen.

Epiphyse (Pinealis) und Hypophyse (Hirnanhangdrüse) erfüllen in diesem Prozeß der Transformation äußerst wichtige Funktionen. Diese feinen Organe reagieren auf jede Lichtart, die über die Netzhaut des Auges in uns eindringt. Unsere Augen dienen nicht nur dazu, Bilder über den Sehnerv ans Gehirn weiterzuleiten. Sie nehmen auch über die neuro-chemischen Kanäle Lichtenergie in die Pinealis und die Hypophyse auf, von wo sie ins Gesamtsystem der endokrinen Drüsen (Lichtabsorption oder Photosynthese) gelangen. Die Fernseh-Strahlung beeinflußt unser endokrines Drüsensystem negativ.

Die Lichtnahrung, die unsere Augen vom Fernsehen empfangen, gleicht einem Fast Food-,Fraß‘. Sie bewegt sich in den engen Frequenzbereichen Rot, Blau und Grün. Daß einseitige Lichtbestrahlung gravierende Auswirkungen auf die Funktionstüchtigkeit von Organismen hat, wurde mehrfach nachgewiesen. Beim Menschen zeigten sich überdies psychische Veränderungen, veränderte Rotationsgeschwindigkeit der Chakras und eine Reizung oder Erschöpfung der feinstofflichen Körper. Dr. Ben Feingold fand heraus, daß die Lichtausstrahlung des Fernsehens in Resonanz tritt mit künstlichen Farbstoffen in Nahrungsmitteln, die für Hyperaktivität von Kindern und allergische Reaktionen verantwortlich sind. Man setzt also ein ,hyperaktiv gefährdetes‘ Kind, das Nahrungsmittel mit Phosphaten zu sich genommen hat, vor den Fernseher, und ein Ausbruch von Hyperaktivität ist wahrscheinlich, da die TV-Strahlung die Wirkung der Phosphate im Körper verstärkt.

Ein heutiges TV-Gerät gibt in fünf Zentimetern Abstand ca. 0,5 Millirem Strahlung pro Stunde ab. Das Schlimme daran ist, daß die Strahlung, die auf diese Weise in unseren Körper eindringt, ihn nicht wieder verlassen kann. Sie summiert sich über die Jahrzehnte. Irgendwann ist das Ausmaß erreicht, das im Körper Krebs erzeugt. In knapp drei Jahren mit durchschnittlich vier Stunden Fernsehen täglich nimmt man zwei Rem auf ­ genug, um in Embryos Krebs zu erzeugen. Je größer der Bildschirm, desto stärker das von ihm erzeugte elektromagnetische Feld. Die Strahlung dringt durch Holz und andere Baumaterialien. Stellen Sie niemals ein Kinderbett an eine Wand, hinter der ein TV-Gerät steht! Dr. John Ott, Gründer des Environmental Health and Light Research Institute (Umweltforschungsinstitut für Strahlung und Gesundheit) in Sarasota, Florida, behauptet, daß sogar die gegenwärtige Toleranzstrahlung für TV-Strahlung von 0,5 Millirem pro Stunde zu hoch sei. Die Wurzeln von Bohnenpflanzen, die er vor Farbfernseher stellte, wuchsen aus der Erde heraus. Eine andere Pflanzengruppe zeigte monströse und verformte Auswüchse. Mäuse bekamen Krebsgeschwüre. Ott kam zum Ergebnis, daß im Grunde jede Dosis Fernsehstrahlung für den Menschen zuviel und schädlich ist.

Rainer Patzlaff, Autor des Buches ,Medienmagie ­ oder die Herrschaft über die Sinne‚, glaubt, daß Fernsehen unsere Imaginationskraft pervertiert. Genaugenommen finde nämlich die TV-Realität nicht auf dem Bildschirm statt, sondern erst auf der Netzhaut unseres Auges ­ erst dort würden wir aus der halben Million Bildpunkte, die mit 1/50 Sekunde Geschwindigkeit auf dem Bildschirm aufleuchten, ein zusammenhängendes Bild komponieren. „Das Fernsehbild ist also, genaugenommen, gar nicht mehr ein äußeres Bild, das im Sinnesraum anzutreffen ist, sondern führt schon herüber in einen inneren Raum, den jeder in sich selbst trägt; es bewegt sich an der Grenze des Raumes und stellt somit unausgesprochen eine Art Schwellenerlebnis dar, wenn auch nur auf physischer Ebene.“ Patzlaff fährt fort: „Wonach die Menschen sich im Tiefsten sehnen, und was sie eigentlich mit den Augen des Geistes in ihrer Seele erleben möchten, das schießt ihnen der Kathodenstrahl ins sinnliche Auge, und sie bemerken gar nicht, daß ihr berechtigtes, für die Weiterentwicklung der Kultur so notwendiges Streben nach Wahrbildern auf raffinierte Weise getäuscht, ja pervertiert wird. Echte Imaginationen entstehen durch gesteigerte Aktivität eines sich selbst erziehenden Ich, Fernsehbilder empfängt man in totaler Passivität. Echte Imaginationen offenbaren höhere, übersinnliche Welten, Fernsehbilder ketten das Bewußtsein an die materielle Welt. Die Seele glaubt sich ernährt und wird mit einer Pseudonahrung betrogen.“ Damit nicht genug. Vor dem monoton flackernden Bildschirm schaltet der Organismus auf Entspannung der Ziliarmuskeln, so daß die Augachsen sich nicht mehr kreuzen, der Blick ins Leere geht und trotz wachem Bewußtsein körperlich ein schlafähnlicher Erschlaffungszustand eintritt (Dieser zeigt sich übrigens im EEG an der drastischen Reduzierung der Gehirnstromtätigkeit).

Milliarden von Menschen lassen sich allabendlich freiwillig paralysieren und ihrer Imaginationskraft schleichend, doch sicher berauben. Was wartet unser, wenn wir bedenken, daß Imaginationskraft Schöpferkraft ist? Daß jede Idee erst in unseren Gedanken bestehen muß, bevor sie Verwirklichung finden kann?

Könnte jemand Interesse haben an Menschen, die nicht mehr selber denken, sondern sich nur noch mit fremdproduzierten Bildern füttern lassen? Eine ganze Flut von Studien weisen nach, daß Augenbewegungen und Denken umnittelbar zusammenhängen. Bewegen sich die Augen nicht (wie vor dem Fernseher), sind die Denkfunktionen herabgesetzt. Der Emery-Report (Fred und Merrely Emery, ,A Choice of Futures: To Enlighten or to Inform?‘, Canberra 1975) stellte fest, daß bereits „das fortwährende Fixieren des Fernsehzuschauers keine Aufmerksamkeit ist, sondern ein Zustand, der dem Tagträumen oder dem Abwesendsein verwandt ist.“ Der Zuschauer schließt forciert die Nervenleitungen zwischen den visuellen Bildern und dem autonomen Nervensystem ab, die sonst Bewegung und Aufmerksamkeit stimulieren würden. Auch die Verbindung zwischen rechter und linker Gehirnhälfte ist unterbrochen. Verständnis, Erkenntnis und analytisches Denken sind blockiert, während der Tagtraum weitergeht. Die Information dringt ein und wird ohne Verarbeitungsprozeß durch die Seele des Menschen robotergleich gespeichert. (Siehe dazu Kasten „Auf dem Weg zum Roboter?“)

Und was ziehen wir da einem Joint gleich in unsere Gefühls- und Gedankenwelt, sprich unsere Seele? Der deutsche Medienforscher Jo Groebel zählte in einer TV-Woche 2’745 Gewaltszenen. Aneinandergereiht sind das 25 Stunden pure Gewalt. Ein amerikanischer Jugendlicher, so wurde ermittelt, hat mit 16 Jahren bereits 16’000 Morde ,intus‘. Einen neuen Höhepunkt erklomm Regisseur Oliver Stone mit seiner zynischbrutalen Medien-Abrechnung ,Natural Born Killers‘. In dem zweistündigen Kinofilm werden 52 Menschen ermordet! Ein Augsburger Pädagoge schätzt, daß mindestens jedes zehnte Gewaltverbrechen, das Jugendliche begehen, aufs Konto der Medien geht.

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Wie der sonst unzimperliche ,Spiegel‘ zur Schlagzeile ,Ein Volk im Schweinestall‘ kam, wird jedem klar, der an einem ganz gewöhnlichen Montagabend durch die Programme zappt. Am 31. Oktober 1994 begegneten wir so innerhalb einer Stunde einer Partnervermittlung für Seitenspringer, einer jungen Frau, die sich angeblich freiwillig als Sklavin einem Mann ,verkauft‘ hat, Bisex-Parties, FKK-Single-Clubs, die ,Titten‘ (pardon) der Playboy-Playmates und einer sehr geschäftlich-seriös aussehenden Talk-Runde, wo es um multiple Orgasmen für den Mann geht und jeder freimütig aus dem Schlafzimmer plaudert ­ mit der gleichen beflissenen Ernsthaftigkeit, wie wenn es um die besten Anlagemöglichkeiten für Kleinsparer ginge.

Soviel tun wir uns freiwillig an ­ mit Effekten, wie wir sie uns nicht wirklich wünschen können: Zunehmende Ängste, zunehmende Gewaltbereitschaft, zunehmende Gefühle von Ohnmacht und Depression, abnehmende sexuelle Lust und die Sucht nach immer mehr, immer verrückteren Bildern.

Der verstorbene Forscher Erich Körbler machte zudem eine Entdeckung, die er ,ungeheuerlich‘ nannte: „Gleichzeitig mit der sichtbaren Handlung eines harmlosen Fernsehspiels könnte unsichtbar, aber auf den Organismus des Zuschauers sehr wirksam, die Übertragung der homöopathischen Information einer Krebskrankheit erfolgen!“ Körbler ermittelte in Tests, daß, wenn der TV-Kommentator eine auf dem Bildausschnitt nicht sichtbare Zigarette in der Hand hält, augenblicklich unsere Immunabwehr geschwächt wird. Hält der TV-Moderator einen Apfel für uns nicht sichtbar in Händen, werden wir nicht beeinträchtigt. Dies ermittelte er mit dem kinesiologischen Arm-Test, wo die Versuchsperson ihre ganze Kraft aufwendet, gegen Druck ihren ausgestreckten Arm oben zu behalten. Ist das, was sie über den Sehnerv in den Körper aufnimmt, schwächend, gelingt es ihr trotz der Aufbietung aller Kräfte nicht, dem zugefügten Druck standzuhalten. „Es kommt aber noch ärger“, äußerte Körbler in einem Artikel in ,Raum und Zeit‘ (60/92). „Bei weiteren Tests verzichtete ich darauf, in der linken Hand etwas zu halten. Ich dachte mit lächelndem Gesicht nur an ein Wort, das für mich eine negative Bedeutung hat. Die Wirkung war die gleiche. Bei allen Seminarteilnehmern, die vor dem Bildschirm saßen, war die Immunkraft herabgesetzt. Ich konnte also auch mit meinen Gedanken den körperlichen Zustand der Fernsehzuschauer via Bildschirm beeinträchtigen!“ Man bedenke, welchen Manipulationstechniken diese Erkenntnisse Tür und Tor öffnen.

Doch, auch wenn kein übler Wille uns an die Gesundheit will, beeinträchtigen alle möglichen destruktiven Informationen via TV unser Wohlbefinden. Ein Forscher der ,Cooperative global‘ ermittelte, daß, wenn auf dem Bildschirm der Film einer Atombombenexplosion erscheint, wir augenblicklich über den Schirm radioaktive Strahlung in die gute Stube erhalten. Dies gilt für alle übrigen TV-Bilder genauso: Die Schwingung der Schauspieler, ihrer Gedanken, und der verfilmten Handlung überträgt sich aufs Auge und damit die Seele des Beschauers.

,Subliminal messages‘ ­ auf Schleichwegen ins ,Unterbewußte‘

Längst werden wir jedoch nicht nur indirekt über die Inhalte und Erscheinungsformen beeinflußt, sondern direkt und mit feststehender Absicht. Überall, wo Bildschirme installiert sind, können ,subliminal messages‘ (unterschwellige Mitteilungen) mitgesendet werden. Wie es ihr Name sagt, sind sie nur an unsere nicht bewußten Bereiche adressiert. Am 13. Mai 1988 publizierte die Zeitung „Le Quotidien de Paris“ einen Bericht des Medienspezialisten Jean Montaldo, der entdeckt hatte, daß dem französischen TV-Publikum während des Wahlkampfs um das Amt des Staatspräsidenten über Monate hinweg dreimal täglich vor den Nachrichten eine Sequenz von zehn Bildern des amtierenden Präsidenten Mitterrand präsentiert worden war, unwahrnehmbar eingeblendet in das Vorspann-Signet des staatlichen Senders ,Antenne 2′. Der Nachweis gelang mit Hilfe eines Videorecorders, der die Einzelbilder auf Wunsch als Standbilder zeigt. Insgesamt soll die Bilderreihe 2’949mal gesendet worden sein.

Der Produzent entschuldigte sich anschließend, „ich wollte den Vorspann nur aktuell machen.“ Und der zuständige Redakteur erklärte alles zu einem „Scherz“. Die Wahl Mitterrands wurde niemals angefochten. Daß ,subliminal messages‘, Mitteilungen, die für unsere Sinne unwahrnehmbar sind, sehr wohl im ,Unterbewußten‘ ankommen können, weiß man indes schon lange. 1959 wies D. Byrne nach, daß durch die unterschwellige Darbietung des Wortes BEEF (Rindfleisch) als Einzelbild in einem Film der Hunger der Versuchsperson aktiviert wurde. (D. Byrne, ,The Effect of a Subliminal Food Stimulus on Verbal Responses‘, in ,Journal of Applied Psychology 43/1959′, S. 249 ff.). D. P. Spence wiederholte 1964 den Versuch mit dem Wort CHEESE (Käse), jedoch unter erheblich verschärften Versuchsbedingungen ­ und fand Byrnes Ergebnisse bestätigt. (,Effects on a Continiously Flashing Subliminal Verbal Food Stimulus on Subjective Hunger Ratings‘, in ,Psychological Review 15/1964′). Es gab so viele bestätigende Experimente, daß selbst Kritiker bis 1972, bzw. 1986 zugeben mußten, daß die unterschwellige Beeinflussung von Menschen in diversen Experimenten gelungen ist.

Jim Keith geht in seinem ,Casebook on Alternative 3 ­ UFOs, Secret Societies and World Control‘, soweit, das Fernsehen als ,eine Form der Halb-Lobotomisierung‘ zu bezeichnen. Für ihn stellt es keine Überraschung dar, daß die einflußreichen Rockefellers maßgeblich an der Initiierung des Siegeszuges des amerikanischen TVs beteiligt und Mehrheitsaktionäre aller größeren Sender waren. Auch er nennt den ,Fall Mitterrand‘, fügt aber noch weitere Beispiele unterschwelliger TV-Beeinflussung an. Seine Quelle ist der ,Kiwi Gemstone‘, ein Untergrunddokument neuseeländischen Ursprungs. Nach diesem soll der amerikanische CIA ,subliminal messages‘ für das australische Fernsehen ,gesponsert‘ haben. 1984 habe man mit der Installierung von Geräten für solche Mitteilungen an fünf Orten in Neuseeland begonnen ­ Waiatarua, Mt. Erin, Kaukau, Sugarloaf und Obelisk. Dieselben Geräte wurden angeblich in Australien im August 1985 installiert, in Japan im September 1986, in Großbritannien im Februar 1987 und in New York ebenfalls 1987.

„Am 17. Juli 1984 beginnt unterschwellige Werbung in Aotearoa, Kanal zwei zwischen 18 und 24 Uhr; später schon ab Mittag. Die unterschwelligen Mitteilungen wurden in den USA vom CIA verfaßt, und sagen den Wählern, die Labour Partei zu unterstützen, ebenso die New Zealand Partei, und Mafia-Produkte zu kaufen.“ Am 27. Februar wollen sie auf den ,Kiwi TVSchirmen‘ folgende unterschwellige Spots ausgemacht haben: „Hallo, Freunde. Macht mehr Geld. Wählt Labour.“ Eine andere Meldung habe beinhaltet „Ich grüße meine Eigenen. Kauft Autos. Kauft sie jetzt.“ Und die finsterste von allen suggerierte dem Fernsehzuschauer: .,Zerschmettere! Hasse! Vergewaltige! Schlag zu! Töte! Sei gewalttätig!“ Diese unterschwelligen Mitteilungen seien im australischen Fernsehen durchschnittlich viermal pro Stunde ausgestrahlt worden.

Der beste Beweis für die Wirksamkeit unterschwelliger Mitteilungen sind die zahllosen ,Subliminalkassettten‘, die zwecks Fremdsprachenlernen oder zur besseren Lebensbewältigung verkauft werden. Das wissenschaftliche Fundament legte der bulgarische Arzt und Psychotherapeut Georgi Lozanov, der in den 60er Jahren herausfand, daß die menschliche Lernfähigkeit wesentlich gesteigert werden kann, wenn man während des Lernens körperlich und seelisch vollkommen entspannt ist, rhythmisch atmet, sich mit angenehmen Vorstellungen beschäftigt und eine passende Hintergrundmusik hört. Im entspannten ,Alpha-Zustand‘ soll gewünschter Lernstoff scheinbar mühelos in die grauen Zellen fließen.

Fernsehen entspannt bis zur Tagträumerei. Der Zuschauer ist in einer sehr empfänglichen Gemütslage!

Die Wirksamkeit unterschwelliger Mitteilungen machen sich seit längerem auch Supermarktketten zunutze. Nach neuestem Stand der Technik können unterschwellige Beeinflussungen über die Augen oder auch den Gehörsinn erfolgen. 1980 erbrachte ein Report von R. Zajonc und W. Kunst-Wilson definitiv den Nachweis, daß es möglich ist, durch vollkommen unhörbare Worte, die in eine Klangkulisse eingebettet sind, Menschen in ihren affektiven Reaktionen signifikant zu beeinflussen.

Der amerikanische Forscher Hal C. Becker entwickelte als erster eine Apparatur, mittels welcher er kurze Sätze als Botschaften an das Unterbewußtsein einer hörbaren Musik so aufmodulieren konnte, daß sie das Ohr erreichten, vom Bewußtsein aber nicht herausgehört werden konnten. Ein Supermarkt in New Orleans machte daraufhin den Test. Die ständig laufende Hintergrundmusik war ,gebetsmühlenartig‘ (Patzlaff) mit den Sätzen ,Ich stehle nicht‘ (gemünzt auf Ladendiebe) und ,ich bin ehrlich‘ (Kassiererinnen) versehen. Das Band lief sechs Monate. Der Fehlbestand in den Kassen war in dieser Zeit von wöchentlich 125 Dollar auf 10 Dollar gesunken, ging also um 92 Prozent zurück. Die Verluste durch Ladendiebstähle verringerten sich um 75 Prozent ­ obwohl sich die (potentiellen) Ladendiebe viel kürzere Zeit dem Einfluß der ,subliminal messages‘ ausgesetzt hatten, als die ständig dort anwesenden Kassiererinnen. Noch ein Beispiel: Im Auftrag einer Supermarktkette, die unter hohem Personalwechsel litt, beschallte man die Angestellten zweier Läden elf Monate lang mit Sprüchen wie ,I am careful, I am important, We are a team‘ (Ich bin sorgfältig, ich bin wichtig, wir sind ein Team). Die Fluktuationen dieser zwei Läden gingen daraufhin um die Hälfte zurück, während sie in den übrigen sechzig Läden unverändert hoch blieb. Ähnlich erfolgreich verliefen Experimente, wo Klinikärzte heimlich ihre Patienten vor Operationen mit subliminal messages psychisch stabilisierten. Gleichermaßen erfolgreich verliefen Therapieversuche mit unterschwelliger Beeinflussung bei Alkoholikern, Rauchern und Eßsüchtigen. Techniker, die sich mit der Materie auskennen, wie Al Bialek, der am ,Philadelphia-Experiment‘ beteiligt gewesen war, sind der Ansicht, daß unterschwellige Botschaften nicht auf CDs und normale Tonbandkassetten gespeichert werden können. Der Frequenzbereich sei zu klein. Bialek: „Sie könnten sie möglicherweise auf Laserdiscs geben, aber nicht auf eine Audio-CD, weil dort der Frequenzbereich zu beschränkt ist.“

Wenn wir uns jedoch bewußt machen, wie sehr Musikberieselung in Geschäften heute üblich geworden ist, und daß unterschwellige Botschaften in Kinofilme oder TV-Sendungen eingeklinkt kein technisches Problem darstellen, dann ist wahrscheinlich, daß jeder von uns irgendwann, irgendwo damit in Berührung kam oder kommen wird. Abgesehen davon, daß es niemandem recht sein darf, ungefragt mit irgendwelchen Botschaften infiltriert zu werden, ist das Gefährliche an der Sache, daß es bis heute keine erschwinglichen technischen Möglichkeiten gibt, solche subliminal messages auf Musikbändern aufzuspüren. Die Verwendung unterschwelliger Botschaften auf Musikbändern zur Berieselung von Shopping-Center-Kunden, Spitalpatienten und der Belegschaft von Firmen scheint weit verbreitet zu sein. Die Firma Gantec liefert Musikteppiche aller Art. Manche Firmen lassen laut Rainer Patzlaff „spezielle Klangteppiche synthetisieren, die man gar nicht mehr als Kompositionen bezeichnen kann, sondern eher als eine Art Klangschaum aus süßlich schwebender Langweiligkeit, in den das Bewußtsein derart rasch und gründlich hineinschläft, daß sich die Pforten des Unterbewußtseins optimal öffnen für die Appelle, die unter der Musik verborgen hereinfluten.“ Dazu ein Zitat aus dem Werbeprospekt von Gantec. „Diese neuartige Aufnahmetechnik verfolgt den Zweck, mit Hilfe eines geeigneten musikalischen Hintergrundes gewissermaßen eine Pipeline in das Unterbewußtsein zu legen, die den Hörer mit thematisch sinnvollen Stimuli versorgt.“ Da das ,Öl‘ unter Druck schneller fließt, ging man dazu über, die unterschwelligen Botschaften in einem Zeitrafferverfahren auf rund die Hälfte ihrer Länge zusammenzupressen. Staccatoartig hämmern sie so ins Unterbewußte des ahnungslosen Hörers ­ die ,ideale Lerngeschwindigkeit‘, wie der Hersteller bemerkt. Wäre es nicht schön zu wissen, was wir da jeweils ,lernen‘? Insider behaupten, daß alle heutigen TV-Geräte mit einem geheimen Gerät ausgerüstet seien, die das Abhören erlauben. Was immer man davon halten mag ­ auch punkto Stromverbrauch ist es sicherlich besser, das Gerät ganz abzuschalten und nicht nur auf Bereitschaftsstufe. Und vielleicht lassen sich besonders wichtige Gespräche auch in einem anderen Raum führen, als da, wo die Flimmerkiste steht.

TV-Signal verursacht Leukämie

Nicht nur der TV-Bildschirm allein gefährdet durch sein elektromagnetisches Feld unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Al Bialek, berühmter Vortragsredner zum Philadelphia-Experiment, zum Montauk-Projekt und Zeitreisen, ist punkto Technik bestimmt einer der bestinformierten Menschen dieses Planeten. (Bücher mit seinem Wissen sind im Michaels-Verlag erschienen). Er sagt, daß die TV-Stationen mit ihrer gepulsten Übertragung, (Klasse D, um ein besseres Bild zu erzeugen) sehr zerstörerisch auf die Physiologie des Körpers einwirken. Menschen, die in der Nähe eines TV-Senders wohnen, seien extrem in ihrer Gesundheit gefährdet. Bialek: „Es gibt dafür ein gutes Beispiel. Man hat in Portland, Oregon, Messungen davon gemacht. Oregon ist vielleicht deshalb einzigartig, weil sie alle ihre FM-, AM- und TV-Sender auf dem Mount Olympia stehen haben, und es ist wirklich eine teuflische Ballung von Sendestationen an einem Ort. In unmittelbarer Umgebung dieser Sender befinden sich alle möglichen Wohnungen; Menschen leben dort. Die Leukämierate in diesem Gebiet von Portland ist sehr hoch. Ein Privatarzt führte eine private Studie durch, um zu korrelieren, was passiert. Er schaute sich die Kranken- und Familiengeschichten an, etc. Dabei fand er heraus, daß die Leute, die in der Nähe dieser Sendeanlagen lebten, an dieser besonders bösartigen Art von Leukämie erkrankten, und stellte letztendlich fest, daß, wenn sie lange genug dort gelebt hatten, die Erkrankungsrate an Leukämie 100 Prozent war! Es gab keine Ausnahmen. Wenn sie aus dem Gebiet wegzogen, erholten sie sich, außer die Krankheit hatte bereits ein ernstes Stadium erreicht.“

Ein Freund von ihm arbeite in einer Station, berichtet Bialek. „Er sagt, er hasse es, da hinaufzugehen: ,Du bist da eine halbe Stunde oben, und dein Gehirn zerbröselt einfach, du kannst nicht mehr klar denken.“ Über der Tür des Sendeturms hängt Tag und Nacht eine fluoreszierende Röhre, die mit absolut nichts verdrahtet ist. Sie leuchtet beständig, so viel RF kommt aus diesem Gebäude. Ab und zu verschmort sich die Ausrüstung selbst. Er sagte zu Bialek, „du wirst hier nicht sehr lange oben sein wollen. Ich auch nicht. Ich muß hierher, um Wartungsarbeiten durchzuführen. Wenn ich nach Hause gehe, dauert es eine Weile, bis ich darüber hinweg bin. Es braucht die ganze Nacht.“ Bialek: „Die Strahlung bringt einfach die normale Funktionsweise seines Gehirns durcheinander. Er kann nicht mehr darüber nachdenken, was er tut, weswegen er herkam, welches Werkzeug er nehmen soll, woran er eigentlich arbeitet. Die Kontinuität des Denkens geht verloren.“

Beeinflussung mit ELF- und Mikrowellen

Beunruhigend ist, daß elektromagnetische Wellen bewußt von Militärs, Geheimdiensten und den dahinter stehenden Interessengruppen benutzt wurden, um die physische und psychische Gesundheit von ganzen Bevölkerungen zu beeinflussen. Am 16. Juli 1981 gab der nordamerikanische TV-Sender NBC (National Broadcasting Corporation) bekannt, daß der Nordwesten der USA einige Jahre mit Extreme Low Frequency-Wellen (ELF-Wellen) bestrahlt wurde. Diese Wellen waren anfangs unseres Jahrhunderts vom genialen Physiker Nikola Tesla entdeckt worden. Tesla war es gelungen, sich ins Energiefeld, das den Planeten umgibt, einzuklinken, und daraus freie Energie zu beziehen. Zur selben Zeit benutzt er das energetische Feld des Äthers für gewisse Formen der Kommunikation und des Energietransports, was andere Energiequellen obsolet gemacht hätte.

1898 hatte er das globale Energieproblem beinahe vollständig gelöst. Der mächtige Bankier J.P. Morgan sollte dann verhindern, daß die Menschheit mit der freien (kostenlosen!) Energie in Berührung kommen konnte. Wenn das Feld der freien Energie einer ELF-Welle unterworfen und auf Menschen gerichtet wird, werden die elektrischen Funktionen des Gehirns unterbrochen ­ was ernstliche Störungen im Wachbewußtsein hervorruft. Die neurologischen und physiologischen Funktionen werden gestört durch eine Herabsetzung der mentalen Funktionen. Auf diese Weise wird eine Person beeinflußbarer gemacht. Am 20. Mai veröffentlichte die Nachrichtenagentur Associated Press eine Meldung, in welcher stand, daß dies auch beabsichtigt war. Die UdSSR habe ab ca. 1960 über ein Gerät namens LIDA verfügt, mit dem man das menschliche Verhalten via ELF-Wellen beeinflussen konnte. In der UdSSR sei das Gerät dazu benutzt worden, die Menschen träge zu machen und in einen tranceähnlichen, gleichgültigen Zustand zu versetzen. Man kann damit auch psychische Probleme, Neurosen und Bluthochdruck behandeln, aber ebenso einen Zustand der Aggression oder Depression hervorrufen. Es seien große LIDA-Ausrüstungen benutzt worden, um Einzelpersonen, aber auch Städte und ganze Regionen der UdSSR und der USA mit ELF-Wellen zu bestrahlen ­ mit dem Ziel, ein bestimmtes Verhalten hervorzurufen. Laut Angaben der US Defence Intelligence Agency ist es möglich, Geräusche und ganze Worte im Gehirn eines Menschen ,auftauchen‘ zu lassen, ebenso wie Gehirnschläge, Herzversagen und andere Krankheiten durch Fernsteuerung auszulösen.

Die rosenkreuzerische Schrift „Fernsehen als Instrument der verborgenen Mächte“ schreibt, .,Das Neueste in der Welt der Spionage und Gegenspionage sind ­ abgesehen von Laserstrahlen ­ die Mikrowellen. Die Weltmächte suchen nach einem Mittel, um die Verbindung zwischen den Gehirnzellen und dem übrigen Körper zu zerstören ­ was natürlich nur beim „Feind“ angewendet werden soll, um ihn leichter manipulieren zu können. Das ist soviel ,sauberer‘ als all der Schmutz, den eine Atombombe verursacht. Mikrowellen könnten hier die Lösung bringen.“

Eine Bestätigung dieser nicht gerade angenehmen Tatsachen gab Boris Yelzin selbst. In der 1989er Ausgabe der ,Microwave News‘ sagte er einem Reporter, der KGB besitze ein ELF-Gerät, welches das menschliche Herz zum Stillstand bringen könne. In einem Interview mit Radio Liberty, einer US-Kurzwellenstation im ehemaligen Westdeutschland, sagte Yelzin, daß KGB-Agenten ihm anvertraut hätten, sie verfügten über ein Gerät, welches ein machtvolles 7- bis 11-Hz-Signal aussendet, welches das Herz ,stoppen‘ kann. Laut Yelzin sagte der KGB-Mann, „wenn keine ,Erste Hilfe‘ in der Nähe ist, dann ist alles vorbei.“

Hier mag interessant sein, daß eine große Zahl jener Menschen, die Augenzeugen der Ermordung John F. Kennedys waren (siehe auch ZS Nr. 4, Interview mit Virgil Armstrong), an Herzattacken starben, die US-Regierung ist selbstredend im Besitz ähnlicher Geräte. Ihr Codename ist Jim Keith zufolge ,Project Black Beauty‘. ELF-Geräte sollen eingesetzt worden sein, als sich der Diktator Manuel Noriega nach der Invasion der US-Truppen in der Vatikan-Botschaft in Panama City versteckte. Die Geräte waren als Lautsprecher getarnt, aus denen ständig überlaut Heavy-Metal-Rockmusik dröhnte. Offiziell wurde gesagt, die Musik solle Noriega depressiv machen. In Wirklichkeit soll die Botschaft mit ELF-Wellen bestrahlt worden sein. Dieselbe Technologie sollen die Amerikaner auch im Irak-Krieg angewendet haben.

Das „Magazin 2000″ berichtete in seiner Ausgabe Nr. 97 vom Dezember 1993: „Erinnern Sie sich an die Bilder vom Golfkrieg, als Tausende irakischer Soldaten kapitulierend aus den Schützengräben stiegen, sich sogar Journalisten ergaben, die sie für Soldaten hielten (trotz weißer Fahnen) und zum willkommenen Kanonenfutter für die amerikanische Artillerie wurden? Jetzt sind immer mehr Militärexperten überzeugt, daß nicht etwa die schlechte Versorgung von Saddams Truppen diese plötzliche und lemminghafte Kapitulation bewirkte, sondern Psychotronik-„Mind Control“-Waffen der USA. Einige dieser High-Tech-Superwaffen bedienen sich der Wirkungen von Radiofrequenzwellen auf das menschliche Gehirn. Wie die Jan.-93-Ausgabe der Fachzeitschrift „Aviation Week and Space Technology“ berichtet, rüstet jetzt das US-Verteidigungsministerium Raketen mit Gerätschaften aus, die in der Lage sind, elektromagnetische Pulse (EMPs) zu erzeugen, um den Feind ,lahmzulegen‘ ohne sich dabei atomarer, biologischer oder chemischer Komponenten bedienen zu müssen. Dieser Waffentyp hat in erster Linie das Ziel, die elektronischen Systeme des Feindes auszuschalten. Andere Geräte erzeugen Ultraschall, ELF (Extreme Niedrigfrequenz-) Schallwellen, die Übelkeit und Erbrechen bewirken und das Orientierungsvermögen der betroffenen Personen extrem stören. Diese Waffen haben einen Wirkungsbereich von mindestens 2’500 Kilometern…“.

Soviel zum Stand der im großen Stil verwendeten Technik. Die Möglichkeiten der Geheimdienstabteilungen gehen heutzutage unendlich viel weiter. Man kann mit gutem Gnund sagen, daß das meiste, was uns heute in Science-Fiction-Filmen vorgesetzt wird, längst Realität geworden ist. Bloß dürfen wir davon nicht wissen. Es scheint, daß die viel gefürchtete Spaltung der Gesellschaft in eine Masse von Unwissenden, die man beliebig manipulieren kann, und eine kleine Elite von Wissenden, die sämtliche Hebel bedienen, viel weiter vorangeschritten ist, als uns dies bewußt ist. Doch das ist ja gerade Teil des Plans.

Dennoch haben wir das Potential in uns, diesen Fallstricken zu entgehen. Es liegt allein in der inneren Arbeit, die wir vollbringen ­ der Ausdehnung unserer Herzflamme, der Entwicklung unseres Christus-Bewußtseins. Davon kann keiner uns abhalten, wenn wir uns zu schützen wissen vor den energetischen Angriffen der ,anderen‘. Bereits in ZeitenSchrift Nr. 2 erwähnten wir die Kraft des Lichtmantels (siehe Kasten oben). Da es der wirkungsvollste, kostenloseste und allezeit anwendbare Schutz auch vor elektromagnetischer Strahlung ist, sollte sich keiner mehr ,ohne‘ in den Tag begeben. Armageddon ist tatsächlich hier und jetzt. Jeden Tag entscheiden wir neu, auf welche Seite wir uns stellen wollen. Und jene, die nicht entscheiden, auf die trifft das Wort der Bibel zu: „Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.“ Wer sich nicht vorsieht, an sich arbeitet und bewußt seinen Schutz aufrechterhält, wird unwissentlich und unwillentlich zur Beute jener Kräfte, die alles wollen, nur nicht den Himmel auf Erden, der tatsächlich und unverrückbar unsere Zukunft ist. Denn vergessen wir nie: Einer mit Gott ist eine Mehrheit ­ und hat im kleinen Finger mehr Macht als Legionen von Übeltätern. Es gibt keine Macht im Universum, die gegen einen lichtvollen Gedanken etwas tun könnte!

Quelle: http://www.zeitenschrift.com/artikel/fernsehen-der-manipulierte-mensch#.VAw3JBbivUQ

Gruß an die Fernsehfreien

TA KI