Warum Magnesium das stärkste Entspannungsmineral ist, das dem Menschen bekannt ist


Ein Mangel an diesem kritischen Nährstoff macht es doppelt so wahrscheinlich, früher zu sterben als andere Menschen, laut einer Studie die im Journal of Intensive Care Medicine veröffentlicht wurde. (I) Es gibt auch eine lange Liste von Symptomen und Krankheiten – die oft geheilt werden durch Zugabe dieses Nährstoffes.

Tatsächlich ist dieser Nährstoff in meiner Praxis eine meiner geheimen Waffen gegen Krankheiten. Doch bis zu der Hälfte der Menschen haben einen Mangel an diesem Nährstoff und wissen es nicht.

Ich rede von Magnesium. Es ist ein Gegenmittel gegen Stress, das stärkste verfügbare Entspannungsmineral und kann deinen Schlaf verbessern.

Ich finde es sehr witzig, dass mehr Ärzte nicht auf die Vorteile von Magnesium hingewiesen werden, weil wir es ständig in der Schulmedizin anwenden. Aber wir hören nie auf darüber nachzudenken, warum oder wie wichtig es für unsere allgemeine Gesundheit ist oder warum es unserem Körper hilft, besser zu funktionieren. Von Dr. Mark Hyman.

Ich erinnere mich an Magnesium, als ich in der Notaufnahme arbeitete. Es war ein kritisches “Medikament” auf dem Crash-Wagen. Wenn jemand an einer lebensbedrohlichen Arrhythmie (oder einem unregelmäßigen Herzschlag) litt, verwendeten wir intravenöses Magnesium.

Wenn jemand verstopft war oder sich auf eine Koloskopie vorbereiten musste, gaben wir ihm eine Magnesium-Milch oder eine grüne Flasche flüssiges Magnesiumcitrat, die ihren Darm entleerte.

Wenn schwangere Frauen mit vorzeitigen Wehen oder Bluthochdruck der Schwangerschaft (Präeklampsie) oder Krampfanfällen kamen, gaben wir ihnen kontinuierlich hohe Dosen von intravenösem Magnesium.

(…)

Das Entspannungs-Mineral

Stelle dir Magnesium als Entspannungsmineral vor. Alles, was eng, gereizt, krampfhaft und steif ist – ob es ein Körperteil oder sogar eine Stimmung ist – ist ein Zeichen für Magnesiummangel.

Dieses kritische Mineral ist für mehr als 300 Enzymreaktionen verantwortlich und kommt in allen Geweben vor – hauptsächlich in Knochen, Muskeln und im Gehirn. Du brauchst es für deine Zellen, um Energie zu erzeugen, damit viele verschiedene chemische Pumpen funktionieren, um Membranen zu stabilisieren und um Muskeln zu entspannen.

Wann hattest du das letzte Mal eine gute Dosis Seegras, Nüsse oder Bohnen? Wenn du wie die meisten Amerikaner bist, kommt dein Nussverbrauch hauptsächlich von Erdnussbutter.

Aus diesem Grund ist die Liste der Erkrankungen, die im Zusammenhang mit Magnesiummangel stehen so lang. In der Tat gibt es über 3.500 medizinische Hinweise auf Magnesiummangel!

Trotzdem wird dieses Mineral größtenteils ignoriert..

Du könntest Magnesiummangel haben, wenn du eines der folgenden Symptome hast:

  • Muskelkrämpfe oder Zuckungen
  • Schlaflosigkeit
  • Reizbarkeit
  • Empfindlichkeit gegenüber lauten Geräuschen
  • Angst
  • Autismus
  • Herzklopfen
  • Angina
  • Verstopfung
  • Anal Spasmen
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Fibromyalgie
    Chronische Müdigkeit
  • Asthma
  • Nierensteine
  • Diabetes
  • Fettleibigkeit
  • Osteoporose
  • Bluthochdruck
  • Menstruationsbeschwerden
  • Reizbare Blase
  • Reizdarmsyndrom
  • Rückfluss
  • Probleme beim Schlucken

Magnesiummangel wurde sogar mit einer Entzündung im Körper und höheren CRP-Spiegeln in Verbindung gebracht.

In unserer Gesellschaft ist Magnesiummangel ein großes Problem. Nach konservativen Maßstäben (Blut oder Serum, Magnesiumspiegel) haben 65 Prozent der auf der Intensivstation aufgenommenen Personen – und etwa 15 Prozent der Gesamtbevölkerung – einen Magnesiummangel.

Aber das unterschätzt das Problem sehr, denn ein Serum-Magnesium-Spiegel ist die empfindlichste Methode, um einen Abfall des gesamten Magnesiumgehalts im Körper festzustellen. So könnte der Magnesiummangel noch höher sein!

Der Grund, warum wir so mangelhaft sind, ist einfach: Viele von uns essen eine Ernährung, die praktisch kein Magnesium enthält – eine hochverarbeitete, raffinierte Diät, die hauptsächlich auf Weißmehl, Fleisch und Milchprodukten basiert (die alle kein Magnesium haben).

Ein Großteil des modernen Lebens konspiriert, um uns zu helfen, das wenige Magnesium zu verlieren, das wir in unserer Ernährung bekommen. Magnesiumspiegel werden durch überschüssigen Alkohol, Salz, Kaffee, Phosphorsäure in Cola, starkes Schwitzen, anhaltenden oder intensiven Stress, chronischen Durchfall, übermäßige Menstruation, Diuretika (Wasserpillen), Antibiotika und andere Drogen und einige Darmparasiten verringert.

In einer Studie im Kosovo verloren Menschen mit chronischem Kriegsstress große Mengen Magnesium in ihrem Urin.

Dies alles wird durch die Tatsache erschwert, dass Magnesium oft schlecht absorbiert wird und leicht von unseren Körpern verloren geht. Um Magnesium richtig zu absorbieren, brauchen wir viel davon in unserer Ernährung, plus genug Vitamin B6, Vitamin D und Selen, um die Arbeit zu erledigen.

Eine kürzlich durchgeführte wissenschaftliche Untersuchung von Magnesium kam zu dem Schluss: “Es ist sehr bedauerlich, dass der Mangel an solch einem billigen, wenig toxischen Nährstoff zu Krankheiten führt, die unkalkulierbare Leiden und Kosten auf der ganzen Welt verursachen.” (Ii) .

Es ist schwierig zu messen und schwer zu untersuchen, aber Magnesiummangel ist für unsägliches Leiden verantwortlich – und ist einfach zu korrigieren. Also, wenn du an irgendwelchen der Symptome leidest, die ich erwähnte oder irgendwelche der Krankheiten hast, die ich bemerkte, keine Sorge – es ist eine einfache Reparatur !!

Höre auf, deinen Magnesiumkörper zu entleeren

  • Beschränke Kaffee, Cola, Salz, Zucker und Alkohol
  • Lerne, wie du aktive Entspannung praktizierst
  • Erkundige dich bei deinem Arzt, ob dein Medikament einen Magnesiumverlust verursacht (viele Medikamente gegen hohen Blutdruck oder Diuretika verursachen einen Magnesiumverlust)

Nimm Nahrungsmittel zu dir, die reich an Magnesium sind

Nimm so oft wie möglich Folgendes in deine Ernährung auf:

Kelp, Weizenkleie, Weizenkeime, Mandeln, Cashewnüsse, Buchweizen, Paranüsse, Dulse, Haselnüsse, Hirse, Pekannüsse, Walnüsse, Roggen, Tofu, Sojabohnen, brauner Reis, Feigen, Datteln, Kohlblätter, Garnelen, Avocado, Petersilie, Bohnen, Gerste, Löwenzahn und Knoblauch.

Nimm Magnesium Nahrungsergänzungsmittel

  • Die RDA (die Mindestmenge benötigt) für Magnesium beträgt etwa 300 mg pro Tag. Die meisten von uns bekommen weit weniger als 200 mg.
  • Manche brauchen je nach Zustand viel mehr.
  • Die meisten Menschen profitieren von 400 bis 1.000 mg pro Tag.
  • Die am besten absorbierbaren Formen sind Magnesiumcitrat, Glycinattaurat oder Aspartat, obwohl Magnesium, das an Krebszyklus-Chelate (Malat, Succinat, Fumarat) gebunden ist, auch gut ist.
  • Vermeide Magnesiumcarbonat, Sulfat, Gluconat und Oxid. Sie werden schlecht absorbiert (und die billigsten und häufigsten Formen in Nahrungsergänzungsmitteln).
  • Nebenwirkungen von zu viel Magnesium sind Durchfall, der vermieden werden kann, wenn Sie zu Magnesiumglycinat wechseln.
  • Die meisten Mineralien werden am besten zusammen mit anderen Mineralien in einer Multi-Mineral-Formel eingenommen.
  • Ein heißes Bad mit Bittersalz (Magnesiumsulfat) ist ein guter Weg, um viel Magnesium zu absorbieren und zu bekommen.

Zu deiner guten Gesundheit,
Mark Hyman, MD

Quellen: PublicDomain/allhealthalternatives.com am 09.10.2018

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TA KI

 

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Wildkräuter


Die 8 wichtigsten Wildkräuter für die Hausapotheke
Gänseblümchen, Bärlauch, Sauerampfer und Löwenzahn sind nur vier von acht Wildkräutern die Sie unbedingt zu Hause haben sollten.

Das alte Wissen der Kräuter-Frauen ist aktueller denn je. Denn unsere heimischen Wildkräuter sind voller wertvoller Inhaltsstoffe, die den Körper stärken – so sanft wie effektiv.

Manche von ihnen haben zehnmal so viele Inhaltsstoffe wie ihre gezüchteten Verwandten. Denn Wildkräuter sind echte kleine Überlebenskünstler. Binnen kürzester Zeit wandeln sie die Energie aus Erde, Sonne und Regen in schützende Vitalstoffe um. Frisch gepflückt ist deren Konzentration am höchsten. Deshalb lohnt es sich, Kräuter selbst zu sammeln. Wichtig: Pflücken Sie nur, was Sie sicher erkennen – nehmen Sie bei Bedarf ein Bestimmungsbuch mit. Die beste Sammelzeit für die Heilpflanzen ist mittags, wenn der Tau getrocknet ist. Gegen Abend lässt bei vielen Pflanzen die Wirkstoffkonzentration nach. Sofern Sie keine Wurzel benötigen, sollten Sie die Pflanze auch nicht aus reißen, sondern oberhalb des Wurzelstocks abschneiden. Dann kann dieser neue Triebe entwickeln. Schlagen Sie die Stängel in ein feuchtes Tuch ein, damit sie nicht sofort welken. Und sortieren Sie Gewächse aus, an denen sich Insektenbefall (Lochfraß, Eier) zeigt. Wenn Ihnen das zu umständlich ist, erhalten Sie die meisten Kräuter auch getrocknet in der Apotheke.

 

Bärlauch bei Bluthochdruck

Bärlauch enthält Schwefelstoffe, die unsere Blutfettwerte regulieren, das Blut verdünnen und die Gefäßwände entspannen. Besonders köstlich schmeckt Bärlauch als Pesto oder in Frühlingssalaten. Das Heilkraut erkennen Sie an dem Knoblauchähnlicher Geruch und an den länglich-ovalen Blättern mit matter Unterseite. An jedem Stiel befindet sich nur ein Blatt. Vorsicht: Das giftige Maiglöckchen sieht ähnlich aus, hat aber an jedem Stiel zwei Blätter! Die Sammelzeit für die Heilpflanze ist  von März bis Mai vor allem in Auwäldern oder halbschattigen Laubwäldern.

 

Gänseblümchen bei Verletzungen

So unscheinbar es auch aussieht – das Pflänzchen wirkt blutreinigend und schmerzstillend. Bei äußeren Verletzungen hilft es uns als Tinktur: Eine Handvoll Gänseblümchen-Blüten mit Weingeist in einem Schraubglas übergießen. Verschlossen zwei bis sechs Wochen ziehen lassen, abseihen und in eine dunkle Flasche füllen. So ist die Heilpflanze ideal zum Einreiben oder für Umschläge. Das typische Merkmal ist die gelbe Korbblüte mit einem Kranz aus zarten weißen Blütenblättern. Gänseblümchen können von März bis November  bodennah auf Grünflächen gesammelt werden.

Giersch bei Rheuma

Dieses Wildkraut ist ein wunderbares Mittel bei Gelenkbeschwerden, Rheuma und Gicht. Durch eine Auflage mit frischen, zerdrückten Pflanzen, lassen sich die Beschwerden lindern. Dafür einfach das Kraut auf die schmerzenden Stellen legen. Alternativ hilft ein Tee-Aufguss: 3 Teelöffel Giersch mit 250 Milliliter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen. Die beste Wirkung erhalten Sie, wenn Sie bis zu drei Tassen pro Tag trinken. Den Giersch erkennt man an einem Kantige Stängel und dreiteilige Blätter mit gekerbtem Rand. Seine Blüten sind klein und weißlich. Zu finden ist er von Mai bis September in der Nähe von Flüssen, an Bachläufen und in halbschattigen Gärten.

 

Sauerampfer für das Immunsystem

Die Blätter der Heilpflanze versorgen den Körper mit reichlich Vitamin C und Eisen. Das macht den Sauerampfer zu einem hochwirksamen Immunschützer. Junge Blättchen haben das feinste Aroma. Sauerampfer ist vielseitig für verschiedene Gerichte einsetzen zum Beispiel für Dips, Salate, aber auch Suppen, Pürees und Füllungen. Den Sauerampfer erkennen Sie an seinen Pfeilförmigen Blättern mit dem rötlichen Stängeln. Sammeln können Sie ihn von  April bis Mai. Das ist er vor allem auf feuchten Wiesen und an Rändern von Gewässern zu finden.

Kapuzinerkresse bei Harnwegsinfekten

Die herzhaften Blätter des Wildkrauts enthalten wertvolle antibiotisch wirkende Senföl-Glykoside. Diese vertreiben Bakterien, die sich in Blase oder Harnwegen eingenistet haben. Tipp: 1 Esslöffel klein geschnittene Blätter mit in den Salat oder Kräuterquark mischen. Sie erkennen die Kapuzinerkresse an seinen rundlichen bis leicht kantigen Blättern mit einem Durchmesser von bis zu 10 Zentimetern, die oft doppelt so groß sind wie die rötlichen Blüten. Von Mai bis Oktober ist sie vor allem in Gärten zu finden. Ursprünglich stammt die Kapuzinerkresse aus Peru. Bei uns gilt sie auch als Zierpflanze.

 

Weißdorn für das geschwächte Herz

Die Blüten und Blätter des Weißdorns stärken und schützen unser Herz – und helfen bei leichten Herzrhythmusstörungen. Für einen Tee 1 bis 2 Teelöffel Weißdornblüten mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und täglich davon ein bis drei Tassen in kleinen Schlucken trinken. Zu erkennen ist die Heilpflanze an seinen üppigen weißen Blüten im Frühling und später an seinen roten Früchten. Sammeln können Sie den Weißdorn im Mai und Juni, vor allem an Waldrändern oder in Hecken und Gärten.

 

Löwenzahn bei Appetitlosigkeit

Die in Löwenzahn enthaltenen Bitterstoffe regen die Magensäfte an und damit auch unseren Appetit. Ideal als Tee: 1 Teelöffel Löwenzahnwurzel mit einer Tasse Wasser aufkochen, 15 Minuten ziehen lassen und dreimal täglich trinken. Sie erkennen das Wildkraut an seinen Sägeblattartigen Blättern. Der lange, breite Stängel ist frei davon und enthält weißen Milchsaft. Von März bis Mai können Sie die Heilpflanze auf hellen und sonnigen Wiesen, an Acker- und Wegrändern finden.

 

Waldmeister gegen Kopfschmerzen

Das in dem Wildkraut enthaltene Kumarin fördert die Durchblutung des Kopfes und wirkt sowohl krampflösend als auch gefäßerweiternd. Tipp: Die Getrockneten Blätter zum Beispiel in ein Duftkissen einnähen und mit ins Bett nehmen. Das Kraut hat einen geraden, vierkantigen Stängel und lanzettförmige Blätter, die spitz auslaufen. Sammeln können Sie Waldmeister  vor allem von April bis Mai – in Laub- und Mischwäldern.

Quelle: Laura

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TA KI

Essbare Blüten von A-Z


Blumenblüten haben seit der Antike einen großen Stellenwert in der Kunst, den Religionen, der Pharmakologie und unseren Küchen. Florae Elemente sind bereits in der Bronzezeit auf diversen Artefakten zu finden. Bei den alten Griechen und Römern kommen Blüten immer wieder als Zutaten von aphrodisierenden Liebetränken vor.

stickAuch die Köche in der Renaissance beschränkten die Verwendung von Blumen nicht nur als Dekoration in Vasen. Breits aus dem 14. Jahrhundert gibt es Überlieferungen das Omelette mit Veilchen violett und mit Ringel- und Schlüsselblumen gelb gefärbt wurden. Blumen fügen romantische Geschichten zu unserem Essen hinzu. Sie verleihen unseren Tischen eine charmante, gesunde und ungewöhnliche Dimension. Blumen sind erschwingliche Trendsetter, sie können oft unerwartete Weise verwendet werden.

Die essbaren Blüten können leicht im Garten, am Balkonkisterl aber auch am Fensterbrett gezogen werden. Dabei ist immer zu beachten, das essbare Blumen ohne den Einsatz von Pestiziden angebaut werden sollten.  Die Blütenaromen reichen von süß bis scharf und die Vielfalt von Anisagastrache bis Zucchini.

Das folgende einfache Glossar beschreibt ihren Geschmack und Aussehen und gibt einige Verwendungsbeispiele. Jedoch erhebt die Auflistung und Beschreibung keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie ist jedoch auf jeden Fall als Zusatz zum ersten Artikel über essbare Blüten auf diesem Blog zu sehen.

ESSBAREBLÜTEN von A-Z

Anisysop

Diese leicht flauschige, violette Blume mit einer Anisnote, die leicht an Lakritze erinnert, kann man sehr gut im Obstsalat servieren. So wie die aromatischen Blätter können auch die Blüten für Tees, aber auch für Salate und Soßen verwendet werden. Sie ist auch eine leicht zu kultivierende Topfpflanze. 

Basilikum

Dieses wertvolle Küchenkraut produziert winzige weiße Blüten, die bei manchen Sorten auch leicht rosa oder violett sein können. Damit die Pflanzen mehr Blätter hervorbringt sollte man die Blüten abknipsen. Damit verhindert man, dass die Pflanzen Samen ausbildet und so kein Verlust des aromatischen Öles in den Blättern gegeben ist. Die Blüten kann man über Salate oder übers Butterbrot streuen oder in Essig ansetzten.

Borretsch

Die azurblauen Blüten, mit einem sternförmigen schwarzen Zentrum und einem klaren weißen Auge, verleihen wie die Blätter Getränken wie Salaten einen Hauch von Gurkengeschmack. Wunderhübsch sind die Blüten, wenn man sie einzeln in Eiswürfel einfriert. So verleihen sie jedem Sommerdrink eine kreative florale Note.

Dahlien

Diese sind sehr ergiebig. Jedoch muss man sich hier durchkosten, zwischen den einzelnen Sorten gibt es große Geschmacksunterschiede. Die etwas säuerlich schmeckenden Blütenblätter werden ausgezupft, und können z.B. als Salat fast solo verwendet werden.

Duftgeranien

Diese können in Tees, Gebäck, Kuchen und Gelees verwendet werden. Auch wenn sie verglichen mit Ihren Blumenkisterlschwestern eher weniger Blüten hervorbringen. Da sie strenge Winter nicht im Garten überleben, sollte man sie in Töpfen ziehen.

IMG_5868Gänseblümchen

Kleine, ganze Blüten von Gänseblümchen sind frech und lecker in Salaten. Ihre Knospen können wie Kapern eingelegt werden. (…)

Gewürztagetes

Auch diese Pflanze kann als Ersatz für Safran verwendet werden. Die würzigen Blütenblätter können gehackt und in Salaten gestreut werden. Manche Sorten haben Zitronen- oder Mandarinengeschmack.

Kapuzinerkresse

Der pfeffrige Geschmack ist so spannend wie die verschiedensten Farbtöne, welche von Gelb, über Orange bis ins Rötliche gehen. Eingelegte Knospen sind ein klassischer Kapernersatz. Das besonders Geniale an der Pflanze ist, dass man sie als natürliches Antibiotikum für die Stärkung der Abwehrkräfte einsetzten kann.

Kronblume

Dies ist eine der wenigen Pflanzen, welche Ihr blau getrocknet über viele Jahrzehnte hinweg erhalten kann. Neben der klassischen Verwendung als Schmuckdroge in Tees, passt sie wunderbar ins Blütensalz. Da ihr Kelch weniger schmackhaft ist, sollte sie eher gezupft verwendet werden.

Lavendel

Die Blütenköpfe können bei Fleischspeisen mitgekocht werden und machen sich auch hervorragend im Essig. Als Tinktur angesetzt kann Lavendelessenz anstelle von Vanilleextrakt verwendet werden. (Rezept siehe am Artikelende) Da diese Blume einen eher  subtileren Geschmack aufweist, passt sie auch gut in Kekse und Cookies.

Löwenzahn

Grundsätzlich sind alle Teile der Blüte essbar. Wenn man jedoch die Bitterstoffe nicht so möchte, ist es ratsam nur die aus den Köpfchen gezupften gelben Blütenblätter zu werden. Neben dem Löwenzahnhonig und im Salat, kann man wunderbar gelbe Blütenbutter damit herstellen.

Unbenannt

Malenvsirupansatz

Malven (vom Eibisch bis zur Stockrose)

Die Blüten der verschiedensten Malenarten sind essbar. Sie sind recht geschmacksneutral, sehen auf dem Teller aber sehr schön aus. Sie können getrocknet und frisch verwendet werden.

 

Nelke

Grundsätzlich sind alle Nelken essbar. Es sollten jedoch Stiele und grüne Kelchblätter vor Ihrer Verwendung entfernen werden. Die leicht bis stark gefransten Blütenblätter können einen scharfen bis gewürznelkigen Geschmack haben und sind in den verschiedensten Farben zu finden. Neben der Verwendung als Essensdekoration z.B. von Vorspeisen passen sie auch in den Obstsalat, Essig oder in Sirup.

Primel/SchlüsselblumePriemelweb

Die Blüten werden in Nordamerika als Schlafplatz der Feen angesehen. Neben der Dekoration für Salat können die ganzen Blütenknospen, kochen Sie als Gemüse verwendet werden. Oft hat man sie früher auch in Wein angesetzt.

Blume_Weinviertler-KraeuterakademieRingelblume

Die Blütenblätter bringen in jeden Sommersalat ein bisschen Sonnenschein. Wenn man sie mitkocht, können sie einen etwas würzigen Honiggeschmack bekommen. Auf jeden Fall kann man sie gut als Safranersatz verwenden. Wenn man nicht alle Blüten sammelt, kann man von den restlichen Blüten ganz leicht die namensgebenden Samen ernten und hat sogleich Saatgut fürs nächste Jahr.

 

Rose

Verdientermaßen die Königin der Blumen, ihr Geschmack wir vorallem vom tollen Duft bestimmt. Von den Blättern sollte man immer das kleine weiße abknipsen, da dies ein bisserl bitter ist. Rosenblüten sind eine romantische Ergänzung zu jedem Gericht. Frisch, kandiert, getrocknet oder eingelegt – die Verwendung ist vielfältig. Rosenwasser ) wird zur Aromatisierung von Speisen vor allem in der arabischen, indischen, iranischen und französischen Raum verwendet.

Salbei

Die bunten Blüten der Gartensorten können manchmal etwas scharf sein. Auch die Blüten des Hain- oder Wiesensalbeis können verwendet werden. letzte bestechen vorallem durch ihre Farbintensität von Dunkellila

Schnittlauch

schnittlauchblüte

Diese rosigen „Pompons“ sind mit einem zwiebelartigem Aroma versehen und können nicht nur im Garten sondern auch im Blumenkisterl kultiviert werden. Neben der Zugabe für so manche Vorspeise, lässt sich die Schnittlauchblüte ganz toll in Essig ansetzten, welcher wiederum mit Honig gepaart als Salatdressing fungieren kann.

Senfblüte

Sie sind gelb und scharf, wie der Name schon sagt und können vielfältigst in der Gourmetküche verwendet werden, z.B. noch als Knospen gebraten zum Fisch.

sonnenblume

Sonnenblume

Unreife Blumenbehälter können gedämpft und wie Artischockenböden verwendet werden. Die gelben Blütenblätter können als eher geschmacksneutrale Essensdekoration verwendet werden.

Taglilien

Egal ob gelbe oder orange in vielen Kulturen werden die Blüten traditionell in der Küche verwenden. Nicht nur zum Verzieren. Die Knospen können eingelegt werden aber auch so wie die Blüten in Fett abgebraten als Gemüse serviert werden. Bei uns lassen sie die Taglilien ganz leicht im Garten ziehen. Sie werden auch jährlich mehr, daher ist esam besten sich ein paar von anderen Gärtnern schenken zu lassen.

WP_20170401_15_18_14_ProViolen (vom Veilchen bis zum Stiefmütterchen)

Sie verzieren Salate und Dessert und zaubern so ein Lächeln in fast jedes Gesicht. Sie lassen sich aber auch perfekt verzuckern und können so für mehrere Monate haltbar gemacht werden.

Zucchini und Kürbis

Junge Blüten aller Gemüsesorten dieser großen Familie sind köstlich gekocht, gefüllt, gebacken, gegrillt oder mit Teig ummantelt.

Lavendel-Extrakt

Zutaten:·

  • Wodka·
  • Getrocknete Lavendelblüten·
  • ein sauberes Glas

Das Glas sollte sauber und vollständig trocken ist. Füllen Sie das Glas halbvoll mit getrocknetem Lavendel. Gießen Sie mit Wodka auf. Ca. 80 % des Gases sollten voll sein. Nun die Tinktur ein einem kühlen, dunklen Ort für mehrere Wochen lagen. Anfangs täglich schütteln. Wenn der Wodka den Geschmack der Blüten angenommen hat abseihen und in passende Glasflaschen füllen. Verwendung in Kekse, Zuckerguss, Kuchen,… Tipp zu diese Tinktur passt hervorragend Zitronensaft.

Rose Zucker Variante 2 (Variante 1 siehe im Artikel 1 zu essbaren Blüten)

Zutaten:

  • Zucker·
  • frische Rosenblätter·
  • sauberes Glas

Rosenblätter von den etwaigen weißen Blattansätzen befreien und mit Kristallzucker mixen, dass der Zucker eine pastenartige Konsistenz erhält. Der Zucker kann gleich so verwendet werden. Man kann ich jedoch auch trocken und nochmals fein malen und dann erst verwenden.

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TA KI

 

Löwenzahn


Von wegen Unkraut und Kaninchenfutter: Das in ganz Europa heimische Wildkraut Löwenzahn, vielfach als Unkraut verpönt, erlebt eine Renaissance, denn es ist nicht nur in der Küche, sondern auch in der Medizin vielseitig verwendbar. Seine über 500 Rufnamen weisen darauf hin, dass der Löwenzahn, dessen botanische Bezeichnung Taraxacum officinale („bitteres Kraut“) lautet, eine sehr bekannte Pflanze ist. Der Umgangsname „Bettpisser“ bzw. „Beddschissa“ ist vermutlich auf seine harntreibenden Eigenschaften zurückzuführen; außerdem wird er u. a. auch Hunde-, Schäfchen-, Schweine-, Teufelsblume und Saurüssel genannt. Daneben hat er auch etwas weniger herbe Namen wie Butter- oder Pusteblume oder Bayerischer Enzian.

 

Löwenzahn – zauberhafte Heilpflanze

 

Wenn man sich mit Löwenzahn den Körper einrieb, erfüllte sich nach altem Hexenglauben jeder Wunsch. Die Indianer Nordamerikas rauchten die getrockneten Blätter bei ihren schamanischen Ritualen. In der Nacht vor Allerheiligen (…) gehört Löwenzahn zum so genannten „Samhain-Ritual“ mit Weissagungen und Totenbeschwörungen.

Ist der Löwenzahn erstmal abgeblüht, bildet er hunderte kleine Schirmchen aus – die beliebte Pusteblume entsteht. Auch diese eignet sich als „Prophetin“. So orakelten früher vor allem junge Mädchen und Frauen aus der Anzahl der verbleibenden Früchte, wie viele Jahre es noch bis zur Hochzeit dauern würde, oder man deutete die nach dem Pusten verbliebenen Fruchtschirmchen als Auskunft über die Lebensjahre.

Ein weiterer Aberglaube bezieht sich auf die Farbe des Fruchtbodens nach dem Auspusten: Ist dieser weiß, kommt man in den Himmel, ist er schwarz, ins Fegefeuer. Wer alle Früchte auf einmal wegpusten kann, ist ein Glückskind, vielleicht sogar ein Engel. Wer es nach dem dritten Pusten schafft, dessen Wünsche gehen in Erfüllung. Löwenzahn sollte angeblich auch Warzen zum Verschwinden bringen, wenn diese am dritten Tag bei abnehmendem Mond mit Löwenzahnsaft beträufelt wurden.

Löwenzahn als Gemüse

Heute wird Löwenzahn eher als Gemüse denn als Zukunftsdeuter verwendet. Man kann ihn andünsten, roh als Salat verzehren oder auch mit Brennnesseln zusammen als Suppe zubereiten; er schmeckt in jedem Fall ausgezeichnet. Verwendet wird beim Löwenzahn alles: die Blätter, die vor der Blüte zarter sind, die Wurzeln und auch die Blüten. Sie sind reich an Bitterstoffen, Vitaminen und Mineralien.

In der Medizin wurde und wird der Löwenzahn gegen viele Beschwerden eingesetzt. Löwenzahn wirkt stimulierend auf den gesamten Zellstoffwechsel, regt die Leberfunktion an, aktiviert die Hormonproduktion und wird generell zur Vorbeugung von Leber- und Gallenblasenproblemen empfohlen. Durch die Bitterstoffe wird die gesamte Verdauung, vor allem die Produktion des Gallensaftes und damit die Fettverdauung erleichtert.

Tipps rund um den Löwenzahn

Besonders gut eignet sich der Löwenzahn wegen seiner entschlackenden Wirkung für eine Kur zum Sommer hin. Wer zum Ziel hat, den im Winter angesammelten „Stoffwechselmüll“ auszuscheiden und das Blut zu reinigen, sollte ein Kur mit naturreinem Heilpflanzensaft Löwenzahn durchführen.

  • Positiver Nebeneffekt: Löwenzahnsaft verbessert auch das Hautbild.
  • Der zartbittere Geschmack passt hervorragend zu würzigen Soßen und gegrilltem Fleisch.
  • Dressing: Mit Zitrone, Knoblauch; im Quark
  • Heimische Ware: Von April bis Oktober
  • Tipp: Je jünger (=heller, weicher) die Blätter, desto milder der Löwenzahn. 

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TA KI

 

 

Gesundheit: Die 10 mächtigsten Heilpflanzen


Heilpflanzen werden oft unterschätzt. Manchmal nutzt man sie bei kleinen Wehwehchen. Aber wirkliches Vertrauen bringt man ihnen nicht gerade entgegen. Das ist schade, denn in Heilpflanzen steckt ein solch grosses Potential für unsere Gesundheit, dass es fast schon leichtsinnig wäre, darauf zu verzichten.

Wir stellen Ihnen heute die Top Ten der Heilpflanzen vor. Wetten, dass auch Sie künftig – bei Beschwerden gleich welcher Art – verstärkt Heilpflanzen nutzen werden?

Heilpflanzen wirken ganz anders als schulmedizinische Medikamente. Und das ist auch ganz normal.

Denn Heilpflanzen bestehen nicht aus einem einzigen künstlichen Wirkstoff, sondern aus einem Potpourri an natürlichen Wirkstoffen, das bei jeder Heilpflanze anders ist.

Da sind Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Antioxidantien und die ganz speziellen sekundären Pflanzenstoffe. Letztere sind es meist auch, die für die spezifische Wirkung der Pflanze verantwortlich sind.

Auch Heilpflanzen haben Nebenwirkungen. Nebenwirkungen sind hier jedoch nicht gleich bedeutend mit unerwünschten Begleiterscheinungen – wie das bei den meisten Medikamenten der Fall ist.

Nebenwirkungen von Heilpflanzen sind einfach weitere positive Wirkungen. Nehmen wir die Pfefferminze. Ihre Wirkstoffe sind insbesondere ätherische Öle, Flavonoide und Gerbstoffe. Die Hauptwirkung der Pfefferminze bezieht sich auf die Linderung von Magen-Darm-Beschwerden.

Hier wirkt sie jetzt aber nicht – wie das ein schulmedizinisches Medikament tun würde – ausschliesslich gegen zu viel Magensäure oder ausschliesslich gegen Blähungen oder ausschliesslich gegen Schmerzen.

Die Pfefferminze wirkt ganzheitlich:

Sie löst schmerzhafte Krämpfe (spasmolytisch). Sie behebt Blähungen, fördert die Bildung der Gallen-, Magen- und Verdauungssäfte und beschleunigt die Magenentleerung.

Das sind die Hauptwirkungen der Pfefferminze. Und wie sieht es mit den Nebenwirkungen aus? Diese sind natürlich ebenfalls vorhanden, nämlich die folgenden:

Die Pfefferminze wirkt antibakteriell, macht die Atemwege frei, eliminiert schlechten Mundgeruch, wirkt gegen Mundschleimhautentzündungen und sogar gegen Kopfschmerzen.

Unerwünschte Nebenwirkungen gäbe es nur, wenn man die Wirkstoffe der Pfefferminze (z. B. das ätherische Öl) isoliert und in zu grossen Dosen einnehmen würde.

Heilpflanzen jedoch, die in Form natürlicher Zubereitungen verwendet werden, sind mehrheitlich frei von unerwünschten Wirkungen.

Sicherheitshalber sollten jedoch Schwangere und Stillende sowie sehr empfindliche Menschen vor dem Gebrauch von Heilpflanzen ihren Arzt oder Therapeuten befragen.

 

Die Top-Ten der Heilpflanzen

Nachfolgend stellen wir Ihnen zehn der mächtigsten Heilpflanzen und ihre Wirkungen vor und hoffen, damit auch Sie vom grossartigen Nutzen der Phytotherapie (Heilpflanzentherapie) überzeugen zu können.

1.) Die Mariendistel

Die Mariendistel ist eine stachelige, violett blühende Pflanze, die man – insbesondere in warmen Regionen – wild am Wegesrand finden kann.

Jahrhunderte lang wurden die Samen der Mariendistel, die den aktiven Inhaltsstoff Silymarin enthalten, zur Stärkung der Leber verwendet.

Da das Silymarin eine hohe Schutzwirkung auf die Leber hat, verhindert es Schäden, die durch eine Überbelastung der Leber (z. B. durch Vergiftungen oder Entzündungen) entstehen.

Auch bei der heutzutage häufig auftretenden Leberverfettung hat sich die Mariendistel bestens bewährt.

Die Leberschutzwirkung der Mariendistel wurde in Studien eindeutig belegt. Es wurde darin nachgewiesen, dass das schädliche Potential von Leber schädigenden Stoffen in Anwesenheit der Mariendistel abgeschwächt oder gar aufgehoben werden kann.

Die Mariendistel schützt die Leber jedoch nicht nur vor Giftstoffen, sondern beschleunigt auch die Regeneration der Leberzellen.

2. Der Beifuss

Eine äusserst unscheinbare, aber dafür umso mächtigere Heilpflanze ist der gemeine Beifuss (Artemisia vulgaris) – ein Verwandter des Wermut.

Der Beifuss ist in Mitteleuropa heimisch, was äusserst praktisch ist, da man ihn somit nahezu überall kostenfrei zur Verfügung hat.

Die Einsatzgebiete des Beifusses sind vielfältig. Besonders wirksam ist er jedoch bei Beschwerden des Verdauungssystems und bei Frauenleiden.

Ob also Verdauungsschwäche, Blähungen, Appetitlosigkeit oder Gallenleiden, der Beifuss hilft hier genauso wie bei Menstruationsbeschwerden und Krämpfen nahezu aller Art.

Eine Variation des Beifusses ist der einjährige Beifuss (Artemisia annua). Er stammt aus Fernost und wird schon seit vielen Jahrhunderten in der Traditionellen Chinesischen Medizin eingesetzt. Er gilt als Mittel gegen Krebs sowie gegen Malaria (wozu es ganz aktuelle Studien gibt).

Sie sehen also, wie einfach es mit Hilfe von Heilpflanzen sein kann, die eigene Gesundheit zu verbessern.

 

3.) Der Flohsamen

Die Samen des Flohsamens enthalten lösliche Ballaststoffe, die beachtliche Mengen an Wasser aufnehmen können. Nur ein Teelöffel mit Flohsamen lässt eine Tasse voll Wasser innerhalb einer Minute so dickflüssig wie Pudding werden.

Das enorme Quellvermögen des Flohsamens macht ihn zu einem probaten Hilfsmittel gegen Darmträgheit: Der Darminhalt wird durch den Flohsamen vermehrt, ein Dehnungsreiz wird ausgelöst und dieser führt dann schliesslich zur Darmentleerung.

Gleichzeitig werden möglicherweise vorhandene Schlacken oder Kotreste von den Darmwänden gefegt, weshalb Flohsamen zu den Bestandteilen einer jeden hochwertigen Darmreinigung gehören.

Will man die Wirkung des Flohsamens verstärken, dann wählt man nicht den ganzen Flohsamen, sondern Flohsamenschalen. Je feiner diese pulverisiert sind, umso stärker ist deren Quellvermögen und somit ihre Darm reinigende Wirkung.

In Verbindung mit der Einnahme von Flohsamenschalen ist eine ausreichende Trinkmenge von ca. 2,5 Liter stillem Wasser pro Tag enorm wichtig, da es sonst leicht zur Verstopfung kommen kann.

Flohsamen werden aufgrund ihres hohen Gehaltes an heilenden Schleimstoffen auch häufig bei Magengeschwüren und Hämorrhoiden verwendet. Der Schleim legt sich schützend auf die Schleimhäute von Magen und Darm und fördert so deren Regeneration.

Bei einem Darmverschluss sollte man Flohsamen natürlich nicht einnehmen.

4.) Die Klettenwurzel

Kletten kennt jeder – zumindest noch aus der Kindheit. Kletten haften besonders gern an der Kleidung oder im Fell von Tieren. Ungünstig ist es, wenn sich eine Klette im langen Haar verfängt, da ihre Entfernung dann wirklich langwierig werden kann…

Genau diese Eigenschaft macht die Klette jedoch für unser Blut so wertvoll. Es sind nämlich nicht nur ihre Früchte, die klebende oder bindende Fähigkeiten haben.

Auch die Wurzel der Klette kann – laut der Volksheilkunde – binden, allerdings nicht an Kleidung, sondern an Schwermetalle und Gifte. Die Toxine werden auf diese Weise rasch aus dem Körper ausgeschwemmt.

Die Klettenwurzel wirkt ausserdem harntreibend, so dass die gebundenen Giftstoffe nicht unbedingt über den Darm, sondern auch über die Nieren ausgeschieden werden können.

Die Klette besitzt zudem antibakterielle und antimykotische (pilzfeindliche) Eigenschaften, weshalb sie auch sehr gerne bei Hautproblemen wie beispielsweise bei Akne oder als öliger Auszug bei schuppiger Kopfhaut angewandt wird.

Die Haupt-Inhaltsstoffe der Klettenwurzel sind Inulin, Schleime, ätherisches Öl, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Sitosterin sowie die erwähnten antibiotisch und fungizid wirkenden Substanzen.

5.) Die Bärentraubenblätter

Die Bärentraube ist eine Heilpflanze, deren Wirkung als Entgiftungs- und Heilmittel der Nieren, vor allem aber der Blase und der ableitenden Harnwege schon lange bekannt ist.

Daneben verwendet man die Blätter auch bei Husten und bei chronischen Durchfällen.

Der Hauptinhaltsstoff ist das Arbutin. Daneben sind noch Gerbstoffe, Flavonoide und etwas ätherisches Ölin den Bärentraubenblättern enthalten.

Wichtig für die Wirkung des Bärentraubenblättertees ist die richtige Zubereitung:

Durch einen Kaltansatz werden die wichtigen wirksamen Inhaltsstoffe ausgezogen, während die Gerbstoffe, die wegen der Magenbelastung und des unappetitlichen Aussehens nicht erwünscht sind, kaum aus dem Pflanzenmaterial extrahiert werden.

Ein Kaltansatz wird folgendermassen hergestellt. Die Bärentraubenblätter werden mit kaltem Wasser übergossen und einige Stunden (z. B. über Nacht) bei Raumtemperatur stehen gelassen. Dann seiht man die Flüssigkeit ab, erwärmt und trinkt sie.

Allerdings sollte man den Tee – wie alle anderen Arzneitees auch – nur für begrenzte Zeit zu sich nehmen, also so lange, bis die Beschwerden nach wenigen Tagen nachlassen.

Als Tee für jeden Tag eignet sich der Bärentraubenblättertee nicht.

 

6.) Die Stechwinde (Wurzel)

Beheimatet ist die Stechwinde (Sarsaparille) in den zentralamerikanischen Staaten Guatemala, Honduras und San Salvador.

Schon der Name bzw. das Aussehen der Pflanze deutet auf eine ihre Wirkungen hin: Die Stechwinde sticht – und das nicht wenig.

Ihre Wurzel soll nun unter anderem gegen stechende Schmerzen helfen, und wurde mit dieser Eigenschaft bereits vor Jahrhunderten von den Indianern und Chinesen als Schmerzmittel eingesetzt.

Die Stechwinde enthält 1 – 3% Steroidsaponine, Phytosterine und Stärke. Sie hat entzündungshemmende und reinigende Eigenschaften. Auch wirkt sie antioxidativ.

Die Pflanze galt früher als ausgezeichnetes Mittel gegen die Syphilis. Heute ist sie hauptsächlich Bestandteil vieler Blutreinigungstees und unterstützt somit die Leber als Hauptentgiftungsorgan, die bei gesundheitlichen Problemen stechende Schmerzen verursachen kann.

Die Stechwinde kann auch bei der Ausleitung von Umweltgiften eingesetzt werden und hilft aus naturheilkundlicher Sicht bei der Borreliosebehandlung sowie bei asthmatischen Beschwerden und Allergien.

Die Wurzel der Stechwinde soll ausserdem die Bildung weisser Blutkörperchen stimulieren, vor allem die der T-Lymphozyten und der Makrophagen (Fresszellen), was natürlich die Abwehrkraft des Körpers verbessert.

Die blutreinigende Wirkung der Stechwinde ist folglich hilfreich, um Hautprobleme aller Art wie Ekzeme, Milchschorf, Schuppenflechte, Akne, Furunkel und Warzen zu lindern.

Selbst als Aphrodisiakum für den Mann wird die Stechwinde traditionell eingesetzt. Sie soll – wohldosiert – die Testosteron-Produktion anregen, dadurch die männliche Potenz steigern und Muskelmasse aufbauen helfen.

7.) Der Löwenzahn

Wahrscheinlich ist der Löwenzahn deshalb so weit verbreitet, damit für jeden genug dieser mächtigen Heilpflanze zur Verfügung steht 🙂

Der Löwenzahn ist ein leicht bitter schmeckendes Kraut mit Bitterstoffen, Carotinoiden, Flavonoiden, Gerbstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen, Schleimstoffen und (in der Wurzel) mit Inulin.

Der Löwenzahn kann Fasten-Symptome wie Kopfschmerzen sowie Nachwirkungen eines übermässigen Alkoholgenusses lindern. Er wird auch bei Bluthochdruck, Husten, Verstopfung und Problemen mit der Gallenblase eingesetzt.

Auch regt der Löwenzahn die Durchblutung an. Auf diese Weise unterstützt er den Abtransport von Stoffwechselschlacken, die sich im Bindegewebe eingelagert haben und zu Krankheiten wie Rheuma und Gicht beitragen können.

Betroffene profitieren vom Löwenzahn insbesondere durch einen spürbaren Schmerzrückgang.

Eine Löwenzahn-Kur kann durch die Anregung der Gallensaftsekretion auch der Bildung oder der Vergrösserung von bereits vorhandenen Gallensteinen entgegen wirken.

Auch Beschwerden im Magen-Darm-Bereich wie Völlegefühl, Blähungen und Verdauungsprobleme können mit dem Löwenzahn gelindert werden.

Ausserdem hat der Löwenzahn eine harntreibende Wirkung, so dass er auch bei Problemen mit den Harnwegen hilfreich sein kann.

Ganz allgemein wirkt der Löwenzahn stärkend auf geschwächte Menschen, da er auch appetitanregend und insgesamt antriebssteigernd wirkt.

Eine Löwenzahn-Kur bietet sich insbesondere im Frühjahr an. Dazu wird der Löwenzahn in Form der frischen Pflanze, als Tee, als Löwenzahnwurzelextrakt, als Löwenzahnfrischpflanzensaft oder als Löwenzahnblattpulver über 4 bis 6 Wochen hinweg verzehrt.

8.) Die Brennnessel

Wer kennt sie nicht, die Brennnessel, die sich überall am Wegesrand und auf den Wiesen ausbreitet und allgemein als Unkraut angesehen wird. Doch ihre zahlreichen Gesundheitswirkungen heben diese Pflanze immer mehr aus ihrem Schattendasein heraus.

Ursächlich wird die Brennnessel bei Problemen der Haut, Muskeln und Gelenke u. a. bei Menschen angewandt, die eine krankhafte Neigung zu Harnsäurebablagerungen haben. Die Brennnessel hilft nämlich bei der Ausscheidung derselben.

Kräuterbücher des 16. Jahrhunderts beschreiben die Pflanze hauptsächlich als Mittel gegen Wassersucht. Und schon die alten Griechen wie Hippokrates hoben besonders die harntreibenden Wirkungen dieser Pflanze hervor.

Auch bei Paracelsus und der Heiligen Hildegard von Bingen wird die Brennnessel als Heilmittel erwähnt.

Aufgrund ihrer intensiven Wirkung wird die Brennnessel auch in der Homöopathie bei Hautauschlägen, leichten Verbrennungen und Sonnenbrand angewandt. Als Urtinktur wird sie von Homöopathen bei Rheuma und Gicht eingesetzt.

Bei der Verwendung von Brennesselkraut ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von mindestens 2,5 Liter stillem Wasser zu achten.

9.) Die Birkenblätter

Medizinisch genutzt werden die Blätter der Birke. Sie wirken besonders auf die Nieren (fördern die Nierendurchblutung und Nierenleistung) und auf die Harnwege.

Birkenblätter können als Tee oder als Frischpflanzensaft getrunken oder in Form von Tabletten oder Dragees eingenommen werden. Äusserlich finden die Birkenblätter in verschiedenen kosmetischen Produkten Anwendung, z. B. gegen Schuppenbildung.

Die Anwendungsgebiete der Birkenblätter sind im Einzelnen die folgenden:

  • Durchspülung der Harnwege bei bakteriellen und entzündlichen Erkrankungen, die mit Harndrang und Schmerzen beim Wasserlassen einher gehen
  • Bei Nierengriess
  • Zur unterstützenden Behandlung rheumatischer Beschwerden
  • Zur Blutreinigung im Rahmen von “Frühjahrskuren”

10.) Die Artischockenblätter

Die Artischocke, die ursprünglich aus dem Orient stammt, ist eine bis zu zwei Meter hohe, distelartige Staude. Ihre Blütenknospen werden als Gemüse verzehrt.

Heilsam sind jedoch insbesondere die Artischockenblätter, besonders als Artischockenextrakt.

Sie sind reich an Bitterstoffen (Hauptwirkstoff ist das Cynarin), Flavonoiden, Vitaminen, Mineralstoffen etc.

Die Artischockenblätter wirken hervorragend auf die Gallen- und Lebergesundheit. Sie fördern den Gallefluss und schützen die Leber und helfen ihr bei der Regeneration.

Auch die Bauchspeicheldrüse wird von den Bitterstoffen der Artischockenblätter angeregt, Verdauungssäfte auszuschütten.

Artischockenblätter wirken insgesamt blutfett- und cholesterinsenkend, entzündungshemmend, krampflösend und antioxidativ.

Man kann die Artischocke sowohl als Frischpflanzensaft als auch in Kapselform verwenden.

Sie sehen also, wie einfach es mit Hilfe von Heilpflanzen sein kann, die eigene Gesundheit zu verbessern.

Und wenn Sie eine Frühjahrskur planen sollten, dann kennen Sie jetzt eine ganze Wagenladung von Heilpflanzen, die Sie zur Entgiftung, Entschlackung, Leberregeneration, Blutreinigung etc. integrieren können.

Literatur:

Die einzige Antwort auf Krebs

Natriumbicarbonat: Krebstherapie für jedermann – Der Bestseller jetzt im Taschenbuch –

Selber machen statt kaufen – Haut und Haar: 137 Rezepte für natürliche Pflegeprodukte, die Geld sparen und die Umwelt schonen

Quellen: PublicDomain/zentrum-der-gesundheit.de am 05.04.2018

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Quelle: https://www.pravda-tv.com/2018/04/gesundheit-die-10-maechtigsten-heilpflanzen/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Löwenzahn, ein Unkraut gegen Krebs


Mit Füßen getreten, von Gärtnern gehasst und doch ist es ein alt ehrwürdiges Heilkraut Taraxacum officinale, der Löwenzahn, der sogar Krebszellen zum „Selbstmord“ zwingt.

 

Eine Heilpflanze mit Tradition und Zukunft

 

Als altehrwürdige Heilpflanze findet sich der Löwenzahn unter seinem lateinischen Namen Taraxacum bereits in den Lehrbüchern der arabischen Welt, so in den Aufzeichnungen des Arztes Avicenna (der einigen aus dem Werke der Medicus bekannt sein wird). Der Name könnte daher auch von tarak saha abgeleitet sein, was auf die diuretische Wirkung hinweist und soviel heisst wie “pissen lassen”. Im deutschsprachigen Raum findet sich das Kraut ab dem späten Mittelalter in Kräuterbüchern wieder.

Traditionell sind antientzündliche Wirkungen, entwässernde Wirkungen, galletreibende, leicht abführende und leberschützende Wirkung des Löwenzahns bekannt. So fanden sich auch Anwendungen bei Verdauungsproblemen (auch Colitis), Leberleiden, Drüsenschwellungen, Warzen, zur Entgiftung bei rheumatischen Erkrankungen, Gicht oder Hautkrankheiten.

 

Doch mehrere Studien belegen auch Wirkung gegen verschiedene Krebsarten und zwar sogar dann, wenn die Tumoren gegen andere Medikamente therapieresistent sind. Erste Studien hierzu wurden bereits 1981 veröffentlicht:  Sieyaku K. Taraxacum extracts as anti-tumor agents. 1981; 94:374 und Baba K, Abe S, Mizuno D.Antitumor activity of hot water extract of dandelion, Taraxacum officinale-correlation between antitumor activity and timing of administration. Yakugaku Zasshi 1981; 101:538-43.

 

Inhaltstoffe

 

Die Pflanze enthält je nach Pflanzenteil (Blatt, Stengel, Blüte oder Wurzel) unterschiedliche Anteile:

  • Alkaloide
  • Tannine
  • Saponine
  • Flavonoide
  • Terpenoide
  • Glykoside
  • Phenole
  • Sesquiterpen-Bitterstoffe
  • Aminosäuren
  • Cholin
  • Kalium
  • Zink
  • Kupfer
  • Inulin (besonders in der Wurzel)
  • Carotinoide
  • Vitamin C
  • Vitamin B
  • Vitamin E

 

als Auszugsmittel werden zumeist Wasser oder Alkohol verwendet, aber auch der Verzehr der Pflanzenteile oder Frischpflanzensaft ist möglich.

 

Studien zur Anwendung von Löwenzahn bei Krebs

 

Darmkrebs

 

Studien zur Wirksamkeit gegen Darmkrebs zeigten in vitro und im Tierversuch (in vivo) verschiedener Hinsicht.

In den Studien wurde mit wässrigem Wurzelextrakt gearbeitet. Ein Vergleich zum ethanolischen Extrakt zeigte in diesem keinen wesentlichen Vorteil. Im Ergebnis stellte sich heraus, dass die Anwendung das Wachstum selbst aggressiver Tumorzellen hemmt und deren Zellkraftwerke (Mitochondrien) angreift. Dieser Effekt betrifft selektiv nur die Krebszellen, nicht gesunde Zellen, anders als bei dem vergleichsweise untersuchten Mittel FLOFOX, das sowohl gesunde, als auch Krebszellen attackiert. Ebenfalls wurde eine Hemmung der Zellen in andere Gewebe zu streuen beobachtet. Im Mäuseversuch wurden hierbei 40 mg/ kg/ Tag eingesetzt. Das entspricht bei 80 kg einer Tagesdosis von 3,2 g was sich im Rahmen der traditionellen Anwendungsempfehlungen von 3 – 4 g befindet. Erste Effekte traten hierbei bereits nach 48 h auf.

 

Pankreaskrebs

 

Zu vergleichbaren Ergebnissen wie bei Darmkrebs kam auch eine Studie in Bezug auf Bauchspeicheldrüsenkrebs. Pankreaszellen waren gegenüber wässrigem Löwenzahnextrakt empfindlich. Dieser Extrakt führte zum programmierten Zelltod in den Krebszellen. Löwenzahnwurzel Extrakt verursachte den Kollaps des Mitochondrienmembran Potentials, was zur Selbstvernichtung des Gewebes führte. Normale menschliche Zellen reagierten jedoch bei ähnlicher Dosis nicht, es besteht also keine erhebliche Wirkung auf gesunde Zellen.

 

Brust- und Prostatakrebs

 

Eine weitere Studie befasste sich mit der Wirkung von wässrigem Auszug aus verschiedenen Teilen der Pflanze auf Brust- und Prostatakrebszellen. Untersucht wurde hierbei der Effekt von Auszügen aus Blüte, Blatt und Wurzel. Hier zeigte sich, dass das Extrakt aus den Blättern das Wachstum der Brustkrebszellen hemmte.

Gegen die Ausbreitung in Nachbargewebe wirkte interessanter Weise bei Brustkrebs das Wurzelextrakt, während das Extrakt der Blätter die Invasion von Prostatakrebszellen blockierte. Es kann also durchaus sinnvoll sein, sich nicht nur auf die Wurzel oder Blatt Teile der Pflanze zu beschränken um ein volles Wirkspektrum zu erhalten.

 

Leukämie

 

Wässriges Löwenzahnwurzelextrakt induziert wirksam den Zelltod in menschlichen Leukämie-Zelllinien in einer Dosis- und zeitabhängigen Weise. Interessanterweise wurden nicht-krebsartige mononukleäre Zellen des peripheren Bluts , die dem Extrakt unter den gleichen Behandlungsbedingungen wie Leukämiezellen ausgesetzt waren, auch hier nicht signifikant beeinträchtigt. Die Ergebnisse legen nahe, dass wässriges Extrakt Komponenten enthält, die den Zelltod selektiv in kultivierten Leukämiezellen induzieren man hofft daher auf eine nicht toxische Alternative zur konventionellen Leukämietherapie.

 

Chemotherapieresistente Melanoma

 

Eine Studie zeigt, dass Löwenzahnwurzelextrakt spezifisch und effektiv programmierten Zelltod in menschlichen Melanomzellen induziert, ohne in nicht-kanzerösen Zellen eine Toxizität zu induzieren. Interessanterweise reagierte eine relativ resistente menschliche Melanomzelllinie Löwenzahn, wenn sie mit dem metabolismusstörenden Antitype-II-Diabetikum Metformin kombiniert wurde.

 

Bekannte Nebenwirkungen und traditionelle Gegenanzeigen

 

Es kann zu allergischen Reaktionen kommen, Taraxinsäure erscheint die allergenste Komponente der Pflanze sein. Auch Kontaktallergien gegen den Milchsaft der frischen Pflanze sind hier möglich.

Saures Aufstoßen wurde bei sehr empfindlichen Personen beobachtet Dosen von bis zu 6 Gramm pro kg Körpergewicht, führten im Tierversuch zu keinerlei akuter messbarer Toxizität, ebenso ist nichts über langzeit toxische oder gar krebserregende Wirkungen bekannt. Im Gegenteil, Löwenzahn ist eines von mehreren Gemüse, dass antimutagene Wirkungen zeigt

Die Traditionelle Medizin rät von einer Anwendung bei Entzündungen der Gallenwege, Gallensteinen, Gallengangswegen oder Darmverschluss von einer Anwendung ab.

Einige Kräuterkundige empfehlen, die Kombination von Löwenzahn und entwässernden Medikamenten (Diuretika) zu vermeiden.

Über Anwendung in der Schwangerschaft liegen kein hinreichenden Erfahrungswerte vor. Keine nachteiligen Auswirkungen wurden berichtet, wenn in Dosen eingenommen, die normalerweise als Nahrung konsumiert werden.

 

In der Literatur überlieferte Dosisangaben

 

Es herrscht insgesamt Uneinigkeit, welche Dosis und Darreichungsform die effektivste und sinnvollste ist. Studien wurden meist mit wässrigen oder alkoholischen Auszügen durchgeführt, auch Extraktionen mit CO2 wurden bereits untersucht, sind aber nicht erhältlich oder selbst herstellbar. Wie die Studie zu Pankreas- und Brustkrebs zeigt, kann durchaus die Verwendung von Zubereitungen aus der ganzen Pflanze sinnvoll sein. Hier einige Beispiele, die jedoch keinesfalls als medizinische Einnahme Anweisung zu verstehen sind:

 

  • Frische Blätter:   4-10 g täglich
  • Getrocknete Blätter: 4-10 g täglich
  • Frischer Blattsaft: 1 tl (4-8 ml) zweimal täglich
  • Flüssigkeitsextrakt: 1-2 Teelöffel täglich
  • Frische Wurzeln: 2-8 Gramm täglich
  • Getrockneter pulverisierter Extrakt: 250-1000 mg drei- bis viermal täglich
  • Tee: 2 Tassen kochendes Wasser über eine 6 frische Blätter gießen und 10 Minuten ziehen lassen
  • Wurzelabkochung: 1 Tasse Wasser mit 2-3 Teelöffel getrockneter, geschnittener Wurzel für 15 Minuten abkochen.
  • Wickel: Das frische Pflanzenmaterial Menge je nach größe der Stelle zermörsern, die Paste gleichmäßig über die zu behandelnde Stelle verteilen das Ganze mit einer Mull- oder Gazebinde abdecken und fixieren, den Wickel mehrere Stunden, beispielsweise über Nacht wirken lassen, Stelle nicht waschen, sondern an der Luft trockenen lassen

Quellen:

Handbuch der Klosterheilkunde, Dr. Johannes Gottfried Mayer, Dr. med. Bernhard Uehleke, Pater Kilian, Verlag Zabert Sandmann GmbH München  www.zsverlag.de

ISBN 3-89883-016-0

https://pdfs.semanticscholar.org/fb65/97543d933256cbe8db76f99cef94e426860c.pdf

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5341965/

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22647733

https://www.spandidos-publications.com/ijo/32/5/1085

http://www.-www.longwoodherbal.org/dandelion/dandelion.pdf

http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0378874110006434

https://www.hindawi.com/journals/ecam/2011/129045/abs/

Quelle: http://www.lebensweisekompakt.de/loewenzahn-ein-unkraut-gegen-krebs/

Gruß an die Heilkraft von Mutter Natur

TA KI

So befreist du deinen Darm von Giften und kurbelst die Verdauung an.


Der menschliche Darm ist ca. 8 Meter lang und der wichtigste Teil des Verdauungstraktes. Er sorgt dafür, dass die zugeführten Nährstoffe vom Körper aufgenommen werden. Eine gesunde Darmflora schützt vor vielen Beschwerden und sogar Krankheiten. Wenn du dich schlecht ernährst, kann dies zu Müdigkeit, Darmträgheit, Verdauungsschwierigkeiten, Mundgeruch oder einem Blähbauch führen. Im Folgenden werden die 6 besten Tipps zur Darmsanierung aufgeführt.

1. Heilerde

Es handelt sich hierbei um ein vollkommen natürliches und sehr wirksames Behandlungsmittel bei Darmbeschwerden. Heilerde unterstützt in hohem Maße die Entschlackung und Darmsanierung. Schädliche Bakterien, Cholesterin sowie andere Schadstoffe können mit Heilerde ausgeschwemmt werden.

Darüber hinaus werden verschiedenste Beschwerden wie Magenschmerzen, Sodbrennen, Blähbauch oder ein Reizdarm effektiv beseitigt. Das liegt daran, dass das Heilerdepulver viele Mineralien wie Magnesium, Eisen, Kupfer, Selen oder Kalzium enthält. Damit wird die Magensäure neutralisiert.

Du kannst Heilerde mit oder ohne Wasser zu dir nehmen. Wenn du den Geschmack nicht magst, kannst du auch Kapseln oder Granulat verwenden. Wichtig ist, dass du nach 3-wöchiger Anwendung eine Pause machst.

2. Das Richtige trinken

Es klingt so simpel, und doch fällt es vielen schwer. Dabei können 2 bis 3 Liter reines Wasser pro Tag enorm zu einer besseren und schnelleren Ausscheidung der Gifte aus dem Körper beitragen.

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Zur Unterstützung des Darms können außerdem Kräutertees, grüne Smoothies oder frische Obstsäfte getrunken werden.

3. Flohsamenschalen

Die Samenschalen der Pflanze Plantago ovata, die aus Indien und Nordafrika stammt, eignen sich hervorragend zur Entgiftung des Darms. Das Wasser im Darm wird gebunden und quillt durch die in den Flohsamenschalen enthaltenen Schleimstoffe auf. Durch das vergrößerte Volumen des Darms funktioniert die Verdauung besser, und Gifte werden leichter ausgeschieden.

Wichtig ist, dass du während der Anwendung sehr viel Wasser trinkst, also mindestens 200 ml pro Portion Flohsamenschalen. Ansonsten können sich die Beschwerden durch die Austrocknung des Kots noch verschlimmern.

4. Gesunde Ernährung

Häufig ist eine schlechte, ballaststoffarme Ernährung mit zu vielen ungesunden Lebensmitteln wie Fast Food oder Süßigkeiten schuld an der Überlastung des Darms und demzufolge einer schlechten Darmflora. Für eine bessere Verdauung solltest du auf einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt achten, indem du Fertigprodukte stark reduzierst und mehr frische, ballaststoffreiche Lebensmittel isst. Dadurch vermeidest du saure Stoffwechselrückstände im Körper. Salate, Obst und Gemüse sollten bei dir ganz oben auf dem Speiseplan stehen.

Besonders basenhaltig sind beispielsweise Brokkoli, Kiwis, Zwetschgen, Paprika, Fenchel, Äpfel, Karotten, Spinat oder rote Bete. Zur Regulierung des Säureanteils im Darm sind auch Kräuter (z.B. Rosmarin), essbare Pilze (z.B. Champignons), Nüsse (z.B. Walnüsse) und Hülsenfrüchte (z.B. Linsen) geeignet.

5. Bitterpflanzen

Mithilfe von Bitterpflanzen scheidet die Darmschleimhaut vermehrt schädliche Gifte, Schlacken, Viren und Bakterien aus. Daher sind Gemüse und Kräuter mit Bitterstoffen ideal, um eine gesunde Darmflora aufzubauen. Zu den bitterstoffreichen Pflanzen gehören Engelwurz, Artischocke, Brennnessel oder Löwenzahn. Sie sollten in Form von Teemischungen, als Konzentrat oder Präparate ungefähr 3 Wochen lang mehrmals am Tag als Kur eingenommen werden.

6. Bauchmassage

Nicht nur im Rahmen eines Einlaufs kommt eine Bauchmassage in Frage. Auch „pur“ hilft die Massage hervorragend dabei, den Darm wieder in Schwung zu bringen und ihn zu reinigen bzw. zu entgiften. Außerdem wird die Verdauung angeregt und funktioniert besser. Du solltest die Massage 2-mal pro Tag, am besten morgens und abends durchführen. Die Atmung sollte während der Massage bewusst langsam sein. Der Druck kann, je nachdem, wie angenehm er sich für dich anfühlt, variiert werden.

Lege dich mit dem Rücken auf dein Bett und winkle zuerst die Knie leicht an. Lege nun deine Hände auf deinen Oberbauch und streichle ihn mit der rechten Hand hin zum Bauchnabel. Das Gleiche machst du dann mit der linken Hand. Lege nun deine Hände auf die Mitte deines Bauches und berühre mit beiden Daumen deinen Bauchnabel. Die Fingerspitzen sollten in Richtung des Schambeins zeigen. Kreise nun mit deiner rechten Hand und anschließend mit der linken im Uhrzeigersinn über deinen Bauch. Abschließend du die kreisenden Bewegungen mit beiden Händen gleichzeitig machen.

Empfehlenswert ist es trotz aller Tipps, dass du dich bei Beschwerden von deinem Arzt durchchecken lässt. Manchmal stecken auch Krankheiten dahinter, die sich mit einer natürlichen Darmsanierung nicht beheben lassen.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/darmsanierung/

Gruß an die Wissenden

TA KI