Warum Magnesium das stärkste Entspannungsmineral ist, das dem Menschen bekannt ist


Ein Mangel an diesem kritischen Nährstoff macht es doppelt so wahrscheinlich, früher zu sterben als andere Menschen, laut einer Studie die im Journal of Intensive Care Medicine veröffentlicht wurde. (I) Es gibt auch eine lange Liste von Symptomen und Krankheiten – die oft geheilt werden durch Zugabe dieses Nährstoffes.

Tatsächlich ist dieser Nährstoff in meiner Praxis eine meiner geheimen Waffen gegen Krankheiten. Doch bis zu der Hälfte der Menschen haben einen Mangel an diesem Nährstoff und wissen es nicht.

Ich rede von Magnesium. Es ist ein Gegenmittel gegen Stress, das stärkste verfügbare Entspannungsmineral und kann deinen Schlaf verbessern.

Ich finde es sehr witzig, dass mehr Ärzte nicht auf die Vorteile von Magnesium hingewiesen werden, weil wir es ständig in der Schulmedizin anwenden. Aber wir hören nie auf darüber nachzudenken, warum oder wie wichtig es für unsere allgemeine Gesundheit ist oder warum es unserem Körper hilft, besser zu funktionieren. Von Dr. Mark Hyman.

Ich erinnere mich an Magnesium, als ich in der Notaufnahme arbeitete. Es war ein kritisches “Medikament” auf dem Crash-Wagen. Wenn jemand an einer lebensbedrohlichen Arrhythmie (oder einem unregelmäßigen Herzschlag) litt, verwendeten wir intravenöses Magnesium.

Wenn jemand verstopft war oder sich auf eine Koloskopie vorbereiten musste, gaben wir ihm eine Magnesium-Milch oder eine grüne Flasche flüssiges Magnesiumcitrat, die ihren Darm entleerte.

Wenn schwangere Frauen mit vorzeitigen Wehen oder Bluthochdruck der Schwangerschaft (Präeklampsie) oder Krampfanfällen kamen, gaben wir ihnen kontinuierlich hohe Dosen von intravenösem Magnesium.

(…)

Das Entspannungs-Mineral

Stelle dir Magnesium als Entspannungsmineral vor. Alles, was eng, gereizt, krampfhaft und steif ist – ob es ein Körperteil oder sogar eine Stimmung ist – ist ein Zeichen für Magnesiummangel.

Dieses kritische Mineral ist für mehr als 300 Enzymreaktionen verantwortlich und kommt in allen Geweben vor – hauptsächlich in Knochen, Muskeln und im Gehirn. Du brauchst es für deine Zellen, um Energie zu erzeugen, damit viele verschiedene chemische Pumpen funktionieren, um Membranen zu stabilisieren und um Muskeln zu entspannen.

Wann hattest du das letzte Mal eine gute Dosis Seegras, Nüsse oder Bohnen? Wenn du wie die meisten Amerikaner bist, kommt dein Nussverbrauch hauptsächlich von Erdnussbutter.

Aus diesem Grund ist die Liste der Erkrankungen, die im Zusammenhang mit Magnesiummangel stehen so lang. In der Tat gibt es über 3.500 medizinische Hinweise auf Magnesiummangel!

Trotzdem wird dieses Mineral größtenteils ignoriert..

Du könntest Magnesiummangel haben, wenn du eines der folgenden Symptome hast:

  • Muskelkrämpfe oder Zuckungen
  • Schlaflosigkeit
  • Reizbarkeit
  • Empfindlichkeit gegenüber lauten Geräuschen
  • Angst
  • Autismus
  • Herzklopfen
  • Angina
  • Verstopfung
  • Anal Spasmen
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Fibromyalgie
    Chronische Müdigkeit
  • Asthma
  • Nierensteine
  • Diabetes
  • Fettleibigkeit
  • Osteoporose
  • Bluthochdruck
  • Menstruationsbeschwerden
  • Reizbare Blase
  • Reizdarmsyndrom
  • Rückfluss
  • Probleme beim Schlucken

Magnesiummangel wurde sogar mit einer Entzündung im Körper und höheren CRP-Spiegeln in Verbindung gebracht.

In unserer Gesellschaft ist Magnesiummangel ein großes Problem. Nach konservativen Maßstäben (Blut oder Serum, Magnesiumspiegel) haben 65 Prozent der auf der Intensivstation aufgenommenen Personen – und etwa 15 Prozent der Gesamtbevölkerung – einen Magnesiummangel.

Aber das unterschätzt das Problem sehr, denn ein Serum-Magnesium-Spiegel ist die empfindlichste Methode, um einen Abfall des gesamten Magnesiumgehalts im Körper festzustellen. So könnte der Magnesiummangel noch höher sein!

Der Grund, warum wir so mangelhaft sind, ist einfach: Viele von uns essen eine Ernährung, die praktisch kein Magnesium enthält – eine hochverarbeitete, raffinierte Diät, die hauptsächlich auf Weißmehl, Fleisch und Milchprodukten basiert (die alle kein Magnesium haben).

Ein Großteil des modernen Lebens konspiriert, um uns zu helfen, das wenige Magnesium zu verlieren, das wir in unserer Ernährung bekommen. Magnesiumspiegel werden durch überschüssigen Alkohol, Salz, Kaffee, Phosphorsäure in Cola, starkes Schwitzen, anhaltenden oder intensiven Stress, chronischen Durchfall, übermäßige Menstruation, Diuretika (Wasserpillen), Antibiotika und andere Drogen und einige Darmparasiten verringert.

In einer Studie im Kosovo verloren Menschen mit chronischem Kriegsstress große Mengen Magnesium in ihrem Urin.

Dies alles wird durch die Tatsache erschwert, dass Magnesium oft schlecht absorbiert wird und leicht von unseren Körpern verloren geht. Um Magnesium richtig zu absorbieren, brauchen wir viel davon in unserer Ernährung, plus genug Vitamin B6, Vitamin D und Selen, um die Arbeit zu erledigen.

Eine kürzlich durchgeführte wissenschaftliche Untersuchung von Magnesium kam zu dem Schluss: “Es ist sehr bedauerlich, dass der Mangel an solch einem billigen, wenig toxischen Nährstoff zu Krankheiten führt, die unkalkulierbare Leiden und Kosten auf der ganzen Welt verursachen.” (Ii) .

Es ist schwierig zu messen und schwer zu untersuchen, aber Magnesiummangel ist für unsägliches Leiden verantwortlich – und ist einfach zu korrigieren. Also, wenn du an irgendwelchen der Symptome leidest, die ich erwähnte oder irgendwelche der Krankheiten hast, die ich bemerkte, keine Sorge – es ist eine einfache Reparatur !!

Höre auf, deinen Magnesiumkörper zu entleeren

  • Beschränke Kaffee, Cola, Salz, Zucker und Alkohol
  • Lerne, wie du aktive Entspannung praktizierst
  • Erkundige dich bei deinem Arzt, ob dein Medikament einen Magnesiumverlust verursacht (viele Medikamente gegen hohen Blutdruck oder Diuretika verursachen einen Magnesiumverlust)

Nimm Nahrungsmittel zu dir, die reich an Magnesium sind

Nimm so oft wie möglich Folgendes in deine Ernährung auf:

Kelp, Weizenkleie, Weizenkeime, Mandeln, Cashewnüsse, Buchweizen, Paranüsse, Dulse, Haselnüsse, Hirse, Pekannüsse, Walnüsse, Roggen, Tofu, Sojabohnen, brauner Reis, Feigen, Datteln, Kohlblätter, Garnelen, Avocado, Petersilie, Bohnen, Gerste, Löwenzahn und Knoblauch.

Nimm Magnesium Nahrungsergänzungsmittel

  • Die RDA (die Mindestmenge benötigt) für Magnesium beträgt etwa 300 mg pro Tag. Die meisten von uns bekommen weit weniger als 200 mg.
  • Manche brauchen je nach Zustand viel mehr.
  • Die meisten Menschen profitieren von 400 bis 1.000 mg pro Tag.
  • Die am besten absorbierbaren Formen sind Magnesiumcitrat, Glycinattaurat oder Aspartat, obwohl Magnesium, das an Krebszyklus-Chelate (Malat, Succinat, Fumarat) gebunden ist, auch gut ist.
  • Vermeide Magnesiumcarbonat, Sulfat, Gluconat und Oxid. Sie werden schlecht absorbiert (und die billigsten und häufigsten Formen in Nahrungsergänzungsmitteln).
  • Nebenwirkungen von zu viel Magnesium sind Durchfall, der vermieden werden kann, wenn Sie zu Magnesiumglycinat wechseln.
  • Die meisten Mineralien werden am besten zusammen mit anderen Mineralien in einer Multi-Mineral-Formel eingenommen.
  • Ein heißes Bad mit Bittersalz (Magnesiumsulfat) ist ein guter Weg, um viel Magnesium zu absorbieren und zu bekommen.

Zu deiner guten Gesundheit,
Mark Hyman, MD

Quellen: PublicDomain/allhealthalternatives.com am 09.10.2018

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TA KI

 

Wildkräuter


Die 8 wichtigsten Wildkräuter für die Hausapotheke
Gänseblümchen, Bärlauch, Sauerampfer und Löwenzahn sind nur vier von acht Wildkräutern die Sie unbedingt zu Hause haben sollten.

Das alte Wissen der Kräuter-Frauen ist aktueller denn je. Denn unsere heimischen Wildkräuter sind voller wertvoller Inhaltsstoffe, die den Körper stärken – so sanft wie effektiv.

Manche von ihnen haben zehnmal so viele Inhaltsstoffe wie ihre gezüchteten Verwandten. Denn Wildkräuter sind echte kleine Überlebenskünstler. Binnen kürzester Zeit wandeln sie die Energie aus Erde, Sonne und Regen in schützende Vitalstoffe um. Frisch gepflückt ist deren Konzentration am höchsten. Deshalb lohnt es sich, Kräuter selbst zu sammeln. Wichtig: Pflücken Sie nur, was Sie sicher erkennen – nehmen Sie bei Bedarf ein Bestimmungsbuch mit. Die beste Sammelzeit für die Heilpflanzen ist mittags, wenn der Tau getrocknet ist. Gegen Abend lässt bei vielen Pflanzen die Wirkstoffkonzentration nach. Sofern Sie keine Wurzel benötigen, sollten Sie die Pflanze auch nicht aus reißen, sondern oberhalb des Wurzelstocks abschneiden. Dann kann dieser neue Triebe entwickeln. Schlagen Sie die Stängel in ein feuchtes Tuch ein, damit sie nicht sofort welken. Und sortieren Sie Gewächse aus, an denen sich Insektenbefall (Lochfraß, Eier) zeigt. Wenn Ihnen das zu umständlich ist, erhalten Sie die meisten Kräuter auch getrocknet in der Apotheke.

 

Bärlauch bei Bluthochdruck

Bärlauch enthält Schwefelstoffe, die unsere Blutfettwerte regulieren, das Blut verdünnen und die Gefäßwände entspannen. Besonders köstlich schmeckt Bärlauch als Pesto oder in Frühlingssalaten. Das Heilkraut erkennen Sie an dem Knoblauchähnlicher Geruch und an den länglich-ovalen Blättern mit matter Unterseite. An jedem Stiel befindet sich nur ein Blatt. Vorsicht: Das giftige Maiglöckchen sieht ähnlich aus, hat aber an jedem Stiel zwei Blätter! Die Sammelzeit für die Heilpflanze ist  von März bis Mai vor allem in Auwäldern oder halbschattigen Laubwäldern.

 

Gänseblümchen bei Verletzungen

So unscheinbar es auch aussieht – das Pflänzchen wirkt blutreinigend und schmerzstillend. Bei äußeren Verletzungen hilft es uns als Tinktur: Eine Handvoll Gänseblümchen-Blüten mit Weingeist in einem Schraubglas übergießen. Verschlossen zwei bis sechs Wochen ziehen lassen, abseihen und in eine dunkle Flasche füllen. So ist die Heilpflanze ideal zum Einreiben oder für Umschläge. Das typische Merkmal ist die gelbe Korbblüte mit einem Kranz aus zarten weißen Blütenblättern. Gänseblümchen können von März bis November  bodennah auf Grünflächen gesammelt werden.

Giersch bei Rheuma

Dieses Wildkraut ist ein wunderbares Mittel bei Gelenkbeschwerden, Rheuma und Gicht. Durch eine Auflage mit frischen, zerdrückten Pflanzen, lassen sich die Beschwerden lindern. Dafür einfach das Kraut auf die schmerzenden Stellen legen. Alternativ hilft ein Tee-Aufguss: 3 Teelöffel Giersch mit 250 Milliliter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen. Die beste Wirkung erhalten Sie, wenn Sie bis zu drei Tassen pro Tag trinken. Den Giersch erkennt man an einem Kantige Stängel und dreiteilige Blätter mit gekerbtem Rand. Seine Blüten sind klein und weißlich. Zu finden ist er von Mai bis September in der Nähe von Flüssen, an Bachläufen und in halbschattigen Gärten.

 

Sauerampfer für das Immunsystem

Die Blätter der Heilpflanze versorgen den Körper mit reichlich Vitamin C und Eisen. Das macht den Sauerampfer zu einem hochwirksamen Immunschützer. Junge Blättchen haben das feinste Aroma. Sauerampfer ist vielseitig für verschiedene Gerichte einsetzen zum Beispiel für Dips, Salate, aber auch Suppen, Pürees und Füllungen. Den Sauerampfer erkennen Sie an seinen Pfeilförmigen Blättern mit dem rötlichen Stängeln. Sammeln können Sie ihn von  April bis Mai. Das ist er vor allem auf feuchten Wiesen und an Rändern von Gewässern zu finden.

Kapuzinerkresse bei Harnwegsinfekten

Die herzhaften Blätter des Wildkrauts enthalten wertvolle antibiotisch wirkende Senföl-Glykoside. Diese vertreiben Bakterien, die sich in Blase oder Harnwegen eingenistet haben. Tipp: 1 Esslöffel klein geschnittene Blätter mit in den Salat oder Kräuterquark mischen. Sie erkennen die Kapuzinerkresse an seinen rundlichen bis leicht kantigen Blättern mit einem Durchmesser von bis zu 10 Zentimetern, die oft doppelt so groß sind wie die rötlichen Blüten. Von Mai bis Oktober ist sie vor allem in Gärten zu finden. Ursprünglich stammt die Kapuzinerkresse aus Peru. Bei uns gilt sie auch als Zierpflanze.

 

Weißdorn für das geschwächte Herz

Die Blüten und Blätter des Weißdorns stärken und schützen unser Herz – und helfen bei leichten Herzrhythmusstörungen. Für einen Tee 1 bis 2 Teelöffel Weißdornblüten mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und täglich davon ein bis drei Tassen in kleinen Schlucken trinken. Zu erkennen ist die Heilpflanze an seinen üppigen weißen Blüten im Frühling und später an seinen roten Früchten. Sammeln können Sie den Weißdorn im Mai und Juni, vor allem an Waldrändern oder in Hecken und Gärten.

 

Löwenzahn bei Appetitlosigkeit

Die in Löwenzahn enthaltenen Bitterstoffe regen die Magensäfte an und damit auch unseren Appetit. Ideal als Tee: 1 Teelöffel Löwenzahnwurzel mit einer Tasse Wasser aufkochen, 15 Minuten ziehen lassen und dreimal täglich trinken. Sie erkennen das Wildkraut an seinen Sägeblattartigen Blättern. Der lange, breite Stängel ist frei davon und enthält weißen Milchsaft. Von März bis Mai können Sie die Heilpflanze auf hellen und sonnigen Wiesen, an Acker- und Wegrändern finden.

 

Waldmeister gegen Kopfschmerzen

Das in dem Wildkraut enthaltene Kumarin fördert die Durchblutung des Kopfes und wirkt sowohl krampflösend als auch gefäßerweiternd. Tipp: Die Getrockneten Blätter zum Beispiel in ein Duftkissen einnähen und mit ins Bett nehmen. Das Kraut hat einen geraden, vierkantigen Stängel und lanzettförmige Blätter, die spitz auslaufen. Sammeln können Sie Waldmeister  vor allem von April bis Mai – in Laub- und Mischwäldern.

Quelle: Laura

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TA KI

Essbare Blüten von A-Z


Blumenblüten haben seit der Antike einen großen Stellenwert in der Kunst, den Religionen, der Pharmakologie und unseren Küchen. Florae Elemente sind bereits in der Bronzezeit auf diversen Artefakten zu finden. Bei den alten Griechen und Römern kommen Blüten immer wieder als Zutaten von aphrodisierenden Liebetränken vor.

stickAuch die Köche in der Renaissance beschränkten die Verwendung von Blumen nicht nur als Dekoration in Vasen. Breits aus dem 14. Jahrhundert gibt es Überlieferungen das Omelette mit Veilchen violett und mit Ringel- und Schlüsselblumen gelb gefärbt wurden. Blumen fügen romantische Geschichten zu unserem Essen hinzu. Sie verleihen unseren Tischen eine charmante, gesunde und ungewöhnliche Dimension. Blumen sind erschwingliche Trendsetter, sie können oft unerwartete Weise verwendet werden.

Die essbaren Blüten können leicht im Garten, am Balkonkisterl aber auch am Fensterbrett gezogen werden. Dabei ist immer zu beachten, das essbare Blumen ohne den Einsatz von Pestiziden angebaut werden sollten.  Die Blütenaromen reichen von süß bis scharf und die Vielfalt von Anisagastrache bis Zucchini.

Das folgende einfache Glossar beschreibt ihren Geschmack und Aussehen und gibt einige Verwendungsbeispiele. Jedoch erhebt die Auflistung und Beschreibung keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie ist jedoch auf jeden Fall als Zusatz zum ersten Artikel über essbare Blüten auf diesem Blog zu sehen.

ESSBAREBLÜTEN von A-Z

Anisysop

Diese leicht flauschige, violette Blume mit einer Anisnote, die leicht an Lakritze erinnert, kann man sehr gut im Obstsalat servieren. So wie die aromatischen Blätter können auch die Blüten für Tees, aber auch für Salate und Soßen verwendet werden. Sie ist auch eine leicht zu kultivierende Topfpflanze. 

Basilikum

Dieses wertvolle Küchenkraut produziert winzige weiße Blüten, die bei manchen Sorten auch leicht rosa oder violett sein können. Damit die Pflanzen mehr Blätter hervorbringt sollte man die Blüten abknipsen. Damit verhindert man, dass die Pflanzen Samen ausbildet und so kein Verlust des aromatischen Öles in den Blättern gegeben ist. Die Blüten kann man über Salate oder übers Butterbrot streuen oder in Essig ansetzten.

Borretsch

Die azurblauen Blüten, mit einem sternförmigen schwarzen Zentrum und einem klaren weißen Auge, verleihen wie die Blätter Getränken wie Salaten einen Hauch von Gurkengeschmack. Wunderhübsch sind die Blüten, wenn man sie einzeln in Eiswürfel einfriert. So verleihen sie jedem Sommerdrink eine kreative florale Note.

Dahlien

Diese sind sehr ergiebig. Jedoch muss man sich hier durchkosten, zwischen den einzelnen Sorten gibt es große Geschmacksunterschiede. Die etwas säuerlich schmeckenden Blütenblätter werden ausgezupft, und können z.B. als Salat fast solo verwendet werden.

Duftgeranien

Diese können in Tees, Gebäck, Kuchen und Gelees verwendet werden. Auch wenn sie verglichen mit Ihren Blumenkisterlschwestern eher weniger Blüten hervorbringen. Da sie strenge Winter nicht im Garten überleben, sollte man sie in Töpfen ziehen.

IMG_5868Gänseblümchen

Kleine, ganze Blüten von Gänseblümchen sind frech und lecker in Salaten. Ihre Knospen können wie Kapern eingelegt werden. (…)

Gewürztagetes

Auch diese Pflanze kann als Ersatz für Safran verwendet werden. Die würzigen Blütenblätter können gehackt und in Salaten gestreut werden. Manche Sorten haben Zitronen- oder Mandarinengeschmack.

Kapuzinerkresse

Der pfeffrige Geschmack ist so spannend wie die verschiedensten Farbtöne, welche von Gelb, über Orange bis ins Rötliche gehen. Eingelegte Knospen sind ein klassischer Kapernersatz. Das besonders Geniale an der Pflanze ist, dass man sie als natürliches Antibiotikum für die Stärkung der Abwehrkräfte einsetzten kann.

Kronblume

Dies ist eine der wenigen Pflanzen, welche Ihr blau getrocknet über viele Jahrzehnte hinweg erhalten kann. Neben der klassischen Verwendung als Schmuckdroge in Tees, passt sie wunderbar ins Blütensalz. Da ihr Kelch weniger schmackhaft ist, sollte sie eher gezupft verwendet werden.

Lavendel

Die Blütenköpfe können bei Fleischspeisen mitgekocht werden und machen sich auch hervorragend im Essig. Als Tinktur angesetzt kann Lavendelessenz anstelle von Vanilleextrakt verwendet werden. (Rezept siehe am Artikelende) Da diese Blume einen eher  subtileren Geschmack aufweist, passt sie auch gut in Kekse und Cookies.

Löwenzahn

Grundsätzlich sind alle Teile der Blüte essbar. Wenn man jedoch die Bitterstoffe nicht so möchte, ist es ratsam nur die aus den Köpfchen gezupften gelben Blütenblätter zu werden. Neben dem Löwenzahnhonig und im Salat, kann man wunderbar gelbe Blütenbutter damit herstellen.

Unbenannt

Malenvsirupansatz

Malven (vom Eibisch bis zur Stockrose)

Die Blüten der verschiedensten Malenarten sind essbar. Sie sind recht geschmacksneutral, sehen auf dem Teller aber sehr schön aus. Sie können getrocknet und frisch verwendet werden.

 

Nelke

Grundsätzlich sind alle Nelken essbar. Es sollten jedoch Stiele und grüne Kelchblätter vor Ihrer Verwendung entfernen werden. Die leicht bis stark gefransten Blütenblätter können einen scharfen bis gewürznelkigen Geschmack haben und sind in den verschiedensten Farben zu finden. Neben der Verwendung als Essensdekoration z.B. von Vorspeisen passen sie auch in den Obstsalat, Essig oder in Sirup.

Primel/SchlüsselblumePriemelweb

Die Blüten werden in Nordamerika als Schlafplatz der Feen angesehen. Neben der Dekoration für Salat können die ganzen Blütenknospen, kochen Sie als Gemüse verwendet werden. Oft hat man sie früher auch in Wein angesetzt.

Blume_Weinviertler-KraeuterakademieRingelblume

Die Blütenblätter bringen in jeden Sommersalat ein bisschen Sonnenschein. Wenn man sie mitkocht, können sie einen etwas würzigen Honiggeschmack bekommen. Auf jeden Fall kann man sie gut als Safranersatz verwenden. Wenn man nicht alle Blüten sammelt, kann man von den restlichen Blüten ganz leicht die namensgebenden Samen ernten und hat sogleich Saatgut fürs nächste Jahr.

 

Rose

Verdientermaßen die Königin der Blumen, ihr Geschmack wir vorallem vom tollen Duft bestimmt. Von den Blättern sollte man immer das kleine weiße abknipsen, da dies ein bisserl bitter ist. Rosenblüten sind eine romantische Ergänzung zu jedem Gericht. Frisch, kandiert, getrocknet oder eingelegt – die Verwendung ist vielfältig. Rosenwasser ) wird zur Aromatisierung von Speisen vor allem in der arabischen, indischen, iranischen und französischen Raum verwendet.

Salbei

Die bunten Blüten der Gartensorten können manchmal etwas scharf sein. Auch die Blüten des Hain- oder Wiesensalbeis können verwendet werden. letzte bestechen vorallem durch ihre Farbintensität von Dunkellila

Schnittlauch

schnittlauchblüte

Diese rosigen „Pompons“ sind mit einem zwiebelartigem Aroma versehen und können nicht nur im Garten sondern auch im Blumenkisterl kultiviert werden. Neben der Zugabe für so manche Vorspeise, lässt sich die Schnittlauchblüte ganz toll in Essig ansetzten, welcher wiederum mit Honig gepaart als Salatdressing fungieren kann.

Senfblüte

Sie sind gelb und scharf, wie der Name schon sagt und können vielfältigst in der Gourmetküche verwendet werden, z.B. noch als Knospen gebraten zum Fisch.

sonnenblume

Sonnenblume

Unreife Blumenbehälter können gedämpft und wie Artischockenböden verwendet werden. Die gelben Blütenblätter können als eher geschmacksneutrale Essensdekoration verwendet werden.

Taglilien

Egal ob gelbe oder orange in vielen Kulturen werden die Blüten traditionell in der Küche verwenden. Nicht nur zum Verzieren. Die Knospen können eingelegt werden aber auch so wie die Blüten in Fett abgebraten als Gemüse serviert werden. Bei uns lassen sie die Taglilien ganz leicht im Garten ziehen. Sie werden auch jährlich mehr, daher ist esam besten sich ein paar von anderen Gärtnern schenken zu lassen.

WP_20170401_15_18_14_ProViolen (vom Veilchen bis zum Stiefmütterchen)

Sie verzieren Salate und Dessert und zaubern so ein Lächeln in fast jedes Gesicht. Sie lassen sich aber auch perfekt verzuckern und können so für mehrere Monate haltbar gemacht werden.

Zucchini und Kürbis

Junge Blüten aller Gemüsesorten dieser großen Familie sind köstlich gekocht, gefüllt, gebacken, gegrillt oder mit Teig ummantelt.

Lavendel-Extrakt

Zutaten:·

  • Wodka·
  • Getrocknete Lavendelblüten·
  • ein sauberes Glas

Das Glas sollte sauber und vollständig trocken ist. Füllen Sie das Glas halbvoll mit getrocknetem Lavendel. Gießen Sie mit Wodka auf. Ca. 80 % des Gases sollten voll sein. Nun die Tinktur ein einem kühlen, dunklen Ort für mehrere Wochen lagen. Anfangs täglich schütteln. Wenn der Wodka den Geschmack der Blüten angenommen hat abseihen und in passende Glasflaschen füllen. Verwendung in Kekse, Zuckerguss, Kuchen,… Tipp zu diese Tinktur passt hervorragend Zitronensaft.

Rose Zucker Variante 2 (Variante 1 siehe im Artikel 1 zu essbaren Blüten)

Zutaten:

  • Zucker·
  • frische Rosenblätter·
  • sauberes Glas

Rosenblätter von den etwaigen weißen Blattansätzen befreien und mit Kristallzucker mixen, dass der Zucker eine pastenartige Konsistenz erhält. Der Zucker kann gleich so verwendet werden. Man kann ich jedoch auch trocken und nochmals fein malen und dann erst verwenden.

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Löwenzahn


Von wegen Unkraut und Kaninchenfutter: Das in ganz Europa heimische Wildkraut Löwenzahn, vielfach als Unkraut verpönt, erlebt eine Renaissance, denn es ist nicht nur in der Küche, sondern auch in der Medizin vielseitig verwendbar. Seine über 500 Rufnamen weisen darauf hin, dass der Löwenzahn, dessen botanische Bezeichnung Taraxacum officinale („bitteres Kraut“) lautet, eine sehr bekannte Pflanze ist. Der Umgangsname „Bettpisser“ bzw. „Beddschissa“ ist vermutlich auf seine harntreibenden Eigenschaften zurückzuführen; außerdem wird er u. a. auch Hunde-, Schäfchen-, Schweine-, Teufelsblume und Saurüssel genannt. Daneben hat er auch etwas weniger herbe Namen wie Butter- oder Pusteblume oder Bayerischer Enzian.

 

Löwenzahn – zauberhafte Heilpflanze

 

Wenn man sich mit Löwenzahn den Körper einrieb, erfüllte sich nach altem Hexenglauben jeder Wunsch. Die Indianer Nordamerikas rauchten die getrockneten Blätter bei ihren schamanischen Ritualen. In der Nacht vor Allerheiligen (…) gehört Löwenzahn zum so genannten „Samhain-Ritual“ mit Weissagungen und Totenbeschwörungen.

Ist der Löwenzahn erstmal abgeblüht, bildet er hunderte kleine Schirmchen aus – die beliebte Pusteblume entsteht. Auch diese eignet sich als „Prophetin“. So orakelten früher vor allem junge Mädchen und Frauen aus der Anzahl der verbleibenden Früchte, wie viele Jahre es noch bis zur Hochzeit dauern würde, oder man deutete die nach dem Pusten verbliebenen Fruchtschirmchen als Auskunft über die Lebensjahre.

Ein weiterer Aberglaube bezieht sich auf die Farbe des Fruchtbodens nach dem Auspusten: Ist dieser weiß, kommt man in den Himmel, ist er schwarz, ins Fegefeuer. Wer alle Früchte auf einmal wegpusten kann, ist ein Glückskind, vielleicht sogar ein Engel. Wer es nach dem dritten Pusten schafft, dessen Wünsche gehen in Erfüllung. Löwenzahn sollte angeblich auch Warzen zum Verschwinden bringen, wenn diese am dritten Tag bei abnehmendem Mond mit Löwenzahnsaft beträufelt wurden.

Löwenzahn als Gemüse

Heute wird Löwenzahn eher als Gemüse denn als Zukunftsdeuter verwendet. Man kann ihn andünsten, roh als Salat verzehren oder auch mit Brennnesseln zusammen als Suppe zubereiten; er schmeckt in jedem Fall ausgezeichnet. Verwendet wird beim Löwenzahn alles: die Blätter, die vor der Blüte zarter sind, die Wurzeln und auch die Blüten. Sie sind reich an Bitterstoffen, Vitaminen und Mineralien.

In der Medizin wurde und wird der Löwenzahn gegen viele Beschwerden eingesetzt. Löwenzahn wirkt stimulierend auf den gesamten Zellstoffwechsel, regt die Leberfunktion an, aktiviert die Hormonproduktion und wird generell zur Vorbeugung von Leber- und Gallenblasenproblemen empfohlen. Durch die Bitterstoffe wird die gesamte Verdauung, vor allem die Produktion des Gallensaftes und damit die Fettverdauung erleichtert.

Tipps rund um den Löwenzahn

Besonders gut eignet sich der Löwenzahn wegen seiner entschlackenden Wirkung für eine Kur zum Sommer hin. Wer zum Ziel hat, den im Winter angesammelten „Stoffwechselmüll“ auszuscheiden und das Blut zu reinigen, sollte ein Kur mit naturreinem Heilpflanzensaft Löwenzahn durchführen.

  • Positiver Nebeneffekt: Löwenzahnsaft verbessert auch das Hautbild.
  • Der zartbittere Geschmack passt hervorragend zu würzigen Soßen und gegrilltem Fleisch.
  • Dressing: Mit Zitrone, Knoblauch; im Quark
  • Heimische Ware: Von April bis Oktober
  • Tipp: Je jünger (=heller, weicher) die Blätter, desto milder der Löwenzahn. 

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TA KI

 

 

Gesundheit: Die 10 mächtigsten Heilpflanzen


Heilpflanzen werden oft unterschätzt. Manchmal nutzt man sie bei kleinen Wehwehchen. Aber wirkliches Vertrauen bringt man ihnen nicht gerade entgegen. Das ist schade, denn in Heilpflanzen steckt ein solch grosses Potential für unsere Gesundheit, dass es fast schon leichtsinnig wäre, darauf zu verzichten.

Wir stellen Ihnen heute die Top Ten der Heilpflanzen vor. Wetten, dass auch Sie künftig – bei Beschwerden gleich welcher Art – verstärkt Heilpflanzen nutzen werden?

Heilpflanzen wirken ganz anders als schulmedizinische Medikamente. Und das ist auch ganz normal.

Denn Heilpflanzen bestehen nicht aus einem einzigen künstlichen Wirkstoff, sondern aus einem Potpourri an natürlichen Wirkstoffen, das bei jeder Heilpflanze anders ist.

Da sind Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Antioxidantien und die ganz speziellen sekundären Pflanzenstoffe. Letztere sind es meist auch, die für die spezifische Wirkung der Pflanze verantwortlich sind.

Auch Heilpflanzen haben Nebenwirkungen. Nebenwirkungen sind hier jedoch nicht gleich bedeutend mit unerwünschten Begleiterscheinungen – wie das bei den meisten Medikamenten der Fall ist.

Nebenwirkungen von Heilpflanzen sind einfach weitere positive Wirkungen. Nehmen wir die Pfefferminze. Ihre Wirkstoffe sind insbesondere ätherische Öle, Flavonoide und Gerbstoffe. Die Hauptwirkung der Pfefferminze bezieht sich auf die Linderung von Magen-Darm-Beschwerden.

Hier wirkt sie jetzt aber nicht – wie das ein schulmedizinisches Medikament tun würde – ausschliesslich gegen zu viel Magensäure oder ausschliesslich gegen Blähungen oder ausschliesslich gegen Schmerzen.

Die Pfefferminze wirkt ganzheitlich:

Sie löst schmerzhafte Krämpfe (spasmolytisch). Sie behebt Blähungen, fördert die Bildung der Gallen-, Magen- und Verdauungssäfte und beschleunigt die Magenentleerung.

Das sind die Hauptwirkungen der Pfefferminze. Und wie sieht es mit den Nebenwirkungen aus? Diese sind natürlich ebenfalls vorhanden, nämlich die folgenden:

Die Pfefferminze wirkt antibakteriell, macht die Atemwege frei, eliminiert schlechten Mundgeruch, wirkt gegen Mundschleimhautentzündungen und sogar gegen Kopfschmerzen.

Unerwünschte Nebenwirkungen gäbe es nur, wenn man die Wirkstoffe der Pfefferminze (z. B. das ätherische Öl) isoliert und in zu grossen Dosen einnehmen würde.

Heilpflanzen jedoch, die in Form natürlicher Zubereitungen verwendet werden, sind mehrheitlich frei von unerwünschten Wirkungen.

Sicherheitshalber sollten jedoch Schwangere und Stillende sowie sehr empfindliche Menschen vor dem Gebrauch von Heilpflanzen ihren Arzt oder Therapeuten befragen.

 

Die Top-Ten der Heilpflanzen

Nachfolgend stellen wir Ihnen zehn der mächtigsten Heilpflanzen und ihre Wirkungen vor und hoffen, damit auch Sie vom grossartigen Nutzen der Phytotherapie (Heilpflanzentherapie) überzeugen zu können.

1.) Die Mariendistel

Die Mariendistel ist eine stachelige, violett blühende Pflanze, die man – insbesondere in warmen Regionen – wild am Wegesrand finden kann.

Jahrhunderte lang wurden die Samen der Mariendistel, die den aktiven Inhaltsstoff Silymarin enthalten, zur Stärkung der Leber verwendet.

Da das Silymarin eine hohe Schutzwirkung auf die Leber hat, verhindert es Schäden, die durch eine Überbelastung der Leber (z. B. durch Vergiftungen oder Entzündungen) entstehen.

Auch bei der heutzutage häufig auftretenden Leberverfettung hat sich die Mariendistel bestens bewährt.

Die Leberschutzwirkung der Mariendistel wurde in Studien eindeutig belegt. Es wurde darin nachgewiesen, dass das schädliche Potential von Leber schädigenden Stoffen in Anwesenheit der Mariendistel abgeschwächt oder gar aufgehoben werden kann.

Die Mariendistel schützt die Leber jedoch nicht nur vor Giftstoffen, sondern beschleunigt auch die Regeneration der Leberzellen.

2. Der Beifuss

Eine äusserst unscheinbare, aber dafür umso mächtigere Heilpflanze ist der gemeine Beifuss (Artemisia vulgaris) – ein Verwandter des Wermut.

Der Beifuss ist in Mitteleuropa heimisch, was äusserst praktisch ist, da man ihn somit nahezu überall kostenfrei zur Verfügung hat.

Die Einsatzgebiete des Beifusses sind vielfältig. Besonders wirksam ist er jedoch bei Beschwerden des Verdauungssystems und bei Frauenleiden.

Ob also Verdauungsschwäche, Blähungen, Appetitlosigkeit oder Gallenleiden, der Beifuss hilft hier genauso wie bei Menstruationsbeschwerden und Krämpfen nahezu aller Art.

Eine Variation des Beifusses ist der einjährige Beifuss (Artemisia annua). Er stammt aus Fernost und wird schon seit vielen Jahrhunderten in der Traditionellen Chinesischen Medizin eingesetzt. Er gilt als Mittel gegen Krebs sowie gegen Malaria (wozu es ganz aktuelle Studien gibt).

Sie sehen also, wie einfach es mit Hilfe von Heilpflanzen sein kann, die eigene Gesundheit zu verbessern.

 

3.) Der Flohsamen

Die Samen des Flohsamens enthalten lösliche Ballaststoffe, die beachtliche Mengen an Wasser aufnehmen können. Nur ein Teelöffel mit Flohsamen lässt eine Tasse voll Wasser innerhalb einer Minute so dickflüssig wie Pudding werden.

Das enorme Quellvermögen des Flohsamens macht ihn zu einem probaten Hilfsmittel gegen Darmträgheit: Der Darminhalt wird durch den Flohsamen vermehrt, ein Dehnungsreiz wird ausgelöst und dieser führt dann schliesslich zur Darmentleerung.

Gleichzeitig werden möglicherweise vorhandene Schlacken oder Kotreste von den Darmwänden gefegt, weshalb Flohsamen zu den Bestandteilen einer jeden hochwertigen Darmreinigung gehören.

Will man die Wirkung des Flohsamens verstärken, dann wählt man nicht den ganzen Flohsamen, sondern Flohsamenschalen. Je feiner diese pulverisiert sind, umso stärker ist deren Quellvermögen und somit ihre Darm reinigende Wirkung.

In Verbindung mit der Einnahme von Flohsamenschalen ist eine ausreichende Trinkmenge von ca. 2,5 Liter stillem Wasser pro Tag enorm wichtig, da es sonst leicht zur Verstopfung kommen kann.

Flohsamen werden aufgrund ihres hohen Gehaltes an heilenden Schleimstoffen auch häufig bei Magengeschwüren und Hämorrhoiden verwendet. Der Schleim legt sich schützend auf die Schleimhäute von Magen und Darm und fördert so deren Regeneration.

Bei einem Darmverschluss sollte man Flohsamen natürlich nicht einnehmen.

4.) Die Klettenwurzel

Kletten kennt jeder – zumindest noch aus der Kindheit. Kletten haften besonders gern an der Kleidung oder im Fell von Tieren. Ungünstig ist es, wenn sich eine Klette im langen Haar verfängt, da ihre Entfernung dann wirklich langwierig werden kann…

Genau diese Eigenschaft macht die Klette jedoch für unser Blut so wertvoll. Es sind nämlich nicht nur ihre Früchte, die klebende oder bindende Fähigkeiten haben.

Auch die Wurzel der Klette kann – laut der Volksheilkunde – binden, allerdings nicht an Kleidung, sondern an Schwermetalle und Gifte. Die Toxine werden auf diese Weise rasch aus dem Körper ausgeschwemmt.

Die Klettenwurzel wirkt ausserdem harntreibend, so dass die gebundenen Giftstoffe nicht unbedingt über den Darm, sondern auch über die Nieren ausgeschieden werden können.

Die Klette besitzt zudem antibakterielle und antimykotische (pilzfeindliche) Eigenschaften, weshalb sie auch sehr gerne bei Hautproblemen wie beispielsweise bei Akne oder als öliger Auszug bei schuppiger Kopfhaut angewandt wird.

Die Haupt-Inhaltsstoffe der Klettenwurzel sind Inulin, Schleime, ätherisches Öl, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Sitosterin sowie die erwähnten antibiotisch und fungizid wirkenden Substanzen.

5.) Die Bärentraubenblätter

Die Bärentraube ist eine Heilpflanze, deren Wirkung als Entgiftungs- und Heilmittel der Nieren, vor allem aber der Blase und der ableitenden Harnwege schon lange bekannt ist.

Daneben verwendet man die Blätter auch bei Husten und bei chronischen Durchfällen.

Der Hauptinhaltsstoff ist das Arbutin. Daneben sind noch Gerbstoffe, Flavonoide und etwas ätherisches Ölin den Bärentraubenblättern enthalten.

Wichtig für die Wirkung des Bärentraubenblättertees ist die richtige Zubereitung:

Durch einen Kaltansatz werden die wichtigen wirksamen Inhaltsstoffe ausgezogen, während die Gerbstoffe, die wegen der Magenbelastung und des unappetitlichen Aussehens nicht erwünscht sind, kaum aus dem Pflanzenmaterial extrahiert werden.

Ein Kaltansatz wird folgendermassen hergestellt. Die Bärentraubenblätter werden mit kaltem Wasser übergossen und einige Stunden (z. B. über Nacht) bei Raumtemperatur stehen gelassen. Dann seiht man die Flüssigkeit ab, erwärmt und trinkt sie.

Allerdings sollte man den Tee – wie alle anderen Arzneitees auch – nur für begrenzte Zeit zu sich nehmen, also so lange, bis die Beschwerden nach wenigen Tagen nachlassen.

Als Tee für jeden Tag eignet sich der Bärentraubenblättertee nicht.

 

6.) Die Stechwinde (Wurzel)

Beheimatet ist die Stechwinde (Sarsaparille) in den zentralamerikanischen Staaten Guatemala, Honduras und San Salvador.

Schon der Name bzw. das Aussehen der Pflanze deutet auf eine ihre Wirkungen hin: Die Stechwinde sticht – und das nicht wenig.

Ihre Wurzel soll nun unter anderem gegen stechende Schmerzen helfen, und wurde mit dieser Eigenschaft bereits vor Jahrhunderten von den Indianern und Chinesen als Schmerzmittel eingesetzt.

Die Stechwinde enthält 1 – 3% Steroidsaponine, Phytosterine und Stärke. Sie hat entzündungshemmende und reinigende Eigenschaften. Auch wirkt sie antioxidativ.

Die Pflanze galt früher als ausgezeichnetes Mittel gegen die Syphilis. Heute ist sie hauptsächlich Bestandteil vieler Blutreinigungstees und unterstützt somit die Leber als Hauptentgiftungsorgan, die bei gesundheitlichen Problemen stechende Schmerzen verursachen kann.

Die Stechwinde kann auch bei der Ausleitung von Umweltgiften eingesetzt werden und hilft aus naturheilkundlicher Sicht bei der Borreliosebehandlung sowie bei asthmatischen Beschwerden und Allergien.

Die Wurzel der Stechwinde soll ausserdem die Bildung weisser Blutkörperchen stimulieren, vor allem die der T-Lymphozyten und der Makrophagen (Fresszellen), was natürlich die Abwehrkraft des Körpers verbessert.

Die blutreinigende Wirkung der Stechwinde ist folglich hilfreich, um Hautprobleme aller Art wie Ekzeme, Milchschorf, Schuppenflechte, Akne, Furunkel und Warzen zu lindern.

Selbst als Aphrodisiakum für den Mann wird die Stechwinde traditionell eingesetzt. Sie soll – wohldosiert – die Testosteron-Produktion anregen, dadurch die männliche Potenz steigern und Muskelmasse aufbauen helfen.

7.) Der Löwenzahn

Wahrscheinlich ist der Löwenzahn deshalb so weit verbreitet, damit für jeden genug dieser mächtigen Heilpflanze zur Verfügung steht 🙂

Der Löwenzahn ist ein leicht bitter schmeckendes Kraut mit Bitterstoffen, Carotinoiden, Flavonoiden, Gerbstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen, Schleimstoffen und (in der Wurzel) mit Inulin.

Der Löwenzahn kann Fasten-Symptome wie Kopfschmerzen sowie Nachwirkungen eines übermässigen Alkoholgenusses lindern. Er wird auch bei Bluthochdruck, Husten, Verstopfung und Problemen mit der Gallenblase eingesetzt.

Auch regt der Löwenzahn die Durchblutung an. Auf diese Weise unterstützt er den Abtransport von Stoffwechselschlacken, die sich im Bindegewebe eingelagert haben und zu Krankheiten wie Rheuma und Gicht beitragen können.

Betroffene profitieren vom Löwenzahn insbesondere durch einen spürbaren Schmerzrückgang.

Eine Löwenzahn-Kur kann durch die Anregung der Gallensaftsekretion auch der Bildung oder der Vergrösserung von bereits vorhandenen Gallensteinen entgegen wirken.

Auch Beschwerden im Magen-Darm-Bereich wie Völlegefühl, Blähungen und Verdauungsprobleme können mit dem Löwenzahn gelindert werden.

Ausserdem hat der Löwenzahn eine harntreibende Wirkung, so dass er auch bei Problemen mit den Harnwegen hilfreich sein kann.

Ganz allgemein wirkt der Löwenzahn stärkend auf geschwächte Menschen, da er auch appetitanregend und insgesamt antriebssteigernd wirkt.

Eine Löwenzahn-Kur bietet sich insbesondere im Frühjahr an. Dazu wird der Löwenzahn in Form der frischen Pflanze, als Tee, als Löwenzahnwurzelextrakt, als Löwenzahnfrischpflanzensaft oder als Löwenzahnblattpulver über 4 bis 6 Wochen hinweg verzehrt.

8.) Die Brennnessel

Wer kennt sie nicht, die Brennnessel, die sich überall am Wegesrand und auf den Wiesen ausbreitet und allgemein als Unkraut angesehen wird. Doch ihre zahlreichen Gesundheitswirkungen heben diese Pflanze immer mehr aus ihrem Schattendasein heraus.

Ursächlich wird die Brennnessel bei Problemen der Haut, Muskeln und Gelenke u. a. bei Menschen angewandt, die eine krankhafte Neigung zu Harnsäurebablagerungen haben. Die Brennnessel hilft nämlich bei der Ausscheidung derselben.

Kräuterbücher des 16. Jahrhunderts beschreiben die Pflanze hauptsächlich als Mittel gegen Wassersucht. Und schon die alten Griechen wie Hippokrates hoben besonders die harntreibenden Wirkungen dieser Pflanze hervor.

Auch bei Paracelsus und der Heiligen Hildegard von Bingen wird die Brennnessel als Heilmittel erwähnt.

Aufgrund ihrer intensiven Wirkung wird die Brennnessel auch in der Homöopathie bei Hautauschlägen, leichten Verbrennungen und Sonnenbrand angewandt. Als Urtinktur wird sie von Homöopathen bei Rheuma und Gicht eingesetzt.

Bei der Verwendung von Brennesselkraut ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von mindestens 2,5 Liter stillem Wasser zu achten.

9.) Die Birkenblätter

Medizinisch genutzt werden die Blätter der Birke. Sie wirken besonders auf die Nieren (fördern die Nierendurchblutung und Nierenleistung) und auf die Harnwege.

Birkenblätter können als Tee oder als Frischpflanzensaft getrunken oder in Form von Tabletten oder Dragees eingenommen werden. Äusserlich finden die Birkenblätter in verschiedenen kosmetischen Produkten Anwendung, z. B. gegen Schuppenbildung.

Die Anwendungsgebiete der Birkenblätter sind im Einzelnen die folgenden:

  • Durchspülung der Harnwege bei bakteriellen und entzündlichen Erkrankungen, die mit Harndrang und Schmerzen beim Wasserlassen einher gehen
  • Bei Nierengriess
  • Zur unterstützenden Behandlung rheumatischer Beschwerden
  • Zur Blutreinigung im Rahmen von “Frühjahrskuren”

10.) Die Artischockenblätter

Die Artischocke, die ursprünglich aus dem Orient stammt, ist eine bis zu zwei Meter hohe, distelartige Staude. Ihre Blütenknospen werden als Gemüse verzehrt.

Heilsam sind jedoch insbesondere die Artischockenblätter, besonders als Artischockenextrakt.

Sie sind reich an Bitterstoffen (Hauptwirkstoff ist das Cynarin), Flavonoiden, Vitaminen, Mineralstoffen etc.

Die Artischockenblätter wirken hervorragend auf die Gallen- und Lebergesundheit. Sie fördern den Gallefluss und schützen die Leber und helfen ihr bei der Regeneration.

Auch die Bauchspeicheldrüse wird von den Bitterstoffen der Artischockenblätter angeregt, Verdauungssäfte auszuschütten.

Artischockenblätter wirken insgesamt blutfett- und cholesterinsenkend, entzündungshemmend, krampflösend und antioxidativ.

Man kann die Artischocke sowohl als Frischpflanzensaft als auch in Kapselform verwenden.

Sie sehen also, wie einfach es mit Hilfe von Heilpflanzen sein kann, die eigene Gesundheit zu verbessern.

Und wenn Sie eine Frühjahrskur planen sollten, dann kennen Sie jetzt eine ganze Wagenladung von Heilpflanzen, die Sie zur Entgiftung, Entschlackung, Leberregeneration, Blutreinigung etc. integrieren können.

Literatur:

Die einzige Antwort auf Krebs

Natriumbicarbonat: Krebstherapie für jedermann – Der Bestseller jetzt im Taschenbuch –

Selber machen statt kaufen – Haut und Haar: 137 Rezepte für natürliche Pflegeprodukte, die Geld sparen und die Umwelt schonen

Quellen: PublicDomain/zentrum-der-gesundheit.de am 05.04.2018

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Quelle: https://www.pravda-tv.com/2018/04/gesundheit-die-10-maechtigsten-heilpflanzen/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Löwenzahn, ein Unkraut gegen Krebs


Mit Füßen getreten, von Gärtnern gehasst und doch ist es ein alt ehrwürdiges Heilkraut Taraxacum officinale, der Löwenzahn, der sogar Krebszellen zum „Selbstmord“ zwingt.

 

Eine Heilpflanze mit Tradition und Zukunft

 

Als altehrwürdige Heilpflanze findet sich der Löwenzahn unter seinem lateinischen Namen Taraxacum bereits in den Lehrbüchern der arabischen Welt, so in den Aufzeichnungen des Arztes Avicenna (der einigen aus dem Werke der Medicus bekannt sein wird). Der Name könnte daher auch von tarak saha abgeleitet sein, was auf die diuretische Wirkung hinweist und soviel heisst wie “pissen lassen”. Im deutschsprachigen Raum findet sich das Kraut ab dem späten Mittelalter in Kräuterbüchern wieder.

Traditionell sind antientzündliche Wirkungen, entwässernde Wirkungen, galletreibende, leicht abführende und leberschützende Wirkung des Löwenzahns bekannt. So fanden sich auch Anwendungen bei Verdauungsproblemen (auch Colitis), Leberleiden, Drüsenschwellungen, Warzen, zur Entgiftung bei rheumatischen Erkrankungen, Gicht oder Hautkrankheiten.

 

Doch mehrere Studien belegen auch Wirkung gegen verschiedene Krebsarten und zwar sogar dann, wenn die Tumoren gegen andere Medikamente therapieresistent sind. Erste Studien hierzu wurden bereits 1981 veröffentlicht:  Sieyaku K. Taraxacum extracts as anti-tumor agents. 1981; 94:374 und Baba K, Abe S, Mizuno D.Antitumor activity of hot water extract of dandelion, Taraxacum officinale-correlation between antitumor activity and timing of administration. Yakugaku Zasshi 1981; 101:538-43.

 

Inhaltstoffe

 

Die Pflanze enthält je nach Pflanzenteil (Blatt, Stengel, Blüte oder Wurzel) unterschiedliche Anteile:

  • Alkaloide
  • Tannine
  • Saponine
  • Flavonoide
  • Terpenoide
  • Glykoside
  • Phenole
  • Sesquiterpen-Bitterstoffe
  • Aminosäuren
  • Cholin
  • Kalium
  • Zink
  • Kupfer
  • Inulin (besonders in der Wurzel)
  • Carotinoide
  • Vitamin C
  • Vitamin B
  • Vitamin E

 

als Auszugsmittel werden zumeist Wasser oder Alkohol verwendet, aber auch der Verzehr der Pflanzenteile oder Frischpflanzensaft ist möglich.

 

Studien zur Anwendung von Löwenzahn bei Krebs

 

Darmkrebs

 

Studien zur Wirksamkeit gegen Darmkrebs zeigten in vitro und im Tierversuch (in vivo) verschiedener Hinsicht.

In den Studien wurde mit wässrigem Wurzelextrakt gearbeitet. Ein Vergleich zum ethanolischen Extrakt zeigte in diesem keinen wesentlichen Vorteil. Im Ergebnis stellte sich heraus, dass die Anwendung das Wachstum selbst aggressiver Tumorzellen hemmt und deren Zellkraftwerke (Mitochondrien) angreift. Dieser Effekt betrifft selektiv nur die Krebszellen, nicht gesunde Zellen, anders als bei dem vergleichsweise untersuchten Mittel FLOFOX, das sowohl gesunde, als auch Krebszellen attackiert. Ebenfalls wurde eine Hemmung der Zellen in andere Gewebe zu streuen beobachtet. Im Mäuseversuch wurden hierbei 40 mg/ kg/ Tag eingesetzt. Das entspricht bei 80 kg einer Tagesdosis von 3,2 g was sich im Rahmen der traditionellen Anwendungsempfehlungen von 3 – 4 g befindet. Erste Effekte traten hierbei bereits nach 48 h auf.

 

Pankreaskrebs

 

Zu vergleichbaren Ergebnissen wie bei Darmkrebs kam auch eine Studie in Bezug auf Bauchspeicheldrüsenkrebs. Pankreaszellen waren gegenüber wässrigem Löwenzahnextrakt empfindlich. Dieser Extrakt führte zum programmierten Zelltod in den Krebszellen. Löwenzahnwurzel Extrakt verursachte den Kollaps des Mitochondrienmembran Potentials, was zur Selbstvernichtung des Gewebes führte. Normale menschliche Zellen reagierten jedoch bei ähnlicher Dosis nicht, es besteht also keine erhebliche Wirkung auf gesunde Zellen.

 

Brust- und Prostatakrebs

 

Eine weitere Studie befasste sich mit der Wirkung von wässrigem Auszug aus verschiedenen Teilen der Pflanze auf Brust- und Prostatakrebszellen. Untersucht wurde hierbei der Effekt von Auszügen aus Blüte, Blatt und Wurzel. Hier zeigte sich, dass das Extrakt aus den Blättern das Wachstum der Brustkrebszellen hemmte.

Gegen die Ausbreitung in Nachbargewebe wirkte interessanter Weise bei Brustkrebs das Wurzelextrakt, während das Extrakt der Blätter die Invasion von Prostatakrebszellen blockierte. Es kann also durchaus sinnvoll sein, sich nicht nur auf die Wurzel oder Blatt Teile der Pflanze zu beschränken um ein volles Wirkspektrum zu erhalten.

 

Leukämie

 

Wässriges Löwenzahnwurzelextrakt induziert wirksam den Zelltod in menschlichen Leukämie-Zelllinien in einer Dosis- und zeitabhängigen Weise. Interessanterweise wurden nicht-krebsartige mononukleäre Zellen des peripheren Bluts , die dem Extrakt unter den gleichen Behandlungsbedingungen wie Leukämiezellen ausgesetzt waren, auch hier nicht signifikant beeinträchtigt. Die Ergebnisse legen nahe, dass wässriges Extrakt Komponenten enthält, die den Zelltod selektiv in kultivierten Leukämiezellen induzieren man hofft daher auf eine nicht toxische Alternative zur konventionellen Leukämietherapie.

 

Chemotherapieresistente Melanoma

 

Eine Studie zeigt, dass Löwenzahnwurzelextrakt spezifisch und effektiv programmierten Zelltod in menschlichen Melanomzellen induziert, ohne in nicht-kanzerösen Zellen eine Toxizität zu induzieren. Interessanterweise reagierte eine relativ resistente menschliche Melanomzelllinie Löwenzahn, wenn sie mit dem metabolismusstörenden Antitype-II-Diabetikum Metformin kombiniert wurde.

 

Bekannte Nebenwirkungen und traditionelle Gegenanzeigen

 

Es kann zu allergischen Reaktionen kommen, Taraxinsäure erscheint die allergenste Komponente der Pflanze sein. Auch Kontaktallergien gegen den Milchsaft der frischen Pflanze sind hier möglich.

Saures Aufstoßen wurde bei sehr empfindlichen Personen beobachtet Dosen von bis zu 6 Gramm pro kg Körpergewicht, führten im Tierversuch zu keinerlei akuter messbarer Toxizität, ebenso ist nichts über langzeit toxische oder gar krebserregende Wirkungen bekannt. Im Gegenteil, Löwenzahn ist eines von mehreren Gemüse, dass antimutagene Wirkungen zeigt

Die Traditionelle Medizin rät von einer Anwendung bei Entzündungen der Gallenwege, Gallensteinen, Gallengangswegen oder Darmverschluss von einer Anwendung ab.

Einige Kräuterkundige empfehlen, die Kombination von Löwenzahn und entwässernden Medikamenten (Diuretika) zu vermeiden.

Über Anwendung in der Schwangerschaft liegen kein hinreichenden Erfahrungswerte vor. Keine nachteiligen Auswirkungen wurden berichtet, wenn in Dosen eingenommen, die normalerweise als Nahrung konsumiert werden.

 

In der Literatur überlieferte Dosisangaben

 

Es herrscht insgesamt Uneinigkeit, welche Dosis und Darreichungsform die effektivste und sinnvollste ist. Studien wurden meist mit wässrigen oder alkoholischen Auszügen durchgeführt, auch Extraktionen mit CO2 wurden bereits untersucht, sind aber nicht erhältlich oder selbst herstellbar. Wie die Studie zu Pankreas- und Brustkrebs zeigt, kann durchaus die Verwendung von Zubereitungen aus der ganzen Pflanze sinnvoll sein. Hier einige Beispiele, die jedoch keinesfalls als medizinische Einnahme Anweisung zu verstehen sind:

 

  • Frische Blätter:   4-10 g täglich
  • Getrocknete Blätter: 4-10 g täglich
  • Frischer Blattsaft: 1 tl (4-8 ml) zweimal täglich
  • Flüssigkeitsextrakt: 1-2 Teelöffel täglich
  • Frische Wurzeln: 2-8 Gramm täglich
  • Getrockneter pulverisierter Extrakt: 250-1000 mg drei- bis viermal täglich
  • Tee: 2 Tassen kochendes Wasser über eine 6 frische Blätter gießen und 10 Minuten ziehen lassen
  • Wurzelabkochung: 1 Tasse Wasser mit 2-3 Teelöffel getrockneter, geschnittener Wurzel für 15 Minuten abkochen.
  • Wickel: Das frische Pflanzenmaterial Menge je nach größe der Stelle zermörsern, die Paste gleichmäßig über die zu behandelnde Stelle verteilen das Ganze mit einer Mull- oder Gazebinde abdecken und fixieren, den Wickel mehrere Stunden, beispielsweise über Nacht wirken lassen, Stelle nicht waschen, sondern an der Luft trockenen lassen

Quellen:

Handbuch der Klosterheilkunde, Dr. Johannes Gottfried Mayer, Dr. med. Bernhard Uehleke, Pater Kilian, Verlag Zabert Sandmann GmbH München  www.zsverlag.de

ISBN 3-89883-016-0

https://pdfs.semanticscholar.org/fb65/97543d933256cbe8db76f99cef94e426860c.pdf

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5341965/

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22647733

https://www.spandidos-publications.com/ijo/32/5/1085

http://www.-www.longwoodherbal.org/dandelion/dandelion.pdf

http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0378874110006434

https://www.hindawi.com/journals/ecam/2011/129045/abs/

Quelle: http://www.lebensweisekompakt.de/loewenzahn-ein-unkraut-gegen-krebs/

Gruß an die Heilkraft von Mutter Natur

TA KI

So befreist du deinen Darm von Giften und kurbelst die Verdauung an.


Der menschliche Darm ist ca. 8 Meter lang und der wichtigste Teil des Verdauungstraktes. Er sorgt dafür, dass die zugeführten Nährstoffe vom Körper aufgenommen werden. Eine gesunde Darmflora schützt vor vielen Beschwerden und sogar Krankheiten. Wenn du dich schlecht ernährst, kann dies zu Müdigkeit, Darmträgheit, Verdauungsschwierigkeiten, Mundgeruch oder einem Blähbauch führen. Im Folgenden werden die 6 besten Tipps zur Darmsanierung aufgeführt.

1. Heilerde

Es handelt sich hierbei um ein vollkommen natürliches und sehr wirksames Behandlungsmittel bei Darmbeschwerden. Heilerde unterstützt in hohem Maße die Entschlackung und Darmsanierung. Schädliche Bakterien, Cholesterin sowie andere Schadstoffe können mit Heilerde ausgeschwemmt werden.

Darüber hinaus werden verschiedenste Beschwerden wie Magenschmerzen, Sodbrennen, Blähbauch oder ein Reizdarm effektiv beseitigt. Das liegt daran, dass das Heilerdepulver viele Mineralien wie Magnesium, Eisen, Kupfer, Selen oder Kalzium enthält. Damit wird die Magensäure neutralisiert.

Du kannst Heilerde mit oder ohne Wasser zu dir nehmen. Wenn du den Geschmack nicht magst, kannst du auch Kapseln oder Granulat verwenden. Wichtig ist, dass du nach 3-wöchiger Anwendung eine Pause machst.

2. Das Richtige trinken

Es klingt so simpel, und doch fällt es vielen schwer. Dabei können 2 bis 3 Liter reines Wasser pro Tag enorm zu einer besseren und schnelleren Ausscheidung der Gifte aus dem Körper beitragen.

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Zur Unterstützung des Darms können außerdem Kräutertees, grüne Smoothies oder frische Obstsäfte getrunken werden.

3. Flohsamenschalen

Die Samenschalen der Pflanze Plantago ovata, die aus Indien und Nordafrika stammt, eignen sich hervorragend zur Entgiftung des Darms. Das Wasser im Darm wird gebunden und quillt durch die in den Flohsamenschalen enthaltenen Schleimstoffe auf. Durch das vergrößerte Volumen des Darms funktioniert die Verdauung besser, und Gifte werden leichter ausgeschieden.

Wichtig ist, dass du während der Anwendung sehr viel Wasser trinkst, also mindestens 200 ml pro Portion Flohsamenschalen. Ansonsten können sich die Beschwerden durch die Austrocknung des Kots noch verschlimmern.

4. Gesunde Ernährung

Häufig ist eine schlechte, ballaststoffarme Ernährung mit zu vielen ungesunden Lebensmitteln wie Fast Food oder Süßigkeiten schuld an der Überlastung des Darms und demzufolge einer schlechten Darmflora. Für eine bessere Verdauung solltest du auf einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt achten, indem du Fertigprodukte stark reduzierst und mehr frische, ballaststoffreiche Lebensmittel isst. Dadurch vermeidest du saure Stoffwechselrückstände im Körper. Salate, Obst und Gemüse sollten bei dir ganz oben auf dem Speiseplan stehen.

Besonders basenhaltig sind beispielsweise Brokkoli, Kiwis, Zwetschgen, Paprika, Fenchel, Äpfel, Karotten, Spinat oder rote Bete. Zur Regulierung des Säureanteils im Darm sind auch Kräuter (z.B. Rosmarin), essbare Pilze (z.B. Champignons), Nüsse (z.B. Walnüsse) und Hülsenfrüchte (z.B. Linsen) geeignet.

5. Bitterpflanzen

Mithilfe von Bitterpflanzen scheidet die Darmschleimhaut vermehrt schädliche Gifte, Schlacken, Viren und Bakterien aus. Daher sind Gemüse und Kräuter mit Bitterstoffen ideal, um eine gesunde Darmflora aufzubauen. Zu den bitterstoffreichen Pflanzen gehören Engelwurz, Artischocke, Brennnessel oder Löwenzahn. Sie sollten in Form von Teemischungen, als Konzentrat oder Präparate ungefähr 3 Wochen lang mehrmals am Tag als Kur eingenommen werden.

6. Bauchmassage

Nicht nur im Rahmen eines Einlaufs kommt eine Bauchmassage in Frage. Auch „pur“ hilft die Massage hervorragend dabei, den Darm wieder in Schwung zu bringen und ihn zu reinigen bzw. zu entgiften. Außerdem wird die Verdauung angeregt und funktioniert besser. Du solltest die Massage 2-mal pro Tag, am besten morgens und abends durchführen. Die Atmung sollte während der Massage bewusst langsam sein. Der Druck kann, je nachdem, wie angenehm er sich für dich anfühlt, variiert werden.

Lege dich mit dem Rücken auf dein Bett und winkle zuerst die Knie leicht an. Lege nun deine Hände auf deinen Oberbauch und streichle ihn mit der rechten Hand hin zum Bauchnabel. Das Gleiche machst du dann mit der linken Hand. Lege nun deine Hände auf die Mitte deines Bauches und berühre mit beiden Daumen deinen Bauchnabel. Die Fingerspitzen sollten in Richtung des Schambeins zeigen. Kreise nun mit deiner rechten Hand und anschließend mit der linken im Uhrzeigersinn über deinen Bauch. Abschließend du die kreisenden Bewegungen mit beiden Händen gleichzeitig machen.

Empfehlenswert ist es trotz aller Tipps, dass du dich bei Beschwerden von deinem Arzt durchchecken lässt. Manchmal stecken auch Krankheiten dahinter, die sich mit einer natürlichen Darmsanierung nicht beheben lassen.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/darmsanierung/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Heilkräftiger Löwenzahn Teil 3: Verbessert die Gehirnleistung aufgrund seines hohen Luteolin-Gehalts


Löwenzahn (Taraxacum officinale) ist nicht nur für die Reinigung des Körpers gut, es kann auch bei der Krebsvorbeugung nützlich sein. In einer dreiteiligen Serie haben wir die wichtigsten Vorteile und Anwendungsbeispiele für Sie zusammengefasst.

Löwenzahn (Taraxacum officinale) ist leider nur dafür bekannt, ein lästiges Unkraut zu sein, welches die Menschen häufig aus ihren Hinterhöfen und Gärten entfernen wollen und nicht selten mit Herbiziden besprühen. Damit vernichten sie nicht nur eine wunderbare Heilpflanze, sondern vergiften auch gleich kostbaren Boden und Insekten, wie z. B. Bienen, die sich gerade an den Blüten laben.

Allerdings nutzten die Menschen jahrhundertelang Löwenzahn als Heil- und Lebensmittel und tranken die getrockneten Blätter als Tee. Die Kraft des Löwenzahns und seine medizinischen Eigenschaften waren einfach bekannt. Heute unterschätzen die meisten von uns die segensreichen Wirkungen dieser Pflanze.

Vorteile für die Gesundheit und Verwendung von Löwenzahn:

1. Verbesserung der Gehirnleistung

Löwenzahn hat einen positiven Einfluss auf Ihr Gehirn! Löwenzahn enthält aufgrund seines hohen Luteolin Gehalts ein natürliches Nootropika (Gehirn-Dopingmittel), das direkt im Gehirn wirkt. Es ist ein natürliches Hirndoping, das die Leistung des Gehirns stimuliert und fördert. Diverse Studien konnten belegen, dass Löwenzahn-Extrakt eine der stärksten Quellen von Luteolin in der Welt ist, fast 10-mal stärker als Artischocken.

Luteolin ist ein Flavonoid, das freie Radikale bekämpft und als entzündungshemmendes Mittel wirken kann. Dies ist entscheidend, wenn es um Gehirnfunktion, Gedächtnis und Kognition geht. Es kann Entzündungen im Gehirn verringern, die für die Entstehung von Gedächtnisverlust und kognitiver Dysfunktion verantwortlich sind.

Dr. Johnson von der University of Illinois empfiehlt: „Luteolin kann verwendet werden, um altersbedingte Entzündungen abzuschwächen und damit die kognitive Funktion zu verbessern und einige der kognitiven Defizite zu vermeiden, die beim Altern auftreten.“

2. Wertvolle Löwenzahnblüten

Insbesondere die Blüten des Löwenzahns sind gehaltvoll und sollten genutzt werden:
• Sie enthalten höhere Polyphenole,
• mehr antioxidative Eigenschaften,
• bieten starke entzündungshemmende Verbindungen,
• können als ein chemopräventives (krebsvorbeugendes) Mittel wirken.

3. Weitere Anwendungmöglichkeiten von Löwenzahn:

• Es verbessert den Flüssigkeitshaushalt des Körpers, da Löwenzahn reinigende Kräfte besitzt,
• kann Menopausensymptome lindern,
• reduziert den Harnsäurespiegel,
• verbessert die Funktionsweise der Bauchspeicheldrüse,
• hilft bei Verstopfung (Löwenzahn ist ein mildes Abführmittel, da es einen hohen Fasergehalt aufweist),
• hilft bei Muskelrheumatismus (nach Rezept für Ernährungsheilung, Phyllis A. Balch, CNC),
• kann bei einigen Hormon-Ungleichgewichten helfen (vor allem Östrogen-Überschuss, nach Dr. Sarah Brewer),
• bekämpft Hypoglykämie,
• hilft bei kongestive Herzinsuffizienz.
• Löwenzahn wird auch als bitteres Tonikum bei der atonischen Dyspepsie (Verdauungsschwäche) verwendet.
• Ein Wasserextrakt der Wurzeln und Blätter zeigte in einem Tiermodell antidepressive Effekte.
• Auszug der Wurzel zeigt Schutzfunktion gegen alkoholbedingte Vergiftung in der Leber.
• Kann bei der Lungenentzündung helfen (Taraxasterol hemmt Zigarettenrauch-induzierte Lungenentzündung).

Löwenzahn ist in der Regel ein sicheres Lebensmittel und gut bei vielen medizinischen Bedingungen einzusetzen. Jedoch, wie bei jedem Kraut, können einige Menschen eine allergische Reaktion darauf haben. Wenn Sie schwanger sind, oder irgendwelche verschreibungspflichtigen Medikamente einnehmen – vor allem mit Wirkung auf die Leber – sollten Sie mit einem Arzt vor der Einnahme sprechen. Löwenzahn ist ein starkes Diuretikum, also sollte es nicht mit anderen Diuretika eingenommen werden!

Auch nicht für Menschen mit aktiven Gallensteinen, entzündeten Gallenwege oder einer obstruktiven Gelbsucht. Wenn Sie Löwenzahn zu Ihrer Diät in irgendeiner Weise hinzufügen, beginnen Sie erst in kleinen Mengen auszuprobieren, wie gut es Ihnen tut.

Das nächste Mal, wenn Sie durch einen Garten oder über Felder gehen, sollten Sie überlegen, statt das „Unkraut“ loswerden zu wollen, es lieber zu essen. Denken Sie daran, Sie können alle Teile trocknen und es über das ganze Jahr verwenden.

Eines der besten Erfahrungen mit Löwenzahn ist, dass es leicht zu finden und zuzubereiten ist. Vor der Ernte, stellen Sie sicher, dass die Pflanze nicht mit Chemikalien behandelt wurde. Löwenzahnblätter, Blüten und Wurzeln sind alle essbar. Wenn Sie die Wurzeln ernten wollen, graben Sie tief und ziehen Sie die ganze Pflanze hoch. Wurzeln können auch in einem Ofen geröstet werden, um ein beliebtes Kaffee-Ersatzgetränk zuzubereiten.

Vergessen Sie nicht, dass der Löwenzahn einen etwas bitteren Geschmack aufweist, aber Sie können ihn durch Ernten im Frühjahr und Herbst minimieren. Vorzugsweise Jungpflanzen ernten. Bei der Vorbereitung des Tees, wenn möglich, verwenden Sie Wurzeln, Blätter, aber auch die Blüte und legen Sie alles für 10-30 Minuten in kochendes Wasser. Wenn Sie den Sud versüßen wollen, verwenden Sie rohen Bio-Honig.

Löwenzahn ist in jeder Form auch in Biomärkten zu kaufen. Es besteht immer die Gefahr, dass jedes Kraut mit Chemikalien behandelt wird (meist Herbizide und Pestizide in diesem Fall) und mit Schwermetallen verunreinigt ist. Sie können Tees, ganze gefriergetrocknete Pflanzen, flüssige Formen, Kräuterextrakte und sogar Löwenzahnhonig kaufen! Alles ist dann in Salaten oder in Tees trocken oder frisch verwendbar. Wurzeln können auch gekocht und als Tee verwendet werden.

Quelle: http://www.epochtimes.de/gesundheit/heilkraeftiger-loewenzahn-teil-3-verbessert-die-gehirnleistung-aufgrund-seines-hohen-luteolin-gehalts-a2137658.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

Heilkräftiger Löwenzahn Teil 1: Leber-, Nieren- und Blutreinigung, bei Infektionen und sogar Krebs


Löwenzahn (Taraxacum officinale) ist oft nur dafür bekannt, ein lästiges Unkraut zu sein, dabei ist die Heilpflanze nicht nur für die Reinigung des Körpers gut, sie kann auch bei der Krebsvorbeugung nützlich sein. In einer dreiteiligen Serie haben wir die wichtigsten Vorteile und Anwendungsbeispiele für Sie zusammen gefasst.

Löwenzahn (Taraxacum officinale) ist leider nur dafür bekannt, ein lästiges Unkraut zu sein, welches die Menschen häufig aus ihren Hinterhöfen und Gärten entfernen wollen und nicht selten mit Herbiziden besprühen. Damit vernichten sie nicht nur eine wunderbare Heilpflanze, sondern vergiften auch gleich kostbaren Boden und Insekten, wie z.B. Bienen, die sich gerade an den Blüten laben. Allerdings nutzten die Menschen jahrhundertelang Löwenzahn als Heil- und Lebensmittel und tranken die getrockneten Blätter als Tee. Die Kraft des Löwenzahns und seine medizinischen Eigenschaften waren einfach bekannt. Heute unterschätzen die meisten von uns die Vorteile dieser Pflanze.

Wenn wir über Löwenzahntee sprechen, so sprechen wir über zwei verschiedene Tees: der eine wird aus den Extrakten der Blätter gewonnen, der andere aus den Wurzeln. Der beste Weg, um alle Vorteile nutzen zu können, ist die getrockneten Wurzeln und Blätter in eine Tasse kochendes Wasser zu legen und mindestens zehn Minuten ziehen lassen. Je mehr Kraut Sie verwenden und je länger Sie den Sud ziehen lassen, umso stärker und intensiver ist das Gebräu.

In der chinesischen Medizin wird Löwenzahn verwendet, um die Lebergesundheit zu unterstützen, die Harnfunktion zu fördern und um die Reinigung aller Organe anzukurbeln. Auch für die Knochen und Gelenke ist Löwenzahn ein wichtiges Heilmittel.

Europäische Heilpraktiker verwenden oft die Wurzel dieser Pflanze, um die Leber und die Gallenblase zu reinigen und die Blätter, um die Nierenfunktion zu unterstützen. Auch als Verdauungshilfe kann der Löwenzahn nützlich sein.

Einige Menschen nutzen dieses Super-Beikraut, um Infektionen, Hautprobleme wie Ekzeme, Neurodermitis, aber auch um Gelenkschmerzen und sogar Krebs zu kurieren. Der Löwenzahn kann ebenso Altersflecken behandeln und das Risiko für Brustkrebs mindern. Löwenzahn ist auch vorteilhaft für die Gesundheit des Gehirns und wirkt als ein neuroprotektiver Wirkstoff, aufgrund seines hohen Luteolingehalts.

Es gibt einige große Löwenzahn-Rezept-Bücher und gebrauchsfertige Löwenzahnprodukte, die Sie täglich für Ihre allgemeine Gesundheit verwenden können. Sie können auch Löwenzahn als Salat essen, da es sehr reich an Nährstoffen, Vitaminen (vor allem Beta-Carotin und Vitamin K), Mineralien und Antioxidantien ist. Vergessen Sie insbesondere nicht die Blüte, sie enthält viele Phytonährstoffen.

Vorteile für die Gesundheit und Verwendung von Löwenzahn:

1. Leberentgiftung

Die Funktion unserer Leber ist es Galle zu produzieren, die wiederum hilft, unser Blut zu filtern und zu entgiften. Löwenzahn verbessert die Leberfunktion durch die Beseitigung von Giftstoffen und hilft bei der  Wiederherstellung der Hydratation und des Elektrolytgleichgewichts. Löwenzahn enthält bittere Verbindungen, die sogenannten Taraxacine, die der Gallenblase helfen, die Gallenflüssigkeit zu produzieren. Löwenzahn unterstützt und erhöht die Produktion der Gallenflüssigkeit und hilft dabei, die Leber zu entgiften. Auch in Bartrams Enzyklopädie der Kräutermedizin, heißt es, dass für alle Lebererkrankungen Löwenzahn am effektivsten ist.

Eine Studie an Mäusen zeigte, dass Löwenzahnblatt gesunde Lipidprofile (Cholesterinwerte) fördert, welches die Insulinresistenz verringert und eine Fettansammlung in der Leber unterdrückt. Darüber hinaus zeigt diese Pflanze eine schützende Wirkung für die Leber aufgrund ihrer antioxidativen Eigenschaften. Eine Hepatotoxizität ist die Eigenschaft chemischer Stoffe, sich als giftige Substanzen in der Leber anzusammeln. Diese Substanzen werden als Lebertoxine oder Lebergifte bezeichnet. Das Ausmaß einer Leberschädigung kann dabei von der Schwellung einzelner Leberzellen bis hin zur Lebernekrose reichen. Löwenzahn hilft, diese Gifte schneller aus dem Organ zu filtern. Auch kann Löwenzahn bei Gelbsucht und Hepatitis helfen, selbst bei einer Leberzirrhose kann die Heilpflanze lindernd wirken. Allerdings sollte Löwenzahn nicht eingenommen werden, wenn Sie eine obstruktive Gelbsucht haben.

2. Nierenreinigung

Löwenzahn ist ein Diuretikum. Es erhöht das Wasserlassen, was wiederum zur Entfernung von Toxinen und Abfällen aus den Nieren beitragen kann. Es hilft auch,  Abfälle, Salz und überschüssiges Wasser aus den Nieren zu filtern. Löwenzahn ist eine gute Quelle für Kalium und hift dabei, überschüssiges Natrium durch die Nieren zu spülen.

Löwenzahn als Diuretikum erhöht die Ausscheidung von Wasser aus unserem Körper, so ist es zwingend notwendig, genug Wasser zu trinken, um den Wasserverlust zu kompensieren. Darüber hinaus können verschiedene Kräuter eine therapeutische Rolle bei der Prävention und Behandlung von Nieren- und Blasensteinbildung spielen.

3. Löwenzahn reinigt das Blut und entfernt Toxine

Löwenzahn hilft, das Blut zu reinigen, Giftstoffe zu beseitigen und die Durchblutung in den Organen zu verbessern. Löwenzahn kann auch gegen Blutarmut helfen, da es den Eisengehalt im Blut erhöht. Löwenzahn ist reich an Vitamin K (eine Tasse Löwenzahnblätter enthält über 500% der empfohlenen Tagesdosis). In mehreren Studien konnte bewiesen werden, dass das Vitamin K des Löwenzahns die Sterblichkeitsraten bei Herz-Kreislauferkrankungen deutlich reduzieren konnte. Einer der Hauptvorteile von Vitamin K ist seine Rolle bei der gesunden Blutgerinnung.

4. Löwenzahn als Krebsprophylaxe

Die Blätter und Blüten sind besonders reich an Antioxidantien und Phytonährstoffen, die Krebs bekämpfen können. Wegen der freien Radikalen, die im Löwenzahn enthalten sind, gilt es als erwiesen, dass Löwenzahn bei der Behandlung von verschiedenen Krebszellen wirksam ist. Löwenzahn kann das Wachstum der Krebszellen verlangsamen und verhindern, dass sich Metastasen bilden. Darüber gilt Löwenzahn als Prävention gegen Brust-und Prostatakrebs. Wie bereits erwähnt, enthält diese Pflanze sehr viel Vitamin K, welches deutlich das Risiko für Krebs reduzieren kann. Vitamin K hat sich als eine natürliche Krebsbehandlung erwiesen.

Die Wurzel des Löwenzahns wurde in letzter Zeit öfters untersucht und die Ergebnisse erscheinen wirklich ermutigend. Eine kanadische Studie aus dem Jahr 2011 besagt, dass Löwenzahn- Wurzel-Extrakt den Melanom-Zelltod induziert ohne Beeinträchtigung der gesunden Zellen. Das Ergebnis dieser Studie ist: „Die Löwenzahnwurzel zeigt eine potenzielle nicht-toxische Option für eine erfolgreiche Leukämie Behandlung.“

Darüber hinaus enthält diese Pflanze zusammengesetztes Luteolin, welches ein starkes Flavonoid enthält und deswegen ein hohes Potenzial für eine Krebsvorsorge und Therapie aufweist. Das Luteolin zerstört lebenswichtige Bestandteile von Krebszellen, wenn es sich an gesunde Zellen anhängt. Die Krebszelle stirbt ab und ist nicht in der Lage, sich zu reproduzieren.

5. Heilsame Kräfte für die Haut und gut gegen Infektionen

Löwenzahn wirkt auch bei mehreren Hauterkrankungen, denn  zu viele Toxine in unserer Leber kann für viele Haut- und Gesichtsprobleme verantwortlich sein. So sollte man Löwenzahntee trinken, um die Haut zu reinigen. Der Saft des Löwenzahnstammes hilft Hautinfektionen zu bekämpfen, da er stark alkalisch ist. Der Saft des Blattes hilft auch bei Ekzemen und Psoriasis, aber auch bei Warzen.

6. Löwenzahn als Verdauungshilfe

Löwenzahn verbessert die Verdauung, kann Sodbrennen entlasten und balanciert die nützlichen Bakterien in Ihrem Darm aus. In der traditionellen Medizin wurde es für ältere Patienten verwendet, um den Appetit zu verbessern. Löwenzahn hilft bei Verdauungskrankheiten, Blähungen und Verstopfung, da es ein mildes Abführmittel ist. Eine normale Gallenproduktion unterstützt eine gesunde Verdauung. Aufgrund seiner Fähigkeit, die Gallenproduktion zu erhöhen, werden Cholesterin und Fette abgebaut und aus dem Körper effizienter ausgeschieden. Dies verbessert den gesamten Verdauungsprozess. Eine Studie aus Korea zeigt auch die möglichen Erfolge bei Gewichtsreduktion, da es hilft, die Fette besser zu verarbeiten und die Verdauung anzuregen.

7. Ein generell besseres Immunsystem

Die Superpflanze Löwenzahn stärkt auch das Immunsystem. Dieses „Unkraut“ enthält viele Antioxidantien und Phytonährstoffen, welche Entzündungen reduzieren und das Immunsystem gesund halten können. Mehrere Studien haben gezeigt, wie der Löwenzahn starke entzündungshemmende und antioxidative Wirkungen aufweist.

Vitamin A als Beta-Carotin im Löwenzahn, bietet auch eine Immun-Unterstützung (nur eine Tasse Löwenzahnblätter deckt 100% des Tagesbedarfes ab). Es hält auch einen hohen Anteil an Vitamin C, was die Abwehrkräfte mobilisiert. Zudem stärkt es das Bindegewebe, entgiftet, schützt vor Stress und senkt den Cholesterinspiegel nachweislich.

Löwenzahn ist reich an Antioxidantien, daher sollte man täglich eine Tasse Löwenzahntee trinken, denn es hilft dem Körper Zellschäden durch freie Radikale zu reduzieren. Darüber hinaus weisen Studien darauf hin, dass Löwenzahn Infektionen bekämpft. Eine Tasse Löwenzahntee ist ein sehr wirksames Anti-Influenza-Heilmittel.

Quelle: http://www.epochtimes.de/gesundheit/heilkraeftiger-loewenzahn-teil-1-leber-nieren-und-blutreinigung-bei-infektionen-und-sogar-krebs-a2135880.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

Chlorophyll


Blatt voll mit Chlorophyll
Blatt voll mit Chlorophyll

Kaum etwas wird so stark unterschätzt, wie die positiven Eigenschaften vom Pflanzenfarbstoff Chlorophyll. Sowohl in der Forschung, als auch in den Medien. Es wird meistens von Vitaminen und Mineralstoffen berichtet. Das es gespeichertes Sonnenlicht bereit hält, ist den Wenigsten bekannt.

„Chlorophyll wird im kommenden erleuchteten Zeitalter das Hauptprotein sein. Im frisch zubereiteten Getränk enthält es synthetisierten Sonnenschein und den für die Wiederbelebung des Körpers erforderlichen elektrischen Strom, und es wird Teile des Gehirn erschließen, von denen der Mensch heute noch nichts weiß.“ ANN WIGMORE

Vielleicht findet es ja auch keine so große Bedeutung, da es sich nicht so gut wie Vitamine und Mineralien verkaufen und vermarkten lässt. Der nachwachsende Rohstoff Chlorophyll ist im Prinzip überall vorhanden, man braucht nur nach draußen zu schauen. Außer vielleicht im tiefsten Winter lassen sich grüne essbare Blätter überall finden.

Der Blattfarbstoff als blutbildendes Element der Natur

Chemisch gesehen ist Chlorophyll mit dem roten Blutfarbstoff Hämin verwandt. Man könnte sie sogar fast als Zwillinge bezeichnen. Ein besonderer Unterschied zwischen Chlorophyll und Hämin ist der, dass Chlorophyll Magnesium als Zentralatom enthält, wohingegen der Blutfarbstoff, Eisen als Atomkern hat. Aufgrund der nahen Verwandtschaft zwischen Chlorophyll und Hämin vermuteten schon viele Naturwissenschaftler, dass Chlorophyll das blutbildende Element der Natur für alle Pflanzenesser und Menschen ist. Experimente konnten sogar beweisen, dass Tiere es in Hämoglobin umsetzen. [1]

Was ist Chlorophyll?

Der Blattfarbstoff Chlorophyll (Chloros = grün, Phyllo = Blatt), ist eine Magnesiumverbindung mit vielen Spurenelementen, die in ihrer Struktur dem Hämoglobin des menschlichen Blutes außerordentlich ähnlich ist (Hämin verbindet sich mit Protein “Globin” und bildet so das Hämoglobin). Das grüne Blatt ist reich an Chloroplasten, die einen hohen Eisengehalt haben. [2] Die Chloroplasten gehören zu den Organellen (Organen) einer Pflanzenzelle. In einer Pflanzenzelle können bis zu 100 Chloroplasten vorhanden sein. Im Inneren der Chloroplasten befinden sich lamellenförmige Thylakoide. Die Thylakoide besitzen Protein- und Lipidschichten. In den Lipidschichten finden sich die Moleküle der Farbstoffe Chlorophyll (grün) und Carotinoide (gelb). [3] Die Membran dieser Thylakoiden ist der Sitz der photosynthetischen Lichtreaktion. [4]

Sichtbare Chloroplasten in den Zellen des Schnecken-Knöterich
Sichtbare Chloroplasten in den Zellen des Schnecken-Knöterich © KRISTIAN PETERS | FABELFROH

Die Wirkung von Chlorophyll im Körper

Der Chemiker Willstätter erkannte bereits 1913, dass Chlorophyll fähig ist, mit Hilfe des darin gespeicherten Sonnenlichtes aus toter Materie lebende Substanz aufzubauen. Für seine Arbeit der Analyse des Chlorophyll-Molekülaufbaus erhielt er 1915 den Nobelpreis. Diese in den Pflanzen gespeicherte und äußerst wertvolle Lichtenergie, also die Biophotonen, unterstützen den Körper in vielen lebenserhaltenden Vorgängen. Sie übertragen hochwertige Lichtenergien aus dem Kosmos in die Zellen und Gewebe des Körpers und fördern nachhaltig die Zellatmung und den Zellstoffwechsel. Chlorophyll unterstützt auch maßgeblich die präzise Funktion des Gehirns, das Nerven-, Hormon- und Zellsystem. Wo es vorhanden ist, da befindet sich auch immer Eisen und Magnesium. Je stärker die Farben, desto mehr Eisen, je reicher das Grün, desto mehr Magnesium. [2]

Chlorophyll hat einen hervorragenden blutbildenden Effekt. Es regeneriert das Blut, reinigt es und ist zellstärkend. Obendrein hat es eine entgiftende Wirkung. In der Forschung und Medizin wird es mittlerweile sehr gut bei der Wundheilung und bei Krebs eingesetzt. Heilende und schützende Wirkungen von Chlorophyll konnten bislang hinreichend nachgewiesen werden. [5]

„Sobald also der Organismus regelmäßig mit den Naturelementen Eisen, Magnesium, Chlorophyll und qualitativ guten Eiweißbausteinen und gutem Sauerstoff versorgt wird, hat er die Möglichkeit, ständig hochwertiges Hämoglobin (roten Blutfarbstoff) zu bilden.“ GÜNTER ULMER

Die tägliche Dosis Blattgrün

Wie kommt man nun zu seiner täglichen Dosis Chlorophyll? Zu Hause kann man sich sehr gut Gräser züchten. Vor allem Weizengras, Gerstengras (etwas bitter), Roggengras (herb) und Alfalfa. Gute Anleitungen gibt es bereits im Internet. Verwenden kann man die Gräser vorrangig frischgepresst als Saft (Smoothie). Von draußen bekommt man sehr gut Löwenzahn (bitter), Lindenblätter (mild), Brennnesselblätter und sogar auch im Winter Brombeerblätter. Diese und viele andere Blätter kann man auch sehr gut zwischendurch bei einem Spaziergang essen. Ansonsten zu Hause als grünen Salat. Weiterhin kann man sich natürlich auch Kräuter und Salat kaufen. Aber frisch gepflückte Kräuter und Blätter enthalten natürlich mehr Lebendigkeit und Enzyme. Auch Algen wie z. B. Chlorella und Spirulina sind eine sehr gute Chlorophyllquelle.

Also gehen doch auch SIE mal wieder in die Natur und pflücken sich ein paar Blätter mit gespeichertem Sonnenlicht. Ihr Blut und Ihre Zellen werden es Ihnen danken.

(…)

Quelle: https://equapio.com/gesundheit/chlorophyll-das-verkannte-blutreinigende-blattgruen/

Gruß an die Wissenden

TA KI

10 Pflanzen, die deinem Körper erstaunlich gut tun.


Die Kraft der Natur weiß in der heutigen Zeit kaum noch jemand zu nutzen. Durch die Pharmaindustrie haben wir verlernt, Pflanzen und Kräuter gegen Krankheiten einzusetzen, dabei ist das Wissen über die Eigenschaften dieser natürlichen Heilmittel überaus wertvoll. Hier haben wir dir 10 Kräuter und Pflanzen zusammengestellt. Du wirst erstaunt sein, wie vielseitig und wirkungsvoll ihre Eigenschaften sind!

Knoblauch

Wikipedia/Knoblauch – Donovan Govan

Der Knoblauch hat sich seit Jahrzehnten gegen Bluthochdruck und Herzerkrankungen bewährt. Zusätzlich ist die Knolle bekannt für ihre bakterienhemmende Wirkung. Es wird sogar vermutet, dass Knoblauch dabei hilft, bestimmte Arten von Krebs zu verhindern.

Weißdorn

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Dieses Kraut senkt den Blutdruck und weitet die Arterien, womit sich die Herzfrequenz beruhigen lässt. Jedoch muss das Kraut über mehrere Monate eingenommen werden, um eine Besserung vollbringen zu können.

Rosskastanie

Wikipedia/Rosskastanie – Solipsist

Dieses uralte Heilmittel ist in Europa ein beliebtes Mittel bei Venenproblemen. Die Rosskastanie reduziert Schwellungen in den Venen und Kapillaren und hilft gegen Krampfadern und Hämorrhoiden. Sie schützt vor Thrombosen und Herzerkrankungen. Man kann sie als Tinktur einnehmen oder als Salbe anwenden. Mehr dazu gibt es hier.

Zimt

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Das bekannte Gewürz hat die Eigenschaft das Kreislaufsystem zu stärken und einen hohen Blutzuckerspiegel zu senken.

Löwenzahn

Wikipedia/Gemeiner Löwenzahn – Furu Maru

Der Löwenzahn hat eine faszinierende Besonderheit: Er ist in der Lage das Blut im Körper zu reduzieren, was zu einer Senkung von Bluthochdruck führt. Daher sollte Löwenzahn allerdings nicht bei Anämie (Blutarmut) verzehrt werden.

Cayenne

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Dieses bekannte Kraut hat sich bereits in der Medizin etabliert. Es wird verwendet um Blutungen bei Unfallopfern schnell zu stillen. Cayenne macht die Blutgefäße elastischer und trägt dazu bei, den Blutdruck normalisieren.

Sonnenhut (Echinacea)

Wikipedia/Sonnenhüte – Plenuska

Sonnenhut, vielen eher bekannt als Echinacea, ist ein geläufiges Mittel gegen Infektionen. Das Kraut stärkt das Immunsystem und hat eine antibakterielle Wirkung. Mittlerweile findet man es häufig in Arzneimitteln gegen Grippe.

Holunder

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Die Beeren des Holunders haben eine harntreibende Wirkung. Seit dem 18. Jahrhundert wird Holunder auch als fiebersenkendes Mittel eingesetzt. Auch gegen Atemwegsinfekte ist er ein hilfreiches Mittel.

Seetang

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Aufgrund des starken Konsums dieser Pflanze im asiatischen Raum ist der Seetang das populärste Kraut der Welt. Auch in Europa erfreut es sich immer größerer Beliebtheit. Seetang enthält sehr viel Jod, welches unserer Schilddrüse zugute kommt. Außerdem ist Jod besonders bei Heranwachsenden für das Wachstum wichtig.

Brennnessel

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Die Brennnessel fördert die Blutbildung des Körpers, daher wird sie gerne bei Anämie (Blutarmut) verwendet. Aber auch gegen Arthritis und Heuschnupfen kann sie Linderung verschaffen.

Mutter Natur hat im Laufe ihrer Geschichte viele hilfreiche Mittel gegen diverse Gebrechen für uns bereitgestellt. Es liegt an uns, diese Hilfsmittel nicht in Vergessenheit geraten zu lassen!

Gefunden bei: http://www.gutfuerdich.co/medizin-der-natur/

Gruß an die Erwachenden

TA KI

3 natürliche Super-Lebensmittel mit Anti-Krebs Eigenschaften


Wenn du schon lange genug auf diesem Planeten lebst, hast du wahrscheinlich mindestens eine Person gekannt, die an Krebs leidet. Ich selbst habe mehrere Verwandte, die Erfahrung mit Krebs gemacht haben, darunter auch mein Vater, der den Kampf dagegen verlor.

Es ist schwer mit Krebs umzugehen für die Betroffenen und ihre Familien. Krebs ist so häufig geworden, dass es sich lohnt, mit einem besseren Lebensstil zu beginnen um das Krebsrisiko so zu verringern. Hier sind drei vielversprechende natürliche Inhaltsstoffe, die eine grosse Rolle spielen, den menschlichen Körper frei von Krebs zu halten.

  1. Löwenzahn -Wurzel-Extrakt ist gross in der Anti-Krebs Forschung. Während viele Menschen schon lange auf ihre positiven Auswirkungen schwören beginnen Wissenschaftler jetzt, ihre Anti-Krebs Geheimnisse zu enthüllen. Es ist wunderbar zu sehen wie die wissenschaftliche Gemeinschaft beginnt, den wahren Wert dieser natürlichen Substanzen zu erkennen bei der Heilung von Krankheiten.

    Also, was haben sie gefunden? Sie fanden heraus, dass Löwenzahn-Wurzel-Extrakt Phytochemikalien genannt Taraxasterol und Beta-Sitosterol enthält. Diese natürlichen Verbindungen haben einen starken Einfluss in der Prävention und Behandlung von Krebs. Sie helfewn auch, Tumore zu verhindern und das Ausbreiten von Krebs.

    Löwenzahn-Wurzel-Extrakt ist sehr hilfreich bei der Verhinderung von Darmkrebs, Prostatakrebs, Brustkrebs, Gebärmutterkrebs, Leberkrebs, Leukämie und Lungenkrebs. Es ist erstaunlich, dass Löwenzahn-Wurzel-Extrakt in der Lage ist, dies ohne wirkliche Nebenwirkungen zu tun. Zum Beispiel zeigte eine aktuelle Studie, dass Löwenzahn-Wurzel-Extrakt  direkt auf Melanomzellen zielen kann ohne die unschuldigen Zellen zu schädigen.

         2)   Kurkuma ist ein weiteres Gewürz in der Natur, dass mehr wissenschaftliche Aufmerksamkeit erhält. Dieses Gewürz gehört zur Ingwerfamilie und die Menschen in den asiatischen Ländern verwenden es seit Jahrhunderten in der Küche, für Schönheits-Anwendungen und für medizinische Zwecke. Die Forschung ist immer noch im Gange aber die Forschungen die so weit bereits gemacht wurden zeigen, dass Kurkuma wirklich etwas besonderes ist.

    Um damit zu starten, Kurkuma ist ein starker Antioxidant das heisst, dass es den Körper hilft, toxische Substanzen loszuwerden. Als nächstes kann eine chronische Entzündung tatsächlich zu Krebs führen und Kurkuma ist zum Glück entzündungshemmend.

    In einer Studie die in Taiwan durchgeführt wurde über die Auswirkungen von Kurkumin auf Lungenkrebs, entdeckten Wissenschaftler, dass Kurkumin nicht nur hilft zu verhindern, dass sich der Krebs ausbreitet, sondern auch die Proteine in unserem Körper stoppt oder verhindert, die verantwortlich sind für die Bildung von Tumoren. Dieses Detail betont wirklich, wie nützlich Kurkuma in unserem täglichen Leben ist.

    Andere Studien zeigen ähnliche Ergebnisse. Zum Beispiel zeigt eine Studie, dass bestimmte Krebsarten weniger häufig vorkommen in den Ländern, in denen Menschen viel Kurkuma zu ihrem Essen hinzufügen.(Krebsforschung England) Dieser Wirkstoff ist am effektivsten gegen Darmkrebs, Magenkrebs, Brustkrebs und Hautkrebs.

 3)   Rosmarin-Extrakt von dem Rosmarin Kraut hat auch einige Anti-Krebs-Eigenschaften und kann Geschmack zu einer breiten Palette von Lebensmitteln hinzufügen. Rosmarin ist reich an Antioxidantien, die den Körper frei halten von schädlichen Substanzen.

Laut Forschern sind Kräuter eine bessere Quelle von Antioxidantien als viele Arten von Lebensmitteln. Auch das Hinzufügen von nur einem Gramm der Kräuter in unser Essen hilft uns, Nutzen aus ihren antioxidativen Eigenschaften zu bekommen.

Rosmarin-Extrakt kann Krebs verlangsamen. Es enthält Kohlensäure und Rosmarinsäure, die bestimmte Krebszellen stoppen können. Die Liste der Zellen umfasst jene, die Lungenkrebs, Leberkrebs, Prostatakrebs, Brustkrebs und Leukämie verursachen.

In einer bestimmten Studie, die einen Blick darauf warf, wie Rosmarinextrakt auf Darmkrebs wirkt, bemerkten Wissenschaftler, dass es die Krebszellen tötet. Eine weitere Studie stellte fest, dass die Kombination von Kurkumin mit Rosmarin Brustkrebs verringert.

Rosmarin ist keine gute Kombination mit Chemotherapie-Medikamenten, weil es die Wirksamkeit für diese reduziert.

Da haben wir es. Drei natürliche Eigenschafen die auf den menschlichen Körper Anti-Krebs Eigenschaften haben.

Quellen:

http://www.webmd.com/vitamins-supplements/ingredientmono-154-rosemary.aspx?activeingredientid=154&

http://pubs.sciepub.com/ajps/1/6/1/

https://authoritynutrition.com/top-10-evidence-based-health-benefits-of-turmeric/

http://pubs.sciepub.com/ajps/1/6/1/

http://www.webmd.com/vitamins-supplements/ingredientmono-154-rosemary.aspx?activeingredientid=154&

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK92774/

http://umm.edu/health/medical/altmed/herb/rosemary

http://cancerres.aacrjournals.org/content/74/19_Supplement/4122

http://www.naturalnews.com/041995_turmeric_anti-cancer_agent_liver_health.html#

http://www.cancerresearchuk.org/about-cancer/cancers-in-general/cancer-questions/can-turmeric-prevent-bowel-cancer

http://www.healthiestalternative.com/more-studies-on-dandelion-root-immune-boosting-and-anti-cancer-activity/

http://www.medicaldaily.com/are-dandelions-natural-anti-cancer-agent-researchers-win-grant-money-investigate-248180

http://www.medicalnewstoday.com/articles/248423.php

Quelle: http://www.erhoehtesbewusstsein.de/3-naturliche-super-lebensmittel-mit-anti-krebs-eigenschaften/

Gruß an die Natur

TA KI

Osteoporose


Knochen vorbeugend stärken – der Osteoporose entgegen wirken

Das Skelett ist kein starres Gerüst. Es ist ein festes und vitales Gewebe, das unablässig umgebaut wird. Unsere Knochen verdanken ihre hohe Festigkeit vor allem dem Calcium – das wichtige Mineral wird lebenslang immer wieder neu in das Knochengewebe eingefügt. Etwa bis zum 35. Lebensjahr überwiegen die Aufbauarbeiten, danach beginnt ein allmählicher Knochenschwund.
Den Skelettaufbau können Sie durch Sport und Bewegung ankurbeln. Knochen brauchen Belastung um den regelmäßigen Knochen Auf- und Abbau zu regulieren. Als besonders günstig gelten sanfte und andauernde Bewegungen, die den Körper nicht überfordern. Zum Beispiel Laufen, Gehen, Rad fahren, Tanzen, Schwimmen, Gymnastik oder ein spezielles Fitnesstraining. Auch jedes Muskeltraining ist zugleich Knochentraining, hält gleichzeitig Herz und Kreislauf fit und tut der Seele gut.

Ackerschachtelhalm

Osteoporose ist eine weit verbreitete Krankheit, von der in unserer älter werdenden Gesellschaft immer mehr Menschen betroffen sind. Der Knochenschwund bleibt oft über Jahre hinweg unbemerkt und geht einher mit einer erhöhten Gefahr für Knochenbrüche. Typisch sind Oberschenkelhalsbrüche, Brüche von Rückenwirbeln, Armknochen und Handgelenken.

    Mit verantwortlich für Osteoporose sind:

  • * eine mangelnde Aufnahme und Verwertung von Calcium (um Calcium verwerten zu können,  braucht der Körper Vitamin D – das durch genussvolles Sonnenbaden oder möglichst viel  Aufenthalt an der frischen Luft in der Haut gebildet wird.)
  • * Kieselsäuremangel
  • * Übersäuerung des Gewebes durch falsche Ernährung, Dauerstress, Schlafmangel, Lärm,    Leistungsdruck, Umweltgifte…
  • * zu wenig Bewegung….
  • * die Geschlechtshormone Östrogen (bremst den natürlichen Knochenabbau) und Testosteron oder Progesteron (u.a. zuständig für den Knochenaufbau) stabilisieren den Calciumhaushalt, sind aber im Alter in geringeren Mengen vorhanden.
  • * Wichtig sind auch intakte Nebenschilddrüsen: Sie produzierten die Hormone Parathormon und Kalzitonin, die den Calciumspiegel im Blut konstant halten.

Bei richtiger Ernährung kann Knochenmasse wieder aufgebaut werden! Wenn die Lebensbedürfnisse unseres Körpers erfüllt werden, besitzt er ein erstaunliches Regenerationsvermögen.
Es ist nicht wichtig, viel Milchprodukte zu sich zu nehmen, da Milchprodukte im Körper zu Säuren abgebaut werden. Um diese Säuren zu neutralisieren, greift der Körper auf die (basischen) Calcium- und Magnesiumvorräte (aus den Knochen) zurück. Dadurch werden die Knochen schleichend entmineralisiert.
Reife Früchte, Gemüse, grüne Blattsalate, Kartoffeln und Kräuter sind der Milch in der Kalziumdichte (= Menge Kalzium pro Kalorie) überlegen und liefern dem Körper außerdem die so wichtigen Basen.
Außer Calcium braucht der Knochenstoffwechsel noch Kieselsäure (Silizium), Kalium (für die Muskeln), Vitamin C, B6, K, Folsäure und Karotin – alles enthalten in pflanzlichen Nahrungsmitteln und Kräutern aus dem Garten oder von der Wiese.

 

Bei Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose können Heilpflanzen helfen:
Ein Naturjoghurt wird nur in geringem Maße zu Säuren abgebaut. Wenn wir ihn anreichern mit Gartenkräutern wie Dill und Petersilie, die eine hohe Calciumdichte haben, ist er geeignet für die kleine Mahlzeit zwischendurch. Auch Wildkräuter wie Brennnessel, Löwenzahn, Schafgarbe, Labkraut oder Giersch sind geeignet.
Schneiden Sie die Kräuter klein und rühren sie in den Joghurt. Geben Sie einige Spritzer Zitronensaft und einen oder zwei Teelöffel Sesamkörner hinzu (enthalten viel Calcium). Guten Appetit und bitte gründlich kauen!

 

Die wichtigsten Heilpflanzen für eine Osteoporosebegleitung sind Ackerschachtelhalm, Brennnessel, Beinwellblätter und Frauenmantel. All diese Pflanzen enthalten viele Mineralien.
Der hohe Gehalt an Kieselsäure und Mineralstoffen im Ackerschachtelhalm (Kaliumsalze, Calcium, Magnesium, Aluminium, Eisen, Mangan und mehr) kräftigt Knochen, Haut und Schleimhaut und verschaffte ihm den Beinamen „Knochenheiler“.

 

Brennnessel

Brennnesseln

enthalten Calcium, optimieren die Aufnahme und Einlagerung von Calcium und sorgen für einen gesunden Mineralstoffwechsel. Brennnesselblätter enthalten viele Mineralsalze (Eisen, Calcium, Kalium, Magnesium, Mangan, Kieselsäure, Phosphor, Chrom, Kobalt), Vitamin C (Brennnessel enthält 30-mal soviel Vitamin C wie Kopfsalat), Vitamin E (das Verjüngungsvitamin), die Vitamine des B-Komplexes, Vitamin K (wichtig für gesunde Knochen und Blutgerinnung) und Karotinoide (für Haut, Haare und Knochen). Biogene Amine, Neurotransmitter und ganz viel grünes Chlorophyll regenerieren und stärken den gesamten Organismus.

 

 

Beinwell

Beinwell

hier ist der Name Programm: Bein ist ein alter Name für Knochen. Und wellen bedeutet heilen. Beinwell bedeutet also: ich heile den Knochen. Auch Hildegard von Bingen und Paracelsus benutzten den Beinwell zur Heilung von Knochenschäden. Sein Inhaltsstoff Allantoin sorgt für Knochenneubildung. Möglicherweise werden Sie beim Kauf von Beinwell darauf hingewiesen, dass die Wurzeln – je nach Anbaugebiet – in äußerst geringen Mengen Pyrrolizidinalkaloide (PA) enthalten können, die im Verdacht stehen, die Leber zu schädigen und Krebs zu erzeugen. Als Vorsichtsmaßnahme wird empfohlen, Beinwell nur für 4-6 Wochen pro Jahr anzuwenden. Allerdings gibt es seit mehr als 10 Jahren PA-freie Züchtungen im Handel. Achten Sie bitte darauf, diese zu erstehen.
Wenn Sie Beinwell homöopathisch (Symphytum) in einer D4 oder D6 verwenden, erfahren Sie ebenfalls die heilende Wirkung dieser Pflanze.

 

Frauenmantel

 

Frauenmantel

ist in diesem Falle nicht nur für Frauen. Frauenmantel entfaltet im Körper eine Wirkung, die dem Progesteron ähnlich ist und damit hilft, den Knochen wieder aufzubauen. Maria Treben empfiehlt ihn zur Heilung bei Knochenbrüchen.

 

Osteoporose-Tee

Stellen Sie sich eine Mischung her aus diesen Pflanzen. Nehmen Sie von jeder Sorte die gleiche Menge (zum Beispiel 50g) und vermengen sie gut in einer Schüssel. Dann füllen Sie diese Mischung zur Aufbewahrung in eine Blechdose.
Nehmen Sie 1 Teelöffel davon pro Becher und köcheln das Ganze mit 250ml Wasser etwa 10 Minuten lang. Nach weiteren 10 Minuten sieben Sie ab und trinken den Tee schluckweise. Pro Tag 1-2 Becher trinken.
Trinken Sie den Tee auch nach Knochenbrüchen oder Bandscheibenproblemen. Alle Knochen, Bänder oder Sehnenprobleme heilen sehr viel schneller.

Sie können diese Pflanzen auch einzeln und dann abwechselnd als Tee trinken.
Vielleicht haben Sie auch Lust, sich ein Pulver daraus selber herzustellen? Und dieses Pulver übers Essen zu streuen? Dazu zerreiben Sie die getrockneten Pflanzenteile im Mörser solange, bis sie klein genug sind. Durch das Reiben werden die pflanzlichen Zellen zerstört und die Inhaltsstoffe können vom Körper leicht aufgeschlossen werden.
Pulver können Sie natürlich auch im Fachhandel bestellen.
Eine weitere Möglichkeit ist, diese Pflanzen als Frischpflanzensäfte zu sich zu nehmen (gibt’s im Reformhaus).

Quelle: http://www.kraeuterweisheiten.de/osteoporose.html

 

Gruß an die Wissenden

TA KI

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Schmackhaftes aus Feld und Flur: Wildpflanzen im Dezember


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Der Dezember ist häufig noch mild und eher veregnet, doch auch unterm Schnee wachsen einzelne Kräuter, solange es nicht zu frostig ist. Wurzeln können bei frostfreiem Boden auch noch geerntet werden, nur dass es jetzt immer schwerer wird zu erkennen, welche Pflanzen dazu gehören. Im Dezember fängt die Zeit an, in der wir von den angelegten Wildkräuter- und Obstvorräten profitieren.

(…)

Ein paar Tipps vorweg

Falls du nur wenig Erfahrung mit dem Sammeln von Wildkräutern und -pflanzen hast, findest du hier die wichtigsten Tipps, die du wissen solltest. Das Allerwichtigste aber kurz vorweg:

 

(…)

Beachte, dass Klimabedingungen regional sehr unterschiedlich sein können. Verschiedene Pflanzen können daher in unterschiedlichen Wachstumsstadien sein und von den beschriebenen Zeiträumen abweichen.

Diese Pflanzen haben Hochsaison

Hochsaison haben jetzt nur noch die in der warmen Jahreszeit getockneten sowie anderweitig konservierten Kräuter und Früchte. Für Smoothies werden sie am besten vorher eingeweicht oder man stellt aus getrockneten Kräutern ein Pulver her, welches unter die Smoothies gemischt wird. Darüber hinaus lassen sich die Kräuter natürlich gut für verschiedene, gesunde und auch heilkräftige Tees oder als Badezusatz nutzen.

Trockenfrüchte sind auch pur ein köstlicher Snack. Zudem lässt sich aus ihnen, mit etwas Wasser gemixt, ein köstliches Fruchtmus herstellen, besonders gut eignen sich getrocknete Zwetschgen dafür. Fruchtmus ist zusammen mit Zimt oder Vanille und Quark, Joghurt oder als vegane Alternative Cashewcreme ein köstlicher Nachtisch.

Wurzeln können wie schon im letzten Monat von folgenden Kräutern geerntet werden:

Zu den ganzjährig erntbaren Kräutern, welche uns, solange es nicht zu frostig ist, frisches Grün schenken, gehören Vogelmiere, Nelkenwurz, Wiesenlabkraut, Echtes Labkraut und Gundermann.

Es wird kalt und feucht und eigentlich möchte man kaum noch vor die Tür treten. Es gibt aber noch ein paar Kräuter, Beeren und Wurzeln zu finden und sammeln

Das frische Grün dieser Pflanzen eignet sich als Salatzugabe oder frische Dekobeigabe für verschiedensten Gerichte. Sie enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe und sind eine wertvolle und abwechslungsreiche Ergänzung für die eher monotone, regionale Winterkost.

Bei der Nelkenwurz eignen sich neben den frischen Blättern auch die Wurzeln zum Ernten, sie werden zum Aromatisieren von Getränken und als Tee zur Ausleitung von Giften und Schwermetallen verwendet.

Heimisches Wildobst

Mit Früchten wird es mau im Dezember, aber ein paar tapfere Beeren trotzen Frost und Schnee und leuchten rot oder gelb in die weiße Welt.

Dazu gehören Sanddornbeeren, Berberitzenbeeren, Schlehen und Hagebutten. Alle diese Beeren zeichnen sich vor allem durch ihren hohen Vitamin-C-Gehalt aus, weshalb sie möglichst roh verzehrt werden sollten.

Es wird kalt und feucht und eigentlich möchte man kaum noch vor die Tür treten. Es gibt aber noch ein paar Kräuter, Beeren und Wurzeln zu finden und sammeln

Bei einigen späten Apfelsorten hängen die Bäume noch voll mit Äpfeln, die frisch gefallenen Äpfel sind häufig gut essbar, während gepflückte Äpfel erst noch liegen oder zu Kompott verarbeitet werden müssen.

Häufig findest du wilde Sträucher und sogar Obstbäume entlang Bahntrassen, Fernwanderwegen und Fernradwanderwegen. Auch auf Gemeindeflächen, in Parks oder an Wegesrändern wird man fündig. Diese Plattform zeigt dir, welche Pflanzen auch in deiner Nähe Nahrung liefern und zur Ernte geeignet sind.

Außerhalb von eindeutig privaten Gärten und Flächen sowie Streuobstwiesen und Weideflächen ist das Sammeln und Ernten meistens erlaubt. Falls du trotzdem unsicher bist, zögere nicht, die Nachbarn oder Besitzer anzusprechen – Fragen kostet bekanntlich nichts!

(…)

Quelle: http://www.smarticular.net/schmackhaftes-aus-feld-und-flur-wildpflanzen-im-dezember/

Gruß an die Natur

TA KI

 

Speisekarte und Apotheke am Waldrand und draußen. Wildkräuter, kostenloses Superfood der Natur


Aus Rasen und Beet auf den Teller

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Die oft als „Unkräuter“ bezeichneten Wildkräuter und Pflanzen sind eigentlich die vollkommensten und wirksamsten Nahrungsergänzungsmittel – oder besser gesagt ein wahres Lebensmittel dar. Und außerdem wachsen diese gratis vor ihrer Haustüre, Balkon oder Garten.
Quelle: Rosemarie Hein, D-14532 Stahnsdorf – http://www.heilpraktikerinnen-stahnsdorf.de/ – Danke für die freundliche Bereitstellung
Die „Naturapotheke“ vor Ihrer Haustür

 

Es ist wieder so weit: Frühling lässt sein blaues Band… Aber auch die grünen Schätzchen lassen nicht auf sich warten! Die ersten Brennnessel-Winzlinge lugen frech aus der Laubdecke, in der Hoffnung, dass man ihnen kein (Brenn-)Härchen krümme, der Giersch, ungeliebtestes „Unkraut“ hat sich wieder mal allen Ausrottungsbestrebungen widersetzt, erste harmlos wirkende Hopfentriebe lassen noch nicht auf die verschlungenen Wege schließen, die sie über alle Nachbarzäune hinweg gehen, sobald sie der Pubertät entwachsen sind. Und die Löwenzahnstauden im Rasen? Hatte man sie nicht sorgsam ausgestochen, um die uni-grüne Ordnung nicht mit den unberechenbaren gelben Farbtupfern zu zerstören?
Bevor Sie nun erneut Kampfpläne schmieden, möchte ich Ihnen das vollkommenste und wirksamste Nahrungsergänzungsmittel – oder eher ein wahres Lebensmittel – vorstellen, das außerdem auch noch gratis vor Ihrer Haustür wächst.
Ja, Sie lesen richtig: Das Arsenal einer ganzen Apotheke an Multivitaminen, Mineral- und Arzneistoffen verbirgt sich in Ihrem Garten, auf der Wiese, im Gemüsebeet, zwischen den Sträuchern: Ungeliebt, bis aufs (Rasenmäher-)Messer bekämpft, Unkraut geschimpft:

Nennen wir sie doch liebevoll „Wildkräuter“!

Wild

Die verkannten Vitaminbomben

 

Schauen wir uns doch mal die „Sonnenseite“ von Löwenzahn, Brennnessel, Giersch & Co. an:

Grünkräuter in ihrer Vielfalt enthalten alle dem menschlichen Organismus dienlichen Vitalstoffe, nämlich sämtliche Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme und Aminosäuren, das so wertvolle Chlorophyll sowie Ballaststoffe in perfekter Ausgewogenheit.
Chlorophyll, das Blattgrün, ist dem Hämoglobin unseres Blutes sehr ähnlich. Es hat stark entgiftende und vitalisierende Wirkung und versorgt unsere Zellen mit einer Extraportion Sauerstoff. Außerdem wirkt es jeder (unangenehmen) Art von Körpergeruch entgegen.Die Faserstoffe „fegen“ den Darm regelrecht, binden Toxine und Entzündungsstoffe und wirken so Darmerkrankungen entgegen.
Wildpflanzen sind durch den hohen Mineralstoffgehalt stark basisch und damit ein ideales Mittel, um den Körper zu entsäuern, zu entgiften und zu entschlacken.
Wildkräuterkost unterstützt gewünschten Gewichtsabbau sehr wirksam. Mehrmals täglich genossen, verhindern sie Heißhungergefühle und besonders „Süßhunger“. Durch die Bitterstoffe werden die Verdauungssäfte gefördert, der gesamte Stoffwechsel wird angeregt und der Blutzuckerspiegel reguliert.
Die Konzentration der Vitalstoffe in Wildpflanzen ist so hoch, dass wir uns bei regelmäßigem Verzehr keine Gedanken über irgendwelche Mängel machen müssen (siehe Tabelle).
Wildkräuter enthalten viel resorbierbares Kalzium und hochwertiges, für den menschlichen Organismus rückstandslos verwertbares Eiweiß (im Gegensatz zu tierischem Eiweiß).
Wildpflanzen sind ein Lebenselixier erster Güte, denn sie enthalten feinstoffliche Energiefelder (Biophotonen / Lichtteilchen) und haben somit eine direkte energetisierende und formbildende Wirkung auf den Körper.
Fast alle Wildpflanzen sind auch „Heilkräuter“, und Sie machen sich deren jeweiliges Heilprinzip zunutze, in vorbeugender oder auch heilender Weise.
Wir können sie stets frisch und jung ernten.
Wildpflanzen wachsen ohne chemische Keule auf, vorausgesetzt, Sie sammeln an einem unbelasteten Ort.

Vergleich Wildpflanzen und Kulturpflanzen

 

Erkenne: Überlegenheit der Wildpflanzen bei Magnesium: 3-fach, bei Eisen: 10-fach! Ähnliches trifft für den Kalziumgehalt zu.

Man staune: Überlegenheit der Wildpflanzen 23-fach!

(Quelle: FRANKE, W., Institut für Landwirtschaftliche Botanik der Universität Bonn, Ernährungswiss. Umschau 28.6.1981)
Hinweise für das Sammeln von Wildkräutern

Sammeln Sie nur an unbelasteten Standorten (eigener Garten, Wiesen abseits von Straßen).
Pflücken Sie nur junge, zarte, hellgrüne Pflanzenteile bzw. die oberen Triebe (z. B. bei Brennnessel), damit die Pflanze sich regenerieren kann und Sie über die ganze Vegetationsperiode „junges Gemüse“ haben.
Kosten Sie und erspüren Sie, von welchen Pflanzen Sie viel, von welchen wenig nehmen sollten. Bei mir z.B. bilden neutral schmeckende und in großen Mengen vorkommende Kräuter wie Löwenzahn, Brennnessel und Giersch den „Grundstock“.
Sammeln Sie nur Pflanzen, die Sie gut kennen und sicher identifiziert haben. Besorgen Sie sich ein gutes Wildpflanzenbuch.
Waschen Sie die Wildkräuter gut, und verbrauchen Sie diese möglichst gleich oder lagern Sie sie kurzzeitig im Kühlschrank. Einfrieren ist möglich, wenn auch nicht optimal.
Essen Sie die Wildkräuter möglichst roh und streuen Sie diese erst zum Schluss auf warme Speisen (nicht unterrühren). Brennnesselsuppe hat zwar „Tradition“, aber kaum noch Kraft, deshalb wenigstens einen Teil der Kräuter roh zusetzen.
Beginnen Sie mit kleinen Mengen, um sich an den leicht bitteren (aber verdauungsfördernden) Geschmack zu gewöhnen. Schneiden Sie die Kräuter anfangs sehr klein und streuen Sie sie über Ihre Gerichte, Salate, in den Quark, aufs Brot….
Richten Sie später ganze Salate damit (verzichten Sie dafür auf Kopfsalat), indem Sie die Grünkräuter nur grob zerschneiden und mit Gemüse oder Obst Ihrer Wahl kombinieren.
Fügen Sie Wildsalaten einen kleingeschnittenen Apfel oder einige Rosinen oder Bananenstücke hinzu, das nimmt die leichte Bitterkeit.
Erfinden Sie eine leckere Salatcreme mit Nuss-, Mandel- oder Sesammus, Zitrone, Joghurt o.ä.
Wenn Sie Nüsse, Mandeln, Sonnenblumen- oder Kürbiskerne hinzufügen, erhalten Sie eine mehr als vollwertige Mahlzeit.
Sollten Sie aufgrund von Versäuerung Obst nicht gut vertragen, essen Sie etwas Wildkraut dazu – das neutralisiert durch den hohen Mineralstoffgehalt. Trotz des Säuregehalts wird Obst im gesunden Organismus normalerweise basisch verstoffwechselt.
Naschen Sie auch Blüten, und dekorieren Sie Ihre Speisen damit! Sie führen sich damit neben der Lichtenergie auch noch die Information der „Schönheit“ zu: Nicht umsonst sagt man, dass das Essen von Blüten schön macht.
Sammeln Sie für Heilkräutertees, so dürfen die Kräuter vor dem Trocknen nicht gewaschen werden, d. h. sammeln Sie an sauberen Standorten und nicht in Erdnähe.

Gesundheit durch „Unkräuter“

 

Brennnessel (Urtica dioica):brennessel-426x500-914030
Zu Unrecht gefürchtet: Die Brennnessel wirkt blutreinigend, entwässernd, putzt den gesamten Verdauungstrakt durch, aktiviert die Abwehrkräfte, beruhigt die Nerven. Sie ist sehr siliziumhaltig, blutreinigend, entschlackend, stärkt Haut und Knochen, reich an Eisen, Vitamin C, A und K, wirkt lt. neueren Studien sehr gut gegen Rheuma und Gicht sowie gegen Arthrose. Nur ganz jung ernten, die Brennhaare brechen ab, wenn man sie zwischen den Fingern oder beim Schneiden zerdrückt.

Giersch/Geißfuß (Aegopodium podagraria):giersch
Die zarten, sich gerade entfaltenden Blätter schmecken sehr würzig, man kann sie in größerer Menge verzehren. Sie enthalten viele Mineralien, sehr viel Beta-Karotin und wirken – wie ihr lateinischer Name verrät – gegen Gicht (Podagra) und Rheuma, weil sie sehr viel Basen liefern und Säuren – wie Harnsäure – ausleiten können.

Löwenzahn (Taraxacum officinale):löwenzahn
wirkt aufgrund seiner Bitterstoffe besonders heilsam auf Leber und Nieren, ist blutreinigend (zur Frühjahrskur täglich 5 – 10 Stengel kauen!), ist nützlich bei Rheuma und Gicht, Hautkrankheiten, Fettsucht, Gallensteinen, Knorpeldegeneration. Das Kraut ist reich an Vitamin C und vielen Mineralien. Junge Blättchen verwenden, aber auch die Blütenblätter.

Hopfensprossen (Humulus lupulus):wpe39271
Junge Hopfensprossen schmecken sehr angenehm und knackig, fast spargelähnlich. Sie wirken gegen Leberstau, Gicht und Rheuma, Nervenunruhe und Depression, dies vielleicht aufgrund ihres Gehaltes an Cholin (Lezithin). Hopfen hat auch eine leichte phytoöstrogene Wirkung und lindert Beschwerden der Wechseljahre.

Schafgarbe (Achillea millefolium):f701abd974117431fdf532a9b6530aef
Die ganz kleinen zarten Blättchen schmecken sehr würzig und enthalten viele heilsame Stoffe für die Atemwege, für Magen, Darm und Herz. Sie ist ein erstklassiges Heilmittel für alle Frauenleiden.

Noch weitere essbare „grüne Schätze“:
Wilde Möhre, Ackerschachtelhalm (ganz zarte Triebe), Sauerampfer, Sauerklee, Spitzwegerich, Kapuzinerkresse, Ringelblume, Fenchel, Gänsefingerkraut, Gundermann, Weidenröschen, Vogelmiere, Franzosenkraut, Melde, Schlüsselblume, Veilchen, Maiaustrieb von Fichten und Lärchen, Lindenblüten und -blätter, Holunderblüten und -triebe, Scharbockskraut (vor der Blüte), Wiesenbocksbart, Brunnenkresse, Bärlauch, Knoblauchrauke, Nachtkerze

Immer nur ganz junge Triebe/Blättchen und nicht zuviel von einer Sorte!
Und hier noch ein paar Rezeptanregungen

Wildkräutersalat I
Junge, zarte Wildkräuter (größere Menge), Gewürzkräuter (kleinere Menge) und einige essbare Blüten im Garten sammeln, waschen, grob schneiden. In einer Schüssel mit Apfel- oder Bananenstückchen oder einigen Rosinen vermischen, mit Zitrone, etwas Honig und gutem Öl (Olivenöl, Lein-, Raps-, Weizenkeimöl) oder Nussmus anmachen. Sonnenblumenkerne oder Nüsse / Mandeln dazu.

Wildkräutersalat II
Wildkräuter vorbereiten wie oben und mit kleingeschnittenem Gemüse kombinieren (Tomate / Gurke / Zucchini oder Wurzelgemüse, Zuckerschoten o.a.) mit Salatdressing oder Avocado-Salatcreme anrichten.

Salatdressing – (den besten Salat kann man mit einem Supermarkt-Dressing erschlagen!)
Zitronensaft oder Balsamico-Essig, Olivenöl, Shoyu oder Tamari, etwas Wasser und ev. Gewürze verschütteln.

Grüner Schönheits-Trunk – statt Abendbrot, für einen regelrechten „Verjüngungsschlaf“ oder als „Morgenstarter“
Milch/Sojamilch/Ziegenmilch oder Joghurt/Kefir, Banane und viel Wildkräuter cremig mixen. Variationen: etwas Honig, Pollen, Weizenkeime, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Mandelmus, Lein- oder Weizenkeimöl o. ä. mitmixen. Langsam löffeln (kauen!).

Schlaf-Trunk hilft, das schlaffördernde Hormon Melatonin zu bilden
1 Tasse Milch/Joghurt, 1 Banane, 2 Datteln oder 1 Tl Honig, gemahlener Mohn, einige beruhigende Kräuter wie Melisse, Borretsch, Lavendel, Pfefferminze, Hopfensprossen mixen.

Wildkräuter-Spinatspinat-sauerampfer-suppe
Eine große Menge Wildkräuter (bes. Brennnessel und Giersch) waschen und blanchieren (kurz in heißes Wasser) oder dämpfen, dann im Mixer oder mit Pürierstab pürieren. Zwiebeln in Olivenöl glasig dünsten, evtl. etwas Vollkornmehl-Schwitze machen und grüne Masse dazugeben, mit saurer Sahne, Salz und Muskat abschmecken. Zu Kartoffeln oder Vollkorn-Nudeln.

Wildkräuter-Pesto Multivitamine zum Würzen, für Pasta oder auf Brot
Verschiedene Wildkräuter, z.B. Giersch, Brennnessel, viel Knoblauchrauke ganz fein mit etwas Meersalz oder Shoyu und gutem Olivenöl pürieren (evtl. Knoblauch oder andere würzige Küchenkräuter und Sonnenblumenkerne mitpürieren). In ein Glas füllen, mit Olivenöl bedecken, ab in den Kühlschrank und rasch verbrauchen.

Wildkräuter-Quarkwildkräuterquark
Magerquark mit Salz, frischem Leinöl und viel grob geschnittenen Wildkräutern vermischen, zu Pellkartoffeln oder Vollkornbrot.
Noch ein kleiner Exkurs in „Nahrhafte Landschaften“ früherer Jahrhunderte

In vielen Gegenden Deutschlands, Österreichs und der Schweiz wurden noch bis in die Nachkriegsjahre hinein die in den jeweiligen Landstrichen natürlich wachsenden Pflanzen für die menschliche Ernährung genutzt. So wurde in den rauen Lagen der Alpen, in denen wenig Obst- und Gemüseanbau möglich war, der Alpenampfer, auch „Blacken“ genannt, umfangreich als Futter-, Nahrungs-, Heil- und Hilfsmittel genutzt. Nicht nur eine nahrhafte Silage für die Tiere wurde daraus hergestellt, sondern auch eine Art Spinat und Sauerkraut für die Menschen, die Stiele wurden wie Rhabarber verwendet. Die Nachtkerzenwurzel wurde als „Schinkenwurz“ zubereitet, die Triebe des Waldgeißbartes und des Wilden Hopfens als Spargelgemüse. Eicheln wurden entbittert und zu Kaffee geröstet, das Eichelmehl verbacken. Holzasche wurde als Wasch-, Desinfektions- und Heilmittel eingesetzt, Blätter und Rinde verschiedener Bäume getrocknet, vermahlen und als „Streckmittel“ dem Brotmehl und Suppen zugesetzt, – eine wahrhaft gesunde Sparmaßnahme! Wildobst wie Hagebutten und Kornelkirschen, Berberitzen, Waldbeeren, Schlehen, Holunder, Trauben- und Judenkirschen wurden zu Marmelade, Most, Suppen, Früchtetee, Wein und Likör verarbeitet. Pilze, das „Fleisch des Waldes“, Flechten und Farne wurden ebenfalls vielfältig genutzt. Das Isländische Moos galt nicht nur als hervorragendes Heil- und Nahrungsmittel, – man kochte eine nahrhafte „Moossuppe“ daraus -, sondern es diente auch – wie die Farne – als Konservierungs- und Frischhaltemittel für Obst, Gemüse und Käse. Farne stopfte man außerdem in Matratzen und Oberbetten gegen Rheuma und Gicht sowie Ungeziefer aller Art, außerdem waren sie zur Schneckenbekämpfung und Bodendüngung willkommen.

Es war vielerorten üblich, Kräuter, Wildgemüse und Wildobst zu sammeln und zu verarbeiten und an sogenannte „Dürrkräutler“ in Städten zu verkaufen, Medizinalhandlungen, deren es z. B. in Wien viele gab.

Sammelnutzungen hat es schon immer gegeben. Sie waren ein Hauptbestandteil unserer Ernährung bis weit in unsere Zeit. Besonders in den Gebirgsregionen fußte die Ernährung der Bewohner auf der breiten Nutzung dessen, was die umgebende Natur ihnen darbot.
Erprobtes Wissen unserer Vorfahren über die Nutzbarkeit von Pflanzen als Nahrung, Nahrungsstreckmittel, Heilmittel, Konservierungs- und landwirtschaftliche Hilfsmittel ist verloren gegangen und damit auch kluge, zusammenhängende Wirtschaftsprinzipien wie Vielfachnutzung, Tauschen, Bewirtschaftung mit mehreren Standbeinen, Abfallverwertung, ortsbezogene Nutzung, Vorratswirtschaft, Hilfsmittel aus der Natur usw. Die Industrialisierung von Landwirtschaft und Nahrungsmittelherstellung führte nicht nur zur Entwertung und „Entleerung“ von Landschaftsstrukturen, sondern auch von einstmals vitalstoffreichen Lebensmitteln. Machen wir uns die außerordentlich großen „Geschenke“ unserer Natur wieder bewusst, indem wir sie aufmerksam, liebe- und achtungsvoll annehmen und altes Wissen wiederzuerlangen und zu erhalten suchen!
Zu guter Letzt…

Nehmen Sie sich Zeit, machen Sie das „Kräutli-Sammeln“ zur Meditation. Freuen Sie sich über den „Schatz“ in Ihrem Garten, treten Sie in Kontakt mit jeder Pflanze, danken Sie ihr! Schon allein dieser bewusste Umgang mit den Pflanzenwesen wird Ihnen unschätzbaren gesundheitlichen Gewinn bringen! Beobachten Sie, wie sich die Kräuterflora in Ihrem Garten verändert: Jahrhundertealte Überlieferungen besagen, dass immer genau die Kräuter in unsere nähere Umgebung kommen, die wir gerade benötigen, aber auch annehmen und schätzen können. Ich kann dies aus eigener Erfahrung bestätigen: Seit die Wildkräuter von März bis Oktober zu meiner täglichen Ernährung gehören, hat sich die Artenvielfalt in meinem Garten auffällig vergrößert. Und „Beziehungsprobleme“ mit „Un“kräutern gibt’s auch nicht mehr!
Sogar „Wunschkräuter“ (z. B. Knoblauchrauke und Herzgespann – vorher nie in meinem Garten gesehen) waren urplötzlich da. Und jedes Jahr kommen neue Arten hinzu. Als ob sie spüren, dass sie hier gebraucht, geschätzt und geliebt werden…
Mehr zum Thema Wild- und Heilkräuter erfahren Sie in meiner Broschüre „Grüne Kraft aus dem Garten“ und in meinen Kräuterseminaren.
Hier meine weiteren Alben:

HEILKRÄUTER – Wirkung und Anwendung:

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Experiment Selbstversorgung:

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Unser tägliches Gift und was wir dagegen tun können:

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Vegetarische Rezepte:

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Über Menschen, wahre Schönheit & bedingungsloser Hingabe:

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Die heilige Hochzeit – Die Befreiung unserer Beziehungen:

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Und der noch mehr:

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Wildkräuter, kostenloses Superfood der Natur

– von Burkhard Hickisch

So manch einer glaubt, die wilden Zeiten seien vorbei, dabei fangen sie gerade erst an! Wildkräuter kommen immer mehr in Mode, selbst die gehobene Gastronomie setzt inzwischen wilde Pflanzen auf die Speisekarte.

Dies ist kein Wunder, denn immer mehr Menschen machen sich Gedanken über das, was sie zu sich nehmen. Obwohl die Supermärkte überquellen, ist das Angebot erschreckend eintönig – es stammt zum überwiegenden Teil von hochtechnisierten Agrargroßbetrieben und global agierenden Nahrungsmittelkonzernen. Entscheidend sind nicht mehr die Inhaltstoffe der Nahrung und der natürliche Bedarf des Körpers, sondern die Möglichkeit zur massenhaften Herstellung und zum flächendeckenden Vertrieb, die Normierung des Geschmacks und die Wiedererkennbarkeit der Produkte. So bevorzugen wir irgendwann bestimmte Marken und Preisklassen (wobei unsere Geldbörse auch ein Wörtchen mitredet). Dazu hat unser Essen eine starke soziale Komponente, denn am liebsten essen wir mit anderen zusammen. Und zwar in der Regel das, was alle schon immer gegessen haben.

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Auf zu neuen Ufern

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Sie nicht gesünder und energiegeladener sind? Haben Sie den Wunsch, geistig konzentrierter und seelisch ausgewogener zu sein? Wären Sie lieber mitfühlender, gelassener und glücklicher? Die Ernährung kann dabei eine große Rolle spielen. Sie ist nicht nur dazu da, uns satt zu machen und unseren Drang nach sozialer Akzeptanz zu befriedigen – sie kann uns auch wirklich „nähren“, wenn wir selbst dafür sorgen, dass unser Körper das bekommt, was er wirklich braucht.
Aber was bedeutet es, rundum genährt zu sein? Was brauchen wir, um gesund, fit und glücklich zu leben? Die Beantwortung dieser Frage ist nicht schwer. Unsere körperliche Funktionsfähigkeit unterliegt natürlichen Gesetzmäßigkeiten, die es zu beachten gilt. Zwar besitzt unser Körper die außerordentliche Fähigkeit, Ernährungsfehler zwanzig, dreißig, ja sogar bis zu vierzig Jahre lang auszuhalten. Krankheiten brechen oft erst spät aus, scheinbar ohne erkennbaren Zusammenhang mit unseren Essgewohnheiten, die – wie wir irrtümlich annehmen – uns ein Leben lang nicht geschadet haben.
Ein Grundprinzip der Natur besteht darin, dass Lebendiges nur aus Lebendigem kommen kann. Aus einem Stein wird nicht einfach eine Blume, auch wenn die Sonne noch so viele Äonen auf ihn scheinen würde. In Bezug auf die Ernährung bedeutet dies, dass wir nur dann vital – also wirklich lebendig – sind, wenn unsere Nahrung voller Lebensenergie steckt.

Das Geheimnis der Vitalstoffe

Die wilde Pflanze ist in dieser Hinsicht ein wahres Wunderwerk! Sie wandelt nicht nur Sonnenlicht in organisch gebundene Energie, die sie uns zur Verfügung stellt, sondern reichert auch die sogenannten „Vitalstoffe“ an, die der Körper braucht, um seine Lebensfunktionen reibungslos ausüben zu können und sich rundum wohl zu fühlen. Zu den Vitalstoffen zählen u.a. Vitamine, Mineralien, Antioxidantien, sekundäre Pflanzenstoffe und Aminosäuren. Wussten Sie, dass alle Aminosäuren, die unser Körper braucht, um daraus komplexe Eiweißstrukturen zu bilden, in den grünen Pflanzen vorhanden sind? Wie sollte es auch anders sein, ernähren sich doch viele Säugetiere – wie z.B. Kühe, Pferde und Elefanten – ausschließlich von wilden Pflanzen und Blättern. Auch Milch ist vier Stunden vor dem Melken noch frisches Gras! Die pflanzlichen Aminosäuren bieten den Vorteil, dass sie leicht vom Körper aufzunehmen sind. Wenn wir unsere Aminosäuren aus tierischem Eiweiß beziehen, muss der Körper die komplexen tierischen Eiweiße erst wieder in die ursprünglichen Aminosäuren zerlegen, was viel Zeit und Energie benötigt und einer der Gründe ist, warum wir nach Fleischverzehr müde werden. In den Wildkräutern liegen die Vitalstoffe in geballter und leicht aufzunehmender Form vor. Wir sind nur dann vital und lebensfroh, wenn unsere Nahrung lebendig ist und uns spürbar Energie liefert. Die konventionelle Ernährungsweise liefert uns zwar Makronährstoffe in Form von Fetten, Eiweißen und Kohlenhydraten, ist aber an Vitalstoffen und Lebensenergie verarmt. Zu massiv sind die Beeinträchtigungen, denen die Pflanzen vom Anbau, ihrer industriellen Verarbeitung, Lagerung und Zubereitung in der Küche unterworfen sind. Auf Dauer geht das auf Kosten unserer Gesundheit und Vitalität.

Grüne Wildkräuter-Smoothies

Seit der Erfindung der grünen Smoothies sind wir in der Lage, frische Wildkräuter in ausreichender Menge zu uns zu nehmen. Da die wilden Pflanzen so viele gesunde Inhaltsstoffe haben, schmecken sie oft streng und bitter. Wenn wir sie zusammen mit Früchten (und etwas Wasser) im Verhältnis von 50:50 im Mixer pürieren, haben wir eine leckere und sehr nahrhafte Mini-Rohkost-Mahlzeit, die uns täglich mit allen Vitalstoffen versorgt, die unsere Zellen brauchen, um optimal zu arbeiten. Der Mixer nimmt uns darüber hinaus einen Teil der Verdauungsarbeit ab, was bei Wildkräutern ein großer Vorteil ist, denn sie sind natürlich viel schwerer zu kauen als weichgekochtes Essen. Im grünen Smoothie können wir daher Wildkräuter und grüne Blätter in einem noch nie dagewesenen Ausmaß zu uns nehmen, wodurch unsere Gesundheit und Vitalität einen enormen Schub erhalten. Dieser ist auch dringend notwendig, denn die moderne Lebensweise erzeugt viel Stress und Hektik und unsere konventionelle Ernährung ist zu einseitig, um den Körper in die Lage zu versetzen, mit den ständig steigenden Anforderungen fertig zu werden. Grüne-Wildkräuter-Smoothies sind daher ein idealer Ernährungsbaustein. Sie geben uns die Gewissheit, jeden Tag mit dem Lebensnotwendigen versorgt zu sein. Und das Schöne ist: Wir spüren es sofort und brauchen dennoch unsere Ernährung nicht von heute auf morgen komplett umzustellen. Wenn wir anfangen, täglich „wilde“ grüne Smoothies zu trinken, verlangt unser Körper auf natürliche Weise immer mehr nach Vitalstoffen aus lebendiger Nahrung und der Appetit auf Ungesundes lässt nach. Auf diese Weise können die wilden Pflanzen Körper, Geist und Seele nähren, harmonisieren und auf eine gesunde Lebensweise ausrichten.

Der Autor Burkhard Hickisch ist Ernährungsberater, lebt und arbeitet in Berlin.

Grüne Wildkräuter-Smoothiesgruene-smoothies-wildkraeuter

Rezept 1:
1 Banane
2 Birnen
2 Handvoll Giersch
10 Brennnessel-Blätter
½ Liter Wasser (gefiltert)
Ergibt ca. 1,5 Liter grünen Smoothie

Rezept 2:
2 süße Äpfel
½ Avocado
1 Handvoll Babyspinat
1 Handvoll gemischte Wildkräuter (z.B. Löwenzahn, Spitzwegerich. Klee, Sauerampfer, Gänseblümchen)
½ Liter Wasser (gefiltert)
Ergibt ca. 1,5 Liter grünen Smoothie

Rezept 3:
200g frische Erdbeeren
2 TL Kokosöl von Dr. Goerg
4 Datteln (entsteint)
1 Handvoll Feldsalat
4 Linden-Blätter
4 Haselnuss-Blätter
6 Brombeer-Blätter
6 Kirschbaum-Blätter
½ Liter Wasser (gefiltert)
Ergibt ca. 1,5 Liter grünen Smoothie

Quelle: http://www.kgsberlin.de/archiv/eintrag/art72875.html?PHPSESSID=5jegerj3nekq8e3nanblv1r8c0

Gruß an die Gesunden

TA KI

Chlorophyll – das magische Grün


Chlorophyll

Seit alters her gilt Chlorophyll als geheimnisvolles Heilmittel. Älteste Berichte über seine Verwendung stammen aus dem antiken China, dem Orient und von den vorchristlichen spirituellen Essener-Gemeinschaften vom Toten Meer. Die alten Griechen lobten die Wirkung des grünen Blattes, der Kohl galt als Arzt der Armen. Auch Hildegard von Bingen schreibt von der «übergeordneten Wirkung des Grünen».

Das Wunder der Photosynthese – dem Vorgang, in welchem Pflanzen unter Einwirkung von Licht Farbstoffe bilden und Kohlendioxid aus Luft, Erde und Wasser in Stärke umwandeln – ist bis heute noch nicht vollständig erklärt. Die Sonnenenergie wird eingefangen und dabei auch noch der lebenswichtige Sauerstoff abgegeben. Kein Leben ohne Pflanzen.

Im 19. Jahrhundert wird die Heilwirkung des Chlorophylls wiederentdeckt, und Anfang des 20. Jahrhunderts wird seine Bedeutung nachgewiesen: Forscher entdecken die Ähnlichkeit des molekularen Aufbaus von Chlorophyll mit Hämoglobin, unserem roten Blutfarbstoff. Der Saft allen Lebens ist gleich – ob rot oder grün.

Von meinem Grossvater habe ich ein Büchlein bekommen, das mir sehr kostbar ist: «Eine neue Ernährungslehre». Es ist original aus dem Jahre 1924 von Dr. Bircher-Benner, einem der Schweizer Ernährungspioniere, einem der ersten, der entdeckte, dass es auf den Sonnenlichtwert der Nahrung ankommt. Er schreibt:

«Die Menschheit unserer Zonen weiss nicht, in wie grosser Gefahr sie sich infolge mangelhafter Lehren und ungeahnter Ernährungsfehler befindet. Sie weiss auch nicht, welche mächtige Heilkraft in der richtigen Nahrung steckt. Nichts anderes tut heute mehr Not als die Aufklärung über die richtige Ernährung. Das grüne Blatt, frische Früchte und Wurzeln in ungekochtem Zustand sind die vollkommene Nahrung des Menschen. Fleisch, Fisch und Geflügel sind schlechte Kraftquellen und führen langsam einen inneren Zerfall herbei.» 

Diese Worte sind heute aktueller denn je.

Dr. Ann Wigmore vom «Hippocrates Health Institute» in Boston entdeckte schliesslich vor mehr als fünfzig Jahren die Heilkraft des Weizengrassaftes.
Auch in Japan ist das grüne Blut der Pflanzen in Form von Gerstengras durch verschiedene Studien als hochwertiges Nahrungsmittel und sogar Verjüngungsmittel bekannt.

GRASSAFT ENTHÄLT:
11 X SOVIEL CALCIUM WIE KUHMILCH
5 X SOVIEL EISEN WIE SPINAT
7 X SOVIEL VITAMIN C WIE ORANGEN
70 % CHLOROPHYLL
VITAMIN B17, DAS ANTI-KREBS-VITAMIN
LEBENDIGE ENZYME
25% PROTEINE (AMINOSÄUREN), DAS IST1,5 X SOVIEL WIE IN EIERN & FLEISCH IN BESSER VERFÜGBARER FORM!

Grüne Blätter gehören seit Menschengedenken zu dessen Grundnahrungsmitteln, sie enthalten neben dem Chlorophyll Vitamine, Enzyme, Mineralien und Antioxidantien(Radikalenfänger) sowie andere sekundäre Pflanzenstoffe (Ballaststoffe). Allerdings ist in Zeiten des weltumspannenden Fast Food und industriell produzierter beziehungsweise verarbeiteter Lebensmittel nicht nur der Anteil grüner Blätter an unserer Ernährung drastisch minimiert worden, sondern auch das Wissen um die einzelnen Pflanzen fast verschwunden.

Bei ihrer Suche nach der optimalen Rohkost stieß Victoria Boutenko darauf, dass die dem Menschen ähnlichsten Lebewesen auf dieser Erde, die Menschenaffen (hier Schimpansen), sich zu einem Großteil von Blattgrün ernähren und weit weniger Krankheiten bekommen und daran sterben als die Menschen. Man liest in diesem Zusammenhang immer wieder das Zahlenverhältnis von todbringenden Krankheiten: 250 (Mensch) zu 5 – 10 (Grünes fressende Tiere wie Elefant, Kuh oder Pferd).

Chlorophyll gilt als Wunderstoff: Es ist – aus molekularer Sicht – mit dem das Blut färbenden Stoff Hämoglobin verwandt. Richard Willstätter, ein deutscher Chemiker, der 1915 den Nobelpreis für Chemie erhielt, bewies in Versuchen, dass unser Körper Chlorophyll zu Hämoglobin verwandelt. Chlorophyll ist demnach blutbildend. Zudem zeigten US-amerikanische Forscher der Oregon State University, dass Chlorophyll sehr viel Sauerstoff enthält. Chlorophyll ist stark basisch, es hilft, den Körper zu entgiften und mindert die Zahl schädlicher Bakterien. Es wirkt gegen Entzündungen und stärkt unser Herz, belegen Forschungsergebnisse.

Um unseren Körper mit wirklich allen Nährstoffen versorgen zu können, die er braucht um bis ins hohe Alter gesund zu bleiben, braucht es 300 bis 500 g grünes Blattgemüse täglich. Das ist verdammt viel – nämlich mindestens ein ganzer Kopf Salat! Auch viele Tiere wie Rinder, Pferde, und eben auch Primaten wie der Gorilla beziehen ihre Nährstoffe aus Grünzeug und decken so vor allem auch ihren Eiweissbedarf, da es kaum eine hochwertigere Eiweissquelle gibt. Um aber nicht wie ein Wiederkäuer oder ein Affe den lieben langen Tag auf dem Grünzeug herumkauen zu müssen, können wir Menschen uns einiger Tricks bedienen:

– Ann Wigmore sagt, dass 100 Gramm Weizengras dem Nährwert von etwa zwei Kilogramm Gemüse entsprechen. Wenn wir also Weizengras oder andere Gräser wie Gersten- oder Dinklegras, auch Süss- und Wildgräser entsaften und den Saft trinken, erhalten wir diese Nährstoffe in konzentrierter Form. Aber bitte nur im Wald sammeln und nicht auf mit Gülle verseuchten Wiesen, und nicht an exponierten Stellen wo Hunde dran pullern! Zur Not gibt es auch fertiges Pulver zu kaufen (was aber nie so optimal ist wie der frsiche Saft).

– Eine weitere Idee, erfunden von Viktoria Boutenko, sind die grünen Smoothies. Damit ist es möglich, eine viel grössere Menge an grünem Blattgemüse zu sich zu nehmen. Auch Chlorella-Tabletten oder -Pulver sind eine gute Chlorophyll-Quelle (siehe meinen separaten Beitrag dazu).

Entsaftet oder in den Smoothie gemixt werden können auch Spinat, Wildkräuter (Giersch, Brennessel, Löwenzahn, Vogelmiere, Beinwell uvm.) und als Spar-Tipp auch die Blätter von Rote Bete, Radieschen oder Kohlrabi, im Winter Grünkohl, und zusätzlich esse ich abends immer noch eine Familienschüssel Salat ganz alleine!

In Boutenkos Buch über die grünen Smoothies hat es gleich am Anfang auf der Innenklappe ein sehr interessantes Diagramm:
Es zeigt, dass die Ernährung der Schimpansen  zu 40% aus grünen Blättern und Blütenbesteht – in der klassischen Rohkosternährung sind es nur etwa 10%, und in der SAD (Standard American Diet und auch der Deutschen Durchschnittskost) sind es nicht mal 3%!
Wenn man dann noch berücksichtigt, dass Zucker und Weissmehl Mieralstoffräuber sind und dass unsere ausgelaugten Böden heute viel weniger Nährstoffe enthalten, dann wird klar, warum Ann Wigmore mit Grassaft so sensationelle Heilerfolge erzielte: Unzählige Erfahrungsberichte zeugen von der Heilung von Krebs, Rheuma, Gicht uvm – alles «Zivilisationskrankheiten», durch unsere gesundheitsschädiche Normalkost verursacht!

Boutenko schreibt über Chlorophyll:

  verbessert das Blutbild … kann Krebs vorbeugen … versorgt die Organe mit Eisen … schafft ein basisches Milieu … wirkt Giften entgegen … lindert Anämie … reinigt das Darmgewebe … reinigt die Leber … fördert die Heilung bei Hepatitis … beseitigt Körpergeruch & schlechten Atem … bekämpft Bakterien … fördert die Wundheilung … reinigt Zähne & Zahnfleisch … lindert Schmerzen … stärkt die Blutgefässe … beruhigt das Gewebe … wirkt schleimlösend … lindert Entzündungen … verbessert das Sehvermögen …

Ein weiterer wichtiger Ernährungsforscher war Dr. Norman Walker. Er wies als einer der ersten auf die gesundheitsfördernde Wirkung von Obst- und Gemüsesäften hin. Er überlebte seine Kritker und Spötter, fuhr als über 100jähriger noch Fahrrad und machte Haus- und Gartenarbeiten, schrieb sein letztes Buch im Alter von 113 und war bis zu seinem Tode mit 116 im Vollbesitz seiner Kräfte.

NOCH EINIGE TIPPS FÜR DAS ENTSAFTEN:

Wichtig ist, dass es ein sogenannter SlowJuicer ist, der das Gras langsam entsaftet und nicht mit Zentrifugalkraft, da sonst die Nährstoffe zerstört werden. Ich habe den Hurom, welcher baugleich ist mit der Fruitstar, nur um einiges günstiger. Der frischgepresste Saft ist leicht verderblich und muß sofort getrunken werden.

Dosierung:
Ich würde langsam mit 1–2 Esslöffeln anfangen und vorsichtig steigern. Wenn du anfangs voller Begeisterung zuviel auf einmal trinkst, kannst du dich danach sehr schlecht fühlen. Ursache dafür sind die Giftstoffe im Körper, die durch die reinigende Wirkung des Grassaftes gelöst werden.
Ann Wigmore empfiehlt dann nach der Eingewöhnungszeit bis zu 3 x tägich 1 fl.Oz, das sind je etwa 30 ml oder 2-3 Esslöffel.
Grössere Mengen schaden nicht, nützen aber auch nichts.

Am besten wird der Saft auf nüchternen Magen, d.h. als erstes am Morgen oder mindestens 2 Std. nach einer leichten Mahlzeit getrunken und mindestens eine halbe Stunde vor dem Essen. Ich mache mir und meinem Mann immer am Vormittag als erstes einen frisch gepressten Saft. Das Tolle an den Säften ist, dass sie auch Leuten schmecken und gut tun, deren Ernährung sonst nicht so optimal ist. Ich mische dabei immer süsse Früchte wie Ananas oder Äpfel und Karotten oder Rote Bete zum Grassaft. Auch alle Gemüsereste wie Stängel vom Grünkohl oder Broccoli kommen bei mir in den Entsafter. Und den Trester kriegen die Hunde.

Das Gras kann auch fein geschnitten über Salate, Suppen und Saucen gestreut oder in den Smoothie gemixt werden. Und schliesslich kann es natürlich auch ganz einfach ausgekaut und der Rest dann ausgespuckt werden!

 

Der Blattfarbstoff als blutbildendes Element der Natur

Chemisch gesehen ist Chlorophyll mit dem roten Blutfarbstoff Hämin verwandt. Man könnte sie sogar fast als Zwillinge bezeichnen. Ein besonderer Unterschied zwischen Chlorophyll und Hämin ist der, dass Chlorophyll Magnesium als Zentralatom enthält, wohingegen der Blutfarbstoff, Eisen als Atomkern hat. Aufgrund der nahen Verwandtschaft zwischen Chlorophyll und Hämin vermuteten schon viele Naturwissenschaftler, dass Chlorophyll das blutbildende Element der Natur für alle Pflanzenesser und Menschen ist. Experimente konnten sogar beweisen, dass Tiere Chlorophyll in Hämoglobin umsetzen.

Was ist eigentlich Chlorophyll?

Der Blattfarbstoff Chlorophyll (Chloros = grün, Phyllo = Blatt), ist eine Magnesiumverbindung mit vielen Spurenelementen, die in ihrer Struktur dem Hämoglobin des menschlichen Blutes außerordentlich ähnlich ist (Hämin verbindet sich mit Protein “Globin” und bildet so das Hämoglobin). Das grüne Blatt ist reich an Chloroplasten, die einen hohen Eisengehalt haben. Die Chloroplasten gehören zu den Organellen (Organen) einer Pflanzenzelle. In einer Pflanzenzelle können bis zu 100 Chloroplasten vorhanden sein. Im Inneren der Chloroplasten befinden sich lamellenförmige Thylakoide. Die Thylakoide besitzen Protein- und Lipidschichten. In den Lipidschichten finden sich die Moleküle der Farbstoffe Chlorophyll (grün) und Carotinoide (gelb). Die Membran dieser Thylakoiden ist der Sitz der photosynthetischen Lichtreaktion.

Die Wirkung von Chlorophyll im Körper

Der Chemiker Willstätter erkannte bereits 1913, dass Chlorophyll fähig ist, mit Hilfe des darin gespeicherten Sonnenlichtes aus toter Materie lebende Substanz aufzubauen. Für seine Arbeit der Analyse des Chlorophyll-Molekülaufbaus erhielt er 1915 den Nobelpreis. Diese in den Pflanzen gespeicherte und äußerst wertvolle Lichtenergie, also dieBiophotonen, unterstützen den Körper in vielen lebenserhaltenden Vorgängen. Sie übertragen hochwertige Lichtenergien aus dem Kosmos in die Zellen und Gewebe des Körpers und fördern nachhaltig die Zellatmung und den Zellstoffwechsel. Chlorophyll unterstützt auch maßgeblich die präzise Funktion des Gehirns, das Nerven-, Hormon- und Zellsystem. Wo Chlorophyll vorhanden ist, da befindet sich auch immer Eisen und Magnesium. Je stärker die Farben, desto mehr Eisen, je reicher das Grün, desto mehr Magnesium.

Chlorophyll hat einen hervorragenden blutbildenden Effekt. Es regeneriert das Blut, reinigt es und ist zellstärkend. Obendrein hat es eine entgiftende Wirkung. In der Forschung und Medizin wird Chlorophyll mittlerweile sehr gut bei der Wundheilung und bei Krebs eingesetzt. Heilende und schützende Wirkungen von Chlorophyll konnten bislang hinreichend nachgewiesen werden.

Die tägliche Dosis Blattgrün

Wie kommt man nun am besten zu seiner täglichen Dosis Chlorophyll? Zu Hause kann man sich sehr gut Gräser züchten. Vor allem Weizengras, Gerstengras (etwas bitter), Roggengras (herb) und Alfalfa. Gute Anleitungen gibt es bereits im Internet. Verwenden kann man die Gräser vorrangig frischgepresst als Saft (Smoothie). Von draußen bekommt man sehr gut Löwenzahn (bitter), Lindenblätter (mild), Brennnesselblätter und sogar auch im Winter Brombeerblätter. Diese und viele andere Blätter kann man auch sehr gut zwischendurch bei einem Spaziergang essen. Ansonsten zu Hause als grünen Salat. Weiterhin kann man sich natürlich auch Kräuter und Salat kaufen. Aber frisch gepflückte Kräuter und Blätter enthalten natürlich mehr Lebendigkeit und Enzyme. Auch Algen wie z. B. Chlorella und Spirulina sind eine sehr gute Chlorophyllquelle.

Also gehen doch auch SIE mal wieder in die Natur und pflücken sich ein paar Blätter mit gespeichertem Sonnenlicht. Ihr Blut und Ihre Zellen werden es Ihnen danken.

Wildkräuterwanderung mit Prof. Dr. Bernd Gerken

Quelle: http://bewusst-vegan-froh.de/chlorophyll-das-magische-gruen/

Danke an Denise

Gruß an die Kaninchen

TA KI

 

Vom Zauber der Pflanzen und Kräuter: Löwenzahn


„Vom Zauber der Pflanzen und Kräuter“ ist eine Rubrik, welche sich unserer Natur widmet und die darin verborgenen Schätze. Hinter manchem vermeintlichen Unkraut verbirgt sich eine wirkungsvolle Heilpflanze, deren Bedeutung wir vielleicht längst vergessen haben. Silvia Cristini geht dem auf den Grund und lässt bei 2012Spirit eine Sammlung jener Schätze entstehen.

Löwenzahn (Taraxacum officinale) ist viel mehr als nur eine Pusteblume. Löwenzahn ist auch vielmehr als ein lästiges Unkraut, welches an den unmöglichsten Stellen wie von selbst in wundersamer Weise gedeiht. Eine Pflanze, die sich durch die Flugsamen prächtig im Land verteilt und dort wieder eine ganze Saison verweilt, bis vielleicht ein Kind in voller Freude, die nächste Verbreitung auslöst. Löwenzahn ist ein Geschenk. Und wie es mit Geschenken ist, man kann es wohlwollend annehmen oder auch dankend ablehnen.

Ich habe mich für ersteres entschieden und mit mir ganz viele andere Menschen. Ich stellte mir die eine Frage: wieso wird der Löwenzahn so verkannt? Wieso wird seine Kraft nicht genutzt? Wieso pflückt man nicht, was direkt vor der Haustür wächst und geht stattdessen lieber in den nächsten Supermarkt und kauft sich Gemüse aus anderen Ländereien, was mit sich bringt, dass das angeblich so frische Gemüse in der Verkaufsauslage bereits einiges an Vitaminen und Mineralstoffen aufgrund der langen Reisezeit eingebüsst hat. Die Natur bietet uns so Vieles – und dies kostenlos. Doch wir machen uns selten die Mühe, uns damit zu befassen. Wieso dies wohl so ist? Haben wir keine Zeit dafür? Sind wir zu fest abgelenkt? Oder ist dies gar so gewollt, dass die Wirtschaft am Laufen bleibt?

Natürliches Aufbaubiotikum Löwenzahn

Von der Schulzeit ist mir nicht wirklich viel Nützliches fürs spätere Leben in Erinnerung geblieben. Etwas jedoch schon. In der Primarschule hatten wir einen Löwenzahntag. An diesem Tag wurde uns allerhand über diese wundersame Pflanze vermittelt. Gerne möchte ich hier einiges weitergeben.

Löwenzahn von Kopf bis Fuss

Löwenzahnwurzeln und Löwenzahnblätter besitzen mehr Nährkraft als Spinat und wirken im höchsten Grad blutreinigend. Man kann die ganze Pflanze verwenden. Von Kopf bis Fuss, sozusagen. Positiven Einfluss hat der Löwenzahn auf sämtliche Organe, welche an der Verdauung mitbeteiligt sind. Die Magensaftsekretion wird gesteigert, er ist appetitanregend und entkrampft. Bei Blähungen und Völlegefühl sollte also wärmstens an Löwenzahn gedacht werden. Löwenzahnblättertee oder auch Löwenzahnwurzeltee wirken da genauso wie auch die Blätter als frischen Salat genossen.

Löwenzahn ist ein Aufbautonikum

Löwenzahn kann als Stärkungsmittel eingesetzt werden bei Schwächezuständen. Der Körper wird hierbei wieder in Schwung gebracht. Der Löwenzahn stärkt Leber, Bauchspeicheldrüse, Niere, Milz, Darm und Magen und durch die Bitterstoffe hilft er, Giftstoffe aus dem Körper auszuleiten. Er wirkt entwässernd, doch hat er gegenüber von Entwässerungstabletten in Arzneiform den grossen Vorteil, dass er wertvolle Mineralien dem Körper zuführt und nicht einfach ausschwemmt. Der Körper ist somit bestens versorgt.

Bier und Wein – auch das kann sein

Der Löwenzahn ist ein absolutes Wunderkraut. Es beinhaltet mehr Eisen, mehr Vitamin A, mehr Vitamin C und weitere Mineralstoffe, als all die anderen Lebensmittel, wo man denkt, dass diese die Spender schlechthin sind. Weit gefehlt. Die Blüten kann man pur essen, als Verzierung für einen bunten Salat verwenden oder man kann sie gar frittieren. Kurz im Teig geschwenkt und in die Fritteuse geben, ist es schlicht ein Gaumenschmaus. Ein feines Süppchen aus Löwenzahn, lässt müde Geister vertreiben und ein feiner Salat aus den schönen, saftigen und bitterschmeckenden Blättern ist einfach nur köstlich. Bitter sollten sie übrigens sein, auch wenn heute der Trend aufgekommen ist, bittere Lebensmittel zu meiden. Diese Bitterstoffe regen die Galleproduktion in der Leber an. Hat also alles seinen Sinn und Zweck und der Mensch sollte dieses gottgegebene Geschenk nicht verfälschen, nur weil sein Gaumen vielleicht durch den Fastfood etwas aus dem natürlichen Gleichgewicht geraten ist. Zum Frühstück schmeckt auch der Löwenzahnhonig besonders lecker. Aus den Wurzeln, worin am meisten Nährstoffe enthalten sind, kann man Tee zubereiten. Dieser Tee wirkt besonders entgiftend. Wer noch weiter gehen möchte, kann die Wurzeln rösten und sich somit den sogenannten Muckefuck, dem Kaffeeersatz aus Kriegszeiten, selbst herstellen. Gar Bier und Wein kann sein, doch damit lass ich es persönlich sein.

Da wächst doch tatsächlich ein Zauberkraut vor unseren Tür, kostenlos, und wir nutzen es nicht.

Quelle: http://www.2012spirit.de/2014/09/vom-zauber-der-pflanzen-und-kraeuter-loewenzahn/

 

TA KI