Innenministerium reagiert auf „Rush-Hour for Refugees“ – Nächtliche Flüchtlingsflüge in Köln-Bonn erfunden?


Seit Tagen geistert eine Meldung durch das Web, dass nachts geheime Flüge mit Flüchtlingen am Flugplatz Köln-Bonn landen. Bisher konnten wir das weder betätigen noch als Gerücht entschärfen. Tatsache ist: Der Flughafen meldete am 8. August sein Passagieraufkommen mit „über 185.000 mehr als im gleichen Monat des Vorjahres – ein Plus von 18 Prozent“. Nun meldet sich das Bundesinnenministerium zum Sachverhalt…

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Seit Tagen geistert eine Meldung durch das Web, dass nachts geheime Flüge mit Flüchtlingen am Flugplatz Köln-Bonn landen. Bisher konnten wir das weder betätigen noch als Gerücht entschärfen. Tatsache ist: Der Flughafen meldete am 8. August sein Passagieraufkommen mit „über 185.000 mehr als im gleichen Monat des Vorjahres – ein Plus von 18 Prozent“. Nun meldet sich das Bundesinnenministerium zum Sachverhalt …

Die Story im Netz:

Seit Tagen wird über Twitter beobachtet, dass nachts unzählige Flugzeuge am Flughafen Köln-Bonn landen. Wer oder was dort fliegt, wird heiß diskutiert.

Flughafen Köln/Bonn. Hektische nächtliche Betriebsamkeit. Wer kommt da tgl. aus der Türkei??

Bei Twitter wird unter #Köln-Bonn gefragt, was an dem Flugplatz nachts geschieht. Auffällig ist eine große Zahl von Flugzeugen aus der Türkei:

Bildschirmfoto vom 2016-08-09 15-20-10

Bildschirmfoto vom 2016-08-09 15-40-34

Die Basis scheint dieser Artikel von Markus Mähler gewesen zu sein: „Tief in der Nacht: Bundesregierung schleust Flüchtlingsmassen über Flughäfen ein“, veröffentlicht vom Kopp-Verlag.

Mittlerweile recherchieren viele alternative Medien in diese Richtung, „querdenken.tv“ konnte sogar den Flugplatz zu einer Antwort bewegen:

Sehr geehrte Frau Vogt, es gibt keine „Flüchtlingsflüge“ nach Köln/Bonn. Ansonsten verweisen wir auf die Einreisebestimmungen des Auswärtigen Amts, die sie unter folgendem Link finden.

Mit freundlichen Grüßen Köln Bonn Airport ——————————————– Stabsstelle Unternehmenskommunikation Corporate Communications ——————————————– Flughafen Köln Bonn GmbH Postfach 98 01 20 | 51129 Köln ——————————————– ——————————————– mailto:presse@koeln-bonn-airport.de http://www.koeln-bonn-airport.de

Tief in der Nacht

Markus Mähler schrieb: „Sie steigen in der Türkei und in Griechenland in gecharterte Maschinen. Sie landen bei uns tief in der Nacht. Anschließend werden sie vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) mit Bussen auf die Aufnahmelager verteilt. Das berichten mehrere Informanten ‚Kopp Online‘ die das Treiben an deutschen Flughäfen beobachten. Unsere Medien berichten bislang nichts darüber.“

Und weiter: „Bereits ein Blick auf Flugpläne vom 8. August zeigt: Ab halb eins beginnt die ‚Rush-Hour for Refugees‘. Maschinen aus der Türkei und Griechenland landen beinahe im Minutentakt. Das große Landen geht die ganze Nacht über weiter und endet erst gegen sechs Uhr morgens. Im Link ist das beispielhaft für den Flughafen Köln-Bonn zu sehen: Am Tag wird bloß eine Maschine aus dem östlichen Mittelmeer gemeldet. Der Tourismus ist schließlich durch die vielen Terroranschläge regelrecht eingebrochen. Nachts sind es aber gleich elf Maschinen …“

EU-Flüchtlingsdeal mit Türkei

Am 8. Juli schrieben wir, dass das Abkommen zwischen der EU und der Türkei vorsieht, dass jeder der illegal über die Ägäis nach Europa einreist in die Türkei zurückgeschoben wird. Im Gegenzug verpflichtet sich die EU, jeweils einen syrischen Flüchtling in verschiedene EU-Mitgliedsstaaten aufzunehmen.

Dieser Deal soll 72.000 Menschen pro Jahr beinhalten. Es werden aber bestimmt deutlich mehr Menschen aus den Krisengebieten versuchen nach Europa zu gelangen, da man die Fluchtursachen nicht bekämpft. Diese illegalen Einwanderer kommen dann noch zu der Zahl der Legalen hinzu – von denen nicht berichtet wird.

Der „Süddeutschen Zeitung“ zufolge gibt es, einen in der öffentlichen Debatte unerwähnten Passus im Flüchtlingsabkommen, in dem es unter Punkt 4 heißt: „Wenn die irregulären Überfahrten von der Türkei in die EU gestoppt oder zumindest substanziell und nachhaltig reduziert wurden, wird ein ,Freiwilliges Humanitäres Aufnahmesystem‘ aktiviert. Dazu tragen die EU-Mitgliedstaaten freiwillig bei.“ Auf diesem Weg könnten weitere Hunderttausende Flüchtlinge direkt aus der Türkei abgenommen werden.

Auffälligkeiten nicht nur in Köln-Bonn

Der Flugplatz von Köln-Bonn ist einer der Flugplätze mit Nachtflugverkehr, da die Deutsche Post ihn als Umschlagplatz nutzt. Hier landen auch die nächtlichen Frachtflugzeuge von UPS, die Fracht wird umverteilt und weitergeflogen.

Zitat von der Webseite: „Mit rund 758.000 Tonnen Luftfracht belegt Köln/Bonn hinter Frankfurt und Leipzig im Cargo-Bereich Platz drei. Passagiere und Luftfracht zusammengenommen landet der Airport auf Rang fünf.“

Im Flugradar unter www.flightradar24.com würde es tatsächlich wenig auffallen, wenn nachts einige Flüge mehr unterwegs wären.

Auch an anderen Flughäfen gibt es Auffälligkeiten: Am Düsseldorfer Flughafen kommt es zu vielen Verspätungen in der Nacht: „Im Juni sind 456 Flugzeuge in Düsseldorf erst nach 23 Uhr gelandet, ein trauriger Rekord, im Vorjahresmonat waren es nur 157“, sagte Werner Kindsmüller, Vorsitzender des Vereins „Kaarster gegen Fluglärm“. Nicht in einer einzigen Nacht im Juni sei die Nachtruhe nach 23 Uhr eingehalten worden, kritisiert Kindsmüller.

Der Lufthansa-Sprecher Florian Gränzdörffer sagt bei RP: Rund die Hälfte aller Verspätungen in Düsseldorf seien nicht falscher Planung, sondern einer unterbesetzten Flugsicherung geschuldet. „So kann es passieren, dass infolge des überlasteten Sektors NRW eine Verspätung produziert wird, die sich durch den ganzen Tag zieht, obwohl die Operation an sich pünktlich ist“.

Am 8. August meldet der Flugplatz auf seiner Webseite unter Aktuelles: Rekordergebnis an Passagieren zum Start des 2. Halbjahrs

Zitat: „Die Reisewelle in den Sommerferien beschert dem Köln Bonn Airport neue Rekordzahlen: Im Juli zählte der Flughafen 1.239.987 Passagiere. Das waren über 185.000 mehr als im gleichen Monat des Vorjahres – ein Plus von 18 Prozent. Auch ein neuer Spitzentag in der Geschichte des Flughafens wurde im Juli verzeichnet: 46.274 Passagiere starteten und landeten am 31. Juli in Köln/Bonn“

Und weiter: „So beginnt für den Köln Bonn Airport auch das zweite Halbjahr 2016 mit positivem Trend. Im ersten Halbjahr hatte der Flughafen erstmals die Fünf-Millionen-Marke durchbrochen – die 5,4 Millionen Passagiere von Januar bis Juni bedeuteten ein Plus von 20 Prozent gegenüber 2015.“

Als Fazit wird angegeben: „Damit ist Köln/Bonn unter den großen deutschen Airports über 10 Millionen Passagiere derzeit der wachstumsstärkste Flughafen. Für das Gesamtjahr 2016 rechnet der Airport aktuell mit 11,6 Millionen Fluggästen. Hauptgründe für die positive Entwicklung sind der Start der neuen Lufthansa-Tochtergesellschaft Eurowings, die seit November des vergangenen Jahres Low-Cost-Langstrecken ab Köln/Bonn anbietet. Dazu kommt außerdem das Wachstum der irischen Fluggesellschaft Ryanair.“

20 Prozent mehr Passagiere gegenüber 2015 – das sind ziemlich viele. (ks)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/innenministerium-reagiert-auf-rush-hour-for-refugees-naechtliche-fluechtlingsfluege-in-koeln-bonn-erfunden-a1920240.html

Gruß an die Aufklärer

TA KI

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MH17-Absturz in der Ostukraine- Bundesregierung wusste von Gefahr


MH17Vor neun Monaten stürzt MH17 über der Ostukraine ab. Vieles deutet darauf hin, dass die Maschine abgeschossen wurde. Vertrauliche Berichte des Auswärtigen Amts zeigen nun: Die Bundesregierung wurde mehrfach gewarnt.

Die Bundesregierung hatte nach Medienberichten vor dem Abschuss der malaysischen Passagiermaschine im Juli 2014 klare Gefahrenhinweise für Linienflüge über der umkämpften Ostukraine. Das berichten WDR, NDR und „Süddeutsche Zeitung“ unter Verweis auf vertrauliche Berichte des Auswärtigen Amtes. Diese Erkenntnisse habe die Bundesregierung aber nicht als Warnung an deutsche Fluggesellschaften für Überflüge weitergegeben.

In den sogenannten Drahtberichten vom 15. Juli 2014, zwei Tage vor der Katastrophe von Flug MH17, habe das Auswärtige Amt über eine sehr besorgniserregende Lage in der Ostukraine berichtet. Als Grund sei in den als „VS – nur für den Dienstgebrauch“ eingestuften Unterlagen der Abschuss eines ukrainischen Militärflugzeugs vom Typ Antonow An-26 in einer Flughöhe von mehr als 6000 Metern am Vortag genannt worden.

Der Abschuss eines Flugzeuges auf dieser Höhe sei für Militärexperten ein klares Zeichen, dass auch Ziele in sehr viel größeren Höhen getroffen werden können, was auch eine Gefahr für zivile Passagiermaschinen darstellt. Auch der Bundesnachrichtendienst habe der Bundesregierung mehrfach in seinen täglichen Berichten mitgeteilt, dass die Luftsicherheit über dem Konfliktgebiet in der Ostukraine nicht gegeben sei.

Lufthansa-Maschine überflog Absturzgebiet 20 Minuten vor MH17

Das Bundesverkehrsministerium habe auf Anfrage geantwortet, dass die Bundesregierung vor dem MH17-Absturz keine Informationen über eine etwaige Verschärfung der Sicherheitslage für zivile Überflüge gehabt habe.

Flug MH17 war am 17. Juli vermutlich von einer Rakete über der Ostukraine abgeschossen worden. Alle 298 Menschen an Bord kamen ums Leben. An diesem Tag flogen dem Medienbericht zufolge auch drei Maschinen der Lufthansa über das Gebiet, eine davon nur zwanzig Minuten vor MH 17. Üblicherweise müssten die Fluglinien umgehend über eine veränderte Sicherheitslage informiert werden, heißt es in dem Medienbericht. Dies sei jedoch erst nach dem Abschuss geschehen. „Fakt ist, dass uns keine Informationen von Seiten der Behörden vor dem 17. Juli vorlagen“, zitiert der Rechercheverbund einen Sprecher der Lufthansa. „Wenn die Bundesregierung unser Unternehmen mit der Bewertung neue Qualität gewarnt hätte, wäre Lufthansa sicher nicht mehr über der Ostukraine geflogen“, erklärte demnach ein Insider der Fluggesellschaft.

Laut der knapp sechsmonatigen Recherche der Sender und der „SZ“ gibt es „so gut wie keinen Zweifel mehr“ daran, dass die Boeing 777 von einer Buk M1 aus dem Gebiet der Separatisten abgeschossen wurde.

Quelle: http://www.n-tv.de/politik/Bundesregierung-wusste-von-Gefahr-article14985031.html

Gruß an die Verschwörungstheoretiker

TA KI

Germanwings-Crash: Absturz-Prophetie, Aktienfinsternis und Verschwörungen GUIDO-KOLUMNE-MIX


GUIDO-KOLUMNE-MIX♦ No.  516 (54/2015) ♦



Nachdem tagelang jede Sendeminute in den deutschen Nachrichtenmagazinen dafür aufgewendet wurde, über den Absturz des Germanwings-Flugs 9525 zu berichten, hört man nun fast gar nichts mehr.

Manch einen wundert das. Andere wiederum nicht.

So kursieren im Internet die verschiedensten Verschwörungstheorien über die möglichen Ursachen des Absturzes des Airbus A320. Denn noch immer wollen die meisten die “Selbstmord-Theorie” nicht glauben.

In der Tat gibt es weiterhin viele Ungereimtheiten.

Was im World Wide Web ebenfalls zu finden ist: ein Cartoon des Zeichners Hanel, das den Absturz eines Lufthansa-Kranichs (Germanwings ist eine Tochter von Lufthansa) zeigt.

Hier:

Lufthansa Logo

Quelle Bildzitat: https://farsight3.wordpress.com/2015/03/31/lufthansa-aktie-ankundigung-einer-weiteren-finsternis/

Das Cartoon soll im Kölner Stadtanzeiger veröffentlicht worden sein.

Nichts besonderes ist man versucht zu sagen, wenn dies NACH dem Absturz von Flug 9525 geschieht. Doch das pikante daran ist, dass diese Zeichnung VOR dem Crash veröffentlicht worden sein soll.

Genauer – einen Tag vorher.

Die Germanwings-Maschine stürzte am 24. März 2015 in den französischen Alpen ab.

Die Zeichnung soll allerdings vom 23. März stammen.

Der Untertitel scheint für viele bezeichnend: “… noch eine Finsternis”.

Wurden damit Aktionäre gewarnt/informiert, die Lufthansa-Anleihen halten oder kaufen wollten?

In der Tat: Der Aktienkurs der Lufthansa  gab unmittelbar nach den Unglücksmeldungen um bis zu 5,4 Prozent nach. Bei der Airbus-Aktie betrug das Minus bis zu 3,2 Prozent. 

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/absturz-von-germanwings-flugzeug-lufthansa-aktie-bricht-ein-a-1025294.html

Natürlich verdienen viele Insider Geld damit, wenn aufgrund eines Unglückes, einer Naturkatastrophe etc. Aktien von bestimmten Unternehmen fallen, um diese dann billig(er) aufzukaufen und dann, wenn der Kurs wieder steigt, gewinnbringend abzustoßen.

Haben Verschwörungstheoretiker also recht, dass die Ankündigung in der Presse durch das bezeichnende Cartoon kein Zufall war? Sozusagen, um später Kasse machen zu können?

Ich habe am 02.04.15 bei der Chefredaktion des Kölner Stadtanzeigers nachgefragt:

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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin freier Journalist und Filmemacher und recherchiere u.a. auch zum Germanwings-Absturz in den französischen Alpen. 

Nun kursiert im Internet ein Cartoon von Hanel, das am 23.03.14 im KÖLNER STADTANZEIGER abgedruckt worden sein soll. Siehe Anlage. 

Ist dieses Cartoon tatsächlich – wie behauptet – am 23.03.15, also einen Tag vor dem Germanwings-Absturz, bei Ihnen erschienen? 

Wenn ja, in welchem Kontext? 

Für die Beantwortung dieser Frage am heutigen Tage bin ich Ihnen schon im Voraus dankbar.

 Mit freundlichen Grüßen

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Eine Antwort habe ich bis heute nicht erhalten.

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DENKEN SIE IMMER DARAN:

SIE HABEN EIN RECHT AUF DIE WAHRHEIT!

Ihr und euer

GUIDO GRANDT

GUIDOs  KOLUMNE6docx

(…)

Quelle: https://guidograndt.wordpress.com/2015/04/09/germanwings-crash-absturz-prophetie-aktienfinsternis-und-verschworungen/

Gruß an die Nachforscher

TA KI

Germanwings- Absturz: Für US-Opfer werden 4,1 Millionen Euro gezahlt


Für US-Opfer werden 4,1 Millionen Euro gezahlt

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Was ist ein Leben wert? Die juristische Antwort lautet: Das kommt auf die Nationalität des Opfers an. Schätzungen von Rechtsexperten zufolge hängt es maßgeblich von der Staatsangehörigkeit ab, wie viel Geld die Hinterbliebenen der Opfer des Germanwings-Absturzes bekommen werden. Die Angehörigen der drei amerikanischen Passagiere an Bord könnten pro Person bis zu 136 Mal mehr erhalten als die der deutschen Schüler.

Amerikanische Gerichte sind üblicherweise sehr viel großzügiger, was die Entschädigung der Opferfamilien angeht. „Erfahrungswerte zeigen, dass Hinterbliebene von erwachsenen US-Bürgern nach tödlichen Flugzeugunglücken durchschnittlich 4,5 Millionen Dollar (4,1 Millionen Euro) zugesprochen bekommen“, sagt James Healy-Pratt, ein auf Luftfahrtrecht spezialisierter Partner der Londoner Kanzlei Stewarts Law LLP. Für britische Opfer läge der Durchschnittswert bei 1,6 Millionen Dollar, bei Spaniern seien rund 1,4 Millionen Dollar üblich und bei Deutschen 1,3 Millionen Dollar.

Diese Zahlen bezögen sich jedoch auf Erwachsene, die Kinder oder andere finanziell abhängige Personen hinterlassen würden. „Für den Tod von Kindern vergeben US-Gerichte in der Regel rund zwei Millionen Dollar Entschädigung, europäische Gerichte dagegen nur rund 30.000 Euro“, sagt Healy-Pratt. Es sei der schwerste Teil seines Berufes, Opferfamilien zu erklären, warum der Tod ihres geliebten Menschen weniger wert sein solle als der eines anderen, nur weil der einen anderen Pass habe.

Insgesamt geht der Anwalt davon aus, dass die Germanwings-Mutter Lufthansa rund 350 Millionen Dollar Schadensersatz an die Opferfamilien zahlen wird. Bislang hat das Versichererkonsortium der Lufthansa-Gruppe 300 Millionen Dollar an Rückstellungen gebildet. Das ist fast das Doppelte der üblicherweise kalkulierten Summe. Die Faustregel bei Flugzeugabstürzen lautet eine Million Dollar pro Passagier. Das wären bei den 149 vom Copiloten Andreas L. getöteten Insassen insgesamt 149 Millionen Dollar.

50.000 Euro Soforthilfe sind nur der Anfang

Nicht in den 300 Millionen Dollar inbegriffen sind die 50.000 Euro Soforthilfe pro Person, die die Lufthansa den Angehörigen bereits kurz nach dem Absturz versprach. Als Vorschuss auf die endgültige Entschädigung sind Fluggesellschaften nach dem „Montrealer Übereinkommen“ verpflichtet, innerhalb von 15 Tagen nach einem Unglück Soforthilfe zu leisten.

Das Abkommen begrenzt zugleich die Haftung pro Passagier auf knapp 146.000 Euro – aber nur, wenn die Fluglinie und ihre Mitarbeiter keine Schuld trifft. Wird ihr dagegen eine Mitschuld nachgewiesen, besteht eine solche Begrenzung nicht. Da das Unglück durch eine bewusste Tat des Copiloten ausgelöst wurde, werden Gerichte der Lufthansa höchstwahrscheinlich eine Teilschuld geben.

Wie sich nun die rechtmäßige Summe eines verlorenen Menschenlebens berechnet, darüber entscheiden Gerichte je nach Land recht unterschiedlich. Laut Healy-Pratt würden europäische Gerichte eine Kostenrechnung aufstellen, auf wie viel sich die Beerdigung, die psychologische Betreuung der Hinterbliebenen und die Verdienstausfälle des Verstorbenen summieren würden. „Deutsche Gerichte kalkulieren dabei leider vergleichsweise konservativ“, sagt der Anwalt.

Zusätzliche Entschädigung, wenn die Opfer gelitten haben

In den USA entscheide dagegen eine Jury, wie viel der Verlust eines Menschenlebens wert ist. „Dadurch werden die Summen deutlich höher“, sagt Healy-Pratt. Neben dem Anspruch auf Schadensersatz könnten sich die Angehörigen der amerikanischen Passagiere noch auf ein weiteres US-Gesetz berufen. Manche Bundesstaaten gewährten Opfer-Familien zusätzliche Entschädigung nach dem „pre-impact pain and suffering“-Grundsatz.

Dieser kommt zum Greifen, wenn Opfer vor dem Tod noch große Qualen über sich ergehen lassen mussten. Das dürfte bei der abgestürzten Germanwings-Maschine der Fall gewesen sein: Laut des Stimmenrekorders hatte der Pilot mehrere Minuten lang versucht, die Tür zum Cockpit aufzubrechen, bis die Maschine an der Felswand zerschellte.

„Nur manche US-Staaten gewähren diese zusätzliche Entschädigung laut dem ‚pre-impact pain and suffering‘-Grundsatz“, sagt Healy-Pratt. Es komme also darauf an, aus welchem Bundesstaat die drei US-Passagiere stammen oder in welchem Staat sie das Flugticket gekauft haben. Haben die Hinterbliebenen der Opfer diesen Anspruch, könnten ihnen nach dem Grundsatz weitere 400.000 bis 500.000 Dollar zustehen.

Vermutlich werden die Lufthansa und deren Versicherungskonsortium alles dafür tun, sich mit den Hinterbliebenen außergerichtlich zu einigen. „Ein langwieriger Rechtsstreit wäre unternehmerischer Selbstmord“, sagte Healy-Pratt. In der Regel würde das Konsortium versuchen, zuerst mit den amerikanischen Opferfamilien eine Übereinkunft zu treffen, da amerikanische Gerichtsverfahren am bedrohlichsten sind.

Neben dem Schadensersatz drohe Lufthansa eventuell auch noch eine Strafanzeige. Die französische Staatsanwaltschaft prüfe derzeit, ob die Lufthansa wegen fahrlässiger Tötung belangt werden könnte. In dem Fall könnten alle Hinterbliebenen zusätzliche Entschädigungssummen bekommen, schätzt Healy-Pratt. Realistisch seien rund 500.000 Dollar pro Opfer. „Ein solches Verfahren zieht sich jedoch lange hin – fünf bis zehn Jahre sind nicht unüblich.“

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article139101074/Fuer-US-Opfer-werden-4-1-Millionen-Euro-gezahlt.html

Danke an Denise

Gruß an die Gerechtigkeit

TA KI

Die Lufthansa und ihre Ärzte sind in Erklärungsnot


Der Germanwings-Pilot Andreas L. konnte sechs Tauglichkeitstests bei Lufthansa-Ärzten bestehen. Ein zweites psychiatrisches Gutachten gab es nicht. Und das Luftfahrtbundesamt wurde nicht informiert.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr

Lufthansa-Chef Carsten Spohr musste in den Tagen nach dem Germanwings-Absturz häufig vor die Presse. Das Hauptthema: Was wusste sein Konzern über die Erkrankung von Andreas L.? Foto: AP

Via Skype ließ sich Lufthansa-Sprecher Martin Riecken am 18. März in den Hörsaal des Rheinischen Landesmuseums in Bonn schalten. „Wie Unternehmen, Behörden, Verbände und die Politik Krisen erfolgreich bewältigen können“ stand auf der Agenda des „Krisenkommunikationsgipfels 2015“.

Riecken hatte nicht persönlich kommen können, weil die Lufthansa-Piloten mal wieder streikten. Er bat die etwa 200 Teilnehmer, nichts zu seinem Vortrag zu twittern, zu heikel sei die Lage. Die schlimmste Katastrophe, fuhr er dann fort, sei aber natürlich ein Absturz. Ein Konzern müsse dann mit einer Stimme sprechen. Da müsse das „One Sheet“-Prinzip gelten. Soll heißen: ein Blatt, eine Faktenbasis, eine kommunikative Linie.

Nur sechs Tage später passierte die Katastrophe. Doch das mit dem „One Sheet“-Prinzip ging gründlich schief. Und mittendrin Carsten Spohr: Der Lufthansa-Chef hatte den Unglückspiloten Andreas L. an Tag zwei nach der Katastrophe als „100 Prozent flugtauglich“ bezeichnet. „Ohne jede Auffälligkeit.“

Erneut sechs Tage später musste Spohr seine Worte wieder einsammeln. In den Akten der Lufthansa-Verkehrsschule in Bremen war eine E-Mail aufgetaucht. Darin hatte Andreas die Ausbildungsstätte über eine „schwere depressive Episode“ informiert. Es war nicht das erste Mal, dass die Lufthansa ihre kommunikative Linie revidieren musste. Offenbar hatte der Medizinische Dienst den Konzernchef falsch informiert.

Die medizinische Aufsicht hat nicht alles getan

Und es ist gut möglich, dass es nicht das letzte Mal war. Weiterhin stellt sich die Frage, wie ein 27 Jahre junger Mann zu dieser grausamen Tat fähig sein konnte. Wobei für die Sicherheit der Flugpassagiere noch eine andere Frage viel wichtiger ist: Warum haben die Lufthansa-Ärzte den Copiloten nicht aussortiert? Hat der junge Mann sie so arglistig getäuscht, dass sie nichts mitbekommen konnten? Haben die Mediziner versagt? Oder ist gar das ganze System der medizinischen Kontrolle von Piloten in Deutschland reformbedürftig?

Es wird sich wohl nie herausfinden lassen, ob die Probleme des Andreas L., dieses ehrgeizigen, leidenschaftlichen Piloten, von den Flugärzten hätten erkannt werden können. Eines hingegen scheint schon jetzt klar: Die medizinische Aufsicht über diesen Piloten hat nicht alles getan, was sie hätte tun können, um die Katastrophe zu verhindern.

Die Tragödie um den Patienten Andreas L. und seine medizinische Betreuung lässt sich am besten an drei Buchstaben erklären: „SIC“. Es ist der 16. von insgesamt 17 Vermerken, die ein Fliegerarzt oder die Lizenz gebende Behörde – in Deutschland ist es das Luftfahrtbundesamt (LBA) – in das Tauglichkeitszeugnis eines Piloten eintragen kann. „SIC“ steht für „specific regular medical examination(s) – contact licensing authority“. Was auf Normaldeutsch heißt: Es liegt eine Erkrankung vor, die regelmäßiger ärztlicher Betreuung bedarf. Der Arzt, so ist es vorgeschrieben, soll deshalb das Luftfahrtbundesamt kontaktieren.

SIC-Vermerk nur in der Lizenz

Ziemlich klare Sache also, sollte man meinen. Doch im Fall von Andreas L. ist es alles andere als klar. Das beginnt mit dem Nebenaspekt, dass eben jener Vermerk zwar in seiner Lizenz stand, nicht aber in seinem Tauglichkeitszeugnis. Dort war nur „REV“ eingetragen. Das bedeutet „Review“ und damit das Gleiche wie „SIC“. Im Fall von Andreas L. sorgte das erst einmal für Verwirrung: Die Lufthansa behauptete anfangs, es gebe keinen SIC-Vermerk und die medizinischen Zeugnisse seien einwandfrei.

Was zumindest mit Blick auf den SIC-Vermerk stimmt: Das Luftfahrtbundesamt war sich wegen neuer internationaler Bestimmungen zunächst nicht sicher, wo genau dieser wichtige Vermerk stehen sollte und ließ ihn lediglich in die Lizenz eintragen. Inzwischen ist aber klar: Er gehört ins Tauglichkeitszeugnis, in das sogenannte „Medical“. Wobei es auch kein gutes Licht auf den Medizinischen Dienst der Lufthansa wirft, konzernintern nicht darauf hingewiesen zu haben, was ein „REV“-Eintrag bedeutet. Was eine Erklärung ist, warum Konzernchef Spohr kommunikativ in die Falle tappte.

Viel gravierender aber ist die Antwort auf die Frage nach den Folgen des SIC-Vermerks in der Lizenz von Andreas L. Sie fällt ernüchternd aus: So gab es nach Recherchen der „Welt am Sonntag“ offenbar so gut wie keine Maßnahmen der Ärzte, die einen Lizenzentzug hätten wahrscheinlich werden lassen. Und wenn das so stimmt, dann wirft das sehr viele unangenehme Fragen auf.

Wer das Problem verstehen will, muss ins Jahr 2009 zurückblicken. Damals, im April, unterbrach der Abiturient aus Montabaur seine Ausbildung. Und das für mehrere Monate. Als er im August zurückkam, meldete er seiner Schule, an einer „abgeklungenen schweren depressiven Episode“ gelitten zu haben. Das ist ein feststehender medizinischer Begriff: Wer an einer solchen schweren Episode erkrankt ist, hat meist Schlaf- und Konzentrationsstörungen, leidet unter Hoffnungslosigkeit und hat möglicherweise auch Selbstmordgedanken. Nicht wenige bringen sich sogar um.

Rückfall hätte sofortigen Lizenzentzug bedeutet

Entsprechend aufmerksam wurde die Lufthansa. Andreas L. musste im Sommer 2009 erneut den mehrtägigen Eignungstest bestehen. Auch die erste Tauglichkeitsprüfung des Pilotenanwärters stand nun an. Und weil der behandelnde Lufthansa-Arzt sich seiner Sache sicher sein wollte, holte er ein psychiatrisches Gutachten ein. All diese Tests bestand L. Was allerdings blieb, waren jeweils drei Buchstaben: SIC stand in der Lizenz und REV im Tauglichkeitszeugnis. Nach Information des „Spiegel“ verweist das Medical auf eine Sondergenehmigung mit der Nummer FRA 091/09. Laut „Spiegel“ soll es zudem einen Verweis auf eine Sondergenehmigung gegeben haben: Bei Wiederauftreten der Symptome erlischt die Lizenz umgehend.

Mehr Einträge gab es nicht. Das Gerücht jedenfalls, Andreas L. habe auch noch einen „OCL“-Eintrag und hätte somit grundsätzlich nur als Copilot fliegen dürfen, ist nicht zutreffend.

Ein SIC- und REV-Vermerk allein, verbunden mit der Sondergenehmigung, sollten aber auch genug sein. Seit diesem Spätsommer 2009 wusste jeder Lufthansa-Arzt, dem sich Andreas L. vorstellte, dass er bei diesem jungen Piloten genauer hinschauen muss – wegen einer schweren Depression. Da die wenigsten Fliegerärzte Psychotherapeuten oder Psychiater sind, wäre es naheliegend gewesen, regelmäßig die Expertise eines Experten zu holen.

Trotz bekannter Vorerkrankung keine weiteren Gutachten

Doch genau das ist, wie die „Welt am Sonntag“ aus gut informierten Kreisen erfuhr, nicht geschehen. Jahr für Jahr ließ sich Andreas L. im Aeromedical Center der Lufthansa in Frankfurt am Main bescheinigen, dass er tauglich war. Mindestens sechs solcher Untersuchungen gab es, die letzte im August 2014 in München. Auch diese bestand Andreas L. offenbar problemlos.

Weitere psychiatrische oder psychologische Gutachten gab es seit 2009 nicht. Und das, obwohl klar war, dass der begeisterte Flieger nach seiner Vorgeschichte und seinen Vermerken besonders darauf bedacht sein musste, seine Krankheit zu verbergen. Ein Versprecher gegenüber dem Fliegerarzt in der Tauglichkeitsprüfung und seine Lizenz hätte weg sein können. Der Vorsatz war somit naheliegend. Das hätten die Ärzte wissen und entsprechend handeln müssen.

Aber für derart intensivere Betrachtungen scheint im Aeromedical Center der Lufthansa in Frankfurt am Main schon seit langem kaum noch Zeit zu sein. Es gibt heftige Kritik. Die Abteilung sei eine „Blackbox“, heißt es im Unternehmen. „Als Manager haben Sie von außen eigentlich kaum die Möglichkeit, das mal eben zu lösen“, sagt eine erfahrene, ranghohe Lufthansa-Führungskraft: „In diesen Medizinischen Dienst muss man seit langem tief hineinleuchten.“

Kritik an der Arbeitsdirektorin

Das ist aber offensichtlich nicht geschehen. Was man da zu sehen bekäme, wäre wohl auch alles andere als erfreulich: Der frühere Leiter des Medizinischen Dienstes soll über viele Jahre eine sehr eigentümliche Personalpolitik verfolgt und die Anzahl der Fliegerärzte für die Tauglichkeitsklasse 1 gering gehalten haben – jener Fliegerärzte also, die Piloten der großen Passagiermaschinen untersuchen dürfen. Sein Bereich sei „profitabel und schreibe schwarze Zahlen“, soll der frühere Leiter gesagt haben.

An der grundsätzlichen Personalknappheit geändert hat sich auch nach dem Führungswechsel im Medizinischen Dienst im April 2014 wenig. Im Gegenteil: Das verantwortliche Vorstandsmitglied, Arbeitsdirektorin Bettina Volkens, soll lange Zeit geblockt haben. „Sie verspricht viel, aber es passiert nichts“, sagt einer, der die Abläufe kennt: „Sie interessiert sich nicht für die Belange des Medizinischen Dienstes.“

Die Zahlen scheinen das zu bestätigen: Die Lufthansa hat nur noch elf Fliegerärzte für die Top-Kategorie in den eigenen Reihen. Davon wiederum arbeiten der Auflistung zufolge zwei in Teilzeit. Und drei haben entweder gekündigt oder gehen bald in Rente.

Da kommt es auch nicht gut, wenn man in der aktuellen Phase in den Osterurlaub fliegt, wie es Volkens dem Vernehmen nach getan hat. Wobei sie nun doch wieder nach Frankfurt zurückgekehrt sein soll.

Lufthansa dementiert Personalengpässe im medizinischen Dienst

Die Lufthansa verteidigt sich damit, dass der eigene medizinische Dienst ja nur einen Teil der Tauglichkeitsprüfungen abdecke, die Piloten könnten ja auch zu externen Fliegerärzten gehen: „Insofern sagt die Zahl der beim Medizinischen Dienst beschäftigten Ärzte nichts über die insgesamt verfügbaren Kapazitäten aus. Unterstellte personelle Veränderungen – selbst wenn sie zutreffend sein sollten – haben nichts mit der Qualität der flugmedizinischen Untersuchungen zu tun.“

Zudem genieße der medizinische Dienst hohe Aufmerksamkeit. Rücksprachen zwischen der Leitung und dem zuständigen Vorgesetzten fänden regelmäßig statt. Und gerade in jüngster Zeit habe das zuständige Vorstandsmitglied Bettina Volkens, die schon seit 2012 bei der Lufthansa ist, „entgegen dem sonstigen allgemeinen Druck zum Abbau von Stellen in der Verwaltung – einen Stellenaufbau beim medizinischen Dienst inklusive einer Weiterentwicklung desselben beschlossen“.

Und was den gegenwärtigen Aufenthaltsort der Arbeitsdirektorin angeht, so hält man bei der Lufthansa diese Frage für „völlig unangemessen“. „Wir alle hier bei Lufthansa befinden uns seit dem Absturz der Germanwings-Maschine und dem Tod von 150 Menschen im Ausnahmezustand.“

Hätten Fliegerärzte Luftfahrtbundesamt informieren müssen?

Die Staatsanwaltschaft dürfte trotzdem unangenehme Fragen stellen, und die werden sich auf die Vergangenheit beziehen: Was waren die Ergebnisse der Tauglichkeitsprüfungen? Wie viel Zeit nahmen sich die Lufthansa-Mediziner dafür? Wie sehen die Berichte aus? Und wer hat sie wann überprüft?

Angesichts dieser Fragen gerät der Fokus auf eine Behörde, die ebenfalls wie der medizinische Dienst schon Besuch von der Staatsanwaltschaft bekommen haben soll: das Luftfahrtbundesamt, kurz LBA. Die Braunschweiger Behörde mit 674 Mitarbeitern ist verantwortlich für die Lizenzvergabe an Piloten sowie die Kontrolle der Fliegerärzte.

Was die Vorschriften in einem Fall wie Andreas L. angeht, so sehen die eindeutig aus: Ein Flugmediziner muss bei schweren Krankheiten eines Piloten, und dazu zählt die Depression, seit April 2013 den Fall an das LBA „verweisen“, wie es im Fachjargon heißt – wobei die Entscheidung darüber beim Fliegerarzt selbst liege. Angesichts eines SIC-Eintrags sollte die Sache allerdings klar gewesen sein. Denn da heißt es ja: „Contact licensing authority“.

Aber ist das wirklich geschehen? Haben die Lufthansa-Ärzte die Mediziner des LBA eingespannt? Aus Lufthansa-Kreisen war zunächst zu hören: „Ja“. Das LBA und seine – gerade einmal drei – Mediziner hätten wie vorgeschrieben alle Tauglichkeitszeugnisse erhalten. Offiziell will das freilich niemand bei der Lufthansa sagen. Staatsanwaltschaftliche Ermittlungen, versteht sich.

EU-Verordnung schreibt „Verweisung“ seit April 2013 ans Amt vor

Doch das war wieder nicht korrekt. Denn das Luftfahrtbundesamt dementiert: „Es trifft nicht zu, dass das Luftfahrtbundesamt über die medizinischen Hintergründe im Fall L. unterrichtet war“, teilte das Amt auf Anfrage schriftlich mit. Bis zum 27. März 2015, also drei Tage nach dem Unglück, habe das LBA keine Informationen über die medizinischen Hintergründe zum Copiloten gehabt. Lediglich das Flugtauglichkeitszeugnis 2009 sei im Fall L. vom Aeromedical Center (AMC) dem LBA übermittelt worden. Und weiter: „Das AMC hat das LBA über die abgeklungene schwere Depressionsphase nicht informiert.“

Wenn das stimmt, dann könnten die Lufthansa-Ärzte ein Problem haben. Laut EU-Verordnung 1178/2011, die seit April 2013 auch in Deutschland umgesetzt ist, müssen Fliegerärzte das Amt von einer einer Depression informieren und den Fall ans LBA verweisen. Nun können die Lufthansa-Fliegerärzte zwar behaupten, L. sei geheilt gewesen, so dass es keinen Grund mehr für eine Verweisung gegeben habe. Aber es gab ja immer noch den SIC-Eintrag in der Lizenz. Ganz gleich, wie man es wendet: Es sieht nicht gut aus für die Lufthansa und ihre Ärzte.

Mitarbeit: C. Badde, S. Gaschke, F. Flade, P. Hinrichs, M. Lutz, A. Maisch

http://www.welt.de/vermischtes/article139148626/Die-Lufthansa-und-ihre-Aerzte-sind-in-Erklaerungsnot.html

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Gruß an das Personal

TA KI

Frankreich schiesst deutsche Linienmaschine ab


Augen auf „Neues“ (172) – Frankreich schiesst deutsche Linienmaschine ab

„Der Airbus A320 mit dem Kennzeichen 4U 9525 der Lufthansa Billigflug-Tochter ist über Frankreich um 10:40 Uhr am Dienstag abgestürzt, die von Barcelona nach Düsseldorf unterwegs war. Das Flugzeug ging zwischen den Orten Digne und Barcelonnette in den französischen Alpen zu Boden. Zeugen des Absturzes beobachteten drei französische Mirage- und Rafale-Kampfjets, welche zur selben Zeit die Region überflogen. Sie hörten auch einen lauten Knall. Ohne Zweifel ist das französische Militär und damit der französische Präsident Francois Hollande direkt für den Tod von 144 Passagieren, 2 Piloten und 4 Crew-Mitglieder verantwortlich……..“

***Fehlerfreie Rhetorik ,(Vor)lese und Rechtschreibfehler natürlich ohne
Gewähr***

***Die Gedanken des Videoerstellers müssen nicht zwangsläufig,
mit der Meinung des Verfassers der angebenen Quelle konform gehen***

Quelle:
http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2015/03/frankreich-schiesst-deutsche-maschine-ab.html

LG Chembuster33

Wußte die Welt da  schon früher etwas

Danke Chembuster33

Gruß an Dich und an Deine Familie

TA KI