Der mysteriöse goldene Hut der Götter. Was war sein wahrer Zweck?


Hexen und Zauberer sind historische Figuren, die Teil unseres kulturellen Erbes geworden sind und obwohl ihre Herkunft mit der Legende vermischt ist, sind alle Teil einer schon vergessenen Realität. Diese magischen Charaktere erkennt man daran, dass sie angeben außergewöhnliche Fähigkeiten zu besitzen, sie Alltagsgegenstände für ihre Künste einsetzen und ungewöhnliche Praktiken durchführen, aber vor allem zeichnen sie sich durch das Tragen sehr spezifischer Kleidung aus. Aber das interessanteste an Ihrer Garderobe ist ihre Kopfbedeckung. Sowohl Hexen als auch Zauberer werden häufig mit einem länglichen Hut dargestellt, der oben spitz zusammenläuft.

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Gruß an die Neugierigen

TA KI

Metaphysik für Anfänger – Teil 1: Einführung


gefunden auf thelastamericanvagabound, übersetzt von Pippa

metaphysics
„Darum schauen wir hinter den äusseren Schein, sehen die Welt wie das Auge auf den Pyramiden“ Raiza Biza

In der heutigen Wissenschaft sind „Magie“ und „Religion“ belastete Worte. Aus wissenschaftlicher Perspektive betrachtet sind sie verwandt mit Märchen, Folklore und psychologischer Einfalt. Jene, die einen Wert darin sehen, werden manchmal auf herablassende Weise behandelt oder höflich gefragt, wie sie so viele Vorzüge im „blinden Vertrauen“ sehen können. Während es stimmt, dass sie gelegentlich die Mentalität des Glaubens an die falschen Stelle setzen und fehlinterpretieren, ist das Betrachten von Religion und Magie (oder Mystizismus, zu dem sie ab jetzt aus akademischen Gründen zusammengefasst werden) als psychologische Krücke nicht nur unglaublich arrogant, sondern auch unglaublich unlogisch und irrational.

Der Geist des modernen, ausschliesslich wissenschaftlichen Menschens zeichnet die Weltanschauung in so vielen groben Strichen wie der Mystizismus sie kritisiert, und heutzutage sind die Theorien des Urknalls und sogar der Darwinismus und die Relativität aufgrund ihrer wissenschaftlichen Diskrepanzen tatsächlich umstritten. Das bedeutet nicht, dass sie völlig falsch sind, sondern dass sie in ihren gegenwärtigen Darstellungen lediglich unvollständig sind. Manche mögen über die Vorstellung spotten, aber es gibt eine grosse Menge an Weltanschauungen (vor allem von David Hume), die vehement behaupten, dass das Konzept des „Empirismus“ (erfahrungsgemässe Ableitung in der Wissenschaft) keine wahrhaft objektive Form der Untersuchung sein kann. Dabei geht es nicht darum, den Wert empirischer Überlegungen in Verruf zu bringen, sondern eher den Gedanken des Mystizismus und die Wissenschaft durch den gemeinsamen Nenner der Theorie gleichzustellen. Nichts ist in Stein gemeisselt und so sind Änderungen vorbehalten. Schliesslich könnten die Daten richtig sein, aber menschliche Fehler in der Übersetzung der Daten werden schon mal überzeugend sein.

Das Problem hierbei ist, dass „Konzepte“ in eine Million verschiedener Namen unterteilt werden. Was in antiken Gesellschaften zunächst schlicht mit „Philosophie“ begann, ist nun zu Religion, Politik, Wissenschaft, Psychologie, Medizin, etc. geworden und darin sind noch nicht einmal all die weltlichen Denkschulen aufgezählt. Das Konzept der menschlichen Entwicklung muss erneut unter einem Banner vereint werden. Es spielt keine Rolle, wie es genannt wird; das Wichtige ist, dass kein bisschen Daten von dem Prozess ausgenommen sein dürfen. Alles muss berücksichtigt und durch den Zusammenhang in zwei Bereiche unterteilt werden:

1. dabei helfen, das Leben gedeihen zu lassen

2. dabei helfen, das Leben auszulöschen

Das ist die prinzipielle Wahrheit der Erde und des Lebens, das sie trägt, wie es am Beispiel des klassischen Gedankenexperiments des Beobachtens eines Löwen demonstriert wird: er stellt seiner Beute so nach, dass er seine Jungen später füttern kann. Wenn in diesem Fall der Löwe seiner Beute nachstellen und sie erlegen würde, wäre das ein klares Beispiel für Nummer 2.

Mystizismus ist ein schwieriges Feld, um es aus der Forschungsperspektive heraus zu betreten, weil dessen Anschauungen immer um konkrete Lösungen kreisen, welche entwickelt wurden, damit sie Doppelzüngigkeit enthalten. Mystizismus ist sinnbildliches/analoges Denken und ohne das Wissen über sinnbildliche Darstellung sind die Vorstellungen, die über die mystischen/religiösen Prinzipien gelten, unvollständig. Das sind die Gleichstellung vom Symbolismus und der Zusammenhang seiner Erkenntnisse. Das ist der Grund, warum eine Person eine spezifische Gottheit oder Entität nicht mit „Gut“ und „Böse“ gleichsetzen kann, weil diese Gottheit nur die Hälfte der Gleichung ist. Wenn „Gott“ nur als eine monotheistische Gottheit betrachtet wird, ist die Allegorie, das dieses Bild hervorrufen sollte, verloren gegangen. Was bleibt, ist lediglich ein unvollständiges Konzept.

Ebenso gibt es Begriffe wie den „Teufel“. Obwohl dies die Auffassung vieler Leute durcheinander bringen könnte: nur weil eine Person ein Luziferaner ist, bedeutet das nicht, dass sie Dinge tut wie Jungfrauen zu opfern, Blut zu trinken und Orgien im Namen des Teufels durchzuführen. Um es kurz zu erklären, bevor ich fortfahre: die Allegorie, die das Bild Luzifers im Christentum darstellt, liefert dem Schüler einen gänzlich anderen Verwendungszweck als das, was Luzifer für einen richtigen Luziferaner darstellt. Ein Luziferaner betrachtet Luzifer nicht als einen christlichen „satanischen Teufel“, sondern einen „Lichtbringer“, gleichbedeutend mit dem Archetyp, den auch der griechische Titan Prometheus darstellt. Mit dem Sinnbild des Lichtbringers (was Luzifer wörtlich übersetzt bedeutet) ist gemeint, dass er ein Überbringer der Wahrheit, des Wissens und der Weisheit darstellt. Somit sind das in ihrer Funktion zwei völlig voneinander getrennte Wesen, trotz des gemeinsamen Symbolismus. Um nicht zu sagen, dass der Satan/Luzifer des Katholizismus nichts ist, was man jemals in Betracht ziehen sollte zu „verehren“. Denn das wäre ein völlig separater Archetyp, vertreten durch eine luziferanische Darstellung des Lichtbringers, was eine grundsätzlich positive Sache für die Luziferaner ist.

(Mehr Informationen zu diesem Konzept kann man in Teil 8 dieser Serie nachlesen.)

Was in dieser achtteiligen Serie „Metaphysik für Anfänger“ folgt, wird ein kurzer zusammenhängender Abriss über die wiederkehrenden Ideologien der überlebenden Schulen des Mystizismus sein, um die Diskussion über die zweite Hälfte des Mystizismus als Ganzes zu bringen – sein Sinnbild. Dieses Sinnbild ist, was Okkultisten, Mystiker und Gelehrte ohne Unterschied als die „alte Religion“ oder „Prisca Theologia betrachten, die als die wiederkehrende, zugrunde liegende und fundamentale Wahrheit beschrieben wird, die durch die Menschheitsgeschichte in allen Formen des Mystizismus gefunden werden kann. Tatsächlich ist das Konzept dieser Prisca Theologia die tatsächliche Definition davon, was als „das Okkulte“ betrachtet wird und jene, die das Okkulte in Betracht ziehen, um eine negative Assoziation zu erzeugen, müssen zugleich eine der Grenzen durchbrechen, um die Metaphysik zu verstehen.

Das Wichtige, woran man ab jetzt denken muss ist, dass die Wahl von Religion/Mystizismus für sich selbst betrachtet niemals als „richtig“ oder „falsch“ gedacht war und nur deren Interpretationen können um jemandes guten oder bösen Willen verbogen werden. Eine dogmatische Person wird dem natürlich heftig widersprechen, aber Fortschritt wurde noch nie mit Glaubenssätzen erreicht und um den Hauptteil der Metaphysik erfahrungsgemäss aus wissenschaftlicher Sicht zu beurteilen, muss alles vom gleichen objektiven Standpunkt aus betrachtet werden, die Gefühle zu Gut und Schlecht im Bereich der menschlichen Emotionen belassen und diese von den Daten trennen.

Vielleicht ist das eine Enttäuschung für manche, aber eine Einführung für Anfänger der Metaphysik liefert keine Antworten. Diese Einführung bedeutet nicht, versteckte Wahrheiten über die Welt oder euch selbst zu finden – das kommt später. Der wahre Beginn bedeutet, zu lernen, die richtigen Fragen zu stellen. Demnach konzentriert sich die folgende Analyse auf die Denkweise, dass jede Ideologie darauf abzielt, in einem Individuum kultiviert zu werden und welche Art von Fragen darauf abzielen, diese Denkweisen einzunehmen.

Hinweis des Autors: Diese achtteilige Serie wurde geschrieben, während ausschliesslich Joints geraucht wurden. 😉

Metaphysik für Anfänger:
Teil 1: Einführung
Teil 2: Östlicher Mystizismus: Buddhismus, Taoismus und Hinduismus
Teil 3: Hexenkunst: Heidentum, Voodoo und Mystizismus der Ureinwohner Amerikas
Teil 4: Abrahamitischer Mystizismus: Katholizismus, Kabbala und Islam
Teil 5: Gnostizismus
Teil 6: Das Mysterium um die Initiationen von Griechenland und Ägypten
Teil 7: Geheimgesellschaften: Freimaurer, Illuminaten und Bohemian Grove
Teil 8: Wissenschaft und Mystizismus vereint

Sources: https://aras.org/http://www.bibliotecapleyades.net/hamlets_mill/hamletmill.htmhttp://72.52.202.216/~fenderse/The-White-Goddess.pdfhttps://www.youtube.com/watch?v=yVO2eEXs2-4https://ccwe.wordpress.com/tag/dr-susan-greenwood/http://www.sacred-texts.com/eso/sta/index.htmhttp://theaeoneye.com/2015/05/28/forbidden-gnosis-in-prometheus-lucifer-and-icarus/http://www.themystica.com/mystica/articles/s/sin_and_rebellion_archetypal_transgressions_against_the_gods.html

Über den Autor:
Der Autor Anthony Tyler aus Anchorage, Alaska, ist ein Botschafter der Esoterik, ein Befürworter frei zugänglichen Wissens und der Gesamtanalyse, besonders im Umgang mit dem Internet. Nachdem es nun so eine unverständliche Menge an Daten auf Webservern gibt und jeden Tag mehr dazukommen, wird es zunehmend wichtig für Little Brother (wir, die Menschen), zu beginnen, diese Internetdaten für uns selbst zusammenzufassen und zu analysieren, seitdem Big Brother (die Institution Staat) so versessen darauf ist, dasselbe aus einer Vielzahl von schändlichen Gründen zu tun. Zudem versucht Tyler, auf die wichtigen zusammenführenden/analytischen Vorgehensweisen hinzuweisen, die beim Prüfen von historischer Metaphysik und okkulten Wissenschaften gefunden werden können. Diese sind heutzutage fast vollständig offengelegt und verwirrende antike Texte nun nur noch eine Internetsuche entfernt. Weit davon entfernt ein „Satanist“ zu sein, stellt er fest: das Verborgene ist die Annahme, dass alle Religionen, Philosophien und Wissenschaften auf dieselben fundamentalen Wahrheiten der Welt zustreben. Diese Wahrheiten wurden nur zu einem vergessenen Geburtsrecht der heutigen postmodernen Gesellschaft, aber das ist etwas, das das Internet seit seiner kulturellen Gründung zu korrigieren beginnen scheint.

Der Original-Artikel enthält zahlreiche Links, allerdings in Englisch. Bitte lest bei Bedarf dort nach.

Quelle: http://trans-information.net/metaphysik-fuer-anfaenger-teil-1-einfuehrung/

Gruß an die wahrlich Erkennenden

TA KI

MADONNA: Die Hohepriesterin des ISIS-Terror-Kultes


 

 

Die Göttin der KAB-ALLAH – HU – AKBAR – 
Priesterin der ISIS – Terrorgruppe von ISIS- RA- ELITEN
Armes deutsch Land, verwaltet von den Schergen SATANAMS
In Massenveranstaltungen zelebrieren die Schänder Gaias in den alten Kulten immer und immer wieder die selben Rituale zur Massenmanipulation .
Und uns wird etwas von Dämonkratie und Menschenechse erzählt.
Arme Menschelein, 
Deutscher Michel wach auf, Du wirst zur Schlachtbank geführt!
Unser Unterbewusstsein erfasst das NICHTS als eine Null-Information .
 Folglich können die Sätze ohne nicht gelesen und entsprechen der gewünschten Aussage verstanden werden !
 
…… große Mutter verzeihe ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun ………

Quelle

Hier Madonna´s neuer Song “Illuminati” auf Deutsch übersetzt,

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     Es ist nicht Jay-Z und Beyoncé;
     Es ist nicht Nicki oder Lil Wayne;
     Es ist nicht Oprah und Obama, der Papst und Rihanna;
     Queen Elizabeth oder Kanye.

     Es sind nicht Pentagramme oder Hexerei;
     Es sind nicht Dreiecke oder ein Stapel von Bargeld;
     Schwarze Magie oder Gaga, Gucci oder Prada
     Reiten auf dem Goldenen Kalb.

     Das all-sehende Auge schaut heute Abend zu,
     Das ist, was sie ist: Wahrheit im Licht.
     Das all-sehende Auge schaut heute Abend zu,
     Nichts zu verbergen, Geheimnisse in Sicht.

     Es ist wie jeder an dieser Party
     Glänzend wie ein Illuminati. (Oh-wo-oh-oh-wo-oh-oh …)

     Es ist wie jeder an dieser Party
     Glänzend wie ein Illuminati. (Oh-wo-oh-oh-wo-oh-oh …)

     Es ist die Aufklärung mit dem alles begann;
     Die Gründerväter schrieb es auf, an einer Wand,
     Und jetzt die Medien sie irreführen uns alle:
     „Biegen Sie rechts ab, und gehen Sie falsch.“

     Es ist Zeit zum Tanzen und verwandelt das Dunkel in etwas
     Also lassen Sie die Feuer brennen, diese Musik fühlen
    Wir werden ewig leben, Liebe stirbt niemals
    Es beginnt heute Abend 

     Rihanna weiß nicht, was die neue Weltordnung ist;
     Es ist nicht Platin-verschlüsselter Handel;
     Es ist nicht Isis oder der Phoenix;
     Die Pyramiden von Ägypten;

     Machen Sie es nicht zu etwas schäbigen.

     Es ist nicht Steve Jobs oder Bill Gates;
     Es ist nicht das Google der Vereinigten Staaten;
     Es ist nicht Bieber oder Lebron, Clinton, oder Bond/ oder Bomb;
     Oder jemand, den Sie lieben, oder hassen.

     Das all-sehende Auge schaut heute Abend zu,
     Das ist, was sie ist: Wahrheit im Licht.
     Das all-sehende Auge schaut heute Abend zu,
     Nichts zu verbergen, Geheimnisse in Sicht.

     Es ist wie jeder an dieser Party
     Glänzend wie ein Illuminati. (Oh-wo-oh-oh-wo-oh-oh …)    

     Es ist wie jeder an dieser Party
     Glänzend wie ein Illuminati. (Oh-wo-oh-oh-wo-oh-oh …)

     Sie wissen, dass alles was glänzt, ist Gold;
     Also lassen Sie die Musik ausser Kontrolle,
     Es ist Zeit es in Ihrem Körper und Geist zu fühlen:
     Komm, lass uns gehen …

    Es ist Zeit zum Tanzen und verwandelt das dunkel in etwas
    Also lassen Sie die Feuer brennen, diese Musik fühlen
   Wir werden ewig leben, Liebe stirbt niemals
   Es beginnt heute Abend (…)

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Das Lied beginnt mit den Zeilen: 

Es ist nicht Jay Z und Beyonce
Es ist nicht Nicki oder Lil Wayne

NATÜRLICH, Jay Z und all die anderen hohlBirnen sind keine Illuminati! Diese Künstler sind Bauern und Marionetten, die von der Elite verwendet werden um eine Agenda durchzuboxen und spezifische Nachrichten unter die Hörer zu schieben – Und Madonna ist ein Teil von ihnen. Ganz klar..

Madonna Mia; Niemand denkt wirklich, dass Nicki Minaj und der Rest des Gedankenurins in einem Beratungsraum sitzt, oder Lil Wayne die Weltpolitik steuert. Sowas ist völliger Quatsch und sollte jedem Leser eigentlich bewusst sein.

weitere Zeilen des Songs:

Es sind nicht Pentagramme oder Hexerei

Wirklich Madonna? Das Pentagramm ist ein „erhabenes“ Zeichen in der Kabbala und wird ausgiebig bei ritueller Magie, Geister Beschwörung und allerlei anderen magischen Handlungen verwendet.

Das Pentagramm drückt die Herrschaft des Geistes über die Elemente aus und mit diesem Zeichen bezwingen oder beherrschen sie die Geistwesen der Luft, des Feuers, des Wassers und der Erde. Es ist der Stern der Magie, der flammende Stern der gnostischen Schulen, das Zeichen der intellektuellen Macht und uneingeschränkten Herrschaft. Es vollkommen zu verstehen heisst, den Schlüssel zu den zwei Welten zu besitzen – es ist die absolute Natur-Philosophie und Natur-Wissenschaft. Alle Mysterien der Magie, alle Symbole der Gnostik, alle Diagramme des Okkultismus, alle kabbalistischen Schlüssel der Prophezeiung sind in dem Zeichen des Pentagramms zusammengefasst, von dem Paracelsus verkündete, dass es von allen das grösste und mächtigste sei.

Madonna als echtes Illuminati-Pfand, singt dann das Lob des All-Seeing Eye..

Sie bezeichnet die Illuminati mit einer „Party“. junge Menschen lieben Partys. So Madonna: „Illuminati und Party“ in der gleichen Zeile. Das ist ihre Art von Strategie etwas lächerlich erscheinen zu lassen um es in die Köpfe der Masse zu transferieren! 

     Das all-sehende Auge schaut heute Abend zu,
Das ist, was sie ist: Wahrheit im Licht.
Das all-sehende Auge schaut heute Abend zu,
Nichts zu verbergenGeheimnisse in Sicht.

Es ist wie jeder an dieser Party
Glänzend wie ein Illuminati(Bla Bla..)

Es ist wie jeder an dieser Party
Glänzend wie ein Illuminati(Bla Bla Bla..)

Dann erzählt Madonna uns demütig was über die Illuminati
 Es ist die Aufklärung mit dem alles begann;
Die Gründerväter schrieben es aufan einer Wand,

In ihrem Interview mit The Guardian erklärt sie,

„Ich denke, es gibt einige Leute, die nichts dagegen hätten als illuminati bezeichnet zu werden, aber ich weiß, wer die wirklichen Illuminati sind. Die Wurzel des Wortes „illuminati“ bedeutet, „die Erleuchteten“ und sie kommen aus dem Zeitalter der Aufklärung, aus einer Zeit wo eine Menge an Kunst und Kreativität blühte, von Shakespeare bis Isaac Newton, zu Leonardo da Vinci und Michelangelo: die Philosophen, Künstler, Wissenschaftler waren alle in einer Art Hochebene des Bewusstseins an ihrer Arbeit beschäftigt und sie inspirieren Menschen auf der ganzen Welt. Und das sind die wahren Illuminati. „Also, wenn Sie denken, dass ich ein Illuminati sei, danke ich Ihnen sehr, ein Kompliment, denn ich würde sehr gerne Teil dieser Gruppe sein, ein realer Illuminati, und das ist, was es nicht ist.“ -The Guardian-

Massenmedien freundliche Definition des Illuminati finden wir in DesInformations Bücher wie Dan Browns“Illuminati“ – Die Illuminaten seien Produkte aus der Zeit der Aufklärung. Alle glaubwürdigen Forscher stellen jedoch fest, dass ihre Wurzeln bei den Tempelritter liegen, die ihr Wissen aus der ägyptischen Mythologie und Kabbala bezogen und übernahmen.

Quelle: http://www.freigeist-forum-tuebingen.de/2016/06/madonna-die-hohepriesterin-des-isis.html

Gruß an die ganze Wahrheit

TA KI

PrepareForChange und Cobra – Interview 26. Mai 2016 / Teil 2


Lynn: Was ist die Bedeutung und der Nutzen von Yoga?

Cobra: Die Bedeutung und der Nutzen von Yoga ist Vereinigung mit der Quelle.

Lynn: Wie lange wird Yoga schon auf der Erde praktiziert?

Cobra: Yoga wird auf der Erde praktiziert seit bewusste Wesen zur Erde gekommen sind. Yoga wurde von Sternenwesen mitgebracht, die zu diesem Sonnensystem und zur Erde gekommen sind.

Lynn: Wieviele Arten von Yoga gibt es?

Cobra: Dies ist wieder der menschliche Verstand der alles charakterisieren oder analysieren möchte. Es gibt so viele Annäherungen an Yoga wie es Wesen gibt im Universum.

Richard: Ist es möglich, ein verstorbenes Tier wiederzubeleben?

Cobra: Es ist nicht sehr leicht, doch es ist möglich, sofern nicht zu viel Zeit vergangen ist und die Ursache des Todes entfernt wurde. Unter besonderen Umständen ist es dann möglich, dass die Seele des Tieres wieder in den Körper einzieht.

Lynn: Kennst du Parama Shiva Yoga?

Cobra: Nicht direkt.

Richard: Wie würde ein aufgestiegenes Wesen, das mit dir zusammen arbeitet, mit dir kommunizieren?

Cobra: Es würde mit dir in einer Weise kommunizieren, die du verstehen könntest. In vielen Fällen arbeiten sie mit inneren Visionen, durch telepathische Kommunikation und manchmal materialisieren sie einen Körper, der aussieht wie ein physischer Körper, man kann sie hören, sehen und mit den physischen Sinnen wahrnehmen.

Lynn: Wie waren die Menschen und der Planet Erde, bevor die Anomalie oder „Dunkelheit“ zur Erde kam?

Cobra: Es war ein Paradiesplanet. Alle Legenden der vielen verschiedenen ethnischen Gruppen und Stämme um den gesamten Planeten herum sind eine Erinnerung an diese Zeit des Paradieses. Das Leben damals war ohne grosses Leiden, ohne grosse Konflikte so wie wir sie heute erleben.

Richard: Kreieren hoch entwickelte Wesen/super-entwickelte Wesen Universen und die Gesetze darin?

Cobra: Sehr sehr weit entwickelte Wesen haben Universen kreiert, doch diese, die die Universen kreiert haben, gehen jetzt in ein anderes Stadium ihrer Evolution über.

Lynn: Kennst du dich mit Quanten-Tunneln aus?

Cobra: Nein, nicht direkt.

Richard: Wer ist Shiva und was ist seine Beziehung zu diesem Universum?

Cobra: Shiva ist eines der Schöpferwesen, die anwesend waren, als dieses Sonnensystem erschaffen wurde und bestimmte Aspekte der Galaxie entstanden sind. Die Berufung dieses Wesens war es, bestimmte Aspekte der Schöpfung zu erschaffen, durch diese Schöpfung zu lernen und diese Schöpfung dann zurück in die Quelle zu erlösen.

Lynn: Was ist die wahre Natur des göttlichen Plans für die Menschheit?

Cobra: Die wahre Natur des göttlichen Planes ist es, die Menschheit zurück zur Quelle zu bringen.

Richard: Was ist der Ursprung und der Sinn des Gesetzes des Karmas?

Cobra: Ich habe diese Frage so oft beantwortet. Das Gesetz des Karmas ist ein künstliches Konstrukt, das die Archons geschaffen haben, um andere Wesen spirituell zu kontrollieren und spirituell zu versklaven. Wesen im Quarantänestatus sagen, und die allgemeine Erklärung des Karma-Gesetzes ist, wenn du etwas getan hast, hat das Konsequenzen – in die eine oder andere Richtung. Es ist eine verzerrte Version des Gesetzes der Manifestation. Natürlich hat jede Handlung eine Folge, doch ist es nicht wahr, dass wir jetzt bestimmte schlechte Dinge erleben, weil wir irgendetwas Böses in unseren vergangenen Leben getan haben. Wir erleben schlechte Dinge, weil dieser Planet besetzt ist und jemand tut diese schlechten Dinge gegen die wir Widerstand leisten müssen. Wir müssen den Planeten befreien, damit diese Dinge aufhören.

Lynn: Hier möchte ich kurz unterbrechen. Wir rufen euch auf, euch der Prepare for Change-Familie anzuschliessen (Prepare for Change D-A-CH). Ihr könnt Euch auch auf der Karte (Coeo.cc oder bei transinformation) eintragen, um euch zu vernetzen. Ihr könnt zu einer Gruppe dazustossen oder eure eigene gründen, einfach indem ihr auf die Karte klickt und euch eintragt als Anbieter oder eben jemanden kontaktiert, der schon Treffen o.ä. anbietet. Bald werdet ihr feststellen, wie viel effizienter und erfüllter eurer Leben ist, wenn ihr euch mit Menschen verbindet, die auf demselben Pfad sind.

pfc

Prepare for Change könnte genau dich suchen: Schreibst du gern oder tauschst du dich gern über gemeinsame Themen aus? Wir beginnen gerade ein Entwickler-Team zusammenzustellen. Bitte geht auf die Webseite um mehr Details zu lesen: http://prepareforchange.net/participate/prepare-for-change-volunteers/

Lynn: Diese Zeit, in der wir gerade leben, ist es einfach nur das Ende eines Zyklus oder geht es um einen Reset des gesamten Universums?

Cobra: Es ist das Ende eines Zyklus. Es ist nicht der totale Reset des gesamten Universums, doch ich würde sagen, es geht um die Restrukturierung eines bestimmten Aspektes des Universums. Es ist die Restrukturierung der primären Anomalie, was einen wichtigen Teil der kosmischen Evolution darstellt, doch dieser Teil ist nicht der einzige.

Richard: Wie würdest du Magie definieren?

Cobra: Magie ist eine Wissenschaft der Manifestation. Es ist eine okkulte Wissenschaft, die beschreibt, wie wir unsere Ideen auf der physischen Ebene durch die Handhabung von Energien umsetzen können.

Lynn: Was ist Hexenkraft?

Cobra: Hexenkraft ist eine alte Praktik der Magie, die in positiver oder negativer Weise genutzt werden kann. Jesuiten und andere Archon-Kräfte haben versucht, ein schlechtes Licht auf Zauberei zu werfen und beschreiben es als etwas Negatives. In der Vergangenheit gab es viele weibliche Heilerinnen, die diese Praktiken einfach angewendet haben, um ihren Mitmenschen zu helfen und ihre Zustände zu verbessern, überall auf dem Planeten. Dies gefiel den Archons nicht, deswegen haben sie diese Lehren schlecht dargestellt (und deren Ausübung bestraft). Hexenkraft ist also lediglich eine Praxis, Energien in einer spirituellen und wissenschaftlichen Weise zu handhaben, um die Lebensbedingungen der uns umgebenden Wesen zu verbessern.

Richard: Was ist Zauberei und was ist der Unterschied zwischen Zauberei und Magie?

Cobra: Ich würde sagen, Zauberei ist ein begrenzter Aspekt der Magie, wo bestimmte Techniken benutzt werden oder Annäherungen an Magie unternommen werden, ohne ein tieferes Verständnis der Kräfte, die eingeladen werden.

Lynn: Könntest du uns auch den Unterschied zwischen Chemie und Alchimie beschreiben?

Cobra: Chemie ist die moderne Wissenschaft, die die Reaktionen von Atomen und Molekülen aufeinander beschreibt und die versucht, das Verhalten von physischer Materie zu definieren und zu beschreiben. Alchimie ist die spirituelle Wissenschaft, die den inneren Transmutationsprozess beschreibt sowie auch zu einem bestimmten Grad den Transmutationsprozess physischer Materie. Hierbei geht es nicht so sehr um die chemischen Reaktionen, sondern mehr um die spirituellen Reaktionen innerhalb unserer Energiekörper. Auf die physische Ebene bezogen haben es in der Vergangenheit einige sehr fortgeschrittene Alchimisten geschafft, Kernreaktionen und Geschehnisse innerhalb des Atomkerns zu begreifen.

Richard: Was ist Hellfühligkeit?

Cobra: Hellfühligkeit ist eine Fähigkeit, Klang zu fühlen und Informationen zu übertragen, die auf einer höheren Ebene als auf der physischen existieren.

Richard: Ist dies eine Form der Telepathie?

Cobra: Es findet in Telepathie auch statt, doch Telepathie ist nur mentale Informationsübertragung während Hellfühligkeit wesentlich mehr als das ist. Es ist die Fähigkeit, Klang oder andere Signalformen zu übermitteln, die nicht nur mentale Bilder oder mentale Transmissionen darstellen; es ist wesentlich mehr.

Richard: Ich hatte einmal in einem ganz normalen Raum das Gefühl, plötzlich den Duft von Rosen zu riechen, ist das Hellfühligkeit?

Cobra: Ja, es ist ein Aspekt davon, ja.

Lynn: Gibt es einen Unterschied zwischen Hellfühligkeit und Hellhörigkeit?

Cobra: Hellhörigkeit bezieht lediglich den Aspekt des Klangs mit ein, wohingegen Hellfühligkeit andere Sinne miteinschliesst.

Richard: Was ist Hellsichtigkeit?

Cobra: Hellsichtigkeit ist die Fähigkeit, auf den nicht-physischen Ebenen zu sehen.

Lynn: Kannst du Hypnose definieren?

Cobra: Hypnose ist eine Praxis, das Unterbewusstsein des Menschen zu nutzen, während man mit dem Unterbewusstsein spricht und gleichzeitig die bewussten Aspekte des Selbstes nicht voll präsent oder wach sind.

Richard: Ist dies positiv oder negativ?

Cobra: Es kann für beides, für Positives und Negatives verwendet werden.

Lynn: Kannst du beschreiben, was die physische Ebene ist?

Cobra: Dies ist ziemlich offensichtlich, die physische Ebene ist die physische Ebene.

Richard: Kannst du uns die astrale und die ätherische Ebene beschreiben und wie sie genutzt werden?

Cobra: Die ätherische Ebene ist die energetische Ebene. Wo die feinfühligen Menschen all die Energien spüren, das ist die energetische Ebene, die Bereiche, die unsere Chakren und Nadis, unser gesamtes Energiefeld darstellen. Das astrale Feld ist durch unsere Emotionen gekennzeichnet, es ist unser Emotionalkörper. Diese Ebene besuchen wir, wenn wir schlafen oder träumen.

Lynn: Was ist die kausale Ebene?

Cobra: Die kausale Ebene ist die höhere Mentalebene, die Ebene der Archetypen, von der aus die physische Welt und alle anderen Welten erschaffen werden.

Richard: Kannst du uns nun die mentale Ebene beschreiben?

Cobra: Die mentale Ebene ist der Bereich des Verstandes, der Gedankenformen der Ideen. Nachdem wir sterben und nachdem wir durch die ätherischen und astralen Ebenen gegangen sind, halten wir uns auch einige Zeit auf der mentalen Ebene auf, bevor wir wieder inkarnieren. Dies ist das sogenannte Paradies zwischen zwei Inkarnationen.

Richard: Es gibt da eine Ebene, wo die Vorstellung geformt wird und die Gedanken, wenn man manifestieren möchte…

Cobra: Ja, genau das ist es, ja, ja.

Lynn: Was ist die Sat-Nam-Ebene?

Cobra: Manche Menschen nennen sie die Ebene der Wahrheit, manche nennen es buddhische oder spirituelle Ebene oder 6te Dimension. Es ist eine Ebene von reiner Liebe und reinem Licht.

Richard: Was sind die biochemischen Codes für Zeitalter?

Cobra: Dies ist die Beschreibung, die jemand benutzt, doch da ich den genauen Zusammenhang nicht kenne, kann ich diese Frage nicht beantworten.

Lynn: Eisen ist ein wichtiges Element für unser Blut, wird sich dies ändern im Goldenen Zeitalter?

Cobra: Dies wird sich verändern, sobald wir eine bestimmte Frequenzebene erreicht haben, doch noch sind wir noch nicht da.

Lynn: Was ist das intergalaktische Konzil oder IGC und was sind ihre spezifischen Pflichten?

Cobra: Das ist wieder ein Konzept aus dem Werk eines anderen entnommen, doch ich würde sagen, es gibt für jede Ebene der Schöpfung Konzile und diese regulieren den jeweiligen Bereich der Schöpfung in vollkommener Harmonie mit dem Rest der Schöpfung.

Richard: Kannst du die Bedeutung und den Sinn der „Ersten Direktive“ (Oberstes Gebot) nennen?

Cobra: Mit der „Ersten Direktive“ kann das, was hier auf dem Planeten geschieht, nicht bezeichnet werden. Das Nicht-Eingreifen-Konzept haben die Archons eingeführt, um die Zensur, die wir bezüglich des Erstkontakts erfahren, zu rechtfertigen. Es gibt viele Rassen, die uns kontaktieren möchten. Viele positive Rassen würden gern Kontakt mit uns haben und der Grund, weshalb sie das nicht tun ist nicht, dass sie unseren Freien Willen nicht respektieren würden, wenn sie uns kontaktieren. Der Grund dafür, dass es keinen Erstkontakt gibt, ist, weil die Archons und die Chimera-Gruppe es verhindern. Unser Freier Wille ist FÜR Erstkontakt und nicht dagegen.

Lynn: Hier ist eine themenverwandte Frage: Was ist das IGC-Enforcement und weshalb erzwingen sie nicht das Eingreifen in die menschliche Evolution zu stoppen und die Verletzung des Freien Willens, die hier geschehen?

Cobra: Ja, natürlich, ich habe diese Frage so viele Male beantwortet. Die Geiselsituation ist die wahre Antwort. Die Chimera-Gruppe hat die gesamte Menschheit mit ihren Toplet-Bomben als Geiseln genommen. Diese müssen entfernt werden und der Kontakt kann stattfinden.

Richard: Ein Zuhörer sagt, so viele Menschen sind so viel krank, er sei die ganze Zeit krank. Er fühlt sich krank, es wird ein paar Tage besser und dann dasselbe von vorn. Dies seit Jahren, er war bei Ärzten, habe viele Male Antibiotika eingenommen und es wurde nicht besser. Er macht Körperübungen und ernährt sich gesund. Viele Menschen berichteten dieselbe Sache.

Cobra: Der Hauptgrund ist die Anomalie der Plasma-Ebene, die in den letzten Jahren durch eine intensive Reinigungsphase geht. Die Plasmavergiftung ist der hauptsächliche Ursprung für die meisten Krankheiten auf diesem Planeten. Es ist momentan schlimmer als vor ein paar Jahren. Es muss erst vollständig gereinigt werden, bevor die Krankheitsbedingungen vollständig zurückgesetzt werden können.

Lynn: Ein Leser fragt: Cobra mit seinem grossen Wissen, kann er uns vielleicht sagen, ob Cannabis (oder Marijuana) von der Erde stammt oder ob es von einem anderen Planeten kommt?

Cobra: Es wurde hier hergebracht, vor einer langen Zeit, von woanders her.

Lynn: Ist dies vielleicht mit anderen Pflanzen auch der Fall, wie z.B. Aloe Vera, was ja eine sehr heilsame Wirkung hat?

Cobra: Ja, natürlich.

Richard: Stimmt das, was die Zetas sagen, dass Planet X kommen wird und einen Polsprung verursachen wird?

Cobra: Nein, das ist absolut unwahr.

Lynn: Kannst du uns etwas zu Orgoniten sagen, viele von uns kreieren sie und schenken sie als Towerbuster, um Gemeinschaften von EMF-Attacken zu schützen. Neben Mobilfunkmasten, was gibt es noch für Möglichkeiten, wo Orgonit am effektivsten eingesetzt werden könnte?

Cobra: Die Plätze von sogenannten Gwen Towers, die überall in den USA verteilt sind.

Lynn: Ja, viele platzieren Orgoniten um diese herum, das ist wirklich hilfreich.

Cobra: Es ist auch gut, die Orgoniten überall hinzusetzen, wo irgendwelche Radarstationen sind in den Vereinigten Staaten.

Lynn: Gibt es noch irgendwelche Plätze, wo sie hinkommen sollten?

Cobra: Wenn diese beiden Aspekte, die Gwen Towers und die Radarstationen abgedeckt wären, das wäre sinnvoll. Natürlich kann man auch HAARP und andere ähnliche Einrichtungen mit einbeziehen.

Richard: Gibt es eine Intelligenz über der Quelle?

Cobra: Die Quelle IST die Intelligenz.

Richard: Wie ist die Beziehung der Quelle und dem Schöpfer?

Cobra: Ich würde den Begriff Schöpfer nicht benutzen, da es bestimmte philosophische Ansichten impliziert, mit denen ich nicht übereinstimme. Ich würde sagen, die Quelle ist das Wesen das immer existiert hat und immer existieren wird. Dieses Universum wurde nicht von einer gewissen Quelle erschaffen, sondern durch die Interaktion der Quelle mit der primären Anomalie.

Richard: Was ist die unendliche Leere?

Cobra: Die unendliche Leere ist das Medium in dem die Quelle existiert.

Lynn: Was befindet sich gewöhnlich auf der anderen Seite eines Schwarzen Loches?

Cobra: Ein Schwarzes Loch ist immer ein Eingangspunkt in ein Wurmloch und auf der anderen Seite ist ein Weisses Loch, der Ausgang von dem Wurmloch.

Richard: Welche Prozentzahl der Erdbevölkerung wird ungefähr aufsteigen?

Cobra: Ich werde diese Frage aus verschiedenen Gründen nicht beantworten. Erstens ist der Freie Wille involviert und ich möchte den menschlichen Freien Willen nicht auf eine Prozentzahl limitieren. Zweitens, selbst wenn ich die Frage beantworten könnte, wäre dies klassifizierte Information zu dem momentanen Zeitpunkt.

Lynn: Wie lange dauert die Übergangszeit nach dem Event bis zu einem fairen und gerechten Geldsystem?

Cobra: Der tatsächliche Übergang wird sehr schnell gehen. Nach dem Moment des Events haben wir ca. 1 bis 2 Wochen, wo die Banken geschlossen sein werden und wenn sie wieder öffnen, werden wir ein wesentlich faireres und balancierteres Geldsystem haben, denn es wird bereits vorbereitet. Danach wird es eine gewisse Übergangszeit geben, in der wir feststellen werden, dass wir Geld nicht mehr brauchen, da wir alles herstellen und materialisieren können, was wir wollen auf der physischen Ebene. Geld wird überflüssig werden.

Lynn: Wir bekommen immer wieder Fragen zum Finanzsystem, zum Reset und den humanitären Fonds. Um die Frage zu beruhigen: Siehst du irgendwelche Veränderungen diesbezüglich, denkst du, es werden Fonds freigegeben vor dem Event?

Cobra: Auf einer planetaren Ebene würde ich dies verneinen. Fonds werden zum Zeitpunkt des Events freigegeben und danach, so ca. 1 bis 2 Wochen danach, werden sie beginnen, freigegeben zu werden. Es wird einige begrenzte Fälle geben, wo bestimmte kleine Mengen von Fonds schon vorher vergeben werden könnten, doch das ist nicht wofür wir arbeiten. Wir arbeiten für einen globalen weltweiten Finanzreset.

Richard: Was passiert mit Laserlicht, das durch einen tachyonisierten Kristall geht?

Cobra: Laserlicht ist ein sehr fokussierter Photonenstrahl, der auf einem Quantenlevel bereichert wird durch solche Tachyonen. Ich würde sagen, die Quantensignatur auf solchen Quanten verändert sich dadurch, sie wird harmonisiert. Die Quantenfluktuation um solche Photonen wird harmonisiert. Laserlicht an sich ist schon eine kohärente Photonenquelle und wenn es durch einen tachyonisierten Kristall geht, findet eine zusätzliche Harmonisierung statt. Der Heilungseffekt eines solchen Laserlichtes, wenn ihr es z.B. für Heilzwecke benutzt, kann so erheblich verstärkt werden.

Lynn: Die Prepare for Change-Gruppe in Japan möchte gern mehr über die Zahl 144.000 wissen. Sie wurde in der Bibel erwähnt, in der Geschichte mit Sanat Kumara, der kritischen Masse und an vielen anderen Orten. Weshalb diese Zahl?

Cobra: 12 X 12 X 1000. Es ist eine symbolische Zahl mit einer sehr kraftvollen Bedeutung in der heiligen Geometrie von Zahlen, und es ist auch eine tatsächliche Anzahl an Seelen, die ausgewählt sind, um in die Quarantäne einzutreten, damit sie transformiert werden kann. Eine geringe Anzahl ist schon zu ihren Missionen erwacht und noch mehr werden dazu erwachen in der Zukunft.

Richard: Wie nennen andere Rassen unser Sonnensystem und unsere Erde?

Cobra: Jede Rasse und Zivilisation hat ihre eigenen Namen dafür.

Richard: Wie nennen es die Plejadier?

Cobra: Sie nennen es das blauen Juwel. (Danke, der Name gefällt mir)

Lynn: Wie kann man sich am besten mit der Seele der Erde verbinden, oder dem lebenden Wesen Erde (Mutter Natur)?

Cobra: Die beste Möglichkeit ist natürlich durch die Natur. Die Natur ist ein Ausdruck des Atems des Lebens der planetaren Wesenheit und jedes Wesen hat seine eigene Weise sich mit ihr zu verbinden. Somit bin ich nicht hier, um euch zu sagen, wie ihr das tun sollt.

Lynn: Mit welchem Namen resoniert dieses Wesen am meisten?

Cobra: Verschiedene Kulturen, Menschen haben verschiedene Namen für dieses Wesen. Der Name ist nicht bedeutend. Was wirklich von Bedeutung ist, ist eine wirkliche Herzensverbindung mit diesem Wesen.

Richard: Wie können wir uns mit Engeln verbinden?

Cobra: Indem wir sie einladen, uns verbinden, durch Meditation. Ihr könnt ein bisschen über sie lesen, so habt ihr eine Idee, wer sie sind und euch dann in jeder möglichen Weise mit ihnen verbinden.

Lynn: Cobra, hast du ein paar abschliessende Worte, vielleicht über die kommende Aufstiegskonferenz in Kreta am 4. und 5. Juni 2016?

Cobra: Ja, wir haben sehr bald eine Aufstiegskonferenz in Kreta. Wir beginnen am Ende nächster Woche und jeder ist herzlich eingeladen teilzunehmen. Es wird sehr interessant werden. Es ist der nächste Schritt nach der Konferenz in der Schweiz. Wie ich im letzten Interview sagte, die Dinge werden ein bisschen interessanter im Mai und dies reflektiert natürlich die hereinkommenden Energien, also willkommen an alle.

Lynn: Sehr gut. Möchtest du noch etwas zum Monat Mai sagen, das wir noch nicht abgedeckt haben?

Cobra: Ich habe nichts Bestimmtes zu sagen, ausser dass es wichtig ist, für alle weiterzumachen, das Licht zu verankern und für die Befreiung des Planeten zu arbeiten, somit werden wir erfolgreich sein.

Lynn: Danke dir vielmals. Abschliessend möchte ich gern dem ganzen Team danken, das das Interview möglich gemacht hat:

Cobra dafür, ein wundervoller Gast gewesen zu sein, seine Webseite ist: http://2012portal.blogspot.com/

DOV für unseren Themensong „Voices of the World“ (Die Stimmen der Welt)

Danell für das Transscript

Meinen Co-Interviewer Richard

Aaron für den Klang

und Untwine für die Feineinstimmung und Bearbeitung

und all unseren wundervollen Zuhörern!

Denkt immer daran, wir sind Die Stimmen der Welt

Quelle. http://trans-information.net/prepareforchange-und-cobra-interview-26-mai-2016-teil-2/

Gruß an die Stimmen der Welt

TA KI

Seid ihr eine Brücke zwischen zwei Welten?


gefunden auf wakeupworld, geschrieben von Christina Lavers, übersetzt von Stella
Are-You-a-Bridge-Between-Worlds-fb-330x206Viele von uns, die sich als erwacht erfahren, befinden sich momentan eher im Spagat zwischen zwei Welten. Die eine ist die alte Welt, diejenige, in der wir gross geworden sind. Diese Realität ist uns von oben auferlegt worden. In dieser Version wurde uns beigebracht, dass das Leben hart ist und es vieles gibt, wovor wir uns zu fürchten hätten. Es wird suggeriert, es wäre unerlässlich, der Autorität zu vertrauen und zu unserer eigenen Sicherheit hätten wir zu akzeptieren, dass wir von einer externen Instanz regiert (kontrolliert) werden. Versunken in diesem alten Paradigma schauen wir nach draussen und sehen tatsächlich so vieles, was diese düstere, einschränkende Perspektive verstärkt. Dies ist eine „der Hund frisst den Hund“ Welt, in der wir kämpfen und uns anstrengen müssen, um unser Stück des Kuchens zu erhalten oder zu behalten.

Im Kontrast dazu steht die neue Welt, welche sich für viele von uns anfühlt, als würde sie am Rand des unendlichen Horizonts plätschern, die auf Liebe, Authentizität und persönliche Souveränität basiert. Jene, die sich dazu entschieden haben, dem Flüstern, welches sanft in den Winden der inneren Landschaften weht, Aufmerksamkeit zu schenken und zuzuhören – entdecken die Weisheiten unserer Herzen und eine Wahrheit, die sich gut und richtig anfühlt. Obwohl diese mit der zunehmend synthetischen Aussenwelt nicht übereinstimmt. Wenn wir uns in dieser neuen Welt erden, dann erkennen wir, dass unser Leben nicht mehr von Angst bestimmt wird, sondern dass wir von Sehnsucht nach Verbindung, Authentizität, Mitgefühl und Harmonie vorangetrieben werden.

Dies sind die beiden Realitäten der alten und der neuen Welt, die momentan parallel auf der Erde koexistieren. Zur Zeit spielt es keine Rolle, wie sehr wir unsere Beziehung zur neuen Welt nähren, denn der Fakt, dass die alte Welt hier immer noch existiert, verbleibt offensichtlich. In Wahrheit ist es sogar so, dass wenn wir den theatralischen Aufführungen, die die Massenmedien verbreiten, Aufmerksamkeit schenken, dann scheint es so, als hätte sich absolut nichts geändert. Viele von uns haben auch Familienmitglieder oder Freunde, die uns wegen unserer romantischen und idealistischen Perspektiven, die wir unterstützen, verspotten und versuchen uns davon zu überzeugen, dass wir zu naiv sind und an diese fantastische Vorstellung einer auf Liebe basierenden Welt glauben. Wenn wir uns in der Welt umschauen und unsere ausgerotteten Rechte, die weit verbreitete Zerstörung, das beträchtliche Leiden und die offensichtliche Korruption beobachten, dann ist es schwer, nicht das Ziehen der alten Welt zu spüren, welche versucht, ihre Kontrolle über unsere Glaubenssätze wiederzugewinnen, uns zurück in die alten Muster zu zerren und somit ihrer Macht wieder zu unterwerfen.

Und dennoch, wenn wir uns Zeit nehmen und auf die Wahrheit unseres Herzens fokussieren, dann erkennen wir, was das Gedröhne draussen darstellt: eine flache, zerbröckelnde Illusion, aus der wir herausgewachsen sind. Dies ist eine schwankende, manchmal verwirrende, und fraglos die grösste Herausforderung des Lebens, eine Brücke zwischen zwei Welten zu sein.

Wenn ihr euch mit all dem identifizieren könnt, dann seid ihr sehr wahrscheinlich eine Brücke: ein Mensch, der hier und jetzt erwacht ist, um den Prozess der Verschiebung von der alten Welt und ihren Paradigmen zu unterstützen, hinüber in eine frische, neue zu führen. Wenn wir dazu fähig sind, den unglaublichen Schimmer des Potentials, der für die Menschheit existiert, so klar zu erkennen, dann wird es sich zwangsläufig sehr frustrierend anfühlen, zuzusehen, wie das hartnäckige, unnachgiebige, erdrückende und alte Paradigma an seiner Autoritätsposition mit aller Gewalt festhält. An einigen Tagen kann es sein, dass wir uns wünschen, wir wären nie erwacht, so dass wir nicht mit der Schwerfälligkeit und dem Unbehagen konfrontiert werden würden, welches mit dem Erwachen zusammen geht. Wie dem auch sei, jene unter uns, die sich in zwei Welten befinden, sind in der gesegneten Position in der Lage zu sein, der Menschheit zu dienen, indem sie an diesem profunden und aufregenden Prozess der Transformation teilnehmen und diesen erleichtern.

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Seid euch über eure Energie bewusst und wie ihr diese lenkt

Jeder von uns hat eine energetische Signatur, die Energie, die aus euch herausfliesst. Während diese Energie eine einzigartige Essenz hat, ist diese nicht stagnierend und kann sich sowohl in ihrem Feld als auch in ihrer Frequenz ändern, je nachdem, wie diese beeinflusst wird. Wenn wir uns in einer herz-basierenden Weltansicht erden, dann fühlen wir uns vollständig, optimistisch und kraftvoll und unsere Energie reflektiert das, sendet diese Frequenz raus in die weite Welt und bekräftigt somit die neue Welt. Wie auch immer, wenn wir uns zu sehr auf das Negative konzentrieren und uns erlauben, in die alten Glaubenssätze abzurutschen, fällt unsere Energie zusammen und wir fühlen uns hilflos und angstvoll. Dies nährt und versorgt natürlich all die Paradigmen, die wir hinter uns lassen wollen. So kann es sehr nützlich sein, die Dynamik und die Mechanismen des Alten zu verstehen, und es ist unausweichlich bis zu einem gewissen Mass davon betroffen zu sein, doch ist es wichtig zu erkennen, wann die Zeit gekommen ist, unseren Fokus zu ändern – weg von den beunruhigenden und stressenden, hin zu den uns anhebenden und inspirierenden Paradigmen, um uns wieder zu zentrieren und aufzuladen.

Vertraut dem Prozess

Zu lernen, von internen als auch externen Hinweisen geführt zu werden, kann eine sehr grosse Herausforderung darstellen. Viele von uns haben einen Berg von verzerrten Glaubensätzen verinnerlicht und der Heilungsprozess und die Neuausrichtung unserer inneren Welt ist bei weitem kein Spaziergang durch den Park. Ich persönlich habe es so empfunden, dass meine Reise der Heilung ein eigenes Leben hat, so als wäre sie durch eine weisere, erleuchtete Version meiner Selbst orchestriert wurde. Wenn ich versuche, zu kontrollieren und zu diktieren, dann erfahre ich mich in einem ständigen Kampf und einer Quälerei. Doch sobald ich dem Prozess vertraue und geduldig bin und erlaube, dass es sich natürlich ohne Verurteilung entfaltet, dann habe ich eine weit freundlichere Erfahrung. Wenn Energien, die in alten, unterdrückten Wunden wurzeln, an die Oberfläche kommen, dann ist dies fraglos unbequem, diese zu erkennen, zu integrieren und/oder loszulassen. Wie dem auch sei, ich habe für mich herausgefunden, dass je mehr ich diese Dinge umarme, diese desto schneller durch mich gehen und ich so eine grosse Menge an Ballast loswerde, den ich mit mir trage. Somit fühle ich mich leichter, solider und letztlich dynamischer.

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Seid radikal ihr selbst

Wir befinden uns nicht mehr auf der Schnellstrasse des Königs. In den neuen Paradigmen gibt es keinen richtigen oder falschen Weg. Wir sind alle selbst dafür verantwortlich, unseren Pfad zu finden, um uns durchs Leben zu lotsen. Das Wichtigste, was wir tun können, um diese Veränderung zu erleichtern ist, völlig und ohne Entschuldigungen wir selbst zu sein. Wir tragen einen vitalen Teil des Ganzen in uns. In der alten Welt wurde uns beigebracht, unsere Einzigartigkeit zu verstecken und danach zu streben, in die externen, vorgegebenen Ideal-Module hineinzupassen. In den neuen Paradigmen ist unsere Einzigartigkeit wertvoll und sollte gefeiert werden. Jeder von uns sieht die Welt mit seiner eigenen, persönlichen Perspektive und je mehr wir unsere Vision teilen, desto reicher und dynamischer wird das Ganze. So lasst uns bitte unsere weite, innere Welt erkunden, um unsere einzigartigen Schätze zu entdecken, die wir in uns tragen, und diese mit anderen teilen.
Verbindet euch mit gleichgesinnten Menschen

Da die Frequenzen die Energien beeinflussen und ihnen dann wiederum ausgesetzt sind, ist es viel einfacher eine positive Schwingung beizubehalten, wenn wir uns mit anderen optimistischen, dynamischen Menschen umgeben. Manchmal müssen wir alte Beziehungen gehen lassen, die uns herunterziehen, um uns auf den Weg zu begeben – zu neuen, unterstützenden, mehr herzbasierten Beziehungen. Je mehr Verbindungen zwischen gleichgesinnten Menschen sich bilden, die bewusst aus dem konkurrierenden, egozentrischen Paradigma austreten, in welches wir unterwiesen wurden, und sich dem kollektiveren, liebevollerem Lebenssein hinwenden, bilden sich kleine Nischen neuer Energie, die sich ausbreiten, kräftiger und sichtbarer werden – so wird die neue Welt schrittweise immer mehr in unserer Realität hervorspringen.

Über die Autorin:  Christina Lavers ist eine Schreiberin, Künstlerin, ein kreativer Enthusiast und eine Forscherin der inneren Welt. Sie in Montreal, Quebec/Kanada geboren und lebt nun mit ihrem Partner und ihrem Sohn in einem Regenwaldgebiet in den Bergen hinter Coffs Haber in NSW Australien. Sie verbringt ihre Zeit spielend, kreierend, wachsend und teilend.
Christina hat sich dazu verpflichtet, Menschen zu helfen, die ihre eigene kreative, magische Gaben, die tief in jedem von uns fließen, entdecken wollen und sich mit diesen verbinden wollen. Sie bietet nun auch e-Kurse an, die dazu gedacht sind, Menschen zu helfen, ihre Welt mit Leidenschaft und Kreativität zu erfrischen.
Christina hat auch kürzlich ihr erstes Buch veröffentlicht. Eine Erzählung über ihre wilde Reise des Erwachens mit dem Titel „Jump into the Blue“ und momentan arbeitet sie an dem nächsten.
„Meine Reise handelte von persönlicher Alchemie…Die Erforschung der Geheimnisse meiner Seele und meiner Umwelt; und zu lernen alle Aspekte, sowohl die dunklen als auch die lichtvollen, zusammen zu bringen und diese mit einer Zutat zu transformieren….der Liebe. Je mehr ich meine verwundeten Aspekte entdecke und heile, desto ganzheitlicher und geerdeter fühle ich mich und gleichzeitig reflektiert meine Aussenwelt mehr Liebe, mehr Wunder und mehr Magie; Dinge, die ich in mir entdeckt habe.“

Quelle: http://transinformation.net/seid-ihr-eine-bruecke-zwischen-zwei-welten/

Gruß an die Erwachten

TA KI

Geheime Weltraumprogramme und verborgen gehaltene Wissenschaft


Cosmic Disclosure, Season 2 Episode 12/  Teil 1

Ein weiteres Gespräch von David Wilcock mit Corey Goode und einer Analyse von Justin von Stillness in the Storm, übersetzt von Antares

Seit Jahrzehnten haben die Regierungen in aller Welt enorme Mengen von Wissenschaft und Technik für unbekannte Zwecke klassifiziert (geheim gehalten). In vielen Fällen werden durch die Gesellschaft aktiv Technologien genutzt, die nicht in der industriellen Welt des 19. Jahrhunderts bekannt waren. Aber heimlich hat eine immense Menge an Fortschritt stattgefunden, die viele Leute der unbewussten Massen leicht als Science-Fiction oder Magie abtun würden.

Regressions-Technologie (Altersverjüngung) ist ein Aspekt dieser versteckten Technologien, bei dem die Teilnehmer in einem Zeitsprung-Programm vereinbaren, eine Aufgabe in einem als „Twenty and Back” -Programm (20 Jahre und zurück) zu übernehmen. Goode war ein solcher Teilnehmer, der eine 21-Jahres-Tour abgeschlossen hat und dann in den Zustand altersmässig zurückversetzt wurde, kurz bevor er die 21 Jahre zuvor begann. Offenbar wurde dieser Prozess in der Lunar Operation Command (LOC=Mondoperations-Kommando)-Basis durchgeführt, einer Anlage der Geheimen Raumfahrtprogramme (SSP), die sich auf der anderen Seite des Mondes befindet.

In der Vergangenheit begegneten den SSPs Zeit-Sprung-Effekte, wenn diese mit Hilfe modernster Antriebstechnologien ausgestattet waren, die mit einer bestimmten Art von „schneller als Licht-Geschwindigkeit” arbeiten. Sie lernten schnell, dass Zeitreisen leicht zu bewerkstelligen waren, doch das Personal, welches in die Zukunft oder Vergangenheit geschickt wurde, erlebte Altersanpassungen oder Synchronisationen auf der neuen Zeitlinie. Mit anderen Worten, wenn man als junger Mann 20 Jahre in die Zukunft reist, würde jener schnell altern bis zu einem Punkt, als ob er in diesen 20 Jahren später lebte. Anscheinend hat jedes Lebewesen einen Null-Bezugszeitpunkt, der zum Zeitpunkt der Konzeption begründet wird, der künstlich via SSP-Technologien angepasst werden muss, sonst würde ein Zeitreisender die Alters-Anpassungs-Wirkung erleben.

Goode wurde seit langem unkorrekt als ein Super-Soldat bezeichnet, stellt aber klar, dass er noch niemals ein solcher war. Doch ihm begegneten mehrere Super-Soldat-Programme während seiner Zeit in den SSP, wobei sie eine Art des psychischen Angriffs nutzen können, um ein feindliches Ziel zu deaktivieren oder zu töten. Diese Supersoldaten wurden auch in hoch entwickelten Kampftechniken trainiert, ebenfalls in fortgeschrittener Psi-Ausbildung, die es ihnen ermöglicht, Kugeln mit einer Art präkognitiver Intuition abzufangen.

Das Looking Glass Projekt ist offenbar eine Zeit Linsen-Technologie, die nach der menschlichen Zirbeldrüse modelliert wird. Diese funktioniert durch das künstliche Fokussieren eines Operator-Bewusstseins und das Projizieren der empfangenen Bilder auf einen Bildschirm mit unglaublichen Geschwindigkeiten. Dies ist eine technische Version dessen, was Remote-Viewer in der Lage sind zu tun, nach Jahren der Ausbildung und geistiger Disziplin. Genau wie der Remote Viewer ist der Operator in der Lage, jeden Punkt in Raum und Zeit zu sehen, dem Programm ermöglichend, Einblicke in die tiefe Vergangenheit oder Zukunft zu erzielen. Jedoch ist die Version der aufgezeichneten Ereignisse auf dem Bildschirm abhängig von der persönlichen Vorliebe des Operator, variiert also. In jedem Fall erscheinen die Bilder echt, aber die gezeigten Ereignisse waren verschieden, was darauf hindeutet, dass die Zeit und das Bewusstsein grundsätzlich in irgendeiner Weise verbunden sind; dazu unten mehr.

Goode erklärt auch, welche Art von Menschen die Geheimen Weltraumprogramme bevölkern und die SSP-Allianz sind. Er sagt, dass fast alle der Individuen innerhalb der Geheimen Weltraumprogramme in der Gesamtheit sehr geschädigt sind, gezwungen werden, unbeschreibliche Handlungen in einer gemeinsamen Kriminalitäts-Technik durchzuführen, um die Geheimhaltung zu wahren. Doch trotz der Schrecken, die im Programm erlitten wurden, gibt es eine wachsende Fraktion von Einzelpersonen, die versuchen, die  verborgenen Techniken, die man bislang geheim hielt, freizugeben und offenzulegen und die Menschheit zu befreien.

Über das National Reconnaissance Office (NRO) wird von einigen Insidern als der höchsten Sicherheitsüberprüfung und Geheimhaltungstufe auf der Erde gesprochen. Doch wie Goode beschreibt ist das eigentlich eine sehr zergliederte Fraktion, von der gesagt wird, sie seien die besten der besten in dem Bemühen um Geheimhaltung, die bei allem sehr erfolgreich ist.

Die Schichten der Geheimhaltung und Zergliederung von dem, was Goode als Geheime Erdregierungs-Syndikate bezeichnet, haben dazu beigetragen zu versichern, wenn Informanten/Whistleblower zu sprechen beginnen erscheint es für jedermann, dass sie widersprüchliche Informationen hätten. Doch tatsächlcih waren sie in zwei verschiedenen Programmen indoktriniert, bei jedem wurde ihnen gesagt, sie hätten die höchste Stufe der Geheimhaltung. Dadurch erscheint es so, dass vieles von den Insider-Aussagen sich nur schwer in ein Gesamtbild einfügt, wenn man sich nur auf einen einzigen Satz von Zeugenaussagen konzentriert. Doch wenn man sich voll und ganz all der verschiedenen Programme und der verwendeten Geheimhaltungs- Kompartimentierungs-Methoden bewusst ist, dann präsentiert sich ein Wandteppich von entsprechenden Daten. Offensichtlich ist dies einer der Gründe, weshalb Coreys Aussagen die Truther-Gemeinschaft (“Wahrheitssucher”) erschüttert haben, denn sein Zeugnis erweitert die Grenzen all dessen, was bislang so gedacht/geglaubt wurde, was sein könnte.

Die SSP-Wissenschaften:

Corey Goode gibt die Details zur Altersregression, Supersoldaten, fortschrittlicher Medizintechnik und mehr. Vom Montauk-Projekt zur Remote-Beeinflussung: diese Geheimwissenschaften ermöglichten es den Geheimen Weltraumprogrammen, über die Grenzen der Sonne hinauszureichen und die ganze Zeit ihre Operationen vor der Masse der Menschheit zu verbergen.

Dieses Interview mit David Wilcock stammt vom 15. Dezember 2015.

Die zusammengefassten Notizen sind in schwarz, mit Kommentaren von Justin von SitS in [grün mit eckigen Klammern]. Änderungen der Niederschrift zur besseren Lesbarkeit mit [Klammern], der ursprüngliche Inhalt des Dialogs wird immer beibehalten. Die Bilder mit schwarzen Boxen wurden der Episode auf Gaia TV entnommen.

Transkription und Kommentare von Justin Deschamps.

DW = David Wilcock, CG = Corey Goode

Daniel und die wechselseitige (Reciprocal) System-Theorie:

DW – Dies ist Cosmic Disclosure. Ich bin David Wilcock und hier mit Corey Goode. Ein Insider, der behauptet, in den Geheimen Weltraumprogrammen gearbeitet zu haben. Corey, herzlich willkommen.
CG – Vielen Dank.
DW – Okay, eines der Dinge, welches mich sehr fasziniert hat, war der Zugriff auf diesen Insider namens Daniel. Er nannte sein Projekt Phoenix III. Er behauptet, für die Brook-Haven National Labs auf dem Montauk Point, Long Island gearbeitet zu haben. Die meisten Leute nennen es „das Montauk-Projekt”. [Das Gerät, an dem er arbeitete] war ein Sitz von einem [nachgebauten] UFO, aufgesetzt auf einen sehr leistungsfähigen Satz von Transformatoren. Die Person, die den Sitz nutzte, erfuhr eine immense Verstärkung ihrer psychischen Fähigkeiten, sie konnten Dinge im Raum manifestieren oder ein Portal erstellen, das jemanden durch Raum oder Zeit bringt. [Daniel produzierte eine beträchtliche Menge an Material, um seine Aussagen zu diskutieren, in denen ein hohes Mass an verborgenen Wissenschaften aus verschiedenen Programmen verwendet wird, siehe hier.

Hier werde ich kurz versuchen, die Theorie der „wechselseitigen” (reciprokal) Systeme von Dewey B. Larson zu skizzieren (siehe hier) – zum besseren Verständnis des Textes dieser Episode.

Larson verbrachte fast seine gesamte Karriere mit der Überprüfung der wissenschaftlichen Datensätze in dem Versuch, eine vereinheitlichende Theorie zu entdecken, um alle möglichen beobachteten Phänomene im Universum zu erklären. Er hat nicht nur eine grosse Anzahl von Fehlern innerhalb der Wissenschaft entdeckt, die einen tieferen Einblick verhinderten, sondern war tatsächlich in der Lage, eine Theorie zu erklären, die wirklich einfach alles erklärt – das materielle Universum sowie das Leben, das Bewusstsein, die Moral, den Freien Willen, die Intuition, Einsicht und mehr. Er war auch in der Lage, das Universum mit einfacher Mathematik zu modellieren, mit nur drei Grundannahmen.

Kurz gesagt beschreibt Larson das Universum als in der Regel in zwei Bereiche physischer Bewegung aufgeteilt. Der materielle Sektor der Bewegung operiert normalerweise unterhalb der Lichtgeschwindigkeit, ausgedrückt in den drei Raumdimensionen und einer Zeitdimension, als Raum-Zeit bekannt.
Der metaphysische Sektor der Bewegung ist die Umkehrung des materiellen Sektors und bewegt sich in Frequenzen über der Lichtgeschwindigkeit, ausgedrückt in einer Dimension des Raumes und drei Dimensionen der Zeit. Die Lichtgeschwindigkeit wirkt als Grenzbedingung zwischen den beiden Regionen; wenn sich Materie jenseits der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt, überträgt sich die Materie in den metaphysischen Sektor. Zum Beispiel ist das sogenannte „schwarze Loch“ oder die Singularität eine Ansammlung von Materie, über die Lichtgeschwindigkeit hinaus beschleunigt, was als Ereignishorizont bezeichnet wird, die Bewegung in Zeit-Raum übertragend. Aus Sicht der Raum-Zeit wäre eine Singularität „schwarz“ oder unsichtbar, da sich die Materie nicht mehr in der Raumzeit bewegt und daher nicht festgestellt werden kann. In der Physik Larsons werden bestimmte Ordnungen des Lebens mit einer Raum-Zeit-Komponente (Körper) und einer Zeit-Raum-Komponente (Geist) definiert.

Der Geist ist dieser metaphysische Aspekt von uns selbst, der in der Lage ist, durch die Zeit zu navigieren, während sich der Körper nur in einer einzigen Richtung der Zeit durch den Raum bewegen kann. Während der Körper Erinnerungen nicht erleben kann, kann dies der Geist. Der Geist kann sich auch alternative Realitäten, Möglichkeiten sowie potenzielle Zukünfte vorstellen und natürlich die Gegenwart. Das Bewusstsein ist das, was die beiden vereint, mit den erzeugten Emotionen als Ergebnis.

In anderen Worten, wenn wir uns eine zukünftige Möglichkeit vorstellen, die nicht wirklich zustande kommt, wird es doch eine emotionale Aufladung erzeugen. Das Bewusstsein kann nicht zwischen Raum-Zeit-Ereignissen (Materie) und Zeit-Raum-Ereignissen (vorgestellt) unterscheiden. Sie sind in dem Sinne genauso wirklich, dass wir betroffen sind, so lange die Beobachtung anhält. Obwohl also unser Körper seinen Wohnsitz in einer bestimmten Zeitleiste oder einem Raum-Zeit-Gefüge hat, kann das Bewusstsein in allen diesen Realitäten navigieren, Veränderungen als Ergebnis erleben. Diese Fähigkeit des Bewusstseins, dort hindurch zu navigieren – was als das Multiversum bezeichnet wird, ist wichtig zu erinnern, wenn wir CG und DW zuhören.]

Technologie zur Altersregression:

DW – Im Laufe dieser langen Unterhaltung, die ich mit Daniel über das Thema führte, beschrieb er oft einige sehr ungewöhnliche Anomalien, die dem menschlichen Körper passieren würden, wenn er durch diese Portale geht. Okay, wenn jetzt jemand, der biologisch 30 Jahre alt ist, dann in die Zukunft geschickt wird, würde er denken, dass sein Körper 30 Jahre alt ist. Ist es deiner Kenntniss nach so oder gibt es etwas anderes, was dann geschieht?
CG – In meinem persönlichen Fall war ich in das „20 Jahre und zurück“-Programm involviert. Es wurde schon früh erklärt, dass ich 20 Jahre dienen werde und dann, so seltsam es klingt, ich ageregressed=alterszurückgebildet und in der Zeit zu dem ursprünglichen Punkt zurückgebracht werde, sozusagen wieder einpositioniert…
DW – Wieder einpositioniert?
CG – Ja, in mein bisheriges Leben, ein paar Minuten davor oder danach.
DW – Aber es gibt ein Problem, weil du 20 Jahre gealtert warst, während du draussen im Raum warst.
CG – Genau. Was am Ende der – in meinem Fall eher mehr als 21- Jahre passierte, man wird zurück zum Lunar Operation Command gebracht, wo man durch eine massive Nachbesprechung geht, noch mehr Papiere zu unterzeichnen hat, und dann nehmen sie dich und legen dich auf einen Tisch, sedieren dich (geben Beruhigungsmittel – Anm. der Ü.) und im Grunde lähmen sie dazu deinen Körper, dass du dich nicht bewegen kannst. Man muss ganz still im gesamten sein. Und sie legten diese dünnen, fast wie Kartonplatten auf. Du wirst an diese Schaumträger geschnallt, und dann setzten sie diese ähnlich wie Gewichte aussehenden karton-ähnlichen Boards auf, die sich der Form deines Körpers anpassen. Der Prozess dauerte etwa zwei Wochen und in dieser Zeit wird irgendwie dein Körper technologisch zurückgebildet um genau die etwa 20 Jahre, um dich wieder mit der Zeit zu verbinden. Während dieser Zeit hatten einige Leute Tätowierungen, Narben, Verletzungen, die [in der Regression] verschwinden.
DW – Wirklich?
CG – Dann bist du wieder zurückgebildet und wirst dort in dein früheres Leben eingefügt, wo du herkamst oder eben dieses Leben, dass wir hier kannten. Wenn du dort der Hypnose oder Erinnerungs-Regression unterzogen wirst, gibt es Narben, die währenddessen auf dem Körper erscheinen und dann gleich wieder verschwinden. Ebenso bei Tätowierungen. Es erscheinen kurz die Umrisse, rote Narben, und verschwinden dann. Es hat mit dem Zellgedächtnis zu tun. [Diese Aussage von CG legt nahe, dass das Bewusstsein und was es wahrnimmt, Wahrscheinlichkeiten kollabieren lässt, so dass das Leben vor der Regression wieder bewusst wird. Der Körper beginnt sich auf das Bewusstsein wieder einzustimmen, mit dem meisten Schwung oder Trägheit. Mit anderen Worten, da eine altersrückgeschrittene Person eine lange Zeitspanne in dieser alternativen Zeitlinie erlebt hat, ist ihr Bewusstsein „belastet“ mit diesen Erinnerungen und Ereignissen, die eine Art „Weg des geringsten Widerstands“ erschaffen, wohin sich das Bewusstsein bewegen würde. Wie wir bereits erwähnt haben, da die physischen Vorgänge der Erinnerung, wie eine Tätowierung, nicht mehr kausal mit dem physischen Körper verbunden werden, ist der Geist immer noch damit verbunden und als ein Ergebnis beginnt der Körper sich auf die akzeptierten Erinnerungen des Geistes einzustimmen. Dies deutet darauf hin, dass Zeitpläne eher wie Kunststoff oder formbar sind, und das Bewusstsein selbst in der Lage ist, sich zwischen ihnen wie eine fast automatische Funktion zu bewegen, eine Art eingebaute Fähigkeit.](sicher kennt ihr dies alle aus Meditationen, bestimmten Heilmethoden, wissenschaftlichen Forschungen und mehr…Anm.d.Ü)
DW – Du wusstest das nicht, als du hervor tratest (um zu berichten), aber vor vielen Jahren, etwa um das Jahr 2000, las ich ein wirklich seltsames Buch, „The Mars Rekords“. Es ging um einen Mann – und zu der Zeit gab es keine anderen Daten zum Vergleich, aber es klang nicht, als ob er lügen würde, doch er beschriebt genau das, was du jetzt sagst, über die Geheimen Raumfahrtprogramme. Er erinnerte sich nur sehr wenig an all die Ereignisse um den Mars, mit einer Art von psychischer Tötung, die er tun musste, einer psychischen Terminierungs-Technik, einschliesslich Telekinese, worin er sehr gut war. Er „bruzelte“ die Synapsen der Menschen. Und er berichtet weiter, dass am Ende seines Dienstes, was in den 1970er Jahren war, er durch eine 20-Jahre-Altersregressions ging. Sie brachten ihn dann zurück in die Zeit, die er verlassen hatte, er arbeitete 20 Jahren lang dort, und sie haben ihn alterszurückgebildet. Dies ist genau das, was du gesagt hast. Weisst du etwas über die psychische Ausbildung, mit der man „Synapsen der Menschen braten kann“? [In Season 1 Episode 11: Potential des menschlichen Bewusstseins (Link in englisch) – diskutierte CG Aspekte des Trainingsprogramms für Intuitive Empathen, wo bestimmte Personen dazu ausgebildet wurden, telekinetische Angriffe durchzuführen. Dies geschah unter Verwendung verschiedener Techniken, geistiger Disziplin und sogar einem Virtuelle-Realität-Gerät, das die intuitiven Fähigkeiten der Auszubildenden erhöhte.]
CG – Absolut. Es gibt Stationen, in denen sie sitzen oder stehen, die ihre Fähigkeiten verbessern. Dies ist eines der verwendeten Waffensysteme. Diejenigen sind in Remote-Viewing (Fernwahrnehmung) und Remote-Influencing (Fern-Beeinflussung) geschult – ich erwähnte es – es ist wie Anoden-Kathoden. Eins ist aus Kupfer, eins aus so etwas wie rostfreiem Stahl oder einem anderen Metall. Sie legen ihre Hände darauf und sie konzentrieren ihren Geist auf ein Ziel. Sie sind in der Lage, die Ziele auf verschiedene Arten zu töten, auch mehrere Ziele. Genau wie Menschen, die jetzt Drohnen fliegen und Menschen töten, wurden viele dieser Menschen über die Ziele belogen, die sie anvisieren. Aber ja, das ist eine sehr reale, aber schwer zu glaubende Technologie und ein Waffensystem. Einige genau dieser gleichen Leute sind geschult, um Anlagen vor Remote-Viewern zu schützen. Leute von den Remote-Viewern, die wirklich sehr viel wissen, haben versucht, diese Anlagen „fernwahrzunehmen“ und es ist einfach nicht möglich. Wir bezeichnen sie (die eben entsprechend geschulten) als „diejenigen, die zersplittern“. Sie wurden geschult, die Gedanken der Fernwahrnehmer / Remote-Viewer zu zersplittern. Und dies wird auch mittels technologischer Weiterentwicklungen gemacht. Das entspricht dem, was du über jenen aus dem Buch sagst.

Supersoldaten:

DW – Bist du ein Super-Soldat?
CG – Nein. . Ich bin absolut kein Super-Soldat. Es gibt Menschen, die in diese Kategorie fallen, ich habe an der Seite jener Arten von Menschen gearbeitet, aber ich war unter einem völlig anderen Dach. Viele Leute werfen alle Milabs unter einen Schirm. „Wenn du ein MILAB bist, musst du ein Super-Soldat sein.“ Wenn Menschen mich mit Supersoldaten vergleichen, bin ich frustriert. Es ist einfach nicht, was ich gemacht habe.
DW – Damals in den früheren 2000er Jahren habe ich ein Super-Soldaten-Buch gelesen. Keine Ahnung, ob es wirklich glaubwürdig war oder nicht. Der Mann berichtete einige ziemlich seltsam klingende Sachen. Eines der Dinge, über die er zu berichten schien war, dass er, falls erforderlich, ausgebildet war, um in der Lage zu sein, ohne Fallschirm aus grosser Höhe abzuspringen. Er behauptete, dass die Beine vom Boden springen könnten, dass er hüpfen konnte und nicht durch den Aufprall zerstört wurde. Es schien mir nicht glaubwürdig.
CG – Ja, die Supersoldaten, die ich sah, taten einige dieser unglaubliche Dinge.
DW – Nun, was für spezielle Sachen konnten sie jenseits der normalen menschlichen Fähigkeiten?
CG – Sie wären auf jeden Fall in der Lage, in die Köpfe ihrer Ziele zu gelangen. Sie wären in der Lage, psychisch als Gruppe mit ihrem Team zu arbeiten. Sie konnten sich bewegen – nicht ganz wie in Matrix [Filme], aber ihre Muskeln waren so verbessert, dass sie sehr schnell und sehr tödlich waren. Aber es war nicht übermenschlich, es war nur ein „verbesserter“ Mensch.

Halo

Die wohl bekanntesten Beispiele von Supersoldaten sind die Spartaner aus der beliebten Spiele-Serie Halo. Hier ist eine Beschreibung des Programms: die SPARTAN Programme sind eine Reihe von UNSC-Projekten, die entwickelt wurden, um Generationen von physisch, genetisch, technologisch und geistig überlegenen „Supersoldaten“ als eine besondere Kampftruppe innerhalb des UNSC-Militärs zu erschaffen.

DW – Eines der Dinge, die Pete Peterson mir sagte und woran er persönlich beteiligt war, war eine Art der Ausbildung, die sie im Osten entwickelt haben, wo die Menschen in der Lage waren, ihren Geist komplett zu leeren und tatsächlich ihren Körper instinktiv arbeiten zu lassen. Sie konnten eine Kugel mit einem Handschuh fangen, die auf sie gefeuert wurde, obwohl sie dafür hätten ihren Arm in Bewegung setzen müssen, bevor der Auslöser tatsächlich gezogen wurde.
CG – Ich habe solche Sachen gesehen…
DW – Wirklich? Was ist der Prozess hinter so etwas?
CG – Wenn man seinen Geist völlig ausleert, kannst du nur den instinktiven Teil des Gehirns nutzen, wie wir vorhin besprochen haben. Man konnte auch neurologisch messen, dass wenn in diesem Zustand ein Stein den Kopf treffen würde, dass dein Gehirn in einem Zehntel einer Sekunde reagiert, bevor er dich trifft. Diese Menschen wurden ausgebildet, um in Kontakt zu treten und mit ihren geistigen Fähigkeiten in einer Weise arbeiten zu können, dass sie wirklich in der Lage sind, den Kugeln auszuweichen und sich in einer sehr erstaunlichen Art zu bewegen. Was du gerade beschrieben hast, ist nicht ausserhalb der Bereiche des Möglichen von dem, was für eine Menge von diesen Jungs möglich ist – und Mädchen. Es gibt auch eine Menge von Frauen. [Dies ist ein weiterer Datenpunkt der nahe legt, dass Bewusstsein die Fähigkeit hat, in der Zeit zu navigieren, und sogar Informationen zu erhalten, die noch nicht im Raum-Zeit-Gefüge aufgetretenen sind, in dem sich der Körper befindet. Es gibt viele gut etablierte wissenschaftliche Experimente, die die Fähigkeit des Körpers demonstrieren, präkognitive Daten zu empfangen. Das Heartmath Institute leitete eine solche Studie, wobei sie den Teilnehmern zufällige Bilder präsentierten, von denen die meisten ruhig waren, aber einige waren gewalttätiger Natur. Sowohl das Gehirn als auch das Herz reagierten bis zu fünf Sekunden, bevor das Bild auf dem Monitor angezeigt wurde, noch bevor der Computer seine zufällige Auswahl gemacht hatte. Dies deutet darauf hin, dass ein Aspekt unseres Bewusstseins buchstäblich künftige Ereignisse erfasst. Siehe auch der hier verlinkte Artikel: Präkognition erklärt: Wissenschaft zeigt, wie unser Körper auf Ereignisse reagiert – bis zu 10 Sekunden bevor sie geschehen. Link in englisch]

DW – Einige Super-Soldaten haben sich offenbar selbst als Ninjas bezeichnet und gesagt, sie hätten irgendeine Art von Ninjutsu Ausbildung erhalten, ist das wahr?
CG – [Sie werden] in mehreren Kampfsportarten trainiert, [Ja].
DW – Hast du schon von Samurai-Soldaten gehört, die trainiert wurden, einen akkuraten Schwertkampf mit verbundenen Augen und ohne die Möglichkeit zu sehen zu führen?
CG – Ja, eine Menge davon klingt wie [die] Jedi [Ausbildung] von Luke Skywalker, bei der er das Lichtschwert schwingt und die kleinen Roboter fliegen herum und schiessen mit Lasern auf ihn. Alle diese Arten der Ausbildung sind sehr stark beteiligt. Ich habe dies alles nicht durchlaufen, doch ich habe von all dem sehr häufig gehört.
DW – Ist dies ein Grund, weshalb jemand als Super-Soldat bezeichnet wird, wegen der Steigerung der physischen Körper-Fähigkeiten? Sie sind teilweise aus Titan, teilweise Cyborg?
CG – Nein, sie erhalten Injektionen. Sie werden so verbessert. Sie sind mental geschult und verbessert. Doch der Super-Soldat-Teil ist wie die Elite, der Elite, der Elite …. der Elite. Es bedarf einer SUPER-Note . Sie haben jedoch keine lange Lebenserwartung.
DW – Könnten diese Jungs den Atem für längere Zeit anhalten, als die meisten von uns?
CG – Mmmhmm.
DW – Könnten sie tiefer ins Wasser eintauchen, als die meisten von uns, ohne dass sie Probleme haben?
CG – Sie können mit dünnerer Luft umgehen. Ja, all diese Dinge.
DW – Sind diese Injektionen irgendeine Art von fortgeschrittener, ausserirdischer Technologie, die den Körper auf ungewöhnliche Weise verstärkt?
CG – Es ist eine Kombination. Einiges davon völlig chemisch und einiges davon ist die Nanotechnologie.
DW – Wirklich? Wenn Naniten verwendet werden, würde das dann bedeuten, dass diese Supersoldaten anfällig für die KI-Infektion sind? [Naniten sind Maschinen atomarer Grösse und in der Lage, Technologien oder Biologie zu infizieren und diese für verschiedene Zwecke zu vermehren. Der Begriff stammt aus der TV-Serie, Star Trek – The Next Generation, im Volksmund in dem Film „Der erste Kontakt“ dargestellt. Im Film werden die Borg als eine kybernetische Rasse von Humanoiden dargestellt, vor Äonen von einer KI-Königin versklavt, die die Fähigkeit verloren haben, selbständig zu denken und effektiv zu Drohnen wurden. CG hat in der Vergangenheit festgestellt, dass sich die Geheimen Raumfahrtprogramme (SSP) einer böswilligen Art von KI bewusst sind, die offenbar mit der Menschheit seit Tausenden von Jahren in Wechselwirkung steht. Die SSP-Allianz macht geltend, dass das obere Ende der Kabale-Pyramide der Macht am ehesten durch eine KI gesteuert ist.]

CG – Sie sind dafür anfällig, ja.

Quelle: http://transinformation.net/geheime-weltraumprogramme-und-verborgen-gehaltene-wissenschaft/

Gruß an das Unfassbare

TA KI

Die MEROWINGER – wer oder WAS sind sie ?


Oder wer die Welt regiert

Auch die Pyramide auf der 1-Dollar-Note zeigt eine Spitze, setzt sich aber aus 13 Steinlagen (Familien) zusammen. Wie in der hebräischen Schrift hinter jedem Zeichen noch ein Zahlenwert steht – und jede Ziffer eine Bedeutung hat, so hat auch das Bild auf der Dollar-Note seine Bedeutung.

Längst sind es nicht mehr gerade einmal die 13 mächtigsten und reichsten Familien, sondern es konzentriert sich im Round Table, in den 13 Familien Macht aus Schwarzer Magie, so wie ich es einmal gelesen hatte, Rothschild mag zwar der Reichste sein – aber in der Magie stehen ihm die Astors über. Okkulte Macht existiert wirklich, das zu lernen hatte ich in Afrika Gelegenheit. Auch dort sind Riten mit Tod, mit Blut und mit Seele weit verbreitet. Und das ist nicht immer weit vom Kiss of the Death entfernt. Ohne Kabbalah auch keine Erkenntnis! Gemeint ist die Pyramide mit dem alles erkennenden Auge – die gleiche Pyramide findet sich jedoch in der Kabbalah wieder, wobei die Spitze der Existenz (Pyramide) als Keter = Krone bezeichnet wird. Schließlich geht es in der Kabbalah um Magie.

Die Merowinger konzentrieren in ihrem Geschlecht die politische Macht und in Teilen des Clans auch die Macht der Magie. Die Merowinger leiten ihre Abstammung auf einen Zeitraum von rund 5000 Jahren zurück und halten sich für den Menschen überlegen. Ihr Wappen trägt einen zu einem Kreis geformten Drachen (Bezug auf einen ihrer Vorfahren) und ein Rotes Kreuz. (NB. Rumpelstilz: da kann ich ja direkt froh sein, keines der beiden Symbole im Familienwappen zu haben – darf mich also als Mensch zählen.) Aber Mensch in deren Augen sind wir Menschen natürlich nicht. Dieses Rote Kreuz findet man auch im englischen Königswappen wieder, aber auch in ihren Freimaurerlogen, so auch u.a. bei den Rosenkreuzern. Letztendlich beherrschen die Merowinger die Erde, bzw. die Länder, in denen sie ansässig sind, seit Angedenken an. Und sie führen über die Prieuré de Sion auch den Zionismus an.

Die Merowinger führen aber nicht nur England an (dies wird wohl einer der längsten Themen-Artikel, weil es eben … sehr umfangreich wird) sie herrschen auch über die Vereinigten Staaten – nicht nur künftig, sondern bisher auch schon.

Hier geht es momentan jedoch um die US-Präsidentschaftskandidaten. Ihnen zumindest gebürht die zweifelhafte „Ehre“ mich des Themas MEROWINGER angenommen zu haben.

Die US-Präsidentschaftskandidaten

Anlaß die MEROWINGER zu thematisieren

Die US-Präsidentschaftskandidaten gehören ausnahmslos ALLE der Dynastie der Merowinger an, die den Anspruch erhebt, eine sehr lange Geschichte zu haben, nahezu so alt zu sein, wie die Menschheit selbst. Die gute Nachricht ist, daß diese Dynastie bereits einmal in der Menschheitsgeschichte zerstört wurde – nämlich während der „Sintflut“, einem Ereignis, das durch Grabungen längst als authentisch nachgewiesen wurde, und auf die auch im Alten Testament (Gen. 7) Bezug genommen wird. Dies soll sich erneut wiederholen (Offenbarung 19).

Eigene Vorausbemerkungen:
Hier bemühe ich mich um eine gewisse „Eigenzensur“, denn ich akzeptiere für mich ein gewisses ordnendes „göttliches“ System, aber habe Probleme mit dem sklavischen Akzeptieren der Bibel als allgültige Wahrheit. Dennoch mußte ich in meinem Leben akzeptieren, daß es definitiv präzise Voraussagen gibt. So etwas ist mir als notorisch „ungläubigem Thomas“ selbst widerfahren, es wurde mir etwas vorausgesagt, das absolut unmöglich, unwahrscheinlich und mathematisch gegen jede Wahrscheinlichkeit war – aber dennoch wortwörtlich so eintraf, wie vorausgesagt. Somit bin ich gezwungen, die Möglichkeit anderer Voraussagen nicht mehr a priori zurückzuweisen. Meiner „ungläubigen Thomas“-Natur gemäß werde ich jedoch weiterhin allzu detaillierte Voraussagen kritisch „betrachten“, möglichst aber nicht zensieren – Einwände allerdings als meinem eigenen „Senf“ hinzufügen und als solchen kenntlich machen.

Auch entspricht „meine Wirklichkeit“ nicht unbedingt dem Erfahrungsschatz des Normalbürgers, meiner Auffassung nach stirbt der Mensch mit seiner Seele ohnehin nicht. In meinem gegenwärtigen Leben war ich aufgrund von Malaria schon einmal >30 Minuten „tot“, lediglich die Ärzte im Krankenhaus hatten meinen Körper ins Leben zurückgeholt – also meine ich zu wissen: – 1. man stirbt ohnehin nicht, – 2. der Körper, d.h. die gegenwärtige Lebenserfahrung endet erst am vorherbestimmten Tag, – 3. das „Ich“ lebt weiter. Somit hänge ich also nicht an den Lippen eines Pfarrers/Priesters oder sonstigen Gurus. Entsprechend skeptisch stehe ich all denen in Talar oder sonstigem Tutu gegenüber, die aus der Bibel lesend behaupten, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen.

Der Legende nach stammt diese Bezeichnung Merowinger vom König der Franken (447 – 458 n.Chr.) und wird als die Blutlinie der Heiligen des Grals benannt. Merowi hatte zwei Väter, König Clovis und ein eigenartiges Tier des Meeres.

Trotz sorgfältig aufgelisteter Genealogie aus dieser Zeit, wurde die Erbschaft von Meroveus eigenartigerweise in den Annalen der Klöster im Dunkeln gehalten. Jedoch der rechtmäßige Sohn von Clovis, der, so der Historiker Priscus, wurde von einem geheimnisvollen Seegeschöpf, der Bistea Neptunis geadelt.

Die Sikambrischen Franken, aus deren weiblicher Linie die Merowinger hervorgingen, waren mit der griechischen Arcadiern verbunden, bevor sie in das Rheinland auswanderten. Sie nannten sich selbst Neu-Magier – „Menschen des Neuen Gelübdes“, so wie die Essener von Qumran einst bekannt waren. Es war das Arkadische Vermächtnis, das verantwortlich zeichnet das geheimnisvolle

sea beast (Seegeschöpf) — das Bistea Neptunis so wie symbolisch definiert bei den Merowinger Vorfahren. Der bedeutende Gebieter des Meeres war König Pallas, ein Gott aus alt-Arkadien … Der unsterbliche Gebieter des Meeres, so heißt es, wird für immer inkarniert sein in der Dynastie der alten Könige (http://www.watch.pair.com/new-government.html#10.B ) deren Symbol ein Fisch war – so wie es das traditionelle Symbol für Jesus war. (Laurence Gardner, Bloodline of the Holy Grail, pp. 166, 175)

Trotz kürzlich aufgetretener falscher Behauptungen, daß die Merowinger Abstammung von Jesus Christus und Maria Magdalena geadelt wurde – und deshalb „göttlich“ sei, verschweigt die Legende von König Merowi den wirklichen Ursprung der Merowinger Linie in entfernter Vergangenheit. „Meroveus“ entstammt dem Französischen von „mer“ – d.h. Meer /See und „vere“ / ver von Wurm oder Lindwurm/Drachen. Das Buch der Offenbarung sagt uns, daß der Drachen das „Übel“ und der „Satan“ ist, woher die esoterische Anspielung auf die Merowinger Nachfahren, König Merowi, einem französischen König geadelt durch das „Tier des Meeres“ ist ein Anspruch daß die Merowinger Dynastie buchstäblich satanischer Abstimmung ist.

„Und es entstand ein Krieg im Himmel, sodaß Michael und seine Engel Krieg führten mit dem Drachen. Und der Drache führte Krieg und seine Engel … Und geworfen wurde der große Drache, die alte Schlange, genannt der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt, geworfen wurde er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm geworfen …

Und ich trat auf den Sand des Meeres, und ich sah aus dem Meer ein Tier heraufkommen … und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Macht.“ (Offenbarung 12:7,9; 13: 1-2)

Rumpelstilz PG: Kurz in einem Satz: die Dynastie der Drachen hat sich seit Jahrtausenden als gewissenlos, skrupellos, brutal, Menschen verachtend – kurz: alles was abstoßend und zutiefst schlecht ist – erwiesen. Aber das bleibt detailliert dem „Dossier“ vorbehalten. Die Merowinger sind fester Bestandteil der 13 Clans, die die Eine Welt Regierung etablieren wollen. Oberflächliche Informationen nennen sie vielleicht die Illuminaten, wobei die Illuminaten nur diejenigen sind, die die Spitze der „Keter“ von weit unten her erblicken dürfen, vereinigt in Logen – quasi die Zuträger derer, die sich als Könige der Welt betrachten. Wenn nun jemand meint, dies sei „doch alles nicht wahr“, nur weil jemand noch nie davon gehört hat – oder „Tante Emma“ auch noch nichts davon erzählt hat, so ist dem entgegen zu halten, daß wissenschaftliche Geschichtsforschung dies jedoch belegt!!!

Bücher wie „Bloodline of the Holy Grail, Heiliges Blut, der Heilige Gral und der Da Vinci Code Waren erfolgreiche Bücher in Massenauflagen und somit bestimmt als Propaganda-Medien zur Verschleierung der eigentlichen Ursprünge der Merowinger. Die Geschichte der Merowinger Dynastie und ihre Verbindung zum Dämonischen – Dynastie auch bekannt als die Drachen-Dynastie, zu Ehren des großen Roten Drachens aus Offenbarung 12 und 13 – sind nur in weniger leicht zugänglichen Insider-Quellen, wie Gardner’s Realm of the Ring Lords und „Kenneth Grant and the Merovingian Mythos“ verlegt bei DragonKey Press erhältlich.

„… Das alte Volk der Tuatha De Danann .. war ein übernatürlicher Stamm der vor-Achaen Landwirtschafts-Göttin Danae von Argos, oder vielleicht von der Aegean Mutter-Göttin Danu. [NB.: Aegean – Ägäis – östliches Mittelmeer] Aber ihr wirklicher Name war wiedergegeben in der älteren Form Tuadhe d’Anu. Damit waren sie das Volk derer von Anu, der große Himmelsgott der

http://www.watch.pair.com/cancer.html#argo Anunaki (Gardner, http://graal.co.uk/ringlordslecture.html Realm of the Ring Lords: The Myths and Magic of the Grail Quest)

„Die Nephilim wurden wegen Ungehorsamkeit gegen Gott in das Innere der Erde verbannt, weil sie sich mit den Töchtern der Erdbewohner befreundeten und ihnen verbotenes Wissen beibrachten. In dieser Veröffentlichung wurden die Nephilim identifiziert als die Urväter der Merowinger.
„… die Rasse der Merowinger wurde vom http://www.watch.pair.com/new-messiah.html#11.A Meeres-Ungeheuer bekannt als Quinotaur. Dieser Quinotaur hatte die Form eine einer See-Kuh. Crowley’s persönliches Siegel war das einer http://www.watch.pair.com/capricornus.html See-Ziege oder amphibischen Monstrums, das identisch ist mit Cthulhu, dem Quniotaurus oder Bullen der Tiefe. So schreibt Grant in seiner Fußnote: „Die Wasser unterhalb der Erde: Heimat der Vorfahren oder der unterbewußte Atavismus der Rasse: „Ist dies ein Bezug zur Rasse des Graals?“ (Kenneth Grant und der Mythos der Merowinger) http://www.bibliotecapleyades.net/merovingians/merovingios_06.html
Der Anspruch der Merowinger auf Vorfahren unter den Engeln mag der auf Sensationen ausgerichteten Vorstellung zu eigenartig zu sein um wahr sein zu können, aber das muß nicht der Fall sein, denn die Autoren zitieren korrekt, daß die dämonischen Ursprünge einer solchen Rasse in den Schriften wiedergegeben wird: “ Die Nephilim wurden wegen Ungehorsamkeit gegen Gott in das Innere der Erde verbannt, weil sie sich mit den Töchtern der Erdbewohner befreundeten und ihnen verbotenes Wissen beibrachten. In dieser Veröffentlichung wurden die Nephilim identifiziert als die Urväter der Merowinger.“ „Und es geschah, als Menschen sich auf der Erde vermehrten und Töchter ihnen geboren wurden, daß die Söhne der Götter die Töchter der Menschen sahen und fanden, daß sie gut waren; und sie nahmen sie sich zur Frau unter allen die sie auswählten. Und der Herr sagte: Mein Geist wird nicht immer mit dem Menschen kämpfen, denn er IST auch Fleisch: jedoch werden seine Tage gezählt sein auf 120 Jahre. Es gab zu dieser zeit auch Riesen auf der Erde; und nach diesem, als die Söhne von Gott sich mit den Töchtern der Menschen einließen und diese ihnen Kinder gebaren, wurden diese mächtige Menschen die auch alt wurden und Menschen von hohem Ansehen. Und Gott sah, daß die Schlechtigkeit des Menschen auf Erden groß war und daß jegliche Vorstellung und Begehren in seinem Herzen nur fortlaufend das Böse war. Und der Herr bereute, daß er zuließ den Menschen auf Erden geschaffen zu haben und es schmerzte ihn in seinem Herzen. Und der Herr sagte, Ich werde den geschaffenen Menschen auf Erden zerstören; beide den Menschen und das Tier und was auf der Erde kraucht und das Geflügel in der Luft, denn es reut mich es geschaffen zu haben. Aber Noah fand Gnade in seinen Augen.“ (Genesis 6:1-7)

Rumpelstilz PG: Entschuldigung Euch mit der Bibel zu behelligen – ich hoffe Euch kommt die Bibel nicht so lächerlich vor, wie mir – oder vielleicht liegt das nur daran, daß ich im Gymnasium so einen blöden Religionslehrer hatte, der, wer nicht mehrere Seiten Psalme auswendig lernte, eine „6“ als Note erhielt – die „6“ im Zeugnis vermied ich durch Kirchenaustritt. Daß ich den Bibel-„Scheiss“ dennoch (widerwillig) zitiere, so nur deshalb, weil der Nachweis von reputierten Historikern, die im heutigen Irak – also damaligen Sumer – Zweistromland – bestätigende Ausgrabungen durchführten, die den Bibel-Schrieb in seinen historischen Aussagen bestätigten. Ich zweifle ja auch nicht an Gott – aber an dieser verflixten, anmassenden Kirche, diesem Mafia-Verein.

Das hebräische Wort nephiyl übersetzt sich korrekt als die Gefallenen und bezieht sich auf die Saat gefallener Engel, die sich einließen (kopulierten) mit Menschen-Frauen am Berg Hermon im Lande Kanaan. Möglich ist, daß dieses „danach“ in Genesis 6:4 sich auf eine zweite Invasion gefallener Engel in der Zeit nach der Sintflut bezieht, was erklären könnte, weshalb die Israeliten Riesen (Nephilim) in Kanaan vorfanden, als sie ins Gelobte Land kamen: „Und wir sahen dort die Nephilim, die Söhne von Anak, die von den Nephilim abstammen, und wir waren kamen uns vor wie Heuschrecken, und das waren wir auch in ihren Augen.“ (

http://www.mechon-mamre.org/p/pt/pt0413.html Num. 13:33, Masoretic Text, Hewbrew-English JPS 1917 Ed.) Nachstehender Auszug aus einer Informations-Abhandlung über die Nephilim wird in Genesis 6:4 diskutiert:
„Einige Kommentatoren spekulierten, daß die Nephilim mit 13 an der Zahl zu einer zweiten Gruppe gefallener Engel gehörten, da die erste Gruppe in der (Sint-)Flut zerstört wurden. Sie erkennen darin eine Anspielung auf Genesis 6:4, wo es heißt: „in diesen tagen gab es Nephilim auf der Erde; und auch ‚danach‘, als die Söhne von Gott sich mit den Menschen-Töchtern „einließen“. Die Frage die sich stellt, ist das dieses „danach“ einen Bezug auf die Nephilim darstellt, die in Kanaan vorgefunden wurden, als die Israeliten in das Land kamen? Wenn dies stimmt, so könnte es erklären, weshalb der Herr die völlige Vernichtung der Kanaaniter befahl, so wie er zuvor die fast völlige Auslöschung der menschlichen Rasse angeordnet hatte“. (“Sons of God, Daughters of Men”)

Sodom und Gomorrah waren Siedlungen in Kanaan, die den Kult der Prostitution in Verbindung mit ihren Fruchtbarkeitsriten praktizierten. Jude 7 schlägt die Interpretation vor: die Einwohner von Sodom und Gomorrah waren derart moralisch verkommen, daß Herumhuren mit Engeln praktiziert worden sein kann, so wie Genesis 19 schreibt:

„Und die Engel, die nicht ihr erstes Land behielten und ihre Behausungen verließen, gehalten in ewigen Ketten und Dunkelheit bis zum Tage des Jüngsten Gerichts. Sogar nachdem Sodom und Gomorrah und die umliegenden Städte in gleicher Art, die sich selbst der Hurerei ergeben hatten und jeglichen fleischlichen Praktiken, an ihnen wurde ein Exempel statuiert und mit ewigem Feuer gestraft.“ (Jude 6-7)

Das Territorium von Kanaan im Norden Israels wurde später von dem Stamm der Dan besetzt, deren Verehrung von Baal/Pan derartige Fruchtbarkeitsriten auf dem Berg Hermon beinhalteten (Berg Hermon – heute auch Berg Zion genannt). Merowinger sind die Nachfahren des Stammes der Dan, die untereinander heirateten mit den Kanaanitern Tuatha De Danann, die auch bekannt sind als die Drachen-Herrn von Anu, denn man sagte über sie, die Nachfahren der gefallenen Engel (Anunnaki) zu sein. Als Gott die nördlichen Stämme wegen ihrer Verdorbenheit vertrieb, wanderte der Stamm der Dan nach Griechenland aus – und später nach Frankreich und den Britischen Inseln, wo sie die heidnische Priesterschaft und königliche Dynastien mit ihrem dämonischen Blut gründeten.

„Der Tuatha De Danann ( oder http://www.watch.pair.com/new-government.html#10.G Drachen-Götter von Anu) … [bevor sie sich in Irland ansiedelten (ab etwa 800 v.Chr.)] … waren die … Prinzen von Skythia am Schwarzen Meer (heute Ukraine). Wie die authentische Dynastie der Pharaonen, führten sie ihre Abstammung auf die großen http://www.watch.pair.com/new-government.html#10.H Pendragone von Mesopotamien zurück, aus denen die königlichen Linien entsprangen, und zwar der der Irischen Bruithnighs und der Picts von Schottlands Kaledonien. In Wales gründeten sie das Königliche Haus der Gynedd, während in Cornwall im Südwesten Englands, sie geistlicher Adel waren, bekannt als Pict-Sidhe.

„So finden wir von einer einzigen Kaste des ursprünglichen Königlichen Blutes – gleichgültig ob bekannt als die Sangréal, die Albi-gens oder dem Ring der Herren, viele der beschreibenden Begriffe, die den Ursprung der volkstümlichen Erzählungen darstellen. Denn hier, in dieser „noblen Rasse“ finden wir die „Elfen“ und „Feen“, die nicht das einfache Volk betrügen, sondern herausragende Könige und Königinnen des Drachen-Geschlechts.“ (Gardner, In the Realm of the Ring Lords, Pt.1)

In der „Kopie des Buches der Psalmen des Alten Testaments von Cashel“ steht: “ der Tuatha von Danaan“ regierte in Irland während ungefähr zweier Jahrhunderte und besaßen hohe Fertigkeiten in Architektur und anderen Fertigkeiten aus ihrem langen Aufenthalt in Griechenland. Die Tuatha von Danaan stammten von Danaus ab, dem Sohn von Belus, der mit seinen 50 Töchtern nach Argos zog, der Heimat seiner Vorfahren Io. Eine Irische Legende, nach der die Tuatha von Danaan als Halbgötter betrachtet wurden, sollen ein Graal-ähnliches Schiff besessen haben. Diese Lehrer der Weisheit … waren die Gründer der Druiden-Priesterschaft.“ (Van Buren, The Sign of the Dove, Seiten 141-2)

In Europa und den Britischen Inseln heiratete das Drachen-Geschlecht in königlichen Familien und wurde zu Herrschern.

„Durch die Arbeiten von Sir Laurence Gardener finden wir, daß Sumaire in der alten Irischen Sprache Drachen bedeutet. Er schreibt: „Es wird angenommen, daß die folgende Kultur der Region phonetisch die Sumerer (ausgesprochen als „Shumerian“) gegenwärtig das Sidhemurian (Shee-murian) war. Dies soll so betrachtet werden, seit der frühe Ring Lords of Scythia (das Tuatha De Danaan Königs-Geschlecht) jetzt die „Sumaire“ genannt wird.“

„Während der tage des biblischen Großen Exodus, trennte sich eine Gruppe von Moses und begab sich in den Norden. Diese Gruppe war der Stamm der Dann. Millionen siedelten in den europäischen und Skandinavischen Gebieten und von dort aus verbreiteten sie sich in den anderen Teilen der Welt … eroberten die Länder, und verbreiteten ihre Anunnaki Samen und ersetzten die Traditionen mit ihrer eigenen Schlangen-Kultur.“ ( http://www.bibliotecapleyades.net/ciencia/ciencia_tuathadedanaan05.htm „Der Stamm von Dann und der verlorene Stamm von Israel“) Nachdem die Merowinger Dynastie von der Römischen Kirche im Jahr 800 n.Chr. abgesetzt wurde, wurde ihr dämonisches Geblüt von dem „Imperial and Royal Dragon Court“ bewahrt, der sich verschwor um die Kontrolle über das Heilige Römische Reich durch Unterwanderung von Kirche und Staat wiederzuerlangen. Ihre Insignien waren der Drache in der Form eines Kreises und einem roten Kreuz – das Rosenkreuz des http://www.watch.pair.com/new-age.html#15.B.CHURCH Prieuré de Sion, die http://www.watch.pair.com/new-military.html#13.A Templer Ritter und den Rosenkreuzern.

„Als der Kaiserliche und Königliche Drachen Hof von König Sigismund im Jahr 1408 in der Societas Draconis wieder gebildet wurde, gründete er auf der Tradition alten Geblüts, von dem Sigismund annahm, daß er es von den vermuteten ägyptischen und skythischen Vorfahren durch die Pictish, Drachen Prinzessin Maelasanu von Northumbria und dem Alten und Original Angevin Königlichen Haus von Vere aus Anjou geerbt hatte, den Kaiserlichen Herzog von Angiers. Diese Linie ging auf der einen Seite zurück über die Tuatha de Danaan (den Drachen Königen von Anu) und auf der anderen Seite der Ägyptischen Drachen Dynastie von Sobek. Die letztgenannte Linie beinhaltet die Blutlinie des Hauses Davidic von Judah, die in die Nachfolge der Merowinger Könige der Franken heiratete …
„Im Jahr 1408 (als sich Britannien in der Plantagenet Ära befan), war der Drachen Hof formell wiedererstellt als ein herrschaftlicher Körper während einer Zeit der Kriege und politischer Wirren … Das gründende Dokument … stellte fest, daß Mitglieder des Hofes die Insignien des Drachens geformt in einem Kreis, mit einem roten Kreuz tragen dürfen – eben diesem Emblem der original Rosenkreuzer, die die Graals-Nachfolge von vor 3000 v.Chr. festgestellt hatten. (Genesis der Graals-Könige)

Die Merowinger Dynastie hält immer noch ihre Legitimität aufrecht und wird eines Tages offen ihr göttliches Recht ihres Adels erklären um die Welt als eine Engels-Rasse von Halb-Göttern zu regieren, deren Vorfahren die gefallenen Engel waren.

„Das alles-bedeutende Element dieses göttlichen Rechtes ist, daß es von Gott* kommt – oder den Göttern – je nach Auslegung. Aber wer waren die Götter? Autoren, wie Zecharia Sitchin, Sir Laurance Gardner und Nocholas de Vere sind mit aller Autorität davon überzeugt, daß das Königswesen von einer höher entwickelten Rasse, den sogenannten Annunaki abstammt, auch Nephilim im alten Testament genannt. Sie waren es, die die menschliche Rasse geschaffen hatten und gekreuzt mit einem Teil von ihnen um die königliche Kaste zu schaffen, die bis zum heutigen Tage die Kontrolle über die Erde behalten hat. Diese himmlischen Kreaturen wurden verschiedentlich verbunden mit Drachen, Elfen, Feen, Gnomen, Nymphen, engeln, Teufeln, Hexen, Riesen, Vampiren und ungefähr jedem mythischen Wesen, das man sich vorstellen kann. Manche, wie Gardner und Sitchin bestehen darauf, daß sie von einem anderen Planeten kommen. Andere, wie Vere, meinen, daß sie mehrerer Dimensionen entspringen oder aus der Hohlen Erde entstammen. (Die Biologische Grundlage für das Elite-Dasein und das Göttliche Recht zu Regieren).

*Rumpelstilz PG: Zwischendurch kann ich dieser Ahnenforschung
einfach nicht unwidersprochen weiter Raum bieten, sich auf Gott zu beziehen zeugt schon von einer Unverfrorenheit sonders gleichen. Es mag in der Vergangenheit einer Gesellschaft ohne Informationsmöglichkeiten Gültigkeit gehabt haben – das Volk glaubt allzu gerne an jede Lüge, je dreister, desto besser (siehe das geMerkel in Deutschland – oder noch dreister und frecher: die vom „göttlichen“ Prince Charles über Al Gore in die Welt gesetzte Lüge des CO2-verursachten Klimawandels). Denke ich an Prince Charles und die dreiste Behauptung, von einem „Engel“ abzustammen, gefallenen Engel Natürlich (Annunaki oder Nephilim) dann kommt mir dieser Charly doch eher nur wie ein Gefallener vor, der seine geschiedene Frau abmurksen ließ (Diana), aber von Engel ist an dem Typen überhaupt nichts. Was soll daran wohl „göttlich“ sein – er ist in meinen Augen ein crétin! Und ihre Praktiken der Schwarzen Magie nimmt ihnen außerdem jegliches Recht auf einen Platz unter den Menschen.

Ich selbst tendiere eher zur Sitchin-Variante, aber nach über 5000 Jahren und weit über 150 Generationen bleibt nach den Mendelschen Gesetzen nicht mehr viel von Göttlichkeit oder extraterrestrischem Erbgut übrig. Ich bin davon überzeugt, aus Gesichtern lesen zu können – besehe ich mir aber die US-Präsidentschaftskandidaten, so möchte ich bei deren Gesichtern mit niemandem von ihnen tauschen und spreche allen die Fähigkeit ab, die USA zum Positiven hin zu lenken. Natürlich wählte in der Vergangenheit Adel Partner unter ihresgleichen – so wie sich junge Leute heute an den Unis kennenlernen und unter sich bleiben. Aber elterliche Verkupplungsversuche schlagen eben bei bestimmten Menschen fehl, sonst wäre ich … aber das geht den Leser hier nichts an. Die Ehe hätte 100%-ig nicht gehalten. Außerdem war die Familie niederen Adels. Mehr zählt aber Menschlichkeit, charakterliche Integrität und eben die paar grauen Zellen zwischen den Ohren. Außerdem fühle ich mich meinem Ur-ur-Großvater, Prof. Dr. jur. xxx verbunden, der als überzeugter Demokrat Mitbegründer der Nationalversammlung zu Frankfurt war und damit die durch Geburt ererbte Führerschaft ablehnte. Die einen mögen es Verrat am Stand nennen, aber auch in meinen Augen ist es Wertschätzung jedem Menschen gegenüber, nicht Geburt adelt – sondern das eigene Verhalten. – (Aber zurück zum Text)

Die Rückkehr der Nephilim um eine andere Hybrid-Rasse zu besamen – einer Vereinigung von Dämonen und menschlichen Wesen – könnte bald zu Ende gehen, ein Ereignis das Jesus gemeint haben könnte, wenn er von einer Zeit sprach, die seiner Wiederkehr vorausgeht.

Bibelzitat NT, Matthäus, 24:37-39 : „Denn wie die Tage des Noah, so wird die Wiederkunft des Sohnes des Menschen sein. Wie sie nämlich in den Tagen vor der Sintflut schmausten und tranken, heirateten und verheirateten bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging, und es nicht merkten, bis die Sintflut kam und alle hinwegraffte, so wird auch die Wiederkunft des Sohnes des Menschen sein.

„… Dr. Carl Jung glaubte, daß diese UFO-Sichtungen ein Produkt unseres unterbewußten Verschleierns einer alten menschlichen Erfahrung ist. Dieses „zur Erde Bringen“ des heiligen Graals durch UFOs ist das moderne Gegenstück zu den Nephilin, den Außerirdischen, oder dem irdischen Elohim „Wissen“ und adeln einer neuen Rasse königlicher Wesen für diese Welt. Königlich, wie z.B. die Merowinger. Die Merowinger sind königlichen Geblüts, die Könige oder „Götter“ aus dem alten Sumer und noch davor.“ (Kenneth Grant and the Merovingian Mythos)

Falls die Nephilim, aka die Anunaki, planen während der Zeit der Großen Wirren eine neue Rasse königlicher Wesen für diese Welt zu adeln, ist es dann etwa möglich daß diese vorsintflutlichen „Götter“ die Dämonen sind, die ursprünglich die Merowinger adelten, daß sie diese geheimnisvollen „Tiere die aus dem Meer aufsteigen“ sind, wie in der Offenbarung 13 beschrieben? (Offenbarung 13: 1-4 … lest selber nach, ich zitiere nicht mehr die Bibel)

Der Bericht, der folgt besteht aus Teilen der Mainstream-Nachrichten, die die aristokratische Vorfahrenschaft und finanziellen Verbindungen der Hauptpräsidentschafts-Kandidaten offenlegen – Verbindungen zu dem Merowinger-Adel Schottlands, Englands und Frankreichs und zu den Merowingern unter den jüdischen und arabischen Financiers (z.B. Rothschild, Bronfman, Dubai). Da die Mainstream-Medien diese Macht-Elite üblicherweise in positivem Licht darstellen und wesentliche Informationen über sie zurückhalten, wurden die spärlichen Angaben in diesen weitestgehend zur Desinformation gedachten Nachrichten mit Tatsachen aus Merowinger Quellen und anderen angereichert – Tatsachen, die NIEMALS in den Nachrichten der Mainstream-Medien berichtet werden.

Den Nachforschungen entsprechend und falls die veröffentlichten Stammbäume der Präsidentschaftskandidaten korrekt sind, so tritt zu Tage, daß John McCain und Barack Obama von höher gestelltem Rang innerhalb der Drachen Dynastie sind als Hillary Clinton. Die Erstgenannten sind Nachfahren mehrerer Merowinger Könige aus England und Schottland. Auf der Grundlage der Abfolge von End-Zeit-Ereignissen der Bibel-Prophezeiungen, wird angenommen, daß John McCain von der Prieuré de Sion auserwählt wurde, der kommende US-Präsident zu werden – ein Kriegspräsident der die Notstandsgesetze in den USA erzwingen wird und den III. Weltkrieg während der ersten Hälfte der Zeit der Großen Wirren beginnen wird.* Mitt Romney, dessen Mormonen-Vorfahren ebenfalls Merowinger sind, wurde in den Personen-Profilen mit aufgenommen,für den Fall, daß er von McCain als Vizepräsident nominiert wird. Um nachzuweisen, daß die Präsidentschaftsfolge auf königliches Blut der Drachen Abstammung beschränkt ist, wurde auch die Merowinger Vorfahrenschaft von Präsident George Bush und Vizepräsident Richard (Dick) Cheney mit aufgenommen. In den Profilen der Kandidaten sind Kommentare in GRÜNER SCHRIFT von „Watch Unto Prayer“.

Im Falle eines Zusammengehens der Vereinigten Staaten mit Kanada und Mexico um eine Nord-Amerikanische-Union zu bilden, dann endet die Souveränität der Vereinigten Staaten und die US-Verfassung wird annulliert.

*McCain war ja bereits anläßlich der Wehrkundetagung 2005 in München hetzend kriegstreiberisch, wodurch er mir das erste Mal richtig auffiel. Sein Lieblingsgegner, gegen den er (noch verbal) zu Felde zog, war Russland und Präsident Putin. Dies war keineswegs militärisch oder wirtschaftlich begründet, aber da nun die Zugehörigkeit McCains zu den Merowingern bekannt ist – ist es klar, daß dahinter die Prieuré de Sion und die Rothschilds stecken.

Copyright © Rumpelstilz Politik-Global 30-05-2008

Quelle: http://politikglobal.blogspot.de/2008/05/0805-37-die-merowinger-ein.html

Gruß an den wahren Adel

TA KI

Oberton Egon & Flöten Tosh & Heilton Rasmin


Heilton Rasmin

432 Hertz Flöte:

Kontakt :

Tosh der Flötenbauer: e-mail
Egon der Obertonsänger : e-mail
Rasmin mit den Heiltönen: e-mail
und zur gemeinsamen CD Tempelschlaf
Rasmin , Tosh und Egon
klick

🙂 Wir sind auch im Trio buchbar 🙂

Das Lied der Rohrflöte

 (aus dem Mesnevi von Rumi, bearbeitet von Dieter Halbach) 

Hör auf die Flöte- wie sie erzählt, wie sie klagt über Trennung und spricht:

„Seit man mich aus dem Röhricht schnitt, weinen Mann und Frau bei meiner Klage.

Ich suche die Herzen derer, die von Einsamkeit gequält sind

– nur sie verstehen den Schmerz meiner Sehnsucht.

Wer weit entfernt ist von seiner Heimat,

der sehnt sich nach dem Tag seiner Rückkehr…

Der Hauch der Flöte ist Feuer- nicht Wind!

Was nützt einem sein Leben ohne dieses Feuer?

Das Feuer der Liebe bringt dem Schilfrohr die Musik

und dem Wein* seinen Geschmack.

Das Lied der Flöte lindert den Schmerz verlorener Liebe.

Ihre Melodie reißt die Schleier von unserem Herzen.

 Hat es je ein so bitteres Gift oder einen so süßen Zucker gegeben, wie das Lied der Flöte?

 Hat man je einen Liebenden wie sie gesehen?
* Wein: die berauschende Liebe Gottes



Wenn Der Schlangenbeschwörer mit dem verlängerten Fötenstab die Schlange mit der Bewegung beschwört (Schlangen können nicht hören), dann meint er sinnblindlich die Beschwörung der 7 Chakren der Kundalini-Schlange durch die 7 Frequenzen der Flötentöne.
Das Geheimnis steckt also in der genauen Resonanzfrequenz unserer Energiezentren und dem Aufsteigen der Kundalinikraft, bis zur Erleuchtung.

Flöten aus Bambus und Rohr haben eine Magie die den Zuhörer berührt und verzaubert.
Das hat hauptsächlich die folgende Bewandtnis

im Schilfrohr und im Bambus ist eine beträchtliche Menge an DMT enthalten.
Du fragst Dich was DMT ist: klick

Indem sich der Bauer und der Spieler mit der Pflanzenseele verbinden kann der Pflanzengeist den Spieler beseelen und die Inspiration des Sakralen führt zu den heilenden Klängen.
So ist das Flötenspiel zu meinem Gottesdienst geworden und der Ort an dem ich spiele zu meinem Tempel
Hier gehts zur CD Tempelschlaf: klick
Meine Flöten stammen aus der Hand von Tosh dem Flötenbauer und sind auch bei ihm zu erstehen. klick

Auf Wunsch auch Flöten in 432 Hertz
warum das entscheidend sein kann?
Hier die Erklärung
bitte den Aufruf zur Petition ignorieren. Warum? Deswegen: klick

Obertongesang

(…)
klick
.
Quelle: http://www.freigeist-forum-tuebingen.de/p/oberton-egon-und-floten-tosh.html
Gruß an die Zwirbeldrüse
TA KI

Nordische Mythologie


Die Götterwelt der Germanen begründet sich auf drei Geschlechter, die alle aus dem Urchaos Ginnungagap und dem Urrind Audhumbla hervorgingen: Das Geschlecht der Riesen und Ungeheuer, zu denen praktisch alle bösen Wesen gehörten, die auch für Naturkatastrophen verantwortlich gemacht wurden, kam als erstes auf die Welt. Dieses Geschlecht hat die Macht, die Welt zu vernichten. Damit dies nicht passiert, wurden Wanen und Asen geschaffen. Sie halten alles im Gleichgewicht, bis sich das Schicksal der Götter in einem finalen Kampf erfüllt, infolgedessen es zu einem Krieg zwischen Riesen und dem Asen-Wanen-Bund kommt, dem sich die gefallenen Menschenkrieger anschließen und in dem die ganze Welt vernichtet wird, um wiedergeboren zu werden.

Das zweitälteste Geschlecht, die Wanen, wurden als äußerst geschickt, erdgebunden und weise verehrt und lebten ewig, sofern sie nicht erschlagen wurden. Das jüngste Geschlecht, die Asen, galten als äußerst mutig und stark, aber nicht sehr klug, was man auch in der Edda nachlesen kann. Ihr Ewiges Leben verdanken sie einem Trunk, der sie gewissermaßen abhängig von den Wanen machte.

Hauptgott der Asen war Odin, ursprünglich vielleicht Tyr. Hauptgott der Wanen war der Meeresgott Njörd bzw. dessen Zwillingskinder Freyr und Freya. Asen und Wanen fochten einen großen Krieg aus, bei dem die Asen als Sieger hervorgingen, wobei die Wanen weiterhin eine geachtete Stellung innehatten. Beide Geschlechter lebten versöhnt und nebeneinander, bis die Christianisierung der Germanen einsetzte. Daraus ergeben sich auch verschiedene Schöpfungsmythen: so ist sowohl Tyr als auch Odin Schöpfer der ersten Menschen. Odin war ursprünglich der Hauptgott der Westgermanen, wobei er sich nordwärts über ganz Europa verbreitete. Für die Nordgermanen spielte ursprünglich Nerthus eine große Rolle, doch schon früh verschmolz ihr Kriegsgott Wodan mit dem Kriegsgott Odin und wurde so zum Hauptgott. Auch die Ostgermanen übernahmen Odin schließlich als Hauptgott. Daher wird in der Nordgermanischen Religion Odin immer als oberster Gott angesehen.

Odin war ein Gott über alle anderen Götter. Odin war zuvorderst Kriegs- und Todesgott, und erst in zweiter Linie ein Weiser. Der Name „Odin“ leitet sich vom altnordischen Wort „óðr“ her, das „wild, rasend“ bedeutet. Daher war er der Gott der Ekstase und des rasenden Kampfes. Er war nicht ein nordischer, sondern ein gemeingermanischer Gott. Er war auch Hauptgott der Angeln, der Sachsen, die ihn Wodan nannten, was Inschriften bekräftigen. Die Sage um Odin reicht auch weit zurück, denn bereits die Römer wussten, dass die Germanen einen Gott verehrten, der ihrem Mercurius ähnelte. Odin hatte nur ein Auge, das andere hatte er dem Jöten Mime verpfändet, der über den Brunnen der Weisheit am Lebensbaum Yggdrasil gebot, wofür er aus dem Brunnen trinken durfte — er opferte also sein körperliches Auge für ein geistiges, mit dem er Dinge sehen konnte, die anderen verborgen waren. Auch die Magie der Runen hatte er von Mime gelernt. Nach der Völuspá hatte Odin einst den ersten Krieg verursacht: „In die Feinde schleuderte Odin den Speer. Das war der erste Kampf der Völker.“

Gruß an die Geschichte des Nordens

TA KI

Die wilden Götter Sagenhaftes aus dem hohen Norden – Letzter Teil


Epilog

Von Tanaquil Enzenberger

götterzeichnung EDDAIm Jahre 1662 traf ein Schiff aus Island im Hafen von Kopenhagen ein. Er brachte eine kostbare Fracht mit – zwei in Kalbsleder gebundene Folianten. Diese beiden Bücher, Handschriften auf Pergament, sind die wichtigsten Quellen für Tor Age Bringsvaerds Nacherzählung der alten nordischen Mythen.
Seine Prosafassung ist so lange, bis ein Leser kommt, der sie seinerseits weitererzählt, das letzte Glied einer langen Überlieferungskette. Ihre ersten Glieder verlieren sich im Dunkeln der Geschichte.
Es waren mündliche Erzähler, denen wir die Erkenntnis dieser Mythen verdanken, manche von ihnen werden sie getreu wiedergegeben, andere sie umgedichtet und verändert haben. Aufgeschrieben wurden sie erstmals im Mittelalter, und auch dann noch haben einander Erzähler und Schreiber vermutlich in die Hände gearbeitet. Später erfolgten immer neue Bearbeitungen, Umdeutungen und Übersetzungen in moderne Schreibweisen, oder in fremde Sprachen. Bringsvaerd steht in dieser Tradition, und mir scheint es ausgemacht, dass jede neue Version auch zu neuen Erzählstrategien, zu neuen Missverständnissen, und das heißt auch, zu einer neuen Lektüre führen muss.
Die literarische Fracht, die im Jahre 1662 in Dänemark an Land ging, hatte einen politischen Hintergrund.
Ein isländischer Bischof, Brynjölfur Sveinsson, hatte sie im Auftrag des Dänischen Königs eingesammelt. Er war angehalten worden, in seiner Heimat nach Originalzeugnissen der isländischen Literatur zu suchen, mit dem Ziel, sie der königlichen Bibliothek einzuverleiben. Norwegische Schulkinder nennen heute noch die Periode vom 14. bis 19. Jahrhundert „die Dänenherrschaft“ oder „die fünfhundertjährige Nacht“ , denn zu jener Zeit waren Norwegen und Island dänische Kolonien.
Frederik III., der von 1648 bis 1670 regierte, hatte an Stelle der alten Wahlmonarchie den Absolutismus als Regierungsform eingeführt, Um sie zu legitimieren, brauchte er eine starke ideologische und historische Grundlage.
Der Hof suchte sie in einer Genealogie, die bis in die Vorzeit zurückreichte. So wie damals andere europäische Dynastien ihren Ursprung in der klassischen Antike behaupteten, wollten sich die Dänen als Nachfahren der nordischen Götter sehen. Dieses Projekt dürfte jedoch auf nicht geringe Schwierigkeiten gestoßen sein. Zum einen waren die neu gefundenen Schriften in isländischer Sprache abgefasst, und vermutlich hatten die Dänen einige Mühe, sie zu entziffern. Zum anderen konnten die europäischen Gelehrten des 17. Jahrhunderts mit ihrem Inhalt wenig anfangen, denn seit der Renaissance waren sie auf die griechische und römische Antike eingeschworen, Dass es nicht nur im Mittelmeerraum, sondern auch anderswo Altertümer gab – diese Vorstellung war ihnen fremd. Aber auch der Klerus nahm die isländischen Erzählungen mit Kopfschütteln, um nicht zu sagen, mit entschiedenem Widerwillen auf. In der kleinen Großmacht Dänemark herrschte ein strenges politisches und religiöses Regime. Es stand den schreibenden Zünften keineswegs frei, zu denken und zu sagen, was sie wollten.
Dabei hatte die Auseinandersetzung, mit dem Erbe aus dem Norden, bereits eine längere Vorgeschichte. Schon im 13. Jahrhundert hatte es dänische Gelehrte gegeben, die sich damit beschäftigen und auf ihre Weise versuchten, einen Nationalmythos zu begründen. Der berühmteste unter ihnen war Saxo Grammaticus, ein dänischer Kleriker, der am Hof der Erzbischöfe von Lund tätig war. Man weiß wenig über ihn, außer das er ungewöhnlich fleißig war, und dass er die „Gesta Danorum“ , ein sechzehnbändiges Werk in lateinischer Sprache, hinterlassen hat, in dem die mehr oder weniger sagenhafte Geschichte Dänemarks bis zum Jahr 1202 behandelt wird. Von besonderem Interesse sind die ersten 9 Bände, in denen sich viele Mythen und Sagen finden. Dabei hat der Autor sich vor allem auf isländische Informanten gestützt. Die Forschung hat seine Quellentreue angezweifelt, und es scheint, als wäre er mit der Überlieferung, nicht zuletzt aus religiösen Gründen, sehr frei umgegangen. Seine Darstellung der vorchristlichen Gesellschaft ist unbarmherzig, seine Schilderung von Menschenopfern, zum Beispiel findet keine Bestätigung aus anderen Quellen. Im übrigen hat sich herausgestellt, dass die Gesta Danorum William Shakespeare als Vorlage für seinen „Hamlet“ gedient haben müssen.
Wesentlich systematischer ging 400 Jahre später der Isländer Árni Magnússon (1663-1730) zu Werke.
Als Königlicher Antiquator waren ihm die schriftlichen Zeugnisse aus Island anvertraut. Die Kolonialmacht ernannte ihn zum „Professor Antiquitatum Danicarum“ . Im Laufe seiner Arbeit hat er in ganz Skandinavien 580 Originalhandschriften gesammelt und für Abschriften auf Papier gesorgt.
Die wichtigste Grundlage seiner Arbeit bildeten jedoch jene beiden Handschriften, die Brynjólfur Sveinsson nach Kopenhagen gesandt hatte. Die erste ist unter dem Namen „Codex Regius“ bekannt, weil sie für die Geschichtsschreibung des dänischen Königshauses eine wichtige Rolle spielen sollte.
Ihrem Inhalt angemessener ist jedoch die Bezeichnung „Ältere Edda“ . Gelegentlich bezeichnet man sie auch als „Poetische oder Lieder-Edda“ , weil sie hauptsächlich Gedichte oder Gesänge enthält. Sicherlich ist sie älteste und bedeutendste Sammlung altnordischer Poesie. Die meisten Isländer kennen sie in- und auswendig. Das ist kein Wunder; denn es gibt kein Volk auf Erden, das mehr liest als sie- und mehr dichtet.

alte handschrift EDDA

Der „Codex Regius vulgo“, die Ältere Edda, besteht aus zwei Teilen. Die ersten elf Gedichte Handeln von den alten Göttern des Nordens, die neunzehn andern von den sagenhaften Helden und ihren Taten.
Am Anfang steht ein visionäres Gedicht, die Völuspa. Der Titel bedeutet „Weissagung der Seherin“ , Wahrsagende Frauen erzählen darin von der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft der Welt. Odin hat sie aufgesucht, um das Schicksal seines und seiner Welt, zu ergründen. Die Hellseherinnen provozieren ihn durch wiederholte Fragen: „Willst du noch mehr sehen? Hast du genug gehört?“ . Im Sog seiner Wissbegierde wird der Zuhörer einer Vision teilhaftig, in der die Welten vergehen, und wieder entstehen.
Der folgende Text ist das Hávámál, ein Monolog Odins, in dem er den Menschen Vernunft und Lebensart beibringen will. Hávámál heißt soviel wie „Rede der Hohen“ . Viele dieser Verse, die erst im 13. Jahrhundert niedergeschrieben wurden, waren wohl schon lange zuvor als Sprichwörter im Umlauf. Nur die mündliche Überlieferung kann sie so rund und glatt geschliffen haben. Von wem die abschließende Redaktion der 164 Strophen stammt, ist unbekannt.
Das Hávámál lebt heute noch im Volksmund. In Norwegen kennt jedes Kind den einen oder andern dieser lakonischen Ratschläge des hohen Einäugigen. Bei festlichen Anlässen werden sie immer wieder gern zitiert, ganz gleich ob es um die Einweihung, eines der zahllosen neuen Tunnels oder einer neuen Brücke, um eine Hochzeit oder eine Beerdigung geht. Mir selber ist ein Satz besonders lieb, der wie in Stein gehauen sagt: „Auf das Gesetz soll ein Land gebaut sein.“ Ich zitier ihn gern. wenn es um die Situation auf dem Balkan, Unterdrückung einer Minderheit oder um die Zwangsenteignung eines Nachbargrundstücks geht.
Im Vaftrúdnismál, in der „Rede der Vavtrudne“ , geht es um eine Wette zwischen Odin und dem Riesen Vavtrudne. Wer bei diesem Redewettkampf verliert, muss sterben. Der Troll weiß jedoch nicht, mit wem er es zu tun hat. Ein ausgeklügelter Bastelsatz von Fragen führt den Zuhörer oder Leser durch die Geschichte und die Hierarchie der Götter, so lange, bis Odin eine Frage stellt, die kein anderer als er selber beantworten kann: „Was hat Odin seinem Sohn ins Ohr geflüstert, bevor er seinen Leichnam dem Feuer übergab?“ Dieser Wettstreit ist bühnenreif und ich vermute, dass er und die Geschichten, die dabei zur Sprache kommen, oft ein aufmerksames Publikum gefunden haben.
Auch im Zentrum des Grímnísmál, der „Rede des Maskierten“ , steht ein Streitgespräch. Nachdem er acht Tage und Nächte zwischen zwei Feuer gepeinigt worden ist, lässt Odin sich auf eine Auseinandersetzung mit dem Riesenkönig Geirröd ein. Der einäugige Gott tritt inkognito auf. Nach und nach gibt er sein ganzes Wissen von der Welt der Asen preis, bis die Zuhörer seine wahre Identität erkennen. So gibt dieses Gedicht manchen Aufschluss über die Mythen des Nordens.
Das Skirnísmál, „Skirnes Rede“ , erzählt in 42 Versen, wie der Gott Frei die Riesentochter Gerdr für sich gewinnt. Auch dieses Gedicht scheint für eine szenische Darstellung geschaffen zu sein. Der Codex Regius enthält an mehreren Stellen Zeichen in der Marginalspalte, bei denen es sich vermutlich um Regieanweisungen handelt. In Skirnes Rede werden die Verse Frei, dessen schöner Braut und einigen Statisten in den Mund gelegt. Gerdr muss eine mächtige, beschwörende Tirade des Gottes über sich ergehen lassen, bis ihr nichts anderes übrig bleibt, als sich seinem Willen zu fügen.
Im Hárbadsljód, „dem Harbardslied“ , kommt Thor, sein Felleisen schleppend, am Sund an. Laut ruft er nach dem Fährmann, der ihn übersetzen soll, er nennt sich Hábárdr, was soviel wie Graubart bedeutet. Wer das Lied hört, versteht, dass es Odin ist, der sich als Ferge verkleidet hat und sich weigert, den Passagier ans andere Ufer zu bringen. Darüber gerät Thor in Wut. Über den Sund hinweg, kommt es zu einem groben, handfesten Streit. Mit viel Humor werfen die beiden einander allerhand Unverschämtheiten an den Kopf.
In einem weiteren Lied, der Hymiskvida, „Hymes Rede“ ist Thor der einzige Protagonist. Es geht um ein Abenteuer des Gottes, der dem Riesen Hyme seinen gewaltigen Braukessel entlocken will. Die Erzählweise erinnert hier eher an ein Volksmärchen.
Im nächsten Gedicht, der „Lokasenna“, „Lokis Spottrede“, nimmt Loki ein Fest in Ägirs Halle zum Anlass, um die anwesenden Götter in respektlosester Art zu beschimpfen. Dabei wird die ganze Galerie der Asen ein weiteres Mal vorgestellt. Viele Gelehrte deuten diesen Text als den Versuch eines bekehrten Christen, seine Leser aus den Klauen der heidnischen Götter zu befreien. Wenn das zutrifft, hätten wir es hier mit einem ungewöhnlich witzigen und einem intelligenten Propaganda-Coup zu tun. Auf mich macht das Lied eher den Eindruck gutmütiger Vertraulichkeit, ja sogar der Nachsicht mit den alten Göttern.
Die darauf folgende Trymskvida oder „Rede Tryms“ , erzählt in einer Reihe von amüsanten Repliken, wie Thors Hammer abhanden kam, während das „Alvismál“ von einem Zwerg berichtet, der zu den Asen kommt, um ein Mädchen zu holen, von dem er behauptet, es sei ihm als Braut versprochen worden. Statt wie gewöhnlich einfach nach seinem Hammer zu greifen, stellt Thor als Bedingung, dass Allvis der Zwerg ihm eine Reihe von Fragen beantworten soll, um das Mädchen zu gewinnen. Dabei erfährt der Leser manches Neue über die Götter, ihre Übernahmen und Abenteuer. Beide Gedichte zeigen überraschend viel Humor.
Dagegen geht es in „Balders draumar“, den „Träumen Baldurs“ , um verhängnisvolle Dinge und entsprechend ernst ist der Ton dieses Liedes. Odin, von Baldurs unheimlichen Untergangsträumen erschreckt, reitet aus, um eine Wahrsagerin zu befragen, die ihm erzählt, wie Baldur sterben wird und wie er gerächt werden muss.
Die letzte Göttergeschichte aus der älteren Edda, die Rigspula, zu Deutsch „Merkgedicht von Rig“ , handelt von der Frühgeschichte der Menschen. Ein sonst unbekannter Gott namens Rig, der vielleicht zu Unrecht mit Heimdall identifiziert wird, begibt sich auf eine lange Wanderung und zeugt viele Kinder. Wahrscheinlich handelt es sich um einen späteren didaktischen Mythos, den man auch als märchenhafte Idylle lesen kann.

 

Der zweite Band, den König Frederik III. anno 1662 seiner Bibliothek einverleiben konnte, die sogenannte „Jüngere Edda“ , ist auch unter dem Namen „Snorra Edda“ bekannt. Es handelt sich nicht um ein Autograph, sondern um eine Abschrift (Im Lauf der Zeit sind drei weitere handschriftliche Fassungen der Lieder bekannt geworden). Was die Fragen nach dem Autor, dem Schreiber und der Datierung betrifft, so sind wir auf den Vorsatztitel des Exemplars angewiesen, das sich heute in der Universitätsbibliothek Uppsala befindet. Dort heißt es lapidar: „Dieses Buch heißt Edda. Es ist von Snorri Sturluson zusammengestellt.“
Was das Wort „Edda“ bedeutet, weiß niemand genau. Es könnte von altnordisch „udr“ abgeleitet sein, was soviel bedeutet wie Dichtung oder Poetik. In einem Vers der „Rigspula“ kommt das Wort auch in der Bedeutung „Urgroßmutter“ vor. Möglicherweise weist es auf eine Dichtung aus Urgroßmutters Zeiten hin. Der Text wurde Anfangs des 13. Jahrhunderts niedergeschrieben.
Viele Geschichten aus der Älteren Edda finden sich hier wieder. Die Snorra Edda besteht aus drei Teilen, deren erster Gylfaginning, „Die Täuschung Gylfis“ , heißt.
Ein mythischer Schwedenkönig ist als Wanderer nach Asgard, der Heimat der Götter gereist. Dort stellt er den Asen eine Reihe von Fragen. Die Antworten geben einen ausführlichen Überblick über die Mythologie des Nordens, von der Erschaffung der Götter und er Riesen bis zum Untergang der Welt im Ragnaök.
In dieser Version beginnt die Geschichte der Asen merkwürdigerweise in Troja, das als Mittelpunkt der Welt beschrieben wird. Alle Asen stammen, heißt es, von dem Heldenkönig Priamos ab. Sie reisen gen Norden und werden dort zu Göttern. Manche Forscher haben diese Erzählung so gedeutet, dass der Name der „Asen“ nichts anderes bedeutet als „Männer aus Asien“ . Die überwiegende Mehrzahl der Gelehrten erklärt dagegen diese Einführung in die Mythologie des Nordens eher als einen genialen dichterischen Kunstgriffs des Verfassers. Zu seiner Zeit war die Christianisierung Islands bereits abgeschlossen, auch wenn sie nicht in tiefere Schichten reichte. Dadurch, dass er die alte Götterwelt als die Halluzination eines schwedischen Königs darstellte, entging der Autor dem Vorwurf der Ketzerei. Mehrere Erzählungen, wie die Einführung der Iduna, oder die Errichtung der Götterburg durch Loki, kennen wir nur aus dem Gylfaginning, die ältere Edda schweigt sich darüber aus.
Der zweite Teil der Snorra Edda ist das „Skáldskaparmál“ , Snorris Lehrbuch der Dichtkunst, einer Goldgrube für Philologen und Skaldenforscher. Dieser Text ist zwar nur eine marginale Quelle für unsere Kenntnis der Götterwelt, aber dafür erfahren wir aus ihm vieles über das Wesen und die Bedingungen der Dichtkunst in den altnordischen Gesellschaften. Die Skalden waren Hofpoeten und freie Künstler. Die Zeit ihres Wirkens, die vom 9. bis 13. Jahrhundert reicht, gilt in unserer Literaturgeschichte als das goldene Zeitalter. Etwa 250 Skalden sind namentlich bekannt. Ihre Kunst war ein hochgeschätztes Handwerk. Das geht auch aus den Erzählungen hervor, die davon berichten, mit welchen Mühen sich Odin die Kunst des Schreibens und des Dichtens angeeignet hat. Snorri zitiert im Skáldskapamál nicht weniger als 336 Gesänge und erwähnt die Namen von siebzig Skalden.
Sein Lehrbuch rundet Snorri Sturluson mit einem eigenen Gedicht ab, dem „Háttatal“ , einem eindrücklichen Lobgesang auf den norwegischen König Hakon. Es besteht aus 102 Strophen und ist das einzige Lied von seiner Hand, das erhalten geblieben ist, abgesehen von einigen Spottversen, die eine andere Quelle erwähnt und zitiert.
Über Snorri Sturluson und sein Werk wissen wir gut Bescheid. Neben der Snorra Edda schrieb er ein oder zwei Sagas, vor allem aber eine Geschichte der norwegischen Könige, die „Kringla Heimsins“ oder „Heimskringla“ .
Dieses Buch ist in Norwegen bis heute neben der Bibel der Bestseller aller Zeiten geblieben. Das Werk ist eine Hauptquelle für norwegische Historiker; beim Erwachen des Landes aus der „Fünfhundertjährigen Nacht“, ein halbes Millennium nach dem Tode des Schriftstellers, hat es eine bedeutende Rolle gespielt.
Island war im letzten Teil des 9. Jahrhunderts durch norwegische und keltische Einwanderer besiedelt worden. Ganze Großbauern – Familien zogen während der Herrschaft des Königs Harald Harfagre nach Island. Dort entstand 930, als das Land sich ein Grundgesetz gab, eine neue Staatsform. Fortan entschied ein gemeinsames Gericht, das Allthing, über das Recht. Ein Gesetzessprecher hütete die mündlichen überlieferten Gesetze und trug sie vor. Auf den diplomatischen Druck des norwegischen Königs hin, beschloss das Allthing im Jahre 999 oder 1000 die Einführung des Christentums, doch wurde das Land nicht, wie andere Teile Europas gewaltsam missioniert. Das entsprechende Gesetz enthielt den bezeichnenden Satz: „Jeder Mann solle bei sich zu Hause selber wählen“ .
Zu Snorri Sturlusons Zeiten war die Gesellschaftliche Ordnung Islands in Auflösung begriffen. Der Druck der Norweger nahm zu und es kam zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Snorri, der 1179 in Hvammar zur Welt kam, war Bauer, Häuptling und Dichter. Er brachte es zeitweise zum mächtigsten und vielleicht reichsten Mann der Republik. Mehrmals hielt er das höchste Amt seines Landes inne, das des Gesetzessprechers. Mit dem norwegischen König Hakon verhandelte er, um den friedlichen Anschluss Islands an Norwegen zu erreichen – ein Plan, der fehlschlug und ihm viele Feindschaften eintrug. 1241 fiel er einem Mordanschlag zum Opfer. Der Anstifter war sein Schwiegersohn, ein gesandter desselben norwegischen Königs, dem er einst sein Gedicht gewidmet hatte.

 

Ein wesentliches Charakteristikum der Edda-Dichtung ist ihre eigentümliche Form, von der sich heutige Leser kaum mehr eine hinreichende Vorstellung machen können. Eines ihrer Grundprinzipien, der Stabreim, ist in Deutschland vom Hildebrandslied und in England vom „Beowulf“ her bekannt. Statt des Endreims bildet der Gleichklang im Anlauf der betonten Wörter das Rückgrat des Gedichts. Im Altnordischen und im klassischen Isländisch lag der Wortakzent stets auf der ersten Silbe, eine Betonung, die dem modernen Norwegisch fremd ist; nur in einem alten Osloer Arbeiterviertel haben sich Spuren davon erhalten.
Um dem Leser ein Gefühl für die Versform der Edda-Dichtung zu vermitteln, möchte ich einige Passagen aus einer englischen Nachdichtung zitieren. In der dritten Strophe der Völuspa heißt es:

Early Ages
there that Ymir settled
was not sand nor sea
nor sea-waves chilling nor up heaven
Ginnung-gap was there
but grass nowhere.

In dieser Versform, „Fornydislag“ , das heißt „Versrhythmus der alten Wörter“ , genannt, besteht jede Strophe normalerweise aus vier Verspaaren die auf acht Zeilen verteilt sind. Die Zahl der Alliterationen pro Zeile steht nicht fest; meistens sind es aber vier.
Einen Schritt von dieser gesamtgermanischen Verstruktur entfernt sich der „Ljodahatt“, der „Versrhythmus der Gesänge“ . Dabei handelt es sich um Langzeilen, die aus zwei Halbversen bestehen und durch ein komplexes Muster von Stabreimen verbunden sind. Diese Form wurde oft für Wechselgesänge benutzt. Das nachfolgende Beispiel ist die elfte Strophe aus dem Hávamál:

Burden better/ dears none abroad with him
than a cool dicretion/ with worser food
will fare yoe never/ than a big load of beer.

Die Skalden verfügten über noch mehr elaborierte Formen und Regeln für den Vers- und Strophenaufbau als die Dichter der Edda. Zu ihren rhetorischen Kunstmitteln gehörten „Heiti“ und „Kenning“ , Griffe auf die auch Snorri Sturluson in seinem Lehrbuch für Dichter großen Wert legte. Heiti sind obsolete Wörter, Synonyme oder poetische Wortschöpfungen, die ausschließlich in der poetischen Sprache vorkommen. „Kenningar“ sind konstruierte Formeln vom Typus: „Sohn der Erde“ für Thor, „Backenwald“ für Bart, „Seeroß“ für Schiff, „Unwetter der Axt“ für den Waffengang. In der Skaldendichtung finden sich noch weit kompliziertere, rätselhafte, metaphorische Ausdrücke dieser Art, die aus bis zu sieben Gliedern bestehen können.
Alle altnordischen Werke, die wir kennen, ob es sich um Poesie oder Prosa, Gesänge oder Sagas handelt, überlassen das Urteil über die erzählten Handlungen grundsätzlich dem Zuhörer. Der Autor oder Erzähler bleibt neutral. Ein wichtiger Aspekt der gebildeten Sprache ist das Understatement. außerdem ist der Dichter gehalten, sich kurz zu fassen. Manchem modernen Leser fällt es deshalb schwer, den hohen Ton zu verstehen, wenn beispielsweise der Donnergott Thor, um seine Größe darzustellen, so beschrieben wird: „Er war nicht klein.“
Aus all diesen Gründen bringt jede Prosa-Nacherzählung den Leser um eine phantastische Dimension dieser Literatur. Doch können Rhythmus und Metrum der Verse, ebenso wie Metaphorik, in keiner anderen Sprache als der altnordischen wiedergegeben werden, ohne dass dabei mehr als eine blasse Kopie entstünde. Norwegische Abiturienten werden heute noch im Altnordischen unterrichtet. Diese Schulung gibt ihnen, auch wenn sie nur rudimentär ist, die Chance, hinter die modernen Übertragungen zurückzugehen und ihnen eine Ahnung davon zu vermitteln, was ihnen entgeht.

 

Auch mir erscheinen diese Gedichte verständlich und höchst unklar zugleich – einerseits gehen sie mir nahe, andererseits sind sie unfassbar fern. Etwas von ihrer Magie haftet auch an den Eigennamen. Viele davon wurzeln in der Vergangenheit der skandinavischen Sprachen, und obwohl ihre ursprüngliche Bedeutung vergessen ist, wecken sie vielfältige Assoziationen. Es ist kein Zufall, dass sich moderne Fantasy-Romane ihrer bedienen. Ein Blick in J.R.R. Tolkiens Geschichten oder in die obskuren virtuellen Winkel des Internet beweist ihre Faszination.
Dass die nordischen Göttergeschichten ihre Lebenskraft nicht eingebüßt haben, liegt nicht nur daran, dass man sich mit den Personen und ihren Handlungen identifizieren kann. Vielleicht besticht uns im Gegenteil gerade ihre Fremdartigkeit. Vielleicht haben wir es nötig, die Kultur der Gegenwart in den alten Mythen zu spiegeln, und nicht in unserer Gleichzeitigkeit zu versinken. Vielleicht haben wir es aber auch nur mit zwei oder drei genialen Autoren aus dem 8.Jahrhundert zu tun, die etwas geschaffen haben, was der Erosion der Zeit widersteht. Jedenfalls steht fest, dass ihre Geschichten in immer neuen Verwandlungsformen weitererzählt werden bis auf den heutigen Tag.
Bevor ich mich mit der Edda-Dichtung näher beschäftige, habe ich mir unsere Vorfahren (ebenso wie andere vorindustrielle Völker) ganz anders vorgestellt: als Anhänger grausamer Kulte, Stammesgesellschaften, die sich zu finsteren und lebensgefährlichen Ritualen versammeln – ein Klischee, das sicher vielen Kindern heute nicht fremd ist. Wer die Edda kennt, wird sich von solchen Vorstellungen für immer verabschieden. Wenn man sich vor Augen hält, wie ihre Geschichten von einem Erzähler am Feuer vorgetragen werden, wird man eine Gesellschaft zu schätzen wissen, die ihre geistigen Energien in perfekte Verszeilen mit leuchtendem Inhalt umzusetzen wusste. Welch tiefer Ernst und welche Melancholie finden wir in Odins Wunsch, die Welt, die er mit erschaffen hat, zu verstehen, und wie leicht und spielerisch werden die Beziehungen zwischen Göttern und Menschen dargestellt!
Während das geschriebene Wort meist den Analphabeten ausgeschlossen hat, ging die frei im Raum fließende Erzählung alle an, auch unwissende Männer, Frauen und Sklaven. In dieser Situation deutete sich auch ein anderes Verständnis der Geschlechterrollen an. Wenn Thor seine Freundin preist, hebt er für uns ungewohnte Qualitäten hervor: „Ihr Bauch“, sagt er, „ist warm wie eine Schäre in der Sonne, und ihre Schenkel sind stark wie zwei Türpfosten. Sie ist stolz und lüstern….“ Mit Bewunderung, ja sogar mit einem Anflug von Angst reagieren die Asen auf Freias wütenden Tadel, als sie ihre Rüpeleien wieder einmal zu weit getrieben haben, und nicht ohne Schadenfreude wird erzählt, wie zwei Sklavinnen namens Menja und Fenja ihren habgierigen Herrn zu Fall bringen.
Mich belustigt auch die grundsätzliche Respektlosigkeit, mit der die Dichter der Edda jeder Autorität begegnen. Der Götterkönig ist keineswegs unsterblich, er hat nur ein einziges Auge und ist eigentlich ein Behinderter. Der Donnergott macht als bärtige Braut eine lächerliche Figur. Iduna, die Göttin der ewigen Jugend, ist so vergesslich, dass sie immer wieder ihre Leben spendenden Äpfel verliert. Hierarchie und Geschlechtertrennung werden in einem Atemzug festgehalten und sabotiert. Der Weltuntergang wird ganz unsentimental erzählt, denn er ist nicht endgültig. Dass von jeder Spezies eine Minderzahl überlebt, um aus Schlamm und Asche hervorzukriechen und eine neue Runde der Evolution einzuleiten – diese Idee sollte dem ökologischen Denken der Gegenwart bekannt vorkommen.

 

snorri Sturluson

Faszinierend und widersprüchlich ist auch die Rezeptionsgeschichte der nordischen Mythologie. Es hat immer Interpreten gegeben, die nicht glauben konnten, dass die rückständigen Hypoboräer von sich aus auf solche Erzählungen kamen. sie entwickelten eine Art Ansteckungstheorie, der zufolge sich dabei als einen späten Spross der griechischen Antike handeln müsse. Die Asen wären damit bloße Dubletten, Asgard nur eine nördliche Variante des Pantheons. Freia paarten diese Theoretiker mit Aphrodite, Baldur mit Apoll, Hel mit dem Hades, Frigga mit Hera, Ägir mit Poseidon und Odin mit Zeus. Was sie dabei außer acht ließen, ist der eigensinnige und höchst selbstständige Charakter dieser Götter, der durch solche Parallelen nicht zu erklären ist. Doch sind der Phantasie der Mythenforscher kaum Grenzen gesetzt. So wurde oft auch behauptet, dass Loki die Züge der gefallenen Engel aus der Bibel trage, und dass auf die Gestalt Baldurs, jedenfalls in den Versionen aus dem Mittelalter, das Vorbild Jesu abgefärbt habe. Das ist nicht ganz unwahrscheinlich, da die Christianisierung die schriftliche Überlieferung stark beeinflusst hat.
Fest steht jedenfalls, dass die klassische Literatur der germanischen Völker hauptsächlich auf einer kleinen Insel im Atlantik, 1500 bis 2000 Kilometer entfernt von anderen besiedelten Ländern, entstanden ist, zu einer Zeit, wo höchstens sechzig bis achtzigtausend Menschen auf Island lebten. Dieses Goldene Zeitalter hat uns ein paar tausend Handschriften und Fragmente hinterlassen; wir wissen aber, dass dies nur ein Bruchteil des ursprünglichen Bestandes ist. Das Schiff mit den beiden Büchern der Edda erreichte den Hafen, aber viele ähnliche Lasten sind im Meer versunken. Ein isländischer Pfarrer namens Sigurd Johansson verbrannte im Eifer der Reformation um 1620 ganze Berge alter Pergament-Handschriften aus einer Klosterbibliothek Árni Magnússon, der königliche Antiquar musste erleben, dass der größte Teil seiner einzigartigen Sammlung im Jahr 1728 bei einer großen Feuerbrunst in Kopenhagen zugrunde ging. Die Namen der verlorenen Schriften geistern immer noch im Pensum der Skandnavistik-Studenten herum.
Bis ins 14.Jahrhundert haben hunderte von Dichtern und Übersetzern noch klassisches Isländisch geschrieben, und ihre Werke sind immer wieder von Hand kopiert worden. Wie im übrigen Europa arbeiteten die Schreiber in Kirchen und Klöstern. Im Gegensatz zu andern Ländern beugten sich aber auf Island auch viele gewöhnliche Bauern, Landarbeiter, Dienstleute und Fischer in ihren winzigen Torfkaten über die Werke ihrer klassischen Literatur. Noch im 19. Jahrhundert saßen solche Leute in ihrer Freizeit zwischen Mahd und Schafschur über Handschriften und fertigten Kopien zum eigenen Gebrauch an. Der Nobelpreisträger Halldór Laxness erwähnt einen Alten der über fünftausend Sagas abgeschrieben haben soll. Er fragt auch nach den zahllosen Kalbfellen, die für die Einbände verbraucht worden sind, und beschreibt, wie die Leute über die Moore zogen, um Wildgänse zu fangen und zu rupfen, um genügend Schreibfedern zu gewinnen.
Auf dem Kontinent hat die Rezeption der nordischen Mythen verhältnismäßig spät begonnen. Untergründig mögen sie in mündlichen Überlieferungen in den Volksbüchern weitergelebt haben, und man ist versucht, in Faust und Mephistopheles Wiedergänge von Odin und Loki zu sehen – eine zugegebenermaßen kühne Hypothese. Aber erst in der Romantik setzte ein sozusagen offizielles Interesse an den germanischen Altertümern und damit auch die systematische Forschung ein. Unglücklicherweise ging sie bald, besonders in Deutschland, mit dem aufsteigenden Nationalismus Hand in Hand. So kam es zu einem schwer auflösbaren Amalgam zwischen Mythologie und Politik. Entscheidend für diesen Prozess war im späteren Verlauf das Werk Richard Wagners. Seine geniale Adaption nahm keine Rücksicht auf den ursprünglichen Gehalt der Mythen – sie kommen einer totalen Umdeutung gleich. Später bemächtigte sich der Chauvinismus der nordischen Götterwelt. Die fixe Idee von einer angeblichen nordischen Rasse zeitigte die bekannten Folgen. Von der ideologischen Instrumentalisierung durch die Nationalsozialisten hat sich Welt der alten Germanen bis heute nicht erholt. Noch immer beanspruchen Rechtsradikale und Neofaschisten die Deutungshoheit über diese versunkene Kultur und schmücken sich mit Runen und Namen aus ihrem Bestand.
Auch in Skandinavien ist diese ureigene Tradition nicht unangefochten geblieben. Nach verhältnismäßig harmloser Inanspruchnahme durch die Nationalromantik des späten 19.Jahrhunderts, besonders in Norwegen war es dann die Partei Vidkun Quislinge, die sie in den dreißiger und vierziger Jahren missbraucht hat. Sein Name ist als Synonym für die Kollaboratorien mit dem Feind in alle Weltsprachen eingegangen. Der Propaganda-Apparat der norwegischen Nazipartei erfand ein reinrassiges „Normannenvolk, das ähnlich wie das deutsche Herrenvolk, auf eine einzigartige, ruhmreiche Geschichte zurückblicken konnte und allen andern Menschen überlegen war. Aus Odin wurde in der Sicht der Quislinge ein geistloser Macho-Krieger, und die Liebesgöttin Freia wurde zur Gebärmaschine degradiert. Nach der Befreiung Norwegens von der deutschen Besatzung folgte 1945 eine heftige Abrechnung mit den Kollaborateuren. Es heißt, dass die Norweger im Verhältnis zur Einwohnerzahl mehr Landesverräter hingerichtet haben als alle anderen Europäer. Schwieriger war es, die Symbolsprache der Nazis loszuwerden. Es ist heute noch undenkbar, Buchstaben zu benützen, die an die Runenschrift erinnern. Das Sonnenkreuz, ein immerhin dreitausend Jahre altes, ehrwürdiges Symbol, ist nach wie vor geächtet. Altnordische Worte, wie der fröhliche Gruß „heil og sael“, das soviel wie den Wunsch nach Gesundheit und Freude bedeutet, sind verpönt. Schon das Wort „germanisch“ erweckt ein leises Grauen.
Auch in Norwegen ist uns die rechtsradikale Welle der Gewalt nicht erspart geblieben. Grölende Neonazis und Satanisten haben sich unserer alten Überlieferungen bemächtigt, als wären sie ihr Eigentum.
Dennoch hat sich ein größerer Teil des norwegischen Kulturerbes vor der Zerstörung retten können. Lokale Märchen, Trachten, Volkstanz und Volksmusik blühen weiter, in puristischen Formen, oder gepaart mit Ethno-Moden und World Music. Viele Norweger finden, dass es an der Zeit ist, sich die eigene Geschichte und die eigene Mythologie zurückzuerobern. Tor Age Bringsvaerd hat es auf den Punkt gebracht, indem er sagte: „Wir haben die Diebe bestraft. Aber das Diebesgut haben wir ihnen überlassen.“
Das alles gilt nicht nur für Norwegen. Für die Deutschen stellt sich die Frage, ob sie gewillt sind, einen unentbehrlichen Teil ihrer eigenen Geschichte kampflos der Barbarei zu überlassen, noch weit schärfer. Nach einer langen, unglücklichen Rezeptionsgeschichte voller Missverständnisse, Fehldeutungen und ideologische Verbrechen, fällt es vielen schwer, zu erkennen, wie klug, wie heiter, wie souverän es auf dem nordischen Olymp zugegangen ist. Vielleicht trägt das Werk von Tor Age Bringsvaerd dazu bei, dass sich auch die Deutschen wieder aneignen, was ihnen gehört.

 

Im Norden leben die Riesen nicht nur in der Literatur weiter. In meiner Nachbarschaft gibt es zum Beispiel drei lokale Trolle, deren Namen jeder kennt. Auch andere Nachkommen der Jotnen, die zum Volk der Huldren gehören, nehmen jeden Sommer im Leben auf der Senne teil. So ist es auch auf Island. Dort sind die Straßenbehörden verpflichtet, an Ort und Stelle eigene Ratgeber zu befragen, um zu verhindern, dass es zu Konflikten mit Unterirdischen kommt. Weniger gut ist es den Zwergen und den Elfen ergangen. Wie anderswo sind sie auch bei uns von zahmen, ausdruckslosen Disney-Elfen verdrängt worden. Die Zwerge, einst für ihre enorme praktische und theoretische Intelligenz berühmt, geizig und gierig, sind zu harmlosen singenden Gesellen im Kinderfernsehen geworden. Der Freitag freilich ist Freias Tag geblieben, der Donnerstag gehört nach wie vor Thor, der Dienstag, „Tuesday“ oder „tirsdag“ dem Tyr und der „Wednesday“ dem Wotan.
Auch die Geschichte der Edda-Dichtung ist noch nicht an ihr Ende angekommen. Die Isländer haben 1941 ihre Unabhängigkeit von Dänemark erreicht. Dieser Gesellschaft von Schreibern und Lesern muss der Gedanke, dass sich ihr literarisches Erbe seit den Zeiten Frederiks III in den Klauen der Kolonialmacht befand, immer unerträglich gewesen sein. Lange nach dem zweiten Weltkrieg beschloss das dänische Parlament endlich ein Gesetz über die Rückgabe der Originalbandschriften und 1971 kehrten die ersten Manuskripte mit großem Pomp nach Island zurück. Noch heute sind die Isländer in der Lage die Gesänge der Edda vom Blatt zu lesen.
Immer noch tauchen gelegentlich aus sonderbaren Verstecken interessante Fragmente auf. Eine dieser Handschriften wurde unlängst im Futter einer Mitra in einem Museum aufgefunden. Manchmal findet ein Kleinbauer im Küstengebiet ein Pergamentstück in einem riesigen Sattel aus dem Mittelalter. Neue Techniken helfen dabei, verblasste Manuskripte oder Palimpseste in ultraviolettem Licht oder im Röntgenbild lesbar zu machen. Viele Originale kann man heute auch im Internet studieren.
So schön es ist, dass immer wieder neue Stücke dieses riesigen Puzzles auftauchen, soviel Freude macht es auch, die alten Geschichten immer wieder neu zu fassen. Ich bin, wenn ich Bringsvaerds Version meinen Kindern erzähle, nur ein weiteres Glied dieser langen Kette. Und sie wiederum sind schon längst dabei, ihre eigenen, oft sehr unterhaltsamen Verständnisse und Missverständnisse zu produzieren.

 

Quelle:
Den Text stellte Peter Trouvain vom Forum „Nordische Mythologie“ dankenswerterweise zur Verfügung.
Website: nordische-mythologie.aktiv-forum.com

Quelle: http://www.manfrieds-trelleborg.de

Gruß an den Norden

TA KI

Die wilden Götter Sagenhaftes aus dem hohen Norden – Kapitel 2


Der Krieg der Götter

Von Tor Åge Bringsværd

 

Noch war es nicht soweit. Denn die Welt war jung. Alles musste erst gelernt und ausprobiert werden. Die Vögel mussten lang üben, bis sie so gut singen konnten wie heutzutage und die Bienen wussten noch nicht so genau, wie sie an den Honig kamen. Fliegen, Schwimmen, Laufen – das alles wollte gelernt sein. Noch war das Leben nicht festgelegt und festgefahren, alles konnte sich ändern. Auch die Menschen fanden erst nach und nach heraus, wozu sie fähig waren, zu Liebe und Treue, aber auch zu Hass und Verrat. Wer war Freund und wer Feind? Das war nicht immer leicht zu entscheiden. Die Zeit war voller Unsicherheit und Neugier. Zum Beispiel sahen die Menschen gar nicht ein, warum ein Mann nicht viele Frauen haben kann und auch die Frauen sahen es nicht so genau mit der Treue und wussten nicht, ob sie sich an einen halten sollten, oder ob es nicht lustiger mit mehreren war. So war es auch bei den Göttern. Odins Frau war Frigga, die erste und vornehmste unter den Göttinnen. Mit ihr hatte er auch seinen erstgeborenen Sohn, der Baldur hieß. Aber das hinderte ihn nicht daran, sich mit anderen Frauen einzulassen. Seinen zweiten Sohn, den Donnergott Thor, zeugte er mit einer Trollfrau, obwohl es zwischen Asen und Riesen einen uralten Streit gab. Aber man kann sich auch in eine Feindin verlieben – warum nicht? Vielleicht ist das sogar spannender. Damals hat es auch Überläufer gegeben. Loki zum Beispiel, dessen Eltern Riesen waren, hat sich schon sehr früh mit Odin angefreundet und ist in Asgard, der Burg der Götter eingezogen. Ja es war eine recht verworrene Zeit, das muss man schon sagen. Auch Odin war rastlos. Es gab so vieles, was er nicht wusste und das war ihm sehr unangenehm; denn als der oberste aller Götter wollte er sich wohl ganz genau auskennen in der Welt, über die er herrschte. Deshalb begab er sich auf Wanderschaft und damit ihn nicht jeder gleich erkannte, verkleidete er sich in tausenderlei Gestalten. Er sprach mit Tieren und Menschen, mit Trollen und Wahrsagerinnen, wo er sie traf. Wer die Welt erschaffen hat, sagte er sich, muss sie auch verstehen.

 

Er wagte sich weit ins Land der Riesen, nach Jotunheim, hinein. Er hatte nämlich gehört, dass dort einer lebte, von dem es hieß, er sei das klügste von allen Geschöpfen. Dieser Troll hieß Mime. Er war ein Einsiedler, der sich fern von den andern Riesen hielt und der Weg zu seiner Behausung war voller Gefahren. Was scherten Odin solche Hindernisse! Er wollte wissen, woher Mime seine Weisheit hatte, als er ihn heimsuchte, sah er, wie der Troll aus seiner Quelle trank. Das war Mimes Geheimnis; denn das Wasser aus diesem Brunnen macht jeden, der davon trinkt, jedes Mal ein wenig klüger als zuvor. „Ich will auch von deiner Quelle trinken“, sagte Odin. „da könnte ja jeder kommen“, antwortete Mime. „Wer bist du überhaupt? Und wer hat dich eingeladen?“ „Ich bin nur ein gewöhnlicher Wanderer“, sagte Odin, der nicht wollte, dass jeder wusste, wer er war. „Diese Quelle ist nicht für jeden hergelaufenen Landstreicher da“, rief Mime, „der einzige der aus ihr trinken darf bin ich!“ Odin versuchte es zuerst mit Versprechungen, doch Mime sagte: „Was kann ein Kerl wie du mir schon versprechen, das ich nicht selber hätte?“ Und als sich Odin auf Drohungen verlegte, lachte er ihn aus. Nun muss man wissen, dass Odin damals noch ein sehr junger Gott war, dem es an Selbstvertrauen fehlte. Seiner Allmacht war er ganz und gar nicht sicher und er hatte nicht das Gefühl, dass er der Klügste war. Vielleicht hatte Mime mich durchschaut, dachte er und macht sich lustig über mich? Aber so war es nicht, denn plötzlich fuhr ihn Mime an: „Gib mir eins von deinen Augen!“

 

Fenrir

Fenrir beißt Tyr´s Hand ab, als die Götter ihn fesseln.

Odin traute seinen Ohren nicht zu trauen. „Her damit!“ rief der Troll, „dann kannst du von meinem Brunnen trinken, soviel du willst.“ Odin ließ sich durch Mimes Verlangen nicht abschrecken, denn noch nie war einer im Himmel oder auf der Erde so auf Weisheit und Erkenntnis erpicht wie er. Ohne einen Moment zu zögern, riss der Fremde sich ein Auge heraus, legte sich an die Quelle und trank. Da fiel es Mime wie Schuppen von den Augen und er begriff, mit wem er es zu tun hatte. Er war schließlich der Klügste unter den Riesen. Das war kein gewöhnlicher Landstreicher, das war ein Gott. Und Mime beschloss, sich Odin anzuschließen, sein Freund und Ratgeber zu werden. Mimes Quelle lag unter einer gewaltigen Baumwurzel. „Warum schlägst diese Wurzel nicht ab?“ fragte Odin. „Dann ist es bequemer aus ihr zu trinken.“
„Wo denkst du hin? Weißt du nicht, dass es kein gewöhnlicher Baum ist, aus dem diese Quelle ihr Wasser zieht? Es ist die Weltesche Yggdrasil, die drei Wurzeln hat, eine hier wo du jetzt sitzt, die zweite in Niflheim, weit im nördlichen Nebel und die dritte….“
„Die dritte dort, wo ich herkomme“, sagte Odin. „Bei allen Göttinnen in Asgard.“
„Dann begreifst du wohl, dass man Wurzeln dieses Baumes nicht antasten darf, denn er ist heilig und wehe uns allen, wenn ihm jemand etwas zuleide tut. Ja mein Freund, wer die Welt verstehen will, der muss wissen, was es mit Yggdrasil auf sich hat.“
Das nahm Odin sich zu Herzen und als er wieder zu Hause war, legte er sich auf die große Wiese und blickte nach oben. Er sah, dass die Weltesche einer Säule glich, auf der der Himmel ruht. Aber er bemerkte auch, dass in ihrer Krone und ihrem Geäst allerhand Getier hauste. Von dem Honigtau, der aus ihrem Laub tropfte, lebten die Bienen. Die waren harmlos, aber von den vier Hirschen, die zwischen den starken Ästen herumspringen, konnte man das nicht sagen, denn sie rauften das Laub ab und nagten an den frischen Trieben. In Yggdrasils Wipfel nistet ein kluger Adler und zwischen seinen Augen, hat sich ein Habicht niedergelassen. Und das ist noch nicht alles! Odin hat auch von der großen Schlange Neidhieb reden hören, die im fernen Niflheim zu Hause ist, an einer der drei Quellen. Ausgerechnet an der Wurzel soll sie sich niedergelassen haben. An der nagt und wer weiß, wie lange die Esche das aushalten kann. So geriet Odin ins Grübeln. Was geschieht wenn de Baum verrottet, oder wenn jemand ihn fällt, fragte er sich. Doch zögerte er auch, das zu ändern, was er nicht verstand, oder das zu vernichten, was er nicht leiden mochte. Lieber wollte er versuchen, zu schützen und zu hüten, was ihm gut und teuer schien. Vor allem musste er sich um seine eigene Quelle kümmern, die mitten in Asgard entsprang. Ihr frisches Wasser, speist einen Teich, auf dem zwei Schwäne schwimmen und drei mächtige Frauen, die man die Nornen nennt, behüten sie: Urd, Werlande und Skuld, die das Gute und das Böse bestimmt. Also bat Odin als erstes die Nornen, die Wurzel jeden Tag reichlich zu wässern, damit die große Esche nie vermodern sollte. Außerdem befahl er, um Yggdrasil Ehre zu erweisen, dass die Asen fortan, um ihren Rat zu halten, an der Quelle sitzen sollten.

 

Das war auch dringend nötig, denn lange währte der Frieden nicht. Eines Tages tauchte in Asgard eine Hexe auf. Odin war nicht geneigt, sie zu empfangen. Aber er war und ist ja der Gott der Gastfreundschaft und so blieb ihm nichts anderes übrig, als sich an seine eigenen Gesetze zu halten. Gullveig – so hieß der unerwünschte Gast – leuchtete die Gier aus den Augen. Gold und Reichtum, das war für sie das Wichtigste auf der Welt und mit dieser Liebe zum Gold, suchte sie auch alle anderen anzustecken. „Wie könnte ich nur glücklich sein, wenn ihr keine Schätze habt?“ geiferte sie. Das waren starke Worte, die auch auf die Asen Eindruck machte. Schon dachten einige daran, auf Beute auszugehen. Aber Odin sah beizeiten, wohin das führen musste, und er warnte seine Leute. „Ohne diese Hexe“, sagte er, „Wäre die Welt ein besserer Ort. Wir müssen sie los werden.“ Da ergriffen die Asen Gullveig, stachen mit ihren Speeren auf sie ein und warfen sie ins Feuer. Aber die Hexe war zäh. Als die Flammen abgebrannt waren, stand sie wieder auf und war so lebendig wie zuvor. Dreimal versuchten die Asen, sie auf den Scheiterhaufen zu werfen, doch jedes Mal stieg sie frisch und munter aus dem Feuer. Die Götter konnten ihr nicht den Garaus machen, denn Gullveig war eine äußerst trickreiche Trollfrau und noch dazu eine die zaubern konnte. Den Asen war es nicht gegeben, mit schwarzer Magie umzugehen. Ihre Kraft war nicht darin, zu trügen und zu lügen, sondern darin, Neues zu erschaffen. Höhnisch lachend ging Gullveig ihres Weges und seitdem wandert sie unter tausend falschen Namen und Masken durch die Welt und verleumdet die Asen. Überall stiftet sie Unfrieden unter den Menschen und freut sich jedes Mal, wenn sie wieder eine Freundschaft zerstört, oder einen Familienstreit angezettelt hat. Zuerst aber machte sie sich auf den Weg nach Wanheim zu den unbekannten Göttern, die dort lebten. Mit herzbewegenden Worten schilderte sie den Wanen, welche Grausamkeiten sie in Asgard zu erdulden hatte. Die Wanen waren empört. Vielleicht war ihnen die Hexe auch sympathisch, weil sie, wie es heißt, selber reichlich viel Gefallen an der Zauberkunst fanden. Jedenfalls wusste Gullveig, wie sie es anstellen musste, sie gegen die Asen aufzuhetzen. „Mag schon sein“, sagte sie, „dass die Asen die Welt erschaffen haben. Aber das heißt noch lange nicht, dass sie über alle anderen herrschen sollen. Immer führen sie das große Wort, so als hätte unsereins nichts zu sagen.“
Diese Reden gefielen den Wanen, die sich schon lange darüber geärgert hatten, dass sich niemand um sie kümmerte. „Recht hast du!“ riefen sie. „Wir haben es satt, die zweite Geige zu spielen. So kann man mit uns Wanen nicht umspringen. Lasst uns ein Heer rüsten und denen auf Asgard zeigen, wer auf dieser Welt die Stärkeren sind.“ Und das ließen sich die Wanen nicht zweimal sagen. Aber Odin entgeht so leicht nichts, was auf der Welt vorgeht. Er bemerkte von seinem Hochsitz aus, wie sich die Wanen zum Kampf rüsteten. Schon von weitem sah er sie mit ihren Reitern anrücken und er befahl den Seinen, sich zu rüsten. Vor den Mauern von Asgard trafen die beiden Heere aufeinander. Einen Augenblick lang standen sie Auge in Auge. Dann zögerte Odin nicht länger und warf seinen Speer in die Schar der Feinde. Der erste Krieg hatte begonnen.
Anfangs sah es ganz so aus, als behielten die Wanen die Oberhand. Sie hatten die stärkeren Flüche, die sie den Asen an den Kopf warfen, aber das war nur ein Teil ihrer Zaubertricks. Manche benützten Tarnkappen, andere täuschten Angreifer vor, die gar nicht da waren; wenn die Asen auf sie losgingen, fanden sie nur tote Baumstümpfe, auf die sie einschlugen. Sogar die Mauern der Götterburg erzitterten unter den Zaubersprüchen und hie und da gelang es den Wanen, Breschen in die Festung zu schlagen und auf die große Wiese vorzudringen. Aber auf die Dauer waren die Machenschaften der Wanen der Kraft der Asen nicht gewachsen und die Angreifer wurden in die Flucht geschlagen. Das Heer der Götter trieb sie vor sich her, bis in ihr eigenes Gebiet und nun begann ein Plündern und Brandschatzen, in Wanheim, das den Besiegten die Tränen in die Augen trieb. Der Kampf kostete auf beiden Seiten vielen das Leben. Odins Brüder fielen, aber auch die alte Hexe Gullveig überlebte nicht.
Doch die Wanen wehrten sich erbittert und je länger der Krieg dauerte, desto mehr mussten die Kämpfer einsehen, dass keine der beiden Seiten gewinnen würde. Wenn keiner diesem Wahnsinn ein Ende machte, stünde bald die ganze Welt in Flammen. Deshalb beschlossen die Anführer zu verhandeln. Ein Treffen der Gesandten wurde vereinbart und nach langem Hin und Her riefen sie einen Waffenstillstand aus. Als Unterpfand des Friedens, tauschten sie Geiseln aus. Die Wanen sandten einen ihrer besten Männer nach Asgard. Er hieß Njord und er brachte einen Sohn und eine Tochter mit, Frei und Freia. Dafür mussten die Asen Huhne einen der Ihren, nach Wanheim schicken, und Mime, der klügste aller Trolle, musste ihn begleiten.
Odin wollte den Streit ein für allemal zu Ende bringen. Deshalb befahl er, dass die drei Geiseln aus Wanheim wie Gäste behandelt werden sollte. Er räumte ihnen sogar einen Platz im Rat der Götter ein. „Von nun an“, sagte er, „sollen sie gleiche Rechte und Pflichten wie wir alle haben und zu uns gehören.“
Im Gegenzug dazu wählten die Wanen Huhne zu ihrem Häuptling.
Odins Entscheidung war klug, denn auf diese Weise erfuhren die Asen vieles, was sie von ihren Gegnern nicht gewusst hatten: Wie es in Wanheim zuging und was für seltsame Sitten dort herrschten. Zum Beispiel war es bei den Wanen immer noch der Brauch, dass Geschwister einander heirateten. Njord war einer von denen, die ihre eigene Schwester geschwängert hatten und so waren Frei und Freia enger miteinander verwandt als andere Leute.
Noch viel spannender war das, was die Asen über die magischen Künste der Wanen zu hören bekamen; dass Njord sich darauf verstand, den Wind, die See und das Feuer zu beherrschen; wenn er will, kann er Glück beim Fischen und Heil bei der Jagd herbeizaubern. Und Frei ist noch mächtiger als sein Vater, denn er kann gutes und schlechtes Wetter machen und ist Herr über alles, was wächst. Auf diese Weise bringt er denen, die er schätzt Wohlstand und Frieden. Aber die reizendste und gefährlichste unter den Wanen ist doch seine Schwester Freia. Keine auf der Welt ist schöner als sie. Sie fährt einen Wagen, der von zwei Katzen gezogen wird und wenn sie fliegen will, verwandelt sie sich in einen Falken. Wenn sie weint, vergießt sie Tränen aus schierem Gold. Vor allem aber ist sie die Göttin der Liebe und von allen Mächten die das Leben der Götter und der Menschen beherrschen, ist die Liebe die Stärkste.
Das alles vernahmen die Asen und sie konnten von diesen Wundern nicht genug kriegen. Odin merkte sich alles, was er zu hören bekam, aber auch Loki, der Riesensohn, der mit ihm Blutsbrüderschaft geschlossen hatte, spitzte die Ohren. Loki ist ein ausgesprochen hübscher Troll, aber man kann ihm nie ganz über den Weg trauen, denn er ist listig und gemein. Insgeheim hält er es immer noch mit dem Clan der Riesen. Doch Odin hat von Anfang an einen Narren an ihm gefressen und vertraut seiner glatten Zunge. Loki versteht sich auf die Kunst, Worte zu verdrehen und alles zu seinem Vorteil zu wenden. Schon vorher war ihm die Zauberkunst nicht fremd, aber was er nun von den Wanen gelernt hat, macht ihn noch viel gefährlicher.
Der erste, den er in seiner Bosheit aufs Korn nahm, war Thor, Odins erstgeborener Sohn. Der hat von der Klugheit seines Vaters kaum etwas geerbt. So simpel, wie er war, bot er sich Loki als leichtes Opfer an. Außerdem ist er hitzig und kann sich nur schwer beherrschen. Andererseits fehlt es ihm nicht an Gerechtigkeitssinn; gern beschützt er die Schwachen, wenn ihnen jemand unrecht tut. Jedes Mal wenn die Riesen in Mitgard einfallen, um die Menschen zu plagen, ist Thor zur Stelle, um ihnen zu helfen. Da sind die Trolle gut beraten, wenn sie von ihren Opfern ablassen und fliehen; denn Thor ist groß und stark und wenn er seinen Gürtel anlegt, verdoppeln sich seine Kräfte. Er hasst Verrat und Ränkespiele. Wahrscheinlich war das der Grund dafür, dass Loki sich gerade ihn ausgesucht hatte, um eine Probe seine Tücke zu liefern.

 

In der Nacht können sich die Asen sicher fühlen. Sie schlafen ruhig, denn sie wissen, dass Heimdall, der Gott der am Fuß der Regenbogenbrücke wohnt, Wache hält. Der braucht weniger Schlaf als ein Vogel und er kann, ob es Tag oder Nacht ist, hundert Meilen weit sehen. So gute Ohren hat er, dass er nicht nur das Gras, sondern auch die Wolle an den Schafen wachsen hört. Kein Feind kann sich den Mauern von Asgard nähern, ohne dass Heimdall es bemerkt.
Aber diesmal kommt der Feind nicht von draußen. Der Schwarzgewandte, der sich von Haus zu Haus schleicht, ist einer von den eigenen Leuten. Jetzt nähert er sich einem riesigen Gebäude, das vierhundertfünfzig Zimmer hat. Thor hat sich in seinem Übermut dieses Haus gebaut. Aber heute schläft er nicht in seinem Bett. Er ist hinausgeritten um gegen die Riesen zu kämpfen.
Alle Lichter sind gelöscht und es ist still im ganzen Haus. Der Eindringling geht auf Zehenspitzen durch die Flure und blickt durchs Schlüsselloch in jedes Zimmer. Endlich findet er, was er gesucht hat. Der Mond scheint durchs Fenster und in seinem schwachen Schein sieht er Thors Frau daliegen. Dann macht er sich so klein, dass er durchs Schlüsselloch in Sivs Schlafzimmer kommt.
Am andern Morgen kommt Thor nach Hause. Wieder einmal hat er die Riesen besiegt. Jetzt ist er müde und möchte sich ausschlafen. Er ruft: „Liebe Siv, las mich herein!“
Aber Siv antwortet ihm nicht. Er hört wie sie weint und hitzig wie er ist, sprengt er sogleich die Tür auf. „Schau mich nicht an!“ bittet ihn seine Frau, „bitte schau mich nicht an!“ Und sie versteckt sich unter der Bettdecke.
Ungeduldig reißt Thor die Decke in die Höhe und was er da zu sehen bekommt, erfüllt ihn mit rasender Wut. Denn Siv, die so wunderbares Haar hatte, dass sogar Freia, die Liebesgöttin neidisch wurde, ist am ganzen Kopf kahl wie eine Puppe. „Wer hat das getan?“ brüllt Thor. „Ich weiß es nicht“, sagte Siv. „Ich bin eingeschlafen und als ich aufwachte…“ Sie bricht in Tränen aus. Thor glaubt ihr; ja, er ahnt sogar, wer das gewesen sein könnte. Und er hat richtig geraten.
Denn zur gleichen Stunde sitzt Loki bei seinen Kumpanen und prahlt. „Oh, bei Siv war ich mehr als willkommen. Sie hatte nichts dagegen, im Bett Besuch zu bekommen.“ Großes Gelächter „Kein Wunder“, sagen Lokis Freunde. „Thor ist ja fast nie zu Hause.“
Aber das Lachen vergeht ihnen rasch, denn nun steht Thor in der Tür. Seine Augen sprühen Funken und er hat drohend seine Faust erhoben. „Immer mit der Ruhe“, zwitschert Loki. „Du wirst doch ein wenig Spaß verstehen, oder nicht!“
Thor geht auf ihn los und es sieht ganz so aus, als wolle er ihm alle Knochen brechen. Im letzten Augenblick werfen sich Lokis Kumpane dazwischen.
„Ich bring dich um, wenn du ihr nicht neues Haar verschaffst“, ruft Thor und versucht sich loszureißen. „Ich verspreche es“, winselte Loki, „hoch und heilig!“
„Dir werde ich Beine machen! Neues Haar und zwar sofort, ich will das es noch schöner wird als das, das du ihr abgeschnitten hast.“
„Ja, ja“, jaulte Loki, „gib mir nur ein paar Tage Zeit.“ Erst da löst Thor den Würgegriff um Lokis Kehle und der Übeltäter rennt davon. „Versuche ja nicht dich zu drücken“, brüllte Thor ihm nach. „Sonst kannst du was erleben! Ich finde dich überall und wenn du dich in den Gluten von Muspilheim versteckst.“

 

Sigyn

Die Göttin Sigyn schützt ihren Mann Loki vor dem Gift der Mitgardschlange.

Wie wird sich Loki aus der Schlinge ziehen? Ach, dieser Kerl ist nie um Rat verlegen. Er macht sich auf den Weg zu den Schwarzalben, die unter der Erde wohnen. Die Strecke kennt er von früher, und in den Höhlen und Grotten kennt er sich aus. Die einzigen, die ihm helfen könnten, sind die Zwerge, denn sie verstehen sich auf die Schmiedekunst.
„Ich brauche Fäden aus Gold. Tausende von langen, feinen Fäden, so dünn wie Menschenhaar.“
„So“, sagen die Zwerge. „Wozu denn?“
„Meine Frau“, antwortet Loki, „hat bei einem Feuer ihr Haare eingebüßt und ich will ihr neue schenken.“
„Das ist aber viel Arbeit, erwidern die Zwerge. „Und überhaupt, warum sollen wir dir helfen?“
Aber Loki weiß immer eine Antwort. „Stellt euch nur einmal vor, wie berühmt ihr in Asgard werden könnt, wenn ihr tut, was ich von euch verlange! Man muss sich gut mit den Asen stellen, denn sie sind sehr mächtig, besonders Odin. Ihr solltet ihn als Freund und Beschützer gewinnen.“
Schon haben die Zwerge mit ihrer Arbeit angefangen. Überall hört man sie hämmern und in unbegreiflich kurzer Zeit haben sie tausend Goldfäden fertig geschmiedet. Nun murmeln sie Beschwörungen und Zauberformeln. „Deine Frau braucht sich das Goldhaar nur auf den Kopf zu setzen“, versichern sie Loki, „schon wird es festsitzen und weiterwachsen.“
Aber Loki ist noch nicht zufrieden. In seinem Übermut bittet er die Zwerge noch um ein paar andere Gefälligkeiten.
„So flink, wie ihr seid, wird euch das sicher nicht viel Mühe machen. Die Sache ist nämlich so: Ich möchte nicht gern ohne ein paar Geschenke nach Asgard zurückkehren. Wisst ihr nicht ein, oder zwei andere Kunststücke. mit denen ihr euch bei den Göttern einschmeicheln könnt?“
Gutmütig wie sie sind, machen sich die Zwerge von neuem ans Werk. Zuerst schmieden sie einen Speer, der Gügne heißt. Das ist keine gewöhnliche Waffe. Denn diesen Speer können kein Schild und keine Mauer aufhalten und er trifft immer mitten ins Ziel.
„Habt ihr nicht eine Idee für die Seefahrt?“ fragt Loki, der Nimmersatt. „Warum nicht“, sagen die Zwerge und sie bauen ein Schiff, das nicht nur auf dem Wasser, sondern auch auf dem Land fahren kann. Außerdem ist es so beschaffen, dass es immer Rückenwind hat, es heißt Skidbladner und obwohl es groß genug ist, um alle Asen samt ihren Waffen zu tragen, kann man es zusammenfalten und in die Tasche stecken.
„Wunderbar“, sagte Loki. „Das wird ein Aufsehen machen in Asgard! Vielen Dank für eure Hilfe!“ Und schon ist er auf dem Heimweg. Ein paar Höhlen weiter, kommt er an einer anderen Werkstatt vorbei und hört, wie dort zwei Zwerge klopfen und hämmern. Brokk und Sinder sind Brüder und unter den Schmieden sind sie für ihre Kunst berühmt. Was gilt es, ich versuche bei denen noch einmal mein Glück, denkt Loki, tritt ein und zeigt den beiden seine Kostbarkeiten.
„So etwas Feines habt ihr gewiss noch nie gesehen. Schaut nur was eure Vettern da zustande gebracht haben. Da können Zwerge wie ihr nie und nimmer mithalten. Darauf will ich meinen Kopf wetten.“
„So?“ rufen die beiden Brüder wie aus einem Mund. „Da kennst du uns aber schlecht! Was die können, können wir auch.“ Sie tuscheln miteinander und verschwinden in der Schmiede. Loki muss draußen warten. „Sollen wir die Wette eingehen?“ fragt Brokk. „Dieser Loki ist doch nur ein Windbeutel. Eine Pest und eine Plage.“
„Das mag schon sein. Aber das wir schlechtere Schmiede sind als unsere Vettern, das können wir nicht auf uns sitzen lassen“, meinte Sinder, „und was haben wir schon zu verlieren?“
„Also gut“, sagte Brokk. „Meinetwegen. Machen wir uns an die Arbeit.“
Vor der Schmiede sitzt Loki und lauscht ihrer Unterhaltung. Ich bin gespannt, was ihnen einfallen wird, denkt er. Am besten ist es, ich behalte sie im Auge damit sie keinen Unsinn treiben. Und er verwandelt sich in eine winzige Mücke, fliegt in die dunkle Schmiede und setzt sich an die Wand. Er sieht wie Sinder Gold in kleine Stücke schneidet, sie in die Esse legt und eine große Schweinehaut darüber wirft. „Ich muss ein wenig Luft schnappen“, sagt er. „Du Brokk, passt solange auf den Blasebalg auf, damit das Feuer nicht ausgeht.“ Kaum ist Brokk allein, da setzt sich eine Mücke auf seinen Arm und kitzelt und sticht ihn. „Verfluchtes Biest“, ruft er, aber stören lässt er sich nicht und als sein Bruder wiederkommt, holen sie ihr Werk aus der Esse. Siehe da, es ist ein großes Schwein geworden, ein Eber mit Borsten aus reinem Gold.
Als nächstes schmiedet Sinder einen starken goldenen Armring. „Damit auch die Frauen etwas schönes haben“, sagt er.
Doch das dritte und letzte Meisterstück macht er nicht aus Gold, sondern aus Eisen. das ist eine schwere Arbeit. Lange muss Sinder hämmern, bis er den Klotz in die Esse werfen kann. „Bei dieser Hitze schwitzt man sich das Fleisch von den Knochen. Ich muss hinaus an die frische Luft. Hüte mir solange den Blasebalg“, bittet er den Bruder, „aber pass gut auf! Wenn du auch nur einen Augenblick lang aussetzt, ist die ganze Arbeit umsonst.“
Schon ist die aufdringliche Mücke wieder zur Stelle. Diesmal setzt sie sich genau zwischen Brokks Augen. Als sie zu sticht, tut es so weh, dass der Zwerg einen Augenblick lang den Blasebalg fahren lässt, um sie zu verscheuchen. Ausgerechnet jetzt kommt Sinder wieder. „Hab ich dir nicht gesagt du sollst aufpassen?“ ruft er ärgerlich. Vorsichtig nimmt er das Werkstück aus der Esse. „Das war knapp“, murmelt er. „Um ein Haar hätten wir es zum alten Eisen werfen können. Aber zum Glück hat es nur den Schaft getroffen. Er ist ein bisschen zu kurz geraten. Doch ansonsten ist es ein Hammer, der nicht seinesgleichen hat!“
„Ach ihr seid schon fertig, sagt Loki mit seiner besten Unschuldsmiene, als Brokk und Sinder aus der Schmiede kommen. „Das ist aber schnell gegangen.“ Er grinst, während Sinder ganz erschöpft ist…
„Das ist aber ein schönes Hämmerchen!“
„So, und jetzt verschwindest du“, sagte Sinder. „Und du Brokk, nimmst den Hammer, den Ring und den Eber mit und folgst ihm nach Asgard. Die Götter sollen entscheiden, wer die Wette gewonnen hat, und ich bin sicher dass sie diesen Kerl um einen Kopf kürzer machen.“

 

Schon von weitem sieht Heimdall, der Wächter, Loki kommen. Thor kann es kaum erwarten, ihn dafür zu strafen, was er Siv angetan und er ruft die Götter zusammen. Odin nimmt auf seinem Thron Platz und als Loki mit heiterster Miene auftaucht, mit dem Zwerg im Gefolge, ist die Stimmung eisig.
„Ihr werdet staunen über die großartigen Geschenke, die ich mitbringe“, prahlt er. “Sechs Wunderdinge, die ich den Zwergen abgehandelt habe für viele gute Worte!
„Weh dir“, brüllt Thor, „wenn kein goldenes Haar dabei ist.“ und Brokk murmelt: „Rede nur, solange du noch eine Zunge hast, alter Lügner!“ Den Asen erklärt er mit gerunzelter die Wette, die er und Sinder mit Loki abgeschlossen haben. „Es geht um seinen Kopf“, ruft er. „Aber wer soll entscheiden, ob die Zwerge recht behalten?“ Die Götter beschließen, dass Odin, Thor und Frei das letzte Wort in der Sache haben sollen.
Aber zuvor zeigt Lokiwas er sonst noch alles mitgebracht hat. Er will gut Wetter bei den Richtern machen. Und tatsächlich macht seine Beute großen Eindruck. Die Asen bewundern Gügne, den Speer, der nie sein Ziel verfehlt. Loki überreicht ihn Odin, der sich begeistert zeigt. Das wunderbare Schiff Skidbladner schenkt er Frei und schon ist der zweite Richter hocherfreut. Nur Thor blickt immer noch drohend in die Runde. Da zieht Loki das Goldhaar aus der Tasche und überreicht es Siv. Kaum hat sie es sich auf den Kopf gesetzt, ist es schon angewachsen und Thor muss gestehen, dass sie nie schöner ausgesehen hat.
„Und jetzt zu eurer Wette“, spricht Odin. Brokk tritt vor und zeigt den Asen seinen goldenen Ring.
„Er heißt Draupne“, erklärt er. „Aber ihr ahnt gar nicht, wie wertvoll er ist. Denn über Nacht tropfen aus diesem Ring acht genauso große Ringe hervor. Dies ist ein Geschenk meines Bruders für Odin.“
Dann zeigt er den goldenen Eber hervor. „Er heißt Gullborste und ist schneller als das schnellste Pferd“, erklärt er. „Er kann durch die Luft und auf dem Wasser laufen und wo er hinrennt, da wird es nie dunkel, so hell schimmern seine Borsten. Das, Frei, ist unser Geschenk für dich.“
Endlich holt er den Hammer hervor, den Sinder geschmiedet hat. „Der ist für dich, Thor. Er ist härter als Diamant und wohin du ihn auch wirfst, er wird immer zu dir zurückkehren. Sieh nur!“ Und er schleudert den Hammer weit fort und fängt ihn wieder auf. Jetzt ist Thor glücklich über sein neues Spielzeug. „Oh, das ist noch nicht alles“, setzt Brokk hinzu. „Wenn du es wünschst, kannst du den Hammer auch verstecken. Du brauchst ihn nur in deiner Hand verschwinden zu lassen. So!“ Er macht es vor. Thor kann es nicht erwarten, diese neue mächtige Waffe auszuprobieren. „Hat er auch einen Namen?“ fragt Odin. „Der Hammer heißt Mjölner“, sagt Brokk und verneigt sich vor dem Götterkönig.
Welches von diesen Geschenken ist das allerschönste? Die Wahl fällt den Asen schwer. Loki bekommt es mit der Angst zu tun und mischt sich ein. „Der Hammer ist es auf keinen Fall“, behauptet er. „Schaut euch nur den Schaft an. Der ist doch viel zu kurz.“ Doch Odin, Thor und Frei sind anderer Meinung. Sie wissen das Mjölner der beste Schutz vor Angreifern ist, den sich die Asen wünschen können. „Brokks Geschenk ist unübertroffen“, urteilen sie. Du, Loki hast deine Wette verloren.“
„Das kostet dich deinen Kopf“, sagt der Zwerg und zieht sein Schwert.
„Aber, mein Lieber“, wendet Loki ein, „was hast du denn davon, wenn du mich umbringst? Mit einem Totenkopf kannst du doch nichts anfangen. Willst du nicht lieber einen Haufen Gold haben? Ich zahl dir Kopfgeld soviel du willst.“
„Gold haben wir selber“, sagt Brokk. Da versucht Loki, sich aus dem Staub zu machen, doch Thor ist auf der Hut und fängt den Übeltäter ein.
„Also gut“, ruft Loki, „wenn es sein muss, dann nimm eben meinen Kopf. Nur den Hals und den Nacken darfst du nicht antasten, denn so haben wir nicht gewettet.“ Die Asen lachen. Wieder einmal hat Loki es fertiggebracht, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Nur Brokk ist wütend. „Verdammt sei deine Lügenzunge“, schimpft er, und im nu hat er einen Pfriem und einen Lederriemen aus der Tasche gezogen und näht damit dem verblüfften Loki die Lippen zusammen. Das ist fast so schlimm für ihn, als hätte ihn seine Wette Kopf und Kragen gekostet, denn ohne sein loses Maul ist er verloren. Die Götter machen sich lustig über ihn und Loki läuft wütend nach Hause.
„Was ist denn mit dir los“, fragt seine Frau Sigyn, aber er bringt nur ein unverständliches Stöhnen hervor. Sie ruft ihre beiden Söhne herbei und gemeinsam ziehen sie den Riemen aus seinen Lippen. das tut allerdings weh. „Eine Schande, wie sie dich zugerichtet haben“, schimpft Sigyn, „wo du doch so klug und tüchtig bist. Eigentlich bist du doch der Gescheiteste unter den Asen. Nicht einmal Odin kann dir das Wasser reichen.“
„Wohl wahr“, brummt Loki und tupft sich das Blut von den Lippen. „Aber meine Zeit kommt noch und dann werde ich es ihnen heimzahlen.“

 

Immerhin herrscht jetzt Frieden in Asgard. Der Krieg mit den Wanen ist glücklich überstanden. Nur die große Mauer um das Heim der Götter liegt immer noch in Trümmern. Schon seit langem ist es beschlossen, sie wieder aufzubauen. Aber der Frieden hat die Asen faul und bequem werden lassen, und sie sagen sich: „Wenn uns die Riesen angreifen, wird Heimdall uns schon rechtzeitig warnen, Und den Rest besorgt dann Thor mit seinem unfehlbaren Hammer.“
Eines Tages kommt ein Mann geritten und bittet Heimdall ihn über die Brücke zu lassen. „Ich habe euch einen Handel vorzuschlagen“, erklärt er den Asen. „Ich biete euch an, die große Mauer um Asgard wieder aufzubauen, und zwar so hoch und so stark, dass es niemand mehr wagen wird, gegen sie anzurennen.“
„Wie lange brauchst du, um das Werk zu vollenden?“ fragt Odin. „Eineinhalb Jahre“, antwortet der Baumeister. „Und welchen Lohn verlangst du? Ganz umsonst wirst du wohl nicht für uns arbeiten wollen.“
„Oh“, sagt der Mann, „ich fordere weiter nichts, als dass ihr mir Freia zur Frau gebt. Und als Mitgift, hätte ich gern die Sonne und den Mond.“
Die Götter wissen nicht, ob sie wütend werden oder lachen sollen. Odin hätte den Kerl am liebsten hinausgejagt, aber da mischt Loki sich ein. „Wir schulden unserm Gast jedenfalls eine Antwort auf sein Angebot“, meinte er, „lasst ihn draußen vor der Tür warten, während wir uns beraten.“
Der Baumeister wird vor die Tür gesetzt. Odin ruft: „Was gibt es da schon zu beraten! Der Kerl ist ja verrückt.“ Aber Loki hat eine Idee. „Wir geben ihm einfach eine so kurze Frist, dass er unmöglich beizeiten fertig werden kann. Auf diese Weise schuftet er mit aller Kraft und am Ende geht er leer aus. Wir bekommen den größten Teil der Mauer umsonst und brauchen keinen Finger zu rühren.“ Das leuchtet den Asen ein und der Baumeister wird wieder in den Saal gerufen.
„Morgen fängt der Winter an“, sagt Odin, „wenn du bis zum ersten Sommertag fertig wirst, sollst du den Preis bekommen, den du verlangst.“
„Was?“ ruft der Besucher, „die ganze Mauer im Lauf eines einzigen Winters?“
„Und zwar ganz allein, ohne fremde Hilfe.“
Der Baumeister denkt nach. „Aber mein Pferd darf ich wohl brauchen?“ fragt er endlich. Odin ist unschlüssig und wendet sich an Loki. Der zischt ihm ins Ohr: „Sag ja! Es ist doch ganz und gar unmöglich, dass er es schafft.“ Und so wird es mit Handschlag abgemacht und beschworen. Die Asen lachen froh und loben Loki für seinen schlauen Plan.
Doch als der Baumeister sich an die Arbeit macht, stellt sich heraus, dass er wirklich über Riesenkräfte verfügt, und sein Pferd kann unglaubliche Lasten ziehen. Es sieht ganz so aus, als bräuchten beide keinen Schlaf, denn sie arbeiten Tag und Nacht. Untertags zieht der Meister die Mauern hoch und nachts schleppt er mit seinem Pferd die großen Steinbrocken herbei. Manchen unter den Asen wird die Sache unheimlich. „Und wenn er nun tatsächlich fertig wird, was machen wir dann?“ Aber Loki wiegelt ab. „Wartet nur bis es schneit“, sagt er, „dann wird es langsamer vorangehen.“
Der Wind heult fast wie ein verlassener Hund, dicke Schneewehen decken die große Wiese von Asgard zu, es ist so kalt, dass die Suppe auf dem Tisch gefriert, doch den Baumeister scheint das nicht zu stören. Die Mauer wächst von Tag zu Tag und Odin macht sich Sorgen.
Als es zu tauen anfängt, sieht es schlecht für die Asen aus. „Was machen wir nun, wenn der Mann fertig wird?“ fragen sie sich. „Sollen wir ihm wirklich Sonne und Mond geben und die Welt zugrunde richten? Und was ist mit Freia? So rede doch Odin!“
„Das kommt gar nicht in Frage“, ruft der Götterkönig. „Die Göttin der Liebe mit einem hergelaufenen Handwerker! Obwohl… obwohl… Ein Versprechen ist ein Versprechen, und ein Schwur ist ein Schwur. Das ist alles deine Schuld, “ sagt er und schaut Loki schief an.
Die Stimmung in Asgard ist trübe. Thor ist wütend und hält es nicht mehr zu Hause aus. Er zieht in den Osten, um seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Kampf gegen die Riesen nachzugehen. Freia lässt sich nicht mehr blicken; sie hat sich eingeschlossen und will mit niemand reden.
Drei Tage vor Sommeranfang ist der Baumeister soweit, dass er nur noch die Burgpforte fertig stellen muss. Da beruft Odin eine Ratsversammlung ein. Alle klagen Loki an. Das kommt davon, sagen sie, wenn man auf diesen Lügner hört. Aber Lokis Frau erinnert daran, dass alle mit seinem Vorschlag einverstanden waren und damit hat sie recht. Frei lässt sich nicht beschwichtigen. „Falls dieser Lumpenkerl mit meiner Schwester Freia davonzieht, Loki“, brüllt er, „dann hast du nichts mehr zu lachen! Dann breche ich dir sämtliche Knochen im Leib und du stirbst einen langsamen und schmerzhaften Tod.“
Loki fleht Odin um Hilfe an, aber der hört nicht auf ihn. Sein Blick ist kalt und unerbittlich. „Und wenn du hundertmal mein Milchbruder bist“, ruft er, „das wird dir nichts nützen. Du hast uns in diese Klemme gebracht. Nun sieh zu, wie du uns und dir wieder heraushilfst!“
Am selben Abend – der Baumeister ist gerade dabei, die letzten Steine herbeizuschaffen, erscheint plötzlich aus dem Wald eine fremde Stute. Sie wiehert verspielt, schlägt mit den Hinterläufen, schlägt übermütig mit dem Schwanz und tanzt um den großen Hengst des Baumeisters herum. Der kann ihr nicht widerstehen, und die beiden Pferde verschwinden im Wald. Der Baumeister stolpert durch die Nacht und versucht sie einzufangen, aber er kann sie nirgends finden.
Am anderen Morgen kehrt sein Hengst zurück, aber es ist zu spät. Für die Burgpforte fehlen die Steine. Er kann sie nicht fertig stellen. Die Asen sind herbeigeeilt und schauen ihm zu. Seine ganze Arbeit war vergebens. „Ihr habt mich hereingelegt!“, schreit er und droht ihnen mit der Faust. Vor lauter Wut zeigt sich seine Trollnatur. Er sprengt seine Verkleidung, und die Asen merken, dass er kein Mensch ist, sondern einer von den Riesen. Immer größer bäumt er sich auf und schon will er handgreiflich werden, da kehrt Thor von seinem Ausflug zurück. Der Hammer Mjölner saust durch die Luft und zerschmettert den Schädel des Trolls.
Aber wo ist Loki? Er hat sich vorsichtshalber aus dem Staub gemacht und wagt sich erst spät im Herbst wieder nach Hause. Er humpelt, und hinter sich zieht er ein graues Fohlen, das acht Beine hat. „Was ist denn das?“ fragt Odin. „Das ist mein Geschenk für dich“, sagt Loki. Dieses Fohlen heißt Sleipnir, und wenn es aufgewachsen ist, wird sich kein anderes Pferd mit ihm messen können. Auf Sleipnir kannst du ins Totenreich reiten und unversehrt wiederkehren.“
„Sag mir, wo du es her hast“, fragt Odin und streichelt das Fohlen. „Ganz einfach“, antwortet Loki, „ich habe es selber zur Welt gebracht.“ Da verstand Odin, dass die Stute, die sich mit dem Hengst des Baumeisters herumgetrieben hatte, eine von Lokis Verwandlungen war. „Du mit deinen Zauberkünsten!“ murmelt er und schenkt ihm einen bewundernden Blick. Soviel ich auch weiß, denkt er, aus Loki werde ich nie richtig klug werden.

 

Lange Zeit hat der Frieden zwischen Asen und Wanen gehalten, aber eines Tages geht er zu Ende. Etwas Großes, Blutiges wird über die Mauer nach Asgard hereingeworfen. Es ist ein Kopf, der über die große Wiese rollt – Mimes Kopf. Die Wanen haben ihn abgeschlagen, und niemand weiß, warum. Vielleicht, weil er ein alter Freund Odins war? Der König der Asen hebt ihn auf und reibt ihn mit einer Salbe aus Kräutern ein. Er kennt auch die richtigen Beschwörungsformeln; denn mit der Zeit ist Odin ein Meister der Zauberkünste geworden. Und tatsächlich, das Wunder geschieht. Der Kopf wird wieder lebendig. Mime schlägt die Augen auf, er macht den Mund auf und fängt an zu reden.
„Was ist passiert?“ fragt Odin. „Es sieht übel aus“, antwortet Mimes Kopf. „Die Wanen finden, dass sie einen schlechten Handel gemacht haben, als sie Njord, Frei und Freia gegen Huhne und mich ausgetauscht haben.“ „Aber dieser Tausch war doch das Unterpfand des Friedens. Außerdem haben die Wanen selber den Huhne zu ihrem Häuptling gewählt. Worüber beklagen sie sich?“
Ja“, spricht Mimes Kopf, „das ist es eben! Diese Wahl haben sie oft bereut. Anfangs ging alles gut, und sie waren froh, dass der Krieg vorbei war.“
„Na also! Und was Huhne betrifft, so ist er stark und hochgewachsen, ein echter Häuptling.“
„Ja, er sieht gut aus, das kann niemand bestreiten. Aber das ist auch alles, was für ihn spricht. Breite Schultern und schmale Hüften. Nur um ordentlich zu regieren, braucht es auch ein wenig Verstand, und daran fehlt es ihm.“
„Er hatte doch dich als Ratgeber, Mime“, sagt Odin. „Da konnte er kaum etwas falsch machen.“
„Gewiss“, antwortet der Kopf, „aber wie sollte ich denn Tag und Nacht aufpassen, dass er keine Dummheiten macht? Solange ich dabei war, ist alles gut gegangen. Aber kaum ließ ich ihn aus den Augen, da wusste er nicht, was er machen sollte. – das müssten sie selber entscheiden, so sagte er, wie solle er das wissen – und dabei bildete er sich noch wunder was ein. Du musst wissen, dass er ziemlich größenwahnsinnig geworden ist. Er wäre es, behauptete er, der mit dir zusammen die Welt erschaffen hat; auch die Menschen hat er angeblich die Seele eingehaucht.“
„Dummes Gerede“, sagt Odin.
„Ja, das fanden die Wanen auch. Und eines Tages hatten sie es satt, ihm zu folgen.“ „Aber warum haben sie dann dich umgebracht und nicht ihn?“ fragt Odin.
„Ich glaube, sie wollten der Welt zeigen, was für ein Dummkopf dieser Huhne ist. Ohne mich bringt er nichts zustande und macht sich zum Gespött von ganz Wanheim.“
„Das geht zu weit!“ ruft Odin erbost. „Nicht nur lachen sie Huhne aus, der immerhin einer der Unseren ist, sie vergreifen sich auch noch an dir, meinem alten Freund!“
„Ja“, antwortet der Kopf ruhig. „Es reut sie, dass sie besser und klüger sind als ihr.“
„Wenn sie Krieg haben wollen, sollen sie Krieg haben“, sagt Odin, „und diesmal werden wir bis zum Ende kämpfen.“

 

Die Asen rüsten ein mächtiges Heer. Odin teilt seine Truppen in zwei Teile. Die größte Schar, angeführt von Tyr, zieht auf dem Landweg gen Wanheim. Tyr ist nicht der stärkste unter den Asen, aber keiner ist kühner und unverfrorener. Odin selbst steht an der Spitze der zweiten Truppe. Er wählt den Seeweg. Von Frei leiht er sich das Zauberschiff, das ihm die Zwerge geschenkt haben, und das auf dem Land so gut wie auf dem Wasser fährt. Frei und Njord, die von den Wanen abstammen, erlaubt Odin nicht, mit ins Feld zu ziehen, damit sie nicht gegen ihre Verwandtschaft kämpfen müssen. Sie bleiben in Asgard, um die Burg im Notfall zu verteidigen. Der zweite Krieg wird härter als der erste, aber diesmal haben die Asen bessere Waffen, und auch in der Zauberkunst sind sie den Wanen ebenbürtig geworden. Der Gegner merkt, dass er der Übermacht der Asen nicht gewachsen ist, und zieht sich nach Wanheim zurück. Immer wieder greifen die Asen die belagerte Festung an, aber die Mauern halten stand, bis endlich dunkle Wolken aufziehen und ein seltsames Dröhnen die Luft erfüllt. Die Asen haben noch eine unangenehme Überraschung für ihre Feinde bereitgehalten. Ein Fuhrwerk, von zwei Böcken gezogen, rollt donnernd über den Himmel. Sein Lenker ist Thor, der, mit Eisenhandschuhen angetan, Blitze in die Festung schleudert. Mit der einen Hand treibt er die Zauberböcke an, in der anderen schwingt er Mjölner, seinen Hammer. Bald fällt die Festung, und die Wanen ergeben sich. Huhne besiegelt den Frieden und kehrt zu den Asen zurück. Aber diesmal endet der Krieg nicht wie beim ersten Mal. Diesmal sind die Wanen endgültig besiegt. Odin hat keine Lust, ihnen eine dritte Chance zu geben. Er ist schon lange zu dem Schluss gekommen, dass die Welt nicht Platz für zwei Göttersippen hat. Es muss ein Ende haben mit Eifersucht und Rangelei. Aber muss man deshalb alle Wanen umbringen? Nicht unbedingt. Alle, die Odins Herrschaft anerkennen, sollen am Leben bleiben. Odin ist sogar bereit, sie in Asgard aufzunehmen.
Er lässt ein großes Gefäß aufstellen und versammelt alle Überlebenden, Asen wie Wanen, um diesen Napf. Jeder muss in das Gefäß spucken, als Zeichen dafür, dass er sich vor Odin beugt. Wer sich weigert, muss sterben. Und so geschieht es. Aus dem Speichel der Götter erschafft Odin eine lebendige Gestalt, einen Mann, den er Kvasir nennt, und gibt ihm eine Zunge. „Geh zu den Menschen“, sagt Odin, „erzähle ihnen von unserm Sieg und lehre sie Weisheit. Weil du aus Götterspucke erschaffen bist, wirst du so klug sein, dass niemand dich etwas fragen kann, ohne dass du die Antwort weiß.“
Nun wird auf Asgard ein großes Fest ausgerichtet. Die Asen haben allen Grund zu feiern. Nur Odin findet keine Ruhe. Es gibt etwas, was er mit sich allein abmachen muss. Deswegen verlässt er heimlich den Festsaal und reitet nach Jotunheim zu den Riesen. Unter seinem Mantel trägt er den Mimes Kopf. Er sucht die Quelle auf, an der sich die beiden vor langer Zeit zum ersten Mal begegnet sind. Behutsam bettet er den Kopf auf das Moos am Brunnenrand.
„Ich werde einen langen Schlaf tun“, flüstert Mimes Kopf. „Doch wenn einer kommt, um aus dieser Quelle zu trinken, werde ich erwachen und ihn verjagen. Denn dieses Wasser gehört uns beiden allein. So war es, und so soll es bleiben.“
„Ich werde wiederkommen“, sagt Odin. „So oft du willst“, antwortet der Kopf. „Tot oder lebendig, ich werde immer dein Freund und Ratgeber bleiben.“
So nimmt Odin Abschied von Mime und reitet langsam nach Asgard. Er ist kein junger Gott mehr. In seinem Bart zeigen sich schon die ersten grauen Haare. Gewiss, er ist Odin, der Einäugige, Herr über alles, was schwimmt, kriecht und fliegt. Und trotzdem liegt ihm die Ratlosigkeit im Blut. Nach wie vor gibt es viele Entdeckungen zu machen und viele Rätsel, die es noch zu lösen gilt.

 

Quelle:
Den Text stellte Peter Trouvain vom Forum „Nordische Mythologie“ dankenswerterweise zur Verfügung.
Website: nordische-mythologie.aktiv-forum.com

Quelle: http://www.manfrieds-trelleborg.de

Gruß an die Freunde nordischer Sagen

TA KI

Seidhr und Völva


Kurt Oertel

Der Begriff Seidhr und die damit vorgeblich zusammenhängenden Techniken erfreuen sich im modernen Ásatrú zunehmender Beliebtheit. Allerdings scheint der Begriff anders aufgefasst zu werden, als die originalen Quellen ihn meinen. Dieses Problem versucht der folgende Artikel von Kurt Oertel aus quellenkundlicher Sicht zu lösen.

Der Begriff Seidhr (oder richtig: seiðr) und die damit angeblich zusammenhängenden Techniken erfreuen sich im modernen Ásatrú zunehmender Faszination und Beliebtheit, wobei der Begriff heute aber ganz anders verstanden zu werden scheint, als es die Quellenlage hergibt. Es scheint da einige Missverständnisse zu geben, die ich hier einmal richtigstellen möchte. Natürlich kann man den Begriff heute neu definieren und mit neuen Inhalten füllen. Man muss sich dann aber auch darüber klar sein, dass es sich um eine gänzliche Neudefinition handelt, die nicht mehr viel mit dem ursprünglichen Begriff zu tun hat und das auch immer deutlich machen, um Missverständnisse bei Quellenkundlern zu vermeiden.

Es hat sich offenbar die Meinung herausgebildet, Seidhr sei eine spezielle Form magischer Praxis, die irgendwie „schamanisch“ geprägt sei, darüber hinaus etwas speziell weibliches an sich habe und ganz eng mit der Praxis der Seherinnen (Völven oder Völvas) zusammenhänge. Das wird dann oft von anderen Praktiken abgegrenzt, wie z.B. der Runenmagie oder dem „Galdr“ (wörtlich: Zaubergesang), die eher in „ritualmagischer“ Richtung aufgefasst werden, wo es also auf Beherrschung genauer Formeln oder strenger Ritualvorgaben ankäme, während Seidhr eher „aus dem Bauch“ heraus funktioniere und vor allem mit Geistreisen und veränderten Bewusstseinszuständen zu tun habe.

Diese Meinung ist schlicht und einfach falsch. Das Wort „seiðr“ ist im Altnordischen ganz eindeutig der völlig umfassende Oberbegriff für Magie insgesamt und fasst genau all jene (oft sehr unterschiedlichen) Praktiken zusammen, die wir auch heute unter dem Begriff „Magie“ verstehen. Es bezeichnet keine spezielle magische Unterabteilung, Sonderdisziplin oder Einzeltechnik. An dieser umfassenden Bedeutung des Wortes gibt es keinen Zweifel und darüber herrscht auch sprachwissenschaftlich völlige Einigkeit.

Gerade die schamanischen Techniken der vielfach bezeugten Seherinnen werden in den Quellen aber durchweg mit dem ganz anderen Begriff „spá“ bezeichnet, der als in scharfem Gegensatz zu „seiðr“ stehend erscheint.

Die Frage, wie es zu diesem populären Missverständnis kommen konnte, scheint dabei relativ einfach beantwortbar zu sein. Sie beruht vor allem auf der immer wieder zitierten Stelle von Snorri aus der Ynglinga Saga, Kap. 7, in der er seiner Meinung über Magie Ausdruck gibt:

„Odin praktizierte und beherrschte die Kunst, die am mächtigsten ist, und Magie („seiðr“) genannt wird, und dadurch kannte er das Schicksal der Menschen und die Gefahren der Zukunft und ebenso, wie man einem Menschen den Tod oder Unglück oder eine Krankheit bringt und wie man die Menschen um Kraft und Verstand bringt und sie jemand anderem gibt. Aber mit dieser Weisheit war so große Schande verbunden, dass die Männer meinten, sie könnten sie nicht ohne Schande ausüben und darum brachte man diese Kunst den Priesterinnen bei.“

In Kap. 4 erwähnt er weiterhin, dass es Freyja gewesen sei, die als Lehrerin der Magie diese erst zu den Asen gebracht hätte. Hier haben wir also in beiden Aussagen einen weiblichen Bezug, der ein weiterer Grund für das Missverständnis gewesen sein dürfte. Bereits aus Snorris Zitat geht aber hervor, dass hier eine große Palette von Magie gemeint ist, die hier (und das ist sehr bezeichnend) auch noch ausschließlich als Schadenszauber verstanden wird, nicht aber auf irgendwelche speziellen Techniken zu reduzieren ist. Wenn es überhaupt stimmt, dass Magie unter Männern verachtet war, dann aus dem Grund, weil der Einsatz von Magie als „Waffe“ gegen Menschen – und vor allem eben als Schadenszauber – ganz klar dem germanischen Ideal der Kriegerehre widersprochen hat, nicht aber etwa deshalb, weil sie mit irgendwelchen speziell weiblichen Mysterien verbunden gewesen wäre, wie es heute manchmal gerne hineingelesen zu werden scheint.

Wer die Ynglinga Saga kennt, wird sich angesichts all der dort von Snorri erzählten Seltsamkeiten sowieso wundern. Die ganze mythische Vorgeschichte ist hier eine solch krause Mischung aus mythologischer Überlieferung (die allerdings einige interessante Details enthält), vielleicht nicht richtig Verstandenem und von Snorri Zusammengeführtem, dass es kaum glaubhaft scheint, dass derselbe Autor auch Gylfaginning verfasst haben soll, wo inhaltlich krass Gegensätzliches behauptet wird. Hier werden die nordischen Götter nämlich als frühe menschliche Könige Schwedens geschildert, die sich mit List und Magie einen solchen Ruf erarbeitet hätten, dass sie als Götter verehrt worden seien. Natürlich könnte man argumentieren, dass Snorri hier rein schwedische Traditionen wiedergibt, die in dem Fall aber ganz erheblich von norwegisch-isländischen Mythen abgewichen sein müssten (was allerdings plausibel sein könnte). Als „Quelle“ ist den Angaben deshalb mit einigem Misstrauen zu begegnen, und zudem macht gerade das obige Zitat (erst recht im Zusammenhang) seine christliche Ablehnung dieser Praktiken klar. Unklar bleibt auch, wer „die Priesterinnen“ sein sollen, für die es in der Form keinen einzigen anderen Beleg gibt. Natürlich gab es Gyðjas, also weibliche Goden, aber es gibt keine einzige Stelle, in der Goden oder Gyðjas mit Seidhr oder Völventum in Verbindung gebracht werden. Vor allem steht die Angabe, dass die Fähigkeit der Zukunftsschau und Weissagung (Spá) ebenfalls dem Bereich der Magie (Seidhr) zuzurechnen sei, im Widerspruch zur Gesamtheit der übrigen Quellenlage. Leider findet sich nun auch in Simeks (sonst sehr empfehlenswertem) „Lexikon der germanischen Mythologie“ unter dem Eintrag „Seherinnen“ der folgenschwere Satz:

„Die in den Sagas beschriebenen Praktiken der Seherinnen werden als Seiðr „Zauber“ bezeichnet und unterscheiden sich nur unwesentlich von solchen des andernorts erwähnten Schadenszaubers“. (S. 347 der 1. Aufl.)

Diese Behauptung ist eine wörtliche Übernahme der oben zitierten Meinung Snorris, und sie ist mehr als problematisch. Wenn man sich nämlich einmal die Mühe macht, alle Stellen genau im Original zu prüfen, in denen von Seherinnen (Völven und „spákonur“) und Zauberinnen/Hexen (seiðkonur) die Rede ist, gerät diese Behauptung erheblich ins Wanken. Dazu später mehr. Zunächst weiter zum Thema Seidhr (Hexerei, Zauberei):

Gerade die Quellen machen klar, dass Seidhr keine rein weibliche Domäne gewesen sein dürfte, denn das Wort „seiðmaðr“ (Zaubermann, also Zauberer oder Magier) ist genauso belegt wie das weibliche „seiðkona“ (Zauberfrau). Richtig aber ist, dass sich der Begriff tatsächlich durchweg auf ausschließlich schadenszauberische Tätigkeiten beschränkt, die sich als psychischer Zwang auf andere Menschen äußert, der zu geistiger Verwirrung und sogar Tod führen kann. Wenn es dagegen z.B. um Beruhigung eines Unwetters, Schutz für einen Krieger oder ähnlich Positives ging, findet sich häufiger der Begriff „galdr“. Die Frage, ob es nun seinerseits eine solche strenge Trennung zwischen Seidhr und Galdr den damaligen Realitäten entsprach, sollte man zwar nicht zu voreilig heutigen Theoretisierungsversuchen unterwerfen, dennoch werden in den Quellen Seidhr-Leute fast durchgängig als boshaft und verabscheuungswürdig dargestellt. Nie wird der Begriff für Heilzauber oder andere positive Techniken benutzt. Als einzige Ausnahme könnte der Fall der Þuríðr sundafyllir stehen, die ihren Beinamen „Sundfüllerin“ deshalb trug, weil sie in Zeiten des Hungers Seidhr anwandte, so dass eine Meerenge im Hálogaland von Fischen nur so wimmelte. Aber auch hier finden wir das in anderen Belegen nachweisbare Muster psychischer Manipulation (auch wenn es hier nicht auf Menschen angewandt wird).

Natürlich liegt die Vermutung nahe, dass die negative Darstellung von Seidhr bereits einen christlichen Einfluss widerspiegeln könnte. Aber Snorris spätere Einschätzung und Ablehnung finden sich auch schon in heidnischen Quellen, so in Völuspá 22, wo von der Zauberin Heiðr gesagt wird: „Sie praktizierte Seidhr, wo immer sie konnte, praktizierte Seidhr und verstörte die Sinne. Stets war sie die Wonne übler Weiber.“ Auch hier also wieder das Merkmal psychischer Manipulation als Merkmal von Seidhr und die eindeutige Aussage, dass der Dichter der Völuspá Seidhr offenbar als negativ und sogar verabscheuungswürdig empfand. Da die Entstehung des Gedichtes auf ca. 1000 n.d.Z. geschätzt wird und der Dichter hier alles Heidnische positiv darstellt, darf man daraus durchaus ableiten, dass sein Verständnis des Begriffes dem in der heidnischen Gesellschaft entsprochen haben dürfte. In dem Preislied Sigurðardrápa des Skalden Kormákr Ögmundarson (ca. 960 n.d.Z.) wird erwähnt, dass „seið Yggr til Rindar“ (Yggr Seidhr gegen Rindr anwandte). Da wir wissen, dass Yggr (Odin) Rindr in einen vorübergehenden Wahnsinn trieb, um sie zu vergewaltigen und Vali zu zeugen, dürfte auch diese Erwähnung nicht unbedingt als leuchtendes Vorbild gemeint sein. Beide Belege sprechen also gegen die Meinung, Seidhr sei eine in heidnischem Kontext positive Bezeichnung gewesen, die erst in den späteren Sagas durch christlichen Einfluss in Verruf geriet.

Die Stellung dieser Seidhr-Kundigen in der Gesellschaft dürfte dabei genauso ambivalent gewesen sein, wie zu allen Zeiten und in vielen Kulturen: Man bediente sich ihrer gerne, wenn man sie brauchte oder sie einem nützlich sein konnten. Andererseits waren sie auf Grund ihres Rufes auch gefürchtet und dadurch auch die naheliegendsten Sündenböcke, wenn einem das Vieh wegstarb, und sie wurden bei entsprechendem Verdacht genauso verfolgt und getötet (vorzugsweise verbrannt), wie die angeblichen Hexen der Neuzeit (nur das zutiefst christliche Mittelalter war weitgehend frei von „Hexenverfolgungen“). Dennoch ist das Gesamtbild eindeutig: Seidhr war nicht Teil irgendeiner religiösen Praxis, sondern zauberisches und im allgemeinen böswilliges Treiben gesellschaftlicher Außenseiter.

Bevor wir uns jetzt dem Thema „Völventum“ zuwenden, muss noch einmal deutlich gemacht werden, dass die „Quellen“ (die auch ich bisher so bezeichnet habe) zum Thema Seidhr und Völventum diesen Ausdruck eigentlich nicht verdienen, denn die spärlichen Hinweise finden sich fast ausschließlich in den Sagas. Das soll nicht heißen, dass die gänzlich ohne Quellenwert sind, aber man darf nie vergessen, dass es sich dabei eben nicht um historische Aufzeichnungen, sondern um „Romane“, um pure Unterhaltungsliteratur im besten heutigen Sinne handelt. So wertvoll und verlässlich sie in der Beschreibung gesellschaftlicher Zustände und Gegebenheiten auch sein mögen, so sind das Thema „heidnische Religionsausübung“ und erst recht die Details zu den uns hier interessierenden Themen stets hoch verdächtig, in vielen Einzelheiten der Fabulierlust der Dichter zu entspringen. Denn die Sagas sind ja erst sehr spät entstanden, als heidnische Praxis nur noch eine ferne Erinnerung war. Aber auch da muss man natürlich nach Einzelfall differenzieren.

Die glaubhaft klingenden Berichte sind an Zahl und Umfang leider sehr dünn. Die ausführlichste Quelle ist der Auftritt einer Völva namens Thorbjörg in der grönländischen Saga von Erich dem Roten (Eiríks saga rauða, Kap. 4), die ihrer Wichtigkeit wegen hier im Wortlaut vorgestellt werden soll. Die nachfolgende Übersetzung von Thomas Grothe wurde von mir noch einmal genau mit dem Originaltext verglichen und die entscheidenden Begriffe in Klammern im Original aufgeführt:

„Zu dieser Zeit herrschte eine große Hungersnot auf Grönland; die Männer, die zur Jagd und auf Fischfang gegangen waren, hatten wenig Beute gemacht, einige kamen sogar gar nicht zurück. Die Frau war dort in der Gegend, die Þorbjörg hieß; sie war eine Seherin [spákona] und wurde kleine Seherin [lítil-völva] genannt. Sie hatte neun Schwestern gehabt, die allesamt auch Seherinnen [spákonur] waren, aber nur sie allein lebte noch. Im Winter war es Þorbjörgs Gewohnheit, sich zu Festgelagen zu begeben, zu denen sie von den Menschen eingeladen wurde, die neugierig darauf waren, wie ihre Versorgung oder die Ernte sein würden. Und weil Þorkell der größte Bauer war, dachte man, man könne an ihm erkennen, wann diese Missernte, die andauerte, aufhören würde. Þorkell lud die Zauberin zu sich ein. Sie wird dort gut empfangen, wie es Gewohnheit war, wie eine Frau empfangen werden sollte. Für sie war ein Hochsitz errichtet worden, auf dem sich ein Kissen befand, das mit Hühnerdaunen gefüttert werden sollte. Und als sie und der Mann, der ihr entgegen geschickt worden war, am Abend eintrafen, war sie dergestalt gekleidet, dass sie einen blauen Mantel trug, der bis zum Rockschoß zur Gänze mit Steinen gesäumt war; sie trug Glasperlen am Hals und auf dem Kopf eine schwarze Lammfellhaube, die innen mit weißem Katzenfell gefüttert war; auch hatte sie einen Stab, auf dem sich ein Knauf befand. Er war aus Messing gemacht und auf dem Knauf befand sich ein Stein. Sie trug einen Zundergürtel, an dem eine große Ledertasche befestigt war, in der sie ihre Zaubergegenstände [töfr] aufbewahrte, die sie zur Zauberei [fróðleiks] benötigte. Sie trug zottelige Kalbfellschuhe mit langen Schnürriemen, an deren Enden sich große Zinnknöpfe befanden. An den Händen trug sie Handschuhe aus Katzenfell, die innen weiß waren. Und als sie eintrat, dachten alle Menschen, sie sollten ihr angemessene Begrüßungen gewähren. Sie nahm diese entgegen, je nachdem wie die Männer ihr nach dem Sinn waren. Der Bauer Þorkell nahm sie bei der Hand und führte sie zu dem Sitz, der ihretwegen errichtet worden war. Þorkell bat sie, einen Blick auf Leute und Vieh zu werfen und ebenso auf die Wohnstätte. Sie sagte wenig über alles. Am Abend wurde Tische aufgestellt, und es ist davon zu berichten, was für die Seherin zubereitet wurde: ihr wurden Ziegenmilchgrütze und Herzen von allen Tiere kredenzt, die dort vorhanden waren. Sie hatte einen Messinglöffel und ein Messer mit einem Griff aus Walrosszahn, eingefasst mit zwei Kupferringen und an der Spitze abgebrochen. Und als die Tische abgeräumt worden waren, trat der Bauer Þorkell vor Þorbjörg und fragt, wie angenehm ihr die Wohnstätten oder die Art und Weise der Männer erschienen, und wie schnell er Gewissheit darüber bekommen würde, wonach er sie gefragt hat und wonach es den Männern am meisten zu wissen verlangt. Sie sagte, sie werde es nicht vor dem Morgen kundtun, nachdem sie zuerst eine Nacht geschlafen hat. Und Tags darauf, am Ende des Tages, wurde ihr diese Vorbereitung erwiesen, derer sie bedurfte, um ihre Zauberei auszuüben [fremja seiðr]. Sie bat auch darum, solche Frauen herbeizuholen, die das Gedicht beherrschen, das Varðlokur heißt, und das für den Zauber [seiðsins] nötig war. Aber es fand sich keine einzige Frau. Dann wurde die Suche auf das ganze Gehöft ausgedehnt. Da sagt Guðríðr: ‚Ich bin weder zauberkundig [fjölkunnig] noch eine Seherin [vísindakona], aber doch lehrte mich Halldís, meine Ziehmutter, auf Island das Gedicht, das sie Varðlokur nannte. Þorkell sagt: “Dann besitzt du hilfreiches Wissen.‘ Sie sagt: ‚Es verhält sich aber so, dass ich nicht vorhabe, Beistand zu gewähren, da ich eine Christin bin.‘ Þorbjörg sagt: ‚Es ist doch möglich, dass du den Menschen hier helfen könntest und dadurch keine schlechtere Frau als zuvor würdest; und Þorkell gegenüber werde ich abwägen, die Unterstützung zu erhalten, die ich brauche.‘ Þorkell bedrängt nun Guðríðr solange, bis sie sich dazu bereiterklärt, das zu tun, was er wollte. Dann zogen Frauen einen Kreis um den Hochsitz, auf dem Þorbjörg saß. Guðríðr sagte dann das Gedicht so schön und gut auf, dass alle dachten, das Gedicht noch nie mit schönerer Stimme gehört zu haben, als jener hier. Die Spá-Frau dankte ihr für das Gedicht und sagte, viele Geister, ‚die uns vorher meiden und keine Untertänigkeit erweisen wollten‘, haben sie nun aufgesucht und ihnen schien es schön zu hören, dass das Gedicht so ausgezeichnet vorgetragen worden war.‘ Aber nun sind mir viele Angelegenheiten offensichtlich, die mir und manchen anderen zuvor verborgen waren. Und ich kann dir, Þorkell, sagen, dass diese Missernte nicht länger als den Winter über dauern und sich der Ertrag im Frühjahr verbessern wird.'“

Auch hier hat man Skepsis bei Details angemeldet und Fabulierlust des Dichters vermutet, aber dafür gibt es kaum plausible Argumente. Nichts an dem Bericht wirkt grell, übertrieben oder gar phantastisch, sondern er ist von nüchterner Genauigkeit und verzeichnet sogar solche Nebensächlichkeiten wie die abgebrochene Spitze ihres Messers. Weitere vernünftig klingende Berichte (wie z.B. in der Vatnsdœla saga) können in Details zwar nicht mit dem Auftritt der Thorbjörg mithalten, bestätigen ihn aber in Details.

Nun taucht allerdings auch in der Thorbjörg-Episode der Begriff „fremja seiðr“ (Seidhr betreiben) auf, was die Argumentation dieses Artikels angreifbar erscheinen lassen mag. Das sagt zunächst aber einmal nicht mehr aus, als dass bei Spá auch der zusätzliche Einsatz von Seidhr möglich war. Und in diesem Sinne hat auch Kveldulf Gundarsson das so zu erklären versucht, dass der Begriff hier gezielt deshalb gebraucht wird, weil Thorbjörg ein spezielles Gedicht benötigt, um externe Geistwesen zu befriedigen, die sich versammelt hatten, um Thorbjörg Wissen zu vermitteln, was er als speziellen Sonderfall einschätzt.

Ich neige zu einer anderen Erklärung: Der Kontakt zu Hilfsgeistern, der ja kennzeichnend für schamanische Trancetechniken ist, dürfte im Gegenteil gerade für Spá kennzeichnend gewesen sein, wohingegen Seidhr als Magie/Zauberei auf ganz anderen Techniken beruhte. Die germanische Magie funktionierte anders, als die orientalische, die so großen Einfluss auf das neuere magische Weltbild Europas genommen hat und Pate bei dem ritualmagischen Magieverständnis stand, das so typisch für die okkult-hermetischen Strömungen des 18. und 19. Jahrhunderts war und wie es praktisch als Konzentrat von einer Figur wie Crowley verkörpert wird. Während letztere häufig Geister, Dämonen oder andere übernatürliche Wesenheiten in den Dienst des Magiers zu zwingen versucht, geht die alte europäische Magie von einer Automatik der Kräfte aus, die die Welt bewegen. Hier ging es um rein handwerkliche Praktiken, mit denen die unsichtbaren Mechanismen beeinflusst werden sollten. Götter oder andere Wesenheiten spielten dabei keine Rolle, diese Magie basierte viel mehr auf quasi naturgesetzlicher Empirik. Sie war äußerst pragmatisch ausgerichtet, hatte also ausschließlich das Resultat vor Augen. Heutige Ansichten von Magie als Weg zu persönlicher Weiterentwicklung oder Welterkenntnis mögen ja gerne ihre Berechtigung haben, mit der germanischen Auffassung von Magie/Seidhr aber haben sie nichts zu tun.

Wenn Thorbjörgs Spá also mit Seidhr in Erwähnung gebracht wird (und das nur in einem einzigen beiläufigen Nebensatz), wird das möglicherweise überschätzt. Zwar sollte man das heute nicht besser wissen wollen, als damalige Zeitgenossen, dennoch sollte man bedenken, dass die grönländische Kolonie damals schon lange christianisiert war und der Bericht darüber noch viel später niedergeschrieben wurde.

Insgesamt lassen die Quellen nämlich vielmehr nur den Schluss zu, dass entgegen Snorris (und Simeks) oben zitierter Behauptung Spá und Völventum gerade eben nichts mit Magie und Zauberei (also Seidhr) zu tun hatten. Im Gegenteil. Die beiden Bereiche scheinen sich sogar gegenseitig ausgeschlossen zu haben. Die nun folgenden Indizien dafür springen in den Quellen geradezu ins Auge.

Alle auftretenden Seherinnen werden entweder als Völva (wörtlich: Stabträgerin) oder aber als spákona (Seherin) bezeichnet, nie aber als seiðkona (also Zauberin). An keiner ernst zu nehmenden Stelle macht eine Völva irgendetwas anderes, als in die Zukunft zu sehen. Nirgendwo wird erwähnt, dass sie weitere Fähigkeiten besitzt, die etwas mit Seidhr zu tun hätten. Umgekehrt üben Personen, die als Seidhr Ausübende geschildert werden, nie die Funktion einer Seherin oder eines Sehers aus, und es wird auch nie von ihnen gesagt, dass sie die Fähigkeiten dazu hätten. Das wird auch durch die Wortwahl in der Thorbjörg-Episode gestützt. Dort antwortet Guðríðr auf die Frage nach Kenntnis des Gedichtes ja bezeichnenderweise, dass sie selbst „WEDER zauberkundig, NOCH eine Seherin sei“, woraus ebenfalls klar wird, dass Seidhr (also Zauberei und Magie) und Spá (Völventum) zwei völlig unterschiedliche Bereiche waren, die sich gegenseitig ausschlossen. Dieses Gesamtbild ist sehr eindeutig, auch wenn es in den sehr späten Sagas aus dem 14. Jahrhundert zwei einzelne „Ausrutscher“ gibt (Örvar-Odds saga and Hrólfs saga kraka), wo gesagt wird, eine Frau sei „Völva UND Seiðkona“. Aber bezeichnenderweise wird ja selbst hier noch genau unterschieden. Wäre die Bedeutung beider Begriffe deckungsgleich (wie es sich heute eingebürgert hat), wäre die getrennte Bezeichnung hier ja gar nicht nötig. Zudem sind es nur diese späteren und zu fantastischer Ausschmückung neigenden Sagas, die Seherinnen zusätzlich als „seiðkonur“ bezeichnen, so dass wir hier eine nachheidnische Übergangsstufe erkennen, die als Endpunkt in jene grelle Verzerrung mündete, wie sie das folgende Zitat aus der Thidreks Saga darstellt:

„Hierauf sammelte sich um König Hertnit ein großes Heer. Und seine Frau Ostacia ging hinaus und rief ihre Götter an, das heißt, sie ging hin zu beschwören, so wie es in der Vorzeit geschah, dass zauberkundige Frauen, die wir Völven nennen, zu beschwören pflegten. Und so weit trieb sie es in der Zauberkunst und Beschwörung, dass sie allerlei Tiere, Löwen, Bären und große fliegende Drachen beschwor. Die zähmte sie alle, bis dass sie ihr gehorchten und sie gegen ihre Feinde hetzen mochte. Und es wird gesagt […], dass ihr Heer dem bösen Feinde selber gleich war und sie selber erschien wie ein fliegender Drache.“

Hier haben wir also die für christliche Zeit typische Dämonisierung, wo die Seherin alter Zeiten mit der Hexe und Zauberin zu einer literarischen Standardfigur zusammengeflossen war, die offenbar mit dem Teufel verbündet ist und als Allround-Magierin daherkommt. Leider sind auch Snorris Erwähnungen in seinen pseudo-historischen Werken von dieser Sorte, wie sein obiges Zitat schon befürchten ließ, das von Unverständnis und christlicher Ablehnung geprägt ist. Und leider haben auch heutige „Hexen“ dieses rein christliche und undifferenzierte Bild übernommen und es lediglich mit positivem Selbstverständnis versehen.

Aus den Quellen geht ebenfalls hervor, dass Seherinnen im Gegensatz zu Seidhr-Leuten geachtete Mitglieder der Gemeinschaft waren und ihre Tätigkeit als „ehrbares Handwerk“ eben im Dienst und zum Nutzen dieser Gemeinschaft betrachtet wurde. Dieser Eindruck aus der Thorbjörg-Episode wird auch aus anderen Quellen deutlich, so in Nornagests þáttr, wo berichtet wird:

„Völven, die man auch als Seherinnen [spákonur] bezeichnete, zogen durch das Land und sagten die Schicksale [ørlög] der Menschen voraus, weshalb viele Männer sie auf ihre Gehöfte einluden, Feste für sie ausrichteten und sie zum Abschied reich beschenkten.“ (Flateyjarbók I, Ólafs saga Tryggvasonar).

In mythologischen Belegen steht das Wissen um die Zukunft mit Frigg und Gefion in Verbindung (Lokasenna, Gylfaginning), von denen gesagt wird, sie würden alle Schicksale kennen, die aber gerade keine Verbindung zu hexerischen Seidhr-Künsten à la Freyja aufweisen. Und wenn mythologische Details als weitere Indizien dienen dürfen, sollte man beachten, dass der Seidhr-kundige Odin entgegen Snorris Behauptung gerade nicht mit der Spá-Kunst in Zusammenhang gebracht wurde. Denn anders ist es nicht zu erklären, dass er in der Unterwelt eine Seherin aufwecken musste, um Details über Baldrs Schicksal zu erfahren und dass er auch in Völuspá der Dienste einer Völva bedarf. Auch die darüber hinaus in der Edda auftretenden Seherinnen (Baldrs Träume, Hyndlalied) haben keinerlei Bezug zur Magie, der Begriff „Seiðr“ wird in Verbindung mit ihnen sorgfältig vermieden (mit Ausnahme der undurchsichtigen Heiðr in Völ. 22). Sie sehen in die Zukunft, sonst nichts.

Ganz im Gegensatz dazu steht die Beschreibung der Seidhr-Kundigen, die argwöhnisch als gesellschaftliche Außenseiter betrachtet wurden und deren Tätigkeit durchweg als Schadenszauberei dargestellt wird, die teilweise auch noch egoistischen Zielen diente. Trotz der besagten wenigen „Ausrutscher“ aus schon christlicher Sagazeit ist das Gesamtbild also eindeutig, dass es auch schon in heidnischer Zeit einen bedeutsamen Unterschied zwischen der positiv empfundenen Spá-Kunst und der negativ betrachteten Seidhr-Praxis gab. Und es gibt einen weiteren eddischen Beleg, der sehr aussagekräftig ist, und der die strikte Trennung der Bereiche endgültig belegt:

„Alle Seherinnen [völur] stammen von Viðólfr ab, alle Zauberer [vitkar] von Vilmeiðr, und alle Seidhr-Kundigen [seiðberendr] von Svarthöfði“ (Hyndlalied 33).

Hier werden also sogar ganz unterschiedliche Genealogien mit jeweils eigenen Urahnen postuliert, was bei der damaligen Bedeutungsfülle von Abstammungslinien ein deutliches Indiz für das zeitgeschichtliche Verständnis der Unvereinbarkeit (oder zumindest der strikten Trennung) dieser drei Bereiche war, die den Begriffen Spá, Galdr und Seidhr entsprochen haben dürften. Wie die Unterscheidung zwischen Seidhr und Galdr ausgesehen und ob sie lediglich in Schadens- und Gutzauberei oder in weiteren Details gelegen hat, kann und soll hier nicht erörtert werden. Ihre Trennung von Spá aber ist offensichtlich.

Beide Begriffe haben übrigens bis ins heutige Isländische überlebt, und auch heute noch steht „spá“ für Wahrsagung, Prophezeiung und „seiðr“ für Hexerei, Zauberei. Das ist angesichts der häufigen Bedeutungswandel von Begriffsinhalten für sich genommen zwar kein Beweis, im Fall der extrem konservativen isländischen Sprache aber immerhin ein weiteres und gewichtiges Indiz.

Soweit die Quellenlage, die insgesamt sehr eindeutig ist. Natürlich kann man nicht kategorisch ausschließen, dass eine Völva auch in magischen Künsten bewandert war. Genauso wenig kann man ausschließen, dass die Grenze zwischen Völventum, Seidhr und Galdr vielleicht doch nicht so streng war, wie die Quellen diesen Eindruck vermitteln. Aber darum ging es ja ursprünglich auch gar nicht, sondern nur um das heutige Missverständnis, Seidhr sei ein vor allem oder gar ausschließlich mit dem Völventum zusammenhängendes magisches Spezialgebiet, das als Sonderform im Gegensatz zu anderen Formen der Magie stehe. Und das ist so eben in keiner Weise richtig.

Wie eingangs erwähnt, kann man das im deutschsprachigen Ásatrú gerne anders definieren, und das ist ja auch bereits in einem kaum mehr umkehrbaren Maß erfolgt. Das aber beruht vor allem darauf, dass der von Diana L. Paxson neu geschaffene Begriff „oracular seidh“ hierzulande durch geflissentliche Ignoranz des entscheidenden Adjektivs in seiner Bedeutung verfälscht wurde, denn dessen Betonung liegt klar auf dem ersten, nicht auf dem zweiten Wort. Und insofern will sich dieser Artikel auch weder als Haarspalterei noch gar als Polemik gegen heutige Seidhr-Praktizierende verstanden wissen. Man muss sich dabei hierzulande nur im Klaren darüber bleiben, dass ein solches Verständnis in völligem Gegensatz zu den Quellen steht.
Quod erat demonstrandum.

Quelle: http://www.eldaring.de/pages/artikel/seidhr/seidhr-und-voelven.php

Gruß an die Sagen

TA KI

Die Seherin Thorbjörn


Alex Jahnke 2004

Trotz der Furcht und des Abscheus, die sie vielen einflößten, wurden Seher und Seherinnen in Notzeiten häufig zu Rate gezogen: von ihnen erwartete man Auskunft über die Dauer von Hungersnot und Krankheit, zuweilen auch Anordnungen und Hilfe zur Beseitigung dieser Übel.

Der Auftritt einer solchen Seherin wird in der Saga von Erik dem Roten ausführlich beschrieben. In Grönland herrschte zu Anfang des elften Jahrhunderts eine große Hungersnot. Der reichste Bauer, Thorkel, beschloß, die Wölwa Thor-björg zu Rate zu ziehen. „Sie war gekleidet in einen blauen Mantel, und dieser war bis zum Saum mit kostbaren Steinen besetzt. Um den Hals trug sie Glasperlen, auf dem Kopf eine Mütze aus schwarzem Lammfell, die innen mit weißem Katzenfell ausgefüttert war. In der Hand hielt sie einen messingbeschlagenen Stab, der oben einen Knopf hatte; auf dem Knopf saß ein Stein. Um die Taille trug sie einen Gürtel mit Zunderbüchse; am Gürtel hing ein Lederbeutel, in dem sie die Zaubermittel aufbewahrte, die sie zu ihrer Wahrsagerei benötigte. An den Füßen trug sie haarige Schuhe aus Kalbsfell mit langen Riemen, die am Ende große Zinnknöpfe hatten. An den Händen trug sie Handschuhe aus Katzenfell, die innen weiß und haarig waren.“ Sie bekam zu essen von den Herzen aller Tiere, die da waren; beim Essen benutzte sie einen Messinglöffel und ein Messer, von dem die Spitze abgebrochen war. Am nächsten Tag ließ sie Frauen suchen, die das Zauberlied kannten, mittels dessen sie ihre Wahrsagerei treiben konnte. Dieses Lied hieß varðlokkur (wörtlich: Schutzlockung, ein Lied, um Geister heraufzubeschwören).

Nur eine einzige junge Frau kannte dieses Lied; sie hatte es von ihrer Pflegemutter auf Island gelernt. Da sie Christin war, weigerte sie sich zunächst, an der Wahrsagerei teilzunehmen; Thorkel aber wußte sie dennoch zu überreden. Die Frauen bildeten nun einen Kreis um die Bühne auf dem die Wölwa saß. Die junge Frau sang das Zauberlied sehr gut, und nach der Seánce (so würden wir eine solche Versammlung nennen) dankte die Wölwa ihr und sagte, es seien viele Geister gekommen, und diese hätten großen Gefallen gefunden an dem Lied, da es so gut gesungen worden sei. „Auch Geister, die sich früher von mir abgekehrt hatten und mir nicht mehr gehorchen wollten. Und mir sind jetzt viele Dinge klar, die mir und vielen anderen zuvor verborgen waren.“ Sie prophezeite dann das Ende der Hungersnot auf den kommenden Frühling und weissagte ferner, die junge Frau, die für sie gesungen hatte, werde auf Island die Stammutter eines angesehenen Geschlechtes werden. Sie beantwortete auch alle Fragen, welche die Leute ihr stellten; fast alles, was sie vorhersagte, traf ein.

Diese Erzählung ist deshalb besonders wertvoll, weil sie uns einen Begriff von der Technik gibt, welche die Wölwa anwandte. Das Zauberlied hatte zum Zweck, sie in eine Art Trance zu bringen. In diesem Zustand fühlte sie sich in die Welt der Geister versetzt oder sah, wie die Geister zu ihr kamen. 0din selber hatte sich mit einer solchen Form der Zauberei befaßt:

„Wollte Odin seine Gestalt wechseln, dann lag sein Körper wie schlafend oder tot da, er selbst aber war ein Vogel oder ein wildes Tier, ein Fisch oder eine Schlange. Er konnte in einem Augenblick in ferne Länder fahren in seinen oder anderer Angelegenheiten“ (Snorri). Von einigen Menschen betrieben, wurde tatsächlich berichtet, sie könnten sich in Tiere verwandeln. „Odin war in einer Kunst erfahren, die die größte Macht verlieh – man nennt sie Zauberkunst (seidhr) – und übte diese selbst aus. Sie befähigte ihn, das Schicksal der Menschen und noch nicht eingetretene Ereignisse vorauszusagen, ja auch den Menschen Tod, Unheil oder Krankheit zu bescheren. Endlich vermochte er durch sie jemand seinen Verstand und seine Kraft zu nehmen und diese einem an-dern zu verleihen. Aber „, fährt Snorri fort , „mit derart geübter Zauberei ist soviel Ärgernis verbunden, daß die Männer sich schämten, sie zu treiben. So lehrte man diese Kunst den Tempelpriesterinnen.“ Aus Snorris letzter Bemerkung könnte man wohl schließen, daß diese Zauberei mit irgendeiner Form von sexuellen Taten (?!) verknüpft war; deshalb war es denn auch für einen Mann besonders entehrend, der Zauberei bezichtigt zu werden. In ihrer Wortwahl machen unsere Quellen keinen scharfen Unterschied zwischen der Magie, bei der es einem um Kenntnis (gewöhnlich der Zukunft) zu tun war, und jener, mit der der Mensch einen gewissen Zweck Vorteil für sich und seine Freunde, Schaden für seine Feinde, zu erreichen hoffte.

Die oben beschriebene magische Technik erinnert jedenfalls stark an die der Schamanen, obwohl ein Spezialist wie Eliade die germanische Seid nicht als Schamanismus im eigentlichen Sinn des Wortes betrachten möchte. Es fragt sich auch, ob sie wohl bei allen Germanen bekannt gewesen und ob im Norden ihr Ursprung oder ihr Fortbestehen nicht wenigstens zum Teil der Nähe der Lappen zuzuschreiben sei. Die Lappen galten gerade dort für besonders zauberkundig im Altnordischen hatte das Wort finn (d.h. Same) sogar die Bedeutung „Zauberer“ bekommen.

Ich möchte auch noch auf den Artikel „Seidhr und Völventum“ von Kurt Oertel verweisen, der an (mir bis dato nicht bekannten) Quellen, nachweist das Seidh eben keine schamanistische Technik ist, sondern Magie im allgemeinen bedeutet.

Quelle: http://www.eldaring.de/pages/artikel/seidhr/seherin-thorbjoern.php

Gruß an die Seher

TA KI

Geschichte der Runen


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Christian Bartel 2002

Die Runen sind Schriftzeichen, unserem Alphabet nicht unähnlich, die in Nordeuropa vom 1. Jahrhundert bis weit ins Mittelalter hinein benutzt wurden.

Neben ihrer Funktion als Alphabet zum Schreiben, dienten die Runen auch als ein System von Symbolen zur Magie und Wahrsagerei (Divination). Die Runen verschwanden als allgemeines Schriftsystem und mit der Christianisierung setzte sich mehr und mehr die lateinische Schrift durch. Die Bedeutung der Runen und ihre Formen blieben uns aber auf Inschriften und Manuskripten erhalten.

Die wesentliche Charakteristik, die die Runen von dem lateinischen Alphabet unterscheidet, ist die, dass jede Rune nicht nur einen phonetischen Wert hat, sondern auch eine Bedeutung. So steht die Rune Fehu nicht nur für den Laut F, sondern auch für das Wort „Vieh“. Hieran wird ihre magische und divinatorische Beziehung festgemacht. So kann Fehu im übertragenen Sinne dann für Reichtum stehen.

Heute sind die Runen als symbolisches System wieder entdeckt worden und sind als Orakel sehr populär geworden. Sie sind aber wesentlich mehr als eine aussergewöhnliche Version der Tarotkarten. Sie sind ein Schlüssel zum Leben und Glauben der Menschen zur damaligen Zeit und lehren uns viel über die Lebensweise der Menschen, die sie geschaffen haben. Menschen, deren Leben direkter mit der Natur und ihren Geistern verbunden waren, als wir es heute sind.

Geschichte und Herkunft der Runen

Wir wissen heute das die Runen zwei verschiedene Quellen haben, eine „magische“ und eine „schriftliche“ . Pre-runische Symbole (hällristningar) aus der Bronze Zeit sind in erster Linie in Schweden gefunden worden als Steininschriften. Einige dieser Symbole kann man ohne weiteres als spätere Rune erkennen, während andere nur das Konzept oder die Idee einer späteren Rune wiedergeben. Die genaue Bedeutung dieser alten Zeichen ist uns nicht mehr bekannt, ebenso wie ihr Zweck. Man geht aber davon aus, daß sie zum Orakel und zur Magie genutzt wurden. Es ist sehr warscheinlich, daß sie zur magischen Funktion der Runen beigetragen haben.

Über die genaue Herkunft der Runen gibt es unterschiedliche fachliche Meinungen (und Diskussionen). Es gibt Meinungen, daß die Runen auf dem griechisch/lateinischen Buchstaben beruhen, aber historische sowie archäologische Funde setzen den Ursprung in Norditalien an. Die Ähnlichkeit zwischen den beiden Alphabeten, ihre Ausrichtung und Form ist zu groß, um ignoriert zu werden. Dieser Ursprung würde auch erklären, wieso die Runen dem lateinischen Alphabet ähneln, da beide Schriften ihren Ursprung im Etrusikischen haben. Die Theorie würde das Futhark (das runische Alphabet) vor dem ersten Jahrhundert ansetzen. Aus linguisitischer und phonetischer Sicht ergibt sich ein etwas früheres Datum: ca. 200 vor Christus.

In der Zeit als die nordischen Völker die Schriftzeichen übernahmen und sie zu ihrem System umformten, gaben sie den Zeichen Namen die sich auf Aspekte ihres täglichen Lebens bezogen. Dadurch transformierten sie die einfachen Piktogramme in ein magisches Alphabet, welches zur Magie und Divination benutzt werden konnte.

Der Name „Futhark“ ist ähnlich aufgebaut wie „Alphabet“, es besteht aus den ersten Buchstaben der Schriftreihe, die sich erheblich von der lateinischen unterscheidet. Das Futhark bestand ursprünglich aus 24 Zeichen, die mit dem F begannen und mit O endeten. Diese Runen sind als das Alte oder germanische Futhark bekannt.

Etwa im fünten Jahrhundert n. Chr. änderten sich die Runen, zuerst in Friesland. Zu dieser Zeit fielen die Angelsachsen in Britanien ein und ähnliche Runen traten zum ersten Mal auf der Insel auf. Die Form einiger Runen änderten sich, besonders A/O C/K H J S Ng. Eine Änderung der Sprache fügte zwischen fünf und neun Runen ein, damit das Alphabet die neuen Laute darstellen konnte. Dieses Alphabet wird „Anglo-Saxon Futhark“ genannt.

In Skandinavien blieb das ältere Futhark bis ins 8 Jahrhundert im Gebrauch (die Zeit der Eddas). Zu der Zeit änderte sich die Sprache und auch hier wurden die Runen angepasst, um die Laute darzustellen. Allerdings reduzierte das „Jüngere Futhark“ die Runen von 24 auf 16 und einige Runen standen für mehrere Laute. Die Form der Runen wurde ebenso geändert und vereinfacht. Dieses Alphabet brachte mehrere Variationen hervor, meistens länderspezifisch. Dieses Alphabet kam dann auch nach Island und Grönland. Vielleicht sogar nach Amerika, aber dafür gibt es keine stichhaltigen Beweise.

Die Wiederauferstehung

Die Runen, in erster Linie die jüngere Form blieben bis ins 17 Jahrhundert im Gebrauch. Bis zu dieser Zeit standen sie auf fast allem von Münzen bis Särgen, in einigen Fällen waren sie sogar durch die Kirche sanktioniert. Sogar die normale Volk kannten einfache Runensprüche und die Runen wurden bei bestimmten Fragen zur Hilfe gezogen. 1639 verbot die Kirche jedwede magische Kunst, um „das Böse aus Europa zu treiben“. Das Wissen der Runenkundigen ging verloren. Ende des 19 Jahrhunderts wurden die Runen im Zuge der völkischen Bewegung wieder entdeckt und durch Guido List wieder ins Gespräch gebracht. Leider machte dieser seine eigene Phantasieversion daraus, die keinerlei historische Grundlage aufweisen kann und heute eigentlich nur noch von zweifelhaften Gruppen verwendet wird.

Nach dem zweiten Weltkrieg und mit dem Beginn des Esoterik-Booms gab es eine zweite Wiederauferstehung der Runen, nachdem sie zuvor so pervertiert wurden.

Quelle: http://www.eldaring.de/pages/artikel/runen/geschichte—runen.php

Gruß an die Magie der  Schrift

TA KI

Die Templer 6 von 7


6templer16templer2a6templer2b6templer3a6templer3b6templer4a6templer4b6templer5Quelle: http://www.gralsmacht.com/wp-content/uploads/2011/08/653-artikel.pdf

Gruß an die Königshäuser

TA KI

Geschichte der Runen


Christian Bartel 2002

Die Runen sind Schriftzeichen, unserem Alphabet nicht unähnlich, die in Nordeuropa vom 1. Jahrhundert bis weit ins Mittelalter hinein benutzt wurden.

Neben ihrer Funktion als Alphabet zum Schreiben, dienten die Runen auch als ein System von Symbolen zur Magie und Wahrsagerei (Divination). Die Runen verschwanden als allgemeines Schriftsystem und mit der Christianisierung setzte sich mehr und mehr die lateinische Schrift durch. Die Bedeutung der Runen und ihre Formen blieben uns aber auf Inschriften und Manuskripten erhalten.

Die wesentliche Charakteristik, die die Runen von dem lateinischen Alphabet unterscheidet, ist die, dass jede Rune nicht nur einen phonetischen Wert hat, sondern auch eine Bedeutung. So steht die Rune Fehu nicht nur für den Laut F, sondern auch für das Wort „Vieh“. Hieran wird ihre magische und divinatorische Beziehung festgemacht. So kann Fehu im übertragenen Sinne dann für Reichtum stehen.

Heute sind die Runen als symbolisches System wieder entdeckt worden und sind als Orakel sehr populär geworden. Sie sind aber wesentlich mehr als eine aussergewöhnliche Version der Tarotkarten. Sie sind ein Schlüssel zum Leben und Glauben der Menschen zur damaligen Zeit und lehren uns viel über die Lebensweise der Menschen, die sie geschaffen haben. Menschen, deren Leben direkter mit der Natur und ihren Geistern verbunden waren, als wir es heute sind.

Geschichte und Herkunft der Runen

Wir wissen heute das die Runen zwei verschiedene Quellen haben, eine „magische“ und eine „schriftliche“ . Pre-runische Symbole (hällristningar) aus der Bronze Zeit sind in erster Linie in Schweden gefunden worden als Steininschriften. Einige dieser Symbole kann man ohne weiteres als spätere Rune erkennen, während andere nur das Konzept oder die Idee einer späteren Rune wiedergeben. Die genaue Bedeutung dieser alten Zeichen ist uns nicht mehr bekannt, ebenso wie ihr Zweck. Man geht aber davon aus, daß sie zum Orakel und zur Magie genutzt wurden. Es ist sehr warscheinlich, daß sie zur magischen Funktion der Runen beigetragen haben.

Über die genaue Herkunft der Runen gibt es unterschiedliche fachliche Meinungen (und Diskussionen). Es gibt Meinungen, daß die Runen auf dem griechisch/lateinischen Buchstaben beruhen, aber historische sowie archäologische Funde setzen den Ursprung in Norditalien an. Die Ähnlichkeit zwischen den beiden Alphabeten, ihre Ausrichtung und Form ist zu groß, um ignoriert zu werden. Dieser Ursprung würde auch erklären, wieso die Runen dem lateinischen Alphabet ähneln, da beide Schriften ihren Ursprung im Etrusikischen haben. Die Theorie würde das Futhark (das runische Alphabet) vor dem ersten Jahrhundert ansetzen. Aus linguisitischer und phonetischer Sicht ergibt sich ein etwas früheres Datum: ca. 200 vor Christus.

In der Zeit als die nordischen Völker die Schriftzeichen übernahmen und sie zu ihrem System umformten, gaben sie den Zeichen Namen die sich auf Aspekte ihres täglichen Lebens bezogen. Dadurch transformierten sie die einfachen Piktogramme in ein magisches Alphabet, welches zur Magie und Divination benutzt werden konnte.

Der Name „Futhark“ ist ähnlich aufgebaut wie „Alphabet“, es besteht aus den ersten Buchstaben der Schriftreihe, die sich erheblich von der lateinischen unterscheidet. Das Futhark bestand ursprünglich aus 24 Zeichen, die mit dem F begannen und mit O endeten. Diese Runen sind als das Alte oder germanische Futhark bekannt.

Etwa im fünten Jahrhundert n. Chr. änderten sich die Runen, zuerst in Friesland. Zu dieser Zeit fielen die Angelsachsen in Britanien ein und ähnliche Runen traten zum ersten Mal auf der Insel auf. Die Form einiger Runen änderten sich, besonders A/O C/K H J S Ng. Eine Änderung der Sprache fügte zwischen fünf und neun Runen ein, damit das Alphabet die neuen Laute darstellen konnte. Dieses Alphabet wird „Anglo-Saxon Futhark“ genannt.

In Skandinavien blieb das ältere Futhark bis ins 8 Jahrhundert im Gebrauch (die Zeit der Eddas). Zu der Zeit änderte sich die Sprache und auch hier wurden die Runen angepasst, um die Laute darzustellen. Allerdings reduzierte das „Jüngere Futhark“ die Runen von 24 auf 16 und einige Runen standen für mehrere Laute. Die Form der Runen wurde ebenso geändert und vereinfacht. Dieses Alphabet brachte mehrere Variationen hervor, meistens länderspezifisch. Dieses Alphabet kam dann auch nach Island und Grönland. Vielleicht sogar nach Amerika, aber dafür gibt es keine stichhaltigen Beweise.

Die Wiederauferstehung

Die Runen, in erster Linie die jüngere Form blieben bis ins 17 Jahrhundert im Gebrauch. Bis zu dieser Zeit standen sie auf fast allem von Münzen bis Särgen, in einigen Fällen waren sie sogar durch die Kirche sanktioniert. Sogar die normale Volk kannten einfache Runensprüche und die Runen wurden bei bestimmten Fragen zur Hilfe gezogen. 1639 verbot die Kirche jedwede magische Kunst, um „das Böse aus Europa zu treiben“. Das Wissen der Runenkundigen ging verloren. Ende des 19 Jahrhunderts wurden die Runen im Zuge der völkischen Bewegung wieder entdeckt und durch Guido List wieder ins Gespräch gebracht. Leider machte dieser seine eigene Phantasieversion daraus, die keinerlei historische Grundlage aufweisen kann und heute eigentlich nur noch von zweifelhaften Gruppen verwendet wird.

Nach dem zweiten Weltkrieg und mit dem Beginn des Esoterik-Booms gab es eine zweite Wiederauferstehung der Runen, nachdem sie zuvor so pervertiert wurden.

Quelle: http://www.eldaring.de/pages/artikel/runen/geschichte—runen.php

Gruß an die Schreibreformer

TA KI

Rune UR, Buchstabe U, Zahlwert 2


 

Augen auf „RUNEN“ – Folge 10 – Rune UR, Buchstabe U, Zahlwert 2

„Am Anfang war das Wort“..(Der Menschheit)..steht in einem sehr alten Schriftstück…
Könnte damit etwa die Ursprache bzw. die Runen mit gemeint sein?
Beinhalten sie anhand ihrer ausgesprochenen Laute besondere Kräfte?
Entstammen alle anderen Sprachen und Schriftarten aus ihnen?
Wurde deswegen die Runenlehre damals durch den Vatikan verboten
und mit Feuer und Tod erwiedert?

Und warum zeigt die dicke „Geschäftsführerin“ der BRiD ständig,
mit ihren Händen eine sog. Os bzw. Othilrune?
Erzeugt sie dabei eine Art Magie???
Werden deshalb auch beim Yoga Runen erzeugt?
Und erzeugen wir im Schlaf eine Runenposition?

Fragen über Fragen….die ich anhand meiner Recherchen in dieser Videoreihe,
beleuchten werde…aber es nicht, als absolute Wahrheit aufzeige,
denn das muss ein jeder von Euch selbst entscheiden!

Schaut Euch diese Reihe am besten vorurteilsfrei an,
denn einiges könnte den einen oder anderen zu starken Emotionen bewegen,
da er einiges nicht für möglich halten kann!
Ich möchte niemanden damit zu nah treten,
sondern erziele lediglich mit dieser brisanten Thematik, Denkanstösse zu
geben!
Vielen Dank

***Fehlerfreie Rhetorik ,(Vor)lese und Rechtschreibfehler natürlich ohne
Gewähr***

*** Die Gedanken des Videoerstellers müssen nicht zwangsläufig,
mit der Meinung des Verfassers der angebenen Quelle konform gehen… ***

LG Chembuster33

Quelle:https://www.youtube.com/watch?v=uiUaLZ_jWrU&feature=youtu.be

Grüße in den „Pott“ an Chembuster und Famlilie

TA KI