Wirsingkohl


Der grüne Kohlkopf mit den krausen Blättern ist salonfähig geworden: Sogar bei Sterneköchen kommt Wirsing inzwischen in Topf und Pfanne. Kein Wunder, denn Wirsingkohl überzeugt selbst Kohlmuffel durch seinen dezenten Geschmack, seine zarte Struktur und nicht zuletzt durch etliche gesundheitliche Pluspunkte.

Wirsingkohl - der Kohl für Feinschmecker

Das sollten Sie über Wirsingkohl wissen

Vor noch nicht allzu langer Zeit rümpften Feinschmecker über Wirsingkohl nur die Nase – er galt wie Kohl ganz generell als typisches Arme-Leute-Essen. Inzwischen hat aber sogar die ehemals Neue Deutsche Küche den Krauskopf für sich entdeckt, und das aus gutem Grund. Denn in der Tat ist Wirsingkohl im Vergleich zu Weiß- oder Rotkohl sozusagen was Besseres, jedenfalls dann, wenn man es eher fein als robust mag: Seine Blätter sind zarter und haben ein delikateres Aroma. Das gilt für Wirsingkohl allgemein, besonders aber für den hellgrünen und besonders zarten jungen Frühwirsing und für Sommerwirsing. Späte Sorten bzw. sogenannter Herbst- und Dauerwirsing ist in Konsistenz, Farbe und Aroma deutlich kräftiger.

Herkunft: Die ursprüngliche Heimat der leckeren Krausköpfe liegt in den Ländern rund ums Mittelmeer. Inzwischen baut man Wirsingkohl aber längst auch bei uns in Deutschland sowie in Großbritannien, den Niederlanden, Frankreich, Polen und Russland an.

Saison: Der erste Wirsingkohl des Jahres heißt kurioserweise „Adventswirsing“ und wird schon im April geerntet. Frühwirsing und Sommerwirsing kommen ab Juni auf den Markt; die Ernte von Herbstwirsing startet im August und dauert je nach Wetter und Region bis in den Februar. Von März bis Mai ist das Angebot an Wirsingkohl etwas eingeschränkter, aber auch dann gibt es dank ausgeklügelter Lagerung noch frische Köpfe.

Geschmack: Wirsingkohl unterscheidet sich nicht nur optisch von Weiß- oder Rotkohl – er schmeckt auch deutlich feiner als seine robusten Brüder. Das gilt besonders beim jungen Frühjahrswirsing, aber auch der kräftigere Herbst- und Winterwirsingkohl schmeckt noch vergleichsweise dezent.

Wie gesund ist eigentlich Wirsingkohl?

Mit rund 50 mg pro 100 Gramm gehört Wirsingkohl zu den Stars unter den Lieferanten von Vitamin C – eine Portion von 200 g deckt damit bereits unseren Tagesbedarf! Darüber hinaus glänzen die dunkelgrünen Köpfe durch reichlich enthaltene Nähr- und Mineralstoffe, allen voran Eisen, Eiweiß und Magnesium. Ebenfalls nicht zu verachten ist der Gehalt an Vitamin A, das auf Haut und Sehkraft besonders günstig wirkt. Erfreulich für alle, die auf ihre Figur achten: Wie die meisten Gemüsesorten ist auch Wirsingkohl in Sachen Kalorien- und Fettanteil ein Genuss ohne Reue. Eine spezielle Eigenart von Wirsingkohl ist sein hoher Gehalt an Vitamin B6, das unserem Nervenkostüm besonders gut tut.

Nährwerte von Wirsingkohl pro 100 Gramm
Kalorien 25
Eiweiß 3 g
Fett 0,4 g
Kohlenhydrate 2,4 g
Ballaststoffe 2,5 g

Einkaufs- und Küchentipps für Wirsingkohl

Einkauf: Achten Sie bei Wirsingkohl darauf, dass die Köpfe sich locker öffnen und an nicht zu langen Stielen sitzen. Gelbliche Verfärbungen und angewelkte Blätter sind tabu, der Kohl sollte schön grün aussehen.

Lagerung: Im Gemüsefach des Kühlschranks bleibt frischer Wirsingkohl gut 2-3 Tage frisch und knackig. Auch Einfrieren ist, mit leichten Geschmackseinbußen, möglich. Dafür blanchiert man den Kohl aber besser vorher kurz in kochendem Salzwasser und lässt ihn gut abtropfen.

Vorbereiten: Wirsingkohl ist pflegeleicht: Einfach äußere Blätter entfernen, den Strunk herausschneiden und den Kopf vierteln. Dann in Streifen schneiden und kurz unter fließendem Wasser abspülen – fertig. Für Kohlrouladen aus Wirsingkohl lösen Sie einfach die Blätter vom ganzen Kopf und schneiden die dicken Blattrippen in der Mitte heraus. Ganz jungen Frühjahrs-Wirsingkohl können Sie einfach roh füllen, ansonsten sollten die Blätter vor dem Füllen 1-2 Minuten in kochendem Salzwasser vorgegart werden.

Zubereitungstipps für Wirsingkohl:

Zubereitung: Wirsingkohl wird sehr viel schneller gar die meisten anderen Kohlsorten: Bei jungem Wirsingkohl reichen maximal 15 Minuten, bei der Winterversion genügen etwa 25 Minuten. Seine kurze Garzeit macht Wirsingkohl perfekt für feine, aber schnelle Gerichte wie zum Beispiel ein Wirsing-Apfel-Gemüse, einen leckeren Auflauf mit Schupfnudeln oder würzige Pasta.

Natürlich kann man aus Wirsingkohl auch einfach eine fixe Beilage zaubern: Nach dem Putzen, Waschen und Zerkleinern kann man die Kohlstreifen in Brühe oder etwas Salzwasser garen und evtl. mit etwas Butter oder Crème fraiche abrunden. Mit frisch gehackter Petersilie bestreut schmeckt dieses Wirsingkohlgemüse wunderbar zu praktisch allem, was sich braten lässt.

Ganz wunderbar macht sich Wirsingkohl auch als Hülle für smarte Kohlrouladen mit Hähnchenfüllung oder für vegetarische Wirsingrouladen! Überhaupt passt Wirsingkohl hervorragend zu leckerer Hausmannskost nach moderner, leichter Art – einen Versuch wert sind beispielsweise Pichelsteiner Eintopf oder ein deftiger Hackfleischeintopf.

Dass Wirsingkohl außerdem in der feinen Gourmet-Küche punkten kann, zeigen zum Beispiel unsere Wirsing-Crêpe-Röllchen oder das edle Seeteufelfilet in Wirsing, mit dem Sie sogar verwöhnte Gäste begeistern können.

Quelle: https://eatsmarter.de/lexikon/warenkunde/wirsingkohl

Gruß an die Besseresser

TA KI

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Aus diesen 7 Gründen solltest du regelmäßig Datteln essen!


Datteln werden oft unterschätzt oder nur als Süßigkeit wahrgenommen. Dabei gibt es viele gute Gründe, regelmäßig zu den süßen Früchten zu greifen. Hier sind Einige davon:

1. Befreie deine Arterien

Das oben beschriebene Kalium hilft nicht nur deinem Herzen: Auch Arteriosklerose wird damit eingedämmt. Bei dieser Gefäßerkrankung setzt sich Kalk an den Gefäßwänden ab. Dies verengt nicht nur die Arterien, sondern birgt auch das Risiko, dass sich Verstopfungen bilden. Das steigert das Risiko auf Schlaganfälle, Herzinfarkte und andere Krankheiten enorm. Bereits drei Datteln am Tag reichen, um einen großen Unterschied zu machen und deine Gefäße freizuhalten.

2. Als Unterstützung für deine Leber 

Studien haben gezeigt, dass Datteln dabei helfen können, eine Leberzirrhose einzudämmen. Diese schmerzhafte Erkrankung tritt auf, wenn die Leber nicht richtig mit Giftstoffen umgehen kann und zu viel Kollagen produziert. Datteln unterstützen deine Leber dabei, die täglichen Anforderungen zu überstehen.

3. Für ein gesundes Herz

Datteln sind großartig für dein Herz. Da die Früchte viel Kalium enthalten, sind sie sehr gut geeignet, um Herzkreislauferkrankungen entgegenzuwirken. Gleichzeitig können sie das LDL-Cholesterin senken – ein Risikofaktor für Schlaganfälle und Herzinfarkte.

4. Adleraugen

In Datteln steckt ein Haufen Vitamin A. Dieses Vitamin hilft deiner Hornhaut, sich zu regenerieren und deine Augen zu schützen. Gleichzeitig stecken die Stoffe Lutein und Zeaxanthin‎ drin, beides Nährstoffe, mit denen deine Augen besser schädliche UV-Strahlen filtern können. Das führt dazu, dass deine Augen länger „frisch“ bleiben und länger ihre Leistung beibehalten.

5. Mehr Energie

Zusammen mit ein paar Nüssen oder Mandeln sind Datteln der ideale Snack für zwischendurch. Der Zuckeranteil in Datteln gibt dir einen Energieschub, der durch das Fett aus den Nüssen länger anhält und satt macht. Gleichzeitig wird durch die Vitamine die Hirnaktivität angeregt, so dass du einen klareren Kopf bekommst. Natürlich auch super als Sportlernahrung.

6. Verbesserte Verdauung

Manch einer wird es schon wissen, aber Datteln regen die Verdauung an. Sie helfen bei Verstopfungen, Magenverstimmungen und vielen anderen Beschwerden. Durch ihre „reinigende“ Wirkung sind sie auch super als Vorsorge gegen Darmkrebs zu gebrauchen. Alle diese Eigenschaften lassen sich mit den enthaltenen Ballaststoffen und Aminosäuren erklären. Sie helfen, deine Verdauung zu optimieren und unterstützen deinen Körper, Nährstoffe besser aufzunehmen.

7. Datteln als Schmerzmittel

Kaum zu glauben, aber wahr: Das Magnesium in Datteln hilft, Schmerzen und Schwellungen zu lindern. Gleichzeitig wirkt es antibakteriell und lindert Infektionen im Körper. Auf jeden Fall eine super Ergänzung zu medizinischen Mitteln.

Wirklich erstaunlich, wozu Datteln gut sind. Gute Gründe, sie öfter mal als Snack zu genießen.

Quelle:  http://www.gutfuerdich.net/3-datteln-am-tag/

Gruß an die Wissenden

TA KI

 

Calcium richtig einnehmen


Ein Calciummangel kann langfristig krank machen. Wer jedoch Calcium in Form einer Nahrungsergänzung einnehmen möchte, weiss möglicherweise nicht immer, wie und wann dies am besten zu bewerkstelligen ist. Wir erklären, wie Sie herausfinden können, ob Sie zusätzliches Calcium benötigen und in welcher Form Sie es einnehmen können. Sie erfahren ausserdem, zu welcher Tageszeit Sie Calcium am besten nehmen, wie Sie es mit den Mahlzeiten kombinieren und ob Sie Calcium mit anderen Nahrungsergänzungen zusammen einnehmen können oder besser nicht.

Calcium als Nahrungsergänzung – Die richtige Einnahme

Um bestmöglich von Calciumpräparaten profitieren zu können, sollte man das Calcium nicht einfach zwischen Tür und Angel einnehmen, sondern bei der Einnahme einige Dinge beachten. Wir erklären, wie man Calcium richtig einnimmt.

Wie wichtig eine Nahrungsergänzung mit Calcium ist, zeigen längst Studien, denn Calciummangel ist gar nicht so selten – auch wenn es gemeinhin gerne heisst, die Bevölkerung sei mit der herkömmlichen Ernährung bestens mit Nähr- und Vitalstoffen versorgt und man solle bloss keine Nahrungsergänzungen einnehmen.

Im Jahr 2010 las man im renommierten Journal of Nutrition, dass nur 15 Prozent der 9- bis 13jährigen Mädchen, weniger als 10 Prozent der 14- bis 18jährigen Mädchen sowie weniger als 10 Prozent aller Frauen über 50 Jahren über die Ernährung ausreichend Calcium zu sich nehmen. Die Studie bezog sich nicht auf ein Entwicklungsland, sondern auf die ganz normale US-Bevölkerung.

In einer Studie vom Mai 2015 untersuchte man die Nährstoffversorgung von Kindern in Europa und stellte auch hier fest, dass latente Vitalstoffmängel (darunter auch eine zu geringe Calciumzufuhr) keine Seltenheit sind. In manchen Lebenssituationen ist die Einnahme von zusätzlichem Calcium daher dringend erforderlich.

Calciummangel ist nicht einfach diagnostizierbar

Calcium ist ein wichtiger Mineralstoff, ja, mengenmässig sogar der wichtigste Mineralstoff des Menschen. Im Körper befindet sich der Grossteil des Calciums (99 Prozent) zusammen mit Magnesium und Phosphat in den Knochen und Zähnen. Nur 1 Prozent schwimmt im Blut und in anderen Körperflüssigkeiten – und genau das ist das Problem, wenn man messtechnisch herausfinden möchte, ob man gut mit Calcium versorgt ist oder nicht.

Denn im Blut bleibt der Calciumspiegel immer recht identisch, ganz gleich wie die Versorgung des Organismus aussieht. Zwar schwankt auch im Blut der Calciumspiegel je nach Tageszeit ein wenig, da er von verschiedenen Hormonen abhängig ist, die ihre aktiven und weniger aktiven Phasen haben. Da in den Knochen jedoch naturgemäss sehr viel Calcium vorhanden ist, steht dem Blut hier ein wunderbares Reservoir zur Verfügung, aus dem es sich jederzeit bedienen kann.

Den persönlichen Calciumbedarf einschätzen

Man müsste also eher den Calciumgehalt der Knochen messen, um den persönlichen Calciumstatus herauszufinden, was jedoch meist nur zur Osteoporoseabklärung gemacht wird. Sehr viel sinnvoller ist es überdies, schon präventiv tätig zu werden, also noch bevor man eine schwindende Knochendichte erkennen könnte.

Zu diesem Zweck überprüft man seine Ernährung, seinen Gesundheitszustand und seine Lebensweise.(…)

Man kann sich z. B. die folgenden Fragen stellen:

  • Wie viel Calcium liefert meine Nahrung?
  • Achte ich bei der Zusammenstellung meiner Ernährung auf Faktoren, die die Calciumaufnahme fördern bzw. meide ich Faktoren, die meine Calciumversorgung verschlechtern könnten? (Beispiel: Früchte fördern die Calciumaufnahme, zu viel Salz sowie Kaffee und schwarzer Tee verschlechtern die Calciumbilanz)
  • Nehme ich Medikamente, die zu Calciumverschleiss führen, den Calciumbedarf erhöhen oder die Calciumresorption hemmen (z. B. Säureblocker, Cortison, Schilddrüsenhormone, Abführmittel etc.)?
  • Habe ich Gesundheitsbeschwerden, die einen Calciummangel begünstigen, z. B. Magenprobleme, chronische Darmerkrankungen, Nierenfunktionsstörungen?
  • Bewege ich mich genug, was den Calciumeinbau in die Knochen fördert?
  • Nehme ich genügend Vitalstoffe zu mir? Z. B. Vitamin D, das die Resorption von Calcium aus dem Darm fördert und Vitamin K, das den Calciumeinbau in die Knochen unterstützt?
  • Ist mein Calciumbedarf vielleicht derzeit so hoch, dass ich ihn allein über die Ernährung nicht decken kann? (Z. B. wenn die Gefahr einer Osteoporose droht)

Anhand Ihrer Antworten können Sie erstens einschätzen, ob Sie eine Nahrungsergänzung mit Calcium einnehmen sollten und Sie können zweitens entscheiden, welche Änderungen Ihrer Lebensweise Sie herbeiführen sollten, um künftig für eine bessere Calciumverwertung zu sorgen (sich mehr bewegen, Vitamine D und K einnehmen etc.). Sicher hilft Ihnen Ihr Arzt, Heilpraktiker oder ganzheitlicher Ernährungsberater bei der Beantwortung der obigen Fragen.

(…)

Die richtige Calcium-Dosis festlegen

Wenn Sie sich sodann für ein passendes Calciumpräparat entschieden haben, heisst es, die richtige Dosis festzulegen, die Sie benötigen. (…)

Der Calciumbedarf pro Tag wird im Allgemeinen für Erwachsene mit 1000 bis 1200 mg angegeben. Diese Calciummenge umfasst die Gesamtcalciumaufnahme pro Tag (dazu zählt also der Calciumgehalt der Nahrung und auch jener in Nahrungsergänzungen).

Enthält Ihre tägliche Ernährung beispielsweise 600 mg Calcium, könnten Sie 400 mg über eine Nahrungsergänzung zu sich nehmen.

Sobald Sie sich für eine bestimmte Dosis entschieden haben, geht es darum, wie und wann Sie Calciumpräparate am besten einnehmen.

Calcium richtig einnehmen

Calciumpräparate richtig einzunehmen, ist schon fast eine Kunst. Denn selbst, wenn man ein hervorragendes Calcium zu Hause hat, es aber falsch einnimmt, kommt man nicht umfassend in den Genuss des Calciums oder verträgt es womöglich nicht so gut. Daher nachfolgend die wichtigsten Tipps zur richtigen Calciumeinnahme:

Calcium mit dem Essen oder nüchtern einnehmen?

Calciumcarbonat benötigt ausreichend Magensäure, um optimal resorbiert werden zu können, ganz besonders isoliertes Calciumcarbonat (üblicherweise in Brausetabletten enthalten), weniger die natürlichen Calciumcarbonate wie die Sango Meeres Koralle und die Alge Lithothamnium calcareum.

Wer nur über wenig Magensäure verfügt und Calciumcarbonat zum Essen nimmt, läuft Gefahr, dass das Calciumcarbonat die sowieso schon geringfügige Magensäure noch weiter reduziert, nämlich neutralisiert. Daher nimmt man es am allerbesten ausserhalb der Mahlzeiten – und zwar auf möglichst viele kleine Dosen verteilt (siehe nächster Punkt).

Bei Magensäureüberschuss (Sodbrennen etc.) wirkt Calciumcarbonat lindernd, so dass man es in diesem Fall einnehmen kann, sobald die einschlägigen Beschwerden plagen, also auch zum oder unmittelbar nach dem Essen.

Calciumcitrat benötigt zur Resorption keine Magensäure. Es kann daher im Grunde zu einem x-beliebigen Zeitpunkt eingenommen werden – ob nüchtern, zum Essen oder nach dem Essen ist somit fast gleichgültig.

Allerdings hat die Einnahme von Calcium – ob Citrat oder (bei ausreichender Magensäure) Carbonat – zum Essen auch einen eindeutigen Vorteil: Ist der Körper gerade mit der Verdauungsarbeit beschäftigt, dann ist die Darmpassage des Calciums verlangsamt, was dem Darm über einen längeren Zeitraum hinweg die Gelegenheit gibt, das Calcium in aller Ruhe und somit in höheren Mengen aufzunehmen.

Auch führt die Einnahme von Calciumcitrat auf leeren Magen bei manchen Menschen zu Magendrücken, so dass die Einnahme zu den Mahlzeiten oft angenehmer ist.

Wenn Sie ein Calciumcarbonat zu Hause haben, es aber nicht so gut vertragen (u. U. aufgrund von Magensäuremangel), dann geben Sie etwas Zitronensaft dazu, was die Verträglichkeit steigert.

Besser mehrere kleine Calcium-Portionen als eine grosse

Aus einer Mahlzeit können allerhöchstens 500 mg Calcium resorbiert werden, häufig auch weniger – immer abhängig von den individuellen Resorptionsfähigkeiten, vom eigenen Vitamin-D-Spiegel und auch abhängig davon, woraus die Mahlzeit bestand und welche Nährstoffe sonst noch gerade resorbiert werden müssen.

Würden Sie also Ihren Calcium-Tagesbedarf von 1000 mg auf einmal zu sich nehmen, dann würde das zwar Ihre Nieren belasten (weil höchstens die Hälfte davon resorbiert werden würde und die Nieren den Rest ungenutzt wieder ausleiten müssen), Ihr Tagesbedarf wäre aber noch lange nicht gedeckt.

Am allerbesten ist es daher, wenn Sie die tägliche Calciumdosis, die Sie einnehmen möchten, in mindestens zwei Dosen aufteilen, z. B. zweimal je 300 oder 400 mg. Gerne können Sie das Calcium auch auf drei oder mehr Dosen aufteilen, wenn Sie organisatorisch damit nicht überfordert sind.

Mehrere kleine Dosen können stets besser und umfassender aufgenommen werden als wenige grosse. Besonders einfach geht das mit den Sango Tabs, die auch unterwegs einfach gekaut werden können.

Man kann auch die Calcium-Tagesdosis morgens mit einem Schuss frisch gepressten Zitronensaft in eine Flasche Wasser geben und davon immer wieder einen Schluck trinken.

Lediglich bei der therapeutischen Anwendung von Calcium zur Vorbeugung der Osteoporose in oder nach den Wechseljahren und wenn die Ernährung calciumarm gestaltet wird, lohnen sich offenbar höhere Dosen, wie im nächsten Abschnitt erklärt wird:

Calcium morgens oder abends einnehmen?

Gerade wenn man verstärkten Knochenabbau verhindern will, möchte man bei der Calciumeinnahme keinen Fehler machen.

In einer Studie mit Frauen nach der Menopause hatte sich gezeigt, dass eine einmalige Dosis in Höhe von 1000 mg am Abend bereits ein solcher Fehler wäre. Diese Einnahme-Methode konnte zwar den Knochenabbau über Nacht aufhalten, aber nicht am folgenden Tag.

Die Einnahme von morgens 500 mg und abends 500 mg reduzierte wiederum den Knochenabbau am Tag, jedoch nicht in der Nacht. Erst bei einer Einnahme von 500 mg morgens und 1000 mg am Abend konnte der Knochenabbau sowohl über Nacht als auch tagsüber gehemmt werden. Wohlgemerkt, diese Studie betraf Frauen nach der Menopause, die konkret zur Risikogruppe für Osteoporose gehörten.

Dennoch wird häufig die Einnahme von Calcium am Abend empfohlen, um einen nächtlichen Knochenabbau zu verhindern. Wie jedoch im vorigen Abschnitt erklärt, ist die allerbeste Lösung jene, Calcium in mehreren kleinen Dosen über den Tag verteilt einzunehmen, wobei man die letzte Dosis natürlich dann auch auf den Abend vor dem Schlafengehen legen kann.

Vitamin D & Co. nicht vergessen!

Natürlich muss bei der Einnahme von Calciumpräparaten auch an jene Nähr- und Vitalstoffe gedacht werden, die der Organismus sowohl für die Resorption als auch für die Verwertung des Calciums benötigt.

Fehlen diese Begleitstoffe, wäre alle Calcium-Mühe umsonst. Selbst die beste Calciumquelle könnte dann nicht wie erhofft wirken, ja, es käme zu einem Calciummangel trotz hervorragender Calciumeinnahme.

Vitamin D

An erster Stelle steht hier das Vitamin D. Ohne Vitamin D kann Calcium nicht aus dem Darm resorbiert werden. Bedenken Sie jedoch, dass Sie umso mehr Calcium resorbieren, je mehr Vitamin D Sie nehmen.

Wenn Sie also langfristig hohe Vitamin-D-Dosen einnehmen, dann kann dies auch zu einer Calcium-Überdosierung führen, falls Sie gleichzeitig verstärkt Calciumpräparate zu sich nehmen.

Nehmen Sie daher in diesem Fall nur so viel Calcium ein, wie Sie auch tatsächlich benötigen. Denn der angegebene Tagesbedarf von 1000 bis 1200 mg Calcium für Erwachsene geht von einer Resorptionsquote von gerade einmal 30 Prozent aus. Diese Quote kann sich aber bei hohen Vitamin-D-Dosen stark erhöhen.

Zu einer Nahrungsergänzung mit etwa 500 mg Calciumcarbonat genügt im Allgemeinen die Einnahme von 1000 bis maximal 2000 IE Vitamin D3 pro Tag – vorausgesetzt Ihr Vitamin-D-Spiegel liegt in akzeptablen Bereichen.

Falls nicht, muss dieser natürlich mit höheren Vitamin-D-Dosen wieder in den Normalbereich gebracht werden. Reduzieren Sie in dieser Zeit jedoch die Dosis Ihrer Calciumnahrungsergänzung.(…)

Vitamin K2

Vitamin K2 ist für die ordnungsgemässe Umverteilung des Calciums im Körper zuständig. Ist ausreichend Vitamin K2 vorhanden, kann das Calcium dorthin gebracht werden, wo es auch hingehört, nämlich in die Knochen und Zähne.

Fehlt Vitamin K2, kann es passieren, dass das Calcium sich verstärkt an Stellen ablagert, wo man es ganz und gar nicht haben will – wie z. B. in den Blutgefässen oder in den Nieren (Nierensteine) o. ä.

Die erforderliche Vitamin-K2-Dosis liegt zwischen 45 und 200 Mikrogramm pro Tag – abhängig von Ihrer Ernährung, Ihrem Befinden und natürlich auch der Vitamin-D-Einnahme.

Wir empfehlen folgende Vitamin-K2-Einnahme:
 

  • 100 µg Vitamin K2 bei bis zu 2.500 IE Vitamin D pro Tag
  • 200 µg Vitamin K2 bei Vitamin-D-Dosen über 2.500 IE pro Tag
     

Beachten Sie jedoch auch den Vitamin-K2-Gehalt Ihrer Nahrung. Wenn Sie über die Nahrung genügend Vitamin K2 aufnehmen, müssen Sie eventuell nur in den ersten Wochen Ihrer Vitamin-D-Einnahme Vitamin K2 einnehmen. Informationen dazu finden Sie hier: Vitamin K2 (Regel Nr. 11)

Vitamin K2 gibt es in verschiedenen Formen, wir empfehlen als Nahrungsergänzung das Menachinon-7, das auch als MK-7 abgekürzt wird. Es ist vegan und gilt als die am besten resorbier- und verwertbare Vitamin-K2-Form.

Wer Blutverdünner oder andere Medikamente einnimmt, die sich mit Vitamin K nicht so gut vertragen, muss die Vitamin-K-Gabe vorsichtshalber mit dem Arzt besprechen.

Magnesium

Magnesium aktiviert Vitamin D. Das heisst, ohne Magnesium kein wirksames Vitamin D, und ohne wirksames Vitamin D keine Calciumresorption im Darm. Daher ist Magnesium mit das wichtigste Mineral, an das man denken muss, wenn man seine Knochengesundheit verbessern bzw. die Calciumversorgung optimieren möchte.

Immer wieder erschienen in den letzten Jahren Studien, in denen sich zeigte, dass die Nahrungsergänzung mit Calcium nicht so ideal (z. B. für das Herz-Kreislauf-System) sei oder auch nicht die erwünschte Wirkung auf die Knochen habe. Das Problem ist hier jedoch nicht etwa das Calcium, sondern das fehlende Magnesium. Ist man gut mit Magnesium versorgt, schadet Calcium keineswegs dem Herzen (im Gegenteil) und kann erst jetzt den Knochen nutzen.

Wenn Sie die Sango Meeres Koralle nehmen, so ist in ihr bereits Magnesium enthalten.(…)

Der Tagesbedarf an Magnesium beträgt für einen Erwachsenen etwa 400 mg. Wer über die Ernährung täglich diese Magnesiummenge aufnimmt, dürfte bei einer Vitamin-D-Supplementierung von bis zu 5.000 IE gut versorgt sein.

Wer jedoch mehr Vitamin D einnimmt, sollte mit dieser höheren Vitamin-D-Dosis auch Magnesium einnehmen, und zwar zwischen 200 und 300 mg – je nach Magnesiumgehalt der Ernährung.

Calcium und Magnesium – zusammen einnehmen oder getrennt?

Nun heisst es häufig, Magnesium und Calcium dürfe man nicht gemeinsam einnehmen, weil sich diese gegenseitig bei der Resorption behindern würden. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn Sie beide Mineralstoffe im richtigen Verhältnis einnehmen, dann fördern sich die beiden sogar gegenseitig.

Problematisch wird es nur, wenn Sie von einem der beiden sehr viel und vom anderen nur sehr wenig einnehmen. Dann kann es zu einer Unterversorgung desjenigen Minerals kommen, das nur in geringen Mengen aufgenommen wird.

Ein gutes Magnesium-Calcium-Verhältnis wäre 1 : 2 bis sogar 2 : 1 – wobei hier unbedingt die Ernährung ebenfalls mit einbezogen werden sollte. Denn wenn Sie beispielsweise eine calciumreiche Ernährung praktizieren, dann benötigen Sie keine Calcium-Nahrungsergänzungen, aber umso mehr eine Magnesium-Nahrungsergänzung, um das Gleichgewicht zwischen beiden Mineralstoffen wieder herzustellen.

Angenommen, Ihre Ernährung weist zwar ein ausgewogenes Magnesium-Calcium-Verhältnis auf, enthält aber von beiden Mineralstoffen zu wenig, um Ihren Bedarf zu decken, dann kämen beispielsweise die folgenden Kombinationen in Frage:

  • Wenn Sie 800 mg Calcium einnehmen, könnten Sie 400 mg Magnesium einnehmen.
  • Nehmen Sie 300 mg Calcium, können Sie 150 bis theoretisch 600 mg Magnesium einnehmen. (Theoretisch deshalb, weil Magnesium in höheren Dosen abführend wirken kann).
  • Nehmen Sie 150 mg Calcium, können Sie bis zu 300 mg Magnesium einnehmen.

In der Sango Meeres Koralle sind beide Mineralstoffe bereits naturgemäss in einem guten Verhältnis (1 : 2) kombiniert. Wenn Sie zwei verschiedene Präparate haben (z. B. ein Calciumcitrat und ein Magnesiumcitrat, dann kümmern Sie sich um eine dem erwünschten Verhältnis entsprechende Dosierung.

Magnesium und Calcium können also zusammen eingenommen werden. Sie können aber auch das eine morgens, mittags, abends und das andere vormittags und nachmittags nehmen. Lediglich über den Tag verteilt sollte ein ordentliches Verhältnis erreicht werden.

Calcium und andere Nahrungsergänzungen

Benötigen Sie neben Calcium und Magnesium noch andere Nahrungsergänzungen, wie z. B. Eisen und Zink, dann heisst es ebenfalls oft, dass es hier zu Wechselwirkungen kommen könne. Studien zeigten jedoch folgendes:

  • Nimmt man Calcium in Dosen von weniger als 1500 mg, muss man keinerlei ungünstige Wechselwirkungen mit anderen Mineralstoffen oder Spurenelementen befürchten. Bei einer Calciumaufnahme von mehr als 1500 mg täglich (z. B. bei einem therapeutischen Einsatz des Calciums) ist es jedoch möglich, dass das Calcium die Aufnahme anderer Mineralstoffe wie Magnesium, Zink und Eisen hemmt.
  • In einer Studie schien es zunächst so, als hemme eine Calcium-Nahrungsergänzung die Resorption von Eisen. Dann zeigte sich jedoch, dass dies wirklich nur so schien, nämlich 1,5 Stunden nach der gleichzeitigen Aufnahme von Calcium und Eisen. Nach 4 Stunden jedoch konnten keine negativen Auswirkungen auf den Eisenspiegel beobachtet werden.
  • Umgekehrt können Eisen und Zink die Calciumresorption hemmen, aber nur, wenn grosse Eisen- oder Zinkmengen eingenommen werden (z. B. 60 mg pro Tag, was eigentlich niemand tut) und gleichzeitig niedrige Calciummengen vorhanden waren.
  • Bei organischen Eisenverbindungen, z. B. chelatiertem Eisen sind noch weniger Einflüsse auf die Resorption anderer Mineralstoffe zu befürchten, als dies bei einem anorganischen Eisenpräparat (Eisensulfat) der Fall sein könnte.
  • Darüber hinaus zeigte sich in Untersuchungen, dass eine gegenseitige Resorptionshemmung oft nur dann beobachtet werden kann, wenn man die Stoffe zusammen auf nüchternen Magen einnimmt. Nimmt man sie zum Essen, war alles bestens.

Wenn Sie dennoch auf Nummer Sicher gehen möchten, dann halten Sie einfach zwischen den einzelnen Nahrungsergänzungen einen Zeitabstand von drei Stunden ein.

Angenommen, Sie haben einen Eisenmangel und nehmen ein Eisenpräparat ein, müssen aber zusätzlich mit Calcium und Magnesium supplementieren, dann nehmen Sie Calcium und Magnesium beispielsweise morgens, nachmittags und abends und das Eisen zum Mittagessen.

Zeitabstand zu Medikamenten und manchen Nahrungsergänzungen

Falls Sie Medikamente nehmen müssen, empfiehlt es sich ebenfalls, einen zeitlichen Abstand von mindestens zwei bis drei Stunden zwischen der Einnahme der Medikamente und der Calciumeinnahme einzuhalten.

Mit Antibiotika, Bisphosponaten (Osteoporosemedikamente) und Bluthochdruckmedikamenten gibt es meist Wechselwirkungen, so dass Sie in diesen Fällen das Calcium unbedingt mit mindestens dreistündigem Abstand nehmen sollten.

Herzmedikamente können durch das Calcium in ihrer Wirkung verstärkt werden. Also auch hier – genau wie bei L-Thyroxin (Schilddrüsenhormon) – einen ordentlichen Abstand einhalten. Am besten besprechen Sie die Angelegenheit mit Ihrem Arzt.

Lebensmittel, die die Calciumaufnahme hemmen können

Verschiedene Lebensmittel bzw. Stoffe darin können die Calciumaufnahme hemmen oder zu einer verstärkten Calciumausscheidung über den Urin führen und sollten daher – wenn man seine Calciumversorgung verbessern möchte – gemieden werden. Kochsalz beispielsweise (auch in natriumreichen Mineralwässern enthalten) schwemmt Calcium aus dem Körper aus. Wer salzarm isst, hat somit schon einmal einen viel niedrigeren Calciumbedarf als Menschen, die ständig nachsalzen.

Alkoholische Getränke, Kaffee, Schwarztee und andere koffeinhaltige Getränke sowie Zucker erhöhen ebenfalls die Calciumausscheidung über die Nieren.

Phosphathaltige Lebensmittel wie z. B. Wurstwaren, Schmelzkäse, Softdrinks etc. verschlechtern die Calciumresorption aus dem Darm.

Fettreiche Speisen behindern ebenfalls die Calciumaufnahme, während eine proteinlastige Ernährung die Calciumausscheidung fördert. Mit fettreich ist hier nicht etwa ein Salat mit Mandelmusdressing gemeint, sondern beispielsweise Wurst, Käsewürfel und Bratwürstchen.

Oft werden beim Thema Calcium auch die Phytinsäure oder die Oxalsäure genannt, die angeblich die Calcium-Aufnahme erschweren sollen. Phytinsäure findet sich insbesondere in Getreide, Samen und Nüssen.

Einen Mineralstoffmangel durch Phytinsäure erleidet jedoch in unseren Gefilden niemand. Bekannt ist das Phänomen lediglich aus armen Ländern, in denen die Menschen nicht nur insgesamt wenig zu essen haben, sondern auch noch oft nur von etwas Getreidebrei leben müssen.

Da Phytinsäure auch vorteilhafte Auswirkungen auf die Gesundheit hat, lohnt es sich also nicht wirklich, phytinsäurehaltige Lebensmittel vom Speiseplan zu streichen.

Auch oxalsäurereiche Lebensmittel wie Sauerampfer, Kakao, Mangold, Portulak, Gänsefuss etc. werden selten in riesigen Mengen vertilgt und noch seltener als Alleinnahrung. Sie haben daher auch keinen übermässigen Einfluss auf den Mineralstoffhaushalt eines Menschen, der sich abwechslungsreich ernährt.

Ballaststoffe werden manchmal als resorptionsverschlechternd aufgeführt. Dies mag zutreffen, wenn Sie zu Ihrem Calciumpräparat auch einen grossen Löffel Flohsamenschalenpulver oder Kleie einnehmen würden. Denn schliesslich handelt es sich dabei um konzentrierte und isolierte Ballaststoffe, die eine ganz andere Wirkung haben als beispielsweise ein Vollkornbrot, als Vollkornpasta oder ein Gemüseteller.

Konzentrierte und isolierte Ballaststoffe nimmt man daher meist auf leeren Magen und mindestens im Abstand von 30 Minuten zu den Mahlzeiten und Nahrungsergänzungen – zumal sie auch dann die beste Wirkung haben (verdauungsfördernd, entgiftend).

Lebensmittel, die die Calcium-Resorption fördern

Früchte können die Calciumaufnahme fördern. Einerseits sind es die organischen Fruchtsäuren, die die Calciumaufnahme verbessern, andererseits ist es das Vitamin C, die ebenfalls diese Funktion erfüllt. Sie können daher sehr gut Ihr Calciumpräparat zu oder nach einem Fruchtsalat einnehmen oder auch zu einem bunten Salat mit einem Dressing aus Orangen- oder Zitronensaft.

Natürlich kann man Calcium im Grunde zu oder nach allen basenüberschüssigen und vitalstoffreichen Mahlzeiten einnehmen, da diese frei von resorptionshemmenden Eigenschaften sind (Phosphate, Zucker, Salz, Alkohol, Koffein) und weder fettreich noch proteinlastig sind.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/calcium-richtig-einnehmen.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

Magnesiumöl – die effektivste Form, Ihrem Körper Magnesium zuzuführen


Den machtvollsten Heiler unter den Mineralstoffen nutzen!

Magnesium gilt zu Recht als einer der wichtigsten Stoffe in unserem Körper. Das Mineral ist an verschiedenen essentiellen Vorgängen in unserem Organismus beteiligt. Stimmt unser Magnesiumspiegel, sind wir in aller Regel gesund, vital und voller Energie. Ist der Spiegel jedoch zu niedrig, öffnet dies Beschwerden und Krankheiten Tür und Tor.

Die Erfolgsautorin Brigitte Hamann hilft Ihnen(…), Magnesiummangel zu erkennen und auszugleichen und so mangelbedingte Leiden zu kurieren. Die »Geheimwaffe« der Autorin ist dabei eine besondere Form des Minerals: Magnesiumöl.

Es bietet Ihnen einen entscheidenden Vorteil gegenüber allen anderen Darreichungsformen: Das Öl kann auf die Haut aufgetragen werden. Magnesium wird vom Körper so zu 100 Prozent aufgenommen und kann seine heilende Wirkung voll entfalten (…).

Das unersetzliche Mineral

In unserem Organismus gibt es kaum eine Funktion, an der Magnesium nicht beteiligt ist. So spielt es eine entscheidende Rolle beim Zellstoffwechsel: Magnesium sorgt dafür, dass unsere Zellen Nährstoffe wie Fette und Kohlenhydrate verwerten können und diese in Energie umwandeln.

Das Mineral ist zudem für die Eiweißbildung mitverantwortlich. Magnesium aktiviert über 300 Enzyme. Ohne sie können Vitamine, Mineralien und Hormone ihre Arbeit nicht verrichten. Magnesium setzt darüber hinaus wichtige Botenstoffe wie Hormone, Neurotransmitter und Pheromone frei. Das ist Grundvoraussetzung für die lebenswichtige Kommunikation zwischen den Zellen. Das Mineral hat aber auch eine Schlüsselrolle beim heiklen Zusammenspiel zwischen Magnesium, Kalzium und Phosphor.

Haben wir genügend Magnesium im Körper, kann das Mineral seine vielfältigen Aufgaben erledigen. Doch leider weisen Millionen Menschen ein Magnesiumdefizit auf. Das liegt zum einen an der Tatsache, dass wir Magnesium unter anderem über die Nahrung zu uns nehmen müssen.

Selbst wenn wir Lebensmittel nutzen, die viel Magnesium enthalten: Unser Darm kann nur 30 Prozent davon verwerten. Und da ist noch ein gravierenderes Problem.

»Magnesiumräuber« sorgen für einen Mangel an dem Mineral

Eine ganze Reihe von »Gegenspielern« des Minerals drücken den Magnesiumspiegel auf gefährlich niedrige Niveaus. So vernichtet moderne Zivilisationskost wie Fast Food, Zucker und Süßspeisen Magnesium in unserem Körper. Alkohol und Tabak haben denselben Effekt.

Aber auch verschiedene Medikamente können dem Organismus das so wichtige Mineral rauben: Dazu gehören Entwässerungstabletten, ACE-Hemmer, Abführmittel, Herzmedikamente, Antibiotika und die Antibabypille.

Die Folgen des Magnesiummangels

Ein Defizit des Minerals begünstigt Beschwerden und Krankheiten. Die Palette der Leiden, die durch den Mangel verursacht werden kann, reicht von Antriebslosigkeit und Schlafstörungen über Krämpfe, Zahnverfall und Knochenprobleme bis hin zu Krankheiten wie Asthma oder Diabetes (…).

Mit diesem Buch hilft Ihnen die Bestsellerautorin Brigitte Hamann gegen den Magnesiummangel und seine Folgen anzugehen. Dabei macht es Ihnen der Aufbau des Ratgebers leicht, systematisch vorzugehen.

Ein Test zur Ermittlung Ihres Magnesiumdefizits

Brigitte Hamann ermöglicht Ihnen zunächst mit einem Test festzustellen, ob Ihr Magnesiumspiegel zu niedrig ist. Ein ausgeklügelter Katalog an Fragen bringt Symptome für einen Mangel an den Tag. Deutet sich ein Defizit an, können Sie mit einer besonderen Form des Minerals für Abhilfe sorgen.

Magnesiumöl – die optimale Lösung gegen Defizite

Die meisten Mittel gegen Magnesiummangel werden oral eingenommen und haben einen entscheidenden Nachteil: sie wirken nur in geringem Umfang. Magnesiumoxid beispielsweise kommt nur zu vier Prozent im Organismus an. Ganz anders Magnesiumöl.

Die Flüssigkeit kann auf die Haut aufgetragen werden. Auf diesem Weg werden hundert Prozent (!) des Magnesiums vom Körper absorbiert. Das Mineral zeigt so sehr schnell seine erstaunlichen Effekte.

Hilfe bei einer Vielzahl von Leiden

Wie Untersuchungen zeigen, lindert das Mineral einfachere Beschwerden wie Muskelkrämpfe, Pilze oder Hühneraugen. Es ist das Mittel der Wahl bei Stress und Schlafstörungen. Magnesium wirkt bei Depressionen und ADHS, es aktiviert die Abwehrkräfte.

Der Einsatz empfiehlt sich bei Verdauungsproblemen, Entzündungen, prämenstruellen Leiden und Regelbeschwerden. Magnesium zeigt positive Resultate bei Nieren- und Gallensteinen, bei Arthritis, Diabetes, MS und vielen anderen Krankheiten.

Das ideale Anti-Aging-Mittel

Magnesium hilft des Weiteren gegen die Leiden und Begleiterscheinungen des Alterns. Da es an der Zellbildung beteiligt ist und unter anderem Bindegewebe erzeugt, löst es Verhärtungen und Verkalkungen auf, es macht beweglicher und reduziert Falten.

Das Mineral bekämpft freie Radikale, die die Alterung beschleunigen. Magnesium fördert die im Alter nachlassende Produktion von ATP, einem »Energiegenerator« unseres Körpers. Das Mineral stimuliert auch die Bildung von DHEA.

Dieses »Superhormon« wiederum kurbelt die Libido an, beflügelt das Gedächtnis, baut Körperfett ab und schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Magnesium ist deshalb bestens geeignet Alterungsprozesse aufzuhalten und rückgängig zu machen (…).

Preiswert und leicht herzustellen

Neben all diesen Vorzügen bietet Ihnen die wirksamste Form des Minerals einen weiteren Vorteil: Jeder kann Magnesiumöl selbst herstellen. Und das für wenig Geld. Wie Sie die Flüssigkeit mischen, ist in diesem Ratgeber genau erklärt.

Brigitte Hamann erläutert Ihnen aber auch den Einsatz des Öls: wie viel sie auftragen sollten, wie oft – und mit welchem Trick Sie das Einreiben vereinfachen. Thema ist darüber hinaus, wann Sie vorsichtig mit Magnesium umgehen sollten.

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Quelle: https://www.pravda-tv.com/2017/06/magnesiumoel-die-effektivste-form-ihrem-koerper-magnesium-zuzufuehren/

Gruß an die Wissenden

TA KI

So befreist du deinen Darm von Giften und kurbelst die Verdauung an.


Der menschliche Darm ist ca. 8 Meter lang und der wichtigste Teil des Verdauungstraktes. Er sorgt dafür, dass die zugeführten Nährstoffe vom Körper aufgenommen werden. Eine gesunde Darmflora schützt vor vielen Beschwerden und sogar Krankheiten. Wenn du dich schlecht ernährst, kann dies zu Müdigkeit, Darmträgheit, Verdauungsschwierigkeiten, Mundgeruch oder einem Blähbauch führen. Im Folgenden werden die 6 besten Tipps zur Darmsanierung aufgeführt.

1. Heilerde

Es handelt sich hierbei um ein vollkommen natürliches und sehr wirksames Behandlungsmittel bei Darmbeschwerden. Heilerde unterstützt in hohem Maße die Entschlackung und Darmsanierung. Schädliche Bakterien, Cholesterin sowie andere Schadstoffe können mit Heilerde ausgeschwemmt werden.

Darüber hinaus werden verschiedenste Beschwerden wie Magenschmerzen, Sodbrennen, Blähbauch oder ein Reizdarm effektiv beseitigt. Das liegt daran, dass das Heilerdepulver viele Mineralien wie Magnesium, Eisen, Kupfer, Selen oder Kalzium enthält. Damit wird die Magensäure neutralisiert.

Du kannst Heilerde mit oder ohne Wasser zu dir nehmen. Wenn du den Geschmack nicht magst, kannst du auch Kapseln oder Granulat verwenden. Wichtig ist, dass du nach 3-wöchiger Anwendung eine Pause machst.

2. Das Richtige trinken

Es klingt so simpel, und doch fällt es vielen schwer. Dabei können 2 bis 3 Liter reines Wasser pro Tag enorm zu einer besseren und schnelleren Ausscheidung der Gifte aus dem Körper beitragen.

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Zur Unterstützung des Darms können außerdem Kräutertees, grüne Smoothies oder frische Obstsäfte getrunken werden.

3. Flohsamenschalen

Die Samenschalen der Pflanze Plantago ovata, die aus Indien und Nordafrika stammt, eignen sich hervorragend zur Entgiftung des Darms. Das Wasser im Darm wird gebunden und quillt durch die in den Flohsamenschalen enthaltenen Schleimstoffe auf. Durch das vergrößerte Volumen des Darms funktioniert die Verdauung besser, und Gifte werden leichter ausgeschieden.

Wichtig ist, dass du während der Anwendung sehr viel Wasser trinkst, also mindestens 200 ml pro Portion Flohsamenschalen. Ansonsten können sich die Beschwerden durch die Austrocknung des Kots noch verschlimmern.

4. Gesunde Ernährung

Häufig ist eine schlechte, ballaststoffarme Ernährung mit zu vielen ungesunden Lebensmitteln wie Fast Food oder Süßigkeiten schuld an der Überlastung des Darms und demzufolge einer schlechten Darmflora. Für eine bessere Verdauung solltest du auf einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt achten, indem du Fertigprodukte stark reduzierst und mehr frische, ballaststoffreiche Lebensmittel isst. Dadurch vermeidest du saure Stoffwechselrückstände im Körper. Salate, Obst und Gemüse sollten bei dir ganz oben auf dem Speiseplan stehen.

Besonders basenhaltig sind beispielsweise Brokkoli, Kiwis, Zwetschgen, Paprika, Fenchel, Äpfel, Karotten, Spinat oder rote Bete. Zur Regulierung des Säureanteils im Darm sind auch Kräuter (z.B. Rosmarin), essbare Pilze (z.B. Champignons), Nüsse (z.B. Walnüsse) und Hülsenfrüchte (z.B. Linsen) geeignet.

5. Bitterpflanzen

Mithilfe von Bitterpflanzen scheidet die Darmschleimhaut vermehrt schädliche Gifte, Schlacken, Viren und Bakterien aus. Daher sind Gemüse und Kräuter mit Bitterstoffen ideal, um eine gesunde Darmflora aufzubauen. Zu den bitterstoffreichen Pflanzen gehören Engelwurz, Artischocke, Brennnessel oder Löwenzahn. Sie sollten in Form von Teemischungen, als Konzentrat oder Präparate ungefähr 3 Wochen lang mehrmals am Tag als Kur eingenommen werden.

6. Bauchmassage

Nicht nur im Rahmen eines Einlaufs kommt eine Bauchmassage in Frage. Auch „pur“ hilft die Massage hervorragend dabei, den Darm wieder in Schwung zu bringen und ihn zu reinigen bzw. zu entgiften. Außerdem wird die Verdauung angeregt und funktioniert besser. Du solltest die Massage 2-mal pro Tag, am besten morgens und abends durchführen. Die Atmung sollte während der Massage bewusst langsam sein. Der Druck kann, je nachdem, wie angenehm er sich für dich anfühlt, variiert werden.

Lege dich mit dem Rücken auf dein Bett und winkle zuerst die Knie leicht an. Lege nun deine Hände auf deinen Oberbauch und streichle ihn mit der rechten Hand hin zum Bauchnabel. Das Gleiche machst du dann mit der linken Hand. Lege nun deine Hände auf die Mitte deines Bauches und berühre mit beiden Daumen deinen Bauchnabel. Die Fingerspitzen sollten in Richtung des Schambeins zeigen. Kreise nun mit deiner rechten Hand und anschließend mit der linken im Uhrzeigersinn über deinen Bauch. Abschließend du die kreisenden Bewegungen mit beiden Händen gleichzeitig machen.

Empfehlenswert ist es trotz aller Tipps, dass du dich bei Beschwerden von deinem Arzt durchchecken lässt. Manchmal stecken auch Krankheiten dahinter, die sich mit einer natürlichen Darmsanierung nicht beheben lassen.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/darmsanierung/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Fersensporn – Ganzheitliche Massnahmen


Ein Fersensporn ist ein knöcherner Auswuchs am Fersenbein. Er bildet sich bei permanenter fehlerhafter Belastung oder Überlastung des Fusses. Nicht immer, aber manchmal macht sich der Fersensporn schmerzhaft bemerkbar, nämlich dann, wenn es an der Ferse zusätzlich zu entzündlichen Prozessen kommt. Bei jedem Schritt sticht es jetzt in die Ferse, als stecke ein Nagel in der Schuhsohle. Mit ganzheitlichen Massnahmen kann man in vielen Fällen dafür sorgen, dass sich die Entzündung wieder zurückbildet und man sich bald wieder schmerzfrei bewegen kann.

Fersensporn – Entstehung und Symptome

Bei einem Fersensporn bildet sich am Fersenbein (Knochen der Ferse) ein knöcherner teils dornförmiger Auswuchs – und zwar meist genau dort, wo die Plantarfaszie ansetzt. Dieser Sporn kann die Plantarfaszie reizen und dort zu Entzündungen führen, die mit stechenden Schmerzen einhergehen.

Die Plantarfaszie ist eine Sehnenplatte, die an der Fusssohle vom Fersenbein bis zur Zehenbasis verläuft. Sie spannt das Fusslängsgewölbe auf und dämpft den Aufprall beim Gehen und Laufen. Ist die Plantarfaszie beispielsweise dauerhaft überdehnt, leidet man an einem Platt- bzw. Senkfuss.

Um die Plantarfaszie jedoch merklich reizen zu können, muss der Fersensporn laut mancher Quellen mindestens 10 mm gewachsen sein. Daher haben viele Menschen einen Fersensporn, wissen aber gar nichts von ihm, weil sie ihn nicht spüren.

Taucht der Schmerz aber auf, dann denkt man fast bei jedem Schritt an den Fersensporn. Es fühlt sich an, als habe man einen Nagel in der Schuhsohle, der sich in die Ferse bohrt. Besonders schlimm sind die ersten Schritte am Morgen oder nach längeren Ruhe-/Sitzpausen. Im Laufe der Bewegung mildert sich der Schmerz etwas und wird erträglicher.

Aufgrund des Schmerzes humpelt man häufig und belastet den Fuss verstärkt auf der Aussenkante. Dies kann dazu führen, dass sich der Schmerz verlagert und bis in den Unterschenkel zieht.

Auch wenn man bei 70 Prozent aller Patienten mit entzündeter Plantarfaszie (Plantarfasziitis) einen Fersensporn findet, kann die Plantarfasziitis (Entzündung der Plantarfaszie) auch ohne Fersensporn auftreten.

Fersensporn an der Achillessehne

Der Fersensporn wiederum kann sich nicht nur am vorderen Fersenbein bilden, sondern auch am hinteren/oberen, also dort, wo die Achillessehne ansetzt. Es kommt jetzt beim Gehen und Stehen weniger zu einem stechenden Schmerz, sondern vielmehr zu einem Druckschmerz. Auch eine Schwellung und Rötung am Achillessehnenansatz ist häufig erkennbar.

Oft ist es übrigens nicht einmal der Fersensporn, der Auslöser der Entzündung und der Schmerzen im Fuss ist. In vielen Fällen ist es der Plantarfaszienansatz, der überfordert und überlastet ist, dadurch kleine Risse bekommt, brüchig wird und sich letztendlich entzündet. Jetzt versucht der Organismus durch die Bildung von zusätzlichem Knochenmaterial den Sehnenansatz und das Fersenbein zu schützen. Der Fersensporn entsteht. Die Bildung eines Fersensporns ist somit eigentlich die Folge einer Selbstschutzmassnahme des Organismus.

Fersensporn – Die Diagnose

Ein Fersensporn kann in fast jedem Alter auftreten, bevorzugt jedoch im mittleren Alter. Er kann sehr leicht auf dem Röntgenbild entdeckt werden. Auf dem Röntgenbild sieht man oft auch Hinweise auf eine mögliche Fehlstellung oder Fehlbelastung der Fersen.

Der Zustand der Plantarfaszie (verdickt? entzündet?) lässt sich per Ultraschall einschätzen. Auch kann man über Ultraschalluntersuchungen den späteren Heilerfolg überprüfen.

Andere Ursachen eines Fersenschmerzes

Da Fersenschmerzen jedoch auch ganz andere Ursachen haben können, sollte man nicht nur an einen Fersensporn denken, sondern vom Orthopäden alle andere Möglichkeiten ausschliessen lassen.

Dem Fersensporn ähnliche Schmerzen kann beispielsweise auch ein eingeklemmter Nerv verursachen. Genauso können eine Achillessehnenverkürzung, eine Arthrose im Fuss, ein Gichtanfall oder eine Arthritis zu Schmerzen in der Ferse führen. Weitere Problematiken, die Fersenschmerzen zur Folge haben können, sind eine Haglundferse und die Verminderung des Fersenfettpolsters:

  • Verminderung des Fersenfettpolsters: Das Fersenfettpolster ist ein Stossdämpfer, um die Stösse beim Gehen auf die Ferse zu mildern. Bildet es sich zurück, dann kommt es zu einer starken Belastung der Nerven und Sehnen, was zu Fersenschmerzen führen kann. Cortisoninjektionen, die manches Mal beim Fersensporn in die Ferse gegeben werden, können zu genau dieser Fersenfettpolsterverminderung führen, was dann natürlich langfristig erneut zu Fersenschmerzen führt.
  • Haglundferse: Hierbei handelt es sich um ein Überbein an der Ferse, das ebenfalls zu Entzündungen und damit zu Fersenschmerzen führen kann.

Ist es jedoch tatsächlich ein Fersensporn, dann interessiert natürlich die Ursache. Denn um den Fersensporn nachhaltig heilen zu können, muss in erster Linie die Ursache behoben werden.

Ursachen des Fersensporns

Eine für den Fersensporn typische Überlastung findet man z. B. bei vielen Athleten und Läufern. Auch Menschen, die nach jahrelanger Untätigkeit ganz neu mit Joggen oder Walken durchstarten, können aufgrund der plötzlich ungewohnten Belastung einen Fersensporn entwickeln.

Die Ursachen und Risikofaktoren eines Fersensporns werden daher folgendermassen angegeben:
 

  • Übermässiges Joggen oder Springen auf harten Untergründen
  • Ungewohntes Walken, Joggen oder Springen nach langen inaktiven Phasen
  • Regelmässige lange Autofahrten, bei denen die Füsse gezwungen sind, in einer bestimmten, meist angespannten Haltung zu verharren
  • Einseitiges oder unnormales Gehen, was für das Fersenbein, aber auch für die Bänder, Sehnen und Nerven übermässigen Stress und übermässige Belastung bedeutet
  • Schlecht passende Schuhe, harte oder hochhackige Schuhe, letztere verkürzen die hinteren Sehnen und Muskeln
  • Übergewicht und Fettleibigkeit
  • Diabetes kann das Fersensporn-Risiko erhöhen
  • Verkürzte Achillessehne: Bei einer verkürzten Achillessehne wird beim Gehen und Laufen die Plantarsehne stärker belastet. Es kann zu einer Überlastung des Plantarsehnenansatzes und somit zu einem Fersensporn kommen. Eine gut gedehnte Achillessehne beugt diesem Zustand vor.
  • Chronisch verkrampfte Wadenmuskulatur

Herkömmliche Therapieformen des Fersensporns

Die schulmedizinische Vorgehensweise beim Fersensporn besteht aus Schonung, speziellen Übungen, Eisauflagen, Schuheinlagen, entzündungshemmenden Medikamenten und besonderen Therapieformen, wie z. B. die Stosswellentherapie, die jedoch nicht in jedem Fall von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.

Natürlich sollte auch aus Sicht der Schulmedizin die Ursache gefunden und möglichst behoben werden, was besonders einfach ist, wenn es ungünstiges Schuhwerk war, das den Fersensporn wachsen liess.

Da die Ursachen des Fersensporns so unterschiedlich sind, müssen die Massnahmen an die individuelle Situation des einzelnen Patienten angepasst werden.

Ungünstig ist es in jedem Fall, den Fersenschmerz zu ignorieren und einfach weiter zu trainieren. Schonung ist zunächst angesagt. Aufgrund der Enzündung sind ausserdem kühle Umschläge sehr sinnvoll.

Da es jedoch auch nicht besonders ideal ist, sich überhaupt nicht mehr zu bewegen, helfen Schuheinlagen die Überlastung des Plantarsehnenansatzes zu reduzieren. Fällt die Überlastung weg, kann der Heilprozess einsetzen.

Zu den herkömmlichen Behandlungsmethoden, wie z. B. Kältetherapie, Stosswellentherapie, Phono- und Iontophorese, Kältetherapie, Matrixtherapie etc. lassen Sie sich bitte von Ihrem Orthopäden und Physiotherapeuten beraten.

Gerade letzterer wird Ihnen ausserdem spezielle Dehnungsübungen gegen Ihre Fersenschmerzen sowie Massnahmen zeigen, die Ihnen helfen, bisherige Fehlbelastungen zu korrigieren. Sämtliche Therapien gegen den Fersensporn können deutlich wirkungsvoller sein, wenn der Patient regelmässig Dehnübungen der Sehnen (Achilles- und Plantarsehne) und Muskeln durchführt, so dass es sehr empfehlenswert ist, die Tipps des Physiotherapeuten auch umzusetzen.

Cortison beim Fersensporn

In manchen Fällen von Fersenschmerzen werden auch Cortisoninjektionen gegeben. Cortison ist zwar sehr schnell wirksam (entzündungshemmend und schmerzlindernd), aber nicht wirklich nachhaltig. Denn die Ursache bleibt bestehen. Ausserdem kann Cortison – wie oben bereits erwähnt – zum Abbau des Fersenfettpolsters führen, was die gesamte Ferse schwächt und anfällig für weitere Fussbkeschwerden macht.

Zusätzlich kann Cortison sogar den Sehnenansatz spröde machen und das Gewebe dort so schwächen, dass die Sehnenrissgefahr steigt. Diese Nebenwirkung bleibt noch Monate oder sogar Jahre nach der Cortisonanwendung bestehen. Cortison kann also langfristig Fersenprobleme nicht nur verstärken, sondern ganz neue erschaffen. Cortison sollte daher nach Möglichkeit nur kurzfristig oder gar nicht in die Therapie des Fersensporns mit einbezogen werden.

Botox beim Fersensporn

Manchmal wird bei Fersenschmerzen Botox in den Fuss gespritzt. Botox wirkt bekanntlich muskelentspannend, entkrampfend, ja geradezu lähmend. Im Fuss nimmt Botox den Zug vom Sehnenansatz und kann bei einem entzündeten Plantarfaszienansatz zu einer bis zu einjährigen Beschwerdefreiheit führen. Darüber hinaus kommt es nicht zu den cortisontypischen Rückbildungen des Fersenfettpolsters.

Schmerzmittel beim Fersensporn

Neben Cortison kommen häufig noch andere Entzündungshemmer zum Einsatz – und zwar solche, die man einnehmen kann. Dabei handelt es sich ganz einfach um die üblichen Schmerzmittel wie Ibuprofen, Diclofenac und ASS.

Da die Medikamente die Entzündung und damit auch den Schmerz – womöglich trotz anhaltender Fehl- oder Überlastung – lindern, ist der Patient versucht, sich weder zu schonen noch die Ursachen zu beheben. Die Therapie und der Heilprozess ziehen sich dadurch in die Länge, was nun wiederum die Gefahr der typischen Nebenwirkungen der Entzündungshemmer mit sich bringt. Dazu gehören Verdauungsbeschwerden (Übelkeit, Magendrücken, Völlegefühl bis hin zum Leaky Gut Syndrom, inneren Blutungen und Magengeschwüren).

Um einen Teil dieser Nebenwirkungen zu verhindern, wird daher oft gleichzeitig ein sog. Magenschutz verschrieben. Dahinter aber verbergen sich Protonenpumpenhemmer (Säureblocker), wie z. B. Omeprazol, Pantoprazol oder ähnliche. Ihre Nebenwirkungen sind nicht viel harmloser als jene der Entzündungshemmer, wie wir hier beschreiben: PPI – Der Teufelskreis der Säureblocker

Operation beim Fersensporn

In manchen Fällen wird der Fersensporn auch operativ entfernt. Das jedoch nützt nicht viel, wenn die ursächliche Fehlbelastung nicht behoben wird. Dann nämlich bildet sich der Fersensporn wieder neu. Aus diesem Grund wird eine Operation auch nur empfohlen, wenn sich der Fersensporn bzw. die mit ihm in Verbindung stehenden Schmerzen mit nichtoperativen Methoden auch nach einem Jahr noch nicht beheben liessen, was nur bei 10 Prozent der Betroffenen der Fall sein soll.

Wie jede Operation, so birgt auch die operative Entfernung des Fersensporns Risiken. Nerven könnten verletzt werden, so dass es anschliessend zu Nervenschmerzen oder dauerhafter Taubheit im Fuss kommen könnte. Wird die Plantarfaszie verletzt, kann es zu Fusskrämpfen, Sehnenentzündungen und Instabilität des Fusses kommen.

Ganzheitliche Massnahmen beim Fersensporn

Da die schulmedizinischen Therapievorschläge oft rein symptomatisch oder nebenwirkungsreich sind, suchen viele Menschen nach natürlichen Möglichkeiten, den Fersensporn und die mit ihm einhergehenden Entzündungen auf natürliche Weise wieder abzubauen bzw. den Organismus so zu stärken, dass der Heilprozess beschleunigt werden kann.

Selbstverständlich gehören in die ganzheitliche Therapie des Fersensporns bzw. der Fersenschmerzen ebenfalls die passenden Schuheinlagen, um die Plantarfaszie zu entlasten, richtiges Schuhwerk, Physiotherapie, Massagen (u. a. der Triggerpunkte) und regelmässige Übungen, die man zu Hause durchführen sollte. Denn Nahrungsergänzungen und die richtige Ernährung können hier wirklich nur unterstützend helfen, da diese Massnahmen natürlich nicht in der Lage sind, verkürzte Sehnen zu dehnen oder dauerhaft die Muskulatur zu entkrampfen.

1. Dehnen auf dem Treppenabsatz

Bei vielen Menschen ist die Wadenmuskulatur chronisch verkrampft (besonders bei Frauen, die gerne Schuhe mit hohen Absätzen tragen) und die Sehnen sind verkürzt. Die folgende Übung (sie wird auf http://www.tennisarm.ch vorgestellt) kann hier erfahrungsgemäss nach spätestens zwei Wochen bereits deutliche Erfolge erzielen:

Stellen Sie sich mit der vorderen Hälfte Ihrer Füsse auf eine Treppenstufe. Die hintere Hälfte schwebt in der Luft. Lassen Sie nun die Fersen nach unten sinken – so weit es geht. Bleiben Sie dabei mit dem Restkörper in aufrechter Position. Sie werden ein Ziehen in den Waden spüren. Auch ein leichter Schmerz ist möglich. Zu starke Schmerzen sollten aber vermieden werden. Gehen Sie also nur so weit mit den Fersen nach unten, dass die Übung für Sie erträglich ist.

Halten Sie die Übung 20 Sekunden lang. Bringen Sie Ihren Fuss anschliessend wieder in die Waagerechte, wo er entspannen kann. Dann erneut die Fersen nach unten kippen lassen und die Dehnung für 20 Sekunden halten usw. Üben Sie auf diese Weise täglich 5 bis 10 Minuten. Gehen Sie es jedoch langsam an. Dehnen Sie besser weniger stark, aber halten die Dehnung länger.

2. Triggerpunkt-Massage

Bei manchen Betroffenen hilft alles Dehnen nichts. Sobald sie jedoch mit der Triggerpunkt-Massage beginnen, ist Besserung in Sicht – oft nach vielen Monaten des Leidens. Bei einem Triggerpunkt handelt es sich um sog. Muskelknoten, Ansammlungen von Muskelfasern, die stark verspannt sind. Sie geben diese Anspannung nicht selten an die Plantarfaszie weiter und führen so zu Fersenschmerzen.

Die Triggerpunkt-Therapie kann von speziell darin ausgebildeten Physiotherapeuten ausgeführt werden. Sie können jedoch auch lernen, einige Triggerpunkte selbst zu massieren. Tasten Sie Ihre Waden oder auch direkt die Füsse ab. Drücken Sie dabei sanft verschiedene Punkte. Sie werden sehen, manche Bereiche fühlen sich völlig normal an, andere Bereiche schmerzen plötzlich sehr heftig. Das sind Ihre Triggerpunkte!

Wenn Sie Ihre Triggerpunkte gefunden haben, können Sie diese gezielt massieren: Setzen Sie sich so hin, dass Sie Ihre Fusssohle massieren können. Legen Sie nun Ihren Daumen auf einen der Triggerpunkte und üben Sie 10 Sekunden lang Druck auf ihn aus. Lassen Sie los und üben Sie erneut 10 Sekunden Druck auf den Triggerpunkt aus. Gehen Sie so bei jedem Triggerpunkt vor – jeweils etwa drei- bis fünfmal.

Sie werden sehen, dass der Schmerz durch anhaltenden Druck immer schwächer wird. Wird er es nicht, drücken Sie womöglich zu stark, was Ihr Nervensystem nicht so gerne mag. Pausieren Sie in diesem Falle kurz und starten dann erneut – diesmal mit weniger Druck.

Eine Alternative ist, jeden Triggerpunkt mit 10 bis 15 ganz kurzen Massagestrichen zu massieren.

Wenn Sie sich mit dieser Beschreibung überfordert fühlen, suchen Sie nach der „Triggerpunkttherapie bei Fersenschmerzen“ im Internet. Sie finden dort ausführliche Anleitungen. Auch gibt es Seminare, in denen man die Triggerpunktmassage erlernen kann.

3. Warme Öl-Fussmassagen

Warme Ölmassagen sind für die Füsse eine wahre Wohltat. Sie verbessern die Durchblutung, entspannen das verhärtete Gewebe und beschleunigen so den Heilprozess. Erwärmen Sie eine kleine Menge Kokos- oder Olivenöl und massieren Sie es gründlich in Ihre Füsse und Fersen. Sie können in das Öl zusätzlich ätherische Öle mit entzündungshemmenden Eigenschaften geben, wie z. B. Rosmarin- oder Thymianöl. Im Netz finden Sie Videos, die Anregungen zu Fussmassagen geben. Natürlich können Sie die Ölmassagen auch mit einer Triggerpunkt-Massage verknüpfen.

Testen Sie ferner, ob Ihnen Wärme oder Kälte besser bekommt. Wechselhafte Anwendungen (Wechselbäder) sind bei manchen Patienten ebenfalls oft hilfreich, wobei man stets mit der Kälte endet.

4. Hausmittel beim Fersensporn

Zahlreiche Hausmittel werden beim Fersensporn empfohlen. Ihre Anwendung kann allenfalls begleitend empfohlen werden, da sie allein eingesetzt beim Fersensporn und den damit in Verbindung stehenden Fersenschmerzen sicher keine nachhaltige Heilwirkung haben werden:

Apfelessig

Apfelessig wirkt schwach entzündungshemmend und etwas schmerzlindernd. Tauchen Sie dazu ein kleines Tuch/Handtuch, das Sie in Form Ihres Fusses geschnitten haben, in Apfelessig. Wringen Sie es gut aus, legen Sie es in Ihren Schuh und tragen Sie den Schuh nun wie gewohnt. Das Tuch sollte – so lange es im Schuh liegt – feucht bleiben. Machen Sie dies mindestens eine Woche lang.

Alternativ können Sie auch Fussbäder mit Apfelessig nehmen. Giessen Sie dazu eine halbe Tasse erwärmten Apfelessig in eine kleine Fussbadewanne mit warmem Wasser. Baden Sie Ihre Füsse darin 5 bis 10 Minuten lang – zweimal täglich über ein bis zwei Wochen hinweg.

Begleitend dazu können Sie auch die innerliche Apfelessig-Kur durchführen, bei der man täglich 1 Teelöffel bis 1 Esslöffel naturtrüben Apfelessig in ein Glas warmes Wasser gibt und dies zweimal täglich trinkt. Wenn Ihnen die Mischung zu sauer ist, können Sie 1 kleinen Teelöffel Honig dazu geben. Die gesundheitlichen Vorteile dieser Vorgehensweise lesen Sie auch hier: Apfelessig – Nicht nur zum Abnehmen

Eis-Behandlungen

Eis bzw. Kälte ist bei Entzündungen bekanntlich besonders gut. Auch Schwellungen können unter Kälteanwendungen zurückgehen. Legen Sie einfach eine zur Hälfte gefüllte Wasserflasche für etwa 30 bis 60 Minuten in das Gefrierfach. Die kalte Flasche können Sie jetzt – während Sie auf einem Stuhl sitzen – unter die Füsse legen. Rollen Sie die Flasche 10 bis 15 Minuten unter den Füssen. Legen Sie ein Tuch über die Flasche, damit Ihre Füsse nicht direkt in Kontakt mit dem eisigen Gegenstand kommen.

Epsomsalz

Epsomsalz ist Magnesiumsulfat und für seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten bekannt – sei es innerlich oder äusserlich. Auch das Epsomsalz gilt als natürliche und sanfte Möglichkeit, Schmerzen und Entzündungen ein wenig zu lindern.

Geben Sie regelmässig am Abend 2 bis 3 Esslöffel Epsomsalz in eine Fussbadewanne mit warmem Wasser und baden Sie die Füsse 10 bis 15 Minuten darin. Massieren Sie Ihre Füsse gleichzeitig, um das verkrampfte Gewebe zu lösen und für Entspannung und bessere Durchblutung zu sorgen. Die Plantarfaszie verliert dadurch ihre Verhärtungen und Verspannungen. Tragen Sie anschliessend eine Fusscreme auf und gehen Sie gleich schlafen oder ruhen Sie sich aus.

Bentonit oder Zeolith mit Arnika

Auch regelmässige Bentonit- oder Zeolithumschläge mit Arnika-Essenz können entspannend und schmerzlindernd wirken. Dazu mischt man Bentonit bzw. Zeolith in einem Schüsselchen mit so viel Wasser, bis eine breiähnliche Konsistenz erreicht ist. Jetzt wird 1 EL Arnikaessenz dazu gegeben (z. B. von Weleda) und verrührt. Dieser Brei wird etwa einen halben Zentimeter dick auf die Ferse gestrichen und darf nun etwa 30 bis 60 Minuten einwirken. Er sollte in jedem Fall abgewaschen werden, bevor er vollständig austrocknet.

5. Nahrungsergänzungsmittel beim Fersensporn

Da die Fusssohle und dort die Plantarfaszie zu den eher schlecht durchbluteten Gewebebereichen des Körpers gehören, finden Nähr- und Vitalstoffe auch nicht so leicht Zugang und können daher auch nicht so beeindruckend wirken, wie man das vielleicht von Beschwerden in anderen Körperbereichen kennt. Nichtsdestotrotz ist auch der Fuss auf eine ordnungsgemässe Versorgung mit allen erforderlichen Nähr- und Vitalstoffen angewiesen. Und gerade weil dort nicht ganz so viel davon ankommt, wie man sich das wünschen würde, ist es wichtig, sich so gut mit diesen lebensnotwendigen Stoffen zu versorgen, damit wenigstens die benötigte Mindestmenge der Nähr- und Vitalstoffe die Ferse und Fusssohle erreichen kann.

Klinische Studien zur Wirkung der vorgestellten Vitalstoffe oder Nahrungsergänzungen liegen selten vor. Betrachten Sie unsere Hinweise daher als Ideen, die sich in der Praxis in vielen Fällen als hilfreich erwiesen haben und die Sie mit Ihrem Arzt besprechen, überprüfen und dann ggf. ausprobieren können.

Magnesium

Magnesium ist ein Mineralstoff, der sich auf ein überlastetes Fersenbein und das umliegende entzündete Gewebe mehrfach positiv auswirken kann. Einerseits wirkt Magnesium entzündungshemmend. Andererseits ist es wichtig für eine richtige Calciumverteilung im Körper sowie für eine gesunde Knochenbildung (mehr als die Hälfte des Körpermagnesiums ist in den Knochen gespeichert). Des Weiteren wird Magnesium für die Proteinbildung benötigt, für gesunde Nerven- und Muskelfunktionen und auch für die Bildung des körpereigenen Antioxidans namens Glutathion.

Da ein Magnesiummangel gar nicht so selten ist, wie oft behauptet wird, überprüfen Sie bitte in jedem Fall Ihre Magnesiumversorgung und optimieren Sie diese, wenn Sie feststellen, dass Sie zu wenig davon zu sich nehmen.

Interessante Magnesiumquellen sind beispielsweise Kürbiskerne, Linsen, Kichererbsen, weisse und schwarze Bohnen, Vollkornreis, grünes Blattgemüse, getrocknete Bananen und Trockenfeigen. (…)

Bei einer chronischen und dazu noch entzündlichen Erkrankung des Körpers steigt der Magnesiumbedarf noch weiter an. Sie können daher zur Deckung Ihres erhöhten Magnesiumbedarfes zusätzlich auch ein Magnesiumpräparat einnehmen (2 mal 100 bis 200 mg pro Tag). (…)

MSM – Organischer Schwefel

Kommt es zu Entzündungen im Bereich der Muskeln und Gelenke, dann empfiehlt die Naturheilkunde häufig MSM – organischen Schwefel – kurweise über eine Woche hinweg, mit täglich mehrmaliger Einnahme, z. B. 3 x täglich 1000 mg, am besten gemeinsam mit Magnesium.(…)

Auch bei Arthrose wird MSM häufig empfohlen, da der Stoff – gemeinsam mit Glucosamin – Schmerzen lindert, Schwellungen mindert, die Regeneration des Bindegewebes fördert und die Beweglichkeit verbessert (MSM bei Arthrose).

Alle beschriebenen Eigenschaften und Wirkungen von MSM klingen im Zusammenhang mit dem Fersensporn höchst interessant und vielversprechend, so dass die Schwefelverbindung auch hier eingesetzt werden könnte.

Vitamin B5

Vitamin B5 (Pantothensäure) ist ein Vitamin, das sich um eine ordnungsgemässe Nerven- und Muskelfunktion kümmert. Es ist beispielsweise an der Bildung von Acetylcholin beteiligt, einem Neurotransmitter (Botenstoff), der Nervensignale an die Muskeln weitergibt. Genauso weiss man, dass Vitamin B5 Heilprozesse unterstützt und beschleunigt.  

Zwar liefern viele Lebensmittel Vitamin B5. Um jedoch eine therapeutische Wirkung zu erzielen, sollte das Vitamin erstens höher dosiert (z. B. täglich bis zu 100 mg) und zweitens gemeinsam mit anderen B-Vitaminen als Nahrungsergänzungsmittel (Vitamin-B-Komplex) eingenommen werden, da sich diese in ihren Wirkungen gegenseitig unterstützen und verstärken. Als Ergebnis berichten Anwender von einer höheren Muskelkraft und weniger Schmerzen (sowohl in den Muskeln als auch in den Gelenken).

Proteolytische Enzyme

Präparate mit hochdosierten proteolytischen Enzymen z. B. von Biogena gelten als natürliche Entzündungshemmer. Normalerweise sorgen diese Enzyme für den Abbau von Proteinen in ihre einzelne Bausteine, die Aminosäuren. Verschiedene Studien zeigen, dass proteolytische Enzyme den Heilprozess beschleunigen können. Eingesetzt werden die Enzympräparate meist bei Gelenk- und Muskelschmerzen, aber auch bei Krebs und altersbedingten Erkrankungen.

Zu den proteolytischen Enzymen gehört beispielsweise das Bromelain. Es bekämpft Entzündungen, indem es bestimmte Abbauprodukte hemmt, die andernfalls Schwellungen und entzündliche Prozesse verursachen würden. Bromelain stammt aus der Ananas und befindet sich dort insbesondere im mittleren Strunk der Frucht.

Enzympräparate könnten auch beim Fersensporn hilfreich sein, denn auch hier liegen Entzündungen, häufig Schwellungen sowie Muskelschmerzen vor.

Omega-3-Fettsäuren

Zu den natürlichen Entzündungshemmern gehören die Omega-3-Fettsäuren. Da heutzutage insbesondere das Omega-6-Omega-3-Verhältnis gestört ist, wir also mit der modernen Ernährungsweise viel zu viele Omega-6-Fettsäuren aufnehmen, ist hier das gesunde Gleichgewicht verloren gegangen. Achtet man wieder auf eine höhere Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren, dann wird man auch weniger anfällig für entzündliche Erkrankungen.

Omega-3-Fettsäuren werden überdies therapeutisch eingesetzt, einerseits zur Blutverdünnung und Verbesserung der Gefäss- sowie Herz-Kreislauf-Gesundheit, andererseits zur Entzündungshemmung und Linderung von Schmerzen bei Gelenkproblemen. Auch hier zeigen die Eigenschaften der Omega-3-Fettsäuren, dass eine gute Versorgung mit diesen Fettsäuren auch die entzündlichen Vorgänge beim Fersensporn reduzieren können.

Die übliche Omega-3-Dosis, die mit Kapseln eingenommen wird (z. B. über die veganen Opti3-Kapseln), beträgt 800 bis 1000 mg der langkettigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA. (…)

Kurkuma/Curcumin

Kurkuma enthält die Stoffgruppe der Curcuminoide, deren bekanntester Vertreter das Curcumin ist. Es gilt als natürlicher Entzündungshemmer, so dass bei chronischen Entzündungen – ganz gleich wo im Körper – Curcumin als Nahrungsergänzung eingenommen werden kann. Da Curcumin überdies antioxidativ, leberregenerierend, entgiftend und krebshemmend wirkt, kann man mit dieser Massnahme nicht nur seine Fersenschmerzen mildern, sondern sehr viel mehr für die Allgemeingesundheit tun.

Curcumin nimmt man in Kapselform gemäss den Angaben des Herstellers ein (z. B. Curcuperin). Sie können jedoch auch zusätzlich verstärkt Kurkuma in Ihren Speiseplan einbauen – und z. B. 3 bis 5 Gramm Kurkuma täglich in verschiedene Rezepte geben.

Sie könnten beispielsweise am Morgen einen Frühstückssmoothie mit Kurkuma geniessen, mittags ein Blumenkohlsteak mit Kartoffeln und Salat zubereiten und am Abend köstlich frische Kurkumabrötchen zur Suppe servieren.

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Vitamin D und Vitamin K

Vitamin D ist immer nötig – ganz gleich, ob man gesund oder krank ist. Da das Vitamin jedoch insbesondere an der Knochengesundheit beteiligt ist, sollte der Vitamin-D-Spiegel natürlich speziell dann überprüft und optimiert werden, wenn in diesem Bereich etwas im Argen liegt.

Die Bildung des Fersensporns zeigt, dass im Körper Kalkablagerungen an Stellen gebildet werden, wo man sie nicht gebrauchen kann, ja, wo sie sogar Schmerzen und Entzündungen verursachen. Zwar muss beim Fersensporn hauptsächlich die ursächliche Fehlbelastung und Muskelverspannung aufgehoben werden, doch würde eine gute Vitamin-D-Versorgung den Heilprozess und die richtige Umverteilung des Calciums merklich untersützen können.

Zusätzlich ist bei einer Vitamin-D-Gabe immer auch an das Vitamin K zu denken. Während das Vitamin D nämlich die Calciumaufnahme fördert, ist das Vitamin K dafür zuständig, das Calcium an den richtigen Ort zu dirigieren (in die Knochen), um eine Ablagerung in den Blutgefässen (Arteriosklerose) oder an der Ferse zu verhindern. (…)

Entsäuerung

Da nicht jeder Mensch infolge einer Fehlbelastung oder Überlastung einen Fersensporn oder einen entzündeten Plantarfaszienansatz entwickelt, scheinen noch weitere Voraussetzungen erfüllt werden zu müssen, bevor dieser Prozess in Gang gesetzt wird. Aus Sicht der Naturheilkunde muss vor jedem krankhaften Prozess zunächst – auf irgendeine Art und Weise – das körpereigene Gleichgewicht gestört sein. Erst wenn dies zutrifft, können sich spürbare Beschwerden einstellen.

Die chronische Übersäuerung ist einer dieser Faktoren, die auf ein Ungleichgewicht im Körper hinweisen – in diesem Fall auf ein Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt. Ist das Gewebe chronisch übersäuert (Gewebsazidose) – so das Erklärungsmodell im Falle des Fersensporns – werden die Sehnen durch die saure Umgebung brüchig. Calcium wird jetzt eingelagert, um die Sehnen wieder zu stabilisieren und die Säuren zu neutralisieren.

Daher gehört zu einer naturheilkundlichen Therapie eines Fersensporns auch immer die Überprüfung der persönlichen Ernährungs- und Lebensweise. Finden sich darin nun zahlreiche säurebildende Gewohnheiten (ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Schlafmangel, Stress, Vitalstoffmangel u. a.), dann sollten diese schnellstmöglich in gesunde Gewohnheiten umgewandelt werden.

Dies gelingt z. B. mit einer basenüberschüssigen Ernährung, mit regelmässiger (den Beschwerden angepasster) Bewegung, ausreichend Schlaf, einer Optimierung der Vitalstoffversorgung und mit entsäuernden Basenkonzentraten oder einem umfassenden Entsäuerungsprogramm.

Der Fersensporn – Ganzheitliche Massnahmen

Eine ganzheitliche Therapie beim Fersensporn bzw. bei Fersenschmerzen besteht also aus sehr vielen Massnahmen aus ganz verschiedenen Bereichen, wobei unsere Massnahmenliste sicher nicht vollständig ist und es noch viele weitere Möglichkeiten gibt, die man aus ganzheitlicher Sicht umsetzen könnte.

Selbstverständlich sollten überdies nicht alle der genannten Massnahmen auf einmal umgesetzt werden. Suchen Sie sich stattdessen jene aus, die zu Ihnen und Ihren Beschwerden am allerbesten passen und besprechen Sie sie im Zweifel mit Ihrem Arzt. Gerade wenn Sie Medikamente nehmen müssen (gegen was auch immer), sprechen Sie zunächst mit Ihrem Arzt, ob und welche naturheilkundlichen Massnahmen Sie zusätzlich zu Ihren Medikamenten nehmen können.

Übungen und Massagen sowie gutes Schuhwerk und ggf. die passenden Einlagen sind jedoch in jedem Fall ein unverzichtbarer Bestandteil der Therapie eines Fersensporns. Es nützt also in den meisten Fällen nicht viel, wenn Sie nur Nahrungsergänzungsmittel einnehmen und hoffen, das Problem löse sich dann früher oder später von selbst. Wie immer ergänzen sich die ganzheitlichen Massnahmen beim Fersensporn gegenseitig, so dass insgesamt eine umfassende Therapie entsteht, die den Körper auf nahezu allen Ebenen beim Heilprozess unterstützen kann.

Das Schöne einer ganzheitlichen Vorgehensweise ist ferner, dass sie sich nicht nur auf einen einzigen Körperteil auswirkt, sondern auf den gesamten Körper. Es kann daher sein, dass Sie zwar gerade Ihre Fersenschmerzen im Fokus haben und möchten, dass diese verschwinden, Sie aber mit den genannten Massnahmen langfristig auch Ihre Arthrose, Ihren Blutzuckerspiegel und Ihren Bluthochdruck bessern können.

Denn eine gesunde Ernährung, eine gute Vitalstoffversorgung, eine Regulierung des Säure-Basen-Haushalts und individuell passende Nahrungsergänzungen sind nun einmal die Basis dafür, dass echte Heilung überhaupt erst stattfinden kann.

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/fersensporn.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

Aprikosen


Aprikosen stammen aus Zentralasien, und werden mittlerweile in Südeuropa, aber auch in den wärmeren Gebieten von Deutschland oder Österreich, gerne angebaut. Sie wachsen als Früchte kleinerer Bäume mit herzförmigen Blättern und weiß- bis zartrosa Blüten. Neben dem gelborangenen Fruchtfleisch wird auch das Aprikosenkernöl verwendet, welches geruchsarm und sehr gut haltbar ist.

Kleine Frucht, große Wirkung

Die Aprikose enthält Kohlenhydrate, viele Ballaststoffe, wenig Eiweiß, Flavonoide, die Vitamine C, E, B1-6, Folsäure, Betacarotin (Vorstufe des Vitamin A), die Mineralstoffe Kalium, Phosphor, Kalzium, Magnesium und Spurenelemente wie Eisen und Zink. Für einen optimal frischen Geschmack sollte die Aprikose nicht lange gelagert, sondern möglichst bald nach dem Ernten verzehrt werden. Getrocknet stellt die Frucht eine kompakte Nährstoff- und Eiweissquelle dar.

Heilwirkungen der Aprikose:

– Krebs- und Immunvorsorge: Aprikosen enthalten sehr viele Antioxidantien, die Zelldeformationen vorbeugen und die Zellen gesund erhalten. Die Kombination von Polyphenolen, Vitaminen und Mineralstoffen kurbeln das gesamte Immunsystem und die Bildung von Immunglobulinen an

– Herz-Kreislauf-System: Aprikosen sind reich an Polyphenolen, Betacarotin und Vitamin C, was sich günstig auf die Herzgesundheit auswirkt. Die Vitalstoffe schützen die Gefäßwände und reduzieren den LDL-Cholesterinspiegel

– Anämie: aufgrund des hohen Eisenanteils der Frucht kann durch Aprikosenverzehr Eisenmangel vorgebeugt werden. Folsäure regt zusätzlich die Blutbildung an

– Nervenleiden: durch ihren Gehalt an Vitamin C, B5 und Carotin stärken Aprikosen die Nerven und Stressresistenz

– Verstopfung: getrocknete Aprikosen enthalten einen hohen Teil an Ballaststoffen, welche die Verdauung in Gang bringen

– Durchfall: frische Aprikosen helfen, den Stuhl einzudicken und lindern Durchfall

– Augengesundheit: Früchte, die die Vitamine A, C und E in Kombination enthalten sind besonders wirksam gegen Augendegenerationen

– Knochen: der Genuß von Aprikosen liefert viel Kalzium, welches für den Aufbau der Knochen und die Erhaltung der Zähne gebraucht wird

– Hautgesundheit/Hautalterung: Aprikose ist reich an Antioxidantien, welche vor Hautalterung und Schädigungen durch UV-Strahlung und Umweltgifte schützen. Das Betacarotin aus der Aprikose ist gut gegen Akne und weitere Hautirritationen

– Haare, Nägel: die Vitamin-und Mineralstoffkombination in Aprikosen lässt Haare und Nägel gut wachsen und beugt Mangelerscheinungen vor

Bei einer Salicylsäureallergie bzw. Unverträglichkeit sollte man mit dem Verzehr von Aprikosen vorsichtig sein, da sie zu den salicylsäurereichen Nahrungsmitteln zählt.

Die bitteren Aprikosenkerne, welche das Cyanid Amygdalin enthalten, sind Forschungen zu Folge besonders wirksam gegen Krebszellen. Auf Grund einer Vergiftungsgefahr (nur bei sehr hoher Dosis) sollte diese Anwendung nur unter Rücksprache mit einem Arzt bzw. erst nach genauer Informationseinholung stattfinden.  

Quelle: http://www.cysticus.de/aktuelles/aprikosen.htm

Gruß an die Wissenden

TA KI