Putin: Gegen Trump wird im „Maidan-Stil“ vorgegangen


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Die zahlreichen „belastenden“ Fake-Berichte gegen Donald Trump sieht der russische Präsident Wladimir Putin als Beleg dafür, dass bestimmte Kreise in den USA die Legitimität des künftigen amerikanischen Staatschefs untergraben wollen. Dabei werde zu den gleichen Methoden wie beim Organisieren des Staatsstreichs 2014 in der Ukraine gegriffen.

 

Obwohl die Präsidentschaftswahlen bereits stattgefunden haben, gehe der Kampf gegen Trump in den USA weiter, sagte Putin am Dienstag in Moskau. Dabei würden mindestens zwei Ziele verfolgt: „Erstens die Legitimität des gewählten Präsidenten untergraben… Zweitens, den neuen Präsidenten bei der Erfüllung von Wahlversprechen behindern.“

„Es entsteht der Eindruck, dass sie, nachdem sie in Kiew geübt haben, nun bei sich in Washington einen Maidan organisieren wollen, nur um Trumps Amtsantritt zu verhindern“, so Putin.

Die Berichte, dass Russland — bereits vor vielen Jahren — belastende Infos gegen Trump gesammelt habe, wies Putin als „offensichtliche Fälschung“ zurück. „Dass solche Methoden überhaupt gegen einen gewählten Präsidenten der USA verwendet werden, ist bisher einmalig in der Geschichte“, so der Kremlchef. „Das spricht von einer wesentlichen Degradation der politischen Eliten im Westen, vor allem in den USA. Ich hoffe sehr, dass der gesunde Menschenverstand doch siegen wird.“

Als „Maidan“ werden die gewaltsamen prowestlichen Proteste zum Jahreswechsel 2013/2014 auf Kiews Hauptplatz Maidan bezeichnet, die mit einem Umsturz endeten. Nach der Machtübernahme schickte die von der Opposition gestellte Regierung Truppen gegen die östlichen Industrie-Regionen Donezk und Lugansk, die die Entmachtung von Präsident Viktor Janukowitsch nicht anerkannt haben. Die Gefechte zwischen Regierungstruppen und Bürgermilizen, bei denen laut UN-Angaben mindestens 9.500 Menschen getötet wurden, dauern immer noch an.

Quelle: https://de.sputniknews.com/politik/20170117314148389-putin-warnt-vor-maidan-gegen-trump-in-usa/

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Gruß an die Aufmerksamen
TA KI
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50’000 Soldaten an der Grenze- Poroschenko warnt vor Gefahr russischen Einmarsches


50’000 Soldaten an der Grenze

Poroschenko warnt vor Gefahr russischen Einmarsches

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat zum Tag der Unabhängigkeit der früheren Sowjetrepublik eindringlich vor der Gefahr eines russischen Einmarsches gewarnt. Der Feind verfolge weiter die Idee eines direkten Angriffs auf die Ukraine, sagte Poroschenko auf dem Maidan in Kiew.

Russland habe an der Grenze zur Ukraine mehr als 50’000 Soldaten stationiert, im Kriegsgebiet Donbass seien 40’000 Kämpfer im Einsatz, darunter 9000 aktive russische Militärangehörige, behauptete Poroschenko. Russland weist solche Vorwürfe zurück.

«Moskau hat den Kämpfern bis zu 500 Panzer, 400 Artilleriesysteme und 950 Schützenpanzer geliefert. Allein in dieser Woche haben drei grosse Kolonnen unsere Grenze in Richtung Luhansk, Donezk und Debalzewe überschritten», sagte Poroschenko. Er kündigte eine weitere Stärkung des Militärs an. Auf dem Maidan marschierten mehr als 2000 Soldaten von der ostukrainischen Kriegsfront.

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Quelle: http://www.nzz.ch/newsticker/50000-soldaten-an-der-grenze-poroschenko-warnt-vor-gefahr-russischen-einmarsches-1.18600957

Gruß an die Russen

TA KI

Ukrainischer Ex-Präsident Janukowitsch: Putin hat mir das Leben gerettet


302896026Der gestürzte ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch hat in einem BBC-Interview über die Ereignisse auf dem Kiewer Unabhängigkeitsplatz Maidan vor einem Jahr, über die Krim, den Donbass sowie über die Nacht erzählt, „in der mir Putin das Leben rettete“, teilte Gabriel Gatehouse von der britischen BBC am Montag via Twitter mit.

Zudem hätte der Ex-Präsident auch „die Wahrheit über seine Luxusresidenz und den Straußen in seinem Zoo“ erzählt.

Es handle sich dabei um das erste Interview, das der gestürzte ukrainische Präsident nach dem Staatsstreich im Februar 2014 einem westlichen Massenmedium gab, betonte Gatehouse. Das Interview wurde für die Fernsehshow BBC Newsnight aufgezeichnet.Janukowitsch war im Februar bei einem Staatsstreich gestürzt worden. Das ukrainische Parlament erklärte ihn am 22. Februar für abgesetzt, änderte die Verfassung und setzte Neuwahlen an. Die Präsidentenwahl im Mai 2014 gewann der prowestliche Milliardär Petro Poroschenko. Es gab kein Amtsenthebungsverfahren gegen Janukowitsch.

Am 18. Juni trat ein Gesetz in Kraft, mit dem Janukowitsch der Ehrentitel des ukrainischen Präsidenten aberkannt wurde. Das Parlament hatte am 4. Februar das Dokument gebilligt, das am 9. Februar Präsident Poroschenko zur Unterschrift vorgelegt worden war.

Am Samstag wurde bekannt, dass Poroschenko beim ukrainischen Verfassungsgericht einen Antrag eingereicht hat, das Gesetz über die Aberkennung des Ehrentitels Präsident für Janukowitsch für verfassungswidrig zu erklären.

Dies löste eine stürmische Reaktion von Politikern und Experten aus. Ihre Meinungen gingen auseinander. Die einen sind der Ansicht, dass Poroschenko auf diese Weise zeigen will, dass das Gesetz für ihn über alles geht. Die anderen meinen, dies sei ein Zeichen dafür, dass Poroschenko die Amtsenthebung von Janukowitsch doch als Staatsstreich ansieht.

Gruß an die Wahrheit
TA KI

Kiew vertuscht Wahrheit über Blutbad auf dem Maidan – Zeitung


301736889Bei der Aufklärung des Blutbads auf dem Maidan hat Kiew keinen großen Eifer an den Tag gelegt, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer Mittwochausgabe.

Als sich die Morde an proeuropäischen Demonstranten, verübt von Heckenschützen, Ende Februar zum ersten Mal jährten, konnte die Justiz in Kiew noch immer keine Ergebnisse vorweisen, heißt es in einem Kommentar von Ann-Dorit Boy, Redakteurin im Politikressort der Zeitung.

Es sei zweifellos schwierig, eine unabhängige Untersuchung vorzunehmen. „Aber man muss es wenigstens versuchen. Doch genau das scheint Kiew nicht getan zu haben.“Stattdessen sollten Innenministerium und Geheimdienst die Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft systematisch behindert haben. Die Vorwürfe, die eine vom Europarat eingesetzte internationale Beratergruppe nun gegen die ukrainische Regierung erhoben habe, seien bestürzend.

Auch die schweren Kämpfe im Donbass gegen von russischem Militär gestärkte Separatisten rechtfertigen kein solches Vorgehen, so die Autorin weiter.

„Die Aufklärung der Verbrechen, die Ukrainer an Ukrainern verübt haben – auf dem Majdan, im Gewerkschaftshaus von Odessa, im Donbass und überall im Land – und die Bestrafung der Täter sind Voraussetzung dafür, dass die ukrainische Gesellschaft heilen und wieder zusammenwachsen kann.“

Transparente Aufklärung sei auch die wirksamste Waffe gegen das Gift der Verschwörungstheorien, wird abschließend im Kommentar hervorgehoben. Die Regierung in Kiew müsse nicht nur um das Territorium kämpfen, sondern vor allem um das Vertrauen der Bürger.

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Gruß an die Opfer
TA KI

Protest bei Besuch von Klitschko in Osnabrück: „Du solltest lieber weiter boxen“


301689252Der Besuch des Kiewer Bürgermeisters Vitali Klitschko in Osnabrück, wohin der ehemalige Boxchampion zur Teilnahme an den traditionellen Osnabrücker Friedensgesprächen eingeladen wurde, ist von Protesten begleitet worden.

Wie das Internetportal Telepolis am Samstag berichtet, erinnerten die Protestteilnehmer ihn an die ermordeten Maidan-Gegner von Odessa. Andrej Jusow, ein Politiker aus Klitschkos UDAR, habe am 2. Mai zu Gewalt gegen den örtlichen Anti-Maidan aufgerufen, kritisierten sie.

Die Protestler hielten Plakate wie „Nein zum Krieg“ und „Du solltest lieber weiter boxen, denn Politik ist nichts für dich“ hoch. Außerdem warfen sie ihm vor, Nazis zu unterstützen.

Rund 1.100 Interessierte waren in die Osnabrück-Halle zu der abendlichen Debatte gekommen, heißt es ferner in dem Beitrag.

„Der Euro-Maidan war nur zum Teil ein pro-europäischer Aufstand der Zivilgesellschaft. Er sei auch sehr schnell nationalistisch und anti-russisch aufgeladen worden“, erklärte der frühere ARD-Osteuropakorrespondent Reinhard Lauterbach.

Er berichtete von Plakaten auf dem Maidan, die das Russische als „Sprache der Okkupanten“ bezeichneten. „Solche Plakate habe ich nicht gesehen“, wandte Klitschko ein. „Ich schicke Ihnen gern meine Fotos davon“, bot Lauterbach im Gegenzug an.

Der ukrainisch-nationalistische Rechte Sektor („Prawy Sektor“) hat sich nur wenige Tage nach dem Beginn des Euro-Maidan gegründet, erläuterte der Journalist. In der Folge gab es zahlreiche Angriffe der Rechtsradikalen auf Anhänger Janukowitschs.Die örtliche SPD kritisierte, dass Klitschko sich in das Goldene Buch der Stadt eintragen dürfe, obwohl er mit ukrainischen Rechtsradikalen politisch zusammenarbeite.

Gegen die Einladung von Klitschko hatten sich seit Wochen kritische Stimmen aus dem linken Spektrum erhoben, die in ihm den Vertreter eines faschistischen Systems sehen, hatte zuvor die „Neue Osnabrücker Zeitung“ berichtet. „Der ehemalige Boxweltmeister habe auf dem Maidan mit der rechtsextremen Swoboda-Partei paktiert, seine Teilnahme drohe das Renommee der Friedensgespräche zu beschädigen.“

Für die Grünen sei die Kritik an der Politik Klitschkos nachvollziehbar, so das Blatt weiter. Wer mit der rechtsextremen Swoboda-Partei und deren menschenverachtenden Ansichten zusammengearbeitet habe, müsse sich darüber nicht wundern.

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Gruß an die Erwachenden
TA KI