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Gruß an die Erkennenden
TA KI
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Die Schätze von Rennes-le-Château


Die Rätselhaften Geschichten um den Ort „Rennes-le-Château“ in den französischen Pyrenäen – ein kleines Dorf auf einem Hügel über einem Hochplateau, ca. 40 km von der mittelalterlichen Stadt Carcassonne entfernt. In der Zeit der Westgoten heiss der Ort „Rhedae“.

Im Jahre 1645 suchte ein Schafhirt in der Gegend von Rennes-le-Château ein verloren gegangenes Schaf. Er fand das Tier, welches in eine Erdspalte gefallen war, nach längerer Suche. Als der Hirte in die Spalte hinunter stieg, fand er in einer Höhle einige Skelette und Kisten, gefüllt mit Goldstücken. Er nahm sich von diesen Reichtümern und kehrte in sein Dorf zurück. Der gute Mann wurde, da er niemandem verriet, wo er seinen Schatz gefunden hatte, schlussendlich als Dieb verurteilt und hingerichtet.

 

Anno 1885 wurde ein Priester, Namens Bérenger Saunière, nach Rennes-le-Château berufen. Als Saunière sein Amt antrat, fand er die Dorfkirche von Rennes-le-Château in einem äusserst baufälligen Zustand vor. Daher beschloss er, bei der Gemeinde von Rennes-le-Château Geld für eine Renovation aufzunehmen. Auch freundete sich Saunière mit einer jungen Frau, Marie Denarnaud an, welche fortan als seine Haushälterin und Vertraute für ihn sorgte.

 

Bei den Restaurationsarbeiten fand Bérenger Saunière unter einer steinernen Bodenplatte, welche ca. aus dem 8. Jahrhundert stammte, und die auf ihrer Unterseite das Abbild von zwei Rittern zeigte (vermutlich das Siegel der Tempelritter), den Eingang zu einer längst vergessenen Krypta, der Krypta der „Seigneurs de Rennes“ – und ein Gefäss mit Goldstücken, welches vermutlich einer seiner Vorgänger, der Curé Antoine Bigou, im Jahre 1792 dort versteckt hatte. Ob sich unter der Kirche von Rennes-le-Château wirklich eine Krypta befindet, ist zur heutigen Zeit leider nicht mehr mit Sicherheit zu bestimmen, denn einerseits besteht im ganzen Ort ein striktes Grabungsverbot (nachdem Schatzsucher bei wilden Aktionen wahllos in Rennes-le-Château gegraben und sogar Sprengungen durchgeführt haben) und andererseits kann man die erwähnte Krypta auch nicht besichtigen.

 

La Dalle des Chevaliers - Die gefundene Platte der Ritter
Im weitern Verlauf der Renovationsarbeiten entdeckte Bérenger Saunière, beim Anheben der Altarplatte, in einem aus westgotischer Zeit stammenden Pfeiler einen Hohlraum. In diesem waren hölzerne Zylinder, welche vier Pergamente enthielten. Diese Pergamente waren mit Texten in lateinischer und französischer Sprache beschrieben. Saunière stoppte sofort alle Arbeiten und reiste nach Paris, um zwei der Schriftstücke von einem Sachverständigen überprüfen zu lassen. Bei dieser Gelegenheit kaufte er sich im Louvre drei Kopien von Gemälden. Anschliessend kehrte er nach Rennes-le-Château zurück, in der Überzeugung, dass ein Schatz unter der Kirche vergraben sein müsse. Bérenger Saunière und Marie Denarnaud begannen nach dem Schatz zu suchen, denn eines der Pergamente enthielt Masseinheiten und auch Hinweise auf ein Grab, welches sich auf dem Kirchhof befand.

 

Angeblicher Grabstein von Marie d'Hautpoul de Blanchefort
Bei diesem Grab handelte es sich um die letzte Ruhestätte der „Marquise Marie d’Hautpoul de Blanchefort“. Die Inschrift auf dem Grabstein war sehr sonderbar und wies allem Anschein nach auf ein Geheimnis – oder ein geheimes Versteck hin. Betrachtet man diesen Grabstein und die Inschrift, so kann man ungleiche Schriftzeichen und falsche Worttrennungen erkennen. Der Grabstein von Marie d’Hautpoul de Blanchefort wurde – entsprechend weiterer Nachforschungen – von Abbé Antoine Bigou entworfen. Saunière jedenfalls zerstörte den Grabstein mit der rätselhaften Inschrift. Glücklicherweise jedoch wurde diese früher schon einmal aufgezeichnet und ist somit bekannt.

Saunière tat dies vermutlich, weil er verhindern wollte, dass jemand anders noch das Rätsel lösen konnte…

Bei zwei der Pergamente – welche zur Zeit nicht mehr auffindbar sind – und vermutlich aus den Jahren 1244 und 1644 stammten, soll es sich angeblich um Genealogien handelt. Die zwei andern Pergamente sind aus jüngerer Zeit und könnten von dem bereits erwähnten Vorgänger von Saunière, Antoine Bigou, verfasst worden sein. Diese „neueren“ Pergamente enthalten lateinische Texte aus dem Neuen Testamen. Wird das eine Pergament genau betrachtet, so bemerkt man an gewissen Stellen des Textes eine unregelmässige Anordnung der Buchstaben. Bestimmte Zeichen wurden im Text höher gestellt. Wenn man nun diese Schriftzeichen herausschreibt und liest, ergibt sich der folgende Text:

„A DAGOBERT II ROI ET A SION EST CE TRESOR ET IL EST LA MORT“
(dieser Schatz gehört Dagobert II. König und Sion und er ist dort … wartend … schlafend …  ungenutzt … tot)

 

*Dagobert II. war ein König aus dem berühmten Geschlecht der Merowinger. Er wurde im Jahr 678 n. Chr. in den Ardennen ermordet – und zwar im Auftrag seines eigenen Kanzlers.

Das andere Pergament zu enträtseln, war weitaus komplizierter. Der Autor des Buches „The Holy Place“, Henry Lincoln, konnte den Verschlüsselungs-Code brechen und fand folgenden Text:

„BERGERE PAS DE TENTATION QUE POUSSIN TENIERS GARDENT
 LA CLEF PAX 681 PAR LA CROIX ET CE CHEVAL DE DIEU J’ACHEVE
 CE DAEMON DE GARDIEN A MIDI POMMES BLEUES“
 (Schäferin keine Versuchung, dass Poussin, Teniers den Schlüssel besitzen, Friede 681, beim Kreuz und diesem Pferd Gottes beende / zerstöre ich diesen Dämon von Wächter zu Mittag, blaue Äpfel)

 

Nun, der Pfarrer Bérenger Saunière musste auf ein grosses Geheimnis gestossen sein, denn urplötzlich kam er zu viel Geld, welches schier unerschöpflich aus unbekannten Quellen zu fliessen begann. Er renovierte die ganze Kirche viel umfangreicher und schöner als ursprünglich geplant war. Auch das Umgelände wurde entsprechend seinen Anweisungen – nach eigentümlicher Art – umgestaltet. Zusätzlich baute er in der Nähe der Kirche einen Turm, den „Tour Magdala“, in welchem er seine Bibliothek unterbrachte. (Von diesem Turm und der zugehörigen Terrasse aus, geniesst man übrigens einen prächtigen Ausblick in die nähere und fernere Umgebung.) Ein kunstvoll gestalteter Garten mit seltenen Bäumen, Wasserspielen und exotischen Pflanzen vervollständigte das Bild.

 

Grundstücke, welche er kaufte, wurden auf den Namen von Marie Denarnaud ins Grundbuch eingetragen. Ebenfalls baute der Dorfpfarrer für die Gemeinde von Rennes-le-Château eine neue Zufahrtsstrasse zum Ort und war ausserdem sehr grosszügig betreffend Finanzierungen wohltätiger Projekte. Durch seinen rätselhaften Reichtum profitierte das ganze Dorf. Auch gesellschaftlich veränderte sich Bérenger Saunière, denn er pflegte Kontakte zu wichtigen Persönlichkeiten aus Politik, Kunst und Kultur und empfing oft Besuch in seiner, ebenfalls neuerstellten, und mit einer Privatkapelle ausgestatteten Villa „Bethania“.

 

Was mochte Bérenger Saunière wohl gefunden haben? Diese Frage beschäftigte – und beschäftigt noch – sehr viele Leute und man vernahm die verschiedensten Vermutungen. Einige sprachen vom Schatz der Merowinger – andere wiederum von unermesslichen Schätzen der Tempelritter. Auch spekulierte man, Saunière könnte den sagenhaften „Heiligen Gral“ gefunden haben. Oder ist der Schatz von Rennes-le-Château der Schatz aus König Salomons Tempel, den die Römer bei der Besetzung Jerusalems gestohlen haben sollen?

Der Priester pflegte auch Kontakte zu seinem Amtskollegen und Freund Abbé Boudet, Curé des Nachbardorfes, Rennes-les-Bains. Boudet war nebenbei als Heimatforscher und Schriftsteller tätig und verfasste unter anderem das kryptische Werk:

„LA VRAIE LANGUE CELTIQUE ET LE CROMLECK DE RENNES-LES-BAINS“
 (Die wahre keltische Sprache und der Steinkreis von Rennes-les-Bains).

 

Carte Rennes Celtique
Dieses Buch ist in sich selbst ein Rätsel und  birgt mit Sicherheit ein verschlüsseltes Geheimnis. Die Gegend um Rennes-le-Château und Rennes-les-Bains ist grundsätzlich sehr mystisch. Man findet viele Spuren aus keltischer Zeit. Der Bruder von Boudet war Landvermesser und steuerte dem Buch eine Karte der Umgebung bei. Auf dieser Karte sind viele Dolmen und Menhire – sowie weitere Besonderheiten eingezeichnet – und deutet vermutlich ebenfalls auf ein Schatzversteck hin…

Man sah die beiden Priester öfters zusammen die Gegend durchstreifen.

Saunière selbst war oft viel alleine unterwegs, manchmal auch zusammen mit seiner Haushälterin Marie Denarnaud. Er fische, gehe auf der Jagd – oder suche spezielle Steine und Pilze – äusserte er, wenn man ihn danach fragte, was er wohl tagelang in den Schluchten, Wäldern und Höhlen der Umgebung suche.

 

Heimlich folgten ihm manchmal ein paar Burschen – doch Saunière verschwand oft in der Gegend von Rennes-les-Bains, in der Nähe eines grossen Steins, welcher „Pierre du Pain“ genannt wird… Man vermutete, dass Saunière einen Teil des gefundenen Schatzes zu Geld gemacht hatte, jedoch der Priester schwieg beharrlich, auch über einen eventuellen Fundort liess er nie etwas verlauten.

Unter Umständen könnte es auch sein, dass jemand dem Pfarrer viel Geld zukommen liess, um etwas zu verschleiern. Diese Überlegung ist nicht abwegig, denn wenn Bérenger Saunière wirklich auf ein grosses Geheimnis gestossen ist, sollte dieses auch fortan geheim bleiben. Eine in Frage kommende Gruppierung könnte beispielsweise die Kirche selbst sein.

 

Auch tauchte in diesem Zusammenhang der Name eines Geheimordens, genannt „Prieuré de Sion“, auf. Dieser Geheimorden soll angeblich seit ca. 900 Jahren existieren und in Beziehung mit den Tempelrittern gestanden sein. Der Orden der Tempelritter existiert seit 1314 nicht mehr, die „Prieuré de Sion“ aber soll noch heute aktiv, und im Besitze von Beweisen sein, durch welche belegt werden kann, dass der christliche Jesus die von der Kirche dargestellte Kreuzigung überlebt hätte.

Ebenfalls wird vermutet, dass Jesus mit Maria Magdalena verheiratet war, welche nach der Kreuzigungsgeschichte über das Meer floh und in Ste-Marie-de-la-Mer das französische Festland betrat. Die aus der Ehe von Maria Magdalena und Jesus entsprungenen Nachkommen sollten ein paar hundert Jahre später als Merowingerkönige in Frankreich den Thron bestiegen haben.

 

Besucht man die Kirche von Rennes-le-Château, so kann man über dem Eingangsportal die Worte:

„TERRIBILIS EST LOCUS ISTE“
 (dieser Ort ist schrecklich) lesen.

In der Kirche selbst wird man mit dem Anblick einer Teufelsstatue konfrontiert. Diese trägt in geduckter Haltung das Weihwasserbecken und blickt mit erschrockenem Ausdruck zur Mitte des Kirchenbodens. Aufgrund der Körperhaltung der Teufels – genannt „Asmodeus“ – meint man, dass dieser eigentlich sitzen müsste. Nun ist es so, dass im Nachbarort von Rennes-le-Château, in Rennes-les-Bains, auf einem Berg ein Stein steht, welcher die Form eines Sessels hat.

 

 

Dieser Stein stammt vermutlich aus der Zeit der Kelten und ist mit sehr interessanten, eingemeisselten Symbolen versehen. Dieser Stein wird „le fauteuil du diable“ (der Teufelssessel) genannt. Aus welchen Gründen hat Saunière wohl den Spruch über dem Eingang anbringen lassen und die Teufelsstatue aufgestellt? Über dem Weihwasserbecken sind auf einem Sockel vier Engels-Statuen angebracht. Jeder dieser Engel vollführt einen Teil des Kreuzzeichens. Unterhalb der Engel ist zu lesen:

 

„PAR CE SIGNE TU LE VAINCRAS“
(durch dieses Zeichen wirst du ihn besiegen)

Einer der Engel deutet nach unten – vermutlich ist der Teufel „Asmodeus“ gemeint. Die ganze übrige Kirche ist in äusserst symbolträchtiger und rätselhafter Weise ausgestaltet. Jede Station des Kreuzweges weicht in Einzelheiten von der offiziellen, kirchlichen Version ab. Was mag dies alles bedeuten? Der Priester Bérenger Saunière verschlüsselte in seiner Kirche eine Botschaft – sichtbar für Jedermann – und doch nicht verständlich.

Damals, als der Priester Saunière nach Paris reiste, um die gefundenen Pergamente überprüfen zu lassen, kaufte er – wie bereits erwähnt- im Louvre drei Reproduktionen von Gemälden. Das eine davon war ein Gemälde von „Nicolas Poussin“ mit dem Titel „Les Bergers d’Arcadie“ (die Hirten in Arkadien). Auf diesem Bild sind drei Männer und eine Frau vor einem steinernen Sarkophag zu sehen. Zwei der Männer weisen mit ihren Fingern auf eine Inschrift hin.

 

Les Bergers d'Arcadie II, Nicolas Poussin

 

Die Inschrift auf dem Sarkophag lautet:

„ET IN ARCADIA EGO“
(auch ich in Arkadien)

Bemerkenswert ist, dass tatsächlich ein solches Grabmal – wie auf dem Bild gezeigt – unweit von Rennes-le-Château, in Arques existierte. Es ist jedoch nicht bekannt, seit welcher Zeit es dort stand (inzwischen ist es verschwunden). Wenn man das Bild mit der realen Umgebung vergleicht, entdeckt man grosse Übereinstimungen der Landschaft um Rennes-le-Château. Der Spruch „ET IN ARCADIA EGO“ erkennt man übrigens auch – relativ leicht verschlüsselt – auf dem mysteriösen Grabstein der Marquise Marie d’Hautpoul de Blanchefort.

 

In Carcassonne kam ein neuer Bischof an die Macht, welcher das eigentümliche Verhalten seines untergebenen Gemeindepfarrers nicht mehr länger tolerierte. Nach mehreren Streitigkeiten – welche teilweise bis nach Rom vor den Papst gelangten – wurde Saunière schlussendlich durch einen neuen Pfarrer ersetzt. Doch Bérenger Saunière führte sein Leben und sein Wohltäterdasein in Rennes-le-Château weiter, bis er im Jahre 1917 verstarb. Seine Haushälterin Marie lebte fortan sehr zurückgezogen und verstarb im Januar des Jahres 1953.

Soweit die Geschichte…

Bis zum heutigen Tag wird laufend nach den Schätzen in und um Rennes-le-Château gesucht – eventuelle Entdeckungen jedoch werden sorgsam geheim gehalten!

 

-> Zusätzliche Bilder zum Thema findet man hier…

Die nachfolgende Aufstellung soll eine Übersicht bieten, um welche Schätze es sich im Speziellen handeln könnte.

1. Der Schatz der Templer
Als der Papst im Jahr 1307 den Templerorden zerschlug, scheiterten bis heute alle Versuche, ihre Reichtümer aufzuspüren. Es heisst, dass das Adelshaus de Blanchefort mit dem Orden der Templer eng verbunden gewesen sei. Im Jahr 1156 liess Bertrand de Blanchefort im Gebiet des Chateau de Blanchefort eine Art unterirdisches Bauwerk anlegen. Es bleibt bis in die heutige Zeit unklar, aus welchem Grund er diese Arbeiten ausführen liess. Sollte es als Versteck für die Templerschätze dienen oder hielt man dort etwas völlig anderes verborgen, das vielleicht zur Gefahr werden konnte, wenn es in falsche Hände geriet?

2. Der Schatz der Westgoten
Der sagenhafte Reichtum von Saunière könnte vielleicht tatsächlich aus einem Schatzfund stammen, was sich insofern belegen lässt, als Saunière einige seiner Amtsbrüder aus der Umgebung reich mit altertümlichen Dingen beschenkte, wie etwa mit einem sehr alten und sehr wertvollen Abendmahlskelch und einer grossen Menge Münzen aus dem 6. und 7. Jahrhundert. Der Legende nach sollen die Erben der Maria Magdalena in die Familien der Westgoten eingeheiratet haben und bildeten so den Ursprung der mächtigen Herrscherfamilie der Merowinger. Die Westgoten der Umgebung könnten demnach ihre Abstammung bis zum Hause Benjamin zurückverfolgen, welcher angeblich nach Griechenland in die Region von Arkadien geflohen war. Unter dem Druck der Franken verlegten die Westgoten ihre Hauptstadt nach Rhedae. Die Franken fielen weiter ein und die Westgoten ziehen von Rennes nach Toledo. Hatten sie all ihre Reichtümer hier in einem Versteck zurückgelassen?

3. Der Schatz der Merowinger
Möglicherweise war der Schatz, den Saunière entdeckt hatte, ein Teil des Kronschatzes merowingischen Ursprungs. Über die Merowingischen Könige wusste man bis vor kurzem nicht sehr viel. Der Begründer dieses königlichen Geschlechtes, Merovech, soll laut der Legende von zwei Vätern abstammen. Dessen Mutter soll, während sie schon von König Chlodwig mit Merovech schwanger war, beim Schwimmen im Ozean einen „Quinotaur“ (?) getroffen haben, der sie verführte. Und so wurde Merovech irgendwie durch Vermischen Fränkischer Gene mit denen eines seltsamen Amphibienwesens geformt. Die Merowinger schnitten sich nie ihre Haare und trugen über den Schulterblättern ein charakteristisches Muttermal (rotes Kreuz). Sie waren bekannt als Anhänger der Geheimlehren. Die Urahnen der Franken wurden „Volk des Bären“ genannt. Sie verehrten die Bären-Göttin Arduina. Das Wort „Arcadia“ stammt von “ Arkas“, Schutzgott dieses Gebiets in Griechenland, der Sohn der Nymphe Callisto, der Schwester der Artemis. Callistos Sternbild ist auch als Ursa Major oder der Große Bär bekannt. Laut ihrer Legende sind die Merowinger Nachfahren der Trojaner und Homer berichtet, dass Troya von einer Kolonie von Arkadiern gegründet wurde…

4. Ein Schatz in 12 Verstecken
Abbé Boudet, der sein Leben in Rennes-les-Bains verbrachte, vermutete, dass es nicht ein einzelnes Versteck gäbe, sondern 12 verschiedene (Wächter der 12). Sie sollen in der Region von Rennes-le-Château oder Rennes-les-Bains verborgen sein.

5. Ein Dokument, das die Evangelien in Frage stellt
Noch eine andere Theorie vermeint, Jesus sei nicht am Kreuz gestorben, er wäre unbemerkt nach Frankreich gekommen und hätte den Rest seines Lebens in der Nähe von Rennes-le-Château verbracht. Er hätte Maria Magdalena geheiratet und mit ihr ein Kind gehabt. Manche behaupten sogar, sie hätten Hinweise dafür, dass Jesus in dieser Gegend begraben sein soll…

6. Versteckte Geometrie um Rennes-le-Château
Im Jahre 1973 untersuchte der Schriftsteller Henry Lincoln das Geheimnis von Rennes-le-Château. Er zog einen Professor der Kunstgeschichte, Christopher Cornford, und einen geübten Landvermesser, David Wood, zu Rat, um eine detaillierte Untersuchung zu beginnen. Zu aller Überraschung entdeckte Cornford, dass das Gemälde wie ein Fünfeck aufgebaut war, einem Geheimsymbol, das die Kirche eigentlich nie in einem Kunstwerk erlaubt hätte. Wood vermutete, die gleiche Anordnung auch in der Umgebung zu finden und vermass deshalb das Gebiet. Nach erheblichem Aufwand entdeckte Wood, dass es einige Linien auf der Karte gab, die mit einem Winkel von 36° verbunden waren. Er suchte als nächstes den Kreis der mit den Linien in Bezug stand. Schliesslich fand er, dass dieser durch die alten Kirchen von Rennes-le-Château, Coustaussa, Serres, Bugarach und St. Just et le Bézu verlief. Zusätzlich verlief der Kreis durch das Château bei Serres und die seltsame Felsformation bei Les Toustounnes. Wood wusste, dass er an etwas sehr Wichtigem angelangt war und veröffentlichte seine Nachforschungen im Buch „Genesis – Das erste Buch der Offenbarungen“. Einige der Kirchen konnten bis zu den Römern oder den Westgoten zurückdatiert werden, weit vor der Zeit der Templer. Beide, das Gemälde Poussins und die Landschaft, weisen also dieselbe Geometrie auf, was die Frage aufwirft, wieso Poussin das wissen konnte? Auch aus verschlüsselten Dokumenten? Die eigentlichen Pergamente waren angeblich erst entdeckt worden, als Saunière die Renovierung der Kirche der Hl. Maria Magdalena durchführte und die Altarplatte entfernte. Waren die Kopien Fälschungen, und sahen die Originale in Wirklichkeit ganz anders aus?

7. Der Stein der Weisen oder Saunières Sternentor
Einer völlig andern Theorie nach, soll Saunière hier ein Tor zu einer anderen Dimension entdeckt haben, in Form der Smaragd-Tafeln des Thot. Diese sollen einen sog. Tesseract darstellen, eine Art Anordnung von Hyperwürfeln als 3-dimensionale Abbildung eines 4-dimensionalen Körpers. Auf diesen Tafeln würden sich philosophische Texte befinden, die Thoth selbst niedergeschrieben haben soll.

Quelle: http://www.gralssuche.org/rennes_le_chteau/Rennes_le_Chteau.html

Gruß an die Nachforscher

TA KI

 

Geheimnisvolle Spuren der Maria Magdalena


Geheimnisvolle Spuren – oder eine seltsame Übereinstimmung?

Anlässlich der Durchsicht eines Nachlasses, welchen wir schon seit geraumer Zeit ungeordnet in verschiedenen Kartons in unserem Forschungsarchiv eingelagert hatten, stiessen wir unter anderem auf älteres Kartenmaterial.

Entsprechend dem aufgedruckten Datum stammten die kartografischen Werke aus dem Jahr 1914. Es handelte sich dabei um eine Teilkarte des Gebietes der Pyrenäen, im Massstab 1:1’000’000, und einer Ausgabe Süd-West-Frankreich, aus demselben Jahr.
Für uns von besonderem Wert war die Pyrenäenkarte, da auf dieser genau der Teil des Dep. Aude verzeichnet war, welcher uns seit geraumer Zeit sehr interessierte – das Gebiet von Carcassonne bis hin zu Limoux, Quillan, Rennes-le-Château, Rennes-les-Bains, usw.!

 

Da die ganze Karte recht unhandlich war, entschieden wir uns, einige digitale Aufnahmen des entsprechenden Gebiets-ausschnittes anzufertigen. Somit konnten wir nun das Werk auf elektronischem Weg besser betrachten und nach Bedarf auch noch vergrössern.

Bei dieser Aktion spannten wir die Karte plan auf den Boden und machten senkrecht von oben – ab einem Stativ – einige möglichst gute Fotos. Da wir bei dieser Arbeit im eigentlichen Sinne „um die Landschaft wanderten“ und der Betrachtungswinkel sich dementsprechend mehrmals verschob, fiel uns etwas sehr Sonderbares auf!

Ausgehend von Quillan – bis hin zur Küste des Mittelmeeres – erkannte man die Umrisse einer knienden Figur in einem weiten Gewand! Seltsam! Am Besten nahm man das Phänomen wahr, wenn man seitlich zur Karte stand. Die Konturen wurden hauptsächlich durch Verkehrswege und Flüsse in Richtung Narbonne – bezw. Perpignan – gebildet.

 

Unverzüglich zogen wir zum Vergleich modernere Landkarten zu Rate, mussten aber feststellen, dass auf diesen die vorliegende „Erscheinung“ gar nicht – oder zumindest nicht mehr so eindeutig – zu erkennen war. Die Form der Figur erinnerte uns an ein bekanntes Gemälde – an das Altarbild der betenden Maria Magdalena in der Kirche von Rennes-le-Château!

Tatsächlich – die rein visuelle Übereinstimmung war frappant! Natürlich waren wir uns bewusst, dass das Altarbild keinesfalls massstabsgetreu auf die Karte umgelegt werden konnte.
Aber das Zusammentreffen verschiedener, prägnanter Faktoren war doch recht erstaunlich – zumal man sogar zusätzlich noch das Kreuz im Bild auch auf der alten Landkarte ermitteln konnte! Dieses zog sich von Narbonne hinauf nach Carcassonne und fand bei diesem Ort auch seinen Abschluss durch die Bildung der Kreuz-Querbalken.

 

Der, durch die Umrisse der Figur markierte Landstrich, war entsprechend unseres Wissens ausserordentlich mystisch und geheimnisvoll geprägt. Aufgrund unserer Forschungsarbeit wussten wir, dass sich auf der Silhouette der Gestalt viele Ansiedlungen befanden, welche die Namen von Heiligen trugen. Desgleichen beinhaltete die Gestalt das spezifische Gebiet – nennen wir es „Land der Magdalena“ – von Rennes-le-Château und Rennes-les-Bains, bis hin zum ebenfalls viel diskutierten und bekannten Ort Perillos. Die Ländereien gehörten ursprünglich zur Grafschaft „Rhazes“, welche ehemals durch die Familie der „Voisins“ verwaltet wurde. Ebenfalls befinden sich in dieser Region viele Festungen aus der Zeit der Katharer, deren Geschichte ja schlussendlich bei der Burg von Montségur (Dep. Ariège) im Jahr 1244 ein tragisches Ende fand. Auch weist im entsprechenden Gebiet eine grosse Anzahl von Orts- und Flurnamen auf die ehemalige Anwesenheit der Kelten, Römer und Tempelritter hin.

Fast alle auf – und in der Figur liegenden Örtlichkeiten – wiesen gewisse charakteristische Merkmale auf. So z.B. (um nur einige zu nennen):

Couiza, Coustaussa, Serres, Arques:
Schlösser, Burgen oder Ruinen

Campagne-sur-Aude:
ehemalige Komturei, ein Stützpunkt der Tempelritter

Orte – benannt nach „heiligen Persönlichkeiten“:
St-Pierre-des-Champs, St-Laurent-de-la-Cabrerisse, St-Laurent-de-la- Salanque, St-Paul-de-Fenouillet, St-Ferriol, Ste-Eugénie, St-Martin-Lys, St-Just-et-le-Bézu, usw.

Quillan:
mit einem seltsamen, geometrischen Wappenzeichen an der Kirche, von welchem man überlieferte, dass Henri Boudet, ein „wissender“ Priester aus Rennes-les-Bains, es dort hätte anbringen lassen. Dieser Mann übrigens war es auch, welcher ein sehr seltsames Buch veröffentlichte – „La Vraie Langue Celtique et Le Cromleck de Rennes-les-Bains“. In der betreffenden Publikation werden unter anderem einige der oben aufgeführten Ortsnamen erwähnt – sowie auch weiter entfernte Orte bis hin zur Mittelmeerküste, z.B. auch „Leucate“…

Esperaza:
mit einem eigentümlich gestalteten Jesusgrab in der Dorfkirche

Les Pontils:
hier stand einmal ein steinerner Sarkophag, ähnlich dem auf einem Gemälde des Malers Nicolas Poussin (Les Bergers d’Arcadie II)

Axat:
mit dem kryptischen Grab des Priesters Henri Boudet

Auch sind ehemalige Einsiedeleien sind zu finden:
wie z.B. die Ermitage St-Antoine-de-Galamus

 

 

Aufgrund all dieser Umstände und der ja hinlänglichst bekannten Geschichten um Maria Magdalena und ihrer mutmasslichen Anwesenheit in diesem wunderbaren Landstrich im Süden Frankreichs, vermuteten wir dies als weiteren, zusätzlichen Fingerzeig – hin auf die Wahrheit der ganzen Legende!

Etwas fiel uns allerdings anlässlich des Studiums der Karte noch zusätzlich auf!
Wir betrachteten ein vermehrtes Mal das Altarbild. Seitlich der knienden Maria Magdalena lag ein aufgeschlagenes Buch mit zwei kleinen Kreuzen im oberen Bereich der Seiten. Die Position dieses Buches konnte man – in Anlehnung an das Gemälde – ebenfalls auf der Landkarte ausfindig machen.

Nun könnte der geneigte Leser natürlich denken, dies wäre ja soweit alles nichts Aussergewöhnliches, doch was uns wirklich sehr erstaunte, war die Tatsache, dass sich in der Region des eingezeichneten Buches etwas äusserst Bemerkenswertes befand!

 

 

Genau oberhalb der auf den Buchseiten verzeichneten zwei Kreuze, befanden sich dementsprechend auch zwei „heilige Orte“ auf der Karte: St-Pierre-des-Champs und St-Laurent-de-la-Cabrerisse…

Die beiden Ortschaften in diesem Gebiet der Corbières (*siehe Anhang) korrespondierten in ihrem Zusammenhang mit zwei ganz ähnlichen Wappen. Konnte dies ein Zufall sein? War dies ein Beweis, dass unsere Wahrnehmungen und die damit verbundenen Schlussfolgerungen betreffend dem „Land der Magdalena“ zutrafen? Sind diese beiden Orte die „Messpunkte“ für das „erleuchtete Betrachten“ des Altarbildes in der Kirche von Rennes-le-Château?

Gemäss einer unbestätigten Überlieferung nach, wäre ein gewisser Abbé Emile-François Cayron anscheinend in das Geheimnis um einen unermesslichen Schatz – welcher gut verborgen in der Grafschaft „Rhazes“ lag – eingeweiht gewesen! Dieser Abbé Cayron sei ursprünglich auch der Lehrer des Priesters Henri Boudet von Rennes-les-Bains gewesen, welcher ja bekanntlich im Jahr 1886 das bereits erwähnte kryptische Buch, „La Vraie Langue Celtique et Le Cromleck de Rennes-les-Bains“, veröffentlichte! Ob der betreffende Abbé Emile-François Cayron tatsächlich je als Seelsorger in St-Laurent-de-la-Cabrerisse oder vielleicht evtl. auch in St-Pierre-des-Champs tätig war, ist nicht mehr mit Sicherheit zu eruieren. Andere Quellen weisen als Wirkungsort von Cayron auch auf St-Laurent-de-Montferrand hin…

Ausserdem wird erzählt, dass sich in der – für so einen kleinen Ort wirklich riesigen – Kirche von St-Laurent-de-la-Cabrerisse, ein äusserst mystisches Gemälde befunden hätte.

 

Auf diesem wären zwei Frauen (?) in blauen Gewändern dargestellt gewesen. Die eine Frau, durch ein Seil gefesselt, versuchte nach einem Kreuz zu greifen, welches die andere in ihrer Hand hielt. Die mit dem Kreuz hätte sich über einer Wolke befunden und zusätzlich noch ein Behältnis in Form einer „Vase“ gehalten.

Entsprechend einer Sage wären diese beiden Frauen Königinnen gewesen – die Regentinnen der beiden „Rennes“ – eine auf dem Berg und die andere im Tal. Diejenige auf dem Hügel besass (behütete) einen Schatz – aber nur solange sie das Kreuz in ihrer Hand hätte halten können…

Leider haben wir das erwähnte Bild selbst nicht gesehen und es scheint uns auch fraglich zu sein, ob dieses wirklich existierte…

Aber angesichts der faszinierenden und spannenden Geschichte – auch im Zusammenhang mit unseren Feststellungen betreffend dem „Magdalena-Phänomen“ auf der alten Karte – wird es sicherlich sehr aufschlussreich und interessanten sein, dem Ort St-Pierre-des-Champs ebenfalls einmal einen ausgedehnten Besuch abzustatten!

 

Quidquid agis prudenter agas et respice finem!
(Was auch immer du tust, tue es weise und bedenke das Ende!)

(*) Die Corbières, östlich des Mittelmeeres gelegen, im Norden und Westen vom Fluss Aude und im Süden vom Fenouillèdes-Graben umgeben, bilden das Vorgebirge der östlichen Pyrenäen – einer Gebirgslandschaft, deren höchster Gipfel mit 1230 m der Pic de Bugarach ist.
Die von bewegter, geologischer Geschichte geformten Landschaften bereicherten die Menschen zusätzlich mit dem Bau von Schlössern und Abteien. Die teilweisen mit Befestigungsmauern umgebenen Dörfer (Lagrasse, Fabrezan), die Katharer-Burgen (Queribus, Peyrepertuse, Villerouge, Termes), eingerahmt von unberührter Natur, erheben diese Gegend zu einer der schönsten Regionen Frankreichs.

Mit den Kämpfen gegen die Sarazenen erlebten die Corbières unter der Herrschaft der Karolinger eine stark bewegte Zeit. Das Gebiet wurde 1229 ins königliche Reich eingegliedert. Ihre militärische Bedeutung als Grenzregion verloren die Corbières mit der Annexion von Roussillon unter König Ludwig dem XIV.

Download Bericht als PDF

Text, Pläne und Bildkonstruktionen Copyright © 12.06.08 / F. Seiler

 

Absatzliste: Geheimnisvolle Spuren der Maria Magdalena

Quelle: http://www.gralssuche.org/forschungsberichte/geheimnisvolle_spuren_der_maria_magdalena.html

Gruß an die Forscher

TA KI

Warum ist der Mensch so gewalttätig? Werden wir von bösen Archonten fremdgesteuert?


Unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut,
sondern gegen die Geister der Bosheit und ihre höllische Brut !

( In Anlehnung an die Nag Hammadi Texte – Quelle)

Ich lese gerade das Buch Der verratene Himmel: Rückkehr nach Eden von Dieter Broers, in dem er der Frage nach geht, warum auf der Erde so viel Gewalt von den Menschen erzeugt wird. Diese Frage beschäftigt ihn wohl schon seit mehr als 30 Jahren. Einen großer Teil seines Buches hat er den emotionslosen Wesen gewidmet, die die Gnostiker Archonten genannt haben. Beschreibungen dieser Wesen gibt es ähnlich auch in anderen Kulturen wie den Tolteken. Auch Armin Risi, den wir hier schon mehrfach kennenlernen durften, geht davon aus, dass etwas an der gnostische Schöpfungsgschichte dran ist, dass uns die Archonten am Wickel haben, so jedenfalls aus einem Interview zu erfahren, dass Herr Broers mit Herrn Risi geführt hat. Für beide scheint offensichtlich, dass die Spitze der illuminierten Machtpyramide absolut von den Archonten beeinflusst sei. Hier ist ein Text zur Beschreibung der Genese und des Wesens der Archonten, den ich auf http://www.matrixwissen.de gefunden habe:

***

… Gnostischer Schöpfungsmythos – Quelle

Nach dem gnostischen Schöpfungsmythos ist Planet Erde ein bewusstes Wesen. Lange bevor die Erde entstand, waren zwei Götter namens Christos und Sophia dabei eine neue Welt zu erschaffen. Sophia war von ihrer eigenen Schöpfung so fasziniert, dass sie spontan in ihre eigene Schöpfung eintauchte. Dieses Eintauchen eines Gottwesens in die eigene Schöpfung führte zu einem unerwünschten Nebeneffekt, denn dabei entstand eine Spezies von Geistwesen genannt die Archonten. In einigen gnostischen Texten werden die Archonten als eine Art Missgeburt dargestellt. Die Archonten wurden von einem Wesen angeführt, dem Demiurg, der fälschlicherweise sich selbst als den Schöpfer des Universums ansah.

Dieser verrückte Gott begann nun das Sonnensystem zu erschaffen – bis auf den Planeten Erde. Sophia entschied sich selbst in einen Planeten zu verwandeln, wird dadurch aber in der Welt der Materie des Demiurg festgesetzt. Sophia’s Emotionen, Trauer und Irritation werden dabei in die physischen Elemente des Planeten Erde und der Biosphäre verwandelt. Während die Erde aus ihrer ursprünglich geistigen Form nun immer materieller wird, entsteht eine Vielfalt an Lebensformen über die Sophia aber keine Kontrolle mehr hat. Als Christos die verzweifelte Lage von Sophia erkennt, beschließt er einzugreifen, um ein gewisses Maß an Ordnung auf der Erde herzustellen. Dieser Eingriff führte zu einer bleibenden Veränderung im Biosphärenfeld der Erde. Sophia findet sich somit in der Welt wieder, die sie selbst ins Dasein geträumt hat und kann nur untätig zusehen, wie die Menschheit entsteht und beginnt ein göttliches Experiment auszuleben : Die Entwicklung menschlicher Innovation.

Die Archonten

ArchontEtwa 20% der Nag Hammadi Texte berichten über die Spezies der Archonten. Sie werden als eine nicht-physische Spezies beschrieben, die aber kurzzeitig physische Form annehmen kann. In einem der Nag Hammadi Texte (Apokryphon des Johannes) werden Entführungen von Menschen durch kleine Wesen beschrieben. Die Ähnlichkeiten zu den “Grauen” wie sie in vielen Science-Fiction Filmen dargestellt oder wie sie von Menschen beschrieben werden, die eine “Entführung durch Außerirdische” erlebt haben, ist beeindruckend. Wenn man berücksichtigt, dass diese Texte fast 2000 Jahre alt sind, dann scheint nahezuliegen, dass es einen engen Bezug zwischen den Archonten und der Menschheit gibt.
Die Archonten werden als geistige Eindringlinge beschrieben. Sie sind nicht in der Lage längere Zeit in unserer materiellen Welt zu überleben, ähnlich wie Menschen nur kurze Zeit unter Wasser überleben können ohne Luft zu holen. Ihr bevorzugter Zugang zu unserer Realität ist durch den menschlichen Verstand. Gnostische Texte warnen vor den Archonten und ihren Versuchen die menschliche Evolution von ihrem Kurs abzubringen. Hierzu haben sie vor allem zwei Methoden :

  1. Fehler : Menschen machen Fehler aber Menschen sind nicht gut darin aus Fehlern zu lernen. Die Archonten sind Experten darin, den Unwillen der Menschheit aus ihren Fehlern zu lernen auszunutzen.
  2. Simulation : Die Archonten sind Experten für virtuelle Realitäten und holographische Projektion: Sie können holographische Bilder von jedem existierenden Lebewesen erzeugen, aber diesen Hologrammen fehlt die Vitalität des Originals, es wirkt künstlich.

Die Texte über die Archonten beschreiben, dass sie “durch” Menschen leben wollen, da sie nicht in unserer Realität leben können. Hierzu versuchen sie die Menschen mehr archontisch zu machen : Sie versuchen den Menschen von der natürlichen Welt (und der Natur) zu entfremden und sie dazu zu bringen, mehr in virtuellen Realitäten zu leben. Die Motivation der Archonten für ihr Handeln wird in den gnostischen Texten auf Neid zurückgeführt : Die Archonten beneiden die Menschen für die wunderbare Welt voller Kreativität, die so grundverschieden von der kalten und künstlichen Welt der Archonten ist. Ihr Neid scheint sich besonders auf den “göttlichen Funken” zu beziehen, den jeder Mensch in sich trägt. Gnostiker bezeichnen ihn als “Nous”. Jeder Mensch trägt diesen göttlichen Funken in sich und aber er fehlt den Archonten. Trotzdem erinnern einige gnostische Texte daran, dass die Archonten Teil der Schöpfung sind, da sie entstanden, als Sophia in ihre eigene Schöpfung eintauchte.

Die Archonten zeigen häufig sinnloses Verhalten. Es scheint ihnen Freude zu bereiten, menschliche Emotionen – speziell Angst – auszulösen oder Menschen in einen Zustand der Verwirrung zu bringen. Es wird angedeutet, dass die Archonten sich energetisch von menschlichen Emotionen “ernähren”, da sie selbst über keine Emotionen – und somit keine emotionale Energie – verfügen.

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Dieter Broers bezieht sich zum Thema Archonten auch auf die Arbeiten von  Jay Weidner, der in einem Interview wie folgt auf die Archonten eingeht:

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Rise of the Archons – Quelle

…Rense: The Archons seem to be making their big move now, at this time. You can find out about the Nag Hammadi Library on the Internet, which is the living record of the great Gnostic movement. Gnostics and Templars seem to have been all but cleansed from history. How, in the texts, have the Archons been described as coming here? Is there any reference to their mode of transit, travel?

Weidner: Supposedly, they live or lurk outside the inner planets near Saturn i.e. in our solar system. The Gnostics thought that Jehovah was an alien, off planet, demon and that he was a fake god – a masquerading Archon again – duplicating reality. They did believe in God, they believed in what they called the one true God and that’s how they always defined it. Interestingly, Jesus defined his belief as being of the one true God, always delineating it. I believe many of the stories of Jesus are actually Gnostic myths about a possible rebellion against the Archons who came down very severely on the rebel.

So the Archons were released somehow from a prison – and this is probably what The Book of Enoch is about – where he said he took the demons and locked them in a box but that they would come back at the end of time. Jesus was very interested in relating this idea that something was going to happen at the end of time. So you see this illusion going on and then we see also that when Sitchin translated the texts, the cuneiform tablets, that the Annunaki are probably also the Archons. So we can learn more about the Archons by reading about the Annunaki who came here and altered us genetically [using our DNA] so that they could make slaves of us. So we can work out a picture of what these Archonic forces are. They were somehow successfully quelled and then began their re-emergence and they are as close to immortal as we could understand and that’s why their plan is so precise but they needed time to gain power because, the people of the earth were essentially Gnostics who were resistant to, and didn’t believe in the “religion” that was being foisted on them where they must be fearful of an angry, war god called Jehovah. But eventually, the forces of Jehovah conquered the last of them and now they are pretty much in control of the system and are getting ready for the final, gleeful [sarcastic] orgy of despair and horror [imposed upon humans] which is what they like. So, following Tim Rifat and his horrific description of what is about to happen. This is very appropriate, very accurate because this is exactly what they want to occur.

When I did a show for the History Channel last year, I shot it so that it would not end up making people fearful. I shot it so that it didn’t have any fearful footage and they went behind my back and they shot more footage without my knowing and they filled this special, for which I was one of the producers, resulting in two hours of terrorising fear. This is the head of a major network. I think the Archons are involved in some bizarre pornography where they are here and they are perverting us and enjoying every last second of it and we’re letting it happen and I don’t know if there’s any escape from it because now they’ve made it almost desirable to be violent and perverted and sick. …

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Während meiner Recherchen fand ich noch den folgenden Text, der darauf hinweist, dass es vor etwa 1.800 Jahren eine große Geschichtsrevision gegeben haben muss, die viele alte Texte mit Weisheiten versuchte auszuradieren:

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Der echte Jesus, die echte Maria, Gnosis, die Archonten, und die erste große Hetzkampagne der Geschichte

Abgesehen von der Warnung vor einer Übernahme des Planeten hat Jesus ausdrücklich darauf hingewiesen gewaltlose Mittel anzuwenden und Böses nicht mit Bösem zu bekämpfen. Stattdessen sollten wir uns innerlich selbst stärken. Das allmächtige ‘himmlische Königreich’ zu erreichen war ein innerliches Ziel, kein äußerliches.

Darum geht es auch in den gnostischen Lehren, die zu dieser Zeit bereits sehr alt und nichts Neues waren. Aber weil die gnostischen Lehren eine so große Bedrohung für die Mächtigen waren, mussten sie vernichtet werden. Der Grund dafür war, dass diese Lehren das Individuum dabei unterstützt haben mächtiger, souverän und unverletzlich zu werden. Wir kämpfen heute noch die gleichen Kämpfe wie damals.

Maria Magdalena (‘Mariamne Mara’ – auf Griechisch ‘Maria die Meisterin’) war die größte Unterstützerin und Fürsprecherin von Jesus und außerdem seine Ehefrau. Sie sollte die Verantwortung dafür tragen, dass seine wahre Geschichte verbreitet werden würde.

Jesus überlebte die Kreuzigung und floh mit Maria nach Ägypten, bis er im Jahr 37 n. Chr. nach Kaschmir zurückkehrte und Maria mit ihrem Kind oder ihren Kindern nach Narbonne segelte, wo sie von einer jüdischen Gemeinde in Rennes-les-Bains aufgenommen wurde. Dieser Ort befindet sich nur wenige Kilometer entfernt von Rennes-le-Chateau, wo der ortsansässige Priester Bérenger Saunière 1890 unwiderlegbare Beweise unter anderem dafür gefunden hat, dass Jesus im Jahr 45 n. Chr. noch am Leben war. Ihm wurde vom Vatikan eine große Summe dafür gezahlt, dieses Geheimnis für sich zu behalten.

Maria lebte bis 54 oder 55 n. Chr. in dieser Gemeinschaft, aber sie machte einen entscheidenden Fehler, indem sie jemandem vertraute, dem sie nicht hätte vertrauen sollen, woraufhin viele wichtige Dokumente, die sie bewacht hatte, gestohlen wurden. Dieser Zwischenfall war ein geschichtlich bedeutender Wendepunkt.

Maria wurde daraufhin verunglimpft und von der frühen Kirche marginalisiert und als reuige Prostituierte abgestempelt, nicht als die Lehrerin, Führerin, Heilerin und ausgewählte Botschafterin, die sie war. Diese boshafte Lüge wurde weit verbreitet.

Maria wurde von vielen Frauen verehrt und in gleichem Maße von Männern diffamiert aus den gleichen Gründen, aus denen auch die frühen Texte verboten und verbrannt wurden. Es gab einen Kampf um die Gleichberechtigung der Frauen und um die Anerkennung der sehr wichtigen Rolle der Frauen in der Gesellschaft, der auch heute noch geführt wird. Maria war eine Anführerin dieser Bewegung, was Jesus erkannte und verstand. Aus diesem Grund sah Petrus sie als eine große Bedrohung an.

Was mit Jesus passierte war die erste große Desinformationskampagne der Geschichte, und was mit Maria passierte war die erste große Hetzkampagne.

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Was uns wohl erwarten wird, wenn die geheime Bibliothek des Vatikans für die Öffentlichkeit freigegeben werden?

 

Quelle: http://faszinationmensch.com/2015/05/15/warum-ist-der-mensch-so-gewalttatig-werden-wir-von-bosen-archonten-fremdgesteuert/comment-page-1/

Gruß an die, die bald „aus  allen Wolken fallen

TA KI

Die Templer in Augsburg


…und der wahre Hintergrund des Wappens der Fugger und des Landkreises Luise und Leo von Leuchtenberg

wappen augsburg

Blickt man auf das offizielle Wappen des Landkreises Augsburg (Abb. 1), fällt sofort das Kreuz auf, das dem Gründerkreuz der Templer (Abb. 6) sehr ähnelt. Auf der rechten Seite des
Landkreiswappens erkennt man die fleur-de-lis, die französische Lilie, ein Kennzeichen der königlichen, adligen Blutlinie. Wir stellten uns die Frage, was ein Templerkreuz und
die französische fleur-de-lis auf dem Wappen des Landkreises Augsburgs und dem Wappen der Fugger (Abb. 8, Abb. 9) zu suchen hat! Wer hat die Symbole entfremdet und was
sollen sie auf dem Wappen aussagen? Symbole sind besonders auf Wappen „Erkennungs- bzw. Hinweiszeichen“. Von offizieller Seite bekamen wir zunächst keinerlei Auskunft, unsere Nachfragen der Wappen betreffend,  sondern man verwies uns auf einen Wappenkundler, der im Rahmen einer persönlichen Anfrage leider außer der offi ziellen Version nichts Neues, Wissenswertes preisgab. Er behauptete sogar, das „rote“ Kreuz des Landkreiswappens sei nichts anderes als das Ulrichskreuz und die fleur-de-lis das Zeichen der Fugger.
So kam von uns der Einwand, dass das Kreuz de facto dem Templerkreuz (Abb.7) in Form und Farbe zumindest sehr ähnlich sieht. Zurechtweisend kam dann noch die Belehrung,
dass es in Augsburg nie Templer gab. Das rote Kreuz im Wappen sei das Ulrichskreuz und die Art, wie es nun aussieht, sei aufgrund der Ausschmückung des Graphikers zustande
gekommen – basta!
Unsere weitere Recherchen ergaben ein völlig anderes Bild über die Sachlage, als man uns von „offizieller Seite“ in abwimmelnder Art bezüglich unserer Fragen kundtat. Wir waren
jetzt erst recht neugierig geworden, so recherchierten wir auf eigener Faust Abb. 1: Medaille und Urkunde mit offi ziellem Wappen des Landkreises.auf breiter Front.
Als Erstes fragten wir einen Graphiker, der mit Staatsaufträgen durchaus vertraut war. Er klärte uns auf, dass gerade die strengsten Richtlinien überhaupt, was die Ausgestaltungsmöglichkeiten betreffe, für Wappen gelte. So war also der Gestaltungsspielraum, den uns der Wappenkundler weismachen wollte, keinesfalls vorhanden. Warum also wurde uns „offiziell“ die Templergeschichte von Augsburg und die wahre Bedeutung der Symbolik im Wappen des Landkreises Augsburg verschwiegen? Hat man etwas vor der Öffentlichkeit zu verbergen und warum? Sollen nur „Insider“ durch die Symbolik auf bestimmte wahre historische Ereignisse in Augsburg hingewiesen werden? De facto sieht das Ulrichskreuz in der Ulrichsbasilika in Augsburg völlig anders aus, als auf dem offi ziellen Wappen erkennbar (Abb. 2). Die sogenannte Ulrichs- und Benedictusmedaille (Abb. 3) gleicht der Form nach wiederum dem Templerkreuz. In der Vitrine der Benediktinerabtei in Kornelimünster wird dieses als Kirchenschatz präsentiert. Auf dem Fußende des Kreuzes steht: Crux S: Udalrici (= Ulrichskreuz). Es wird hier of fenbar eine Schlacht mit Reitern und Gefallenen dargestellt. Gedeutet wird das Schlachtgetümmel offiziell als die Schlacht auf dem Lechfeld von 955, wobei der Bezug zu Bischof Ulrich von Augsburg hergestellt wird, der nach offiziellen Angaben zwischen 890 und 973 lebte. Aber diese Medaille ist nicht das eigentliche Ulrichkreuz!ulrichskreuz

Ulrich soll der Reiter in der Mitte mit der in Strahlenkranz gehüllten Mitra auf dem Kopf sein, dem von oben aus einer Wolke oder einem Fluggerät von einer geflügelten Person ein typisches Templerkreuz an einem Band hängend gereicht wird. Dies ist das eigentliche Ulrichskreuz, eines der Templerkreuze, nämlich das sog. Kruckenkreuz, das „Jerusalemkreuz“, eine Kreuzform, die auch der Großmeister der Prieure und der Templer, Graf von Blanchefort verwendete (siehe Abb. 4). Form (gleichschenkliges Kreuz mit Querbalkenende)
und rote Farbe mit dem Freimaurerkreuz des 32. Grades: „Fürst des königlichen Geheimnisses“ identisch, aufbewahrt heute in St. Ulrich, Augsburg. Genau diese Tatsache ist die Sensation! So stellten wir uns die nächste Frage: Warum wurde Ulrich das Templerkreuz gereicht?
Gehörte dieser Ulrich dem Vorläufer eines Ordens mit Templergesinnung an?
War dies der Orden der Benediktiner?
Fakt ist, dass das obige Kreuz in Abb.3 gezeigt auch Benediktuskreuz genannt wird. Das Templerkreuz wurde von den Templern nicht neu erfunden, denn das Templerkreuz gab es bereits zur Zeit der Sumerer, ca. 4000 v. Chr. Man findet einen Anunnaki (sum.: vom Himmel herabgestiegene Person(en); Mensch-Reptil-Hybride; Alien(s) aus der galaktischen Gegend um Aldebaran, Sirius, den Plejaden usw.) auf einer steinernen Keilschrifttafel abgebildet mit einem umhängenden Templerkreuz
vor (Abb. 5).ulrichs- und benediktusmedaille
Zurück zu den Benediktinern: Aus den Benediktinern wurde im Rahmen einer Reformbewegung der Zisterzienserorden gegründet. Aus den Zisterzienser rekrutierten sich dann die Ritter des Templerordens in Jerusalem im Jahre 1118. Ihr offi zielles Emblem mit dem Templerkreuz zeigt zwei Ritter auf einem Pferd. Jedoch existiert seit der Tatsache, dass die Nachkommenschaft von Jesu und Maria Magdalena in das königliche Merowingergeschlecht einging, also seit ca. dem 5. Jahrhundert n. Chr., mit dem König Dagobert II.
bereits eine „Schutzorganisation“, die den Namen Prieure de Sion trägt und im Wappen ebenfalls die fleur-de-lis hat, spitz nach unten auslaufend (Abb. 6).
Als „Ablenkungsmanöver“ und zur Desinformation wurde in den 60er Jahren ein Verein mit gleichnamigen Namen gegründet, der für Verwirrung sorgen sollte. So wurde suggeriert, die Prieure gäbe es ja jetzt erst neu, mit einer nachträglich gefälschten Liste seiner Großmeister. Der militärische Arm der echten Prieure de Sion nannte sich später „Templer“. Das Erkennungszeichen der Templer ist bis heute das typische rote Templerkreuz, wobei es, wie bereits erwähnt, etliche Varianten davon gibt (Abb. 7). Die Templer hatten in Wahrheit nur eine primäre Aufgabe, nämlich die Mitglieder der heiligen Blutlinie (Merowinger-Nachkommenschaft) zu beschützen. Dazu kam die spezielle Aufgabe dann noch, die unter dem Tempelberg in Jerusalem vergrabene Bundeslade, bestehend aus einer Tragelade, 19 Steinsarkophagen (Wissen/Artefakte aus Atlantis, zur wahren Menschheitsund Jesugeschichte, Mannamaschine…) und dreißig Kisten mit Schätzen aller Art aufzuspüren, zu bergen und das alles wohlbehalten nach Süd-Frankreich in die Nähe von Nizza zu bringen, was

ihnen auch nach mehreren Jahren Grabungsarbeit gelang.
Das Wissen aus der Bundeslade wurde sofort danach und wird auch heute noch systematisch studiert und ausgewertet. In den Steinsarkophagen befand sich u. a. auch der Nachweis
über die Stammlinie der Jesu-/Maria Magdalena-Nachkommenschaft. In der Amtskirche wird bis heute darüber geschwiegen und fälschlicherweise nach wie vor propagiert, dass Jesu am Kreuz starb, was nicht der Wahrheit entspricht. Jesu überlebte de facto die Kreuzigung und wurde zusammen mit den Helfern nach Südfrankreich gebracht. Die Templer haben bis heute Beweise für diese Tatsache in der Hand (leider auch der Vatikan in seinen Geheimarchiven, der dies aber stets abstreitet!). Jesu ging zunächst nach Tibet und
Indien, kehrte aber zu seiner Frau und seinen drei Kindern (davon 2 Jungen) nach Rennes-le-Chateau zurück. Jesu und Maria Magdalena liegen am Berg Pech Cardou begraben. Die „wahren Templer“ treffen sich an den Gräbern heimlich jedes Jahr. Die dogmatische Lehre ist demnach die Unwahrheit – die Lehre der Urchristen die Wahrheit um Jesu, denn sie wussten u. a. auch von dem physischen Weiterleben Jesu, von der Wiedergeburt der Seele usw. Aber all dieses Wissen wurde tabuisiert und vor der Öffentlichkeit verborgen! Die
„Wissenden“ (u. a. die Katharer) wurden im Mittelalter von der Amtskirche verfolgt, gefoltert und ermordet. Die Tatsache um die NachkommenschaftJesu (die bis heute besteht) wurde erst kürzlich wiederbelebt und populär durch die Dan Brown-Verfi lmung des Romans Sakrileg – der Da-Vinci-Code, aber auch durch Bücher, wie z. B. „der Heilige Gral und seine Erben“. Die auch als „königliche Blutlinie“ benannte Nachkommenschaft Jesu wird durch die französische Lilie, die fleur-de-lis symbolisiert.
Das Kaufmannsgeschlecht der Fugger nutzte das Symbol der fl eur-de-lis nach einer Verleihung durch den Kaiser Friedrich III. (ein Habsburger, das Geschlecht gehört zur königlichen Blutlinie) in den Ja hren 1462 / 1473 ( Wappen der Fugger siehe Abb. 8 + 9) Jakob Fugger wurde aus lehnsrechtlichen Gründen im Jahre 1511 in den Adelsstand
großmeister

erhoben. Wir fragten uns, warum der Kaiser Friedrich III ausgerechnet das Zeichen der fleur-de-lis für die Fugger im Wappen zuließ und dies gleich mit Doppelbetonung! (Abb. 8). Die Fugger hatten nie ein eigenes Symbol, denn die von ihnen „benutzte“ fleur-de-lis, stellt seit vielen Jahrhunderten ein Symbol der königlichen Blutlinien bzw. des Hochadels dar. Jakob Fugger (1398 – 1469) wurde auch der Stammvater der Fugger „von der Lilie“ genannt, obwohl der „erste“ bekannte Fugger aus Graben südlich von Augsburg stammt, der dann 1307 nach Augsburg zog. Er hieß Hans Fugger und übernahm das bäuerliche Anwesen sowie eine Weberei vom gleichnamigen Vater. Sein Sohn Jakob Fugger („der Reiche“) brachte es durch Baumwollhandel mit dem italienischen Adelsgeschlecht der Medicis, Mitglied der königlichen Blutlinie, zu großem Reichtum, letztendlich auch, weil er Montanunternehmer und größter Bankier Europas wurde. Er unterstützte finanziell das Haus Habsburg und beeinflusste die europäische Politik.

Vom Fuggergeschlecht gibt es auch den Zweig „vom Reh“, ebenso die fleur-de-lis in ihrem Wappen (Abb. 9).
Den Templerorden betreffend: Der Name der Stadt Augsburg geht auf die römische Siedlung Augusta Vindelicorum zurück, gegründet, 15 v. Chr. unter dem römischen Kaiser Augustus. Damit gehört Augsburg mit zu den ältesten Städten Deutschlands. Der Templerorden (so liest man im Internet in einem Artikel von F. Senkstock) ließ sich wahrscheinlich zu Beginn des 13. Jahrhunderts in Augsburg nieder, wo sie bei der Hl.-Grab-Straße ein Kloster und eine Kirche errichteten. Das Ordenshaus war offenbar sehr vermögend und besaß eine eigene Bibliothek, von der jedoch heute jede Spur fehlt, denn im Stadtarchiv Augsburg konnten bisher keine Archivalien zur Komturei des Templerordens in Augsburg ermittelt werden. 1313 ging der Besitz der Augsburger Templer
templerkreuz annunaki

(Kirche und Kloster zwischen Vorderem Lech und Predigerberg gelegen) an die Dominikaner über. Die Dominikaner, der „Inquisitionsorden“, verantwortlich für die Folterungen und Verbrennungen vieler Menschen während des Mittelalters, besitzt höchstwahrscheinlich Dokumente über die frühere Augsburger Templerniederlassung. 1312 wurde auf dem Konzil von Vienne die Aufhebung des Templerordens weltweit beschlossen. Die Übernahme des Besitzes der Templer durch die Dominikaner ist eine Augsburger Besonderheit. Die letzte
Erinnerung an die Zeit der Tempelherren hielt noch im Jahr 1759 ein unter der steinernen Treppe im Kreuzgang angebrachter Grabstein fest. Er trug die eingemeißelte Aufschrift „F. Fridericus Zipelins“ und zeigte einen mit Mantel und zwei Schwertern bekleidete Rittergestalt. Dies bestätigt den Vorbesitz des Templerordens und deren im Kreuzgang unter der steinernen Treppe Prieure de Siongelegene Grabstätte.

Wir stellen uns nun nochmals Fragen: 1.) Warum wird die (einstige) Existenz der Templer in Augsburg von offi zieller Seite geleugnet? (Wörtliche Aussage: In Augsburg gibt es keine
Templer) . 2.) Sind die einstigen Templer wirklich in Augsburg restlos von der Bildfläche verschwunden oder sind sie immer noch mit dem Dominikanerorden verwoben und operieren aus dem Untergrund?
Wir, die beiden Autoren, kennen die offizielle Geschichte der Auflösung des Templerordens. Wir wissen aber gleichzeitig, dass man damals nur einem geringen Templerteil habhaft wurde.
Ein Großteil der Templer (weltweit geschätzt etwa 40.000) konnte sogar der Inhaftierung, Folterung und Auslöschung im Auftrag der Amtskirche bzw. Philipp dem Schönen, König von Frankreich entgehen. Nur etwa tausend Templer wurden gefasst, darunter auch merkwürdigerweise ihr Großmeister Jakob de Molay. Es gibt Spekulationen darüber, dass entweder die Templer ihren eigenen Anführer opferten und daher den bevorstehenden Inhaftierungen preisgaben, oder dass sich der Großmeister selbst opferte, indem er nach Kenntnis der bevorstehenden Inhaftierungen noch möglichst vielen seiner Brüder die Flucht ermöglichen wollte. Denn die meisten Templer wurden schon deutlich vor dem Termin der Inhaftierung (gut drei Wochen vorher) über das bevorstehende Ereignis heimlich informiert und sind rechtzeitig vor ihrer offiziellen Auslöschung zusammen mit ihren Schätzen entweder „untergetaucht“ oder haben sich mit neuen Identitäten anderen Gemeinschaften angeschlossen
templerkreuze

Eine der Nachfolgeorganisationen der Templer, nämlich die Freimaurer, gibt es in Augsburg und heißt „Loge Augusta e. V.“. Viele Templer sind rechtzeitig vor ihrer Inhaftierung ins
Ausland geflohen. Wir wissen aus vielen anderen Quellen, dass die „wahren“ Templer bis zum heutigen Tage „existieren“. Sie waren nie fort, haben stets für zuverlässige Nachfolge gesorgt, die aus dem Untergrund operierten. Es gibt heute wieder viele „neue“ Templerorden: Die meisten sind wie Faschingsvereine organisiert und es gibt ein Verwirrspiel um die ganzen „Templer-Gemeinschaften“. Dabei ist es für Laien schwer herauszufinden, wer davon „echte“ Nachfolgetempler (wieder aus dem Untergrund aufgetaucht) sind und wer nicht.
Nochmals im Klartext : Tatsache ist u. a., dass es in Augsburg einen Templerorden gab, der offiziell mit all seinen Besitztümern in den Dominikanerorden verschmolz. Die Form und die rote Farbe
fuggerwappen

des besagten „Ulrichkreuzes“ identifizieren das Kreuz im Wappen ganz klar in Wirklichkeit als Templerkreuz. St. Ulrich bekam ein typisches Templerkreuz (Kreuz der Templergroßmeister, siehe auch Abb. 10) gereicht, (aufbewahrt in St. Ulrich, Augsburg) deutlich erkennbar auf der Ulrichsmedaille (aus dem Jahr 1494) der Benediktinerabtei
in Kornelimünster.
Im Landkreiswappen haben wir die ungewöhnliche symbolische Doppelbetonung, die einerseits auf die Templer und andererseits auf das königliche Blut hinweisen: nämlich durch das Templerkreuz und die fleur-de-lis. Die Aufgabe der Templer war es also nicht nur, Leib und Leben der Nachfahren von Jesus und Maria Magdalena zu schützen, sondern auch deren Vermögen, Besitz, den sogenannten Templerschatz. Diesen holten sie unter dem Vorwand der Kreuzzüge aus Jerusalem.
rehwappen fugger
Er beinhaltet neben enormen materiellen Schätzen vor allem das Wissen der atlantischen Hochkultur. Aus diesem Wissensschatz schöpften in der Renaissance „Genies“ wie Leonardo da Vinci und die Rosenkreuzer ihr alchemistisches Wissen und Können.
Seit dem 18. Jahrhundert stammen die Freimaurer offiziell vom geistlichen Ritterstand der Templer ab und knüpfen an die Traditionen der Templer an. So ist der 30. Hochgrad der Freimaurer, der Ritter Kadosh, identisch mit dem Hochgrad der Templer. Er ist der Ritter vom weißen und schwarzen Adler und zugleich der 30. Grad des alten und angenommenen schottischen Ritus. Der offi zielle Untergang des damaligen Templerordens (1312)
wappen schottischer ritus 30ster grad

wird mit eben diesem Hochgrad symbolisiert. So erinnert dieser Grad an die Ermordung des letzten Templer-Großmeisters Jacques de Molay. Der Kandidat schwört bei der Aufnahme in diesen Grad, JdM zu rächen und die königliche Krone (Regierungsapparat) und die päpstliche Tiara (Religionsapparat) „in den Staub zu treten“. Zitat aus dem Aufnahmeritus in den 30. Hochgrad. Bemerkenswert dabei sind die verwendeten Templerkreuze (Abb. 7) in den Wappen der Freimaurer- Hochgrade von 30-32 (Abb. 10).
Wir, die Autoren, Hobbyforscher und Freizeitjournalisten, halten kurz inne und versuchen weiterhin, Licht in das Dunkel der Geschichte und der Mysterien zu bringen. Unser primäres Forschungsgebiet sind die Symbole und Hinterlassenschaften der Templer, Rosenkreuzer, Illuminaten und anderer Geheimgesellschaften.
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Quellen- und Literaturnachweise
(u. a.)
Gruß an die „Hinterfragenden“
TA KI

Der heilige Gral


Der heilige Gral ? die kostbare Schüssel des letzten Abendmahls Jesu und seiner Jünger. Unzweifelhaft handelt es sich ? zumindest nach christlichem Verständnis ? beim Gral um eine Schüssel oder einen Kelch, jedenfalls um ein Gefäß.  In diesem soll Joseph von Arimathea das Blut Jesu nach dem Stich mit der Longinus-Lanze aufgefangen haben.1 Das Wort Gral/graal selbst wurde für gewöhnlich auch für das reguläre Tischgeschirr gebraucht, bei dem es Grale als Schalen für Speisen gab.  Seine Herkunft ist umstritten: Sowohl das lateinische ?gradale? = Schale / Becher als auch ?garalis?, ein Aufbewahrungsgefäß für Fischsauce, könnten in Frage kommen. Unwahrscheinlicher scheint das Wort ?cratis?, ursprünglich ein geflochtener Korb, der später auch in der Bedeutung von Schale verwendet wird² – doch bereits hier gibt es Widerspruch. So soll nach anderen Quellen der Gral weniger eine Schüssel, denn ein transzedentes Heiligtum gewesen sein, welches nur dem erscheint, der würdig ist, es zu schauen.
Nach Wolfram von Eschenbach war der Gral ein Edelstein, der magische Kräfte barg ? analog der Mythe des Juwels, welcher aus Luzifers Krone auf die Erde fiel. Eschenbachs Grals-Umschreibung ?Lapsit Exillis?³ könnte demnach ?lapis ex coellis? (Stein vom Himmel) gemeint haben, denn die ältesten verehrten Steine entstammten oft Meteoriten, also ?Himmelsboten? und enthalten zumeist wertvoll erscheinende Stoffe.4

Wiederum andere bringen den Gral in Verbindung mit dem Turiner Grabtuch oder der Bundeslade, die gleichsam dem Gral Nahrung spendete, während des Israeliten-Zuges durch die Wüste Sinai.5 Jenes Soma, so die Bezeichnung für die nahrhafte Sättigung, findet sich ebenfalls in mittelalterlichen Beschreibungen in Zusammenhang mit dem Gral. Doch eine Übereinstimmung des Grals mit dem zweiten großen Heiligtum des Christen- und Judentums, der Bundeslade, läßt sich aus den mittelalterlichen Quellen nicht erhärten, obgleich dies im zutreffenden Falle anzunehmen wäre.
Von der Kirche – inoffiziell – als Gral-Reliquie anerkannt, ist ein zusammengesetzter Kelch aus smaragdgrünem Achat, der mit einer edelsteinbesetzten Halterung auf einem Onyx-Fuß befestigt ist. Der heute in der Kathedrale von Valencia befindliche Kelch wurde im Mittelalter im berühmten Höhlenkloster San Juan de la Pena aufbewahrt ? das aus Achat bestehende Oberteil stammt aus der Zeit der Zeitenwende und soll der römischen Kirche zufolge tatsächlich die Schale des letzten Abendmahles darstellen, während der wohl im 10. Jahrhundert hinzugefügte Fuß erst kurz zuvor hergestellt wurde.6  Daß der obere Teil tatsächlich von Jesus verwendet wurde oder sogar sein Blut auffing, ist jedoch mehr als zweifelhaft ? dennoch kann dieses Artefakt gegenüber weiteren als Gral bezeichneter Gegenstände noch die größte Authentizität beanspruchen.

In der von fast allen Autoren berichteten magischen Sättigung durch den Gral finden wir dagegen einen der deutlichsten Hinweise auf den vorchristlichen Charakter des Grals. Bereits in keltischen Mythen erscheint der Kessel des Dagda des Stammes der Tuatha de Danaan, der ebenfalls auf wundersame Weise nie leer wird und die Hüter des Kessels sättigt. Dieses Element findet sich – noch weiter zurückliegend ? sogar bei den indogermanischen Völkern wie es uns im indoarischen Rigveda in Gestalt des kupfernen Kessels des Sonnengottes Vivasvant begegnet. Von dieser ältesten Zeit fand es Eingang in die deutsche Märchenwelt, wo es als unerschöpfliches Breitöpfchen oder als ?Tischlein-Deck-dich? überlebt.
Letztlich stehen diese Mythen in Zusammenhang mit der Sonnen- und Mondverehrung der alten indogermanischen Kulturen, welche die Gestirne als Segen- und Nahrungsspendende Gefäße ansahen.7

Eine weitere, und zur Zeit wohl am meisten diskutierte These, stammt von den Autoren Baigent, Lincoln, Leigh8: Nach diesen ist der Gral weniger materieller Natur, denn die Umschreibung eines Geheimnisses, welches das Potential birgt, die Grundfesten der kirchlichen Mauern einzureißen ? zumindest wenn man Dan Brown glauben möchte, der mit seiner romanförmigen Umsetzung und Ausschmückung der Gralserben-Theorie des Autorentrios zum erfolgreichsten Romanautoren jüngerer Zeiten wurde9: Jesus war nicht nur verheiratet mit Maria Magdalena sondern hatte auch einen Sohn mit ihr: Also einen blutmäßig legitimierten Erbfolger, der durch seine möglichen Nachkommen die Stellung der Päpste innerhalb der christliche Kirche nachhaltig in Frage stellen würde. Und tatsächlich soll sich die Blutlinie zum ? angeblich jüdisch dominierten ? germanischen Geschlecht der Merowinger und dem König Dagobert II. rückverfolgen lassen, deren Ansprüche in neuerer Zeit die mysteriöse Organisation ?Prieure de Sion? weiterverfolgt und nichts weniger als die Absetzung der Päpste zugunsten der noch existenten Blutlinie verfolgt. Der Gral wäre dabei die direkte Umschreibung Maria Magdalenas, deren Schoß den göttlichen Samen empfing, wie der Kelch das göttliche Blut. Die Bezeichnung würde also nicht ?san graal? (Heiliger Gral) sondern ?sang real? (Heiliges Blut) lauten.
Pikanterweise betreiben die Autoren damit eine Einverleibung und diametrale Entgegensetzung des bereits im letzten Jahrhundert im Zusammenhang mit dem Gral geprägten Begriffes des heiligen Blutes. Jörg Lanz von Liebenfels und den deutschen Ariosophen galt dieser Begriff in Anlehnung an Eschenbach, der der ?Gralsgemeinschaft? eine gemeinsame Blutlinie zugrunde legt, als  Bezeichnung des ?heiligen  arischen Blutes?, welches es galt gegenüber den ?minderwertigen Rassen? reinzuhalten.10
Auch die Symbolisierung des Grals als seit dem Mittelalter bestehender Wunsch nach gesellschaftlicher Neuorganisation, wie sie die Prieure verfolgen würde, findet sich ebenfalls bereits in diesem Kontext: Julius Evola zufolge, zielte diese Symbolik auf eine  bestimmte Führungsschicht im Mittelalter, die das Abendland auf spiritueller Grundlage neu organisieren wollte.11
Mit der These Baigents und Browns wäre also nicht mehr das ?arische Blut? das heilige, sondern das ?jüdische?.

Gral von Valencia
Tafelrunde (französischer Stich, 15. Jh.)
Joseph von Arimathea – er soll den „Gral“ nach Britannien gebracht haben

Doch welchen Wahrheitsgehalt birgt diese fantastische Geschichte? Auch unabhängig vom Gralsmyhos besteht die Legende, nach welcher die germanischen Sugambrer vom jüdischen Stamme Benjamin abstammten;12 aus dem nach verschiedenen Autoren auch Maria Magdalena entstammt – anderen Quellen zufolge gehört sie dagegen zum Hause Juda13 ? jedoch dürfte es sich hier um eine mögliche Verwandtschaft der Philister, bzw. Nordmeervölker zu späteren Volksgruppen in Palästina handeln.14
Kirche und seriöse Wissenschaft mühen sich jedenfalls eifrig den Mythos zu entkräften: Jesus hätte als Prediger die Ehelosigkeit selbst gewählt, wie es üblich bei jüdischen Predigern gewesen sei. Auch die Qumram-Schriftrollen, denen oft die Fähigkeit der Entlarvung offizieller biblischer Texte unterstellt wird ? nicht zuletzt was die Rolle Jesu, sein Verhältnis zu Maria Magdalena und ein mögliches Kind betrifft – ,würden in Wahrheit die Bibel bestätigen15 ? leider vermag sich angesichts der vorsichtigen Publikation der gefundenen Texte und fraglicher Zensur durch die herausgebenden Wissenschaftler der Laie kaum selbst ein Bild zu machen.
Sicher ist, daß sich die Autoren hauptsächlich auf Spekulationen stützen und bei dem Versuch, ihre Thesen zu untermauern, verschiedentlich andere Autoren falsch zitieren. Auffällig ist jedenfalls, die teilweise zu regelrechter Hysterie entartende Verfolgung der Thesen Dan Browns und seiner Gewährsleute, die ?seriösen? Historikern nicht gut zu Gesicht steht.

Sicher ist, daß weder eine Heirat noch eine Ehelosigkeit Jesu eindeutig belegbar sind.
Was eine weitere zentrale These anbelangt, die ?Prieure de Sion?, so scheint es sich hierbei lediglich ein Produkt der Neuzeit zu handeln, das durch den französischen Adligen Pierre de Plantard in den 50er Jahren ins Leben gerufen wurde. Jedoch taucht der Name Plantard immer wieder in Zusammenhang mit geheimen Bestrebungen auf.
Eine wichtige Rolle in diesem Zusammenhang spielt auch der mysteriöse Abbe Sauniére, der Ende des 19. Jahrhunderts in dem kleinen Örtchen Rennes le Chateau zu sagenhaftem Reichtum gelangte, dessen Quelle bis heute ungeklärt ist. Einiges spricht dafür, daß er bei Umbauarbeiten der kleinen Dorfkirche auf mysteriöse Schriften stieß, die offiziell eine Abschrift eines Teils des Neuen Testamentes waren ? ob sich hier jedoch ein geheimnisvoller Hinweis auf einen versteckten Schatz verbarg, der Sauniere zu Wohlstand, Ansehen und Verbindungen zu diversen Gesellschaften verhalf, ist bis heute Stoff für zahlreiche Veröffentlichungen.16
Ohne auf die Verstrickungen der Logen und bedeutender Familiengeschlechter näher eingehen zu wollen, erscheint zumindest ein Zusammenhang der Tempelritter, auf die sich das neuzeitliche Freimaurertum verschiedentlich bezieht, zum Gral nicht völlig von der Hand zu weisen zu sein. Während ein derartiger Zusammenhang in der seriösen Forschung vollständig ausgeblendet wird, scheinen die Templer in sämtlichen populistischen Veröffentlichungen geradezu die Schlüsselrolle als Gralshüter einzunehmen, als die sie bereits von Wolfram von Eschenbach bezeichnet wurden (in der Formulierung ?Templeisen?). Das Wirken der 9-köpfigen (auch die 9-Zahl weist auf heidnische Verbindungen !) Anfangsformation zwischen der Gründung 1119 (bzw. 1120) auf Veranlassung des (heidnisch inspirierten?) Bernhard von Clairvaux und dem plötzlichen Ende 1307 und vor allem die Anklagepunkte die zum Verbot des Ordens führten bergen viel Raum für Spekulationen:17 Wer war der von ihnen angebetete Götze Baphomet, warum bespuckten Neuanwärter rituell das Kreuz Jesu und spiegelten Darstellungen wirklich homosexuelle Praktiken des Ritterordens?
Auch hier scheint vieles in den Anklagepunkten frei erfunden oder bewußt falsch dargestellt worden zu sein. Die besagten Bilder wiesen lediglich auf die Bruder- und Kameradschaft der Ordensmitglieder hin, Baphomet dürfte eine Verkörperung vorchristlicher Elemente zu sein, die auch mit der Urmutter in Verbindung stehen könnten ? zumindest finden sich vergleichbare Bilddarstellungen auch bei Germanen, Kelten und Slawen, deren Himmelsgottheiten auch mehrköpfig dargestellt wurden. In der jüdischen Schreibweise ergibt das Wort Baphomet zudem Sophia, dieses wiederum war eine Bezeichnung der Urmutter, als deren Variation auch Maria Magdalena angesehen wurde.18
Ebenso scheint die Ablehnung der Kreuzesverehrung als Todes- und Martersymbol auf ein differenziertes Bild der christlichen Lehre bei den Templern hinzuweisen, die sie mit den Katharern teilten.
Ungeklärt ist jedoch nach wie vor, was die Tempelritter in ihrem zugewiesenen Heimstätte am Tempelberg bei unterirdischen Grabungen fanden und ob diese Funde die Grundlage für die Macht, das Ansehen und den Reichtum des Ordens bildeten, der zu Beginn kaum seiner eigentlichen Aufgabe, dem Schutz der Pilger, nachkam – oder angesichts seiner Stärke von sieben Rittern und einer Handvoll Knechte, überhaupt nachkommen konnte.
Auch die besagten Katharer werden mit dem heiligen Gral in Verbindung gebracht. Der gnostischen Sicht zufolge, waren die Katharer die Erben des Geheimnisses des Grals, welches  von eingeweihten Christen zu den Katharern und von diesen zu den Tempelrittern gelangte ? als Indiz lassen sich zumindest personelle Verflechtungen zwischen Katharern und Templern vor allem in Südfrankreich anführen.19
Insbesondere der deutsche Forscher Otto Rahn, dessen Ruf aufgrund seiner Zugehörigkeit zum SS-Ahnenerbe, dem wissenschaftlichen Forschungsinstitut Heinrich Himmlers, zu leiden hatte, widmete sich – bereits vor seiner Bekanntschaft mit Himmler – intensiv diesem Zusammenhang. Bei seinen Forschungen vor Ort kam er in Kontakt zur französischen Geheimgruppe der Polaires, die sich ebenfalls für die Geschichte der Katharer interessierten. Vor allem die Frage, um welchen Schatz es sich handelte, der kurz vor Erstürmung der letzten Katharerfestung Mont Ségur 1244 durch das päpstliche Kreuzfahrerheer von nur vier Personen durch unwegsames Gebiet in Sicherheit gebracht werden konnte, bewegte die Gemüter. War  jener Gral, der auch hier als transzedentes Symbol aufgefaßt wurde, tatsächlich Synonym für geheime Schriften, die eine verborgene Botschaft bewahrten. Für Rahn lag die Antwort auf der Hand ? für ihn waren die Katharer die Erben der Ketzer und Heiden der vorchristlichen Religion; die Festung Montsegur war identisch mit dem Montsalvatsch, dem Berg der Erlösung, wo nach Wolfram von Eschenbach der Gral verborgen war.20
Das ?Hofgesind Luzifers?, die Hüter des Grals,wurde durch einen blutigen Kreuzzug der Papisten vernichtet ? doch ihr Geheimnis überdauerte die Zeiten. Und einiges spricht dafür, daß dieses Geheimnis mit jener von Baigent, Leigh und Lincoln behaupteten Blutlinie Jesu zusammenhing ? wenn auch nicht in deren genauem Sinn der Legitimation einer jüdischen Erbfolge der römischen  Kirche, sondern vielmehr einer heidnischen Wurzel des Grals:21
?In der einen oder anderen Form kehrt in allen großen Traditionen des Altertums, und insbesondere in den indogermanischen, die Vorstellung eines mächtigen Weltherrschers immer wieder, eines unsichtbaren, jedes sichtbare Königtum überragenden Reiches; eines Ortes, der im höheren Sinne die Bedeutung eines Pols, einer Achse, eines unwandelbaren Mittelpunktes hat, und der als festes Land in der Mitte des Lebensozeans, als heilige, unantastbare Gegend, als Lichtland oder ?Sonnenland? verbildlicht wird?, wie es Julius Evola in Bezug auf den die Gralssage überspannenden Blutmythos formuliert.22

Der Dämon Asmodeus in Rennes-le-Chateaux – Hinweis auf ein Geheimnis?
Otto Rahn, der deutsche Gralsforscher
Die Bundeslade in Indiana Jones
Szenenbild aus Dan Browns „Sakrileg“

Unweit der Festung Montsegur, in einer Kirche im nordspanischen Taüll, findet sich auch die wohl älteste bildliche Darstellung des Grals in Gestalt einer Marienabbildung mit einer Strahlen aussendenden Schale. Diese aus dem 12. Jahrhundert stammende Darstellung verweist erneut auf den engen Zusammenhang zwischen Gral und Marienverehrung, wobei hier Maria gleichbedeutend mit Maria Magdalena als Synonym der Urmutter erscheint.23
Wann erstmals der Gral erwähnt wurde, ist umstritten. Sicherlich erstand er nicht ? wie oft behauptet ? erst mit Chretien des Troyes um 1190, denn verschiedene Autoren beziehen sich auf heute verlorene Quellen.24
Helinand (gest. 1227) verweist auf das Jahr 720, in dem ein Eremit aus Bethanien den Gral sah und schriftlich dokumentierte, jedoch bleibt er mysteriöserweise in kirchlichen Kreisen bis zu Helinand unbekannt, denn vorhergehende Autoren berichten zwar von der ? später u.a. als Gralsgefäß identifizierten ? smaragdenen Schüssel aus Genua, jedoch ohne ihr den Status einer Reliquie einzuräumen. 25
Auch Wolfram von Eschenbach, der die erste deutsche Ausformung des Gralsstoffes verfaßte, verweist auf einen Kyot, den die Lehrmeinung jedoch für fiktiv hält. Indes gibt es keinen Grund, Wolframs Quelle in Frage zu stellen. Auffällig ist zudem, daß mit Helinand nur ein wirklicher Kirchenmann den Stoff aufgriff, während er ansonsten kaum von kirchlichen Chronisten beachtet und lediglich von den weltlichen Autoren behandelt wird. Ein gewichtiger Hinweis auf die heidnischen Wurzeln der Sage. Mit der Erscheinung des Arthus-Sagenkreises im 12. Jahrhundert scheint dabei die Brücke zwischen heidnischem und christlichen Mythos geschlagen, wobei die Schlüsselrolle hier dem Magier Merlin zukommt, der auf den Barden Merddin Emrys des 5. Jahrhunderts zurückgeht, der wiederum einem Nachfolgeorden eines Druidenringes vorstand.26
Bereits um 1200 verbindet Robert de Boron den Mythos der Schale des letzten Abendmahles mit dem Auffangen des Blutes aus dem Leib Jesu und schafft so den christianisierten Mythos des mit dem Gral verbundenen heiligen Blutes. Zugleich begründet er die Legende der Verbringung des Grals nach Britannien und damit die Begründung des britischen Christentums durch Joseph von Arimathea.
Auch der hier erscheinende Speer des Longinus weist in die Frühgeschichte. Er ist das klassische Symbol des Himmelsgottes ? bereits auf bronzezeitlichen Felsbildern in Schweden taucht er auf, in germanischer Spätzeit wird er zum Begleiter Odins. Interessant ist auch der Zusammenhang den die Bibel selbst suggeriert, wenn sie ihren Träger Longinus als germanischen Legionär charakterisiert. In einigen mittelalterlichen Grals-Darstellungen steht er sogar im Mittelpunkt der Suche während der Gral die Szenerie beschirmt.
Kern der Gralsgeschichten ist jedoch übereinstimmend die Suche nach spiritueller Erleuchtung, nach Weisheit und Antworten wie sie auch von Richard Wagner als Grundlage seiner Oper Parzifal übernommen wird und so den Bogen in die Neuzeit schlägt, obgleich auch andere Autoren der Neuzeit sich der Thematik widmeten.
Auch die deutschen Ariosophen, inspiriert von Jörg Lanz von Liebenfels, über Guido von Lists Armanenorden bis hin zum italienischen Philosophen Julius Evola, betonten die heidnischen Ursprünge des Gals. Erst in jüngster Zeit neigt sich die Waagschale nicht zuletzt durch das eifrige Bemühen kirchlich inspirierter Kreise innerhalb der ?seriösen? Wissenschaft zugunsten der primär als christlich erachteten Grundlage des Grals ? handelt es sch doch schließlich mittlerweile um eine der wenigen von vielen Christen besuchten (inoffiziellen) Reliquien der Christenheit.
Als neue Alternative zur christlichen Gralsdeutung scheint nun die Baigent/Brownsche Deutung als jüdische Erblinie angeboten zu werden, um die alte, heidnisch-arische Auslegung  des Gralsmythus abzulösen.
Am nächsten kommt man der Deutung des Grals indes mit dem vorchristlichen Bezug auf eine übernatürliche Quelle des Lebens, ein transzendentales Heiligtum, das die wundersame Entstehung des Lebens an sich symbolisiert.
So wurde auch seine Rolle bei der Mehrzahl der mittelalterlichen Autoren interpretiert. Erst mit der christlichen Besetzung dieses Mythos wurde der Gral materialisiert – wie alles, was das Christentum für seine Zwecke umformt, seinen geistigen Verhalt verliert – es entstehen die Assoziationen mit einer tatsächlich existierenden Schale oder eines Gefäßes.
Doch unter dieser heute Oberhand haltenden ?Lehrmeinung? liegt noch immer das Geheimnis der heidnisch-arischen Wurzeln des Gralsmythus verborgen und harrt seiner Wiederentdeckung durch kommende Geschlechter.
Möge diese Quellensammlung einen kleinen Beitrag dazu leisten…
*
Anmerkungen:
1) Robert de Boron gilt als Begründer dieser Gralsdeutung
2) vgl. Richard Barber: Der heilige Gral
3) Wolfram von Eschenbach: Parsifal
4) vgl. Monika Hauf: Rennes le Chateau
5) Gruber / Kersten: Grabtuch (Gral) Als Beweis für die Auferstehung Jesu – Hancock; Deberling als Bundeslade
6) siehe Franjo Terhart: Wächter Gral
7) so von Schroeder
8) Baigent/Lincoln/ Leigh: Der heilige Gral
9) Dan Brown: Sakrileg
10) siehe Lanz v. Liebenfels: Theozoologie
11) vgl. Lange, Vorwort zu Rahn: Kreuzzug
12) vgl. Monika Hauf; interessant in diesem Zusammenhang auch die etymologische Herleitung Sions von Sau / Sae ? den = Sau/ Wildschwein-Hügel, vor allem wenn man bedenkt, daß Semiten schon immer Schweine mieden, die als typische Haustiere der Europäer galten
13) so Gardner: Hüterin des heiligen Gral
14) siehe hierzu Trojaburg 2/2005
15) siehe Schlick: Das wahre Sakrileg
16) vgl. Monika Hauf: Rennes le Chataeu
17) siehe hierzu  Franjo Terhart, insbesondere bezüglich der 9 als heiliger Zahl der Kelten sowie des Gründungsdatums des Ordens
18) so Gardner: Hüterin des heiligen Gral
19) vgl. von Schroeder
20) Otto Rahn: Kreuzzug Gral
21) vgl. Trojaburg 2/2005
22) Julius Evola: Gralsmythos
23) Franjo Terhart
24) Chretien de Troyes
25) vgl. von List: Die Sage vom Gral
26) so von List, ebenda

Verwandte Seiten:

Guido von List: Die Sage vom Heiligen Gral

Miguel Serrano: K�nigliches Blut

Weltnetz:

Wikipedia

www.heiliger-gral.info/

Quelle: http://www.parzifal-ev.de/index.php?id=25

Gruß an die Gralforscher

TA KI