Geld ist Gold: Ex-Goldmänner regieren die Zentralbanken und belügen die Menschen


Die weltweite Konjunktur hat sich nach der letzten Finanzkrise ziemlich schnell erholt. Befremdlich schnell, aber die tönernen Füße, auf denen die erstaunliche Erholung steht, haben Namen: künstliche Niedrigstzinsen und eine epische Geldschwemme durch die Zentralbanken. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese wegbrechen. Danach werden uns die Zentralbanken dieser Welt nicht mehr retten können.

EZB-Präsident und Goldman Sachs-Banker Mario Draghi und die deutsche Bundesregierung arbeiten an den Vorbereitungen für eine gemeinsame europäische Einlagensicherung. Bereits im März 2018 wurden diese Pläne bei einem Treffen mit den EU-Finanzministern vorgeschlagen, diese alsbald umzusetzen. Im Klartext bedeutet das: Europas Banken, oder besser gesagt, die europäischen Bankkunden sollen kollektiv für alle faulen Kredite haften.

Ökonom James Rickards: Die Regierungen haben bereits einen neuen Plan für die kommende Wirtschaftskrise und der heißt »Lockdown«: Statt frisches Geld drucken zu lassen, bereiten Staaten die Schließung von Banken und Börsen vor, damit die mächtigsten Finanzmarktakteure keine Transaktionen mehr tätigen können. Gleichzeitig werden Vorkehrungen getroffen, diese Maßnahmen zu legalisieren. Die globalen Eliten bereiten sich schon jetzt darauf vor, indem sie Bargeldreserven und Sachwerte horten. Doch für den Durchschnittsanleger sieht die Sache anders aus, wenn die Pforten ins Verderben erst einmal geöffnet sind.

Gold ist die am wenigsten verstandene Anlageklasse der Welt. Es entsteht Verwirrung, weil Gold wie ein Rohstoff gehandelt wird – aber Gold ist kein Rohstoff, es ist Geld. Obwohl die Länder der Welt Zehntausende von Tonnen an Goldbeständen in ihren Stahlkammern haben, bemühen sie sich, diesen Unterschied zu verschleiern. Die Zentralbanken wissen, dass Gold Geld ist; sie wollen nur nicht, dass Sie und ich das wissen.

Aber die Tatsache, dass 35.000 Tonnen Gold in staatlichen Tresoren lagern, ist Beleg genug für die monetäre Rolle von Gold, ungeachtet aller offiziellen Dementis. Selbst der IWF, der Gold 1974 offiziell demonetisierte, hält 2800 Tonnen davon. Die schweizerische BIS, auch als „Zentralbank der Zentralbanken“ bekannt, hält 108 Tonnen Gold auf eigene Rechnung. Zentralbanken und Finanzministerien halten weder Kupfer- noch Aluminium- oder Stahlbestände, aber sie halten Gold. Die einzige Erklärung für die Goldbestände der Zentralbanken liegt auf der Hand – Gold ist Geld.

Die Zentralbanken verschleiern die wahre Rolle von Gold

Aber der Umstand, dass die Zentralbanken ungedeckte Formen von Geld wie Dollars oder Euros bevorzugen, macht es notwendig, die wahre Rolle von Gold zu verschleiern. Der Grund dafür ist, dass die Zentralbanken ein gemeinsames Monopol auf ungedecktes Geld halten. Aber die Zentralbanken haben kein Monopol auf Gold – jedenfalls bis jetzt noch nicht.

Eine Folge der Verwirrung über das Wesen von Gold ist, dass es auf schizophrene Art und Weise gehandelt wird. Zu bestimmten Zeiten wird Gold wie ein Rohstoff gehandelt und reagiert dann wie jeder andere Rohstoff auch auf Inflation, Deflation und Schwankungen der Realzinsen. (…) Mancher Goldkäufer wartet vergeblich darauf, dass sein Gold-Futures-Trader die COMEX davon in Kenntnis setzt, dass er eine physische Lieferung wünscht. Es ist einfach nicht genug physisches Gold vorhanden, um solche Forderungen zu erfüllen; wollte man es versuchen, wurde der Handel mit Gold-Futures schnell zusammenbrechen. (…)

Das US-Recht schreibt vor, dass ein „Forward Sale“ („Terminverkauf“) von physischem Gold innerhalb von 28 Tagen durch eine entsprechende Lieferung abgewickelt werden muss. Andernfalls wird ein solcher Verkauf als „Futures Contract“ („Terminkontrakt“) eingestuft, der illegal ist, wenn er nicht an einer regulierten Warenterminbörse gehandelt wird.

Es gibt immer weniger Gold

Angesichts der heute so angespannten Lage am Markt für physisches Gold wird diese Vorschrift ständig ignoriert, da viele Händler Schwierigkeiten haben, innerhalb von 28 Tagen zu liefern. Die US-Regierung hat anscheinend wenig Interesse, diese Vorschrift durchzusetzen. Solche illegalen Terminverkäufe müssten den von den Warenterminbörsen veröffentlichten Open-Interest-Positionen zugeschlagen werden, um die Größe der auf dem Kopf stehenden Pyramide von Goldderivaten ermessen zu können, die auf einem schrumpfenden Sockel von physischen Bestanden ruht.

Das physische Gold im Sockel der auf dem Kopf stehenden Papiergold-Pyramide ist der Umlaufbestand, der sich vom Gesamtbestand unterscheidet. Der Umlaufbestand ist das Gold, das zur sofortigen Lieferung zur Verfügung steht, um die Aktivitäten der Händler zu ermöglichen. Der Gesamtbestand besteht aus dem gesamten physischen Gold, das auf der Welt vorhanden ist. Der größte Teil dieses Goldes wird in privaten Tresoren gehortet oder als Schmuck getragen; es steht dem Handel nicht ohne Weiteres zur Verfügung. Dies ist ein wichtiger Unterschied: Die Differenz zwischen Umlaufbestand und Gesamtbestand wirkt sich direkt auf die Gefahr aus, dass eine ausbleibende Lieferung nach einem Kauf von physischem Gold sich zu einer handfesten Gold-Kaufpanik auswachsen könnte.

Oft existiert Gold nur auf dem Papier

Das Gold in den Tresoren der Zentralbanken des Westens, des IWF und der BIS ist Teil des Umlaufbestandes, der zur Verfügung steht, um ihn im Markt zu verleasen. Sobald eine mit Edelmetallen handelnde Bank durch eine Leasingvereinbarung einen Rechtsanspruch auf eine bestimmte Menge an Gold erworben hat, wird dieses Gold verwendet, um es auf Termin zu verkaufen, und zwar in „unallocated“ („nicht zugeteilter“) Form. Der Begriff „unallocated“ ist ein Euphemismus. Er bedeutet, dass der Käufer an der Entwicklung des Goldpreises partizipiert und einen papierenen Vertrag in der Hand hat, aber kein Gold.

Eine Tonne deutsches Gold, das in der Federal Reserve Bank of New York verwahrt und in London durch Vermittlung der BIS an Goldman Sachs verleast wird, kann verwendet werden, um Terminverkäufe über zehn Tonnen Gold an den Markt zu stützen. Jeder Käufer eines Teils dieser zehn Tonnen Gold glaubt, ihm gehöre Gold; freilich ist nur eine Tonne Gold vorhanden, um die zehn Tonnen an verkauftem Gold zu stützen. Und selbst diese eine Tonne Gold ist geleast und kann unter Umstanden vom Leasinggeber vom Markt genommen werden.

Wenn das Gold einer Zentralbank an die chinesische Regierung verkauft und nach Schanghai geliefert wird, verschwindet dieses Gold bis auf Weiteres in einer unterirdischen Stahlkammer und steht für Leasingzwecke nicht mehr zur Verfügung. Der Gesamtbestand hat sich nicht geändert, aber der Umlaufbestand ist kleiner geworden. Das Gleiche gilt, wenn Länder wie etwa die Niederlande oder Deutschland ihr in der Federal Reserve Bank of New York verwahrtes physisches Gold zurückholen, um es in einem Tresor in Amsterdam oder Frankfurt einzulagern.

Aus rechtlicher Sicht könnte dieses Gold von Deutschland oder den Niederlanden verleast werden, aber in keinem dieser Länder gibt es einen gut entwickelten Leasingmarkt. Das Leasinggeschäft wird hauptsächlich in New York und London abgewickelt, wo das Handelsrecht eindeutig ist und rechtliche Präzedenzfälle den Parteien einer Transaktion großes Vertrauen in die Durchsetzbarkeit von Vertragen vermitteln. Das heißt, dass die Rückführung von Gold nach Europa den Umlaufbestand an Gold verkleinert.

Der Umlaufbestand wird auch dann kleiner, wenn ein Anleger verlangt, dass sein Gold aus einem Tresor bei der UBS oder Credit Suisse in einen privaten Tresor bei Loomis oder Brink’s verlagert wird. Gold in einem Banktresor steht zum Verleasen oder für mehrfache „unallocated“ Verkaufe zur Verfügung, das Gold in einem privaten Tresor dagegen nicht. (…)
Barren werden einfach ersetzt

Ein weiteres Versagen im Markt für physisches Gold ist das illegale Ersetzen von „allocated“ („zugeteilten“) Barren. Manchen Käufern gehört ihr Gold in Form von „fully allocated“ Barren, was bedeutet, dass sie das Eigentumsrecht an ganz bestimmten Goldbarren haben – und nicht nur einen papierenen Anspruch. In einen „Good delivery“-Standardbarren von 400 Unzen sind der Name der Schmelze, der Name des Prüfers, das genaue Gewicht (das etwas höher oder niedriger als 400 Unzen sein kann), das Herstellungsdatum, der Reinheitsgrad (der zwischen 99,50 und 99,99 Prozent liegen kann) sowie die weltweit eindeutige Seriennummer des Barrens eingeschlagen. Anhand dieses Prägestempels ist jeder Barren eindeutig zu identifizieren.

Aber reines Gold ist „fungibel“, also austauschbar; das ist von jeher einer der Vorzuge von Gold gewesen. Ich habe schon unzählige Geschichten von Anlegern gehört, die eine physische Lieferung verlangt hatten, um dann festzustellen, dass sie Barren mit Herstellungsdaten oder anderen Markierungen erhielten, die von ihren Ladepapieren abwichen.

Das bedeutet, dass die ursprünglichen Barren anderweitig verwendet und stattdessen andere Barren als Ersatz geliefert wurden. Der Empfänger erhebt in den meisten Fällen keine Einwände dagegen, denn Gold ist Gold. Das gilt allerdings nur, solange die Ersatzbarren keine Fälschungen sind. Auf jeden Fall ist jede Ersatzlieferung ein Hinweis auf Knappheit.
Lieferengpässe bei Gold werden immer wahrscheinlicher

All diese Trends – Schwinden der COMEX-Lagerbestände, Rückführung von Gold nach Europa, zielstrebiger Golderwerb durch China, zunehmende Lagerung von Gold bei privaten Anbietern außerhalb des Bankensystems, illegales Ersetzen von Goldbarren sowie Fälschungen – beschleunigen sich. Das Ergebnis ist eine immer größere, auf dem Kopf stehende Pyramide von Goldderivaten, die auf einem immer kleineren Umlaufbestand an physischem Gold ruht. Bei Goldlieferungen kommt es immer häufiger zu Engpässen, Verzögerungen und Betrug. Einstweilen ignorieren die Marktteilnehmer solche Störungen, da sie froh sind, überhaupt an Gold zu kommen, wenn auch manchmal etwas verspätet.

Dadurch, dass solche Engpässe auf dem Markt für physisches Gold für Insider immer sichtbarer werden, bahnt sich ein Phasenübergang an. Immer häufiger verlangen Goldeigentümer, die zwar einen Anspruch auf Gold, es aber nicht in ihrem physischen Besitz haben, ihnen ihr Gold auszuhändigen. (…)

James Rickards ist Ökonom, Investmentbankerund Autor des Buches:
Der Weg ins Verderben: Wie die Eliten die nächste Krise vorbereiten und wie Sie sich davor schützen können

Quelle

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Gruß an die Aufmerksamen

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TA KI

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Was Merkel alles schon angerichtet hat


Und trotzdem wiedergewählt werden wird –

Zu viele Wähler sind dafür taub und blind –

Der ehemalige General Dieter Farwick zählt siebzehn schwere Fehler Merkels auf –Und:

Die Beamtin einer deutschen Migrationsbehörde packt aus

Die Bundestagswahl ist nun schon ziemlich nahe. Was genau dabei herauskommt, wissen wir noch nicht. Aber ein  Ergebnis steht schon jetzt fest: Nach dem Wahltag am 24. September wird die bisherige Kanzlerin auch die nächste werden, also Angela Merkel. Sie selbst will es, die Unionsparteien CDU und CSU wollen es ebenfalls, denn ein anderer aus ihren Reihen steht dafür nicht bereit, hat jedenfalls seinen Hut nicht in den Ring geworfen, weil keine Aussicht auf Erfolg bestünde. Mögliche Konkurrenten hat sie weggebissen bzw. haben das Feld von sich aus geräumt. Aber vor allem: Merkels Position bei zu vielen deutschen Wählern scheint derart gefestigt, dass ihre Wiederwahl unausweichlich auf Deutschland zukommt.

Es scheint, dass diese Merkel-Wähler taub und blind dafür sind, was diese Frau mit ihrer Gefolgschaft schon angerichtet hat, teils auch mit solcher aus anderen Altparteien. Thematisiert wird das in den Lücken-Medien kaum, nur in „Sozialen Medien“, in den Netzwerken des Internet. Klartext darüber reden auch ehemalige Generale der Bundeswehr. Das ist neben Gerd Schultze-Rhonhoff auch Dieter Farwick. Er listet die schweren Fehler auf, die diese Kanzlerin begangen hat, nennt sie „Todsünden“, siebzehn Stück – jeder könne die Zahl aus eigener Anschauung erweitern, schreibt er. Ich gebe seine Auflistung hier im Wortlaut wieder, ohne sie durch An- und Abführung zusätzlich zu kennzeichnen (Quelle hier). Dies prangert Farwick an:

Die folgenschwerste Entscheidungen ihrer Amtszeit waren das Öffnen der deutschen Grenzen in einem nationalen Alleingang am 4. September 2015 und ihre Weigerung am 13. September 2015, die sorgfältig vorbereitete Schließung der Grenzen der Grenzen anzuordnen. Die folgende ungesteuerte und unkontrollierte, illegale Masseneinwanderung fügt Deutschland schweren Schaden zu, der die nächsten deutschen Generationen stark belasten wird.

Ihre Erklärung, dass der Islam zu Deutschland gehört, ist durch die illegale Masseneinwanderung von überwiegend männlichen Muslimen im jugendlichen Alter ohne ausreichende berufliche Qualifikationen, hat die Islamisierung Deutschlands weiter vorangetrieben, die durch die ,,Nachzügler” über Jahre noch verstärkt wird. Durch das Versagen der zuständigen Behörden konnten Tausende illegale Migranten ohne  Registrierung nach Deutschland ,,einreisen” . Keine deutsche Behörde weiß, wie viele Migranten – besonders unbegleitete Minderjährige – tatsächlich in Deutschland sind, wo sie wohnen und womit sie ilrren Lebensunterhalt bestreiten.

Ihre Mitschuld an dem Bruch des Maastricht-Vertrages Anfang Mai 2010 hinsichtlich der ,,no- bailout-Klausel”, die die Brandmauer gegen die finanzielle Unterstützung anderer Staaten sein sollte, die durch zu hohe Staatsverschuldung in finanzielle und wirtschaftliche Turbulenzen geraten waren. Diese Entscheidung war der Beginn von wiederholten Rechtsbrüchen. 

Weil das ,,System Merkel” auf Sicht fährt und blind den einzelnen Ministerien und deren nachgeordneten Behörden vertraut, hat es kein Frühwarnsystem. Man wird überrascht, obwohl Fachjournale deutliche Hinweise gegeben hatten – so geschehen im ,,Abgasskandal” wie auch im ,,Dieselskandal”. Kriminelle Machenschaften großer Autokonzerne sind den Aufsichts- und Kontrollbehörden nicht aufgefallen, wohl auch wegen der zu großen Nähe zwischen Kontrolleuren und Produzenten. Was durch den ,,Dieselgipfel” vom August 2017 und kritische Medienberichte mehr als angedeutet wurde.

Ihr Anstoß für die ,,Ehe für alle” wurde im Eilverfahren noch vor der Sommerpause 2017 im Parlament durchgepeitscht und vom Bundespräsidenten eilfertig unterschrieben. Es ist ein weiterer Verstoß gegen das Grundgesetz und gegen ein Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichtes, das nur die Ehe zwischen Mann und Frau dem Grundgesetz entspricht.

Das Streichen des Wortes ,,Deutscher” aus ihrem Vokabular. Sie unterscheidet zwischen Menschen. die schon länger hier leben, von denen, die erst kurz hier leben.

Sie hat die Erfordernisse der äußeren und inneren Sicherheit sträflich vernachlässigt. Bei den Verteidigungsausgaben der NATO-Mitgliedstaaten liegt Deutschland auf dem drittletzten Platz, was u.a. das Verhältnis zu den USA, die seit Jahren 72 Prozent der NATO-Ausgaben schultern, nachhaltig belastet.

Ihre Entscheidung, der Bundeswehr und unseren Soldaten in Folge drei überforderte Minister und eine ungeeignete Ministerin zuzumuten, die die permanente Unterfinanzierung der Bundeswehr ohne erkennbaren Widerstand fortgesetzt und durch die unnötige de facto Abschaffung der Wehrpflicht die Bundeswehr und ihre Streitkräfte personell und materiell in einen Zustand versetzt haben, der als ,,bedingt einsatzbereit” zu bewerten ist.

Ihre Unterstützung für Mario Draghi als Präsident der Europäischen Zentralbank mit der fatalen Folge der Aufweichung der Stabilitätskriterien hat dramatische Folgen. Seine lockere Geldpolitik mit niedrigsten Kreditzinsen hat die Staatsverschuldung erleichtert, jedoch dem deutschen Sparer Milliarden Verlust beschert. Der Euro, der Europa einen sollte, hat es eher gespalten – besonders was die stark unterschiedlichen Lebensbedingungen im Euroraum betrifft.

Ihre überhastete Entscheidung, nach dem durch den Tsunami verursachten Unfall im Atomkraftwerk von Fukushima im März 2011, die zivile Nutzung auch der sicheren deutschen Atomkraftwerke bis 2022 vorzeitig zu beenden. Sie hat übersehen, dass an deutschen Flüssen kein Tsunami droht. Die dadurch erfolgten kostspieligen Änderungen der deutschen Energiepolitik haben die Strompreise in Deutschland für Wirtschaft und Industrie sowie für private Haushalte in die Höhe getrieben und die Energieversorgungssicherheit für Deutschland gefährdet, da die Auswirkungen auf den Europäischen Energieverbund von ihr nicht beachtet wurden. Die weit überzogene andauernde Subventionierung und der Vorrang der ,,Erneuerbaren Energien” haben zur Steigerung des Strompreises beigetragen, dem Klimaschutz jedoch wenig gebracht.

Sie hat dem Finanzminister ermöglicht, sein Steckenpferd der ,,schwarzen Null” zu reiten. Er hat nicht zugelassen, die ,,sprudelnden Steuereinnahmen” in die Zukunftsfähigkeit Deutschlands – z.B. Verkehrsinfrastruktur, Bildung und Bildungseinrichtungen sowie IT-Technik – zu investieren, obwohl die niedrigen Kreditzinsen dies ermöglicht hätten. Das Ergebnis ist fatal: In den für die Zukunftsfähigkeit relevanten Faktoren liegt Deutschland im europäischen Vergleich nur im Mittelfeld. Damit setzt die Regierung die Zukunftsfähigkeit der bislang erfolgreichen Bundesrepuplik Deutschland aufs Spiel.

Das gilt leider auch für die Bildung, die gern als einziger Rohstoff Deutschlands bezeichnet wird. Zurerfolgreichen Bildung gehören auch menschenwürdige Bildungseinrichtungen sowie kompetentes und ausreichendes Lehrpersonal an Schulen und Universitäten. Nicht benutzbare Toiletten und baufällige Gebäude sind niclt dazu geeignet, eine Atmosphäre für erfolgreiches Lernen entstehen zu lassen. Sie hat als Parteivorsitzende nicht eingegriffen, als in Deutschland die Gender-Frage an den Universitäten und den Schulen zu einem Aufblähen des riesigen Forschungs- und Lehrbetriebes und zu Irrlehren führte.

Der ,,Flüchtlingsdeal” der EU mit dem türkischen Diktator ist besonders durch das Betreiben der deutschen Bundeskanzlerin zu Stande gekommen. Besonders Deutschland ist durch den Deal durch die Türkei erpressbar geworden, was ,,Sultan Erdogan” skrupellos ausnutzt.

Sie hat als Kanzlerin und Parteivorsitzende – weil sie auf Sicht fährt – versäumt, sich andeutende technologische Entwicklungen – wie ,,Das Internet der Dinge”, Industrie 4.0″ und ,,smarte” Technologien als große Herausforderungen zu benennen, die den Arbeitsmarkt gewaltig verändern und die Verwundbarkeit der entwickelten Industrienation Deutschland vergrößern werden.

Sie hat als Parteivorsitzende keine erkennbaren Schritte unternommen, um über die Kultusministerkonferenz Maßstäbe für eine Angleichung der Qualität der Lehre und Forschung an den Universitäten, den Fachhochschulen und Schulen erarbeiten und überwachen zu lassen.

Sie hat es als Vorsitzende der größten Partei nicht geschafft, einen eigenen Kandidaten für die Wahl zum Bundespräsidenten zu nominieren, sondern in Hinterzimmern einen gemeinsamen Kandidaten ,,ausgekungelt” und die Wahl zur Farce gemacht. So viel zu mehr Demokratie und Transparenz.

Dies ist eine ,,offene” Liste. Sie kann von jedem Leser und jeder Lehrerin aufgrund eigener Erfahrungen ergänzt werden. In lockerer Folge werden diese ,,Todsünden” in einzelnen Kapiteln mit ihren Folgen und notwendigen Änderungen angesprochen.

Trotz der persönlichen Defizite, ihrer Fehlentscheidungen und Unterlassungen hat Angela Merkel unverständlicher Weise in Deutschland noch zu viele Deutsche auf ihrer Seite, die sie als ,,alternativlos” ansehen. Durch das Meucheln potentieller Konkurrenten hat sie sich selbst  ,,alternativlos“ gemacht. Das muss sich bis September 2017 ändern Vier Jahre ,,Weiter so!” mit Merkel und ihren Vasallen würden Deutschland und Europa scheitern lassen

Soweit Dieter Farwick im Wortlaut. Es ist eine Kurzfassung. Insgesamt hat er siebzehn schwere Fehler Merkels als „Todsünden“ benannt, sie in loser Folge in Einzelbeiträgen veröffentlich und sie dort näher erläutert. Die ersten beiden Beiträge vom 12., 14. und 17. August hier,  hier und hier. Als weiterführende Literatur nennt Farwick  Thilo Sarrazin „Wunschdenken“, Philip Plickert „Merkel- eine kritische Bilanz“ und Robin Alexander „ Die Getriebenen“.

„Wenn Merkel die Wahl gewinnt, sind wir alle verloren“

Zur Massen-Invasion nach Deutschland lesen Sie bitte den Beitrag vom 9. August auf der Internet-Seite journalistenwatch.com „Wenn Merkel die Wahl gewinnt, sind wir alle verloren! – Eine Insiderin aus der Migrationsbehörde erzählt“. Dass es noch schlimmer kommen wird als schon bisher, beschreibt diese Beamtin so: „Wir wissen das auch aus Gesprächen hier mit einigen Flüchtlingen, das vor Libyen und an den anderen Orten von denen man nach Europa kommen will, sich jetzt Hunderttausende, wenn nicht Millionen, sammeln. Hier spricht jeder darüber, aber kein Vorgesetzter macht das offen zum Thema, es heißt nur, wir sollten vorbereitet sein, dass wieder ‚mehr kommen‘. Diese Menschenmassen warten offenbar nur noch auf ein Signal, auf den Wahlsieg von Angela Merkel – wenn sie die Wahl im September gewinnt, dann überrollen sie uns, sie warten nur noch auf dieses Signal, dann gibt es kein Halten mehr, nirgends, das erwartet hier jeder….“ Der ganze Beitrag hier.Wenn Merkel die Wahl gewinnt? Steht das noch in Zweifel. Sie wird sie gewinnen. Zu viele Deutsche sind blind und taub und haben über die Jahre einen psychischen Knacks verpasst bekommen. Aber fühlen sich dabei unendlich gut.

Quelle: http://kpkrause.de/2017/08/19/was-merkel-alles-schon-angerichtet-hat/

Gruß an die Klardenker

TA KI

Rom trägt die Bankenunion zu Grabe


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Italiens Banken brennen lichterloh. Deutsche Banken haben ca. 84 Milliarden Euro im Feuer, französische über 250 Milliarden Euro. Wer trägt Italiens Schulden?

In vielen Euro-Staaten, insbesondere im Süden Europas, sieht es alles andere als rosig aus. Die Verschuldung der EU-Staaten steigt weiterhin kontinuierlich, während sich die Arbeitslosenzahlen in Ländern wie Frankreich, Italien, Spanien, Portugal und Griechenland nach wie vor auf einem extrem hohen Niveau und die Industrieproduktion (Italien beispielsweise auf dem Niveau Mitte der 1980er) auf einem äußerst niedrigen Level befinden. Nichtsdestotrotz können sich Staaten wie beispielsweise Italien oder Spanien immer günstiger verschulden. Dies bedeutet, obwohl es in dem Land wirtschaftlich immer weiter bergab geht, wird man mit immer niedrigeren Zinsen belohnt. Das ist volkswirtschaftlicher Irrsinn!

Grafik 1 / Quelle: Friedrich & Weik

Grafik 1 / Quelle: Friedrich & Weik

Das mit 2,24 Billionen Euro (über 136,5 Prozent des nominalen BIP! – erlaubt sind eigentlich laut Maastrichter Kriterien gerade einmal 60 Prozent) verschuldete Italien kämpft vermehrt mit seinen maroden Banken und deren faulen Krediten. Die Frage die einem hier sofort ins Auge springt: Wie soll ein so immens verschuldeter Staat seine marode Banken retten? Weder kann Italien sich das leisten, noch wäre es konform zum geltenden EU-Recht! Wieder einmal müsste man Gesetze brechen, um die Banken zu retten und zwar die extra gerade erst geschaffenen EU-Abwicklungsrichtlinien im Zuge der europäischen Bankenunion.

Kredite ohne Tilgung

Prophylaktisch hat man in Italien schon mal die stolze Summe von 350 Milliarden Euro in eine Bad Bank ausgelagert. Gelöst wurde das Problem damit freilich nicht – es wurde lediglich in die Zukunft verlagert und auf die Bürger abgewälzt. Im Juli 2016 wird die Misere der italienischen Banken amtlich. Auf Grund der hohen Anzahl von doubtful debts (Notleidende Kredite von Unternehmen und Privatpersonen die seit mehr als 90 Tagen nicht mehr bedient werden) drohen zahlreiche italienische Banken – welche de facto Pleite sind – umzukippen.

Die offizielle Summe bewegt sich bei 360 Milliarden Euro. Das sind ca. 21 Prozent aller Kredite in Italien. Italienische Banken haben haufenweise Kredite an Kunden vergeben, die diese nun nicht mehr zurückzahlen können. Damit ist jedoch das Ende der Fahnenstange offensichtlich noch nicht erreicht, denn zahlreiche Banken lassen anscheinend wegen der äußerst niedrigen Zinsen „den einen oder anderen“ Kredit ohne Tilgung – dies bedeutet das die Bankkunden nicht mehr zahlen – weiterlaufen. Die Überraschung dieses Irrsinns wird uns eher früher serviert werden.

Bereits 2014 haben wir in unserem Buch „Der Crash ist die Lösung“ folgendes geschrieben:

„Italiens Banken stehen vor gewaltigen Problemen. Die Entwicklung der notleidenden Kredite bei italienischen Banken ist seit 2009 von knapp 40 Milliarden auf einen Rekordwert von über 160 Milliarden Euro gestiegen. Damit sind 9,7 Prozent aller Verbindlichkeiten italienischer Unternehmen und Privatschuldner »unter Wasser«! Sollte es mit der wirtschaftlichen Entwicklung weiter bergab gehen, was mehr als wahrscheinlich ist, wird das gesamte italienische Bankensystem implodieren.“

Entweder das oder es wird wieder von den Steuerzahlern Italiens und Europa kostspielig reanimiert.

Der folgende Chart zeigt warum es geradezu dazu kommen musste. Die Wirtschaft Italiens befindet sich seit Jahren im Abschwung und in einer Rezession (orangene Linie). Dadurch verlieren immer mehr Menschen ihren Job – die Arbeitslosenquote ist auf einem Hoch von über 12 Prozent und bei der Jugendarbeitslosigkeit hat man ein historisches Rekordhoch von 44 Prozent erreicht. Wer aber arbeitslos ist oder keine Aufträge mehr erhält, verdient kein Geld mehr und kann folglich seine Kredite nicht mehr bedienen (blaue Linie). Das ist nicht „rocket science“ sondern logischer Sachverstand. In dieser destruktiven Abwärtsspirale befindet sind Italien seit Jahren.

Fakt ist: Im Währungskorsett der EZB wird Italien niemals auf die Beine kommen sondern von Krise zu Krise stolpern – bis zum bitteren Ende. Zweifellos ist das politisch motivierte Währungsexperiment Euro viel zu stark für Italien.

Grafik 2 / Quelle: Friedrich & Weik

Grafik 2 / Quelle: Friedrich & Weik

Merkel sieht keine Krise

Wieder einmal sieht man, dass die Krise – konträr zu den Behauptungen aus der Politik und Finanzwelt – nicht gelöst wurde, sondern dass man sich lediglich teuer, mit dem Geld der Steuerzahler, Zeit erkauft hat. Trotz der tatkräftigen Hilfe des Landesmannes und EZB Chefs Mario Draghi aus dem fernen Frankfurt in Form von Niedrig-, Null- und bald auch Negativzinsen, sowie zahlreichen Geldspritzen, stehen Italiens Banken am Abgrund.

Die Folgen eines Crashs einer oder mehrerer größerer Italienischer Banken sind heute nicht abzusehen. Deutsche Banken haben ca. 84 Milliarden Euro in Italien im Feuer. Frankreich über 250 Milliarden Euro. Jetzt will die Regierung Renzi geltendes Recht brechen und doch wieder mit Steuergeldern der maroden italienischen Finanzbranche helfen. Die italienische Bankenkrise hat durchaus die Kraft, eine neue, sehr viel größere Krise auszulösen.

Trotz der mehr als besorgniserregenden Situation verbreitet Italiens Wirtschaftsminister Pier Carlo Padoan Gelassenheit. Er betrachtet die Sorgen um Italiens Banken als übertrieben. Seiner Ansicht nach werde das italienische Bankensystem von außen „völlig verzerrt“ wahrgenommen, und die Institute seien durchaus „solide“. Böse Zungen sprechen in Anbetracht solcher Aussagen zu recht entweder von Realitätsverweigerung beziehungsweise oder gar deren Verlust.

Doch auch Bundeskanzlerin Merkel macht sich offenkundig keine großen Sorgen, denn anders ist ihre Aussage vom 12.07.2016 nicht zu verstehen:

„Ich sehe keine krisenhafte Entwicklung insgesamt.“

Diesbezüglich sollte die Kanzlerin nicht zu sicher sein. Nicht nur die Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF) halten die Probleme italienischer Banken für systemgefährdend. Angesichts des geringen Wirtschaftswachstums und der insgesamt desolaten wirtschaftlichen Lage Italiens wird es unserer Ansicht nach fast unmöglich für die Banken, aus eigener Kraft und zeitnah das Problem ihrer notleidenden Kredite zu lösen.

Nun ist guter Rat teuer. Der italienische Premierminister Matteo Renzi drängt nach dem „alt Bewährten“ – auf Staatshilfen. Jedoch kann er diese den Banken nicht so einfach gewähren, denn die EU-Staaten haben sich – nach den für den Bürger schwer vermittelbaren Bankenrettungen im Zuge der Euro-Krise – auf strikte Regeln bezüglich des Handlings strauchelnder Banken geeinigt. Das Resultat dieser Einigung ist, dass im Zuge der „Haftungskaskade“ zuerst die Gläubiger (Aktionäre, Anleihebesitzer und Sparer) für den Schaden aufkommen müssen bevor der Staat zur Hilfe kommen „darf“.

Premierminister Renzi fürchtet jedoch offensichtlich, dass zahlreiche Kleinsparer sich dies nicht bieten lassen und ihn aus dem Amt jagen werden. Beppe Grillos Fünf-Sterne-Bewegung (M5S) – strikte Gegner des Euros – ist weiter auf dem Vormarsch und hat mehreren Umfragen zufolge sogar den Partito Democratico (PD) von Matteo Renzi als stärkste Partei überholt.

Bestraft die Verantwortlichen!

Bei der Regierung in Rom schrillen die Alarmglocken. Also muss dringend eine Alternative her – ein Schlupfloch in der EU-Regelung gibt diese her. Dieses Schlupfloch sieht folgendermaßen aus: Banken können weiterhin mit Staatsgeld gerettet werden, wenn das „zur Abwendung einer schweren Störung der Volkswirtschaft eines Mitgliedstaats und zur Wahrung der Finanzstabilität“ dient. Dies bedeutet, der Steuerzahler ist abermals der Dumme.

Die Bankenunion ist gerade ein Jahr alt und wird schon wieder zu Grabe getragen. Man bleibt dem Rettungsirrsinn treu und bricht offenbar auch in Zukunft weiterhin Gesetze am laufenden Band um das marode Finanz- und Bankensystem weiterhin am Leben zu erhalten.

Wir sind gespannt, wann Merkel, Renzi und Konsorten umschwenken und uns erklären werden, dass die Rettung der italienischen Banken alternativlos ist. Wir sagen knallhart, nichts ist alternativlos. Es muss ein Ende haben mit der unleidlichen Konkursverschleppung. Gründet „Good Banks“ anstatt „Bad Banks“, lasst Banken endlich pleitegehen und bringt die Verantwortlichen aus der Finanzwelt und Politik endlich hinter Schloss und Riegel. Ein Land hat uns vorgemacht wie das bestens funktioniert – das kleine Island.

 

 

Quelle: http://www.geolitico.de/2016/07/25/rom-traegt-die-bankenunion-zu-grabe/

Gruß an die Erwachenden

TA KI

So retten Sie Ihr Geld vor dem Euro-Verfall


Die Europäische Zentralbank will den Euro zur Weichwährung machen. Das bekommen auch die deutschen Sparer zu spüren, denn ihr Geld wird im globalen Vergleich weniger wert. Doch es geht auch anders.

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Mario Draghi ist es gewohnt, sein Publikum auch mit seinem Mienenspiel auf das einzustimmen, was kommen wird. So war es kein Wunder, dass der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) auf der jüngsten Sitzung noch ernster dreinblickte als gewohnt. Wer ihm anschließend lauschte, der wusste, warum.

Denn der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) hatte am Donnerstag nichts Geringeres als eine Kriegserklärung zu verlesen. Im offiziellen Eröffnungsstatement ließ Draghi wissen, die EZB werde ihre Bilanzsumme auf das Niveau von 2012 bringen, also rund eine Billion Euro in die Märkte pumpen. Da die Bilanzsummen für die Notenbanken die Waffen im aktuellen Währungskrieg sind, war schnell klar, dass Draghi den Euro weiter schwächen will, um die Euro-Zone vor einem Abrutschen in eine jahrelange Stagnation zu bewahren.

Draghis Ankündigung ist auch eine Kampfansage an die deutschen Sparer. Denn ein schwächerer Euro bedeutet einen Wertverlust für Verbraucher und Anleger. Geht es nach der Deutschen Bank oder Goldman Sachs, dürfte man für einen Euro bald nur noch einen Dollar oder weniger bekommen.

Der Euro wird damit als Wertaufbewahrungsmittel immer unattraktiver. Sparer sollten bei der Verwaltung ihrer Vermögen auch die Währungsseite berücksichtigen. „Devisen haben sich als eine ganz eigene Anlageklasse etabliert“, meint Kristjan Kasikov, Stratege bei der Citi.

Doch die meisten Sparer dürften wenig Neigung verspüren, sich am Devisenmarkt zu tummeln, schließlich werden hier tagtäglich umgerechnet rund fünf Billionen umgeschlagen. Nicht nur der private Laie droht hier unterzugehen, auch Profis fällt es schwer, aus den Schwankungen Profit zu schlagen. Cleverer ist es, sich indirekt an die großen Trends des Devisenmarktes zu hängen. Deutsche Konzerne haben gezeigt, wie man sich vor einer Euro-Abwertung schützt. Firmen wie Siemens, Merck und Bayer haben US-Firmen gekauft. Damit besitzen sie jetzt Anlagen im Dollar-Raum, und der dort erwirtschaftete Gewinn wird, in Euro gerechnet, bei einem weiteren Verfall wertvoller.

Euro-Pessimisten müssen nicht das Land verlassen

Analog können Anleger US-Aktien kaufen. Hierzulande werden zudem Indexfonds in Dollar geführt. Aber auch wer weltweite Produkte erwirbt, etwa Indexfonds auf den MSCI World, hat sein Währungsrisiko auf verschiedene Devisen aufgeteilt. „Eine Strategie ist, rund ein Viertel des Vermögens außerhalb des Euro-Raumes in Fremdwährung zu diversifizieren, um die Rendite zu verbessern“, rät Hubert Thaler von der TOP Vermögen.

Auch Stephan Witt von der Finum.Private Finance, die wie TOP am Vermögenscheck der „Welt am Sonntag“ teilnimmt, empfiehlt Sparern, aus der Euro-Not eine Anlegertugend zu machen. „Ein einfacher Weg sind in Dollar gehandelte Aktien, die von einer weiteren Abwertung automatisch profitieren werden“, sagt er. „Allerdings sollte man gut streuen.“

Tatsächlich müssen Euro-Pessimisten noch nicht mal außer Landes gehen. Sie können auch deutsche Aktien kaufen, die einen Großteil ihres Geschäfts im Ausland erwirtschaften. „Exportwerte gehören zu den großen Gewinnern der politisch orchestrierten Euro-Abwertung. Dazu gehören die großen Dax-Konzerne im Bereich Chemie, Maschinenbau, Automobile und Zulieferer“, sagt Wolfgang Juds, Geschäftsführer Credo Vermögensmanagement in Nürnberg.

Ablesen lässt sich das auch am Börsenindex DaxPlus Export Strategy, der von Rekord zu Rekord eilt. Seit Anfang Mai EZB-Chef Draghi indirekt die Schwächung des Euro zum Ziel ausgab, hat der Index neun Prozent gewonnen. Der Dax hat im gleichen Zeitraum dagegen rund 1,4 Prozent an Wert verloren.

Im DaxPlus Export Strategy finden sich jene zehn Konzerne aus dem Dax und dem MDax, die das meiste Geschäft außerhalb der deutschen Grenzen machen. Beispielsweise MTU Aero Engines. Der Triebwerkhersteller macht zwei Drittel seines Geschäfts in Nordamerika. Stark in Übersee aktiv ist auch die Fresenius Medical Care, die 65 Prozent in den USA und Kanada umsetzt. Beim Aromenhersteller Symrise, der ebenfalls im Index vertreten ist, stammt ein Drittel der Umsätze aus dem Dollar-Raum.

Indexzertifikat bildet Exportwerte ab

Eine klassische Globalisierungsaktie ist auch der Pharmakonzern Bayer. Nur noch jeder neunte Euro wird in Deutschland erwirtschaftet. Ein Viertel des Umsatzes kommt aus Nordamerika, ein weiteres Viertel aus Asien. Im DaxPlus Export Strategy findet sich ebenfalls das Unternehmen Henkel, das inzwischen einen nennenswerten Teil seiner Erträge in Afrika macht.

Mit solchen Globalisierungsaktien können Anleger ihr Währungsrisiko über verschiedene Devisen streuen. Die Deutsche Bank empfiehlt daher auch den Kauf solcher Titel. Interessanterweise finden sich nahezu sämtliche Titel aus dem DaxPlus Export Strategy auf der Kaufliste des deutschen Branchenprimus. Niemand muss die einzelnen Exporttitel einsammeln. Es existiert ein Indexzertifikat, das den Exportwerteindex eins zu eins abbildet.

Doch auch der breitere Dax bietet Anlegern einen gewissen Schutz vor einer weiteren Euro-Abwertung. Nach Berechnungen der Deutschen Bank machen die 30 größten deutschen Konzerne knapp die Hälfte ihrer Umsätze jenseits der Euro-Zone. In der zweiten Reihe, dem MDax, wird ein Drittel nicht mehr in Euro fakturiert, und beim Kleinwerteindex SDax sind es immerhin 20 Prozent der Umsätze, die nicht in der Weichwährung Euro anfallen.

Seit Jahresanfang hat der Euro fast zehn Prozent an Wert verloren, seit Anfang Mai summieren sich die Verluste sogar auf rund zwölf Prozent. Für Draghi ist der Job noch lange nicht erledigt – und damit auch nicht für die Anleger.

Quelle: http://www.welt.de/finanzen/vermoegenscheck/article134228870/So-retten-Sie-Ihr-Geld-vor-dem-Euro-Verfall.html

Anmerkung:

Ist in der zu Beginn des Artikels gezeigten Grafik ein Fehler geschehen??

Hier der Ausschnitt vom 12.11.2014

Schreibfehler

Gruß an die Edelmetallbesitzer

TA KI

EZB macht Euro-Zone ohne Mitwirkung der Parlamente zu Schulden-Union


Bei der mündlichen Verhandlung zum umstrittenen Ankaufprogramm von Staatsanleihen durch die EZB ließ Peter Gauweiler keinen Zweifel an der Unrechtmäßigkeit des Vorgehens von Mario Draghi: Ohne demokratische Legitimation werde hier die Umverteilung der Schulden zulasten Deutschlands eingeführt. Das Statement von Gauweiler, vorgetragen von Professor Dr. Dietrich Murswiek, im Wortlaut.

Mario Draghi verlagert die Risiken der Euro-Schulden auf den deutschen Steuerzahler, Wolfgang Schäuble macht gute Miene zum bösen Spiel. (Foto: dpa)

Die EZB und alle, die sie unterstützen, haben in ihren Stellungnahmen behauptet, das OMT- Programm sei Geldpolitik, also vom Mandat der EZB gedeckt. Obwohl das Gegenteil evident ist, braucht man sich über diese Stellungnahmen nicht zu wundern. Ein Organ, das seine Kompetenzen überschreitet, wird niemals sagen, wir überschreiten jetzt unsere Kompetenzen; selbstverständlich sagt die EZB, sie mache Geldpolitik, auch wenn sie noch so offenkundig Wirtschaftspolitik betreibt. Der Gerichtshof muss jetzt entscheiden, wie – im Hinblick auf das OMT-Programm – Wirtschaftspolitik von Geldpolitik zu unterscheiden ist.

Die EZB meint, es komme allein darauf an, welche Ziele sie verfolge. Wenn sie angibt, ein geldpolitisches Ziel zu verfolgen und niemand ihr dies widerlegen kann, soll jede beliebige von der EZB ergriffene Maßnahme eine geldpolitische Maßnahme sein.

Träfe diese Auffassung zu, dann ließe sich das Mandat der EZB rechtlich gar nicht einschränken. Welche Ziele die EZB verfolgt, ist die subjektive Entscheidung des EZB-Rates. Und ob sie diese Ziele ernsthaft verfolgt oder nur vorschiebt, um in Wirklichkeit ganz andere – nicht ausdrücklich genannte – Ziele verfolgen zu können, lässt sich kaum nachprüfen. Die EZB könnte praktisch uneingeschränkt Wirtschaftspolitik betreiben und in die Kompetenzen der Mitgliedstaaten übergreifen. Denn es ist praktisch immer möglich, wirtschaftspolitische Maßnahmen als geldpolitisch motiviert darzustellen.

Stellen Sie sich vor, jemand raubt eine Bank aus und behauptet dann, das sei kein Bankraub, sondern eine Wohltätigkeitsaktion; er wolle das Geld nämlich einem Waisenheim spenden. Sie würden doch sagen: Bankraub bleibt Bankraub, egal welchen noch so ehrenwerten Zweck der Täter verfolgt; das sei Kriminalität und nicht Mildtätigkeit oder Sozialpolitik. Die EZB aber betreibt Euro-Rettungspolitik. Sie tut exakt das, wofür die Eurostaaten zuständig sind, und sie behauptet, das sei nicht Wirtschaftspolitik, sondern Geldpolitik. Und als Grund dafür gibt sie an, dass sie doch ein geldpolitisches Ziel verfolge. Aber dieses geldpolitische Ziel verfolgt sie, wenn überhaupt, nur sehr mittelbar. Dieses Ziel steht am Ende einer Wirkungskette, zu deren wesentlichen Elementen die Erleichterung der Finanzierungsbedingungen von Staaten steht, die in einer Krise sind und sich nur zu hohen Zinsen Geld beschaffen können.

Ich weiß, man könnte einwenden, der Ankauf von Staatsanleihen gehöre doch zu den legalen Instrumenten der Offenmarktpolitik.

Entscheidend ist aber, dass der Ankauf von Staatsanleihen im Rahmen des OMT-Programms unmittelbar dazu dient, die Renditen der Staatsanleihen bestimmter Krisenstaaten zu senken, den Gläubigern dieser Staaten die Furcht vor der Insolvenz und vor einem Schuldenschnitt zu nehmen und auf diese Weise die Gefahr einer Insolvenz abzuwenden. Das unmittelbare Ziel der OMTs ist also ganz offenkundig ein wirtschaftspolitisches Ziel.

In den Stellungnahmen auch der EZB und der Kommission wird richtig gesehen, dass Staatsanleihenkäufe ein für sich genommen neutrales Instrument sind. Sie können der Wirtschaftspolitik dienen; das tun sie im Rahmen des ESM. Sie können auch der Geldpolitik dienen. Das ist beispielsweise der Fall, wenn eine Notenbank Staatsanleihen zur Ausweitung der Geldmenge kauft. Im Falle des OMT-Programms dienen die Käufe unmittelbar einem wirtschaftspolitischen Ziel und nur sehr mittelbar dem angeblichen Ziel, der Geldpolitik der EZB Wirksamkeit zu verschaffen, indem ein verstopfter Transmissionskanal freigelegt werde.

Das Bundesverfassungsgericht hat völlig Recht, wenn es sagt, es komme auf den unmittelbar verfolgten Zweck an. Und entgegen den Behauptungen der Kommission entspricht diese Auffassung auch dem Pringle-Urteil des Europäischen Gerichtshofs.

Wäre es richtig, dass die EZB im Rahmen ihres Mandats alles tun dürfte, was in irgendeiner Weise indirekt die Effektivität ihrer geldpolitischen Zielverfolgung erhöht, dann hätte sie eine Generalkompetenz für die Wirtschaftspolitik und sogar für die Sozialpolitik.

Was die EZB vom Europäischen Gerichtshof verlangt, ist nichts anderes, als eine monströse Kompetenzanmaßung für rechtmäßig zu erklären.

Die EZB versucht, das OMT-Programm mit dem Ziel zu rechtfertigen, eine angebliche Störung des geldpolitischen Transmissionsmechanismus zu beseitigen. Genau betrachtet ist dieser Versuch darauf gerichtet, das Prinzip der begrenzten Einzelermächtigung für die EZB außer Kraft zu setzen.

Mit dem OMT-Programm verlagert die EZB Solvenzrisiken in Höhe immenser Milliardenbeträge von den Gläubigern der Krisenstaaten auf die Steuerzahler der Eurostaaten. Das Bundesverfassungsgericht hat zu Recht festgestellt, dass dies nicht vom Mandat der EZB gedeckt ist.

Die EZB antwortet jetzt, in den Verträgen stehe doch nicht, dass die EZB keine Risiken eingehen dürfe. Sie verkennt, dass nicht alles, was sich aus den Verträgen ergibt, wörtlich dort formuliert sein muss.

Ein guter Test dafür, ob ein EU-Organ zu einer vertraglich nicht ausdrücklich geregelten Handlungsweise ermächtigt ist, ist folgende Frage: Kann man sich vorstellen, dass die Vertragsstaaten die für diese Handlungsweise vorausgesetzte Kompetenz in den Vertrag geschrieben hätten, wenn sie hierzu eine ausdrückliche Regelung hätten treffen wollen?

In Bezug auf das OMT-Programm lautet die Testfrage demnach: Kann man sich vorstellen, die Vertragsstaaten hätten bei Gründung der Währungsunion im Vertrag von Maastricht formuliert: „Die EZB darf Solvenzrisiken einzelner Eurostaaten in unbegrenzter Höhe durch Ankauf von Staatsanleihen dieser Staaten in die Bilanz nehmen und sie auf diese Weise auf alle Eurostaaten umverteilen, wenn dem EZB-Rat dies zur Herstellung geldpolitischer Transmission als notwendig erscheint?“

Es ist evident, dass der Vertrag von Maastricht mit einer solchen Ermächtigung nie zustande gekommen wäre. Deutschland hätte bestimmt nicht zugestimmt. Die Vergemeinschaftung von Schulden war für die Politik Tabu. Und ansonsten hätte das Bundesverfassungsgericht das Zustimmungsgesetz zu einem solchen Vertrag für verfassungswidrig erklärt.

Eine solche Umverteilungskompetenz geben die Verträge der EZB eindeutig nicht. Falls der Gerichtshof das OMT-Programm für kompetenzgemäß erklärt, legitimiert er eine Selbstermächtigung der EZB.

Dies wäre umso schlimmer, als die EZB keine demokratische Legitimation besitzt. Von Demokratie ist in den Stellungnahmen der EZB und derer, die sie unterstützen, keine Rede. Für sie scheint ökonomische Effizienz der einzige Wert zu sein, auf den es ankommt. Der Umstand, dass die Zentralbank nur eine expertokratische Legitimation besitzt und dass sie bewusst vom Erfordernis demokratischer Legitimation freigestellt wurde, macht eine enge Auslegung ihrer Kompetenzen zwingend erforderlich. Bestehen begründete Zweifel daran, ob bestimmte Handlungen durch das geldpolitische Mandat gedeckt sind, das die Mitgliedstaaten der EZB übertragen haben, dann ist die EZB zu solchen Handlungen nicht legitimiert. Es ist völlig klar, dass die Vertragsstaaten der EZB nicht die Kompetenz übertragen haben, Solvenzrisiken zwischen den Eurostaaten umzuverteilen, und einzelnen Eurostaaten Haushaltsrisiken aufzubürden, deren Volumen ein Mehrfaches des aktuellen Staatshaushalts erreichen kann. Mit dem OMT-Programm aber macht die EZB aus der Währungsunion eine Schuldenunion, ohne die Mitgliedstaaten und ihre Parlamente zu fragen.

In diesem Verfahren steht der Gerichtshof vor der Aufgabe, sich als Verfassungsgericht der Union, als Hüter der Kompetenzordnung, zu bewähren und die Demokratie in Europa vor der unlegitimierten Machtanmaßung der EZB zu schützen.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/10/15/ezb-macht-euro-zone-ohne-mitwirkung-der-parlamente-zu-schulden-union/

Gruß an die Geldhaie

TA KI

 

Frankreich ruft zum Widerstand gegen Deutschlands Sparpolitik auf


Angst vor Le Pen: Frankreich ruft zum Widerstand gegen Deutschland auf

Die französischen Sozialisten fürchten eine vernichtende Wahlniederlage gegen Marine Le Pen. Sie eröffneten daher den Wahlkampf für die Präsidentschaftswahl mit einem Aufruf gegen das deutsche Spardiktat. Weitere Schulden seien die einzige Alternative zur „destruktiven Ideologie“ von Le Pen.

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Frankreichs Wirtschaftsminister Arnaud Montebourg hat zu “Widerstand” gegen die von Deutschland forcierte Sparpolitik in Europa aufgerufen. Auf einem Sozialisten-Treffen forderte Montebourg am Sonntag einen raschen Kurswechsel der europäischen Regierungen. Sonst würden sie ihre Wähler an populistische und extremistische Parteien verlieren, warnte er. Frankreich müsse hier eine Vorreiterrolle einnehmen und Alternativen zu einer “destruktiven Ideologie” anbieten. Die seit der Finanzkrise 2008 vorangetriebenen Schritte zur Reduzierung der Haushaltsdefizite hätten die europäischen Volkswirtschaften kaputtgemacht. Statt das Hauptaugenmerk auf den Schuldenabbau zu richten, müssten die Verbraucher unterstützt werden, damit der Konsum in Schwung komme, forderte Montebourg.

Tatsächlich steht es um die französische Wirtschaft schlechter denn je (und die politischen Folgen sind in der Tat unabsehbar – hier).

“Frankreich ist die zweitgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone, die fünftgrößte Macht der Welt, und es hat nicht die Absicht, meine Damen und Herren, sich nach den maßlosen Obsessionen von Deutschlands Konservativen zu richten”, sagte er. Als mögliche Verbündete nannte er seinen deutschen Amtskollegen Sigmar Gabriel (SPD) und Italiens Regierungschef Matteo Renzi.

Montebourg ist in Frankreich für seine scharfen Worte bekannt und macht keinen Hehl aus seinen Absichten, selbst einmal Präsident zu werden. Mit seinen Äußerungen setzt er Amtsinhaber Francois Hollande unter Druck, der zuletzt seine Pläne für Ausgabenkürzungen und Steuererleichterungen für Unternehmen bekräftigt hatte. Hollandes Büro wollte sich zu der Rede des Ministers nicht äußern. Aus der Umgebung von Ministerpräsident Manuel Valls verlautete, Montebourg sei zu weit gegangen.

Allerdings haben die Franzosen jegliches Vertrauen in die Regierung verloren: 80 Prozent der Bürger halten Hollande und seine Leute für unfähig (mehr dazu hier).

Franzosen und Italiener scheinen jedenfalls bereits die Unterstützung von EZB-Chef Mario Draghi gewonnen zu haben: Draghi hatte in Jackson Hole für viele überraschend eine Abkehr von der Politik der Haushaltskonsolidierung in der Euro-Zone gefordert (mehr zu dieser bemerkenswerten Kehrtwende hier).

Warum diese Politik die extremen Parteien nicht schwächen, sondern stärken wird – hier.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/25/angst-vor-le-pen-frankreich-ruft-zum-widerstand-gegen-deutschland-auf/

Gruß an die Bürge(r)n

TA KI

Finanzielle Repression: Die Enteignung der Sparer ist erst der Anfang


Der globale Schulden-Zyklus neigt sich dem Ende zu. Die Verlierer werden die deutschen Sparer sein: Niedrige Zinsen, Lebensversicherungen rasiert, höhere Bankgebühren, Zwangsabgaben. Wir stehen erst am Anfang des Einsatzes eines nie dagewesenen Arsenals der finanziellen Repression.

Lagarde und Draghi

Es wird langsam kritisch für die Sparer in Deutschland. Jeder, der ein kleines Vermögen für das Alter zurückgelegt hat, muss auf der Hut sein. Bei den Lebensversicherungen ist es schon passiert: Die Ausschüttungen können gekürzt werden. Mit dem Sparbuch verlieren die Kunden wegen der Kaufkraft reales Geld. Das Risiko von Banken-Crashs ist längst nicht vom Tisch.

Wir nähern uns dem Endspiel in einem noch nie dagewesenen, globalen Schuldenzyklus. Jeder spürt: Das ist alles erst der Anfang. Vor einigen Jahren hatten Angela Merkel und Peer Steinbrück die Spareinlagen noch garantiert. Heute ist nur eines sicher: Die Ersparnisse schmelzen wie der Schnee unter der Sonne (das wussten Merkel und die SPD damals übrigens auch – mehr zu der abenteuerlichen Aktion hier).

Wie kommt das?

Die meisten Leute haben ihr Leben lang hart gearbeitet. Sie haben nie an der Börse spekuliert. Der Chef des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes spricht von der Enteignung der Sparer (hier). Diese ist die Folge der jahrelangen Schuldenmacherei, die die Wirtschaft auf der ganzen Welt angeheizt hat. Nun ist Zahltag. Die Schuldenstaaten von Amerika bis Deutschland, von Griechenland bis Japan müssen die letzten Ersparnisse plündern, um das System am Laufen zu halten. Sie suchen auf der ganzen Welt nach Werten.

Jetzt wird klar: Wir haben Jahrzehnte des massiven Misswirtschaft hinter uns. Weder die Politik noch die Banken oder die Konzerne haben verantwortungsvoll gewirtschaftet. Alle haben Schulden gemacht und sich eingeredet, sie können aus den Schulden „herauswachsen“.

Doch in alternden Gesellschaften wie Deutschland ist es eine Illusion zu glauben, man könne den Schulden entwachsen: Es gibt zu wenig junge Leute, die dafür sorgen könnten. Die Rentner wollen ihr Geld. Die Banken wollen ihr Geld. Die Regierungen wollen weiter Geld verschenken. Die jungen Volkswirtschaften – Indien, Afrika, Türkei – sind noch nicht weit genug und ebenfalls zu hoch verschuldet. Das passt alles nicht zusammen.

In der Geschichte hat es immer solche Phasen der finanziellen Repression gegeben: Regierungen haben zu viele Schulden gemacht, weil sie Kriege finanzieren oder Wahlen gewinnen wollten. Am Ende hat es nie gereicht. Die Ersparnisse wurden geplündert. In Deutschland hieß das dann „Reichsnotopfer“ (1919), „Vermögensabgabe“ (1949) oder „Investitionshilfeabgabe“ (1982).

Die Politik verkauft eine solche Plünderung als „Neustart“ oder „Reform“. Doch was wir erleben, ist eine dramatische Umverteilung. Sie trifft die Deutschen ganz besonders hart: Die deutschen Spareinlagen betrugen noch bis vor kurzem fast 5.000 Milliarden Euro. Auf diese Spareinlagen hat die Welt-Schuldengemeinschaft ihre begehrlichen Blicke geworfen. Sie sollen geplündert werden, um die Welt vor dem Finanz-Kollaps zu retten. Der IWF und die Bundesbank sprechen bereits ganz offen von einer „Vermögensabgabe“ von 10 Prozent auf alle europäischen Netto-Vermögen.

Die Zentralbanken spielen bei dieser Plünderung eine verheerende Rolle: Durch die massiven globalen Finanzströme entstehen Netzwerke-Effekte. Die Billionen aus künstlichem Geld haben diese Entwicklung dramatisch beschleunigt. Computer-Simulationen beweisen: Die Kapitalströme machen die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer – weltweit. Je mehr Geld ins System gepumpt wird, desto größer ist der Effekt. Mario Draghi hat vergangene Woche gesagt: Wir sind noch nicht am Ende angekommen.

Die deutschen Sparer müssen das als gefährliche Drohung verstehen.

Sie sollten sich schleunigst schützen.

(…)

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/06/10/finanzielle-repression-die-enteignung-der-sparer-ist-erst-der-anfang/

Gruß an die Vorsorger

TA KI