Antibiotika: Ein Feind des Darms und was Sie sonst noch beachten sollten


Die Entdeckung des Antibiotikums Penicillin gilt als Meilenstein in der Medizingeschichte. Zahlreiche zuvor unheilbare Krankheiten sind seither behandelt worden. Antibiotika sind medizinische Wirkstoffe, die gegen Infektionen durch Bakterien und einige wenige Pilze eingesetzt werden.

Antibiotika helfen nicht gegen Krankheiten, die durch Viren, z.B. Husten, Schnupfen, Bronchitis oder Grippe, ausgelöst werden. Bekannte Antibiotika-Gruppen sind Penizilline, Tetrazykline und Chloramphenicole. Je nach Wirkstoff sinkt dadurch zumindest vorübergehend auch die Zahl unterschiedlicher Darmbakterien.

Antibiotika können Leben retten, werden aber viel zu häufig und fehlerhaft eingesetzt. Der Nachteil häufiger Einnahmen sind Durchfälle, Übelkeit und Antibiotikaresistenzen (Widerstand) durch die Zerstörung wichtiger Darmbakterien. Die größte Nebenwirkung kann jedoch die Schädigung des Immunsystems sein. Von Monika Held.

Die größten Feinde des Darms sind Antibiotika (schädigen die Darmflora und produzieren Gifte), Cortison, Hormone, Schadstoffe im Essen, Umweltgifte und Schwermetalle.

Antibiotika stören das biologische Gleichgewicht der Darmflora und begünstigen das Wachstum krankheitserregender Keime. Sie vernichten nicht nur die „bösen“ Bakterien, sondern auch die „guten“ Bakterien und schädigen die Darmschleimhaut. Antibiotika schaffen Siedlungsplätze von anaeroben Fäulnis- und Krankheitskeimen. Sie töten die Bakterien, aber keine Viren.

Antibiotika beeinflussen die Aufnahme von Mikronährstoffen, da sie bei der Aufnahme im Körper dieselben Stoffwechselwege haben. Zum Teil konkurrieren sie dabei um dieselben Enzyme und Transportwege. Durch die Wechselwirkung der Arzneimittel untereinander kann sich dies auch auf den Mineral- und Vitamin-Haushalt auswirken. Die Einnahme von Antibiotika schädigt auch die Mitochondrien. Für einen negativen Effekt reicht schon eine einmalige Antibiotika-Behandlung aus.

Die Antibiotika-assoziierte Diarrhoe (Durchfall) bezeichnet einen durch die Einnahme von Antibiotika entstandenen Durchfall. Unter Antibiotika-assoziierte Diarrhoe werden unterschiedliche Krankheiten zusammengefasst, die alle zu einem Durchfall während oder bis zu acht Wochen nach Einnahme eines oder mehrerer Antibiotika führen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob das Antibiotikum geschluckt oder als Infusion direkt in das Blut gegeben wird. Antibiotika können auch eine bleibende Schädigung der Darmflora verursachen, insbesondere bei häufiger oder hochdosierter Gabe dieser Medikamente in der Kindheit.

Die Wirkstoffe Ciprofloxazin, Levofloxazin oder Ofloxazin und Chinolone sind derzeit die am häufigsten verordneten Antibiotika. Sie können jedoch ernste Nebenwirkungen verursachen, zum Beispiel Sehnenrisse, Haut- und Nervenschäden, psychische Probleme wie Panikattacken, Angstzustände, Verwirrung und Depression. Manche Beschwerden bleiben bestehen, selbst wenn das Antibiotikum abgesetzt wird. Wissenschaftler machen schon länger darauf aufmerksam. 2016 wurden in den USA strenge Warnhinweise für die Mittel veröffentlicht. (Quelle: test.de)

Nebenwirkungen von Antibiotika

  • Angstzustände
  • Depressionen
  • Hautreaktionen wie Rötungen und Juckreiz
  • Herzjagen (Tachykardie)
  • Kopfschmerzen
  • Krampfanfälle
  • Leberfunktionsstörung und Leberentzündung
  • Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall und Übelkeit
  • Muskelschmerzen und Krämpfe
  • Nierenversagen
  • Ohrensausen
  • Scheidenpilz-Infektionen
  • Schwerhörigkeit
  • Schwindel
  • Sehstörungen
  • Zittern

Dies sind nur einige der möglichen Nebenwirkungen. Die komplette Liste auf dem Beipackzettel ist wesentlich länger.

Antibiotika in Lebensmitteln

Die ca. 736 Tonnen Antibiotika, die in der industriellen Massentierhaltung in Deutschland jährlich verfüttert werden, sind eine Gefahr für die Tiere, aber auch für die Menschen. Denn auch in Tieren entwickeln sich resistente Bakterien, die wir mit dem Fleisch mitessen. Ungeahnte Übertragungswege können sogar Veganer krank machen.

Auch auf Sprossen, Salat, Tomaten, Gurken und Kartoffeln konnten multiresistente Keime nachgewiesen werden. Die Bakterien gelangen über die Abluft der Ställe oder die Gülle in die Umwelt und kontaminieren so selbst die Gemüsefelder.

Antibiotika im Fleisch können bei empfindlichen Menschen zu allergischen Reaktionen führen.

Nicht nur Antibiotika können die nützliche Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen. Andere Medikamente haben einen ähnlichen Effekt, wie eine Studie zeigt. Demnach hemmt jedes vierte der für die Untersuchung analysierten nicht antibiotischen Medikamente das Wachstum von Bakterien, die natürlicherweise im menschlichen Darm vorkommen – vom Entzündungshemmer bis zum Antipsychotikum.

Helden im Darm – mit der richtigen Darmflora zur Gesundheit

Menschen reden nicht gerne über Probleme mit ihrem Darm – sie reden überhaupt nicht gerne über dieses Organ. Dabei ist der Darm so wichtig!

Ein funktionierender Darm ist das Wichtigste für unsere Gesundheit. Im Darm, dem größten menschlichen Immunorgan, befinden sich etwa 80 Prozent aller Immunzellen, die unseren Organismus vor Viren, Bakterien, Umweltgiften und Krankheiten schützen.

Die Erforschung der Magen-Darm-Welt und ihrer Bewohner boomt seit etwa zehn Jahren. In diesen wenigen Jahren hat man die zentrale Stellung des Darms und des Mikrobioms (= Gesamtheit aller Bakterien in unserem Verdauungstrakt) in Bezug auf die Nährstoffaufnahme und auf alle Regulationsmechanismen entschlüsselt. Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und andere Erkrankungen sind ein Zeichen dafür, dass Ihr Immunsystem nicht richtig funktioniert. Die Ursachen können vielfältig sein, oftmals entsteht eine Störung der Darmflora durch falsche Ernährung, Umweltgifte und Antibiotika.

Die Gesundheit beginnt im Darm

Unser Körper besteht zu 90 Prozent aus Mikroben – das sind Bakterien, Viren und Pilze – und nur zu 10 Prozent aus Mensch. Deshalb müssen wir für unsere „guten“ Bakterien sorgen. Im Darm eines Menschen leben Billionen von Darmbakterien. Sie wohnen an den inneren Schleimhäuten des Darms und werden in ihrer Gesamtheit als Darmflora bezeichnet.

Im Darm, dem größten menschlichen Immunorgan, befinden sich etwa 80 Prozent aller Immunzellen, die unseren Organismus vor Viren, Bakterien, Umweltgiften und anderen Belastungen schützen.

Die Darmbakterien sind sehr wichtig für unsere Gesundheit. Sie steuern das Immunsystem, versorgen uns mit Vitaminen, beeinflussen das Körpergewicht und schützen uns vor Darmerkrankungen. Eine gesunde Darmflora ist lebensnotwendig.

Eine gestörte Darmflora kann Ursache vieler Krankheiten sein, wie zum Beispiel Allergien, Erkältung, Depression, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Rheuma, Krebs und viele andere.

„In dem ‚Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland‘ von 2016 berichtet das Robert-Koch-Institut, dass in Deutschland etwa 483.000 Menschen an Darmkrebs erkrankt sind – jährlich gibt es etwa 58.900 Neuerkrankungen.

„Ein gesunder Darm ist die Wurzel aller Gesundheit.“

(Hippokrates)

Die Bedeutung der Bakterien für unsere Gesundheit wird in den letzten Jahren immer deutlicher, und sie übersteigt die Vorstellung früherer Ärzte und Wissenschaftler bei weitem. Heute wissen wir:

Die Bakterien in unserem Darm versorgen uns nicht nur mit Nährstoffen und halten uns Krankheitserreger vom Hals, sie greifen auch über Botenstoffe in unseren Stoffwechsel ein und können wahrscheinlich sogar unser Verhalten beeinflussen.

In den letzten Jahren bekommen die uns besiedelnden Bakterien so viel Aufmerksamkeit wie noch nie. Wissenschaftler erforschen das versteckte Mikrobenreich mit Hochdruck und haben einen neuen Ausdruck dafür geprägt: die Mikrobiota. Für die Gesamtheit der Mikroben-Gene in und auf unserem Körper fanden sie den Begriff Mikrobiom.

Der Darm kann u.a. für Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Immunstörungen, Hauterkrankungen, Migräne, Alzheimer, Krebs, Depressionen, Übergewicht, Autismus und ADHS verantwortlich sein

Synbiotika – Helfer für die Darmflora

Als Synbiotika bezeichnet man Nahrungsmittel und Nahrungsergänzungsmittel, die Pro- und Präbiotika enthalten. Dabei haben Probiotika die Aufgabe, die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen, während Präbiotika jene Stoffe sind, die den Bakterien Energie liefern. In Kombination unterstützen sie die spezifische Vermehrung lebenswichtiger Bakterien in unserem Darm und fördern ihre Aktivität und Überlebenschance.

Sowohl Präbiotika als auch Probiotika fördern eine gesunde Verdauung und stärken unser Abwehrsystem, denn sie unterstützen die Darmflora und verhindern die Vermehrung schädlicher Bakterien.

Sie sind in verschiedenen Lebensmitteln enthalten, können aber auch als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. Wer seine Darmflora aufbauen will, sollte regelmäßig probiotische und präbiotische Lebensmittel essen und als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, um die Darmtätigkeit dauerhaft zu verbessern.

Das Buch „Helden im Darm“ erklärt Ihnen, wieso es zu einer gestörten Darmflora kommt und was Sie gegen all diese vielen Verdauungsbeschwerden wie Bauchkrämpfe, Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Verdauungsrückstände, Bauchspeicheldrüsenschwäche, Magensäuremangel und Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien, wie Fruktose-, Laktose, Gluten- und Histaminintoleranz, und Darmerkrankungen wie Leaky-Gut-Syndrom, Darmkrebs, Darmentzündung, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Divertikulitis, Reizdarmsyndrom machen können.

Helfen Sie Ihrem Darm wieder zu voller Gesundheit.

Bringen Sie Ihre Darmflora mit den „guten“ Darmbakterien wieder ins Gleichgewicht.

Wie das geht, erfahren Sie in diesem Buch.

Nur wenn es dem Darm gut geht, geht es auch Ihnen gut.

Quellen: PublicDomain/dieunbestechlichen.com am 21.11.2018

Quelle

Gruß an die Wissenden

TA KI

Werbeanzeigen

Teufelskreis Nahrung: Wenn durch gezielte Ausbeutung von Tier und Natur Lebensmittel krank machen


Von Frank Schwede

Dass Lebensmittel gegenwärtig kaum noch Nährstoffe enthalten, ist mittlerweile ein offenes Geheimnis. Doch es kommt noch schlimmer. Mittlerweile macht uns das, was uns eigentlich gesund und vital erhalten soll, auch zunehmend krank.

Die Symptome reichen von Allergien hin zu Ängsten und Stress. Seit Jahren pfuscht der Mensch Mutter Natur ins Handwerk. Kommt jetzt der Tag der großen Abrechnung?

Über eins sollten wir uns nun alle im Klaren sein: Den Preis der Ausbeutung zahlt jeder von uns. Auch die Verantwortlichen!

Energie ist der Baustein allen Lebens im Universum. Energie setzt Masse in Bewegung, Energie lässt Herzen schlagen, Energie transformiert unsere Gefühle und unser Empfinden. Alles in und um uns herum ist also Energie. Auch unsere Nahrung ist Energie.

Ohne Nahrung ist kein Leben möglich. Die Energie, die wir durch Nahrung aufnehmen, liefern wichtige Spurenelemente und Vitamine, die in natürlichen Lebensmitteln in genau abgestimmter Konzentration enthalten sind.

Diese sogenannten Spurenelemente und Vitamine steuern unseren gesamten Stoffwechsel, Herzschlag, Hirn- und Muskelfunktion. Ohne die Zufuhr dieser Nährstoffe wären diese Bioprozesse nicht möglich, der Kreislauf würde irgendwann zusammenbrechen, was in Folge unweigerlich zum Tode führen würde.

Vitamine und alle übrigen Nährstoffe wie Magnesium, Calcium, Selen, um nur einige zu nennen, liefern uns lebenswichtige und somit positive Energie, die wir für unseren Alltag benötigen. Ich spreche hier bewusst von positiver Energie, denn es gibt auch negative Energie. Energie, die Körper und Seele krank macht, die zu Depressionen, Ängsten und Born-out führen kann.

Nur sehr wenige Schulmediziner wissen von dieser negativen Energie, um dieses Wissen zu verstehen und zu vermitteln, bedarf es die Kausalität zwischen Körper und Seele zu verstehen. Symptome negativer Energie reichen von Wut, Ängsten und Aggressionen bis hin zu schwersten psychischen Erkrankungen. Die Aufnahme negativer Energie erfolgt unter anderem durch den Verzehr energiekontaminierten Fleisches.

Was aber ist energiekontaminiertes Fleisch? Um diese Frage beantworten zu können, muss man zunächst einmal das Zusammenwirken von Psyche und Physis verstehen. Wie ich schon eingangs schrieb, sind Emotionen, dazu gehören Angst, Freude, Kummer und Wut gleichermaßen, auch eine Form von Energie.

Diese Reaktionen erfolgen durch das Ausschütten sogenannter Botenstoffen (u.a. Adrenalin), die Bewegungsabläufe steuern, wie Muskelanspannung, erhöhter Herzschlag und beschleunigter Stoffwechsel (Unseren Nahrungsmitteln gehen die Mineralstoffe und Spurenelemente aus – chronische Krankheiten nehmen zu).

Massentierhaltung für billiges Fleisch

Das geschieht bei Menschen und Tier gleichermaßen. Auch Tiere reagieren auf bestimmte Situationen mit Stresssymptomen, besonders in der Massentierhaltung. Tiere in der Massentierhaltung sind einem enorm hohen Stressfaktor ausgesetzt, was schließlich zur Folge hat, dass eine Zahl dieser Stresshormone freigesetzt werden, die sich schließlich auch im Fleisch einlagern, was dazu führt, dass wir durch einen hohen Fleischkonsum diese Stresshormone aufnehmen.

Seit der zunehmenden Massentierhaltung in den zurückliegenden zwanzig Jahren, hat auch die Stressbelastung in Form psychischer Erkrankungen innerhalb der Bevölkerung enorm zugenommen. Natürlich geht das nicht nur allein auf das Konto des Fleischkonsums, aber ich denke, dass das mit einer der Gründe ist, weshalb das „Nervenkostüm“ vieler Menschen dünner geworden ist und insbesondere Angststörungen und Depressionen haben in den zurückliegenden Jahren so enorm zugenommen haben.

Man muss dazu wissen, dass Tiere in der Massentierhaltung permanent unter Angststörungen und anderen Sozialphobien leiden. Platzmangel und damit verbundene körperliche Attacken der Tiere untereinander, sind nur ein auslösender Faktor. Die Massentierhaltung ist zu einem probaten Mittel geworden, um billiges Fleisch in den Handel zu bringen.

Musste man vor fünfzig Jahren noch für den Sonntagsbraten eine ganze Woche lang sparen, so ist es heute durch dieses billig produzierte Fleisch, möglich, dieses auch unter der Woche, ja fast täglich, auf den Tisch zu bekommen. Welchem Stress die Tiere, die dieses Fleisch liefern, ausgesetzt sind, spielt dabei nicht einmal eine untergeordnete Rolle (Das System Milch: Die Wahrheit über die Milchindustrie (Videos)).

Doch es sind nicht allein die Stresshormone, die dadurch in die Nahrungskette gelangen, auch ein ganzer Cocktail an Medikamenten, etwa in Form von Wachstumshormonen und Antibiotika, gelangt durch Billigfleisch in die Nahrungskette.

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass Kinder seit dem enormen Anstieg der Massentierhaltung, in Verbindung mit der Gabe von Wachstumshormonen, immer früher in die Pubertät kommen, viele heute schon mit neun Jahren.

Somit ist Fleisch kein Stück Lebenskraft mehr. Zumindest nicht Fleisch aus der Massentierhaltung. Fleisch aus artgerechter Tierhaltung, ohne Gabe unnötiger Medikamente und Stress für das Tier, ist eher unbedenklich, obwohl mittlerweile die Überlegung angestellt werden sollte, ob der Verzehr von Fleisch in einer modernen Welt überhaupt noch vonnöten ist, oder ob ein völliger Verzicht aus ethischen Gründen nicht ratsamer wäre.

Niemand ist heute mehr auf Fleisch angewiesen, Fleisch ist gegenwärtig leider noch immer ein Massenprodukt unserer Nahrung, was schließlich dazu geführt hat, die Achtung vor dem Leben der Tiere aus den Augen zu verlieren.

Tiere sind somit zu einem Produkt geworden, ein lebendes Produkt, dem man die Seele aberkannt hat. Tiere werden Hunderte, ja Tausende von Kilometer durch die Landschaft kutschiert, eingepfercht in engen und miefigen Ställen, oft stundenlang ohne Wasser und Nahrung, nur um mit ihnen den schnellen Euro zu machen.

Ein hoher Preis, ein Blutzoll also, der hier gezahlt wird. Nicht nur Fleisch ist somit ein Produkt, sondern auch das Tier. Und ein Produkt hat nun mal weder eine Seele, noch Gefühle zu haben. Zumindest dann nicht, wenn es um Bares geht. Leben wird im Zuge des globalen Finanzkapitalismus in Marktwert umgerechnet, ethische Fragen aus den Augen verloren.

Solange sich mit einem Produkt vorzüglich Geld verdienen lässt, spielen seelische Befindlichkeiten keine Rolle mehr – weder beim Menschen, noch beim Tier. Warum auch. Augen zu und durch, so lautet schließlich die Devise der modernen, neoliberalen Gesellschaft. Doch die Zeche zahlen wir am Ende alle.

Und nicht nur die Armen, schließlich sitzen wir alle in einem Boot, das Planet Erde heißt. Und Mutter Erde kennt den Unterschied zwischen armen und reichen Menschen nicht. Sie schmeißt in einen Topf und rührt einmal kräftig um.

Die Erde gibt uns Nahrung, doch der Mensch zerstört seit Jahrzehnte das, was ihn nährt. Aber es ist nicht nur das Fleisch der gequälten Tiere, was in hohem Maße zerstört wird. Nein: auch Getreide, Obst und Gemüse. Alles ist ein Geschenk der Natur. Ein sehr kostbares, wie wir alle wissen sollten, was aber der moderne Mensch leider nicht mehr zu schätzen weiß, weil auch die Natur zu einem Spekulationsobjekt geworden ist. Money gegen Natur (Massentierhaltung: Gnadenlose Tierquälerei für Billigfleisch).

Und wenn die Natur nicht mehr so will, wie der Mensch, wird eben nachgeholfen. Beim Tier sind es Wachstumshormone, die ein schnelles und rasches Wachstum gewährleisten sollen, in der Natur sind es genetisch verändertes Saatgut und Pestizide, die unser Leben zerstören.

Krank durch Lebensmittel

Die zunehmende Zahl an Erkrankungen innerhalb der Bevölkerung ist ein deutliches Zeichen von Mutter Erde, dass das Gleichgewicht nicht mehr stimmt, dass Körper und Seele diese Nahrung nicht annehmen wollen. Mutter Erde hält unsere Nahrung in Balance und versorgt alles Leben mit den notwendigen Nährstoffen. Das heißt, alles, was Mutter Erde produziert, ist so abgestimmt, dass Mensch und Tier optimal und im nötigen Maße mit dem versorgt werden, was der Organismus zu einem vitalen Leben benötigt.

Verändert aber nun der Mensch diese Baupläne, dann geraten diese natürlichen Produkte aus dem Gleichgewicht. Es kommt zu einer Mangelernährung mit weitreichenden Folgen, die schließlich durch die Raffinesse der Pharmaindustrie in Form von Nahrungsergänzungsmitteln therapiert werden soll.

Doch Nahrungsergänzungsmittel und chemische Medikamente sind nun mal in der Natur nicht vorgesehen und werden somit auch vom Menschen nur schlecht vertragen. Es ist an der Zeit, dass wir die Zusammenhänge von Nahrung, Lebensweise und Befindlichkeitsstörungen (Krankheiten) verstehen lernen.

Ich spreche in diesem Fall bewusst von Befindlichkeitsstörungen, da es die Krankheit im übertragenden Sinne nicht gibt, Sogenannte Zipperlein sind lediglich ein Signal unseres Körpers, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Etwa durch mangelnde Ernährung, Bewegung oder seelischer Belastung. Medikamente sind in den meisten Fällen nicht nötig, da eine Heilung durch das Erkennen der Ursache auch auf natürlichem Weg erfolgen kann, etwa durch das Umstellen der Nahrung und der kompletten Lebensweise.

Doch das ist oft schwieriger, als man glaubt. Mittlerweile ist nahezu jedes Nahrungsmittel verändert worden. Auch Obst und Gemüse werden lebensnotwendige Nährstoffe entzogen, etwa durch das bereits angesprochene genmanipulierte Saatgut.

Es gibt kaum noch eine Gemüsesorte, die noch nicht verändert worden ist, sodass man in diesem Fall schon nicht mehr von Lebensmittel im eigentlichen Sinne sprechen kann. In diesem Fall muss man dann schon sagen: krank durch Lebensmittel.

Die eher unkritische Haltung zahlreicher Verbraucher hat in den zurückliegenden zwanzig Jahren dazu geführt, dass die Lebensmittelindustrie, auch mit Unterstützung aus der Politik, an allen Fronten Billigprodukte in Form künstlicher Lebensmittel auf den Markt wirft, die rein gar nichts mehr mit Lebensmitteln im übertragenden Sinne zutun haben. Eine kritische Haltung der Verbraucher, etwa durch einen Boykott dieser Produkte, ist dringend notwendig, ums dass sich das Bewusstsein für die Natur ändert.

Ist Ihnen vielleicht auch schon einmal aufgefallen, dass Sie selbst mit einer ausreichenden Versorgung an Obst und Gemüse an Mangelerscheinungen leiden, ohne dass Ihnen das bewusst ist? Sie wundern sich vielleicht über eher unspezifische Symptome wie Müdigkeit und Antriebslosigkeit, wissen aber nicht, dass sie trotz reichhaltigen Verzehrs von bestimmten Obst und Gemüsesorten nicht ausreichend mit den nötigen Vitaminen und Spurenelementen versorgt werden. Warum ist das so?

Das liegt daran, dass selbst alte, klassische Obst- und Gemüsesorten kaum noch die nötigen Vitamine und Nährstoffe enthalten, die sie eigentlich von Natur aus enthalten sollten. Bei vielen neuen Apfelsorten handelt es sich gar um reine Designeräpfel, die größtenteils in Genlaboren entstehen und offenbar bewusst keine Nährstoffe mehr enthalten.

Alte Apfelsorten werden hingegen aus dem Verkehr gezogen, um diesen neuen Sorten Platz zu machen. Ist nun auch Obst und Gemüse ein reines Industrieprodukt geworden? Das fragen sich mittlerweile viele Verbraucher zu Recht!

Genetisch veränderte Lebensmittel verfügen nicht nur über keine oder nur geringe Nährstoffe, sie können auch die verschiedensten Formen von Allergien und Stoffwechselstörungen auslösen, da die Verträglichkeit auf Mensch und Tier noch nicht ausreichend erforscht worden ist oder im schlimmsten Fall sogar bewusst verschwiegen wird, weil das Geschäft mit genetisch verändertem Saatgut ein Milliardengeschäft ist, an dem sich vortrefflich verdienen lässt und das nicht nur den Verbraucher, sondern auch betroffene Landwirte in die Falle führt, da diese von den Herstellern abhängig werden.

Siehe sehen, die Natur und somit die gesamte Erde, ist in den vergangenen Jahrzehnten komplett kommerzialisiert worden. Wir müssen also für Dinge, die uns die Natur schenkt, teuer bezahlen und tun diese obendrein auch noch missbrauchen, um am Ende noch mehr Profit herauszuholen. Von Moral mag ich an dieser Stelle gar nicht mehr reden.

Genetisch veränderte Produkte finden wir leider heute in nahezu allen Lebensmitteln, etwa in Fertigprodukten, die Mais oder Bohnen enthalten, ohne dass diese Produkte ausreichend gekennzeichnet sind, was eine bewusste Täuschung des Verbrauchers ist. Sie sehen also, sich in Zeiten wie heute, gesundheitsbewusst zu ernähren, wird immer schwieriger.

Immer mehr Menschen greifen deshalb bewusst zu Nahrungsergänzungsmitteln, die aber bei Weitem nicht die Wirkung natürlicher Vitamine haben. Billige Vitaminpillen sind im Grunde genommen wirkungslose Placebos, die keine, im schlimmsten Fall sogar eine schädliche, Wirkung auf den Organismus haben, weil die Körperzellen synthetische Vitamine nicht ausreichend identifizieren können.

Im besten Fall scheidet der Körper diese auf natürlichem Weg aus, im schlechtes lagern sie sich in den Organen ab und können langfristig sogar zu Schäden führen.

Das Fazit sollte in diesem Fall lauten: überlassen wir der Natur wieder die Produktion echter und vor allem qualitativ hochwertiger Lebensmittel. Wir sollten es uns und unseren Kindern Wert sein.

In diesem Sinne: bleiben Sie aufmerksam!

Quelle: https://brd-schwindel.org/teufelskreis-nahrung-wenn-durch-gezielte-ausbeutung-von-tier-und-natur-lebensmittel-krank-machen/

Gruß an die Klardenker

TA KI

Die Geschichte hinter der Geschichte (!!!) False Flag + Lügen + Manipulation der Medien


Frubi TV

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Volksbegehren gegen Massentierhaltung erfolgreich – 103891 Brandenburger haben unterschrieben


Artgerechte Tierhaltung und den Stopp von industriellen Mastanlagen, das fordern die Initiatoren eines Volksbegehrens. 80.000 Stimmen wurden benötigt, damit sich das Landesparlament mit diesen Forderungen befassen muss. Am Donnerstag, 14.1 gegen 18.00 Uhr wussten die Initiatoren des Volksbegehrens Bescheid. Sie hatten es geschafft. Knapp 104000 Stimmen können sie heute präsentieren.

volksbegehren durchgesetzt

Ein halbes Jahr lang konnten Brandenburger mit ihrer Unterschrift das Volksbegehren gegen Massentierhaltung unterstützen. Für die Gegner der Massentierhaltung ging gestern die 2. Etappe zu ende. Nach der Volksinitiative nun das Volksbegehren, für das mind. 80000 Unterschriften zusammen gekommen sein müssen. Am Donnerstag, 14.1 gegen 18.00 Uhr, wussten die Initiatoren des Volksbegehrens Bescheid. Sie hatten es geschafft. 104000 Stimmen können sie heute präsentieren.

Michael Wimmer, Pressesprecher der Initiative erklärt: “Wir hatten eigentlich schon damit gerechnet, aber wissen tut man es natürlich nicht, wie die letzten Tage dann liefen. Offensichtlich hat das Thema so verfangen, die letzten Tage und unsere Arbeit die letzten Wochen.“

Ein halbes Jahr Arbeit steht hinter der Initiative. Seit Juli demonstrierten die Aktivisten immer wieder gegen industrielle Massentierhaltung, suchten das Gespräch mit den Brandenburger Bürgern und sammelten Unterschriften. Sie forderten konkret, dass das Land nur noch solche Betriebe fördert, die artgerechte Tierhaltung praktizieren, dass es verboten wird Schweinen den Schwanz abzuschneiden oder Hühnern der Schnabel. Beides ist gängige Praxis in großen Mastanlagen, weil sich die Tiere sonst gegenseitig behacken oder den Schwanz abbeissen, so die Begründung. 

Laut „Volksbegehren“ sollte ein Tierschutzbeauftragter ernannt werden und Tierschutzverbände sollten Klagerecht bekommen. Mit ihren Forderungen will die Initiative auch erreichen, dass die Tiere weniger Antibiotika bekommen, denn in Tierfabriken breiten sich Keime rasant aus. Um zu verhindern, dass der ganze Bestand erkrankt, werden Antibiotika oft an alle Tiere verabreicht, resistente Keime sind die Folge. Haben die Tiere mehr Platz und Abwechslung, dann sinkt die Gefahr, dass sie erkranken oder sich gegenseitig verletzen. Der Erfolg des Volksbegehrens ist ein Schritt in diese Richtung.

Pressesprecher Michael Wimmer ergänzt: “Man hat uns nicht ernst genommen und die Situation ist jetzt eine völlig andere. Wir gehen natürlich jetzt mit einem ganz anderen Bewusstsein rein und wir haben auch heute einen anderen Wissenstand.“

In Brandenburg war die Massentierhaltung die letzten 20 Jahre auf dem Vormarsch. Auch aktuell läuft ein Genehmigungsverfahren, eine Schweinemastanlage soll auf 80000 Plätze vergrößert werden. Dieses Ruder könnte das Volksbegehren herumreißen, den der Landtag ist jetzt gezwungen sich mit den Forderungen zu befassen. Lehnt er sie ab, dann kommt es zum Volksentscheid.

(mh)

Quelle: http://www.epochtimes.de/umwelt/volksbegehren-gegen-massentierhaltung-erfolgreich-a1299311.html

Gruß an die „kleinen“ Bauernhöfe- die Zeit ist reif für den wichtigen Schritt zurück- zu Altbewährtem!!Bauernhof

TA KI

Resistente Bakterien im Fleisch


Fleisch liegt zwar einwandfrei verpackt in der Kühltheke im Supermarkt. Doch sieht man es ihm nicht an, ob es mit Bakterien verseucht ist oder nicht. Zu allem Überfluss scheinen es immer häufiger Bakterien zu sein, die bereits Antibiotika-Resistenzen entwickelt haben. Sie sind gefährlich und können bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem zu schweren Infektionen und Todesfällen führen. Arzneimittel, die helfen könnten, gibt es dann kaum noch. Die Lösung liegt daher in der Prävention. Auch ist nicht jedes Fleisch mit den problematischen Keimen belastet, sondern bevorzugt jenes aus der Massentierhaltung.

Resistente Bakterien im Fleisch

 

Bakteriengefahr Fleisch

Immer wieder kommt es zu Todesfällen durch antibiotikaresistente Keime. Die Herkunft dieser Keime ist oft ungeklärt. Neue Studien deuten jetzt darauf hin, dass Fleisch aus der konventionellen Massentierhaltung eine der bislang unerkannten Quellen für resistente Erreger wie z. B. Klebsiella pneumoniae darstellt.

Klebsiella ist ein nach dem Bakteriologen Edwin Klebs benanntes Bakterium. Es hält sich an vielen Orten der Natur auf, kann aber auch die Schleimhäute von Menschen und Tieren besiedeln.

Normalerweise geht von diesen Bakterien keine Gefahr aus. Bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder akuten Infektionen jedoch können sich Klebsiellen als Krankheitserreger entpuppen. Zu den häufigsten Folgen zählen Lungenentzündungen und Harnwegsinfektionen, seltener kommt es auch zu Blutvergiftungen und Wundinfektionen.

Besonders ungünstig ist, dass Klebsiellen inzwischen zu den sog. multiresistenten Erregern gehören.

Klebsiella: Antibiotika wirken nicht mehr

Multiresistente Erreger sind deshalb so gefährlich, da sie gegenüber den meisten Antibiotika unempfindlich sind. Das bedeutet: Wird jemand krank, weil er sich mit multiresistenten Keimen infiziert hat, gibt es kaum Arzneimittel, die ihn noch retten können. Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) geht inzwischen von bis zu 30.000 Todesfällen pro Jahr aus – durch Infektionen mit multiresistenten Erregern.

In Europa sind Antibiotikaresistenzen weiter auf dem Vormarsch. Laut Dr. Elisabeth Meyer vom Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Charité in Berlin werden bald mehr Menschen an multiresistenten Keimen sterben als an Krebs. Dabei ist vor allem bei multiresistenten Erregern des Typs Klebsiella ein besorgniserregender Anstieg zu verzeichnen.

Nachdem es im Jahr 2011 in der Früh- und Neugeborenenstation des Klinikums Bremen-Mitte zu einer Infektion mit Klebsiella gekommen war, woran drei der Frühchen starben, wurde die Station geschlossen, desinfiziert und umgebaut. Kurz nach der Wiedereröffnung wurden aber erneut Klebsiellen entdeckt, und erneut kamen zwei Babys zu Tode.

Der grösste Klebsiella-Ausbruch ereignete sich in Deutschland allerdings im Universitätsklinikum Leipzig: Von Mitte 2010 bis Anfang 2013 wurden 63 Menschen infiziert – knapp die Hälfte dieser Patienten ist gestorben.

Massentierhaltung: Quelle gefährlicher Bakterien

Das Robert-Koch-Institut untersuchte das Ausbruchgeschehen in der Leipziger Klinik, wobei insgesamt 72 Fälle unter die Lupe genommen wurden. Die Experten konnten den Keimherd aber nicht ermitteln und gingen letztendlich davon aus, dass der Erreger von Person zu Person übertragen wurde.

Dr. Elisabeth Meyer betont, dass das vermehrte Aufkommen von Krankenhauskeimen darauf zurückzuführen sei, dass Ärzte zu oft und zu unspezifisch Antibiotika verschreiben. Zudem gelte der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung als eine Ursache des Problems. Denn wenn dort alltäglich mit Antibiotika hantiert wird, haben Bakterien nahezu grenzenlos Gelegenheiten, sich anzupassen und entsprechende Resistenzen zu bilden.

Amerikanische Wissenschaftler versuchten nun herauszufinden, ob die Massentierhaltung nur ein Ort ist, an dem Bakterien Resistenzen entwickeln oder ob Bakterien wie Klebsiella auch durch den Verzehr von Fleisch auf den Menschen übertragen werden können.

Ansteckungsgefahr durch Fleisch

Die im Fachjournal Clinical Infectious Diseases veröffentlichte Studie hat bewiesen, dass Fleisch von Huhn, Truthahn und Schwein aus dem Supermarkt den Krankheitserreger Klebsiella pneumoniae in sich trägt.

Zudem konnte das Forscherteam um Dr. Lance B. Price von der Milken Institute School of Public Health an der George Washington University erstmals aufzeigen, dass das kontaminierte Fleisch eine entscheidende Quelle für Klebsiella-Infektionen beim Menschen sein kann.

Bisher hat sich das U.S. food safety system auf die populären Erreger – wie Listerien und Salmonellen – konzentriert, die jährlich Millionen von Lebensmittelvergiftungen verursachen. Nun steht fest, dass künftig auch Klebsiella zu den riskanten Erregern in der Lebensmittelproduktion gezählt werden muss.

Die Wissenschaftler haben Huhn-, Puten- und Schweinefleischprodukte aus neun grossen Supermärkten in Flagstaff (Arizona) untersucht und mussten mit Entsetzen feststellen, dass fast die Hälfte der rund 500 untersuchten Fleischprodukte Klebsiellen aufwiesen, und überdies zahlreiche der enthaltenen Stämme bereits Antibiotika-Resistenzen entwickelt hatten.

Gleichzeitig wurden Urin- und Blutproben von Bewohnern der Stadt und Umgebung untersucht, die gerade an Infektionen litten. Das Studienergebnis zeigte, dass die in den Fleischproben gefundenen Bakterien für 10 Prozent der grassierenden Harnwegs- und Blutinfektionen verantwortlich waren.

Aus Bio-Landwirtschaft: Fleisch ohne Bakterien

Dr. Lance B. Price sieht nur einen Weg, um den Teufelskreis zu durchbrechen:

„Stoppt den inflationären Einsatz von Antibiotika in der Schlachttier-Produktion.”

Dass auch das Fleisch in unseren hiesigen Supermärkten mit Bakterien verseucht ist, hat gerade kürzlich der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erneut unter Beweis gestellt: Es wurden 57 Putenfleischproben von deutschen Supermärkten ins Labor geschickt und dann festgestellt, dass sich auf 74 Prozent der Proben mitunter multiresistente Staphylokokken (MRSA) tummelten. Bei den alternativ gehaltenen Puten wurden hingegen keine Belastungen nachgewiesen.

Wir sollten somit alles dafür tun, dass die industrielle Massentierhaltung ein Ende nimmt. Einerseits den Tieren zuliebe. Andererseits zeigt sich jetzt, dass Systeme, die einem anderen Leid zufügen, früher oder später auch dem Verursacher des Leids Schaden zufügen können. Da jedoch die Nachfrage das Angebot bestimmt, kann an dieser Stelle jeder Einfluss nehmen! Und wer weiterhin Fleisch essen möchte, sollte wenigstens auf Bio-Fleisch aus ökologischer Tierhaltung umsteigen.

(…)

Quellen:

.
.
Gruß an die, die achten woher sie ihre Nahrung beziehen
TA KI

Unser täglich Brot


unsertglichbrotDiese Doku macht einem zum Vegetarier. Der österreichische Filmemacher Nikolaus Geyrhalter zeigt in gewaltigen Bildern das monströse Paralleluniversum der Nahrungsmittelproduktion. Ohne Kommentar oder Wertung sieht man präzise Bilder von der Massenproduktion von Lebensmitteln, insbesondere von der Haltung von Tieren als Ware. Dabei bleibt einem das Essen im Hals stecken.

Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+krass+Doku+Heute+Unser+taeglich+Brot+de+/432350/detail.html

Gruß an die Tiere

TA KI

Fisch mit Antibiotika verseucht


Der schier unersättliche Hunger der Weltbevölkerung nach Fisch will befriedigt sein. Dazu gibt es heute Aquakulturen. Im Grunde eine gute Lösung in Bezug auf Überfischung und Artensterben. Wie eine Studie der Arizona State University nun jedoch zeigt, liegen Fluch und Segen manchmal nah beieinander. Um die Fischmassen in den Unterwasserfarmen gesund halten zu können, werden häufig Antibiotika eingesetzt, die dann mit dem Fisch zusammen auf unseren Tellern landen.

Fisch mit Antibiotika verseucht

Die Welt will Fisch – Doch Fisch wird knapp

Die Weiten unserer Weltmeere scheinen unerschöpflich – die Fischbestände darin sind es leider nicht.

Seit 1960 hat sich die Weltbevölkerung fast verdoppelt und mit ihr wächst auch der Appetit auf Fisch. Täglich gehen deshalb Millionen Boote auf Fang. Vor allem die gigantischen Fangquoten der industriellen Fischereiflotten sind dabei ein grosses Problem.

XXL-Trawler mit integrierter Fischfabrik gehen ausgerüstet mit Echolot, Radar und Hubschraubern auf Fang und lokalisieren die gewinnbringenden Fischschwärme.

Mit kilometerlangen Leinen und gewaltigen Netzen fangen sie in kürzester Zeit enorme Mengen. So kann der weltgrösste spanische Thunfischfänger „Albatun Tres“ auf nur einer Ausfahrt bis zu 3.000 Tonnen Fisch erbeuten.

Fischbestände brechen zusammen

Fisch ist einer der wichtigsten Eiweisslieferanten für rund die Hälfte der Weltbevölkerung und zählt mit einem Wert von fast 130 Milliarden Dollar zu einem der meist gehandelten Güter der Welt. Darüber hinaus bilden Fischerei und Fischzucht die Existenzgrundlage für zehn bis zwölf Prozent der Menschheit.

Die Welternährungsorganisation (Food and Agriculture Organization of the United Nations, FAO) bemüht sich, aus verschiedenen Quellen die Entwicklung der Fischbestände weltweit möglichst realistisch abzuschätzen.

Die aktuellen Ergebnisse werden alle 2 Jahre in einem Statusbericht veröffentlicht, dem sogenannten SOFIA-Report (The State of World Fisheries and Aquaculture).

Der letzte Bericht ist im Jahr 2014 erschienen und stellt die Entwicklung der Weltfischerei bis 2012 dar. Da Fisch eine Lebensgrundlage für Milliarden Menschen ist, bildet der Report eine wichtige Grundlage für die Entscheidungen der UNO sowie für internationale Abkommen und Verträge.

Nach diesem Modell, das 1500 kommerziell genutzte Bestände und darüber hinaus etwa 500 weitere Bestände berücksichtigt, sind die Bestände der genutzten Bereiche in grosser Gefahr: Dreiviertel der marinen Fischbestände weltweit gelten heute als überfischt oder bis zur Tragfähigkeitsgrenze genutzt.

Diverse Fischbestände sind aufgrund zu hoher Fangmengen sogar bereits zusammengebrochen.

Der rücksichtslose Umgang mit den Fischbeständen hat damit nicht nur dramatische Auswirkungen auf das Ökosystem Meer, sondern auch auf die Lebensgrundlage grosser Bevölkerungsteile.

Daher entstehen seit vielen Jahren immer mehr sog. Aquakulturen: kommerzielle Unterwasserfarmen zur Fischzucht.

Leider handelt es sich dabei um Massentierhaltungen der Extraklasse.

Genau wie es zu Lande Kuh, Schwein und Huhn ergeht, so wird auch der Fisch in den Aquakulturen auf engstem Raum gehalten, mit artfremdem Kraftfutter gemästet und mit Antibiotika versorgt, damit er noch einigermassen lebend die Schlachtreife erreicht.

Lesen Sie dazu auch: Fische – belastet und giftig

Aquakulturen – Eine Alternative?

Aquakulturen haben jedoch auch Vorteile: Mit der Massentierhaltung unter Wasser kann ein Grossteil des weltweiten Bedarfs an Fisch und Meeresfrüchten gedeckt werden, während sich die überfischten Meere nach und nach erholen können.

Auch schaffen die Fischfarmen in sozialschwachen Gegenden neue Arbeitsplätze, die über das ganze Jahr recht stabile Einkommen erwirtschaften können. Die Fangmethoden sind deutlich umweltfreundlicher und auf den Einsatz umweltverpestender Hochseetrawler kann verzichtet werden – so weit, so gut.

Der Sektor Aquakultur wächst wie kein anderer im Lebensmittelbereich.

Etwa 64 Millionen Tonnen Fisch, Krebs- und Weichtiere werden inzwischen in Meeres- und Süsswasserzuchten gemästet. Das entspricht fast der Hälfte des Gewichts der weltweit verzehrten Wasserlebewesen.

89 % davon werden in Asien gezüchtet, insbesondere in China, auf das 60 % der globalen Aquakulturproduktion zurückgeht. In Europa werden 4,2 % der weltweiten Menge produziert. Der Trend geht derzeit in Richtung Ausbau intensiver Monoaquakulturen, die nur eine Spezies züchten.

Je enger die Tiere jedoch leben und je weniger Artenvielfalt herrscht, umso höher die Gefahr von Krankheiten.

Antibiotika in der Aquakultur

Im Oktober 2014 veröffentlichte das Journal of Hazardous Materials eine Studie des Biodesign Instituts der Arizona State University. Die Wissenschaftler Hansa Done und Dr. Rolf Halden überprüften in ihrer Arbeit den Einsatz von Antibiotika in weltweit etablierten Aquakultur-Betrieben.

Die Forscher untersuchten Proben von Shrimps, Lachs, Wels, Forellen, Tilapia (Buntbarsch) und Pangasius, die aus elf verschiedenen Ländern stammten.

Im Ergebnis konnten fünf verschiedene Antibiotika nachgewiesen werden:

  • Oxytetracyclin bei wilden Garnelen, Zuchttilapia, Zuchtlachs und Zuchtforellen
  • 4Epi-Oxytetracyclin bei Zuchtlachs
  • Sulfadimethoxin bei Zuchtgarnelen
  • Ormetoprim  bei Zuchtlachs
  • Virginiamycin bei Zuchtlachs, der sogar speziell als antibiotikafrei deklariert war

Oxytetracyclin wurde mit Abstand am häufigsten in den Aquakulturen verwendet.

Auch in Garnelen aus freier Wildbahn wurde das Antibiotikum bereits nachgewiesen. Wie es dorthin kommen kann, ist nicht geklärt.

Absichtliche oder unabsichtliche Falschetikettierung kommt genauso in Frage wie eine mögliche Kontamination der Fanggründe durch Abwässer.

Auch geringe Antibiotikarückstände sind bedenklich

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat verfügt, dass in Deutschland für Medikamentenrückstände in tierischen Lebensmitteln strenge Grenzwerte gelten.

In der Schweiz werden ähnliche Vorschriften vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) festgelegt.

Im Kern achten beide Länder auf die Durchsetzung ähnlicher Standards:

Erst wenn die Medikamente vom Körper des Tieres vollständig abgebaut worden sind, darf sein Fleisch zu einem Lebensmittel verarbeitet werden. Für Tierarzneimittel gibt es deshalb festgelegte Wartezeiten, die zwischen der Behandlung eines Tieres und seiner Schlachtung eingehalten werden müssen.

Allerdings dürfen bestimmte Rückstandshöchstmengen in einem Lebensmittel enthalten sein, solange von dieser Menge kein gesundheitliches Risiko für den Verbraucher ausgeht.

In Deutschland überprüfen die Behörden der Lebensmittelüberwachung in den Bundesländern die Einhaltung der Rückstandshöchstmengen. Werden Rückstandshöchstmengen überschritten, darf das Lebensmittel nicht verkauft werden.

In der Schweiz übernimmt die öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes Swissmedic die Funktion der Überwachungsbehörde.

Massstab für diese gesundheitliche Bewertung sind so genannte ADI-Werte, die aus umfangreichen pharmakologischen, toxikologischen und mikrobiologischen Untersuchungsreihen abgeleitet werden.

ADI steht für „Acceptable Daily Intake“ und bezeichnet die Menge eines Stoffes, die der Verbraucher täglich und lebenslang über Lebensmittel ohne erkennbaren Schaden für die Gesundheit aufnehmen kann.

Die Grundregeln dieses Konzepts werden in der EU und auch von den meisten internationalen Gremien (z. B. FAO/WHO Codex Alimentarius, JECFA , JMPR) bei der Bewertung von Tierarzneimittelrückständen sowie Pestiziden und anderen chemischen Fremdstoffen in der Nahrung angewendet.

Die Autoren der amerikanischen Studie mussten so auch anerkennen, dass die analysierten Proben ausschliesslich Antibiotikamengen enthielten, die innerhalb der zulässigen Grenzwerte lagen.

Jedoch wiesen die Forscher vehement darauf hin, dass auch diese Mengen genügen, um bei den Tieren zu unerwünschten Nebenwirkungen zu führen

So können Gene unkontrolliert aktiviert oder deaktiviert werden, was zu vielfältigen krankhaften Veränderungen führen kann. Unter der Antibiotikagabe von Oxytetracyclin wurden beispielsweise Deformationen der Wirbelsäule bei Lachsen beobachtet.

Der reichliche Einsatz von Antibiotika kann ferner die Entwicklung von antibiotikaresistenten Bakterien fördern.

Tausende Tote wegen Antibiotikaresistenz

Die Erfolgsgeschichte der Antibiotika ist weltweit bekannt. Dank ihnen sind Mediziner häufig in der Lage schwerwiegende, bakterielle Infektionskrankheiten schnell und berechenbar unter Kontrolle zu bringen.

Die Kehrseite dieses sensationellen Erfolges wird uns Menschen dann bewusst, wenn die Krankheitserreger sich dem übermässigen Gebrauch dieser Medikamente anpassen und sie gegen Antiobiotika resistent werden, was bedeutet, dass die Antiobiotika dann nicht mehr wirken.

Die genetisch mutierten und nun angepassten Bakterienstämme sind jetzt für das Leben von Mensch und Tieren gleichermassen bedrohlich sowie gefürchteter Alptraum von Medizinern.

Allein in den Ländern der Europäischen Union sterben jährlich 25.000 Menschen an schweren Infektionen, die mit Antibiotika nicht mehr zu behandeln sind.

Auch in der Schweiz sind die Infektionen mit multiresistenten Keimen auf dem Vormarsch.

Als multiresistent gelten Keime, die gegen mehr als drei Klassen von Antibiotika resistent sind.

Die Bakterien wehren sich gegen die „Superwaffe Antibiotikum“ und mutieren zu immer raffinierteren Varianten, denen die Medikamente schliesslich nichts mehr anhaben können.

Dr. Halden stellt fest, dass das Problem der Antibiotikaresistenzen nur in den Griff zu bekommen ist, wenn die üblichen Verfahrensweisen in Viehwirtschaft und Aquakultur neu überdacht werden.

Welcher Fisch kommt noch in Frage?

Um die Fischbestände für heutige und nachfolgende Generationen zu schützen, brauchen wir ein weltweites Netzwerk grossflächiger Meeresschutzgebiete und ein nachhaltiges Fischereimanagement, dessen oberste Prämisse das Wohlergehen von Menschen und Tieren ist.

Doch nicht nur auf Hersteller-, sondern auch auf Verbraucherseite muss sich etwas tun.

Die verantwortungsbewussten Konsumenten sollten verstärkt darauf achten, Fische aus kontrollierter Herkunft zu kaufen.

Der Lebensmitteleinzelhandel und die Fischindustrie sind dabei ebenso gefragt wie die Politik, um eine ökologisch nachhaltige Fischerei und Aquakultur umzusetzen und ausreichend Transparenz für den Verbraucher zu schaffen.

Sehr lohnenswert ist hierbei der Blick auf zertifizierte Siegel wie zum Beispiel BIO-Suisse, Bioland und Naturland. Sie bürgen für die Arbeit der biologisch, nachhaltig orientierten Zuchtbetriebe, die auf den Einsatz von Antibiotika und Massenzüchtungen verzichten.

Im Jahr 2012 ist zudem ein europaweit gültiges Siegel für schonende Aquakultur auf den Markt gekommen: das Aquaculture Stewardship Council, kurz ASC. Händler und Hersteller, die das Zertifikat erhalten möchten, müssen sich nicht nur zum Arten-, Umwelt- und Wasserschutz in den Anbaugebieten verpflichten, sondern auch hohe Sozialstandards erfüllen.

Das blaue MSC-Siegel vom Marine Stewardship Council weist auf nachhaltiggefangenen Wildfisch hin. Nach deren Umweltstandards darf nur so viel Fisch gefangen werden, dass sich die Bestände erholen können und das betroffene Ökosystem nicht geschädigt wird.

Genaue Informationen für einen nachhaltigen Fischeinkauf enthält der aktuelle Fischratgeber von Greenpeace. Das oberste Gebot des Ratgebers lautet: Weniger Fisch ist mehr.

Verbraucher sollten seltener und bewusster Fisch essen, weil jeder so seinen eigenen Beitrag zum Schutz der Ökosysteme leisten kann.

Mit dem gesunden Fisch aus ökologisch nachhaltigen Fischereien und Aquakulturen auf unseren Tellern, geht es nicht nur uns Menschen besser, sondern auch den Lebewesen, für die wir Verantwortung tragen.

Quellen:

Gruß an die, die auf ihre Ernährung achten
TA KI